Ferocious Dog zählen neben The Levellers und New Model Army zu den führenden Folk/Punk-Bands im UK. "Kleptocracy", ihr zweites Album auf Graphite Records und Nachfolger von "The Hope" (2021, #1 der britischen Folk-Charts), vermittelt eine kraftvolle, dennoch provokante Botschaft, dass es einem kaum möglich ist, sich nicht inspiriert zu fühlen. Aus einer Anti-Establishment-Attitüde heraus werden Gegensätze wie Trauer und Hoffnung thematisiert und in Verbindung gebracht. Clear Vinyl LP mit 12 Tracks. CD-Deluxe-Edition mit 4 zusätzlichen Bonustracks.
"There's a celebratory barrel full of crowd singalongs from their impressive, furious and thoughtful Celtic folk-punk cannon." - Vive Le Rock
Die schwedische Musikerin Thea Gustafsson, die unter dem Künstlernamen Becky and the Birds bekannt ist, veröffentlicht am 15. November ihr selbst produziertes Debütalbum "Only Music Makes Me Cry Now" via 4AD. Zur Feier der Albumankündigung, präsentiert Becky and the Birds ihre neue Single "I made my baby cry". Der Song, ein emotional aufgeladenes Stück über Herzschmerz und Trennung, wird von einem Visualizer untermalt, den Gustafsson selbst kreiert hat. Die Visualisierung wurde von Gustafsson kreiert und stellt ihre Kreativität und eindrucksvolles Können im Studio unter Beweis. Über den Song sagt sie: "Ich habe den Song nach einer Trennung geschrieben. Für mich sind Trennungen das Schlimmste; mitzubekommen wie die andere Person innerlich stirbt und zu wissen, dass man es selbst ausgelöst hat." Mit "Only Music Makes Me Cry Now" kehrt Gustafsson zu ihren Wurzeln zurück und greift die experimentelle Herangehensweise wieder auf, die sie an den Tag legte, als sie mit dem Produzieren begann. Sie nutzte für ihr Debüt die Fähigkeiten, die sie seither erlernt hat, um neue Klanglandschaften zu erschaffen und Grenzen zu testen. Ihr unverwechselbarer innovativer Stil und ihre Emotionalität kommen in ihrem neuen Album zur Geltung.
Bei der Veröffentlichung von Blue’s Moods im Jahr 1960 stellte DownBeat fest, dass das Werk ”ein gewisses
Maß an Selbstvertrauen und Zurückhaltung widerspiegelt, Markenzeichen... des reifen Künstlers”. In diesem
Sinne ist diese Veröffentlichung von Mitchell (sowohl an der Trompete als auch am Coronet) nach wie vor
ein Klassiker, da sie sich auf die temperamentvolle Leichtigkeit des Hard-Bop stützt, die durch den Groove
unterstrichen wird.
Unterstützt von einer soliden Rhythmusgruppe (Pianist Wynton Kelly, Bassist Sam Jones und Schlagzeuger
Roy Brooks). Blue’s Moods verströmt Wärme und Neugierde in Titeln wie dem entspannten, schlendernden
”Sweet Pumpkin” und dem kantigeren, lebensbejahenden ”Avars”. Blue’s Moods ist so scheinbar mühelos,
wie mühelos nur sein kann.
Zum ersten Mal seit 2021 wird Pipe-eye, der australische Musiker, Sänger und Songwriter Cook Craig,
eine brandneue LP veröffentlichen. Das Album mit dem Titel „Pipe-defy“ soll am 18. Oktober erscheinen,
wobei die erste Single „Lords Of Lithium“ einen ersten Vorgeschmack auf das gibt, was noch kommen
wird.
Mit Anspielungen auf die ehrwürdigen Einflüsse von Funk und Synthie-Dance-Klassikern der 70er/80er
Jahre stellt Pipe-defy eine stilistische Abkehr von seinen früheren Alben dar. Craig erklärt, dass er seine
Einflüsse auf dem Ärmel trägt: „Ungefähr zu der Zeit, als ich anfing, Songs für das Album zu schreiben,
schenkte mir meine Mutter einen Haufen alter CDs aus meiner frühen Teenagerzeit, die ich seit Ewigkeiten
nicht mehr angehört hatte. Da waren haufenweise Grandmaster Flash, Herbie Hancock, Zapp, Stevie
Wonder und andere Sachen dabei. Als ich weiter Songs schrieb, fingen sie irgendwie an, so zu klingen...
also denke ich, dass das irgendwie eine alte Besessenheit von diesem Musikstil in mir ausgelöst hat.“ Dies
wird besonders deutlich, da jeder Track den Hörer dazu einlädt, sich in einem Teppich aus hypnotischen
Synthie-Rhythmen, beruhigenden Orchester-Hits und mit den Füßen wippenden, mit den Knien schlagenden
und mit den Händen klatschenden Grooves zu verlieren.
Pipe-defy ist ein Beweis für Craigs Entschlossenheit, mit jeder neuen Veröffentlichung eine neue Ästhetik
zu erforschen und sein Bestreben, neue Wege beim Songwriting zu gehen, weiter zu verfolgen.
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Norwegischer Black Metal Klassiker neu aufgelegt! Das vierte und letzte Obtained Enslavement-Album zum ersten Mal auf Vinyl! Wir wissen nicht, ob
es nur unsere Einbildung ist, aber wenn man über Black Metal-Bands aus Norwegen spricht, werden Obtained Enslavement oft vergessen. Das liegt
sicher nicht daran, dass wir denken, sie seien es nicht wert, erwähnt zu werden. Vielleicht liegt es einfach daran, dass Obtained Enslavement nie als
führende Kraft in der norwegischen Black Metal-Szene angesehen wurde und uns ihre Einzigartigkeit und Brillanz vergessen lässt. Sie sind
wahrscheinlich eine der ersten Bands, die man als symphonischen Black Metal bezeichnen kann, aber ihre Musik war trotz des starken
Keyboard-/Orchestral-Backgrounds im Vergleich zu anderen symphonischen Bands einfach viel härter und kompromissloser. „Soulblight“ und
‚Witchcraft‘ waren großartige Alben. Aber es gibt noch ein weiteres, das oft vergessen wird, vielleicht weil es ein bisschen anders ist als die beiden
eben erwähnten und sich musikalisch von ihnen unterscheidet. Die Rede ist von „The Shepherd and the Hounds of Hell“!
Ein Livealbum (nochmal) ist eine recht offensichtliche und doch für Talco passende Idee zum Jubiläum. Im Jahr 2022 hatten Talco beschlossen, ein Mischpult für die "Videogame"-Tour zu mieten. Die Möglichkeit, jedes Konzert mitzuschneiden, verlockte, und am Ende der Tournee gab es etwa 35 Sets, aus denen ein echtes Live-Album werden konnte. Und genau um "echt" geht es. Es durfte nichts gefälscht, neu aufgenommen oder überspielt werden, nichts bereinigt werden. Das moralische Diktat, live darzustellen, wer Talco ist, mit der Musik, Entschlossenheit, den Witzen, dem goliardischem Unsinn, der Herzlichkeit der Menschen, all das musste erhalten bleiben und daher "wahr" sein, nicht perfekt oder künstlich, sondern wahr. Ein echtes DIY-Projekt, an dem die gesamte Talco-Familie mitgewirkt hat: von Tontechnikern Matteo "Houdini" Piccolo - der alle Live-Auftritte der Tournee aufgenommen hat - und Edoardo "Dodi" Pellizzari (Overdrive Recording Studio), der das Album abgemischt hat, bis hin zu den Beiträgen der gesamten Band, die während einer anderthalbjährigen Europa-Tournee aufgenommen wurden. Talco in eigenen Worten: "Wir hätten nie gedacht, dass wir noch einmal ein Live-Album machen würden, aber vielleicht haben wir es nach weiteren 10 Jahren nötig. Viele Bands erreichen ein Ziel, und feiern es mit einer Best Of-Compilation, aber die Greatest Hits einer Live-Band kann nur ein Live-Album sein." Und hier sind nun die essentiellen Songs der bisherigen 20 Jahre-TALCO-Karriere, aufgenommen zwischen 2022 und 2024 in unterschiedlichen Städten, eine traumhafte Set-List vor den besten Fans der Welt. Immer daran denkend, dass ein Ziel nicht das Ende ist, sondern ein neuer Weg, der zu gehen ist. 2LP klassich schwarz oder Jewelcase-CD!
Ein Livealbum (nochmal) ist eine recht offensichtliche und doch für Talco passende Idee zum Jubiläum. Im Jahr 2022 hatten Talco beschlossen, ein Mischpult für die "Videogame"-Tour zu mieten. Die Möglichkeit, jedes Konzert mitzuschneiden, verlockte, und am Ende der Tournee gab es etwa 35 Sets, aus denen ein echtes Live-Album werden konnte. Und genau um "echt" geht es. Es durfte nichts gefälscht, neu aufgenommen oder überspielt werden, nichts bereinigt werden. Das moralische Diktat, live darzustellen, wer Talco ist, mit der Musik, Entschlossenheit, den Witzen, dem goliardischem Unsinn, der Herzlichkeit der Menschen, all das musste erhalten bleiben und daher "wahr" sein, nicht perfekt oder künstlich, sondern wahr. Ein echtes DIY-Projekt, an dem die gesamte Talco-Familie mitgewirkt hat: von Tontechnikern Matteo "Houdini" Piccolo - der alle Live-Auftritte der Tournee aufgenommen hat - und Edoardo "Dodi" Pellizzari (Overdrive Recording Studio), der das Album abgemischt hat, bis hin zu den Beiträgen der gesamten Band, die während einer anderthalbjährigen Europa-Tournee aufgenommen wurden. Talco in eigenen Worten: "Wir hätten nie gedacht, dass wir noch einmal ein Live-Album machen würden, aber vielleicht haben wir es nach weiteren 10 Jahren nötig. Viele Bands erreichen ein Ziel, und feiern es mit einer Best Of-Compilation, aber die Greatest Hits einer Live-Band kann nur ein Live-Album sein." Und hier sind nun die essentiellen Songs der bisherigen 20 Jahre-TALCO-Karriere, aufgenommen zwischen 2022 und 2024 in unterschiedlichen Städten, eine traumhafte Set-List vor den besten Fans der Welt. Immer daran denkend, dass ein Ziel nicht das Ende ist, sondern ein neuer Weg, der zu gehen ist. 2LP klassich schwarz oder Jewelcase-CD!
Auf dieser Tribute-Compilation finden sich Interpretationen von Margo-Guryan-Songs von TOPS, Rahill, Clairo, June McDoom, MUNYA und Kainalu, Frankie Cosmos und Good Morning, Kate Bollinger, Pearl & The Oysters, Bedouine und Sylvie, Empress Of, Barrie, und Margo Price. Die meisten unserer Geschichten über Kultmusiker, die ein oder zwei Alben machen und dann zu verschwinden scheinen, sind von Trauer, Verzweiflung und ausgefranstem Ehrgeiz umrahmt. Nicht so bei Margo Guryan, einer begeisterten Jazz-Ausnahmeerscheinung, die Popmusik verachtete, bis sie 1966 „God Only Knows“ hörte, das ihr ein Fenster zu den Wundern öffnete, die diese Musik-Form enthalten konnte. Nur zwei Jahre später veröffentlichte sie auf dem Album „Take a Picture“ ihre eigenen kleinen Popsinfonien und erntete dafür großes Lob und hohe Erwartungen. Aber da sie sich bereits von dem Posaunisten Bob Brookmeyer hatte scheiden lassen, lehnte sie es ab, ein Musikerleben zu führen und auf Tournee zu gehen oder auch nur darüber zu sprechen. Ihre Zurückhaltung führte dazu, dass „Take a Picture“ bald in den Regalen der Discounter und letztlich in den Mülleimern landete. Sie schrieb weiterhin Songs und nahm noch jahrelang auf, arbeitete sogar mit der Band von Neil Diamond zusammen, aber meistens schien sie mit ihrem relativ privaten Leben zufrieden zu sein. Wie es sich für eine so atemberaubende und subtile Musik gehört, erlebte die 2021 verstorbene Guryan in den letzten sechs Jahrzehnten mehrere Wiederauferstehungen. Und jetzt geschieht es wieder: Kurz nachdem ihre fast geflüsterte und liebeskranke Hymne „Why Do I Cry“ sie 2021, im selben Jahr, in dem sie starb, zum TikTok-Star machte, startete die Numero Group eine Wiederveröffentlichungskampagne, aus der 2024 das hochgelobte Set „Words and Music“ hervorging. Und jetzt haben ein Dutzend Künstler - von denen keiner geboren war, als „Take a Picture“ entstand - das gesamte Album (plus einen Bonustrack) für „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ neu interpretiert. Empress Of, Margo Price, Clairo, June McDoom: Sie alle bestätigen Guryans Schärfe als Songwriterin und die Brillanz eines Albums, das den Werbezyklus, den Guryan vor so langer Zeit ablehnte, bei weitem übertroffen hat. Guryan wurde in einer weitläufigen Familie in Far Rockaway geboren, als der Ort noch größtenteils von Bäumen umrahmt war. Während ihres Kompositionsstudiums an der Boston University stolperte Guryan in einen Auftritt als Pianistin zwischen den Konzerten des Miles Davis Quintet, unterschrieb einen Vertrag als Songwriterin bei Atlantic Records und verpatzte eine Session mit Nesuhi Ertegun. Aber sie war nicht darauf aus, ein Gesangsstar zu werden. 1959 ging sie an die Lenox School of Jazz in den Berkshires, um für Ornette Coleman und Don Cherry zu schreiben, die Aufmerksamkeit des Dozenten Max Roach zu gewinnen und in Gunther Schuller einen langjährigen Mentor und Freund zu finden. Sie wurde eine versierte Texterin und schrieb nicht nur für Coleman und Nancy Harrow, sondern auch für Harry Belafonte und Gary MacFarland. Aber es war die spätere Begegnung mit den Beach Boys, die Guryan die Tür zu „Take a Picture“ und einer Reihe anderer großartiger Songs öffnete, von denen viele auf „Words and Music“ erschienen sind. „Take a Picture“ ist eine ausgefeilte Bestandsaufnahme der Romantik und Unentschlossenheit der Mittzwanziger, vom koketten Treiben in „Sunday Morning“ und der Verliebtheit in „Can You Tell“ bis zur verzweifelten Hilflosigkeit in „What Can I Give You“. Ihre ewig weiche Stimme, ihre kühne Songkunst und ihre völlige Offenheit: Guryan machte 1968 und darüber hinaus gewagte Musik, egal wie sanft sich diese Klänge zu bewegen schienen. „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ unterstreicht die Stärke von Guryans Liedern, indem es einem Dutzend verschiedener Künstler erlaubt, sie auf ihre eigene Reise mitzunehmen. Im Laufe der letzten Jahrzehnte ist immer deutlicher geworden, wie gut Guryan war, wie stabil ihre Lieder inmitten der wechselnden Geschmacksrichtungen. „Like Someone I Know: A Celebration of Margo Guryan“ ist eine absolute Bestätigung, ein Zeugnis für die anhaltende Relevanz und Brillanz von Guryans Arbeit. Ein Teil des Erlöses dieses Albums wird für die Bereitstellung von und den Einsatz für erschwingliche reproduktive Gesundheitsdienste gespendet.
Die Pop-Punk-Band State Champ kündigt ihr fünftes Album an:
Das sebstbetitelte Album State Champs sprudelt mit der Energie von The Finer Things (2013), Around the World and Back (2015) und Living Proof
(2018). Es baut auf der Grundlage von Kings of the New Age (2022) auf. Das geliebte Post-Pandemic-Album bewies, dass die Band überleben wird.
State Champs lässt sie nun aufblühen.
Songs wie „Silver Cloud“, „Clueless“, „Sobering“, „Tight Grip“, „I Still Want To“ und „Golden Years“ explodieren mit energiegeladener,
leidenschaftlicher und klug konstruierter Präzision. Obwohl die Produktion groß, fett und ausgefeilt ist, klingt sie dennoch wie eine Band, die
zusammen in einem Raum sitzt oder die Bühne teilt.
‚Himmel‘ sind am Ende nur eine menschliche Erfindung - genau wie die ‚Hölle‘. Alle Definitionen beruhen auf dem Wunsch der Menschheit, der
Realität zu entfliehen und eine Form der Sicherheit zu finden, die als Gegenstück zu dem höllischen Leben, das wir führen müssen, fungiert. Aber
schauen wir uns einmal selbst in die Augen: „Down The Heavens“.
11 Jahre nach ihrem letzten Album „And Babylon Fell“ melden sich DISPARAGED mit einem neuen Death Metal Magnum-Opus zurück. „Down The
Heavens“ beginnt mit einem leisen Atmen, bevor ‚Among The Chosen Ones‘ mit seinen brutalen Drums und schnellen Gitarrenstrokes alles in Schutt
und Asche legt, aber das ist nur eine Facette von DISPARAGEDs Songwriting. ‚The Throne‘ macht seinem Namen mit einem mächtigen Gitarrensolo
alle Ehre, und ‚Drown In Madness‘ hält das Brutalitätsniveau weiter hoch, fügt aber einen unwiderstehlichen Groove hinzu. Während sich der Sturm
mit ‚The Bridge‘ durch akustische Gitarren und Keyboard-Soundscapes für einen Moment beruhigt, wirkt das folgende ‚Sole Survivor Of The Flames‘
nur noch eindringlicher und epischer. Auf dem Album sind auch zwei illustre Gäste zu hören: Andy LaRocque (King Diamond) und Damir
Eskic (Destruction) fügen 'Another Day' und dem Titeltrack ihre ganz eigene Note hinzu. „Down The Heavens“ zeigt, dass Death Metal unerbittlich und
vielseitig zugleich sein kann. Ralph Beier (Gitarren), Tom Kuzmic (Gitarren und Gesang), Heinz Imhof (Drums) und Reto Hardmeier (Bass) haben ein
Muss für alle Extrem-Metaller geschaffen.
TERRITORY: Deutschland, Österreich, Belgien, Schweiz, Tschechische Republik, Frankreich, England, Italien, Irland, Niederlande, Polen
Mira Lu Kovacs ist als vielfach ausgezeichnete Künstlerin und ihrer Mitwirkung in Projekten wie 5K HD, Schmieds Puls oder My Ugly Clementine eine zentrale Figur der Wiener Indie/Songwriter- und Jazz-Szene. Nach der erfolgreichen Album-Veröffentlichung erstmals unter ihrem eigenen Namen 2021 (#8 der österreichischen Album-Charts), erscheint nun das Nachfolgewerk:
Die neun Nummern auf 'Please, Save Yourself' sind das Ergebnis einer Selbstermächtigung und der Appell zu tun, was einem niemand abnehmen kann. Es ist der Durchbruch, der sich erst auftut, nachdem man eine unüberschaubar lange Zeit (z.B: zehn Jahre) an der eigenen Rettung gearbeitet hat. Mira Lu Kovacs weiss um die politische Dimension individueller Erfahrung und ihre musikalische Übersetzung. 'Please, Save Yourself' ist das Album, das in einem Zug durchläuft und in Dauerschleife gerät, eine schwebende Intervention, das Ziehen einer gesunden Linie, das Mantra, um die Kurve zu kratzen, und letztlich - trotz aller Schwierigkeiten - ein Katapult in die Love Zone.
Mira Lu Kovacs unterstreicht mit ihrer charakteristischen, virtuos wandelbaren Stimme und mit ihrem spektakulären, klassisch-gezupften, finger-picking Gitarrenspiel, dass sie - in der Tradition von Ani di Franco, Aldous Harding oder Adrianne Lenker - zu den herausragenden Singer-Songwriterinnen der Gegenwart zählt.
- LP: (LP (12" / schwarz/ 140g/ mit eingelegtem Faltposter)
Buffalo Tom (Bill Janovitz, Chris Colbourn und Tom Maginnis) gründeten sich 1984 an der University of Massachusetts in Amherst - einer Brutstätte von Post-Punk-Gitarrenbands wie Dinosaur Jr. und Pixies. Die drei langjährigen Bandmitglieder erkennen die Leistung ihrer Langlebigkeit als kreative Einheit an. Anfänglich boten sie einen rauen, treibenden Sound, der Janovitz" imposanten Gitarrensound hervorhob, doch der frühe Ansatz von Buffalo Tom wich einem melodischeren, aber nicht weniger unverwechselbaren Stil. Die Band hat zehn Studioalben veröffentlicht, das jüngste, Jump Rope, erschien Anfang dieses Jahres. Birdbrain ist das zweite Album der Band, das mit Hilfe von J Mascis produziert wurde. Die Songs von "Birdbrain" sind zu Live-Favoriten geworden, darunter der epische Titelsong und "Enemy". Bill Janovitz sprach über den Songwriting-Prozess für dieses Album und sagte: "Ich denke, das Interessante an Birdbrain ist, dass sich das Songwriting verändert hat. Ich hatte alles auf der ersten Platte geschrieben. "Birdbrain" ist eine Art melancholischer Track, aber das meiste davon, wie "Fortune Teller" oder "Directive", das sind in vielerlei Hinsicht sehr wütende Songs. Für mich war das viel punkrockiger, aber wir haben uns in diese Richtung bewegt, und ich weiß nicht, warum. Aber Chris hat angefangen zu schreiben. Chris singt und schrieb "Baby" und die Art und Weise, wie wir schrieben - wir schrieben nicht im selben Raum zusammen - aber wir brachten diese Ideen zueinander und trieben sie herum."
Hallowed Ground ist der 1984 erschienene Nachfolger des legendären selbstbetitelten Debütalbums der Violent Femmes. Ähnlich wie beim ersten Album wurden alle Songs von Leadsänger Gordon Gano geschrieben,
als er noch zur High School ging. Der zweite Titel der Band schlug jedoch neue Wege ein und sorgte dafür,
dass sie sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhte - mit den Fan-Favoriten (und Live-Highlights) ”Country
Death Song”, ”Jesus Walking on the Water”, ”I Hear The Rain”, ”Black Girls” und ”Never Tell”. Das
Album wurde von den Original-Stereo-Bändern gemastert (AAA)
Die französische Alternative Art-Rock-Band Klone kehrt mit ihrem 10. Album "The Unseen" zurück und treibt ihren ohnehin schon üppigen Sound in schwindelerregende, magische Höhen. "The Unseen" ist eine kühne neue Reise durch eine einzigartige und doch kontrastreiche Klanglandschaft, eine immersive, traumhafte Erfahrung, die von der Bedeutung von Dingen spricht, die auf den ersten Blick keine Bedeutung zu haben scheinen. Emotional wie konzeptionell haben Klone wieder einmal neue klangliche Wege beschritten und ihren charakteristischen doch weiten Sound ausgebaut. Seit der Veröffentlichung von "Le Grand Voyage" im Jahr 2019 sind die französischen Post-Prog-Metal-Art-Rocker Klone weltweit zu neuen Höhen aufgestiegen, tourten in Europa, den USA, Australien und Mexiko an der Seite von Bands wie Devin Townsend, Leprous, Riverside, Pain of Salvation und Gojira und begeisterten die Festivalbesucher beim Hellfest 2024, Prog Power USA, Midsummer Prog und Cruise to the Edge. Nach ihrem phänomenalen Album "Meanwhile" aus dem Jahr 2023 ist das Album ein neues Meisterwerk in Sachen Performance und Produktion, bei dem Klone ihre jahrelange Erfahrung voll auspielen. Mit jedem Mitglied und jedem Instrument, das bis an seine Ausdrucksgrenze getrieben wird, hat das Album eine Kraft und Intensität, die sich, obwohl sie manchmal rau ist, gleichzeitig natürlich, kohärent und einheitlich anfühlt, da sich die Band von Motiv und Melodie als Einheit bewegt, Wie immer geleitet von der unverwechselbaren Stimme und Vision von Yann Ligner. Mit 25 Jahren Musik im Rücken scheint es passend, dass "The Unseen" auch die 10. vollständige Veröffentlichung von Klone ist. Das Album ist ein Meilenstein, welches Reflexionen über die Vergangenheit als Mittel nutzt, um die Schönheit der Gegenwart zu würdigen, wobei die Band ihre gemeinsame jahrzehntelange Kreativität und Zusammenarbeit nutzt, um aufschlussreiche neue Perspektiven für das Hier und Jetzt zu bieten.
Die französische Alternative Art-Rock-Band Klone kehrt mit ihrem 10. Album "The Unseen" zurück und treibt ihren ohnehin schon üppigen Sound in schwindelerregende, magische Höhen. "The Unseen" ist eine kühne neue Reise durch eine einzigartige und doch kontrastreiche Klanglandschaft, eine immersive, traumhafte Erfahrung, die von der Bedeutung von Dingen spricht, die auf den ersten Blick keine Bedeutung zu haben scheinen. Emotional wie konzeptionell haben Klone wieder einmal neue klangliche Wege beschritten und ihren charakteristischen doch weiten Sound ausgebaut. Seit der Veröffentlichung von "Le Grand Voyage" im Jahr 2019 sind die französischen Post-Prog-Metal-Art-Rocker Klone weltweit zu neuen Höhen aufgestiegen, tourten in Europa, den USA, Australien und Mexiko an der Seite von Bands wie Devin Townsend, Leprous, Riverside, Pain of Salvation und Gojira und begeisterten die Festivalbesucher beim Hellfest 2024, Prog Power USA, Midsummer Prog und Cruise to the Edge. Nach ihrem phänomenalen Album "Meanwhile" aus dem Jahr 2023 ist das Album ein neues Meisterwerk in Sachen Performance und Produktion, bei dem Klone ihre jahrelange Erfahrung voll auspielen. Mit jedem Mitglied und jedem Instrument, das bis an seine Ausdrucksgrenze getrieben wird, hat das Album eine Kraft und Intensität, die sich, obwohl sie manchmal rau ist, gleichzeitig natürlich, kohärent und einheitlich anfühlt, da sich die Band von Motiv und Melodie als Einheit bewegt, Wie immer geleitet von der unverwechselbaren Stimme und Vision von Yann Ligner. Mit 25 Jahren Musik im Rücken scheint es passend, dass "The Unseen" auch die 10. vollständige Veröffentlichung von Klone ist. Das Album ist ein Meilenstein, welches Reflexionen über die Vergangenheit als Mittel nutzt, um die Schönheit der Gegenwart zu würdigen, wobei die Band ihre gemeinsame jahrzehntelange Kreativität und Zusammenarbeit nutzt, um aufschlussreiche neue Perspektiven für das Hier und Jetzt zu bieten.
Auf seinem Sony Classical Debut-Album "Human Universe" zeigt der außergewöhnliche japanische Pianist und Komponist Hayato Sumino seine facettenreichen musikalischen Einflüsse in einer vielfältigen Auswahl an Stücken klassischer Komponisten wie Bach, Händel, Purcell, Chopin, Fauré und Debussy, ikonischer Filmmusik von Hans Zimmer und Ryūichi Sakamoto sowie seinen eigenen Kompositionen und Arrangements.Die Besonderheit an Hayato Suminos Klavierspiel ist sein einzigartiger, souverän-virtuoser Stil, bei dem er eine präzise klassische Technik mit dem feinen Gespür eines Arrangeurs und ausgeprägten Improvisationsfähigkeiten verbindet. So lässt er beständig Eindrücke aus Genres wie dem Jazz oder der Popmusik, in denen er ebenso aktiv ist, in seine fundierten klassischen Interpretationen einfließen."Für `Human Univers' habe ich mich von den antiken Vorstellungen des Universums und dem Zusammenhang zwischen Kunst und Wissenschaft inspirieren lassen. Die alten Griechen glaubten, dass Himmelskörper im Universum Töne aussenden und dass das gesamte Universum Harmonie und Musik erzeugt, die sogenannte 'Musik der Sphären'."Hayato Sumino ist ein außergewöhnliches Phänomen: Bereits als Teenager begeisterte der 1995 in Tokio geborene Pianist und Komponist unter dem Namen "Cateen" mit virtuosen Videos klassischer Klavierdarbietungen und emotionalen Klavierarrangements von Anime- und Games-Soundtracks ein Millionen Publikum bei YouTube. Bis heute hat über 200 Millionen Aufrufe erzielt und über 1,5 Millionen Follower bei YouTube und Instagram gewonnen. Wenngleich Hayato Sumino bereits seit seinem 2. Lebensjahr Klavier spielte und Unterricht erhielt, studierte er bis zu seinem ausgezeichneten Master-Abschluss im Jahr 2020 Informationswissenschaft und -technologie an der Universität Tokio. Noch vor Abschluss seines Studiums gewann er 2018 als Außenseiter völlig überraschend den Grand Prix bei einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe Japan - dem PTNA-Wettbewerb. Der Gewinn war der Startpunkt seiner Karriere als professioneller Pianist. Im Anschluss nahm er für ein halbes Jahr Klavierunterricht bei Jean-Marc Luisada in Paris und avancierte seitdem auf einer Welle der Begeisterung zum Klavier-Superstar in Japan. So spielt er am 14. Juli 2024, seinem 29. Geburtstag, ein Klavierrecital vor 14.000 Menschen in der ausverkauften Tokioter Konzerthalle Nippon Budōkan.Internationale Aufmerksamkeit erregte er 2021 beim Internationalen Chopin-Wettbewerb, wo er mit seiner hervorstechenden Interpretationen das Halbfinale erreichte. Im April 2024 feierte Hayato Sumino sein spektakuläres Debüt in der Royal Albert Hall mit seiner Aufführung von Gershwins "Rhapsody in Blue", die sowohl online als auch im Konzertsaal für Aufsehen sorgte. Als Solist tritt er mit zahlreichen Orchestern auf der ganzen Welt auf, darunter die Hamburger Symphoniker, das NHK Symphony Orchestra, das Boston Pops Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra und das Polish National Radio Symphony Orchestra. Sein Debüt in der Elbphilharmonie gibt Hayato Sumino im Januar 2025.
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Keshavara tragen prächtige Schnurrbärte, verwegene Kopfbedeckungen und sprechen ein abenteuerliches Patois aus Englisch, Hindi, Deutsch und Gibberish. Auf ihrem neuen Album "III" kreieren die Kölner um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Klänge, wie andere Leute Drinks mixen, nachdem sie schon drei genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-not-Dub-Exkursionen werden nach Augenmaß miteinander kombiniert und wild geschüttelt. Zuckersüß mäandernde Melodien, entlehnt einem fantastischen Niemandsland in der Grenzregion zwischen exotischen Library-Kompositionen und psychedelischen Soundtracks, verschmelzen mit den Grooves einer Rhythmusgruppe, die sich auch in den Tonstudios des funky Beirut der Mittsiebziger Zuhause gefühlt hätte. Das Ergebnis sind mit surrealistischem Zuckerrand gekrönte Cocktails mit der Wirkung einer halluzinogenen Götterspeise. Musik, die schillert und flirrt, wie eine Fata Morgana in der Wüste. Keshavara klingen in einem Moment, als hätte Ennio Morricone einen Bollywood-Film vertont, und im nächsten wie ein von Curt Boettcher produzierter Eden-Ahbez-Song, oder - nicht ganz so spinös aber nichts desto weniger fantastisch - als hätten Khruangbin und Sven Wunder endlich ein gemeinsames Album aufgenommen. In den glanzvollsten Momenten fügt sich das alles wie von magischer Hand zusammen und kulminiert dann in Songs wie "Spiegelmann" und "Tableau Vivant" - fantasmorgiastischen Partys voller transkultureller Clashes, die uns Hörer dazu einladen, sie in farbenprächtige Gruppenchoreografien zu überführen.
War das Debüt von Keshavara noch ein Solo- und der Nachfolger "Kabinett der Fantasie" im Kern ein Duo-Album, so sind Keshav Purushotham, Niklas Schneider, Benedikt Filleböck und Christopher Martin mit ihrem selbstproduzierten, schlicht "III" betitelten dritten Album endgültig zu einer vierköpfigen Band zusammengewachsen … und zwar um eine alte Farfisa-Orgel herum, die eines Tages als Geschenk im Proberaum gelandet ist: Ein, auf sämtlichen Songs mal mehr, mal weniger präsentes UFO aus einer Zeit der Slow-Jams, Live-Takes und des exzessiven Space-Echo-Einsatzes. Sein analoges Blubbern und sein wabernder Funk rollt dem warmen, organischen Bandsound den roten Teppich aus, und verpasst ihm einen zärtlichen Schubs Richtung 70er. Erfrischenderweise kommt er dort niemals so richtig an, sondern bleibt immer im Fluss. Denn das eigentliche Ziel der halldurchtränkten Korridore dieses Albums ist stets der Weg, genau genommen der kunstvoll gezimmerte Holzweg, der phantastische Irrpfad. "III" ist eine Reise, auf der Zeiten und Orte keine Fixpunkte sind, sondern austauschbare Koordinaten eines augenzwinkernden Vexierspiels. Da ist es nur folgerichtig über "Indische Götter im Sauerland" zu singen. Dass ungeachtet der Nostalgie, die alle neun Songs durchweht wie ein warmer Mittelmeerwind, niemals Sentimentalität aufkommt, ist nicht zuletzt diesem Humor geschuldet.
Die ätherischen Drones, sanft nuschelnden Akkorde und geisterhaft seufzenden Soundschwaden, die Keyboarder Benedikt Filleböck seiner altersschwachen Farfisa bevorzugt in den ruhigeren Momenten und den Instrumentalnummern des Albums entlockt, bilden einen stimmungsvollen Kontrast zu den beiden anderen Säulen des Keshavara-Sounds: Christopher Martins leichtfüßig hüpfenden Bass-Dreiecken und Keshavs sonnendurchfluteten Gitarren-Ornamenten. Im Zusammenspiel mit Niklas Schneiders crispen Drumbeats entsteht ein Fundament, mit dem die kaleidoskopischen Texturen und Melodien vollständig verschmelzen.
Das Ergebnis ist das bisher homogenste Album des Quartetts. Mit "III" erweisen sich Keshavara als gewiefte Soundalchemisten und Weltenwanderer, als eine softe Macht, deren Stärke sich aus ihrer enormen Musikalität, ihrer Fabulierlust und ihrem surrealistischen Witz speist.
Reissue eines der wegweisendsten Dub-Alben ever: King Jammys "Kamikaze Dub" (1979, Trojan Records), aufgenommen mit einer Reihe von Dub-Stars wie Sly & Robbie, Augustus Pablo, "Deadly" Headley Bennett und Bobby Ellis. Prince Jammy und Scientist, Zöglinge des Dub-Innovators King Tubby, traten aus dem Schatten ihres Meisters hervor und machten sich selbstständig. Prince Jammys LP erschien zuerst und legte die Messlatte für immer höher, so dass viele jamaikanische Produzenten sich von diesem wirbelnd-psychedelischen Minimal-Sound inspirieren liessen. Der Rest ist Geschichte.
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Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
Trust Fund, hinter dem der britische Singer/Songwriter Ellis Jones steht, kehrt mit einer neuen LP zurück. Das fünfte Album "Has It Been A While?" wurde Anfang des Jahres in Sheffield gemeinsam mit dem Produzenten und engen Freund Joe Mackenzie Todd aufgenommen. Fans von Jones" feinfühligem, geistreichem und nahbarem Songwriting mussten sich für eine ganze Weile gedulden. Sein letztes Album ist vor sechs Jahren erschienen: "Bringing the Backline" erhielt Lob u. a. von Pitchfork, Rolling Stone und The Guardian, doch Trust Fund wurde direkt im Anschluss auf Eis gelegt, da einige Bandmitglieder Familien gründeten und Jones nach Norwegen (und dann nach Kanada) zog, um eine akademische Karriere zu verfolgen. Oder wie er selbst sagt: "Ich wurde 30, zog weg und dachte, dass ich das jetzt wohl bleiben lasse". Erfreulicherweise konnte er es nicht bleiben lassen Die Einsicht, dass es mit dem Musikmachen doch noch nicht vorbei sei kam einher mit der Entwicklung eines gereiften Stils. Während bei frühen Trust-Fund-Alben eine diffuse Indie-Rock-Ästhetik im Vordergrund stand, reduziert Jones seine Songs auf "Has It Been A While?" auf klassische Gitarre und Gesang, unterstützt von ergreifenden Streichquartett-Arrangements von Maria Grig. Geblieben ist die lyrische Finesse von Trust Fund, die sich hier besonders in Tracks wie "The Mirror" (ein Duett mit Celia MacDougall von Radiant Heart) zeigt, in dem der prahlerische Protagonist allzu gern den Spiegel als TV nutzen würde.
Kenner von Richard Swift wissen, dass sein Katalog umfangreich und phantasievoll ist, vollgepackt mit ebenso vielen ausgefeilten, eiskalten Klassikern wie verrückten Ein-Take-Experimenten. Diese Kleinode kommen in allen Formen und Größen, und während das den Eingefleischten nichts ausmacht, ist der Einstieg in die Musik von Swift für den Neuling schwierig: Wo soll man anfangen? Was kommt in die engere Wahl? Wie viele Crooner? Wie viele wilde Lieder? Vor diesem Hintergrund präsentiert Secretly Canadian "4 Hits & A Miss - The Essential Richard Swift", einen bescheidenen Versuch, die siebenundvierzig Minuten und vierzehn Songs zusammenzutragen, die die Uneingeweihten einführen können. Wenn Sie Richard Swift nicht kennen, lassen Sie sich von dem unvergleichlichen Kevin Morby aufklären: "Es gibt einen alten Pfadfindermythos, von dem ich als Kind gehört habe, dass man eine Kapelle bauen kann, wenn man die richtige Person mitten in den Wald setzt, bewaffnet nur mit einem Schweizer Taschenmesser. Wenn ich an diesen Mythos zurückdenke, denke ich an Richard Swift, der, wenn man ihn mitten im Wald mit einem 10-Dollar-Radio-Shack-Mikrofon absetzte, irgendwie ein Studio bauen konnte und in diesem Studio eine Kapelle des Klangs errichtete. Tatsächlich hat er genau das in seinem eigenen National Freedom Studio mitten in den Wäldern von Oregon getan, in einer Stadt namens Cottage Grove, wo er unzählige Stunden seiner eigenen Musik und der anderer Leute aufgenommen hat. Diese Kapellen des Klangs werden - und ich habe es bereits erlebt - kommende Generationen in Ehrfurcht versetzen und inspirieren, so wie es die Steinkapellen im frühen Europa tun. Beide lassen die Menschen verblüfft zurück und fragen sich: Wie konnte etwas so Massives und Schönes mit so minimalen und archaischen Mitteln gebaut werden - und in Richards Fall so schnell? Nach ihrem Tod scheinen die meisten Künstler endgültig zu ruhen, ihre Kataloge ruhen für immer neben ihnen. Aber Richard scheint aus dem Jenseits rastlos zu sein, und die Arbeit, die er hier unten auf der Erde begonnen hat, geht weiter. Sein letztes Album, The Hex, wurde nur wenige Monate nach seinem frühen Tod im Jahr 2018 veröffentlicht, und jetzt haben wir mit 4 Hits and A Miss eine Sammlung seiner beliebtesten Songs sowie einen neuen, noch nie zuvor gehörten Track "Common Law", aufgenommen um 2012. Ob Gelegenheitsfan oder Swift-Purist, 4 Hits & A Miss ist entweder ein perfekter Startpunkt oder ein Ziel für uns eingefleischte Fans, um wieder einmal etwas Neues zu finden, das uns beeindruckt und inspiriert. Wie ein versteckter Raum in seiner bereits beeindruckenden Kapelle gibt es immer etwas Neues von unserem geliebten Freund und Helden, dem verstorbenen großen Richard Swift, zu entdecken." Viel Spaß!
Julie Kuhl, geboren 2005 in Châtillon-sur-Seine in Frankreich, ist eine junge Singer-Songwriterin aus Frankfurt a.M, die in den vergangenen zwei Jahren von sich hören gemacht hat. Bereits als kleines Kind fing Julie an, in Chören zu singen, Instrumente zu lernen (Gitarre, Klavier, Bratsche) und erste Songs selbst zu schreiben. Im Alter von 15 Jahren folgt dann ihre erste Single und kurz darauf ihr Debütalbum „flowers & candles“. 2022 – mit 17 Jahren – erschien Julies zweites Album „Born With Nostalgic Bones“ auf dem Frankfurter Jazz-Label „Jazz Montez Records“.
Chris Douridas, Musikdirektor des kalifornischen Radiosenders KCRW zählt bereits zu ihren Fans. Nach unzähligen Auftritten in Frankfurt, teils auf großen Bühnen (wie auf der EM Eröffnungszeremonie in Frankfurt oder dem Holidays Festival), teils klein folgt nun eine Zusammenarbeit mit dem Kölner Musiker Gianni Brezzo (Marvin Horsch), der mit ihr gemeinsam 5 Songs im Stile von Genevieve Stokes, Arlo Parks & Clairo produziert hat.
Die IndiePop-Hymne DAMAGE drückt den Schmerz der Jugend und ihre düsteren Herausforderungen mit ihrer eigenen Perspektive aus & die kraftvolle Piano-Produktion lässt Julies klassisch ausgebildeten Gesang einfließen.
Julie: "Es geht um Jemanden, mit dem man Abschließen will und um dem Konflikt mit sich selbst, da man immer noch ganz viel Liebe für die Person hat, aber zeitgleich weiß, dass sie einem nicht gut tut. Ein präsentes Thema ist auch die Verzweiflung darüber, dass die Person keine Einsicht zeigt und sich ihrer Taten gar nicht bewusst ist.“
Die EP CLOUDS OF GRIEF erscheint 01.11.2024 auf dem „Jakarta Records“ Sublabel „ASMARA RECORDS“ (Woman & XulZolar). In Japan erscheint die EP auf P-Vine Records. Brain Marrow übernimmt die PR (inkl. Radio) in UK & Achim Launert bemustert die Radiosender im deutschsprachigen Raum. Begleitet wird das Release von einer Digitalen Marketingkampagne (Konversion) auf Instagram.
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F.F.O.: Black Label Society, HELLYEAH, Five Finger Death Punch, Pantera, Lynyryd Skynyrd, Pride & Glory, Molly Hatchet, Blackfoot, The Black Crowes
Eine Gruppe von fünf gottesfürchtigen Außenseitern kommt mit Gitarren und Verstärkern in die Stadt, und sofort beginnt eine Party... Mit
eingeschenkten Drinks, erhobenen Fäusten und einem breiten Grinsen wissen die TEXAS HIPPIE COALITION (THC) immer, wie man eine gute Zeit hat.
Das texanische Quintett - Big Dad Ritch (Gesang), Cord Pool (Gitarre), Nevada Romo (Gitarre), Rado Romo (Bass) und Joey Mandigo (Schlagzeug) - ist
ein Kollektiv aus bewährten Pöblern und eingefleischten Geschichtenerzählern, die arschtretenden Hardrock mit einer Prise Country und einer Menge
texanischer Härte und Lebensfreude spielen. Mit zehn Millionen Streams, Tausenden von Kilometern auf der Straße und zahllosen Fans liefern sie auf
ihrem achten Album Gunsmoke zehn Hymnen, die wie maßgeschneidert sind, um zu kochen und zu brennen. Im Jahr 2024 zogen sich Ritch und Co.
für einen Monat in ein Airbnb zurück und schrieben das, was Gunsmoke werden sollte, um es dann in Dallas und in den Bell Labs in Nord-Oklahoma
mit dem Produzenten Trent Bell aufzunehmen. Diesmal ließen sich die Musiker voll und ganz auf ihren Country- und Southern-Rock-Stil ein, aber
auch auf ihre lebenslange Leidenschaft für Western. „Ich war schon immer ein Western-Typ“, bekräftigt Ritch. „John Wayne ist einer meiner
Superhelden. Man versucht, sich an Leuten zu orientieren, von denen man glaubt, dass sie eine gute Moral und einen guten Standard haben. Wenn
ich als großer Kerl reinkomme und wie ein Mann aussehe, der alles im Griff hat, heißt es: 'Hier kommt der große Mann'“, lacht er.
Du willst dreckigen und kompromisslosen Rock 'n' Roll ohne Schnickschnack? Du wirst ihn bekommen!
NITROGODS präsentieren ihr neues Album "Valley Of The Gods", das alles bietet, was die Fans an der Band lieben und du kannst dir sicher sein, dass sie ihr ganzes Herzblut hineingesteckt haben - und einen Schuss Blues.
"Valley Of The Gods" ist das 5. Studioalbum von NITROGODS; auf das die Band verdammt stolz ist!
Die Zusammenarbeit der Band war noch nie so intensiv, wie bei dieser Platte.
Man hört die typischen Markenzeichen der Band: Dreckiger Rock 'n' Roll mit Eiern; kein Plastik, keinen Scheiss, alles voll in die Fresse!
Großartige Songs: Rau und simpel und niemals glattrasiert.
Die Band ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat ihr ganzes Herz samt einer Prise Blues reingepfeffert. Aber es klingt immer nach NITROGODS, es wurden keine Kompro
Du willst dreckigen und kompromisslosen Rock 'n' Roll ohne Schnickschnack? Du wirst ihn bekommen!
NITROGODS präsentieren ihr neues Album "Valley Of The Gods", das alles bietet, was die Fans an der Band lieben und du kannst dir sicher sein, dass sie ihr ganzes Herzblut hineingesteckt haben - und einen Schuss Blues.
"Valley Of The Gods" ist das 5. Studioalbum von NITROGODS; auf das die Band verdammt stolz ist!
Die Zusammenarbeit der Band war noch nie so intensiv, wie bei dieser Platte.
Man hört die typischen Markenzeichen der Band: Dreckiger Rock 'n' Roll mit Eiern; kein Plastik, keinen Scheiss, alles voll in die Fresse!
Großartige Songs: Rau und simpel und niemals glattrasiert.
Die Band ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat ihr ganzes Herz samt einer Prise Blues reingepfeffert. Aber es klingt immer nach NITROGODS, es wurden keine Kompromisse gemacht!
Du willst dreckigen und kompromisslosen Rock 'n' Roll ohne Schnickschnack? Du wirst ihn bekommen!
NITROGODS präsentieren ihr neues Album "Valley Of The Gods", das alles bietet, was die Fans an der Band lieben und du kannst dir sicher sein, dass sie ihr ganzes Herzblut hineingesteckt haben - und einen Schuss Blues.
"Valley Of The Gods" ist das 5. Studioalbum von NITROGODS; auf das die Band verdammt stolz ist!
Die Zusammenarbeit der Band war noch nie so intensiv, wie bei dieser Platte.
Man hört die typischen Markenzeichen der Band: Dreckiger Rock 'n' Roll mit Eiern; kein Plastik, keinen Scheiss, alles voll in die Fresse!
Großartige Songs: Rau und simpel und niemals glattrasiert.
Die Band ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat ihr ganzes Herz samt einer Prise Blues reingepfeffert. Aber es klingt immer nach NITROGODS, es wurden keine Kompromisse gemacht!
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Das klassische Debütalbum von Trouble aus dem Jahr 1984 mit originalgetreu restauriertem Ton repräsentiert alles, was Doom Metal sein sollte! 40th
anniversary Picture-LP edition includes an A2 poster! Das Frühwerk von Trouble und insbesondere "Psalm 9" repräsentiert alles, was Doom Metal sein
sollte (aber so oft nicht ist). Man bedenke, dass es sich hier um eine Band handelt, die wirklich sehr vielfältig ist, was Tempo, Arrangements und
Stimmung angeht, und die sich nicht scheut, mit dem zu brechen, was von einer Doom-Band üblicherweise erwartet wird. Für 1984 ist dies eine
unglaublich zeitgemäße Platte; sie ist Doom durch und durch, aber auch thrashig und mit einigen, für die damalige Zeit, modernen Heavy
Metal-Anleihen versehen. Im Grunde gibt es nichts Rückschrittliches oder Abgedroschenes an dieser Platte. Ehrlich gesagt, es ist zum Lachen, wenn so
etwas als traditioneller Doom Metal" bezeichnet wird; was ist daran traditionell? Bands wie Trouble und Candlemass bewegten sich nicht in einer
etablierten Tradition, sondern schmiedeten ihren eigenen Sound.Zu oft hört man Doom-Bands, die den Metal aus dem Doom herausnehmen. Doom
scheint heutzutage oft ein Synonym für "spiel langsam, minimiere deine metallischen Anleihen" zu sein. Natürlich erhört "Psalm 9" die Gebete, denn
es gibt Leadgitarren und schnelle Parts in Hülle und Fülle. Der Kontrast ist der Schlüssel zum Erfolg, und jedes stampfende, niedergeschlagene Riff
wird durch einen schnellen Break ausgeglichen. Trouble lieben es, langsam zu spielen, aber verdammt, sie werden dir auch das Gesicht abreißen!
Wir feiern den 30. Geburtstag von Weezers wegweisendem, selbstbetiteltem Debütalbum, auch bekannt
als „Blue Album“.
”Weezer” (das ”Blue Album”) ist einer der kulturellen Meilensteine der 1990er Jahre und hat sich einen so
festen Platz im Herzen von Rockfans der letzten drei Jahrzehnte erobert, dass es bis heute als ”Einstiegsdroge” gilt. Auf dem Album finden sich diverse Evergreens der Band: Titel wie „Buddy Holly“ und „Say
It Ain’t So“ erzielten Hunderte Millionen Streams und unzählige Platzierungen in Fernsehsendungen und
Filmen. Weezers „Blue Album” ist als eines der stärksten Debütalben aller Zeiten anerkannt und wurde
nun von den originalen analogen Bändern neu remastered.
Die neuseeländische Musikerin und Produzentin Princess Chelsea präsentiert ihr kommendes "nervous breakdown album" "Everything Is Going To Be Alright", das im pastoralen Aotearoa Neuseeland aufgenommen wurde und eine Art Trostspender ist. Es sind keine traurigen Lieder, sondern die beiden Eröffnungs- und Schlusstracks erzählen von Chelseas Genesung und sind als kathartischer Hörgenuss für alle gedacht, die es brauchen könnten. "If you feel you want to die / trust me darling / it just takes time", singt sie in "Time". In der Zwischenzeit zeigen Chelseas sorgfältig geschichtete Gesangsmelodien über Mellotron-Flöten und Harfe, verwoben mit Live-Cello und Violine, ihre Fähigkeiten als Arrangeurin und Produzentin. Princess Chelseas cineastischer, verträumter Pop hat sich in elf Jahren, fünf Alben, einer EP und elf Singles weiterentwickelt. Ihre Vortragsweise und ihr Songwriting zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine fast naive Ernsthaftigkeit mit zynischem, augenzwinkerndem Witz und akustischen Funken überlagert. Ihr Grunge-Girlgroup-Song "I Love My Boyfriend" aus dem Jahr 2018 und ihr von Nancy & Lee inspiriertes "Cigarette Duet" aus dem Jahr 2011 haben ihren Bekanntheitsgrad durch den Einfluss einer neuen TikTok-Generation in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Für dieses Album wurden Chelseas Instrumentalarrangements von ihrer Live-Band inspiriert, die die Schlafzimmerdemoaufnahmen mit einem überraschenden Sound interpretiert hat. Es klingt anders, als man vielleicht erwarten würde. "The Forest" wurde live in einem Take mit Chelsea und der gesamten Band im beliebten neuseeländischen "The Lab" aufgenommen und zeigt dynamische Gitarrenwände und eine leidenschaftliche Gesangsperformance. Es ist eine markante Abweichung von ihrem bisherigen Schaffen und stellt eine weitere Einführung in das dar, was sie seit der Veröffentlichung der verträumten und doch düsteren Single "Everything is Going To Be Alright" im Februar als ihr "Gitarrenalbum" bezeichnet hat. Chelseas Fähigkeiten als Arrangeurin und Produzentin kommen auf dem Album voll zur Geltung, aber oft in Form von komplizierten Gitarrenarrangements, die an The Cars und die Breeders ("Forever is a Charm") und an klassische neuseeländische Flying Nun-Bands der 80er und 90er Jahre ("Love is More") erinnern. Obwohl das Album eine deutliche musikalische Entwicklung darstellt, sind ihre Markenzeichen immer noch da - klassische 80er Jahre Synths (Yamaha DX7, Roland D-50), vielschichtige Melodien, orchestrale Instrumente, verträumter Gesang, verdrehter Pop, der oft Vergleiche mit Julee Cruise oder Enya gezogen hat.
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Die Wahl-New-Yorkerin Yaeji hat sich in den letzten Jahren als Produzentin, Sängerin und DJ mit ihren introspektiven Dance-Floor-Hymnen eine ganz eigene Nische geschaffen. Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EPs, sowie den Singles "Raingurl" und "Drink I"m Sippin On" in 2017, war sie auf Charli XCXs 2019er Album "Charli" zu hören, remixte Songs für Dua Lipa oder Robyn, kollaborierte mit dem Seouler-Künstler OHHYUK, verkaufte weltweite Headline-Touren aus und eröffnete ihren eigenen Lifestyle Webstore JI-MART. Ihr Sound und ihre Einflüsse sind dabei so vielschichtig wie ihre Herkunft. Geboren im Jahr 1993 in New York reicht ihr Stammbaum von Seoul über Tokyo bis nach Atlanta - Einflüsse die sich in ihrer Musik in Form von koreanischem Indie-Rock und Electronica, 2000er Hip-Hop, sowie Leftfield Bass und Techno wiederfinden. Mit ihrem 2020er Mixtape "WHAT WE DREW“ schärfte Yaeji noch mal ihre Vision als Musikerin, die kreativ losgelöst von Sprachen Genre-Grenzen zu sprengen vermag - kein Wunder, dass sie daraufhin von Pitchfork 2022 zu einer der "25 Artists Shaping the Future of Music" ernannt wurde. Die nahe Zukunft wird sie ebenfalls prägen. Schließlich erscheint am 7. April nun endlich das Debütalbum "With A Hammer" bei XL Recordings. Entstanden innerhalb von zwei Jahren in New York, Seoul und London kurz nach der Veröffentlichung des Mixtapes und während den Lockdowns ist es eine Ode an die Erforschung ihrer selbst, setzte sie sich doch dabei mit ihren eigenen Emotionen auseinander - besonders mit ihrer eigenen, in ihr brodelnden Wut. Während sie textlich zwischen englisch und koreanisch springt, nutzt sie erstmals auch Live-Instrumente, sei es in Form von einem Ensemble an Musikern oder auch zum ersten Mal sie selbst an der Gitarre. "With A Hammer" beinhaltet darüber hinaus auch Features der Produzenten und engen Verbündeten K Wata und Enayet, sowie Gast-Vocals der Londonerin Loraine James und von Nourished by Time aus Baltimore.
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Coke Bottle Green Vinyl, limitiert auf 500 Exemplare. Der Charakter aller ACID ROOSTER-Veröffentlichungen ist durch deren jeweiligen Entstehungsprozess geprägt. So entstand beispielsweise die kosmisch-wabernde "Ad Astra" als One Take während einer privaten Gartenparty. Die vier Stücke des neuen Albums, überwiegend ausufernd und mit langen Spielzeiten, wurden diesmal in ihrem Grundgerüst bereits im Juli 2022 an zwei Off Days während ihrer sehr erfolgreichen ersten UK - Tour in den Dystopia Studios in Glasgow, Schottland, aufgenommen. Da Acid Rooster aber bereits im Mai 2022 kurz zuvor ihr vorhergehendes Album "Flowers & Dead Souls" in Bamberg in Franken, nahe ihrer Heimatstadt Schweinfurt, aufnahmen, war die Studio Session mit dem schottischen Produzenten Jason Shaw von eher improvisatorischer Natur und somit wurden die Tracks ohne nennenswerte Vorbereitungen eingespielt. Zurück von der Tour und nachdem eine Weile verging, fügten die drei Jugendfreunde den live eingespielten Stücken in ihrer Wahlheimat Leipzig noch allerhand Overdubs hinzu, welche "Hall of Mirrors" zu einer äußert vielschichtigen, sehr psychedelischen Klanglandschaft werden ließen. Zu hören sind neben zusätzlichen Gitarrenspuren und diversen Perkussionsinstrumenten unter anderem Saxophon, Shruti Box, Synthesizer, Mellotron, Querflöte, Vibraphon und vieles mehr. Gemastert hat das Album der Grammy-nominierte Engineer Joseph Carra in seinen Crystal Studios in Australien, welcher unter anderem für die klangliche Veredelung sämtlicher King Gizzard and the Lizard Wizard - Alben verantwortlich ist. Während der Arbeit am Album ist Joe wohl dermaßen in den Aufnahmen versunken und von den Klangteppichen in den Bann gezogen worden, dass er gar nicht wollte, dass es endete. Völlig begeistert vom Sound und der Musik des Albums rief er den Produzenten Jason Shaw in Schottland an, um ihm mitzuteilen, dass er seit Jahren nicht mehr an einer so wohlklingenden und interessanten Veröffentlichung arbeiten durfte.
Was haben Motörhead, Refused, Rage against the Machine, AC/DC und Green Day gemeinsam? Es mag vielleicht verwundern, aber sie haben allesamt Songs mit Texten, die ziemlich gut im Kontext eines Widerstands gegen eine Epoche funktionieren, die immer mehr durch herzlosen Nationalismus, Rassismus, Faschismus und Egoismus gekennzeichnet ist. Das Leben im Europa des Jahres 2024 kann einem schon den Rest geben: In immer mehr Ländern wühlen Politiker*innen den Dreck auf, der schon längst hätte abgeschafft werden sollen - oder der zumindest kollektiv verachtet gehört. Doch eines muss man sich unbedingt ins Gedächtnis rufen: just because you got the power, heißt nicht, dass man recht hat. Tagtäglich wird einem heute eine neue dumme Idee um die Ohren gehauen. Meistens geht es darum, diejenigen nach unten zu treten, die eh schon am Boden liegen. Für Otto Normalverbraucher, der sich von der Gesellschaft betrogen fühlt, ist das reines TNT. Das Gefühl ist bisweilen nachvollziehbar, doch bitte wann sind die Verbreitung von Angst, das Bauen von Mauern und die Zerstörung von Bildungssystemen zur Lösung für Alles geworden? Seit wann ist ein menschliches Wesen aufgrund seiner Ethnie, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung oder seines Glaubens weniger wert? Unsere Antwort ist kurz und knapp: Wann immer irgendwer versucht, uns hier auf Linie zu bringen, entgegnen wir: fuck you, we won"t do what you tell us. Was also tun? Sind wir die einzigen, die sich in einer Welt, die sich spiralförmig in den Abgrund dreht, wie basket cases, also absolut verloren fühlen? Hoffentlich nicht. Und wenn wir eines gelernt haben, dann, dass im Produzieren, Spielen und Hören von Musik ein mächtiger Zauber liegen kann. Es gibt weniges, was so wirksam für sozialen Kit sorgt. Deshalb sind wir unglaublich stolz und freuen uns extrem, wieder ein neues Hellsongs-Album zu präsentieren. Für uns ist es ein Lichtstrahl in äußerst dunklen Zeiten. Zusätzlich zu den Cover-Versionen gibt es auch vier eigene neue Songs, die mehr oder weniger dasselbe Themenfeld abdecken. Mehr Vocals, mehr Drums, allgemein mehr Instrumente, gespielt von einer noch größeren Gang mit noch mehr Wut im Bauch als je zuvor. Hoffentlich gefällt"s euch. Wir lieben es! Lassen wir diese abgründigen Zeiten hinter uns und gehen wir gemeinsam in eine gleichberechtigte Zukunft! Eins wissen wir jedenfalls genau: We would rather be dead, als es gar nicht erst versucht zu haben. See you on the road!
Was haben Motörhead, Refused, Rage against the Machine, AC/DC und Green Day gemeinsam? Es mag vielleicht verwundern, aber sie haben allesamt Songs mit Texten, die ziemlich gut im Kontext eines Widerstands gegen eine Epoche funktionieren, die immer mehr durch herzlosen Nationalismus, Rassismus, Faschismus und Egoismus gekennzeichnet ist. Das Leben im Europa des Jahres 2024 kann einem schon den Rest geben: In immer mehr Ländern wühlen Politiker*innen den Dreck auf, der schon längst hätte abgeschafft werden sollen - oder der zumindest kollektiv verachtet gehört. Doch eines muss man sich unbedingt ins Gedächtnis rufen: just because you got the power, heißt nicht, dass man recht hat. Tagtäglich wird einem heute eine neue dumme Idee um die Ohren gehauen. Meistens geht es darum, diejenigen nach unten zu treten, die eh schon am Boden liegen. Für Otto Normalverbraucher, der sich von der Gesellschaft betrogen fühlt, ist das reines TNT. Das Gefühl ist bisweilen nachvollziehbar, doch bitte wann sind die Verbreitung von Angst, das Bauen von Mauern und die Zerstörung von Bildungssystemen zur Lösung für Alles geworden? Seit wann ist ein menschliches Wesen aufgrund seiner Ethnie, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung oder seines Glaubens weniger wert? Unsere Antwort ist kurz und knapp: Wann immer irgendwer versucht, uns hier auf Linie zu bringen, entgegnen wir: fuck you, we won"t do what you tell us. Was also tun? Sind wir die einzigen, die sich in einer Welt, die sich spiralförmig in den Abgrund dreht, wie basket cases, also absolut verloren fühlen? Hoffentlich nicht. Und wenn wir eines gelernt haben, dann, dass im Produzieren, Spielen und Hören von Musik ein mächtiger Zauber liegen kann. Es gibt weniges, was so wirksam für sozialen Kit sorgt. Deshalb sind wir unglaublich stolz und freuen uns extrem, wieder ein neues Hellsongs-Album zu präsentieren. Für uns ist es ein Lichtstrahl in äußerst dunklen Zeiten. Zusätzlich zu den Cover-Versionen gibt es auch vier eigene neue Songs, die mehr oder weniger dasselbe Themenfeld abdecken. Mehr Vocals, mehr Drums, allgemein mehr Instrumente, gespielt von einer noch größeren Gang mit noch mehr Wut im Bauch als je zuvor. Hoffentlich gefällt"s euch. Wir lieben es! Lassen wir diese abgründigen Zeiten hinter uns und gehen wir gemeinsam in eine gleichberechtigte Zukunft! Eins wissen wir jedenfalls genau: We would rather be dead, als es gar nicht erst versucht zu haben. See you on the road!
Das kanadische Trio, bestehend aus Al Sow, Chester Hansen und Leland Whitty sind im Februar wieder ins Studio gegangen, um etwas Neues zu erschaffen. Man lud einige der engsten Freunde und Mitarbeiter ein, wie Live-Band-Mitglied Felix Fox-Pappas (Keys) sowie verschiedene Kreative aus Torontos pulsierender Jazzszene, darunter Kaelin Murphy (Trompete), Juan Carlos Medrano Magallenes (Percussions) und den LA-Musiker Tyler Lott (Gitarre). Bei einer intensiven einwöchigen Aufnahme-Session in den Valentine Studios in Los Angeles im Februar 2024 entstand “Mid Spiral“.
“Mid Spiral“ nutzt instrumentalen Jazz als Zentrum und ermöglicht es BADBADNOTGOOD, die Grenzen der Integration einer unbegrenzten Bandbreite von Genres und Musikern in ihre Kompositionen weiter zu verschieben. So sorgten die Gäste der Valentine-Sessions dafür, dass weitere Stimmen der Instrumentierung zur eh immensen Sound-Palette des Trios hinzukamen, was zu einem äußerst kollaborativen und expansiven neuen Sound führte.
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Apricotfarbenes Vinyl. Manchmal kommen sie zurück, wenn man es am wenigsten erwartet. Jeder, der sich in den letzten zehn Jahren für Rockmusik interessiert hat, wird mit David Jakes und Jack Wrench vertraut sein. Jakes war der grüblerische, intensive Sänger von Lonely The Brave, ein vielschichtiger Charakter, der mit einer einmaligen Stimme gesegnet ist. Und Wrench war der explosive Schlagzeuger bei Arcane Roots, ein Mann, der gleichermaßen in der Komplexität des Math-Rocks und der schieren Rock-Power zu Hause ist. Als Jakes Lonely The Brave 2018 aus psychischen Gründen verließ und Arcane Roots sich später im selben Jahr trennten, sah ihre musikalische Zukunft, gelinde gesagt, ungewiss aus. Sicherlich hätten nur wenige erwartet, Jakes, einen Mann, der sich im Rampenlicht nicht wohlfühlt und immer nach Frontmännern Ausschau hält, wieder auf der Bühne zu sehen. Aber hier und jetzt, im Jahr 2024, haben sich diese beiden Ausnahmetalente zu Interlaker zusammengeschlossen, die vielleicht die sensationelle Rockband sind, auf die man gewartet hat, seit sie sich von ihren früheren Projekten getrennt haben. Jakes und Wrench - die sich nur vage aus ihren früheren Bands kannten - haben ihre neue Partnerschaft über Instagram angebahnt; sie tauschten beiläufige Nachrichten aus, entdeckten ihre gemeinsame Liebe zu REM und Pearl Jam, bevor sie dazu übergingen, Demos und Songideen auszutauschen und schließlich ihr brillantes Debütalbum komplett online zu schreiben und aufzunehmen. Gegen Ende des Prozesses trafen sie sich einmal persönlich, sagt Jakes, nur um "sicherzugehen, dass wir gut miteinander auskamen und alles gut war - sonst wäre es peinlich geworden!"
„Cherry Blossom Baby“, Shigetos erstes Album seit 2017, entspringt einem kollektiven Tauwetter, ist ehrgeizig, kollaborativ und vollendet. Der in Detroit lebende, japanisch-amerikanische Musiker, DJ, Mitbegründer des Portage Garage Sounds-Labels und langjährige Ghostly International-Künstler übernimmt die Rolle des Produzenten und Komponisten. Der kühne und absichtsvoll kultivierte Sound ist eine Hommage an die Traditionen von Electronic Music, Jazz, R&B und Hip-Hop - eine Fusion, die zu seinem Markenzeichen geworden ist und heute lebendiger denn je. Zach Saginaw und eine Gruppe von Gästen und Musikern präsentieren eine Momentaufnahme, eine Feier der Selbstliebe und einen Ausdruck von Vitalität, der eindeutig in Detroit verwurzelt und von der kulturellen Geschichte seiner Familie geprägt ist. Für „Cherry Blossom Baby“ ließ sich Saginaw von den Kirschbäumen inspirieren lässt, die jeden Frühling in Hiroshima blühen - ein bleibendes Bild für Hoffnung, Widerstandsfähigkeit und Erneuerung. „Ich bin ein Kirschblütenbaby“, sagt er. „Wir alle sind Kirschblütenbabys, wir alle sind unverwüstlich, wir alle wachsen, und wir alle werden es auch weiterhin tun.“ Saginaw war auf der Suche, eine schwelende Selbstbeobachtung, die in den letzten Jahren zum Vorschein kam, als das Nachtleben pausierte und er begann, die Idee von Shigeto, dem Performer und der festen Größe in Michigan, zu hinterfragen. „Meine Identität ist etwas, mit dem ich schon immer zu kämpfen hatte: Ich werde weder als Japaner noch als Weißer angesehen. Ich glaube, Shigeto war für mich eine Möglichkeit, diese Identität zu haben, mir eine zu schaffen, an der ich mich festhalten konnte, und plötzlich gab es sie nicht mehr.“ Diese Erkenntnis veranlasste ihn, an sich selbst zu arbeiten, zu seinem Handwerk und seiner Gemeinschaft zurückzukehren, und legte damit den Grundstein für ein Album, das sich aus der Asche im übertragenen Sinne neu erhebt. Das bekräftigte Selbstbewusstsein, der Schwung und die Reifung zeigen sich darin, dass Saginaw sich hier als Songwriter und Produzent positioniert, der Ideen mit den besten Musikern Detroits arrangiert, eine physische Manifestation seiner WDET 101.9FM Radio-Show, die „zukunftsweisende Musik aus der Detroiter Diaspora“ hervorhebt. Jeder Track ist eine Kollaboration, sei es mit einem Sänger oder mehreren Instrumentalisten, die in seinen Portage Garage Studio Sessions geschmiedet wurde. Die Produktion und der Mix sind voll und zurückhaltend und verzichten auf moderne Kompression zugunsten einer geräumigeren Dynamik - eine Anspielung auf Psych- und Jazz-Platten aus den 70er und 80er Jahren.
„Cherry Blossom Baby“, Shigetos erstes Album seit 2017, entspringt einem kollektiven Tauwetter, ist ehrgeizig, kollaborativ und vollendet. Der in Detroit lebende, japanisch-amerikanische Musiker, DJ, Mitbegründer des Portage Garage Sounds-Labels und langjährige Ghostly International-Künstler übernimmt die Rolle des Produzenten und Komponisten. Der kühne und absichtsvoll kultivierte Sound ist eine Hommage an die Traditionen von Electronic Music, Jazz, R&B und Hip-Hop - eine Fusion, die zu seinem Markenzeichen geworden ist und heute lebendiger denn je. Zach Saginaw und eine Gruppe von Gästen und Musikern präsentieren eine Momentaufnahme, eine Feier der Selbstliebe und einen Ausdruck von Vitalität, der eindeutig in Detroit verwurzelt und von der kulturellen Geschichte seiner Familie geprägt ist. Für „Cherry Blossom Baby“ ließ sich Saginaw von den Kirschbäumen inspirieren lässt, die jeden Frühling in Hiroshima blühen - ein bleibendes Bild für Hoffnung, Widerstandsfähigkeit und Erneuerung. „Ich bin ein Kirschblütenbaby“, sagt er. „Wir alle sind Kirschblütenbabys, wir alle sind unverwüstlich, wir alle wachsen, und wir alle werden es auch weiterhin tun.“ Saginaw war auf der Suche, eine schwelende Selbstbeobachtung, die in den letzten Jahren zum Vorschein kam, als das Nachtleben pausierte und er begann, die Idee von Shigeto, dem Performer und der festen Größe in Michigan, zu hinterfragen. „Meine Identität ist etwas, mit dem ich schon immer zu kämpfen hatte: Ich werde weder als Japaner noch als Weißer angesehen. Ich glaube, Shigeto war für mich eine Möglichkeit, diese Identität zu haben, mir eine zu schaffen, an der ich mich festhalten konnte, und plötzlich gab es sie nicht mehr.“ Diese Erkenntnis veranlasste ihn, an sich selbst zu arbeiten, zu seinem Handwerk und seiner Gemeinschaft zurückzukehren, und legte damit den Grundstein für ein Album, das sich aus der Asche im übertragenen Sinne neu erhebt. Das bekräftigte Selbstbewusstsein, der Schwung und die Reifung zeigen sich darin, dass Saginaw sich hier als Songwriter und Produzent positioniert, der Ideen mit den besten Musikern Detroits arrangiert, eine physische Manifestation seiner WDET 101.9FM Radio-Show, die „zukunftsweisende Musik aus der Detroiter Diaspora“ hervorhebt. Jeder Track ist eine Kollaboration, sei es mit einem Sänger oder mehreren Instrumentalisten, die in seinen Portage Garage Studio Sessions geschmiedet wurde. Die Produktion und der Mix sind voll und zurückhaltend und verzichten auf moderne Kompression zugunsten einer geräumigeren Dynamik - eine Anspielung auf Psych- und Jazz-Platten aus den 70er und 80er Jahren.
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024 jährt sich Harmonias legendäres Debütalbum "Musik von Harmonia" zum 50. Mal. Aus diesem Anlass erscheint eine limitierte Jubiläumsausgabe mit dem Originalalbum sowie einer zweiten Vinyl mit bisher unveröffentlichten Überarbeitungen von Matthew Herbert, James Holden, David Pajo, Kaleema, Vittoria Maccabruni, Dextro, Marta Salogni, u.a. Schwarzes 180g Doppelvinyl im Gatefold.
Das 1973 von Neu!- und Cluster-Mitgliedern gegründete Trio markierte eine Wende im Krautrock: Weg von der Fusionitis, weg vom überambitionierten Gegniedel, weg von der Ironie, die allzu oft nur lausige Fähigkeiten kaschierte. Harmonia spielte seine impressionistischen Skizzen mit minimalistischem Gestus. Kein Text trübte den Sound, alles war repetitiv, friedlich atmosphärisch und irgendwie LoFi. Brian Eno hörte sich so tief rein in diese kitschlosen Versponnenheiten, dass er den Ambient erfinden konnte. Heute, nach 31 Jahren, klingt das etwas unfertig, vor allem die Ein- und Ausstiege, doch der naive Charme der Musik blieb erhalten. Das Album bildet den Auftakt einer Reihe von remasterten Neuauflagen legendärer Brain-Platten. Darunter auch "II" von Cluster. Hat Eno natürlich auch intensiv gehört.