Nilüfer Yanya veröffentlichr ihr neues Album ‘My Method Actor’ auf Ninja Tune!
Während sie am neuen Album schrieb, zog sich Nilüfer mit ihrer kreativen Partnerin Wilma Archer (Sudan Archives/ Celeste) ins Studio zurück. Sie war ein Jahr lang mit ihrem zweiten Album „PAINLESS“ auf Tournee und befand sich in einer Phase des Übergangs, zwischen Alben, zwischen Plattenfirmen und zwischen Wohnorten. „My Method Actor“ hat viel mit der Idee zu tun, von einem Lebensabschnitt in einen anderen zu wechseln. Die Samen für „My Method Actor“ wurden Anfang 2023 gepflanzt, aber erst im Frühjahr desselben Jahres begannen die ersten Triebe zu sprießen. Als die Songs zu entstehen begannen, zogen sich Yanya und Archer von der Welt zurück. „Dies ist in dieser Hinsicht das intensivste Album.“, sagt Yanya. „Weil es nur wir beide waren. Wir haben niemanden sonst in diese Blase gelassen.“ Sie schrieben und nahmen in kleinen Sessions auf, verteilt über London, Wales und Eastbourne. Die Atmosphäre des Albums spiegelt diesen Kokon kreativer Energie wider: Es umhüllt die Hörenden mit cineastischen Schwüngen und wirkt gleichzeitig intim, indem es ihn in die kleine Welt einlädt, die sie geschaffen haben, und seine Geheimnisse preisgibt.
Nilüfers vorheriges Album, „PAINLESS“, wurde durchweg als eines der herausragendsten Alben des Jahres 2022 gefeiert, mit glühenden Kritiken von The Guardian (Album der Woche), The Sunday Times, Crack Magazine, NME und anderen. Das Album enthält die herausragenden Tracks, „anotherlife“, „stabilise“ und „midnight sun“, die Nilüfer in der „Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ performte. Nilüfer trat auch in „Late Night with Stephen Colbert“, „Later with Jools Holland“ und in der Tiny Desk-Konzertreihe von NPR auf.
Sie hat Adele, The xx und Mitski auf ihrer Tournee begleitet, war Headlinende im Londoner Shepherd's Bush Empire und hat Shows in ganz Europa, Australien, Japan und den USA ausverkauft. Yanya wurde auch von Sampha, King Krule und Little Dragon geremixt und hat mit Bombay Bicycle Club und Liss zusammengearbeitet.
quête:ander
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!
TRELLDOM sind das geistige Kind von Kristian Eivind Espedal - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Gaahl. Der Norweger wurde zu einem der führenden Köpfe der nordischen Black Metal Szene, nachdem er sich im Jahr 1998 der berüchtigten Bergener Band GORGOROTH angeschlossen hatte. Sowohl aufgrund seines extremen Gesangs als auch zahlreicher finsterer Gerüchte über seine Person wurde der Frontmann oft in eine besonders schmale Schublade gesteckt. Doch wenn eine Aussage über Espedal wahr ist, dann ist es die gegenteilige, nämlich dass von ihm meist das Unerwartete kommt. Auch mit TRELLDOM hat er bereits Black Metal Geschichte geschrieben. Die im Jahr 1992 von Gaahl in Sunnfjord im Distrikt Vestland, gegründete Band veröffentlichte drei Jahre später ihr Debütalbum "Til evighet..." (1995), das in Underground Black Metal Kreisen großen Anklang fand. Das Nachfolgeralbum "Til et annet..." (1999) präsentierte den Gitarristen Valgard sowie Stian "Sir" Kårstad am Bass als Neuzugänge bei TRELLDOM und erreichte auch die "Mainstream-Medien" im Metal. Als Produzent zeichnete der legendäre Toningenieur Pytten in den Grieghallen Studios in Bergen verantwortlich. Pytten nahm ebenfalls den dritten Meilenstein "Til minne..." (2007) auf, der sowohl von Kritikern als auch von Fans hoch gelobt wurde. Einer der Schlüsselaspekte dieser ersten TRELLDOM-Trilogie lag darin, dass Gaahl in seiner eigenen Band die Möglichkeiten seiner Stimme frei von den strengen Regeln erforschen konnte, unter denen GORGOROTH operierte. Danach wurde es still um die Band, da sich alle beteiligten Musiker auf zahlreiche andere Projekte konzentrierten. Bei der Rückkehr bleibt die wichtige Zusammenarbeit mit Stian Kårstad das musikalische Herzstück der Band. Der größte Teil des Materials auf "...by the shadows..." stammt aus der Feder des Gitarristen. Andere Aspekte von TRELLDOM hat Espedal bewusst verändert. Die daraus resultierenden Effekte haben zu faszinierenden Resultaten geführt. Auf dem Hocker thront nun der renommierte Schlagzeuger Kenneth Kapstad, der neun Jahre lang bei MOTORPSYCHO war und aktuell auch bei SPIDERGAWD, MØSTER! und THORNS für den Rhythmus sorgt. Mit Kapstad stieß auch der international gefeierte Jazzmusiker und Saxophonist Kjetil Møster (MØSTER!, RÖYKSOPP, THE END) zur Besetzung. Die Einbeziehung von Møsters unorthodoxen Saxophon-Klängen ist ein erstes Indiz dafür, dass sich TRELLDOM nicht mehr durch eine enge Definition von Black Metal gebunden fühlen. Die Musik auf "...by the shadows..." ist zwar nach wie vor dunkel und harsch, und auch ihre Wurzeln in der schwarzen Vergangenheit bleiben erkennbar. Doch Espedal hat seine Band in eine weitaus komplexere Kreatur verwandelt und sie in einer avantgardistischen Dimension losgelassen - mit einem Sound, der manchmal sogar ins Experimentelle reicht. TRELLDOM sind erwacht und liefern mit "...by the shadows..." ein beherztes Manifest der künstlerischen Freiheit als starke Kampfansage an jegliche nostalgische Stagnation ab. Dieses Album fordert heraus: Love it or leave it!
"Sometimes you have to take sides", singt Adele Ischia im Opener des Debüts der nach ihrem Nachnamen - aber mit kleinem "i"! - benannten Band (nichts zu tun mit der gleichnamigen italienischen Vulkaninsel). Sowas nennt man wohl Statement. Da schadet auch nicht, dass "Sides" mit einem hypnotisch wabernden Gitarrenriff herein prescht, wie es einem Kevin Shields unter die Finger hätte kommen können (Ischia ist hörbar ein My Bloody Valentine-Fan, nicht die einfachste Vorgabe, die man sich als Gitarristin stellen kann). Im Februar erschien die krautrockig groovende Debüt-Single "Sleep", im September kommt das Album! In ihrem Line-Up versammeln sich Leute, die sonst mit anderen Größen der Wiener Indie-Szene auf der Bühne stehen (Endless Wellness, Yukno, Sharktank, Cousines Like Shit...). Tatsächlich sind ischia aber kein Seitenprojekt, sondern die aus jahrelanger Freundschaft und spontaner Assoziation entstandene Band rund um Frontfrau und Namensgeberin Adele Ischia. Auf ihrem Debüt-Album "Leave me to the Future" offenbart sich die breite Palette ihres Sounds, von Krautrock-Grooves bis zu Post-Shoegaze-Psychedelik, doch in dessen Kern steckt dabei stets ein melodiöser Popsong. Und ischia präsentierten einen gänzlich anderen, veritabel psychedelischen Post-Shoegaze-Pop-Sound als gewohnt gehört, entpuppen sich als Band mit breiter dynamischer Vielfalt, beseelt von einer zugänglichen Mischung aus Witz und Melancholie, ziemlich gut für eine Band, die sich erst vor etwas mehr als einem Jahr zusammengetan hat. Neben dem Release ihres Albums werden ischia dieses Jahr aus praktischen Gründen übrigens vor allem gemeinsam mit Endless Wellness auftreten. Luckily, sometimes you don't have to take sides.
"Sometimes you have to take sides", singt Adele Ischia im Opener des Debüts der nach ihrem Nachnamen - aber mit kleinem "i"! - benannten Band (nichts zu tun mit der gleichnamigen italienischen Vulkaninsel). Sowas nennt man wohl Statement. Da schadet auch nicht, dass "Sides" mit einem hypnotisch wabernden Gitarrenriff herein prescht, wie es einem Kevin Shields unter die Finger hätte kommen können (Ischia ist hörbar ein My Bloody Valentine-Fan, nicht die einfachste Vorgabe, die man sich als Gitarristin stellen kann). Im Februar erschien die krautrockig groovende Debüt-Single "Sleep", im September kommt das Album! In ihrem Line-Up versammeln sich Leute, die sonst mit anderen Größen der Wiener Indie-Szene auf der Bühne stehen (Endless Wellness, Yukno, Sharktank, Cousines Like Shit...). Tatsächlich sind ischia aber kein Seitenprojekt, sondern die aus jahrelanger Freundschaft und spontaner Assoziation entstandene Band rund um Frontfrau und Namensgeberin Adele Ischia. Auf ihrem Debüt-Album "Leave me to the Future" offenbart sich die breite Palette ihres Sounds, von Krautrock-Grooves bis zu Post-Shoegaze-Psychedelik, doch in dessen Kern steckt dabei stets ein melodiöser Popsong. Und ischia präsentierten einen gänzlich anderen, veritabel psychedelischen Post-Shoegaze-Pop-Sound als gewohnt gehört, entpuppen sich als Band mit breiter dynamischer Vielfalt, beseelt von einer zugänglichen Mischung aus Witz und Melancholie, ziemlich gut für eine Band, die sich erst vor etwas mehr als einem Jahr zusammengetan hat. Neben dem Release ihres Albums werden ischia dieses Jahr aus praktischen Gründen übrigens vor allem gemeinsam mit Endless Wellness auftreten. Luckily, sometimes you don't have to take sides.
"Sometimes you have to take sides", singt Adele Ischia im Opener des Debüts der nach ihrem Nachnamen - aber mit kleinem "i"! - benannten Band (nichts zu tun mit der gleichnamigen italienischen Vulkaninsel). Sowas nennt man wohl Statement. Da schadet auch nicht, dass "Sides" mit einem hypnotisch wabernden Gitarrenriff herein prescht, wie es einem Kevin Shields unter die Finger hätte kommen können (Ischia ist hörbar ein My Bloody Valentine-Fan, nicht die einfachste Vorgabe, die man sich als Gitarristin stellen kann). Im Februar erschien die krautrockig groovende Debüt-Single "Sleep", im September kommt das Album! In ihrem Line-Up versammeln sich Leute, die sonst mit anderen Größen der Wiener Indie-Szene auf der Bühne stehen (Endless Wellness, Yukno, Sharktank, Cousines Like Shit...). Tatsächlich sind ischia aber kein Seitenprojekt, sondern die aus jahrelanger Freundschaft und spontaner Assoziation entstandene Band rund um Frontfrau und Namensgeberin Adele Ischia. Auf ihrem Debüt-Album "Leave me to the Future" offenbart sich die breite Palette ihres Sounds, von Krautrock-Grooves bis zu Post-Shoegaze-Psychedelik, doch in dessen Kern steckt dabei stets ein melodiöser Popsong. Und ischia präsentierten einen gänzlich anderen, veritabel psychedelischen Post-Shoegaze-Pop-Sound als gewohnt gehört, entpuppen sich als Band mit breiter dynamischer Vielfalt, beseelt von einer zugänglichen Mischung aus Witz und Melancholie, ziemlich gut für eine Band, die sich erst vor etwas mehr als einem Jahr zusammengetan hat. Neben dem Release ihres Albums werden ischia dieses Jahr aus praktischen Gründen übrigens vor allem gemeinsam mit Endless Wellness auftreten. Luckily, sometimes you don't have to take sides.
Nach zwölf Jahren reich an Instrumental-Alben (von zwei Solo-Piano-Platten über Kammermusik bis hin zu gemeinsamen Alben mit Boys Noize, Jarvis Cocker und Plastikman und sogar einem Weihnachts-Bestseller) hat Chilly Gonzales sich eine Menge von der Seele zu schreiben. Die Notizbücher, die seit dem 2011 erschienenen orchestralen Rap-Opus 'The Unspeakable Chilly Gonzales' leer blieben, füllten sich seit Anfang 2022 wieder mit Worten, nachdem Gonzo ein langes Jahrzehnt der Psychoanalyse beendet hatte. Ein Zufall? Wohl kaum. Hinter all den Wortspielen und dem Namedropping (u.a. Ron Jeremy, Marie Kondo, Dschingis Khan und Philip Glass) offenbaren die Songs, die es auf das neue Album 'Gonzo' geschafft haben, eine anhaltende Spannung zwischen Überzeugung und Bekenntnis, Wahn und Selbsterkenntnis und schließlich Dankbarkeit. Auch das Spannungsfeld zwischen Kreativität und Kommerz ist für Gonzo ein Thema, das ihn schon lange beschäftigt. Ist dies wirklich ein Rap-Album? Instrumentalstücke wie das strawinsky-eske 'Fidelio' oder das tränenreiche 'Eau de Cologne' erinnern den Hörer an Gonzos selbsterklärte Rolle als 'musical genius', während sich die Worte und Reime der vorangegangenen Strophen im Ohr festsetzen.
Rotes 180g-Vinyl mit einem Einleger mit Artwork auf der einen Seite und einer Kurzgeschichte (auf Englisch) von Christian Kracht auf der anderen Seite
- A1: 6 Minutes (Ft. Jim Jones, Sheek Louch, & Harl3Y)
- A2: Pair Of Hammers (Ft. Method Man)
- A3: Skate Odyssey (Ft. Raekwon & October London)
- A4: Scar Tissue (Ft. Nas)
- B1: Kilo In The Safe (Ft. Iceman)
- B2: Skit 1
- B3: No Face (Ft. Ye)
- B4: Champion Sound (Ft. Beniton)
- B5: Cape Fear (Ft. Fat Joe & Harl3Y)
- C1: Skit 2
- C2: Plan B (Ft. Harl3Y)
- C3: Bad Bitch (Ft. Ja Rule & Trevor Jackson)
- C4: Locked In (Ft. Az & Bee-B)
- C5: Skit 3
- D1: Touch You (Ft. Shaun Wiah)
- D2: Shots (Ft. Busta Rhymes, Serani, & Harl3Y)
- D3: Trap Phone (Ft. Chucky Hollywood)
- D4: Outro Skit
- D5: Yupp! (Ft. Remy Ma)
Black Marble Color Version[39,71 €]
Hip-Hop-Legende Ghostface Killah liefert mit seinem neuen Album "Set The Tone" eine Mischung aus Tracks, die sowohl das männliche als auch das
weibliche Publikum ansprechen: Eine Mischung aus knallhartem New Yorker Rap und melodischen, entspannten Tracks.
Ghostface hat außerdem mit Hip-Hop-Schwergewichten wie Nas, Kanye West, Ja Rule und vielen anderen zusammengearbeitet.
Die meist übersehenen Urväter des schwedischen Death Metal! Aufgenommen in den frühen 90er Jahren in den legendären Sunlight Studios!
God Macabre gründeten sich Ende der 80er Jahre unter dem Namen Macabre End. 1991 änderten sie ihren Namen in God Macabre und
veröffentlichten einen Song für die Pantalgia-Compilation und ein Album über das kleine deutsche Label Mangled Beyond Recognition Records, bevor
sie sich auflösten. Ursprünglich in 1993 veröffentlicht, wurde "The Winterlong" 1991 in den legendären Sunlight Studios in Stockholm aufgenommen
und von Tomas Skogsberg (Amorphis, At The Gates, Entombed) produziert. Die Wiederveröffentlichung von "The Winterlong", die nun vollständig
remastered und wieder erhältlich ist, enthält außerdem vier Bonus-Tracks, darunter das ursprüngliche 7"-Demo der Band aus dem Jahr 1990 sowie
den bisher unveröffentlichten Track "Life's Verge", die erste neue GodMacabre-Aufnahme seit über 20 Jahren.
Das vierte Studioalbum von Robert Alfons alias TR/ST (fka Trust), Performance, taucht noch tiefer in das Synthie-Pop-Psychodrama ein, das das Projekt in über einem Jahrzehnt der Entwicklung erschaffen und schließlich perfektioniert hat. Aufgenommen in Los Angeles, brodeln die Songs vor Angst, Lust, Abrechnung und Hingabe, beleuchtet von der Lichtverschmutzung tausender Sackgassen. Alfons hat "Performance" zusammen mit dem vielseitigen Komponisten und Produzenten Nightfeelings aufgenommen und dabei eine dichte, rauchige Balance aus unheimlichen Synthesizern, Nebelmaschinen-Tiefbässen und einer gequälten, krächzenden Stimme geschaffen. Der Titel ist eine Anspielung auf die beiläufige Bemerkung eines Freundes über Alfons' intrinsisch performative Natur. Der Opener "Soon" schwillt mit hymnischer Elektronik zum Leben an, bevor er mit einer riesigen New-Wave-Hook die Tanzfläche stürmt, gespickt mit ätzenden Kiss-off-Texten ("Asleep I still say it aloud / Scared stiff it's all around / We never did call it off, now our organs dried / Scared stiff to stone, you liar"). Die Musik bewegt sich zwischen Schönheit und Bitterkeit, Hymne und Qual, dem Klang einer wuchtig gewordenen Melancholie. Auf einem Track nach dem anderen setzt Alfons Pop-Dynamik und grüblerische Produktionskunst wie eine Waffe ein und schraubt sich durch eine Reihe von Singles - "All At Once", "The Shore", "Dark Day", "Boys of LA". Überall ist ein Gefühl von emotionalem Aufruhr zu spüren, der sich in seltsame Höhen steigert, befleckt von Schuld und Geistern und der Erinnerung an diejenigen, denen Unrecht getan wurde und die immer noch nicht vergeben haben. Als eine Welt für sich ist Performance überzeugend, mitreißend und berauschend, an der Schwelle zwischen aufwühlend und verstörend. Alfons' Stimme ist der Anker im Sturm, er singt eine Collage aus Eindrücken und Bekenntnissen mit einer verschmierten, bewusstseinsverändernden Logik. Er ist sowohl Beobachter als auch Anstifter, Performer und Dramatiker, befreit von der Bühne und der Nacht: "Now we see the rotten mind / It's eye to eye and mysteries/ Sail your boat for shore / I sit by the window waiting for it."
Es gibt Bands, die machen nach drei Akkorden und einer popeligen Orgelmelodie Feierabend. Es gibt aber auch Bands, die schleifen am Sound, schrauben am Text, polieren die Solos auf Hochglanz und überschreiten das Tempolimit nur an den dafür geeigneten Stellen. Bands, die den Popsong an allen Ecken und Enden abklopfen, bis sie perfekte Schmuckstücke mit dem Gütesiegel "Zeitlos!" herausbekommen haben. Eine amerikanische Band aus dem fernen Wien: Pretty Pleas (Daniel Smith - vocals/guitars, George Clavicle - bass, B.B. Kong - drums) zeigen, dass es neben exzellentem Handwerk und Spaß am Experiment auch die richtigen Einflüsse braucht, um einen authentischen, individuellen Sound zu schaffen, der gleichzeitig großer Pop und tougher Alternative Rock ist. Die Quadratur des Kreises? Vielleicht. Aber war gute Musik war nicht schon immer Alles und noch etwas mehr? Unterstützung beim Modellieren des idealen Sounds fanden Pretty Pleas im Multiinstrumentalisten Paolo Tornitore, der vor allem für die großartigen Arrangements verantwortlich zeichnet, sowie in der fabelhaften Keyboarderin Jasmin Nagl, die einigen Songs das perfekte Sahnehäubchen aus herrlich dahingroovendem Orgelsound aufsetzte. Daniel Smith: "The record is an intriguing blend of power pop, glam rock, new wave, and psychedelia influences." Diesen gelungenen und sehr tanzbaren Mix aus Atmosphäre, Beat und Klang bezeichnet die Band passenderweise als Moody Art Pop. Das Debutalbum "In Circles And Lines" ist das beste Beispiel für diese elegante Soundbeschreibung. Der Opener "Moving Forward" liefert den ZuhörerInnen die atemberaubende Frische, die wir von den frühen Roxy Music kennen. Mit "Broke" wird sofort auf dem gleichen Niveau nachgelegt. Und obwohl die markante Stimme von Daniel Smith eine andere Liga bespielt - das flamboyante Wesen eines Brian Ferry liegt da gar nicht weit entfernt. Aber auch die mitreißende Melancholie eines Stuart A. Staples (Tindersticks) ist Smith keineswegs unbekannt. "The band delves into universal themes such as loss, heartbreak, alienation, as well as the throes of new found love.", erklärt Daniel Smith die Themenwelt der Songs. Damit der Sound von "In Circles And Lines" kompakt und groovy bleibt wie ein Hit von The Sweet, setzt der glasklare Klang der Gitarre die Markierungen in Richtung Power Pop. Aber auch der Orgelsound, der den Garagenpunk der 60s und die britischen Ravebands der 1990er in Erinnerung ruft ("Ghosts"), feiert den Enthusiasmus für funkelnde Melodien - Moody Art Pop it definitely is. "In Circles and Lines" offers a deep dive into the ways we interact with each other in romance, life, and every facet of human relationships - a contemplative exploration of love's many forms and the inevitable heartbreak that often follows." (Daniel Smith)
- A1: Kotms Ii (Intro)
- A2: Ultra Shxt (Ft Key Nyata)
- A3: Set It (Ft Maxo Kream)
- A4: Hot One (Ft Tiacorine & A$Ap Ferg)
- A5: Black Flag Freestyle (Ft That Mexican Ot)
- A6: Headcrack (Interlude)
- A7: G'z Up (Ft 2 Chainz & Mike Dimes)
- A8: Lunatic (Interlude)
- B1: Sked (Ft Kenny Mason & Project Pat)
- B2: Choose Wisely (Interlude)
- B3: Cole Pimp (Ft Ty Dolla $Ign & Juicy J)
- B4: Wishlist (Ft Armani White)
- B5: 05 . Hit The Floor (Ft. Ski Mask The Slump God)
- B6: Hoodlumz (Ft A$Ap Rocky & Playthatboizay)
- B7: Kotms Ii (Outro)
Mit King Of The Mischievous South Vol. 2 präsentiert Denzel Curry eine Fortsetzung des Projekts und bringt den Sound zurück, der seine Karriere begründete. Während der erste Teil von King Of The Mischievous South aus der Perspektive seiner Raven Miyagi-Persönlichkeit entstand, einem Namen, den ihm
der Gründer des Raider Klan, SpaceGhostPurrp, gegeben hat, ist Curry in Volume 2 in seiner Big UltraPersönlichkeit zu hören - eine erweiterte Version von Raven Miyagi, die prahlerisch ist und in dem Erfolg schwelgt, den Curry in den letzten zehn Jahren seiner Karriere hatte. King Of The Mischievous South Vol. 2 zu machen, war schon seit einiger Zeit ein Ziel von Curry, obwohl seine ersten Versuche, dies zu tun, letztendlich in andere Projekte übergingen, nämlich sein Album Imperial von 2016 und 13LOOD 1N + 13LOOD OUT von 2020. Erst als er aufhörte, sich zu sehr um Volume 2 zu bemühen, entstanden die Songs von selbst.
Der Sound des Projekts ist eine Hommage an das große musikalische Erbe des Südens und enthält alte und neue Größen der Region sowie andere, deren Stil dem musikalischen Erbe des Südens verpflichtet ist. Nach all den weltfremden Abenteuern, auf die Denzel die Hörer/innen im Laufe seiner letzten konzeptionellen Alben mitgenommen hat, dient dieses Projekt als Schaufenster für den Spaß, die Spontaneität und die technische Meisterschaft, die ihn im Laufe des letzten Jahrzehnts zu einem der gefragtesten Talente
im Rap gemacht haben.
Nilüfer Yanya veröffentlichr ihr neues Album ‘My Method Actor’ auf Ninja Tune!
Während sie am neuen Album schrieb, zog sich Nilüfer mit ihrer kreativen Partnerin Wilma Archer (Sudan Archives/ Celeste) ins Studio zurück. Sie war ein Jahr lang mit ihrem zweiten Album „PAINLESS“ auf Tournee und befand sich in einer Phase des Übergangs, zwischen Alben, zwischen Plattenfirmen und zwischen Wohnorten. „My Method Actor“ hat viel mit der Idee zu tun, von einem Lebensabschnitt in einen anderen zu wechseln. Die Samen für „My Method Actor“ wurden Anfang 2023 gepflanzt, aber erst im Frühjahr desselben Jahres begannen die ersten Triebe zu sprießen. Als die Songs zu entstehen begannen, zogen sich Yanya und Archer von der Welt zurück. „Dies ist in dieser Hinsicht das intensivste Album.“, sagt Yanya. „Weil es nur wir beide waren. Wir haben niemanden sonst in diese Blase gelassen.“ Sie schrieben und nahmen in kleinen Sessions auf, verteilt über London, Wales und Eastbourne. Die Atmosphäre des Albums spiegelt diesen Kokon kreativer Energie wider: Es umhüllt die Hörenden mit cineastischen Schwüngen und wirkt gleichzeitig intim, indem es ihn in die kleine Welt einlädt, die sie geschaffen haben, und seine Geheimnisse preisgibt.
Nilüfers vorheriges Album, „PAINLESS“, wurde durchweg als eines der herausragendsten Alben des Jahres 2022 gefeiert, mit glühenden Kritiken von The Guardian (Album der Woche), The Sunday Times, Crack Magazine, NME und anderen. Das Album enthält die herausragenden Tracks, „anotherlife“, „stabilise“ und „midnight sun“, die Nilüfer in der „Tonight Show Starring Jimmy Fallon“ performte. Nilüfer trat auch in „Late Night with Stephen Colbert“, „Later with Jools Holland“ und in der Tiny Desk-Konzertreihe von NPR auf.
Sie hat Adele, The xx und Mitski auf ihrer Tournee begleitet, war Headlinende im Londoner Shepherd's Bush Empire und hat Shows in ganz Europa, Australien, Japan und den USA ausverkauft. Yanya wurde auch von Sampha, King Krule und Little Dragon geremixt und hat mit Bombay Bicycle Club und Liss zusammengearbeitet.
The Petersons’ were a vocal trio from Waycross, GA, their performing name came from their founder, lead vocalist and drummer Kenneth Peterson, along with Keyboard player Salem Chatman and vocalist/bassist Johnny Members. The trio regularly performed shows along America’s East Coast, and it was while working in Philadelphia during early 1973 that the group answered an advertisement in Billboard Magazine quote “Masters Turned Down? We Are Looking for New Acts to Sign, Contact Omega Sound Productions, Philadelphia, PA”.
Omega Sound was a fledgling independent Recording Company formed by Frank Fioravanti a budding songwriter and former Encyclopedia Britannica Salesman for the initial purpose of find some extra work for the musicians of The Philadelphia Orchestra who were looking to earn some side money. As a result of answering the Billboard advertisement ‘The Petersons’ found themselves booked into Frank Virtue’s recording studio to record two Fioravanti and the late Alan Felder penned songs, the up-tempo “What’s It Gonna Be” backed by the melodic “Just What I’ve Been Looking For” Mel Omega (1833). With the release failing to make much noise, The Petersons returned to their native Georgia where they continuing to perform and record but under the group name of ‘Toll Darkness’. Fast forward circa 30 years and a couple of copies of this obscure Mel Omega 45 was introduced into the UK by Soul Bowl’s John Anderson where they gained belated recognition initially at the Soul Essence Weekenders through resident DJ Steve Guarnori with “Just What I’ve Been Looking For” being his chosen side. These initial copies had a paper sticker on them crediting the Artist as ‘Toll Darkness’ but the subsequent find of further copies with no sticker coverings, revealed the real artist to be ‘The Petersons’, intriguing? The reason behind the differing artist names is reputedly assumed to be that Ken Peterson took some copies of the Mel Omega 45 back to Georgia and pasted the ‘Toll Darkness’ group name stickers over the Petersons label credits to enable him to sell them at shows with his other ‘Toll Darkness’ 45 “Party/Love Makes Me Do Foolish Things on Alpha Records. The up-tempo backing track of The Peterson’s “What’s It Gonna Be” was a Frank Virtue arrangement that he had great faith in, hence it’s usage on plethora of other Philly artists recordings, i.e. Fred Mark, Liza Mae, Michael Christian, Cody Michaels etc over different record labels, Melomega, Concept, Fox Century Plaza and Merben.
Frank Fioravanti also founded the Sound Gems label which brought us the timeless classic “Your My Main Squeeze” recorded on the New Beford, MA group ‘Crystal Motion’. Omega Sound’s most notable achievement would be William DeVaughn’s 1974 hit “Be Thankful For What You Got”.
- A1: Las Ketchup - The Ketchup Song - Asereje (Original Spanish Version)
- A2: The Underdog Project - Summer Jam 2003 (Dj F R.a.n.k Summer Mix)
- A3: Salomé De Bahia - Outro Lugar (Edit)
- A4: Guru Josh Project - Infinity 2008 (Klaas Vocal Edit)
- A5: Danzel - Pump It Up
- A6: Bob Sinclar - World, Hold On
- B1: Madcon - Beggin
- B2: Vampire Weekend - A-Punk
- B3: Superfunk Feat Ron Carroll - Lucky Star
- B4: The Xx - Crystalised
- B5: Yael Naïm - New Soul
- B6: Bloc Party - Banquet
- C1: Junior Senior - Move Your Feet
- C2: Pony Pony Run Run - Hey You
- C3: Room X, Olivier Cheatham - Make Luv
- C4: Hermes House Band & Dj Ötzi - Live Is Life
- C5: Edward Maya Featuring Vika Jigulina - Stereo Love (Radio Edit)
- C6: Cascada - Everytime We Touch
- D1: O-Zone - Dragostea Din Tei (Original Romanian Version)
- D2: Mad House - Like A Prayer
- D3: Chris Anderson, Dj Robbie - Last Night (Official Madison Remix)
- D4: Martin Solveig - Jealousy
- D5: Benny Benassi & The Biz - Satisfaction (Isak Original Version)
Futurismo präsentiert das nie erschienene Album der New Wave-Band Strange Party, einer stylischen Truppe exzentrischer Künstler, die 1980 in New Yorker Clubs eine neue Art von Performance-Art-Pop-Extravaganz erschufen. Von der Presse als 'beste Partyband in New York' gefeiert, gehörten Mitglieder auch zur Liveband von Downtown-Legende Klaus Nomi (hier mit einem Gastfeature). Strange Partys Spektrum aus Jazz, Funk, Disco, Latin und Punk wurde als Dada-Disco beschrieben und hatte einen immensen Einfluss auf andere Musiker (z.B. Talking Heads), ihre Faszination beruhte auf der Leftfield-Ästhetik ihrer visuellen Themen. "Sleepwalking Through Life", benannt nach der gleichnamigen 7"-Single, ihrem einzigen offiziellen Release, ist eine Momentaufnahme einer Zeit in New York, als Kunst, Musik, Mode und Clubleben eine integrative Einheit bildeten.
- A1: Bernard Fevre - Dali
- A2: Bernard Fevre - Space Team
- A3: Black Devil Disco Club - Follow Me Instrumental
- A4: Bernard Fevre - That Is To Be
- A5: Bernard Fevre - Restless
- A6: Old Gang Jah - Rasta
- A7: Bernard Fevre - Foxy Spleen
- A8: Bernard Fevre - Sunshine On March
- B1: Milpatte - Cruzer
- B2: Bernard Fevre - Odyssee
- B3: Bernard Fevre - Central Way
- B4: Suspense - Weekee Way
- B5: Bernard Fevre - Earth Message
- B6: Bernard Fevre - Cosmic Rays
- B7: Black Devil Disco Club - No Regrets
- B8: Bernard Fevre - Cimes Eternelles
- B9: Milpatte - Livel
- B10: Bernard Fevre - 2043
Unter den Galionsfiguren der französischen Disco hatte Bernard Fèvre, besser bekannt als Black Devil, wahrscheinlich die kürzeste Karriere, aber er war der brillanteste und einzigartigste Kopf von allen. Sein erstes Album Disco Club, das 1978 erschien, blieb zwar zunächst unbeachtet, ist aber inzwischen ein Muss, ein Sammlerstück, das viele Hörer dazu veranlasst hat, sich mit seinem umfangreichen Werk zu beschäftigen. Von Rockmusik bis Music Hall, von Sound-Illustration bis Disco, von Pop bis Reggae, von Filmmusik bis Werbung - Bernard Fèvre hat mit so vielen Genres experimentiert, dass es schwer war, den Überblick nicht zu verlieren. Eines seiner besten Alben trägt sogar einen so eindeutigen Titel wie The Strange World of Bernard Fèvre. Machen Sie sich auf den Weg in eine kosmische Dimension, die an das Unbekannte grenzt. BERNARD FEVRE (BLACK DEVIL DISCO / MILLPATTE / SUSPENSE) SPACE ODDITIES ist eine Reihe, die sich der Library-Music französischer (und anderer) Elektronik-Pioniere widmet. Das Projekt wird von Alexis Le-Tan & Jess initiiert und kuratiert und von Born Bad Records veröffentlicht.
"A Dream Is All We Know" lässt die auf Nylonsaiten basierenden Arrangements von "Everything Harmony" hinter sich und kehrt zu dem Stil zurück, den die Brüder erstmals auf "Do Hollywood" vorstellten. "A Dream Is All We Know" verbindet die Theatralik und den Glam-Rock des Lennon-McCartney-Songbuchs mit zeitgenössischen Erzählungen, explosiven E-Gitarren-Riffs sowie den sonnigen Harmonien und ausgeklügelten Aufnahmetechniken der Wilson-Familie und bringt die Liebe zum Detail und die Fähigkeiten der Brüder als Multiinstrumentalisten zum Vorschein. Mit fast einem Jahrzehnt an Songwriting auf dem Buckel zeigt "A Dream Is All We Know" deutlich die Entwicklung der D'Addario-Brüder von rehäugigen Teenagern, die Musik machen wollten, die an ihre Helden erinnert, zu jungen Männern, die die Bühne mit PHOENIX, BLEACHERS, ARCTIC MONKEYS und ihrem musikalischen Helden TODD RUNDGREN teilten, von ELTON JOHN, THE ZOMBIES, GERARD WAY und IGGY POP gelobt wurden und sich zu visionären Songwritern und Arrangeuren entwickelten, deren Werk selbst eine Quelle der Inspiration für andere Künstler ist. "A Dream Is All We Know" wurde komplett mit historischem Equipment aufgenommen und von Brian und Michael selbst abgemischt und gemastert. Das Album zeigt THE LEMON TWIGS, wie sie nach Jahren der Perfektionierung ihres Handwerks mit einem neu entdeckten Sinn für Intuition spielen.
- Ocean Motion Mildew Mind
- Yes Sir Ree
- I Can’t Stand It
- Country Time
- If I Were A Poet
- Torero Piece
- Peachy Keen-O
Carving an unlikely and elaborate niche in the stoney academic landscape
which she once shared with the likes of Phill Niblock, John Cage and Sorel
Hayes, the excitable proto-punk poèmes sonores of the linguistic loose
cannon known as Beth Anderson first rolled through New York in the mid-
1970s (from Kentucky via San Francisco) like a jumbled tumbleweed of lost
Letterism, face paint and threadbare drummy funk to astonish gallery floors,
lecture theatres and loft apartment stages.
One thousand leagues under the radar of the commercial music industry,
with a sense of humour that elevated way above her highbrow peer group,
the music of Beth Anderson has successfully evaded the pressing plant for
most of her creative career, and not unlike fellow New York gallery actionist
Suzanne Ciani, it has taken decades to successfully collect and contextualise
these early recordings - expanding her elusive discography beyond the rare
and mysterious solo single entry in the process.
When uttered amongst the type of vinyl vampires that haplessly gravitate
between both art school vintage vanity pressings and family funded plunder
funk, there’s an outside chance that the name Beth Anderson might muster
some vague recognition on account of her one and only solo wax sojourn
into the expansive DIY market. In 1980 the 45rpm single, ‘I Can’t Stand It’,
combusted into the consciousness of adventurous participants with its deep
rhythmic backbeat (courtesy of future Sonic Youth / Dinosaur Jr producer
Wharton Tiers, member of the new wave band Theoretical Girls), climaxing
with two colourful and commanding linguistic tantrums before disappearing in
a puff of smoke leaving would-be fans dumbstruck without so much as a
label name or distribution contact to explain what they had just heard.
For those who have spent the subsequent years on the edge of that same
seat, it might come as some comfort knowing that somewhere out there,
there is also a contrasting world of gallery patrons and experimental sound
poetry enthusiasts that similarly didn’t know that their regular performance
poet Beth Anderson even made the ambitious pop record. For the uninitiated,
the enigmatic Beth Anderson has straddled both sides of the art / rock fence
placed between two equally niche pastures.
Hopefully this first ever vinyl compendium will succeed in joining the dots,
loops, yelps, squeaks, beats and repeats. Let us follow Beth’s lineage, along
her magnetic tape highways crossing multiple boundaries in a hope to bridge
unlikely anti-genres like ‘yoga punk’, ‘ramble rap’, ‘combustion pop’ and
‘formroom funk’… all of which were officially neatly bracketed under the
curious Text-Sound movement where Beth garnered utmost respect as a key
practitioner.
Fünf Monate arbeitete David Gilmour in Brighton und London an »Luck And Strange«, dem ersten neuen Longplayer, den er seit neun Jahren veröffentlicht. Die LP wurde von David und Charlie Andrew produziert, den man für seine Zusammenarbeit mit ALT-J und Marika Hackman kennt. Der Großteil der Lyrics stammt von Gilmours Co-Autorin Polly Samson, mit der er schon seit 30 Jahren zusammenarbeitet. Auf dem Album sind acht neue Tracks zu hören, dazu kommt eine Coverversion von Between Two Points (Originalinterpreten: The Montgolfier Brothers), auf der Romany Gilmour Harfe spielt und singt. Auf anderen Songs der LP war Gilmours Tochter für die Backing-Vocals zuständig. Zu den Musikern, die an der Entstehung von »Luck And Strange« beteiligt waren, gehören: Guy Pratt & Tom Herbert am Bass, Adam Betts, Steve Gadd und Steve DiStanislao am Schlagzeug sowie Rob Gentry & Roger Eno an den Keyboards. Für die Streicher- und Chor-Arrangements war Will Gardner verantwortlich. Auf dem Titeltrack, der 2007 während eines Jams in David Gilmours Scheune entstand, ist der verstorbene Pink Floyd Keyboarder Richard Wright zu hören. Das Cover-Foto von Anton Corbijn wurde durch den Text von »Scattered«, dem letzten Song des Albums, inspiriert.




















