Atmosphärische Instrumentals für den Post-Hardcore-Aussteiger. Tristezas Y2K-Album für Tiger Style kehrt ein Vierteljahrhundert später zurück auf den Konsummarkt. Aufgenommen in Chicago - der Post-Rock-Hauptstadt der Welt - verwebt "Dream Signals In Full Circles" schimmernde kontrapunktierte Gitarren, mathlete präzise Perkussion, Synthesizer-Glasur und dramatische Streicher zu einem Trance-induzierenden klanglichen Bildschirmschoner.
Atmosphärische Instrumentals für den Post-Hardcore-Aussteiger. Tristezas Y2K-Album für Tiger Style kehrt ein Vierteljahrhundert später zurück auf den Konsummarkt. Aufgenommen in Chicago - der Post-Rock-Hauptstadt der Welt - verwebt "Dream Signals In Full Circles" schimmernde kontrapunktierte Gitarren, mathlete präzise Perkussion, Synthesizer-Glasur und dramatische Streicher zu einem Trance-induzierenden klanglichen Bildschirmschoner.
EELS-Frontmann E und Kate Mattison (79.5) präsentieren: BOO BOOS – YOUNG LOVE
Ein bicoastales Indie-Soul-Debüt zwischen Charme, Tiefgang und verspielter Nostalgie
Mit Young Love veröffentlichen die Boo Boos – bestehend aus Mark Oliver Everett (aka E, Frontmann von EELS) und Kate Mattison von 79.5 – ihr gemeinsames Debütalbum. Entstanden zwischen Los Angeles und Brooklyn, verbindet das Album verspielten Indie-Soul, herzliche Melodien und den unverkennbaren Sound zweier Ausnahmemusiker*innen.
Was mit einem zufälligen KCRW-Radiomoment begann, entwickelte sich schnell zu einem kreativen Hin-und-Her zwischen Küsten und Klangwelten. Produziert wurde das Album vom Duo selbst, aufgenommen u. a. mit Koool G Murder, Tommy Walter, The Chet, Caíto Sánchez und dem Hollywood Boo Boo Orchestra, dirigiert von K.G. Murder.
Young Love ist mal groß, mal intim, immer aufrichtig – ein warmherziges, unangestrengtes Album, das Soul, Pop und persönliche Geschichten in den Mittelpunkt stellt.
Für Fans von: EELS, 79.5, Durand Jones, Lady Wray, Chicano Batman, nostalgischer Pop-Intimität und liebevoller DIY-Produktion.
"Hyperglyph" is the first new album in 11 years from composer/trumpeter/synthesist Rob Mazurek and composer/percussionist Chad Taylor"s long-running Chicago Underground Duo project. Mazurek and Taylor have played music together in a multitude of formations over nearly three decades, including their ongoing partnership in Mazurek"s large-format-skyward-expressionism vehicle Exploding Star Orchestra, in the expanded Chicago Underground Trio, Quartet and Orchestra (all with guitarist Jeff Parker), as well as a plethora of other assemblages. The early albums by the Duo have proven to be embryonic blueprints for the avant-jazz / electronic / indie rock hybridizing of the time, making them majorly important moments in the articulation of the "jazz" dimensionality of the then-burgeoning "post rock" sound. That sound, of course, was being transmitted far and wide due to the success of these groups as well as the Mazurek/Parker project Isotope 217, and the Chicago Underground"s frequently-intersecting collaborators in Tortoise. Just as most of the still-working projects born of that era have evolved, reconfigured, and grown, the Chicago Underground Duo has undergone a number of musical moltings, with the project always in the background of disparate individual aural investigations. The concurrent personal evolutions of Mazurek and Taylor as the Duo project drops off and picks back up makes it a true reflection of their own lives and friendship.
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Repressed for the first time since its initial release in 1993 this classic piece of sexed-up Chicago ephemera has been fetching eye-watering prices on Discogs for years. Radio, inst,& dub mixes all deliver the quintessential 90s vibe, complete with Korg M1 piano and sax riffs.
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4 killer cuts from the hand of the argentien producer Candido. From the belgian new beat to classic chicago jackin' house sound. Recorded in BSAS with love
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Tender / Wading zeigt Matthew Sage, alias M. Sage, in den Ausläufern und Weiden Colorados, wo er schreibt, aufnimmt und zu einem Stück seiner Heimat und Identität zurückkehrt, wobei ein Akt der Fürsorge den nächsten nach sich zieht. Das Album, das hauptsächlich auf Klavier und Klarinette aufgebaut ist und dann mit Gitarre, modularem Synthesizer, Percussion und Feldaufnahmen aus der Umgebung seines Zuhauses verziert wurde, ist eine weitreichende, ruhige Vision von Vitalität, radikaler Sanftheit und dem beruhigenden Gefühl, nach Hause zu kommen, auch wenn sich das Zuhause verändert hat. Seit den frühen 2010er Jahren hat Sage ein eigenwilliges Musikrepertoire zusammengestellt, das sich in verschiedene Klangrichtungen erstreckt, sich in Veröffentlichungen auf Geographic North, Orange Milk und Moon Glyph manifestiert und sowohl kritische Aufmerksamkeit als auch eine treue Zuhörerschaft für jede neue Wendung erlangt hat. 2023 debütierte Sage bei RVNG Intl. mit Paradise Crick, das zeitgleich mit seiner laufenden Arbeit im improvisierten Ambient-Jazz-Quartett Fuubutsushi erschien. Nun präsentiert er sein nächstes Soloalbum und seine neue Richtung. Tender / Wading folgt auf Sages Rückkehr nach Colorado nach fast einem Jahrzehnt in Chicago, wo er nun mit seiner jungen Familie dreißig Meilen außerhalb seiner Heimatstadt ein paar Hektar verwildertes Land bewirtschaftet. In einem ganzheitlichen Kontrast zu Cricks synthetischer Klangwelt schafft Sage Kunst aus dem Akt des Pflegens neuen Wachstums, hinterfragt Konstrukte des häuslichen Lebens und versteht die Spuren seines früheren Selbst durch die schmutzverschmierte, schweißvernebelte Linse der Gegenwart. Das Ergebnis ist sein bisher autobiografischstes Material, geprägt von Zeit und Veränderungen in der Wahrnehmung sowie bedeutungsvollen Details aus Sages psychischer Suche. Sage vergleicht das Gefühl, verschiedene Versionen von sich selbst zu sehen, mit der berühmten Hase-Ente-Theorie des Philosophen Ludwig Wittgenstein. ,Es ist dieselbe Zeichnung, aber je nachdem, wer man ist, wo man ist und wann man ist, sehen manche Menschen einen Hasen und manche eine Ente oder beides", erklärt Sage. Hier sind das Subjekt und der Betrachter, zurück in vertrauten Landschaften, als Partner und Elternteil, der Gestrüpp zurückschneidet, gedemütigt von invasiven Pflanzen, Schädlingsbefall und verdichtetem Lehmboden, seine Prioritäten haben sich grundlegend geändert. Und doch ist auch dieses andere Ich da: ein gewiefter Akademiker, der oft in Memes denkt und das Ziehen seines Handys in der Hosentasche spürt. ,In diesem Album geht es darum, diese Wahrnehmungsverschiebungen zu ergründen und ihnen Raum zu geben, beides zu tun: hüpfen und quaken." Es ist ein inneres Kind, das Sages intermediale Praxis in seinem Atelier leitet, einer Scheune, die nach dem großen Umzug im Jahr 2022 im Rahmen einer hausweiten DIY-Renovierung umgebaut wurde. Im Inneren werden Gedichte zu Zeichnungen, zu Skulpturen im Hinterhof und darüber hinaus, und alberne Ausflüge in den Vogelgesang oder die Freude an der Herausforderung, Klarinette zu lernen, weichen ernsthafter Musik. ,Ich glaube, ich habe entdeckt, dass es diese Linien gibt, die alles miteinander verbinden", sagt er. ,Und dieses Album ist voller hartnäckigem Optimismus und Hoffnung, aber auch der Bewusstheit, dass wir uns in einer späten Phase befinden, und dem Versuch, mit der Rhetorik dieser Phase umzugehen." Für Tender / Wading setzt Sage einen unverwechselbaren Sound ein: eine pastorale Art von Folk Kosmiche, kontemplativer elektroakustischer Barn Jazz für die Front Range, voller blasser Puddle Blues und rostigen Oil Drum Reds. Die meisten Songs entstanden auf einem 1910er Hamilton-Klavier, das kurioserweise in Chicago gebaut, von den Vorbesitzern zurückgelassen und von Mäusen bewohnt worden war. Die zufällige Begegnung mit dem Instrument fühlte sich kosmisch an, nicht nur wegen seiner Verbindung zur Windy City, sondern auch wegen Sages sich weiterentwickelnder Herangehensweise an das Songwriting nach Fuubutsushi. Er fühlt sich hinter den Tasten wohler und kehrt zurück zum Schlagzeug (seiner Jugendliebe). In einem passenden Raum für Holzblasinstrumente umarmt er das Elementare und Absichtliche und verleiht der Musik von Anfang an mehr strukturelles Gewicht und Wärme. Tender's M. Sage verbindet die Studioexperimente und Improvisationen seiner Vergangenheit mit einem geschärften Ohr für melodische Phrasierungen und Akkordwechsel und hat seine übliche Fülle an Demos auf neun finale Stücke reduziert. Seine charakteristischen Weltbilder bleiben erhalten, von Holzhauskröten, die in statischer Elektrizität schwimmen, über raschelndes Gras und Regen, der in die Dachrinnen plätschert, bis hin zu walzenden Sternbildern im Mondlicht. Während Cricks Universum aus magischem Realismus und digitaler Fantasie entstanden ist, greift Tender / Wading direkter auf menschliche Erfahrungen zurück. Er weist schnell Vorwürfe zurück, es handele sich um ein hochkonzeptionelles Album: ,Ich mache einfach die Musik, die ich selbst gerne in meinen Kopfhörern hören würde, während ich Unkraut jäte oder so." Es könnte beides sein, wie der Hase und die Ente behaupten würden: zutiefst persönlich und abstrakt, eine faszinierende und natürliche Wendung eines experimentellen Künstlers des 21. Jahrhunderts, dessen Vermächtnis sich in Echtzeit weiterentwickelt und wächst.
Ten City is universally known as one of the foundational House Music artists who helped to preach the gospel of House from Chicago out to the world during the genre’s formative years in the late 80’s. Remarkably Ten City is still recording and performing, with the voice and face of Ten City Byron Stingily delivering classic songs like “That’s The Way Love Is,” “Devotion” and “Right Back To You” to adoring fans from multiple generations around the world.
Throughout his career, Byron has always had a keen sense of where House Music is going both on a musical and cultural level, and the role Ten City could play to stay at the forefront. He saw that now in the year 2025 the time was right to collaborate with a new generation producer who could “walk the walk” in terms of knowing how to utilize to the fullest the multiple emerging production techniques making House Music dancefloors jump. At the same time, whomever he worked with to create a new Ten City album had to be so well versed and respectful of the group’s legacy that they would not stray too far from what the original songs and albums were all about.
He found his man in another Chicago native DJ Emmaculate, who is well known among house music fans as one of the most talented writer / producer / DJs in the genre.
For the new album on Nervous Records, appropriately entitled “The Next Generation,” Byron and Emmaculate have expanded the Ten City sound both musically and in terms of vocal contributors. While “Voice Of House Music” Byron Stingily still delivers slam-dunk hits with his inimitable style, the album also includes supreme vocal contributions from Mon’Aerie, Uneq’ka, DRAMA D. Lylez, and a rap delivery from OVEOUS.
This Double Pack vinyl consisting of 8 songs with a custom jacket is a priceless and must-have addition to anyone and everyone who is a fan of the house music genre.
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Requiescat Record is the new EP by New Brutalism, a minimal rock quartet formed in Knoxville, Tennessee, in 1998. The band comprises vocalist Shane Elliott, guitarist/vocalist Matt Hall, bassist/vocalist David Basford, and drummer Carey Balch. The three-track release - "088," "087" and "089," in keeping with their strict numerical naming convention - was recorded in 2021 by the late, great Steve Albini at Electrical Audio, and mastered by Bob Weston at Chicago Mastering Service in 2025. For the band, "less is more" became a guiding principle - channeled through an unwaveringly raw, direct, and honest approach to sound. Out of partly sound, partly aesthetic, mainly a thirst to build, New Brutalism performs on aluminum instruments built by the band members. They chose the material because itE¼s lighter than steel, more consistent than wood, and easy to machine. Above all, itE¼s precise - and thereby, can produce precise music. In 2021, New Brutalism entered Electrical Audio to record Requiescat Record. Named after a Latin term meaning a prayer for the repose of a dead person, Requiescat Record retroactively became a dedication to AlbiniE¼s memory. The band acknowledges that so much of the aesthetic, interests and sounds they admired are a product of his influence and the circle of artists around him. His death instigated a state of urgency. A desire to act became more pressing, to strike more often, and usher in a new era of productivity. Shattered and kinetic, forgedby time and tragedy, with god-given sonicquality, Requiescat Record may acknowledge the dead, but this music feels ever so alive.
Requiescat Record is the new EP by New Brutalism, a minimal rock quartet formed in Knoxville, Tennessee, in 1998. The band comprises vocalist Shane Elliott, guitarist/vocalist Matt Hall, bassist/vocalist David Basford, and drummer Carey Balch. The three-track release - "088," "087" and "089," in keeping with their strict numerical naming convention - was recorded in 2021 by the late, great Steve Albini at Electrical Audio, and mastered by Bob Weston at Chicago Mastering Service in 2025. For the band, "less is more" became a guiding principle - channeled through an unwaveringly raw, direct, and honest approach to sound. Out of partly sound, partly aesthetic, mainly a thirst to build, New Brutalism performs on aluminum instruments built by the band members. They chose the material because itE¼s lighter than steel, more consistent than wood, and easy to machine. Above all, itE¼s precise - and thereby, can produce precise music. In 2021, New Brutalism entered Electrical Audio to record Requiescat Record. Named after a Latin term meaning a prayer for the repose of a dead person, Requiescat Record retroactively became a dedication to AlbiniE¼s memory. The band acknowledges that so much of the aesthetic, interests and sounds they admired are a product of his influence and the circle of artists around him. His death instigated a state of urgency. A desire to act became more pressing, to strike more often, and usher in a new era of productivity. Shattered and kinetic, forgedby time and tragedy, with god-given sonicquality, Requiescat Record may acknowledge the dead, but this music feels ever so alive.
Das erste Live-Album der coolen Fachleute für heiße Musik!
Mit ihrem Studio-Debütalbum haben LA LOM aus Los Angeles die Messlatte für groovende Latin- und
Soul-Instrumentals mit Retro-Touch sehr hoch gehängt. Zac Sokolow (Guitar), Jake Faulkner (Bass) und
Nicholas Baker (Drums/Percussion) sind seitdem fleißig durch die USA und Europa getourt und haben sich
mit heißen Konzerten in packend vollen Clubs viele Fans erspielt.
Deshalb wurde es jetzt höchste Zeit für ihr erstes Live-Album. “Live At Thalia Hall” wurde in der bekannten Konzerthalle in Chicago mitgeschnitten, in der LA LOM eine kreisrunde Bühne mitten im ekstatisch
mitgehenden Publikum bespielten.
Nachpressung 2025, klassisch schwarzes Vinyl mit Obi-Banderole! Seit ihrer Gründung 2004 hat sich das dänische Instrumentalquartett CAUSA SUI zu einem verehrten Act in der fruchtbaren Psychrock Szene Europas gemausert und eine loyale Fangemeide erschlossen, die bereit ist horrende Preise für die ersten Pressungen der sieben LPs der Band zu zahlen. Die Saat wurde auf Festivals wie dem Roadburn, Roskilde und Burg Herzberg gelegt und Lob und Ehre aus den Federn von Uncut, Mojo und der Psych-Legende Julian Cope geerntet. Es versuchen sich viele Psych- und Stonerbands an der perfekten Imitation dieses alten Heavypsych Sound, der sich circa im Jahr 1979 verorten lässt, doch CAUSA SUI haben sich ihren ganz eigenen Weg erschlossen. CAUSA SUI bedienen sich aus einem deutlichen größeren Pool, als nur die üblichen Verdächtigen BLACK SABBATH Riffs und dem klischeebeladenen Krautrock-Gejamme. Kollaborationen reichen von Mitgliedern von TORTOISE und dem CHICAGO UNDERGROUND ENSEMBLE bis zu SUNBURNED HAND OF MAN; die Band fügt zu ihrem experimentellen Sound stetig unerwartete Elemente hinzu. CAUSA SUI sind als der Sound einer Monsterwelle beschrieben worden, die über die letzten vier Jahrzehnte der Rockmusik hinwegrollt. Das war niemals wahrer als jetzt, mit ihrem neuesten und ambitioniertesten Album ,Euporie Tide". Die harten Riffs sind auf jeden Fall präsent, aber es wird schnell klar, dass hier nicht in den Gewässern des ,Retrorock" verharrt wird. Das hier geht tiefer. Wo frühere Alben eher spontan daherkamen, wurde ,Euporie Tide" mit größter Sorgfalt verwirklicht. CAUSA SUI weben einen üppigen und komplexen Soundteppich aus Fäden, die den Electric Jazz, Post Rock, Exotica, Heavy Rock, Raga und alle Arten des Psych seit den frühen Siebzigern zugrundelegen. Ob die Band sich nun für straighten Rock entscheidet oder sich ins Territorium der Free Form begibt, so herrscht jedoch immer die besondere Wärme und Atmosphäre vor, die so typisch für CAUSA SUI ist. Das Album wurde mit Jonas Munk aufgenommen und produziert, der einen Sound erschaffen hat, der gleichzeitig naturalistisch und äußerst detailreich daherkommt.
Emerging from the shadows of a small apartment in Chicago’s South Side Pilsen neighborhood in 1999, Winterlight was produced and mixed by Daniel Thompson over the course of three years, from 1999 to 2002. It’s an intimate and evocative album that captures a pivotal chapter in Thompson’s life and echoes the spirit of a formative era in the underground music scene.
Thompson’s journey began in the heat of Houston, Texas, where his love for sound quickly became an obsession. By the late ’90s, he was among the first DJs in Houston to champion the sound of Chicago house, often driving long distances from Texas to Chicago in search of records, inspiration, and connection. These trips—equal parts pilgrimage and education—eventually led him to relocate to Chicago, where his artistic vision would fully take shape. Winterlight is the direct result of that move. Crafted over several years, the album embodies a raw, hands-on approach to production, built from analog synths, outboard gear, and hours of meticulous layering. Thompson leaned on tools like the Kurzweil K2000, SE-1, Juno-106, and classic processors such as the DP4 and TC Electronic units, shaping each track with
care and intention.
Blending atmospheric textures with hypnotic rhythm and subtle experimental flourishes, Winterlight captures the sound of an artist deeply engaged with his tools and surroundings. His extensive vinyl collection—over 3,000 records—served as both palette and inspiration, with carefully chosen samples lending further depth and narrative to the music. Now set for release across all digital platforms and as a limited double 12" vinyl edition through Berlin’s Word & Sound, Winterlight invites listeners into a soundscape that is both immersive and personal. More than just an album, it is a sonic document of a moment in time—rich in tone, memory, and intent. For those willing to listen deeply, Winterlight offers a rare window into the underground spirit of the early 2000s and the inner world of a producer finding his voice.
Back in 1979, a new kind of superhero entered the Chicago music scene, '...Daryl Cameron somehow entered the phonebooth of his mind and emerged as Captain Sky.' His first album for LA based AVI record 'The Adventures of Captain Sky' was a smash hit and established Captain Sky as a serious Afro Funk artist right next to Detroit’s George Clinton and Bootsy Collins.The first song on the album, Moonchild was released as a very limited promo 12-inch and remixed by Chicago radio DJ Peter Lewicki. The result is a timeless cosmic disco tune that may be one of the best disco song ever made.
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Legendary R&B vocalist Chantay Savage returns with "Still", a stunning new single released on Mirror Ball Recordings. Known for her timeless voice and emotive delivery, Chantay brings soulful elegance to a modern groove—blending classic R&B sensibilities with contemporary production.
This release marks a powerful moment of reflection, resilience, and growth, perfectly suited for lovers of real soul music and fans of artists like Jill Scott, Angie Stone, and H.E.R. • Return of legendary 90's R&B talent Chantay Savage. • Still is a certified modern soul classic gaining huge support from the scene since it's digital release. • Produced by Chicago house music legend Terry Hunter & James Poyser (The Roots)
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Marja Ahti is a Swedish artist living in Turku, Finland. She works with found sounds, objects and electronics, creating auditory assemblages that reveal a profound sensitivity to sound’s tactile potential. This new record sees her palette expand to include more recognisable acoustic instrumentation, albeit working in collaboration with musicians who are already reconfiguring how those instruments can sound.
Touch This Fragrant Surface of Earth has its roots in a tape piece presented at Lampo in Chicago. Ahti then started working with Isak Hedtjärn (clarinet), Ryan Packard (percussion) and My Hellgren (cello) at the electronic music studios (EMS) in Stockholm. Incorporating recordings from those sessions, Ahti presented a new iteration of the work at the Seventh Edition Festival for Other Music in February 2024 with the trio performing live on stage whilst Ahti helmed the mixing desk, spatialising a specially made tape part through the INA GRM’s Acousmonium speaker orchestra. The piece has since gone through several further iterations before arriving at the version we have here on the LP's B-side where immense bass pressure and high frequency tones buffer restless amplified breath and scrape that folds over itself with extraordinary dynamics and subterranean activity before giving way to gorgeous resonant forms and passages of ritual purpose and sheer, unmistakeable beauty.
The A-side is Touch This Fragrant Surface of Earth’s gentle double. Still Life with Poppies, Mirror and Two Clouds offers a companion reconfiguration of Ahti’s resynthesised percussion sustain and the same recordings of Hedtjärn and Hellgren from EMS, but here they’re nestled in a sonic landscape of calm and restraint that gives them a wholly other character. Ahti also draws on older recordings she’d made of Sholto Dobie’s diy pipe organs and uses these to create repeating patterns and flourishes of sliding pitches that emerge unexpected out of cycling passages of Ahti’s clear struck metal, destabilising electronic interventions and minimal piano figures.
Marja Ahti: “I’ve been fascinated with the kind of elemental quality the sounds I'm using have such as airy sounds or earthy, wooden sounds. These qualities can also be found in wind instruments and percussion and the musicians I worked with on Touch This Fragrant Surface of Earth are really good at enhancing these qualities in their playing. I wanted to have this connection between found sounds, field recordings, or pre-recorded sounds, objects, and material, and see where these sounds might meet each other, and hopefully blend is a natural way without a divide between instrumental music, or acoustic music, or electronic music. But also, when you bring in people they come with their personalities and their ideas which is also energizing and brings surprising things into the collaboration that I couldn't come up with myself. I was really interested in making this a proper collaboration and not just coming up with the piece and giving it to them. We had the sessions at EMS where we could share ideas and Isak, Ryan and My could bring in their own ideas. Making recordings there gave me time to process these ideas and to also approach them in the same way that I would work with any other sound.”
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next instalment in our ongoing ‘Yearbook’ series – pressed in lovely-lime-green vinyl on a 3-LP set packed with 47 stellar tracks celebrating a brilliant year of pop singles. NOW – Yearbook 1976.
LP1: Kicking off in magnificent style with signature songs from legendary artists: A #2 in 1976, Queen’s ‘Somebody To Love’ is first up, followed by Electric Light Orchestra with ‘Livin’ Thing’, Fleetwood Mac with ‘Say You Love Me’, and 10cc with ‘I’m Mandy Fly Me’. Dr. Hook had a huge hit with ‘A Little Bit More’, and Chicago hit #1 with their all-time classic ballad ‘If You Leave Me Now’, while the side closes with Eric Carmen’s enduringly popular ‘All By Myself’. Flip the LP over for huge hits from the year – including 4 #1s: 14 years after making their UK chart debut, Frankie Valli & The Four Seasons enjoyed their first chart-topper with ‘December 1963 (Oh What a Night)’, whilst Leo Sayer reached #2 in the UK, and #1 in the US with ‘You Make Me Feel Like Dancing’. Pop gems follow from David Dundas, Bryan Ferry, Sailor, Smokie – and Slik, featuring a pre-Ultravox Midge Ure reached the top with ‘Forever And Ever’. Showaddywaddy celebrated their biggest hit and their first #1 with ‘Under The Moon Of Love’, and the UK won at Eurovision, with the winner ‘Save Your Kisses For Me’ by Brotherhood Of Man not only hitting the #1 spot but also becoming 1976’s biggest seller and bringing the first LP to a close.
LP2: Opening with a stellar run of pure-pop classics. Elton John celebrated his first UK #1 single, in a duet with Kiki Dee on ‘Don’t Go Breaking My Heart’, and Cliff Richard with ‘Devil Woman’, ahead of dance-floor favourites – and both #1s in ’76: Tina Charles with ‘I Love To Love’ and The Real Thing with ‘You To Me Are Everything’. More pop nuggets follow from Billy Ocean and Dana, before the side finishes with R&J Stone with ‘We Do It’ and the sublime ‘Midnight Train To Georgia’ from Gladys Knight & The Pips. Over on the second side, ‘Silly Love Songs’ gave Wings a UK #2 and became ‘76’s biggest seller in the US and opens a run of great vocalists; Neil Diamond, Daryl Hall & John Oates with ‘She’s Gone’, Paul Simon’s ’50 Ways To Leave Your Lover’ and a trio of the year’s classic rock smashes: ‘The Boys Are Back In Town’ from Thin Lizzy, ‘Squeeze Box’ from The Who, and closing with the epic ‘Music’ from John Miles.
LP3: Celebrating ‘76’s dancefloor with a stunning collection of disco and soul gold: First up, Donna Summer with her debut smash ‘Love To Love You Baby’ before ‘More More More’ from Andrea True Connection and Candi Staton’s timeless ‘Young Hearts Run Free’. Melba Moore with ‘This Is It’ comes ahead of Diana Ross with the genre-defining ‘Love Hangover’, and the side is completed with huge floor-fillers from Tavares and Barry White ahead of The Isley Brothers with the soul standard ‘Harvest For The World’ and over on the final side country music is represented with Dolly Parton making her UK singles chart debut with ‘Jolene’ three years after it was a hit in the US, but it was a Dutch band, Pussycat, who hit the top with their country-pop track ‘Mississippi’. Bonnie Tyler made her chart debut with ‘Lost In France’, and ‘Forever And Ever’ gave Demis Roussos a ’76 chart topper, and an easy-listening classic, whilst Guys N Dolls had a second Top 5 hit with their cover of ‘You Don’t Have To Say You Love Me’. The LP ends with a trio of the year’s most beautiful ballads: Gallagher And Lyle with ‘Heart On My Sleeve’, ‘Love And Affection’ the stunning singles chart debut for Joan Armatrading, and finishing with a second peerless single on this collection from Elton John with ‘Sorry Seems To Be The Hardest Word’.
NOW – Yearbook 1976 – a celebration of the diversity and wonderful creativity of a truly fabulous year in pop.
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Finally back in print on vinyl and CD after having been unavailable for several years! First released in 2013, Euporie Tide has become the quintessential Causa Sui record over the years. For many fans this 2LP has served as the perfect entry point to the band's multi-faceted oeuvre. And with good reason – from the first notes of ”Homage” to the peaceful closer ”Eternal Flow” the listener is taken on a beatific ride. The band manages to condense an impressive range of influences into these ten tracks. Previous albums were largely centered around lengthy freeform jamming, but on Euporie Tide, this side of the band is carefully dosed to balance concise, almost proggy song structures. Everything fans of the band cherish so much is here in abundance: the fuzzy downtuned desert-rock riffs, the blissed-out, motoric krautrock, the dynamic builds, and the fragments of electric jazz and kosmische that are woven into the compositions.
Euporie Tide was created following collaborative albums with members of Sunburned Hand of the Man (Pewt'r Sessions) and Tortoise (released as Chicago Odense Ensemble), which certainly had a cross-pollinating effect on this set. Rarely does a band from the European stoner rock scene embrace such a wide range of stylistic influences, and twelve years after the album's initial release, Euporie Tide deservedly stands as Causa Sui's crowning achievement.
Deluxe black 2LP edition with heavy sleeve, wrap-around obi strip and pvc-lined inner sleeves.
Die richtigen Songs, aneinandergereiht, geben eine belebte Vision unserer Umgebung, als ob frische Augen allein durch Rhythmus gewährt werden können, neue Formen für das verwitterte Drahtgerüst der Welt finden und die Schatten sehen, wie sie mit dem Licht des Tages tanzen. Animal Hospital, die neue LP der Chicagoer Art Punks Ganser, ist ein Monument der Beobachtung, ein Wälzer verirrter Gedanken, die aufgesammelt wurden, während sie sich durch eine Menschenmenge bewegten, die sich zu einer kollektiven Betrachtung der absurden Widersprüche von vorbeiziehenden Leben zusammenfügte. Animal Hospital ist das dynamischste Album von Ganser, das die Grenzen ihres Sounds in neue Bereiche ausdehnt und die elastischen Grenzen des Klangs testet. Der Kern der Band, Alicia Gaines, Sophie Sputnik und Brian Cundiff, bleiben unbeirrt treibenden Mustern treu; Schlagzeug, das mit exakten Beats auf das Herz schlägt, Puls, der von Bass und Gitarren beschleunigt wird, Synthies, die die Nerven beruhigen. Ein endloser Rhythmus unter Füßen, die sich im Takt auf einer Tanzfläche bewegen oder auf einem Bürgersteig. Was hier zusammengetragen wurde, ist eine Sammlung von Beobachtungen, Erinnerungen an die Minuten, die zu Tagen wurden, die damit verbracht wurden, zu beobachten, wie sich die Menschlichkeit in den Menschen verändert und in neue Richtungen dreht. Die Menschen haben ihre Streifen und Flecken gewechselt, oder vielleicht haben sie nur die Zeichen gezeigt, die sie schon immer hatten. Das Leben wurde auf Distanz gehalten. Die Masken wurden straff gezogen. Die Erforschung der surrealen Wahrheiten, die in unseren Herzen schlummern, hat etwas Tiefgründiges, dass das Traurige und Alltägliche so mühelos mit dem Absurden und dem Schönen spielen kann, um etwas Eindringliches, etwas Auffallendes zu schaffen, Lieder, die stechen und aufsteigen und gleichzeitig zum Tanzen auffordern. Aufgenommen in den Jamdek Studios von Doug Malone (mit zusätzliche Aufnahmen von Nick Broste bei Electrical Audio) und produziert in Partnerschaft mit dem langjährigen Verbündeten Angus Andrews (Liars) zwischen Januar und März 2025, ist Animal Hospital ein Meisterwerk von Gansers Handwerk. Songs, die ihr Leben als Notizen begannen, die bereits im Jahr 2020 gekritzelt wurden (mit Ausnahme von ,stripe", einem Demo, das 2021 überarbeitet wurde), wurden hier auf Band geschliffen und in Wachs gepresst. Ganser haben ihren Sound ausgebaut, Mauern errichtet, die sich zu neuen Höhen auftürmen, und Charlie Landsman und Dove Hollis haben sich auf dem Album zusammengetan, um das Fundament zu stützen. Die Zeit auf Tour mit Künstlern wie IDLES, Mclusky und Ted Leo, sowie Shows mit Amyl & The Sniffers, Bikini Kill, Viagra Boys und so vielen anderen haben das unauslöschliche Talent, das in allen Ecken von Gansers Arbeit lauert, nur noch mehr geschärft. Musik, die sich weigert zu glauben, dass irgendetwas wahr ist, dass stattdessen alle Dinge Kraft und Geheimnisse in ihren Schatten bergen, und dass wir nur dann die unausweichliche Schönheit aller widersprüchlichen Dinge verstehen können, wenn wir uns alle auf den Boden begeben und uns einen Sinn geben.
“I can honestly say I’ve never heard anything he’s played” - Liam Gallagher
“The only other keyboard virtuoso who can hold a candle to Christaian wears a cape and performs on ice sometimes, he’s great but I’d go for this chap every time personally” - Marc Riley
‘Shinbone’s Revenge’ is the follow up to Christian’s last album “Whatever Best Serves’ released in 2023. Christian is the founder member of The Earlies, has been Liam Gallaghers keyboard player and is currently the keyboard player in the newly reformed Oasis. Again Christian is joined by ‘The Enemy Chorus’ an ensemble of friends and cohorts this time including Little Barrie (Primal Scream/The The/Liam Gallagher/John Squire) The album is scorched with the psychedelic funk rock heat of Booker T and Brian Auger, the punchy brass arrangements of Chicago Transit Authority and Tower of Power, and the kosmische motorik wonders of Can, Cluster and Harmonia
Large Music proudly presents the long-awaited reissue of David Brown – “Feel Love”, originally released in 1994 and now making its triumphant return on vinyl for the first time in decades. Cataloged as LAR010, this essential piece of Chicago house history has been lovingly remastered and pressed to wax, reaffirming its legacy as a cornerstone of the genre.
Produced by Sherman Rogers and Darren Brandon of the acclaimed Black Ice Productions, “Feel Love” is a quintessential expression of the raw, soulful energy that defined the Windy City’s deep house scene in the early '90s. Blending hypnotic rhythms, warm synths, and David Brown’s emotive vocal delivery, the track captured the hearts of underground dancefloors from Chicago to the world.
Adding to the release's weight is an all-star lineup of remixers who need no introduction:
• Ralphi Rosario, one of house music’s original architects and a member of the legendary Hot Mix 5, brings his signature peak-hour intensity and timeless groove.
• Derrick Carter & Chris Nazuka, operating under their cult alias Red Nail, deliver a raw, stripped-back interpretation, dripping with analog grit and deep, jacking flavor.
This reissue isn’t just a nod to nostalgia—it’s a powerful reminder of house music’s roots and enduring spirit. Whether rediscovered or experienced for the first time, “Feel Love” stands tall as a classic slice of Chicago house, as relevant on today’s dancefloors as it was over 30 years ago.
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Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Mit Bobby"s Place veröffentlicht der Chicagoer Musiker, Performer und Provokateur Bobby Conn sein bislang vielleicht persönlichstes und zugleich absurdestes Werk - ein Konzeptalbum mit zwei Seiten, zwei Welten, zwei Persönlichkeiten. Bekannt wurde Conn in den 1990er-Jahren als Teil der No-Wave- und Performance-Szene Chicagos, wo er mit einer Mischung aus Glam, Funk, Satire und politischem Theater schnell Kultstatus erlangte. Seine Alben erschienen u.a. bei Thrill Jockey, seine Liveshows sind legendär - überbordend, ironisch, unbequem. Bobby"s Place ist ein Album mit doppeltem Boden: Side A entführt in eine psychedelische Klangwelt aus Synthesizern, Holzbläsern und Handtrommeln - ein astrales Zelt, in dem Bobby Conn zwischen Realität und Traum driftet. Side One hingegen ist der Soundtrack zu einer fiktiven Sitcom, in der Bobby in jeder Folge ein neues Business gründet - und scheitert. Die Musik dazu: sechs straffe, energiegeladene Glam-Rock-Stücke mit Biss und Humor. "Ich wollte ein Album machen, das sich wie Fernsehen anfühlt - aber mit der Emotionalität eines Traums", sagt Conn selbst. Bobby"s Place ist ein Ort zwischen Pop und Performance, zwischen Eskapismus und Gesellschaftskritik - typisch Bobby Conn, und doch ganz neu.
IZIPHO SOUL are extremely proud to present first time on a 7” NIMBISS - PARADISE b/w YOU AND I
NIMBISS were a talented group from Chicago, consisting of Barry Burford, Charles Riley, Toni Moore, Kevin Burford and Al Lake; they released a couple of 12”s in the early 80s.
The original NIMBISS 12” is extremely tough to find and an evergreen modern soul classic - it was released slightly later to the group Jewel’s version - both are excellent with the NIMBISS variant raising the boogie stakes by including prominent synths and driving percussive electronic claps.
On the B Side we present YOU AND I - a ballad of epic proportions, the vocals of Charles Riley are truly magnificent.
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Known for her timeless voice and emotive delivery, Chantay brings soulful elegance to
a modern groove - blending classic R&B sensibilities with contemporary production.
This release marks a powerful moment of refection, resilience, and growth, perfectly
suited for lovers of real soul music and fans of artists like Jill Scott, Angie Stone, and
H.E.R.
Return of legendary 90's R&B talent Chantay Savage.
Still is a certifed modern soul classic gaining huge support from the scene since
it's digital release.
Produced by Chicago house music legend Terry Hunter & James Poyser (The
Roots)
2xLP+Book. Black & White Splatter vinyl. Between 1975-77, Chicago's southside nightclubs were experiencing dark times. The after-hours routine may have been on the up, but the sound of urban blues was on its way down, getting funkier, heavier, picking up a Zeppelin echo from the British rock scene that had raided its larder. Thankfully, lightening came by way of a lanky white guy skulking from club to club with a camera and strobe light. Chicago photographer Michael Abramson hit Perv's House, Pepper's Hideout, The High Chaparral, The Patio Lounge, and The Showcase Lounge nightly, not to capture the artists on stage but instead popping off a half-dozen rolls every night exclusively on the seldom photographed crowd. Light: On The South Side gathers more than 100 beautiful black and white Abramson images, as Numero shines its own light on yet another dark corner of the musical past. The 132-page hardback book features not just these photos, but an extended and wildly colorful ephemera section, plus an essay by British novelist and Numero fan Nick Hornby. Housed in a gorgeous slipcase with the 12X12 monograph is the 2LP set Pepper's Jukebox, a 17-track compilation of Chicago blues in transition, as heard from both the stage and the Wurlitzer.
Sunshine and Balance Beams, das neunte Album von Pile, ist eine Sisyphus-Parabel über Arbeit und Leben. Um es zu schreiben, begab sich Sänger Rick Maguire an ,einen dunklen Ort" und rang mit dem Konzept, dass es keine Erleuchtung und kein Ende des Leidens gibt. Maguire erforscht den Workaholismus, den Mythos der Leistungsgesellschaft und die Akzeptanz der Sterblichkeit - und das alles in einer teuflischen Allegorie, in der es darum geht, durch einen schattigen Wald zu stapfen und dem ungewissen Traum einer hellen Lichtung entgegenzugehen. Pile ringt mit existenziellen und sozialen Widersprüchen, indem er klangliche Zwischenräume heraufbeschwört. Die Musik existiert irgendwo im temporären Gleichgewicht von Licht und Schatten, Chaos und Ordnung. Heiße, regenähnliche Gitarren, sich verschiebende Drums, die gewundene Wege in Klang und Tempo ebnen, unheimliche Synthesizer und wässrige Streicher fügen sich zu einem Panorama aus lauter und leiser Dynamik zusammen, das der Emotionalität der donnernden Auftritte der Band entspricht. Die Gruppe bevorzugte auch freilaufende Darbietungen, die das Erzählen von Geschichten belebten, während sie eine Streichergruppe (Geigen, Bratsche, Cello) engagierte, um glühende, durchkomponierte Arrangements zu spielen, die von der Cellistin Eden Rayz und Pile mitgeschrieben wurden. Sie ließen sich von Kino- und Opernpartituren von Chopin, Bernard Herrmann und Ralph Vaughan Williams inspirieren, was Sunshine einen überlebensgroßen Sound verleiht, der Piles blitzschnelle Umsetzungen einiger ihrer bisher zugänglichsten Songtexte noch verstärkt. Die Aufnahme ist ein deutlicher Sprung im Produktionswert und stellt Maguires Gesang auf neue und aufregende Weise in den Mittelpunkt. Pile reiste nach Pawtucket, RI, um zwei Wochen lang bei Machines with Magnets mit der langjährigen Tontechnikerin Miranda Serra (Kal Marks, Kira McSpice) aufzunehmen. Das Album wurde von Seth Manchester (Lightning Bolt, Mdou Moctar) gemischt und von Matt Colton (Aphex Twin, Swans, Muse) gemastert. Sunshine and Balance Beams ist das erste Album von Pile für das Chicagoer Label Sooper Records.
Sunshine and Balance Beams, das neunte Album von Pile, ist eine Sisyphus-Parabel über Arbeit und Leben. Um es zu schreiben, begab sich Sänger Rick Maguire an ,einen dunklen Ort" und rang mit dem Konzept, dass es keine Erleuchtung und kein Ende des Leidens gibt. Maguire erforscht den Workaholismus, den Mythos der Leistungsgesellschaft und die Akzeptanz der Sterblichkeit - und das alles in einer teuflischen Allegorie, in der es darum geht, durch einen schattigen Wald zu stapfen und dem ungewissen Traum einer hellen Lichtung entgegenzugehen. Pile ringt mit existenziellen und sozialen Widersprüchen, indem er klangliche Zwischenräume heraufbeschwört. Die Musik existiert irgendwo im temporären Gleichgewicht von Licht und Schatten, Chaos und Ordnung. Heiße, regenähnliche Gitarren, sich verschiebende Drums, die gewundene Wege in Klang und Tempo ebnen, unheimliche Synthesizer und wässrige Streicher fügen sich zu einem Panorama aus lauter und leiser Dynamik zusammen, das der Emotionalität der donnernden Auftritte der Band entspricht. Die Gruppe bevorzugte auch freilaufende Darbietungen, die das Erzählen von Geschichten belebten, während sie eine Streichergruppe (Geigen, Bratsche, Cello) engagierte, um glühende, durchkomponierte Arrangements zu spielen, die von der Cellistin Eden Rayz und Pile mitgeschrieben wurden. Sie ließen sich von Kino- und Opernpartituren von Chopin, Bernard Herrmann und Ralph Vaughan Williams inspirieren, was Sunshine einen überlebensgroßen Sound verleiht, der Piles blitzschnelle Umsetzungen einiger ihrer bisher zugänglichsten Songtexte noch verstärkt. Die Aufnahme ist ein deutlicher Sprung im Produktionswert und stellt Maguires Gesang auf neue und aufregende Weise in den Mittelpunkt. Pile reiste nach Pawtucket, RI, um zwei Wochen lang bei Machines with Magnets mit der langjährigen Tontechnikerin Miranda Serra (Kal Marks, Kira McSpice) aufzunehmen. Das Album wurde von Seth Manchester (Lightning Bolt, Mdou Moctar) gemischt und von Matt Colton (Aphex Twin, Swans, Muse) gemastert. Sunshine and Balance Beams ist das erste Album von Pile für das Chicagoer Label Sooper Records.
Sunshine and Balance Beams, das neunte Album von Pile, ist eine Sisyphus-Parabel über Arbeit und Leben. Um es zu schreiben, begab sich Sänger Rick Maguire an ,einen dunklen Ort" und rang mit dem Konzept, dass es keine Erleuchtung und kein Ende des Leidens gibt. Maguire erforscht den Workaholismus, den Mythos der Leistungsgesellschaft und die Akzeptanz der Sterblichkeit - und das alles in einer teuflischen Allegorie, in der es darum geht, durch einen schattigen Wald zu stapfen und dem ungewissen Traum einer hellen Lichtung entgegenzugehen. Pile ringt mit existenziellen und sozialen Widersprüchen, indem er klangliche Zwischenräume heraufbeschwört. Die Musik existiert irgendwo im temporären Gleichgewicht von Licht und Schatten, Chaos und Ordnung. Heiße, regenähnliche Gitarren, sich verschiebende Drums, die gewundene Wege in Klang und Tempo ebnen, unheimliche Synthesizer und wässrige Streicher fügen sich zu einem Panorama aus lauter und leiser Dynamik zusammen, das der Emotionalität der donnernden Auftritte der Band entspricht. Die Gruppe bevorzugte auch freilaufende Darbietungen, die das Erzählen von Geschichten belebten, während sie eine Streichergruppe (Geigen, Bratsche, Cello) engagierte, um glühende, durchkomponierte Arrangements zu spielen, die von der Cellistin Eden Rayz und Pile mitgeschrieben wurden. Sie ließen sich von Kino- und Opernpartituren von Chopin, Bernard Herrmann und Ralph Vaughan Williams inspirieren, was Sunshine einen überlebensgroßen Sound verleiht, der Piles blitzschnelle Umsetzungen einiger ihrer bisher zugänglichsten Songtexte noch verstärkt. Die Aufnahme ist ein deutlicher Sprung im Produktionswert und stellt Maguires Gesang auf neue und aufregende Weise in den Mittelpunkt. Pile reiste nach Pawtucket, RI, um zwei Wochen lang bei Machines with Magnets mit der langjährigen Tontechnikerin Miranda Serra (Kal Marks, Kira McSpice) aufzunehmen. Das Album wurde von Seth Manchester (Lightning Bolt, Mdou Moctar) gemischt und von Matt Colton (Aphex Twin, Swans, Muse) gemastert. Sunshine and Balance Beams ist das erste Album von Pile für das Chicagoer Label Sooper Records.
MEMOTONE, aka Will Yates, has announced details of a new 12-track album, smallest things, set for release on World of Echo on 1 August 2025 on vinyl and digitally.
The album launches today with first track, ‘Time Is Away Theme’, a live favourite that is finally available on album. Watch the video HERE Talking about the release, Will has said, “Staring at a square inch of neglected concrete, I recognise the beauty of existence. Quietly hysterical. While humanitarian catastrophes bubble across the planet, the tides remain in constant and disinterested motion. Your money is worth less than the dusty moss that powders this pavement.
It's certainly not worth a life. We are the smallest things, along with everything else." Will Yates has made music as Memotone since 2007. He operates in the tradition of what Robert Fripp has called 'a small, independent, mobile, and intelligent unit.' If you book him, he will come. When he arrives, he will have everything he needs to make his complex, engaging music: a clarinet, a guitar, synths, samplers and pedals, quickly unpacked in the corner of a club, gallery or village hall. Starting small, he will build layer upon layer of melody, accompanying himself and cutting across himself, creating a music that avoids cliche and moves beyond easy description. His recordings have followed the same trajectory. Moving quickly, he has released fifteen or so albums across various labels (including Trilogy Tapes, Discrepant, Soda Gong). Taken together, these recordings are the sound of a skilled, inventive composer pushing at the edges of what he wants to listen to himself. It is possible to hear a variety ofinfluences in his music: folk and jazz forms, the textural inventiveness of British DI electronica and Chicago post-rock and the blurred sci-fi brass of Jon Hassell are all discernible. But mostly, Will's work seems to stem from a constant drift between long hours in his home studio, and time spent outside in the woods and hills around his home in Wales.
Listening to the album, lushness creeps in at the edges, tiny green shoots appear on what might at first appear to be bare soil. smallest things sheds the skin of Will's previous recordings, removing the electronics and the looping and layering of previous work, to create something almost entirely acoustic. But don't be fooled into imagining music that's folksy, pastoral or twee. Opening track 'I Could See the Smallest Things' is a statement of intent. Widely spaced guitar is underpinned by earthy cello and sleepwalking clarinet, making a gorgeous threadbare pattern, which recalls a Morton Feldman miniature or a Morandi still life.
Beyond the skill involved and the years of self-taught music making that have gone into putting this record together, it is Will's close, careful attention and his talent for existing, observing and creating in the moment that make his work special. Memotone will perform at World of Echo’s annual birthday celebration on 8 Nov Expected Music, when they take over Walthamstow Trades Hall for an inter-genre, day-long investigation into some of the more outré manifestations of the contemporary worldwide underground.
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Limitiertes Orange mit schwarzem Splatter Vinyl! Gnosis ist das 8. Album von Russian Circles. Auf ihren bisherigen sieben Studioalben hat das in Chicago ansässige Instrumental-Trio Russian Circles mit seinem begrenzten Arsenal an Schlagzeug, Bass und Gitarre eine vielfältige Topografie an Klängen, Stimmungen und Ansätzen durchquert. Es ist schwierig, eine Entwicklung in ihrem Sound nachzuvollziehen, wenn sich ihre Platten immer wie gut kuratierte Playlists angefühlt haben. Es war nicht ungewöhnlich, dröhnende Meditationen, schillernde Prog-Übungen, knüppelharte Riff-Festivals, eindringliche Folk-Balladen und spannungsgeladenen Noise-Rock innerhalb eines Albums zu hören. Dennoch ist es schwierig, die Entwicklung von den nachdenklichen und komplizierten Melodien von Enter (2006) zu den verzerrten Klängen von Blood Year (2019) zu ignorieren. Es war eine allmähliche klangliche Veränderung, die auf den rigorosen Tourplan der Band und ihre Vorliebe für das Spielen ihres maßgeblichen Materials auf der Bühne zurückzuführen ist. Doch mit ihrem neuesten Album Gnosis verlassen Russian Circles das abwechslungsreiche Terrain ihrer früheren Arbeiten und bahnen sich einen Weg durch das turbulenteste und erschütterndste Gebiet ihres Sounds. Wie bei so vielen Künstlern im Zeitalter von COVID zwangen die Hindernisse der Geographie und der Isolation Russian Circles dazu, ihren Schreibprozess neu zu bewerten. Anstatt im Proberaum aus fragmentarischen Ideen Songs zu basteln, wurden komplette Songs unabhängig voneinander geschrieben und aufgenommen, bevor sie mit den anderen Mitgliedern geteilt wurden, damit ihre ursprüngliche Vision erhalten blieb. Obwohl das gesamte Album aus der Ferne geschrieben wurde, wurden die Songs mit der gesamten Band aufgenommen, um das Live-Gefühl des Materials zu bewahren. Dem Klima der Zeit und einer neuen Schreibmethode geschuldet, schufen Russian Circles ihr bis dato rauchigstes und fokussiertestes Werk - ein Album, das den Exorzismus der Spannungen von zwei Jahren der Melancholie und Zurückhaltung vorzieht, die oft ihre früheren Unternehmungen prägten.
After the resounding success of his project Le Cri du Caire, whose eponymous album was awarded a Victoire du Jazz in the “World Music Album” category, Abdullah Miniawy returns with ‘Peacock Dreams’, the first opus of his new trio formation released on the label PPL Songs Aghani Al-Khalq.
Accompanied by trombonists Robinson Khoury (2024 Django Reinhardt Prize from the Academy of Jazz) and Jules Boittin, Abdullah Miniawy presents an unconventional combination of three tenor instruments. The lyrical depth of the voice of the Egyptian poet, singer, and composer merges with the bold expressive capabilities of the two trombones, allowing him to explore unprecedented sound ranges that connect Western and Eastern musical traditions.
The Trio performs Abdullah Miniawy's latest musical compositions, as well as adapts former work stemming from the Egyptian revolution and his previous formation Le Cri du Caire, while highlighting collaborations by inviting trumpeter Erik Truffaz, flamenco singer Niño de Elche, and danish-indian producer Hvad on some tracks.
‘Peacock Dreams’ engages the audience in a unique musical experience that freely combines baroque and operatic influences, Sufi and Coptic themes, and musical motifs from the Arabian Peninsula, infused with the jazzy cacophony of Egyptian traffic jams, once more revealing the transcendental and communional power of Abdullah Miniawy's music.
ALBUM PITCH
A peacock dreams of being a poet. It concentrates, trying to shed its colors, turning its feathers into a gradient of flesh. On the other hand, a poet longs for the peacock’s colors—a galactic blend of earth, forest, sea, and sky, seen from a high vantage point.
A poet can close their eyes and absorb the knowledge of the finite, and absorb the knowledge of the finite, yet miss much, trapped in monotone concentration, eyebrows plucked down to 111.
The peacock, dipping in the ink drops from the poet's pen, sails through a tube into the poet's body. A fluttering storm erupts, reversing the roles: the peacock finds itself under an arrest warrant, while the poet, reducing his expression to a roaring "Wak-wak," struggles to describe the world.
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Die seltenste Chicagoer Sweet-Soul-LP, zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert wieder im Druck. Arrow Browns unvergleichliches Album "The Magic of The Majestic Arrows" entstand im Keller seines Harems/Hauptquartiers in Bronzeville und war das Ergebnis jahrelanger Arbeit am Rande von Chicagos berühmter Record Row. Die auf seinem eigenen Bandit-Imprint erschienene LP ist eine mit Streichern besetzte Fantasie, die sich zwischen dem Doo-Wop der 50er Jahre und dem Studioexzess der 1970er bewegt. Unterstützt von den Chosen Few und den Scott Brothers, arrangiert von Benjamin Wright, gesungen von Browns 17-jähriger Tochter Tridia und dem marokkanischen Falsettisten Larry Brown und gezeichnet von Eugene Phillips von The Wind, ist das Album ein Außenseiter-D.I.Y.-Soul-Genie, das darauf wartet, dass die Reibung einer Phononadel seine unsterbliche Magie offenbart.
Die seltenste Chicagoer Sweet-Soul-LP, zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert wieder im Druck. Arrow Browns unvergleichliches Album "The Magic of The Majestic Arrows" entstand im Keller seines Harems/Hauptquartiers in Bronzeville und war das Ergebnis jahrelanger Arbeit am Rande von Chicagos berühmter Record Row. Die auf seinem eigenen Bandit-Imprint erschienene LP ist eine mit Streichern besetzte Fantasie, die sich zwischen dem Doo-Wop der 50er Jahre und dem Studioexzess der 1970er bewegt. Unterstützt von den Chosen Few und den Scott Brothers, arrangiert von Benjamin Wright, gesungen von Browns 17-jähriger Tochter Tridia und dem marokkanischen Falsettisten Larry Brown und gezeichnet von Eugene Phillips von The Wind, ist das Album ein Außenseiter-D.I.Y.-Soul-Genie, das darauf wartet, dass die Reibung einer Phononadel seine unsterbliche Magie offenbart.
London-based deep house duo Saison debut on NYC’s Nu Groove, with their four-track ‘Return 2 Jak EP’ now on wax. From uplifting, vibrant house releases like ‘Spark It Up’ to their groove-laden remix of Mike Dunn’s ‘It’s A Groove Thang’, Saison continue to show their versatility with this collection of tougher tracks built for the underground. Opening the EP is ‘This Is The House’, loaded with deep synths and an undeniably club-ready bounce, featuring alluring spoken-word vocals from Chicago native Black Widow. Next up, ‘Sugar’ and hard-hitting title track ‘Return 2 Jak’ further demonstrate Saison’s cool, deep house sound. ‘Respect The Lie’ follows with its piano-led groove paving the way for atmospheric synth, closing out this special four-track vinyl; a must have for crate diggers and collectors of fresh, deep house.
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Limitierte Reissue des 2021er Minialbums "Fate In Seven Lessons" der US-Dark-Wave-Band Cold Cave auf neonviolettem 180g Glitzervinyl. "Fate In Seven Lessons" ist ihre bisher härteste und romantischste Arbeit – Gitarren treffen auf Synthesizer in einer Flut grüblerischer Klänge, dezenter Psychedelia und düsterem Pop, eingehüllt in minimalistische Poesie. Das gelungene Werk bescherte ihnen einen Support-Slot auf Depeche Modes Europatournee 2023. Singles wie "Prayer From Nowhere", "Night Light", "Psalm 23" und "Promised Land" erforschen Sehnsucht, Liebe und die Räume dazwischen – eine stille Intensität, die nachklingt. Gemastert und für Vinyl geschnitten von Bob Weston beim Chicago Mastering Service.
Motown’s L.A.-based Mowest label lasted less than two years, but managed in that short time to release some of the most adventurous music the company ever put out. And probably the most intrepid—and nowadays, adored—Mowest release of them all was the 1992 self-titled release from Odyssey. This one-off brought elite West Coast sessionmen like Wrecking Crew mainstay Don Peake, one-time Chicago member Donnie Dacus, and arranger/orchestrator extraordinaire Gene Page together with a bunch of West Coast hippie rockers (as Peake says, “We were invited to lunch, introduced to some nice people and told we were going to form a band”).
The happy result was a record that has appeared on more deejay turntables than you can count, a one-of-a-kind blend of funky Motown bottom with a spacy sensibility and sound that fits right in next to, say, the latest Khruangbin album on your psychedelic chill playlist even as it activates your 5th Dimension sunshine pop endorphins. The single “Our Lives Are Shaped by What We Love” is probably the pick to click, but the whole album is a total vibe. We’re reissuing Odyssey for the first time ever in the U.S. (the Japanese have long been all over this album) in blue-green “ocean spray” vinyl, complete with original album art including the lyric insert. Remastered for the format by Mike Milchner at Sonic Vision, and pressed at Gotta Groove Records for superior sound. A must!
Kobe Dupree unveils debut album, ‘Voice from the Inside’, arriving 21st May 2025. It lands on fellow Chicagoan DJ Hyperactive’s 4Trk (4 Track Recordings), and features twelve tracks already supported by the likes of Dustin Zahn, Truncate, Korea Town Acid, Amanda Mussi & more, coming out on wax alongside the digital release.
Dupree’s cosmic ambient opener, 'Jacurutu', sinks you into deep, sub-aquatic techno hypnosis before 'Heretics' layers up alien sounds and rolling kick drums. 'Syk' brings edgy, unrelieved loops and muffled spoken words over more mind-melting rhythm. The supple sounds and otherworldly atmospheres continue on 'Forms', which is marbled with static electricity, with 'Interlude of Voice' marking a moment to reset amongst gorgeous celestial synth smears.
The second half of the album takes in the more punchy but still perfectly loopy deep techno of 'Memory Replacement' and psychedelic swirls of 'Tongue of the Unseen'. There is a mystical charm to the harmonic tones of 'Gammu', a moodier vibe pervades the suspensory 'Fogwood', then 'Semuta Music' traps you in tightly coiled drums and hi-hats while a backlit glow soothes the soul. 'One of Many Faces' closes with a heart-aching piano piece that gets deeply emotional.
Kobe Dupree is a techno artist from Chicago with a deep interest in sound design and minimalism. His musical experiments have been released on Trax Research, Double Vision Records and DJ Hyperactive’s 4 Trk, on which he released the ‘Stimulate | Iterate’ EP in 2024. He has a hybrid approach to production, which involves using a modular rig for sound design before moving to a DAW for arrangement and final touches, heard on the sophisticated and cerebral ‘Voice from the Inside’ album.
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