Der Soundtrack zur Prime-Originalserie Spider Noir erscheint auf opak-silbernem Vinyl. Die Doppel-LP kommt im Gatefold-Cover mit exklusivem Artwork und enthält ein Sammlerposter als Beigabe. Spider Noir basiert auf der Marvel-Comicfigur Spider-Man Noir und spielt im New York der 1930er Jahre. Im Mittelpunkt steht Ben Reilly (Nicolas Cage), ein abgekämpfter Privatdetektiv, der nach einer persönlichen Tragödie mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird - und zugleich als Superheld der Stadt agiert. Der Soundtrack umfasst den Titelsong "Saving Grace" von KIRBY, die Originalmusik von Kris Bowers und Michael Dean Parsons sowie weitere in der Serie verwendete Stücke.
Das 1996 erstmals erschienene Debütalbum „1977“ erreichte Platz 1 der Charts und erreichte Platinstatus. Es katapultierte Ash vom Teenager-Newcomer zum Indie-Rock-Pionier. Drei Jahrzehnte später feiert
diese Jubiläumsausgabe das Album, das mit seiner mitreißenden Energie, den eingängigen Melodien und
unvergesslichen Hymnen wie „Girl From Mars“, „Goldfinger“, „Kung Fu“ und „Oh Yeah“ eine ganze Generation prägte. Die Jubiläumsausgabe erscheint als Doppel-LP (EcoRecord InkPlosion) im Gatefold-Cover,
als Doppel-CD im Digisleeve mit Booklet.
Altsaxofonist Lou Donaldson wurde schnell zu einer festen Größe des Blue-Note-Labels, nachdem er 1952
als Sideman an der Seite von Thelonious Monk und Milt Jackson zu hören gewesen war. Noch im selben
Jahr begann er, eigene Sessions als Bandleader einzuspielen und blickte, als er 1960 ins Van Gelder Studio zurückkehrte um sein hervorragendes Album ”Sunny Side Up” aufzunehmen, bereits auf ein Dutzend
Aufnahmesessions unter eigenem Namen zurück. In vielerlei Hinsicht ist das Album ein Paradebeispiel für
den typischen Blue-Note-Hard-Bop-Sound: eine Mischung aus swingenden Standards und bluesgetränkten
Eigenkompositionen, die von einem Quintett mit viel Gefühl und Ausdruck interpretiert werden.
“High Spirits” zeigt eine ungewöhnliche, nicht minder faszinierende Seite des jamaikanisch-britischen Altsaxophonisten Joe Harriott, eines der großen Originale des britischen Jazz. Nach seinen bahnbrechenden
Free-Form-Experimenten widmete sich Harriott hier acht Songs aus dem gleichnamigen Musical von Hugh
Martin und Timothy Gray. Mit Shake Keane an Trompete und Flügelhorn, Coleridge Goode am Bass
und Bobby Orr am Schlagzeug ist Harriotts klassisches Quintett in Bestform zu hören. Aufgenommen
im September 1964 und 1965 als Teil der von Denis Preston betreuten Lansdowne Series veröffentlicht,
verbindet das Album melodische Zugänglichkeit mit souveränem Post-Bop und brillanten Improvisationen.
Jan Garbareks kraftvolles Doppelalbum Rites, auf dem der Meistersaxofonist von seinen langjährigen
Weggefährten Rainer Brüninghaus und Eberhard Weber sowie der Perkussionistin Marilyn Mazur und
dem Elektronikkünstler Bugge Wesseltoft begleitet wird, galt bei seiner ursprünglichen Veröffentlichung
1998 gleichermaßen als Magnum Opus und als eindrucksvolle Retrospektive der künstlerischen Bandbreite Garbareks. Auch heute noch überzeugt es als gelungenes Kompendium und als völlig eigenständiges,
modernes musikalisches Statement. Über die weit gespannte stilistische Landschaft des Albums verteilen
sich Bezüge zu den unterschiedlichsten Musikkulturen der Welt – von Norwegen bis Indien. Hinzu kommen
eine Vertonung eines Gedichts der indigenen Bevölkerung Nordamerikas für Stimmen und Saxofon sowie die
überraschende Fassung von Jansug Kakhidzes „The Moon Over Mtatsminda“, gesungen vom Komponisten
selbst gemeinsam mit dem Tbilisi Symphony Orchestra.
Als Teil der ECM-Reihe Luminessence veröffentlicht, e rscheint R ites n un e rstmals a uf V inyl – i n einem
hochwertigen Tip-on Gatefold plus umfangreichem Booklet mit Texten, Fotografien s owie sämtlichem
Originalmaterial der ersten CD-Veröffentlichung.
Orphée schildert einen Weg von der Dunkelheit ins Licht, inspiriert durch die verschiedenen Versionen des
antiken Orpheus-Mythos, von Ovid bis Cocteau. Die vielschichtige Erzählung über Tod, Wiedergeburt,
Wandel und die Kurzlebigkeit der Erinnerung lässt sich auch als Metapher für künstlerische Kreativität
deuten. Orphée bietet eine vielseitige Klangpalette: Es gibt akustische Instrumente solistisch oder im Ensemble kombiniert mit Elektronik und den geheimnisvollen Lauten der “Nummernsender” auf Kurzwelle.
Sie ist angelehnt an viele Facetten seiner vorangehenden Werke und bindet Musik für Solocello, Orgel,
Streichquartett, Streichorchester und A-cappella-Gesang mit ein.
10 Jahre nach dem Debut wird das gefeierte Album Orphée erstmals als Crystal Clear Vinyl veröffentlicht.
Das klassische Album aus dem Jahr 1989 wurde von Jon Astley remastert und von Miles Showell in den
Abbey Road Studios bei halber Geschwindigkeit geschnitten, um eine verbesserte Klangqualität und eine
außergewöhnliche Wiedergabe auf Vinyl zu gewährleisten.
Das Originalalbum sowie eine Bonus-LP mit B-Seiten, Demos und seltenen Aufnahmen, von denen einige
zum ersten Mal auf Vinyl erscheinen. Verpackt in einem alternativen Cover-Design und gepresst auf limitiertem, blau marmoriertem Vinyl.
Gold Colored Vinyl LP Edition zum 25jährigen Jubiläum des Jan Delay Solo Debüt Albums! Zusammen mit der Sam Ragga Band produzierte der Beginner-Frontmann Jan Delay ein Album, das die deutsche Pop-Landschaft nachhaltig veränderte. Noch nie war Reggae mit deutschen Texten so authentisch, so fett und so erfolgreich. Mit der Interpretation des Nena-Hits "Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann" schaffte Jan Delay den Durchbruch auch außerhalb der HipHop-Community und legte 2001 mit "Searching For Jan Soul Rebels" weiter nach. Jan Delay zeigt sich als scharfzüngiger Kritiker und Zyniker, Songs wie "Ich Möchte Nicht, dass Ihr Meine Lieder Singt" und "Vergiftet" polarisieren, wurden aber trotz aller textlichen Radikalität zu veritablen Hits.
Erdgeschoss (The ground floor) makes no distinction between old and new. And certainly not between old and young.
On the new record, two generations of KöPi uninhibitedly indulge in a brand of dirty minimal purism between Schranz and Glanz (glamour) between bouncing and banging.
Romance for everyone, you revelers.
Purity and dirt - from 133 1/3 bpm upwards, things really take off, and another door opens and closes again. Because. Bass drum on, bass drum off.
Kölsch meets Pils.
Trance meets Kraut - Haspel Haze goes loud.
So what. Your backpack is about to burst open.
Erdgeschoss unterscheidet nicht zwischen alt und neu. Und schon gar nicht zwischen alt und jung.
Auf der neuen Scheibe frönen zwei Generationen KöPi hemmungslos dem Dirty-Minimal-Purismus zwischen Schranz und Glanz - zwischen hämmern und pimpern.
Romantik für alle ihr Jecken.
Reinheit und Dreck - ab 133 1/3 bpm plus geht die Post ab und eine andere Tür auf und wieder zu. Denn. Bassdrum an Bassdrum aus .
Cameron Winter kündigt sein erstes Live-Album "Live at Carnegie Hall" an. Das Album dokumentiert Winters historischen Auftritt im Dezember 2025, bei dem er als einer der jüngsten Solokünstler überhaupt als Headliner im Hauptsaal der legendären Konzerthalle auftrat. Ganz allein, über sein Klavier gebeugt und mit dem Rücken zu einem ehrfürchtigen, ausverkauften Publikum, interpretierte der Frontmann der Band "Geese" Songs aus seinem gefeierten Debütalbum "Heavy Metal" neu. Ein Album, das von GQ in ihrem ausführlichen Bericht über diesen Abend in der Carnegie Hall als "eine der kühnsten und selbstbewusstesten Singer-Songwriter-Platten dieses Jahrhunderts bisher, ein Fiebertraum voller Gefühle von jemandem, der die Regeln gut genug verstand, um zu wissen, dass sie ihm kaum etwas bedeuteten" beschrieben wurde.
Auf dieser berühmten Bühne präsentierte er zudem drei bisher unveröffentlichte Kompositionen, von denen jede einen Einblick in seinen Fundus an Material bot. Die gesamte Darbietung war von einem unbestreitbaren Gefühl der Einmaligkeit geprägt, das die Bedeutung des Augenblicks einfing: Zeuge zu sein, wie ein Künstler, wie er nur einmal in einer Generation vorkommt, die Bühne eines der ehrwürdigsten Veranstaltungsorte der amerikanischen Musikszene beherrscht.
Here we go! Ein echter 90er-Jahre-Kult-Hit ist zurück auf Vinyl! „Saturday Night“ von Whigfield, der legendäre Top-Hit aus dem Jahr 1994, ist endlich wieder als streng limitierte farbige 12“ Maxi Single erhältlich.
Mit seinem unverwechselbaren Dance-Sound, der eingängigen Melodie und dem legendären „Saturday Night“-Refrain eroberte Whigfield 1994 die internationalen Charts und wurde zu einem der großen Dance-Klassiker der 90er Jahre.
Jetzt gibt es den Hit endlich wieder auf hochwertigem, farbigem Vinyl – ein echtes Highlight für alle Fans der 90s, Dancefloor-Klassiker und Vinyl-Sammler.
Die Maxi Single enthält insgesamt 4 verschiedene Mixe und bietet damit gleich mehrere Versionen des unvergessenen Dancefloor-Hits.
A genre- blurring statement born from bedrooms and late- night studio sessions, the album fuses live drums, analogue synths, samples, and dense percussion into something critics struggled to pin down - baggy grooves meet electro-pop meets rave culture. Originally designed as an extension of the band's unpredictable live shows, Harder Than It Should Be captures a rotating cast of collaborators and a core four-piece that expanded into an eight-member spectacle. Tracks like Atom Bomb City, Cut It Loose and the cult single These Boys Are Athletes (featuring Bis vocalist Manda Rin) earned radio play and industry buzz - yet the album itself was never formally released. Recovered from early recordings and demos, this reconstruction reflects the original intent: a high- energy journey mirroring the band's live intensity. A document of a moment when MySpace buzz, indie discos and electro experimentation collided in small venues and word-of-mouth scenes.
Three decades since Global Underground began defining what a superstar-DJ mix album could sound like, this anniversary release breaks from the format entirely. Instead of just one artist focus, the focus is on the decadal number: here there are 30 artists, 30 new exclusive tracks - and no mixing. Guy J, Rodriguez Jr., Quivver & Dave Seaman and an unexpected Nadia Ali/Frankey & Sandrino pairing headline the tracklist, compiled to represent the current state of the progressive-house lineage. Collector's edition aside, the standard triple-vinyl set on purple, orange and aqua vinyl is the one you wanna own.
Global Underground ist stolz darauf, diese wegweisende Veröffentlichung anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums präsentieren zu dürfen. Dreißig Künstler, dreißig brandneue, exklusive Tracks – zur Feier von dreißig Jahren, in denen wir euch die allerbeste elektronische Musik präsentieren. Auf „THIRTY“ sind einige der dynamischsten Künstler der Dance-Musik vertreten: Guy J, Rodriguez Jr., Quivver & Dave Seaman, Nicky Elisabeth, Yulia Niko, HotLap, Spencer Brown, eine ganz besondere Zusammenarbeit zwischen der legendären Nadia Ali und Frankey & Sandrino sowie viele weitere.
Das Aufeinandertreffen zweier Pop-Ikonen: Madonna und Kylie Minogue veröffentlichen mit "Love Sensation" eine gemeinsame Nu-Disco-Hymne. Die Kollaboration erscheint als limitierte 7"-Single auf Coloured Vinyl und kombiniert pulsierende Synth-Basslines mit glamourösen Vocals. Neben der Main Version auf der A-Seite enthält das Release einen Extended Club Mix auf der B-Seite und kommt in einem veredelten Sleeve mit exklusivem Artwork auf den Markt.
„Christmas Cocktail Jazz“ verbindet Weihnachtsklassiker wie „I’ll Be Home For Christmas“, „Winter Wonderland“, „Let It Snow“ und „Baby, It’s Cold Outside“ mit entspannten Jazz-Arrangements. Mit dabei sind u. a. Stephen Kummer, The Lori Mechem Quartet, The Jeff Steinberg Jazz Ensemble und Beegie Adair. Die Vinyl-Ausgabe enthält zusätzlich Cocktail-Rezepte und eignet sich damit als stimmungsvolles Weihnachts-Geschenkprodukt.
Silva Screen Records freut sich, die Veröffentlichung von „Beneath Painted Skies: Music from the Studio Ghibli Movies“ anzukündigen, einem neuen Album von London Music Works und Nick Squires, das die außergewöhnlichen musikalischen Welten einiger der beliebtesten Animationsfilme würdigt.
„Beneath Painted Skies“ erscheint im Oktober 2026 als physisches Album und ist eine symphonische Neuinterpretation von Titeln aus dem Studio Ghibli. Es vereint eine umfassende Sammlung von Themen und Musikstücken aus den Filmen des Studio Ghibli – von der windumtosten Wunderwelt von „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ und dem fliegenden Abenteuer von „Das Schloss im Himmel“ über die zarte Nostalgie von „Nur gestern“ der emotionalen Erhabenheit von „Prinzessin Mononoke“ bis hin zur traumhaften Schönheit von „Chihiros Reise ins Zauberland“ und „Das wandelnde Schloss“.
Das Album ist eine Hommage an die bemerkenswerte emotionale Bandbreite dieser Musik: zarte, idyllische Melodien, hochfliegende Orchester-Themen, intime Charakterstücke und Momente stiller Besinnung. In der gesamten Sammlung verleihen London Music Works und Nick Squires diesen beliebten Werken eine reichhaltige, filmische Sensibilität und fangen dabei das Gefühl von Flug, Erinnerung, Kindheit, Verlust, Staunen und Magie ein, das diese Musik über Generationen hinweg nachklingen lässt.
Die Trackliste umfasst mehr als vier Jahrzehnte legendärer Animationsfilme, darunter Musik aus „Mein Nachbar Totoro“, „Kikis kleiner Lieferservice“, „Porco Rosso“, „Das Grab der Leuchtkäfer“, „Ponyo auf der Klippe am Meer“, „Der Wind steigt“, „Als Marnie da war“, „Die Legende der Prinzessin Kaguya“, „Auf dem Poppy-Hügel“ und „Der Junge und der Reiher“.
Mit Darbietungen von London Music Works und Nick Squires bietet „Beneath Painted Skies“ eine wunderschön gestaltete Reise durch eine der bezauberndsten Landschaften der Filmmusik.
[x] d6. Ask Me Why [Mothers Message] (from "The Boy and the Heron")
[y] d7. Fine on the Outside [Vocal Version] (from "When Marnie Was There")
Das wandlungsfähige Trio Vanishing Twin präsentiert sein neues Album ,Archives" - eine Collage aus postmoderner Songkunst, die im gemeinsamen Schaffensprozess Transzendenz findet. Der Albumtitel spielt auf den unverwechselbaren Ansatz von Vanishing Twin an, tägliche Aufnahmesessions anzuhören, zusammenzufügen und neu zu bearbeiten. Gründungsmitglied Cathy Lucas beschreibt den Prozess so: ,Material sammeln, damit herumspielen, es auf den Kopf stellen, versuchen, die Teile zusammenzufügen und daraus eine Geschichte zu erschaffen". Da Lucas mittlerweile ins ländliche Frankreich gezogen ist und Valentina Magaletti sowie Susumu Mukai in London leben, verbinden sich die drei, indem sie Songs und Instrumentalfragmente in einem virtuellen Studio austauschen. Die geografische Distanz wird durch ihre kollektive Kreativität überbrückt, wobei jedes Mitglied als Multi-Instrumentalist seinen Beitrag leistet. Jeder Musiker bringt umfangreiche Erfahrung in Zusammenarbeit und Improvisation mit, wobei das Anhören und Bearbeiten von Studio-Sessions ein wesentlicher Bestandteil des kreativen Prozesses ist. Konzepte von Urheberschaft und Eigentumsrechten lösen sich in der Musik von Vanishing Twin auf, während die Mitglieder Instrumente tauschen und sich ganz dem Moment der Zusammenarbeit hingeben. Die ,Archive", die dem Albumtitel seinen Namen geben, werden zu Dokumenten der kollektiven Intelligenz des Trios. Die chaotische Energie von ,Archives" treibt Vanishing Twin in ungewohnte Formen und Richtungen. Außerhalb ihrer Komfortzonen findet das Trio neue Momente der Erleuchtung und Freude. Tief im Mix hörst du vielleicht, wie Magaletti zum Bass greift, Mukai unerwartet am Schlagzeug einspringt oder Lucas chamäleonartig durch die Lücken gleitet. ,Archives" verfeinert Vanishing Twins Modell des kollektiven Musizierens, bei dem Egos in spielerischen Mix-and-Match-Spielen in den Hintergrund treten und die Kreativität zwischen den drei Multi-Instrumentalisten fließt. Sie bewegen sich zwischen und außerhalb konventioneller Genrekategorien und reihen sich neben Weggefährten wie dem Tara Clerkin Trio und Still House Plants ein, wodurch sie die Vorstellung vom zeitgenössischen Musikensemble erweitern. Nach einem Jahrzehnt ihres Bestehens sind Vanishing Twin wandelbarer denn je.
"Just As I Am" – wer spät seine Karriere startet, kann sich bereits ein ausdrucksvolles Persönlichkeitsprofil erarbeitet haben, auch wenn es so wie bei Bill Withers zunächst nicht von Musik geprägt worden ist. Withers diente viele Jahre in der US-Marine, jobbte als Milchmann und installierte bei einem amerikanischen Flugzeugbauer Toiletten in Jets, während seine selbst gefertigten und fleißig verschickten Demo-Tonbänder bei den Plattenfirmen im Abfluss landeten. 1971 folgte der steile Aufstieg, als der erfolgreiche Producer Booker T. Jones ihn ins Schlepptau nahm und ihm Top-Musiker wie den Gitarristen Stephen Stills, den Drummer Al Jackson und Donald 'Duck' Dunn als Bassmann ins Studio stellte.
In seinem Debüt-Album zeigt Withers seine universellen und ausgereiften Fähigkeiten als Sänger, Komponist und Interpret, die er in späteren Aufnahmen kaum mehr übertraf. "Harlem", ein ungeschönter Milieu-Funk über die die New Yorker Slums, "Grandma’s Hands", der obligatorische Rückblick in die Kindheit und die gemütslastige Ballade "Ain’t No Sunshine" mit ihrem gebetsmühlenartigen im Off-Beat kreisenden »I know, I know …« sind freigelegte musikalische Jahresringe eines erfahrenen Mittdreißigers, der endlich zu Wort kommt. Zu dieser Schallplatte des großen Songwriters mit dem kleinen Repertoire gibt es keine Alternative.