Soul Clap and Haven Star join forces for vibrant collaboration ‘Gone Stumblin’ on Crosstown Rebels.
Landing on 23rd May 2025, the track brings together years of musical evolution, late-night studio magic, and the unmistakable essence of a true party anthem. Genre-blending US house visionaries Soul Clap return to Damian Lazarus’ Crosstown Rebels with a deeply groovy and emotionally charged new release, teaming up with South Florida’s rising star Haven Star for the striking ‘Gone Stumblin’ - ushering in a new chapter of collaboration and cosmic storytelling.
Rooted in a near-mythical session at Brooklyn’s legendary Marcy Hotel, ‘Gone Stumblin’ began its journey with keyboardist John Camp crafting the original chord progressions and top-line melody. After years of floating in digital limbo, the track resurfaced thanks to Soul Clap’s Charles Levine, who reimagined it with a fresh twist and brought in Haven Star—whose soulful delivery launched it into orbit.
At just 24, Haven Star brings fresh energy and vintage soul sensibility to the table—having shared the stage with legends like Patti LaBelle, Jeff Beck, and Sam Moore, while cutting her teeth across genres from orchestral pop to funk-fuelled house. The original mix merges heady keys and rich chords with a bouncing, crisp low end, while the ‘Dub’ strips it back and introduces trippy sonics and heavy low-ends for after-hours introspection. ‘Unifying Force’ leans into Soul Clap’s psychedelic ethos, before the ‘Bonus Version’ of the title cut offers yet another club-ready rework with added punch.
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Nils Frahm hält sein Versprechen aus dem letzten Jahr und veröffentlicht eine weiteres Piano-Album nach Day. Night, das fünf neue Tracks enthält zudem als CD-Version Night & Day, die alle elf Stücke von Day und Night vereint. Die Stücke auf Night nahm Frahm auf dem Klavins M450 auf - einem einzigartigen Klavier, das in seinem Studio im Berliner Funkhaus steht. Gebaut wurde es vom deutsch-lettischen Klavierbauer David Klavins für den ersten Piano Day im Jahr 2015 - ein von Frahm initiierter Feiertag, der in diesem März bereits zum zehnten Mal mit Konzerten und Aktionen rund um den Globus begangen wird. Mit 4,5 Metern Höhe und über einer Tonne Gewicht war es damals das größte aufrecht stehende Klavier der Welt. Das neue Album erinnert daran, dass Nils Frahm zwar längst für seine komplex arrangierten, multiinstrumentalen Werke bekannt ist, aber seinen Ruf ursprünglich mit ebenso meditativen Klavierkompositionen auf Alben wie The Bells (2009), Felt (2011) und Screws (2012) begründete. Wie schon Day zeigt auch Night, dass Frahm ein Meister der subtilen Schönheit bleibt - mit Stücken voller Zärtlichkeit, Eleganz und einer prägnanten Ausdruckskraft, die lange nachklingt.
- Intro - Porz Am Rhein
- Westhoven
- Ensen
- Porz-Centrum
- Zündorf
- Langel
- Libur
- Lind
- Wahn
- Wahnheide
- Flughafen
- Grengel
- Elsdorf
- Urbach
- Eil
- Gremberghoven
- Heumar
- Outro - Porz (Jetzt Köln)
Die Kölner Band Schmitz & Niebuhr hat ein bahnbrechendes Progrock-Konzeptalbum mit dem Titel "Porz 1975" aufgenommen. Porz? Heute größter Stadtbezirk der Millionenstadt Köln, bis 1975 eigenständige Stadt, in der die MusikerInnen aufwuchsen und teils wieder leben. Dogma: Nur Instrumente - elektronisch, elektrisch und akustisch - die 1975 bereits existierten, wurden eingesetzt. Ein Stück für jeden der 16 damaligen Porzer Stadtteile . OK, mit Intro und Outro (Spielmannszug!) sind es 18. Deshalb benötigte man zwei LPs und reaktivierte die wunderbare C-90 Musikkassette. Gitarrensoli sind erlaubt, allerdings ohne . Sie wissen schon. PORZ 1975 ist ein akustisches Roadmovie durch die 70er Jahre. Ein Jahrzehnt geprägt von Ideenreichtum, kompositorischem Wagemut und dem Vertrauen, dass Hörerinnen und Hörer sich Zeit für Musik nehmen. Ebenso skizziert das Konzeptalbum die Traumata der kommunalen Gebietsreform - die damit einhergehenden Verwerfungen und Wendungen werden auf musikalischer Ebene gespiegelt, das 16-seitige Booklet gewährt hierzu einen Einblick. Das Doppelalbum - voll mit Referenzen an den Art Pop und Progressive Rock - funktioniert aber auch allein. Üppig Instrumentiert, ausufernde Improvisationen sind aber eher spärlich gesät, die Songs sind geistreich durchkomponiert und -arrangiert.
- So Damn Good
- Zulu Coconuts
- Fessa Longhair Boogaloo
- Uptown Downtown
- Bin' A Lil Minit
- Just Kissed My Baby
- Boneyard
- Lottie Mo
- Pickle For A Tickle
- Unnecessarily Mercenary
Nach fünfunddreißig Jahren an der Spitze der sich ständig weiterentwickelnden Musiklandschaft von New Orleans beschloss der Grammy-Preisträger Jon Cleary, diesen Sound wieder nach Hause zu bringen, sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne. Er versammelte seine Absolute Monster Gentlemen (seine gefeierte All-Star-Bigband) in seinem Heimstudio im Bywater-Viertel von New Orleans, stellte eine Setlist mit einigen seiner beliebtesten Songs - und einigen neuen Favoriten - zusammen und nahm sie auf. Das Ergebnis ist "The Bywater Sessions", eine musikalische Tour-de-Force, die den Funk und die Freude zeigt, die Konzertsäle von New Orleans bis Tokio und darüber hinaus gefüllt hat. Das Album wurde von Jon Cleary und John Porter (Roxy Music, The Smiths, Taj Mahal) koproduziert und ist eine beeindruckende Sammlung von Darbietungen, die Clearys Platz in der musikalischen Avantgarde von New Orleans unterstreicht.
Deerhoof haben sich schon vor langer Zeit als eine der großartigsten Rockgruppen des Planeten etabliert - wer das für übertrieben hält, hat noch nicht genug Zeit damit verbracht, Deerhoof zu hören - das wahnsinnig erfinderische Quartett behandelt jedes seiner neuen Alben als eine Gelegenheit zur kreativen Wiedergeburt. Und doch sind sie irgendwie auch zutiefst zuverlässig, eine seltsame, aber wahre Beschreibung für eine Band, die so kreativ rastlos ist. Man weiß nie, wie ein neues Deerhoof-Album klingen wird, außer dass es immer nach Deerhoof klingen wird. Die Band wird durch solche Paradoxien definiert, wie "Noble and Godlike in Ruin" erneut bestätigt. Ihr neuestes Album ist entweder ein Porträt einer Welt, die in monströsen Hass, Entmenschlichung und Dollarzeichen abgleitet, oder ein eindringliches Selbstporträt der Band als Monster: ein intelligentes, sensibles, hybrides Wesen, das unermüdlich von Liebe singt, sich aber zunehmend von dieser Welt entfremdet. Die Musik ist fröhlich und ahnungsvoll, kybernetisch und zutiefst menschlich, alles zugleich. Streicher, die an avantgardistische Kammermusik und klassische Horrorfilm-Soundtracks erinnern, prallen auf Gitarren- und Basslinien. Das Schlagzeug ist manchmal gefiltert und klingt fast elektronisch, aber kein Computer könnte einen so funkigen und dynamischen Rhythmus erzeugen, bei dem jede winzige Variation von einem Snare-Schlag zum nächsten Welten der Möglichkeiten vermittelt. An der Spitze steht die unnachahmliche Altstimme von Satomi Matsuzaki. Eine Stimme der Einsamkeit, deren schlichte Ruhe seltsam außerhalb des Mahlstroms der Band zu stehen scheint, zu dem sie mit ihren zackig-präzisen Bassläufen selbst beiträgt. Als Einwanderin der ersten Generation in den USA hat sie nie versucht, ihren japanischen Akzent oder ihre Karaoke-esken Vortrag zu verbergen. Auf "Noble und Godlike in Ruin" wirkt dies abwechselnd als Ausdruck von Einsamkeit und als kühle Provokation gegenüber Systemen der Unterdrückung und Kontrolle. ,Kindness is all I needed from you", singt sie auf dem epischen Albumabschluss ,Immigrant Songs`. ,But you think we're in your house." Nicht lange danach explodiert der Song, sein eng gewickelter Art-Pop macht Platz für mehrere Minuten heulenden Lärm. Auch wenn das Thema düster sein mag - wie könnte es anders sein - tragen die Songs trotzigen Optimismus in ihrer Weigerung, sich den Konventionen oder überlieferten Weisheiten zu beugen. Da ist diese berühmte Zeile von Dylan Thomas über das Wüten gegen das Sterben des Lichts: "Noble and Godlike in Ruin" fühlt sich ein wenig so an. Die Welt mag untergehen, aber Deerhoof gehen schwungvoll unter.
Defiant Life – die zweite Duo-Aufnahme von Vijay Iyer und Wadada Leo Smith für ECM – ist eine tiefgründige Meditation über den Menschen in der Gesellschaft und das damit verbundene Leid, aber auch die
Resilienz. Zwischen Leo Smiths unverwechselbaren Trompetenflügen und Vijays feinfühligen Erkundungen
an Klavier und Fender Rhodes schimmert ein ätherisches Funkeln durch mehrdimensionale Räume hindurch,
die Platz für nachdenkliche musikalische Konversationen schaffen. ”Wir arbeiten mit unseren individuellen
Sprachen und Materien”, schreibt Vijay in seinem ausführlichen Begleittext, „aber auch mit unseren Methoden der akustischen Einstimmung und mit dem, was ich als eine gemeinsame Ästhetik der Notwendigkeit
bezeichnen würde”. Eine Notwendigkeit, die sowohl von Dringlichkeit als auch Frieden gezeichnet ist, sich
im ersten langen Stück „Sumud” unheilvoll äußert, dann mit bluesigen Untertönen auf „Floating River
Requiem” wieder auftaucht, immer noch zweifelhaft, aber mit Silberstreifen auf „Elegy: The Pilgrimage”
zu hören ist und schließlich auf dem abschließenden ”Procession: Defiant Life” schrecklich schön zum
Ausdruck gebracht wird. Defiant Life wurde innerhalb von zwei Tagen im Auditorio Stelio Molo in Lugano
aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
Following several releases that continue to establish Glitterbox as the hub for independent house and disco worldwide, four sought-after mixes that have soundtracked the label's parties appear on wax for the first time. Leading Glitterbox Jams Volume 7 is label head Melvo Baptiste alongside Detroit trio Dames Brown with the infectious 'Sweat', a track that made waves in 2023 with its irresistible rhythms and stellar vocals. Marking their first original track on the label, Lovebirds ‘Burn It Down’ showcases the Berlin-based duo as the house and disco authorities that they are. Next up, Art Of Tones & Inaya Day make dancefloor magic with their uplifting collaboration 'Give My Love', before sensual earworm ‘Smooth Sweet Talker’ by Young Pulse & Fleur De Mur closes out the compilation. This four-track package once again shows the disco, funk and soul sound of Glitterbox at its very best.
- Nightsteel
- Darkness Reigns
- Screams Of Agony
- Warlord's Betrayal
- Whispers Of The Heart
- Eternal Fight
- Calm Lake
- Win Or Lose
- Panagioti
- Damned
- Sorrows
Debut album for the brand new Greek heavy/power metal band conceived by songwriter and bass player Bill Sam Featuring Travis Wills (Crimson Glory, Infdel Rising), Craig Cairns (Tailgunner, Induction), Rob Lundgren (Reveal, Mystery Moon), Mauro Elias on vocals, and Igor Paspalj (Guitarist of the Year 2020 by Guitar World and Guitar Player magazines) on lead guitar.
Produced by Bill Sam, mixed and mastered by Loz at Fat As Funk Studio.
Cover artwork, LP, CD and booklet art by NobotX (Arch Rival, Hansel, More Than Anything)
- A1: Searchin' Ft. Jem Cooke
- A2: Falling Down - Totally Enormous Estinct Dinosaurs & A-Trak
- B1: Y Don't U
- C1: Alive Ft. Bloom Twins
- C2: R U Dreaming? Ft. Mathew Jonson
- D1: So Low Ft. Zoe Kypri
- D2: La Hija De Juan Simon Ft. Mëstiza
- E1: Warrior Dance Ft. Jojo Abot
- F1: Sunrise Generation Ft. Fink
- F2: Force Ft. Jojo Abot
Audio alchemist Damian Lazarus continues to redefine the boundaries of electronic music with his fifth studio album, ‘Magickal’.
Renowned for his unparalleled ability to craft transformative sonic journeys, Damian Lazarus is a master of rhythm, melody, and vibration—a true pioneer among his generation’s visionary artists. Damian’s broad depth of experience encompasses a variety of disciplines: tastemaker, selector, label owner, A&R and a Grammy-nominated artist in his own right - each informed by his unique ear for sound. He is chief wizard of the hugely influential and culture-defining Crosstown Rebels label, a globally renowned DJ with a penchant for exotic outdoor locations and a highly regarded recording artist with four albums and a plethora of solo cuts, collaborations and remixes in his sprawling discography.
With his fifth album, ‘Magickal’, Damian steps into his next evolutionary phase, combining his newly found sobriety with a more mature outlook while still pushing boundaries and creating unforgettable moments. At the root of it all is the magical power of togetherness and human connection that only music can facilitate. Driven by this core ethos, Damian continues on his mission to share his heartfelt music, taking the dance floor into unexplored realms of experience, facilitating moments of transcendence, bliss and pure, unadulterated magic.
Damian Lazarus, the avant-garde architect of spiritually nourishing sounds, is joined by a stellar lineup of collaborators on his latest excursion. It’s imaginative and mystical, rhythmically captivating and daring in its own way, as is typical of Damian’s approach. Taking consideration of his past, the album references his previous work to create a tapestry of compositions that tap into the energy of key moments from his discography. Drawing on his existing catalogue creates cohesive through lines and thematically serves as a continuation of previous stories. November’s single, ‘Sunrise Generation’, for instance, works as a companion to ‘Vermillion’, which was recorded by Damian with his band The Ancient Moons and vocalist Moses Sumney back in 2015. ‘Sunrise Generation’, featuring the beautiful vocals of Fink, was Damian’s first major release since his Grammy-nominated 2021 collaboration ‘Don’t Be Afraid’ with Diplo and Jungle, and continues to take inspiration from global gatherings at solstice and those moments of collective awe at sunrise.
Indeed, the album’s themes of mental elevation and psychedelic sonic journeys are evident throughout. Damian channels this energy through tracks like the soulful ‘So Low’, featuring the incredible Zoe Kypri, and the luminous ‘Searchin’, with Jem Cooke, whose collaboration with Damian dates back to ‘Flourish’ (2020) and lead single ‘Into The Sun’. Uplifting is the operative word here, as Damian aims straight for our hearts and inner selves, stripping away the layers to take us on a trip inwards, and out into the ether all at once. There’s a clear nod to Damian’s appreciation of amapiano when he teams up with Ghanaian interdisciplinary healer Jojo Abot on ‘Warrior Dance’. Old friend and inspirer Mathew Jonson brings his virtuoso touch to ‘Are You Dreaming?’, while TEED and A-Trak form an awesome alliance for ‘Falling Down’ with its heartrending vocals. ‘Alive’ features the Bloom Twins, and also additional production from acclaimed producer Mark Ralph, who incidentally worked on Damian’s debut album ‘Smoke The Monster Out’ in 2009 and forms another throughline to the past. ‘Alive’ blends pop sensibilities and song structure with Damian’s inimitable sound - and could become one of Damian’s biggest moments to date. ‘La Hija De Juan Simon’ delves into the Latin energy synonymous with vibrancy and self-expression as Damian teams up with acclaimed Spanish flamenco-influenced duo Mëstiza. On a solo tip, he rolls out with the eight-minute-plus soulful funk flex ‘Why Don’t U’.
In a suitably aligned instance of serendipity, the arrival of ‘Magickal’ comes at a pivotal period in Damian’s life, just as it has been with previous album concepts. Albums made and released during big shifts in his life speak to the correlation between growth, personal evolution, creativity, catharsis and sharing that process musically. The last album ‘Flourish’, for instance, was recorded and released in the space of a few months during the first summer of the global pandemic. As a result, there’s a kind of vulnerability in the music, a subtle story that’s being told with emotional touchpoints that will be relevant to anyone listening. The universal human experience and spectrum of emotions are things almost everyone can relate to. With the enhanced clarity of his sobriety, Damian’s compositions embody the uplifting nature of simply being alive, connected and unified in our love for music and one another.
Day Zero, Damian’s iconic annual festival, is intrinsically linked to ‘Magickal’. It’s the setting for his imagination when producing the music, it’s the launchpad for each year’s kaleidoscopic adventures around the world, and this year’s edition will be the backdrop to the release of ‘Magickal’. As the pinnacle of Damian’s annual experiences, Day Zero marks a vital milestone for his artistry, an extension of his inner realm, carefully curated and created for his global family of lovers and dancers to revel in the awe-inspiring beauty of Mother Nature. Central to the ethos of Day Zero is its sustainability practices and deep consideration for the locality within which it is held. Connections with local elders embolden its depth, cultivating a strongly aligned purpose with the ritual, customs and energy of the land and its people.
‘Magickal’ will be released in the same week as Day Zero, tying the two projects together in a neat dovetail. 12 years since it started, Day Zero continues to play a significant role in the music Damian makes, curates and plays. For him, it’s the epitome of his vision: a stunning natural setting, the very best party people from around the world, an unparalleled lineup of friends and family, high production values, eco-centric policies and music from another dimension. With these interdimensional transmissions, Damian channels his inner alchemist, which, in turn, permeates into the vibrational framework of ‘Magickal’.
Never one to adhere to convention, Damian has opted for a disruptive album release. ‘Magickal’ is to be kept under wraps and then announced and released on Crosstown Rebels on 8th January 2025, bypassing the modern trend of prolonged single drops and ‘tombstone’ album releases. ‘Magickal’ is the embodiment of Damian and his intentional, against-the-grain approach and reinforces the album as a complete artistic statement, offering listeners the full cohesive experience from the very beginning. This is a return to the album as the pinnacle moment and not the afterthought. Singles, edits and remixes will follow the ‘Magickal album’ release, and, of course, there will be a world tour to promote the album (including Glastonbury and Coachella) and a chance to present the album in exciting, innovative and unique ways.
Forever dreaming, a sincere student of magic, new and old, social sorcerer, lover of nature and master of musical wizardry, Damian Lazarus is a potent force. With ‘Magickal’, he reaffirms his place as one of electronic music’s most influential figures, taking listeners on a profound journey into sound, spirit, and connection.
Four artists with a taste for classic deep house infused with more than a touch of house line on the Silver Walker label's sixth release. Following releases on the likes of Local Talk, Balance, Traxx Underground, Mate, Quintessentials and upcoming projects on Nervous and NDATL, Shaka opens proceedings with a flurry of Hammond and plenty of exotic percussion, lie Alan Hawkshaw riffing with Underground Resistance. Glenn Davis (Wolf, Yore Records, Deeper Groove and Selections Records) delivers a deeper house workout on the A2 house track, the jazzy keyboard chords, fluttering flute and restless synths working real magic. One of the masterminds behind the Silver Walker label, Diego aka DFRA, comes on all perky with the saxes and soloing Rhodes, on the second side's opener, 'Nitewax'. Then we close with Damien aka Keymono (founder of several labels including Monocturne Records and Funkyshirts) laying on the handclaps of classic disco strings, the snippets of funk guitar and vibes the cherry on top.
Wie Hip-Hop nach Hamburg kam
Die Compilation ist als Zeitreise zu den Anfängen der Hamburger Hip-Hop-Kultur konzipiert und umfasst über 100 weitgehend unveröffentlichte Songs und Skits. Begleitet wird das Triple-Vinyl von einem 96-seitigen Booklet, das von den frühen Jahren von Hip-Hop, Rap und DJing in Hamburg erzählt. Präsentiert wird das Werk von den Herausgebern des Buchs und den Kuratoren der Museumsausstellung EINE STADT WIRD BUNT.
Kennt eigentlich noch jemand Easy Business? Was wie ein Ratgeber Video auf YouTube klingt, ist der Name einer der ersten Hamburger Rap-Gruppen. Die vierköpfige Formation aus Steilshoop gründete sich schon in den späten 1980er Jahren und begann bald erste englischsprachige Texte zu schreiben. 1989 nahmen sie gemeinsam mit Mario von Hacht den Song „Money“ in einem Jenfelder Jugendzentrum auf.
Als House-Produzent verfügte Von Hacht über ein vergleichsweise schon recht ansehnliches Produktions-Equipment. Selbst die legendäre Roland TR-808, analoger Drumcomputer und Allzweckwaffe von Hip-Hop-Produzenten, war bereits 1989 Teil seines Maschinenparks. Nur hatte er sie eben nicht für Rap genutzt – bis Easy Business anklopften. Und so öffnete ein Musik-Nerd und Technik-Freak dem Hip-Hop eine Tür in Hamburg. Von Hachts Offenheit für den neuen Musikstil sollte sich auszahlen: 1995 produzierte er mit „Nordisch by Nature“ den ersten Chartstürmer von Fettes Brot.
Es sind Geschichten wie diese aus der Gründerzeit des Rap in Hamburg, um die sich die 3-Vinyl-Compilation EINE STADT WIRD BUNT dreht. Unter den über 100 Songs und Skits aus den frühen Jahren des Rap in Hamburg finden sich neben dem Song „Money“ von Easy Business auch ein Mitschnitt eines Auftritts der Gruppe in der Fabrik im Mai 1991.
Von frühen Aufnahmen von MC Africa True, der später unter dem Namen Nana einige Hits landen würde, bis zu den Britcore-Veteranen von Readykill, von 2 Ruff, deren Mitglied Simple Simon zu den ersten Hip-Hop-Produzenten der Stadt gehörte, bis zu den Reim Banditen, die als eine der ersten hiesigen Bands mit einem Majorlabel-Vertrag als Hamburger Antwort auf die Fantastischen Vier positioniert werden sollten, vereint das Triple-Vinyl eine einzigartige Sammlung musikhistorischer Zeitdokumente. In Kombination mit dem begleitenden Booklet vermitteln sie ein authentisches – und überaus unterhaltsames – Bild von den Anfängen des Rap in Hamburg.
Nach dem preisgekrönten, 2021 erschienenen Buch „EINE STADT WIRD BUNT. Hamburg Graffiti History 1980-1999“ und der gleichnamigen Ausstellung, die bis Anfang Januar 2024, als eine der erfolgreichsten aller Zeiten, im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt wurde, folgt mit der Compilation nun also eine weitere Dokumentation Hamburger Subkultur Geschichte der 1980er und 1990er Jahre. Im Fokus diesmal: die Pioniere des Rap in der Hansestadt.
Zum Team hinter dem Triple-Vinyl gehören neben den vier Herausgebern von EINE STADT WIRD BUNT. Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm drei ausgewiesene Kenner der deutschen Hip-Hop-Szene. Oliver Herbst, einst DJ der Hip-Hop-Band City Nord, betreibt heute ein Musiklabel, auf dem die Platte erscheint, und konnte im Zuge der Recherche an viele alte Kontakte anknüpfen. Ebenfalls mit an Bord: der langjährige Chefredakteur des Hip-Hop-Magazins Backspin Dennis Kraus und der Musikjournalist und Moderator Falk Schacht.
Über einen Zeitraum von über zwei Jahren hinweg hat sich das Team auf Recherche begeben. Sie nahmen Kontakt zu Bands, Rapper*innen, DJs und Produzenten auf, die in den 1980er und 1990er Jahren in und um Hamburg aktiv waren. Sie sichteten und archivierten unzählige Stunden von Radio-Shows, Tapes, Demo-DATs und Live-Mitschnitten und führten Interviews mit Hip-Hop-Pionieren aus der Hansestadt. „Unser Ziel war es, ein kaum beleuchtetes Kapitel Hamburger Subkulturgeschichte zu erzählen“, sagt Mirko Reisser.
Begleitet werden die Platten deshalb von einem rund 80-seitigen, reich bebilderten Booklet im Vinyl-Format, das in aufwändig recherchierten Texten nachzeichnet, wie der neue Musikstil ab Mitte der 1980er Jahre in Hamburg langsam heimisch wurde. Zu den zentralen Themen dieser Erzählung gehört die Abwesenheit von technischem Equipment – und der Umgang der jungen Szene mit diesem Mangel.
Ein Vierspur Kassettenrekorder musste für die ersten Aufnahmen im Kinderzimmer reichen. Und wer DJ werden wollte, übte Scratchen mit dem Plattenspieler der Eltern. Anders als heute, wo man mit einem Smartphone in der Hand theoretisch ein Millionenpublikum erreichen kann, stellte die Aufnahmetechnik damals eine große Hürde dar. Wer jedoch über die technischen Voraussetzungen verfügte, Songs aufzunehmen, wurde schnell zur Anlaufstelle für die junge Rap-Szene.
Parallel zu dieser Ära der Technik-Autodidakten, öffneten die Rapper*innen der frühen 1990er Jahre ebenfalls ein Fenster in eine neue Welt: Indem sie anfingen, auf Deutsch zu rappen, grenzten sie sich bewusst von den amerikanischen Vorbildern ab und schufen ein ganz neues Selbstbewusstsein der jungen Subkultur. Und ganz nebenbei auch ein ganz neues Bewusstsein für die Möglichkeiten der deutschen Sprache. „Hier wurde etwas gänzlich Neues erschaffen“, sagt Oliver Herbst.
Viele Künstler, die auf der Compilation vertreten sind, dürften heute nur noch echten Hip-Hop-Nerds bekannt sein. Doch es finden sich auch bekannte Namen auf der Tracklist. Jan Eißfeldt etwa, der heute solo als Jan Delay oder als Teil der Beginner Konzerthallen füllt. Oder Fettes Brot, die von einem Hip-Hop-Trio aus dem Hamburger Umland zu einer der erfolgreichsten deutschen Popbands der Gegenwart heranwuchsen. Oder Deichkind, die zu einem massentauglichen Universal Kunstprojekt avanciert sind.
Wie schon das gleichnamige Buch und die Museumsausstellung, so blickt auch die Compilation EINE STADT WIRD BUNT. hinter die Kulissen einer jungen Subkultur – und erzählt parallel spannende Kapitel Musik-, Technik- und Stadtgeschichte aus der Hip-Hop-Hochburg an der Elbe.
INTERPRETEN
Fettes Brot, Absolute Beginner, Deichkind, Das Bo, Ferris MC, Mr. Schnabel, Sleepwalker, Kastrierte Philosophen, Mellow Mark, David Fascher, Easy Business, Reim Banditen, Readykill, TobiTob, I.L.L. Will, City Nord, MK Cram (Poets of Peeze), Dialektik, 2 Ruff, Nina, Flashmaster Ray, Dennis Deutschland, 2BIAS, MC Africa True alias Nana, Vers Chaoten, Die Erstausgabe, THC (Ter Hartchor), R.A.F. (Reimende Antifaschisten), Direkt Aktion, Fogmoor, Syren, Mental Disorda (Crime Code Barets), Dennis the Menace, Selma, 08/15, Hamburg Royal, Skunk Funk, B-Low, Gizmo, AJ, SMG, Phantom Black, Leon Le Pro alias EL’OMC, Paolo 77, Monti, Hanseknaller, Schlechta Umgang u.v.a.
ZITATE VON
André Luth, Jan Eißfeldt, Mathias Arfmann, Ale Dumbsky, David Fascher, Fatih Akin, Carsten Bohn, Schiffmeister (Björn Beton), Pasha Kamber (DJ MPK), Boris Ekambi, Sleepwalker, Mr. Schnabel, Nana Abrokwa, Simon Vegas u.a.
PRODUCER
Mario von Hacht (Super Mario), Sleepwalker, B-Base, Bubblez, TobiTob, X-Ray, Simple Simon
Bells Are Ringing is the debut EP by Melbourne Funk 10 piece outfit Mondo Freaks, released following on from the single of the same name and a thrilling Dub Version by Harvey Sutherland.
Mondo Freaks formed originally as a concept band, equipped with an ever-evolving setlist of late '70s and early '80s Funk classics, their journey has seen them invited to be the backing band for the Australian tours of such luminaries as Leroy Burgess (the producer and artist behind Boogie and Disco favourites Black Ivory, Logg, Aleem, Inner Life, and Universal Robot Band) and the iconic Evelyn "Champagne" King. Having performed at the iconic local Meredith Music, Golden Plains and Panama festivals and at numerous residencies Mondo Freaks have carved their mark, returning now to ring in a new era of groove-soaked original music.
The band revolves around the rhythm section of in demand session bassist Luke Hodgson and drummer Graeme Pogson (GL, The Bamboos). Gathering some of the finest musicians from Melbourne's legendary Soul scene, they're accompanied by five incredible vocalists including Jade McRae, Susie Goble, Francisco Tavares, Aaron Mendoza and Jason Heerah.
New tracks on the EP include "Find A Way", which hits straight away with a percussion and synth hook, blending Jade McCrae's vocal delivery with an uplifting message about finding hope in trying times.
Also included is the Harvey Sutherland Vocal Mix of "Bells Are Ringing", which keeps much of the spaced out Larry Levan, Shep Pettibone re-edit approach that was on his much lauded Dub Version.
It's easy to see why his remix skills have been in demand and utilised by Disclosure, Khruangbin, BadBadNotGood, Tycho, Boston Bun, Lucius, Jungle Giants, Genesis Owusu and Franc Moody. On his own releases Sutherland has collaborated with the likes of DāM FunK and Nubya Garcia.Tightening its hold on the dancefloor, the beefed-up rhythm section rolls deep into the nocturnal hours, as mesmerising reverb loops elevate the track skywards.
Luke and Graeme got to know Harvey Sutherland when they played together backing Leroy Burgesson his Australian tour in 2018. After that Luke and Graeme played in Harvey's live band across the world and then contributed his 'BOY' album. "We were thrilled when he turned in his Dub of "Bells"", Luke said. "A kind of 'what would Shep Pettibone or Larry Levan do?' moment. It's like being transported to Compass Point Studios in '81!"
Mondo Freaks make Funk inspired by late '70s / early '80s era as it gently moved beyond Disco. That era has continued to inspire many artists, but what sets Mondo Freaks apart is their live instrumentation plus a focus on vocals and great songwriting, creating something beyond simply instrumental grooves.In the studio and in their full live lineup Mondo Freaks are a formidable ensemble who take their sound beyond mere homage, without a hint of irony or any knowing winks. Mondo Freaks simply breathe life into a timeless sound and make it feel more relevant than ever.
- A1: Makin' Moves
- A2: Las Olas
- A3: The Grifter
- A4: Mother Earth
- A5: Freddie
- B1: Don't Trip
- B2: The Alliance
- B3: The Lemon Groove
- B4: Gemini
- B5: Contemplation
- B6: Corporatocracy
MAROON VINYL[23,49 €]
Im Lateinischen bedeutet das Wort Gemini "zwei zusammen" oder "Zwillinge". Astrologisch gesehen sind Zwillinge unter anderem dafür bekannt, dass sie neugierig und vielseitig sind. Für die 9-köpfige (meist) instrumentale Combo The Sure Fire Soul Ensemble aus San Diego waren Jazz und Funk schon immer die beiden Genres, die sie konsequent und effektiv miteinander verschmolzen haben und die das Fundament ihres Sounds bilden. Mit ihrer stilistischen Neugier und Vielseitigkeit haben sie dieses Fundament auf ihrem neuen 11-Song-Longplayer für Colemine Records weiter ausgebaut. Aufgenommen zwischen Ende 2021 und Anfang 2024 im The Kitchen II in ihrer Heimat Lemon Grove, Kalifornien, lenken SFSE ihre ,introspektive Partymusik" in neue klangliche Gefilde. Während ihr Breakbeat-lastiger Funk-Soul-Jazz immer noch der Eckpfeiler ihres Sounds ist, wie er in Stücken wie ,Makin' Moves", ,TheGrifter" und ,Don't Trip" zum Ausdruck kommt, haben sie begonnen, mehr und mehr Einflüsse von Library-Musik-Labels wie KPM Music, spirituell orientierten Jazz-Labels wie Tribe & Black Jazz Records und exotisch angehauchten Jazz-Künstlern wie Cal Tjader und Dorothy Ashby aufzunehmen. Jetzt lehnen sie sich mehr an den ,introspektiven" Teil ihres Sounds an, insbesondere bei ,Mother Earth", ,Freddie" und dem Titeltrack, und beschwören die Geister von Freddie Hubbard, Phil Ranelin, Wendell Harrison, Bubbha Thomas, Chester Thompson und sogar Cannonball Adderley in seiner kopflastigsten und kosmischsten Zeit herauf (hören Sie sich Adderleys Alben ,Soul Zodiac" und ,Soul of The Bible" als Referenz an). ,Corporatocracy" geht noch einen Schritt weiter mit einem ausgedehnten Tabla-Solo, das auf der perkussiven Welle reitet, bevor es in seinen funkgetriebenen, modalen Vibe übergeht. In der aktuellen Besetzung mit Tim Felten an den Tasten, Jake Najor am Schlagzeug, Omar Lopez am Bass, Kiko Cornejo Jr. an Conga/Percussion, Aquiles ,Lito" Magana an der Gitarre, Wili Fleming an der Posaune, Sheryll Felten an der Percussion, und Jesse Audelo und Travis Klein am Saxophon und an der Flöte. SFSE bleibt dem Funk treu, traut sich aber auch, neue Wege zu gehen, die sie bisher noch nicht beschritten haben, und betritt damit faszinierendes Neuland in ihrem Gesamtsound.
Im Lateinischen bedeutet das Wort Gemini "zwei zusammen" oder "Zwillinge". Astrologisch gesehen sind Zwillinge unter anderem dafür bekannt, dass sie neugierig und vielseitig sind. Für die 9-köpfige (meist) instrumentale Combo The Sure Fire Soul Ensemble aus San Diego waren Jazz und Funk schon immer die beiden Genres, die sie konsequent und effektiv miteinander verschmolzen haben und die das Fundament ihres Sounds bilden. Mit ihrer stilistischen Neugier und Vielseitigkeit haben sie dieses Fundament auf ihrem neuen 11-Song-Longplayer für Colemine Records weiter ausgebaut. Aufgenommen zwischen Ende 2021 und Anfang 2024 im The Kitchen II in ihrer Heimat Lemon Grove, Kalifornien, lenken SFSE ihre ,introspektive Partymusik" in neue klangliche Gefilde. Während ihr Breakbeat-lastiger Funk-Soul-Jazz immer noch der Eckpfeiler ihres Sounds ist, wie er in Stücken wie ,Makin' Moves", ,TheGrifter" und ,Don't Trip" zum Ausdruck kommt, haben sie begonnen, mehr und mehr Einflüsse von Library-Musik-Labels wie KPM Music, spirituell orientierten Jazz-Labels wie Tribe & Black Jazz Records und exotisch angehauchten Jazz-Künstlern wie Cal Tjader und Dorothy Ashby aufzunehmen. Jetzt lehnen sie sich mehr an den ,introspektiven" Teil ihres Sounds an, insbesondere bei ,Mother Earth", ,Freddie" und dem Titeltrack, und beschwören die Geister von Freddie Hubbard, Phil Ranelin, Wendell Harrison, Bubbha Thomas, Chester Thompson und sogar Cannonball Adderley in seiner kopflastigsten und kosmischsten Zeit herauf (hören Sie sich Adderleys Alben ,Soul Zodiac" und ,Soul of The Bible" als Referenz an). ,Corporatocracy" geht noch einen Schritt weiter mit einem ausgedehnten Tabla-Solo, das auf der perkussiven Welle reitet, bevor es in seinen funkgetriebenen, modalen Vibe übergeht. In der aktuellen Besetzung mit Tim Felten an den Tasten, Jake Najor am Schlagzeug, Omar Lopez am Bass, Kiko Cornejo Jr. an Conga/Percussion, Aquiles ,Lito" Magana an der Gitarre, Wili Fleming an der Posaune, Sheryll Felten an der Percussion, und Jesse Audelo und Travis Klein am Saxophon und an der Flöte. SFSE bleibt dem Funk treu, traut sich aber auch, neue Wege zu gehen, die sie bisher noch nicht beschritten haben, und betritt damit faszinierendes Neuland in ihrem Gesamtsound.
- The Same Thing As Nothing At All
- Hydroplaning Off The Edge Of The World
- The Ignoramus Of Love
- Dan's Boogie
- Bologna
- I Materialize
- Sun Meet Snow
- Cataract Time
- Travel Light
LTD. BLACK & CLEAR SWIRL VINYL[24,79 €]
Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
e 5 BOLOGNA [FEAT. FIVER]
Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
After a year-long creative process fueled by collective composition and live jam sessions, Gin Tonic Orchestra returns with "Let The Children House" on Floors Records. The EP is a testament to their ever-evolving sound, deeply rooted in live improvisation and the spirit of club music.
Recorded in the heart of the Alps at "Maison des Artistes" in Chamonix, the band surrounded themselves with legendary analog synthesizers—ARP 2600, ARP Odyssey, Clavinet D6, Fender Rhodes MKII, Jupiter 4, Jupiter 8, JX-8P, Korg M1, Moog Subsequent 37, OB-X, Oberheim SEM, Roland MV8000, Wurlitzer—to sculpt a sound pulsating with the hypnotic grooves, euphoric synths, and raw underground spirit of '90s house music. Each track was shaped with care, influenced by the group's diverse influences and their shared vision of an immersive dancefloor experience, embracing the hypnotic trance of repetitive music that blurs the line between consciousness and surrender.
Much like children lost in play, Gin Tonic Orchestra embraced chaos, letting their creativity flow freely, drawing inspiration from their mentors, and the stories passed down through club culture. The result is an EP that not only embodies their musical identity but also carries a bold statement: "Let The Children House" is a call to let artists create without constraints, a message of artistic freedom in an industry often driven by formulas.
With a background that includes a debut EP on Mother Tongue, a standout performance at Nuits Sonores ranked in Resident Advisor's Top 5, and collaborations with UK jazz-funk legend Kaidi Tatham, deep house master Ron Trent, and the H2H project led by Chez Damier & Ben Vedren, Gin Tonic Orchestra continues to push boundaries between live music and electronic culture. Their new release is both a tribute to the past and a step into the future—a journey where house music is not just played, but lived
Founded by Robbie Redway and psychedelic researchers Mathieu Seynaeve and WaiFung Tsang, UK-based 'United Freedom Collective' has grown into a network of artists including Jordan Stephens, Falle Nioke, Eliza Shaddad, Labdi, William Rees and Facesoul. Originally conceived around psychedelic therapy sessions, online yoga and breathwork channels, the musical scope has expanded on each of the four EPs released on Maribou State's 'Dama Dama' label, and here continues with their debut on Multi Culti. This time Robbie takes the lead on production and sole vocal duties on all five tracks, presenting a range of influences and style. Lead single 'Between Memories' blends tropes of ecstatic dance with uplifting vocal piano house, somehow making flutes fit in with Detroit strings to epic, hands-in-the-air effect.' Title track ‘Bright Patterns’ bridges the gap between Jungle, Jai Paul, and Jamiroquai, a fusion of funky filtered disco-house and electroclash with side-chained pop vocal hooks. ’El Yo’ smooths things out, a dope, laid back groove with a measured reflection on psychedelic healing and the perils of spiritual bypassing. ‘Higher Drums’ warms things back up for the dancefloor with trumpet, afro-latin percussion, and flute flourishes. Finally, ‘Moonshine’ is a soaring, Amapiano-inflected post-desert-house ballad. Influenced, in their words, 'by birds, trees, Buddhism, yoga, headless way meditations, Jungian analysis, Zen Taoism, Chinese plant medicines, indigeneity, Amazonian and psychedelic cultures, icaros and world healing traditions,' the music is eclectic, ranging from afro-inspired jazz to Chinese folk, psych-rock to dub and dance music, an ambitious and inclusive range, collabs that extend well beyond the borders of western musical traditions. Their sound was described by Clash Magazine as an 'aural mosaic that glitters with colour and potential,' and while the sheen of the production and precision of the arrangements might seem a departure from Multi Culti's left-field endeavours, the psychedelic idealism and global connectivity make it a natural fit with the open-ended ethos of the label. Having already had radio support from KEXP, BBC6 Music (Laverne, Ravenscroft, Charles, Nemone, Letts), Jazz FM and Worldwide FM (Gilles Peterson), with a live show that sold out Dalston Curve Garde and The Waiting Room as well as supporting Maribou State for their recent comeback show at Islington Assembly Hall in London the collective's future is looking exceptionally bright.
- Rise
- Running
- Two Hands In My Pocket
- Wescott
- Thrush Song
- I Made A Lovers Prayer
- Dawn Birds
- Buffalo
- Reliever
- Ambassador Cathedral
- Appalachia Borealis
Im Herbst 2022 lebte Phil Cook allein in einem kleinen Haus am Rande von Feld und Wald in North Carolinas Piedmont. Die meiste Zeit seines Leben lang lebte er in der Nähe der Herzen der Städte, die er sein Zuhause nannte, in der Nähe des ächzenden Verkehrs und des Trubels in den Coffee Shops. Diese Nähe Nähe trug dazu bei, dass der gesellige Cook ein produktiver Mitarbeiter wurde, als Mitbegründer von Megafaun bis zur Zusammenarbeit mit The Blind Boys of Alabama, Bon Iver, Hiss Golden Messenger und unzähligen anderen. Aber Cooks nächster war ein Wanderweg, und so ging er hin und lauschte, hingerissen erst von der Stille und dann von den vielen Vögeln. Er begann, sein Fensterbrett jede Nacht einen Spalt offen zu lassen, damit der Chor der Vögel im Morgengrauen ihn begrüßte. Cook begann, diese verworrenen Vogelstimmen aufzunehmen, und er schloss sich ihnen an. Wenn die Sonne schließlich hoch stand, hörte Cook sich die Aufnahmen des Tages an und improvisierte in Echtzeit auf dem Instrument, das seine erste und unerschütterlichste Liebe seines musikalischen Lebens geblieben ist: das Klavier. Als Cook diese Hütte nach einem Jahr verließ, zog er in ein eigenes Haus in Durham, mit viel Platz für seine beiden Jungs zum Spielen und für etwas, das er noch nie besessen hatte: ein richtiges Klavier. In den nächsten Monaten verbrachte Cook unzählige Stunden damit, an diesen Stücken zu feilen. Während des Unterrichts beim großen Südstaaten-Gospelpianisten Chuckey Robinson hatte dieser Cook aufgefordert, weniger Noten zu halten und seine Melodien nicht mehr durch die Verwendung der Pedale des Instruments als Krücken zu benutzen. Seine Musik hatte plötzlich mehr Klarheit, und die Klänge und Gefühle, die sie transportierten, hatten mehr Raum zum Funktionieren. Cook grub sich in die Gefahr und Freude, in die Idee, dass wir unsere Körper zu Knoten verdrehen um zu verstehen, was das Beste für unsere Herzen ist. Im April 2024 kehrte Cook in das Chippewa Valley in Wisconsin zurück, wo er aufgewachsen war. Sein lebenslanger Freund und Bandkollege, Justin Vernon, hatte gerade die Renovierung von April Base abgeschlossen, dem Studio, in dem Cook in den letzten 15 Jahren an mehr als einem Dutzend Platten gearbeitet hat. Cook bat Vernon, Appalachia Borealis so einfach wie möglich zu produzieren, nur zuzuhören und in zwei ausgedehnten Nachmittagssitzungen Feedback zu geben, um die richtigen Takes auszuwählen, die, die das Herz erfasst haben. Natürlich wurde das Ganze komplizierter, als sie anfingen in dem Prozess zu experimentierten. Vernon fügte die Vogelstimmen zu Cooks Kopfhörern hinzu oder entfernte sie, um zu sehen, wie sie sich auf sein Spiel auswirkten. Oder sie leiteten seine Noten durch eine massive Hallkammer und Cook reagierte darauf mit hauchzarten Improvisationen. Appalachia Borealis ist eine zutiefst ergreifende und persönliche Sammlung von 11 Klavier Meditationen, die die emotionale Bandbreite einer vollen und offenen Existenz abbilden. Inspiriert von diesen Improvisationen auf der Fensterbank, spiegelt es nicht nur die Aufruhr und die Traurigkeit einer schwierigen Zeit für Cook, sondern auch die Hoffnung, das Licht und die Freude, nach der anderen Seite zu schauen. Manchmal kann man noch die Vögel hören, deren Melodie und Zeit so viele dieser Lieder inspiriert haben. Selbst wenn sie nicht in Hörweite sind, bleibt ihre Essenz bestehen.
BusCrates is a Producer / Synthesist / DJ hailing from the Steel City -Pittsburgh, PA
BusCrates blurs the lines between boogie funk and boom bap hip hop beats
Returning to Bastard Jazz following two well loved albumsBlasting Off(2020) andControl Center(2023)
BusCrates' increasingly popular Twitch channel streams live every Thursday and Friday night to over 13,500 followers
A noteworthy resume production credits including Mac Miller, Wiz Khalifa, Curren$y, and Phonte & Eric Roberson
He's toured throughout the US playing with artists like RJD2, DJ Epik, J Rawls, Tall Black Guy and more
BusCrates counts big names such as Jazzy Jeff, Francois K, Dâm Funk, Rich Medina and Spinna as fans




















