"Bookends" bildet soetwas wie das Herzstück des am 20. Juni erscheinenden Albums. Die weitläufige Ballade zollt ihrem verstorbenen Freund Riley Gale Tribut, ehemals Sänger der Band Power Trip. Sie ist auch inspiriert von John Careys Buch "Eyewitness To History", einer Sammlung von über 300 historischen Augenzeugenberichten zu prägenden Ereignissen der menschlichen Geschichte. Zu Bookends erscheint ein Video von Caity Arthur. "Im Video geht es um Tod und Absolution, wie der Tod eines der wenigen sicheren Dinge im Leben ist, der große Gleichmacher, nolens volens", so Arthur. "Es untergräbt aber auch das traditionelle Narrativ vom Tod als verzweifelte Leere und porträtiert ihn mit seinem halluzinogenem Sixties-Ensemble stattdessen als euphorische Übergangserfahrung samt TV-Pop-Performance und Taschenspielertricks, während Megs Lyrics den Tod in all seinen Formen beschwören." Für "Scratch It" hat Meg Remy mit Gitarrist Dillon Watson eine Band zusammengestellt - ursprünglich für einen einmaligen Festivalaufrtitt, aufgrund der guten Chemie schließlich gleich für ein ganzes Album. Mit Watson an der Gitarre, Jack Lawrence (The Dead Weather, The Raconteurs, Loretta Lynn) am Bass, Domo Donoho am Schlagzeug und Jo Schornikow und Tina Norwood an den Keys entstand "Scratch It" innerhalb von zehn Tagen in Nashville. Zwischendurch schaute auch Mundharmonika-Legende Charlie McCoy vorbei, der bereits mit Elvis, Bob Dylan und Roy Orbinson gearbeitet hatte und seine Künste für einige Songs einbrachte. Die Authentizität der analog produzierten Songs ist unmittelbar, ein Zeugnis der Chemie zwischen allen Beteiligten, Remy klingt relaxt wie kaum je zuvor. Das Album verwebt Country, Gospel, Garage Rock, Soul, Disco und Folk, während sich Remy in den Lyrics mit Patti Smith auseinandersetzt, mit junger Liebe, Mutterschaft, Macht-Dynamiken, der Kraft von James Brown, verstorbenen Weggefährten, dem Goldrausch am Yukon - oder dem eigenen nach einer Tequila-getränkten Nacht. Dabei lässt sie wie immer auch ihren beißenden Humor spielen.
Buscar:das pop
Der Sänger und Multiinstrumentalist Nad Sylvan kehrt mit seinem fünften Studioalbum "Monumentata" zurück. Die 8 Tracks zei-gen Sylvan von seiner verletzlichsten und persönlichsten Seite, mit einer Sammlung, die ein breites Spektrum an Themen und Stilen abdeckt, von dunklem und schwerem Prog bis hin zu Pop und R&B. Auf dem Album wird Nad von einer hochkarätigen Band unterstützt, darunter Tony Levin (King Crimson), Randy McStine (Steven Wilson), Nick Beggs (Steven Wilson), Jonas Rein-gold (Steve Hackett), Lalle Larsson (The Flower Kings), Mirko De Maio (The Flower Kings), Joe Deninzon (Kansas), Marco Min-nemann (The Aristocrats), Felix Lehrmann (ex-The Flower Kings), David Kollar (Steven Wilson), Sheona Urquhart, Jade Ell & Neil Whitford. Das Album wird als Ltd CD Digipak, Gatefold LP in transparent-grünem Vinyl sowie als Digital Album erhältlich sein.
- Ich Suche Dein Gesicht
- Bei Dir Ist Noch Licht
- Hast Du Alles Schon Vergessen
- Jeden Tag Jede Nacht
- Ich Will Deinen Körper
- Hass Oder Liebe
- Ich Suche Dein Gesicht (Kurze Version)
Nach mehr als 40 Jahren ist die 1983 auf Sky Records erschienene EP "Ich suche dein Gesicht" von Silberstreif wieder erhältlich. Für den Sky-Katalog eher ungewöhnlich, spielte das Duo lupenreinen Synthie-Pop mit deutschsprachigen Texten. Diese EP ging in der Flut der hyperkommerziellen deutschen New-Wave-Veröffentlichungen der 1980er Jahre unter. Später wurde die Band zum Geheimtipp und die EP zu einem begehrten Sammlerstück. Die Wiederveröffentlichung wird von vier bisher unveröffentlichten Bonustracks begleitet.
- Things
- Train On A Hill
- King Of A Land
- Son Of Mary
- Highness
- Pagan Run
- The Boy Who Knew How To Climb Walls
- He Is True
- All Nights, All Days
- How Good It Feels
- Take The World Apart
- Another Night In The Rain
Limitierte Auflage, weißes Vinyl + 36-seitiges Booklet. „King of a Land“ ist ein tiefgründiges und bewegendes Selbstporträt eines der beständigsten und beliebtesten Songwriter der Popmusik. Einzigartig und mitreißend zeichnen Yusufs neue Musik, Texte und Melodien ein lebendiges Bild einer Welt, in der kindliche Träume wieder in greifbare Nähe gerückt sind. Sein poetisches Geschichtenerzählen lädt den Hörer auf eine Reise zu den Toren eines alternativen Universums ein – in dem es durchaus Happy Ends gibt. Von der herrlich unerwarteten Hardrock-Intensität von „Pagan Run“ über die Tschaikowsky-inspirierte Orchestrierung von „How Good It Feels“, die zarte Akustikballade von „He Is True“ bis hin zum treibenden Phil-Spector-Gospel-Vibe von „Highness“, dem rollen-Americana-Groove im Stil der Traveling Wilburys von „All Nights, All Days“ und dem kunstvollen, atmosphärischen „Son Of Mary“ ist „King of a Land“ ein episches Werk. Das Album-Artwork stammt von Peter H. Reynolds, dem preisgekrönten Kinderbuchillustrator.
Neben dem Cover hat Peter für jeden Song Illustrationen zu den lyrischen Themen des Albums erstellt, die im 36-seitigen Vinyl-Booklet enthalten sind.
Pentagram ist eine amerikanische Heavy-Metal-Band aus Alexandria/Virginia, die vor allem als einer der Pioniere des Doom Metal bekannt ist. Die Band war in der Underground-Szene der 1970er Jahre sehr produktiv und produzierte viele Demos und Probebänder, veröffentlichte aber kein komplettes Album, bis sie sich Anfang der 1980er Jahre mit einer fast komplett neuen Besetzung neu formierte. Das einzige konstante Mitglied in der Geschichte der Band war der Sänger Bobby Liebling.
Pentagram wurde Anfang der 1970er Jahre gegründet und veröffentlichte 1985 ihr Debütalbum Relentless. Die Band überlebte mehr als vier Jahrzehnte voller Widrigkeiten und Triumphe, um zu dem legendären internationalen Act zu werden, der sie heute ist und der ihren Namen fest in die Geschichtsbücher des Heavy Metal geschrieben hat. Obwohl Pentagram einst als Kultband mit einer starken und engagierten weltweiten Fangemeinde angesehen wurde, hat ihre Popularität in letzter Zeit stark zugenommen, was zum Teil auf den Dokumentarfilm Last Days Here aus dem Jahr 2011 zurückzuführen ist, der die Irrungen und Wirrungen des Leadsängers von Pentagram, Bobby Liebling, zeigt.
Tracklisting
- 1: Love Will See Us Through This
- 2: Bergab
- 3: Die Bestie Mit Dem Brennenden Schweif
- 4: Ich Hab Von Der Musik Geträumt
- 5: Die Satanischen Fersen
- 6: Mein Eid
- 7: Pervert The Source
- 8: Fka M & M 1
- 9: Wheelgreaser
- 10: Hab Gnade!
- 11: Funke & Benzin
- 12: Your Fears Are Well-Founded
- 13: Mein Mo(Nu)Ment (Feat. Sophia Blenda)
- 14: Inkomplett
- 15: Rosa
- 16: Nation Of Resignation
- 17: Ein Haus
Man singt und es wird: Im Zuge eines Zusammenbruchs hat Max Gruber den Soloartist Drangsal gekillt und die Band Drangsal gegründet. Am Ende des Tunnels steht das im Juni 2025 erscheinende Album, Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen.
Seit über zehn Jahren sichelt Max Gruber mittlerweile die Zick-Zack-Schneise Drangsal durch die deutsche Poplandschaft: Harieschaim aus 2016, Zores aus 2018 und zuletzt Exit Strategy – das ihm 2021 Platz 6 der Albumcharts bescherte – erdachte Gruber größtenteils im Alleingang. Und dann war da noch etwas nach seiner Exit Strategy: Ein Zusammenbruch. Max Gruber wusste nicht mehr, ob und wenn ja, wie er weiter Drangsal machen will, veröffentlichte im Ullstein-Verlag sein literarisches Debüt »Doch«, gründete Die Benjamins, holte so gemeinsam mit Charlotte Brandi, Thomas Götz und Julian Knoth Hans-A-Plast Frontfrau Annette Benjamin aus dem Ruhestand und reaktivierte unlängst das 2016 mit Stella Sommer gegründete Duo Die Mausis.
Und doch, von innen wie von außen, immer wieder die Frage nach einem neuen Drangsal-Album. Wenn es denn überhaupt nochmal eines geben soll, erkannte Gruber, musste er die Arbeitsweise, auf deren Grundlage Drangsal-Songs entstehen, fundamental verändern. Auf alles Ringen folgte, was unvermeidbar war: Der Reset. Max Gruber hat den Soloartist Drangsal gekillt und die dreiköpfige Band Drangsal gegründet – zusammen mit zwei Mitmusikern, die ihn aus seinen Gewohnheiten gelöst haben: Lukas Korn und Marvin Holley.
Erstgenannter ist Gitarrist und Produzent, spielt in der Band Lyschko, produzierte zuletzt das Album silber von Mia Morgan und hat seit 2020 als Bassist an der Drangsal-Liveband partizipiert. Zweiterer studierte Jazz- und klassische Gitarre sowie Komposition in Stuttgart und Wien, stand mit Sam Vance-Law und Fil Bo Riva auf der Bühne und arrangierte für Film und Theater. Lukas Korn und Marvin Holley haben dafür gesorgt, dass sich die zentrale Figur im Kosmos Drangsal dreiteilt.
Das Liedermachen in Bandkonstellation ließ alle Angst platzen: Getragen von Euphorie nahmen Gruber, Holley und Korn ab Ende 2022 etliche Songskizzen und damit den Unterbau eines siebzehnteiligen Albums auf. Nach Kreativurlauben an der polnischen Grenze und Ostsee stand eine von Max Rieger produzierte und von Lukas Korn Co-produzierte vierte Drangsal-LP. Sie trägt den schwergängigen Titel Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen und erscheint im Juni 2025. Gruber, Holley und Korn haben sich auf das Credo so wenig wie möglich, so viel wie nötig verständigt – und dadurch einen Umbruch im Klangkosmos Drangsals manifestiert, der völlig neue Dynamiken mit sich bringt. Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen hält Leerstellen aus, in seinem Zentrum stehen, statt Synthesizer, Akustikgitarren, die immer wieder an der Grenze zu Blues und Jazz wandeln. Wo speziell auf Exit Strategy noch überzuckerter Synth-Pop preschte, ist nun Klavier zu hören; Orgel, Klavinet und Cembalo; Xylophon, Violinen und Celli; von Ralph Heidel gespielte Querflöten und Saxophone.
Dazwischen drei Episoden, in denen sich Gospel Chöre und Technobeats breitmachen. Max Rieger hat die drei dazu motiviert, Echtheit, auch Imperfektion im Moment der Aufnahme zuzulassen – und großen Anteil daran, dass »Aus keiner meiner Brücken die in Asche liegen ist je ein Phönix emporgestiegen« ein realistisches Abbild des Trios bietet. Die Stimmung? Dagegen eher ein Wechselbad. Max Gruber singt von Selbstentfremdung, vom Für und Wider des Stillstands, vom Sichhingeben und Sichwegschmeißen – mal auf deutsch, mal auf englisch, mal zart, mal angewidert. Grubers Stimme klingt, nach einer klassischen Gesangsausbildung, die der Einunddreißigjährige angetreten hat, zielbewusster. Umarmungen Marke »Ich hab von der Musik geträumt und Inkomplett treffen auf Gewitterwolken à la Mein Eid und dem Sophia-Blenda-Feature Mein Mo(nu)ment. Entlang rigoroser Entkernung und Hexenjagd geht es Bergab – für dich, für mich, für Max Gruber sowieso. Er ist über weite Teile der Platte hinweg auf der Flucht vor sich selbst, den alten Geistern, dem leidigen Wachzustand: Wär’ ich doch bloß nimmermehr erwacht, ich schliefe in ewigem Glück. Gruber sucht und sucht: Nach innerem Frieden, nach Gnade, nach unverbranntem Boden, nach neuen Versionen seiner Selbst – und das vergeblich. Immerhin scheinen Erinnerungen mit der Zeit zu verschwimmen: Grubers Worte – zu sich und zur Welt – klingen im hinteren Teil der Platte sanfter, vergebender, resümierender. Ein Schlüsselmoment? Das von der Schauspielerin Rosa Lembeck eingesprochene, Monolog artig formulierte Klanggedicht Rosa – Es ist so: Man singt und es wird.
- Falling Down Stairs
- Hush Baby
- Quiet Hands
- Ricochet
- My Utopia
- Holding Onto Me
- Music For Rats
- Footprints
- Stalker
- It's Only You (Holding You Back)
- Great White
Das Dream-Pop-Duo Sorry Girls aus Montreal kehrt mit seinem dritten Album "Dreamwalker" zurück, das über Arbutus Records erscheint. Ihre exzentrische Mischung aus nostalgischen 70er-Jahre-Powerballaden und 80er-Jahre-Kitsch durchbricht neue Schwellen, zerlegt vergebliche Illusionen, um der Kälte zu trotzen und zu fragen, was vor uns liegt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 haben Heather Foster Kirkpatrick und Dylan Konrad Obront ihre eigene Marke von üppigem, vergnügungssüchtigem Synth-Pop geschaffen. Dank ihrem Talent, persönliche Texte mit einem schrägen Sound zu verbinden, ist ihre durch David Lynch geprägte Welt frei und unheimlich. Alles scheint vertraut, eine Melodie plätschert durch eine alte Traumlandschaft, und doch ist etwas nicht in Ordnung. Die Band debütierte 2019 mit dem selbstproduzierten "Deborah", das von Pitchfork und Gorilla vs Bear gelobt wurde. Ihr temperamentvolles zweites Album "Bravo!" aus dem Jahr 2023 präsentierte einen mehr auf die erweiterte Live-Band ausgerichteten Sound. Inspiriert von Fleetwood Macs Tusk-Ära schlugen Sorry Girls ihr Lager für mehrere Monate im Two Sisters Recording Studio in Montreal auf, um "Dreamwalker" aufzunehmen. Da die Zeit knapp bemessen war, wollten sie mehr mit den Livemusikern zusammenarbeiten und schnelle und entschiedene künstlerische Entscheidungen treffen, um der Musik so treu wie möglich zu bleiben. Das Ergebnis ist ein Sound, der ernsthaft, emotional und klar ist. Verwaschene Produktionstechniken und druckvolle Basslinien paaren sich mit sanfteren, skurrilen Klaviertrillern und entspannten Drums, die das thematische Hin und Her zwischen zwei Welten wiedergeben. Die Texte spielen mit idyllischen Visionen von Liebesobjekten, Fantasien von zukünftigen Utopien und der obsessiven Sehnsucht nach einer Leichtigkeit und Neuheit, die sich durchsetzt. "Dreamwalker" ist selbstbewusst und ironisch selbstbescheiden, gefangen in der Spiegelung eines Fensters. Das Album fordert dazu auf, mutig zu sein - die Griffe aufzuschieben und ins Unbekannte zu treten. Musik für Fans von Haim, Men I Trust, Fleetwood Mac, TOPS
- I Just Need Enough
- East Side Screamer
- Robot World
- Spiritual Problems
- Been There Done That
- Power Object
- Frog In The Shower
- Cave Art
- Crc
- Movie Night
Graham Hunt hat die intuitive Fähigkeit, sich seinen eigenen Platz in der langen, verwirrenden Geschichte der amerikanischen Popmusik zu schaffen. Der Songwriter aus Wisconsin hat in den letzten vier Jahren hart an Platten gearbeitet, die zeitlosen Gitarren-Pop mit einem vielschichtigen Produktionsansatz und einem schlauen lyrischen Auge verbindet. Seine Musik verbindet das Surreale mit dem Alltäglichen, das Melodische mit dem Rhythmischen, das Kryptische mit dem Triumphalen - und beweist oft, dass Slacker Verspieltheit und Heartland-Ehrlichkeit sich nicht gegenseitig ausschließen. "Timeless World Forever" - die erste Veröffentlichung von Hunt für Run For Cover - bildet den Abschluss einer beeindruckenden Reihe von Songs und öffnet die Tore für eine neue Phase in der langen, produktiven Karriere des Künstlers. Seit Jahren ist Hunt eine feste Größe in der Indie-Rock-Welt des Mittleren Westens, seit seiner Zeit als Kopf von Midnight Reruns und Auftritten mit Künstlern wie Mike Krol und Disq. 2019 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum "Leaving Silver City", aber es war 2022 das Album "If You Knew Would You Believe It?", mit dem er seinen Durchbruch hatte. Das 2023er Album "Try Not To Laugh" folgte schnell, und jetzt nimmt "Timeless World Forever" diese Fäden wieder auf. Die drei Platten sind aus einem Guss: alle entstanden im selben Keller in Madison mit einer Beat-getriebenen Dichte und einer klanglichen Fantasie, die Rap und Rave ebenso zu verdanken ist wie dem Power Pop. Es ist schwer, gleichzeitig nach hinten und nach vorne zu schauen, ohne mit den Rädern in einem schlammigen, zeitlosen Schlamm stecken zu bleiben. "Timeless World Forever" ist der Sound eines eines Lebenskünstlers, der einen höheren Gang einlegt, den Fuß auf das Pedal drückt und den Highway in Angriff nimmt.
- Full Grown Man
- Twirling In The Middle
- Jealous Boy
- Young Reader
- Beep Boop Computers
- Muck (Very Human Features)
- When The Little Choo Choo Train Toots His Little Horn
- How To Be A Confidante
- Living In The Future
- Tales Of A Visionary Teller
- The Sound Of Communism
- Blame Me
- Appropriate Emotions
The Bug Club sind wieder da, für ihren jährlichen Termin auf dem Markt der Garagen-Rock-Macher, wo sie eine weitere reinrassige Platte anpreisen. LP-Nummer vier, "Very Human Features", erscheint kurz nach der ersten Sub Pop-Veröffentlichung der Band, "On the Intricate Inner Workings of the System" von 2024. Mit dieser Platte setzte die Band ihre Liebesbeziehung zu BBC Radio 6 fort, begann dank einer Session mit KEXP eine neue und tauchte auf den Seiten des NME auf. Gibt es noch etwas auf der Liste? Oh ja, Festivalauftritte, unter anderem im heimischen Green Man's Walled Garden, das bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Dann Auftritte in den USA an den Orten, von denen die Briten immer nur hören. Dieses Album - eine neue Ladung typisch verspielter, riffgeladener, intelligenter Bug Club-Songs - gibt der Band einen Vorwand, ihre nicht enden wollende Tournee fortzusetzen und ihre schreienden Fans zu füttern, die dank der unermüdlichen Veröffentlichungswelle dieser Band überschwänglich und erwartungsvoll sind. Auf "Very Human Features" haben The Bug Club ihre Gewohnheit fortgesetzt, sich als ein kollektiver Geist zu präsentieren. Zwei in Einem. Selten findet man eine Band mit zwei kreativen Kräften, die eine so einzigartige, gemeinsame Perspektive, Sinn für Humor und ein Händchen für Popmelodien haben. In "Beep Boop Computers" wechseln Sänger Sam (auch an der Gitarre) und Tilly (am Bass) zwischen I's, my's und we's hin und her, als ob es da keinen Unterschied gäbe, während sie zwischenmenschliche Beziehungen und Erfahrungen in einer glorreichen Glam-Rock-Demontage der menschlichen Aspekte, auf die der Titel des Albums verweist, auf die Schippe nehmen. Um beim Thema zu bleiben: "How to Be a Confidante" macht das, was The-Bug-Club wirklich können, indem sie, wieder als zwei Stimmen aus demselben Kopf, allgemeine Aspekte unseres Lebens herausgreifen und sie lächerlich klingen lassen. Das Surreale liegt im Vertrauten, nicht im Ignorieren des Vertrauten - The Bug Club wissen das, und dieses Verständnis bildet zusammen mit einer unerbittlichen Basslinie das Rückgrat dieses Garagenrock-angehauchten Gassenhauers. Nachdem The Bug Club in den USA dank der kräftigen Garagen-Punk-Scheibe "On the Intricate Inner Workings of the System" und der anschließenden US-Tournee eine entsprechend große Fangemeinde gewonnen haben, wird die fruchtbare Partnerschaft mit Sup Pop mit "Very Human Features" noch schmackhafter. Die neue Platte ist ein sicherer und unendlich witziger Wirbelwind aus literarischem, selbstreferenziellem und gut gelauntem Rock'n'Roll. Die Band reitet auf der immer weiter anschwellenden Welle ihrer Popularität, als ob sie auf Rollschuhen schnell über den Aldi-Parkplatz in Caldicot flitzen würde. Möge es lange so weitergehen.
- I Don't Need Anyone
- Groundhog Day (Damn The Piper)
- Forever
- Academy Award For Best Actor In A Supporting Role
- Friend Of Mine
- Famous Orange Sweatshirt
- Time And Distance
- 17: Th Last Cigarette (Thinkin' Bout Drinkin')
- Wrote You A Letter
- The Darkest September
- Great Actress
- I Love You (Liar)
- Adjectives
- Don't Want To Dream (About You)
- I Likes Your Style
- Wasting Your Time
- It's Love That Chooses You
SWEARING AT MOTORISTS haben einen langen Weg hinter sich, seit der Name 1994 auf Plakaten für eine Fake-Band erschien Die hingen auf mysteriöse Weise in Plattenläden und Musiklokalen in Dayton, Ohio, Ein paar Monate nachdem die Plakate auf auftauchten kritzelte Dave Doughman den Namen auf eine Kassette mit homerecordings, die er an Freunde verschenkte, und 1995 war die Band dann offiziell geboren. Ende der 90er Jahre veröffentlichten S@M eine Reihe von 7"-EPs bei verschiedenen Labels, und nachdem sie wiederholt von John Peel gespielt wurden und die Presse weltweit positiv über sie berichtet hatte, erhielt die Band einen Vertrag mit dem damals neuen Label Secretly Canadian. Sie veröffentlichten 2 EPs und 4 LPs auf Secretly Canadian, darunter Number Seven Uptown aus dem Jahr 2000 und This Flag Signals Goodbye aus dem Jahr 2002, die beide in den Jahren ihrer Veröffentlichung vom MOJO Magazine zum Underground Album of the Year" gewählt wurden. Swearing At Motorists zogen 2005 nach Berlin, Deutschland, und veröffentlichten im folgenden Jahr ihre letzte LP für Secretly Canadian, Last Night Becomes This Morning, bevor sie leise in der nicht enden wollenden Berliner Nacht verschwanden... 8 Jahre später war die Band plötzlich in Hamburg wieder aufgetaucht, mit einem neuen Album: "While Laughing, The Joker Tells The Truth", das 2014 auf Anton Newcombes Label A Recordings Ltd. erschien. Co-produziert von Dave und Rick McPhail (von Tocotronic), erzählt das Album die Geschichten dieser verlorenen" 8 Jahre im klassischen Motorists-Stil. Der Autor Camden Joy, vielleicht eine weitere Underground-Figur der 90er/00er Jahre, beschreibt es am besten: "Like Iggy Pop's great lost Nashville record or the legendary demos for the Strokes masterpiece that never was, this recording is full of catchy courage, significant low notes, bedroom rhythms, hooks, and so on, all of which make for an impossible amount of pleasure. This Swearing At effort towers heads and squirrels above whatever that was you were just listening to. I see why Rolling Stone gave it five stars." - Camden Joy 11 Jahre später ist die Band in Hamburg erneut aufgetaucht, aus einer weiteren Auszeit und mit einem neuen Album, das im Herbst 2025 über BB*ISLAND erscheinen soll. Vor der Veröffentlichung stellen wir euch das Album von 2014 noch einmal, oder zum allerersten Mal vor. Vielleicht lag Camden Joy genau richtig. Zu gut, um vergessen und vergriffen zu sein. Das Beständige an Swearing At Motorists sind ihre Auszeiten als Band. Alles andere ist Bonus, aber das ist natürlich der beste Teil. "...While Laughing...demontrates Doughman's unerring abilitity to turn autobiographical minutiae and emotional turmoil into exquisitely heartfelt rock'n'roll poetry. From the warmly familiar powerpop chug of Groundhog Day (Damn The Piper) and Great Actress, to the tearjerker wistfulness of Wrote You A Letter and acoustic closer It's Love That Chooses You, this is classic Swearing At Motorists throughout...." - Andrew Carden/ MOJO
- Reality Blur
- Unknown Threads
- Moving Underground
- Second Field
- Birds Eye View
- Birds Eye View 2
- Trembling Forest
TWICE A MAN pflanzten die Saat für "The Coloured Breeze Is a New Dimension" mit dem Song 'Dahlia', einem "neuen" Stück, das sie zur Ergänzung der Albumkompilation "Songs of Future Memories" geschrieben hatten. Drei Jahre lang düngte und hegte das schwedische Dark-Electronic-Trio den Keim, bis er feste Wurzeln in ihrem musikalischen Erbe fand und damit begann, neugierige Ableger in neue fruchtbare Böden jenseits der zuvor errichteten Klanggartenmauern zu senden. "The Coloured Breeze Is a New Dimension" ist ein organisches Gebilde, das etwas Neues schafft, indem es seine musikalische DNA auf verschiedene Weise rekombiniert. Als Ergebnis erblühen die frischen Songs in vielen elektronischen Farbnuancen. TWICE A MAN waren schon immer Vorreiter. In ihrem Heimatland Schweden waren sie die anerkannten Pioniere der elektronischen Musik. Und schon lange bevor es in Mode kam, positionierten sich die Schweden als selbstbewusste Umweltschützer. Musikalisch wurden sie liebevoll mit Bezeichnungen versehen wie: "Ultravox auf Gras - wenn auch melancholisch und ohne zuckriges Pathos" oder "wie ein trauriger Gary Numan, aber mit einem warmen, organischen Touch". In ihrem Sound finden sich auch sanfte Anklänge an TANGERINE DREAM, KLAUS SCHULZE und THE HUMAN LEAGUE neben vielen anderen möglichen Referenzen. Als sich Sänger, Gitarrist und Keyboarder Dan Söderqvist im Jahr 1977 mit dem Synthesizer-Spieler Karl Gasleben zusammenkam, gründete das Duo zunächst COSMIC OVERDOSE, die erste elektronische Band Skandinaviens, aus der dann TWICE A MAN hervorging. Während ihrer bemerkenswerten Karriere veröffentlichten die Schweden zahlreiche Alben, inklusive spezieller Projekte, und zwei Kompilationen. Sie spielten zahllose Konzerte und schufen den Soundtrack für sieben abendfüllende Theateraufführungen im Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm, Musik für Filme, Ausstellungen, Tanzaufführungen und sogar Computerspiele. Die Natur spielt auch in den Texten und im Sound von "The Coloured Breeze Is a New Dimension" wieder eine große Rolle. TWICE A MAN haben ein musikalisches Äquivalent dazu geschaffen, Trost in der Natur, Kunst und der Freude an Büchern zu finden, um zumindest für eine Weile den Übeln der modernen Welt zu entkommen.
- 1: Good Times
- A2: Welcome Aboard
- A3: Rewind (Feat. Mustbejohn)
- A4: Possibly Hunger
- A5: Most Days (Feat. Brandon Nembhard)
- A6: Happy Days
- A7: Can't Walk Away (Feat. A Little Sound)
- A8: Some Advice
- A9: Nothing Comes Close
- A10: Hold On
- B1: Feels Right
- B2: Roll Over
- B3: Glenmalure Blue
- B4: Distractions
- B5: Percontation
- B6: Mr Rain
- B7: Self Sabotage
- B8: Half Chance
- B9: Come Home
- B10: Ardbeg
- B11: Invictus
49th & Main veröffentlichen ihr lang-erwartetes Deübtalbum ‘Happy Tears’ im Juni auf Counter Records.
Mit über 200 Millionen Streams, 2 Millionen monatlichen Spotify-Hörer:innen, zahlreichen von den Medien unterstützten Veröffentlichungen und einer Berücksichtigung in den NME 100 sind die beiden zu einem der populärsten Acts der irischen Musikszene geworden und stehen weltweit an der Spitze der Indie-Elektro-Musik. Von der Selbstveröffentlichung von Tracks im irischen Kilkenny bis hin zu ausverkauften internationalen Tourneen haben 49th & Main einen Sound entwickelt, der UK-Garage, Jazz-infizierten House und emotionsgeladenen Indie-Pop miteinander verbindet. Sie haben sich entgegen dem traditionellen Schema der Branche vom Tiktok-Buzz zu großen Festivalauftritten beim Glastonbury Festival, Electric Picnic und The Great Escape entwickelt. „Happy Tears“ ist ihr bisher wichtigstes Statement - ein Album, das alles, was 49th & Main ausmacht, in 21 (!) Tracks bündelt. Es fängt den Rausch der Live-Musik und die Katharsis des Songwritings ein, kanalisiert alles, von der chaotischen Schönheit einer Nacht bis zum Schmerz der Nostalgie in einer vertrauten Melodie oder der flüchtigen Klarheit eines Sonnenaufgangs nach dem Schlaf. 49th & Main haben ein Album geschaffen, das den Puls der Indie-Elektronik einfängt und gleichzeitig eine Fülle von Klangelementen einfließen lässt. Seit ihrem kühnen Aufstieg von Kilkenny zu internationalem Ruhm hat das Duo einen unkonventionellen und inspirierenden Weg eingeschlagen. Ihre Mischung aus von der Kritik gefeierten Live-Auftritten, der Unterstützung von Fachmedien, dem viralen Streaming-Erfolg und einer tiefen Verbindung zu den emotionalen Strömungen der heutigen Jugend hat sie zu einem kulturellen Phänomen gemacht. 49th & Main sind eine Geschichte, die die Aufmerksamkeit verlangt, die sie verdientermaßen bekommen.
- I Love Myself For You
- Don't Ask Don't Tell
- Let Me Let You Let Me Down (Featuring Julien Gasc)
- Being Missed
- The Backyard 6. You're More Than Welcome 7. Bramley River Road
- Touch And Go
- Dollar Bills
- It Hurts Me To Sing
- Men's Hair
- Always Gonna Love You More
- Grinding My Teeth
- Really I'm Fine
Guy Blackman aus Melbourne, Australien, ist ein Songwriter für Songwriter. Seine geschickt konstruierten Songs befassen sich offen mit Themen wie Liebe, Sexualität und Engagement. Wenn Serge Gainsbourg, Tim Hardin oder Kevin Ayers Lieder schreiben würden, die in schwulen Saunen oder auf Websites für Pornoseiten spielen, könnte man sich eine Vorstellung von Guys Ansatz machen. "Out Of Sight" ist ein sanftes, klagendes Album, das unter seinen komplizierten Arrangements und dem luftigen Softrock humorvolle und verletzende Momente verbirgt. Es enthält ein träges Duett mit dem französischen Künstler Julien Gasc (Aquaserge und Stereolab) und den Backgroundgesang der australischen Songwriter-Ikone Laura Jean. Das Album wurde in drei Sessions zwischen 2022 und 2024 aufgenommen, zuerst in Melbourne mit Liam Parsons und Stefan Blair von Good Morning, dann 2023 in London mit Liam Parsons und 2024 wieder in Melbourne mit Liam Halliwell (Snowy Band). Die schönen Streicherarrangements stammen von Paddy Mann von Grand Salvo. Als Solokünstler hat Guy die Bühne mit Joanna Newsom, Bill Callahan, Vashti Bunyan, Stereolab, John Grant, Beach Fossils, Owen Pallett, Jens Lekman und anderen geteilt. In seinen früheren Bands Sleepy Township, Minimum Chips und Montero hat er mit Elliot Smith, Cat Power, Pavement, War On Drugs, Kurt Vile und vielen anderen gespielt. Guy tourte durch die USA, Großbritannien, Europa und Japan und spielte mit Mt Eerie, Tenniscoats, Dear Nora, Julien Gasc und anderen. Sein erstes Soloalbum "Adult Baby", mit einem heißen Duett mit dem schwedischen Popstar Jens Lekman, sowie Beiträgen von Mitgliedern der Dirty Three, des Eddy Current Suppression Ring und vielen anderen, wurde 2024 vom französischen Label Pop Superette auf Vinyl neu aufgelegt. Guy ist auch die treibende Kraft hinter Chapter Music, einem der am längsten bestehenden und beliebtesten unabhängigen australischen Plattenlabels, das er 1992 im Alter von 17 Jahren gründete. Chapter Music wurde bei den Australian Independent Record Label Awards 2019 und 2023 als bestes Label ausgezeichnet.
- Hey Man/Hey Self
- Saccade I
- Gone (In The Morning)
- Crying In My Sleep
- Spiritual Kick
- Saccade Ii
- I Feel So Dumb
- I Don't Wanna Be So High
- Saccade Iii
- Baby, My Bad
- A Date For One
- That's Fine
- Bouquet
- Saccade Iv
- Quite Right Kindly
Black Vinyl[24,79 €]
In ,What's The Matter, M. Ross?", dem dritten Album des eigenwilligen Autors M. Ross Perkins, befindet sich unser Junge auf einer Reise nach innen, auf der er das Transzendente und und Existenzielles mit seinem lyrisch bisher bekenntnishaftesten Album verbindet. Multiinstrumentalist Perkins muss man dem Singer/Songwriter-Zeitgeist zurechnen, der für MJ Lenderman und Waxahatchee schwärmt und gleichzeitig Optimismus vermittelt. "What's the Matter, M Ross?" wurde komplett von Perkins komponiert, gespielt und in seinem Studio in Dayton, OH aufgenommen. Die Kopfhörer-Symphonien bewegen sich mit einer bedächtigen, komponierten Raffinesse, während die Texte neues Terrain erkunden. Die Eckpfeiler des Psych-Pop bleiben: die Schnörkel von Nilsson sind noch da, aber auch Gram Parsons und Jonathan Richman. Wenn man "What's the Matter, M. Ross?" geografisch einordnen will, dann ist das Album zu gleichen Teilen Laurel Canyon und Big Pink, mehr Woodstock die Stadt als das Festival. Perkins ist ein in sich geschlossener Teenage Fanclub (aus der Spätphase) mit George Harrisons spirituellem Sinn für inneres Fernweh.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 haben die Londoner High Vis ihre Palette an progressivem Hardcore mit Nuancen von Post-Punk, Brit-Pop, Neopsychedelia und sogar Madchester-Groove verfeinert und einen Mittelweg zwischen Hooks und Wut, Melodien und Moshpits gefunden. Sänger Graham Sayle beschreibt ihr drittes Album Guided Tour als eine Achse der konkurrierenden Kräfte: "Es versucht, eine hoffnungsvolle Platte zu sein, während es gleichzeitig wütend macht." Die Band, die von Schlagzeuger Edward 'Ski' Harper, Bassist Jack Muncaster und den Gitarristen Martin MacNamara und Rob Hammaren komplettiert wird, ist tief in der britischen und irischen DIY-Hardcore-Szene verwurzelt und wird von Rastlosigkeit und rechtschaffener Wut gleichermaßen inspiriert. Sayle sagt: "Jeder kratzt sich, jeder arbeitet die ganze Zeit, und die Vorstellung von Entspannung ist es, sich zu ficken und der Realität zu entgehen. Dieses Album ist eine Flucht vor dieser Realität." Von den ersten Sekunden an, in denen eine Kabinentür zuschlägt, ein Auto aufheult und ein sackartiger Rhythmus zum Leben erweckt wird, klingt Guided Tour wie eine Band, die nach neuen Höhen strebt und vor Energie strotzt. Das Ergebnis der mehrwöchigen Aufnahmen in den Holy Mountain Studios in London mit Produzent Jonah Falco und Tontechniker Stanley Gravett fühlt sich dynamisch und einstudiert an, wie Hymnen, die sich durch Schweiß und Wiederholung in das Gedächtnis der Sinne eingebrannt haben. Harper bringt es auf den Punkt: "Wir hatten eine klare Idee, jeder Moment wurde genutzt. Wenn wir 60 sind, können wir uns vielleicht hinsetzen und einen Schlagzeugsound hinbekommen, aber im Moment geht es darum, die Dinge zu erledigen." Die 11 Songs des Albums umfassen das gesamte Spektrum zeitgenössischer Gitarrenmusik, die durch Erfahrung, Kameradschaft und gesellschaftliche Frustrationen geschärft wurde. Von schwungvollem Streetpunk ("Drop Me Out", "Mob DLA") über schrillen Indie-Spott ("Worth The Wait", "Deserve It") bis hin zu Heavy Alt ("Feeling Bless", "Fill The Gap") und shoegazeartigem Spoken Word ("Untethered") - die Chemie der Gruppe verwandelt jeden Stil in ihre einzigartige Intensität. Sayle setzt sich für diese sich entwickelnde Verschmelzung ein: "Jahrelang hatten wir, die wir aus dem Hardcore kamen, ziemlich klare Grenzen - andere Szenen waren getrennte Welten. Jetzt vermischen sich die Dinge immer mehr, wir schöpfen aus verschiedenen Quellen."
In ,What's The Matter, M. Ross?", dem dritten Album des eigenwilligen Autors M. Ross Perkins, befindet sich unser Junge auf einer Reise nach innen, auf der er das Transzendente und und Existenzielles mit seinem lyrisch bisher bekenntnishaftesten Album verbindet. Multiinstrumentalist Perkins muss man dem Singer/Songwriter-Zeitgeist zurechnen, der für MJ Lenderman und Waxahatchee schwärmt und gleichzeitig Optimismus vermittelt. "What's the Matter, M Ross?" wurde komplett von Perkins komponiert, gespielt und in seinem Studio in Dayton, OH aufgenommen. Die Kopfhörer-Symphonien bewegen sich mit einer bedächtigen, komponierten Raffinesse, während die Texte neues Terrain erkunden. Die Eckpfeiler des Psych-Pop bleiben: die Schnörkel von Nilsson sind noch da, aber auch Gram Parsons und Jonathan Richman. Wenn man "What's the Matter, M. Ross?" geografisch einordnen will, dann ist das Album zu gleichen Teilen Laurel Canyon und Big Pink, mehr Woodstock die Stadt als das Festival. Perkins ist ein in sich geschlossener Teenage Fanclub (aus der Spätphase) mit George Harrisons spirituellem Sinn für inneres Fernweh.
- Psychic Exit
- Tonight (Wake Me)
- Feeling Why Do You Follow
- I Could Die
- Star For A Night
- That's Enough
- Way Down
- What's It In Me?
- Erased
- In Another Life
- I'm So High
- Wanted To Show You
- Unmovable
- Edge Of The World
Die Chicagoer Künstlerin Lipsticism verbindet auf ihrem Debütalbum "Wanted To Show You" auf einzigartige Weise Elemente aus Shoegaze, House, Hyperpop, Experimental-Pop und Ambient zu einem vollendeten Hörerlebnis, honigsüss und emotional mitreißend zugleich. Lipsticism ist das Soloprojekt der Produzentin Alana Schachtel aus Chicago. Zu den Höhepunkten ihrer Karriere zählen Auftritte und Tourneen mit Chanel Beads, Urika's Bedroom, Avey Tare (Animal Collective), Kaitlyn Aurelia Smith, Blue Hawaii und Jerry Paper. "Sie erkundet die Weiten schwebender Pop-Psychedelia und schwebt durch makellose, glasklare Klanglandschaften, gefärbt von sanften Melodien. Kosmisch." - Under The Radar
- So Many
- Dream Merchants
- The Last Time
- Control
- The Truth
- Pressure
- Sunshine
- Running
- Me With You
- Her
- So Many (A Place To Bury Strangers Remix)
Die selbstbetitelte Debüt-LP von Blushing erhält eine lang erwartete Wiederveröffentlichung und wird zum ersten Mal seit 2019 auf Vinyl erhältlich sein. Dieses spezielle Reissue enthält einen exklusiven, neuen Remix von ,So Many" von Oliver Ackermann (A Place to BuryStrangers) und ein komplettes Remaster von Kurt Feldman (The Pains of BeingPure at Heart, The Depreciation Guild, Ice Choir). Das Vinyl kommt mit transparentem blau/grünem Farbeffekt in limitierter Auflage und mit einem 12" x 24" großen Einleger mit Texten und einer Fotocollage von den Aufnahmen, der Veröffentlichung und der Tournee. ,Blushing" war die erste Zusammenarbeit der Band mit dem ihrem langjährigen Produzent/Engineer Elliott Frazier (Ringo Deathstarr). Der Gruppe gelang es, ihr Songwriting-Potenzial mit schweren Riffs, hakenreichen Refrains und hochfliegenden Gesang zu verbinden und ihre spezifische Art von "heavy" Dream Pop zu kristallisieren.
Ein neues musikalisches Projekt des renommierten, französischen Studio-Cracks Renaud Letang mit Freunden & Familie: Feist - Connan Mockasin - Benny Sings - Chilly Gonzales - Jamie Lidell - Saul Williams - Vladimir Cosma - Philippe Katerine - Infinite Bisous - Jerry Paper - Chuuwee - Mel D. Produziert Von Renaud Letang + Chilly Gonzales. Aufgenommen In Den Studios Ferber.
Das Album eines Lebens. Oder besser gesagt eines halben Lebens, das er seit seinem 18. Lebensjahr im Schatten der Aufnahmestudios verbracht hat. Unter dem facettenreichen Pseudonym DRIFT ist 'At The Party' ein Album von Renaud Letang, einem der weltweit renommiertesten und gefragtesten französischen Toningenieure und Produzenten der letzten drei Jahrzehnte. ManuChao, Chilly Gonzales, Feist, Mathieu Booagerts, Lianne La Havas, Philippe Katerine, Saul Williams, Jane Birkin, Seu Jorge, Micky Green, Connan Mockasin und Amadou & Mariam zählen zu seinen Klienten.
Seit Jahren bereitet der Victoires de la Musique-Preisträger und Grammy-nominierte Letang heimlich mit all seinen Künstlerfreunden im Keller der Studios Ferber ein Albumprojekt vor.
Sein kanadischer Komplize Chilly Gonzales, mit dem er in den 2000er Jahren das erfolgreiche Produzenten-Tandem VV bildete, hat ihn ermutigt, seine Songs zu veröffentlichen. Renaud Letang versteht seine Kompositionen als "Driftmusik" mit einer breiten stilistischen Palette - von sonnigem Disco-Pop (At the Party, Working on Me) bis hin zu Jazz-lastigen Sounds ('Papaya', 'A Night In Waimea'), von futuristischem Hip-Hop ('Cosmic Drift', 'That's All') bis hin zu traumhaften Tracks ('Très Gentiment In Waimea'). Das Wort DRIFT, das facettenreiche Pseudonym, das Renaud Letang gewählt hat, beschreibt genau diese ständige Bewegung, die sich wunderbar in dieses kollegiale Album einfügt: Feist, Chilly Gonzales, Connan Mockasin, Benny Sings, Philippe Katerine, Jamie Lidell, Saul Williams, Infinite Bisous, Jerry Paper, Chuuwee, Mel D und Vladimir Cosma sind alle in den Credits des Albums zu finden. Eine faszinierende musikalische Reise, die sowohl an einem sonnigen Tag als auch nach Einbruch der Dunkelheit zu hören ist. Der Soundtrack des Sommers mit der Besetzung des Jahres.
Erhältlich als Digisleeve und Doppel-LP (Black Vinyl).
- A Tightwire
- It Will Get Worse
- Me And My Flashes
- Under Your Reach
- How To Say Deisar
- (I Wanna) Break Out
- Like You'll Lose
- Music For
- France And
- Charlie's Vox
Am 6. Juni veröffentlichen Lifeguard aus Chicago ihr Debütalbum "Ripped and Torn" auf Matador Records. Das junge Trio, bestehend aus Asher Case (Bass, Baritongitarre, Gesang), Isaac Lowenstein (Schlagzeug, Synthesizer) und Kai Slater (Gitarre, Gesang), macht seit seiner Highschool-Zeit zusammen Musik, also fast ein Viertel ihres Lebens. Laut und direkt, kryptisch, aber mit Herz, lassen sie sich in ihren Songs von Punk, Dub, Power-Pop und experimentellen Klängen inspirieren und bringen alles in einem explosiven Sound of Now zusammen Das Album, das letztes Jahr in Chicago mit dem Produzenten Randy Randall (No Age) aufgenommen wurde, fängt eine klaustrophobische Verschrobenheit ein, die das Gefühl und die Energie von Hauspartys und dicht gedrängten Räumen heraufbeschwört, wo die Ohren leicht überwältigt werden und zerlumpte Improvisationen sich mit der gleichen Kraft verbinden wie melodische Hooks. Schon beim 2023er SWSW gehörte die Band zu den absoluten Geheimtipps und überzeugte mit ihren mitreißenden Live-Shows, von denen man sich letztes Jahr auch hierzulande ein Bild machen konnte. Im Zuge der Album-Veröffentlichung kehrt die Band für zwei Shows nach Deutschland zurück und spielt am Release-Tag in Berlin! Lifeguard gehören zur Speerspitze neuer Bands, deren kreativer Schmelztiegel sich in und um Chicago herum befindet und jüngst auch die Band Horsegirl hervorbrachte. Die Szene besteht aus Musikern, Fanzine-Machern und Konzertveranstaltern und ist inspiriert von der DIY-Indie-Bewegung der 90er.




















