2020 veröffentlichten Provinz ihr Top-5-Debütalbum "Wir bauten uns Amerika", wurden in der Folge erst zum "Besten Newcomer" (2020) und im Jahr darauf gleich zur "Besten Band" bei der 1LIVE Krone gewählt, sammelten über 200 Millionen Streams und begeisterten die deutsche Musiklandschaft durch die Bank weg. Nun freut sich die Ravensburger Band, die Veröffentlichung ihres zweiten Albums bekannt geben zu dürfen. Es heißt wie die jüngst veröffentlichte erste Single, "Zorn & Liebe" und erscheint am 16. September 2022 .
Nicht nur der Titel der ersten Single, auch ihr Sound gab bereits einen guten Hinweis auf das nächste Album: Provinz erweitern ihre angestammten Klänge - handgemachte Instrumentierungen, Coming-of-Age-Thematiken, die unpolierte Direktheit der Texte und der fieberhaft dahingeschmetterte Gesang von Frontmann Vincent - um stärker durchproduzierte Elemente, schwebende Synthie-Klangflächen etwa, tanzbare Beats oder Sequencer-Effekte, wie man sie erstmals in ihrem Song "Großstadt" (2021, von der EP "Zu spät um umzudrehen") hören konnte. Daneben gibt die Band weiterhin ihrer Lust an der Kollaboration Raum, die im vergangenen Sommer mit "Liebe zu dritt" an der Seite von JEREMIAS und MAJAN ihren Anfang nahm, zuletzt mit Nina Chuba in "Zorn & Liebe" ihre Fortsetzung
fand und auf dem kommenden Album weitere hochkarätige Feature-Gäste bereithält
Search:angst
Oliver Sim hatte eigentlich nicht den Wunsch, es seinen The xx-Bandkollegen Romy Madley Croft und Jamie Smith gleichzutun und ein Soloprojekt zu starten. Er dachte auch nicht, dass er wirklich den Mut dazu hätte. Als er mit Jamie xx an einem Stück namens "Romance with a Memory" arbeitete, sagte dieser jedoch: "Ich denke, du solltest eine komplette Platte machen". Und das war der Beginn der langen und schmerzhaften Geburt von "Hideous Bastard", Oliver Sims Solo-Debütalbum, das am 09.09.22 auf Young erscheinen wird. "Fast drei Jahre lang habe ich mir Fragen gestellt und war beim Schreiben auf der Suche nach Antworten", beschreibt Sim den Entstehungsprozess des Albums. Die Enthüllung seiner HIV-Erkrankung verfolgt die Platte thematisch, so wie sie sein Leben stets überschattet hat. In diesem ersten Song "Hideous" fragt sich Sim, ob seine entwaffnende Ehrlichkeit ihn wohl befreien wird. Die Hoffnung und die Spannung spiegeln sich in der musikalischen Umgebung wider, die er zusammen mit seinem Freund Jamie xx geschaffen hat. Oliver begann zu Hause in London mit dem Schreiben und Aufnehmen von Songs, inspiriert von seiner Vorliebe für Horrorfilme und seinem eigenen Leben, wobei er Themen wie Angst und Scham durch die Brille eines queeren Mannes in den Dreißigern anpackte. Einige Monate später kehrte er mit einer Sammlung von Demos zu Jamie zurück, und die beiden begannen, sie gemeinsam zu produzieren. Er holte sich unter anderem die Hilfe seines lebenslangen Helden und jetzigen Freundes Jimmy Somerville, um dem Album den letzten Schliff zu geben und sprach zudem mit Elton John über seine Musik. Anschließend war es an dem französischen Regisseure Yann Gonzales eine visuelle Welt mit dem Kurzfilm "Hideous" zu erschaffen. Der Film feiert seine Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes. "Hideous Bastard" ist ein audiovisuelles Ereignis geworden, wie es sich Oliver Sim anfangs selber nie zugetraut hätte, umso beeindruckender ist nun das Ergebnis.
Red Vinyl[19,12 €]
Oliver Sim hatte eigentlich nicht den Wunsch, es seinen The xx-Bandkollegen Romy Madley Croft und Jamie Smith gleichzutun und ein Soloprojekt zu starten. Er dachte auch nicht, dass er wirklich den Mut dazu hätte. Als er mit Jamie xx an einem Stück namens "Romance with a Memory" arbeitete, sagte dieser jedoch: "Ich denke, du solltest eine komplette Platte machen". Und das war der Beginn der langen und schmerzhaften Geburt von "Hideous Bastard", Oliver Sims Solo-Debütalbum, das am 09.09.22 auf Young erscheinen wird. "Fast drei Jahre lang habe ich mir Fragen gestellt und war beim Schreiben auf der Suche nach Antworten", beschreibt Sim den Entstehungsprozess des Albums. Die Enthüllung seiner HIV-Erkrankung verfolgt die Platte thematisch, so wie sie sein Leben stets überschattet hat. In diesem ersten Song "Hideous" fragt sich Sim, ob seine entwaffnende Ehrlichkeit ihn wohl befreien wird. Die Hoffnung und die Spannung spiegeln sich in der musikalischen Umgebung wider, die er zusammen mit seinem Freund Jamie xx geschaffen hat. Oliver begann zu Hause in London mit dem Schreiben und Aufnehmen von Songs, inspiriert von seiner Vorliebe für Horrorfilme und seinem eigenen Leben, wobei er Themen wie Angst und Scham durch die Brille eines queeren Mannes in den Dreißigern anpackte. Einige Monate später kehrte er mit einer Sammlung von Demos zu Jamie zurück, und die beiden begannen, sie gemeinsam zu produzieren. Er holte sich unter anderem die Hilfe seines lebenslangen Helden und jetzigen Freundes Jimmy Somerville, um dem Album den letzten Schliff zu geben und sprach zudem mit Elton John über seine Musik. Anschließend war es an dem französischen Regisseure Yann Gonzales eine visuelle Welt mit dem Kurzfilm "Hideous" zu erschaffen. Der Film feiert seine Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes. "Hideous Bastard" ist ein audiovisuelles Ereignis geworden, wie es sich Oliver Sim anfangs selber nie zugetraut hätte, umso beeindruckender ist nun das Ergebnis.
Rund 135 Jahre umspannt das Repertoire von Igor Levits neuem Album "Tristan": die Zeit von etwa 1837 bis 1973. Ganz unterschiedliche Genres treffen aufeinander; nur eines der Werke wurde ursprünglich für Soloklavier geschrieben. Levits Annäherungen an existenzielle Grenzerfahrungen - den Tod in "Life" (2018), die Begegnung mit dem Spirituellen in "Encounter" (2020) und jetzt, in "Tristan", die Verbindung von Liebe, Tod und Erlösungsbedürftigkeit - bringen es mit sich, dass wiederum nicht allein Meisterwerke für sein Instrument im Mittelpunkt stehen, sondern vor allem Kompositionen, in denen gewisse thematische Assoziationen eine möglichst persönliche Gestaltung finden. Dabei kreisen Levits eigene Gedanken bei "Tristan" weniger um die Liebes- und Todesthematik als solche, sondern vielmehr um Erlebnisse der Nacht und des Nächtlichen - als dunkle Gegenwelt zum bewussten Handeln bei Tage. Psychische Ausnahmezustände geben den Ton vor: "Die Nacht hat so viele Gesichter. Sie kann Zuflucht und Kontrollverlust bedeuten, sie steht für Liebe und Tod, und sie ist die Zone tiefer Ängste", sagt Levit. "Im Adagio von Mahlers Zehnter Sinfonie gibt es den berühmten Aufschrei des dissonanten Schmerzensakkords, und Wagners 'Tristan und Isolde' inszeniert geradezu eine Art emotionale Kernschmelze. Alle wesentlichen Geschehnisse des Stücks spielen sich in der Nacht ab. Auch Hans Werner Henze spricht in seinen Erinnerungen an die Entstehungszeit von 'Tristan' von Alpträumen und traumartigen Halluzinationen." Henzes "Tristan - Préludes für Klavier, Tonbänder und Orchester" - ein schwärmerisch-raffinierter Hybrid aus Soloklavier, Elektronik, Konzert und Sinfonie - bildet das Herzstück des Albums. Es ist die erste Orchesterproduktion Levits überhaupt. Unter der Leitung von Franz Welser-Möst hatte Levit das suggestive Werk, von dem bisher nur die kompromissbehaftete Aufnahme unter Leitung des Komponisten greifbar war, bei den Salzburger Festspielen als auch mit dem Gewandhausorchester in Leipzig aufgeführt; im Zusammenhang mit den Leipziger Konzerten entstand 2019 die vorliegende Aufnahme.Franz Liszts dritter Liebestraum ist heute als sentimentaler Show-Stopper aller Klavierpoeten bekannt. Dabei ist auch dieses Nocturne in As-Dur durchaus tragisch grundiert. Zurück geht es auf ein Kunstlied Liszts auf Verse von Ferdinand Freiligrath (1810-1876). Der Beginn des Gedichts lautet: "O lieb', so lang du lieben kannst!, O lieb', so lang du lieben magst!, Die Stunde kommt, die Stunde kommt, wo du an Gräbern stehst und klagst!"Nächtlich Verzweifeltes auch bei Mahler: Ende Juli 1910, mitten an der Arbeit am ersten Satz seiner Zehnten, erfuhr der Komponist von einer Affäre seiner Frau. Igor Levit spielt dieses Adagio in einer wenig bekannten Klaviertranskription des schottischen Komponisten Ronald Stevenson, für dessen große "Passacaglia on DSCH" er sich zuletzt so stark eingesetzt hat. Erst in "Harmonies du Soir", der elften der 12 "Études d'exécution transcendante" von Franz Liszt, scheint, bei aller Verdichtung pianistischer Majestät, eine Versöhnung auf. Die am Ende des Programms erklingenden "Abendklänge" bilden das friedliche Gegenstück zu den Ekstasen und Alpträumen, die den Nachtgeweihten bei Wagner oder Mahler widerfahren.
Ltd edition RED Vinyl, DL card. Re-writing the rule book when it came to punk requisites, Leatherface combined passion, angst and power with undeniable songwriting and technical prowess. Led by wordsmith Frankie Stubbs their explosive hooks and thrashing guitars quickly became their trademark and made them one of the most exhilarating UK bands of the 90s. Arriving at the peak of their career, ‘Minx’ channelled Stubbs’ love for Joy Division and features their much loved fourth bassist, former Snuff band member Andy Crichton. A lost classic, it brought with it a more emotional direction to their sound which was released on the brink of the band’s hiatus. // “A ferocious force to be reckoned with… another superb album” AllMusic // ★★★★ MOJO
Really cool dubbed out electronics meet Haitian folk rhythms. This is a precursor to a new album next year and follows from their Vodou Alé album released in 2020.
If you thought the Erupt-ion was over and done with, think again. Another earful of heavy breaks and hardcore junglism have risen from the ashes to keep your residential area vibrating. This time, the ballistics are blasted out by the label's head man, Bullet S.
Bullet uses his EP to tell a story of growing up around urban decay, and claustrophobic city centres. He translates that angst into three tunes' worth of furious beats and staccato riff overload, with the moody aesthetic to boot. This is the first sign of trouble, you cannot ignore it.
Erupt Records was established in 2016 to cover tougher, faster styles of electronic dance music, with a view of openness towards introducing contemporary influences alongside the familiar; Hardcore that reflects today, not yesterday. The objective? Push the boundaries, keep the drums raw, compromise for noone.
Grab the vinyl while you can to get yourself an exclusive bonus track which won't be on any digital releases of this EP, "No Loss".
Chris Orrick hat seine bisherige musikalische Karriere damit verbracht, Antworten auf Fragen zu finden, vor denen die meisten Menschen Angst hätten sie überhaupt zu stellen.
Niemand thematisiert den Abgrund besser als Chris Orrick.
Der ehemalige Fabrikarbeiter aus Michigan, der früher als Red Pill bekannt war, hat die letzte halbe Dekade damit verbracht, industriellen Verfall, familiäre Schmerzen und Suchterkrankungen besser zu dokumentieren als fast jeder andere, der auf dieser vergifteten Erde lebt.
Er und seine Musik ist irgendwo zwischen Charles Bukowski und Michael Moore zu verorten.
Tape
Los Angeles native Sha Sha Kimbo undeniably lives for the rave. As exemplified through her every intentional move as a producer, DJ, promoter, radio host and label owner, Sha Sha radiates an unwavering love for amplifying, nurturing and supporting the culture of underground electronic music and the community that surrounds it, with her forthcoming release absolutely no exception to this.
Set for release as a digital download and limited edition cassette tape on August 13, the LA rave staple is happy to announce her debut EP on Evar Records, Total Chaos. A brilliant testament to the cathartic importance of staying up late and getting lost in a buzzing crowd of kindred spirits, Total Chaos harnesses the universal experience of having pent-up energy into massive, angst-ridden breakbeat anthems. Over six tracks, Sha Sha channels the hair-raising spirit of '90s rave along with her formative experiences with DMZ-via-Low End Theory dubstep and punk rock. Finding her place within LA's bass music, house, techno and rave scenes while defying easy categorization, Sha Sha personifies the no-rules electronic music ethos behind John Frusciante and Aura T-09's Evar Records. To supplement Total Chaos' three originals, LYZZA, Machine Girl and LCY provide three raw remixes highlighting various aspects of Sha Sha Kimbo's renegade rave spirit.
Drawing from the Los Angeles punk rock and '90s rave music that soundtracked her youth, Total Chaos personifies how she grew up on the dance floor, showcasing Sha Sha's tried and true ability to express rich, nuanced emotions through tracks that, first and foremost, can level a warehouse party. Kicking off the vibe on July 30, the EP's lead single "Save The World" is a perfect representation of this, with the jump-up rave cut employing a megaton breakbeat and sickly-sweet vocal samples over simmering base of dark, UK-influenced atmospherics. From the late night energy of the title track to the euphoric, dawn-breaking feel of "Limited Perfect," Total Chaos offers the refuge of a robust dance floor with the warm reassurance to be one with the universe.
Rounding out Total Chaos EP are three remixes that amicably and serendipitously support Sha Sha Kimbo's visionary aim to both explore the unknown and bring people together along the way. Brazilian-born, Amsterdam-based powerhouse LYZZA adds a full verse and a nest of serrated rhythms to her version of "Total Chaos," while New York's Machine Girl applies their trademark punk electronics approach to "Save The World." Meanwhile, Bristol's own LCY hollows out "Limited Perfect" into a haunting amalgam of post-punk minimalism and low-frequency pressure. A study of the opposing light and dark energies of underground dance music, Total Chaos presents a breakbeat-heavy vortex, sure to awaken everyone's inner raver.
Red Vinyl[23,11 €]
black midi, das sind Geordie Greep (Gitarre, Gesang), Cameron Picton (Bass, Gesang) und Morgan Simpson (Schlagzeug), ihr 3. Album "Hellfire" erscheint am 15. Juli auf Rough Trade Records. Die erste Single daraus hat den wohligen Titel "Welcome To Hell". "Hellfire" wurde nach der Veröffentlichung des Vorgängers "Cavalcade" in London in Abgeschiedenheit geschrieben und baut auf den melodischen und harmonischen Elementen des Vorgängers auf, während es die Brutalität und Intensität des Debüts "Schlagenheim" ausbaut. Wie Greep es beschreibt: "Wenn Cavalcade ein Drama war, ist "Hellfire" wie ein epischer Action-Film", der sich mit überlappenden Themen wie Schmerz, Verlust und Angst beschäftigt. Es ist ihr bisher thematisch kohärentestes und durchdachtestes Album". Während die Geschichten von "Cavalcade" in der dritten Person geschildert wurden, erzählt "Hellfire" seine Geschichten aus der Ich-Perspektive eines moralisch fragwürdigen Charakters. Es gibt direkte dramatische Monologe, die an unser verkommenes Gefühl für Recht und Unrecht appellieren. Man ist sich nie so ganz sicher, ob man lachen oder entsetzt sein soll. "Welcome To Hell" erzählt die Geschichte der Exzesse eines ausschweifenden Soldaten und seiner Entlassung aus dem Militärdienst, untermalt von funkigen Gitarrensätzen, treibenden Bläsern und einem knorrigen Gesang. Das Video wurde von Gustaf Holtenäs gedreht, der auch schon beim Video zu "Slow" Regie führte. Die Entstehung von "Hellfire" dauerte nur sechs Monate und begann mit einem Riff bei einem Jam der Gruppe, das sich zu dem futuristischen Boxdrama "Sugar/Tzu" entwickelte. Die Bandbreite und die Kraft sowie die starke Produktion der Musik von black midi war noch nie so groß wie auf dem neuen Album, was zum Teil der Produzentin Marta Salogni zu verdanken ist, die mit der Band bereits am "Cavalcade"-Opener "John L" gearbeitet hat. Aber wie immer ist die Art der Musik, die black midi spielen, nicht so wichtig wie ihre Qualität. Und was auch immer du über die Musik von black midi denkst, ist es wichtig, was du dabei fühlst, wenn du sie wirklich hörst.
Black Vinyl[23,11 €]
black midi, das sind Geordie Greep (Gitarre, Gesang), Cameron Picton (Bass, Gesang) und Morgan Simpson (Schlagzeug), ihr 3. Album "Hellfire" erscheint am 15. Juli auf Rough Trade Records. Die erste Single daraus hat den wohligen Titel "Welcome To Hell". "Hellfire" wurde nach der Veröffentlichung des Vorgängers "Cavalcade" in London in Abgeschiedenheit geschrieben und baut auf den melodischen und harmonischen Elementen des Vorgängers auf, während es die Brutalität und Intensität des Debüts "Schlagenheim" ausbaut. Wie Greep es beschreibt: "Wenn Cavalcade ein Drama war, ist "Hellfire" wie ein epischer Action-Film", der sich mit überlappenden Themen wie Schmerz, Verlust und Angst beschäftigt. Es ist ihr bisher thematisch kohärentestes und durchdachtestes Album". Während die Geschichten von "Cavalcade" in der dritten Person geschildert wurden, erzählt "Hellfire" seine Geschichten aus der Ich-Perspektive eines moralisch fragwürdigen Charakters. Es gibt direkte dramatische Monologe, die an unser verkommenes Gefühl für Recht und Unrecht appellieren. Man ist sich nie so ganz sicher, ob man lachen oder entsetzt sein soll. "Welcome To Hell" erzählt die Geschichte der Exzesse eines ausschweifenden Soldaten und seiner Entlassung aus dem Militärdienst, untermalt von funkigen Gitarrensätzen, treibenden Bläsern und einem knorrigen Gesang. Das Video wurde von Gustaf Holtenäs gedreht, der auch schon beim Video zu "Slow" Regie führte. Die Entstehung von "Hellfire" dauerte nur sechs Monate und begann mit einem Riff bei einem Jam der Gruppe, das sich zu dem futuristischen Boxdrama "Sugar/Tzu" entwickelte. Die Bandbreite und die Kraft sowie die starke Produktion der Musik von black midi war noch nie so groß wie auf dem neuen Album, was zum Teil der Produzentin Marta Salogni zu verdanken ist, die mit der Band bereits am "Cavalcade"-Opener "John L" gearbeitet hat. Aber wie immer ist die Art der Musik, die black midi spielen, nicht so wichtig wie ihre Qualität. Und was auch immer du über die Musik von black midi denkst, ist es wichtig, was du dabei fühlst, wenn du sie wirklich hörst.
Inspiriert von der Black Lives Matter Bewegung formuliert der britische Pianist und Komponist Alexis Ffrench seine Lebensaufgabe: Mit klassischer Musik möchte er für eine Gesellschaft der Vielfalt, Gleichheit und des gegenseitigen Respekts eintreten. Auf seinem Album "Truth" bringt er seine Vision zum Erklingen. "Was ist meine Aufgabe in der Welt" - diese grundlegende Frage versucht der britische Pianist und Komponist Alexis Ffrench mit seinem Album "Truth" für sich zu beantworten. Die Frage geht für den Sohn jamaikanischer Einwanderer auf den Tod von George Floyd zurück. Schockiert sah Alexis Ffrench das Video von Floyds Ermordung durch einen Polizisten am 25. Mai 2020. Ungläubig und überwältigt setzte er sich an sein Piano und begann zu komponieren. Musik zu schreiben, war der Weg für Alexis Ffrench mit den Bildern umzugehen. "Nach der Trauer kam die Wut, dann die Hilflosigkeit", erklärt er, "Ich fragte mich, wie ich als Musiker an den Protesten teilhaben könne, weil ich in dieser Zeit in der Pandemie isoliert war. Ich begann auf meine eigene, kleine Weise am Klavier. Es war Aktivismus für mich selbst, denn ich musste mich beteiligt fühlen, und es war mir wichtig, mit meiner Musik die Hoffnungen und Ängste zum Ausdruck zu bringen und andere zu ermutigen, ihre eigene Stimme zu erheben." Alexis Ffrench verfolgte die Berichterstattung über die weltweiten Demonstrationen der entstehenden Black Lives Matter Bewegung und untermalte die Szenen protestierender Menschenmassen mit Musik. Das Stück "Walk With Us (For Black Lives Matter)" veröffentlichte er bereits 2020 als Single. Andere Kompositionen aus dieser Zeit bilden die Grundlage für sein Album "Truth".Sein Engagement für mehr Vielfalt und Chancengleichheit durchzieht die Karriere von Alexis Ffrench wie ein roter Faden. Zusammen mit dem Princes Trust unterstützt er ein Programm, das Kindern aus besonders benachteiligten Familien Zugang zu Musikunterricht ermöglicht. Zudem hat Alexis Ffrench, der selbst aus finanziell bescheidenen Verhältnissen kommt, zusammen mit dem Sony Music UK Social Justice Fund ein jährliches Stipendium für People of Color an der Royal Academy of Music ins Leben gerufen. Auch er konnte nur dank eines Stipendiums dort studieren und war damals einer von nur zwei Schwarzen Studierenden in seinem Jahrgang. Alexis Ffrench vergleicht sich jedoch nicht mit einem Politiker, der Kraft seines Amtes Veränderungen herbeiführt. Sein Medium ist die Musik und sein Ziel, Menschen über alle Vorurteile hinweg zusammenzubringen, schlägt sich in seiner ganz eigenen Art des Komponierens nieder. "Meine Kompositionen sind kurz und wie ein Popsong strukturiert, weil ich so mit meinen Melodien die größte Wirkung erzielen kann", erklärt er. Seiner Vision, möglichst viele Menschen mit seiner Musik zu verbinden, ist er seit seinem Sony-Debütalbum im Jahr 2018 in großen Schritten nähergekommen. In Großbritannien ist Alexis Ffrench nicht nur ein Medienstar und kann Top 30 Charts-Erfolge feiern, er ist auch einer der meist-gestreamte Pianisten weltweit. Mit "Truth" hat Alexis Ffrench seine künstlerische Vision nun weiter gefasst. Das Album mag zwar aus Gefühlen der Trauer, Verzweiflung und Wut geboren sein, es ist jedoch von einer ungebrochen positiven Vision für eine Gesellschaft der Gleichheit, Vielfalt und des gegenseitigen Respekts getragen, die Alexis Ffrench mit den sanften Tönen seines Pianos in den Raum malt.
Die DIY-Indie-Rocker aus Washington DC veröffentlichen ihr zweites Album auf Domino. Während Constant Image (2018) irgendwo zwischen New-Wave und Post-Punk verankert war, strotzt das neue Album Love Is Yours nur so vor guter Laune, Melodie und sorgfältig eingefädelten Hooks.
Das 2018 erschienene Debüt der Band, "Constant Image", war ein Triumph - eine Reihe von Songs, die die Balance zwischen New-Wave-Fülle und Post-Punk-Raserei hielten. „Love is Yours" strotzt hingegen nur so vor guter Laune, Melodie und sorgfältig eingefädelten Hooks, wobei die Band die Pop-Sensibilität in den Vordergrund rückt, die schon bei ihren früheren Veröffentlichungen immer präsent war. Es behält die Haltung bei, die für die DIY-Wurzeln der Band grundlegend war, lässt aber einen Hauch von Angst los. Obwohl die Songs Desillusionierung und Verlust verarbeiten, strahlt die Musik Wärme und Optimismus aus.
Das Trio "Girls In Synthesis" wurde treffend als "eher eine Terrorzelle als eine Rockgruppe" beschrieben. Textlich befassen sie sich mit den Erfahrungen der Arbeiterklasse in Bezug auf fragile geistige Gesundheit, soziale Unbeweglichkeit, Gefühle der Machtlosigkeit, Unsicherheit, Angst und die zersetzenden Auswirkungen einer feindseligen Gesellschaft. John Linger bringt es auf den Punkt, wenn er "I've seen a glimpse of the future" in sein Mikrofon bellt. Das Londoner Trio "Girls In Synthesis" ist eine Band, die sich einer Kategorisierung entzieht. Seit ihrer Gründung hat die Band Anarcho-Punk, Noise-Rock, Post-Punk und elektronische Einflüsse aufgenommen, ohne in einem dieser Genres zu verweilen. Der definitive GIS-Sound ist mehr als die Summe dieser Teile. Die Band ist eher ein Kollektiv als eine traditionelle Musikgruppe, da alles (Aufnahmen, Artwork, Fotos und Videos) intern mit den Mitgliedern der Band und ihren Verbündeten kreiert wird. Mit einer unvergleichlichen Live-Show hat sich die Band durch ihre kultige Hingabe an ihre Kunst eine treue Fangemeinde in Großbritannien erspielt, von denen viele die Band auf ihren Tourneen durch das ganze Land begleiten. Ihre neue Veröffentlichung "Konsumrausch", ein exklusives, eigenständiges Mini-Album für das deutsche Label Hound Gawd!, erkundet verschiedene klangliche Territorien und erweitert die bisherigen Veröffentlichungen der Gruppe um weitere Experimente.
- Format: Schwarze 140G Vinyl
- 1: Feat. Melanie Schotz - Letters To The Ancestors
- 2: Feat. Monique Hellenberg - Kunye
- 3: Feat. Ron Spielman - Cape Of Good Hope
- 4: Feat. Zamajobe - Masijabule (Let‘s Be Happy)
- 5: Feat. Melanie Scholtz & Ron Spielman - Every Little Spin You Do
- 6: Feat. Melanie Scholtz - Got To Be You
- 7: Feat. Ron Spielman - Frozen By Fire
- 8: Feat. Zamajobe - Ngeke Ngikwazi (I Cant/ I Won‘t)
- 9: Feat. Melanie Scholtz - Down South
- 10: Feat. Monique Hellenberg - Color Of Love
Small Kingdom ist eine außergewöhnliche Singer SongwriterErfahrung, die sich auf afrikanische Musik konzentriert, ohne Angst zu haben, auch andere Stile westlicher Musik einzubeziehen. Die Band wurde ursprünglich mit der
Absicht gegründet, Klassik mit populärer Musik aus aller
Welt zu verbinden. Schließlich konzentrierte sich die Band
auf südafrikanische Musik und komponierte mit anderen
Kollaborateuren aus Johannesburg und Kapstadt für das
neue Album. Die Band stellt in diesem Projekt verschiedene
Sängerinnen aus Südafrika wie z.B. Zamajobe Sithole,
Melanie Scholtz und Monique Hellenberg vor. Die
kommenden Tourdaten präsentieren diese Sängerinnen,
eine nach der anderen, zu unterschiedlichen Tour Terminen,
wobei der bekannte Sänger und Gitarrist Ron Spielman bei
jedem dieser Konzerte zu hören sein wird.Inspiriert durch den
hundertsten Geburtstag von Nelson Mandela benannte die
Band ihr neues Album „South African Edition”, welches im
April 2022 als CD bei ZYX Music erschienen ist und nun auch
als Vinyl die Herzen höher schlagen lassen wird.
Das wirklich großartige zweite Album von Paul Konopacka, Klaus Hoffmann, Kristian Kühl, König Wilhelmsburg und Jörkk Mechenbier aka Trixsi erscheint am 3. Juni auf Glitterhouse Records und hört auf den bescheidenen Namen:'And You Will Know Us By The Grateful Dead'. It's not a trick. It's just TRIXSI. Wie meinte unser erstes Bandinfo noch gleich? "Der Moment, wenn der Pantomime ein Bein gestellt bekommt und mit dem Gesicht in der Torte des Clowns landet, noch ehe dieser sie werfen kann, dann ist TRIXSI." Irgendwie so ähnlich jedenfalls. Stimmt auch eigentlich, bis auf die Sache mit dem Pantomimen. Dafür sind TRIXSI zu laut. Und die Sache mit dem Clown passt ehrlicherweise auch nur auf diesen Mechenbier, diesen Frontkasper, diese brüllende Bühnenbulette. TRIXSI sind schwer in Worte, aber ansonsten leicht zu fassen. Hier happened nicht mehr und nicht weniger, als der ganz normale Magic, den man mit einer handvoll Freunde in einem Topf namens "Band" eben so anrühren kann. Hier verdichtet sich ein wenig Erfindergeist und viel Auge für das, was bereits vollbracht wurde und Sinn ergab mit einem hohen Maß an Kreativität. Hier werden Reifen plattgestochen, statt den Versuch zu unternehmen, Räder neu zu erfinden. Angst oder Stress hat hier keiner mehr. Bock umso mehr. Freude trieft aus jeder Pore und tropft zu Boden, während die Bandmitglieder synchron den Kopf schütteln: Über den Zustand dieser Welt, das menschliche Miteinander im Allgemeinen und die Musikbranche im Speziellen. Die Band aus Hamburg spielt sowohl mit den funktionalen, antrainierten Momenten ihrer vorherigen, musikalischen Leben, als auch mit der Freiheit, die das Wegfallen von klanglichen und thematischen Konzepten wie HERRENMAGAZIN, FINDUS und LOVE A nun eben möglich macht. Da darf man beim Hören dann plötzlich an WEEZER und die EAGLES denken, während im Proberaum noch immer irgendwelche Punkrockplakate an der Wand hängen. Erlaubt ist, was gefällt. Und hier gefällt man sich untereinander gegenseitig. Einer ruft Prost, alle anderen nicken. Who the fuck is niezuvordagewesen? Wo bei deutschsprachiger Rockmusik der Spaß aufhört, fangen TRIXSI erst an. Und es steht zu befürchten, dass sie noch lange nicht fertig sind. - Jörkk Mechenbier (also ich selber) für die Band.
The American rock band Cracker origins from Bakersfield, California and was formed in 1990 by lead singer David Lowery and guitarist Johnny Hickman, who both came from the band Camper Van Beethoven. After signing with Virgin in 1991, they released their self-titled debut album the year after. The album included “Happy Birthday To Me” and the radio hit “Teen Angst (What The World Needs Now)”, which peaked at #1 on the US Modern Rock chart. The album went on to sell over 200.000 copies.
Cracker celebrates its 30th anniversary in 2022 and includes an insert.
- A1: Woran Hältst Du Dich Fest, Wenn Alles Zerbricht? Pt. 1
- A2: Lotte & Dxve Angst (Irgendwann Wird Es Besser)
- A3: Dopamin
- A4: Fuck Baby I'm In Love
- A5: Dunkelrot Zu Schwarz
- A6: Lass Die Musik An
- B1: Was Machst Du?
- B2: Angekommen, Vielleicht
- B3: Viel Zu Viel (Nicht Genug)
- B4: So Wie Ich
- B5: Woran Hältst Du Dich Fest, Wenn Alles Zerbricht? Pt. 2
Die 26-jährige Ravensburgerin lässt uns mit ihrem mittlerweile dritten Studioalbum hören und spüren: Nicht nur die Welt hat sich drastisch verändert. Auch LOTTE hat künstlerisch sowie persönlich eine grundlegend-extreme Metamorphose durchlaufen.Auf "WORAN HÄLTST DU DICH FEST, WENN ALLES ZERBRICHT?" macht LOTTE ihre Gefühlswelt so greifbar wie nie - und damit auch angreifbar. Es ist eine akustische Reise zu sich selbst, zurück zum Ursprung, zu dem, was bleibt. Eine Geschichte übers Friedenschließen mit dem, was ist. Eine Einladung, sich selbst anzunehmen, mit all seinen Schwächen und sich selbst ein:e gute:r Freund:in zu sein, weil man sich selbst am Ende doch immer mitnimmt, egal wohin man geht.Es ist ein Album, in dem die Geschichte ganz vorne steht. Mit den bereits veröffentlichten Singles "SO WIE ICH", "ANGST (IRGENDWANN WIRD ES BESSER)" und "LASS DIE MUSIK AN", beweist LOTTE bereits, wie mutig Musik sein kann. Sehr stimmlastig produziert, hört man die Interpretin den Text fühlen, atmen und merkt: Hier haben Worte noch Gewicht.
- 1: Untitled
- 2: Untitled
- 3: Untitled
- 4: Untitled
- 5: Untitled
- 6: Untitled
- 7: Untitled
- 8: Untitled
Justin K Broadrick (Godflesh, Jesu, JK Flesh) breathes new life into his FINAL project for an album on Helm’s ALTER label. Formed in 1984 out of an obsession with the industrial, noise & power electronics acts of the early eighties, FINAL made its public debut at the legendary Mermaid pub in Birmingham when Broadrick was just 14 years old. A string of cassette releases via his Post MortemRekordings label established the name within the underground noise scene of the time until increased activity with his various groups (Napalm Death, Head of David and later Godflesh) meant that FINAL naturally fell by the wayside before the end of the decade. Broadrick reactivated the project in 1993 during the British ambient “isolationism” period and FINAL's sound became focussed more on texture, producing beatless ambient work with a number of albums for labels like Sentrax, Utech, No Quarter and Neurot. ‘It Comes To Us All’ is the first FINAL album to appear on vinyl since 2015’s ‘Black Dollars’ on Downwards and continues to explore the textural nature of Broadrick’s ambient work - this time through a filter of blown-out harmonic noise that reconnects the project with its harsher roots. Rather than channelling the angst of early power-electronics, the noise here rumbles along blissfully through 8 untitled tracks, sombre in tone and at times beautiful. Melodies sampled from pop music are put through a process of decay, stripped of their form and worn down with a rusty, melancholic afterglow. Reducing all its parts to slow-motion shadows of their former selves, ‘It Comes To Us All’ is an exploration of the decay of all living things that we face collectively, day after day.
A demon with demands, a demon with demands. Es ist ein Spätsommerabend in der Dortmunder Nordstadt, in die warme Luft sind schon erste kühle Fäden eingewoben, die den Herbst ankündigen. Passanten flanieren durch die Straßen, auf der Suche nach einer Kneipe oder einem Imbiss und achten nicht auf die vier jungen Männer, die auf einer Biertischgarnitur vor einem Kiosk sitzen. Offene Flaschen, Kronkorken mit Ascheresten, Pfützen auf dem Holzlack: Es ist ein guter Abend, ungezwungen und fröhlich. Oder besser: Es könnte ein guter Abend sein. Denn über den vier Köpfen kreisen dunkle Wolken, Gedankenspiralen, aus denen kein Ausweg gefunden wird: Bei einem ist es die Angst vor Konflikten, die immer und immer wieder mit einer Flucht gelöst wird, sein Blick streift das abgestellte Auto, das ihn jederzeit wegbringen könnte. Beim anderen das Wissen, das jetzt eigentlich mal eine Entscheidung her müsste in dieser festgefahrenen Beziehung, in der man es sich zwar schön gemütlich gemacht hat, aber nun der Stillstand Einzug gehalten hat. Lauter kleine böse Gedanken, die man nicht loswird, sich immer wieder mit ihnen schlafen legt, sie füttert, hegt und pflegt, anbetet und verehrt. Heilige Dämonen. "Holy Demon" ist der Name des ersten Studio-Albums der Drens, eben jener jungen Männer, die sich dort vor dem Büdchen getroffen und dabei ihre Dämonen beschworen haben…
…Auf den 10 Songs liegen sie mit ihren eigenen Abgründen im Disput, mit den großen, mit den kleinen, "I know that this won't ever come true/ Felt first like glitter then so bitter couldn't hold on to you/ I just hold on to my holy demon/ And I can't resist this toxic feeling", lauter kleine Teufelchen, die man nur noch schwer loswird, die sich in toxischen Verhaltensweisen, im Kampf mit sich selbst ausdrücken. Nur noch als vage Erinnerung liegen die unbekümmerte Zeit der Bolzplätze und blutigen Knie zurück, zerrissene Hosen, high vom Schrottgras von der Straßenecke, über sich die sengende Sonne, aber im Reinen mit der Welt, "Our dreams were small/ Only needed a ball/ Because time was our highest good". Stattdessen geht es steil nach oben, aber der Abgrund klafft immer schwindelerregender neben dem Weg an die Spitze, "For so long I missed/ To see the hole I fell in love with". Drens wissen, wovon sie reden: Ihre Debüt-EP "Pet Peeves" brachte der Band ausverkaufte Shows und Festivalsommer ein, selbst im Scheissjahr 2020 konnten sie via Stream auf dem Eurosonic in Groningen spielen, die deutsche Netflix-Erfolgsproduktion "How To Sell Drugs Online (Fast)" nutzte einen Song als Soundtrack. Und auch wenn "Holy Demon" die feinen Haarrisse im Privaten behandelt, der Sound der Band klingt groß und wuchtig, dem fuzzy Surf- und Garagesound der ersten Releases wurden eine große Portion Alternative Rock verpasst, so dass das Album nach kämpferischer Aufbruchsstimmung klingt, den Dämonen wird trotzig ins Gesicht gelacht. Für dieses Update ist auch Produzent Sebastian "Zebo" Adams verantwortlich, der bereits für Bilderbuch das ikonische Klangbild von "Schick Schock" entwickelte. Diese Zusammenarbeit entfaltet auf dem Debüt-Album von Drens eine betörende Wirkung zwischen den dunkel schillernden Texten und dem kraftvollen Popappeal der Musik. Und so ist "Holy Demon" ein Augenblick für die Ewigkeit, ein Foto von diesem Abend vor den flackernden Kioskschildern, aus dem spannendsten Moment einer jungen Band: Ein letzter Blick in die Vergangenheit, aber die Füße bereits in einer bewegten, großen Zukunft




















