Tribal Trueby / Truccy Trickserei. Pure Freude, pure Energie. Rainer Trueby und Corrado Bucci kommen gelenk und glücklich aus dem warmen tropischen Jungle. Der hat sie zu allerhand Musikfarben wie World Music, Afrodelic, Balearic und Latin angeregt, und indem sie noch ein clever gesetzten jazzigen Mittelteil einbauen, bekommt das Dickicht einen großartigen Kahlschlag mit Sonnenbeflutung.
„Für mich der beste typische Rainer Trueby seit den Trüby Trio Hits „Donaueschingen“ oder Galicia“ (Michael Reinboth)
Todsicherer Tanz. Mit Sahnehäubchen oben drauf vom Pariser, heute in Brighton lebendem Laroye, der einen pulsierenden perkussiven House Jam abliefert.
Rainer Trueby hatte gerade die wundervolle „Soulgliding“ für BBE kompiliert, und nun bereitet er sich und uns auf ein neues Kapitel (Vol. 6) seiner legendären „Glücklich“ Compilation vor, die im Sommer 2021 auf Compost rauskommt.
Tracklisting
Side A
“Kenyatta“ (Original Mix) (8:02)
Side B
“Kenyatta” (Laroye Afro Balearic Mix) (7:43)
Cerca:compost
Die Gruppe Automat - Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Achim Färber (Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und Georg Zeitblom (wittmann/zeitblom) - funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Gemeinsam mit dem Modular-Magier Max Loderbauer sowie Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski am Mikrofon präsentieren sie nun mit »Modul« auf Compost Records ihr abwechslungsreichstes und konzeptionell stimmigstes Album.
Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches »Modul« seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben.
»Modul« bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an. Eben dieser Ansatz bedingt auch die ständige Weiterentwicklung der Stücke, die gemeinsam mit dem Produzenten Ingo Krauss zu einem Album geschliffen wurden, das seinen nahbaren improvisatorischen Charakter keinesfalls verloren hat. Im Vergleich zu den drei thematisch ausgerichteten Vorgängeralben »Automat«, »Plusminus« und »Ostwest«, die sich jeweils explizit mit Berliner Flughäfen, dem Genre Dub und der europäischen Flüchtlingskrise befassten, setzt »Modul« auf eine inhaltliche Durchlässigkeit, welche die musikalische Offenheit der Platte widerspiegelt.
Nachdem »Modul 15« das Album mit satten Dub-Sounds und einer rollenden Bassline eröffnet, hebt »Easy Riding« passend zu St. Hilaires vor Fernweh triefenden Lyrics das Tempo mit dezenten Riddims an. Schon im nächsten Song, »Ghost«, debütiert Bajinski mit distanziertem Stimmeinsatz über einem melancholischen Stück, dessen Klangbild von den modularen Beigaben Loderbauers geprägt ist. So geht es weiter über die verzahnten Rhythmen von »Ankaten«, die von den verhallten Stimmen Lydia Lunchs und St. Hilaires begleitet werden, hin zum balladesken »Nothing Strange« mit St. Hilaire über das fiebrige Vocoder-Stück »Who For Eyes« schließlich zu den beiden abschließenden Stücken, »Pavo« und »Modul 11«, welche eine tiefenentspannte Coda zu den vorigen Tracks bilden. »Modul« durchläuft so eine Reihe von Stimmungen, ständig wechselnden Klangfarben und musikalischen Ideen, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden. Der erweiterte künstlerische Ansatz ebenso wie das vergrößerte Personal machen das Album nicht allein deshalb zur abwechslungsreichsten, sondern auch konzeptionell stimmigsten Platte Automats, die sich darauf in bester Form präsentieren: Als gut geölte Maschine, die surrt, schnurrt und unbeirrt auf dem Weg ist -
immer in Richtung neuer, unerhörter Sounds.
- A1: African Paradigm (Intro)
- A2: Africans In Deep And Dance Feat Ahmet Sosso
- B1: African Paradigm (Chapter 1 – 4)
- B2: O Mera Dil (Oh My Heart) Feat Lady Parul
- C1: Touman (Right Time) Feat Ahmet Sosso
- C2: African Paradigm (Chapter 5)
- D1: African Paradigm (Chapter 6)
- D2: Kele Bila (Stop Fighting) Feat Ahmet Sosso
It took Mr Raoul K more than three years of work inside and outside the studio to complete his first album for Compost Records. His first goal was to show all the musical influences he came across during his time in Ivory Coast. Ivorian music has incorporated musical traditions and instruments from East-Africa, West-Africa and from Central Africa – a real musical melting pot.
News: Nach Dem Im Februar 2019 Erschienenen Album "im Tiefenrausch" Prasentieren Fred Und Luna In Direktem Anschluss Den Zweiten Streich Ihrer Elektrokraut/krautelektro-serie Auf Compost Records, Die Ep "im Tanzrausch" Mit Vier, Wie Der Name Verrät, Hypnotisierenden Und Betörenden Tracks Fur Den Dancefloor. Die Bereits Auf Früheren Veröffentlichungen Auf Optimo Music, Innervisions, Bigamo Und Zuletzt Auch Auf "im Tiefenrausch" (compost Records) Zu Spürende Vorliebe Für Repetitive, Tanzbare Musik Entfaltet Sich Auf "im Tanzrausch" Zur Vollen Blute Ohne Dass Auf Die Gewohnten Ohrwurmhaften Melodien Und Klangflächen Verzichtet Wird.
Quotes About The im Tiefenrausch' Album:
(...) A Riveting Ride Through The Sonic Machinations Of Buchmüller's Vivid Mind.' - The Vinyl Factory
(...) A Steady Groove Overlaid With Cool Blue Chords, Easygoing Vocals And A Funky Sense Of Melody.' - Resident Advisor (andrew Ryce About nichtmusikalische Stadt Unter Schritten')
really Like This Album A Lot!' - Laurent Garnier
super Excited This Is Coming Out.' - Jd Twitch/optimo Music
Zeitreise: go Back', Way Back. Die Musik Erinnert An Arthur Russell, Es Hat Aber Nicht Nur Abstrakte Reminszenzen An Arthur Russell's Garage Sound: Steven Hall Aka Nirosta Steel, Der Hier Singt Und Gitarre Spielt, War Der Gitarrist Und Sänger Von Arthur Russell's Hits Wie is It All Over My Face', in The Light Of A Miracle' Oder tell You Today'.
Der Niemals Oxidierende Nirosta Steel Trifft Hier Dj, Produzent Und Chinesischen Record Shop Betreibenden Tomasz Guiddo, Der Bereits Eine Maxi Auf Compost Disco Veröffentlicht Hatte. Als Kalabrese Das Original Hörte, Sagte Er Spontan: Klingt Für Ihn Wie Ein Versteckter Talking Heads Track. Auf Jeden Fall Hat Kalabrese Seinen Typischen Hand-gespielten Coolen Disco-ritt Draus Gemacht, Während Shahrokh Dini go Back' In Die Oberste House-hemisphäre Puscht. Es Gibt Auch Noch Einen Michael Reinboth Remix, Exklusiv Auf Vinyl Und Digital In Dem Fetten 25 Years Compost Records 10x12' Box-set (2019).
lovely Mystical Electronics!' (richard Dorfmeister / Tosca / Kruder & Dorfmeister)
Ah! Kosmos - Das Ist Ein Beständiges Wunder, In Dem Wir Hier Mittendrin Stecken. Beim Hören Ihrer Tracks Bleibt Immer Wieder Nur Stauen. Den Soundtrack Zu Love & Awe Spielt Seit Einem Halben Jahrzehnt Basak Günak, Sound-designerin, Produzentin Und Multi- Instrumentalistin Aus Istanbul.
Auch Auf Ihrem Zweiten Album - beautiful Swamp Verbindet Sie Elastische Bis Hart Knisternde Percussions Mit Melodischen Soundlandschaften. Dabei Gehören Der Universalismus Der Musik Und Persönlicher Freiheit Untrennbar Zusammen: Tief Im Gewebe Ihrer Tracks Aus Downbeat Und Deep House, Aus Türkischen Klangtraditionen Und Exotischen Revieren Stecken Auch Ängste, Glück Und Düsternis: Günaks Musik Fängt Auf, Was Sie In Ihrem Leben Zwischen Istanbul Und Berlin Verarbeitet Und Überwindet. Den Hörenden Bleiben So Nicht Nur Soundscapes Zu Erkunden, Sondern Vielschichtige, Emotionale Kosmen, Die Mit Jeder Neuen Klangschicht Ihre Widerhaken Ins Hirn Schlagen.
Schon Mit Ihrer Ersten Lp bastards' Bewies Sich Günak Als Grenzüberschreiterin, Oszillierte Zwischen Dem Mut Zum Glückseligen Flow Und Avantgardistischem, Düsteren Post-rock. Mit Ihrem Neuen Album beautiful Swamp', Das 2017 In Berlin Und Istanbul Entstanden Ist, Be- Wegt Sich Ah! Kosmos Weiter Jenseits Aller Genre-grenzen: Günak Baut Aus Polyrhythmen Und Folktronischem Instrumentarium Eine Mystische Klangwelt, In Die Man Hineinsinken, In Die Man Sich Forttragen Lassen Kann. Für Ihre Organischen Klang-cluster Hat Sie Auf Diesem Album Ihre Eigene Stimme Als Material Entdeckt, Wird Als Person Greifbarer.
Ihre Musik Ist Körperlich, Trägt Würdevoll Spuren Von Auseinandersetzungen. Die Transzendenz Von - beautiful Swamp Ist Eine Flucht, Ja, Aber Eine Nach Vorne. Der Titelgebende Sumpf Vielleicht Auch Eine Ursuppe, Aus Der Immer Neue Klangwesen Schießen. Mit Dem Druck Gelebten Lebens Und... Es Sind Überirdisch Schöne, Allesamt.
Ah! Kosmos Arbeitet In Erster Linie Allein. Wenn Günak Sich Auf Musikalische Begegnungen Einlässt, Dann Auf Besonders Intime Und Intensive. Wie Die Mit Der Jazzsängerin Elif Çaglar, Die Im Song - beyond Dreams Zu Hören Ist, Oder Mit Dem Gitarristen Özgür Yilmaz, Zu Hören Auf Dem Track - wide . Selen Ansen, Eine Der Wichtigsten Türkischen Intellektuellen Ihrer Generation, Hat Für Günaks Neues Werk Ein Gedicht Verfasst, Mit Dem Passenden Titel in The Dark Woods'.
Ihr Wichtigster Partner Aber: Das Publikum. Ah! Kosmos, Das Ist Genauso Sehr Ein Live-projekt - Und Eines, Bei Dem Die Musik Unmittelbar Auf Die Stimmung Im Floor Reagiert. Bei Jedem Ihrer Auftritte Nehmen Ihre Klanglandschaften Eine Neue Gestalt An. Sie Performt Solo Oder Begleitet Von Einem Gitarristen, War Bereits Support Für Acts Wie Sigur Rós Und Jonny Greenwood's Junun Project (barbican Hall) Und Spielte Auf Wichtigen Festivals Jenseits Aller Schubladen, U.a. Auf Dem Sónar Festival Barcelona Und Dem Venice Electro Festival, Dem Tokyo Electronic Music Of Arts Festival, Dem, Prague Quadrennial Und Dem Arena Theater Festival Nürnberg.
Zudem Komponiert Sie Für Zeitgenössische Tanz- Und Theaterproduktionen, Kurzfilme Und Perfomances. Im Frühjahr 2018 Nahm Sie An Dem Projekt sonár Calling Gj273b' Teil Und Schickte Eine Elektronisch Verfremdete Version Ihres Songs i Don't Belong Here' Ins All. Wahrscheinlich Fühlt Man Sich Ihrem Sound Sehr Verbunden, Dort Draußen.
Nach Dem Sensationellen Erfolg Des Ersten Albums - oracle Im Letzten Jahr, Erscheint Nun Das Zweite Album Der Deutschen Jazz-supergroup Web Web. - dance Of The Demons Ist Ein Furioser Tanz Mit Den Dämonen - Mal Im Positiven Spirit Soul Jazz Rausch Wie Bei - land Of The Arum Flower , Das Mit Seiner Ergreifenden Melodie An Ethopian Jazz Der 60er Jahre Erinnert, Oder Mal Verrückt, Entfesselt Wie Bei - sandia .
Web Web Spielt Nun Mittlerweile Seit 2 Jahren Intensiv Zusammen, Man Hat Duzende Konzerte Absolviert Und Man Spürt Förmlich Die Geschlossenheit, Intensität Und Kraft, Die Sich Als Homogener Organismus Aus Einem Guß Heraus Zu Einem Phantastischen Sound Zusammenbraut.
Als Einen Besonderen Glücksfall Konnte Die Band Den Berühmten Marrokanischen Sänger Und Gembri-spieler Majid Bekkas Gewinnen, Der In Rabat Beheimatet Ist. Tony Lakatos Arbeitete Mit Majid Und Joachim Kühn In Den Letzten Jahren Immer Wieder Zusammen, Ebenso Roberto Digioia In Zusammenhang Mit Klaus Doldinger. Insofern Lag Es Nahe, Diesen Brillianten Musiker Mit Seinen Nordafrikanischen Wurzeln Mit Dem Ungeschliffenen Konzept Von Web Web Zu Verbinden. In - maroc Blues , Einer Soloperformance Von Majid, Hört Man Den Warmen Klangkörper Der Gembri, Einem Kontrabassartig-klingendem Instrument (dreisaitige Langhalslaute), Sowie Auch Majids Wunderbare Stimme, In Der Sich Die Jahrhunderte Alte Tradition Der Berber Widerspiegelt. - safar Zeigt Ebenso Die Große Improvisatorische Klasse Von Web Web, Vor Allem Wie Sie Auf Allen Ebenen In Die Spirituelle Sprache Eintauchen.
Majid Bekkas Ist Einer Der Bedeutendsten Musiker Und Vertreter Der Gnawa-musik, Die In Der Südlichen Sahara Beheimatet Ist. Am Konservatorium Für Musik Und Tanz In Rabat Studierte Er Seit 1975 Klassische Gitarre Und Oud.
Nach Ersten Erfahrungen Mit Eigenen Bands In Den 80er Jahren Gründete Er 1990 Sein Trio Gnaoua Blues Band, In Dem Er Blues Mit Gnawa-musik Verband. In Den Darauffolgenden Jahren Interessierte Er Sich Zunehmends Für Jazz, Trat Schon Bald Mit Größen Wie Archie Shepp, Louis Sclavis, Peter Brötzmann Oder Hamid Drake Auf.
- dance Of The Demons- Wurde Wie Auch - oracle An Einem Wochenende Live In München Eingespielt
Toningenieur Ist Wie Auch Bei - oracle Jan Krause (beanfield, Poets Of Rhythm U.v.m.)
Das Nächste, Dritte Web Web Album Wird Im Winter 2018 Ebendort In München Aufgenommen, Und Es Werden Wíeder Ein Oder Zwei Hochkarätige Gäste Dazu Eingeladen.
Web Web Sind: Roberto Di Gioia (piano, Synth, Percussion), Tony Lakatos (tenor- Und Sopranosaxophone), Christian Von Kaphengst (upright Bass) Und Peter Gall (drums).
Roberto Di Gioia Arbeitete Mit Zahlreichen Jazz-legenden Zusammen, Wie Z.b. Mit Woody Shaw, Art Farmer, James Moody, Johnny Griffin, Charlie Rouse, Clifford Jordan, Clark Terry, Roy Ayers, Gregory Porter U.v.m.
Anfang 1990 Wurde Er Mitglied In Klaus Doldingers Passport.
Als Pianist Machte Er U.a. Aufnahmen Mit Udo Lindenberg (mtv-unplugged,2011), Charlie Watts (- music Of The Rolling Stones , 2005), Console (- reset The Preset , 2003), The Notwist (- shrink 1998, - neon Golden , 2002).
Seit 2007 Arbeitet Er Zusammen Mit Samon Kawamura Und Max Herre Als Kahedi: Max Herre (- hallo Welt , 2012), Joy Denalane (- gleisdreieck , 2017), U.v.m.
Seine Eigene Band Marsmobil (produziert Von Peter Kruder) Wird Im Herbst Ihr 4.studioalbum Veröffentlichen.
Tony Lakatos Stammt Aus Der Berühmten Lakatos-familie Aus Budapest, Ungarn. Sein Vater War Ein Berühmter Geiger, Ebenso Sein Jüngerer Bruder Roby. Er Begann Mit Dem Saxofon-spiel Als Er 15 Jahre Alt War.
Tony Studierte Auf Dem Bela-bartok-konservatorium In Budapest, Machte Seinen Abschluß 1979 Und Spielte Seither Auf Über 350 Jazzproduktionen Weltweit Mit, U.a. Mit Al Foster, Kirk Lightsey, Randy Brecker, George Mraz, David Witham, Terri Lyne Carrington, Anthony Jackson. Tony War Mitglied Der Band Pili Pili Von Jasper Van´t Hof. Seit 1993 Ist Er Solist In Der Hr Radio-bigband.
Christian Von Kaphengst Bekam Mit 6 Jahren Klassischen Klavierunterricht Im Peter-cornelius-konservatorium In Mainz.
Von 1988 Bis 1995 Studierte Er Jazz-kontrabass Sowie Instrumentalpädagogik An Der Musikhochschule In Köln.
Sein Jazzquartett - cafe Du Sport Absolvierte Im Auftrag Des Goethe-instituts Tourneen Nach Pakistan, Indien, Türkei Und Westafrika. Seit 1999 Ist Er Regelmäßig Bassist Von Patti Austin Sowie Der New York Voices Für Europäische Konzerte.
Von Kaphengst Spielte U.a. Mit Randy Brecker, Nat Adderley, Roy Hargrove, Joe Sample, Charlie Mariano, Katja Ebstein, Xavier Naidoo, Roachford, Yvonne Catterfeld.
Peter Gall Gewann Bereits In Jungen Jahren Erste Preise Bei Jugendjazzt Und Tourte Mit Dem Bundesjazzorchester Unter Leitung Von Peter Herbholzheimer. Er Studierte An Der Berliner Universität Der Künste Und Am Jazz Institut Berlin Bei John Hollenbeck. Gall Absolvierte Sein Masterstudium An Der Manhattan School Of Music Bei John Riley.
Er Arbeitete U.a. Mit Kurt Rosenwinkel, Seamus Blake, Ben Street, Gabriel Rios, Jasmin Tabatabai, Thomas Quasthoff, Peter Fessler.
Feedback - Web Web - oracle :
"oracle Ist Nicht Nur Ungemein Packend, Sondern Klingt Auch Absolut International, Bewegt Sich Auf Einer Ebene Mit Leuten Wie Kamasi Washington Oder Shabaka Hutchings." - Jazzthetik
"ein Wirklich Erstaunliches Erstes Album" - Süddeutsche Zeitung
"sun Ra Wäre Stolz Gewesen Auf Web Web Und Ihr Erstes Album Oracle." - Soultrainonline.de
"...the Album Is Engaging And Fascinating In Equal Measures. ... Sonically, The Album Embraces The Various Late 1960s And '70s Jazz Aesthetics Of Modal, Fusion And Spiritual Jazz Soundscapes, But 'oracle' Isn't A Strata East Or Black Jazz Tribute Record. This Is Very Much A Contemporary Affair With Its Richness Emanating From The Group's Varied Musical Tastes And Sensibilities And It Favours An Entire Listening Experience." - Ukvibe.org
"raise A Glass And Toast This Supremely Enjoyable Recording." - Birdistheworm
"oracle Contains 13 Tracks Of Pure Retro Sounding Perfection. This Is Like A Long Forgotten Treasure. It's Certainly An Album Serious Lovers Of The Genre Will Embrace." - Reviewgraveyard
"wonderful Album!!" - Simon Harrison / Basic Soul
"this Is Amazing. Going To Have To Grab A Vinyl Copy For The Collection" - Kev Beadle
"fantastic Record ! Love It ! We Need More Music Like This !!" - Peter Kruder
Don Dini geht wieder an den Start! Compost's langjähriger House-Spezialist Shahrokh Dini überzeugt mit zwei wahren House Sure Shots, abgerundet mit eleganten Remixes von Karim Sahraoui, LoYoTo (Eva Be und Clé aus Berlin) und einem schön fluffigem Digital Bonus Remix von Flo Førg.
House- und Hoflieferant der DJ-Spitzenriege Shahrokh Dini erfuhr in seiner langen Karriere schon immer breiten Support als DJ und authentischer House-Produzent. Bereits in den 90ern hatte er Releases auf Strictly Rhythm und mit etlichen Releases auf Compost Black Label geriet er seit jeher in die Plattenkoffer von Âme, Ron Trent, Jimpster, Dimitri From Paris, Rainer Trüby, Sasse, Laurent Garnier und vielen mehr.
Übrigens ist Shahrokh nicht nur House Produzent und -DJ. Er betreibt auch Clubs und Venues seit Mitte der 90er, promotet von Zeit zu Zeit große Musik-Events, hat mehrere DJ-Residencies und besitzt auch seinen eigenen Laden - Monk in Karlsruhe.
Kalabrese sagt: Hört sich wie ein versteckter Talking Heads Track an!' Ja, irgendwie schon. 80er Leftfield Pop mit der Nuance einer modernen Disco-Produktion und einer dafür großartigen Auswahl an Remixern: The Juan Maclean, Daniele Baldelli & DJ Rocca, Michael Reinboth - die wissen, wie man so einen Track schmooven lässt.
- A1: And The Fishes In The Ocean
- A2: Heels Much Too High
- A3: Ode: Springtime And Summer
- A4: Sometimes I Don´t Regret
- A5: Eclectic Mystic
- A6: Under The Tree
- A7: What
- A8: The Story Of The Mongolian Horse
- B1: Shadows Of The Inner Light
- B2: It Doesn´t Matter How You Are
- B3: Ode: The Dark Ages
- B4: A Time When Painters Painted More
- B5: The Moon And The Night And The Men
- B6: What Is Real And What Is Wrong
- B7: Ode: Oh My Lord Milord
- B8: Ask Your Local Keyboard Player
Art pop meets Mongolian throat singing, Blade Runner meets Walter Carlos (Clockwork Orange), Tom Dissevelt and Kid Baltan (Bowie's favourite band) meet Tame Impala.
The fifth album from Marsmobil has been hailed by many as their best yet. With closer ties to Minx' (2006) than the last two albums, Fairytales Of The Supersurvivor' returns to Marsmobil's signature strength of wondrously brilliant songs ( And The Fishes In The Ocean', Shadows Of The Inner Light') that blend off-the-wall cinemascope sounds with dazzling beats and punchy, powerful hooks to create uniquely distinctive art pop anthems.
As always with Marsmobil, Roberto Di Gioia writes, plays, sings and programs everything himself. Here, as on Minx', he's brought in support from a fabulous singer - the very wonderful Amber Lin, who contributes vocals on four songs. All the cover illustrations are also by Di Gioia.
Multi-instrumentalist Roberto Di Gioia needs little introduction. The curious can explore his biography, discography and extensive lists of projects and collaborations as musician and songwriter (see below) for an impression of the hugely diverse achievements of this multi-talent and brilliant musician.
As a topical heads-up, Roberto Di Gioia is also the founder of the German jazz supergroup Web Web and released the album Oracle' in September 2017. The second Web Web album will follow in early 2018, hard on the heels of the fifth Marsmobil release. Di Gioia also wrote and produced Teufelswerk' for DJ Hell and contributed virtually all the songs on Hell's latest album, Zukunftsmusik'.
Brexit Jazz (the never ending story). A full spectrum Compost release from House to Hooligan-Jazz, Downbeat, Disco to Freestyle. Brexit Jazz are Roberto Di Gioia (Marsmobil / Web Web), Jan Krause (Beanfield) and Michael Reinboth (head of Compost).
For their fourth release on Compost, SIREN, (Darshan Jesrani and Dennis Kane) offer up Lulu. A haunting and driven song with an emotionally lacquered vocal from Devi Mamboka. The song also features elegant guitar work from Danny Chavis of The Veldt (His twin brother Daniel sang vocals on SIREN'S first release) bass from SIREN engineer supreme Mark Dann, and percussion from Liquid Liquid front man Salvatore Principato. The Italian disco- and cosmic pioneers Daniele Baldelli and Marco Dionigi joined forces for an extraordinary timeless smoothly grooving re-interpretation of Lulu.
Ströme Musik ist immer analoge Live-Musik, die an zwei A100 Modularsystemen entsteht, dazu gesellen sich auch mal andere analoge Synthies, Vocoder, Bass oder Trompete live und Percussion live. So spielen Ströme auch ihre Konzerte.
Ströme sind die zwei Vollblutmusiker Mario Basshofer und Tobi Weber der erfolgreichen Brass Techno Band LaBrassBanda, die sich zusammengeschlossen haben, um einen Mix aus treibenden Beats, analogen Synthmelodien und live Trompete zu schaffen und diesen auf die Festivalbühnen und in die Clubs zu bringen. Klare, ungeschliffene Sounds und dynamische Drums werden an Modularsynthesizern komplett live und von Hand gemacht.
Das macht Ströme zu einem einzigartigen Liveact. Einen derartigen Modular Liveact mit allerhöchstem Rave-Appeal gab es noch nie - jetzt gibt es Ströme. Ihre bisherigen Live Konzerte waren sensationell. Dieser erste Release (12' / digital) mit drei Tracks erscheint im September, eine weitere Maxi im Spätherbst und ihr Debüt Album wird im Februar 2017 folgen.
Die in Genf lebende, in Lyon, mit Vorfahren aus Kamerun, geborene Emilie Nana ist ein Wunderkind. 'The Meeting Legacy' beinhaltet eine eklektische Selektion, die Vieles von dem beinhaltet, was Emilie ausmacht.
'The Meeting Legacy' umfasst 11 Stücke, inclusive Like You, welches bereits Anfang 2013 auf Compost Black Label als Maxi veröffentlicht wurde. Die Black Label # 61 wurde digital veröffentlicht und die Black Label # 95 gibt es auf Vinyl. 2013 war das eine von fünf EPs, die Emilie Nana bis dato herausgebracht hatte. I'm Childish, So What!, was erstmals im Sommer 2015 als Teil der COMPOST 500 - Compilation zu hören. Dieses Juwel ist von Emilie's Neffen inspiriert und basiert auf der Idee, dass wir, egal in welcher Lebensphase, stets zu uns selbst stehen sollen. Es ist der einzige Track auf dem Album mit französischen Vocals und vermittelt ein getragenes, leicht verrücktes, regelloses Gefühl, ein absolut fantasievolles Glanzstück. Drei Stücke des Albums: Tolstoy' Changes, Music und The Meeting Legacy, werden 2016 als Compost Black Label - Remix - Maxi erscheinen, mit Remixen von Manoo, Beanfield & Thomas Herb, Floyd Lavine.
The Meeting Legacy, der Titeltrack des Albums, ist purer Musik-Aktivismus. Der Text stammt von Elaine Brown, eine schwarze amerikanische Aktivistin und Künstlerin, Vorsitzende der Black Panther Partei. Der Bass dieses gemächlich stolzierenden Kampfsymbols ist Nana-esk und die Vocals heben sich mit Leichtigkeit ab und positionieren diesen Track auf ergreifende Weise.
Black Like Me erhebt einen fortwährenden Anspruch auf Fiktion und Non-Fiktion und verkörpert die gelebten und kenntnisreichen Erfahrungen Emilie Nanas. Eine warme, melodiöse Kreation, mit einfachsten Lyrics und im Hintergrund dümpelnden Marimbas. Es ist die musikalische Interpretation des Buches 'Black Like Me' von John Howard Griffin. Er erzählt hier die Geschichte des weissen Journalisten, der sich einer Hautverdunkelung unterzog, um sich im schwarzen Leben des separierten Südens der U.S.A. zu engagieren. Emilie's musikalische Interpretation erfasst die bunten kulturellen Äußerungen, welchen der weisse Journalist im gelebten schwarzen Alltag begegnet.
Track Fünf des Albums, dem inoffiziellen 'letzten Track von Teil 1' heist Confessions Of No Language. Während Emilie Nana hier ihre innersten Erfahrungen transponiert, oder transportiert, zielt sie auf eine 'gewisse' Körperzone. Welche Das muss man hören.
Das Album beginnt mit Off The Street, die wilden Begleiterscheinungen einer durchfeierten Nacht von Party-Girls, geht weiter mit dem, durch die frühen 90er Jahre von Janet Jackson und Prince beeinflussten Music, bei dem wir Emilie Nana sehr warm und cool erleben. Schliesslich entdecken wir sie in Inward Path, wenn sie resümiert, dass es mehr Glücklichkeit als Traurigkeit gibt, da immer Hoffnung in uns selbst existiert.
Dieses Werk erfreut sich an dem Erguss aus Nana's grazilem und dennoch lebhaftem Wesen und trachtet erfolgreich nach dem Brechen der Regeln, mit denen Kunst oft behaftet ist. Indem sie ihr Leben vergegenwärtigt, führt sie uns gekonnt, mit Kindesaugen, Teenage-Erfahrungen bis erwachsenen Sehnsüchten und ausgereif-ten Konversationen, durch Subkultur, Kampf und verschiedenen sozialen Einflüsse. Nach vier Jahren Produktionszeit, liefert Emilie Nana ein Album, das ihr verspielten, aber reifen Geist widerspiegelt und ihre Seele miteinbezieht, The Meeting Legacy.
- A1: Moonstarr - C-Minus Particles
- A2: Chroma Keys - Tonight' (Vinyl Only)
- B1: Alice Smith - Love Endeavour' (Maurice Fulton Mix)
- B2: Laid Back - Feels Like Heaven' (M.ono Remix)
- C1: Ron Deacon - Untitled
- C2: Sello - Lovely Files
- C3: Bambooman - Sun' (Eckoclick Remix)
- D1: Egyptian Nipples - L.a. Melody' (Session Victim Remix)
- D2: S3A - Deep Mood Act2
- D3: Fetsum - Waiting For You' (Paskal & Urban Absolutes Remix)
Slo -mo house at it's best deep shape, including the rare, sought after Maurice Fulton remix for Alice Smith 'Love Endeavour'. Compiled by Rainer Trüby.
We live in hectic, turbulent times. It seems season- and reasonable to slow things bit down. In fact: slow house down to what we calling now: SLOUSE. Implying down to earth club music, with a tapping foot under 116 beats per minute.
House music and its many sliding genres have ruled the clubs and charts, well, a special focus on the slo-mo house is well-deserved.
Rainer Trueby become a guarantee for vanguard soulful dance music and club tunes with such special vibe, which he had formidable approved not only as a DJ but also with sucessful compilations like - Glücklich', - Maiden Voyage' on Compost, DJ Kicks (K7) or compilations for Nuphonic, King Street, Talkin' Loud and other labels.
Rainer Trueby, an artist who spreads love like in the good old days, selected some of the best tunes on the planet, some rare, sought after like the rare Maurice Fulton Remix for Alison Smith - Love Endeavor', in demand tunes like S3A - Deep Mood Act2' or Ron Deacon's - Untitled', amazing discoveries like the Moonstarr tune, or a Laid Back remix, few underrated tracks, well all tracks are worth the grab and get played again & again. It's a full palette of slo-mo house flavors and moods as Rainer Trueby takes us on a magical trip into his imagination of Slouse.
The result is a future classic compilation with melodic and groovy masterpieces, made for your home-, garden-, car- , club listening pleasure. It works for the happy hour as well as the after hour.
Hope you love it as much as we do !
Alien Ensemble's trombone man Mathias Goetz caused quite a splash when he released his eponymous debut LP under his Le Millipede moniker back in 2015: The multi-instrumentalist's initial offering was clearly something else, impossible to grasp, a musical vessel beyond genre, beyond style or era, seemingly beyond space and time even, a vessel that carried an almost cosmic kind of song-craft - music with no fixed stamp of origin, though it did somehow feel like an Alien Transistor release. Followed by remix album Mirror Mirror, which comprised reworks by 1115, Protein, LeRoy, Olaf Opal, and Saroos, to name a few, it's now time for album #2: The Sun Has No Money.Let's face it: There's nothing as majestic as the sun. At least not in our world. If it runs out of juice one day, it's game over: The End. Light's out. For everyone. At that point, it wouldn't even matter if you're rich or poor. We're all equal under the sun. Same level. And yeah, this might not be major news, but then again... we're talking about the sun. The sun! Guess it's about time to acknowledge its power and superiority, right In fact, you can feel it on your bicycle: pedaling at night, when it's on duty in other hemispheres, and you're working hard at the dynamo, sweating, you can actually feel how powerful it is. In the end you get off the bike all recharged, a tune on your lips - and somehow feeling like a miniature version of the sun yourself. And whenever you feel like that, that's exactly the right moment to grab a melodica and get to work.Following an initial warm-up round sans electricity, this new album soon begins to glow: Mathias Goetz aka Le Millipede doesn't need pedals, he boosts circulation by single-handedly* playing tons and tons of different instruments - it actually feels like thousands, easily. And thus begins a show that has countless levels to it: There are various sonic illusions... and yet Le Millipede doesn't hide anything: He's also willing to show the inner workings, the actual recording process and everything else. In short: he goes meta. Makes songs about making songs. That's right: why not use all these beautiful means to address the issue of money It's not the sun that casts shadows, all it does is recharge, fuel: growth & thriving, that's the sun's area of responsibility. And yet there came a man whose plan was simple: steal the fruit from your garden, only to sell it right back to you, for money. We can hear the sea gulls crying in the distance, as somebody is throwing breadcrumbs up into the wind that carries their voices...It's not the sun that casts shadows - all it does is radiate light. And yet there came a time when someone blocked those rays of light. Now if you're some kind of Diogenes, you'll simply say, Move at least a little out of the sun.' But if you're a teacher, you'll maybe light up your pipe and use that to lighten up. What matters is that the percussion parts, in this case, resemble some serious musique concréte. The sun doesn't know shadows - all it knows, is itself. And yet somebody entered the picture and built an entire city. A city full of streets, so that houses can cast shadows into these avenues. Plus, there's music in the streets, music originally written inside the walls of said houses.One of those streets is known as the Tin Pan Alley: a place that got its name from a music writer who compared the sound of so many pianos to the banging of tin pans. That sound: that's one side of the road that is this album. Some of these melodies appear to be shadows of earlier tunes, dating back to, say, 1898 or even before that, melodies that were first registered in the Tin Pan Alley publishers' offices back in 1912 or 1917. We actually get to see this Alley at that point in time. We see the ropes, the workings. How things come together, the actual act of creation. Suddenly, we can hear the shadows!
Okay, so one side of this street is America. The US of A. The opposite side: Russia. And smack dab in the middle: Europe. A pothole in the center. All the back-and-forth that occurs between these two poles ultimately depends on the movement of the sun. Night and day, taking turns, commuting in and out of sight. We get to meet Prokofiew's and Scriabin's ghost, among other spirits, reframed and published by Le Millipede's own imaginary label imprint on the historic Tin Pan Alley. Indeed there are moments on this album when Le Millipede seems to be playing Scriabin's clavier a` lumie`res (tastiera per luce), when his performance seems to be based on synesthesia, a wild cross-pollination of colors and sounds. In case you didn't know this: In the States, Prokofiew goes by the name Brian Wilson, and Scriabin's also known as Sun Ra - yet another guy who's usually broke, but gets to spend a lot of time out in the sun. Together, these assorted protagonists ask the people of the Antilles for Mutabor dance-tokens and send postcards to Moondog in Germany, right back into the darkness. On the postcards you can see people dancing the Biguine...Firing foreign fossil fuels from all pipes (Brennelementsteuer!), Le Millipede controls the very center of this hustle and bustle: going as far as to employ some southern Chopped & Screwed styles, he's 100% current and zeitgeisty! Houston, we've got a problem: there's some kind of myriapod, centi- or millipede on the loose! Well, give me another sip of lean, sizzurp, dirty Sprite, and on goes the journey in the Pullman coach. Let's follow the sun! Keep on moving, keep things motorik! Here comes the Trans-Eureka-Express. Cherish the backpacking days! A piercing rhapsody of sound (bohrende Rhapsodie), we'll remember them fondly! And thus things move on, the sun, the days, the earth: rise, set, action, round and round... onwards eternally. The sun: the biggest loop known to mankind. As if it was some kind of sonic Rube Goldberg contraption, time seems to be stretching out while listening to that hmmm. After all: time is a lot (a lot!) more than just money. And yeah, the sun is the real big shot on (or rather: above) Planet Earth. Le Millipede's live line-up also includes Markus & Micha Acher (The Notwist etc.), Nico Sierig (Joasihno), and Manuela Rzytki (G. Rag & die Landlergschwister, Kamerakino etc.).
*sole exception: Evi Keglmaier (Zwirbeldirn, Hochzeitskapelle) plays the viola. Words/sun worship: Pico Be
Since being discovered by the Mainz-based lounge label “Wohnton” in 2003, Flashbaxx’s jazz and funky
beats have been featured on international compilations—including releases on Sony Music, EMI, and
Ministry of Sound. His productions appear alongside artists such as Moby, Jazzanova, Blank & Jones, Die
Fantastischen Vier and Bonobo and are regularly played by renowned DJs and tastemakers like Rainer
Tru by (Compost, DE), Robert Luis (Tru Thoughts, UK), and Mark Farina (OM Records, US).
His latest EP Take Care My Friend (NuNorthern Soul, UK / 2022) was enthusiastically received by the scene.
For the remix EP (NuNorthern Soul, UK / 2023), he brought on board renowned producers such as Atjazz
and Moods.
In his "feel-good" DJ sets, he effortlessly blends various styles, ranging from downbeat to house with
elements of disco, boogie, jazz and funk. Since 2024, Flashbaxx has been performing again as an electronic
live act, showcasing his unique mash-ups of disco and house classics. His high-energy performances have
already taken him to legendary clubs like the KitKat Club in Berlin. In June 2025 selected tracks from his live
set will be released as “Gazelle” EP on the newly founded label Groovers Trax (Leipzig), fulfilling his longheld
dream of creating an uncompromising house record with a disco twist.
Schlammpeiziger, who had previously only been known to us for his top hits and T-shirts, burst upon us like a wild boar in search of affection in the middle of the coronavirus lockdown. He nested in our fully vaccinated home, drank our Eversbusch, ate from our plates, slept in our bed (wait - wrong fairy tale) and repeatedly urged us to organise egg runs with his testicles (after some contortions, we gave up trying). Childish faecal humour, far-fetched obs(t)enities, juicing, a desire to dissolve, composting of thoughts. In excesses of lack of concentration, the chains of associations curled and meandered like Jo's famous curlicue drawings. Every evening, after we had forcibly levered him out of our flat, he would ‘walk’ home to put together very unique , dreamy pieces. In the blissful brainfog of those days, for example, ‘Handicapfalter’ was created, for which the congenial °Bär° made our flat into the corresponding video. Among other quirks of the little gut-breather, we were fascinated to observe his phobia of literature and books. Just hold a printed page in front of his face for a few seconds and he writhes on the floor crying. A level of phobia that only my own laughable disgust and fear of writing myself can compete with. Jo shudders at the thought of reading sentences that build on each other in a meaningful way, and I shudder at the thought of having to write them down because I have something ‘to say’. A certain affinity cannot be denied. We are much, much more pleased by snatched-up, misunderstood or misheard snippets, hollow but unforgettable phrases, the diamond stoner humour of our ancestors. ‘From one turn/ I stop/ to walk on/ in all directions’ (as it murmurs in “Selten Gesehenes”), describes the process quite nicely. After all, Jo is ahead of me in that he can simply break off every tedious sentence and let it fade into music. Back to the essentials. It's five to 12 for the Schlammpeitzger (scientifically Misgurnus). The shy goby is under threat from climate change, so perhaps this vinyl is the last expression of life of the specimen that we have been allowed to look after sporadically since the lockdown phase of the corona epidemic. And it's turned out pretty. Even the aesthetically gutted like me and my beloved husband can THINK about sex when they see these sublime, silvery fart bubbles! It's tender as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Do you have words. Do you have sounds. Impertinently harmless piano tinkling turns into tugging zounds of increasing severity. It is not dubbed (would be unethical) but dubbed. Sounds dubby, as you can imagine. (Instrumental)
Loch ohne Licht: Possibly vaguely misogynistic. Could also be that there was simply no light in the hole. The sparse snippet of lyrics (‘du biss mir och esu e Loch ohne Licht’) sounds like one of those stroppy Cologne replicas whose anti-charm is hard to resist. Buzzing and grooving.
Selten Gesehenes: Casual. Confident. Soft. Fragrant. Thoughtful but lively.
The Arabian Vietmanese (instrumental) is probably the food we trust in the case of the munchies we get when we watch other people smoking weed. Transcendental and psychedelic states casually permeate the humdrum of everyday life. Klar Knuspermarsch: Marches and floats at the same time. Klebt Runner: Soundtrack to the cult film of the same name. Tyrrell Corporation loosens up. Ungenutzte Sätze: Stinks somehow, because there is dangerous proximity to comprehensible and then also critical statements here. Instead, the sinister electronic cheapness of Carpenter soundtracks can be heard. Parzipan: Actually, the time of origin was not so roaringly funny and simple, but for Jo it was also a gruelling, slow letting go of his brother. Here he sends him off with a gentle nudge into the vastness of a hopefully happy beyond.
Clara Drechsler
Schlammpeiziger, der uns bislang nur durch seine Top-Hits und seine T-Shirts bekannt gewesen war, brach mitten im Corona-Lockdown über uns herein wie ein wilder Eber auf der Suche nach Zuwendung. Er nistete sich in unserem durchgeimpften Zuhause ein, trank unseren Eversbusch, aß von unseren Tellerchen, schlief in unserem Bettchen (Moment - falsches Märchen) drängte uns wiederholt dazu, mit seinen Hoden Eierlauf zu veranstalten (nach Verrenkungen gaben wir den Versuch auf). Kindischer Fäkalhumor, weit hergeholte Obs(t)zönitäten, Entsaftung, Auflösungswunsch, Gedankenkompostierung. In Exzessen der Konzentrationsschwäche ringelten, kringelten und schlängelten sich die Assoziationsketten wie bei Jos berühmten Kringel-Schlängel-Zeichnungen. Jeden Abend, nachdem wir ihn gewaltsam aus unserer Wohnung gehebelt hatten, „ging“ er dann heim, um dort sehr eigene, verträumte Stücke zusammenzubasteln. Im seligen Brainfog dieser Tage entstand z.B. „Handicapfalter“, für das der kongeniale °Bär° aus unserer Wohnung das entsprechende Video machte. Neben anderen Marotten des kleinen Darmatmers beobachteten wir fasziniert seine Literatur- bzw. Bücherphobie. Halt ihm nur sekundenlang eine bedruckte Seite vors Gesicht, und er windet sich weinend am Boden. Ein Grad an Phobizität, mit dem sich nur meine eigene lachhafte Abscheu und Angst vor dem Selberschreiben messen kann. Jo schaudert beim Gedanken, sinnvoll aufeinander aufbauende Sätze lesen, mir wiederum beim Gedanken, sie hinschreiben zu müssen, weil ich irgendetwas „zu sagen“ habe. Eine gewisse Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Viel, viel mehr freuen uns aufgeschnappte, falsch verstandene oder misshörte Fetzen, hohle, aber unvergessliche Phrasen, der diamantene Kifferhumor unserer Vorfahren. „Aus einer Drehung/bleibe ich stehen/ um in alle Richtungen/weiter zu gehen“ (wie es in „Selten Gesehenes“ raunt), beschreibt den Prozess schon ganz schön. Immerhin hat Jo mir voraus, dass er jeden leidigen Satz einfach abbrechen und in Musik ausplempern lassen darf. Zurück zum Wesentlichen. Es ist fünf vor 12 für den Schlammpeitziger (wissenschaftlich Misgurnus). Die scheue Grundel ist von Klimawandel bedroht, vielleicht haltet ihr mit diesem Vinyl also die letzte Lebensäußerung des Exemplars in Händen, das wir seit der Lockdownphase der Corona-Epidemie sporadisch betreuen durften. Und die ist hübsch geworden. Selbst aus ästhetischer Erwägungen Entdarmte wie ich und mein geliebter Mann, können bei diesen sublimen, silberhellen Pupsbläschen DENNOCH an Sex denken! It´s zart as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Hast du Worte. Hast du Töne. Impertinent harmloses Klavierplätschern geht über in ziepende Zounds von zunehmender Strenge. Es wird nicht domptiert (wäre unethisch) sondern dubtiert. Klingt dubtig, wie ihr euch vorstellen könnt. (Instrumental)
Loch ohne Licht. Möglicherweise vage misogyn. Könnte auch sein, dass im Loch einfach kein Licht war. Das sparsame Textfetzchen („du biss mir och esu e Loch ohne Licht“) klingt nach einer jener pampigen kölschen Repliken, deren Anticharme man sich schwer entziehen kann. Schwirrt und groovt.
Selten Gesehenes: Lässig. Souverän. Softig. Duftig. Nachdenklich aber beschwingt.
Beim Arabischen Vietmanesen (Instrumental) gibt es wahrscheinlich die Speise unseres Vertrauens im Falle der Munchies, die wir kriegen, wenn wir anderen Leuten beim Kiffen zusehen. Transzendentale und psychedelische Zustände durchziehen beiläufig den schnöden Alltag. Klar Knuspermarsch: Marschiert und schwebt zugleich.
Klebt Runner: Soundtrack zum gleichnamigen Kultfilm. Tyrrell Corporation macht sich locker. Ungenutzte Sätze: Stinks irgendwie, weil hier gefährliche Nähe zu nachvollziehbarer und dann auch noch kritischer Aussage gegeben ist. Dafür klingt die sinistre elektronische Billigkeit von Carpenter-Soundtracks an.
Parzipan: Eigentlich war die Entstehungszeit gar nicht so brüllend lustig und einfach, sondern für Jo auch ein zermürbendes, langsames Loslassen des Bruders. Hier schickt er ihn mit sanftem Schubs hinaus in die Weiten eines hoffentlich schönen Jenseits.
Clara Drechsler
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