Stargeigerin Anne-Sophie Mutter und Cellist Pablo Ferrández, einer der vielversprechendsten Newcomer der Klassik, veröffentlichen ein gemeinsames Album mit dem Doppelkonzert von Brahms und dem selten zu hörenden Klaviertrio von Clara Schumann bei Sony Classical am 4. November 2022. Die Einspielung erscheint als CD, Vinyl und digital.Anne-Sophie Mutter hat für diese Zusammenarbeit mit ihrem Protegé, dem Cellisten und Sony Classical Exklusiv-Künstler Pablo Ferrández, das Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102 von Johannes Brahms mit der Tschechischen Philharmonie und dem Dirigenten Manfred Honeck sowie das rare Klaviertrio g-moll op. 17 von Clara Schumann mit dem Pianisten und langjährigen musikalischen Partner Lambert Orkis aufgenommen. Das Album ist ab dem 4. November 2022 bei Sony Classical erhältlich.Cellist Pablo Ferrández, der für sein hochgelobtes Debütalbum "Reflections" bei Sony Classical den Opus Klassik-Preis 2021 als "Nachwuchskünstler des Jahres" erhielt, war Mitglied von Anne-Sophie Mutters handverlesenem Ensemble Mutter's Virtuosi. Anne-Sophie Mutter zählt seit ihrer frühen Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan, mit dem sie 1983 auch ihr erstes Brahm Doppelkonzert aufnahm, zweifellos zu den Größen der Klassik-Welt. Neben ihrem überragenden Können und hohen Ansehen hat sie sich stets dafür eingesetzt, neue Generationen von Streichern zu fördern und zu unterstützen, beispielsweise in der von ihr ins Leben gerufenen Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Förderung von musikalisch Hochbegabten, darunter auch Pablo Ferrández.Das Doppelkonzert von Johannes Brahms nahmen beide Künstler live in Prag im Januar 2022 mit der Tschechischen Philharmonie unter Manfred Honeck auf, nachdem sie bereits in Madrid und Oxford mit demselben Werk aufgetreten waren. Das Konzert ist ein Kammermusikwerk mit symphonischer Wirkung, eine anregende Mischung von musikalischem Miteinander, wie auch Konfrontation. In der Zusammenarbeit mit Pablo Ferrández erlebte Anne-Sophie Mutter eine "frische, aufgeschlossene und neue" künstlerische Partnerschaft mit einem Musiker, der ihrer Meinung nach "an der Spitze" der neuen Generation von Cellisten steht. Clara Schumann, künstlerisch untrennbar mit Johannes Brahms verbunden, war eine weibliche Komponistin in einer Männerwelt und wurde oftmals und für lange Zeit übersehen. "Beide bewunderten sich künstlerisch und Johannes Brahms fragte sie oft um Rat", so Anne-Sophie Mutter. Ihre menschliche und künstlerische Beziehung verband und inspirierte sie. Für die Geigerin spielte bei der Auswahl des Repertoires auch die Vielfalt eine wichtige Rolle, um auch eine von der Musikgeschichte vernachlässigte Komponistin ins Rampenlicht zu rücken. Clara Schumanns Klaviertrio g-moll von 1846 ist eines ihrer besten Werke - ein Stück voller Turbulenz, beeindruckender Komplexität und tiefer Sehnsucht, das Anne-Sophie Mutter und insbesondere ihren regelmäßigen Klavierpartner Lambert Orkis zu einer neuen Dimension musikalischer Konversation animierte. Die Studio-Aufnahme entstand in München und ist unvergleichlich in ihrem Fokus auf Clara Schumanns individueller Musikalität."Es inspiriert mich, mit Pablo solch ein musikalisches Gespräch zu führen", sagt Anne-Sophie Mutter über ihre Arbeit mit Pablo Ferrández. "Anne-Sophie Mutter ist die ideale Künstlerin", sagt Pablo Ferrández. "Hinter ihrem Spiel steckt immer eine Idee, alles geschieht aus einem bestimmten Grund. Es ist eine Ehre, nicht nur mit ihr zu spielen und aufzunehmen, sondern sie zu kennen und sie als Mentorin zu haben."
Cerca:das komplex
Ohne die Möglichkeit, live aufzutreten und auch privat von den vielen Einschränkungen betroffen, verlagerte sich der Fokus von DISILLUSION in den letzten zwei Jahren voll und ganz auf die Band sowie auf die Aufnahme ihres vierten Albums "Ayam". Der Effekt ist hörbar: "Ayam" klingt tiefer, noch vielschichtiger und ausgereifter als seine hochgelobten Vorgängeralben. Der Detailreichtum in der Musik der deutschen Avantgardisten ist jedoch nie ein bloßer Selbstzweck, sondern die Komplexität dient immer dem Song und dem "Malen" von Bildern für das große Kopfkino. Während DISILLUSION enger zusammenrückten, kamen auch alte Gewohnheiten auf den Prüfstand. Um etwas Neues auszuprobieren, überließ die Band den Mix ihres neuen Albums erstmals anderen Händen und Ohren als den eigenen. Die Wahl fiel auf den renommierten Produzenten Jens Bogren (OPETH, KATATONIA, MOONSPELL), was sich einmal mehr als wahrer Glücksgriff entpuppte. Die geradezu magische Fähigkeit des Schweden, die Eigenheiten einer Band deutlich herauszuarbeiten, verlieh DISILLUSIONs ohnehin schon einzigartigen Sound einen hörbaren Feinschliff. So wurde beispielsweise der Gesang in ein klangliches Rampenlicht gestellt. DISILLUSION gründeten sich im Jahr 1994 in Zwickau um Sänger und Gitarrist Andy Schmidt herum. Die Ostdeutschen schafften das seltene Kunststück, sich bereits mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Back to Times of Splendor" im Jahr 2004 einen exzellenten Namen im Bereich des progressiven Melodic Death Metal zu erwerben. Mit dem folgenden Langspieler "Gloria" (2006) gelang der Band ein Quantensprung und eine rasante Evolution in mehrere Richtungen gleichzeitig. Als zuletzt "The Liberation" im Jahr 2019 erschien, beschrieben Kritiker das Album als logische Fortsetzung von "Back to Times of Splendor". In den Songs spiegelten sich 15 Jahre zusätzliche Erfahrung in Andy Schmidts musikalischer Entwicklung wider. "The Liberation" kombinierte die besten Qualitäten von DISILLUSION: Das perfekte Zusammenspiel von massivem Metal verschmolz mit Momenten purer Euphorie aber auch ruhiger Introspektion, die eine klangliche Achterbahnfahrt voller leidenschaftlicher Emotionen erzeugte. Mit "Ayam" segeln DISILLUSION erneut zwischen den Sternen zu neuen Konstellationen der harten Gitarrensounds. Dabei bleiben die deutschen Avantgarde-Pioniere ihrem generellen Kurs treu, werfen aber auch immer wieder den Anker aus, um funkelnde neue Klangwelten zu erkunden. "Ayam" bietet eher eine aufregende Evolution als radikale Revolution. Dieses Album ist ein goldenes Ticket für die außergewöhnliche musikalische Reise des Lebens. Kommt alle an Bord, Anker hoch und Leinen los!
Black Vinyl[28,15 €]
Diese exklusive Vinyl-Farbe ist absichtlich gewählt, geht der Sound des neuen Albums doch weit mehr in Richtung komplexeren Hard Rock und 70’er Heavy Blues. Über die neuen Songs sagt ihr Sänger/Komponist und Bandgründer Barry Mills: “Es sind einige sehr wütende, leidenschaftliche Songs dabei. Ich denke, wir haben wirklich unser bisher bestes Album gemacht. Ich weiß, das ist ein Klischee, aber ich glaube, dass dieses Album für sich alleine steht, als ein einzigartig klingendes Wagons-Album.”
- 1: They Quiet The Room
- 2: Building A Swing
- 3: Whatever Fits Together
- 4: Whistle Of The Dead
- 5: Lullaby In February
- 6: Pass Through Me
- 7: Could It Be The Way I Look At Everything?
- 8: Outside, Playing
- 9: It's Like A Secret
- 10: Sticker
- 11: Window Somewhere
- 12: (Secret Instrumental)
- 13: Quiet The Room
- 14: You Are My House
Black Vinyl[21,81 €]
Der Grundstein für "Quiet The Room" wurde vor zwei Jahren gelegt, als Helen Ballentine einen Song gleichen Namens komponierte und aufnahm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Songs von SKULLCRUSHER wurde dieser auf dem Klavier geschrieben, dem erklärten Instrument ihrer Kindheit. Während Ballentine im Sommer 2021 den Rest des Albums schrieb, flogen ihr Visionen aus ihrer Jugend zu, wie die Fledermäuse vom Dachboden, während sie in der schwülen, stickigen Hitze durch ihre Wohnung in Los Angeles lief. Das Bild eines Hauses entstand in Ballentines Kopf, als sie die innere Welt ihrer Songs mit den äußeren Räumen, die sie jetzt umgab, zusammenfügte. Sie dachte dabei viel an ihre Kindheit in Mount Vernon, NY, die sie als größte Inspiration für die Platte bezeichnet. "It's like layers of tracing paper, like someone is trying to make a drawing and you're seeing the entire process", sagt Ballentine über die Entstehung des Albums. Bei der Durchsicht älterer Heimvideos fielen ihr die scheinbar harmlosen Aufnahmen auf, die durch das Fenster gemacht wurden und sie am Klavier oder beim Spaziergang im Garten zeigten. Versteckte Bedeutungen, die über die Ränder der Bilder hinausgingen, eine sich abzeichnende Dunkelheit, die außerhalb des Blickfelds schwebte (ihre Eltern stritten sich, waren auf dem Weg zur Scheidung usw.). Das Haus schaffte es nicht länger, sie alle unter einem Dach zu beherbergen. Ballentine versucht nicht auf "Quiet The Room" die oft zitierte Unschuld der Kindheit einzufangen, sondern will diese in ihrer intensiven Komplexität darstellen. Das Ergebnis ist ein atemberaubendes wie leise bewegendes Werk geworden, das die Reisen widerspiegelt, die wir durch unsere körperlichen und geistigen Sphären unternehmen, um uns der Welt zu präsentieren.
Mit seinem neuen Album beschreitet der Pianist Yaron Herman ganz neue Wege.
Nachdem er bereits zehn Alben veröffentlicht hat, lässt er sich ins Leere fallen und bietet erstmals ein Korpus völlig improvisierter Musik - einen verblüffenden Schnappschuss und einen lebendigen Spiegel seiner Vergangenheit. Das Klavier wird damit zum Mittelpunkt umfassenderen Nachdenkens, ein Gefährte, der dabei hilft, die Geheimnisse der Welt zu lüften. Dieser schöpferische, vielseitige und atypische Werdegang steht im Hintergrund einer begeisternden, großherzigen globalen Reflexion, die er kürzlich in einem früheren Werk durchführte.
Ohne irgendein Konzept im Hinterkopf überlässt er sich völlig dem, was die Musik zu sagen hat; er eröffnet Räume, in denen er selbst noch nicht war. Improvisieren heißt in Echtzeit Komponieren. Beim Komponieren ist die erste Geste - das, was man manchmal "Inspiration" nennt - improvisiert.
Auf diese Weise konzise und kunstvoll aufgebaute Stücke zu konstruieren, Melodien zu erfinden, die sich gemäß einer in Echtzeit entstehenden Logik entwickeln, ist ein unendlich komplexer Vorgang. Er setzt eine außergewöhnliche Erfindungs- und Konzentrationskraft voraus, einen Sinn für die Gegenwart, der mit Offenheit für die Zukunft gepaart ist, ohne die keine Entwicklung möglich ist. 'Alma' ist eine seltene Aufforderung, ein innerer Tanz, der uns sehr weit mit sich führt, eine sensorische Reise, zu der der Hörer eingeladen ist, und eine tiefe Emotion, die ihn nie loslässt.
CD und Doppel-LP (Schwarzes Vinyl)!
- A1: Look For Me Baby (02:17)
- A2: Got My Feet On The Ground (02:14)
- A3: Nothin' In The World Can Stop Me Worryin' 'Bout That Girl (02:44)
- A4: Naggin' Woman (02:36)
- A5: Wonder Where My Baby Is Tonight (02:01)
- A6: Tired Of Waiting For You
- B1: Dancing In The Street (02:20)
- B2: Don't Ever Change (02:25)
- B3: Come On Now (01:49)
- B4: So Long (02:10)
- B5: You Shouldn't Be Sad (02:03)
- B6: Something Better Beginning (02:26)
Kinda Kinks ist das zweite Album der englischen Rockband the Kinks, das 1965 veröffentlicht wurde. Aufgenommen und veröffentlicht innerhalb von zwei Wochen nach der Rückkehr von einer Tournee in Asien. Das Album ist ein großer Schritt nach vorne in der Fähigkeiten von Ray Davies und der Band. Sie sicherten sich einen ersten Platz in den britischen Single-Charts mit "Tired of Waiting for You", das gesamte Album stieg auf #3. Ursprünglich veröffentlicht von Pye in Großbritannien am 5. März 1965 und jetzt von BMG auf schwerem
schwarzem Vinyl im Jahr 2022 wiederveröffentlicht.
Das Album enthält auch die Kult-Lieblingsstücke 'Look For Me Baby", "Come On Now", "Something Better Beginning" sowie sowie "Nothin' in This World Can Stop Me Worryin' 'Bout That Girl", mit dem sie in Sachen Ernsthaftigkeit ganz vorne in der der British Invasion in Bezug auf Ernsthaftigkeit und Komplexität, vor vor den Beatles oder fast allen anderen Mitbewerbern Konkurrenten Anfang 1965, aber das hinderte sie nicht dara zum bluesigen "Naggin' Woman" überzugehen.
Auf „Tread“ steigert Ross From Friends die komplexen und gefühlsbetonten Qualitäten seines Produktionsstils, die Mixmag bereits dazu veranlassten, seine „eigenwillige Fingerfertigkeit“ zu loben, die „nicht nur dein Herz schmerzen lässt, sondern auch direkt aus deiner Brust tanzt“. „Tread“ ist eine Platte, die gleichzeitig glatt und melodisch, aber auch hervorragend tanzbar, nostalgisch und doch brillant modern ist, mit Anspielungen auf Sounds und Stile, die nicht so sehr reflektiert, sondern durch Weatheralls Linse gebrochen und neu kontextualisiert werden. Genauso einzigartig wie die Musik auf „Tread“ ist die Art und Weise, wie sie entstanden ist. Frustriert von den Arbeitsabläufen im kreativen Prozess, die bei der Aufnahme von Hardware und Instrumenten über einen Computer entstehen - die ständige Notwendigkeit, die Aufnahme zu starten und zu stoppen, alles zu speichern und zu katalogisieren - beschloss Weatherall, seine eigene Software zu schreiben und zu entwickeln. Das daraus resultierende Plugin mit dem Namen „Thresho“, das über Abletons Max For Live-Plattform erhältlich ist, startet die Aufnahme, sobald das Audiomaterial einen benutzerdefinierten Schwellenwert erreicht, und stoppt sie, sobald dieser Schwellenwert unterschritten wird, wobei die resultierenden Clips automatisch mit Zeitstempeln gespeichert und indiziert werden.
Die Presse war sich bereits 2008 einig, dass Downburst ein echter Banger ist. Auch 14 Jahre nach Release steht Downburst für den Moment, in dem der typische, eigenständige Brainstorm-Sound geformt wurde. Grund genug, das Album endlich wieder auf Vinyl verfügbar zu machen.
Mit der Platte "Downburst" bekamen die BRAINSTORM-Fans, einen wahren Downburst vorgesetzt! Ein Manifest des Powermetals, für das auch die Presse nur lobende Worte fand! Dieses siebte Album klingt erdiger als seine Vorgänger, es verfügt über - Höllisch eingängige, dabei nie aufdringliche Hooklines, komplexes, thrashiges Riffing, orchestrale Klangtupfer - 100 Prozent in Brainstorm-Manier. Mittlerweile liegen 14 Jahre seit dem Release zurück und die einmalige Vinylauflage längst vergriffen. Das schreit doch nach einer Neuauflage dieses großartigen Klassikers! Brainstorm haben ein paar Songs der Platte sicherlich auch auf der "Brainrage"-Tour mit im Gepäck!
Limitierte Loser Edition, gepresst auf "Misty Kiwi Fruit Green" farbiges Vinyl. "When The Wind Forgets Your Name" ist das erste neue Built to Spill -Album seit der Veröffentlichung von "Untethered Moon" aus dem Jahr 2015 und das achte Studioalbum dr langlebigen Band um Mastermind Doug Martsch. Es wurde von Martsch produziert, von Martsch, Lê Almeida, Joao Casaes und Josh Lewis gemischt und von Mell Dettmer gemastert. Das Cover Artwork wurde von dem Comiczeichner Alex Graham (Dog Biscuits; Fantagraphics Books) gestaltet, der auch den fünfzigteiligen Comicstrip für das Klappcover des Albums illustriert hat (erhältlich mit den CD-, LP- und MC-Ausgaben des Albums). Seit 1992 wollte Doug Martsch, Gründer von Built to Spill, dass seine geliebte Band ein gemeinschaftliches Projekt ist, eine sich ständig weiterentwickelnde Gruppe von unglaublichen Musikern, die gemeinsam Musik machen und live spielen. Nach mehreren Alben und EPs auf Independent-Labels stand Martsch von 1995 bis 2016 bei Warner Brothers unter Vertrag. In dieser Zeit nahmen er und seine wechselnden Mitstreiter sechs unbestreitbar großartige Alben auf - "Perfect From Now On", "Keep It Like A Secret", "Ancient Melodies Of The Future", "You In Reverse", "There Is No Enemy", "Untethered Moon". "When The Wind Forgets Your Name" setzt nun die Erweiterung des Built to Spill -Universums auf neue und aufregende Weise fort. Im Jahr 2018 brachten Martschs Glück und seine Intuition ihn mit dem brasilianischen Lo-Fi-Punk-Künstler und Produzenten Le Almeida und seinem langjährigen Mitstreiter Joao Casaes zusammen, beide von der psychedelischen Jazz-Rock-Band ORUA. Als Martsch ihre Musik entdeckte, verliebte er sich sofort in sie und bat sie bei Built to Spill mitzumachen, als er eine neue Begleitband für Auftritte in Brasilien brauchte. Die Auftritte in Brasilien liefen so gut, dass Martsch, Almeida und Casaes beschlossen, 2019 weiter zusammen zu spielen und durch die USA und Europa zu touren. Bei Soundchecks erlernten sie neue Songs, die Martsch geschrieben hatte, und als die Tournee zu Ende war, nahmen sie die Bass- und Schlagzeugspuren in seinem Proberaum in Boise auf. Nachdem sie nach Hause geflogen waren, begann Martsch selbst mit dem Overdubbing von Gitarren und Gesang. Das gemeinschaftliche Abmischen fand während der Pandemie übers Internet statt, in dem die Tracks hin und her geschickt wurden. Herausgekommen ist "When The Wind Forgets Your Name", eine komplexe und schlüssige Mischung aus den unterschiedlichen musikalischen Ideen der Künstler. Neben den poetischen Texten und Themen von Built to Spill sorgen die Experimente und die Liebe zum Detail für ein Album voller einzigartiger, lebendiger und zeitloser Klänge.
Singer/Songwriter-Kunst aus UK, prominent mit dabei Paul Weller! In Zusammenarbeit mit Paul Weller als Produzent und Co-Autor seines 5. Studioalbums veröffentlicht der Liverpooler Troubadour Steve Pilgrim das schmerzhaft melancholische ,Beautiful Blue" auf Ltd Vinyl und CD. Auf dem Album wirken Paul Weller, Steve Craddock und Rachael Jean Harris mit Streicherarrangements von Hannah Peel mit. Ein Text von Paul Weller war die einzige Inspiration, die Steve Pilgrim brauchte, um die Arbeit an seinem mit Spannung erwarteten sechsten Album ,Beautiful Blue" zu beenden. Er spielt seit mehr als einem Jahrzehnt Schlagzeug und singt mit der lebenden Legende Paul Weller. Skizzen von Liedern, Melodien und Akkordfolgen wurden der Anfang einer gemeinsamen Schreibrichtung von Pilgrim und Weller und brachten das Material an einen neuen Ort, der den sanftmütigen Scouser auf eine Art und Weise anspornte, die nur Weller hervorrufen konnte. Stücke wie ,Test of Faith", ,Don't Let The Mirror Break You", ,One With All", ,Universe" und ,Where Our Love Goes" erinnern an Pilgrims frühere Arbeiten, sind aber mit einer Wärme und Klassik versehen, die man auf dem gefeierten Album ,True Meanings" seines Co-Autors findet. Mit der Unterstützung des Toningenieurs und Klangzauberers Charles Rees und den Streicherarrangements der renommierten Hannah Peel ist Beautiful Blue" das Werk eines Künstlers, der seine Stärke im Stillleben findet und am lautesten schreit, wenn er flüstert. Die Songs auf diesem Album sind stromlinienförmig, ohne Fett und bieten ein komplexes akustisches Gitarrenspiel, das sich in und aus einprägsamen Melodien ('New Sky'), wogenden (das wunderschöne Titelstück) und umwerfend zarte Gesangsharmonien ('Everyday') einfügt.
Sieben lange Jahre nach der letzten Platte ist „The God Machine“ der sehnsüchtig erwartete Schulterschluss zwischen den frühen Neunzigern und der ausgebufften Raffinesse der Gegenwart. Ein beeindruckendes Album, das die letzten Werke keineswegs ignoriert, aber Komplexität und, Orchesterwucht bewusst in den Hintergrund rückt. „The God Machine“ ist das „Imaginations From The Other Side“ des Jahres 2022, komponiert, arrangiert und vor allem entfesselt von einer Band, die 27 Jahre Zeit hatte, ihren Stil zu perfektionieren. Dieser Spagat ist durchaus als Marschrichtung zu verstehen. „Wir wollten nicht einfach unsere Qualitäten von 1995 herausstellen, aber wir wollten diesen komplexen Weg definitiv nicht auf ewig weitergehen. ‚The God Machine‘ ist ein Neuanfang für uns. Wir haben die Weichen neu gestellt und uns auf gewisse Dinge besonnen, die wir auf den letzten Alben ein wenig vernachlässigt haben.“
„The God Machine“ ist, das wird schnell offenbar, die mühelose Spitze ihres bisherigen Schaffens. Ein Album, das gar nicht erst versucht so zu tun, als wären es noch die Neunziger, und sich stattdessen auf die Muskelerinnerung der damaligen Zeit verlässt. Hochgradig infektiös, beseelt von den Frodos, Peter Pans und Kapitän Nemos der Vergangenheit, ein packendes, aggressives, hochmelodisches und bei aller Zugänglichkeit brillant arrangiertes Album, beseelt von Magie und dennoch kein reiner Eskapismus. Ein modernes Meisterwerk in der Tradition jener Werke, mit denen BLIND GUARDIAN in den Neunzigern nach den Sternen griffen.
Picture Vinyl
Sieben lange Jahre nach der letzten Platte ist „The God Machine“ der sehnsüchtig erwartete Schulterschluss zwischen den frühen Neunzigern und der ausgebufften Raffinesse der Gegenwart. Ein beeindruckendes Album, das die letzten Werke keineswegs ignoriert, aber Komplexität und, Orchesterwucht bewusst in den Hintergrund rückt. „The God Machine“ ist das „Imaginations From The Other Side“ des Jahres 2022, komponiert, arrangiert und vor allem entfesselt von einer Band, die 27 Jahre Zeit hatte, ihren Stil zu perfektionieren. Dieser Spagat ist durchaus als Marschrichtung zu verstehen. „Wir wollten nicht einfach unsere Qualitäten von 1995 herausstellen, aber wir wollten diesen komplexen Weg definitiv nicht auf ewig weitergehen. ‚The God Machine‘ ist ein Neuanfang für uns. Wir haben die Weichen neu gestellt und uns auf gewisse Dinge besonnen, die wir auf den letzten Alben ein wenig vernachlässigt haben.“
„The God Machine“ ist, das wird schnell offenbar, die mühelose Spitze ihres bisherigen Schaffens. Ein Album, das gar nicht erst versucht so zu tun, als wären es noch die Neunziger, und sich stattdessen auf die Muskelerinnerung der damaligen Zeit verlässt. Hochgradig infektiös, beseelt von den Frodos, Peter Pans und Kapitän Nemos der Vergangenheit, ein packendes, aggressives, hochmelodisches und bei aller Zugänglichkeit brillant arrangiertes Album, beseelt von Magie und dennoch kein reiner Eskapismus. Ein modernes Meisterwerk in der Tradition jener Werke, mit denen BLIND GUARDIAN in den Neunzigern nach den Sternen griffen.
Tansparent Red Vinyl
Sieben lange Jahre nach der letzten Platte ist „The God Machine“ der sehnsüchtig erwartete Schulterschluss zwischen den frühen Neunzigern und der ausgebufften Raffinesse der Gegenwart. Ein beeindruckendes Album, das die letzten Werke keineswegs ignoriert, aber Komplexität und, Orchesterwucht bewusst in den Hintergrund rückt. „The God Machine“ ist das „Imaginations From The Other Side“ des Jahres 2022, komponiert, arrangiert und vor allem entfesselt von einer Band, die 27 Jahre Zeit hatte, ihren Stil zu perfektionieren. Dieser Spagat ist durchaus als Marschrichtung zu verstehen. „Wir wollten nicht einfach unsere Qualitäten von 1995 herausstellen, aber wir wollten diesen komplexen Weg definitiv nicht auf ewig weitergehen. ‚The God Machine‘ ist ein Neuanfang für uns. Wir haben die Weichen neu gestellt und uns auf gewisse Dinge besonnen, die wir auf den letzten Alben ein wenig vernachlässigt haben.“
„The God Machine“ ist, das wird schnell offenbar, die mühelose Spitze ihres bisherigen Schaffens. Ein Album, das gar nicht erst versucht so zu tun, als wären es noch die Neunziger, und sich stattdessen auf die Muskelerinnerung der damaligen Zeit verlässt. Hochgradig infektiös, beseelt von den Frodos, Peter Pans und Kapitän Nemos der Vergangenheit, ein packendes, aggressives, hochmelodisches und bei aller Zugänglichkeit brillant arrangiertes Album, beseelt von Magie und dennoch kein reiner Eskapismus. Ein modernes Meisterwerk in der Tradition jener Werke, mit denen BLIND GUARDIAN in den Neunzigern nach den Sternen griffen.
AKRIBIE: Eine Vier-Track starke Rückmeldung von RAG´s very own APHROE. Der Ex - Ruhrpott AG Rapper und 50% Raid aus den frühen 90ern, ist schon längere Zeit Wahlkölner und scheint nun mit seiner ersten EP seit über 8 Jahren zu einer gewissen Leichtigkeit, trotz aller vorhandenen Komplexität, gefunden zu haben.
Das Ergebnis ist ein Tonträger im Bestseller Design. Das klassische Layout von Henrik Büren, ist in Anlehnung an den, mit internationalem Literaturpreis ausgezeichneten 90er Jahre us Roman "JAZZ" von Toni Morisson entstanden, und bringt den, von MARTIN STIEBER produzierten Classic Titeltrack, AKRIBIE, sowie die übrigen drei, mit viel AKRIBIE und Liebe zum Detail produzierten Banger von HADE und APHROE´s unverkennbar flammende Raps, mit einer simplen grafischen Aussage auf den Punkt. APHROE kann Jazz, Soul, Funk und Boogie und besonders gut kann er RAP. Eine EP mit einem hohen Maß an Musikalität und Traditionsbewusstsein zu Sample-basierten Beats ohne abgedroschen oder althergebracht zu klingen. Fresh und frei von Druck und mit viel Liebe zum Detail von HADE, Mr.MAR STIEBER und APHROE macht definitiv Lust auf mehr, als diese geballte Viertelstunde Laufzeit. On Repeat!
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wieder lieferbar Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter deutscher Elektronikmusik-Avantgarde: der Komponist und Konzeptkünstler Conrad Schnitzler (1937-2011). Schnitzler studierte bei Joseph Beuys, war Mitglied bei Tangerine Dream und Kluster und veröffentlichte unzählige Solowerke. Das Material auf "Gold" (2003 auf dem Label Marginal Talent erstveröffentlicht) stammt aus den Jahren 1976 bis 78. Die Musik sticht in jeder Hinsicht aus den schnitzlerschen Veröffentlichungen heraus. Allein der Sound lässt kaum vermuten, dass das Material in den 70er-Jahren aufgenommen wurde. Mit seiner komplexen Mehrkanaligkeit, dem perfekten Equalizing, der transparenten Tiefenschärfe und durch die Brillanz der Signale klingt "Gold" so modern, als wäre es viele Jahre später eingespielt worden. Aber auch die Kompositionen sind erstaunlich. Auf abstrakte, atonale Abschnitte folgen handfeste rhythmisch-harmonische Sequenzen, die einerseits an Cluster erinnern, andererseits aber auch auf die elektronische Popmusik der 80er-Jahre hindeuten. Das Vinyl ist 180 Gramm schwer, die Linernotes sind von Asmus Tietchens.
Schwedischer Death Metal seit 1990, möge die HM-2 mit dir sein!
Obwohl Entrails in den frühen 90er Jahren gegründet wurde und somit zur "First Wave of Old School Swedish Death Metal" gehörte, wurden sie im Jahr 2008 wiederbelebt, um in den folgenden Jahren zu emblematischen Mitglied dessen zu werden, was man mit Recht als "New Wave of Old School Swedish Death Metal" bezeichnen kann.
Die Aufnahmen der Band überzeugten schon immer durch Kraft und Atmosphäre, aber es gibt immer Raum für Verbesserungen, oder? "An Eternal Time of Decay" markiert jedoch eine willkommene Abwechslung, denn es stellt einen dringend benötigten Neustart dar, mit ausgefeilteren und originellen Songs, die auch eine ausgewogene Technizität beinhalten, ohne dabei die old-schoolness zu verlieren. Entrails scheinen sich einfach nicht um die neumodischen Wege zu kümmern, die sie gehen. Sie lieben ihr geliebtes Genre und versuchen einfach, es zu ehren; hey, wenn es nicht kaputt ist, warum es reparieren, oder? Diese Musik ist unverkennbar Old School, ganz im Sinne von Bands wie Grave und Dismember, und auch mehr als 30 Jahre nach diesen Bands, gelingt es Entrails, einen sehr rohen Geist für dieses Genre und diese Melodien zu bewahren. Fans des "Stockholm-Sounds" werden sofort die wunderbar horrenden
Töne des Boss HM-2-Pedals wiedererkennen, das jede Note in reinen Klangbrei verwandelt... und wir Fans beschweren uns nicht, wenn wir es als solches bezeichnen. Irgendetwas an diesem Ableger des skandinavischen Metals ist so schön hässlich, und diese Band trifft es genau.
Mit diesem Album ist es Entrails endlich gelungen, ihren eigenen Stil zu finden, indem sie die Horrorfilm-Riffs, die ihre Songs durchdringen, vermischen und gleichzeitig viel von dem retten, worum es geht: eine düstere Atmosphäre mit punkigem Schlagzeugspiel und melodischen Riffs, die gut mit einem respektablen Maß an technischer Komplexität gemischt sind. Dies ist eines der besten schwedischen Death- und Death Metal-Alben, die man je gehört hat. Das allgemeine Arrangement und die Platzierung der Songs sind angemessen und es fühlt sich zusammenhängend an.
Das CULK-Debutalbum zum zweiten Mal nachgepresst! Alternatives Cover-Artwork, farbiges Fucsia Vinyl! Die junge Wiener Formation überrascht mit unerwartet schönen Spannungsmomenten und Melodiebrüchen - hin- und hergerissen zwischen meditativer Trance, aufgewühltem Sein und purer Ekstase. Verzerrte, kantige Gitarren, Rhythmuswiederholungen aus dem Hause Psychedelic Rock, 60er Jahre Nonchalance à la Velvet Underground treffen Spuren von Shoegaze und Post-Punk. Das Resultat: von einer kalten Decke eingewickelt zu werden - wohlig und trotzdem unbequem, einladend und trotzdem herausfordernd, zugänglich und trotzdem komplex. Ein ausgeklügeltes Album zum immer wieder Hören.
Jan Delay hat im letzten Sommer zusammen mit der Disko No. 1 “Earth, Wind & Feiern” - die Platte für den Club in unserem Herzen - auf die Bühnen dieses Landes gebracht und die Show in Hamburg gleich mitaufgezeichnet. Daraus sind 18 dynamische Live-Tracks voller Bass und Bumms entstanden, die zusammen mit den zwei neuen Studio-Songs „Der Bass & die Gang“ und „Alles gut“ die positiven Vibes zurück in unsere Herzen tragen.
Wie immer bei Jan Delay schöpft “Earth, Wind & Feiern” aus fünf Jahrzehnten Popgeschichte. Vor allem aber spielt die Platte im Hier und Jetzt. In ihr stecken Burna Boy und Stefflon Don, Daft Punk und
Drake, Sly & Robbie und Meek Mill. Es gibt Afrobeats, Disco, Trap und Ska, sogar Stadiontechno und LatinX-Riddims.
“Earth, Wind & Feiern – Live aus dem Hamburger Hafen” ist voll Seele und Bounce und positiver Energie. Denn so bedrückend und komplex die Welt manchmal auch scheinen mag: Ein paar simple Wahrheiten werden nie von ihrer Gültigkeit verlieren. Wenn Hass herrscht, hilft Liebe ganz bestimmt. Und das Wichtigste ist, dass das Feuer nicht aufhört zu brennen. Jan Delay ist wieder zurück, um es am Lodern zu halten.
Das Album erscheint als 2CD im Digipack (Studioalbum inkl. 2 neuer Songs, Live-Album) sowie als schwarze 2LP inkl. magenta 7inch (Live-Album, 2 neue Stuidotracks auf 7inch).
Label favourites Balearic Ensemble return to the fore following last summer's spectacular 'Cachonda' EP, this time with a 12" treasury of wonderful, eclectic dancing music of the highest balearic order. They're joined by Das Komplex, notable for recent excursions on DJ Harvey's Mercury Rising, to round out their five-track excursion for the label: this is the Mediterráneo EP.
Opener 'Pitiusas First' sets the tone with dizzy, downbeat percussions as a bass guitar skates and glissades underfoot; soaring, starry-eyed synth work and Latin organ stabs in concerto. This homage to the islands and islets of Ibiza comes with a note of melancholy, or nostalgia: waking up to find that your best years might have evaded you - and celebrating the fact. It's a maturing of the Residentes sound in a way we haven't heard before; a gorgeous moonlight serenade, the last tango on Formentera, and a tip for orange-tinted sunsets all summer long.
Second track 'Almendros y Drones' takes us deeper into the throes of that distinctive Mediterranean sound with dizzying arpeggios and analogue bass over teetering hihats and fizzing synths; it's an eruptive, volcanic beast of a track that will take liberties with your dancefloor. Over-the-top filter action and driving piano perforations, crashing snares and resonant howls, Almendros, Drones.
The third offering is 'Mojada', taking cues from classic deep house with its deep-set bassline and modular squeaks. It's a slow burner, an aquaplane on Eivissa, cueing 303 squelches and 90s drum machine riffing before its eventual, explosive peak.
After Mojada we enter the chugging, gritty realm of Das Komplex's remixes. He refashions the heady throes of 'Mojada' into a driving, churning unit; percussions, distorted into infinity; basslines bent and buckled into submission; slabs of piano lathered with space echo delay. Wonky late-nite dancing music at its very best.
Extra treat: Das Komplex also left us his 'Pineapple Bonus Mix' of Mojada, which is a more sunset-suited affair altogether. This special mix lasers in on that exuberant piano part, then plays with percussions and dynamics to create a full-on dub version of the original track.
Die aus Tempe in Arizona stammende Deathgaze Band KARDASHEV wird ihr atemberaubendes zweites Album "Liminal Rite" am 10. Juni über Metal Blade Records veröffentlichen. Die Mission der Band lässt sich am besten wie folgt beschreiben: "Es ist der Versuch, die schönste, schwerste Musik im Metalspektrum zu erschaffen, die sich mit Themen wie Liebe, Verlust und Altruismus beschäftigt." Die Band veröffentlichte 2015 ihr Debütalbum "Peripety" und hat sich seitdem auf kurze Konzeptalben konzentriert, zuletzt 2021 das mitreißende "The Baring Of Shadows". Sie gehen selten mit vorgefassten Meinungen oder Plänen an die Entstehung eines Albums heran, sondern arbeiten so lange, bis sich das, was sie sich im Allgemeinen vorstellen, manifestiert. Das Ergebnis ist das diesjährige Album "Liminal Rite", das elf mitreißende, ergreifende und musikalisch grandiose Stücke enthält. Das Album beginnt mit dem wunderschönen "The Approaching Of Atonement", bevor es in das dicht geschichtete, wogende "Silvered Shadows" übergeht. Ein Hauch von Tragik liegt über einem Großteil des Albums und fordert bei jeder musikalischen Wendung eine emotionale Reaktion. "Liminal Rite" ist lyrisch tiefgründig und komplex und konzentriert sich vor allem auf die Stimmung. Gitarrist Nico Mirolla beschreibt die Songs treffend als musikalisch ähnlich wie Freeform-Jazz oder eine progressive Platte, denn: "Die Geschichte steht im Mittelpunkt. Es findet eine wichtige Erzählung statt, die durch die absichtlich dafür entworfenen Klangstrukturen und -qualitäten unterstützt wird."
„New Mythology“ ist das neue Album von Singer-Songwriter Nick Mulvey. Es handelt von unserer Zeit - dem Ende der einsamen Wölfe und dem Anfang eines kollektiven Erwachens - und verwebt die uralten Lehren des Buddhismus mit heilenden Melodien und Akkorden. Es bewegt sich weg von den vielfältigen Geschichten der Trennung und des Getrenntseins und hin zu neuen Geschichten - neu zumindest für die herrschende Kultur - des Miteinanders und der Verantwortlichkeit.
Während Nicks gefeiertes Debütalbum „First Mind“ für sich allein stand und ein fesselndes Werk war, das sowohl komplex als auch locker ist und verdientermaßen für den Mercury Music Prize 2014 nominiert wurde, stärkte das zweite Album „Wake Up Now“ seine Position als unverwechselbarer, einzigartiger britischer
Musiker. Seine Musik steht für sich allein und kennt kein Genre.
Im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens freuen sich The Tangent, ihr 12. Studioalbum 'Songs From The Hard Shoulder' vorzustellen. Auf diesem Album konzentrieren sich The Tangent fast ausschließlich auf ihre langformatigen Songs oder 'Epen', wobei nur ein Song weniger als 16 Minuten lang ist. Das Album klingt sehr ausgereift, und die Band hat sich hörbar auf die kompositorische Struktur dieses Albums konzentriert, die im Falle der drei langen Stücke auch sehr komplex und 'durchdacht' ist. Von einem üppigen und erhebenden Song über die Einsamkeit in Covid Lockdown über ein 17-minütiges Jazz/Prog/Canterbury-Fusion-Instrumental bis hin zu einer düster-elektronischen Geschichte über eine obdachlose Frau, in der Nuancen von Nine Inch Nails, Po90, Japan und Van Der Graaf lauern. Das letzte Stück des Albums ist der 4-minütige, schwungvolle Motown-Song 'Wasted Soul', in dem die Band einen wunderbaren Tag in der Zukunft vorwegnimmt, an dem die Pandemie für immer vorbei ist. Die CD-Erstpressung und die Vinyl-Edition enthalten den Bonustrack 'In The Dead Of Night', der natürlich eine Coverversion des Klassikers von UK ist. Die Bandbesetzung bleibt von den letzten beiden Alben: Andy Tillison (Gesang/Keyboards), Jonas Reingold (Bass), Luke Machin (Gitarre/Gesang), Steve Roberts (Schlagzeug) und Theo Travis (Saxophon & Flöte).
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
James LaBrie, international bekannt als Sänger der Progressive-Metal-Ikonen Dream Theater, begibt sich mit seinem vierten Soloalbum 'Beautiful Shade of Grey' auf unbekanntes Terrain. Auf dem neuen Werk verarbeitet er persönliche Reife, Verlust, eine Vielzahl komplexer Beziehungen und vor allem LaBries brennende Leidenschaft für die Musik. Auf dem Papier nahm das neueste Studiowerk des kanadischen Sängers bereits kurz nach dem Auftauchen der weltweiten Pandemie Gestalt an. Aber in Wirklichkeit hat LaBrie mit seinem Kollegen, dem Bassisten Paul Logue, schon fast ein Jahrzehnt zuvor eine Verbindung aufgebaut. Auf 'Beautiful Shade of Grey' geht es nicht darum, etwas zu erschaffen, das einer bestimmten Genre-Charakterisierung entspricht, sondern vielmehr darum, einen schönen Ausdruck in einer breiten Palette von Musikern zu finden und zu wissen, dass das Abweichen von vertrauten Gewohnheiten Teil des kreativen Wachstums ist. Erhältlich als Ltd. CD Digipak, schwarze 180g LP+CD sowie als Digitales Album.
Für LORNA SHORE ist das Dreigestirn von Songs im Herzen von '...And I Return to Nothingness' nichts weniger als ein Exorzismus - und ein Eintauchen in etwas Dunkleres. Von der orchestralen Passage, die den Titeltrack der EP eröffnet, geradewegs in einen Bombast aus geschwärzter Intensität und wütender Erhabenheit, sind diese aus New Jersey stammenden Extremisten zurück und erheben sich wie ein Phönix aus der Asche. Wiedergeboren und auf die Dunkelheit eingeschworen. Ein kommendes Feuer, das selbst die LORNA SHORE-Gläubigen fassungslos machen wird.Als die Welt im Jahr 2020 stillstand, tauchten LORNA SHORE tiefer in die kreativen Instinkte ein, die sie ursprünglich mit bahnbrechenden Alben zu einer festen Größe in der extremen Metal-Szene machten: 2015's 'Psalms' und 2017's 'Flesh Coffin'. Seitdem haben sie Einflüsse und Ideen miteinander verwoben, die von der symphonischen Grimmigkeit des europäischen Black Metals bis hin zu den komplexen, tödlichen Klangformeln des Death Metals und der auralen Intensität des Hardcore reichen. Was LORNA SHORE erreicht haben, ist ein neues Level an geschwärzter Technizität und der nächste Schritt auf ihrer Darkside-Reise. Verschönert mit dem Artwork des bekannten polnischen Malers Mariusz Lewnadowski (Bell Witch, Fuming Mouth) bekräftigt '...And I Return to Nothingness' den kreativen Fokus und die Intensität von LORNA SHORE. Die drei Tracks der EP: 'To the Hellfire', 'Of the Abyss' und der Titeltrack sind der Beweis, dass LORNA SHORE nicht nur ihr feuriges Vermächtnis fortsetzen. Sie entfachen es und setzen ihr eigenes Vermächtnis spektakulär in Brand.'...And I Return to Nothingness' ist nun als schwarze LP+CD mit Ätzung auf Seite B erhältlich.
Mit ihrem neuen und dritten Studioalbum "Ad Astra" melden sich BLOODRED etwas mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres letzten Albums "The Raven's Shadow" zurück und zeigen sich reifer und vielschichtiger denn je!
Musikalisch hat Ron Merz daran gearbeitet, die Charakteristika von BLOODRED weiter zu verfeinern, ohne den typischen Sound aufzugeben. Auf dem Album finden sich wuchtige Death Metal-Songs neben epischen Hymnen mit mehr als nur einem Hauch von Black, einprägsame Melodien und komplexe Songstrukturen. All dies gipfelt im Titelsong, der mit einer Spielzeit von über 11 Minuten alle typischen BLOODRED-Merkmale vereint und den Hörer absolut herausfordern will. Jeder Song kann auf dem neuen Album für sich stehen und dennoch ist "Ad Astra" ein stimmiges Album, das alle Fans von extremem Metal unbedingt im Auge behalten sollten.
When we first heard from recent Kompakt signing Emma Kollmorgen, with 2021’s “You Are The”, she was hymning the complexity of romance: “Love is scary as fuck!”, she said. On her debut EP, “1243”, she’s built on that intensity and offered up a five-track suite of night-vision electronic pop, bristling with a stealthy sensuality. It’s a cinematic collection, building from the brooding “Escape”, through the drifting, tactile pulses of “Taciturn”, the gritty, bustling noises that run underneath the smoke-signal torch-song of “All The Wild Animals”, and the closing, tear-stained melancholy of “Home”. “You Are The” reappears here as well, settling in perfectly amongst new friends.
It’s a completely assured first EP from an artist who’s been slowly and steadily building her own sonic world. From her early days, when she busied herself by learning guitar and joining bands, Kollmorgen always had a vision of doing something “more independent”, to allow her to find her own sound and write her own songs. A brief creative alliance with the Berlin DJ duo Dole & Kom led to some recordings and live performances. All the while, Kollmorgen was carefully shaping her production and sound designing skills with Ableton Live, and exploring distinctive musical terrain in collaboration with co-producer and multi-instrumentalist Paul Seidel (The Ocean Collective, Fern, Nightmarer). She joined the Kompakt family after a recommendation by Patrice Baumel, who also remixed her debut single with typical flair.
On “1243”, though, Kollmorgen fully inhabits her songs, gifting each of them with a sweet, subtle sway, her vocal and lyrical openheartedness balancing the bluer hues of her production. Each song is confident and poised, Kollmorgen relying on cross-thatched patterns of texture as a web to support her melodies: “I like patterns,” she says, “they give me something to hold onto, something stable in an unstable world.” The songs feel as though they’re grappling with moments of revelation and experience in Kollmorgen’s world, which makes sense, given her approach to music: “I never had a diary,” she reflects, “so writing songs is my way of expressing and dealing with life.” On 1243, you’ll catch some glimpses of life lived, made sonorous through songs beautifully sung.
Als wir das erste Mal von Emma Kollmorgen hörten, nachdem sie sich KOMPAKT angeschlossen hatte, besang sie mit "You Are The" (2021) die Komplexität von Romantik: "Liebe ist verdammt beängstigend!". Auf ihrer Debüt-EP "1243" baut sie auf dieser Intensität auf und präsentiert uns eine fünf Tracks umfassende Suite von elektronischem Pop mit ausgeprägtem Nachtsicht-Faktor, die vor verborgener Sinnlichkeit nur so strotzt. Ein geradezu cineastischer Spannungsbogen, der sich vom grüblerischen "Escape" über die treibenden, taktilen Impulse von "Taciturn", die düsteren, umtriebigen Geräusche, die den Rauchzeichen sendenden torch song "All The Wild Animals" untermalen, und die abschließende, tränenreiche Melancholie von "Home" aufbaut. Auch "You Are The" taucht hier wieder auf und fügt sich perfekt in die neue Gesellschaft ein.
Eine überzeugende erste EP von einer Künstlerin, die sich langsam und stetig ihre eigene Klangwelt aufgebaut hat. Seit ihren Anfängen, als sie Gitarre lernte und in Bands spielte, hatte Kollmorgen immer die Vision, etwas "Unabhängiges" zu machen, um ihren eigenen Sound zu finden und ihre eigenen Songs zu schreiben. Eine kurze kreative Allianz mit dem Berliner DJ-Duo Dole & Kom führte zu einigen Aufnahmen und Live-Auftritten. Währenddessen feilte Kollmorgen an ihren Produktions- und Sounddesign-Skills und erkundete gemeinsam mit dem Co-Produzenten und Multi-Instrumentalisten Paul Seidel (The Ocean Collective, Fern, Nightmarer) ihr eigenes musikalisches Terrain. Zur KOMPAKT Label-Familie kam sie auf Empfehlung von Patrice Baumel, der auch ihre Debütsingle remixte.
Auf "1243" lebt Kollmorgen ihre Songs voll und ganz aus und verleiht jedem von ihnen einen süßen, subtilen Twist, der ihre stimmliche und textliche Offenheit mit den melancholischen Tönen der Musik in Balance hält. Voller Selbstbewusstsein und Ausgeglichenheit verlässt sie sich auf durcheinander laufende Texturen und Pattern, die ihre Melodik unterstützen: "Ich mag Pattern", sagt sie, "sie geben mir etwas, woran ich mich festhalten kann, etwas Stabiles in einer instabilen Welt."
Die Songs fühlen sich an, als würden sie sich mit realen Momenten der Offenbarung und mit Erfahrungen aus Kollmorgens Lebenswelt auseinandersetzen, was angesichts ihrer Herangehensweise an Musik durchaus Sinn ergibt: "Ich hatte nie ein Tagebuch", erzählt sie, "also ist das Schreiben von Songs meine Art, mich auszudrücken und mit dem Leben umzugehen." Auf "1243" gibt sie uns einige Einblicke in dieses gelebte Leben, das durch wunderschön gesungene Lieder zum Klingen gebracht wird.
E-L-Rs zweites Album "Vexier" oszilliert elegant zwischen samtener Dunkelheit und Ausbrüchen wilder Energien. Der Stil der Schweizer wird oft als "Doomgaze" oder "Post-Metal" bezeichnet, und beide Begriffe treffen durchaus auf die mäandernden Down-Tempo-Doom-Epen des Trios zu. E-L-R variieren und verzerren hypnotische Riffs in sich wiederholenden Schleifen, die an schamanische, mit psychedelischen Farbspielen durchtränkte Rituale erinnern. Ausdauernd und sorgfältig webt das Trio einen subtilen Klangteppich, dessen Motive in ein Labyrinth voller verschlungener Details und verborgener Schätze locken.
"Vexier" gibt seine Geheimnisse nicht so leicht preis, denn in seinen Klangschatten verbergen sich zahlreiche Details und überraschende Wendungen, so wie es der Albumtitel bereits andeutet. Dieser leitet sich vom lateinischen Wort "vexare" ab, was so viel wie "plagen, irritieren" bedeutet und sich im Begriff "Vexierbild" wiederfindet. Dialektal kann "Vexier" auch ein Geduldsspiel meinen.
E-L-R wurde 2016 in der Schweizer Stadt Bern von I.R. (Bass) und S.M. (Gitarre) gegründet, die beide auch den Gesang beisteuern. Bald gesellte sich der Schlagzeuger M.K. dazu, dessen gefühlvoller und komplexer Stil sich als die perfekte Ergänzung erwies. Ihr Debütalbum "Mænad" (2019) wurde von Fans und Kritikern gleichermaßen hoch gelobt.
Mit "Vexier" machen E-L-R einen weiteren entscheidenden Schritt nach vorne und laden auf eine abenteuerliche Reise durch ihren ebenso faszinierenden wie multidimensionalen musikalischen Kosmos ein.
- A1: Schwarzhalstaucher Black Necked Greb
- A2: Blaumeise Blue Tit
- B1: Purpurreiher Purple Heron
- B2: Weissstorch White Stork
- C1: Grunfink Green Finch
- C2: Gelbspotter Icterine Warbler
- D1: Goldregenpfeifer Golden Plover
- E1: Braunkehlchen Brown Whinchat
- E2: Rotmilan Red Kite
- F1: Grauspecht Grey Headed Woodpecker
- F2: Silbermowe Silver Herring Gull
Seit jeher ist die Natur für den Künstler Dominik Eulberg eine Quelle für Inspiration, ein Ort der Kraft und des Rückzugs. Nun veröffentlicht der studierte Naturschützer sein sechstes Album: Avichrom. Dieses Kunstwort bedeutet soviel wie "Vogelfarben". Denn Eulberg widmet sich diesmal den Farben im Gefieder von Vögeln, von deren über bordenden Vielfalt es elf in die deutschen Namen heimischer Vogelarten geschafft haben, von Grünfink, Goldregenpfeifer über Blaumeise bis hin zu Purpurreiher und Schwarzhalstaucher. Sie dienen ihm als Führer auf seiner musikalischen Expedition in die Ornithologie. Eulberg zeigt sich hier als ein hart arbeitender Handwerker, als jemand, der alle Schritte der Produktion von Grund auf beherrscht und versessen an kleinsten Details feilt. Avichrom ist in dieser Hinsicht konsequent für den im Westerwald lebenden DJ und Produzenten: ein Werk, das im besten Sinne des Wortes zeitlos ist. Es läuft nicht Trends der Gegenwart hinterher, sondern schreitet auf dem eigenen Weg voran, den Eulberg seit frühester Karriere eingeschlagen hat und der ihm zahlreiche Preise und Chartplatzierungen eingebracht hat. Entstanden ist mit Avichrom ein Album, das schon beim allerersten Hören berührt, das aber dennoch bei jedem weiteren Mal neue Details offenbart. Ähnlich wie bei einem Gang durch die Natur zeigen sich immer neue Strukturen, immer andere elaborierte Verästelungen denjenigen, die genau hinhören: erst mit der Zeit zeigt sich die wahre Schönheit, die sublime Komplexität.
David Bowie mit Nine Inch Nails, live aus dem Riverport Amphitheatre, St. Louis am 11. Oktober und dem Shoreline Amphitheatre, Kalifornien am 21. Oktober.
Die Kombination zeitgenössischer und retrospektiver Künstler kann immer kontrovers und katastrophal sein, aber in den richtigen Händen kann sie sich auch als passend und innovativ erweisen. 1995 waren Nine Inch Nails Co-Headliner der „Dissonance“-Tour mit David Bowie im Rahmen ihres „Self Destruct Touring Cycle“. Bowie promotete sein neuestes Album 'Outside', mit dem er in ein Territorium zurückkehrte, das schon eher an seine geschätzte „Berlin“-Zeit erinnerte. Zurück mit Produzent Brian Eno und der komplexen Single 'The Hearts Filthy Lesson', war seine Zusammenarbeit mit den neuen Industrial-Göttern Nine Inch Nails 1995 sowohl mutig als auch lohnend für beide Parteien. Seite 1 & 2 enthalten zwei professionell remasterte Original-Nationwide/KLLT-FM-Broadcasts auf 180 Gr. White Coloured Vinyl inkl. bedruckten Inner Sleeves.
"Laurel Hell" ist ein Soundtrack zur Transformation. Eine Landkarte für den Ort, an dem Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit, Trauer und Freude, Fehler und Transzendenz in unserer Menschlichkeit Platz finden und als würdig angesehen werden können - um letztendlich anerkannt und geliebt zu werden. "I accept it all," verspricht MITSKI. "I forgive it all." Auf "Laurel Hell" festigt MITSKI ihren Ruf als Künstlerin, die die Kraft besitzt, unsere wildesten und zwiespältigsten Erfahrungen in ein heilendes Elixier zu verwandeln. "I wrote what I needed to hear. As I've always done." Nach der Veröffentlichung von "Be The Cowboy", einem der meistgelobten Alben des Jahres 2018, das von Outlets wie Pitchfork (u.a.) zum Album des Jahres gekürt wurde, stieg MITSKI vom Kultliebling zum Indie-Star auf. Mit spürbaren Folgen: Die Schinderei des Tourlebens und die Fallstricke die mit der erhöhten Sichtbarkeit einhergingen, beeinflussten ihre Musik ebenso wie ihren Geist, die sich in der ersten Single "Working For The Knife" niederschlägt. Ein Song, wie ein Prüfstein für das Gesamtgefühl von "Laurel Hell": "I start the day lying and end with the truth / That I'm dying for the knife." "Be The Cowboy" wurde von weiblicher Stärke und Trotz angetrieben, lebte jedoch von seinem Spiel mit Masken. Wie der Berglorbeer bzw. die "laurel hell", nach dem das neue Album benannt ist, kann die öffentliche Wahrnehmung, wie das berauschende Prisma des Internets, eine verlockende Fassade bieten, hinter der sich eine tödliche Falle verbirgt. Die sich immer enger zieht, je mehr man sich anstrengt. "I got to a point, where I just knew that if I kept going this way, I would numb myself to completion." Erschöpft von diesem verzerrten Spiegel und unserer Sucht nach falschen Binaritäten, begann MITSKI, Songs zu schreiben, die die Masken abstreifen und die komplexen und oft widersprüchlichen Realitäten dahinter offenbaren. MITSKI dazu: "I needed love songs about real relationships that are not power struggles to be won or lost. I needed songs that could help me forgive both others and myself. I make mistakes all the time. I don't want to put on a front where I'm a role model, but I'm also not a bad person. I needed to create this space mostly for myself where I sat in that gray area." Die daraus entstanden Songs verkörpern genau diesen Raum. Wie die zweite Single des Albums, "The Only Heartbreaker", die gemeinsam mit Dan Wilson geschrieben wurde und der erste Song dieser Art in ihrer Diskografie ist. "The Only Heartbreaker" verbindet treibenden 80er-Pop mit einem trügerisch einfachen Text, dessen aufrichtiger Refrain ins Ironische kippt, sobald dieser "the person always messing up in the relationship, the designated Bad Guy who gets the blame," beschreibt und sich zugleich fragt, ob "the reason you're always the one making mistakes is because you're the only one trying." MITSKI schrieb viele Songs für "Laurel Hell" während und teilweise vor 2018. Das Album wurde allerdings erst im Mai 2021 final abgemischt. Es ist die längste Zeitspanne, die MITSKI jemals für ein Album gebraucht hat und für die Musikerin inmitten einer radikal veränderten Welt endete. MITSKI nahm "Laurel Hell" mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland in der Zeit der Isolation während der Pandemie auf, als einige der Songs "slowly took on new forms and meanings, like seed to flower." Das Album als Ganzes entwickelte sich "to be more uptempo and dance-y. I needed to create something that was also a pep talk" erklärt MITSKI. Die Spannung, die zwischen ihren raffinierten, aber wehmütigen Texten und dem sprudelnden Pop-Sound der 1980er Jahre entsteht, ist eine dringend benötigte Infusion in Zeiten wie diesen und das Werk einer reifen wie unwiderstehlichen Künstlerin, die auch zu fröhlich ansteckenden Dance-Beats immer noch etwas Profundes beizutragen hat.
"Laurel Hell" ist ein Soundtrack zur Transformation. Eine Landkarte für den Ort, an dem Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit, Trauer und Freude, Fehler und Transzendenz in unserer Menschlichkeit Platz finden und als würdig angesehen werden können - um letztendlich anerkannt und geliebt zu werden. "I accept it all," verspricht MITSKI. "I forgive it all." Auf "Laurel Hell" festigt MITSKI ihren Ruf als Künstlerin, die die Kraft besitzt, unsere wildesten und zwiespältigsten Erfahrungen in ein heilendes Elixier zu verwandeln. "I wrote what I needed to hear. As I've always done." Nach der Veröffentlichung von "Be The Cowboy", einem der meistgelobten Alben des Jahres 2018, das von Outlets wie Pitchfork (u.a.) zum Album des Jahres gekürt wurde, stieg MITSKI vom Kultliebling zum Indie-Star auf. Mit spürbaren Folgen: Die Schinderei des Tourlebens und die Fallstricke die mit der erhöhten Sichtbarkeit einhergingen, beeinflussten ihre Musik ebenso wie ihren Geist, die sich in der ersten Single "Working For The Knife" niederschlägt. Ein Song, wie ein Prüfstein für das Gesamtgefühl von "Laurel Hell": "I start the day lying and end with the truth / That I'm dying for the knife." "Be The Cowboy" wurde von weiblicher Stärke und Trotz angetrieben, lebte jedoch von seinem Spiel mit Masken. Wie der Berglorbeer bzw. die "laurel hell", nach dem das neue Album benannt ist, kann die öffentliche Wahrnehmung, wie das berauschende Prisma des Internets, eine verlockende Fassade bieten, hinter der sich eine tödliche Falle verbirgt. Die sich immer enger zieht, je mehr man sich anstrengt. "I got to a point, where I just knew that if I kept going this way, I would numb myself to completion." Erschöpft von diesem verzerrten Spiegel und unserer Sucht nach falschen Binaritäten, begann MITSKI, Songs zu schreiben, die die Masken abstreifen und die komplexen und oft widersprüchlichen Realitäten dahinter offenbaren. MITSKI dazu: "I needed love songs about real relationships that are not power struggles to be won or lost. I needed songs that could help me forgive both others and myself. I make mistakes all the time. I don't want to put on a front where I'm a role model, but I'm also not a bad person. I needed to create this space mostly for myself where I sat in that gray area." Die daraus entstanden Songs verkörpern genau diesen Raum. Wie die zweite Single des Albums, "The Only Heartbreaker", die gemeinsam mit Dan Wilson geschrieben wurde und der erste Song dieser Art in ihrer Diskografie ist. "The Only Heartbreaker" verbindet treibenden 80er-Pop mit einem trügerisch einfachen Text, dessen aufrichtiger Refrain ins Ironische kippt, sobald dieser "the person always messing up in the relationship, the designated Bad Guy who gets the blame," beschreibt und sich zugleich fragt, ob "the reason you're always the one making mistakes is because you're the only one trying." MITSKI schrieb viele Songs für "Laurel Hell" während und teilweise vor 2018. Das Album wurde allerdings erst im Mai 2021 final abgemischt. Es ist die längste Zeitspanne, die MITSKI jemals für ein Album gebraucht hat und für die Musikerin inmitten einer radikal veränderten Welt endete. MITSKI nahm "Laurel Hell" mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland in der Zeit der Isolation während der Pandemie auf, als einige der Songs "slowly took on new forms and meanings, like seed to flower." Das Album als Ganzes entwickelte sich "to be more uptempo and dance-y. I needed to create something that was also a pep talk" erklärt MITSKI. Die Spannung, die zwischen ihren raffinierten, aber wehmütigen Texten und dem sprudelnden Pop-Sound der 1980er Jahre entsteht, ist eine dringend benötigte Infusion in Zeiten wie diesen und das Werk einer reifen wie unwiderstehlichen Künstlerin, die auch zu fröhlich ansteckenden Dance-Beats immer noch etwas Profundes beizutragen hat.
"Laurel Hell" ist ein Soundtrack zur Transformation. Eine Landkarte für den Ort, an dem Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit, Trauer und Freude, Fehler und Transzendenz in unserer Menschlichkeit Platz finden und als würdig angesehen werden können - um letztendlich anerkannt und geliebt zu werden. "I accept it all," verspricht MITSKI. "I forgive it all." Auf "Laurel Hell" festigt MITSKI ihren Ruf als Künstlerin, die die Kraft besitzt, unsere wildesten und zwiespältigsten Erfahrungen in ein heilendes Elixier zu verwandeln. "I wrote what I needed to hear. As I've always done." Nach der Veröffentlichung von "Be The Cowboy", einem der meistgelobten Alben des Jahres 2018, das von Outlets wie Pitchfork (u.a.) zum Album des Jahres gekürt wurde, stieg MITSKI vom Kultliebling zum Indie-Star auf. Mit spürbaren Folgen: Die Schinderei des Tourlebens und die Fallstricke die mit der erhöhten Sichtbarkeit einhergingen, beeinflussten ihre Musik ebenso wie ihren Geist, die sich in der ersten Single "Working For The Knife" niederschlägt. Ein Song, wie ein Prüfstein für das Gesamtgefühl von "Laurel Hell": "I start the day lying and end with the truth / That I'm dying for the knife." "Be The Cowboy" wurde von weiblicher Stärke und Trotz angetrieben, lebte jedoch von seinem Spiel mit Masken. Wie der Berglorbeer bzw. die "laurel hell", nach dem das neue Album benannt ist, kann die öffentliche Wahrnehmung, wie das berauschende Prisma des Internets, eine verlockende Fassade bieten, hinter der sich eine tödliche Falle verbirgt. Die sich immer enger zieht, je mehr man sich anstrengt. "I got to a point, where I just knew that if I kept going this way, I would numb myself to completion." Erschöpft von diesem verzerrten Spiegel und unserer Sucht nach falschen Binaritäten, begann MITSKI, Songs zu schreiben, die die Masken abstreifen und die komplexen und oft widersprüchlichen Realitäten dahinter offenbaren. MITSKI dazu: "I needed love songs about real relationships that are not power struggles to be won or lost. I needed songs that could help me forgive both others and myself. I make mistakes all the time. I don't want to put on a front where I'm a role model, but I'm also not a bad person. I needed to create this space mostly for myself where I sat in that gray area." Die daraus entstanden Songs verkörpern genau diesen Raum. Wie die zweite Single des Albums, "The Only Heartbreaker", die gemeinsam mit Dan Wilson geschrieben wurde und der erste Song dieser Art in ihrer Diskografie ist. "The Only Heartbreaker" verbindet treibenden 80er-Pop mit einem trügerisch einfachen Text, dessen aufrichtiger Refrain ins Ironische kippt, sobald dieser "the person always messing up in the relationship, the designated Bad Guy who gets the blame," beschreibt und sich zugleich fragt, ob "the reason you're always the one making mistakes is because you're the only one trying." MITSKI schrieb viele Songs für "Laurel Hell" während und teilweise vor 2018. Das Album wurde allerdings erst im Mai 2021 final abgemischt. Es ist die längste Zeitspanne, die MITSKI jemals für ein Album gebraucht hat und für die Musikerin inmitten einer radikal veränderten Welt endete. MITSKI nahm "Laurel Hell" mit ihrem langjährigen Produzenten Patrick Hyland in der Zeit der Isolation während der Pandemie auf, als einige der Songs "slowly took on new forms and meanings, like seed to flower." Das Album als Ganzes entwickelte sich "to be more uptempo and dance-y. I needed to create something that was also a pep talk" erklärt MITSKI. Die Spannung, die zwischen ihren raffinierten, aber wehmütigen Texten und dem sprudelnden Pop-Sound der 1980er Jahre entsteht, ist eine dringend benötigte Infusion in Zeiten wie diesen und das Werk einer reifen wie unwiderstehlichen Künstlerin, die auch zu fröhlich ansteckenden Dance-Beats immer noch etwas Profundes beizutragen hat.
Mekong Delta waren die erste deutsche Prog-Thrash-Band, noch
ein Jahr bevor Sieges Even ihr Debüt veröffentlichten. Mit „Mekong
Delta“, 1988, machten sie es den unbedarften Metalfans nicht
leicht, es sei denn man war mit dem komplexen Material von Rush
oder den frühen Yes und Genesis vertraut, gehörte zu den wenigen
Insidern, die „Energetic Disassembly“ (1985) von Watchtower
kannten, oder wurde von einem älteren Bruder mit King Crimson
oder anspruchsvoller Klassik beschallt. Der Zweitling „The Music Of
Eric Zann“ wurde aufgrund eines differenzierterem Sound eher von
den Fans als genial und hochkarätig erkannt. Die geheimnisvollen
Mekong Delta (die Besetzung blieb zunächst im Verborgenen)
machten sich einen Namen als eine der innovativsten deutschen
Metalbands, was bis heute Gültigkeit hat. Dies zeigte auch das
aktuelle Album „Tales Of A Future Past“ (2020), welches zurecht
abgefeiert wurde. Zum vierten Album stieß Doug Lee zur Band,
der zuvor Sänger bei der US-Gruppe Siren war (und heute wieder
ist), die bei Aaarrg Records ihre zweite LP „Financial Suicide“
veröffentlichen. Und eben deren Labelboss Ralph Hubert ist nicht
nur Bassist und klassischer Gitarrist bei Mekong Delta, sondern
auch die treibende Kraft hinter der Band. Zusammen mit Drummer
Peter Haas (Krokus, Buddy Lackey, Calhoun Conquer) und Gitarrist
Uwe Baltrusch erreichte man ein erneutes Hoch und lieferte 1994
eines ihrer ambitioniertesten Werke: Visions Fugitives.
Schon zuvor haben Mekong Delta klassische Stücke im
Metalgewand zelebriert, doch auf Visions Fugitives begeistert
man mit einer eigenen Komposition namens „Suite For Group
And Orchestra“, die nun eine LP-Seite füllt. Die anderen vier
Songs zeigen die Band in ihrem gewohnten Stil. 1994 wurde
vom damaligen Label Bullet Proof (Intercord) keine Schallplatte
angefertigt, da die CD den Kampf bereits gewonnen hatte. Durch die
aktuelle Nachfrage erscheint dieses Meisterwerk nun erstmals auf
LP!
Ludovico wollte schon seit mehreren Jahren ein Solo-Klavieralbum schreiben, brauchte aber das richtige Umfeld, um sich voll und ganz darauf einzulassen.
Lockdown gab ihm diese Gelegenheit. Er nahm die Isolation von seinem normalen, geschäftigen und komplexen Zeitplan an, um einen Ort der Einfachheit zu finden. Dies ist also eine positive Sicht auf Lockdown und Isolation; er nutzt diese seltene Gelegenheit, um die einfache Schönheit des Songschreibens in seiner reinsten Form zu erleben. Keine Technik, keine äußeren Einflüsse, nur Ludovico und sein Klavier.
Infolgedessen ist das Thema des Albums die Freiheit von den typischen Grenzen unseres täglichen Lebens. Dies wird in der Metapher ”Underwater” ausgedrückt. Ein freier und offener Raum, in dem man sich bewegen und erforschen, schweben, innehalten, sich in 3 Dimensionen bewegen kann usw. Ich persönlich denke, dass ein Vogel, der durch die Lüfte fliegt, auch als Metapher für dieses Gefühl der Freiheit funktioniert.
Ich nenne es Songwriting und nicht Komposition, es war ein neuer Ansatz für mich: Beim Komponieren denkt man nach und erforscht, vergleicht und ist ehrgeizig. Wenn man ein Lied schreibt, ist es wie Atmen, die Form ist kurz. Ein Lied ist wie die Schönheit eines einzelnen Atemzugs - eine Welle, die kommt und geht. Es ist schön, wie es ist - es braucht nichts anderes.“
Düster-sphärischeAlbum der Post-Hardcore-Experimentierer La Dispute voll morbider Poesie. Panoramaist - gute zehn Jahre nach deren Debütalbum - die neueste Veröffentlichung derUS-amerikanischen Post-Hardcore-Band La Dispute. Die fünfköpfige Gruppe ausMichigan steht für einen komplexen, kompromisslosen und experimentellen Stil undwird ihrem guten Ruf auch mit Panorama wieder mehr als gerecht. Mit ihrerVermischung und Weiterentwicklung von Elementen des Jazz und Blues, Screamound Progressive Rock steht die Band stilistisch niemals still und bleibt dochimmer charakteristisch. Tragendes Element auch des jüngsten Albums sind dieanspruchsvollen Texte und der unverkennbare Gesang von Frontman Jordan Dreyer,der Spoken Word Passagen, Gesang und Screaming nahtlos ineinander übergehenlässt. Auf "Panorama" erzählt er von einer düster-morbiden und zugleichzutiefst persönlichen Reise, einer Autofahrt von seinem Heimatwort in denseiner Freundin die an verschiedenen Unglücks- und Unfallorten vorbei führt. Zudiesen intensiven Inhalten passt der musikalische Stil des Albums, der die energiegeladeneDynamik des Hardcore-Punks mit den introspektiven Elementen des Emo mischt undmit melodischen, zuweilen fast sphärischen Strukturen verbindet, die Panoramaätherischer und entrückter als frühere Veröffentlichungen der Band klingenlassen. Das Album erscheint als CD und LP, sowie als limitierte Sonderpressungin farbigem Vinyl.
- 1: Innere Sicherheit | Internal Security
- 2: In Stillen Teichen Lauern Krokodile | In Still Waters Crocodiles Lurk
- 3: Im Kreise Drehen Intro | Turning In Circles Intro
- 4: Im Kreise Drehen | Turning In Circles
- 5: Im Schiffbruch Nicht Schwimmen Können | Foundering, And You Can’t Swim
- 6: Beweis Zu Nichts | Proof Of Nothing
- 7: Tropenkoller | Tropical Frenzy
- 8: Wer Leidet Der Schneidet | He, Who Suffers, Cuts
- 9: Verzettelungen
20 YEARS OF MUSIC FOR MARCEL ODENBACH
Richard Ojijo’s music for the films of german video artist Marcel Odenbach not only underscores and accentuates the imagery and motion, but also serves to propel the narrative too. The compositions are auditory distillations of the visual and create a synergy between music and image that draws the observer ever deeper.
With Odenbach’s and Ojijo’s collaboration now entering its 3rd decade, Ojijo was recently inspired to revisit and remix some of the themes contained within the extensive body of work.
— Matt Karmil, Aug 2021
Die Musik von Richard Ojijo für die Videoarbeiten des Künstlers Marcel Odenbach sind eindrucksvolle Beispiele dafür, wie Klänge Filmbilder nicht nur untermalen oder deren Wirkung atmosphärisch verdichten können, sondern neben dem Visuellen ein gleichberechtigtes Eigenleben entwickeln, das auf das Gesamterlebnis des Films zurückwirkt: plötzlich auftauchende innere Bilder oder Assoziationen, die das Gesehene mit noch größerer Komplexität und Mehrdeutigkeit versorgen.
Wenn sich etwa in „Innerer Sicherheit“ oder „In stillen Teichen lauern Krokodile“ sphärische Flächen und Soundeffekte ausbreiten, erinnert dies zuweilen an elektronische Stimmungen der späten 90er Jahre, obwohl die Thematiken der Filme in gänzlich andere Richtungen weisen. Dabei wird nie der Spannungsbogen der filmischen Dramaturgie vernachlässigt. Vielmehr kommt es zum Wechselspiel von dienender und freier Funktion, in dem die Musik nicht nur ihre schöne, sondern – den Themen der Filme angemessene – beunruhigende Wirkung ausbreiten kann. So tauchen wie aus dem Nichts Stimmen auf oder Geräusche, etwa von Stiefeln in „Beweis zu nichts“, die parallele Narrationen auf die Audiospur legen, um die zum Teil bedrohliche Wirkung der Bilder zu verstärken und womöglich Bereiche des Unterbewussten zu berühren.
Die Zusammenarbeit von Ojijo und Odenbach dauert mittlerweile über 20 Jahre an. Ojijo hat nun seine Arbeiten für die Filme Odenbachs neu zusammengestellt und neu gemischt. Die Platte erscheint im Herbst 2021 aus Anlass der großen Odenbach-Retrospektive im Düsseldorfer K21-Museum. Dort werden auch sieben Videoarbeiten zu sehen sein, von denen fünf in Zusammenarbeit mit Richard Ojijo entstanden sind.
— Michael Kerkmann, Aug 2021
25 Sekunden Zeit zum Luftholen gönnen einem LYGO ganz am Anfang ihres neuen Albums, bevor "Schockstarre" losbricht, danach bleibt nicht mehr viel Zeit zum Atmen. Für 42 Minuten reißt "Lygophobie", das dritte Album des Bonner Trios, das inzwischen komplett in Köln lebt, mit. Aber es hätte ganz anders kommen können: Mit ihrer letzten Tour im September 2019 verkünden sie eine Pause auf unbestimmte Zeit - nicht etwa, weil sie sich auflösen wollen, nein, einfach um die letzten Jahre mal wirken zu lassen und Platz zu schaffen für den ganzen Kram, für den man sonst neben der Band kaum Zeit hat. Drummer Daniel nutzt die Auszeit, um sich ausgiebig mit Musikproduktion zu beschäftigen und ermöglicht es LYGO so, selbst Musik im Proberaum aufzunehmen. Neue Songs und Texte entstehen schneller denn je, denn im Jahr 2020 gibt es plötzlich wenig anderes zu tun, als zu schreiben. Die Songs des Albums entstehen letztendlich alle in einem 16qm großen Proberaum und werden auch dort aufgenommen. Wer schonmal einen LYGO-Song gehört hat, wird sich auf "Lygophobie" schnell zurecht finden. Hier muss auch nichts neu erfunden werden. Das Magische an Punkrock ist und bleibt doch, dass man auch mit nur einer Gitarre, Bass, Schlagzeug und klugen Texten diese große, komplexe Welt ein bisschen verständlicher machen kann. Wenn auch nur für drei Minuten am Stück. Doch natürlich haben LYGO seit "Schwerkraft" von 2018 auch Neues ausprobiert. In "Kommentarspalte" vertonen sie YouTube-Comments von Schlafgestörten und wagen Midtempo, in "Ufer" gibts endlich ein Gitarrensolo, "13 Stunden Schlaf" wird von einem Klavier eröffnet. "Lygophobie", das ist nicht etwa ein verunglücktes Wortspiel über die Angst vor sich selbst als Band. Es ist ein Begriff, über den LYGO zufällig stolperten: Es ist die übermäßige Angst vor der Dunkelheit. Und obwohl sich die Dunkelheit in all ihren Facetten durch das ganze Album zieht, ist "Lygophobie" alles andere als eine pessimistische Platte. Sie beschreibt eher den Weg zurück ins Licht, wie ihn auch die Artworks zum Album visualisieren. Das ist Punkrock, der so nonchalant zwischen AZ und Clubbühne reinknallt, dass man sich endlich wieder dran erinnert, warum einem diese Musik die Welt bedeutet. Die LP kommt mit schwarzem180 Gramm Vinyl, Gatefold Klappcover aus schwerem Coverkarton. Außerdem liegt der LP ein Download Code bei.








































