Mutant und WaterTower Music präsentieren den Soundtrack zu "Dune: Part Two" mit dem Score des Oscar-prämierten Komponisten Hans Zimmer, einem majestätischen und mitreissenden Meisterwerk, das zu einem der besten Filme des Jahres passt. Hans Zimmer liefert als Meister der kontemplativen und epischen Themen sowohl wunderschöne und zärtliche Liebesthemen wie auch kühne und bedeutungsvolle Schlachtrufe, die die Hörer in ferne Länder entführen, in denen sie für immer verloren gehen möchten.
2xLP schwarzes Doppelvinyl in bedruckten Innenhüllen im Gatefold, Erstpressung im bedruckten Kunststoffaussenschuber. Beide Formate mit Linernotes von Hans Zimmer & Denis Villeneuve.
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Knapp zwei Jahre nachdem Pearl Jam ihr Album „Gigaton“ veröffentlichten, erschien d iesen F ebruar das langersehnte dritte Studioalbum von Pearl Jam Frontmann Eddie Vedder: „Earthling“. Nun ist das Warten endlich vorbei - das Album erscheint jetzt endlich auch als schwarze Standard LP und Deluxe CD!
Neben dem Song „Long Way“ gibt auch „Brother The Cloud”, ein Tribut an den verstorbenen Chris Cornell von Soundgarden, emotionale und musikalische Einblicke in das Album, welches auf das 2011 erschienene ”Ukulele Songs” folgte. Die Produktion von „Earthling“ übernahm Andrew Watt, gemeinsam mit PJ-Tourmitglied Josh Klinghoffer, Bassist Pino Palladino, Multiinstrumentalist Glen Hansard und dem Red-Hot-Chili-Peppers-Schlagzeuger Chad Smith. Die Aufnahmen für das Album fanden in Watts Studio
in Beverly Hills statt.
Originally released on CD only – those were the days – “Triola im Fünftonraum“ counts as one of the most iconic albums of the early Kompakt era. Experience this timeless masterpiece of lush electronica lovingly restored and remastered for the first time on vinyl – 21 years after its inception.
We found this review from back in the days that perfectly sums up what “Triola im Fünftonraum” is all about:
The press material for “Triola im Fünftonraum” made allusions to home listening, when the album is mostly about movement… in a car …preferably a fast one … on a muggy spring day.
This might catch followers of producer Jörg Burger off guard. Up until this point, the producer’s Triola tracks – limited to three consecutive appearances on Kompakt’s yearly Pop Ambient series and a spot on “Leichtes Hören Teil 1” – were free-floating ambient washouts (albeit wondrous free-floating ambient washouts) with no pulse. The album, on the other hand, is beat-driven. Though still resolutely ambient – more an update of Burger’s lushest Bionaut tracks, only fully engaging instead of mildly diverting.
The soft, synthetic hand drums and tranquil vapors of “Leuchtturm” from Pop Ambient 2003, remain untouched and begin the album. Two other tracks that might sound familiar receive dynamic overhauls, now supported with quick dance rhythms and additional layers of synth gauze; the whispy flute trills and lightly flickering keys of “AG Penthouse”, for instance, are melted into a churning rhythm and some singing keyboard vamps that resemble a relaxed take on Tangerine Dream’s suspenseful soundtrack work for “Thief” (minus the crazy guitars).
What really makes the whole thing glow is the manner in which the tracks are attached, flowing in and out of another, rising and cresting and receding, with supreme poise – even if its title provides no indication, the album is as much a travelogue as Carl Craig’s “Landcruising”, Morgan Geist’s “Driving Memoirs” and Model 500’s “Deep Space”.
These are some of Burger’s most inventive productions, a remarkable feat since he’s been doing this so long. Catch yourself in the right frame of mind and you’ll wonder if everything he has released has been one extended ramp-up to this. In this age, it’s also refreshing to have a purely ambient techno album with absolutely no connection to “Boards of Canada”.
In other words, it’s a landmark for both its label and its genre.
Andy Kellman
Copyright 2025 TiVo Corporation
Ursprünglich nur auf CD veröffentlicht – das waren noch Zeiten – zählt „Triola im Fünftonraum“ zu den ikonischsten Alben der frühen Kompakt-Ära. Dieses zeitlose Meisterwerk schwelgerischer Electronica erscheint nun 21 Jahre nach seiner Entstehung erstmals liebevoll restauriert und remastered auf Vinyl.
Wir haben diese zeitgenössische Rezension gefunden, die perfekt zusammenfasst, worum es bei „Triola im Fünftonraum“ geht:
Das Pressematerial für „Triola im Fünftonraum“ spielt auf das Zuhören zu Hause an, obwohl es in dem Album hauptsächlich um Bewegung geht … in einem Auto … vorzugsweise einem schnellen … an einem schwülen Frühlingstag.
Das könnte die Fans des Produzenten Jörg Burger überraschen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Triola-Tracks des Produzenten – beschränkt auf drei aufeinanderfolgende Auftritte in der jährlichen Pop-Ambient-Reihe von Kompakt und einen Platz auf „Leichtes Hören Teil 1“ – frei schwebende Ambient-Auswaschungen (wenn auch wundersame frei schwebende Ambient-Auswaschungen) ohne Puls. Das Album hingegen ist beatgetrieben, obwohl es immer noch entschieden Ambient ist – eher eine Aktualisierung von Burgers üppigsten Bionaut-Tracks, nur dass es voll und ganz fesselt, statt nur leicht abzulenken.
Die sanften, synthetischen Handtrommeln und die ruhigen Dämpfe von „Leuchtturm“ aus Pop Ambient 2003 bleiben unangetastet und bilden den Auftakt des Albums. Zwei weitere Stücke, die einem bekannt vorkommen könnten, erhalten eine dynamische Überarbeitung, die nun von schnellen Tanzrhythmen und zusätzlichen Schichten von Synthesizer-Gaze unterstützt wird; die flüsternden Flötentöne und leicht flackernden Tasten von „AG Penthouse“ zum Beispiel verschmelzen zu einem aufgewühlten Rhythmus und einigen singenden Keyboard-Vamps, die an eine entspannte Version des spannenden Soundtracks von Tangerine Dream erinnern, der für „Thief“ (ohne die verrückten Gitarren) verwendet wird.
Was das Ganze wirklich zum Leuchten bringt, ist die Art und Weise, wie die Tracks miteinander verbunden sind, wie sie ineinander fließen, ansteigen und ihren Höhepunkt erreichen und wieder abklingen, und das mit höchster Gelassenheit – auch wenn der Titel nichts darauf hindeutet, ist das Album ebenso ein Reisebericht wie Carl Craigs „Landcruising“, Morgan Geists „Driving Memoirs“ und Model 500s „Deep Space“.
Dies sind einige von Burgers einfallsreichsten Produktionen, eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, wie lange er schon dabei ist. Wenn man sich in die richtige Stimmung versetzt, fragt man sich, ob alles, was er bisher veröffentlicht hat, eine einzige Vorbereitung auf dieses Album war. In der heutigen Zeit ist es auch erfrischend, ein reines Ambient-Techno-Album zu hören, das absolut nichts mit „Boards of Canada“ zu tun hat.
Mit anderen Worten: Es ist ein Meilenstein für das Label und das Genre.
Andy Kellman
Copyright 2025 TiVo Corporation
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Neon-grünes Vinyl, limitiert auf 300 Exemplare. Nach dem selbstbetitelten DEBÜT (2020) und dem Zweitwerk A SECOND (2022) folgt nun mit THE HEALING VOLUME der dritte Longplayer der Fuzzwave-Band GONG WAH. Vom Quintett auf ein Trio reduziert, begannen GONG WAH mit den Aufnahmen für das neue Album, die von Dezember 2023 bis Februar 2024 im Bandeigenen Studio stattfanden, wo THE HEALING VOLUME anschließend auch gemischt und gemastert wurde. Wie schon die Vorgänger LPs wurde auch THE HEALING VOLUME in kompletter Eigenregie produziert und enthält zehn neue Songs, die das Spektrum der Band erweitern, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Abwechslungsreich aber trotzdem wie aus einem Guss und immer unverkennbar GONG WAH, demonstrieren Inga Nelke, Thorsten Dohle und Felix Will auf THE HEALING VOLUME nicht nur musikalische, sondern auch thematische Vielfalt: Liebe, Angst, Flucht, Zweifel, Suizid, Freundschaft und die Sehnsucht nach einer besseren Welt - THE HEALING VOLUME legt man auf wenn man verstanden werden will und eine Umarmung braucht. Oder wenn man einfach nur tanzen will.
Cold Specks kehrt mit ihrem vierten Album 'Light for the Midnight' zurück.
Nach den Erfolgen ihrer ersten drei Alben 'I Predict a Graceful Expulsion' (2012), 'Neuroplasticity' (2014) und 'Fool's Paradise' (2017) hat Cold Specks (Al Spx) ihren Ruf als einzigartige Stimme der modernen Musik gefestigt. Von ihrer fesselnden Acapella-Performance bei Later... with Jools Holland bis hin zu Kollaborationen mit Moby, Massive Attack und Michael Gira von Swans hat Cold Specks immer wieder Kunstwerke geschaffen, die nachhallen.
Mit 'Light for the Midnight' begibt sie sich auf ihre bisher persönlichste Reise. In seinem Kern ist das Album eine rohe und zutiefst emotionale Reflexion über Ausdauer, Überleben und Transformation. Es ist eine Sammlung von inbrünstigen Balladen und atmosphärischen Popsongs, die Spx' gefühlvolle Stimme in weitläufige Klangwelten kanalisiert.
Das Album entstand in einer herausfordernden Phase in Spx' Leben. Die Arbeit begann 2019 inmitten von Kämpfen mit der psychischen Gesundheit, Erfahrungen, die tief in die Musik eingebettet sind. Doch trotz seiner persönlichen Ursprünge betont Spx seine Universalität: „Ich wollte auf jeden Fall über die letzten Jahre reflektieren, weil sie mich so sehr beeinflusst haben, aber ich wollte auch, dass das Publikum mit diesem Album weggeht. Die Songs gehören ihnen, sobald ich sie veröffentlicht habe.“
Das Album wurde in Toronto und Bristol aufgenommen, wobei Spx zusammen mit Adrian Utley von Portishead und Ali Chant (bekannt für seine Arbeit mit Perfume Genius, Dry Cleaning und Aldous Harding) als Co-Produzent fungierte. Es enthält Streicherarrangements von Owen Pallett (Taylor Swift, Lana Del Rey, Sampha) und zusätzliche Beiträge von Graham Walsh von Holy Fuck. Spx arbeitete auch mit einer Reihe von hervorragenden Kollaborateuren zusammen, darunter Chantal Kreviazuk (Drake, Kendrick Lamar), Malcolm Middleton von Arab Strap, Ben Christophers, Ed Harcourt und Jonathan Quarmby.
'Light for the Midnight' zeigt Cold Specks von ihrer verletzlichsten und kraftvollsten Seite, indem sie die Geschichten ihres Kampfes in atemberaubende Kompositionen verwebt, die einen tiefen Eindruck hinterlassen. Es ist ein Album der Hoffnung und der Transformation.
Cousines like Shit heben ihren Avant Trash-Sound auf ihrem zweiten Album 'Permanent Earthquake' auf ein neues Niveau!
Zwischen markant und catchy, den cleveren, oft doppelbödigen Texten und ihrem charakteristischen zweistimmigen Gesang bleiben die Cousines like Shit ihrem hauseigenen Avant Trash auch auf ihrem zweiten Album treu. In ihrer Energie jedoch heben die Cousines ihre Songs auf ein neues Niveau. Boring is the worst word that I know, singen sie auf dem dritten Song Boring und machen damit auch klar, was man sich von den 8 Songs in flotten etwa 26 Minuten Laufzeit erwarten, beziehungsweise nicht erwarten darf.
"Otra", das siebte Studioalbum der norwegischen Avantgarde-Metaller IN THE WOODS... mag für all jene Hörer überraschend sein, welche die permanente Evolution der Band aus der südnorwegischen Stadt Kristiansand seit den frühen Neunzigern nicht weiter verfolgt haben. Die Songs auf "Otra" sind bemerkenswert eingängig und melodisch, wobei auch im aktuellen Sound von IN THE WOODS... immer wieder progressive Elemente und gelegentlich auch raue Erinnerungen an die harsche Vergangenheit der Norweger aufblitzen. "Otra" hebt sich von der Masse der Heavy-Veröffentlichungen durch seine herausragenden Kompositionen ab, die von jahrelanger musikalischer Erfahrung zeugen und mit einer täuschenden Leichtigkeit daherkommen. Inhaltlich erzählt "Otra" persönliche Geschichten aller beteiligten Musiker, die durch den namensgebenden Fluß verbunden sind, der sich 245 Kilometer lang durch den Süden Norwegens schlängelt und in der Heimatstadt der Band in den Skagerrak mündet. Den Namen IN THE WOODS... braucht man Freunden von Avantgarde und Black Metal kaum vorstellen. Ihre Eckdaten innerhalb der Szene sind wohlbekannt: Die Norweger zählen zu den Bands, die an der Entwicklung des nordischen Black Metal in den frühen Neunzigern beteiligt waren und den Sound eines starken Subgenres maßgeblich mitgeprägt haben. Ihr Erstlingswerk "Heart of the Ages" (1995) gilt zu Recht als einer der frühen Klassiker des Genres. Doch IN THE WOODS... haben sich nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht und stießen bereits mit den Nachfolgewerken "Omnio" (1997) sowie "Strange in Stereo" (1999) in neue Klangdimensionen vor. Nach einer langen Unterbrechung zwischen den Jahren 2000 und 2014 kehrten die Norweger mit dem neuen Sänger James Fogarty zurück, der bis zum Dezember 2021 am Mikrofon stand. Mit einer runderneuten Besetzung, unter anderem nun mit dem Sänger Bernt Fjellestad, nahmen IN THE WOODS... mit dem Album "Diversum" (2021) erneut eine Kursänderung vor. Mit "Otra" demonstrieren die mittlerweile aufeinander eingespielten Norweger die volle Stärke und künstlerische Reife von IN THE WOODS... in der dritten Inkarnation. Dieses spannende und packende Album steckt voller glorreicher Details und überraschender Wendungen, die sich nach und nach in vielen Durchläufen erschließen.
Cool, sentimental und voller Sehnsucht - dass die Musik von Chet Baker zeitlos ist, beweist ihre ungebrochene, immer wieder neue Popularität. Seine instrumentalen Aufnahmen zählen zu den Klassikern des Jazz,
aber spätestens als Sänger wurde der Trompeter auch zur Pop-Ikone.
Vor 70 Jahren erschien sein berühmtes Album “Chet Baker Sings”, das heute noch Bestseller ist und
dessen Einfluss auch in der Pop-Musik zu spüren ist. Die Macher der erfolgreichen Albumprojekte “Blue
Note Re:imagined” hat das auf eine Idee gebracht.
„Chet Baker Re:Imagined“ ist jetzt das erste Tributealbum, das Chet Bakers musikalisches Erbe feiert.
Junge Künstler der aktuellen akustischen und elektronischen Musikszene kommen auf dem Album zusammen, um ihre Versionen von Baker-Klassikern zu präsentieren.
Viele der auf „Chet Baker Re:Imagined“ vertretenen Musiker und Musikerinnen haben sich auf digitalen
Plattformen bereits ein großes Publikum erarbeitet (20 Million combined audience). Mit diesem Projekt
beweisen sie sich mit mal lässigen, mal melancholischen Tracks als Chet-Baker-Fans. Die internationale
Bandbreite geht von UK (dodie, Matt Maltese Matilda Mann, Joel Culpepper, Ife Ogunjobi vom Ezra Collective, Hohnen Ford, Eloise, Puma Blue), über USA (Delaney Bailey, mxmtoon), Kanada (Stacey Ryan),
die Niederlande (Benny Sings) und Australien (grentperez) bis hin zu Südkorea (Sara Kang)
Diese Show dürfen Sie nicht verpassen! Steffi Irmen, der Star des Theaters des Westens (Romeo & Julia / Ku'damm 59), schlüpft in ihre wohl kultigste Rolle: "Die Amme". Und diesmal erfahren wir die wahre Geschichte von Romeo und Julia - und das mit einer gehörigen Portion Humor. Steffi Irmen deckt auf, was Shakespeare uns verschwiegen hat, und sorgt dafür, dass kein Auge trocken bleibt.
Musikalische Highlights inklusive! Mit den größten Hits aus 35 Jahren der Erfolgs-Komponisten Peter Plate und Ulf Leo Sommer - von "Ich bin ich" bis "Vincent". Und natürlich dürfen auch brandneue Songs aus der Feder der beiden nicht fehlen.
Ein Highlight jagt das Nächste, und schon nach wenigen Minuten wird klar: Hier werden die Lachmuskeln trainiert!
Die Premiere steigt am 10.04.2025 - und dann heißt es jeden Freitag im Theater des Westens: "Lachen, weinen und staunen."
Und wenn Sie letztes Frühjahr keine Karten ergattern konnten: Achtung! Die Shows waren in 8 Minuten restlos ausverkauft! Also schnell sein, bevor wieder alles weg ist!
Lustigster Abend des Jahres garantiert - Seien Sie dabei!
Mit 'Ekko' legt die in Berlin lebende irisch-norwegische Künstlerin Tara Nome Doyle ihr drittes Album vor - eine Reise ins Unbekannte und in die Tiefen des eigenen Ichs. Auf dem Weg dorthin geht es um Schmerz, Abschied, Neuanfang und schließlich um Akzeptanz.
In nur 30 Minuten strahlt das Album eine bemerkenswerte Klarheit aus - nicht nur in seiner Kürze, sondern auch in seiner emotionalen Tiefe.
Tara hat 'Ekko' größtenteils selbst produziert und die musikalische Palette bewusst einfach gehalten. Sie arbeitete mit dem Grammy-prämierten Produzenten und Toningenieur Simon Goff (The Joker, Chernobyl) zusammen, um eine präzise, zurückgenommene Klanglandschaft aus Stimme, Klavier, Gitarre, Streichern, Mellotron und gelegentlichen analogen Synthesizern zu schaffen.
Bernadette La Hengst ist die facettenreichste Protagonistin der sogenannten Hamburger Schule. Sie ist "die einzige deutsche Soulsängerin" (R. Jellen/Junge Welt), "Rebellische Lebenskünstlerin" (Der Freitag) und "Agitations- Chanteuse" (ihr Label Trikont). Sie veröffentlichte solo, mit ihrer Band Die Braut haut ins Auge und mit Projekten wie Die Zukunft oder dem Schwabinggrad Ballett seit 1988 knapp 20 Alben. Sie ist nicht nur eine großartige Songschreiberin und Musikerin, sondern auch Regisseurin, Chorleiterin, Radiomoderatorin und Femme de Lettres. Ihre Band Die Braut haut ins Auge war in den 1990ern "weder Diskurs-Pop noch Riot Grrrl oder Pop-Mainstream " (La Hengst) und damit zu unique für den großen Markt. Bernadette La Hengst ist stets zu Pop, zu Frau und zu eigen. Genau deshalb ist sie eine der interessantesten und wortgewaltigsten deutschen Texter:innen. Wer sonst kann so geschickt politische Diskurse als Liebeslieder tarnen, wie Bernadette es im Song "Dilemma" schafft. Einfach mal "Das Private ist politisch" umdrehen, dann geht das wunderbar. Oder eventuell autobiografische Themen in einen so tollen Text wie den titelgebenden "Warum ich so laut singen kann" umsetzen? Mit "Warum ich so laut singen kann" liegt nun erstmals eine umfangreiche Sammlung ihrer Songtexte vor. Der Band enthält 100 Lyrics sowie zahlreiche Erläuterungen zu ebenjenen.
Das Porträt des wahrscheinlich interessantesten Labels der Geschichte des Pop. Veröffentlichung in englischer Sprache. Auch wenn das britische él-Label nur in den Jahren von 1984 bis 1988 existierte, war sein Einfluss auf alles, was danach kam, immens. él eröffnete den Zugang zu einem musikalischen Paralleluniversum, in dem Lederjacken, Tattoos, Macker- und Muckertum verpönt waren, und leistete so beispielsweise einer dringend notwendigen Feminisierung des zeitgenössischen Pop Vorschub. Gegründet von Mike Alway, der in den frühen Achtzigern für das ebenfalls legendäre Cherry-Red-Label Bands wie Everything But The Girl und Felt entdeckte, verschmolz él den Bubblegum-Style der Sixties mit französisch geprägtem Kammerpop, Humor in der Tradition eines Oscar Wildes und der epischen Breite eines Film-Soundtracks zu einem ganz besonderen Juwel in der Schatztruhe musikalischer Extravaganz. Mark Goodall positioniert in "Bright Young Things" das Label in seinem historischen Kontext, führt in Koautorenschaft mit Mike Alway Interviews mit der Mehrzahl der beteiligten Künstler*innen und würdigt die wichtigsten Veröffentlichungen von èl.
Mit Hitsingles wie „Vielleicht Vielleicht“ und „Unendlichkeit“ hat sich MilleniumKid in den vergangenen Monaten als einer der aufregendsten deutschen Newcomer etabliert, seine erste Gold-Auszeichnung erhalten und Streams im dreistelligen Millionenbereich erzielt. Jetzt veröffentlicht der Sänger, Songwriter und Produzent sein Debütalbum „DYSTOPIE“. Es erscheint am 11. April und kann ab sofort vorbestellt werden, auch als wunderschönes Vinyl in mattem Weiß.
MESSA, die 2024 ihr zehnjähriges Bestehen feiern, machen mit ihrem majestätischen vierten Album The Spin einen weiteren Schritt in Richtung Legendenstatus. Das Album nimmt seine Hörer mit auf eine atemberaubende Reise über den weiten Himmel ihrer kreativen Vorstellungskraft und über eine fesselnde Landschaft aus Stimmungen, Wendungen und Stilen. Basierend auf dem eklektischen, von der Band selbst definierten "Scarlet Doom"-Sound, erhebt sich The Spin, fällt, grübelt, beißt, tröstet und zerstört, während es sowohl mit instinktiver Magie als auch mit obsessiver, konzertierter harter Arbeit erklingt. Nachdem MESSA den Underground mit einem Triptychon von zunehmend unverwechselbaren und wundersamen Alben - Belfry (2016), Feast For Water (2018) und Close (2022) - zum Glühen gebracht haben, sind sie hörbar für die sprichwörtlich große Liga gerüstet.Die Vielseitigkeit von Messa war schon immer ein Faktor ihres Erfolgs; ihr charakteristischer "Scarlet Doom"-Sound absorbiert Einflüsse aus Jazz und Blues, Punk und Prog, Black Metal und Dark Ambient, aber ihre rastlose Experimentierfreudigkeit hat außerordentlich glatte und sichere Ergebnisse. The Spin" enthält ein weiteres neues Element, das in typischer Weise einen 80er-Jahre-Gothic-Rock-Vibe einfließen lässt. "Wir wiederholen uns nicht gerne und versuchen ständig, eine neue Sprache zu finden, um uns auszudrücken - ohne unsere Identität zu verlieren", betont die Band. "Diesmal haben wir uns auf ein Gebiet begeben, das wir noch nie zuvor erkundet haben, nämlich das Jahrzehnt der 1980er Jahre. Wir sind uns bewusst, dass viele Bands vor uns sich von dieser Ära inspirieren ließen, aber wir haben uns entschieden, unvorsichtig zu sein und uns davon zu lösen. Vor allem, weil wir uns darauf einlassen und hinterfragen, was wir tun. Wir sind sowieso kein Teil der 'dunklen Szene'. Der Einfluss für diese Platte geht eher auf den frühen Goth Rock/Dark Wave zurück als auf die späteren Ausläufer des Genres." Neben Sisters Of Mercy und Virgin Prunes nennt die Band Platten von Killing Joke, Mercyful Fate, Jimmy Page, Journey, The Sound, Boy Harsher und Vangelis als wichtige Einflussfaktoren für die Entstehung von The Spin.Verkaufsargumente/Treiber (Karriere-Highlights/Fakten/Marketing-Infos):- Massive Underground-Fangemeinde in Europa und Nordamerika - Ausgiebige Tourneen in Europa und Nordamerika- Auftritte auf allen wichtigen Festivals wie Hellfest, Roadburn, DesertFest, Northwest Terror Fest, Motorcultor, Brutal Assault u.v.m. - Release Show von "The Spin" auf dem Roadburn Festival (NL), wo das Album in voller Länge gespielt wurde. - Das letzte Album "Close" hat ca. 2,3 Millionen Streams auf Spotify erreicht.
MESSA, die 2024 ihr zehnjähriges Bestehen feiern, machen mit ihrem majestätischen vierten Album The Spin einen weiteren Schritt in Richtung Legendenstatus. Das Album nimmt seine Hörer mit auf eine atemberaubende Reise über den weiten Himmel ihrer kreativen Vorstellungskraft und über eine fesselnde Landschaft aus Stimmungen, Wendungen und Stilen. Basierend auf dem eklektischen, von der Band selbst definierten "Scarlet Doom"-Sound, erhebt sich The Spin, fällt, grübelt, beißt, tröstet und zerstört, während es sowohl mit instinktiver Magie als auch mit obsessiver, konzertierter harter Arbeit erklingt. Nachdem MESSA den Underground mit einem Triptychon von zunehmend unverwechselbaren und wundersamen Alben - Belfry (2016), Feast For Water (2018) und Close (2022) - zum Glühen gebracht haben, sind sie hörbar für die sprichwörtlich große Liga gerüstet.Die Vielseitigkeit von Messa war schon immer ein Faktor ihres Erfolgs; ihr charakteristischer "Scarlet Doom"-Sound absorbiert Einflüsse aus Jazz und Blues, Punk und Prog, Black Metal und Dark Ambient, aber ihre rastlose Experimentierfreudigkeit hat außerordentlich glatte und sichere Ergebnisse. The Spin" enthält ein weiteres neues Element, das in typischer Weise einen 80er-Jahre-Gothic-Rock-Vibe einfließen lässt. "Wir wiederholen uns nicht gerne und versuchen ständig, eine neue Sprache zu finden, um uns auszudrücken - ohne unsere Identität zu verlieren", betont die Band. "Diesmal haben wir uns auf ein Gebiet begeben, das wir noch nie zuvor erkundet haben, nämlich das Jahrzehnt der 1980er Jahre. Wir sind uns bewusst, dass viele Bands vor uns sich von dieser Ära inspirieren ließen, aber wir haben uns entschieden, unvorsichtig zu sein und uns davon zu lösen. Vor allem, weil wir uns darauf einlassen und hinterfragen, was wir tun. Wir sind sowieso kein Teil der 'dunklen Szene'. Der Einfluss für diese Platte geht eher auf den frühen Goth Rock/Dark Wave zurück als auf die späteren Ausläufer des Genres." Neben Sisters Of Mercy und Virgin Prunes nennt die Band Platten von Killing Joke, Mercyful Fate, Jimmy Page, Journey, The Sound, Boy Harsher und Vangelis als wichtige Einflussfaktoren für die Entstehung von The Spin.Verkaufsargumente/Treiber (Karriere-Highlights/Fakten/Marketing-Infos):- Massive Underground-Fangemeinde in Europa und Nordamerika - Ausgiebige Tourneen in Europa und Nordamerika- Auftritte auf allen wichtigen Festivals wie Hellfest, Roadburn, DesertFest, Northwest Terror Fest, Motorcultor, Brutal Assault u.v.m. - Release Show von "The Spin" auf dem Roadburn Festival (NL), wo das Album in voller Länge gespielt wurde. - Das letzte Album "Close" hat ca. 2,3 Millionen Streams auf Spotify erreicht.
Das vierte Album des Frank Popp Ensemble auf Unique Records. Geschrieben. aufgenommen und produziert 2024 in Spanien. Wie beim Vorgänger sind diverse Gastsänger auf den il brandneuen Stücken zu hören.
Gerry Love, einst Leadsänger der legendären Teenage Fanclub, der laut Popp fast alle Lieblingsstücke der Glasgower Kult-Band geschrieben und gesungen hat. verleiht hier seine hinreißende Stimme einer orchestralisch-souligen Version von „Save", ein eher unbekanntes aber geniales Stück, welches Love 2004 für die Schotten schrieb. Gerard Love trug bereits mit einem Cover von Frank Popp's "The World Is Waiting" zur Under Covers' Compilation bei und hat nun auf Waves ein weiteres Mal wundervolle Arbeit geleistet.
Ein weiterer Held aus Popp's Plattensammlung ist Nicke Andersson. Früher Schlagzeuger bei den Death&Rollern Entombed, dann bis heute Sänger der unvergleichlichen Hellacopters und Mastermind hinter weiteren top Bands wie The Solution, Imperial State Electric, Lucifer, etc., ist auf „Caught In AWeb" zu hören. Ein Northern Soul Stomper in klassischer Magic Touch* Manie.
Emma Noble, eine aufstrebende Soul-Sängerin aus London singt auf dem girl-groupigen Soul-Anthem Unstoppable*. Die zweite Single-Auskopplung vom Album hat das Zeug zum nächsten UK-Floorfiller und wurde bereits Ende 2024 in Craig Charles Soul Show auf BBC gespielt und angepriesen.
Ein absoluter Ausnahme-Künstler ist J Mahon, der auf 5 Stücken des Albums zu hören ist und erheblich zum Album beigetragen hat. Seine zuckersüße Stimme funktioniert sowohl auf seinen Stücken, als auch bei _Going Going Gone". welches die erste Single-Auskopplung ist und durch die eingängigen Bläser-Hooks und J's androgyne Soul-Vocals an gewisse junge Motown-Künstler in den frühen 70s erinnern.
Audrey Ollesen aus Köln, eine alte Bekannte aus der rheinischen Mod-Szene. kam durch Zufall hinzu. nachdem Popp durch private Aufnahmen auf ihre Gesangs-Skills aufmerksam wurde. Auf .Co|mm|on Stranger* ist Audrey zum ersten Mal auf einem Tonträger zu hören.
Auf "Waves" vereint Frank Popp Northern Soul. Psychedelia, 90s Indierock und orchestralischen Soundtrack-Feel zu einem homogenen, überzeugenden Werk, was vielversprechend wirkt und sich verdammt gut anfühlt in einer nicht so rosigen Zeit. Wir sind alle gespannt...
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Rot/grünes Vinyl, limitiert auf 300 Exemplare. RULAMAN steht für schwebende, psychedelische Klangteppiche, gewoben aus einem erdigen und analogen Sound. 2015 gegründet, gelang es ihnen unter dem Namen `TheHace' schnell lokale Erfolge zu feiern. Damals noch als Quartett unterwegs spielten sie überall, wo sie konnten -wobei das Publikum ständig wuchs. Nach zwei Jahre des Schaffens, Dichten und Texten steht das zweite Album DEATH WHISTLE in den Startlöchern. Der aktuelle Sound zeigt sich im düsteren Gewand, vereint dabei sowohl Doom als auch Stoner und klassischen Rock. Schwere Riffs, leicht im Ohr, brachiale Bässe gefolgt von tänzelnden Percussions. Textlich erkunden RULAMAN die Abgründe des menschlichen Daseins und die Verlockungen falscher Versprechen. Auf der Suche nach Glück und Zugehörigkeit, klingen die Versprechen skrupelloser Sekten und Kulte nur allzu verlockend. Alles, was man für wahr hält wird in Frage gestellt. Kenne ich mich? Kenne ich wirklich die Menschen um mich herum? Ist es nicht einfacher sich gänzlich dem Gemeinwohl aufzuopfern und sich selbst aufzugeben? Bis der Geist und alles drum herum ausgetrocknet ist.
Mit der Verve Acoustic Sounds Serie bietet Verve Vinyl-Fans in Zusammenarbeit mit dem bekannten
amerikanischen Acoustic-Sounds-Label seine erste audiophile LP-Serie. Die Fertigung erfolgt mit rein
analogen Produktionsschritten vom Erste-Generation-Masterband bis zur 180g-Pressung bei Quality Record
Pressings in den USA. Den luxuriösen Rahmen bieten laminierte Tip-On-Gatefold-Sleeves und wattierte Innenhüllen.
Multiinstrumentalist Roland Kirk, der 1977 mit nur 42 Jahren starb, war ganz sicher eines der skurrilsten Originale des Jazz. Dass er auch ein außergewöhnliches Händchen für betont groovige Musik hatte,
bewies er 1967 erstmals auf dem Verve-Album ”Now Please Don’t You Cry, Beautiful Edith”.
Ihr vierzehntes Studioalbum, Lake Geneva, markiert einen neuen Meilenstein in Sophie Zelmanis 30-jähriger Karriere und enthält 10 neue Songs, darunter die Singles The Human Heart, Back to the Sea und All I See Is You. Mit Lake Geneva wird sie auch auf eine ausgedehnte Tournee durch Europa gehen. Produziert wurde das Album von ihrem langjährigen Mitstreiter Lars Halapi.
Die Runen sind geworfen - unser Schicksal ist besiegelt: Mit einem triumphalen Schlag beenden Elvenking ihre 'Reader of the Runes'-Trilogie auf einem schwindelerregenden, gekonnt auf dem Grat zwischen Hoffnung und Dunkelheit balancierenden Weg! Nur wenige Bands sind heutzutage in der Lage, eine so fesselnde Atmosphäre zu schaffen und einen direkten Zugang zu einer anderen Welt zu bieten, voller Geschichten, Wunder und erhebender Melodien. Dies ist nur möglich, weil Elvenking meisterhafte Spielleute und geschickte Geschichtenerzähler sind, die ihre Erzählungen von Leid und Trauer, von Hoffnung und mächtigen Zaubersprüchen wie die Nornen aus der nordischen Mythologie in unsere Welt tragen. Es gibt nicht viele Bands, die Heavy Metal so verstehen wie Elvenking: Sie liefern nicht nur bewegende Musik, sondern erschaffen auch ein ganzes Universum.
Reminiszenzen an Maiden, die frühen Blind Guardian, Skyclad oder In Flames sind in ihrer Musik nicht zu überhören, ohne der schieren Originalität dieser gewaltigen Songs etwas wegzunehmen. dieser gewaltigen Songs. Elvenking verstehen es immer besser, eingängige Melodien und gewaltige Refrains mit einer komplexen Fantasy-Atmosphäre und ausladenden Instrumentalparts zu kombinieren und erweisen sich langsam aber sicher als die natürlichen Erben auf dem Thron von Metal-Hochpriestern wie Helloween, Avantasia oder ihrem größten Einfluss Skyclad.
In ihren Legenden beschwören Elvenking das Gefühl einer anderen Welt herauf und entführen uns in ein Fantasy-Reich, in dem der Mond zu uns singt, seltsame Kreaturen im Sternenlicht baden und Magie allgegenwärtig ist. Nicht viele Bands sind noch in der Lage, das zu tun. wir vermissen die Art und Weise, wie Musik, und insbesondere Metal, einst konzipiert wurde", stimmt Aydan zu. die Zeiten, in denen das Entdecken und Teilen eine große Rolle spielte, ohne all die digitalen und Social-Media-Aspekte Elvenking schaffen hier Abhilfe - indem sie im Alleingang Magie und Wunder zurück in die Welt des Heavy Metal bringen.
Die Runen sind geworfen - unser Schicksal ist besiegelt: Mit einem triumphalen Schlag beenden Elvenking ihre 'Reader of the Runes'-Trilogie auf einem schwindelerregenden, gekonnt auf dem Grat zwischen Hoffnung und Dunkelheit balancierenden Weg! Nur wenige Bands sind heutzutage in der Lage, eine so fesselnde Atmosphäre zu schaffen und einen direkten Zugang zu einer anderen Welt zu bieten, voller Geschichten, Wunder und erhebender Melodien. Dies ist nur möglich, weil Elvenking meisterhafte Spielleute und geschickte Geschichtenerzähler sind, die ihre Erzählungen von Leid und Trauer, von Hoffnung und mächtigen Zaubersprüchen wie die Nornen aus der nordischen Mythologie in unsere Welt tragen. Es gibt nicht viele Bands, die Heavy Metal so verstehen wie Elvenking: Sie liefern nicht nur bewegende Musik, sondern erschaffen auch ein ganzes Universum.
Reminiszenzen an Maiden, die frühen Blind Guardian, Skyclad oder In Flames sind in ihrer Musik nicht zu überhören, ohne der schieren Originalität dieser gewaltigen Songs etwas wegzunehmen. dieser gewaltigen Songs. Elvenking verstehen es immer besser, eingängige Melodien und gewaltige Refrains mit einer komplexen Fantasy-Atmosphäre und ausladenden Instrumentalparts zu kombinieren und erweisen sich langsam aber sicher als die natürlichen Erben auf dem Thron von Metal-Hochpriestern wie Helloween, Avantasia oder ihrem größten Einfluss Skyclad.
In ihren Legenden beschwören Elvenking das Gefühl einer anderen Welt herauf und entführen uns in ein Fantasy-Reich, in dem der Mond zu uns singt, seltsame Kreaturen im Sternenlicht baden und Magie allgegenwärtig ist. Nicht viele Bands sind noch in der Lage, das zu tun. wir vermissen die Art und Weise, wie Musik, und insbesondere Metal, einst konzipiert wurde", stimmt Aydan zu. die Zeiten, in denen das Entdecken und Teilen eine große Rolle spielte, ohne all die digitalen und Social-Media-Aspekte Elvenking schaffen hier Abhilfe - indem sie im Alleingang Magie und Wunder zurück in die Welt des Heavy Metal bringen.
Der junge Pollini mit Chopins Etüden Op. 10 & 25 - neu remastered - jetzt auch auf LP:
„Dieser Junge spielt besser als jeder von uns!“, kommentierte der legendäre Arthur Rubinstein das Spiel des 18-jährigen Maurizio Pollini. Es war das Jahr 1960 und Rubinstein saß in der Jury des Internationalen Chopin-Wettbewerbs, bei dem Pollini den ersten Preis holte. Mit einem Schlag lag dem jungen Pianisten die Musikwelt zu Füßen. EMI bot ihm einen Exklusiv-Vertrag an und noch im selben Jahr entstanden zwei Einspielungen: Chopins Klavierkonzert in e-Moll sowie die Etüden Op. 10 und 25. Doch ohne Erklärung untersagte Pollini die zweite Veröffentlichung und zog sich spontan aus dem Medienrummel zurück. Erst in reifen Jahren änderte Pollini seine Meinung, 2011 erlaubte er die späte Herausgabe. Zu Ehren des 2024 verstorbenen Pianisten erscheint die Einspielung von 1960 nun remastered und in hoher Auflösung.
Der große Clint Eastwood begann seine Karriere zunächst als Schauspieler, erlangte aber später mit Filmen wie Unforgiven (1992), für den er den Oscar für die beste Regie und den besten Film erhielt, und Mystic River (2003), weiteres Ansehen als Regisseur. Eastwood ist auch Pianist und Komponist, und seine Vorliebe für Jazz und Blues wird deutlich, wenn man die Musik hört, die er für die Soundtracks mehrerer seiner Filme ausgewählt hat. So verwendete er den berühmten Song "Misty" von Erroll Garner gleich in seinem ersten Film, bei dem er Regie führte, nämlich "Play Misty for Me" (1971). Hier fi nden Sie eine Sammlung von Jazz-, Blues-, Swing- und Country-Klassikern, die im Soundtrack einiger seiner Filme vorkommen.
Gerald Clayton kehrt mit seinem dritten Blue Note-Album zurück, seinem bislang ungewöhnlichsten Werk.
Auf „Ones & Twos“ spielt Clayton nicht nur Klavier, sondern auch Rhodes, Orgel, Kinderklavier und Synthesizer, seine Kompositionen sind zugleich abstrakt und eingängig, schillernd und groovy, akustisch und
elektrisiert.
„‘Ones & Twos‘ ist von der DJ-Kunst des Schallplatten-Auflegens inspiriert“, sagt Clayton. „Mir schwebte
ein Album vor, bei der die A-Seite gleichzeitig mit der B-Seite abgespielt werden kann.“ Die Erstveröffentlichung von „Ones & Twos“ besteht wie üblich aus Einzeltracks, später dieses Jahr wird Gerald Clayton
in einem zweiten Schritt die überlagerten Tracks veröffentlichen.
Erfolg kommt selten über Nacht – so auch nicht bei MilleniumKid. Vor acht Jahren begann er, sich autodidaktisch das Produzieren von Musik beizubringen, verbrachte unzählige Stunden damit, sich als Singer-Songwriter und Produzent weiterzuentwickeln und veröffentlichte 2022 seine erste eigene Musik. Doch erst 2023 sollte sich für ihn alles ändern: Seine Single „Unendlichkeit" wird zum viralen Hit, steigt bis auf Platz 34 der Offiziellen Deutschen Singlecharts und ist der Beginn eines steilen Aufstiegs: Die folgenden Singles werden millionenfach gestreamt (allein „Vielleicht Vielleicht" hat über 60 Millionen Streams), seine erste Tour, bei der MilleniumKid zum ersten Mal überhaupt live auf der Bühne steht, ist sofort ausverkauft und im Sommer 2024 spielt er auf großen Festivals wie dem Deichbrand.
Den eigenen Schmerz herausschreien – die Songs von MilleniumKid haben etwas unglaublich Befreiendes. Die Stimmung ist oft düster, die Melancholie förmlich mit Händen zu greifen. Doch indem MilleniumKid seine Emotionen rauslässt, sie in gleißende Synthieflächen, treibende Produktionen und große Melodien kleidet, entfalten seine Songs eine befreiende Wirkung. Räume öffnen sich, und wo eben noch Schmerz war, kehrt so etwas wie Seelenfrieden ein. „Schmerz, Trauer und Sehnsucht sind drei Begriffe, die sich durch meine Lieder ziehen“, sagt MilleniumKid dazu, „Sehnsucht sollte man vielleicht etwas größer schreiben. Vielleicht ist die Sehnsucht sogar das Ergebnis oder die Voraussetzung für diesen Schmerz und die Traurigkeit, vielleicht ist es ein Pingpong-Spiel der Emotionen, die man in meiner Musik spürt.“
Frank Turner kündigt mit "Undefeated" das zehnte Album seiner Solo-Karriere an. Der britische Punkrock-Singer/Songwriter hat immer noch viel zusagen, und tut dies auch.
Zu seiner ersten Single erzählt er: "Do One" ist der letzte Song, den ich für das neue Album geschrieben habe, und der erste Song auf dem Album,sowie die erste Single. Es ist also eine Zusammenfassung dessen, was ich mit diesem Album sagen will, ein Album über das Überleben und den Trotz,aber auch ein Album mit einem Sinn für Spaß und Selbstironie. Nach 19 Jahren Solokarriere stehe ich immer noch auf und bringe einige meinerbesten Arbeiten heraus. Das fühlt sich gut an."
Für deutsche Fans gibt es ein spezielles Feature: Die Single "Do One" erscheint als Version mit den Donots.
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Kaum hatte Stella Chronopoulou mit dem Schreiben von Adagio, ihrem fünften Album als Σtella, begonnen, wusste sie, dass die Zeit endlich gekommen war, um in ihrer Muttersprache Griechisch zu singen. Es wäre eine Premiere. Sie begann mit dem Album fast zufällig im Jahr 2019, während einer 11-stündigen Bootsfahrt zur Insel Anafi. Σtella hatte kürzlich eine persönliche Krise durchgemacht und brauchte eine Pause von zu Hause. Auf der Fähre zückte sie ihr Handy, während das Boot durch das Mittelmeer glitt, und begann mit einer einfachen Melodie, aus der sie nach und nach ein grobes Instrumentalstück zusammensetzte.
Als psychedelische Keyboards über stakkatohaften Drums flimmerten und schwankten, suggerierte der Track ein tiefes Ausatmen, als ob Σtella lange überflüssigen Ballast loslassen würde. Für eine Weile legte sie das Instrumentalstück beiseite. Sie war noch nicht so weit und hatte es auch nicht eilig. ?tella ist schließlich in einer langsamen Umgebung aufgewachsen. In ihrer Jugend in einem relativ ländlichen Vorort von Athen, Griechenland, spielten sie und ihre Freunde ungehindert auf leeren Straßen, machten sich keine Gedanken über Autos oder Genehmigungen, und das Leben fühlte sich einfach an. Doch in den letzten zehn Jahren ist das Leben von Σtella, die jetzt im Herzen von Athen lebt, immer geschäftiger geworden. Mit drei anspruchsvollen, verspielten und mit internationalem Elan vorgetragenen Pop-Alben ist sie zu einem der beliebtesten Musikexporte des modernen Griechenlands geworden.
Nach ihrem Sub Pop-Debüt Up and Away im Jahr 2022 überschritt sie die Marke von drei Millionen monatlichen Spotify-Hörern. Dieser Erfolg war ein Segen, aber Σtella sehnte sich manchmal nach dem langsameren Tempo ihrer Jugend. Diese Sehnsucht ist der rote Faden, der ihr fünftes Album, das bezaubernde Adagio, locker zusammenhält. Der Name leitet sich von dem Begriff für Musik ab, die langsam gespielt werden soll, Adagio ist dabei ein Pop-Album, das sich wie eine warme Decke anfühlt; es umhüllt seine Hörer mit nylonbesaiteten Gitarren, federleichter Percussion, psychedelischen Keyboards und Stakkato-Schlagzeug.
Geschrieben und aufgenommen über einen Zeitraum von fünf Jahren mit einem Konsortium von internationalen Kollaborateuren, darunter Rafael Cohen von !!! und der britische Songwriter Gabriel Stebbing, ist Adagio eine 27-minütige Meditation über Liebe und Sehnsucht, Ruhe und Zeit. Obwohl der Großteil des Albums auf Englisch gesungen ist, wie alle ihre Alben, wartet Σtella auch mit ihren ersten beiden Songs auf Griechisch auf: „Omorfo Mou“ und eine Coverversion eines griechischen Kultklassikers von 1969, „Ta Vimata“ von Litsa Sakellariou. Es ist ein Zeichen des Selbstbewusstseins, das diese zarten und verliebten kleinen Stücke ausstrahlen. Von Anfang bis Ende klingt Σtella auf Adagio entspannter und wohler als je zuvor. Diese bezaubernden Songs werden ihre Karriere nicht bremsen oder ihr den Wunsch des Titeltracks erfüllen, aber für eine halbe Stunde lockert die Zeit ihren Griff, auch auch wenn sie nicht langsamer wird.
Wie Hip-Hop nach Hamburg kam
Die Compilation ist als Zeitreise zu den Anfängen der Hamburger Hip-Hop-Kultur konzipiert und umfasst über 100 weitgehend unveröffentlichte Songs und Skits. Begleitet wird das Triple-Vinyl von einem 96-seitigen Booklet, das von den frühen Jahren von Hip-Hop, Rap und DJing in Hamburg erzählt. Präsentiert wird das Werk von den Herausgebern des Buchs und den Kuratoren der Museumsausstellung EINE STADT WIRD BUNT.
Kennt eigentlich noch jemand Easy Business? Was wie ein Ratgeber Video auf YouTube klingt, ist der Name einer der ersten Hamburger Rap-Gruppen. Die vierköpfige Formation aus Steilshoop gründete sich schon in den späten 1980er Jahren und begann bald erste englischsprachige Texte zu schreiben. 1989 nahmen sie gemeinsam mit Mario von Hacht den Song „Money“ in einem Jenfelder Jugendzentrum auf.
Als House-Produzent verfügte Von Hacht über ein vergleichsweise schon recht ansehnliches Produktions-Equipment. Selbst die legendäre Roland TR-808, analoger Drumcomputer und Allzweckwaffe von Hip-Hop-Produzenten, war bereits 1989 Teil seines Maschinenparks. Nur hatte er sie eben nicht für Rap genutzt – bis Easy Business anklopften. Und so öffnete ein Musik-Nerd und Technik-Freak dem Hip-Hop eine Tür in Hamburg. Von Hachts Offenheit für den neuen Musikstil sollte sich auszahlen: 1995 produzierte er mit „Nordisch by Nature“ den ersten Chartstürmer von Fettes Brot.
Es sind Geschichten wie diese aus der Gründerzeit des Rap in Hamburg, um die sich die 3-Vinyl-Compilation EINE STADT WIRD BUNT dreht. Unter den über 100 Songs und Skits aus den frühen Jahren des Rap in Hamburg finden sich neben dem Song „Money“ von Easy Business auch ein Mitschnitt eines Auftritts der Gruppe in der Fabrik im Mai 1991.
Von frühen Aufnahmen von MC Africa True, der später unter dem Namen Nana einige Hits landen würde, bis zu den Britcore-Veteranen von Readykill, von 2 Ruff, deren Mitglied Simple Simon zu den ersten Hip-Hop-Produzenten der Stadt gehörte, bis zu den Reim Banditen, die als eine der ersten hiesigen Bands mit einem Majorlabel-Vertrag als Hamburger Antwort auf die Fantastischen Vier positioniert werden sollten, vereint das Triple-Vinyl eine einzigartige Sammlung musikhistorischer Zeitdokumente. In Kombination mit dem begleitenden Booklet vermitteln sie ein authentisches – und überaus unterhaltsames – Bild von den Anfängen des Rap in Hamburg.
Nach dem preisgekrönten, 2021 erschienenen Buch „EINE STADT WIRD BUNT. Hamburg Graffiti History 1980-1999“ und der gleichnamigen Ausstellung, die bis Anfang Januar 2024, als eine der erfolgreichsten aller Zeiten, im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt wurde, folgt mit der Compilation nun also eine weitere Dokumentation Hamburger Subkultur Geschichte der 1980er und 1990er Jahre. Im Fokus diesmal: die Pioniere des Rap in der Hansestadt.
Zum Team hinter dem Triple-Vinyl gehören neben den vier Herausgebern von EINE STADT WIRD BUNT. Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm drei ausgewiesene Kenner der deutschen Hip-Hop-Szene. Oliver Herbst, einst DJ der Hip-Hop-Band City Nord, betreibt heute ein Musiklabel, auf dem die Platte erscheint, und konnte im Zuge der Recherche an viele alte Kontakte anknüpfen. Ebenfalls mit an Bord: der langjährige Chefredakteur des Hip-Hop-Magazins Backspin Dennis Kraus und der Musikjournalist und Moderator Falk Schacht.
Über einen Zeitraum von über zwei Jahren hinweg hat sich das Team auf Recherche begeben. Sie nahmen Kontakt zu Bands, Rapper*innen, DJs und Produzenten auf, die in den 1980er und 1990er Jahren in und um Hamburg aktiv waren. Sie sichteten und archivierten unzählige Stunden von Radio-Shows, Tapes, Demo-DATs und Live-Mitschnitten und führten Interviews mit Hip-Hop-Pionieren aus der Hansestadt. „Unser Ziel war es, ein kaum beleuchtetes Kapitel Hamburger Subkulturgeschichte zu erzählen“, sagt Mirko Reisser.
Begleitet werden die Platten deshalb von einem rund 80-seitigen, reich bebilderten Booklet im Vinyl-Format, das in aufwändig recherchierten Texten nachzeichnet, wie der neue Musikstil ab Mitte der 1980er Jahre in Hamburg langsam heimisch wurde. Zu den zentralen Themen dieser Erzählung gehört die Abwesenheit von technischem Equipment – und der Umgang der jungen Szene mit diesem Mangel.
Ein Vierspur Kassettenrekorder musste für die ersten Aufnahmen im Kinderzimmer reichen. Und wer DJ werden wollte, übte Scratchen mit dem Plattenspieler der Eltern. Anders als heute, wo man mit einem Smartphone in der Hand theoretisch ein Millionenpublikum erreichen kann, stellte die Aufnahmetechnik damals eine große Hürde dar. Wer jedoch über die technischen Voraussetzungen verfügte, Songs aufzunehmen, wurde schnell zur Anlaufstelle für die junge Rap-Szene.
Parallel zu dieser Ära der Technik-Autodidakten, öffneten die Rapper*innen der frühen 1990er Jahre ebenfalls ein Fenster in eine neue Welt: Indem sie anfingen, auf Deutsch zu rappen, grenzten sie sich bewusst von den amerikanischen Vorbildern ab und schufen ein ganz neues Selbstbewusstsein der jungen Subkultur. Und ganz nebenbei auch ein ganz neues Bewusstsein für die Möglichkeiten der deutschen Sprache. „Hier wurde etwas gänzlich Neues erschaffen“, sagt Oliver Herbst.
Viele Künstler, die auf der Compilation vertreten sind, dürften heute nur noch echten Hip-Hop-Nerds bekannt sein. Doch es finden sich auch bekannte Namen auf der Tracklist. Jan Eißfeldt etwa, der heute solo als Jan Delay oder als Teil der Beginner Konzerthallen füllt. Oder Fettes Brot, die von einem Hip-Hop-Trio aus dem Hamburger Umland zu einer der erfolgreichsten deutschen Popbands der Gegenwart heranwuchsen. Oder Deichkind, die zu einem massentauglichen Universal Kunstprojekt avanciert sind.
Wie schon das gleichnamige Buch und die Museumsausstellung, so blickt auch die Compilation EINE STADT WIRD BUNT. hinter die Kulissen einer jungen Subkultur – und erzählt parallel spannende Kapitel Musik-, Technik- und Stadtgeschichte aus der Hip-Hop-Hochburg an der Elbe.
INTERPRETEN
Fettes Brot, Absolute Beginner, Deichkind, Das Bo, Ferris MC, Mr. Schnabel, Sleepwalker, Kastrierte Philosophen, Mellow Mark, David Fascher, Easy Business, Reim Banditen, Readykill, TobiTob, I.L.L. Will, City Nord, MK Cram (Poets of Peeze), Dialektik, 2 Ruff, Nina, Flashmaster Ray, Dennis Deutschland, 2BIAS, MC Africa True alias Nana, Vers Chaoten, Die Erstausgabe, THC (Ter Hartchor), R.A.F. (Reimende Antifaschisten), Direkt Aktion, Fogmoor, Syren, Mental Disorda (Crime Code Barets), Dennis the Menace, Selma, 08/15, Hamburg Royal, Skunk Funk, B-Low, Gizmo, AJ, SMG, Phantom Black, Leon Le Pro alias EL’OMC, Paolo 77, Monti, Hanseknaller, Schlechta Umgang u.v.a.
ZITATE VON
André Luth, Jan Eißfeldt, Mathias Arfmann, Ale Dumbsky, David Fascher, Fatih Akin, Carsten Bohn, Schiffmeister (Björn Beton), Pasha Kamber (DJ MPK), Boris Ekambi, Sleepwalker, Mr. Schnabel, Nana Abrokwa, Simon Vegas u.a.
PRODUCER
Mario von Hacht (Super Mario), Sleepwalker, B-Base, Bubblez, TobiTob, X-Ray, Simple Simon
die ärzte liefern mal wieder – das kann man beim besten Willen kaum präziser formulieren – the nuttiest
sound around. Und Schwarz ist selbstverständlich beautiful. Vor allem mit Weiß. In Karos. Shake your
Willy! Skank in the name of Jah!
BelaFarinRod sind – auch das hätte man schon früher wissen können – evilous men, denen nichts heilig
ist, vor allem nicht das eigene Werk. Zumindest, wenn sich ein Offbeat drunter oder ein Rockabilly-Lick
drüber legen lässt. Oder beides.
Frei nach der Regel, ein Lied ist erst dann gut, wenn er auch als Ska oder Rock-a-billy funktioniert, finden
wir hier zwölf Songs mit hohem Wiedererkennungsfaktor auf Vinyl und exklusiv zur Buffalo Billy-Tour.
Mutig mutwillige Variationen von neuen und einem alten Song der besten Roots-a-Billy-Band der Welt
(elt….elt…elt)!!!!
Eine Skank-de-force durch den ganz normalen Wahnsinn von Shakin’ B, Rudy Urlaub und Desmond
González. Du kannst gehen, aber dein Lieblingslied bleibt nicht ungeschoren!
NUMMUS CECIDIT setzt der Besten Band der Welt jedoch nicht nur in Inhalt, sondern auch in der
Form ein würdiges Denkmal: als Weltneuheit präsentieren die ärzte eine 11-inch!!!! Mehr Vinyl braucht es
nicht. (nur etwas weniger)
NUMMUS CECIDIT von die ärzte ist als 11”-Vinyl mit Downloadcode für Tracks und Lyrics erhältlich –
aber nur, solange der Vorrat reicht. Also zieh dir dein Kettenhemd über und jag das Teil. Haile boppin’!
Selassi möge mit dir sein. Denn auch du bist Ska
(selbst wenn du Billy bist)
die ärzte liefern mal wieder – das kann man beim besten Willen kaum präziser formulieren – the nuttiest
sound around. Und Schwarz ist selbstverständlich beautiful. Vor allem mit Weiß. In Karos. Shake your
Willy! Skank in the name of Jah!
BelaFarinRod sind – auch das hätte man schon früher wissen können – evilous men, denen nichts heilig
ist, vor allem nicht das eigene Werk. Zumindest, wenn sich ein Offbeat drunter oder ein Rockabilly-Lick
drüber legen lässt. Oder beides.
Frei nach der Regel, ein Lied ist erst dann gut, wenn er auch als Ska oder Rock-a-billy funktioniert, finden
wir hier zwölf Songs mit hohem Wiedererkennungsfaktor auf Vinyl und exklusiv zur Buffalo Billy-Tour.
Mutig mutwillige Variationen von neuen und einem alten Song der besten Roots-a-Billy-Band der Welt
(elt….elt…elt)!!!!
Eine Skank-de-force durch den ganz normalen Wahnsinn von Shakin’ B, Rudy Urlaub und Desmond
González. Du kannst gehen, aber dein Lieblingslied bleibt nicht ungeschoren!
NUMMUS CECIDIT setzt der Besten Band der Welt jedoch nicht nur in Inhalt, sondern auch in der
Form ein würdiges Denkmal: als Weltneuheit präsentieren die ärzte eine 11-inch!!!! Mehr Vinyl braucht es
nicht. (nur etwas weniger)
NUMMUS CECIDIT von die ärzte ist als 11”-Vinyl mit Downloadcode für Tracks und Lyrics erhältlich –
aber nur, solange der Vorrat reicht. Also zieh dir dein Kettenhemd über und jag das Teil. Haile boppin’!
Selassi möge mit dir sein. Denn auch du bist Ska
(selbst wenn du Billy bist)
Die mehrfach preisgekrönte norwegische Jazzsängerin und Songwriterin Silje Nergaard präsentiert ihr neues Album "Tomorrow We'll Figure Out the Rest". Dies ist eine zutiefst persönliche Hommage an ihre Eltern und eine musikalische Reise, inspiriert von Erinnerungen, Momenten mit ihrer Familie und Szenen aus ihrem Leben."'Tomorrow We'll Figure Out the Rest' ist nicht nur der Titel eines Albums, sondern auch das, was das Leben im Moment ausmacht - die Erlaubnis, nicht alles perfekt durchdacht haben zu müssen", erklärt Silje Nergaard. "Diese Inspiration stammt aus einer Quelle, die mir sehr nahesteht: meinen Eltern. Sie haben mir gezeigt, wieviel Freude die Musik in ein Zuhause bringen kann - die Freude und auch die Traurigkeit, die sie in unsere Herzen bringt. Sie haben mir beigebracht, dass das Leben nicht immer bis ins letzte Detail geplant sein muss."Mit ihrer besonderen Fähigkeit, bewegende Geschichten mit Musik zu erzählen, vereint Silje auf "Tomorrow We'll Figure Out the Rest" intime Jazzklänge mit orchestralen Arrangements. Dabei wird sie von führenden europäischen Jazzmusikern begleitet, darunter Helge Lien (Piano), Jarle Vespestad (Schlagzeug), Finn Guttormsen (Bass), George (Jojje) Wadenius (Gitarre) und Håkon Kornstad (Saxophon). Ergänzt wird das Ensemble durch das renommierte Stavanger Symphony Orchestra, dirigiert von Vince Mendoza, der die emotional-farbigen, bisweilen geradezu cineastischen Orchesterarrangements für das Album komponiert hat. Mendoza und Nergaard arbeiteten bereits bei dem Grammy-nominierten Album "A Thousand True Stories" zusammen.Besonders bewegend sind die persönlichen Einblicke, die Silje Nergaard in dieses Album eingebaut hat: "Es hat ein paar kleine Momente, die zeigen, wie mein Leben als Kind aussah. Ich habe eine alte Kassette gefunden, auf der ich mit meinem Vater spreche - da war ich gerade mal fünf Jahre alt. Darauf singen meine Schwester, meine Eltern und ich zusammen. Diese Aufnahmen haben mich tief berührt, und ich freue mich, sie mit euch teilen zu können."Das Album vereint die intime Atmosphäre eines Kammer-Jazzensembles mit dem majestätischen Klang eines großen Orchesters. Silje Nergaard beschreibt es als eine Sammlung von Erinnerungen, die die Vergangenheit feierlich nachvollziehbar machen, aber auch einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft werfen. "Das Cover des Albums zeigt ein altes Foto meiner Eltern, als sie jung und frisch verliebt waren - ein Moment purer musikalischer Freude, ohne Gedanken an den nächsten Tag. Dieses Bild und diese Stimmung haben mich inspiriert."Mit "Tomorrow We'll Figure Out the Rest" zeigt Silje Nergaard einmal mehr, warum sie zu den herausragendsten Künstlerinnen der Jazzszene gehört: persönlich, authentisch und musikalisch brillant.
Das erste Livealbum von JOSH. wurde am 7. November 2024 in der mit 11.000 Besuchern vollen Wiener Stadthalle aufgenommen. Der Abend war nicht nur ein Heimspiel für den mehrfachen Amadeus-Preisträger sondern auch der Abschluß eines immens erfolgreichen Livejahres, das JOSH. und seine Band quer durch Österreich und Deutschland geführt hat. Unter den zehn Songs des Abends, die es hier zu hören gibt, sind nicht nur die großen Hits wie „Expresso & Tschianti“ oder „Cordula Grün“ zu hören sondern auch akustische Versionen von „Alles klingt nach Dir“, „Ring in der Hand“ und „Melodie verlorn“, bei denen JOSH. und Band von der Vienna Stringforce begleitet wurden. Diese Versionen gibt es hier erstmalig auch auf einem Album zu hören.
"Ko te reo Maori, he matapihi ki te ao Maori" lautet das Maori-Whakatauki (Sprichwort), an dem sich der Aotearoa-Singer/Songwriter Marlon Williams (Kai Tahu, Ngai Tai) bei seinem vierten Soloalbum "Te Whare Tiwekaweka" orientiert hat. Übersetzt bedeutet es "Die Maori-Sprache ist ein Fenster zur Welt der Maori" und drückt Marlons Motivation für sein erstes Te Reo Maori-Album aus. "Durch den Entstehungsprozess dieser Lieder", sagt Marlon, "habe ich eine Möglichkeit gefunden, meine Freuden, Sorgen und meinen Humor auf eine Art und Weise auszudrücken, die sich sowohl deutlich neu anfühlt, als auch mich mit meinen Tipuna Vorfahren und meinem Whenua Land, Heimat verbindet." Diese Verbindung steht im Mittelpunkt von "Te Whare Tiwekaweka", der Marlon wieder mit seiner Familie, seinen Freunden und seiner Heimatstadt Lyttelton zusammenbringt, nachdem er ein Jahrzehnt lang um die Welt gereist ist, um seine Karriere aufzubauen. Das Album stellt einen weiteren Schritt in Marlons Reise mit seiner angestammten Sprache dar. Seine Fähigkeiten in dieser Sprache entwickelten sich in den Stunden, die er mit seinem engen Freund und Co-Autor, dem Rapper KOMMI, verbrachte. Die Sprache brachte sowohl eine neu entdeckte lyrische Ehrlichkeit als auch eine großartige klangliche Vision hervor. Unterstützt von der langjährigen Tourband The Yarra Benders, dem Co-Produzenten Mark Perkins (Te Whanau-a-Apanui), den Sängern von He Waka Kotuia und einer Zusammenarbeit mit Popstar Lorde, durchquert das Album Marlons vertrautes Folk-Country-Bluegrass-Territorium, während er gleichzeitig seine Erkundung poppigerer Gewässer und der inhärenten Rhythmen der Maori-Musik fortsetzt. Das Ergebnis ist eine Sammlung, die zeitgemäß und zeitlos zugleich ist.
Produziert von Will Yip (Turnstile, Title Fight, Mannequin Pussy, etc.), der auch schon an der 2023er "Psychic Dance Routine" EP der Hardcore-Band Scowl aus Santa Cruz mitgewirkt hat, findet man auf "Are We All Angels" die giftige und antagonistische Band, die ihre Aggression durch eine expansivere Version ihrer selbst leitet. Das Album wurde von Rich Costey (Fiona Apple, My Chemical Romance, Vampire Weekend, etc.) gemischt. "Are We All Angels" ist geprägt von Entfremdung, Trauer und Kontrollverlust, und setzt sich größtenteils mit ihrem neu gefundenen Platz in der Hardcore-Szene auseinander, einer Gemeinschaft, die die Band in den letzten Jahren sowohl umarmt als auch zu einer Art Blitzableiter gemacht hat. Auf "Are We All Angels" erkunden Scowl auf Schritt und Tritt ehrgeizige neue Richtungen und verbiegen Genre-Normen. Sängerin Kat Moss macht die am unmittelbarsten erkennbare Entwicklung, indem sie einen strukturierteren und manchmal zarten Ansatz wählt. Sie spielt mit Harmonien und melodischem Feingefühl, das selbst die eingefleischtesten Scowl-Fans überraschen dürfte. Moss nennt eine breite Palette von Einflüssen außerhalb des harten Rock - alles von Billie Eilish bis Radiohead, Car Seat Headrest bis Julien Baker. "Die meisten von uns waren wirklich keine geübten Musiker, als die Band begann", gibt sie zu. "Es war in dieser Hinsicht sehr Germs-esque, wie die erste Hardcore-Band eines Babys, was großartig ist. Jetzt wissen wir vielleicht immer noch nicht, was wir tun, aber wir haben eine bessere Vorstellung davon, was wir tun wollen." Instrumental gibt die Band Einflüsse von Negative Approach, Bad Brains, Hole, Mudhoney, Garbage, Ramones, Pixies, Sonic Youth, Rocket From The Crypt und anderen an. Bassist Bailey Lupo merkt an: "Das Songwriting für die neue Platte war das bisher kollaborativste in der Geschichte von Scowl. Jeder hat so viele Ideen eingebracht, und wir konnten sie alle in Ruhe analysieren und uns Zeit nehmen. Wir haben alle so unterschiedliche Geschmäcker, Einflüsse und Persönlichkeiten, und das kann man auf diesem Album wirklich in jeder Ecke hören." Selbst durch diesen eklektischen Ansatz verlieren Scowl nichts von ihrer Schärfe und schaffen es immer noch, die Wut und Frustration zu vermitteln, die dahinter steckt. Sie sind zutiefst dem Ethos des Punk und seinem Gemeinschaftssinn verpflichtet. "Hardcore und Punk haben uns geprägt, wie wir arbeiten, was wir als Band tun wollen und wie wir uns beteiligen", sagt Greene. "Im Kern sind wir eine Punk- und Hardcore-Band, unabhängig davon, wie sich der Song verändert." Das Album wird von dem bereits veröffentlichten "Special" eröffnet, einen Song mit großer, hymnischer Energie, der die rohe Intensität von Scowl beibehält. Scowl haben sich schnell als einer der dynamischsten und fleißigsten Acts in der Rockszene etabliert und ausgiebig in den USA und international mit Bands wie Limp Bizkit, Destroy Boys, The Bronx, Militarie Gun, Show Me The Body, Zulu, Touche Amore, A Day To Remember, Speed, Sunami und vielen anderen getourt, sowie Festivalauftritte beim Coachella, Reading & Leeds, No Values, Outbreak, Primavera und Sick New World, um nur einige zu nennen, absolviert. Die Band - Malachi Greene (Gitarre), Bailey Lupo (Bass), Cole Gilbert (Schlagzeug), Mikey Bifolco (Gitarre) und Kat Moss (Gesang) - gründete sich 2019 und feierte 2021 mit ihrem Debütalbum "How Flowers Grow" ihren Durchbruch. Seitdem sind sie unaufhaltsam auf dem Vormarsch.
Anika kanalisiert ihre Frustration, Wut und Verwirrung über die Welt in ihrem dritten Album "Abyss". Das Album wurde live in den legendären Hansa Studios in Berlin aufgenommen und fängt die rohe Energie mit minimalen Overdubs ein. Das Ergebnis ist eine eindringliche und dringende 10-Track-Reise, die von intensiven Emotionen angetrieben wird. Der Aufnahmeprozess, der in nur wenigen Tagen mit einer Live-Band stattfand, unterstreicht die Unmittelbarkeit und bietet einen Sound, der sowohl physisch als auch direkt ist. "Abyss" spiegelt Anikas Wunsch wider, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen vereinen und frei fühlen können, um sich inmitten des Chaos der Welt auszudrücken. Mit Einflüssen, die von 90er Grunge und Courtney Love bis hin zu Patti Smith und Genesis P-Orridge reichen, wird das Album von einem rebellischen Geist getragen. Tracks wie "One Way Ticket" kritisieren den Aufstieg des Faschismus, während "Hearsay" sich mit der Spaltung durch Fake News auseinandersetzt und Anikas Entschlossenheit offenbart, sich mit den komplexen Gegebenheiten unserer Zeit auseinanderzusetzen. Die rohe, emotionale Kraft des Albums wird durch seine Körperlichkeit ergänzt. Anikas Ziel ist es, die Hörer aus ihren Köpfen heraus und zurück in ihre Körper zu holen und ihnen durch die Musik und die Live-Performances eine Befreiung zu bieten. Dies ist ein Raum, um die Verbindung zwischen Geist und Körper wiederherzustellen - etwas, das ihrer Meinung nach in der heutigen Welt zunehmend verloren geht. Ihr Wunsch, diese Energie auf der Bühne zu erzeugen, spiegelt sich in den dichten, stampfenden Rhythmen von "Abyss" wider, die auf der Energie des Alt-Rock der 90er Jahre aufbauen. "Abyss" befasst sich auch mit den intensiven Spannungen zwischen der Linken und der Rechten in der heutigen Gesellschaft und erforscht die Komplexität menschlicher Unvollkommenheit und gesunder Debatten. Von der stürmischen Intensität von "Oxygen" bis zum melancholischen "Buttercups" weigert sich das Album, vor unbequemen Wahrheiten zurückzuschrecken. Anika stellt sich mutig ihren eigenen rohen Emotionen, wie in den offenen Texten von "Walk Away", wo sie über ihre Unzufriedenheit mit sich selbst und der Welt nachdenkt. Mit "Abyss" lädt Anika die Hörer in einen Raum der Befreiung, der Rebellion und der Ehrlichkeit ein und schafft ein Album, das den Aufruhr unserer Zeit anspricht und gleichzeitig ein emotionales Ventil bietet. Wie sie es ausdrückt: "Dies ist ein Raum für dich".
Anika kanalisiert ihre Frustration, Wut und Verwirrung über die Welt in ihrem dritten Album "Abyss". Das Album wurde live in den legendären Hansa Studios in Berlin aufgenommen und fängt die rohe Energie mit minimalen Overdubs ein. Das Ergebnis ist eine eindringliche und dringende 10-Track-Reise, die von intensiven Emotionen angetrieben wird. Der Aufnahmeprozess, der in nur wenigen Tagen mit einer Live-Band stattfand, unterstreicht die Unmittelbarkeit und bietet einen Sound, der sowohl physisch als auch direkt ist. "Abyss" spiegelt Anikas Wunsch wider, einen Raum zu schaffen, in dem sich Menschen vereinen und frei fühlen können, um sich inmitten des Chaos der Welt auszudrücken. Mit Einflüssen, die von 90er Grunge und Courtney Love bis hin zu Patti Smith und Genesis P-Orridge reichen, wird das Album von einem rebellischen Geist getragen. Tracks wie "One Way Ticket" kritisieren den Aufstieg des Faschismus, während "Hearsay" sich mit der Spaltung durch Fake News auseinandersetzt und Anikas Entschlossenheit offenbart, sich mit den komplexen Gegebenheiten unserer Zeit auseinanderzusetzen. Die rohe, emotionale Kraft des Albums wird durch seine Körperlichkeit ergänzt. Anikas Ziel ist es, die Hörer aus ihren Köpfen heraus und zurück in ihre Körper zu holen und ihnen durch die Musik und die Live-Performances eine Befreiung zu bieten. Dies ist ein Raum, um die Verbindung zwischen Geist und Körper wiederherzustellen - etwas, das ihrer Meinung nach in der heutigen Welt zunehmend verloren geht. Ihr Wunsch, diese Energie auf der Bühne zu erzeugen, spiegelt sich in den dichten, stampfenden Rhythmen von "Abyss" wider, die auf der Energie des Alt-Rock der 90er Jahre aufbauen. "Abyss" befasst sich auch mit den intensiven Spannungen zwischen der Linken und der Rechten in der heutigen Gesellschaft und erforscht die Komplexität menschlicher Unvollkommenheit und gesunder Debatten. Von der stürmischen Intensität von "Oxygen" bis zum melancholischen "Buttercups" weigert sich das Album, vor unbequemen Wahrheiten zurückzuschrecken. Anika stellt sich mutig ihren eigenen rohen Emotionen, wie in den offenen Texten von "Walk Away", wo sie über ihre Unzufriedenheit mit sich selbst und der Welt nachdenkt. Mit "Abyss" lädt Anika die Hörer in einen Raum der Befreiung, der Rebellion und der Ehrlichkeit ein und schafft ein Album, das den Aufruhr unserer Zeit anspricht und gleichzeitig ein emotionales Ventil bietet. Wie sie es ausdrückt: "Dies ist ein Raum für dich".
Stille kann entweder Ruhe oder Stagnation bedeuten. Walt McClements hat sich mit diesen gegensätzlichen Kräften auseinandergesetzt, um "On a Painted Ocean" zu realisieren: eine Suite von Akkordeon und Pfeifenorgel geleiteten Stücken, die einen stetigen Kurs verfolgen, anschwellen und sich mit einer Flut von zarten Emotionen erweitern. Der Komponist und Multiinstrumentalist hat den Titel seines zweiten Albums von Samuel Taylor Coleridges berühmtem Epos "The Rime of the Ancient Mariner" und dessen Beschreibung eines Bootes, das auf See feststeckt ("As idle as a painted ship / Upon a painted Ocean"). Es ist ein Eindruck, der sowohl den Prozess als auch das Produkt von McClements' Western Vinyl Veröffentlichung widerspiegelt, vom sanften Entfalten eines rauen Schilfrohrtons im Opener ,A Painted Ship" bis hin zum düsteren, mit Effekten beladenen Drone von "Washed Up" und dem abschließenden Flattern und Signalstörungen, die sich in ,Clattering" geräuschvoll zu triumphaler Euphorie erheben. "On a Painted Ocean" ist das Ergebnis eines Zusammenflusses von Ereignissen und Inspirationen, die sich verändert haben wie das Wetter selbst. Die ersten Skizzen begannen mit dem unerwarteten Zugang zu einer Kirchenorgel in Pasadena im Jahr 2022, bevor diese Skizzen zur Seite gelegt wurden, um sich auf ein arbeitsreiches Jahr als Mitglied der Live-Band von Weyes Blood vorzubereiten. Die Monate im Tourbus mit begrenzten Instrumenten veranlassten McClements dazu, den Klang seines bearbeiteten Akkordeons auf dem Synthesizer nachzubilden, und überlagerte ihn mit den Orgelstücken. Als dieser Zyklus zu Ende ging, war McClements begierig darauf die Platte zu beenden, war sich aber nicht sicher, wie er den Faden wieder aufnehmen sollte. Festgefahren in der Flaute einer kreativen Blockade, nahm McClements seine Spuren von bearbeiteten Akkordeons und Synthesizern, Pfeifenorgel und Melodica, Zungen und Pfeifen, die durch Pedale und Computer laufen, in seine ehemalige Heimat New Orleans zum Karneval mit. Nachdem er ein Jahrzehnt in der Stadt in Louisiana gelebt hatte, bevor er nach Los Angeles zog, fand McClements in einer der ekstatischsten und bedeutungsvollsten Zeiten des Jahres neue Inspiration. Das Ethos der Kunst um der Gemeinschaft willen und die Praktiken der Fürsorge inspirierten ihn den Rat seiner Musikerkollegin und Mentorin Rachika Nayar zu befolgen und Mitstreiter einzubeziehen, darunter auch Nayar selbst, die eine zusätzliche Produktion zu ,Sirens" beisteuert. Aurora Nealand, eine alte Freundin und ehemalige Bandkollegin, antwortete ebenfalls auf den Ruf und fügte Saxophon zu den unruhigen Gewässern von ,Cloud Prints" und ,Parade" hinzu. Der letztgenannte Track ist der klangliche und konzeptionelle Höhepunkt auf McClements' Reise zur Verwirklichung von "On a Painted Ocean", wo eine steigende Tonhöhe und aufgewühlte Segel auf eine Feldaufnahme von Community Care treffen. Ein Verdienst von starken Beziehungen und gegenseitiger Unterstützung, das Album zeichnet als eine persönliche Pilgerreise auf - die Anpassung an die Gezeiten und die Erinnerung daran, dass die Gemeinschaft helfen kann, wenn man sich auf dem Meer festgefahren fühlt.
2025 Repress in Arctic Pearl Vinyl
Alles fließt, nichts bleibt wie es ist. Diese philosophische Erkenntnis gilt auch für das dritte Studioalbum der aufstrebenden niederländischen Rockband DOOL. Der treffende Titel "The Shape of Fluidity" zielt keineswegs nur auf die musikalische Innovation. Sondern das Album dreht sich um Themen wie persönlicher Wandel, physische Veränderung, psychologische Weiterentwicklung und die sich erneuernde Welt um uns herum. DOOL und insbesondere Sänger/in und Gitarrist/in Raven van Dorst stellen Fragen: Wie wirkt sich der Wandel auf uns aus? Wie bleiben wir uns selbst in einer Welt treu, die so unglaublich herausfordernd und aggressiv gegenüber dem Individuum ist? Wir müssen so fließend wie Wasser sein, um in diesem Ozean von Möglichkeiten und Ungewissheiten erfolgreich zu navigieren - und Frieden mit Chaos und Unbeständigkeit zu schließen. Musikalisch setzen DOOL den auf den beiden vorangegangenen Studioalben eingeschlagenen Weg fort, der emotionale Rockmusik mit Elementen aus dem Metal kombiniert. Dabei demonstrieren die Niederländer eine auffällige Reife und Kontrolle im Songwriting, die aus Jahren der Erfahrung gewachsen sind. "The Shape of Fluidity" zeigt eine eklektische, aber nahtlose Verschmelzung von Progressive und Post-Rock sowie Doom und Heavy Metal, die mit einer stets präsenten Eingängigkeit und hintergründigen Dynamik kombiniert sind. Es ist offenkundig, dass sich das Album thematisch mit dem Konzept der Identität vor dem Hintergrund einer sich ständig verändernden Welt befasst. Die Texte des Albums sind eng mit der Biografie von Leadsänger/in Raven verknüpft. Von Geburt an intersexuell, entschieden die Ärzte chirurgisch, dass der Säugling als Mädchen durchs Leben gehen solle. Dies führte zu einer Existenz auf der Suche nach der eigenen Seele, dem Kampf gegen Tabus und die Überschreitung von Grenzen, bis Raven vor kurzem beschloss, das zurückzufordern, was andere versuchten hatten, ihnen wegzunehmen - und ihre hermaphroditische Natur zu akzeptieren. Der Bandname DOOL leitet sich vom niederländischen Wort für "Wandern" ab. Bereits das im Jahr 2017 erschienene Debütalbum "Here Now, There Then" landete einen sofortigen Volltreffer. Der frisch-wilde Rock- und Metalsound aus den Niederlanden wurde von den renommierten deutschen Magazinen Metal Hammer und Rock Hard zum "Album des Monats" gekürt. Auch Vice (US), Aardschok (NL) und De Volkskrant (NL) überschütteten die junge Band mit Lob. Mit ihrem zweiten Album "Summerland", das 2020 erschien, übertrafen DOOL die ohnehin schon hochgesteckten Erwartungen. Es gab weitere "Album des Monats"-Auszeichnungen in den deutschen Magazinen Rock Hard (10/10) und Sonic Seducer sowie eine #2 Soundcheck-Position in Metal Hammer (DE) und Metal.de, und eine weitere #1 im polnischen Metal Hammer - mit einem Berg herausragender Kritiken auf beiden Seiten des Atlantiks. Mit "The Shape of Fluidity" bieten DOOL sehr viel mehr als nur verdammt coole Musik. Die zusätzlichen Dimensionen von Tiefe und Bedeutung sind Teil ihres einzigartigen Reizes und kommen auf dem neuen Album deutlich zum Vorschein. Mögen sich alle, die wandern, unter der fluiden Flagge von DOOL versammeln!
Die Berliner Post-Punk-Band The Underground Youth um den Musiker und Autor Craig Dyer meldet sich mit ihrem zwölften Studioalbum „Décollage“
zurück. Das von Dyer selbst geschriebene, aufgenommene und produzierte Album ist eine Übung in künstlerischer Dekonstruktion, sowohl im Namen
als auch in der Form, und markiert eine entscheidende musikalische Wende. „Décollage ist die Kunst, ein Bild zu erschaffen, indem man Teile eines
bereits existierenden Werks herausreißt, abreißt oder entfernt. Meine Idee war es, diese Technik auf die Musik anzuwenden“, erklärt er. „Ich baute
Wände aus statisch überzogenen Hip-Hop-Drum-Samples, Schichten von Streicherarrangements im Stil von Lee Hazlewood und von Serge Gainsbourg
inspirierten Mellotron-Melodien auf, dann begann ich, diese schönen, chaotischen Wände aus Lärm abzureißen und legte einen neuen Sound für The
Underground Youth frei.“
Von Momenten geisterhaften Minimalismus bis hin zu ausladenden Crescendos aus Lärm und Melodie haben die Songs hier eine schattenhafte,
traumhafte Qualität. Neben Dyer besteht The Underground Youth aus der Schlagzeugerin und bildenden Künstlerin Olya Dyer, dem Gitarristen
Leonard Kaage (der auch bei der Postproduktion des Albums mitwirkte) und der Bassistin Samira Zahidi. Ursprünglich als Soloprojekt von Dyer im Jahr
2008 gegründet, hat die Band inzwischen 11 - mittlerweile 12 - Studioalben und 4 EPs veröffentlicht und dabei einen einzigartigen Sound entwickelt,
der im Laufe der Jahre von cineastischer Lo-Fi-Psychedelia über rauen, melancholischen Post-Punk bis hin zu Gothic-Folk-Noir reichte.
Genau genommen stammt die Idee zu Who Believes In Angels? von drei befreundeten Musiker:innen:
Neben Elton John und der 11-fachen GRAMMY-Gewinnerin Brandi Carlile aus dem US-Staat Washington
war auch der vielfach preisgekrönte US-Produzent und Songwriter Andrew Watt (zweifacher GRAMMYGewinner) von Anfang an am kreativen Prozess beteiligt. Ihre Vision war eine echte Zusammenarbeit: Sie
wollten einen Longplayer aufnehmen, der ein echtes Gemeinschaftsprojekt ist, der durch und durch auf den
Faktor Kollaboration setzt. Konkret schwebte ihnen ein Mix aus Stücken vor, bei denen mal Elton, mal
Brandi am Mikrofon den Ton angeben sollte, wobei die Songtexte sowohl von Brandi als auch von Eltons
angestammtem Kreativpartner Bernie Taupin stammen sollten. Als Produzent und Co-Songwriter kam
obendrein Andrew Watt ins Spiel, dem als kreatives Bindeglied und Vermittler eine zentrale Rolle zukam.
Schon im Oktober 2023 kamen sie alle in den Sunset Sound Studios in Los Angeles zusammen, und nach 20
Tagen war schließlich alles im Kasten. Unterstützung bekamen sie dabei von weiteren Weltklasse-Musikern
– u.a. von Chad Smith (Red Hot Chili Peppers), Pino Palladino (Nine Inch Nails, Gary Numan, David
Gilmour) und Josh Klinghoffer (Pearl Jam, Beck).
Erhältlich als CD I LP I CD Box (CD & DVD & Aufklappbare Box)