Alexandre Tharaud mit drei Uraufführungen
Das neue Album des vielseitigen französischen Star-Pianisten Alexandre Tharaud enthält drei Klavierkonzerte, allesamt Uraufführungen, die für ihn geschrieben und ihm gewidmet wurden. O-Töne der Komponisten zu ihren Werken:
Alex Nante: „Das Spiel von Alexandre Tharaud war für mich während der gesamten Komposition des Stücks eine Inspiration. Von der ersten Toccata im Barockstil über die geschmeidige, kristalline Atmosphäre von Anunciación bis hin zu den energischen und kraftvollen Klängen von Toccata II war es meine Absicht, in diesem Werk besondere interpretatorische Facetten zu erforschen, über die er verfügt."
Thierry Pécou: “Cara Bali“ könnte man mit ‚Bali-Stil‘ übersetzen. Mir ging es nicht darum, das Unnachahmliche zu imitieren, sondern im Kopf Assoziationen zu wecken (...) - eine Art imaginärer Umweg oder Szenenwechsel bei einem Projekt, das mich glücklicherweise wieder mit meinem treuen Komplizen Alexandre Tharaud zusammengebracht hat...“
Ramon Lazkano: „Dieses Konzert ist in erster Linie die Frucht einer großen Freundschaft zwischen Alexandre Tharaud und mir und unserer Liebe zu unserem Instrument, dem Klavier, mit all seinen vertrauten Merkmalen, aber auch mit seinen verborgenen Formen der Verzauberung.“
Rhiannon Giddens trifft ihren ehemaligen Bandkollegen von den Carolina Chocolate Drops, Justin Robinson, wieder auf „What Did the Blackbird Say to the Crow“, einem Album mit Fiddle- und Banjomusik aus North Carolina. Das von Giddens und Joseph „Joebass“ DeJarnette produzierte Album präsentiert Giddens am Banjo und Robinson an der Fiddle. Das Duo spielt achtzehn seiner Lieblingsstücke aus North Carolina: eine Mischung aus Instrumentalstücken und Textstücken.
Viele Stücke wurden von ihrem verstorbenen Mentor, dem legendären Piedmont-Musiker Joe Thompson aus North Carolina, gelernt; eines stammt von einer anderen Musiklegende, der verstorbenen Etta Baker, von der sie ebenfalls durch das Anhören von Aufnahmen ihres Spiels lernten. Giddens und Robinson nahmen im Freien in Thompsons und Bakers Häusern in North Carolina sowie auf der ehemaligen Plantage Mill Prong House auf. Begleitet wurden sie von Naturgeräuschen, darunter zwei verschiedene Zikadenschwärme, die seit 1803 nicht mehr gleichzeitig aufgetaucht waren und so eine einzigartige Klanglandschaft schufen.
Mit einem Dutzend wilder und gefeierter Alben seit Daemon Qui Fecit Terram (1996) praesentiert Hate mit dem dreizehnten Album Bellum Regiis ein noch kuehneres und aggressiveres Klangbild als je zuvor. Die neun Songs von Bellum Regiis zeigen, wie Saenger und Gitarrist ATF Sinner, Gitarrist Domin, Schlagzeuger Nar-Sil und Bassist Tiermes einen modernen Sound mit unheimlicher Atmosphaere und Tiefe formen. Produziert wurde das Album von David Castillo (Candlemass, Carcass, Dark Tranquility, Katatonia) in den Grondahl Studios in Stockholm. Textlich ist Bellum Regiis ein persoenlicheres, mehr auf die Menschheit fokussiertes Album als Rugia. Die Songs, so Gruendungsmitglied Sinner, sind eine aktuelle klangliche und visuelle Auseinandersetzung mit dem "Kampf um Macht und allem, was damit einhergeht."Hate, gegruendet 1990 in Warschau, wird als "Inbegriff von Konstanz" gefeiert und als "glatte und praezise Death-Metal-Maschine" gelobt. Seit dem 2017er Album Tremendum hat sich die Band thematisch auf die Natur und ihre Mysterien konzentriert. Wie Sinner erklaert: "Egal ob die Natur in uns, um uns herum oder aus der Ferne betrachtet - die daraus gewonnenen Perspektiven und ihre Verbindung zu verschiedenen uebergeordneten Themen haben jedes Album gepraegt." So behandelte etwa Auric Gates of Veles (2019) den Tod - insbesondere die slawische Sichtweise darauf. Sechs Jahre spaeter widmet sich Bellum Regiis der Menschheit selbst und der Frage, warum wir als Wesen so tief durch Konzepte wie Macht, Reichtum, Ruhm und Glauben motiviert sind. Das zentrale Thema ist der Kampf um Macht und alles, was damit verbunden ist.Daher auch der Albumtitel Bellum Regiis, was uebersetzt "Krieg der Koenige" oder "Koeniglicher Krieg" bedeutet. Sinner stellt sich die grossen Fragen rund um Macht - macht uns deren Erreichung abartig oder sind wir es von Natur aus? Der Titelsong bildet das Leitmotiv des Albums. "Als Song besitzt Bellum Regiis sowohl eine tiefe Melancholie als auch eine gewisse Erhabenheit", sagt Sinner. "Der Gesang von Eliza Sacharczuk (eine bekannte Saengerin und Gesangslehrerin, die ein ganzheitliches Kunstzentrum in Bialystok leitet) verleiht dem Lied ein starkes Zeitgefuehl. Ob das nun Nostalgie, Rueckblick, Reue oder Vorbereitung auf die Zukunft ist, liegt im Auge des Betrachters. Diese Kriege, diese Kaempfe gibt es seit Anbeginn unserer Existenz", erklaert der Frontmann. "Ob sie sinnlos sind oder nicht, sie sind Narben auf unserer eigenen Natur."Verkaufsargumente/Treiber (Karriere-Highlights/Fakten/Marketing-Infos):- HATE ist seit mehr als 25 Jahren eine feste Groesse im slawischen Black/Death Metal- Bellum Regiis wurde von David Castillo (Candlemass, Carcass, Dark Tranquility, Katatonia) in den Grondahl Studios in Stockholm produziert- HATE haben mehrfach durch Europa, Nordamerika, Asien und Australien getourt und auf zahlreichen Metal-Festivals weltweit gespielt- Nordamerika-Tour im Fruehjahr 2025 bestaetigt - als direkter Support von Belphegor; weitere US-Tour fuer 2026 geplant- Europatour mit Venom Inc. fuer 2025 bestaetigt; zusaetzliche Europatour in Planung fuer 2026- Tour durch Lateinamerika fuer Oktober 2025 bestaetigt- Hochwertiges Musikvideo zur ersten Single "Iphigenia" verfuegbar- Erhaeltlich auf allen digitalen Plattformen
Ben McElroy is a folk/experimental/ambient artist based in the UK. He has released prolific albums since his 2016 debut ‘Bird Stone’ for whitelabrecs. Notable releases since then include 2018s ‘The Word Cricket Made Her Happy’ for Eilean Rec and 2022s ‘How I Learnt to Disengage From The pack’ on The Slow Music Movement (which was folk album of the month in the Guardian).
«This album evolved from long improvisations on pump organ and cello. I really wanted to play the instruments as a form of therapeutic release, a kind of stimming, paying more attention to this than the Appollonian aspects of the music. So scrape and repetition… anger and using the bow/keys to really try to gnaw into deep, old brain feelings.
I often start things with improvisations, but then tidy, smooth things out… I wanted to keep that aspect to the minimum here.. there is some, but where possible I’ve kept the squeaks, the noises, the mistakes.
The project took on another dimension when I received some funding from PRS Foundation, allowing me to bring more artists (Debbie Armour on vocals, Elinor Rowlands on spoken word and Nick Jonah Davis on guitar). Where possibly, these collaborations were also improvised, in the moment and left a little raw.
The funding also allowed me to create an accompanying film ‘Widdershins & Deosil.’ Shot with filmmaker Benjamin Wigley on 16mm film in Derbyshire, it is an abstract story of magic and puppetry using elements of the album as soundtrack.» - Ben McElroy
Wie kann es sein, dass das 1969er Album „Off Centre“ als eines der gesuchtesten britischen Jazz-Alben gilt und nur für größere Summen den Besitzer wechselt, obwohl Frontman John Cameron kein namhafter Jazzmusiker ist?
Ganz einfach: Cameron ist einer der erfolgreichsten und vielseitigsten britischen Studiokünstler, hat Hits für Pop-Stars wie Donovan, Cilla Black und Hot Chocolate arrangiert und Musiken für bekannte Filme und TV-Serien komponiert. Tief im Herzen muss Cameron allerdings ein Jazzmusiker sein, das beweist sein Quartettalbum als Pianist zusammen mit Bassist Danny Thompson (Nick Drake, Kate Bush, Peter Gabriel), Saxofonist & Flötist Harold McNair (Quincy Jones, Blossom Dearie, Ginger Baker) und Drummer Tony Carr (Bryan Ferry, Joan Armatrading, Wings).
Das dynamisch swingende, groovende Album erlebt jetzt seine erste Vinyl-Wiederveröffentlichung, remastert in den Abbey Road Studios von den Original-Analogbändern. Eine großformatige Beilage präsentiert ein ausführliches neues Interview mit John Cameron.
Macht Euch bereit für die Magie von "LOVE", dem neuen Studioalbum der schwedischen Prog-Rock-Legende The Flower Kings, die auf eine über 30-jährige Karriere zurückblicken. Als The Flower Kings am 20. August 1993 ihr allererstes Konzert in Schweden gaben, ahnten sie wahrscheinlich noch nicht, dass sie im Begriff waren, Prog-Rock-Geschichte zu schreiben. Mit nunmehr 17 Studioalben, unzähligen Live-Aufnahmen, welt-weiten Tourneen und Festivalauftritten hat die Band ein Vermächtnis geschaffen, das nur von wenigen Bands übertroffen werden kann - und sich als Pioniere der Wiedergeburt des Prog-Rock erwiesen. Das Line-Up besteht aus den drei Originalmitgliedern Roine Stolt, Hasse Fröberg und Michael Stolt sowie den später hinzuge-kommenen Mitgliedern Mirko DeMaio und Lalle Larsson. Gemeinsam haben sie ein Album geschaffen, das den wahren Geist dessen einfängt, was Progressive Rock immer sein sollte: eine kreative Revolution, frei von den Zwängen kommerzieller Hitfor-meln. "LOVE" erinnert an die goldene Ära der späten 60er und frühen 70er Jahre und strotzt nur so vor Vintage-Vibes, epischen Kompositionen und einer reichen Mischung an Einflüssen - von Klassik und Jazz bis hin zu elektronischer Musik und Filmsound-tracks.Auf "LOVE" bieten The Flower Kings über 70 Minuten klangliche Erkundung in 12 Tracks, die von ausgedehnten 12-Minuten-Epen bis hin zu prägnanten 3-Minuten-Perlen reichen. Das Album verwebt Themen zu einem kohärenten Ganzen, das man am besten als eine zusammenhängende Reise erlebt: zugängliche Melodien gepaart mit experimentellen Momenten, wilden Gitar-rensoli und virtuoser Synthesizerarbeit, die an ihre frühen Werke erinnern. Mit neuem Selbstbewusstsein und neuer Kreativität beweisen die Flower Kings einmal mehr, warum sie die Könige des Progres-sive Rock sind. Zur Erinnerung: Krieg ist nur Angst und Versagen, Angst, die sich in kleinen Leuten mit zweifelhaften politischen oder religiösen Absichten manifestiert - LIEBE ist immer der Sieger.
Auch nach elf Alben wild, relevant und unaufhaltsam wie eh und je! Nur wenige Bands schaffen es bis zu ihrem elften Album. Und noch weniger schaffen es mit dem gleichen Feuer und der gleichen Wut, die ihre Anfangsjahre prägten. Doch Machine Head ist nicht einfach nur eine Band. Über drei Jahrzehnte lang hat Gründer, Sänger und Gitarrist Robb Flynn, die Verkörperung der Entschlossenheit, Machine Head auf einen kompromisslosen Weg geführt – einen Weg, der von Trotz, Neuerfindung und dem unermüdlichen Streben nach Weiterentwicklung geprägt war.Mit „UNATØNED“ haben sie ihren Sound nun erneut geschärft und das in der bisher direktesten und wirkungsvollsten Form erreicht. Dieser Kampfgeist, gepaart mit dem unerschütterlichen Bekenntnis zur Neuerfindung, hat Machine Head an der Spitze der harten Musik gehalten. Mit fünf Millionen verkauften Alben, über einer Milliarde Streams (650 Millionen allein auf Spotify) und einer Grammy-Nominierung ist ihr Erbe unbestreitbar – doch Nostalgie spielte dabei nie eine Rolle.
„UNATØNED“ ist ein Zeugnis von Dynamik, ein Album, das bis ins kleinste Detail ausgereift ist und von kreativer Disziplin und dem Drang nach Fortschritt geprägt ist. Entschlossen, sich selbst herauszufordern, setzte Flynn für „UNATØNED“ strenge Songwriting-Vorgaben: kürzere, fokussiertere Songs mit einem ausgesprochen amerikanischen Touch, unkonventionellen Tonartwechseln und wechselnden Strukturen, die Erwartungen brechen. Diese selbst auferlegte Zurückhaltung resultierte in einem schlanken, unerbittlichen Album, das Machine Head in ihrer kraftvollsten Form einfängt. Geschrieben in ständiger Bewegung – unterwegs, in Hotelzimmern und über Kontinente hinweg – spiegelt es die rohe Energie ihrer Rückkehr in die globale Festivalszene nach einer elfjährigen Pause wider.
Das Album trieft vor melancholischen Melodien und hämmert doch mit knallharten Riffs, erhebt sich mit hymnischen Mitsingliedern von verlorener Liebe und Traurigkeit zu dröhnender Power und unerschütterlichem Selbstvertrauen.
Die erste EP von Bleed, "Somebody's Closer", wurde von der Band im Jahr 2021 zunächst selbst über digitale Plattformen veröffentlicht. Obwohl die EP, die sich auf den Alt-Rock/Metal der späten 90er/frühen 00er Jahre beruft, nicht in physischer Form veröffentlicht wurde, erregte die in Dallas, Texas, ansässige Band mit ihrer hauchdünnen Verzerrung - die Spannung und Atmosphäre gleichermaßen erzeugt - großes Aufsehen und erregte über mehrere gegenseitige Verbindungen die Aufmerksamkeit von 20 Buck Spin. Das Label brachte 2022 Vinyl- und Kassetten-Editionen heraus und machte so die Musik von Bleed einem neuen Publikum und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Seitdem hat sich die Vorfreude auf das Debütalbum der Band in die Höhe geschraubt - und jetzt, wo der Frühling in den Sommer übergeht, ist es endlich soweit.
Die selbstbetitelte LP von Bleed behält die melodische Schwere und die straffen Songstrukturen der EP bei, taucht aber gleichzeitig kopfüber in den ozeanischen Dunst ein und treibt ihren Sound in ein Gebiet, das eindringlicher, unerbittlicher und hypnotisch üppig ist. Die Gitarren wiegen sich in aufgestapelten Wellen von Gravitationsangst, darunter pulsieren exzentrisch übersteuerte Rhythmen, und die Stimme von Gitarrist und Sänger Ryan Hughes schwebt ein und aus, manchmal distanziert und losgelöst, manchmal aufgerissen vor Verzweiflung. Die Texte bewegen sich in Fragmenten und spielen auf Themen wie tiefe innere Kämpfe, Bewältigungsmechanismen und das Verletzen derer, die man am meisten liebt, an. Es ist Musik, die nicht so sehr Aufmerksamkeit verlangt, sondern direkt in den Blutkreislauf sickert, die Art von Album, die sich nachts um 3 Uhr in einer Endlosschleife im Hinterkopf festsetzt.
Gleich zu Beginn werden kühne Schritte unternommen, um die Authentizität von Bleeds Universum in Bezug auf seine Inspirationen und Ambitionen auszuweiten. Die Art und Weise, wie Bleed diese Songs sich entfalten lassen, hat etwas Selbstbewusstes, sie wirken sofort und haben es nicht nötig, länger als nötig zu verweilen. Das Ergebnis ist ein Album, das sich massiv und doch intim anfühlt, brutal und doch schön, vertraut und doch einzigartig. Es hinterlässt nicht nur einen Eindruck, sondern hallt noch lange nach, wenn die letzten Töne verklungen sind.
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The Colombian producer whose name is on everyone's lips, figure of the underground in his native land, Felipe Gordon makes a sensational debut on our beloved label SKYLAX RECORDS ! His fabulous Django Mango EP mixes his house music obssessions with his love for Latin & jazz music. Adept of analog equipment and eminent musician, he gives us a real work of art to store alongside Nuyorican souls legends (master at work in mind). Kicking off the release, the title song django mango takes us through the swirls of the alleys of bogota, a bit as if moodymann had paid for a first class round trip in bogota , a laid-back title that can be enjoyed at any time of the day. a clever mix of funky bassline & a light piano that almost reminds us of the masters of the buena vista social club (without the vocals!) in house mode. A masterpiece in itself. on A2, we can hear this mixture again the perfect fusion between the golden-age house aesthetics and the cultural sounds of South America all complemented by a superb vocal during the break "our names are nick names wich won't reflect where we came from" a statement in itself ! The b-side from the outset gives us perhaps one of the best songs of the ep, the brilliant dakar, a subtle mix of rhodes, swaying bass and African children's chants. And to end, D, Fuck Off All Your Trouble, is an ode to the resilience of the motor city in the purest style of the 313. A brillant debut !Skylax 4 Ever
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Der Ortofon Record Stabilizer wird in zwei Varianten angeboten: Standard und Heavy, beide wurden sorgfältig entwickelt, um nahtlos eine Vielzahl von Plattenspielern zu ergänzen. Diese Stabilisatoren sind von Grund auf neu gestaltet und verbinden eine elegante Ästhetik mit benutzerfreundlicher Funktionalität. Ihr müsst nichts vorbereiten: Legt den Stabilizer einfach vor dem Abspielen auf die Schallplatte, um eine deutlich verbesserte Wiedergabe mit reduzierten Vibrationen zu erreichen.
Mit höchster Präzision gefertigt, präsentiert sich der Ortofon Record Stabilizer in einer edlen, satinierten und matten Eloxierung – verfügbar in Silber oder Schwarz – mit dem markanten Ortofon Strukturrillen-Griff. Die Standardversion eignet sich perfekt für Einsteiger- und Subchassis-Plattenspieler und besteht aus Aluminium mit einer glatten Filzunterseite.
Verbessert euer Vinyl-Hörerlebnis mühelos mit dem Ortofon Record Stabilizer, bei dem Form und Funktion optimal zusammenspielen und für eine überragende Klangperformance sorgen.
Nach wichtigen Stationen bei Silver Jews und Lambchop hat William Tyler eine Reihe von neugierigen Alben veröffentlicht, die seine ländliche Herkunft und seine Begeisterung für klassische Musik mit seiner Experimentierfreudigkeit und Feldaufnahmen verbinden. Seine produktive Enklave der Instrumentalmusik hat nicht nur neue Klänge hervorgebracht, sondern auch kritische neue Stimmen. Kein anderer amerikanischer Sologitarrist dieses Jahrhunderts hat diese fruchtbare Szene so beeinflusst wie er. Und auf dem brillanten, erfrischenden "Time Indefinite", Tylers erstem Soloalbum seit fünf Jahren, betritt er endlich den immer größer werdenden Raum, den er mit geschaffen hat. Die Gitarre ist der Ausgangspunkt für ein Album, das nicht nur Tyler, sondern auch die Möglichkeiten eines ganzen Bereichs neu überdenken lässt. Ein Strudel aus Lärm und Harmonie, Geistern und Träumen, Angst und Hoffnung - es ist nicht nur eine großartige Gitarrenplatte. Es ist ein atemberaubendes Album eines großen Gitarristen, ein Meisterwerk unserer kollektiv ängstlichen Zeit. Anfang 2020, als die Welt am Rande ungeahnter Unruhen stand, verließ Tyler LA und zog nach Nashville, wo er die meiste Zeit seines Lebens gelebt hatte. Der größte Teil seines Equipments und alle seine Platten blieben zurück, in Erwartung einer vermeintlich schnellen Rückkehr. Das war natürlich nicht der Fall. Während Tyler also mit den Depressionen, den Nerven und den Fragen dieser unendlich angespannten Zeit zu kämpfen hatte, begann er, Ideen mit seinem Telefon und einem Kassettendeck aufzunehmen, wobei er sich mit den Verzerrungen, die diese Geräte mit sich bringen, abfand. Tyler sprach mit Kieran Hebden darüber, eine gemeinsame Platte zu machen, und einige dieser Stücke fühlten sich wie Testfälle an. Als diese Zusammenarbeit in andere Richtungen ging, entdeckte Tyler andere Klänge. Er bat seinen langjährigen Freund, den Produzenten Jake Davis, ihm dabei zu helfen, die Songs zusammenzufügen, und entschied sich dafür, das Rauschen und Wackeln zu akzeptieren und ungewollt eine Platte zu machen, die diese Zeiten und die heutige Zeit widerspiegelt - unruhig, beschädigt, ehrlich. Eine Wippe aus Kampf und Überleben definiert diese Songs, eine Landkarte der Angst und des Glaubens und der Pfade, die sie verbinden. "Dies ist eine Platte über Geisteskrankheiten", wird Tyler ohne Scham sagen, so offen im Leben und in der Sprache, wie er es auf den Aufnahmen ist. "Es ist Musik darüber, den Verstand zu verlieren, aber nicht zu wollen, über den Versuch, zurückzukommen." Das braucht er nicht zu sagen; man spürt es, erkennt es vielleicht aus eigener Erfahrung. Tylers Alben sind ein Nest aus nicht-musikalischen Einflüssen, denn er pendelt zwischen Spiritualität und Philosophie und beschwört die Landschaften der amerikanischen Vorstellungskraft. "Time Indefinite" ist nicht anders, vor allem in der Art und Weise, wie es die sehr persönlichen Filme von Ross McElwee beschwört. Mitte der 80er Jahre begann er, einen Film über Shermans Marsch durch den Süden zu drehen, der sich jedoch zu einer verworrenen Geschichte über Familie, Verlust und das, was wir tun, wenn unsere besten Instinkte sich den schlimmsten Dingen ergeben, die wir uns vorstellen können, entwickelte. Das Album ist eine Anspielung auf diese Idee, auf das unerbittliche Drängen der Zeit und unseren Platz in ihr, unter ihr und neben ihr. Es ist keine große Offenbarung, dass das Leben, das wir führen, die Arbeit prägt, die wir machen, ob wir das nun beabsichtigen oder nicht. In diesen Liedern kann man Tyler hören, wie er laut mit eingehenden Dämonen ringt: Sucht, mittleres Alter, Einsamkeit, Neurosen. Alle unsere Kämpfe sind unterschiedlich, aber wir sind uns darin einig, dass wir sie haben. Dies ist der Soundtrack, den Tyler geschaffen hat.
Nach wichtigen Stationen bei Silver Jews und Lambchop hat William Tyler eine Reihe von neugierigen Alben veröffentlicht, die seine ländliche Herkunft und seine Begeisterung für klassische Musik mit seiner Experimentierfreudigkeit und Feldaufnahmen verbinden. Seine produktive Enklave der Instrumentalmusik hat nicht nur neue Klänge hervorgebracht, sondern auch kritische neue Stimmen. Kein anderer amerikanischer Sologitarrist dieses Jahrhunderts hat diese fruchtbare Szene so beeinflusst wie er. Und auf dem brillanten, erfrischenden "Time Indefinite", Tylers erstem Soloalbum seit fünf Jahren, betritt er endlich den immer größer werdenden Raum, den er mit geschaffen hat. Die Gitarre ist der Ausgangspunkt für ein Album, das nicht nur Tyler, sondern auch die Möglichkeiten eines ganzen Bereichs neu überdenken lässt. Ein Strudel aus Lärm und Harmonie, Geistern und Träumen, Angst und Hoffnung - es ist nicht nur eine großartige Gitarrenplatte. Es ist ein atemberaubendes Album eines großen Gitarristen, ein Meisterwerk unserer kollektiv ängstlichen Zeit. Anfang 2020, als die Welt am Rande ungeahnter Unruhen stand, verließ Tyler LA und zog nach Nashville, wo er die meiste Zeit seines Lebens gelebt hatte. Der größte Teil seines Equipments und alle seine Platten blieben zurück, in Erwartung einer vermeintlich schnellen Rückkehr. Das war natürlich nicht der Fall. Während Tyler also mit den Depressionen, den Nerven und den Fragen dieser unendlich angespannten Zeit zu kämpfen hatte, begann er, Ideen mit seinem Telefon und einem Kassettendeck aufzunehmen, wobei er sich mit den Verzerrungen, die diese Geräte mit sich bringen, abfand. Tyler sprach mit Kieran Hebden darüber, eine gemeinsame Platte zu machen, und einige dieser Stücke fühlten sich wie Testfälle an. Als diese Zusammenarbeit in andere Richtungen ging, entdeckte Tyler andere Klänge. Er bat seinen langjährigen Freund, den Produzenten Jake Davis, ihm dabei zu helfen, die Songs zusammenzufügen, und entschied sich dafür, das Rauschen und Wackeln zu akzeptieren und ungewollt eine Platte zu machen, die diese Zeiten und die heutige Zeit widerspiegelt - unruhig, beschädigt, ehrlich. Eine Wippe aus Kampf und Überleben definiert diese Songs, eine Landkarte der Angst und des Glaubens und der Pfade, die sie verbinden. "Dies ist eine Platte über Geisteskrankheiten", wird Tyler ohne Scham sagen, so offen im Leben und in der Sprache, wie er es auf den Aufnahmen ist. "Es ist Musik darüber, den Verstand zu verlieren, aber nicht zu wollen, über den Versuch, zurückzukommen." Das braucht er nicht zu sagen; man spürt es, erkennt es vielleicht aus eigener Erfahrung. Tylers Alben sind ein Nest aus nicht-musikalischen Einflüssen, denn er pendelt zwischen Spiritualität und Philosophie und beschwört die Landschaften der amerikanischen Vorstellungskraft. "Time Indefinite" ist nicht anders, vor allem in der Art und Weise, wie es die sehr persönlichen Filme von Ross McElwee beschwört. Mitte der 80er Jahre begann er, einen Film über Shermans Marsch durch den Süden zu drehen, der sich jedoch zu einer verworrenen Geschichte über Familie, Verlust und das, was wir tun, wenn unsere besten Instinkte sich den schlimmsten Dingen ergeben, die wir uns vorstellen können, entwickelte. Das Album ist eine Anspielung auf diese Idee, auf das unerbittliche Drängen der Zeit und unseren Platz in ihr, unter ihr und neben ihr. Es ist keine große Offenbarung, dass das Leben, das wir führen, die Arbeit prägt, die wir machen, ob wir das nun beabsichtigen oder nicht. In diesen Liedern kann man Tyler hören, wie er laut mit eingehenden Dämonen ringt: Sucht, mittleres Alter, Einsamkeit, Neurosen. Alle unsere Kämpfe sind unterschiedlich, aber wir sind uns darin einig, dass wir sie haben. Dies ist der Soundtrack, den Tyler geschaffen hat.
Wielding an ethereal croon and masterful whistle crafted from a lifetime chasing lizards through the Ozark hills, Nick Shoulders is a living link to roots of country music with a penchant for the absurd. Combining his family's deep ties to regional traditional singing with his years of playing to crowded street corners, Nick has sought to forge a hybridized form of raucously clever country music; born of forgotten rocky hollers and bred to confront the tensions of the 21st century South. As evidenced by his surreal album art and anachronistic songwriting, Nick’s creative output is steeped in the complicated history of his beloved home of rural Arkansas, but crafted as a conscious rebuke of country music’s blind allegiance to historical seats of power and repression. With a kind word and a mean yodel, Nick hopes to put the ‘Try’ in country.
A cry out against the withering void of listless Americana, Okay, Crawdad, is the fledgling full-length album from Nick Shoulders and company. A two-step laden dose of indignation, loss and profound elation, the album is inspired as much by the chaos and decadence of south Louisiana as it is the rural sounds of yesteryear from which it sprang. Despite a pandemic-inspired relocation to his home in the Natural State, New Orleans and its community helped meld the forces at play on the album; pitting an adherence to tradition and refusal to conform against each other with grand results. Embracing the mania of the podunk zeitgeist while seeking to enfranchise the meek, Nick Shoulders is here to stay.
Die New Wave-Legenden aus Düsseldorf um Meikel Clauss aka Micky Matschkopf sind mit neuem, tiefschwarzem Material zurück! 1980 noch kurz mit dem KFC den Ratinger Hof abgerockt, prägte NICHTS mit Sängerin Andrea M. und zwei erfolgreichen Alben in den frühen Achtzigern die Szene zwischen Punk, New Wave & NDW. Singlehit "Radio", "Licht Aus" sowie natürlich der zeitlose Top 20-Erfolg und Club-Klassiker "Tango 2000" gehören zur deutschen Musikgeschichte. 1983 fand noch ein drittes Album ohne Clauss statt, der lieber Belfegore ins Leben rief, aber 2009 die Band reanimierte und 2011 in neuer Besetzung das Album "Zeichen Auf Sturm" (Gesang: Sabine K.) über Unique/Electriqie Mud herausbrachte. Seitdem spielen Nichts live, veröffentlichen Deluxe-Ausgaben der drei 80er-Alben, kehrten in die Charts zurück und wurden zu Pandemie-Zeiten von DJ Hell mit einem Remix ihres Kulttracks "Eingeschlossen" bedacht. Mit der neuen Frontfrau Nina H. wurde seit 2022 an neuen Songs gearbeitet, was Ende 2024 zu "Nitroglycerin" führte und nun im fünften vollem Nichts-Werk Gestalt annimmt. Mit "Tiefschwarz" kehrt die Band zu den düstersten Wurzeln ihrer Klangwelten im Update zurück, schließt an Tracks wie "Eingeschlossen", "Tango 2000" und "Schwarze Gedanken" oder eben auch erwähnte Belfegore ("All That I Wanted") an. Ein Sound getragen vom charakteristischen Spiel Clauss' und seinen intensiven Gitarrenriffs, garniert mit hypnotischen Beats und donnernden Drums, gelegt auf ein Fundament aus Bass und Elektronik. Die Texte - mal direkt, mal poetisch, mal rau, mal sanft - zeichnen eine Reise durch die Schattenseiten des Lebens, melancholisch, kraftvoll und ungeschönt. Singles "Kugel durch den Kopf" und "Alien", der Opener "Maschine oder Mensch" sowie der abschließende Titeltrack sind nur vier von 10 starken, neuen Songs. Nichts entfalten eine klangliche Dichte, die sowohl bisherige Verehrer*innen wie auch neue Fans in den Bann ziehen wird. Das stringente musikalische Konzept wird durch das von Katharina Sieverding lizenzierte Artwork noch geadelt: die weltweit erfolgreiche bildende Künstlerin und Fotografin aus Düsseldorf gab für "Tiefschwarz" ein Bild aus ihrer Reihe "Die Sonne um Mitternacht schauen" frei, welches gänzlich und ohne überlagernde Schriften das Sleeve-Artwork ausmacht. Die CD kommt als 4-Panel Digipack mit 12seitigem Booklet, die LP im Klappcover mit bedruckter Innenhülle. Das klassisch schwarze Vinyl kommt in 180g, das transparent blaue Vinyl ist 140g.
Die New Wave-Legenden aus Düsseldorf um Meikel Clauss aka Micky Matschkopf sind mit neuem, tiefschwarzem Material zurück! 1980 noch kurz mit dem KFC den Ratinger Hof abgerockt, prägte NICHTS mit Sängerin Andrea M. und zwei erfolgreichen Alben in den frühen Achtzigern die Szene zwischen Punk, New Wave & NDW. Singlehit "Radio", "Licht Aus" sowie natürlich der zeitlose Top 20-Erfolg und Club-Klassiker "Tango 2000" gehören zur deutschen Musikgeschichte. 1983 fand noch ein drittes Album ohne Clauss statt, der lieber Belfegore ins Leben rief, aber 2009 die Band reanimierte und 2011 in neuer Besetzung das Album "Zeichen Auf Sturm" (Gesang: Sabine K.) über Unique/Electriqie Mud herausbrachte. Seitdem spielen Nichts live, veröffentlichen Deluxe-Ausgaben der drei 80er-Alben, kehrten in die Charts zurück und wurden zu Pandemie-Zeiten von DJ Hell mit einem Remix ihres Kulttracks "Eingeschlossen" bedacht. Mit der neuen Frontfrau Nina H. wurde seit 2022 an neuen Songs gearbeitet, was Ende 2024 zu "Nitroglycerin" führte und nun im fünften vollem Nichts-Werk Gestalt annimmt. Mit "Tiefschwarz" kehrt die Band zu den düstersten Wurzeln ihrer Klangwelten im Update zurück, schließt an Tracks wie "Eingeschlossen", "Tango 2000" und "Schwarze Gedanken" oder eben auch erwähnte Belfegore ("All That I Wanted") an. Ein Sound getragen vom charakteristischen Spiel Clauss' und seinen intensiven Gitarrenriffs, garniert mit hypnotischen Beats und donnernden Drums, gelegt auf ein Fundament aus Bass und Elektronik. Die Texte - mal direkt, mal poetisch, mal rau, mal sanft - zeichnen eine Reise durch die Schattenseiten des Lebens, melancholisch, kraftvoll und ungeschönt. Singles "Kugel durch den Kopf" und "Alien", der Opener "Maschine oder Mensch" sowie der abschließende Titeltrack sind nur vier von 10 starken, neuen Songs. Nichts entfalten eine klangliche Dichte, die sowohl bisherige Verehrer*innen wie auch neue Fans in den Bann ziehen wird. Das stringente musikalische Konzept wird durch das von Katharina Sieverding lizenzierte Artwork noch geadelt: die weltweit erfolgreiche bildende Künstlerin und Fotografin aus Düsseldorf gab für "Tiefschwarz" ein Bild aus ihrer Reihe "Die Sonne Um Mitternacht Schauen" frei, welches gänzlich und ohne überlagernde Schriften das Sleeve-Artwork ausmacht. Die CD kommt als 4-Panel Digipack mit 12seitigem Booklet, die LP im Klappcover mit bedruckter Innenhülle. Das klassisch schwarze Vinyl kommt in 180g, das transparent blaue Vinyl ist 140g.
Die Modern Folk-Künstlerin Jensen McRae hat das Veröffentlichungsdatum ihres mit Spannung erwarteten zweiten Albums „I Don't Know How But They Found Me!“ bekannt gegeben, das am 25. April über Dead Oceans erscheinen wird. Zusammen mit der Ankündigung hat sie auch ihre neueste Single und das Video „Praying For Your Downfall“ veröffentlicht, ein Meisterwerk der Offenheit, das Witz und Charme verbindet, während McRae darüber nachdenkt, wie sie den Drang nach Rache an jemandem, der ihr das Herz gebrochen hat, loslassen kann.
Jensen McRae - Praying For Your Downfall (Official Video)
Vor dem Hintergrund von Herzschmerz, Selbstfindung und der Komplexität der Liebe ist „I Don't Know How But They Found Me!“ eine mutige Entwicklung für die junge Künstlerin. Das elf Titel umfassende Album, das in North Carolina mit Brad Cook (Waxahatchee, Bon Iver) aufgenommen wurde und an dem Nathan Stocker (Hippo Campus), Matthew McCaughan (Bon Iver) und ihr Bruder Holden McRae mitgewirkt haben, ist eine lebendige Sammlung von Songs, die von messerscharfen Texten und zeitlosen Pop-Melodien getragen werden. McRaes Stimme ist so vielseitig wie ihr Songwriting - mal flüsternd und strukturiert, dann wieder klar und hell. Es ist eine Stimme, die sowohl den Herzschmerz des Verlassenwerdens als auch die Stärke des Verlassens verkörpert.
Von Anfang an haben sich die Fans in Jensen McRae verliebt, für ihre scharfsinnigen, aufrüttelnden und klarsichtigen Songs. Ihr Songwriting ist verletzlich, ja, aber es ist auch stark, weil es sich nicht zurückhält. „I Don't Know How But They Found Me!“ zeigt McRaes Entwicklung von einer vielversprechenden jungen Künstlerin zu einer echten Songwriterin und Star. „Die tiefgreifendsten Entscheidungen meines Lebens“, sagt McRae, “haben sich oft wie Dinge angefühlt, die ich getan habe, bevor ich dazu bereit war, und in die ich hineinwachsen musste.“ „I Don't Know How But They Found Me!“ handelt davon, was folgt, wenn man dem widerstanden hat, von dem man dachte, dass es einen vernichten würde. Es geht darum, seine Grenzen kennenzulernen und zu erfahren, wozu man fähig ist. „Ich verband mich mit dem Gedanken, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir widerfahren ist, hätte zusammenbrechen können, aber ich tat es nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt sie, ‚aber ich war die ganze Zeit kugelsicher“. Jensen McRae ist in L.A. geboren und aufgewachsen und hat fast ihr ganzes Leben lang Musik studiert und gemacht. In der High School nahm sie am Grammy Camp teil und schloss ihr Studium an der USC Thornton School of Music mit einem Abschluss in Popular Music ab. McRaes Debütalbum „Are You Happy Now?“ schrieb sie größtenteils im Alter von 21 Jahren und war der erste Schritt zum Aufbau einer treuen Fangemeinde. „Are You Happy Now?“ navigiert die Identität von ihren tiefsten Grundlagen - dem Leben als junge, gemischtrassige schwarze und jüdische Frau - bis hin zu ihren persönlichsten Überlegungen - vertraue ich dir, vertraue ich mir selbst. McRaes Vertrauen in sich selbst hat sich mehrfach bestätigt, zuletzt und vielleicht am bekanntesten in Form des Songs „Massachusetts“. McRae postete eine Solo-Strophe und einen Refrain, kaum mehr als ein Stück eines Demos, und es fing Feuer im Internet. Covers, Duette und eine Lawine neuer Fans folgten, und McRae krönte den Moment mit einer fertigen Version und einer sommerlangen Tournee als Support von Noah Kahan. „I Don't Know How But They Found Me!“ nimmt McRaes mittlerweile beachtliche Fähigkeiten auf und macht sie massentauglich. „Savannah“ ist ein Song für alle, die schon lange dabei sind. Der pulsierende, an Country angelehnte Song erinnert sofort an das Beste von Phoebe Bridgers, wobei McRae in einem akrobatischen Flüsterton über einer federleichten akustischen Gitarre singt. Wenn „Savannah“ sein Crescendo erreicht, wird klar, dass McRae eine Künstlerin mit einer ganz eigenen Kraft ist, wenn sich Klavier und Gitarre überlagern und McRae eine Reihe bissiger Anklagen mit Schärfe und Überzeugung vorträgt: "You swore you'd raise our kids to end up just like you / well you're a false prophet / and that's a goddamn promise." Währenddessen ist „Let Me Be Wrong“ eine echte Hymne, eine beschwingte Ode an die Ablehnung von Perfektionismus. Wiederum auf einem einfachen Gesang und einer Akustikgitarre aufbauend, steigert sich „Let Me Be Wrong“ Schritt für Schritt in seinem Trotz; die Gitarren schichten sich, das Schlagzeug nimmt das Tempo auf, und McRae macht Platz für die Fehler aller. Wenn McRae knurrt „fuck those girls got everything“, ist das ein Schlag voller Kraft und Verletzlichkeit, der darum bettelt, unisono so laut wie möglich gebrüllt zu werden. Der ungewöhnliche Titel ihres zweiten Albums? Er stammt aus einer Zeile in McRaes Lieblingsfilm „Zurück in die Zukunft“. Ein Hauptdarsteller überlebt einen Kugelhagel, und dieses Bild hat McRae sehr beeindruckt. „Ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir passiert ist, hätte zusammenbrechen können, aber das habe ich nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt McRae, “aber ich war die ganze Zeit über kugelsicher.“
Melancholische Gitarrenakkorde, ein introspektiver Gesang, und immer wieder bedrohliche und energische Ausbrüche mit Percussions und Stakkato. Zwischen intimem Songwriting und Soundtrack-inspiriertem Pathos bewegt sich Jerome Reuter, der nun, 2025, das zweite Jahrzehnt seiner Band ROME feiert.
Zwei Dekaden begleitet das Luxemburgische Bandprojekt ROME nun also die Europäische Tragödie. Und während sich die Alben der ersten zehn Jahre noch vor allem historischen Themen widmeten, treten in der nicht mindert produktiven Ära zwischen 2016 und 2025, die auf dieser neuen "Anthologie" dokumentiert wird, auch aktuelle und grundsätzliche philosophische Fragestellungen ins Zentrum. ROME orientierte sich immer am großen Bild. Im Songwriting deutlich inspiriert vom französischen Chanson, dem späten Johnny Cash und Nick Cave, wurden von Beginn an auch literarische Quellen verarbeitet, und werden sie nicht namentlich genannt (wie bei "The Secret Germany" Paul Celan), so schwingen sie doch zwischen den Zeilen mit, die Denker - nicht nur - des 20. Jahrhunderts. Philosophische und gar okkulte Aspekte werden auf den Alben reflektiert ("The Hyperion Machine", "Hall of Thatch", "The Lone Furrow", "Le Ceneri di Heliodoro"), doch immer wieder wird es konkret, sei es mit Blick auf die russische Invasion in der Ukraine ("Gates of Europe", "World in Flames") und grundlegende Konflikte, die mythisch gelesen werden ("Coriolan", "Hegemonikon"). Wiederkehrend ist das mythische Motiv der Sonne, so auch auf dem jüngsten Werk "Civitas Solis".
Mal als volles Band-Line-Up, mal als Singer-Songwriter, und immer wieder im Austausch mit anderen Musikern (etwa Nergal von Behemoth oder der schwedischen Punklegende Thåström), Jerome Reuter erfindet sich beständig neu, und arbeitet kontinuierlich an einer singulären Stimme in der gegenwärtigen Popkultur. Wie ein Januskopf zurückgewandt in die Zukunft blickend.
All Bad, the latest album from Nick Shoulders, ultimately encapsulates everything that makes Shoulders’ inimitable form of country music so vital: a heady balance of dazzling musicianship and punk defiance, coupled with gritty eccentricity and a generational connection to the roots of the genre. With a singing style inherited from his family’s vocal lineage, Nick’s songs achieve the rare feat of imparting difficult truths while inciting a certain joyful abandon, balancing a sound forged by years of hard travel with a heartfelt reverence for the origins of country music. In the spirit of Hazel Dickens and Jimmy Driftwood, the incisive yet wildly jubilant All Bad vocally objects to the reckless destruction of the natural landscape and development run rampant, while still offering plenty of joy and dance-ready rhythms. Spanning a variety of early country styles, the album’s infectious harmonies shine alongside everything from jangling cajun waltzes to surf-rock infused bluesy ballads–all tied together by a voice seemingly out of place in this century, yet ever ready to speak up about its problems.
Released via Gar Hole Records (a label founded and co-owned by Shoulders), All Bad marks the first LP made with his longtime band, the Okay Crawdad, since 2019’s premier full-length Okay, Crawdad and their subsequent pandemic-imposed hiatus. After writing most of the album from the front seat of a tour van, the Fayetteville, AR-based musician and bandmates Grant D’Aubin (harmonies/bass), Cheech Moosekian (drums) and Jack Studer (lead guitar) recorded the album in a home studio on the banks of the mississippi river with New Orleans collaborators Ross Farbe and Sam Doores.
"Wir sind die reinste Party, wir sind Pöbel & Gesocks" "Bei uns kann jeder mitzieh`n ob in Turnchuhen oder Docs!" Seit Jahrzehnten ist die ursprünglich unter dem Namen "Becks Pistols" umtriebige Band aus dem Ruhrpott um Frontsau "Willi Wucher" mit ihrem sympathischen Asi-Charme aus der deutschen Punkszene nicht mehr wegzudenken. Die Konzerte, Schlachtrufe und oft derben Hits von Pöbel & Gesocks sind längst legendär! Jetzt erscheinen zwei seit über zwanzig Jahren nicht mehr erhältliche Kultscheiben der "Oi-Punk-Pervers"-Ikonen als Collector's Reissue mit komplett neuem Artwork und streng limitiert in farbigem und schwarzem Vinyl sowie original CD-Version. 5 Millionen (1998) & Lieder Über Leben Und Tod (2002) "Pöbel & Gesocks" ein Leben lang_! Lieder Über Leben Und Tod als klassisch todschwarze LP, klares blaues Leben-Vinyl oder CD (Original Digipak) erhältlich!
"Wir sind die reinste Party, wir sind Pöbel & Gesocks" "Bei uns kann jeder mitzieh`n ob in Turnchuhen oder Docs!" Seit Jahrzehnten ist die ursprünglich unter dem Namen "Becks Pistols" umtriebige Band aus dem Ruhrpott um Frontsau "Willi Wucher" mit ihrem sympathischen Asi-Charme aus der deutschen Punkszene nicht mehr wegzudenken. Die Konzerte, Schlachtrufe und oft derben Hits von Pöbel & Gesocks sind längst legendär! Jetzt erscheinen zwei seit über zwanzig Jahren nicht mehr erhältliche Kultscheiben der "Oi-Punk-Pervers"-Ikonen als Collector's Reissue mit komplett neuem Artwork und streng limitiert in farbigem und schwarzem Vinyl sowie original CD-Version. 5 Millionen (1998) & Lieder Über Leben Und Tod (2002) "Pöbel & Gesocks" ein Leben lang_! Lieder Über Leben Und Tod als klassisch todschwarze LP, klares blaues Leben-Vinyl oder CD (Original Digipak) erhältlich!
Mit seiner Band Santiano hat Hans-Timm „Timsen“ Hinrichsen nicht weniger als acht #1-Alben in den deutschen Charts platziert. Am 25. April erscheint das Solo-Album: „Vun Hier“
Und doch ist der Sänger ein unglaublich bodenständiger Typ. Die Gründe dafür sind vielfältig – und haben doch alle einen Ursprung: seine Herkunft. Timsen wuchs als Bauernsohn in einem kleinen Dorf auf der schleswig-holsteinischen Geest auf. Noch heute lebt er in einem Dorf in der Nähe von Schleswig.
Seine Heimatverbundenheit ist nicht nur geographisch:
Plattdeutsch ist Timsens Sprache des Herzens und ein wesentlicher Teil seiner Identität. Wenn er zählt, heißt es nicht „Zwei und Zwei ist Vier“ sondern „Twee un Twee sünd Veer“. Mit seinem Soloalbum „Vun hier“ geht Timsen neue Wege und doch zurück zu den Ursprüngen. Ein Album voller Heimatklänge, aber auch voller Offenheit. Timsen zeigt sich hier als eigenständiger Künstler, der Tradition mit neuen Einflüssen verbindet – echt, direkt und ganz vun hier.
Der Titel "Amour Colère" - also "Liebe, Zorn" - lässt bereits anklingen, dass Nicholas Michaux auf seiner Platte versucht, mal mehr, mal weniger Gegensätzliches miteinander zu verknüpfen. Einen ersten Hinweis darauf liefert bereits die Trackliste: Französische und englische Songs stehen hier gleichberechtigt nebeneinander. Tatsächlich sieht sich Nicolas Michaux selbst auch in der Tradition des französischen Chansons, die er in seinen Songs mit Anleihen aus der amerikanischen Songwriter-Szene, ein bisschen Classic Rock und New Wave verwebt. Wer bei dem Albumtitel allerdings kitschige Liebesschnulzen oder donnernde Wutausbrüche erwartet, wird von Nicolas Michaux' Stil positiv überrascht sein: Liebe und Zorn beschreiben eher die Stimmung seiner Texte. In seiner Musik schlägt er einen meist nachdenklichen, manchmal schwermütigen, in jedem Fall sehr persönlichen Ton an. Seine Lieder sind einfach gebaut, aber nicht seicht; harmonisch-gefühlvoll, aber nie sentimental. Sein Fokus auf das Wesentliche lässt das Album zeitlos und gleichzeitig modern wirken. Vor mehr als vier Jahren hat der belgische Künstler Nicholas Michaux die öffentliche Bühne betreten. Mit seinem Debütalbum setzte er damals ein musikalisches Ausrufezeichen und gewann viele Kritiker für sich. Nun veröffentlicht der Singer-Songwriter aus Lüttich seine zweite LP und liefert damit ein kleines Füllhorn voller verträumt-melancholischer Songs. Mit seinen Songs lässt Nicolas Michaux die Klassiker des Chansons einmal mehr aufleben und gibt ihnen mit rockigen Akzenten neues Leben, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Besonders gut eignet sich die CD damit für einen lauen Frühherbstabend, um sich gemütlich zurückzulehnen, zu träumen und still zu genießen.
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Der Titel "Amour Colère" - also "Liebe, Zorn" - lässt bereits anklingen, dass Nicholas Michaux auf seiner Platte versucht, mal mehr, mal weniger Gegensätzliches miteinander zu verknüpfen. Einen ersten Hinweis darauf liefert bereits die Trackliste: Französische und englische Songs stehen hier gleichberechtigt nebeneinander. Tatsächlich sieht sich Nicolas Michaux selbst auch in der Tradition des französischen Chansons, die er in seinen Songs mit Anleihen aus der amerikanischen Songwriter-Szene, ein bisschen Classic Rock und New Wave verwebt. Wer bei dem Albumtitel allerdings kitschige Liebesschnulzen oder donnernde Wutausbrüche erwartet, wird von Nicolas Michaux' Stil positiv überrascht sein: Liebe und Zorn beschreiben eher die Stimmung seiner Texte. In seiner Musik schlägt er einen meist nachdenklichen, manchmal schwermütigen, in jedem Fall sehr persönlichen Ton an. Seine Lieder sind einfach gebaut, aber nicht seicht; harmonisch-gefühlvoll, aber nie sentimental. Sein Fokus auf das Wesentliche lässt das Album zeitlos und gleichzeitig modern wirken. Vor mehr als vier Jahren hat der belgische Künstler Nicholas Michaux die öffentliche Bühne betreten. Mit seinem Debütalbum setzte er damals ein musikalisches Ausrufezeichen und gewann viele Kritiker für sich. Nun veröffentlicht der Singer-Songwriter aus Lüttich seine zweite LP und liefert damit ein kleines Füllhorn voller verträumt-melancholischer Songs. Mit seinen Songs lässt Nicolas Michaux die Klassiker des Chansons einmal mehr aufleben und gibt ihnen mit rockigen Akzenten neues Leben, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Besonders gut eignet sich die CD damit für einen lauen Frühherbstabend, um sich gemütlich zurückzulehnen, zu träumen und still zu genießen.
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Einst waren Rialto unverletzlich ("Untouchable"), sind aber bereits Ende der 90er erst morgens nach fünf heimgekommen ("Monday Morning 5.19"), nun kündigen die britischen Kult-Britpopper ihr erstes neues Album seit 24 Jahren an: "Neon & Ghost Signs" wird im April 2025 über Fierce Panda Records veröffentlicht. Es ist eine Reunion, die nicht so sehr von der Sehnsucht nach der Vergangenheit angetrieben wird, sondern vielmehr von der Dringlichkeit, das Beste aus dem Jetzt zu genießen. Vor sechs Jahren wurde Sänger und Songschreiber Louis Eliot während eines Spanienurlaubs für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht und ist dabei kurz dem Tode nah gewesen. Seine vollständige Genesung war eine Epiphanie. "Man könnte meinen, wenn man dem Tod sehr nahe ist, sollte man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern", sagt er. ,Aber ich bin einfach mit Vollgas meiner Jugend hinterhergejagt. Ich dachte mir nur: Egal, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, ich stürze mich einfach rein." Ein Teil von Eliots Wiedergeburt bestand darin, dass er eine langjährige Beziehung hinter sich ließ, um erneut in die Londoner Club-Szene einzutauchen. Ein bedeutender Teil davon waren die Romantik und die Verwundbarkeit, die er dort fand. Ein anderer Teil davon war die Erkenntnis, dass die Songs, die in dieser Zeit entstanden - Lieder über Liebe und Verlust, Hedonismus und Reue, die in wehmütigen Geisterstunden spielen - ein Ruf aus der (eigenen) Vergangenheit waren. Neon and Ghost Signs eröffnet in gewollt simpler und eingängiger Dancefloor-Ästhetik mit der ersten Single "No One Leaves This Discoteque Alive". Eliot, mit einem lasziven Brel-Knurren, vergießt Tränen in der Discotheque, ist "der Hund der Londoner Stadt", wo "die Laken mit Gold befleckt sind", der darauf aus ist, "seinen Kopf zu verlieren" und Liebe als perfekten Sturm zu erleben. Es ist der Auftakt zu einem "Durch die Nacht mit...", den das gesamte Album mit der von Rialto bekannten Widescreen-Pop Leidenschaft verfolgt. Rialto waren in Südostasien Superstars mit Doppel-Platin und in Großbritannien immer ein hochgelobter Kult, aber zweifellos eine Band, die ihrer ästhetischen Zeit voraus war. Nach dem zweiten Album Night on Earth im Jahr 2001 löste sich die Band auf und Eliot arbeitete regelmäßig mit Grace Jones und Danny Goffey von Supergrass zusammen; als Songwriter schrieb er u. a. das mit dem Ivor Novello ausgezeichnete "Leave Right Now" für Will Young; er veröffentlichte 2004 ein Soloalbum und 2010 eine sehr ländlich klingende Platte als Louis Eliot And The Embers und veranstaltet das Port Eliot Festival in Cornwall mit 8.000 Besuchern. Als col. LP, CD oder MC!
m Herbst 2022 reiste Jerome Reuter, der luxemburgische Singer-Songwriter und Kreativkopf von ROME, erneut auf die grüne Insel, um dort einige entspannte Wochen mit seinen irischen Freunden zu verbringen. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde viel getrunken und gelacht. Es entstanden aber auch Songs. Und am Ende der Reise erblickte eine weitere, faszinierende "Dublin Session" das Licht der Welt.
Wurden die Tracks der ersten Dublin Session noch im legendären "Sonic Studio" in der irischen Hauptstadt aufgenommen, zog man sich für die zweite Session bewusst in die grünen Hügel von Wexford County zurück, um in Brian Brodys "Ballycale Studio" vollkommen ungestört und ganz ohne Zeitdruck musizieren zu können. Alle daraus entstanden Lieder der "Dublin Session II" sind unveröffentlichte Neukompositionen, denen Dank renommierter, irischer Musiker der landestypische Folk-Sound innewohnt.
Auf "The Dublin Session II" verbindet sich auf fast schon ganz natürliche und vor allem sehr harmonische Art und Weise ROMEs ureigener Stil aus Proto-Folk mit dem Klang des Traditional Irish Folk. Hierfür rekrutierte Co-Produzent, langjähriger Freund und musikalischer Mitstreiter Brian Brody (Rack & Ruin) kurzerhand das Who-is-Who irischer Musiker wie Ronan O Snodaigh (Dead Can Dance, Kíla) am Bodhran, Eoin O Cionnaith (Van Morrison, Christy Moore) an den Uilleann Pipes, Matthew Hanaphy am Banjo und den Tin Whistles, Goshia Gasior auf der Violine und Andy Slowey am Bass.
Unter den Kompositionen befinden sich Lieder wie das eingängige, fast tanzbare "Hold the Line" oder das bitter-böse "The Tsarist Army", die einen Kontrapunkt zu melancholischeren Kompositionen wie "My White Rose" und "Muse of Fire" setzen. Nicht unbeeinflusst vom Kriegsgeschehen in Europa und den Zeichen der Zeit entstand so ein multilinguales Kleinod mit Liedtexten auf Französisch ("La Peau Dernière"), Deutsch ("An der Landwehr"), Englisch und Gälisch ("Eirigh Anois!" u.a.).
Totgeglaubte leben bekanntlich länger und so stellt man mit ROME fest: Der europäische Geist ist wohlauf!
Pop-Singer-Songwriter Marlon Hammer kündigt für das Frühjahr 2025 sein Debütalbum »Szenarien« an und macht schon mit seiner ersten EP deutlich: Hier ist einer, der sich etwas traut. 2022 veröffentlicht er »44803 Bochum 2«, ein Titel, der sich auf das Studioalbum »4630 Bochum« von Herbert Grönemeyer aus dem Jahr 1984 bezieht.
Und auch wenn direkte Vergleiche mit lebenden Ikonen immer dünnes Eis sind: Einige Parallelen lassen sich kaum von der Hand weisen. Marlon Hammer ist ein Kind des Ruhrpotts, und der Bochumer bringt einige unverkennbare Merkmale mit. Seine Stimme sticht aus der Masse heraus – sonor, markant, immer leicht belegt –, seine Texte machen mit kleinen Alltagsbeobachtungen große Bilder auf und, typisch Ruhrpott: Er singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
»Ich fass dich nicht« heißt die erste Single aus dem kommenden Debütalbum »Szenarien«, das am 11. April 2025 bei Telamo / BMG erscheint. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer rasanten Entwicklung, die dem Pop-Singer-Songwriter in den letzten zwei Jahren eine schnell wachsende Fangemeinde, erfolgreiche Singles wie »Angenehm kühl« und mediale Präsenz bescherte, zuletzt etwa in der VOX-Primetime-Show »The Piano« (wo er neben seiner eigenen Single »Zu dir fällt mir nichts mehr ein« Grönemeyers Song »Halt mich« am Piano sang). Dabei entspann sich zwischen Igor Levit und Mark Foster beim heimlichen Beobachten von Marlons Performance folgender Dialog:
»Das ist gut. Das ist mehr als gut!« (Mark Forster)
»Er klingt nicht wie ein 19-Jähriger.« (Igor Levit)
»Er klingt wie ein 19-Jähriger mit einer geilen Stimme.« (Mark Forster)
»Besonderer Typ.« (Igor Levit)
Kann man so stehen lassen. Und beliebig ergänzen, denn Marlon Hammer ist für seine (mittlerweile) 20 Jahre tatsächlich ein beeindruckend kompletter Künstler. Und wie bei jedem Ausnahmetalent steckt auch dahinter: viel Arbeit. »Ich habe wirklich mega jung angefangen, Straßenmusik zu machen«, erzählt Marlon. Was damals den praktischen Nebeneffekt hatte, sein Taschengeld aufzubessern, ist heute der Grund dafür, dass er ein echtes Multitalent ist: Marlon spielt Gitarre und Klavier, schreibt seine Musik und Texte selbst und hat ein außergewöhnliches Gespür für gute Hooklines.
A1: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - March of the Women (Arr. for Violin and Orchestra by Esther Abrami) 2:33
A2: Esther Abrami & Vienna Radio Symphony Orchestra & - Valse Di Fantastica 3:49
A3: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Flowers (Arr. for Violin and Orchestra by JanPeter Klöpfel) 3:08
A4: Esther Abrami & Lavinia Meijer & Esther Abrami Ens - Hai Luli!, VWV 1106 (Arr. for Violin, Harp and String Quintet by JanPeter Klöpfel) 3:18
A5: Esther Abrami & Esther Abrami Ensemble - Wiegala (Arr. for Violin and String Quintet by Esther Abrami) 3:02
B1: Esther Abrami / Esther Abrami Ensemble - Corta Jaca (Arr. for Violin and String Quintet by JanPeter Klöpfel) 2:39
B2: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Medhel an Gwyns 2:49
B3: Esther Abrami / Esther Abrami Ensemble - O Virtus Sapientiae (Arr. for Violin and String Quintet by Penelope Axtens) 4:53
B4: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Apple Tree 1:59
C1: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Concerto for Violin and Orchestra (To the memory of my mother) / I. Lento, ma non troppo 6:56
C2: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Concerto for Violin and Orchestra (To the memory of my mother) / II. Adagio 4:23
C3: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Concerto for Violin and Orchestra (To the memory of my mother) / III. Allegro, ma non troppo 6:07
D1: Esther Abrami / Vienna Radio Symphony Orchestra / - Mi Teresita "Little Waltz" (Arr. for Violin and Orchestra by JanPeter Klöpfel) 3:20
D2: Esther Abrami & Kim Barbier - Lua Branca (Arr. for Violin and Piano by Esther Abrami) 3:40
D3: Esther Abrami & Kim Barbier - Solitude (Arr. for Violin and Piano by Esther Abrami) 3:49
Die Violinistin Esther Abrami wirft auf ihrem Album "WOMEN" neue und erhellende Schlaglichter auf Komponistinnen. "Women" legt den Fokus auf die außergewöhnlichen Talente von 14 Komponistinnen aus unterschiedlichen Epochen und Genres und enthält neue Kompositionen der Oscar-Preisträgerinnen Rachel Portman und Anne Dudley sowie neue Arrangements von Werken historischer Komponistinnen wie Pauline Viardot, Chiquinha Gonzaga, Teresa Carreño und Ethel Smyth. Esther Abrami hat selbst einige dieser Stücke neu arrangiert und mit "Transmission" ein eigenes Orchesterstück für das Album komponiert. Im Mittelpunkt von "Women" steht die Weltersteinspielung von Ina Boyles Violinkonzert, eine poetische, spätromantische Komposition. Esther Abrami hat jedes Stück für das Album aufgrund einer besonderen emotionalen Verbindung zu den unterschiedlichen Frauen hinter der Musik ausgewählt: "Solange ich mich erinnern kann, war die einzige klassische Musik, die ich je gehört habe, von männlichen Komponisten geschrieben. Ich habe über 15 Jahre lang klassische Musik an renommierten Musikschulen studiert, aber in all den Jahren kein einziges Stück von einer Frau gespielt. Es war nicht so, dass ich sie diese Stücke aktiv vermieden hätte - sie waren einfach nicht Teil des Kanons. Ich fragte mich 'haben Frauen jemals klassische Musik komponiert?' und es stellte sich heraus, dass sie es taten, und ich entdeckte einen verborgenen Schatz. Ich verbrachte Monate mit Recherchen und tauchte in eine völlig neue Welt der Musik und faszinierenden Geschichten von Frauen ein, die im Schatten der Geschichte geblieben waren. Dieses Album ist meine Hommage an sie und eine Reise durch Jahrhunderte der Musik, erzählt durch die Stimmen von Frauen, die trotz aller Widrigkeiten komponierten, kämpften, lebten und schufen. Die Geschichten dieser Frauen inspirierten mich für meinen Karriereweg und zeigten mir wie wichtig es ist, dass zukünftige Generationen diese entdecken können. Ich hoffe, 'Women' kann eine neue Generation junger Mädchen dazu inspirieren, zu komponieren." Über ihre gesamte noch junge Karriere als professionelle Musikerin hinweg hat sich Esther Abrami dafür eingesetzt, Komponistinnen eine Stimme zu geben. In ihrem Podcast "Women in Classical" spricht sie mit einflussreichen Musikerinnen über ihre Karriere. Auch mit ihrer EP "Spotlight" mit dem Londoner "Her Ensemble", das ausschließlich aus Frauen und non-binären Musiker*Innen besteht, hat sie bereits wortwörtlich ein Schlaglicht auf Komponistinnen geworfen. "Women" führt diesen Weg konsequent fort und versammelt eine Reihe außergewöhnlicher Mitwirkenden, wie das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Dirigentin Irene Delgado-Jiménez, die Pianistin Kim Barbier, die Harfenistin Lavinia Meijer und das Esther Abrami Quintet."Ich bin unglaublich glücklich mit einem so großartigen Orchester und tollen Musikerinnen an einem so persönlichen Projekt zu arbeiten. Diese Kompositionen mit einem Orchester zum Leben zu erwecken, ist eine Erinnerung, die ich nie vergessen werde."
"Live in Oberhausen", das zweite Live-Album von KANONENFIEBER, wurde während ihrer bis dato größten Headliner-Show in Oberhausen aufgenommen. 1.800 Zuschauer füllten die ausverkaufte Turbinenhalle II, um Teil der "Die Urkatastrophe"-Tour zu werden. Sechzehn der insgesamt zwanzig europaweiten Konzerte waren bereits Monate vor dem Beginn der Tour ausverkauft. Damit konnte die Band, die nur 2,5 Jahre zuvor ihre erste Liveshow gespielt hat, einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere setzen.In der Setlist finden sich nicht nur beliebte Songs des Debütalbums- "Menschenmühle" und der darauffolgenden EPs, sondern auch acht Tracks aus ihrer neuesten Veröffentlichung "Die Urkatastrophe".KANONENFIEBER über das Konzept von "Die Urkatastrophe": "Der Erste Weltkrieg beschleunigte den Weg in die Moderne und gilt als die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts, das von Kriegen, Gewalt und Vertreibungen geprägt war. Etwa 17 Millionen Menschen, Soldaten und Zivilisten, verloren ihr Leben, große Teile Europas wurden zerstört und ungelöste Probleme hinterlas-sen, die zu weiteren gewaltsamen Konflikten führten. Dieses Album soll die Opfer des Ersten Weltkrieges dem Vergessen entrei-ßen. Mögen ihre Schicksale auch nach über 100 Jahren Mahnung sein für die nachfolgenden Generationen," erklärt Noise.Der Black und Death Metal von KANONENFIEBER soll nicht nur unterhalten, sondern anregen, sich weiterzubilden und das Bewusstsein gegen die Verherrlichung des Krieges schärfen. Denn im Krieg gibt es keine Gewinner. Alle verlieren - ihr Leben, ihre Seelen, ihre Menschlichkeit. Der Krieg wird oft abstrakt und anhand von trockenen Zahlen und Statistiken dargestellt. KA-NONENFIEBER wollen die Geschichten der Namenlosen und Gesichtslosen erzählen, um einen kleinen Einblick in ihre persön-lichen Schrecken und damit in das größte Grauen für die Menschheit als Ganzes zu gewähren. Krieg.Das Album erscheint in den folgenden Formaten: Ltd. CD+Blu-ray Digipak, Gatefold 2LP and Digital Album.
Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie "Noble and Godlike in Ruin" erneut bestätigt. Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt. An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf "Noble und Godlike in Ruin" wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. ,Kindness is all I needed from you", singt sie auf dem epischen Albumabschluss ,Immigrant Songs`. ,But you think we're in your house." Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: "Noble and Godlike in Ruin" fühlt sich ein wenig so an. Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
"""Disguise In Love"" released in 1978, is the debut album of British punk poet John Cooper Clarke. Renowned for his quick-witted delivery and sharp humor, Clarke fuses punk rock with spoken word, resulting in a one-of-a-kind sonic experience. The album includes tracks such as ""I Don't Want To Be Nice,"" ""Valley of the Lost Women,"" and ""(I Married a) Monster from Outer Space,"" highlighting Clarke's talent for social commentary and dark comedy. Produced by Martin Hannett, known as (one of) the creator(s) of the ‘Manchester sound’, the album captures the unrefined energy of the late '70s punk scene. Other notable artists produced by Hannett include Joy Division, Magazine, New Order, Orchestral Manoeuvres in the Dark and Happy Mondays. ""Disguise In Love"" stands out not only for its incisive, observational poetry but also for its stripped-down and edgy musical accompaniment, solidifying its status as a pivotal work in Clarke's career and a significant contribution to the punk genre. The album comes as a limited edition of 500 copies on translucent blue coloured vinyl."
The first recorded collection of songs from celebrated Arkansas songwriter Nick Shoulders and the Okay Crawdad band. Recorded live to tape and firmly below sea level at Mashed Potato Records in New Orleans, Louisiana. This is three mics, two tracks, and two afternoons sweating it out in the oppressive May heat with some very patient pals while the nearby Mississippi river churned overhead. Featuring "Snakes and Waterfalls", "After Hours", three countrified covers and a little bit more.
“Heart of Night,” a split EP co-released by Gar Hole Records (Fayetteville, AR) and Mashed Potato Records, offers two prime examples of modern alternative Americana music’s exciting trajectory: the Ozark-induced warbles and clever country stylings of Nick Shoulders, and the swampy pop songs and dreamy harmonies of The Lostines. This collaboration is an homage to the places and people we call home. It’s the ideal accompaniment to steamy slow dancing deep in a pitch black, heavy and humid Arkansas night, or for swinging someone around in a vibrant, neon lit New Orleans dive. It’s also the soundtrack for ruminating on the heart’s capacity for simultaneous strength and fragility, the connections between different modalities, homes, and loves.
For Heart of Night’s cover, intricate, hand-drawn artwork and lettering from tastemaker illustrator Taylor W. Rushing mirrors the duality of the flora and fauna of two terrains — the cypress swamps and the Ozark Mountains — from which this four-song collection springs.
Einst waren Rialto unverletzlich ("Untouchable"), sind aber bereits Ende der 90er erst morgens nach fünf heimgekommen ("Monday Morning 5.19"), nun kündigen die britischen Kult-Britpopper ihr erstes neues Album seit 24 Jahren an: "Neon & Ghost Signs" wird im April 2025 über Fierce Panda Records veröffentlicht. Es ist eine Reunion, die nicht so sehr von der Sehnsucht nach der Vergangenheit angetrieben wird, sondern vielmehr von der Dringlichkeit, das Beste aus dem Jetzt zu genießen. Vor sechs Jahren wurde Sänger und Songschreiber Louis Eliot während eines Spanienurlaubs für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht und ist dabei kurz dem Tode nah gewesen. Seine vollständige Genesung war eine Epiphanie. "Man könnte meinen, wenn man dem Tod sehr nahe ist, sollte man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern", sagt er. ,Aber ich bin einfach mit Vollgas meiner Jugend hinterhergejagt. Ich dachte mir nur: Egal, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, ich stürze mich einfach rein." Ein Teil von Eliots Wiedergeburt bestand darin, dass er eine langjährige Beziehung hinter sich ließ, um erneut in die Londoner Club-Szene einzutauchen. Ein bedeutender Teil davon waren die Romantik und die Verwundbarkeit, die er dort fand. Ein anderer Teil davon war die Erkenntnis, dass die Songs, die in dieser Zeit entstanden - Lieder über Liebe und Verlust, Hedonismus und Reue, die in wehmütigen Geisterstunden spielen - ein Ruf aus der (eigenen) Vergangenheit waren. Neon and Ghost Signs eröffnet in gewollt simpler und eingängiger Dancefloor-Ästhetik mit der ersten Single "No One Leaves This Discoteque Alive". Eliot, mit einem lasziven Brel-Knurren, vergießt Tränen in der Discotheque, ist "der Hund der Londoner Stadt", wo "die Laken mit Gold befleckt sind", der darauf aus ist, "seinen Kopf zu verlieren" und Liebe als perfekten Sturm zu erleben. Es ist der Auftakt zu einem "Durch die Nacht mit...", den das gesamte Album mit der von Rialto bekannten Widescreen-Pop Leidenschaft verfolgt. Rialto waren in Südostasien Superstars mit Doppel-Platin und in Großbritannien immer ein hochgelobter Kult, aber zweifellos eine Band, die ihrer ästhetischen Zeit voraus war. Nach dem zweiten Album Night on Earth im Jahr 2001 löste sich die Band auf und Eliot arbeitete regelmäßig mit Grace Jones und Danny Goffey von Supergrass zusammen; als Songwriter schrieb er u. a. das mit dem Ivor Novello ausgezeichnete "Leave Right Now" für Will Young; er veröffentlichte 2004 ein Soloalbum und 2010 eine sehr ländlich klingende Platte als Louis Eliot And The Embers und veranstaltet das Port Eliot Festival in Cornwall mit 8.000 Besuchern. Als col. LP, CD oder MC!
Einst waren Rialto unverletzlich ("Untouchable"), sind aber bereits Ende der 90er erst morgens nach fünf heimgekommen ("Monday Morning 5.19"), nun kündigen die britischen Kult-Britpopper ihr erstes neues Album seit 24 Jahren an: "Neon & Ghost Signs" wird im April 2025 über Fierce Panda Records veröffentlicht. Es ist eine Reunion, die nicht so sehr von der Sehnsucht nach der Vergangenheit angetrieben wird, sondern vielmehr von der Dringlichkeit, das Beste aus dem Jetzt zu genießen. Vor sechs Jahren wurde Sänger und Songschreiber Louis Eliot während eines Spanienurlaubs für eine Notoperation ins Krankenhaus gebracht und ist dabei kurz dem Tode nah gewesen. Seine vollständige Genesung war eine Epiphanie. "Man könnte meinen, wenn man dem Tod sehr nahe ist, sollte man anfangen, sich um sich selbst zu kümmern", sagt er. ,Aber ich bin einfach mit Vollgas meiner Jugend hinterhergejagt. Ich dachte mir nur: Egal, vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, ich stürze mich einfach rein." Ein Teil von Eliots Wiedergeburt bestand darin, dass er eine langjährige Beziehung hinter sich ließ, um erneut in die Londoner Club-Szene einzutauchen. Ein bedeutender Teil davon waren die Romantik und die Verwundbarkeit, die er dort fand. Ein anderer Teil davon war die Erkenntnis, dass die Songs, die in dieser Zeit entstanden - Lieder über Liebe und Verlust, Hedonismus und Reue, die in wehmütigen Geisterstunden spielen - ein Ruf aus der (eigenen) Vergangenheit waren. Neon and Ghost Signs eröffnet in gewollt simpeler und eingängiger Dancefloor-Ästhetik mit der ersten Single "No One Leaves This Discoteque Alive". Eliot, mit einem lasziven Brel-Knurren, vergießt Tränen in der Discotheque, ist "der Hund der Londoner Stadt", wo "die Laken mit Gold befleckt sind", der darauf aus ist, "seinen Kopf zu verlieren" und Liebe als perfekten Sturm zu erleben. Es ist der Auftakt zu einem "Durch die Nacht mit...", den das gesamte Album mit der von Rialto bekannten Widescreen-Pop Leidenschaft verfolgt. Rialto waren in Südostasien Superstars mit Doppel-Platin und in Großbritannien immer ein hochgelobter Kult, aber zweifellos eine Band, die ihrer ästhetischen Zeit voraus war. Nach dem zweiten Album Night on Earth im Jahr 2001 löste sich die Band auf und Eliot arbeitete regelmäßig mit Grace Jones und Danny Goffey von Supergrass zusammen; als Songwriter schrieb er u. a. das mit dem Ivor Novello ausgezeichnete "Leave Right Now" für Will Young; er veröffentlichte 2004 ein Soloalbum und 2010 eine sehr ländlich klingende Platte als Louis Eliot And The Embers und veranstaltet das Port Eliot Festival in Cornwall mit 8.000 Besuchern. Als col. LP, CD oder MC!
Die Violinistin Esther Abrami wirft auf ihrem Album "WOMEN" neue und erhellende Schlaglichter auf Komponistinnen. "Women" legt den Fokus auf die außergewöhnlichen Talente von 14 Komponistinnen aus unterschiedlichen Epochen und Genres und enthält neue Kompositionen der Oscar-Preisträgerinnen Rachel Portman und Anne Dudley sowie neue Arrangements von Werken historischer Komponistinnen wie Pauline Viardot, Chiquinha Gonzaga, Teresa Carreño und Ethel Smyth. Esther Abrami hat selbst einige dieser Stücke neu arrangiert und mit "Transmission" ein eigenes Orchesterstück für das Album komponiert. Im Mittelpunkt von "Women" steht die Weltersteinspielung von Ina Boyles Violinkonzert, eine poetische, spätromantische Komposition. Esther Abrami hat jedes Stück für das Album aufgrund einer besonderen emotionalen Verbindung zu den unterschiedlichen Frauen hinter der Musik ausgewählt: "Solange ich mich erinnern kann, war die einzige klassische Musik, die ich je gehört habe, von männlichen Komponisten geschrieben. Ich habe über 15 Jahre lang klassische Musik an renommierten Musikschulen studiert, aber in all den Jahren kein einziges Stück von einer Frau gespielt. Es war nicht so, dass ich sie diese Stücke aktiv vermieden hätte - sie waren einfach nicht Teil des Kanons. Ich fragte mich 'haben Frauen jemals klassische Musik komponiert?' und es stellte sich heraus, dass sie es taten, und ich entdeckte einen verborgenen Schatz. Ich verbrachte Monate mit Recherchen und tauchte in eine völlig neue Welt der Musik und faszinierenden Geschichten von Frauen ein, die im Schatten der Geschichte geblieben waren. Dieses Album ist meine Hommage an sie und eine Reise durch Jahrhunderte der Musik, erzählt durch die Stimmen von Frauen, die trotz aller Widrigkeiten komponierten, kämpften, lebten und schufen. Die Geschichten dieser Frauen inspirierten mich für meinen Karriereweg und zeigten mir wie wichtig es ist, dass zukünftige Generationen diese entdecken können. Ich hoffe, 'Women' kann eine neue Generation junger Mädchen dazu inspirieren, zu komponieren." Über ihre gesamte noch junge Karriere als professionelle Musikerin hinweg hat sich Esther Abrami dafür eingesetzt, Komponistinnen eine Stimme zu geben. In ihrem Podcast "Women in Classical" spricht sie mit einflussreichen Musikerinnen über ihre Karriere. Auch mit ihrer EP "Spotlight" mit dem Londoner "Her Ensemble", das ausschließlich aus Frauen und non-binären Musiker*Innen besteht, hat sie bereits wortwörtlich ein Schlaglicht auf Komponistinnen geworfen. "Women" führt diesen Weg konsequent fort und versammelt eine Reihe außergewöhnlicher Mitwirkenden, wie das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Dirigentin Irene Delgado-Jiménez, die Pianistin Kim Barbier, die Harfenistin Lavinia Meijer und das Esther Abrami Quintet."Ich bin unglaublich glücklich mit einem so großartigen Orchester und tollen Musikerinnen an einem so persönlichen Projekt zu arbeiten. Diese Kompositionen mit einem Orchester zum Leben zu erwecken, ist eine Erinnerung, die ich nie vergessen werde."
Robson Ponte isn't just anybody. He is the namesake of Reinhard Voigt's first Kompakt 12", one of the label's first big hits. Timeless, cool and unforgettable, the way this snotty, dry football field beat pushes you forward, over it, this constant, almost stoic, mantra-like rap repetition - Robson Ponte, Robson Ponte,...
That was a good 25 years ago. So it's high time to celebrate a bicycle kick with a fitting run to the goal. None other than FC Kompakt centre-forward Juergen Paape has been hired for the remix return match. In the first few minutes of the match, Paape scores with two straight disco-techno crosses! Team captain Reinhard Voigt himself seamlessly follows in the footsteps of the original - dressed in a new, stylish black, white and red sound jersey, he keeps the ball in play with aplomb. From the stands, guest of honour Thore Pfeiffer comments on a hymn-like, sacred ambient lament with an appropriate timbre.
Including art print of the sleeve artwork by Mareena von Cube
Robson Ponte ist ja nicht irgendwer. Und schon gar nicht nur irgendein ehemaliger Spitzenspieler von Bayer Leverkusen, sondern der Namensgeber der ersten Kompakt-Maxi von Reinhard Voigt - einer der frühen, großen Hits des Labels. Zeitlos, cool und unvergesslich, wie dieser rotzig-trockene Bolzplatz-Beat nach vorne schiebt - darüber diese stete, fast stoisch mantrahaft gerappte Wiederholung - Robson Ponte, Robson Ponte,...
Gut 25 Jahre ist das nun her. Höchste Zeit also für einen Jubiläums-Fallrückzieher mit angemessenem Zug zum Tor. Kein Geringerer als FC-Kompakt-Mittelstürmer Jürgen Paape wurde für das Remix-Rückspiel verpflichtet. Der wirft sich gleich voll rein und versenkt schon in den ersten paar Minuten zwei geradlinige Disko-Techno- und eine gedribbelte Schaffel-Flanke aus 25 Metern ins Tor. Mannschaftskapitän Reinhard Voigt selbst knüpft nahtlos an das Original an - verpackt in ein neues, schickes Sound-Trikot in schwarz-weiss-rot, hält er mit souveräner Sicherheit den Ball im Spiel. Von der Tribüne aus kommentiert Ehrengast Thore Pfeiffer mit passendem Timbre ein hymnisch-sakrales Ambient-Lamento.
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Nachdem man Hollywood-Star Jeff Goldblum in letzter Zeit im Kino-Erfolgsmusical ”Wicked“ und der
Netflix-Serie ”Kaos“ erleben durfte, meldet er sich jetzt mit seiner zweiten großen Passion als Jazzmusiker
und seinem dritten Album zurück! Für „Still Blooming“ hat er nicht nur wieder sein berühmt-berüchtigtes
Mildred Snitzer Orchestra zusammengetrommelt, sondern schaffte es auch, seine beiden „Wicked“-Kolleginnen
Ariana Grande und Cynthia Erivo sowie Hollywood-Superstar Scarlett Johansson für eine Mitwirkung begeistern.
Die drei Damen machen ihren Job als Sängerinnen wie erwartet fabelhaft, während Goldblum als cooler
Frontman, Pianist, Organist und einmal sogar Sänger die exquisite Mischung aus Songs aus der goldenen
Ära des Great American Songbook und groovenden Jazz-Instrumentals krönt.
Wie ein guter Hollywood-Film hat auch „Still Blooming“ nicht nur einen Star und diverse Co-Stars zu
bieten, sondern ist mit seinem augenzwinkernden, zeitlosen Charme auch die perfekte Verbindung aus
Gestern und Heute, Lebensfreude und Sentimentalität, Jazz und Pop.
"Sturm nach der Ruhe...Pöbel & Gesocks! Oi-Punk-Pervers dröhnt aus der Musikbox..." Seit Jahrzehnten ist die ursprünglich unter dem Namen "Becks Pistols" umtriebige Band aus dem Ruhrpott um Frontsau "Willi Wucher" mit ihrem sympathischen Asi-Charme aus der deutschen Punkszene nicht mehr wegzudenken. Die Konzerte, Schlachtrufe und oft derben Hits von Pöbel & Gesocks sind längst legendär! Jetzt erscheinen zwei seit über zwanzig Jahren nicht mehr erhältliche Kultscheiben der "Oi-Punk-Pervers"-Ikonen als Collector's Reissue mit komplett neuem Artwork und streng limitiert in farbigem und schwarzem Vinyl sowie original CD-Version. 5 Millionen (1998) & Lieder Über Leben Und Tod (2002) "Pöbel & Gesocks" ein Leben lang_! 5 Millionen als klassisch schwarze Kohle LP, klares Roter Mamor-Vinyl oder CD (Original) erhältlich!
"Sturm nach der Ruhe...Pöbel & Gesocks! Oi-Punk-Pervers dröhnt aus der Musikbox..." Seit Jahrzehnten ist die ursprünglich unter dem Namen "Becks Pistols" umtriebige Band aus dem Ruhrpott um Frontsau "Willi Wucher" mit ihrem sympathischen Asi-Charme aus der deutschen Punkszene nicht mehr wegzudenken. Die Konzerte, Schlachtrufe und oft derben Hits von Pöbel & Gesocks sind längst legendär! Jetzt erscheinen zwei seit über zwanzig Jahren nicht mehr erhältliche Kultscheiben der "Oi-Punk-Pervers"-Ikonen als Collector's Reissue mit komplett neuem Artwork und streng limitiert in farbigem und schwarzem Vinyl sowie original CD-Version. 5 Millionen (1998) & Lieder Über Leben Und Tod (2002) "Pöbel & Gesocks" ein Leben lang_! 5 Millionen als klassisch schwarze Kohle LP, klares Roter Mamor-Vinyl oder CD (Original) erhältlich!