Das Must-Have-Album des Jahres von R&B-Visionärin Ravyn Lenae! Nach ihrem weltweiten Durchbruch mit dem Mega-Hit „Love Me Not“ und Arena-Tourneen mit Sabrina Carpenter meldet sich die Ausnahmekünstlerin aus Chicago mit ihrem dritten Studioalbum „Blue Island“ zurück. Komplett exekutiv-produziert vom GRAMMY-Gewinner Dahi, sprengt das Werk mutig alle Genre-Grenzen. Ravyn fusioniert ihren klassischen R&B-Sound mit Einflüssen von Ikonen wie Blondie und The Sundays zu einem zutiefst persönlichen und mitreißenden Pop-Meisterwerk. Neben der verführerischen neuen Single „Handle“ glänzt das Album unter anderem mit der hochkarätigen Kollaboration „Reputation“ (feat. Dominic Fike).
Im Oktober 1962, als das Bossa-Nova-Fieber in den USA gerade erst um sich zu greifen begann, gab
der Tenorsaxofonist Ike Quebec dem neuen Stil aus Brasilien auf seinem Album “Bossa Nova Soul Samba”
eine ganz eigene Note. Sein sinnlicher Ton durchdrang die luftige brasilianische Atmosphäre mit einer
seelenvollen Prise Blues und schuf so ein melodiöses Meisterwerk, zu dem auch der Gitarrist Kenny Burrell
erheblich beitrug. Dabei mied Quebec geschickt die Bossa-Nova-Hits von Tom Jobim, João Gilberto und
Luiz Bonfá. Stattdessen stellte er ein sublimes Repertoire aus Eigenkompositionen, weniger bekannten
brasilianischen Stücken sowie zwei klassischen Kompositionen von Antonín Dvořák und Franz Liszt zusammen. Umso tragischer war es, dass dies sein letztes Album sein sollte: Nur drei Monate später starb Quebec
im Alter von 44 Jahren an Lungenkrebs.
Zwei Monate bevor Jackie McLean sein bahnbrechendes Meisterwerk “One Step Beyond” einspielte, hatte
der Altsaxofonist im Studio von Rudy Van Gelder ein dynamisches Quintett für eine Aufnahmesession versammelt. Trotz der hochkarätigen Besetzung mit dem Trompeter Donald Byrd sowie dem Pianisten Herbie
Hancock und dem Schlagzeuger Tony Williams - die kurz danach Mitglieder des zweiten großen Quintetts
werden sollten - legte Produzent Alfred Lion die Aufnahmen erst einmal auf Eis. Sie wurden erst 1980
als Teil der “Connoisseur”-Reihe unter dem Titel “Vertigo” veröffentlicht. Das Quintett präsentierte eine
schwindelerregende Vielfalt an Stilen - von energiegeladenem Post-Bop über raffnierten Funk bis hin zu
langsamem Blues. Gekoppelt wurden das Material auf dem Album mit einer klassischen Hard-Bop-Nummer
aus dem Jahr 1959, die McLean mit einem anderen exzellenten Quintett ursprünglich für das Album “New
Soil” aufgenommen hatte. Auf diesem Album war sie aber wegen Platzmangels nicht erschienen.
East meets West im neuen Album von Jazz-Altmeister Charles Lloyd.
Mit “Sangam & Friends“ ehrt der legendäre Saxophonist und Flötist seinen engen Freund und langjährigen
musikalischen Weggefährten Zakir Hussain. Das Album vereint bislang unveröffentlichte Aufnahmen des
Sangam-Trios – Charles Lloyd, Zakir Hussain und Eric Harland – mit einer hochkarätigen Besetzung indischer Musikerinnen und Musiker und dokumentiert eine außergewöhnliche künstlerische Begegnung, die
heute eine besondere Bedeutung erhält.
Im Zentrum des Albums stehen Studioaufnahmen, die 2009 in Mumbai entstanden. Anlass war Hussains
jährliches “Abbaji“-Konzert zu Ehren seines Vaters, des Tabla-Meisters Alla Rakha. Nach dem Konzert
begaben sich Lloyd, Hussain und Harland gemeinsam mit einigen der bedeutendsten Vertreter der indischen Klassik ins Nirvana Studio, um die musikalischen Impulse dieser Begegnung weiterzuführen. Mit dem
Carnatic-Sänger Vijay Prakash, Bansuri-Meister Rakesh Chaurasia, Sarangi-Spieler Sabir Khan, Keyboarder
Ranjit Barot und Sitar-Virtuose Niladri Kumar entstand ein faszinierender Dialog zwischen Jazz und den
reichen Traditionen des indischen Subkontinents.
Nach dem Tod Zakir Hussains im Dezember 2024 erhalten die Aufnahmen eine zusätzliche emotionale
Dimension: Sie bewahren nicht nur den Moment einer außergewöhnlichen musikalischen Zusammenarbeit,
sondern auch das Vermächtnis einer tiefen Freundschaft, die in dieser Musik weiterlebt.
Der Erfinder der "Infinite Guitar", der kanadische Musiker Michael Brook, schuf mit seinem 1992 bei 4AD erschienenen Album Cobalt Blue eine zeitlose und leise überwältigende Sammlung instrumentaler Stücke und schimmernder Klanglandschaften. Mit Beiträgen des Ambient-Pioniers Brian Eno, des Komponisten und Multiinstrumentalisten Roger Eno sowie des Grammy-prämierten Produzenten Daniel Lanois. Live at the Aquarium, später im selben Jahr aufgenommen, dokumentiert einen seltenen Soloauftritt Brooks in London und hebt das hypnotische Sustain und die atmosphärische Tiefe hervor, die sein Werk prägen. Über seine Alben hinaus komponierte Brook Filmmusiken für gefeierte Filme wie Into the Wild, Brooklyn und An Inconvenient Truth. Neu remastert von Rashad Becker und präsentiert als kristallklares 2LP-Set mit Artwork von Alison Fielding auf Basis der originalen v23-Designs, markiert diese Veröffentlichung die erste Vinyl-Wiederauflage von Cobalt Blue sowie das Vinyl-Debüt von Live at the Aquarium - eine längst überfällige Würdigung eines unterschätzten Juwels im 4AD-Katalog.
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Legendary hard-bop pianist and composer Horace Silver (1928 - 2014) was influenced by a wide range of musical styles, notably gospel, African, Latin, and Soul Jazz. He recorded primarily for Blue Note between 1952 and 1980, resulting in 25+ album releases. Presented here is Horace Silver's fourth LP Silver's Blue taped for the Epic label during two sessions in 1956, which followed three earlier sessions he had already recorded for Blue Note. The Epic session was to be the last LP he cut for the label, following which he returned to Blue Note where he remained until 1980 with the album 'Silver'n Strings Play the Music of Spheres'. The longevity of Silver's tenure with Blue Note was down to a deep friendship with the label's boss Alfred Lion, who allowed him greater input on aspects of album production than was usual at the time. Silver's Blue includes Blue Note stable mates Donald Byrd and Hank Mobley.
Following a huge wave of global support since its digital debut, ‘Edge Of Desire’ from Jonas Blue & Malive finally lands on 12" vinyl. A fitting format for one of the most talked-about house records of the past twelve months.
Since its release in July 2025, ‘Edge Of Desire’ has become a genuine streaming and club phenomenon. The sun-drenched house cut built on shimmering guitar riffs, bubbling synths and an irresistible vocal hook quickly took on a life of its own, topping Beatport Overall Chart and spending weeks in the Top 10 while racking up 100 million streams worldwide and over 100,000 global radio plays. From major playlists to festival stages, the track’s uplifting energy has made it a staple for selectors and listeners alike, with early DJ support from tastemakers including Adriatique, Adam Ten and Carlita.
Now, ahead of summer 2026, the record arrives on a special 12" vinyl edition bringing together the original alongside standout reinterpretations from some of house music’s most respected names. Dutch favourite Franky Rizardo delivers a groove-heavy club workout, Florida legends Jazz-N-Groove add their unmistakable soulful house touch, while Grigoré & Serve Cold transform the track into a deep, rolling dancefloor weapon.
With the original continuing to dominate playlists and dancefloors around the world, the vinyl release of ‘Edge Of Desire’ feels perfectly timed. Ready to soundtrack open-air sets, beach parties and late-night club moments throughout the season. For DJs, collectors and house music fans alike, this pressing captures the record at the peak of its momentum: a modern Defected anthem finally given the wax treatment it deserves.
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Mit gemeinsamen Aufnahmen mit den beiden amerikanischen Jazzlegenden Lee Konitz und Charles Lloyd
hatte sich der außergewöhnliche französische Pianist Michel Petrucciani in den frühen 1980er Jahren in die
internationalen Schlagzeilen gespielt. Auf “Power of Three”, seinem zweiten Album für Blue Note Records,
präsentierte sich der 23-jährige Pianovirtuose mal im Duo, mal im Trio mit zwei weiteren amerikanischen
Jazzgrößen: dem Gitarristen Jim Hall und dem Saxofonisten Wayne Shorter. Das 1986 beim Montreux
Jazz Festival live aufgenommene Album dokumentierte einen geradezu magischen Abend, an dem drei
Ausnahmemusiker aufeinandertrafen.