Die irische Musikerin Maria Somerville kündigt ihr zweites Album "Luster" für den 25. April an. Es ist zugleich ihr Debüt bei 4AD. Mit dem Announcement erscheint die Single "Garden". Der Track taucht ihre sirenenhaften Vocals in einen Sound aus schwirrendem Feedback, luftiger Percussion und nostalgischen Gitarren, der Erinnerungen an die klassische 4AD-Phase heraufbeschwört. Bereits im letzten Jahr war der hypnotische Shoegaze-Track "Projections" erschienen, mit dem Somerville eine erste Spur in Richtung des Sounds ihres kommenden Albums gelegt hatte. Somerville wuchs im ländlichen County Galway an der bergigen und rauen irischen Westküste auf. Sie zog später nach Dublin, wo sie an ihrem Signature-Sound arbeitete: atmosphärischem Dreampop, der von der Landschaft ihrer Jugend geprägt bleibt. Die ätherischen Gitarrenklänge, spärlichen Rhythmen und elektronischen Ambient-Sounds hielt sie erstmals auf dem 2019 selbst veröffentlichten Album "All My People" fest, einem Werk, das knietief in Nostalgie und Sehnsucht watet. Erst als sie nach Connemara zurückkehrte, in ein Haus nicht weit von dem, in dem sie aufwuchs - und von wo aus man einen der größten Seen des Landes, den Lough Corrib, überblicken konnte - begann Somerville mit der Arbeit an Musik, die schließlich zum neuen Album "Luster" werden sollte. Während ihr DIY-Debüt Erinnerungen und Melancholie in nebligen Slowcore hüllte, zeigen die zwölf neuen Tracks eine Künstlerin, die sich des Weges, den sie eingeschlagen hat, viel sicherer ist. "I can see more clearly than I could before. I know now what"s true for me", singt sie passend in "Trip". Gestärkt durch die neue, alte Umgebung und ermutigt durch ihre Community, entwickelte Somerville wieder kreative Energien. Der Boden erwies sich im wahrsten Sinne als fruchtbar, als sie in lockeren Wohnzimmer-Sessions erste Demos aufnahm, die später u. a. mit J. Colleran und Ian Lynch (Lankum) ausgearbeitet und schließlich vom New Yorker Engineer Gabriel Schuman (Oneohtrix Point Never, Princess Nokia, David Byrne) gemixt wurden. Eine gewisse Popularität erreichte Somerville auch durch ihre "Early Bird Show" auf NTS Radio, wo sie seit 2021 zwei Mal die Woche ein Morgenprogramm hostet, in dem sie Musik zwischen Shoegaze und traditionellem irischen Folk vorstellt. Im selben Jahr unterschrieb sie ihren Vertrag bei 4AD, wo sie bislang zwei Compilation-Beiträge veröffentlichte und mit ihren Labelmates Dry Cleaning auf Tour ging. 2025 wird sie mit Band Shows auf der ganzen Welt spielen, darunter auch Konzerte in Deutschland.
Search:beggar
- Dirt
- The Only Marble I've Got Left
- Sugar In The Tank
- Bottom Of A Bottle
- Downhill Both Ways
- No Desert Flower
- Tape Runs Out
- Off The Wagon
- Tuesday
- Showdown
- Sylvia
- Goodbye Baby
BLUE VINYL EDIT[23,32 €]
Nachdem sich die Sache in den letzten Monaten bereits abgezeichnet hatte und Julien Baker & TORRES kürzlich auch ihre erste gemeinsame Single "Sugar in the Tank" veröffentlichten, kündigen die beiden nun ihr Debütalbum "Send a Prayer My Way" an. Es erscheint am 18. April bei Matador. Die Idee, zusammen ein Country-Album zu machen, kam bereits 2016 auf, als Baker & TORRES ihre erste gemeinsame Show spielten. So entstand ein Werk, das wie alle beständigen Country-Alben daran erinnert, dass niemand auf dieser Welt allein und Musik ein verlässlicher und steter Begleiter ist. "Send a Prayer My Way" enthält zwölf Song von radikaler Empathie, in denen zweite und auch dritte Chancen gewährt werden und es bei allem Ringen und Bedauern auch Humor und Widerstand gibt. Mit der Ankündigung des Albums erscheint die neue Single "Sylvia", eine Hommage an einen Wegbegleiter ganz besonderer Art. TORRES berichtet: "An dem Morgen, an dem ich loswollte, um Sylvia aus dem Tierheim zu holen, machte ich mir zu Hause noch einen Kaffee und schaltete das Radio ein. Dolly Partons "Cracker Jack" lief. Ich brach in Tränen aus - es fühlte sich an, als würde das Universum mir sagen, dass sie mir gehören würde - dabei war Sylvia nur als Pflegehund vorgesehen. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass ich gerne einen Song wie diesen schreiben würde, einen Song, den die Menschen innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten im Innern spüren können. Denn jeder, der schon einmal die Ehre hatte, sein Zuhause mit einem heißgeliebten Haustier zu teilen, weiß, dass es zur Familie gehört." Den ersten Vorgeschmack auf ihr neues Album hatten Julien Baker & TORRES bereits vor einem Monat mit einem Auftritt bei Jimmy Fallon gegeben. Dort spielten sie ihre Debütsingle "Sugar in the Tank". Der Song berichtet von Erfahrungen beim Aufwachsen als queere Person in den Südstaaten. Er spiegelt nicht nur die Liebe der beiden zur dort tief verwurzelten Country-Musik wider, sondern transportiert auch die Traditionen und die Ikonographie des Genres ins Hier und Jetzt. "Send A Prayer My Way" ist ein Country-Album, geschrieben und gesungen in bester Outlaw-Tradition - trotzig, subversiv und entschlossen, trostspendend und aufrichtig. Es erscheint am 18. April 2025.
Nachdem sich die Sache in den letzten Monaten bereits abgezeichnet hatte und Julien Baker & TORRES kürzlich auch ihre erste gemeinsame Single "Sugar in the Tank" veröffentlichten, kündigen die beiden nun ihr Debütalbum "Send a Prayer My Way" an. Es erscheint am 18. April bei Matador. Die Idee, zusammen ein Country-Album zu machen, kam bereits 2016 auf, als Baker & TORRES ihre erste gemeinsame Show spielten. So entstand ein Werk, das wie alle beständigen Country-Alben daran erinnert, dass niemand auf dieser Welt allein und Musik ein verlässlicher und steter Begleiter ist. "Send a Prayer My Way" enthält zwölf Song von radikaler Empathie, in denen zweite und auch dritte Chancen gewährt werden und es bei allem Ringen und Bedauern auch Humor und Widerstand gibt. Mit der Ankündigung des Albums erscheint die neue Single "Sylvia", eine Hommage an einen Wegbegleiter ganz besonderer Art. TORRES berichtet: "An dem Morgen, an dem ich loswollte, um Sylvia aus dem Tierheim zu holen, machte ich mir zu Hause noch einen Kaffee und schaltete das Radio ein. Dolly Partons "Cracker Jack" lief. Ich brach in Tränen aus - es fühlte sich an, als würde das Universum mir sagen, dass sie mir gehören würde - dabei war Sylvia nur als Pflegehund vorgesehen. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass ich gerne einen Song wie diesen schreiben würde, einen Song, den die Menschen innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten im Innern spüren können. Denn jeder, der schon einmal die Ehre hatte, sein Zuhause mit einem heißgeliebten Haustier zu teilen, weiß, dass es zur Familie gehört." Den ersten Vorgeschmack auf ihr neues Album hatten Julien Baker & TORRES bereits vor einem Monat mit einem Auftritt bei Jimmy Fallon gegeben. Dort spielten sie ihre Debütsingle "Sugar in the Tank". Der Song berichtet von Erfahrungen beim Aufwachsen als queere Person in den Südstaaten. Er spiegelt nicht nur die Liebe der beiden zur dort tief verwurzelten Country-Musik wider, sondern transportiert auch die Traditionen und die Ikonographie des Genres ins Hier und Jetzt. "Send A Prayer My Way" ist ein Country-Album, geschrieben und gesungen in bester Outlaw-Tradition - trotzig, subversiv und entschlossen, trostspendend und aufrichtig. Es erscheint am 18. April 2025.
Mit "Glory" veröffentlicht Mike Hadreas aka Perfume Genius sein siebtes Studioalbum. Zusammen mit seinem Partner Alan Wyffels und Produzent Blake Mills ist eine Platte entstanden, die nach außen hin strahlt, in seinen makabren Bildern und seinem aufgewühlten Innern aber das Tor in eine Welt von Entfremdung, Sehnsucht und Verlangen aufmacht. Es ist der Konflikt zwischen dem Außen und dem Innen, der Hadreas beschäftigt, der Widerspruch zwischen einem künstlerischen Leben in der Öffentlichkeit und dem Wunsch nach Isolation. In seinen Charakterskizzen betrachtet der US-Künstler mit der Sorgfalt eines Schriftstellers Szenen von Freundschaft, Verlangen und Intimität durch eine queere Prima, während er sich musikalisch geöffnet und in seinem Songwriting-Prozess mehr Raum für Gruppendynamik gelassen hat: "Es ist auf eine Weise kollaborativ, die es besser macht", so Hadreas, "aber auch beängstigender - es fühlt sich verletzlicher an". Dass Glory dennoch ein zutiefst persönliches Album geworden ist, liegt auch daran, dass Hadreas seine eigenen Ängste vor dem Hintergrund der Entwicklung einer den Zeitgeist durchdringenden, allgemeinen Paranoia reflektiert. Mit seinen fein gesponnenen Tracks wirkt "Glory" beizeiten wie eine Kollektion neuer Standards für queere Romantiker und alte Seelen im Tumult der Gegenwart.
BLUE COLOURED EDIT[26,26 €]
Mit "Glory" veröffentlicht Mike Hadreas aka Perfume Genius sein siebtes Studioalbum. Zusammen mit seinem Partner Alan Wyffels und Produzent Blake Mills ist eine Platte entstanden, die nach außen hin strahlt, in seinen makabren Bildern und seinem aufgewühlten Innern aber das Tor in eine Welt von Entfremdung, Sehnsucht und Verlangen aufmacht. Es ist der Konflikt zwischen dem Außen und dem Innen, der Hadreas beschäftigt, der Widerspruch zwischen einem künstlerischen Leben in der Öffentlichkeit und dem Wunsch nach Isolation. In seinen Charakterskizzen betrachtet der US-Künstler mit der Sorgfalt eines Schriftstellers Szenen von Freundschaft, Verlangen und Intimität durch eine queere Prima, während er sich musikalisch geöffnet und in seinem Songwriting-Prozess mehr Raum für Gruppendynamik gelassen hat: "Es ist auf eine Weise kollaborativ, die es besser macht", so Hadreas, "aber auch beängstigender - es fühlt sich verletzlicher an". Dass Glory dennoch ein zutiefst persönliches Album geworden ist, liegt auch daran, dass Hadreas seine eigenen Ängste vor dem Hintergrund der Entwicklung einer den Zeitgeist durchdringenden, allgemeinen Paranoia reflektiert. Mit seinen fein gesponnenen Tracks wirkt "Glory" beizeiten wie eine Kollektion neuer Standards für queere Romantiker und alte Seelen im Tumult der Gegenwart.
The Smile veröffentlichen heute zwei neue Remixe für Tracks ihres dritten Albums "Cutouts". "Don"t Get Me Started" im Remix von James Holden und "Instant Palm" als Robert Stillman Remix sind ab sofort digital verfügbar. Für beide Tracks hat der Künstler Weirdcore, der bereits für alle Songs von "Cutouts" Videos kreiert hatte, einen "recycled video mix" erstellt. Die Remixe gibt es als limitierte 12". Das Sleeve-Design von Stanley Donwood kommt in Anlehnung an die ikonische Housebag-Serie von XL Recordings. James Holden und Robert Stillman arbeiten beiden regelmäßig sowohl mit Thom Yorke als auch mit The Smile zusammen. Robert begleitet die Band auf der Bühne, um bei ihren Live-Auftritten Saxofon und Keyboards zu spielen. Zudem steuerte er Saxofon zu allen drei Platten von The Smile sowie zu Thom Yorkes "Confidenza" Soundtrack bei. James hat bereits einen Remix zu Radioheads "Reckoner" veröffentlicht und war als Support auf den Touren von Atoms For Peace und bei Thoms Soloshows zum Album "Tomorrow"s Modern Boxes" dabei.
- Angel I'll Walk You Homea
- Cath Carrolla
- So Sicka
- Light Commanda
- Food & Drink Synthesizera
- Soon It Is Going To Rainb
- Make Out Clubb
- Breather X.o.x.o.b
- West Coast Love Affairb
- Six Layer Cakeb
- Stylized Ampersand
"Perfect Teeth" war das finale Album der amerikanischen Indie-Institution Unrest. Dreißig Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung lassen 4AD und die Band es als Doppelalbum neu aufleben. Die 30th Anniversary Edition besteht aus dem remasterten Originalalbum sowie "Extra Teeth", einem Bonusalbum mit EP-Tracks, Singles und Raritäten. Unrest, die ihren Namen einer Henry-Cow-Platte entliehen hatten, gründeten sich 1983 in einer Schule in Arlington, Virginia. Anfangs noch improvisierende Instrumentalband, perfektionierten sie bald einen vielseitigen Sound mit unterschiedlichen Genreeinflüssen. Sie veröffentlichten ihre Musik über TeenBeat, das Label ihres Frontmannes Mark Robinson und später auch bei 4AD, Caroline und Matador. Auf "Perfect Teeth" sind die Gründungsmitglieder Mark Robinson und Phil Kraut sowie Bassistin Bridget Cross (ursprünglich Sängerin von Velocity Girl) zu hören. Das Album wurde im Pachyderm Studio in Cannon Falls, Minnesota aufgenommen, wo erst kurz zuvor Nirvanas "In Utero" fertiggestellt wurde. Brian Paulson, bekannt durch seine Arbeit für Slints "Spiderland", nahm "Perfect Teeth" auf. Die Produktion übernahm Simon LeBon. Für die 30th Anniversary Edition wurde das Album nun inklusive aller Bonustracks - meist auf Grundlage der Originalbänder - neu gemastert. In Zusammenarbeit mit Designer Chris Bigg enstand ein neues Backcover, ein neues Sleeve sowie das "Extra Teeth" Artwork. Der einmalig neu aufgelegte Release kommt mit einem 16-seitigen Art Catalogue mit Linernotes von Unrest, 4AD-Gründer Ivo Watts-Russel und Chris Bigg.
LTD. BLUE COLOURED EDIT[21,81 €]
War "Funeral for Justice" der Klang der Entrüstung, so ist "Tears of Injustice" der Klang der Trauer. Mit dem neuen Album "Tears of Injustice", das am 28. Februar 2025 erscheint, hat Mdou Moctar sein Meisterwerk "Funeral for Justice" neu interpretiert. Dieses wurde vollständig neu aufgenommen und mit akustischen sowie traditionellen Instrumente arrangiert. Das Album ist die kontemplative Weiterentwicklung der Band - das ruhige Gegenstück zum intensiven Original. Im Juli 2023 war Mdou Moctar auf Tournee in den USA, als eine Militärjunta den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum stürzte und ihn in der Präsidentenresidenz festsetzte. Aufgrund der geschlossenen Landesgrenzen konnten Mdou Moctar, Ahmoudou Madassane und Souleymane Ibrahim nicht zu ihren Familien zurückkehren. Obwohl bereits Pläne zur Aufnahme von Begleitmaterial zu Funeral for Justice - das zu diesem Zeitpunkt noch Monate vor der Veröffentlichung stand - existierten, gewann das Projekt plötzlich an Dringlichkeit und Tiefe. Nur zwei Tage nach Abschluss der Tour in New York City begann das Quartett im Bunker Studio in Brooklyn unter der Leitung von Toningenieur Seth Manchester mit den Aufnahmen zu Tears of Injustice. "Wir wollten unsere eigene Interpretation von 'Funeral" schaffen, die die Menschen auf eine andere Art erleben können", sagt Mikey Coltun, der in den USA lebende Bassist und Produzent der Band. "Bei unseren Konzerten experimentieren wir ständig mit den Arrangements. Nun wollten wir zeigen, dass wir diese kreative Vielfalt auch auf einem Album umsetzen können. Wenn wir ein reduziertes Set spielen, zeigt sich eine ganz neue Seite der Band - es wird zu etwas Eigenem." Sie entschieden sich, Tears gemeinsam in einem Raum aufzunehmen und die Session spontan und unstrukturiert zu gestalten. "Wir haben die Arrangements nicht im Voraus festgelegt", erinnert sich Coltun. "Wir haben einfach gespielt, das richtige Gefühl eingefangen und die Songs aufgenommen. Alles fügte sich schnell zusammen, und die Hauptaufnahmen waren in nur zwei Tagen abgeschlossen." Der hypnotische 8-Minuten-Track Imouhar besteht eigentlich aus zwei direkt hintereinander aufgenommenen Durchläufen - Moctar hörte kaum auf zu spielen, sodass die Takes nahtlos ineinander übergingen. Nach einem Monat konnte die Band schließlich nach Niger zurückkehren, und Coltun gab Madassane einen Zoom-Recorder mit. Damit nahm der Rhythmusgitarrist eine Gruppe von Tuaregs auf, die traditionelle Call-and-Response-Gesänge vortrugen, die später in den endgültigen Mix eingearbeitet wurden. Auf Funeral for Justice äußert sich die Wut über die schwierige Lage des Niger und des Tuareg-Volkes durch die Lautstärke und das Tempo der Musik. Auf Tears bewahren die Lieder dieses Gewicht, jedoch ohne elektrische Verstärkung. Sie sind von tiefer Traurigkeit durchdrungen und vermitteln das Leid eines Volkes, das in ständiger Armut, unter kolonialer Ausbeutung und politischen Umbrüchen lebt. Es ist Tuareg-Protestmusik in ihrer rohesten und essenziellsten Form. "Wenn Mdou die Texte schreibt, tut er das oft mit einer Akustikgitarre", erklärt Coltun. "Dadurch kommt man dem ursprünglichen Moment näher. Die Schwere bleibt, aber die Intensität ist auf eine eindringlichere Weise spürbar."
Black Vinyl[21,81 €]
War "Funeral for Justice" der Klang der Entrüstung, so ist "Tears of Injustice" der Klang der Trauer. Mit dem neuen Album "Tears of Injustice", das am 28. Februar 2025 erscheint, hat Mdou Moctar sein Meisterwerk "Funeral for Justice" neu interpretiert. Dieses wurde vollständig neu aufgenommen und mit akustischen sowie traditionellen Instrumente arrangiert. Das Album ist die kontemplative Weiterentwicklung der Band - das ruhige Gegenstück zum intensiven Original. Im Juli 2023 war Mdou Moctar auf Tournee in den USA, als eine Militärjunta den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum stürzte und ihn in der Präsidentenresidenz festsetzte. Aufgrund der geschlossenen Landesgrenzen konnten Mdou Moctar, Ahmoudou Madassane und Souleymane Ibrahim nicht zu ihren Familien zurückkehren. Obwohl bereits Pläne zur Aufnahme von Begleitmaterial zu Funeral for Justice - das zu diesem Zeitpunkt noch Monate vor der Veröffentlichung stand - existierten, gewann das Projekt plötzlich an Dringlichkeit und Tiefe. Nur zwei Tage nach Abschluss der Tour in New York City begann das Quartett im Bunker Studio in Brooklyn unter der Leitung von Toningenieur Seth Manchester mit den Aufnahmen zu Tears of Injustice. "Wir wollten unsere eigene Interpretation von 'Funeral" schaffen, die die Menschen auf eine andere Art erleben können", sagt Mikey Coltun, der in den USA lebende Bassist und Produzent der Band. "Bei unseren Konzerten experimentieren wir ständig mit den Arrangements. Nun wollten wir zeigen, dass wir diese kreative Vielfalt auch auf einem Album umsetzen können. Wenn wir ein reduziertes Set spielen, zeigt sich eine ganz neue Seite der Band - es wird zu etwas Eigenem." Sie entschieden sich, Tears gemeinsam in einem Raum aufzunehmen und die Session spontan und unstrukturiert zu gestalten. "Wir haben die Arrangements nicht im Voraus festgelegt", erinnert sich Coltun. "Wir haben einfach gespielt, das richtige Gefühl eingefangen und die Songs aufgenommen. Alles fügte sich schnell zusammen, und die Hauptaufnahmen waren in nur zwei Tagen abgeschlossen." Der hypnotische 8-Minuten-Track Imouhar besteht eigentlich aus zwei direkt hintereinander aufgenommenen Durchläufen - Moctar hörte kaum auf zu spielen, sodass die Takes nahtlos ineinander übergingen. Nach einem Monat konnte die Band schließlich nach Niger zurückkehren, und Coltun gab Madassane einen Zoom-Recorder mit. Damit nahm der Rhythmusgitarrist eine Gruppe von Tuaregs auf, die traditionelle Call-and-Response-Gesänge vortrugen, die später in den endgültigen Mix eingearbeitet wurden. Auf Funeral for Justice äußert sich die Wut über die schwierige Lage des Niger und des Tuareg-Volkes durch die Lautstärke und das Tempo der Musik. Auf Tears bewahren die Lieder dieses Gewicht, jedoch ohne elektrische Verstärkung. Sie sind von tiefer Traurigkeit durchdrungen und vermitteln das Leid eines Volkes, das in ständiger Armut, unter kolonialer Ausbeutung und politischen Umbrüchen lebt. Es ist Tuareg-Protestmusik in ihrer rohesten und essenziellsten Form. "Wenn Mdou die Texte schreibt, tut er das oft mit einer Akustikgitarre", erklärt Coltun. "Dadurch kommt man dem ursprünglichen Moment näher. Die Schwere bleibt, aber die Intensität ist auf eine eindringlichere Weise spürbar."
Es war 2003, als "Fire", das Debütalbum von Electrix Six aus Detroit quasi aus dem Nichts erschien, um weltweit die Dancefloors zum Beben zu bringen. Hitsingles wie das ikonische "Gay Bar" oder "Danger! High Voltage!", zu dem gerüchteweise Jack White persönlich Backing Vocals beigesteuert haben soll, laufen noch heute in den Clubs und Indie-Playlisten. Zum 21sten erscheint jetzt eine remasterte Version von "Fire" auf Vinyl und CD. Die CD wird außerdem fünf Bonustracks enthalten. "Fire" wurde zwischen 2002 und 2003 in Michigan aufgenommen mit ergänzenden Arbeiten in den Londoner Abbey Road und Olympic Studios. Bereits die erste Single "Danger! High Voltage!" schlug medial ein. Pitchfork schrieb über den Song: "it drops a hard beat, announcing itself with taut wah-wah guitars before exploding into fuzztone and horns while singer Dick Valentine duets with the White Stripes" Jack White". Die Folgesingle "Gay Bar" stieg in die Top 5 der britischen Single-Charts ein und wurde von Q und Kerrang für das "Video des Jahres" ausgezeichnet. Auch "Dance Commander" kam mit einem epischen Video vom gefeierten Regisseur Ruben Fleischer.
- A1: When Your Number Isn't Upa
- A2: Hit The City (W/Pj Harvey)A
- A3: Wedding Dressa
- A4: Methamphetamine Blues
- B1: One Hundred Days
- B2: Bombed
- B3: Strange Religion
- B4: Sideways In Reverse
- C1: Come To Me (W/Pj Harvey)
- C2: Like Little Willie John
- C3: Can't Come Down
- D1: Morning Glory Wine
- D2: Head
- D3: Driving Death Valley Blues
- D4: Out Of Nowhere
RED VINYL[30,46 €]
Bubblegum XX features features members of Queens of the Stone Age, PJ Harvey, Greg Dulli, Izzy and Duff from Guns & Roses/Velvet Revolver, among other assorted rock luminaries. When Bubblegum was released, Mark chose to let it speak for itself and didn"t have much to say aside from within the small handful of interviews he did at the time. In 2017, he released a book of lyrics and writings called I Am The Wolf and wrote about the album then. Shared here are some of his words about the record. Song favorites include "When Your Number Isn"t Up," and "Strange Religion," a love song I wrote in a Tokyo hotel room. While many of the songs came from a place of dejection and ennui at the end of a tempestuous relationship, "Bombed" in particular came about when, after I had written and recorded it in just a few minutes, I put a microphone in front of Wendy Rae Fowler, my soon-to-be-ex-wife, and had her sing along while simultaneously hearing it for the first time. I loved the result as it reminded me of Royal Trux, a band I liked. When I insisted on using the first and only take of the song, it made her slightly unhappy, but to be fair, that was just one of many things I did that had that effect.
In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debüts "Versions of Modern Performance" 2022 (u. a. mit Höchstwertung um US-Rolling Stone) hat sich vieles für Nora Cheng, Penelope Lowenstein und Gigi Reece verändert. Im Herbst desselben Jahres zog die junge Band von Chicago in die Ostküstenmetropole, wo Penelope und Nora an der New York University ihr Studium begannen und das erste Mal überhaupt Musik außerhalb des elterlichen Zuhauses schrieben. Der Einfluss der neuen Umgebung macht sich unmittelbar im Sound bemerkbar. Zugleich wendet sich der Blick in Zeiten beispielloser Veränderungen nach innen. Im Januar 2024 kehrten Horsegirl nach Chicago zurück, um die neuen Songs aufzunehmen. Im "The Loft" Studio stellten sich dort ein Fokus und eine Intimität ein, wie sie wohl nur entstehen können, wenn es schlicht zu kalt ist, das Gebäude zu verlassen. Cate Le Bon führte die Band derweil in neue, helle und klare Sound-Gefilde, die Raum und Textur gegenüber den dichten Soundflächen des Debüts in den Vordergrund rücken und das charakteristische Songwriting von Horsegirl betonen. Dazu zählt auch der erstmalige Einsatz von Violinen, Synths und Gamelan. Die Leadsingle "2468" ist ein Beispiel für die offenkundige Experimentierlust auf "Phonetics On and On". Mit seinen Raincoats-artigen Streichern und energischen Drums verdreht einem der Song in seinem fortlaufenden Crescendo immer mehr den Kopf. Das dazugehörige Video stammt von der Schriftstellerin und Regisseurin Eliza Callahan und wurde von Alexa West choreographiert. Es ist schwer vorstellbar, dass Songs wie die auf "Phonetics On and On" augenblicklich von irgendwem anderes stammen könnten als von diesem Trio bester Freundinnen. Nora, Penelope und Gigi schreiben mit ungefilterter Aufrichtigkeit über Szenen ihrer Jugend als Momentaufnahmen des Lebens. Die Liebe zueinander ist dabei in jedem Augenblick spürbar und resoniert durch und durch im Zusammenspiel auf ihrem zweiten Album. Horsegirl gründeten sich 2019 in der umtriebigen DIY-Szene Chicagos. Die damals 17- und 18-jährigen Schülerinnen zählen Yo La Tengo und Pavement zu ihren erklärten Vorbildern. Ihr Debüt, auf dem Steve Shelley und Lee Ranaldo als Gäste zu hören sind, nahm die Band in Steve Albinis Studio mit John Agnello (Sonic Youth, Dinosaur Jr.) auf. Zuletzt tourten Horsegirl u. a. mit The Breeders.
Bartees Strange begann die Arbeit an "Horror" in seinem Homestudio. Eine Session mit Yves und Lawrence Rothman (Yves Tumor, Lady Gaga) lieferte das rhythmische und klangliche Rückgrat für große Teile des Albums. Nachdem Bartees Strange Jack Antonoff (Taylor Swift, Lana Del Rey...) kennengelernt hatte und die beiden schnell Freunde wurden, arbeitete Strange an Material für Antonoffs Band Bleachers und Antonoff an "Horror". Die beiden beendeten die Arbeit am Album gemeinsam, indem sie die Songs roh bearbeiteten, editierten, arrangierten und sie in Kleidung kleideten, die Angst einflößt. Während des gesamten Albums legt Strange eine schwierige Wahrheit nach der anderen ab. Auf den 12 neuen Tracks des Albums finden sich genreübergreifende Fäden der Musik, die sein Vater ihm nahegebracht hat - Parliament Funkadelic, Fleetwood Mac, Teddy Pendergrass und Neil Young - die mit Stranges Interesse an Hip-Hop, Country, Indie-Rock und House verschmelzen. Seit dem Release seines 4AD-Debüts "Farm to Table" (2022) spielte Bartees Strange neben eigenen Headline-Touren (und einem Auftritt beim letztjährigen Reeperbahn Festival) im Vorprogramm von Acts wie boygenius, Clairo, Dijon und The National. Während eine Tour zum neuen Album noch angekündigt werden wird, gibt es schon eine Reihe von Release-Shows in 2025 in New York, Los Angeles, Washington D.C. und London. Geboren in Ipswich, England, als Sohn eines Militärvaters und einer Opernsängerin, verlebte Bartees Strange eine Kindheit, die geprägt war von diversen Umzügen bevor er sich schließlich in Mustang, Oklahoma, niederließ. Später spielte Bartees Strange in Hardcore-Bands in Washington D.C. und Brooklyn, während er in der Regierung von Barack Obama und der Bewegung für Umweltschutz arbeitete. In letzter Zeit wurde seine Musik auf mehreren populären TV- und Film-Soundtracks verwendet, darunter bei The New Look von Apple TV und I Saw The TV Glow von A24-Studio.
CLEAR VINYL[21,81 €]
Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debüts "Versions of Modern Performance" 2022 (u. a. mit Höchstwertung um US-Rolling Stone) hat sich vieles für Nora Cheng, Penelope Lowenstein und Gigi Reece verändert. Im Herbst desselben Jahres zog die junge Band von Chicago in die Ostküstenmetropole, wo Penelope und Nora an der New York University ihr Studium begannen und das erste Mal überhaupt Musik außerhalb des elterlichen Zuhauses schrieben. Der Einfluss der neuen Umgebung macht sich unmittelbar im Sound bemerkbar. Zugleich wendet sich der Blick in Zeiten beispielloser Veränderungen nach innen. Im Januar 2024 kehrten Horsegirl nach Chicago zurück, um die neuen Songs aufzunehmen. Im "The Loft" Studio stellten sich dort ein Fokus und eine Intimität ein, wie sie wohl nur entstehen können, wenn es schlicht zu kalt ist, das Gebäude zu verlassen. Cate Le Bon führte die Band derweil in neue, helle und klare Sound-Gefilde, die Raum und Textur gegenüber den dichten Soundflächen des Debüts in den Vordergrund rücken und das charakteristische Songwriting von Horsegirl betonen. Dazu zählt auch der erstmalige Einsatz von Violinen, Synths und Gamelan. Die Leadsingle "2468" ist ein Beispiel für die offenkundige Experimentierlust auf "Phonetics On and On". Mit seinen Raincoats-artigen Streichern und energischen Drums verdreht einem der Song in seinem fortlaufenden Crescendo immer mehr den Kopf. Das dazugehörige Video stammt von der Schriftstellerin und Regisseurin Eliza Callahan und wurde von Alexa West choreographiert. Es ist schwer vorstellbar, dass Songs wie die auf "Phonetics On and On" augenblicklich von irgendwem anderes stammen könnten als von diesem Trio bester Freundinnen. Nora, Penelope und Gigi schreiben mit ungefilterter Aufrichtigkeit über Szenen ihrer Jugend als Momentaufnahmen des Lebens. Die Liebe zueinander ist dabei in jedem Augenblick spürbar und resoniert durch und durch im Zusammenspiel auf ihrem zweiten Album. Horsegirl gründeten sich 2019 in der umtriebigen DIY-Szene Chicagos. Die damals 17- und 18-jährigen Schülerinnen zählen Yo La Tengo und Pavement zu ihren erklärten Vorbildern. Ihr Debüt, auf dem Steve Shelley und Lee Ranaldo als Gäste zu hören sind, nahm die Band in Steve Albinis Studio mit John Agnello (Sonic Youth, Dinosaur Jr.) auf. Zuletzt tourten Horsegirl u. a. mit The Breeders.
WHITE COLOURED VINYL[21,81 €]
Bartees Strange begann die Arbeit an "Horror" in seinem Homestudio. Eine Session mit Yves und Lawrence Rothman (Yves Tumor, Lady Gaga) lieferte das rhythmische und klangliche Rückgrat für große Teile des Albums. Nachdem Bartees Strange Jack Antonoff (Taylor Swift, Lana Del Rey...) kennengelernt hatte und die beiden schnell Freunde wurden, arbeitete Strange an Material für Antonoffs Band Bleachers und Antonoff an "Horror". Die beiden beendeten die Arbeit am Album gemeinsam, indem sie die Songs roh bearbeiteten, editierten, arrangierten und sie in Kleidung kleideten, die Angst einflößt. Während des gesamten Albums legt Strange eine schwierige Wahrheit nach der anderen ab. Auf den 12 neuen Tracks des Albums finden sich genreübergreifende Fäden der Musik, die sein Vater ihm nahegebracht hat - Parliament Funkadelic, Fleetwood Mac, Teddy Pendergrass und Neil Young - die mit Stranges Interesse an Hip-Hop, Country, Indie-Rock und House verschmelzen. Seit dem Release seines 4AD-Debüts "Farm to Table" (2022) spielte Bartees Strange neben eigenen Headline-Touren (und einem Auftritt beim letztjährigen Reeperbahn Festival) im Vorprogramm von Acts wie boygenius, Clairo, Dijon und The National. Während eine Tour zum neuen Album noch angekündigt werden wird, gibt es schon eine Reihe von Release-Shows in 2025 in New York, Los Angeles, Washington D.C. und London. Geboren in Ipswich, England, als Sohn eines Militärvaters und einer Opernsängerin, verlebte Bartees Strange eine Kindheit, die geprägt war von diversen Umzügen bevor er sich schließlich in Mustang, Oklahoma, niederließ. Später spielte Bartees Strange in Hardcore-Bands in Washington D.C. und Brooklyn, während er in der Regierung von Barack Obama und der Bewegung für Umweltschutz arbeitete. In letzter Zeit wurde seine Musik auf mehreren populären TV- und Film-Soundtracks verwendet, darunter bei The New Look von Apple TV und I Saw The TV Glow von A24-Studio.
Music Brokers’ exploration into legendary Progressive Rock keeps expanding now on vinyl format. We return to the rock sub-genre that combined complex arrangements and improvisation with fantasy aesthetics and lyrics. Krau- trock & Progressive: The Definitive Era digs deep into some of its lesser known artists like Hammer, Harmonia, One, and Agitation Free and combines them with many of the most essential names of the ‘60s and ‘70s like East Of Eden, Mogul Trash, Egg, La Dusselford and Beggars Opera. With fantastic artwork and remastered sound, Krautrock & Progressive: The Definitive Era is another essential addition to your collection on vinyl format; and remember that the album is not available on streaming platforms!
Efficient Space honours the memory of producer and MC Ali Omar with Hashish Hits, a posthumous selection from the dub rebel’s self-released discography.
One of ten children in working-class Liverpool, Omar drew deep influence from his father's Arabic heritage—a thread central to his identity and sample origins. After art school and a spell clubbing during Manchester's halcyon days, he relocated to Sydney, where he cofounded the blunted downbeat duo Atone with fellow British expatriate Andy Fitzgerald. As an MC, he infiltrated the city’s house, dub, jungle, and bass circuits, becoming a regular fixture at the Bentley Bar, where he commanded the mic with his versatile, rumbling baritone and charisma.
Freakishly talented in the studio, Omar was a pioneer of the Akai sampler and Atari, deftly recording live sessions straight to DAT. Drawing on industry insights from his sister, Merseybeat firebrand Beryl Marsden—who supported The Beatles on their final UK tour and was signed to Decca and Columbia—the non-conformist sought to build a self-sufficient business model. Between 1998 and 2004, he independently issued four albums on CD through his Hashish Studios imprint, hustling copies directly to local record stores and live shows for instant returns, even hand-sewing screen-printed hessian sleeves for his final release.
Uncompromising in his principles and refusing to suffer fools or charlatans, Omar relished the opportunity to collaborate with those who embodied the same spirit. Hashish Hits offers a snapshot of his inner sanctum—Fitzgerald on the opening track's billowing smoke stacks, the serpentine vocals of Gina Mitchell and the magic hands of mixer Louis Mitchell on 'On Release,' and Wicked Beat Sound System’s Kye on 'Poor Man Beggar Man Thief'. Meanwhile, 'Suicide Bomber' smoulders with the tension of a lost Muslimgauze relic, as the instructional 'Roll Up' and 'The Last Straw' spiral deeper into Omar’s signature production vortex— where space stretches in slow motion and walls reverberate with ricocheting delay.
A true icon of Sydney’s underground scene, the larger-than-life Omar passed away on 23 June 2009 after a valiant battle with cancer. He is remembered for his assertive spirit, larrikin humour, wild anarchic personality, and enduring mantra: “Love and live your life”.1




















