Das 1970 veröffentlichte, selbstbetitelte Debüt von Funkadelic war eine radikale Kollision von psychedelischem Rock, Gospel, Blues und Soul - ein chaotisches, genreübergreifendes Statement, das die Möglichkeiten der schwarzen Musik neu definierte. Wo Motown auf Hochglanz und Crossover-Appeal abzielte, stürzten sich Funkadelic kopfüber in Verzerrungen, Improvisationen und spirituelle Zweideutigkeiten, mit einem Sound, der so düster und unberechenbar war wie die Ära selbst. Unterstützt von einer wilden jungen Band, lehnte das Album Konventionen zugunsten von rohem Groove und existentiellem Lärm ab. Als Teil der Westbound Records Reissue Serie von Org Music stellt diese Ausgabe die volle Wirkung des Albums wieder her. Die Deluxe-Doppel-LP, die von Dave Gardner direkt vom analogen Band mit 45RPM neu gemastert wurde, bietet das bisher beeindruckendste Hörerlebnis dieses Klassikers. Gardner und die Restaurationsspezialistin Catherine Vericolli archivierten und restaurierten die Original-Masterbänder in den 54 Sound Studios in Ferndale, Michigan, mit Unterstützung des hauseigenen Ingenieurs Nick King. Neben CD, Kassette und digitalen Formaten ist auch eine einfache LP-Ausgabe erhältlich, die von hochauflösenden Bandüberspielungen geschnitten wurde. Funkadelic waren zu ihrer Zeit eine klangliche Revolution mit bleibendem Einfluss, ihr selbstbetiteltes Album ist ein bahnbrechendes Zeugnis für Musik ohne Regeln und Freiheit ohne Grenzen.
Das von den Multiinstrumentalisten Nicolò und Federico Vese gegründete italienische Progressive-Metal-Duo Asymmetric Uni-verse hat sich mit seinem Sound, der die aggressive Intensität des Metal mit der Harmoniefülle und dem Improvisationsgeist des Jazz-Fusion verbindet, einen festen Platz in der modernen Instrumentalszene erspielt. Entstanden aus der gemeinsamen Lei-denschaft für Komposition und Klangforschung während ihrer intensiven Studienzeit vor fast 10 Jahren, veröffentlicht die Band nun ihr Debütalbum "A Memory And What Came After" bei InsideOutMusic. Das kommende Album, an dem die Band seit Ende 2023 arbeitet, spiegelt eine verfeinerte Vision und tiefere Reife sowie einen kohärenteren und ausdrucksstärkeren Sound wider. Das Album wird auch durch Gastauftritte bereichert, darunter Soli von Richard Henshall (Haken) und Jared Yee (Sungazer). "Dass Richard Henshall bereit war, ein Solo für uns zu spielen, war eine große Ehre! Wir sind seit ihrem ersten Album Fans von Haken. Die Art und Weise, wie er sein Gastsolo komponiert hat, war un-glaublich", sagt Nicolò. "Jared hat uns mit einem melodischen Saxophon-Solo überrascht, das perfekt in das Stück passte und den Räumen Bedeutung verlieh".Mit einem ambitionierten neuen Album, wachsender internationaler Präsenz und einer kompromisslosen kreativen Vision ver-schieben Asymmetric Universe weiterhin die Grenzen dessen, was instrumentale progressive Musik sein kann - technisch an-spruchsvoll, emotional mitreißend und völlig eigenständig. "A Memory And What Came After" erscheint als Limited Edition CD Digipak, als Limited Edition blau-schwarz marmorierte LP sowie als Digital Album.
Im Jahre 2018 entschlossen sich im schottischen Edinburgh, fünf Death Metal Lunatics, die Fahne des britischen Bulldozer Death Metal nach den Vorbild der zu Grabe getragenen BOLT THROWER, weiterhin hoch zu halten und gründeten DEATH KOMMANDER. Es folgte eine 4-Song EP (2018) und das Debüt Album "Pro Patria Mori" im Jahre 2021. Aufgrund der Pandemie-bedingten Beschränkungen war es beschwerlich, das Album auch live zu promoten, weshalb man sich auf das Schreiben neuer Songs konzentrierte.
Die Schweizer Doom/Sludge-Band ZATOKREV ist zurück mit einem kraftvollen und eindringlichen neuen Album namens ,Bring Mirrors To The Surface". Als erstes präsentierte das Quartett die Single ,Blood" mit den Vocals der Schweizer Band Inezona. Diese Zusammenarbeit ist nicht der einzige Gastauftritt auf dem neuen Album: Gesangsbeiträge von Schammasch, Zeal&Ardor, Minsk und Bölzer machen diese Veröffentlichung zu einem Meisterwerk. Die Band kommentiert das neue Album: "Unser neues Album, das bereits 2022 fertiggestellt wurde, spiegelt eine Zeit tiefgreifender Veränderungen und Widerstandsfähigkeit wider. Es ist ein Zeugnis dafür, wie Herausforderungen gemeistert und Neuanfänge angenommen wurden, sowohl persönlich als auch kreativ. Die Tatsache, dass das neue Album drei Jahre später veröffentlicht wird, ist nicht zuletzt auf die Bewältigung schwerer Lebensherausforderungen und tiefgreifender Veränderungen zurückzuführen. Das neue Album ist der Nachfolger des Vorgängeralbums ,Silk Spiders Underwater", mit dem die Geschichte begann. Jetzt bringt "Bring Mirrors To The Surface" die Geschichte zu ihrem Abschluss. Nachdem ZATOKREV all die Trümmer des Schmerzes, der Zeit und des Loslassens verarbeitet haben, kehren sie mit einem Werk zurück, das die Vergangenheit auslöscht und eine bisher ungeahnte Zukunft heraufbeschwört und die Menschheit dazu auffordert, sich an die Kraft des Willens und der Vorstellungskraft zu erinnern. Ein Album, in dem man sich wirklich verlieren kann. Diese Songs sind wie eine Kerze in der Dunkelheit, eine geheimnisvolle Landkarte, die den Weg zum Zerreißen und zur schmerzhaften Erkenntnis weist - als Weg zur metaphysischen Freiheit. In jedem Aspekt dieses Albums hat sich eine Schönheit eingenistet, wie sie in keinem anderen ZATOKREV-Werk zu finden ist. Momente der Behaglichkeit fließen ungehindert in die ohrenbetäubenden Klänge ein: ,Bring Mirrors To The Surface" ermutigt jeden, in die Abgründe des eigenen Ichs zu schauen. ZATOKREV haben uns ein musikalisches Zauberbuch hinterlassen. Verweise aus all ihren Schaffensphasen haben sich zu einem einzigartigen Moment zusammengefunden. Für Fans von Neurosis, Thou, Unsane, YOB, Ufomammut, Glassing, Schammasch
Die Schweizer Doom/Sludge-Band ZATOKREV ist zurück mit einem kraftvollen und eindringlichen neuen Album namens ,Bring Mirrors To The Surface". Als erstes präsentierte das Quartett die Single ,Blood" mit den Vocals der Schweizer Band Inezona. Diese Zusammenarbeit ist nicht der einzige Gastauftritt auf dem neuen Album: Gesangsbeiträge von Schammasch, Zeal&Ardor, Minsk und Bölzer machen diese Veröffentlichung zu einem Meisterwerk. Die Band kommentiert das neue Album: "Unser neues Album, das bereits 2022 fertiggestellt wurde, spiegelt eine Zeit tiefgreifender Veränderungen und Widerstandsfähigkeit wider. Es ist ein Zeugnis dafür, wie Herausforderungen gemeistert und Neuanfänge angenommen wurden, sowohl persönlich als auch kreativ. Die Tatsache, dass das neue Album drei Jahre später veröffentlicht wird, ist nicht zuletzt auf die Bewältigung schwerer Lebensherausforderungen und tiefgreifender Veränderungen zurückzuführen. Das neue Album ist der Nachfolger des Vorgängeralbums ,Silk Spiders Underwater", mit dem die Geschichte begann. Jetzt bringt "Bring Mirrors To The Surface" die Geschichte zu ihrem Abschluss. Nachdem ZATOKREV all die Trümmer des Schmerzes, der Zeit und des Loslassens verarbeitet haben, kehren sie mit einem Werk zurück, das die Vergangenheit auslöscht und eine bisher ungeahnte Zukunft heraufbeschwört und die Menschheit dazu auffordert, sich an die Kraft des Willens und der Vorstellungskraft zu erinnern. Ein Album, in dem man sich wirklich verlieren kann. Diese Songs sind wie eine Kerze in der Dunkelheit, eine geheimnisvolle Landkarte, die den Weg zum Zerreißen und zur schmerzhaften Erkenntnis weist - als Weg zur metaphysischen Freiheit. In jedem Aspekt dieses Albums hat sich eine Schönheit eingenistet, wie sie in keinem anderen ZATOKREV-Werk zu finden ist. Momente der Behaglichkeit fließen ungehindert in die ohrenbetäubenden Klänge ein: ,Bring Mirrors To The Surface" ermutigt jeden, in die Abgründe des eigenen Ichs zu schauen. ZATOKREV haben uns ein musikalisches Zauberbuch hinterlassen. Verweise aus all ihren Schaffensphasen haben sich zu einem einzigartigen Moment zusammengefunden. Für Fans von Neurosis, Thou, Unsane, YOB, Ufomammut, Glassing, Schammasch
Die Alternative Rocker Pinkshift aus Baltimore, inspiriert vom Grunge der 90er, Pop-Punk der 2000er, Riot Grrl, Punkrock und Post-Hardcore, sind mit ihrem zweiten Album zurück. Aufgenommen von Sänger*in Ashrita Kumar (they/them), dem Gitarristen Paul Vallejo (he/him) und dem Schlagzeuger Myron Houngbedji (he/him) ist "Earthkeeper" konzeptionell aufgeladen und warnt: "The year is 2025. We are living in the mass surveillance state, where they are watching you. They are watching everything you do. They know where you live, they know who you talk to, they know what you like -they know what you look like. You better not slip up." Nach mehr als zwei Jahren unermüdlichen Tourens an der Seite von Bands wie Mannequin Pussy, PUP, The Linda Lindas, Jigsaw Youth, Pussy Riot und Origami Angel, sind Pinkshift nicht mehr dieselben Menschen, die sie waren, als sie 2022 ihr Debüt Love Me Forever veröffentlichten. Sie sind gewachsen, gereift und haben sich durch ihre Erfahrungen verändert. Pinkshift stehen für Einigkeit, Kollektivität, Gemeinschaft und Aktion, aber vor allem hofft das Trio aus Maryland, dass ihre neuen Songs auch eine persönlichere, emotionale Resonanz haben werden. Ice Blue LP oder Digipak-CD
Dabei sein ist alles ist 100 Prozent Oxo 86 pur. Wenn es eine Band schafft auch bei Frust und schlechten Zeiten aus der Seele zu sprechen und zeitgleich ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann die Bernauer mit ihrem bissig-verschmitzte Humor. Das 2022er-Album nun wieder auf Vinyl in neuen Farben erhältlich. "Dabei sein ist Alles!" ist schlichtweg ein Bernauer-Meisterstück geworden....wer hätte auch ernsthaft daran gezweifelt? Auch in konzertlosen Pandemiezeiten und nach über 24 Monaten Corona-Scheisse hat sich die Band ihren spritzigen Charme und wohl einmaliges Händchen für sofort zündende Lieder bewahrt, wenngleich auch an OXO86 diese Zeiten in ihren Texten nicht spurlos vorbeigegangen sind! Aber keine Sorge: Von der ersten Note bis zum letzten Akkord gibt es 100 Prozent OXO86 pur! Und wenn es eine Band schafft Dir auch bei Frust und schlechten Zeiten aus der Seele zu sprechen und Dir zeitgleich ein Lächeln ins Gesicht zaubert, während Deine Füsse unmerklich anfangen zu wippen, dann wohl die Bernauer, oder? Natürlich kommt auch der bissig-verschmitzte Humor mit hundsgemeinen Ohrwürmern im unvergleichlichen OXO-Stil nicht zu kurz und so gibts auf "Dabei sein ist Alles" eigentlich alles in den 13 neuen Songs, was die Band schon immer ausmachte..." 2025er LP-Nachpressung des noch aktuellen OXO-Albums - limitiert auf 333 x als Ultraclear with Pink & BlacK Splatter Vinyl!
Dass Hamburg eine gute Adresse für Streetpunk ist, beweisen nun auch BOLANOW BRAWL mit ihrer ersten Langrille ,First Shots!", die auf die bereits knapp neun Jahre zurückliegende Debüt-EP ,Total Escalation" folgt. Man lässt es halt ruhiger angehen im Norden - will's jetzt aber auch noch mal wissen. Der Bandname - eine Kombination aus der Billig-Wodka-Marke BOLANOW und dem englischen BRAWL für Rauferei oder Handgemenge - verweist auf ambivalente Erfahrungen, die die Bandmitglieder unter Alkoholeinfluss im jugendlichen Leichtsinn sammelten. Flotte Gitarrenriffs, treibende Drumbeats und ein rauer, oft rotziger Gesang bilden das musikalische Gerüst der Hanseaten - das im Kontrast zu den eingängigen Leadgitarren-Melodien steht. Singalongs verleihen dem Sound einen bierseligen Touch. Die Mischung aus englischen, amerikanischen und Buxtehuder Stilelementen gibt den zwölf Songs das gewisse Etwas, das den Stil von BOLANOW BRAWL ausmacht. Die alte Plattitüde von den ,Texten, die das Leben schrieb" trifft auch auf die Songs von BOLANOW BRAWL zu. Eigene Erlebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen aus Arbeitswelt, Subkultur und Gesellschaft fließen in die Texte ein - ohne erhobenen Zeigefinger, dafür gern mit gehobener Bierflasche. Die Covergestaltung stammt von Alteau, einem frankobelgischen Skinhead und Comiczeichner, der schon mit 14 erste Arbeiten im Spirou-Comic-Magazin veröffentlichte. Seit Ende der Achtziger hat er etliche Plattencover für Punk- und Oi!-Bands gestaltet - darunter Klasse Kriminale, Rancid, Bérurier Noir und The Herberts, bei denen er auch selbst als Sänger aktiv war.
"Songs in the Key of Yikes" ist ein typisches Superchunk-Album: viszeral und zeitlos und verdammt eingängig - ein kathartischer Balsam für diese bedrückenden Zeiten. "Bruised Lung" - "No Hope" - "Care Less" - "Climb the Walls" - "Everybody Dies". Wenn man die Trackliste von "Songs in the Key of Yikes" überfliegt, fragt man sich unweigerlich: Sind Superchunk okay? In einer Welt, die wohl düsterer ist als die, die "Wild Loneliness" (2022) oder "What a Time to Be Alive" (2018) begrüßte, geht es uns da überhaupt noch gut? "Es war schon immer so, dass jeder etwas durchmacht, von dem man vielleicht nichts weiß", bemerkt Mac McCaughan. "Das gilt derzeit mehr denn je - aber es ist auch so, dass wir alle gemeinsam etwas durchmachen. Angesichts dessen, was nützt Kunst und wo findet man Glück? (Spoiler-Alarm: Ich weiß es nicht.)" Auf der Suche nach einer Antwort entfesselt "Songs in the Key of Yikes" einen Sound, der triumphierend und hell in der Dunkelheit ist, "Majesty Shredding" im Overdrive. Die Lead-Single ,Is It Making You Feel Something" gibt früh den Ton an, wobei die Band - McCaughan, Laura Ballance, Jim Wilbur und Laura King - aus dem Potenzial für Freude eine Hymne baut und in schlammverschmutzte Gewässer taucht und mit einer Perle wieder hochkommt. "No Hope" ist ähnlich widerstandsfähig, McCaughans Texte zeichnen ein niederschmetterndes Bild, bevor sie in den titelgebenden Refrain übergehen. Er wiederholt den Satz neun Mal, macht eine Pause und verwandelt die Stimmung vollständig, indem er den Gesang mit der Zeile "and here we are singing" unterbricht. Der Text ist scharf, gleichzeitig eine einfache Beobachtung und eine tiefgründige Aussage über das Sein, die erdrückenden Nächte und endlosen Tage, aber McCaughans Stimme findet eine gewisse Süße darin, durchgehalten zu haben und dies auch weiterhin zu tun. Paradoxerweise grenzt die Energie von "Songs in the Key of Yikes" an Euphorie und bricht manchmal sogar in sie aus, wie in "Stuck in a Dream", das wie eine oasenartige Fata Morgana zwischen "Everybody Dies" und "Train on Fire" auftaucht, ein voller Sprint, der die Menge begeistert und sich zum Pogen im Pit eignet. "Care Less" ist ein düsterer, komischer Spiegel dieser Energie, ein Garage-Jam, in dem ein scharfzüngiger McCaughan Zuflucht vor dem Sturm sucht, indem er so tut, als würde er nicht direkt vor seiner Tür toben. Diese Strategie funktioniert nicht. Natürlich funktioniert sie nicht. Es ist ein Song auf einem Superchunk-Album, und Superchunk-Alben sind Argumente gegen Engstirnigkeit und für Partys, die groß genug sind, um alle zu beherbergen. Dieses Album begrüßt nicht nur Laura King nach zwei Jahren als Tour-Schlagzeugerin in der Band, sondern enthält auch Beiträge von Rosali Middleman ("Bruised Lung" und "Everybody Dies"), Bella Quinlan und Holly Thomas von Quivers ("Cue") und der Tour-Bassistin Betsy Wright ("Care Less"). Das Album wurde von Paul Voran (The Menzingers, Hurray for the Riff Raff) und Eli Webb produziert und von Mike Montgomery (The Breeders, Protomartyr) gemischt. Gemeinsam kommen sie zu keinem Ergebnis darüber, was gute Kunst in Krisenzeiten ausmacht und schaffen gleichzeitig großartige Kunst.
"Songs in the Key of Yikes" ist ein typisches Superchunk-Album: viszeral und zeitlos und verdammt eingängig - ein kathartischer Balsam für diese bedrückenden Zeiten. "Bruised Lung" - "No Hope" - "Care Less" - "Climb the Walls" - "Everybody Dies". Wenn man die Trackliste von "Songs in the Key of Yikes" überfliegt, fragt man sich unweigerlich: Sind Superchunk okay? In einer Welt, die wohl düsterer ist als die, die "Wild Loneliness" (2022) oder "What a Time to Be Alive" (2018) begrüßte, geht es uns da überhaupt noch gut? "Es war schon immer so, dass jeder etwas durchmacht, von dem man vielleicht nichts weiß", bemerkt Mac McCaughan. "Das gilt derzeit mehr denn je - aber es ist auch so, dass wir alle gemeinsam etwas durchmachen. Angesichts dessen, was nützt Kunst und wo findet man Glück? (Spoiler-Alarm: Ich weiß es nicht.)" Auf der Suche nach einer Antwort entfesselt "Songs in the Key of Yikes" einen Sound, der triumphierend und hell in der Dunkelheit ist, "Majesty Shredding" im Overdrive. Die Lead-Single ,Is It Making You Feel Something" gibt früh den Ton an, wobei die Band - McCaughan, Laura Ballance, Jim Wilbur und Laura King - aus dem Potenzial für Freude eine Hymne baut und in schlammverschmutzte Gewässer taucht und mit einer Perle wieder hochkommt. "No Hope" ist ähnlich widerstandsfähig, McCaughans Texte zeichnen ein niederschmetterndes Bild, bevor sie in den titelgebenden Refrain übergehen. Er wiederholt den Satz neun Mal, macht eine Pause und verwandelt die Stimmung vollständig, indem er den Gesang mit der Zeile "and here we are singing" unterbricht. Der Text ist scharf, gleichzeitig eine einfache Beobachtung und eine tiefgründige Aussage über das Sein, die erdrückenden Nächte und endlosen Tage, aber McCaughans Stimme findet eine gewisse Süße darin, durchgehalten zu haben und dies auch weiterhin zu tun. Paradoxerweise grenzt die Energie von "Songs in the Key of Yikes" an Euphorie und bricht manchmal sogar in sie aus, wie in "Stuck in a Dream", das wie eine oasenartige Fata Morgana zwischen "Everybody Dies" und "Train on Fire" auftaucht, ein voller Sprint, der die Menge begeistert und sich zum Pogen im Pit eignet. "Care Less" ist ein düsterer, komischer Spiegel dieser Energie, ein Garage-Jam, in dem ein scharfzüngiger McCaughan Zuflucht vor dem Sturm sucht, indem er so tut, als würde er nicht direkt vor seiner Tür toben. Diese Strategie funktioniert nicht. Natürlich funktioniert sie nicht. Es ist ein Song auf einem Superchunk-Album, und Superchunk-Alben sind Argumente gegen Engstirnigkeit und für Partys, die groß genug sind, um alle zu beherbergen. Dieses Album begrüßt nicht nur Laura King nach zwei Jahren als Tour-Schlagzeugerin in der Band, sondern enthält auch Beiträge von Rosali Middleman ("Bruised Lung" und "Everybody Dies"), Bella Quinlan und Holly Thomas von Quivers ("Cue") und der Tour-Bassistin Betsy Wright ("Care Less"). Das Album wurde von Paul Voran (The Menzingers, Hurray for the Riff Raff) und Eli Webb produziert und von Mike Montgomery (The Breeders, Protomartyr) gemischt. Gemeinsam kommen sie zu keinem Ergebnis darüber, was gute Kunst in Krisenzeiten ausmacht und schaffen gleichzeitig großartige Kunst.
Du kannst sie nicht ab? Auch gut. Die SKINFLICKS machen ihr Ding so oder so.
Die Leute zerreißen sich gern das Maul, wollen andere lieber schnell abstempeln statt genauer hinzuschauen. Wie man sich auch anstellt, man wird verurteilt. Drum bleiben die SKINFLICKS sich treu, lassen sich von ihrem Pfad nicht abbringen und pfeifen auf das Geschwätz des Gesocks.
Nun sind „Luxemburgs meist Gehasste“ zurück mit ihrem fünften Album, „Condemnation, Inevitably“, auf dem sie wirklich ordentlich Gas geben! 13 Streetpunk-Granaten Marke Eigenbau, mit dem unverwechselbaren, hauseignen Sound, der euch die Ohren zum Schlackern bringen wird!
Wer Pogo mag kommt hier mit Krachern wie „Paedo“, „Skins in the Pit“, „Soho Boho“ und „Cross and Flag“ vollends auf seine Kosten. Gleichzeitig zeigen die Jungs ihre Vorliebe für eingängige Melodien, sodass selbst Hartgesottene nicht umhinkommen, bei „Hammer and Wrench“, „Your Boys“ und „Roots ’n' Boots“ inbrünstig mitzugröhlen.
Die SKINFLICKS sind natürlich auch bekannt für ihre äußerst provokanten und sarkastischen Texte. Dank der grosszügigen Prise Zynismus, die Songs wie „We're Only in it for the Money“, „F*** You and Yer Politics” sowie „Boomers and Groomers“ innewohnt, sind die Kritiker erst einmal wieder ausreichend versorgt.
Black 12" Vinyl, klassisch schwarz, 180 Gramm; extra audiophiler Tonträger von hoher Qualität - deutsche Pressung!; Stabile Kastentasche; Cover im Inside-Out Druckverfahren bedruckt, mehrfarbig bedruckte Innenhülle mit allen Songtexten, Innenhülle aus speziellem, rauem Papier; mehrfarbig bedruckte Vinyletiketten; CD mit allen Tracks des Albums; Handnummerierte Autogrammkarte von der gesamten Band signiert; limitiert auf 1.000 Exemplare.
"Songs in the Key of Yikes" ist ein typisches Superchunk-Album: viszeral und zeitlos und verdammt eingängig - ein kathartischer Balsam für diese bedrückenden Zeiten. "Bruised Lung" - "No Hope" - "Care Less" - "Climb the Walls" - "Everybody Dies". Wenn man die Trackliste von "Songs in the Key of Yikes" überfliegt, fragt man sich unweigerlich: Sind Superchunk okay? In einer Welt, die wohl düsterer ist als die, die "Wild Loneliness" (2022) oder "What a Time to Be Alive" (2018) begrüßte, geht es uns da überhaupt noch gut? "Es war schon immer so, dass jeder etwas durchmacht, von dem man vielleicht nichts weiß", bemerkt Mac McCaughan. "Das gilt derzeit mehr denn je - aber es ist auch so, dass wir alle gemeinsam etwas durchmachen. Angesichts dessen, was nützt Kunst und wo findet man Glück? (Spoiler-Alarm: Ich weiß es nicht.)" Auf der Suche nach einer Antwort entfesselt "Songs in the Key of Yikes" einen Sound, der triumphierend und hell in der Dunkelheit ist, "Majesty Shredding" im Overdrive. Die Lead-Single ,Is It Making You Feel Something" gibt früh den Ton an, wobei die Band - McCaughan, Laura Ballance, Jim Wilbur und Laura King - aus dem Potenzial für Freude eine Hymne baut und in schlammverschmutzte Gewässer taucht und mit einer Perle wieder hochkommt. "No Hope" ist ähnlich widerstandsfähig, McCaughans Texte zeichnen ein niederschmetterndes Bild, bevor sie in den titelgebenden Refrain übergehen. Er wiederholt den Satz neun Mal, macht eine Pause und verwandelt die Stimmung vollständig, indem er den Gesang mit der Zeile "and here we are singing" unterbricht. Der Text ist scharf, gleichzeitig eine einfache Beobachtung und eine tiefgründige Aussage über das Sein, die erdrückenden Nächte und endlosen Tage, aber McCaughans Stimme findet eine gewisse Süße darin, durchgehalten zu haben und dies auch weiterhin zu tun. Paradoxerweise grenzt die Energie von "Songs in the Key of Yikes" an Euphorie und bricht manchmal sogar in sie aus, wie in "Stuck in a Dream", das wie eine oasenartige Fata Morgana zwischen "Everybody Dies" und "Train on Fire" auftaucht, ein voller Sprint, der die Menge begeistert und sich zum Pogen im Pit eignet. "Care Less" ist ein düsterer, komischer Spiegel dieser Energie, ein Garage-Jam, in dem ein scharfzüngiger McCaughan Zuflucht vor dem Sturm sucht, indem er so tut, als würde er nicht direkt vor seiner Tür toben. Diese Strategie funktioniert nicht. Natürlich funktioniert sie nicht. Es ist ein Song auf einem Superchunk-Album, und Superchunk-Alben sind Argumente gegen Engstirnigkeit und für Partys, die groß genug sind, um alle zu beherbergen. Dieses Album begrüßt nicht nur Laura King nach zwei Jahren als Tour-Schlagzeugerin in der Band, sondern enthält auch Beiträge von Rosali Middleman ("Bruised Lung" und "Everybody Dies"), Bella Quinlan und Holly Thomas von Quivers ("Cue") und der Tour-Bassistin Betsy Wright ("Care Less"). Das Album wurde von Paul Voran (The Menzingers, Hurray for the Riff Raff) und Eli Webb produziert und von Mike Montgomery (The Breeders, Protomartyr) gemischt. Gemeinsam kommen sie zu keinem Ergebnis darüber, was gute Kunst in Krisenzeiten ausmacht und schaffen gleichzeitig großartige Kunst.
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Manche Alben sind mehr als bloße Hit-Sammlungen - sie sind Zeitkapseln. Greatest Hits Volume I & II gehört genau dazu. Ursprünglich 1985 veröffentlicht, bündelt diese Doppel-LP über ein Jahrzehnt Popgeschichte. Vom schwelgerischen Storytelling in "Piano Man" über die Ironie von "It's Still Rock and Roll to Me" bis zur emotionalen Wucht von "Just the Way You Are": Billy Joel erzählt darin nicht nur seine eigene Geschichte, sondern auch die einer ganzen Generation.
Das Album wurde weltweit millionenfach verkauft, mehrfach mit Platin ausgezeichnet und gilt heute als eines der erfolgreichsten Greatest-Hits-Alben aller Zeiten. Es zeigt Joel als Songwriter, Performer und Chronist des Alltags - mal romantisch, mal bissig, immer unverwechselbar.
Mit der Reissue erscheint dieser Klassiker nun neu remastert auf hochwertigem Vinyl. Die Tracklist umfasst alle Schlüsselwerke der Jahre 1973 bis 1985, darunter auch Studio-Neuaufnahmen wie "You're Only Human (Second Wind)" und "The Night Is Still Young". Diese Veröffentlichung ist die ideale Einstiegstür für Neuentdecker und ein wertvolles Sammlerstück für langjährige Fans.
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
"Sun" ist das erste Album der aus Tennessee stammenden Baritonsaxophonistin Zoh Amba für das in Oslo ansässige Label Smalltown Supersound - und ihr zweites Album nach "Oh Sun", das 2022 auf dem Label Tzadik erschienen ist. Auf "Sun" stellt Amba eine neu zusammengestellte Gruppe mit einer Reihe von Kompositionen vor, die die Grenze zwischen Performance und Prozess verwischen - wobei sich sowohl die Musik als auch der Akt ihrer Aufnahme in Echtzeit entfalten, teilweise geleitet von improvisatorischen Aufnahmetechniken. Als Bandleaderin bewegt sich Amba an den Rändern eines improvisatorischen Deltas, in dem spiritueller Jazz und Free Folk nicht als getrennte Genres auftreten, sondern als Nebenflüsse derselben Strömung, die beide aus einem gemeinsamen Glauben an die Musik als heilige Kraft entspringen. Die Entscheidung, "Sun" auf Smalltown Supersound zu veröffentlichen, entstand aus einer gemeinsamen Verbindung zum verstorbenen deutschen Saxophonisten Peter Brötzmann, der sowohl ein spiritueller Mentor für Amba war als auch mehrere Platten auf dem Label veröffentlicht hat. Und während das Album in amerikanischen Folk-Traditionen verwurzelt ist, ist es Brötzmanns furchtloser Geist - selbst ein immenser historischer Katalysator für den europäischen Free Jazz -, der wie ein roter Faden durch die musikalische Zusammenarbeit des Ensembles und seine experimentellen Aufnahmetechniken verläuft. Für Amba war es jedoch wichtig, dass das Ensemble - bestehend aus Caroline Morton (Bass), Lex Korton (Piano) und Miguel Marcel Russel (Percussion) - vor den Aufnahmen eine tiefere musikalische Verbindung aufbauen konnte: ,Wir haben tagelang einfach nur zusammen gespielt, und ich habe versucht, mir mental Notizen zu machen, was in dieser Band ganz natürlich vorhanden war - bevor ich Anweisungen gab oder Noten austeilte. Ich wollte sehen, wo wir alle in diesem Moment in unserem Leben standen. Von dort aus begann ich, mit ihnen den Prozess zu gestalten. So entstanden die Struktur der Band und der Ansatz für das Album."
Das neue Album "The Passionate Ones" von dem Singer-Songwriter und Produzent Nourished By Time aus Baltimore erscheint auf XL Recordings. "The Passionate Ones", das zwischen Baltimore, London und New York City entstand, beschreibt auf 12 Tracks auch die kaputten Seiten des American Dreams beschreibt. Nourished By Time entstand Ende 2019 in Los Angeles als eine Art Flucht aus dem Alltag. Marcus Brown drohte an der Monotonie seines Tagesjobs zu zerbrechen und suchte nach einem Ausweg. Browns einzigartige Klangwelt ist geprägt von dem musikalischen Erbe seiner Heimatstadt Baltimore, in der Jazz, Punk, Indie, Hip-Hop, Elektronik und R&B in rauer Harmonie aufeinandertreffen. Auf "The Passionate Ones" beschäftigt sich Brown mit Liebe, Arbeit, Existenzialismus, Träumen, Desillusion und Hoffnung durch die Brille der Metamoderne und dokumentiert die amerikanische Geschichte eines Künstlers, der seinen Leidenschaften und Träumen folgt. "The Passionate Ones" folgt seinem gefeierten Debüt. "Erotic Probiotic 2 (Scenic Route)" erschien 2023 und wurde von US-amerikanischen Plattformen wie Pitchfork zu einem der besten Alben des Jahres erklärt, ebenso stand es auf der Jahresendliste von Gorilla vs. Bear ganz oben und wurde von The Guardian, The FADER, Paste und anderen gelobt. Die EP "Catching Chickens" (XL) von 2024 führte Nourished By Time auch in Europ als Künstler ein: Das CRACK Magazine setzte ihn auf sein Cover und kürte "Hell of a Ride" zum Track des Jahres. Der Song tauchte auf den Listen von NPR, Resident Advisor, CLASH, The FACE, Mixmag, UPROXX und Spotify für die besten Songs des Jahres 2024 auf. "The Passionate Ones" erscheint als LP (Schwarz & Crystal), CD und sowie digital.
Zur Feier des 10-jährigen Jubiläums ist Chris Stapletons von der Kritik hochgelobtes Debütalbum Traveller jetzt erhältlich. Das 7-fach mit Platin ausgezeichnete Album wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter die Grammy Awards 2016 für das beste Country-Album und die beste Country-Solo-Performance für den Titeltrack. Jetzt auch zum ersten Mal als coloured Vinyl!
TOPS - die Musiker David Carriere, Jane Penny, Marta Cikojevic und Riley Fleck - schreiben zeitlose Musik, die zuverlässig Unmittelbarkeit und Tiefe miteinander verbindet. "Bury the Key", ihr erstes komplettes Album seit 2020, erscheint auf ihrem neuen Label Ghostly International und ist eine fesselnde Wiedereinführung für die Band aus Montréal: immer verfeinert, zweifellos Meister ihres melodischen Handwerks, aber ohne Angst, sich weiterzuentwickeln und sich an anderen, manchmal dunkleren Tönen zu versuchen. Das Album stellt sich den Gefühlen, die einst unter Verschluss gehalten wurden, beschäftigt sich mit dem Hin und Her zwischen Glück, Hedonismus und Selbstzerstörung. Während oft von fiktiven Figuren bevölkert, schöpfen ihre leuchtenden, groovenden, selbstproduzierten Songs aus persönlichen Beobachtungen: Intimität (sowohl innerhalb als auch außerhalb der Band), toxisches Verhalten, Drogenkonsum und apokalyptische Angst. Als die Aufnahmen begannen, bemerkten sie eine Verschiebung und lehnten sich an etwas, das sie scherzhaft als "böse TOPS" bezeichnen, so Penny. "Wir werden immer als weiche Band gesehen oder wie naiv oder freundlich auf eine kanadische Art, aber wir haben es zu einer Herausforderung gemacht, die Welt um uns herum wirklich zu kanalisieren." Durch die Linse einer sich abzeichnenden Epoche und der Klarheit, die mit dem Alter kommt, tauchen TOPS mit "Bury the Key" in eine düsterere Disco-Welt ein und geben ihrem weichen Sophisti-Pop eine schärfere Kante.
Seit 1989 liefert Desaster ihren eigenen unheiligen Mix aus extremem Metal ab - 2025 kehren sie mit Kill All Idols zurück. "Churches Without Saints war ein typisches Desaster-Black-Death-Thrash-Album, Kill All Idols etwas vielfältiger", erklärt Gitarrist und Gründungsmitglied Infernal. "Natürlich steht es für unseren klassischen Black/Thrash-Stil, aber diesmal hört man auch unsere Punk-Wurzeln deutlicher."Kill All Idols ist das zweite Album mit derselben Besetzung - live und im Studio zeigt sich, wie gut die Chemie stimmt. "Unser Drummer Hont ist live ein Wahnsinniger, privat ein ruhiger Typ. Technisch ist er uns fast überlegen - wir haben überlegt, ihm die Finger zu brechen, damit er sich anpasst!", witzelt Sänger Sataniac. Zum Albumtitel sagt Sataniac: "Alle 'Vorbilder' - ob politisch, religiös oder wirtschaftlich - verfolgen nur ihre eigenen Machtinteressen. Der Titel ist eine Einladung, selbst zu denken. Aufgenommen wurde wieder im eigenen Proberaum mit ihrem Live-Mischer Janosch Gensheimer. Gemischt und gemastert hat Greg Wilkinson (Autopsy) in Kalifornien. Infernal: "Wir wollten testen, wer unseren Sound 2025 am besten umsetzt. Greg hat uns einen neuen Klang gegeben, der zwar etwas untypisch ist, aber perfekt passt. Mit dem Ergebnis sind wir selten so zufrieden gewesen.
BIG MONEY heißt das neueste Album des siebenfachen Grammy-Gewinners. Das Multitalent feuert hier
aus allen Rohren einen heißen Mix aus R&B, Americana, Soul, Roots und Gospel und nimmt dabei auch
inhaltlich kein Blatt vor den Mund: „You can buy a song, don’t mean you can sing“. Batistes neue Songs
wollen nicht nur die Füße aufwecken: „Live for something you can feel, live for something real“ fordert
er im Titelsong seines bislang mitreissendsten Albums. Neun Songs, die das Zeug zum Soundtrack einer
Gegenbewegung haben.
Batiste, vom Guardian als „ausgewiesenes musikalisches Genie“ beschrieben, entzieht sich mit BIG MONEY
weiterhin jeder Kategorie. Er hat das Album gemeinsam mit seinem langjährigen kreativen Vertrauten Dion
„No ID“ Wilson produziert. Weitere Mitwirkende waren Andra Day, der legendäre Randy Newman und eine
verschworene Gruppe von Musikern, Songwritern und Studiozauberern. Statt auf klinische Perfektion zu
setzen, stand bei den Sessions Gefühl und Präsenz im Vordergrund – die Performances wurden in Echtzeit
eingefangen und ihre Ecken und Kanten als Teil der spirituellen DNA des Albums unverändert belassen.
Eine junge Sängerin mit meisterhafter Stimme und Millionen Fans in den sozialen Netzwerken!
Die Hits des Great American Songbook, geschrieben von den großen Meistern ihres Fachs für HollywoodFilme und Broadway-Musicals, erweisen sich auch in unserer modernen, viralen Welt noch immer als charismatisch und relevant. Den Beweis dafür erbringt Sängerin Stella Cole. Mit über 1,6 Millionen Followern
in den sozialen Medien, einem weltweiten Tourplan und zahllosen Fernsehauftritten in ihrer Heimat USA,
brachte die 26-jährige Künstlerin ihren Fans bislang die Klassiker näher, mit einer großen Stimme, die sich
mit legendären Vorgängerinnen messen kann, und ganz viel Gefühl.
Ihr drittes Album, das erste für ein Major Label, nahm sie in den Power Station Studios in New York
City mit Produzent und Manager Matt Pierson (Samara Joy, Joshua Redman, Brad Mehldau) auf. Sogar
den Jazz- & Songbook-Papst und strengen Kritiker Will Friedwald hat Stella Cole mit ihrem neuen Werk
überzeugt!
Als Yunchan Lim im Jahr 2022 im Alter von 18 Jahren der jüngste Gewinner der Van Cliburn International
Piano Competition aller Zeiten wurde, begann ein kometenhafter Aufstieg zu weltweitem Ruhm. Nun
präsentiert er seine bisher persönlichste und nachdenklichste Arbeit - The Seasons - eines der intimsten
Klavierwerke Tschaikowskys. Live aufgenommen in England, betrachtet Lim die zwölf Stücke nicht nur in
der klassischen Reihe von Monaten - sondern als eine Geschichte, die das letzte Lebensjahr eines Menschen
beschreibt.
Jedes Stück spiegelt einen anderen Moment oder ein anderes Gefühl wider, von Traurigkeit und stillen
Gedanken bis hin zu Freude, Liebe und Frieden. Die Musik beginnt mit einem Mann, der am Feuer sitzt
und an die Vergangenheit denkt, und endet mit einem friedlichen Abschied.
In der Konzertsaison 2023 bis 2024 erhielten seine Live-Aufführungen des Werks sowohl von der Kritik als
auch vom Publikum begeisterte Kritiken.
„Ich habe mir vorgenommen, mein Leben nur der Musik zuliebe zu leben, und ich habe beschlossen,
alles für die Musik aufzugeben... Ich möchte, dass meine Musik tiefer wird, und wenn dieser Wunsch
das Publikum erreicht, bin ich glücklich.“ - sagt der junge Koreaner - und stellt es auf diesem Album
eindrucksvoll unter Beweis.
Das von Lims gutem Freund Ho-yeon Choi gestaltete Albumcover mit dem Titel ”How Much Do the
Petals Weigh?” spiegelt die Gefühle und Fragen wider, die der Musik zugrunde liegen.
Miles ’55: The Prestige Recordings ist eine 16-Track-Retrospektive, die eine Reihe von wegweisenden Aufnahmen aus dem Jahr 1955 präsentiert, die in Rudy Van Gelders legendärem Studio in Hackensack, New
Jersey, für Prestige Records aufgenommen wurden. Mit einer Auswahl aus Miles: The New Miles Davis
Quintet, Miles Davis and Milt Jackson Quintet/Sextet und The Musings of Miles präsentiert Miles ’55
eines der wichtigsten Ensembles des Jazz: das „First Great Quintet“, bestehend aus damals noch relativ unbekannten Musikern wie dem Tenorsaxophonisten John Coltrane, dem Pianisten Red Garland, dem
Bassisten Paul Chambers und dem Schlagzeuger Philly Joe Jones sowie Milt Jackson, Ray Bryant und
Oscar Pettiford. Dieses Jahr markierte einen entscheidenden Wendepunkt für Davis, da er begann, seine
Stimme als Trompeter und sein Selbstvertrauen als Bandleader zu finden, wobei seine Live-Auftritte bereits
einen Vorgeschmack auf die mythische Figur gaben, zu der er bald werden sollte. Diese grundlegenden
Aufnahmen legten nicht nur den Grundstein für die zukünftigen Klassiker des Trompeters, sondern zeigten
auch das aufkeimende Genie seiner bald legendären Bandkollegen.
Alle Audioaufnahmen wurden vom GRAMMY-preisgekrönten Engineer Paul Blakemore von den originalen
Analogbändern remastert. Die physischen Ausgaben der Sammlung enthalten einen neuen Essay des mit
einem GRAMMY ausgezeichneten Musikhistorikers Ashley Kahn (Autor von „Kind of Blue: The Making
of the Miles Davis Masterpiece“) sowie
Der schwüle Ton von Eliana Glass ist nicht zu überhören - sie wechselt zwischen einer unkonventionellen, suchenden Qualität und ihrer ergreifenden, ehrfurchtgebietenden Bandbreite. Auch ihr Klavierspiel besitzt dieses mitreißende Hin und Her zwischen dem Jenseitigen und dem schmerzlich Menschlichen - jede Melodie ist ihr eigenes, einzigartiges, schmerzhaftes Reich. Glass' spärliche, meditative Musik fängt oft, wie sie sagt, die ,Verdichtung des Alltags" ein, ein Bild, das zu der bittersüßen, flüchtigen und abstrakten Natur ihrer Arbeit passt. Glass' Debütalbum E erscheint bei Shelter Press und ist nicht nur ein zärtliches Porträt ihrer lebenslangen Beziehung zum Klavier, sondern auch eine Destillation ganzer Lebenszeiten. Vier Jahre lang arbeitete Glass mit dem Mitbegründer und Produzenten von Public Records, Francis Harris (Frank & Tony, Adultnapper), und dem Tontechniker Bill Skibbe (Shellac, Jack White) zusammen, um das Album E in verschiedenen Studios in Nashville, Brooklyn, Memphis und Benton Harbor, Michigan, aufzunehmen. Glass' experimentelle, improvisatorische Werke erinnern an den sinnlichen Minimalismus von Annette Peacock, die freudige Rätselhaftigkeit von Carla Bley und die wehmütige Intimität von Sibylle Baier. Ihre Verehrung für die Größen des Leftfield Jazz und der freien Improvisation ist unüberhörbar, aber immer gefiltert durch ihren unverwechselbaren, naturalistischen Sound. ,Dreams" ist eine majestätische Interpretation von Peacocks gleichnamigem Stück aus dem Jahr 1971, ,Sing Me Softly the Blues` ist eine minimale, fesselnde Neuinterpretation von Baiers Jazzstandard mit einem von der norwegischen Sängerin Karin Krog adaptierten Text, und ,Emahoy` ist eine schmachtende Hommage an die äthiopische Pianistin, Komponistin und Nonne Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou und ihre 2006 erschienene Kompilation Éthiopiques. Glass' Musik basiert auf einem taktilen, sprunghaften Klang und ihrer stimmlichen Kraft und Vielseitigkeit. E's glatte Stöße von Kontrabass und Schlagzeug kitzeln den Gehörgang und betonen die Schlagfertigkeit ihrer unverwechselbaren tiefen Stimme, die sonore, androgyne Gelassenheit mit flatterhafter Zartheit verbindet. E hat auch eine rätselhafte elektronische Note, die die verschwommenen Emotionen von Glass' Songwriting noch verstärkt. Von Hintergrundrauschen und windigem Gesang bis hin zu kaleidoskopischen Synthesizern stammen diese subtilen, geschmackvollen Verzierungen oft von speziellem analogem Equipment: einer unterirdischen Echokammer aus den 1960er Jahren, einem Cooper Time Cube (im Grunde das Hardware-Äquivalent der Audioverarbeitung durch einen Gartenschlauch) und einem AEA-Bandmikrofon aus den 1940er Jahren. Aber das bedeutet nicht, dass E veraltet klingt - Glass' Songs sind von einem zukunftsweisenden Geist durchdrungen und fungieren letztlich als Vehikel für ihre berauschenden Emotionen und fragmentierten Erinnerungen und Träume. Glass' eigentümliche stimmliche Alchemie und ihre lebhaften Klavierausflüge sind meisterhaft und ganz und gar ihre Sache, und ihr Debütalbum ist ein Geschenk von klangvoller Schönheit und lohnender Mehrdeutigkeit. Als Musikerin und Improvisatorin ist Glass von der Suche nach Bedeutung, nach Klängen, nach Neuem, nach Verbindung begeistert und beherrscht diese. Und wie Krog 1975 in ,Sing Me Softly the Blues" sang: ,Life's so thrilling / if you search."
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Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
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Zur Feier des 10-jährigen Jubiläums ist Chris Stapletons von der Kritik hochgelobtes Debütalbum Traveller
jetzt erhältlich. Das 7-fach mit Platin ausgezeichnete Album wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet,
darunter die Grammy Awards 2016 für das beste Country-Album und die beste Country-Solo-Performance
für den Titeltrack. Jetzt auch zum ersten Mal als coloured Vinyl!
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THOMAS ANDERS SINGS MODERN TALKING: THE ULTIMATE ALBUM COLLECTION Brandneue Aufnahmen plus neue Bonustracks. Die ersten drei Alben aus der Jubiläumsreihe haben die Fans mehr als gefeiert und hoch in die Charts gebracht.
Album #4 "In The Middle Of Nowhere" ist der nächste Streich für die ultimative Sammelbox! Inkl. des Mega-Songs "Geronimo's Cadillac" und alle Songs als "In The Mix" + "Instrumentals", plus der neuen Songs "Voodo Love" und "Cherokee Highway", zu der es auch wieder einen Musikclip geben wird. Eine besondere Hommage an die unvergessliche Ära der 80er Jahre und den unvergesslichen Modern Talking Sound. Über 125 Millionen Tonträger hat das Kult-Duo bis dato in aller Welt verkauft.
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Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums eines der erfolgreichsten Alben der deutschen Musikgeschichte, „Grosse
Freiheit“, erscheint am 15. August 2025 nun eine ganz besonders wertige Jubiläumsedition.
„Grosse Freiheit“ hat sich alleine in Deutschland über 1,8 Millionen Mal verkauft und wurde 9-fach mit
Platin ausgezeichnet. Auch in Österreich und der Schweiz erreichte das Album mehrfachen Platin-Status
und prägte eine ganze Generation von Fans. Nun kann man dieses Meisterwerk neu entdecken – und das
in zwei aufwändigen und strikt limitierten Editionen!
Die „Grosse Freiheit (15 Jahre Jubiläumsedition)“ erscheint als streng limitierte 3LP in rotem Vinyl mit
Gatefold-Cover – ein absolutes Sammlerstück für alle Vinyl-Liebhaber! Alternativ gibt es die Edition auch
als ebenfalls limitierte 2CD im Digipack.
Doch was macht diese Edition so besonders? Sie enthält nicht nur die bekannten Hits, sondern auch
bisher unveröffentlichtes Material, das die Herzen aller Unheilig-Fans höherschlagen lassen wird:
Den bisher unveröffentlichten Song ”Auf ein schönes Land”, die Kontra K x Unheilig x NESS-Interpretation
von ”Geboren um zu leben”, die frühesten Unheilig-Demos (erstmalig auf Vinyl!) sowie persönlich vom
Grafen verfasste Linernotes.
Making Room for Light, Mae Powells Debütalbum für Karma Chief Records, ist wie ein Lagerfeuer im Morgengrauen, wenn die Feuerstelle vom ersten Aufbruch des Tages abgelöst wird. Glut, Asche und Rauch der Erinnerung weichen dem Duft von frisch gebrühtem Kaffee und einem Frühstück aus gusseisernen Pfannen. Powells jazzige Stimme umhüllt die Kopfhörer mit einem hauchzarten Schleier, während schimmernde Akkorde und Klänge die aufkommende Wärme ausstrahlen. Der Klang ist ein Traum, der vollständig dem Morgen weicht, geteilt mit Freunden und Liebenden, die sowohl abwesend als auch anwesend sind. Powells zweites Album, das sie in einer Übergangsphase ihres Lebens geschrieben hat, präsentiert die Singer-Songwriterin sowohl als Heilerin als auch als Geheilte, geerdet durch ihre Verbindung zur Natur und zum Klang, immer auf der Suche nach Räumen, um sich als Künstlerin zu entfalten und zu wachsen. Das Album wurde von David Parry, dem Multi-Instrumentalisten von Loving, produziert und im Risque Disque Studio vor der Küste von Vancouver Island aufgenommen. Making Room for Light ist ebenso sehr ein Albumtitel wie Mae Powells künstlerisches Manifest. Begleiten Sie Mae Powell zum Campingplatz am Bach, tauchen Sie Ihre Zehen in das warme Wasser und genießen Sie den Nachhall dieses Sommeralbums.
Making Room for Light, Mae Powells Debütalbum für Karma Chief Records, ist wie ein Lagerfeuer im Morgengrauen, wenn die Feuerstelle vom ersten Aufbruch des Tages abgelöst wird. Glut, Asche und Rauch der Erinnerung weichen dem Duft von frisch gebrühtem Kaffee und einem Frühstück aus gusseisernen Pfannen. Powells jazzige Stimme umhüllt die Kopfhörer mit einem hauchzarten Schleier, während schimmernde Akkorde und Klänge die aufkommende Wärme ausstrahlen. Der Klang ist ein Traum, der vollständig dem Morgen weicht, geteilt mit Freunden und Liebenden, die sowohl abwesend als auch anwesend sind. Powells zweites Album, das sie in einer Übergangsphase ihres Lebens geschrieben hat, präsentiert die Singer-Songwriterin sowohl als Heilerin als auch als Geheilte, geerdet durch ihre Verbindung zur Natur und zum Klang, immer auf der Suche nach Räumen, um sich als Künstlerin zu entfalten und zu wachsen. Das Album wurde von David Parry, dem Multi-Instrumentalisten von Loving, produziert und im Risque Disque Studio vor der Küste von Vancouver Island aufgenommen. Making Room for Light ist ebenso sehr ein Albumtitel wie Mae Powells künstlerisches Manifest. Begleiten Sie Mae Powell zum Campingplatz am Bach, tauchen Sie Ihre Zehen in das warme Wasser und genießen Sie den Nachhall dieses Sommeralbums.
Making Room for Light, Mae Powells Debütalbum für Karma Chief Records, ist wie ein Lagerfeuer im Morgengrauen, wenn die Feuerstelle vom ersten Aufbruch des Tages abgelöst wird. Glut, Asche und Rauch der Erinnerung weichen dem Duft von frisch gebrühtem Kaffee und einem Frühstück aus gusseisernen Pfannen. Powells jazzige Stimme umhüllt die Kopfhörer mit einem hauchzarten Schleier, während schimmernde Akkorde und Klänge die aufkommende Wärme ausstrahlen. Der Klang ist ein Traum, der vollständig dem Morgen weicht, geteilt mit Freunden und Liebenden, die sowohl abwesend als auch anwesend sind. Powells zweites Album, das sie in einer Übergangsphase ihres Lebens geschrieben hat, präsentiert die Singer-Songwriterin sowohl als Heilerin als auch als Geheilte, geerdet durch ihre Verbindung zur Natur und zum Klang, immer auf der Suche nach Räumen, um sich als Künstlerin zu entfalten und zu wachsen. Das Album wurde von David Parry, dem Multi-Instrumentalisten von Loving, produziert und im Risque Disque Studio vor der Küste von Vancouver Island aufgenommen. Making Room for Light ist ebenso sehr ein Albumtitel wie Mae Powells künstlerisches Manifest. Begleiten Sie Mae Powell zum Campingplatz am Bach, tauchen Sie Ihre Zehen in das warme Wasser und genießen Sie den Nachhall dieses Sommeralbums.
Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
Tom Gaebel feierte in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag – ein Meilenstein, der für ihn auch eine ganz besondere Bedeutung hat. Zu diesem Anlass erscheint sein erstes autobiografi sches Album in deutscher Sprache. Eine emotionale Mischung aus Erinnerungen, persönlichen Geschichten und neuen Klängen, die sowohl langjährige Fans als auch neue Zuhörer begeistern wird.
Der mehrfach mit dem Jazz-Award ausgezeichnete Künstler ist seit 2004 erfolgreicher Sänger und Entertainer. Er kombiniert leidenschaftlich knackige Big Band Sounds mit der mitreißenden Leichtigkeit des Easy Listening und begeistert charmant und stilvoll sein Publikum deutschlandweit und international. "Kleiner Junge, große Reise" - die musikalische Autobiografi e eines Entertainers zum ersten Mal in deutscher Sprache. 12 neue Songs auf CD im Digipack oder als limitierte Vinyl (Heavyweight Black) im aufklappbaren Gatefold. 2026 mit diesen Songs auf großer Deutschlandtournee mit spannender Liveshow
Das 2021 vom ehemaligen Type O Negative/Danzig-Schlagzeuger Johnny Kelly und dem Gitarristen und Riffschreiber Dan Lorenzo (Hades/Non-Fiction) gegründete Duo hat einige herausragende Künstler für sein neues Album gewinnen können. Auf dem neuen Werk gibt es die üblichen doomigen Riffs, aber das Duo ist auch ein paar Risiken eingegangen. So gibt es hier und da akustische Gitarren, Geige und Flöte, aber natürlich auch jede Menge harte Riffs.
Sunshine and Balance Beams, das neunte Album von Pile, ist eine Sisyphus-Parabel über Arbeit und Leben. Um es zu schreiben, begab sich Sänger Rick Maguire an ,einen dunklen Ort" und rang mit dem Konzept, dass es keine Erleuchtung und kein Ende des Leidens gibt. Maguire erforscht den Workaholismus, den Mythos der Leistungsgesellschaft und die Akzeptanz der Sterblichkeit - und das alles in einer teuflischen Allegorie, in der es darum geht, durch einen schattigen Wald zu stapfen und dem ungewissen Traum einer hellen Lichtung entgegenzugehen. Pile ringt mit existenziellen und sozialen Widersprüchen, indem er klangliche Zwischenräume heraufbeschwört. Die Musik existiert irgendwo im temporären Gleichgewicht von Licht und Schatten, Chaos und Ordnung. Heiße, regenähnliche Gitarren, sich verschiebende Drums, die gewundene Wege in Klang und Tempo ebnen, unheimliche Synthesizer und wässrige Streicher fügen sich zu einem Panorama aus lauter und leiser Dynamik zusammen, das der Emotionalität der donnernden Auftritte der Band entspricht. Die Gruppe bevorzugte auch freilaufende Darbietungen, die das Erzählen von Geschichten belebten, während sie eine Streichergruppe (Geigen, Bratsche, Cello) engagierte, um glühende, durchkomponierte Arrangements zu spielen, die von der Cellistin Eden Rayz und Pile mitgeschrieben wurden. Sie ließen sich von Kino- und Opernpartituren von Chopin, Bernard Herrmann und Ralph Vaughan Williams inspirieren, was Sunshine einen überlebensgroßen Sound verleiht, der Piles blitzschnelle Umsetzungen einiger ihrer bisher zugänglichsten Songtexte noch verstärkt. Die Aufnahme ist ein deutlicher Sprung im Produktionswert und stellt Maguires Gesang auf neue und aufregende Weise in den Mittelpunkt. Pile reiste nach Pawtucket, RI, um zwei Wochen lang bei Machines with Magnets mit der langjährigen Tontechnikerin Miranda Serra (Kal Marks, Kira McSpice) aufzunehmen. Das Album wurde von Seth Manchester (Lightning Bolt, Mdou Moctar) gemischt und von Matt Colton (Aphex Twin, Swans, Muse) gemastert. Sunshine and Balance Beams ist das erste Album von Pile für das Chicagoer Label Sooper Records.
Sunshine and Balance Beams, das neunte Album von Pile, ist eine Sisyphus-Parabel über Arbeit und Leben. Um es zu schreiben, begab sich Sänger Rick Maguire an ,einen dunklen Ort" und rang mit dem Konzept, dass es keine Erleuchtung und kein Ende des Leidens gibt. Maguire erforscht den Workaholismus, den Mythos der Leistungsgesellschaft und die Akzeptanz der Sterblichkeit - und das alles in einer teuflischen Allegorie, in der es darum geht, durch einen schattigen Wald zu stapfen und dem ungewissen Traum einer hellen Lichtung entgegenzugehen. Pile ringt mit existenziellen und sozialen Widersprüchen, indem er klangliche Zwischenräume heraufbeschwört. Die Musik existiert irgendwo im temporären Gleichgewicht von Licht und Schatten, Chaos und Ordnung. Heiße, regenähnliche Gitarren, sich verschiebende Drums, die gewundene Wege in Klang und Tempo ebnen, unheimliche Synthesizer und wässrige Streicher fügen sich zu einem Panorama aus lauter und leiser Dynamik zusammen, das der Emotionalität der donnernden Auftritte der Band entspricht. Die Gruppe bevorzugte auch freilaufende Darbietungen, die das Erzählen von Geschichten belebten, während sie eine Streichergruppe (Geigen, Bratsche, Cello) engagierte, um glühende, durchkomponierte Arrangements zu spielen, die von der Cellistin Eden Rayz und Pile mitgeschrieben wurden. Sie ließen sich von Kino- und Opernpartituren von Chopin, Bernard Herrmann und Ralph Vaughan Williams inspirieren, was Sunshine einen überlebensgroßen Sound verleiht, der Piles blitzschnelle Umsetzungen einiger ihrer bisher zugänglichsten Songtexte noch verstärkt. Die Aufnahme ist ein deutlicher Sprung im Produktionswert und stellt Maguires Gesang auf neue und aufregende Weise in den Mittelpunkt. Pile reiste nach Pawtucket, RI, um zwei Wochen lang bei Machines with Magnets mit der langjährigen Tontechnikerin Miranda Serra (Kal Marks, Kira McSpice) aufzunehmen. Das Album wurde von Seth Manchester (Lightning Bolt, Mdou Moctar) gemischt und von Matt Colton (Aphex Twin, Swans, Muse) gemastert. Sunshine and Balance Beams ist das erste Album von Pile für das Chicagoer Label Sooper Records.
Sunshine and Balance Beams, das neunte Album von Pile, ist eine Sisyphus-Parabel über Arbeit und Leben. Um es zu schreiben, begab sich Sänger Rick Maguire an ,einen dunklen Ort" und rang mit dem Konzept, dass es keine Erleuchtung und kein Ende des Leidens gibt. Maguire erforscht den Workaholismus, den Mythos der Leistungsgesellschaft und die Akzeptanz der Sterblichkeit - und das alles in einer teuflischen Allegorie, in der es darum geht, durch einen schattigen Wald zu stapfen und dem ungewissen Traum einer hellen Lichtung entgegenzugehen. Pile ringt mit existenziellen und sozialen Widersprüchen, indem er klangliche Zwischenräume heraufbeschwört. Die Musik existiert irgendwo im temporären Gleichgewicht von Licht und Schatten, Chaos und Ordnung. Heiße, regenähnliche Gitarren, sich verschiebende Drums, die gewundene Wege in Klang und Tempo ebnen, unheimliche Synthesizer und wässrige Streicher fügen sich zu einem Panorama aus lauter und leiser Dynamik zusammen, das der Emotionalität der donnernden Auftritte der Band entspricht. Die Gruppe bevorzugte auch freilaufende Darbietungen, die das Erzählen von Geschichten belebten, während sie eine Streichergruppe (Geigen, Bratsche, Cello) engagierte, um glühende, durchkomponierte Arrangements zu spielen, die von der Cellistin Eden Rayz und Pile mitgeschrieben wurden. Sie ließen sich von Kino- und Opernpartituren von Chopin, Bernard Herrmann und Ralph Vaughan Williams inspirieren, was Sunshine einen überlebensgroßen Sound verleiht, der Piles blitzschnelle Umsetzungen einiger ihrer bisher zugänglichsten Songtexte noch verstärkt. Die Aufnahme ist ein deutlicher Sprung im Produktionswert und stellt Maguires Gesang auf neue und aufregende Weise in den Mittelpunkt. Pile reiste nach Pawtucket, RI, um zwei Wochen lang bei Machines with Magnets mit der langjährigen Tontechnikerin Miranda Serra (Kal Marks, Kira McSpice) aufzunehmen. Das Album wurde von Seth Manchester (Lightning Bolt, Mdou Moctar) gemischt und von Matt Colton (Aphex Twin, Swans, Muse) gemastert. Sunshine and Balance Beams ist das erste Album von Pile für das Chicagoer Label Sooper Records.
Eine Band, die so laut spielte, dass ihre gesamte Fangemeinde taub wurde und nie wieder über sie sprach. Super Static Fever wurde 1993 im Vorort von San Jose, Kalifornien, gegründet und spielte in den kurzen zwei Jahren ihres Bestehens nur eine Handvoll Gigs, bei denen sie die Zuschauer mit einer Tinnitus verursachenden Wah-Wah-Wand aus Marshall-gestapelter Verzerrung bestraften. Ihr Sound war eine Mischung aus Melvins-esque Sludge, dem melodischen Crunch von Swervedriver und der Vorliebe von Black Flag für Lautstärke, wie man sie aus der Stereoanlage eines 1985er Ford Econoline hört. Unvollendete Bänder von zwei ohrenbetäubenden Sessions sind alles, was die folgenden 25 Jahre seit ihrer gleichgültigen Auflösung überlebt hat, gemischt von dem anspruchsvollen Steve Albini als einzige Bedingung der Band für die Wiederveröffentlichung. Die Verpackung riecht nach der computerverkrüppelten D.I.Y.-Ästhetik der 90er Jahre, mit VHS Unschärfe und undurchsichtigem weißem Raster auf Spanplatten. Eine Platte, die es gerade noch so gibt und wahrscheinlich auch nicht geben sollte.