10th Anniversary des 'Back to the Roots'-Klassikers der Emo-Core Götter Architects als Picture-Vinyl. Zurück zu sich selbst zu finden, kann so simpel sein und gleichzeitig so komplex klingen. “Daybreaker” ist ein schlaues, kunstvoll zerkratztes Album, dessen subtile Schönheit entschlüsselt werden möchte. Exemplarisch wirkt “Alpha Omega” wie ein brillantes Kaleidoskop, das je nach Blickwinkel neue Facetten offenbart, bei dem Störgeräusche als Stilmittel funktionieren und die Gitarren heftig am stählernen Käfig rütteln wie eine Furie, die ihren Zwinger sprengen möchte.
Buscar:d funkt!
In the same line as volume 01, this format Sauvez Wheelie wishes to give the opportunity to the Lyon-based producers to have releases on vinyl. After Funktroid, Sauna, Cymka & Mid on the ¦rst opus, we have a new luxury cast for this 2nd part with Lost In Material, Sela, Hyas & Botwin. A new V.A of 4 tracks with rave vibes between acid, trance, garage sounds and mental stuff.
Nach seinem Debütalbum 'Are You Happy Now?' aus dem Jahr 2020 meldet sich Nile Marr aus Manchester mit seiner zweiten LP 'Lonely Hearts Killers' zurück. 'Ich habe wieder angefangen, all die Bands zu hören, die mich dazu gebracht haben, Songs zu schreiben, wie die Lilys und Neil Finn. Da ich während des Lockdowns nicht live spielen konnte, habe ich mich mehr auf das Songwriting konzentriert als auf 'Ich weiß, dass das bei unseren Live-Shows funktioniert', daher habe ich das Gefühl, dass sich dieses Album in jeder Hinsicht von meinem vorherigen unterscheidet', sagt Marr. Für Fans von Broken Social Scene, Big Star und Elliott Smith erscheint 'Lonely Hearts Killers' auf umweltfreundlichem Vinyl bei Oldham Street Records.
AMBER ARCADES ist das Pseudonym von Annelotte de Graaf, der niederländischen Singer/Songwriterin, die zwei EPs und einige von der Kritik gefeierte Alben aufgenommen hat, von denen das zweite, "European Heartbreak", durch "hints of Lindi Ortega and early Saint Etienne, breezy, dreamy pop more personal than political" (The Guardian) glänzt. AMBER ARCADES verlor kürzlich für einen Moment den Glauben an die Musik, gewann ihn dann aber wieder zurück und liefert nun ihr bisher atemberaubendstes Album ab: "Barefoot On Diamond Road", das am 10. Februar 2023 erscheinen wird - ihre erste Veröffentlichung auf Fire Records. Die erste Single "Just Like Me" ist ein offenkundig tanzbarer und triumphaler Song, der durch seine Stop/Start-Struktur eine beunruhigende und unvorhersehbare Schärfe in das Geschehen bringt. "There's a clear distinction from my last record ,European Heartbreak', which had a complete narrative. This record is completely the opposite" erklärt die Niederländerin in einem Statement zum neuen Album. Eingetaucht in eine alles verzehrende Wall of Sound ist "Barefoot On Diamond Road" wie MY BLOODY VALENTINE in akustischer Form; es sollte eigentlich nicht funktionieren, aber tut es trotzdem. Es ist eine Gegenüberstellung von Texturen, von sprunghaften, unruhigen Dancefloor-Beats bis hin zu symphonischer Kosmik, ein barocker Pop-Teppich, der mit Celli und Harfen bestückt ist, mit einer klagenden Steelguitar, die in der Ferne widerhallt. Die Schlagzeug- und Perkussions-Arrangements von Matt Chamberlain (PEARL JAM, BOWIE, DYLAN, ADELE, LORDE, SPRINGSTEEN, COHEN...) verleihen dem Ganzen zusätzliche Textur. Es ist ein Album von einnehmender Reife, gefüllt mit Zeitlupen und epischen Steigerungen, die es mit all der Dramatik in schwindelerregende Höhen heben - man denke an THE GUN CLUB, die sich mit PORTISHEAD zurücklehnen, alles könnte passieren, es ist ein imaginärer Film... und PJ HARVEY lauert im Schatten. AMBER ARCADES neues Album "Barefoot On Diamond Road" markiert eindeutig eine neue Phase im Schaffen der hochangesehenen Musikerin. "Wistful, glowing dream pop" The Guardian
Die Reihe "... Live at Clouds Hill" gibt es nun schon seit
einigen Jahren. Alles begann 2011 mit einer
improvisierten "Krautrock"-Performance der Extraklasse.
Faust & Omar Rodriguez-Lopez. Jean-Hervé Perón
stürzte mit einer laufenden Kettensäge rückwärts und
schlitzte Rodriguez-Lopez' Jeans auf und nur mit Glück
nicht das Bein auf. Seitdem waren große Bands wie Le
Butcherettes (US), Nissennenmondai (JP), Bosnian
Rainbows (US), Wargirl (US), Dillon (D), Kolars (US) oder
Peter Doherty (UK) zu Gast und beehrten die heiligen
Hallen der Clouds Hill Studios mit grandiosen
Live-Auftritten. Diese Auftritte vor Fans und Freunden
werden auf Band aufgenommen und live abgemischt. Mit
dem letzten gespielten Ton ist die Aufnahme beendet und
kann auf Vinyl geschnitten werden. Unvollkommenheit als
Konzept. Als Träger von Emotionen. Und genau so einen
magischen Abend konnten Fans und Freunde mit Gewalt
am 28. Oktober in den Clouds Hill Studios erleben.
Repress auf babypink w/ blue splatter Vinyl, limitiert auf 200 Exemplare. Be Well - ein Zusammenschluss bekannter Gesichter der Hardcore Szene! Ins Leben gerufen von Brian McTeran, Gründer der ikonische Straightedge-Hardcore-Band Battery und ergänzt durch Mike Schleibaum von Darkest Hour und Battery, Aaron Dalbec von Bane sowie Peter Tsouras und Shane Johnson von Fairweathe, wurde Be Well gegründet um McTeran einen neuen Output für seine Emotionen zu geben. Nach der Auflösung von Battery im Jahr 2000 lenkte McTernan seine Energie zunächst in eine arbeitsreiche Karriere als Produzent um. Er hinterließ auf wegweisenden Alben von Bands wie unter anderem Thrice, Hot Water Music, Circa Survive und Turnstile seine Spuren. Bis er 2014 schließlich eine radikale Kehrtwende machte und eine Projektmanagement-Funktion für ein Bauunternehmen übernahm. Anfangs fühlte sich der Wechsel in Tempo und Karriere gesund an. Doch nachdem er oft zwischen Baustellen hin und her und reiste und dabei 400 Meilen pro Tag fuhr - traten größere Probleme in McTernans psychischer Gesundheit hervor. Eine Zeit schwerer Depressionen verlief laut McTernan jahrelang unkontrolliert, bis sich Battery 2017 vorübergehend wiedervereinigten und ihren ersten neuen Song nach 17 Jahren schrieben. Der Song, "My Last Breath", unterschied sich deutlich von allem, was vor ihm kam. In vielerlei Hinsicht diente der Text als spiritueller Vorläufer dessen, was schließlich zu Be Well wurde. Also schrieb McTernan weiter, began seine Erfahrungen durch Texte zu verarbeiten und eine neue Band zu formen. The Weight And The Cost ist das Ergebnis dieser gesammelten Erlebnisse. Ein Album das weit über die Grenzen dessen hinausgeht, was man über die früheren Bands seiner Mitglieder weiß. Die Vergangenheit der Be Well-Mitglieder könnte sogar das Uninteressanteste an diesem Projekt sein. Wo die meisten Hardcore-Platten ihren Inhalt an die Form der Genrekonventionen anpassen, zeigt dieses Album, was möglich ist, wenn der Inhalt die Form schafft: The Weight and the Cost folgt McTernans zutiefst persönlicher Erfahrung.
Smokey Marbled Vinyl[32,14 €]
Voller Zorn und brennendem Hass, doch gleichzeitig auch erfüllt vom prallen Leben und mit Momenten erstaunlicher Schönheit - IMHA TARIKATs drittes Album "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" deutet seine internen Widersprüche und Konflikte bereits im Titel an. Das Album ist um einen Kern aus typisch deutschem Black Metal entstanden, der ebenso präzise wie trocken und humorlos auf jeglichen Bombast und die oft folkloristischen Untertöne seines nordischen Gegenstücks verzichtet. Dabei stößt IMHA TARIKATs lyrischer und musikalischer Vordenker Kerem Yilmaz alias Ruhsuz Cellât erneut mit seinen einzigartigen Kompositionen auch in tiefere Schichten und unerforschte Dimensionen vor. Während er seinem körperlich schwer fordernden Gesangsstil noch mehr brutal die Kehle zerfetzende Ansätze hinzufügt, bilden ein furioses Drumming sowie das unerbittliche Peitschen von frostig klirrenden Gitarrensaiten das mal eiskalte und dann wieder glühend heiße Fundament von IMHA TARIKAT. Doch während sich Yilmaz' Songs durch die schwarze Leere des Alls winden und drehen, tauchen aus dem Nichts überraschend strahlende Momente und Soli auf, die ihre Ursprünge eher im Heavy Metal, hartem und okkultem Rock und sogar einer Messerspitze Punk haben. Textlich funktionieren IMHA TARIKAT weiterhin als eine Art von verschlüsseltem Tagebuch, in dem Yilmaz seine persönlichen Erfahrungen, sein menschliches Wachstum und seine Faszinationen festhält: "Ich habe mich buchstäblich in den Wahnsinn getrieben, um eine absolut authentische Erfahrung zu erschaffen", beschreibt der Sänger und Gitarrist den Aufnahmeprozess von "Hearts Unchained". Von daher liegt es nahe, dass "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" von inneren Konflikten, seelischem Leid, eskalierenden Emotionen, aber auch von Katharsis und Erlösung handelt. Der brutale schwarze Sound von IMHA TARIKAT war von Anfang an auch als eine Art von emotionalem Druckventil für den Bandgründer Kerem Yilmaz konzipiert. Seine brennende musikalische Leidenschaft zeigt sich ebenso in der rasanten Entwicklung, die Yilmaz' Songwriting mit jeder neuen Veröffentlichung offenbart und das in mehrere Richtungen gleichzeitig expandiert. Während bereits die erste EP "Kenoboros" 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterließ, eroberte die Band auf dem folgenden Demo "Son Mistisizm" (2018) hörbar neues Terrain. Mit dem 2019er Debütalbum "Kara Ihlas" und ihrer folgenden Black Metal Supernova "Sternenberster" (2020) erreichten IMHA TARIKAT dann neue Höhepunkte. Es passt ins Bild, dass es den Deutschen mit "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" gelingt, einen weiteren Gipfel zu erklimmen. IMHA TARIKAT sind drauf und dran, die Welt in schwarze Flammen zu setzen und "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" ist der Funke, der alles entzündet. Bevor alle Gefühle zu Asche und Schlacke zerfallen, lasst sie lieber brennen!
Black Vinyl[29,62 €]
Voller Zorn und brennendem Hass, doch gleichzeitig auch erfüllt vom prallen Leben und mit Momenten erstaunlicher Schönheit - IMHA TARIKATs drittes Album "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" deutet seine internen Widersprüche und Konflikte bereits im Titel an. Das Album ist um einen Kern aus typisch deutschem Black Metal entstanden, der ebenso präzise wie trocken und humorlos auf jeglichen Bombast und die oft folkloristischen Untertöne seines nordischen Gegenstücks verzichtet. Dabei stößt IMHA TARIKATs lyrischer und musikalischer Vordenker Kerem Yilmaz alias Ruhsuz Cellât erneut mit seinen einzigartigen Kompositionen auch in tiefere Schichten und unerforschte Dimensionen vor. Während er seinem körperlich schwer fordernden Gesangsstil noch mehr brutal die Kehle zerfetzende Ansätze hinzufügt, bilden ein furioses Drumming sowie das unerbittliche Peitschen von frostig klirrenden Gitarrensaiten das mal eiskalte und dann wieder glühend heiße Fundament von IMHA TARIKAT. Doch während sich Yilmaz' Songs durch die schwarze Leere des Alls winden und drehen, tauchen aus dem Nichts überraschend strahlende Momente und Soli auf, die ihre Ursprünge eher im Heavy Metal, hartem und okkultem Rock und sogar einer Messerspitze Punk haben. Textlich funktionieren IMHA TARIKAT weiterhin als eine Art von verschlüsseltem Tagebuch, in dem Yilmaz seine persönlichen Erfahrungen, sein menschliches Wachstum und seine Faszinationen festhält: "Ich habe mich buchstäblich in den Wahnsinn getrieben, um eine absolut authentische Erfahrung zu erschaffen", beschreibt der Sänger und Gitarrist den Aufnahmeprozess von "Hearts Unchained". Von daher liegt es nahe, dass "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" von inneren Konflikten, seelischem Leid, eskalierenden Emotionen, aber auch von Katharsis und Erlösung handelt. Der brutale schwarze Sound von IMHA TARIKAT war von Anfang an auch als eine Art von emotionalem Druckventil für den Bandgründer Kerem Yilmaz konzipiert. Seine brennende musikalische Leidenschaft zeigt sich ebenso in der rasanten Entwicklung, die Yilmaz' Songwriting mit jeder neuen Veröffentlichung offenbart und das in mehrere Richtungen gleichzeitig expandiert. Während bereits die erste EP "Kenoboros" 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterließ, eroberte die Band auf dem folgenden Demo "Son Mistisizm" (2018) hörbar neues Terrain. Mit dem 2019er Debütalbum "Kara Ihlas" und ihrer folgenden Black Metal Supernova "Sternenberster" (2020) erreichten IMHA TARIKAT dann neue Höhepunkte. Es passt ins Bild, dass es den Deutschen mit "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" gelingt, einen weiteren Gipfel zu erklimmen. IMHA TARIKAT sind drauf und dran, die Welt in schwarze Flammen zu setzen und "Hearts Unchained - At War with a Passionless World" ist der Funke, der alles entzündet. Bevor alle Gefühle zu Asche und Schlacke zerfallen, lasst sie lieber brennen!
- A1: Eurology
- A2: Calliandra Shade
- A3: Skating Away On The Thin Ice Of The New Day
- A4: Up The Pool
- A5: We Five (Three) Kings (Three)
- A6: Life Is A Long Song
- A7: In The Grip Of Stronger Stuff
- B1: Wond'ring Aloud
- B2: Griminelli's Lament
- B3: Cheap Day Return
- B4: Mother Goose
- B5: Bouree
- B6: Boris Dancing
- B7: Living In The Past
- C1: God Rest Ye Merry Gentlemen
- C2: My God
- C3: Aqualung
- D1: Pavane
- D2: Budapest
- D3: Locomotive Breath
Am 18. November wird Ian Anderson Plays The
Orchestral Jethro Tull auf schwarzem 2LP-Vinyl
veröffentlicht. Ursprünglich 2005 auf CD und DVD
veröffentlicht, enthält diese Ausgabe das Konzert zum
ersten Mal in seiner Gesamtheit auf Vinyl.
Zwischen 2004 und 2006 tourte Ian Anderson mit der
Reihe Ian Anderson Plays The Orchestral Jethro Tull
durch Europa und die USA, zusammen mit dem
Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt unter der
Leitung von John O'Hara. Weitere Mitwirkende waren
Florian Opahle (akustische und elektrische Gitarren),
David Goodier (Bass und Glockenspiel) und James
Duncan (Schlagzeug und Perkussion).
Im Jahr 2005 sagte Ian Anderson über die
Zusammenarbeit mit dem Orchester:
"Die Kernband, die mit mir bei diesen Konzerten spielt,
wird aufgrund ihrer Fähigkeiten in verschiedenen
musikalischen Disziplinen ausgewählt. Sie müssen nicht
nur die verschiedenen Stile und Nuancen meiner und
Jethro Tulls Musik über die vielen Jahre hinweg
abdecken, sondern auch ein gutes Verständnis für die
komplette Funktionsweise der von uns verwendeten
Orchesterbesetzungen haben."
MADFISH PRESENTS STEVE HILLAGE'S PREVIOUSLY UNRELEASED
LEGENDARY GLASTONBURY 1979 PERFORMANCE. On Friday 21st June
1979, the Steve Hillage Band performed a headline set of soaring
psychedelic guitar riffs of cosmic aspirations
The summer solstice night was a pivotal point in Steve Hillage's musical journey
& this recording, provided from Steve's personal archives, will cement the
performance as historic.Prior to the festival, Steve & the band spent two weeks
rehearsing in a barn at Worthy Farm, site of the Glastonbury Festival. They crafted
a set fitting & psychedelically uplifting enough to truly celebrate the longest day
of Summer at such an auspicious location. Steve was an integral member of the
Glasto team alongside Michael Eavis, Pyramid' Bill Harkin & Turbosound/Funktion
One's Tony Andrews. Their work focalised the 1979 Fayre, helping the rebirth of
the first of the modern Glastonbury Festivals. After spending the 80's in music
production, Steve & his partner Miquette Giraudy returned to recording & live
performance in the 90's with the dance-oriented System 7 & was fundamental in
the introduction of the Dance Stage to Glastonbury in 1995.
Presented on CD in deluxe media book with 24-page booklet and LP w/ Gatefold
sleeve.
Finnish Disco and Electronic Music from Private Pressings and Unreleased Tapes 1980–1991
Hot on the sold-out heels of the three previous Svart-issued early 80’s synth pop and underground electronic music compilations (Satan in Love, Dance For Your Life, Cold War On The Rocks comes the last part of the quadrilogy: Black Hole, that reaches the final frontier of collectable cult synth disco music: privately released and completely unreleased music from 40 years ago. Black Hole has been again compiled by Mikko Mattlar, whose encyclopedic knowledge in the field of Finnish electronic music produces 20 cuts of electro-cult has helped him dig up 20 cuts of rare groove from obscure regional compilation records, seven inches of which only a test pressing exists, demo tapes and privately financed singles. Stylistically the compilation moves from 1979 disco funk as performed by Peak Funktion on their unreleased record to homebrewed synth visions by late 80’s bedroom wizards. Interesting curiosities among the 20 tracks include the riveting dance number by Jarkko Väljä, who received some fame back in the day as a Michael Jackson impersonator, and released one 7” single, that has become an expensive rarity. Another thing you wouldn’t believe existed at all if it wasn’t included here is “Israel Is Real” by We, a short-lived gospel vocal quartet, accompanied here by a drum machine and a synthesizer, which makes for an unforgettable and surprisingly catchy four minute piece of underground gospel disco from 1983. The compilation Black Hole – Finnish Disco and Electronic Music From Private Pressings and Unreleased Tapes 1979-1991 will be released by Svart Records on double vinyl and CD on October 14th.
Deutsche Grammophon präsentiert eine limitierte 3 LP-Edition von Rafael Kubelíks gefeiertem SchumannSinfonienzyklus, remastered von den analogen Originalquellen und gepresst auf 180g Vinyl. Seine ersten
beiden Schumann-Aufnahmen markierten 1963 den beginn der Zusammenarbeit zwischen Rafael Kubelík
und Deutsxhe Grammophon. Es zeugt von Kubelíks menschlichen wie musikalischen Qualitäten, dass er in
kürzester Zeit ein enges Verhältnis zu den Berliner Philharmonikern aufbauen konnte. Dieser SchumannZyklus ist eine Offenbarung. Kubelík zeigt, dass die viel gescholtene Orchestrierung des Komponisten mit
einer gewissen Leichtigkeit funktionieren kann und dass diese Partituren nicht schwülstig und kantig klingen
müssen. Er bringt eine frühlingshafte Frische und Vitalität in die Musik, die er mit schön abgestimmten
Tempi vorantreibt und gleichzeitig ihre poetische Klangfülle, Freude und Noblesse offenbart. Die Berliner
Philharmoniker reagieren mit Enthusiasmus und insprierter Spielfreude. Kein Wunder, dass sich diese
beispielhaften Aufnahmen ihren Platz gegen alle folgenden Neueinspielungen behauptet haben.
Die 13 Tracks auf "Polymer", darunter energiegeladene Banger, helle, melodische, viszerale Rhythmen und hypnotische Strukturen, bilden das vielleicht kompakteste Album von Plaid. Das Duo ging Anfang der 1990er aus der Formation The Black Dog hervor und zählt neben Acts wie Aphex Twin, Autechre oder Nightmares On Wax zu den Eckpfeilern des Warp-Labels. In ihrer langjährigen Karriere arbeiteten Plaid zusammen mit Björk, London Sinfonietta und den Southbank Gamelan Players und füllten Venues vom Sydney Opera House über das Londoner Bloc bis zum Berliner Berghain. "Polymer" trägt all die Emotionen, Einflüsse und Inspirationen in sich und funktioniert als ihr Statement in modernen Zeiten.
,Four" überrascht mit einem nuancierteren und reiferen Psychedelic-Sound, während gleichzeitig der für Fabienne typische zackige French Pop trifft 60's-Garage Stil beibehalten wird. Es gibt eine Vielzahl von Instrumenten, insbesondere das Mellotron funktioniert als willkommene Ergänzung bei vielen Tracks. Die zeitgenössischen Originalkompositionen ,I'll Never Be Lonely Again" und ,See How They Run" sind meisterhaft für Fabiennes unverwechselbare Art kreiert worden, und beide zeichnen sich durch einen starken 60's Groove aus, der mit ihrem charakteristischen Sound in Einklang steht. Wie bei jeder Fabienne Delsol LP werden sorgfältig ausgewählte Cover von Fabiennes zarter Stimme liebevoll interpretiert: ,Follow Me" von Lyme & Cybelle ist ein wunderbarer Garage-Folk-Ausflug und ,Face", der Eröffnungstrack des zweiten Albums von The Human Beinz, kommt als atemberaubende Interpretation. Fabienne einen ,Spare Parts" Album-Track in Angriff nehmen zu hören ist keine Überraschung, immerhin ist sie ein lebenslanger Status Quo Fan und ,When I Awake" als zurückhaltend funkelnde Fassung gibt es so nur von ihr. Der Höhepunkt ist Francoise Hardys schwelender französischer Klassiker ,J'ai Fait Du Lui Un Reve" der hier üppig ätherisch, mit starker Emotion und langsam aufbauenden Tonschichten neu interpretiert wird.
- 1: Cha Cha La Negra - Armando Orefiche & His Havana Cuban
- 2: Bla Bla Cha Cha Cha - Titus Turner
- 3: Something Is Going On In My Room - Daddy Cleanhead & Th
- 4: Black Diamond - Roy Brown & His Mighty-Mighty Men
- 5: Yabu Alli Yabu Alli - Mayada
- 6: Egyptian Shumba - The Tammys
- 7: The 2000 Pound Bee - Part 2 - The Ventures
- 8: Stingray - The Shadows
- 9: What Is This Generation Coming To ? - Robert Mitchum
- 10: Run Joe - Louis Jordan And His Tympany Five & Vocal Cho
- 11: Cha Cha Twist - Margarita Sierra
- 12: Lookout Mountain - Chuck Miller
- 13: Zoologico Negro - Comparsa Universitaria De La Laguna
- 14: Borderline Montuna - Henry Mancini
- 15: Relax Max - Dinah Washington
- 16: Time To Kill - Tommy Steele And His Steelmen
Es geschah gegen Ende des Jahres 2008, als drei Liebhaber der 7"-Single beschlossen, in Berlin eine neue Vinyl-only Clubnacht zu starten. Mit dem Ziel, die Fixierung auf einen speziellen Musikstil, den bis dahin die anderen Vintage Dances zelebrierten, zu durchbrechen. Es sollte keine Grenzen geben, also begaben unsere drei sich auf eine lange Reise, immer auf der Suche nach neuem schwarzem Kleinvinyl für die Sammlung, möglichst oskur, aber mit der Prämisse, den Tanzboden zu füllen. Und hier nun findet sich die 3. Sammlung aus dem Dusty Ballroom Schatzkästchen - eine spannende, aber eklektische Mischung aus 40er Jahre Jump Blues, 50er Jahre Exotica, einer Prise DooWop, Surf mit Eastern Vibe, Rock & Roll aus Hawaii, Burlesque Tunes und mehr. Funktioniert in jeder Lebenslage!
- A1: Versuch Einer Übersicht
- A2: Kristallische Bindung
- A3: Selbstbespiegelung
- A4: Aggregate (In Zwei Sätzen)
- A5: Merkwürdige Klänge (Zwölftonspiel)
- A6: Geschmack Und Funktion
- A7: Substanzsuche
- A8: Einheit Von Maß Und Zahl
- B1: Anmerkungen Zur Situation
- B2: Klangfigur (Für Klavier, Stimmen Und Regler)
- B3: Schwingungsknoten
- B4: Oberlippentanz
- B5: Satzlehre (Rückwärts)
- B6: Schwebung Und Strenge
- B7: Töne, In Die Höhe Gezerrt
- B8: Abschied (Für Stimmen, Becken Und Streicher)
Distilling Sounds From The Now 70 Years Old Archive Of The Darmstadt Summer Courses For New Music, The Berlin Based Electronic Artist Hanno Leichtmann Presents A Stunning New Album Which Is Remix, Collage And Homage At The Same Time. Mastered And Cut By Rashad Becker At D&m.
On His Latest Work "nouvelle Aventure", Berlin's Hanno Leichtmann (who Besides His Solo Works Also Plays With Jan Jelinek And Andrew Pekler In Groupshow And Recently Released His 2nd Album With Valerio Tricoli On Entr'acte) Presentshis Very Individual Approach To The Task Of Remixing And Reworking The Imd Archive. As In His Previous Installations (e.g. "skin, Wood, Traps" For Haus Der Kulturen Der Welt, Celebrating The 100th Birthday Of The Drumset), The Electronic Artist Distills His Sound Material Exclusively From A Thematically Fixed Archive, In This Case: Concert Recordings, Lectures And Discussions Fromthe Now 70 Years Old Archive Of The Famous Darmstadt Summer Courses For New Music (stockhausen, Nono, Ligeti, Xenakis Et.al.). Originally A 6-channel Installation As Part Of "historage" At Mathildenhöhe Darmstadt, The Composition Is Here Presented As A 46 Minutes Stereo Mix. Leichtmann Sent Thesubjectively-chosen Sounds Through His Unique Machinery Of Voltage-controlled (micro-) Loopers, Re-recorded Them And Then In A Last Step Pieced Them Together In His Studio, Primarily Applying The Traditional Parameters Of Early Electronic (tape) Music (amplitude, Pitch / Speed, Playback Direction, Series / Cuts, But Most Of All: Repetition. The Result Is A Stunning Albumwhich Is Remix, Collage And Homage At The Same Time - And A Highly Psychedelic Affair, As Mirrored By The Amazing Artwork By Caro Mikalef (cabina).
- A1: Turning Poison Into Medicine
- A2: Drones (Feat Kendrick Lamar, Snoop Dogg, Ty Dolla Sign & James Fauntleroy)
- A3: Leave Us Be
- A4: Work It Out (Feat Cordae)
- A5: This Morning (Feat Arin Ray & Smino)
- A6: Tapped (Feat Channel Tres & Celeste)
- A7: Reflection (Feat James Fauntleroy)
- B1: Leimert Park
- B2: Griots Of The Crenshaw District (Feat Hit Boy, Kamasi Washington & Robert Glasper)
- B3: Evil Eyes (Feat Yg & Malaya)
- B4: Sick Of Cryin' (Feat Leon Bridges & D Smoke)
- B5: Don't Let Go
- B6: Listen (Feat Kim Burrell, James Fauntleroy & Robert Glasper)
Terrace Martins neuestes Projekt Drones beschreibt der Künstler als "Black Disneyland" - eine Mischung aus überdimensionalen, farbenfrohen Charakteren, die als Avatare von Emotionen in kleinen Welten innerhalb einer größeren Welt funktionieren. Um seine Vision zum Klingen zu bringen, rief Martin - ein dreimaliger Grammy-Nominierter, der einige der größten Namen der Rap-Szene von Los Angeles sowie legendäre Genre-Pioniere wie Herbie Hancock und Clark Terry produziert hat und gleichzeitig Teil des West Coast Get
Down ist (zu dem auch Kindheitsfreund Kamasi Washington, Bass-Architekt Thundercat und andere moderne musikalische Koryphäen gehören) - Freunde, Nachbarn und Kollaborateure an. Kendrick Lamar , Snoop Dogg , Ty Dolla $ign und James Fauntleroy tauchen im Titeltrack auf und meditieren zu Slinky Funk und R&B darüber, wie wir in Beziehungen als Automaten funktionieren können. Die Töne, für die Martin bekannt ist, tauchen auf "Griots of the Crenshaw District" auf, einer instrumentalen Jazzexplosion, die von Grammy-Gewinner
Hit-Boy produziert wurde und bei der Martin, Tenorsaxofonist Kamasi Washington und Urban Maestro Robert Glasper verschlungene Noten in die Luft blasen. Aber es macht auch Platz für Songs wie das butterweiche "This Morning" von Arin Ray und Smino und "Reflection", James Fauntleroys digitalisiertes Plädoyer für Sehnsucht und Sinnlichkeit in einem ruhigen Sturm
Das wirklich großartige zweite Album von Paul Konopacka, Klaus Hoffmann, Kristian Kühl, König Wilhelmsburg und Jörkk Mechenbier aka Trixsi erscheint am 3. Juni auf Glitterhouse Records und hört auf den bescheidenen Namen:'And You Will Know Us By The Grateful Dead'. It's not a trick. It's just TRIXSI. Wie meinte unser erstes Bandinfo noch gleich? "Der Moment, wenn der Pantomime ein Bein gestellt bekommt und mit dem Gesicht in der Torte des Clowns landet, noch ehe dieser sie werfen kann, dann ist TRIXSI." Irgendwie so ähnlich jedenfalls. Stimmt auch eigentlich, bis auf die Sache mit dem Pantomimen. Dafür sind TRIXSI zu laut. Und die Sache mit dem Clown passt ehrlicherweise auch nur auf diesen Mechenbier, diesen Frontkasper, diese brüllende Bühnenbulette. TRIXSI sind schwer in Worte, aber ansonsten leicht zu fassen. Hier happened nicht mehr und nicht weniger, als der ganz normale Magic, den man mit einer handvoll Freunde in einem Topf namens "Band" eben so anrühren kann. Hier verdichtet sich ein wenig Erfindergeist und viel Auge für das, was bereits vollbracht wurde und Sinn ergab mit einem hohen Maß an Kreativität. Hier werden Reifen plattgestochen, statt den Versuch zu unternehmen, Räder neu zu erfinden. Angst oder Stress hat hier keiner mehr. Bock umso mehr. Freude trieft aus jeder Pore und tropft zu Boden, während die Bandmitglieder synchron den Kopf schütteln: Über den Zustand dieser Welt, das menschliche Miteinander im Allgemeinen und die Musikbranche im Speziellen. Die Band aus Hamburg spielt sowohl mit den funktionalen, antrainierten Momenten ihrer vorherigen, musikalischen Leben, als auch mit der Freiheit, die das Wegfallen von klanglichen und thematischen Konzepten wie HERRENMAGAZIN, FINDUS und LOVE A nun eben möglich macht. Da darf man beim Hören dann plötzlich an WEEZER und die EAGLES denken, während im Proberaum noch immer irgendwelche Punkrockplakate an der Wand hängen. Erlaubt ist, was gefällt. Und hier gefällt man sich untereinander gegenseitig. Einer ruft Prost, alle anderen nicken. Who the fuck is niezuvordagewesen? Wo bei deutschsprachiger Rockmusik der Spaß aufhört, fangen TRIXSI erst an. Und es steht zu befürchten, dass sie noch lange nicht fertig sind. - Jörkk Mechenbier (also ich selber) für die Band.
„Zwischen dem, was man sich vornimmt / und dem, was daraus wird / steht viel zu oft ein Leben / das sich dafür nicht interessiert.“ (EMMA6)
Wie kann es weitergehen mit dem Musikmachen, wenn man sein Leben nicht im Dispo oder in tausendfach getaggten Stockbetten des Konzert-Venues sieht? Wie kann man seine Leidenschaft bewahren, auch wenn sich nicht mehr alles um Wochenend-Ausfahrten, Merch und Cola-Rum dreht? Was für Lieder will man schreiben, die anderen aber vor allem einem selbst immer noch aus dem Herzen sprechen? Und natürlich: Wohin im täglichen Leben mit all dem Rock’n’Roll?
Mit ihrem vierten Album, mit „Alles Teil des Plans“ hat das Trio aus der Nähe von Köln Inventur betrieben – und bietet auch für die Hörer*innen den Soundtrack zu einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst auf. Sehnsuchtsvoller Indie-Pop und Katharsis. Doppelten Boden gibt’s woanders, hier geht’s um alles, Leute.
„Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“, das war einst die Catchphrase des „A-Teams“, einem ziemlich unsubtilen Ensemble.
EMMA6 sind dagegen eher das A-Team des Zweifelns, sind Honig auf die Wunden, sind Chronisten eines fragilen Erlebnisparks der 1000 Möglichkeiten – und „Alles Teil des Plans“ rettet einem mehr als nur ein bisschen das Leben.
Danke dafür!




















