Neues von Captain Planet: "Reste" umfasst fünf unveröffentlichte Songs aus den Aufnahmesessions des letzten Albums "Come On, Cat" (2023). Natürlich handelt es sich um alles andere als Ausschussware - die gibt es seit der Bandgründung in 2003 ohnehin nicht. Captain Planet treffen einfach immer wieder mit ihrem unverkennbaren, melodischen Emo-Punk und bewegenden Texten ins Schwarze und ins Herz. So auch mit den fünf Perlen auf "Reste". Die EP erscheint als farbige, einseitig bespielte 12" auf recyceltem Vinyl (jede Platte ist ein Unikat), in sehr schönem Inside/Out-Artwork und ist limitiert.
Teaser Sweet aus Schweden haben in ihrer heimischen Szene bereits gehörig Staub aufgewirbelt. Der Startschuss fiel ursprünglich im Jahre 2013, als Marcus Damberg seine Schwester Therese und den damaligen Bassisten Christoffer Cardell fragte: "Wollen wir nicht eine Band gründen?" Die ursprüngliche Besetzung wurde von Kalle Krantz am Schlagzeug komplettiert. Anfänglich spielte man noch Songs von Kiss nach, ehe sukzessive eigenes Material entstand. Nach dem ersten Demo wagte man sich auf die Bühne und spielte in der Folge drei Alben sowie eine EP ein: "Hit And Run" (2015), "In The Night" (EP, 2017), "Hypnotized" (2018) und "Monster" (2020). Für das neue Album "Night Stalker" haben Teaser Sweet nunmehr einen Vertrag bei High Roller Records unterzeichnet. In Therese Damberg besitzen die Schweden eine Sängerin, deren Stimme an eine Kreuzung aus Acids Kate, Leather Leone und Johanna von Lucifer erinnert.
Teaser Sweet setzen die lange Tradition von schwedischen Bands mit weiblicher Beteiligung fort, angefangen mit Crucified Barbara, über Slingblade und Thundermother, bis hin zu The Gems. Therese Damberg gibt allerdings zu bedenken: "Ganz bestimmt haben ABBA mit dazu beigetragen, dass schwedische Frauen das Selbstbewusstsein besitzen, Musik zu machen. Für mich ist es jedoch selbstverständlich, dass es im Hardrock Sängerinnen gibt - es existieren ja auch genügend Bands, die nur aus Männern bestehen. Ich sehe da jedenfalls keinen Unterschied."
Musikalisch zeigen sich Teaser Sweet von Judas Priest, Black Sabbath, Dio und den späten Europe inspiriert. Mit seiner galoppierenden Bassarbeit erinnert ein Song wie "Deep In The Woods" zudem an Iron Maiden.
Teaser Sweet aus Schweden haben in ihrer heimischen Szene bereits gehörig Staub aufgewirbelt. Der Startschuss fiel ursprünglich im Jahre 2013, als Marcus Damberg seine Schwester Therese und den damaligen Bassisten Christoffer Cardell fragte: "Wollen wir nicht eine Band gründen?" Die ursprüngliche Besetzung wurde von Kalle Krantz am Schlagzeug komplettiert. Anfänglich spielte man noch Songs von Kiss nach, ehe sukzessive eigenes Material entstand. Nach dem ersten Demo wagte man sich auf die Bühne und spielte in der Folge drei Alben sowie eine EP ein: "Hit And Run" (2015), "In The Night" (EP, 2017), "Hypnotized" (2018) und "Monster" (2020). Für das neue Album "Night Stalker" haben Teaser Sweet nunmehr einen Vertrag bei High Roller Records unterzeichnet. In Therese Damberg besitzen die Schweden eine Sängerin, deren Stimme an eine Kreuzung aus Acids Kate, Leather Leone und Johanna von Lucifer erinnert.
Teaser Sweet setzen die lange Tradition von schwedischen Bands mit weiblicher Beteiligung fort, angefangen mit Crucified Barbara, über Slingblade und Thundermother, bis hin zu The Gems. Therese Damberg gibt allerdings zu bedenken: "Ganz bestimmt haben ABBA mit dazu beigetragen, dass schwedische Frauen das Selbstbewusstsein besitzen, Musik zu machen. Für mich ist es jedoch selbstverständlich, dass es im Hardrock Sängerinnen gibt - es existieren ja auch genügend Bands, die nur aus Männern bestehen. Ich sehe da jedenfalls keinen Unterschied."
Musikalisch zeigen sich Teaser Sweet von Judas Priest, Black Sabbath, Dio und den späten Europe inspiriert. Mit seiner galoppierenden Bassarbeit erinnert ein Song wie "Deep In The Woods" zudem an Iron Maiden.
m Herbst 2022 reiste Jerome Reuter, der luxemburgische Singer-Songwriter und Kreativkopf von ROME, erneut auf die grüne Insel, um dort einige entspannte Wochen mit seinen irischen Freunden zu verbringen. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde viel getrunken und gelacht. Es entstanden aber auch Songs. Und am Ende der Reise erblickte eine weitere, faszinierende "Dublin Session" das Licht der Welt.
Wurden die Tracks der ersten Dublin Session noch im legendären "Sonic Studio" in der irischen Hauptstadt aufgenommen, zog man sich für die zweite Session bewusst in die grünen Hügel von Wexford County zurück, um in Brian Brodys "Ballycale Studio" vollkommen ungestört und ganz ohne Zeitdruck musizieren zu können. Alle daraus entstanden Lieder der "Dublin Session II" sind unveröffentlichte Neukompositionen, denen Dank renommierter, irischer Musiker der landestypische Folk-Sound innewohnt.
Auf "The Dublin Session II" verbindet sich auf fast schon ganz natürliche und vor allem sehr harmonische Art und Weise ROMEs ureigener Stil aus Proto-Folk mit dem Klang des Traditional Irish Folk. Hierfür rekrutierte Co-Produzent, langjähriger Freund und musikalischer Mitstreiter Brian Brody (Rack & Ruin) kurzerhand das Who-is-Who irischer Musiker wie Ronan O Snodaigh (Dead Can Dance, Kíla) am Bodhran, Eoin O Cionnaith (Van Morrison, Christy Moore) an den Uilleann Pipes, Matthew Hanaphy am Banjo und den Tin Whistles, Goshia Gasior auf der Violine und Andy Slowey am Bass.
Unter den Kompositionen befinden sich Lieder wie das eingängige, fast tanzbare "Hold the Line" oder das bitter-böse "The Tsarist Army", die einen Kontrapunkt zu melancholischeren Kompositionen wie "My White Rose" und "Muse of Fire" setzen. Nicht unbeeinflusst vom Kriegsgeschehen in Europa und den Zeichen der Zeit entstand so ein multilinguales Kleinod mit Liedtexten auf Französisch ("La Peau Dernière"), Deutsch ("An der Landwehr"), Englisch und Gälisch ("Eirigh Anois!" u.a.).
Totgeglaubte leben bekanntlich länger und so stellt man mit ROME fest: Der europäische Geist ist wohlauf!
Die Schatten des Krieges verdunkeln Europa. Die 20er Jahre des neuen Jahrtausends erwecken beklemmende Erinnerungen an jene Zwischenkriegszeit einhunderte Jahre zuvor, aus der unweigerlich der Zweite Weltkrieg entstand. Nun steht die Ukraine in Flammen, täglich bedrängt von russischen Angriffen. Und Europa ist zerrissen in diesem Konflikt, der oft nur wie der Vorbote eines viel größeren Katastrophe wirkt.
Jerome Reuter hat mit seiner Band ROME die Musik als Mittel gewählt, Europas Schicksal zu kommentieren und zu verarbeiten. Seit 2005 schreibt er Lieder und Konzeptalben, die sich den Schlüsselmomenten der Geschichte widmen, ihre Mythen und Narrative reflektieren und kommentieren. Dabei behandelt er historische Themen aus einer künstlerischen Distanz, dekonstruiert Ereignisse und Ideologeme, betrachtet sie aus unterschiedlichsten Perspektiven und gibt sie uns als Frage zurück. Er wird vom mal melancholischen, mal wütenden Zeitzeugen zum teilnehmenden Beobachter, aus dessen individualsubjektiver Sicht die Dinge unmittelbar mit Pathos aufgeladen erscheinen. Mit ROME sollen wir erkennen, beobachten, erschauern und erschrecken, aber auch neu erstrahlen: "We walk in brightest Black towards the Sun".
Reuters Songwriting gleicht oft einer Reise, auf der sich visuelle Eindrücke mit persönlichen Gesprächen mischen. Als lese man in seinem Tagebuch nach einem turbulenten Tag, der persönlich reflektiert und schließlich in ikonische Metaphern gegossen wird. "Civitas Solis" soll ausdrücklich nicht als Konzeptalbum verstanden werden, wie wir es zuvor so oft von ROME erleben durften. Immer schien sich Reuter ganz jenen Themen zu verschreiben, ging in emotionaler Hingabe und Identifikation auf, nur um dann wieder Distanz einzunehmen, um das Geschehen aus einer neuen Perspektive und in anderem Licht zu betrachten.
Jerome Reuter ist ein Suchender auf den verschlungenen Wegen der Geschichte, getrieben von einer Sehnsucht nach Europa, dem Mythos, der Utopie - zwischen aufgeklärtem Manifest und irrationaler Festung. Als zentrale Metapher dient ihm diesmal Civitas solis, der "Sonnenstaat" aus der utopischen Schrift des Dominikaners Tommaso Campanella (1623). Darin wird der wirtschaftliche und politische Aufbau eines idealen Staates imaginiert - eine der ersten gesellschaftlichen Utopien. In der Welt von ROME kann dieses Modell höchst ambivalent gelesen werden, denn Reuter bewegt sich von jeher assoziativ zwischen Anarchismus und Traditionalismus.
Stilistisch bedient sich ROME auf "Civitas Solis" einer ungewöhnlichen Bandbreite - angelegt zwischen der Liedermacherkunst von Jacques Brel, Leonard Cohen und Townes van Zandt, kalten Dark Wave-Akkorden und akzentuierten Akustikgitarren. Das Wechselbad aus martialischen Hymnen und introspektiven Balladen kehrt zu zahlreichen Schlüsselmomenten aus zwanzig Jahren Bandgeschichte zurück und wie alle ROME-Alben wirft es vor allem Fragen auf. Provozierende Fragen. Was wird unsere Zukunft bringen? Und was bedeutet das für Europa? Uns bleibt nichts übrig, als in die Fern blicken, "standing on the Western Wall". Jerome Reuter ist ein "Man against Time" und mit ihm bezeugen wir den Sturm.
A1: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - March of the Women (Arr. for Violin and Orchestra by Esther Abrami) 2:33
A2: Esther Abrami & Vienna Radio Symphony Orchestra & - Valse Di Fantastica 3:49
A3: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Flowers (Arr. for Violin and Orchestra by JanPeter Klöpfel) 3:08
A4: Esther Abrami & Lavinia Meijer & Esther Abrami Ens - Hai Luli!, VWV 1106 (Arr. for Violin, Harp and String Quintet by JanPeter Klöpfel) 3:18
A5: Esther Abrami & Esther Abrami Ensemble - Wiegala (Arr. for Violin and String Quintet by Esther Abrami) 3:02
B1: Esther Abrami / Esther Abrami Ensemble - Corta Jaca (Arr. for Violin and String Quintet by JanPeter Klöpfel) 2:39
B2: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Medhel an Gwyns 2:49
B3: Esther Abrami / Esther Abrami Ensemble - O Virtus Sapientiae (Arr. for Violin and String Quintet by Penelope Axtens) 4:53
B4: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Apple Tree 1:59
C1: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Concerto for Violin and Orchestra (To the memory of my mother) / I. Lento, ma non troppo 6:56
C2: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Concerto for Violin and Orchestra (To the memory of my mother) / II. Adagio 4:23
C3: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Concerto for Violin and Orchestra (To the memory of my mother) / III. Allegro, ma non troppo 6:07
D1: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Mi Teresita "Little Waltz" (Arr. for Violin and Orchestra by JanPeter Klöpfel) 3:20
D2: Esther Abrami & Kim Barbier - Lua Branca (Arr. for Violin and Piano by Esther Abrami) 3:40
D3: Esther Abrami & Kim Barbier - Solitude (Arr. for Violin and Piano by Esther Abrami) 3:49
Die Violinistin Esther Abrami wirft auf ihrem Album "WOMEN" neue und erhellende Schlaglichter auf Komponistinnen. "Women" legt den Fokus auf die außergewöhnlichen Talente von 14 Komponistinnen aus unterschiedlichen Epochen und Genres und enthält neue Kompositionen der Oscar-Preisträgerinnen Rachel Portman und Anne Dudley sowie neue Arrangements von Werken historischer Komponistinnen wie Pauline Viardot, Chiquinha Gonzaga, Teresa Carreño und Ethel Smyth. Esther Abrami hat selbst einige dieser Stücke neu arrangiert und mit "Transmission" ein eigenes Orchesterstück für das Album komponiert. Im Mittelpunkt von "Women" steht die Weltersteinspielung von Ina Boyles Violinkonzert, eine poetische, spätromantische Komposition. Esther Abrami hat jedes Stück für das Album aufgrund einer besonderen emotionalen Verbindung zu den unterschiedlichen Frauen hinter der Musik ausgewählt: "Solange ich mich erinnern kann, war die einzige klassische Musik, die ich je gehört habe, von männlichen Komponisten geschrieben. Ich habe über 15 Jahre lang klassische Musik an renommierten Musikschulen studiert, aber in all den Jahren kein einziges Stück von einer Frau gespielt. Es war nicht so, dass ich sie diese Stücke aktiv vermieden hätte - sie waren einfach nicht Teil des Kanons. Ich fragte mich 'haben Frauen jemals klassische Musik komponiert?' und es stellte sich heraus, dass sie es taten, und ich entdeckte einen verborgenen Schatz. Ich verbrachte Monate mit Recherchen und tauchte in eine völlig neue Welt der Musik und faszinierenden Geschichten von Frauen ein, die im Schatten der Geschichte geblieben waren. Dieses Album ist meine Hommage an sie und eine Reise durch Jahrhunderte der Musik, erzählt durch die Stimmen von Frauen, die trotz aller Widrigkeiten komponierten, kämpften, lebten und schufen. Die Geschichten dieser Frauen inspirierten mich für meinen Karriereweg und zeigten mir wie wichtig es ist, dass zukünftige Generationen diese entdecken können. Ich hoffe, 'Women' kann eine neue Generation junger Mädchen dazu inspirieren, zu komponieren." Über ihre gesamte noch junge Karriere als professionelle Musikerin hinweg hat sich Esther Abrami dafür eingesetzt, Komponistinnen eine Stimme zu geben. In ihrem Podcast "Women in Classical" spricht sie mit einflussreichen Musikerinnen über ihre Karriere. Auch mit ihrer EP "Spotlight" mit dem Londoner "Her Ensemble", das ausschließlich aus Frauen und non-binären Musiker*Innen besteht, hat sie bereits wortwörtlich ein Schlaglicht auf Komponistinnen geworfen. "Women" führt diesen Weg konsequent fort und versammelt eine Reihe außergewöhnlicher Mitwirkenden, wie das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Dirigentin Irene Delgado-Jiménez, die Pianistin Kim Barbier, die Harfenistin Lavinia Meijer und das Esther Abrami Quintet."Ich bin unglaublich glücklich mit einem so großartigen Orchester und tollen Musikerinnen an einem so persönlichen Projekt zu arbeiten. Diese Kompositionen mit einem Orchester zum Leben zu erwecken, ist eine Erinnerung, die ich nie vergessen werde."
Wie macht man als gefeierter Progressive-Rock-Musiker, der schon Dutzende von Alben produziert hat, ein Album, das anders ist als das, was man normalerweise erwartet? Eine Antwort ist, mit Musikern zusammenzuarbeiten, die ebenfalls über jahrzehnte-lange Erfahrung und weltweite Anerkennung verfügen, ein paar Samen zu säen und dann abzuwarten, was passiert. Für das Projekt Cosmic Cathedral und das Debütalbum "Deep Water" hat Neal Morse genau das getan und sich mit Chester Thompson (Genesis), Phil Keaggy und Byron House zusammengetan. Ein Großteil des Albums entstand in Jam-Sessions, aus denen Mor-ses langjähriger Audiopartner Jerry Guidroz die besten Stücke zusammenstellte, wie zum Beispiel das 38-minütige Epos "Deep Water Suite". "Auch Time To Fly", so Morse, "entstand direkt aus einer dieser Jam-Sessions, bei der wir eine von Phils Ideen aufgriffen und zu viert weiter ausarbeiteten. Herausgekommen ist ein eher Groove-orientiertes Album, das Morse als eine Art "Prog meets Yacht Rock meets The Beatles" bezeichnet, mit einem unverkennbaren Jazz-Fusion-Einfluss: "Diese Jungs sind echte Groover: Selbst wenn sie Prog spielen, klingt es eher wie Steely Dan, aber wenn Phil und ich anfangen zu singen, klingt es wie The Beatles! Erhältlich als Limited CD Digipak, Gatefold 2LP & Digital Album.
Maria Usbecks neuestes Album "Naturaleza" ist ein kühnes neues Kapitel für die sich stets wandelnde ecuadorianische Singer-Songwriterin. Sie taucht tief in ihr einzigartiges Reich der eigenwilligen Popmusik ein und behält dabei die beobachtende, forschende Perspektive bei, die ihr bisheriges Werk auszeichnet. Usbecks drittes Album für das Cascine-Label folgt auf das beeindruckende Debüt "Amparo" von 2016 (bei dem Caroline Polachek als Co-Produzentin mitwirkte) und das expansive, forschende "Envejeciendo" von 2019, bei dem Usbeck ihre Beine in die warme Glut elektronischer Musik der 1980er Jahre und die geräumigen Grooves des City-Pop streckte. Seit diesem Album hat sie auch die einmalige Single ,Hollow" veröffentlicht, die ihre bezaubernde Stimme in einen futuristischen Glanz inmitten sternenklarer Synthesizer und der Frisson der Dialup-Technologie hüllt.
Nach fünfunddreißig Jahren an der Spitze der sich ständig weiterentwickelnden Musiklandschaft von New Orleans beschloss der Grammy-Preisträger Jon Cleary, diesen Sound wieder nach Hause zu bringen, sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne. Er versammelte seine Absolute Monster Gentlemen (seine gefeierte All-Star-Bigband) in seinem Heimstudio im Bywater-Viertel von New Orleans, stellte eine Setlist mit einigen seiner beliebtesten Songs - und einigen neuen Favoriten - zusammen und nahm sie auf. Das Ergebnis ist "The Bywater Sessions", eine musikalische Tour-de-Force, die den Funk und die Freude zeigt, die Konzertsäle von New Orleans bis Tokio und darüber hinaus gefüllt hat. Das Album wurde von Jon Cleary und John Porter (Roxy Music, The Smiths, Taj Mahal) koproduziert und ist eine beeindruckende Sammlung von Darbietungen, die Clearys Platz in der musikalischen Avantgarde von New Orleans unterstreicht.
Remastered Reissue von Lucianos Album "Moving Up" (1993), das im gleichen Jahr wie sein Debüt "Shake It Up Tonight" erschien und den jungen Künstler direkt in den Mainstream katapultierte. Produziert von Philipp "Fatis" Burrell (XTERMINATOR), wartete "Moving Up" mit einer erstklassigen Besetzung mit u.a. Dean Frazer, Winston-Bo Pee Bowen, Christopher "Lurch" Birch, Fire House Crew, Michael Fletcher und Sly & Robbie auf. Wie alle neu aufgelegten Klassikeralben des RAS-Katalogs wurden auch diese LP/CD-Formate remastert, um diese ersten Neuauflagen seit 1993 zu einem echten Leckerbissen für alle Reggae-Fans zu machen. Die Original-LP erschien damals nur auf Jamaika und war extrem rar.
Die Violinistin Esther Abrami wirft auf ihrem Album "WOMEN" neue und erhellende Schlaglichter auf Komponistinnen. "Women" legt den Fokus auf die außergewöhnlichen Talente von 14 Komponistinnen aus unterschiedlichen Epochen und Genres und enthält neue Kompositionen der Oscar-Preisträgerinnen Rachel Portman und Anne Dudley sowie neue Arrangements von Werken historischer Komponistinnen wie Pauline Viardot, Chiquinha Gonzaga, Teresa Carreño und Ethel Smyth. Esther Abrami hat selbst einige dieser Stücke neu arrangiert und mit "Transmission" ein eigenes Orchesterstück für das Album komponiert. Im Mittelpunkt von "Women" steht die Weltersteinspielung von Ina Boyles Violinkonzert, eine poetische, spätromantische Komposition. Esther Abrami hat jedes Stück für das Album aufgrund einer besonderen emotionalen Verbindung zu den unterschiedlichen Frauen hinter der Musik ausgewählt: "Solange ich mich erinnern kann, war die einzige klassische Musik, die ich je gehört habe, von männlichen Komponisten geschrieben. Ich habe über 15 Jahre lang klassische Musik an renommierten Musikschulen studiert, aber in all den Jahren kein einziges Stück von einer Frau gespielt. Es war nicht so, dass ich sie diese Stücke aktiv vermieden hätte - sie waren einfach nicht Teil des Kanons. Ich fragte mich 'haben Frauen jemals klassische Musik komponiert?' und es stellte sich heraus, dass sie es taten, und ich entdeckte einen verborgenen Schatz. Ich verbrachte Monate mit Recherchen und tauchte in eine völlig neue Welt der Musik und faszinierenden Geschichten von Frauen ein, die im Schatten der Geschichte geblieben waren. Dieses Album ist meine Hommage an sie und eine Reise durch Jahrhunderte der Musik, erzählt durch die Stimmen von Frauen, die trotz aller Widrigkeiten komponierten, kämpften, lebten und schufen. Die Geschichten dieser Frauen inspirierten mich für meinen Karriereweg und zeigten mir wie wichtig es ist, dass zukünftige Generationen diese entdecken können. Ich hoffe, 'Women' kann eine neue Generation junger Mädchen dazu inspirieren, zu komponieren." Über ihre gesamte noch junge Karriere als professionelle Musikerin hinweg hat sich Esther Abrami dafür eingesetzt, Komponistinnen eine Stimme zu geben. In ihrem Podcast "Women in Classical" spricht sie mit einflussreichen Musikerinnen über ihre Karriere. Auch mit ihrer EP "Spotlight" mit dem Londoner "Her Ensemble", das ausschließlich aus Frauen und non-binären Musiker*Innen besteht, hat sie bereits wortwörtlich ein Schlaglicht auf Komponistinnen geworfen. "Women" führt diesen Weg konsequent fort und versammelt eine Reihe außergewöhnlicher Mitwirkenden, wie das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Dirigentin Irene Delgado-Jiménez, die Pianistin Kim Barbier, die Harfenistin Lavinia Meijer und das Esther Abrami Quintet."Ich bin unglaublich glücklich mit einem so großartigen Orchester und tollen Musikerinnen an einem so persönlichen Projekt zu arbeiten. Diese Kompositionen mit einem Orchester zum Leben zu erwecken, ist eine Erinnerung, die ich nie vergessen werde."
Dream Into It, Billy Idols neuntes Studioalbum und erste Langspielplatte seit über zehn Jahren, erzählt
eine reichhaltige und sehr persönliche Geschichte von Billys Reise vom jungen Punkrock-Träumer zu seiner
Rückkehr als MTV-Ikone mit Lederhandschuhen; dann weiter zu all seinen vielbeachteten Hits, Höhen,
Tiefen, Überdosen und Unfällen; gipfelnd in einer niederschmetternd ehrlichen Einschätzung des Preises
des Ruhms und der Weisheit, die man erlangt, wenn man sich zusammenreißt und sich um die Familie
kümmert. Und obwohl Dream Into It eine Geschichte erzählt, ist es von Stück zu Stück auch eine rundum
zufriedenstellende Old-School/New-School-Punk/Pop-Odysee, wie sie nur Billy Idol und sein langjähriger
Gitarrist/Kollaborateur Steve Stevens mit der kompetenten Unterstützung des Produzenten Tommy English
und Features mit den Rock-Experten Joan Jett und Alison Mosshart schaffen können.
Nach den letzten Jahren, die durch ein mit dem American Music Award und dem iHeart Radio Award ausgezeichnetes internationales Nummer-1-Album ”Impera”, das auch in Deutschland die Spitze der Charts
eroberte, eine RIAA-zertifizierte Platin- und eine UK-zertifizierte Gold-Single sowie eine massive Welttournee, die in dem rekordverdächtigen Kinofilm ”Rite Here Rite Now” verewigt wurde, welcher es bis auf
Platz 3 der deutschen Kino-Charts schaffte, geprägt waren, wird 2025 für GHOST das bisher geschäftigste,
ehrgeizigste und schlichtweg größte Jahr werden. Mit der Enthüllung von SKELETÁ, dem kommenden
sechsten Album der GRAMMY-gekrönten schwedischen Theatralik-Rock-Ikonen, und der heimtückischmelodischen Leadsingle „Satanized“ hat GHOST gerade erst die nächste Phase ihres unausweichlichen
Weges zur Weltherrschaft eingeleitet. Mit Hunderttausenden von bereits verkauften Tickets für den ersten
Teil einer weltweiten Arena-Tournee, bei der die Band zum ersten Mal als Headliner im Madison Square
Garden auftritt, ist GHOST bereit, das introspektivste und nach innen gerichtete Material der Bandkarriere
zum Leben zu erwecken - und das in einem angemessen grandiosen Stil: Auf der Tournee zu SKELETÁ
wird der neu getaufte Papa V Perpetua sein Debüt geben, der einer phantasmagorischen neuen Produktion
vorsteht, die verspricht, die Live-Rituale zu übertreffen, die den Debütfilm der Band, RITE HERE RITE
NOW, zum umsatzstärksten Hardrock-Kinoereignis der nordamerikanischen Geschichte machten
Komponist, Singer-Songwriter, Schauspieler, Autor und Aktivist Sting veröffentlicht am 25.04.2025 sein
„3.0. LIVE“ Album, welches ab sofort als limiterte180g Vinyl und CD vorbestellt werden kann.
Als Solo-Künstler, Front-Sänger von The Police und Rock&Roll Hall of Famer hat Sting zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 17 GRAMMY-Awards.
Das Album „3.0 LIVE“ stellt eine Kollektion seiner beliebtesten Live-Hits aus seiner Sting 3.0 Welttour dar.
Die Tracklist umfasst 9 ikonische Fan-Favoriten wie „Message in a Bottle“, „Roxanne“ und „Every Breath
You Take“, aber auch „Be Still My Beating Heart“, das nie zuvor als Live-Version veröffentlicht wurde.
Als Künstlerin, Sängerin, Songwriterin und Gitarristin hat Samantha Fish zahlreiche Auszeichnungen für
ihren einzigartigen Selbstausdruck erhalten (u. a. mehrere Blues Music Awards und eine GRAMMYNominierung), den sie durch explosive Riffs, eindringliche Rhythmen und mitreißenden Gesang vermittelt.
Ihr Talent wurde von keinem Geringeren als Eric Clapton erkannt, der sie einlud, bei seinem Crossroads
2023 in Los Angeles aufzutreten. Sie ist eine Festival-Headlinerin, die das Cover von Gitarrenmagazinen
ziert und international vor ausverkauften Häusern tourt. Fish beherrscht ihre kathartischen Shows mit ihrer
kantigen Stimme und ihrer unverblümten Slide-Gitarre.
Für ihr neues Album Paper Doll hat sich Fish mit dem legendären Produzenten Bobby Harlow zusammengetan. Mit der Hilfe der Co-Autoren Kate Pearlman, Jim McCormick, Anders Osborne und Harlow
hat sie ihre bisher stärksten Songs geschrieben. Ihre eklektische Sensibilität wurde in eine Reihe von Songs
kanalisiert, die sowohl emotional stark als auch wild entflammbar sind und dazu beitragen, ihre langjährige
Mission zu erfüllen, das Blues-Genre für ein völlig neues Publikum zu öffnen.
Am 25. April veröffentlicht d4vd sein mit Spannung erwartetes Debütalbum „WITHERED“, das ab sofort
vorbestellt werden kann. Das Album knüpft an seine erfolgreichen EPs „Petals to Thorns“ und ”The Lost
Petals” (2023) an.
d4vd hat sich in Rekordzeit als eine der aufregendsten Stimmen der Alternativszene etabliert. GQ nennt ihn
einen „undeniable mouthpiece for Gen Z“, das Interview Magazine spricht davon, dass er „die AlternativeSzene im Sturm erobert“, und die NME bezeichnet ihn als „Multi-Genre Visionary“.
Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 2022 mit Romantic Homicide – einer Indie-Rock-Hymne, die
er komplett auf einem iPhone aufnahm. Der Song erreichte Platz 34 der Billboard Hot 100 und wurde
weltweit millionenfach gehört. Auch Here With Me (2023) wurde ein globaler Erfolg.
Ursprünglich als leidenschaftlicher Fortnite-Streamer bekannt, suchte der gebürtige David Burke nach Musik
für seinen Gaming-Kanal. Da seine Videos immer wieder Copyright-Strikes erhielten, schlug seine Mutter
vor, eigene Songs zu schreiben – also begann er kurzerhand, Musik im Kleiderschrank seiner Schwester
aufzunehmen.
Seitdem hat der 19-jährige Künstler eine beeindruckende Karriere hingelegt. Seine EP „Petals to Thorns“
erreichte innerhalb eines Jahres Gold-Status, und seine Musik wurde in Soundtracks von Serien wie „Invincible“ und „Arcane: League of Legends“ verwendet.
Im Oktober 2023 kehrte der weltberühmte Cellist Yo-Yo Ma in die Boston Symphony Hall zurück, um mit
dem Boston Symphony Orchestra und seinem Musikdirektor Andris Nelsons die beiden Cellokonzerte von
Schostakowitsch zu spielen. Die kontrastierenden Werke erscheinen nun anlässlich des 50. Todestages des
Komponisten bei der Deutschen Grammophon auf CD und Vinyl.
Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1 in Es-Dur stammt aus dem Jahr 1959. Der Komponist widmete
es seinem langjährigen Freund Mstislaw Rostropowitsch, der auch die Uraufführung spielte. Für Yo-Yo Ma
war das anspruchsvolle Werk ein früher Meilenstein in seiner Karriere. Mit der ihm eigenen virtuosen Brillanz bringt er die kontrastreichen Stimmungen der Komposition, von dunkler Ironie bis hin zu ergreifender
Lyrik, zur Geltung.
Mit dem Cellokonzert Nr. 2 in G-Dur, das 1966 ebenfalls von Rostropowitsch uraufgeführt wurde, machte
sich Schostakowitsch selbst ein Geschenk zum 60. Geburtstag. Dieses eher reflektierende, in sich gekehrte
Werk wird seltener aufgeführt als sein Vorgänger. Wie der Boston Globe jedoch feststellte, ”hätte man
sich kaum einen besseren Weg durch dieses weniger vertraute Gebiet wünschen können als den Weg, den
Ma mit Nelsons und dem BSO einschlug“.
Das 1984 erstmals veröffentlichte Album „Mamma“ ist eine Sammlung italienischer Volkslieder, arrangiert
und dirigiert vom amerikanischen Komponisten Henry Mancini, der selbst italienische Wurzeln hatte. In
seinen Anmerkungen zu der Platte erklärte Pavarotti: „Ich bin mit diesen Liedern aufgewachsen, wie viele
andere meiner Generation auch, und sie rufen den Klang meiner Kindheit wach“.
Das Album wird zum ersten Mal seit 1984 wieder auf Vinyl veröffentlicht, und zwar in einem neuen,
remasterten HD-Sound. Als Grundlage dienten die Premaster-Bänder aus den Decca-Archiven, was den
historischen Aufnahmen eine neue, faszinierende Dimension verleiht.
Version: 180g Vinyl
Joe Lovano und seine polnischen Mitstreiter vom Marcin Wasilewski Trio zeigen sich auf ihrem zweiten
gemeinsamen Album für ECM von einer besonders abenteuerlustigen Seite. Aufbauend auf den lyrischen
Stärken der vorherigen Aufnahme der Gruppe (Arctic Riff, 2020), erforscht das Quartett auf Homage
nun auch noch die Art von frei fließendem Zusammenspiel und ausgedehnten Improvisationspassagen, die
schon zu einem festen Bestandteil von Lovanos Unternehmungen mit seinem Trio Tapestry geworden sind.
Zwei lange Kompositionen und der Titeltrack „Homage“ - allesamt Originale von Lovano - bilden mit
einer Länge von jeweils über zehn Minuten das Fundament des Albums und zeigen die Musiker in ihrer
experimentierfreudigsten Form, wobei Joe häufig sein Tenorsaxophon und sein Tárogató gegen diverse
Perkussionsinstrumente tauscht. Bei „Love In The Garden“, einer Komposition des polnischen Geigenvirtuosen Zbigniew Seifert, schmückt die Gruppe die stimmungsvolle Melodie mit fließenden Harmonien aus,
die in eindringliche Rubato-Gefilde gehüllt sind. Improvisierte Miniaturen vervollständigen ein Programm,
das zeigt, dass Wasilewski und seine Trio-Kollegen die ideale Ergänzung zu Lovanos einzigartigen Improvisationslinien sind. Die schlackenlose Chemie der Gruppe wird auf Homage deutlicher denn je. Das Album
wurde von Manfred Eicher produziert.
Mit verschiedenen Ensembles wie seinem World Saxophone Quartet hat US-Saxofonist David Murray Jazz
und Avantgarde zusammengebracht und das Genre über Jahrzehnte hinweg immer wieder maßgeblich
geprägt. Letztes Jahr hat er mit Pianistin Marta Sanchez, Bassist Luke Stewart und Schlagzeuger Russell Carter ein neues Quartett gegründet und einen Vertrag mit dem legendären Coltrane-Label Impulse!
Records abgeschlossen.
Für sein dortiges Label-Debüt hat er sich von Musik inspirieren lassen, die älter als die Menschheit ist:
dem Vogelgesang. “Birdly Serenade” ist Teil des Grammy-ausgezeichneten “Birdsong Project”, sechs der
acht Originale komponierte Murray in einem Künstler-Retreat in den Adirondack Mountains, inmitten
von Seen, Wäldern und endlosem Himmel. Am Anfang des Schreibprozesses standen drei Gedichte von
Francesca Cinelli, die auf dem Album auch mit einer Spoken-Word-Performance zu hören ist. Weiterer
Gaststar ist Sängerin Ekep Nkwelle.
Wer zartes Flötenspiel und “Jazz-Gezwitscher” erwartet, den wird der kraftvolle Saxofon-Sound des im
berühmten Van Gelder Studio aufgenommenen Albums eines Besseren belehen.
Mit „Hair“ haben Phillip Boa And The Voodooclub im Januar 1989 eines der wohl wichtigsten deutschen
Indie Rock-Alben der ausgehenden 80er/ beginnenden 90er Jahre veröffentlicht. Ein Paradebeispiel an
stilistischer Experimentierfreude, versponnener Erzählkunst und kreativer Eigensinnigkeit, mit dem das
Dortmunder Musikerkollektiv seinen Status als vehemente Antipopstars untermauerte. Im April erscheint
der Longplay-Meilenstein als remasterte und erweiterte Anniversary-Edition, die neben dem Original-Album
weitere Tonträger mit brandneuen Songs, einen bisher noch unveröffentlichten Konzertmitschnitt sowie
exklusive Raritäten, Bonustracks und Session-Outtakes enthält!
Mit der Re-Edition erscheint „Hair“ nun in remasterter und restaurierter Form. In aufwändiger Detailarbeit
wurden alle Stücke des Original-Albums von Boas langjährigem Wegbegleiter Eroc (der auch als Drummer auf „Hair“ vertreten ist) aufgefrischt und wiederhergestellt. Ergänzt wird die erweiterte Neuauflage
durch das exklusive Bonus-Album „The Honeymoon Files“, auf dem elf brandneue Tracks im Spirit von
„Hair“ enthalten sind. Die „Flitterwochen“-Songs entstanden zwischen 2023 und 2024 gemeinsam mit dem
bewährten Co-Producer David Vella in Phillip Boas Studio auf Malta.
1978: Die Radierer werden in Limburg von Jürgen Beuth und C B Bodenstein gegründet und gehören neben DAF, S.Y.P.H. etc. zu den Pionieren des deutschen Postpunk. Der musikalische Kopf, Beuth, Multi-Instrumentalist und Komponist, entwirft das musikalische Szenarium zu den schrillen Texten der Radierer. Der Sequenzer tuckert erbarmungslos, die Gitarre treibt und kratzt und poppige, kindliche Melodien bilden den Zuckerguss. Hemmungslose Experimentierfreude rules! Bodenstein ist der Sänger und Texter. Seine Topics sind die Top Ten der Themen, über die man bei Tisch nicht spricht. Die Lyrics sind bizarre Comic-Fantasien: Subversiv, ätzend sarkastisch, morbide und gerne auch mal am Puls der Zeit. Beste Unterhaltung for adults only! 2025: Die Radierer haben für ihre neue, 7. LP eine Frischzellenkur gemacht und sind wieder einmal in Bestform. Als Gast im Studio: Tom Dokoupil, Keyboarder der Band in den 80ern, liefert ein paar extra crazy Sounds und hilft beim Mix.
Seit sie fünfzehn Jahre alt ist, steht Liv mit "Theatre Of Tragedy", und später mit "Leaves' Eyes" und unter ihrem eigenen Namen auf den großen und kleinen Bühnen in inzwischen über sechzig Ländern und verzaubert das Publikum mit ihrer engelsgleichen und facettenreichen Sopranstimme. Dabei stehen, sowohl für sie als Person als auch als Künstlerin, Authentizität und Herz immer an erster Stelle. Der Nachfolger des 2023er Erfolgsalbums "River Of Diamonds" wurde von Sascha Dannenberger produziert
Die Verbindung von Musik mit Geschichten, Gefühlen und Situationen ist für Kugelmann essenziell. Vor allem aber spielt und komponiert er mit betörender Energie, und es gelingt ihm wie keinem anderen deutschen Kontrabassisten der Gen-Z-Generation, sein Instrument zur Front-Figur seiner Musik zu machen. "Life Score" präsentiert neun Geschichten, in klaren, präsenten Melodien, im groovenden, fl ießenden Rhythmus eines homogen klingenden Trios und auch in der Natürlichkeit melodischer Musik.
Wie macht man als gefeierter Progressive-Rock-Musiker, der schon Dutzende von Alben produziert hat, ein Album, das anders ist als das, was man normalerweise erwartet? Eine Antwort ist, mit Musikern zusammenzuarbeiten, die ebenfalls über jahrzehnte-lange Erfahrung und weltweite Anerkennung verfügen, ein paar Samen zu säen und dann abzuwarten, was passiert. Für das Projekt Cosmic Cathedral und das Debütalbum "Deep Water" hat Neal Morse genau das getan und sich mit Chester Thompson (Genesis), Phil Keaggy und Byron House zusammengetan. Ein Großteil des Albums entstand in Jam-Sessions, aus denen Mor-ses langjähriger Audiopartner Jerry Guidroz die besten Stücke zusammenstellte, wie zum Beispiel das 38-minütige Epos "Deep Water Suite". "Auch Time To Fly", so Morse, "entstand direkt aus einer dieser Jam-Sessions, bei der wir eine von Phils Ideen aufgriffen und zu viert weiter ausarbeiteten. Herausgekommen ist ein eher Groove-orientiertes Album, das Morse als eine Art "Prog meets Yacht Rock meets The Beatles" bezeichnet, mit einem unverkennbaren Jazz-Fusion-Einfluss: "Diese Jungs sind echte Groover: Selbst wenn sie Prog spielen, klingt es eher wie Steely Dan, aber wenn Phil und ich anfangen zu singen, klingt es wie The Beatles! Erhältlich als Limited CD Digipak, Gatefold 2LP & Digital Album.
Mit seiner Band Santiano hat Hans-Timm „Timsen“ Hinrichsen nicht weniger als acht #1-Alben in den deutschen Charts platziert. Am 25. April erscheint das Solo-Album: „Vun Hier“
Und doch ist der Sänger ein unglaublich bodenständiger Typ. Die Gründe dafür sind vielfältig – und haben doch alle einen Ursprung: seine Herkunft. Timsen wuchs als Bauernsohn in einem kleinen Dorf auf der schleswig-holsteinischen Geest auf. Noch heute lebt er in einem Dorf in der Nähe von Schleswig.
Seine Heimatverbundenheit ist nicht nur geographisch:
Plattdeutsch ist Timsens Sprache des Herzens und ein wesentlicher Teil seiner Identität. Wenn er zählt, heißt es nicht „Zwei und Zwei ist Vier“ sondern „Twee un Twee sünd Veer“. Mit seinem Soloalbum „Vun hier“ geht Timsen neue Wege und doch zurück zu den Ursprüngen. Ein Album voller Heimatklänge, aber auch voller Offenheit. Timsen zeigt sich hier als eigenständiger Künstler, der Tradition mit neuen Einflüssen verbindet – echt, direkt und ganz vun hier.
Web Web mit ihrem sechsten Album in sieben Jahren und mit einem neuen Touch. Mehr psychedelisch, mitunter krautiger als zuvor.
Dazu haben sich WEB WEB diesmal (wieder) in Originalbesetzung (ohne Max Herre) einen besonderen Gast ausgesucht: JJ Whitefield (The Poets Of Rhythm / Karl Hector & The Malcouns / Syrup), der den fantastischen Gitarrensound beisteuert. Seine Riffs sind manchmal funky wie bei den Poets Of Rhythm oder Syrup, oder psychedelischer wie bei Karl Hector & The Malcouns oder seinen vielen Live- und Studioaufnahmen mit Embryo. Die Soundfarbe seiner Gitarre gibt dem Album den Schub in die wunderbare Atmosphäre spaciger Jazz-Kraut Bands der Siebziger. Das Konzept des Albums sollte das exakte Gegenteil zum vorigen WEB MAX Album (WEB MAX II) darstellen: Wieder zurück zu den (WEB WEB-) Wurzeln, mit spontanen, improvisierten Stücken, Fragmenten, Ideen, die größtmögliche Freiheit und Live Spirit bedeuten. Und genauso unvorhersehbar und improvisiert war auch die Idee, JJ Whitefield mit ins Boot zu holen: Einen Tag vor der Session dachte sich Roberto Di Gioia: "JJ und ich leben seit jeher in München. Wir sind uns aber leider nie wirklich über den Weg gelaufen. Ich bin ein großer Bewunderer seiner Kunst, seiner Musik, seiner Art zu spielen. Er ist so inspirierend, weil er keine Kompromisse eingeht. Er spielt auf seine so eigene Art und Weise, er ist keine Kopie von irgendwem und irgendwas."
Die 14 Kompositionen entstanden an zwei Tagen, aufgenommen von Jan Krause (Beanfield) in München. Die energetische Live-Session ging über zweimal 10 Stunden, und alle - Roberto Di Gioia (Rhodes, Fender Precision Bass, Moog, Mellotron, Percussion), Christian von Kaphengst (Fender Precision Bass, Rhodes), Peter Gall (Drums, Percussion, Fender Rhodes), Tony Lakatos (Tenorsaxophon, Querflöte) - waren bis ins Mark "on fire". Dabei wechselten die Musiker die Instrumente, um einen vollkommen anderen Gesamtklang zu erzeugen: Kaphengst am Fender Rhodes klingt anders als Roberto, sein Spiel hat einen anderen harmonischen Aufbau, und Roberto am Bass kennt man von zahlreichen Max Herre Aufnahmen, oder von Till Brönners Album "Till Brönner", und natürlich auch bei dem von ihm produzierten "Let Yourself Be Loved" von Joy Denalane, das auf Motown Records erschienen ist.
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Yannis Philippakis von Foals veröffentlicht sein erstes Solowerk, eine Kollaboration mit dem verstorbenen legendären Schlagzeuger Tony Allen. Yannis & The Yaw" präsentieren die EP 'Lagos Paris London', die nach den Orten benannt ist, an denen sie geschrieben und aufgenommen wurde und an denen sie beide gelebt haben. Das fünf Tracks umfassende Werk wird am 30. August auf Transgressive veröffentlicht.
Im Jahr 2016 bot sich Yannis die Chance seines Lebens: eine zweitägige Session mit dem großen Schlagzeuger Tony Allen, den er für seine einflussreiche, genreübergreifende Arbeit mit Künstlern wie Fela Kuti, Sébastien Tellier und Jeff Mills sehr bewundert.
Als Yannis sich in ein verrauchtes 70er-Jahre-Studio in Paris begab, erwartete er, dass sie eine nostalgische Afrobeat-Platte aufnehmen würden. Doch es kam etwas ganz anderes dabei heraus. Die beiden entwickelten schnell eine intuitive Telepathie, die Musik entstand aus Jams und Loops, und die verschiedenen Berührungspunkte - Rock, Funk, Jazz, Dub und mehr - wurden durch die einzigartige Atmosphäre des Aufeinandertreffens zweier Kulturen und kreativer Köpfe ergänzt, deren Ausdruck durch das Musizieren im und für den Moment selbst befreit wurde.
Zusammen mit Tonys regelmäßigen Mitstreitern Vincent Taeger (Schlagzeug), Vincent Turrell (Tasten, Marimba) und Ludovic Bruni (Bass, Gitarre) entstand bei diesem ersten Treffen eine Handvoll fast fertiger Songs, die in einigen nachfolgenden Sessions weiter entwickelt wurden. Aufgrund von Terminproblemen und Corona-Einschränkungen wurden die Aufnahmen jedoch nie abgeschlossen, bevor Tony im April 2020 im Alter von 79 Jahren verstarb.
Yannis fühlte sich zutiefst verpflichtet, das Projekt zu vollenden, nicht nur als bittersüße Art, seinen alten Freund zu ehren und zu feiern, sondern auch, weil Tony so begierig darauf gewesen war, diese Songs mit der Welt zu teilen. Das Ergebnis ist die kommende Fünf-Track-EP 'Lagos Paris London' unter dem Dach von Yannis & The Yaw - ein Projekt, zu dem er in Zukunft zurückkehren möchte, um weitere Kollaborationen mit inspirierenden Musikern aus der ganzen Welt einzugehen.
- Ltd. 12" EP
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In den letzten 24 Jahren war Tunde Adebimpe vor allem als Mitbegründer, Co-Sänger und Hauptkomponist von TV On The Radio bekannt. Die mehrheitlich schwarze Art-Rock-Band überstand zwei Jahrzehnte des unbeständigen kulturellen Wandels und wurde zu einer der beliebtesten, beständigsten und einflussreichsten Gruppen der New Yorker Rockszene der frühen 2000er Jahre. Obwohl Tundes poetisches Songwriting und seine überragende Stimme im Mittelpunkt von TV On The Radio stehen, wird die Band immer eine Zusammenarbeit zwischen einer Gruppe von Musikern sein. Tundes persönliche Geschichte verläuft parallel dazu, er ist eine Art kreativer Polymath. Er ist Musiker, aber auch Illustrator und Maler. Er ist ein ehemaliger Animator und Stop-Motion-Filmemacher (Celebrity Deathmatch). Er ist ein Fernseh- und Filmschauspieler, mit Rollen in Jump Tomorrow (2001), Rachel Getting Married (2008), Spider-Man: Homecoming (2017), Twisters (2024) und Star Wars: Skeleton Crew (2024). Und jetzt ist er auch ein Solokünstler, mit seinem allerersten Soloalbum, "Thee Black Boltz". Das Album wurde von Tunde Abebimpe & Wilder Zoby produziert, mit Zoby als ausführender Produzent, mit zusätzlicher Produktion und Beiträgen von Jaleel Bunton & Jahphet Landis (von TV On The Radio) und anderen. Tunde hatte die Idee zu diesem Album im Jahr 2019, als TV On The Radio eine Pause einlegten. Zwei Jahre später, als sich die Welt von der Covid-Pandemie erholte, begann er ein Notizbuch mit Worten, Illustrationen und Ideen zu erstellen, das er als "Mixtape der Emotionen, die die Musik hervorrufen könnte. Eine Art Gefühlskarte" bezeichnet. Auf diese Weise beginnt Tunde die meisten seiner Projekte, und 2021 begann er, diese Ideen mit Hilfe des Multiinstrumentalisten Wilder Zoby (Run The Jewels), mit dem er sich in Los Angeles ein Studio teilt, in Musik umzusetzen. "Thee Black Boltz" ist kein TV On The Radio-Album. Aber die Aufregung, etwas alleine zu machen, entfachte in Tunde einen ähnlichen Funken wie in den frühen TV On The Radio-Tagen. Der Songwriting-Prozess ist derselbe, aber ohne seine TVOTR-Bandkollegen hatte Tunde "nicht dieses Gerüst, an dem er sich festhalten konnte. Das war sowohl beängstigend als auch aufregend". Das Herzstück des Albums ist sein Titel, eine Anspielung auf Tundes Neigung, über den Zustand des Menschen zu schreiben und zu singen, in all seinen Formen, unter all seinen großen und kleinen Stressfaktoren. Es ist seine Antwort auf das makroökonomische Unbehagen einer Welt nach der Pandemie, die sich auf einen gewalttätigen Autoritarismus zubewegt, und auf die persönliche Trauer, die durch den Verlust der letzten Jahre entstanden ist, insbesondere durch den plötzlichen Tod seiner jüngeren Schwester während der Aufnahmen zu diesem Album. "Thee Black Boltz" ist Tunde's verzweifeltes Festhalten an kleinen Momenten der Freude inmitten der Dissonanz und Traurigkeit, auf jede erdenkliche Weise. "Es war meine Art, mir einen Felsen oder eine Plattform inmitten dieses verdammten Ozeans zu bauen." Tunde schreibt in sein Notizbuch: "Die Funken der Inspiration/Motivation/Hoffnung, die inmitten von (und manchmal als Ergebnis von) tiefem Kummer, Depression oder Verzweiflung aufblitzen. Wie Elektronen, die sich in Gewitterwolken ansammeln und zusammenstoßen, bis sie einen Blitz abfeuern und einen Ausweg erhellen, wenn auch nur für eine Sekunde." Er fügt hinzu: "Außerdem ist es ein guter Name für eine coole Metal-Band, und ich denke, dass die meisten Leute mich als eine sehr coole Metal-Band bezeichnen würden."
Nachdem sich die Sache in den letzten Monaten bereits abgezeichnet hatte und Julien Baker & TORRES kürzlich auch ihre erste gemeinsame Single "Sugar in the Tank" veröffentlichten, kündigen die beiden nun ihr Debütalbum "Send a Prayer My Way" an. Es erscheint am 18. April bei Matador. Die Idee, zusammen ein Country-Album zu machen, kam bereits 2016 auf, als Baker & TORRES ihre erste gemeinsame Show spielten. So entstand ein Werk, das wie alle beständigen Country-Alben daran erinnert, dass niemand auf dieser Welt allein und Musik ein verlässlicher und steter Begleiter ist. "Send a Prayer My Way" enthält zwölf Song von radikaler Empathie, in denen zweite und auch dritte Chancen gewährt werden und es bei allem Ringen und Bedauern auch Humor und Widerstand gibt. Mit der Ankündigung des Albums erscheint die neue Single "Sylvia", eine Hommage an einen Wegbegleiter ganz besonderer Art. TORRES berichtet: "An dem Morgen, an dem ich loswollte, um Sylvia aus dem Tierheim zu holen, machte ich mir zu Hause noch einen Kaffee und schaltete das Radio ein. Dolly Partons "Cracker Jack" lief. Ich brach in Tränen aus - es fühlte sich an, als würde das Universum mir sagen, dass sie mir gehören würde - dabei war Sylvia nur als Pflegehund vorgesehen. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass ich gerne einen Song wie diesen schreiben würde, einen Song, den die Menschen innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten im Innern spüren können. Denn jeder, der schon einmal die Ehre hatte, sein Zuhause mit einem heißgeliebten Haustier zu teilen, weiß, dass es zur Familie gehört." Den ersten Vorgeschmack auf ihr neues Album hatten Julien Baker & TORRES bereits vor einem Monat mit einem Auftritt bei Jimmy Fallon gegeben. Dort spielten sie ihre Debütsingle "Sugar in the Tank". Der Song berichtet von Erfahrungen beim Aufwachsen als queere Person in den Südstaaten. Er spiegelt nicht nur die Liebe der beiden zur dort tief verwurzelten Country-Musik wider, sondern transportiert auch die Traditionen und die Ikonographie des Genres ins Hier und Jetzt. "Send A Prayer My Way" ist ein Country-Album, geschrieben und gesungen in bester Outlaw-Tradition - trotzig, subversiv und entschlossen, trostspendend und aufrichtig. Es erscheint am 18. April 2025.
Nachdem sich die Sache in den letzten Monaten bereits abgezeichnet hatte und Julien Baker & TORRES kürzlich auch ihre erste gemeinsame Single "Sugar in the Tank" veröffentlichten, kündigen die beiden nun ihr Debütalbum "Send a Prayer My Way" an. Es erscheint am 18. April bei Matador. Die Idee, zusammen ein Country-Album zu machen, kam bereits 2016 auf, als Baker & TORRES ihre erste gemeinsame Show spielten. So entstand ein Werk, das wie alle beständigen Country-Alben daran erinnert, dass niemand auf dieser Welt allein und Musik ein verlässlicher und steter Begleiter ist. "Send a Prayer My Way" enthält zwölf Song von radikaler Empathie, in denen zweite und auch dritte Chancen gewährt werden und es bei allem Ringen und Bedauern auch Humor und Widerstand gibt. Mit der Ankündigung des Albums erscheint die neue Single "Sylvia", eine Hommage an einen Wegbegleiter ganz besonderer Art. TORRES berichtet: "An dem Morgen, an dem ich loswollte, um Sylvia aus dem Tierheim zu holen, machte ich mir zu Hause noch einen Kaffee und schaltete das Radio ein. Dolly Partons "Cracker Jack" lief. Ich brach in Tränen aus - es fühlte sich an, als würde das Universum mir sagen, dass sie mir gehören würde - dabei war Sylvia nur als Pflegehund vorgesehen. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass ich gerne einen Song wie diesen schreiben würde, einen Song, den die Menschen innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten im Innern spüren können. Denn jeder, der schon einmal die Ehre hatte, sein Zuhause mit einem heißgeliebten Haustier zu teilen, weiß, dass es zur Familie gehört." Den ersten Vorgeschmack auf ihr neues Album hatten Julien Baker & TORRES bereits vor einem Monat mit einem Auftritt bei Jimmy Fallon gegeben. Dort spielten sie ihre Debütsingle "Sugar in the Tank". Der Song berichtet von Erfahrungen beim Aufwachsen als queere Person in den Südstaaten. Er spiegelt nicht nur die Liebe der beiden zur dort tief verwurzelten Country-Musik wider, sondern transportiert auch die Traditionen und die Ikonographie des Genres ins Hier und Jetzt. "Send A Prayer My Way" ist ein Country-Album, geschrieben und gesungen in bester Outlaw-Tradition - trotzig, subversiv und entschlossen, trostspendend und aufrichtig. Es erscheint am 18. April 2025.
Gegründet 2017 in Bristol, hat die vierköpfige Band bisher ein Album veröffentlicht - ihre Debüt LP 'All Gas No Brakes' (Alcopop! ) - sowie eine Reihe von EPs, allesamt bei Balley Records, dem Label von IDLES, mit denen die Band eine enge Freundschaft verbindet. Sie waren zusammen auf Tour und haben sogar eine gemeinsame Split 7" veröffentlicht. Auch als Support für The Oh Sees, Portishead und Metz konnte man Heavy Lungs schon bestaunen. Iggy Pop spielt ihre Songs regelmäßig in seiner Sendung auf BBC 6Music.
Heavy Lungs berufen sich auf verschiedene Referenzen - von Danny Brown bis zu Iggy's Stooges -, die Hinweise auf ihren Sound geben können oder eben auch nicht. Sie beschreiben sich selbst schlicht als „eine laute Band aus Bristol“.
Ihr zweites Album 'Caviar', das innerhalb von 10 Tagen in den Humm Studios aufgenommen wurde, besteht aus 11 Songs und zeigt die erstaunliche Fähigkeit der Band, nicht nur in einen Groove einzutauchen, sondern auch heftig aus ihm herauszuspringen.
"...unser bisher bestes Album". Darüber ist sich die Band einig.
"I want to be famous already. This is boring!" proklamiert Sänger Danny Nedelko in ihrem wohl poppigsten Song Mr. Famous. Das könnte ihm mit diesem Album gelingen.
Defiant Life – die zweite Duo-Aufnahme von Vijay Iyer und Wadada Leo Smith für ECM – ist eine tiefgründige Meditation über den Menschen in der Gesellschaft und das damit verbundene Leid, aber auch die
Resilienz. Zwischen Leo Smiths unverwechselbaren Trompetenflügen und Vijays feinfühligen Erkundungen
an Klavier und Fender Rhodes schimmert ein ätherisches Funkeln durch mehrdimensionale Räume hindurch,
die Platz für nachdenkliche musikalische Konversationen schaffen. ”Wir arbeiten mit unseren individuellen
Sprachen und Materien”, schreibt Vijay in seinem ausführlichen Begleittext, „aber auch mit unseren Methoden der akustischen Einstimmung und mit dem, was ich als eine gemeinsame Ästhetik der Notwendigkeit
bezeichnen würde”. Eine Notwendigkeit, die sowohl von Dringlichkeit als auch Frieden gezeichnet ist, sich
im ersten langen Stück „Sumud” unheilvoll äußert, dann mit bluesigen Untertönen auf „Floating River
Requiem” wieder auftaucht, immer noch zweifelhaft, aber mit Silberstreifen auf „Elegy: The Pilgrimage”
zu hören ist und schließlich auf dem abschließenden ”Procession: Defiant Life” schrecklich schön zum
Ausdruck gebracht wird. Defiant Life wurde innerhalb von zwei Tagen im Auditorio Stelio Molo in Lugano
aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
'Liberation' ist das neue Album der Blueskünstlerin ZZ Ward, auf dem sie ihre Liebe zum Blues zelebriert. Das Album ist ihre dritte Veröffentlichung bei Sun Records und vereint Eigenkompositionen wie 'Mother', ein Song über ihre neue Rolle als berufstätige Mutter, mit Coverversionen von Klassikern wie 'Grinnin' In Your Face' von Son House. ZZs kühne Stimme glänzt auch bei ihrer Interpretation von Songs aus dem historischen Sun-Katalog, wie 'Cadillac Man' von The Jesters und 'Something You Got' von Alvin Robinson.
- Ltd Col. LP: (Psychedelic Waves Vinyl mit bedruckter Innenhülle)
Die vielleicht größte Herausforderung für jeden Musiker ist es, zu lernen, als Künstler zu wachsen und sein Repertoire zu erweitern und gleichzeitig eine kohärente, übergreifende Vision für die eigene Arbeit beizubehalten. Seit ihren Anfängen und über die Spanne von drei Alben hinweg haben Blackwater Holylight stets eine Aura, als ob die Mitglieder der Band sowohl den Raum als auch das Vehikel gefunden hätten, ihre emotionale Abwehr zu senken, indem sie ihre Position mit purer klanglicher Kraft verstärken. Diese anhaltend eindringliche und bezaubernde Qualität hat sich in einer Vielzahl von Ansätzen manifestiert. Gleichermaßen versiert in Doom-Riffs, narkotischen Neo-Folk-Melodien, lysergischen psychedelischen Streifzügen und zerklüftetem Art-Rock-Abrieb, decken Blackwater Holylight mit ihrem Arsenal an Gitarre, Bass, Schlagzeug, Synthesizer und Stimme ein breites Spektrum an Klangfarben ab. Auf ihrer neuesten EP If You Only Knew gehen Blackwater Holylight den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Letztlich ist "If You Only Knew" ein mutiger Schritt, der die Ungewissheit im Privatleben der Bandmitglieder widerspiegelt. der Bandmitglieder widerspiegelt.
Als Mitglied der Charles Mingus Band und mit dem George Adams/Don Pullen Quartet profilierte sich Don
Pullen in den 1970er und 1980er Jahren als dynamischer Pianist und vielseitiger Musiker, der gleichermaßen
von Avantgarde, Blues, Gospel, R&B und sogar Funk beeinflusst war. Seine Originalität bewies Pullen auch
auf dem aufregenden Trio-Album “New Beginnings”, mit dem er 1988 seine erfolgreiche Zusammenarbeit
mit Blue Note begann.
Mit dem Album “Life Time”, nach dem er wenig später seine bahnbrechende Fusion-Band benannte, startete
Tony Williams 1964 seine Solokarriere bei Blue Note. Der damals 18-Jährige präsentierte sich darauf nicht
nur als enorm druckvoller Schlagzeuger, sondern auch als erstaunlich gewiefter Komponist. Zwanzig Jahre
später kehrte er zu dem Label zurück, um mit einem modernen, akustischen Hardbop-Quintett auf Alben
wie “Civilization” wieder dort anzuknüpfen.
Das zweite Soloalbum von Bennie Maupin aus dem Jahr 1977 spiegelt die Erfahrungen wider, die der
Saxofonist und Bassklarinettist in den bahnbrechenden Fusion-Bands von Miles Davis (u.a. auf “Bitches
Brew”) und Herbie Hancock (”Mwandishi” und ”The Headhunters”) gesammelt hatte, zeigt aber auch
seine unverwechselbare eigene musikalische Persönlichkeit.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: Stereo, komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von
den Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing),
wattierte Innenhülle.
Mit seiner unverwechselbaren, ungemein eleganten Phrasierung auf dem Altsaxofon war Johnny Hodges -
nur mit einer kurzen Unterbrechung in den frühen 1950ern - von 1928 bis zu seinem Tod 1970 eine der
prägenden Stimmen des Duke Ellington Orchestra gewesen. Dass ihre musikalische Komplizenschaft auch
im kleinen Rahmen hervorragend funktionierte, bewiesen sie 1959 bei einer lockeren Jamsession für Verve,
bei der einige der Aufnahmen für das Album “Side By Side” entstanden.
L.A. Witch haben schon immer eine Aura müheloser Coolness ausgestrahlt, sei es in Form des Americana Noir und des lakonischen Back-to-Basics-Rock'n'Roll ihres selbstbetitelten Debüts oder des glühend strengen Abenteurertums ihres zweiten Albums "Play With Fire". Die Band - bestehend aus Sade Sanchez (Gitarre/Gesang), Irita Pai (Bass) und Ellie English (Schlagzeug) - begann als informelle Angelegenheit, aber die schwülen und betörenden, von Hall umhüllten Songs, die sie schufen, fanden beim Publikum Anklang und brachten das Projekt über den isolierten Raum von Freunden und Gleichgesinnten in Südkalifornien hinaus in die weite Welt. Auf ihrem neuesten Album "DOGGOD" geht das Trio über die bisherigen kreativen und geografischen Grenzen hinaus - das Material wurde in Paris produziert und die Tracks im Motorbass Studio in der Rue de Martyrs aufgenommen. "DOGGOD" erkundet ein breiteres klangliches Terrain, setzt ein größeres Arsenal an Sounds ein und erforscht größere existenzielle und kosmische Themen, ohne dabei den für die Band typischen Sinn für das Verbotene, das Verlassene und die Vorahnung zu verlieren. "DOGGOD" ist ein Weg, das universelle Rätsel der spirituellen Natur von Liebe und Hingabe anzugehen. "Ich habe das Gefühl, eine Art Dienerin oder Sklavin der Liebe zu sein", sagt Sanchez. "Ich bin bereit, für die Liebe zu sterben, indem ich ihr diene, für sie leide oder nach ihr suche - so wie ein treuer, ergebener Diensthund es tun würde." Der Titel des Albums ist ein Palindrom, das DOG und GOD zusammenfasst - eine Verherrlichung des Unterwürfigen und eine Subversion des Göttlichen. Es ist eine Anspielung auf die Reinheit von Hunden und eine Anerkennung ihrer bedingungslosen Liebe und ihres beschützenden Wesens, die im Widerspruch zu den verschiedenen abwertenden Assoziationen stehen, die mit dieser Spezies verbunden werden. "Es gibt diese symbolische Verbindung zwischen Frauen und Hunden, die die untergeordnete Stellung der Frau in der Gesellschaft zum Ausdruck bringt", erklärt Sanchez. "Und alles, was solche göttlichen Eigenschaften verkörpert, hat es nicht verdient, als Schimpfwort benutzt zu werden." Diese widersprüchlichen Erkundungen von Liebe und Unterwerfung manifestieren sich in der sanften und rauchigen Garagerock-Alchemie der Band, mit einer neu entdeckten Nutzung der disziplinierten Zurückhaltung und eisigen Instrumentierung des Post-Punk. Der Album-Opener "Icicle" zeigt, wie L.A. Witch aus dem Proto-Punk, der Psychedelia und den düsteren Riffs der 70er Jahre in die von Refrains durchtränkten Gitarren und den verlorenen Minimalismus von Joy Division und den frühen The Cure reist. Es wird eine Parallele zwischen romantischem Selbstmord und Märtyrertum gezogen, die sich im zweiten Song, "Kiss Me Deep", fortsetzt. Hier beschreibt Sanchez eine Liebe, die so rein ist, dass sie die Zeit übersteigt und sich über mehrere Leben erstreckt. Es ist ein Lied über Leidenschaft, vorgetragen mit dem weltlichen und verletzten Stoizismus der frühen Goth-Pioniere. Von dort aus geht die Band zur Leadsingle "777" über, einem Song über Hingabe bis hin zum Tod. Ein treibender Beat, ein treibendes, verzerrtes Riff und Sanchez' ätherischer Gesang vereinen sich zu einem Song, der sowohl düster in seinem Fatalismus als auch sinnlich in seiner treuen Leidenschaft ist. Auf dem gesamten Album "DOGGOD" weichen L.A. Witch nie von ihrer Muse ab. In "I Hunt You Pray" legt Pai einen hypnotischen Basslauf hin, während English einen zyklischen Krautrock-Groove einsetzt und Sanchez das Bild eines verlassenen Hundes am Straßenrand malt, der allein in der Nacht ist und sowohl als Jäger als auch als Gejagter lebt. Auf "Eyes of Love" macht sich die Band die meditativen Mid-Tempo-Wiederholungen, dekonstruierten Akkorde und esoterischen Betrachtungen über Liebe, Tod und Spiritualität zunutze, die Lungfish zu einer so beliebten Band gemacht haben. Es unterstreicht die Parallele zwischen der unerschütterlichen Liebe in den Augen eines Hundes und der Selbstaufopferung eines Erlösers. Auf "The Lines" nimmt die Band den treibenden Puls des Post-Punk und fügt dem Mix eine Extraportion Chorus hinzu. "Chorus ist ein moderner Effekt, der auf der Idee beruht, die leichten Tonhöhenunterschiede eines Chors nachzubilden. Es gibt eine schimmernde Qualität, die uns zurück zu diesem spirituellen, göttlichen Gefühl bringt", erklärt Sanchez. Gepaart mit dem Einsatz von Orgel und einer grüblerischen Moll-Melodie, beschwört der Song gleichzeitig das Heilige und das Sakrileg. Der Titeltrack "DOGGOD" hat vielleicht die größte Ähnlichkeit mit dem Material des Vorgängeralbums "Play With Fire", in den schlanken und gemeinen Gitarren auf eine raue Rhythmusgruppe und verträumten Gesang treffen. Aber während ihr vorheriges Album ein Aufruf war, seinen eigenen Weg zu gehen, bleibt "DOGGOD" dem "Bis dass der Tod uns scheidet"-Thema des Albums treu und geht sogar so weit, ein Maß an Unterwerfung zu beschreiben, das in gefährliche und ungesunde Gefilde übergeht, wobei Sanchez singt "hang me on a leash / `til I wait for my release". Letztendlich ist "DOGGOD" eine perfekte Verkörperung des Ansatzes von L.A. Witch. Es ist gleichzeitig romantisch und bedrohlich, ehrfürchtig und profan, eine Feier und ein Klagelied. Es spannt den Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, indem es vertraute Klänge aufgreift und sie für die Jetztzeit aufbereitet. Aber es läutet auch eine neue Ära für die Band ein, die über die Kodachrome-Erinnerungen an das Amerika der Jahrhundertmitte hinausgeht und tiefer in den mittelalterlichen und gotischen Energien von Paris und darüber hinaus gräbt, während sie gleichzeitig ein besudeltes Herz erforscht.
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