Genre-defying Dutch death metal legends Pestilence have singled-out and re-recorded twelve emblematic anthems from across their 38-year career into "Levels of Perception". Patrick Mameli - whose signature vocal, guitar and songwriting skills constitute the hallmark of Pestilence - finds "Levels of Perception" to be a testament to the band's role in death metal's progression. Re-recording of the tracks has not only managed to breathe new life into them - half thanks to new line- up, and other half by implementing subtle changes which reflect Mameli's matured vision and refined with years of experience aesthetic - but also sets them apart from cheap, unimaginative compilations, by unifying the album's sound as befits a full-length release. "I've always wanted to do a best-of album, because it would mean that I've achieved something in the past; something that still has its value today," Mameli comments. "To be able to choose from songs that I composed in the distant past, transporting them into the now, with the line-up of the recordings that consisted of Michiel van der Plicht (drums), Rutger van Noordenburg (guitar) and Joost van der Graaf (bass) - I found this to be of great value and sheer awesomeness."
Genre-defying Dutch death metal legends Pestilence have singled-out and re-recorded twelve emblematic anthems from across their 38-year career into "Levels of Perception". Patrick Mameli - whose signature vocal, guitar and songwriting skills constitute the hallmark of Pestilence - finds "Levels of Perception" to be a testament to the band's role in death metal's progression. Re-recording of the tracks has not only managed to breathe new life into them - half thanks to new line- up, and other half by implementing subtle changes which reflect Mameli's matured vision and refined with years of experience aesthetic - but also sets them apart from cheap, unimaginative compilations, by unifying the album's sound as befits a full-length release. "I've always wanted to do a best-of album, because it would mean that I've achieved something in the past; something that still has its value today," Mameli comments. "To be able to choose from songs that I composed in the distant past, transporting them into the now, with the line-up of the recordings that consisted of Michiel van der Plicht (drums), Rutger van Noordenburg (guitar) and Joost van der Graaf (bass) - I found this to be of great value and sheer awesomeness."
Genre-defying Dutch death metal legends Pestilence have singled-out and re-recorded twelve emblematic anthems from across their 38-year career into "Levels of Perception". Patrick Mameli - whose signature vocal, guitar and songwriting skills constitute the hallmark of Pestilence - finds "Levels of Perception" to be a testament to the band's role in death metal's progression. Re-recording of the tracks has not only managed to breathe new life into them - half thanks to new line- up, and other half by implementing subtle changes which reflect Mameli's matured vision and refined with years of experience aesthetic - but also sets them apart from cheap, unimaginative compilations, by unifying the album's sound as befits a full-length release. "I've always wanted to do a best-of album, because it would mean that I've achieved something in the past; something that still has its value today," Mameli comments. "To be able to choose from songs that I composed in the distant past, transporting them into the now, with the line-up of the recordings that consisted of Michiel van der Plicht (drums), Rutger van Noordenburg (guitar) and Joost van der Graaf (bass) - I found this to be of great value and sheer awesomeness."
Der Gottvater des Industrial Metal dreht wieder auf! Und zwar primär die kreischenden E- Gitarren, die auch auf dem fünften Album nach der musikalischen Zeitenwende wie ein Hölleninferno lärmen, ohne dabei die musikalische DNA von Combichrist zu verleugnen. Denn das basale elektronische Setting behält Andy LaPlegua auf seinem neuen Album „CMBCRST“ selbstverständlich bei und zeigt damit allen Copycats einmal mehr, wie Wandeln zwischen musikalischen Welten wirklich funktioniert: Wird sich hier noch in räudigen Riffs gesuhlt, donnern dort bereits die derbsten Electro-Bässe und treiben damit jedem Abtrünnigen den Teufel mit dem Beelzebub aus. Exorzismus a la Combichrist! Denn einmal mehr reizen LaPleagua und seine Höllenhunde ihr musikalisches Alleinstellungsmerkmal mit brutaler Souveränität aus und wissen dabei ganz genau, womit sie die Rotte für bedingungslose Gefolgschaft füttern müssen. Only Death Is Immortal!
Armageddon Patronage verkörpert den immensen Antrieb einer Band, die auf Hochtouren läuft und ihre ganz eigene Mischung aus extremem Metal verfeinert. Nach einer Reihe von intensiven Festivalauftritten ist der Name Strychnos nun in aller Munde. Angetrieben von diesem enormen Schwung hat die Band unermüdlich gearbeitet, um Armageddon Patronage weniger als zwei Jahre nach ihrem Debüt aufzunehmen und zu veröffentlichen.
"Diese Veröffentlichung stellt eine natürliche Fortsetzung dessen dar, was A Mother's Curse begonnen haben", meint Bassist/Sänger Martin Leth Andersen. "Die Band versucht, die Schlüsselelemente des Debüts zu verfeinern und weiter voranzutreiben - sowohl in Bezug auf die Aggressivität als auch auf die atmosphärischeren Teile. Dieser Nachfolger zeigt auch eine Reihe neuer Details wie alternative Instrumentierung, Gesangsvariationen, Intros, Outros und ein paar bemerkenswerte Gastauftritte."
Es ist selten, dass sich eine Band mit jeder neuen Veröffentlichung so exponentiell verbessert. Verpasse Strychnos nicht... denn man weiß nie, wie lange der Untergrund sie noch halten kann!
Armageddon Patronage wurde von Lasse Ballade in den Kopenhagener Ballade Studios aufgenommen und gemischt und von keinem Geringeren als Necromorbus' berüchtigtem Tore Stjerna gemastert.
Der Gottvater des Industrial Metal dreht wieder auf! Und zwar primär die kreischenden E- Gitarren, die auch auf dem fünften Album nach der musikalischen Zeitenwende wie ein Hölleninferno lärmen, ohne dabei die musikalische DNA von Combichrist zu verleugnen. Denn das basale elektronische Setting behält Andy LaPlegua auf seinem neuen Album „CMBCRST“ selbstverständlich bei und zeigt damit allen Copycats einmal mehr, wie Wandeln zwischen musikalischen Welten wirklich funktioniert: Wird sich hier noch in räudigen Riffs gesuhlt, donnern dort bereits die derbsten Electro-Bässe und treiben damit jedem Abtrünnigen den Teufel mit dem Beelzebub aus. Exorzismus a la Combichrist! Denn einmal mehr reizen LaPleagua und seine Höllenhunde ihr musikalisches Alleinstellungsmerkmal mit brutaler Souveränität aus und wissen dabei ganz genau, womit sie die Rotte für bedingungslose Gefolgschaft füttern müssen. Only Death Is Immortal!
Die mit dem GRAMMY® Award ausgezeichnete Rockband Cage The Elephant meldet sich mit ihrem kommenden sechsten Studioalbums Neon Pill (17. Mai, RCA Records) zurück. Mit dem neuen Album beschreitet die aus Kentucky stammende sechsköpfige Band - die Brüder Matthew Shultz Gesang und Brad Shultz Gitarre, Daniel Tichenor Bass, Jared Champion Schlagzeug, Nick Bockrath Leadgitarre und Matthan Minster [Gitarre, Keyboards, Backing Vocals] - musikalisches Neuland, wobei sie ihre kompromisslose Kreativität und ihre wilden, kathartischen Performances beibehalten. "Neon Pill", produziert von John Hill, entstand bei Sessions auf der Sonic Ranch in El Paso, im Electric Lady in New York, im Sound Emporium in Nashville, im Echo Mountain in North Carolina und in Hills eigenem Studio in Los Angeles
Die mit dem GRAMMY® Award ausgezeichnete Rockband Cage The Elephant meldet sich mit ihrem kommenden sechsten Studioalbums Neon Pill (17. Mai, RCA Records) zurück. Mit dem neuen Album beschreitet die aus Kentucky stammende sechsköpfige Band - die Brüder Matthew Shultz Gesang und Brad Shultz Gitarre, Daniel Tichenor Bass, Jared Champion Schlagzeug, Nick Bockrath Leadgitarre und Matthan Minster Gitarre, Keyboards, Backing Vocals - musikalisches Neuland, wobei sie ihre kompromisslose Kreativität und ihre wilden, kathartischen Performances beibehalten. "Neon Pill", produziert von John Hill, entstand bei Sessions auf der Sonic Ranch in El Paso, im Electric Lady in New York, im Sound Emporium in Nashville, im Echo Mountain in North Carolina und in Hills eigenem Studio in Los Angeles
Die US Metal-Legende Warlord wurde im Jahre 1981 von Mark Zonder und William J. Tsamis gegründet. Ein Jahr später, 1982, erschien der Song "Lucifer's Hammer" (basierend auf einem Roman von Larry Niven und Jerry Pournelle) auf der prestigeträchtigen Compilation "Metal Massacre II". Als Resultat unterzeichneten Warlord einen Kontrakt bei Metal Blade Records und nahmen ihre erste Mini-LP auf. "Deliver Us" erblickte 1983 das Licht der Welt und gilt heute als Blaupause des "Epic Metal" (zusammen mit Manilla Road, Cirith Ungol und Brocas Helm gelten Warlord als Erfinder jenes Stils). Nach zwischenzeitlicher Auflösung erschien im Jahre 2002 das starke Comeback-Album "Rising Out Of The Ashes", erst elf Jahre später gefolgt von "The Holy Empire". "The Holy Empire" sollte das letzte Warlord-Studioalbum mit neuem Songmaterial bleiben, denn Bandgründer William J. Tsamis verstarb am 13. Mai 2021 im Alter von nur 60 Jahren. Allerdings erschien danach noch ein weiteres Warlord-Album, nämlich "The Hunt For Damien" im Jahre 2015. Darauf zu hören ist als Sänger Nicholas Leptos (u.a. auch bei Astronomikon, Prodigal Earth, Gangland und Diphteria tätig). Das jetzt erscheinende "Free Spirit Soar", welches auch zwei überarbeitete Nummern von Lordian Guard enthält, ist ein Tribut von Sänger Giles Lavery an das musikalische Erbe von Bill Tsamis. Er wird dabei unterstützt von Mark Zonder (Drums), Jimmy Waldo (Keyboards/Synthesizer), Phillip Bynoe (Bass) sowie Eric Juris (Gitarre). Alle Songs wurden zwischen März und September 2023 aufgenommen.
Giles Lavery, der auch als Produzent fungierte, erklärt die Entstehungsgeschichte des Albums im Detail: "Unser erklärtes Ziel als Band war es, diese Musik für Bill fertigstellen. Und das vorliegende Material erschien uns ohne Frage stark genug, um uns dazu zu inspirieren. Bill ist bei allen Gitarrenparts zu hören, bei denen es uns möglich war, sie von den ursprünglichen Demo-Recordings zu isolieren - ganz so wie die verbliebenen Beatles die Stimme von John Lennon vom einem alten Demo-Tape zu retten in der Lage waren. Der Großteil der Gitarrenpassagen auf "Free Spirit Soar" wird zwar von Eric gespielt, aber die gesamte Musik stammt aus der Feder von Bill. Und wir haben uns wirklich sehr darum bemüht, seine Arrangements möglichst originalgetreu umzusetzen."
Line-up: Giles Lavery - vocals Eric Juris - guitars Philip Bynoe - bass Jimmy Waldo - keys Mark Zonder - drums
Die US Metal-Legende Warlord wurde im Jahre 1981 von Mark Zonder und William J. Tsamis gegründet. Ein Jahr später, 1982, erschien der Song "Lucifer's Hammer" (basierend auf einem Roman von Larry Niven und Jerry Pournelle) auf der prestigeträchtigen Compilation "Metal Massacre II". Als Resultat unterzeichneten Warlord einen Kontrakt bei Metal Blade Records und nahmen ihre erste Mini-LP auf. "Deliver Us" erblickte 1983 das Licht der Welt und gilt heute als Blaupause des "Epic Metal" (zusammen mit Manilla Road, Cirith Ungol und Brocas Helm gelten Warlord als Erfinder jenes Stils). Nach zwischenzeitlicher Auflösung erschien im Jahre 2002 das starke Comeback-Album "Rising Out Of The Ashes", erst elf Jahre später gefolgt von "The Holy Empire". "The Holy Empire" sollte das letzte Warlord-Studioalbum mit neuem Songmaterial bleiben, denn Bandgründer William J. Tsamis verstarb am 13. Mai 2021 im Alter von nur 60 Jahren. Allerdings erschien danach noch ein weiteres Warlord-Album, nämlich "The Hunt For Damien" im Jahre 2015. Darauf zu hören ist als Sänger Nicholas Leptos (u.a. auch bei Astronomikon, Prodigal Earth, Gangland und Diphteria tätig). Das jetzt erscheinende "Free Spirit Soar", welches auch zwei überarbeitete Nummern von Lordian Guard enthält, ist ein Tribut von Sänger Giles Lavery an das musikalische Erbe von Bill Tsamis. Er wird dabei unterstützt von Mark Zonder (Drums), Jimmy Waldo (Keyboards/Synthesizer), Phillip Bynoe (Bass) sowie Eric Juris (Gitarre). Alle Songs wurden zwischen März und September 2023 aufgenommen.
Giles Lavery, der auch als Produzent fungierte, erklärt die Entstehungsgeschichte des Albums im Detail: "Unser erklärtes Ziel als Band war es, diese Musik für Bill fertigstellen. Und das vorliegende Material erschien uns ohne Frage stark genug, um uns dazu zu inspirieren. Bill ist bei allen Gitarrenparts zu hören, bei denen es uns möglich war, sie von den ursprünglichen Demo-Recordings zu isolieren - ganz so wie die verbliebenen Beatles die Stimme von John Lennon vom einem alten Demo-Tape zu retten in der Lage waren. Der Großteil der Gitarrenpassagen auf "Free Spirit Soar" wird zwar von Eric gespielt, aber die gesamte Musik stammt aus der Feder von Bill. Und wir haben uns wirklich sehr darum bemüht, seine Arrangements möglichst originalgetreu umzusetzen."
Line-up: Giles Lavery - vocals Eric Juris - guitars Philip Bynoe - bass Jimmy Waldo - keys Mark Zonder - drums
Limited
Die drei ??? Ermitteln für einen berühmten Rockstar und lauschen der Melodie der Rache. Können die Detektive Licht ins Dunkel bringen? Als Peter Journey die drei ??? Um Hilfe bittet, sind die Detektive hellauf begeistert, denn PJ ist eine echte Rocklegende. In der Ferienanlage des Musikers herrscht Chaos: Eine wertvolle Bassgitarre wurde gestohlen und ein Gast brutal niedergeschlagen. Justus, Peter und Bob buchen sich kurzerhand selbst ein Zimmer im Hotel und stoßen auf ein dunkles Geheimnis der Vergangenheit.
Limited
Die drei ??? Ermitteln für einen berühmten Rockstar und lauschen der Melodie der Rache. Können die Detektive Licht ins Dunkel bringen? Als Peter Journey die drei ??? Um Hilfe bittet, sind die Detektive hellauf begeistert, denn PJ ist eine echte Rocklegende. In der Ferienanlage des Musikers herrscht Chaos: Eine wertvolle Bassgitarre wurde gestohlen und ein Gast brutal niedergeschlagen. Justus, Peter und Bob buchen sich kurzerhand selbst ein Zimmer im Hotel und stoßen auf ein dunkles Geheimnis der Vergangenheit.
Gordan machen Musik zwischen Expressivität und Abstraktion. Ihre Stücke sind nicht durch starre formale Strukturen begrenzt. Vielmehr handelt es sich um offene Prozesse, die einen Verlust des Zeitgefühls bewirken. Reduzierte Arrangements und ausdrucksstarker Gesang verbinden sich zu einem kraftvollen musikalischen Ganzen. Diese Band schafft etwas Neues aus Minimalismus, Intensität und der reichen Gesangstradition des Balkans. Als Down in the Meadow, das erste Album von Gordan, im Oktober 2021 bei Morphine Records veröffentlicht wurde, wurde es von Kritikern und Publikum gleichermaßen gefeiert. Nun legt das Trio sein zweites, noch radikaleres Album vor. Auf dieser neuen Veröffentlichung spiegeln Gordan die Mystik von Legenden und Geschichten aus den Balkanländern mit kontrolliertem Feedback, hypnotischem Bass, ausdrucksstarkem Schlagzeugspiel und dem einzigartigen Gesang von Svetlana Spajic. Schlagzeuger Andi Stecher verzichtet auf jegliche Ausschmückung und spielt gleichzeitig abwechslungsreich und konzentriert. Souverän und mit hervorragender Technik ist er der Motor des Bandsounds. Seine stilistische Flexibilität zeugt von einer profunden Kenntnis der globalen Musikgeschichte. Guido Möbius spielt Bassgitarre und verschiedene elektronische Klangerzeuger. Außerdem provoziert er mit Gitarrenverstärker, Mikrofon und Effekten Rückkopplungen. Diese mal sphärischen, mal sehr konkreten Klänge interagieren mit der Stimme von Svetlana Spajic. Gesang und Rückkopplung umkreisen einander in flüchtiger, sich ständig verändernder Harmonie.
Red Rot ist die Extrem-Metal-Band von Luciano Lorusso George und Davide Tiso, ehemals Ephel Duath, und ihr Folgealbum "Borders of Mania" ist ein
unerbittliches Werk von technischer Schönheit und knüppelnder Anmut. Red Rot ist eine physische Band, die einen direkt in den Bauch trifft, sobald
man auf Play drückt. Als Luciano und Davide beschlossen, die Band zu gründen, hatten sie diesen großen, rauen Sound im Kopf: Die Essenz von Red
Rot war schon lebendig, bevor die Songs geschrieben waren. Dröhnende Gitarren, die den Zuhörer wie ein Sack Ziegelsteine attackieren, natürlich
klingende Extrem-Metal-Schlagzeuger, ein schwerer, runder Bass, der Gitarren und Schlagzeug miteinander verbindet, und eine Stimme, die wie eine
verrückte Predigt wirkt, die in deinem Kopf in einer Schleife läuft. Red Rot hat auch einen gebrochenen, maskulinen Sinn für Untergang. Es ist die Art
von Dunkelheit, die greifbar und direkt in deinem Gesicht ist. Die fünfzehn Songs auf "Borders of Mania" sind musikalisch intensiv, roh und
leidenschaftlich, aber mit einer facettenreichen Eleganz, die Red Rot für Fans von radikaler und harter Musik quer durch das Spektrum interessant
macht.
"Look to the East, Look to the West", das neue Album von Camera Obscura, ist eine Offenbarung. Die von Tracyanne Campbell geleitete Band hat sich wieder mit dem Produzenten Jari Haapalainen zusammengetan und ein Album geschaffen, das daran erinnert, warum die langjährigen Fans sie seit Jahrzehnten heiß und innig lieben, und das gleichzeitig ihr bisher anspruchsvollstes Werk ist. Es ist auch das am härtesten umkämpfte Album in der Karriere von Camera Obscura. Nach dem Tod von Gründungsmitglied, Keyboarder und Freund Carey Lander im Jahr 2015 (an den der vorletzte Track "Sugar Almond" gerichtet ist), ging die Band in eine längere Pause. Sie blieben in Kontakt, aber ihr Status war ungewiss. Nachdem sie eingeladen worden waren, im Rahmen von Belle & Sebastians Kreuzfahrtfestival Boaty Weekender 2019 aufzutreten, kündigten sie ihre Rückkehr an. Donna Maciocia (Keyboards und Gesang) stieß bei diesen Shows zu den Gründungsmitgliedern Kenny McKeeve (Gitarre und Gesang), Gavin Dunbar (Bass) und Lee Thomson (Schlagzeug und Perkussion) und ist seitdem Songwriting-Partnerin von Campbell. Aufgenommen im selben Raum, in dem Queen "Bohemian Rhapsody" schrieb, fühlt sich "Look to the East, Look to the West" groß an, eine Breitwand-Neuinterpretation des Camera Obscura-Sounds, bei der die Band paradoxerweise zu den Grundlagen zurückkehrte - es gibt keine Streicher- oder Bläserarrangements, der Schwerpunkt liegt auf Klavier, Synthesizern, Hammond-Orgel und Drumcomputern, und, was vielleicht am auffälligsten ist, die Gruppe hat den Hallschleier fallen lassen, der ihre früheren Alben charakterisierte. Der Hauch von Country und Soul, der Camera Obscuras barocke Interpretation von Popmusik so bittersüß macht, war noch nie so offensichtlich - die Gitarren schimmern in die Ferne, die Tasten spuken, und Campbells Stimme sucht nach dem Herzen, reflektiert über Liebe, Verlust und den Lauf der Zeit. "Look to the East, Look to the West" ist Camera Obscura in seiner besten und eindrucksvollsten Form, ein Album, das den emotionalen Kern des Hörers völlig neu ordnet und ihn gleichzeitig traurig und beschwingt zurücklässt. Der Katalog von Camera Obscura ist voll von Liedern, die Menschen als lebensverändernd bezeichnen, Lieder, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten werden. "Look to the East, Look to the West" hat 11 davon zu bieten.
Galaxy Vinyl-
blue + white vinyl pressed galaxy effect in a gatefold jacket with lyrics.
"Look to the East, Look to the West", das neue Album von Camera Obscura, ist eine Offenbarung. Die von Tracyanne Campbell geleitete Band hat sich wieder mit dem Produzenten Jari Haapalainen zusammengetan und ein Album geschaffen, das daran erinnert, warum die langjährigen Fans sie seit Jahrzehnten heiß und innig lieben, und das gleichzeitig ihr bisher anspruchsvollstes Werk ist. Es ist auch das am härtesten umkämpfte Album in der Karriere von Camera Obscura. Nach dem Tod von Gründungsmitglied, Keyboarder und Freund Carey Lander im Jahr 2015 (an den der vorletzte Track "Sugar Almond" gerichtet ist), ging die Band in eine längere Pause. Sie blieben in Kontakt, aber ihr Status war ungewiss. Nachdem sie eingeladen worden waren, im Rahmen von Belle & Sebastians Kreuzfahrtfestival Boaty Weekender 2019 aufzutreten, kündigten sie ihre Rückkehr an. Donna Maciocia (Keyboards und Gesang) stieß bei diesen Shows zu den Gründungsmitgliedern Kenny McKeeve (Gitarre und Gesang), Gavin Dunbar (Bass) und Lee Thomson (Schlagzeug und Perkussion) und ist seitdem Songwriting-Partnerin von Campbell. Aufgenommen im selben Raum, in dem Queen "Bohemian Rhapsody" schrieb, fühlt sich "Look to the East, Look to the West" groß an, eine Breitwand-Neuinterpretation des Camera Obscura-Sounds, bei der die Band paradoxerweise zu den Grundlagen zurückkehrte - es gibt keine Streicher- oder Bläserarrangements, der Schwerpunkt liegt auf Klavier, Synthesizern, Hammond-Orgel und Drumcomputern, und, was vielleicht am auffälligsten ist, die Gruppe hat den Hallschleier fallen lassen, der ihre früheren Alben charakterisierte. Der Hauch von Country und Soul, der Camera Obscuras barocke Interpretation von Popmusik so bittersüß macht, war noch nie so offensichtlich - die Gitarren schimmern in die Ferne, die Tasten spuken, und Campbells Stimme sucht nach dem Herzen, reflektiert über Liebe, Verlust und den Lauf der Zeit. "Look to the East, Look to the West" ist Camera Obscura in seiner besten und eindrucksvollsten Form, ein Album, das den emotionalen Kern des Hörers völlig neu ordnet und ihn gleichzeitig traurig und beschwingt zurücklässt. Der Katalog von Camera Obscura ist voll von Liedern, die Menschen als lebensverändernd bezeichnen, Lieder, die sie ihr ganzes Leben lang begleiten werden. "Look to the East, Look to the West" hat 11 davon zu bieten.
BRUME (ausgesprochen wie das englische Wort "Broom") sind der lebende Beweis dafür, dass es auch in Kalifornien nicht nur Sonnenschein und Easy-Living gibt. Das aus San Francisco stammende Quartett verschmilzt Doom Metal, Gothic und Indie Rock zu einer oft monolithischen, aber ebenso auch zerbrechlich wirkenden Mischung aus harter Schwere, die von der dunklen Seite der Musik kommt. Nach einem Jahrzehnt verlockender Sounds und Gänsehaut-Crescendi treiben BRUME die Klangexperimente und spannenden Genre-Umdeutungen auf ihrem dritten Album "Marten" einen großen Schritt weiter voran. Die Erweiterung zum Vierer mit Jackie Perez Gratz an Cello und Gesang eröffnet den Kaliforniern einen Kosmos neuer Möglichkeiten, den sie zielstrebig erkunden. Durch das Verweben von aufsteigenden Melodien mit melancholischem Doom Pop entstehen Songs, die gleichermaßen intim und eindringlich, wie auch massiv und kraftvoll sind. BRUME gründeten sich im Jahr 2014 ursprünglich als Trio. Gitarrist Jamie McCathie aus Bristol, England kam musikalisch mit der Bassistin und Sängerin Susie McMullan aus Baton Rouge, Louisiana zusammen, nachdem die Beiden ihre gemeinsame Leidenschaft für Trip-Hop und Sludge entdeckt hatten. Die Besetzung wurde bald darauf von Jordan Perkins-Lewis am Schlagzeug vervollständigt, der mit seinem reichhaltigen und experimentellen Schlagzeugstil den Grundstein für die Studioaufnahmen der frisch gegründeten Band legte. Mit ihren Doom Metal Alben "Rooster" (2017) und "Rabbits" (2019) nahm das Trio schnell Fahrt auf, wobei ersteres von The Ripple Effect zum "Album des Jahres" gekürt wurde und letzteres den ersten Platz auf der "Best of 2019"-Liste von Wonderbox Metal einnahm. BRUME hinterließen auch auf der Bühne ihre Spuren und traten unter anderem sowohl beim Desertfest 2017 in London als auch im Jahr 2019 beim Desertfest New York und SXSW auf. Mit "Marten" machen BRUME einen mutigen Schritt in Richtung ihrer musikalischen Zukunft, indem sie zuerst sich selbst und nun auch ihre Zuhörer herausfordern, sich von vertrauten Sounds zu anspruchsvolleren, weniger vertrauten Klangräumen zu bewegen.
BRUME (ausgesprochen wie das englische Wort "Broom") sind der lebende Beweis dafür, dass es auch in Kalifornien nicht nur Sonnenschein und Easy-Living gibt. Das aus San Francisco stammende Quartett verschmilzt Doom Metal, Gothic und Indie Rock zu einer oft monolithischen, aber ebenso auch zerbrechlich wirkenden Mischung aus harter Schwere, die von der dunklen Seite der Musik kommt. Nach einem Jahrzehnt verlockender Sounds und Gänsehaut-Crescendi treiben BRUME die Klangexperimente und spannenden Genre-Umdeutungen auf ihrem dritten Album "Marten" einen großen Schritt weiter voran. Die Erweiterung zum Vierer mit Jackie Perez Gratz an Cello und Gesang eröffnet den Kaliforniern einen Kosmos neuer Möglichkeiten, den sie zielstrebig erkunden. Durch das Verweben von aufsteigenden Melodien mit melancholischem Doom Pop entstehen Songs, die gleichermaßen intim und eindringlich, wie auch massiv und kraftvoll sind. BRUME gründeten sich im Jahr 2014 ursprünglich als Trio. Gitarrist Jamie McCathie aus Bristol, England kam musikalisch mit der Bassistin und Sängerin Susie McMullan aus Baton Rouge, Louisiana zusammen, nachdem die Beiden ihre gemeinsame Leidenschaft für Trip-Hop und Sludge entdeckt hatten. Die Besetzung wurde bald darauf von Jordan Perkins-Lewis am Schlagzeug vervollständigt, der mit seinem reichhaltigen und experimentellen Schlagzeugstil den Grundstein für die Studioaufnahmen der frisch gegründeten Band legte. Mit ihren Doom Metal Alben "Rooster" (2017) und "Rabbits" (2019) nahm das Trio schnell Fahrt auf, wobei ersteres von The Ripple Effect zum "Album des Jahres" gekürt wurde und letzteres den ersten Platz auf der "Best of 2019"-Liste von Wonderbox Metal einnahm. BRUME hinterließen auch auf der Bühne ihre Spuren und traten unter anderem sowohl beim Desertfest 2017 in London als auch im Jahr 2019 beim Desertfest New York und SXSW auf. Mit "Marten" machen BRUME einen mutigen Schritt in Richtung ihrer musikalischen Zukunft, indem sie zuerst sich selbst und nun auch ihre Zuhörer herausfordern, sich von vertrauten Sounds zu anspruchsvolleren, weniger vertrauten Klangräumen zu bewegen.
Hana Vus "kontemplativer Indie-Pop fängt die Desillusionierung des jungen Erwachsenseins ein", schreibt der NME. Ihre neue LP Romanticism unterstreicht dieses Gefühl als ein Coming-of-Age-Werk, das die Vergänglichkeit der Jugend betrauert und nach einem Sinn sucht. Die in LA geborene Songwriterin macht seit der High School Musik und hat bereits ein Debütalbum und mehrere EPs mit glühenden, grüblerischen Hymnen voller Abstraktion und Emotionen veröffentlicht. Bei ihren früheren Arbeiten hat Vu immer wieder Feedback erhalten, aber für die Entwicklung von Romanticism hat sie sich von der Außenwelt abgeschirmt, um ihre eigene Vision zu bewahren. Das Ergebnis ist eine einheitliche Sammlung von Songs, die vor Tiefe und Intimität nur so strotzen. Die üppigen und lauten Songs erinnern sowohl an gitarrenlastigen Indie-Rock der späten Achtzigerjahre als auch an futuristisch anmutende Synthie-Bass-Schichten. Sie pulsieren vor Bedeutung und schütteln sich vor Verspieltheit, getragen von ihrer kraftvollen, sonoren Stimme und unterstrichen durch das von der Romantik inspirierte Artwork der Platte.
Nach zwei von der Kritik hochgelobten Alben, zahlreichen Mini-LPs, EPs und Singles kehrt das Londoner Trio Girls In Synthesis mit seinem neuen Statement, dem dritten Album "Sublimation", zurück. Wenn du dachtest, du kennst GIS bereits, dann irrst Du Dich diesmal vielleicht.GIS gehen weiter und haben eine düstere und intensive, aber dennoch melodische Sammlung von Tracks erschaffen, ihre Interpretation einer kantigen Pop-Platte. Der Opener 'Lights Out' besteht aus zwei Teilen; der erste ist ein Barrett-eskes Gesangs- und Gitarren-Lamento über Schlafmangel, das über eine von 'Faust Tapes' beeinflusste Freeform-Noise-Sektion in einen stampfenden, hochintensiven Showdown übergeht. In Songs wie "Deceit", "We Are Here" und "Picking Things Out Of The Air" zeigt sich die Gruppe von ihrer melodischsten Seite, indem sie einige der chaotischen Noise-Elemente ihres charakteristischen Sounds auf ein Minimum reduziert und leidenschaftliche, schwebende Vocals und Keyboard-Melodien in den Vordergrund stellt. Ihr Markenzeichen, das treibende Schlagzeug und der Bass, ist besonders bei den Stücken "I Judge Myself" und "Corrupting Memories" zu hören, wird aber durch intensive, vom frühen Gothic beeinflusste Keyboardlinien ergänzt, die Einflüsse aus den späten 1970ern/frühen 1980ern mit der zeitgenössischen GIS-Intensität in Einklang bringen. Die langsam sich steigernden Tracks 'I Was Never There' und 'The Prefix' bauen mit spärlichen Arrangements und kreisenden, spiralförmigen Outros Spannung und Atmosphäre auf, während die Band im abschließenden 'A Damning Lesson' zu ihrer intensiven, knüppelnden Soundwand zurückkehrt, nur um sie in eine verschwommene, hallende Drum-Machine zu schicken, die an die frühen Arbeiten von Cabaret Voltaire erinnert. Nächstes Kapitel, nächstes Level für GIS!
Nach zwei von der Kritik hochgelobten Alben, zahlreichen Mini-LPs, EPs und Singles kehrt das Londoner Trio Girls In Synthesis mit seinem neuen Statement, dem dritten Album "Sublimation", zurück. Wenn du dachtest, du kennst GIS bereits, dann irrst Du Dich diesmal vielleicht.GIS gehen weiter und haben eine düstere und intensive, aber dennoch melodische Sammlung von Tracks erschaffen, ihre Interpretation einer kantigen Pop-Platte. Der Opener 'Lights Out' besteht aus zwei Teilen; der erste ist ein Barrett-eskes Gesangs- und Gitarren-Lamento über Schlafmangel, das über eine von 'Faust Tapes' beeinflusste Freeform-Noise-Sektion in einen stampfenden, hochintensiven Showdown übergeht. In Songs wie "Deceit", "We Are Here" und "Picking Things Out Of The Air" zeigt sich die Gruppe von ihrer melodischsten Seite, indem sie einige der chaotischen Noise-Elemente ihres charakteristischen Sounds auf ein Minimum reduziert und leidenschaftliche, schwebende Vocals und Keyboard-Melodien in den Vordergrund stellt. Ihr Markenzeichen, das treibende Schlagzeug und der Bass, ist besonders bei den Stücken "I Judge Myself" und "Corrupting Memories" zu hören, wird aber durch intensive, vom frühen Gothic beeinflusste Keyboardlinien ergänzt, die Einflüsse aus den späten 1970ern/frühen 1980ern mit der zeitgenössischen GIS-Intensität in Einklang bringen. Die langsam sich steigernden Tracks 'I Was Never There' und 'The Prefix' bauen mit spärlichen Arrangements und kreisenden, spiralförmigen Outros Spannung und Atmosphäre auf, während die Band im abschließenden 'A Damning Lesson' zu ihrer intensiven, knüppelnden Soundwand zurückkehrt, nur um sie in eine verschwommene, hallende Drum-Machine zu schicken, die an die frühen Arbeiten von Cabaret Voltaire erinnert. Nächstes Kapitel, nächstes Level für GIS!
Die Liverpooler YOBS veröffentlichen ihr selbstbetiteltes Debütalbum am 3. Mai 2024 über Fuzz Club und folgen damit ihrer ersten Doppelsingle "Fortune Teller b/w Cemetery Man", mit der die vierköpfige Band die Szene mit einem herrlich schmutzigen und hedonistischen Feuerwerk betrat.
Das Clash Magazine schrieb über YOBS: "Schädelzerschmetternde Riffs und halluzinogene Effekte". YOBS liefern primitive Garage-Punk/Noise-Rock-Salven, die mit erschlagender Intensität vorbeirasen. Auf den zehn Tracks des Albums und der
rasanten 26-minütigen Spielzeit schwelgt die Band in einem rauen, spaßigen Rock'n'Roll, der deine Knochen genauso zum Vibrieren bringt wie deine Lautsprecher. YOBS, die aus den Trümmern der inzwischen aufgelösten Liverpooler Bands Weird Sex und Ohmns entstanden sind, wurden 2022 gegründet und bestehen aus Joey Ackland (Gesang), Alex Smith (Bass/Gesang), Michael Quinlan (Gitarre/Gesang) und George Gebbie (Schlagzeug).
Ihr Debütalbum, das sie in vier Tagen in den Hackney Road Studios mit James Aparicio aufgenommen haben, ist das Ergebnis eines Jahres 2023, in dem sie mit Bands wie A Place To Bury Strangers, Mark Sultan, C.O.F.F.I.N, Alien Nosejob und anderen raue, ohrenbetäubende Shows gespielt haben.
Ineinander verwobene Hammondorgel-Riffs, schwere E-Gitarren und melodische Basslinien machen Nucleus zu einem besonderen Erlebnis - die ungewöhnlichen Taktarten machen es zu einer akustischen Lobotomie! Gepresst auf weißem Vinyl! Die Ursprünge von Nucleus liegen in der Torontoer Combo The Lords Of London aus den späten 60er Jahren. Sie waren eine beliebte Live-Attraktion und traten bei der Canadian National Exhibition neben The Guess Who und Kensington Market sowie US-Bands wie Moby Grape auf. Obwohl sie kleinere kanadische Hits hatten, gelang ihnen der Durchbruch in den USA nicht, und im September 1968 entwickelten sie sich zu einer anderen Art von Band. Sie änderten ihren Namen in Nucleus und nahmen in tagelangen Proben einen jazzigeren, improvisierteren Ansatz auf, um ihre einzige LP mit ausschließlich eigenen Songs aufzunehmen. Ihr Sound reicht vom verrückten "Jenny Wakes Up" bis zum intensiven "Communication". Das Album wurde im April 1969 veröffentlicht (die Veröffentlichung wurde kurzzeitig durch eine "technische Komplikation" verzögert, wie Billboard es nannte) und erregte beträchtliches Kultinteresse, wobei die Single-Version von "Communication" im Untergrund viel gespielt wurde.
The opening line of Emily Dickinson’s short poem ‘‘Hope’ is the thing with feathers’ inspired the central image of Emily Barker’s new single ‘Feathered Thing’, written while she navigated cumulative grief.
When Barker was first introduced to producer Luke Potashnick (Gabrielle Aplin, Jack Savoretti, Katie Melua) in May 2022, she brought with her a full album’s worth of songs. But after visiting Potashnick’s storied studio, The Wool Hall and hearing his ambitious production ideas, she was inspired to write one more song.
“I also needed to process some heavy news” she comments. Barker and her husband Lukas Drinkwater had been trying to start a family. Following a couple of failed IVF cycles (and other “starts that we’d lost”), they investigated adoption and had decided to relocate to Australia to be closer to Barker’s family.
“It felt like we couldn’t work out what we wanted, but we finally reached a point where we both felt at peace with not having kids,” Barker recalls. “It had been an incredibly intense time, coinciding with a house move and the pandemic.”
And then Barker found she was pregnant. “We’d done all these things to try to make it happen, and then it happened naturally (and against all biological odds). Having previously navigated losses throughout our pregnancy journey, we now had to get our heads around what having this new person in our lives might look like - emotionally and practically.”
Soon after work began on the album, Barker had a miscarriage.
“Songwriting has always been a way of processing throughout my life.” Barker reveals how the new song came quickly as she sat at her piano at home. She shared an early version with Potashnick and remembers him politely asking, “Do you mind telling me what this is about?”
“I think I’d left it too abstract, initially,” she reflects. “It was difficult to open up about the miscarriage, but Luke was very supportive and encouraged me to dig a little deeper without necessarily being specific. I revisited the lyrics, and the result is much stronger.”
“I went to the burnt-out woods/ A tourist with some damaged goods/ Remembered how the trees withstood fires before…”
“The opening line is a metaphor for knowing that I’ll get through this,” Barker clarifies. “It’s about recovery and hope, allowing yourself both the space to grieve and permission to move on”. But Barker’s optimism is never misplaced – she knows the imprint of imagined futures and lost children are carried in hearts and minds forever:
“It’s so hard to let go, wanted to know wanted to know you …”
“I think that it's important to share and normalise these stories, which are all too common, yet not openly spoken about. People hide their pain and don’t want to burden friends and family. I think behind all this anguish, there’s a deep, often untold story.”
Now that Barker is settled back in Western Australia, she’s embracing being an auntie. “I’ve got three younger siblings over here who I’m close to, and they all have kids,” she enthuses. “I look after my brother's kids, aged two and five, one morning a week.”
Recorded - along with the entirety of the new album - at The Wool Hall, ‘Feathered Thing’ begins gently, with oscillating piano and distant drums, until the arrangement gradually transforms into an instrumental dervish of vibrant strings, bass drones and cymbal crashes. Throughout, Barker’s vocals float tantalisingly like a slipstreaming feather.
Watch the video, filmed at The Wool Hall here. The Wool Hall is a studio in Beckington, Somerset, set up by Tears for Fears in the 1980s and used by artists including The Smiths, Pretenders, Joni Mitchell and many more.
Emily Barker is an award-winning singer-songwriter, best known as the writer and performer of the theme to the hugely successful BBC crime drama ‘Wallander’ starring Kenneth Branagh.
Her last album, 2020's ‘A Dark Murmuration of Words’, was produced by Greg Freeman and recorded at StudiOwz, a converted chapel in the Welsh countryside. Lyrically probing, by turns both dark and optimistic, Barker searches for meaning through the deafening clamour of fake news and algorithmically filtered conversation, delivering a timely exploration of the grand themes of our age. It garnered widespread acclaim, with Uncut calling it “…a kind of Australian equivalent of PJ Harvey’s Let England Shake”.
Barker has released music and toured as a solo artist as well as with various bands and collaborations, most notably her long association with Frank Turner, and has written for TV and film, including composing the soundtrack for Jake Gavin’s lauded debut feature ‘Hector’ starring Peter Mullan and Keith Allen.
‘Fragile as Humans’ is scheduled for release on May 3rd 2024 through Everyone Sang/Kartel Music Group. The album will also feature earlier singles: the vast, cinematic ‘Wild to be Sharing This Moment’ and the meditative, crestfallen ‘Loneliness’.
Tanz ist das zentrale Thema des fünften Studioalbums "Fearless Movement" von Kamasi Washington. Dass er sich dem Tanz zuwendet und das Publikum mitnimmt, ist eine natürliche Weiterentwicklung von Washingtons fortwährender Beschäftigung mit Musik als Mittel der zwischenmenschlichen Verbindung. "The Epic" von 2015 und "Heaven and Earth" von 2018 waren Alben, die Genregrenzen überwunden haben und eine neue Generation in die Jazz Musik einführte. Beide Platten waren musikalischen Epen mit viel Chor und Streichern, "Fearless Movement" hingegen bietet etwas anderes. Es klingt immer noch gewaltig, aber rhythmischer - denn dieses Mal hat er den Rap in seinen musikalischen Kosmos geholt. "Die Welt ist stehen geblieben, aber ich habe definitiv nicht aufgehört", sagt Washington. "Fearless Movement" begann in den Tagen der globalen Pandemie. "Meine Tochter wurde genau in der Mitte davon geboren. Das sind zwei ziemlich große und monumentale Dinge, die gleichzeitig passieren". Das Elternsein hat Washington ein neues Gefühl der Dankbarkeit gegeben. Während die Tourneen pausierten, verbrachten sie die ersten Jahre damit, gemeinsam Washingtons Lieblingsplatten von John Coltrane, Ornette Coleman und Eric Dolphy zu hören. "Ich wollte ihr all die beste Musik zeigen", sagt er. Und eines Tages, als sie knapp zwei Jahre alt war, fiel ihr eine Melodie ein. "Wir spielten auf dem Klavier, und sie spielte sie einfach immer wieder", sagt er. Aus dieser Melodie wurde der Song "Asha The First". Washington und seine langjährigen Bandmitglieder nahmen die Melodie auf und ließen einige Lücken offen, die ein potenzieller Gast füllen sollte. " In Leimert Park, wo ich aufgewachsen bin, ist die Schnittmenge zwischen Jazz und Hip-Hop sehr groß". Also zog er Taj und Ras Austin hinzu, das Rap-Duo Coast Contra und Söhne des L.A.-Rappers Ras Kass, die er beim Herumstöbern auf YouTube entdeckt hatte. Washingtons langjähriger Freund und Kollaborateur Thundercat ist ebenfalls auf "Asha The First" zu hören. Washington ist nicht der Einzige, der auf "Fearless Movement" mit den Konventionen bricht. Andre 3000, der vielleicht beste Stilist des Rap, spielt sein allererstes Flötenfeature auf "Dream State". "Fearless Movement" vermittelt ein Gefühl der Verbundenheit, das Washingtons Arbeit über die Zeit hinweg mit der Black Music in L.A. verbindet - von der Vergangenheit über die Gegenwart bis zur Zukunft. Auf dem entspannten und funkigen "Get Lit", bei dem es darum geht, das Licht in jedem von uns zu nutzen, um unsere Gemeinschaften aufzubauen, bringt Washington den legendären Bandleader George Clinton und den Rapper D Smoke für einen der coolsten Tracks des Albums zusammen. Dieses Ethos der Elastizität und der Möglichkeiten erstreckt sich auch auf die Mitglieder von Washingtons Band, von denen einige auf dem Album zu hören sind. Unter ihnen auch Sängerin Patrice Quinn, Saxophonist Terrace Martin, Bassist Thundercat und Schlagzeuger Ronald Bruner Jr., DJ Battlecat und BJ The Chicago Kid. Die stetige Bewegung und Flexibiltät verleiht den neuen Songs eine gewisse Geschmeidigkeit, sowohl thematisch als auch musikalisch.
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Tanz ist das zentrale Thema des fünften Studioalbums "Fearless Movement" von Kamasi Washington. Dass er sich dem Tanz zuwendet und das Publikum mitnimmt, ist eine natürliche Weiterentwicklung von Washingtons fortwährender Beschäftigung mit Musik als Mittel der zwischenmenschlichen Verbindung. "The Epic" von 2015 und "Heaven and Earth" von 2018 waren Alben, die Genregrenzen überwunden haben und eine neue Generation in die Jazz Musik einführte. Beide Platten waren musikalischen Epen mit viel Chor und Streichern, "Fearless Movement" hingegen bietet etwas anderes. Es klingt immer noch gewaltig, aber rhythmischer - denn dieses Mal hat er den Rap in seinen musikalischen Kosmos geholt. "Die Welt ist stehen geblieben, aber ich habe definitiv nicht aufgehört", sagt Washington. "Fearless Movement" begann in den Tagen der globalen Pandemie. "Meine Tochter wurde genau in der Mitte davon geboren. Das sind zwei ziemlich große und monumentale Dinge, die gleichzeitig passieren". Das Elternsein hat Washington ein neues Gefühl der Dankbarkeit gegeben. Während die Tourneen pausierten, verbrachten sie die ersten Jahre damit, gemeinsam Washingtons Lieblingsplatten von John Coltrane, Ornette Coleman und Eric Dolphy zu hören. "Ich wollte ihr all die beste Musik zeigen", sagt er. Und eines Tages, als sie knapp zwei Jahre alt war, fiel ihr eine Melodie ein. "Wir spielten auf dem Klavier, und sie spielte sie einfach immer wieder", sagt er. Aus dieser Melodie wurde der Song "Asha The First". Washington und seine langjährigen Bandmitglieder nahmen die Melodie auf und ließen einige Lücken offen, die ein potenzieller Gast füllen sollte. " In Leimert Park, wo ich aufgewachsen bin, ist die Schnittmenge zwischen Jazz und Hip-Hop sehr groß". Also zog er Taj und Ras Austin hinzu, das Rap-Duo Coast Contra und Söhne des L.A.-Rappers Ras Kass, die er beim Herumstöbern auf YouTube entdeckt hatte. Washingtons langjähriger Freund und Kollaborateur Thundercat ist ebenfalls auf "Asha The First" zu hören. Washington ist nicht der Einzige, der auf "Fearless Movement" mit den Konventionen bricht. Andre 3000, der vielleicht beste Stilist des Rap, spielt sein allererstes Flötenfeature auf "Dream State". "Fearless Movement" vermittelt ein Gefühl der Verbundenheit, das Washingtons Arbeit über die Zeit hinweg mit der Black Music in L.A. verbindet - von der Vergangenheit über die Gegenwart bis zur Zukunft. Auf dem entspannten und funkigen "Get Lit", bei dem es darum geht, das Licht in jedem von uns zu nutzen, um unsere Gemeinschaften aufzubauen, bringt Washington den legendären Bandleader George Clinton und den Rapper D Smoke für einen der coolsten Tracks des Albums zusammen. Dieses Ethos der Elastizität und der Möglichkeiten erstreckt sich auch auf die Mitglieder von Washingtons Band, von denen einige auf dem Album zu hören sind. Unter ihnen auch Sängerin Patrice Quinn, Saxophonist Terrace Martin, Bassist Thundercat und Schlagzeuger Ronald Bruner Jr., DJ Battlecat und BJ The Chicago Kid. Die stetige Bewegung und Flexibiltät verleiht den neuen Songs eine gewisse Geschmeidigkeit, sowohl thematisch als auch musikalisch.
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Bacao Rhythm & Steel Band, die mysteriöse Steel Pan Band aus Hamburg, hat sich weltweit einen Kultstatus erspielt. Mit einer Reihe von klassischen 7" Singles und drei hochgelobten Alben haben sie die Messlatte für sich selbst hoch gelegt, die sie mit diesem neuen Werk noch weiter nach oben schieben wollen. Auf ihrem vierten Album BRSB sind Bacao zurück mit mehr vom Gleichen, aber mehr vom Gleichen ist bei ihnen von Natur aus anders. Sie covern Songs aus verschiedenen Genres, von Megahits bis hin zu Underground-Songs, und machen sie sich mit ihrer einzigartigen Herangehensweise an die traditionellen Steel Pans aus Trinidad und Tobago zu eigen. Während ein Teil des Reizes eines neuen Bacao Rhythm & Steel Band-Albums darin besteht, herauszufinden, welche Songs sie covern, ist es ebenso faszinierend zu sehen, welche originellen Melodien sie ausgeheckt haben – denn dieses Album ist ebenso voller herausragender Originale. Der Opener des Albums, "In The Crosshairs", ist ein rauer und harter Midtempo-Kopfnicker, während "Grilled" und "Treasure Quest" das Tempo mit starken afrikanischen Funk-Einflüssen anziehen. Bacao geht mit "Hazy Memories", einem basslastigen Slowburner, der zwischen Hypnose und Hype wandelt, in die Tiefe. Diese Originale sind ein Beweis dafür, dass der Begriff "Coverband" ein Schuh ist, der niemals zu Bacao passen könnte. Und doch gibt es auch dieses Mal in der Tradition der Steel-Pan-Musik eine Reihe Coverversionen. Der große West Coast Hip Hop Einfluss wird offenbar mit Covers von Game & 50 Cent's "How We Do", Dr. Dre & Snoop Dogg's "Nuthin But A G Thang" und Tupac's "Got My Mind Made Up”, die alle eine neue Energie bekommen und sich für die BRSB Stahlbehandlung eignen. Mit ihrem Covern von Claudja Barrys Disco-Klassiker "Love For The Sake Of Love", die sie in eine synchronisierte Version umwandeln und sogar den Titel in "Love For The Sake Of Dub" ändern, fügen Bacao ihrem Lebenslauf einen weiteren zertifizierten Dance-Floor-Filler hinzu. Aus dem Bereich der zeitgenössischen Smash-Hits covern sie Drakes "Hotline Bling" und "Love$ick" von Mura Masa & A$AP Rocky. Dann gehen sie mit dem "Stranger Things Theme" einen sehr unerwarteten Weg, indem sie den Synthie-lastigen Titelsong der Hit-Show nehmen und ihm einen hypnotischeren Ton geben als dem Original. Wenn BRSB fertig ist, hat die Bacao Rhythm & Steel Band den Hörer auf eine Reise mitgenommen, die eine Vielzahl von Energien, Tempi und Stimmungen umfasst, aber alles unter einem Dach hält.
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VILLAGES ist ein seltenes Kunststück geglückt. Die zweite LP des Indie/Postpunk-Trios "Excessive Demand" schafft es tatsächlich aus komplexen Zutaten einen absolut eingängigen, fesselnden Sound zu erschaffen. Das Vinyl-Release erscheint am 28. Oktober 2022 gemeinsam auf It's Eleven Records und Pike Records. Ungewöhnliche Drum Grooves treiben die acht Songs voran, während analoge Synthesizer und verhallte Gitarren Schicht um Schicht hinzufügen - die elektronische Kühle trifft dabei auf einen warmen Bass-Sound und einen oft fragilen, mehrstimmigen Gesang. Verschiedenste Einflüsse aus Synth-Pop, Indie/Artrock und Postrock verschmelzen VILLAGES zu ihrem originären, detailverliebten Sound, der bei jedem Hören neue Facetten offenbart. Darin spiegeln sich so unterschiedliche Inspirationsquellen für das Trio wie u.a. Battles, Trail of Dead, LCD Soundsystem, Deerhunter, Pttrns, Chad VanGaalen u.v.m. Der Albumtitel "Excessive Demand" steht für den energiefressenden Alltag, der alle utopistischen Gedanken und Bemühungen um eine gerechtere Zukunft überlagert und zunichte macht. In ihren Texten setzt sich die Band kritisch mit persönlichen, aber auch gesellschaftlichen Themen wie Gewalt, psychischen Erkrankungen, Privilegien, überholten Rollenbildern und Selbstinszenierung auseinander. "Excessive Demand" wurde im Sommer 2021 mit Roland Wiegner (Produktionen u.a. Jungbluth, Düsenjäger, The Hirsch Effekt) in der Tonmeisterei Oldenburg aufgenommen und von der Band in Eigenregie um Synths und Vocals in Dresden ergänzt. Mix und Mastering sind ebenfalls von Roland Wiegner. Das Artwork stammt von Fabian Bremer aus Leipzig (Radare, AUA).
Dettinger’s Intershop and Oasis have long been held, by many fans of ambient and electronic music, to be some of the finest albums in their field. Produced by the mysterious Olaf Dettinger, about whom not much is publicly known, they were some of the earliest full-lengths released by the then-nascent Kompakt, and in many ways, they both articulated and defined the sound that would come to be known as Pop Ambient, while also existing, somehow, to the leftfield of any clearly recognisable genre.
Beautiful, sui generis works, it is a rare pleasure to see them being reissued on vinyl for a new generation of listeners to embrace. Originally released on CD only in 1999, Intershop was Kompakt’s first artist full-length. The music here simmers and broods, with opulent banks of tone marking out territory for rhythms that seem to be built from the clacking detritus of technology – hisses, thunks, knocks. Bass is deployed carefully, each drop a dubbed-out depth charge; drones spin and spiral, warping and weaving between the beats.
Oasis, released in 2000, refined the palette that Dettinger had explored on its predecessor. A blurred crusade of ambient texturology, its unassuming patterns, and subtle, incremental dynamics, admit to real beauty, and a kind of abstract sensuality that you don’t often experience with music that is, perhaps, similarly tooled, but not as poetic. Through seemingly simple gestures – whether lushly expansive repetitions, hyper-acute tremolo tones, or ear-tickling rhythms – it builds complex emotional resonance. It’s no surprise to discover Oasis is held in high esteem by artists like Panda Bear of Animal Collective, who once said of Dettinger, “For us, he was the dude.”
There is, of course, other music to know Dettinger by, too – his three excellent EPs for Kompakt, Blond (1998), Puma and Totentanz (1999), the latter of which, Michael Mayer once argued, “invented dubstep.” There is also a small, yet graceful run of compilation contributions, many of which can be found on Kompakt’s Total and Pop Ambient series. All this music has plenty to recommend it, sharing a clarity of purpose, and a rare, human warmth and depth. But Intershop and Oasis are the releases that distil Dettinger’s singular vision, and allow him, should he wish, to claim his place as a modern master of ambient and electronic music.
Dettingers Intershop und Oasis werden von vielen Fans von Ambient und elektronischer Musik seit langem als einige der besten Alben in diesem Bereich angesehen. Produziert von dem mysteriösen Olaf Dettinger, über den nicht viel bekannt ist, gehörten sie zu den ersten Alben, die von der damals aufstrebenden Plattenfirma Kompakt veröffentlicht wurden. In vielerlei Hinsicht formulierten und definierten sie den Sound, der später als Pop-Ambient bekannt werden sollte, während sie gleichzeitig irgendwie links von jedem klar erkennbaren Genre existierten.
Es ist eine seltene Freude zu sehen, dass diese wunderschönen Werke auf Vinyl wiederveröffentlicht werden, um sie einer neuen Generation von Hörern zugänglich zu machen. Ursprünglich wurde Intershop 1999 nur auf CD veröffentlicht und war Kompakts erstes komplettes Künstleralbum. Die Musik hier brodelt und brütet, mit opulenten Klangbänken, die das Territorium für Rhythmen abstecken, die aus dem klappernden Gerümpel der Technik gebaut zu sein scheinen – Zischen, Klopfen, Schaben. Der Bass wird sorgfältig eingesetzt, jeder Drop ist eine synchronisierte Tiefenladung; Drones drehen und winden sich spiralförmig und verflechten sich zwischen den Beats.
Oasis, das im Jahr 2000 erschien, verfeinerte die Palette, die Dettinger auf seinem Vorgänger erkundet hatte. Ein verschwommener Kreuzzug der Ambient-Texturologie, dessen unaufdringliche Muster und subtile, schrittweise Dynamik echte Schönheit und eine Art abstrakter Sinnlichkeit zulassen, die man nicht oft bei Musik erlebt, die vielleicht ähnlich ausgestattet, aber nicht so poetisch ist. Durch scheinbar einfache Gesten – seien es üppig ausladende Wiederholungen, hyperakute Tremolotöne oder ohrenbetäubende Rhythmen – baut sie eine komplexe emotionale Resonanz auf. Es ist keine Überraschung, dass Oasis von Künstlern wie Panda Bear von Animal Collective hoch geschätzt wird, der einmal über Dettinger sagte: “Für uns war er DER Typ”.
Es gibt natürlich auch noch andere Musik, die Dettinger bekannt macht – seine drei ausgezeichneten EPs für Kompakt, Blond (1998), Puma und Totentanz (1999), von denen letztere, wie Michael Mayer einmal kühn behauptete, “den Dubstep erfand”. Es gibt auch eine kleine, aber feine Reihe von Compilation-Beiträgen, von denen viele auf Kompakts Total- und Pop-Ambient-Serien zu finden sind. All diese Musik ist sehr empfehlenswert und zeichnet sich durch eine klare Zielsetzung und eine seltene, menschliche Wärme und Tiefe aus. Aber Intershop und Oasis sind die Veröffentlichungen, die Dettingers einzigartige Vision destillieren und es ihm ermöglichen, seinen Platz als moderner Meister der Ambient- und elektronischen Musik zu behaupten, sollte er dies wünschen.
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Dettinger’s Intershop and Oasis have long been held, by many fans of ambient and electronic music, to be some of the finest albums in their field. Produced by the mysterious Olaf Dettinger, about whom not much is publicly known, they were some of the earliest full-lengths released by the then-nascent Kompakt, and in many ways, they both articulated and defined the sound that would come to be known as Pop Ambient, while also existing, somehow, to the leftfield of any clearly recognisable genre.
Beautiful, sui generis works, it is a rare pleasure to see them being reissued on vinyl for a new generation of listeners to embrace. Originally released on CD only in 1999, Intershop was Kompakt’s first artist full-length. The music here simmers and broods, with opulent banks of tone marking out territory for rhythms that seem to be built from the clacking detritus of technology – hisses, thunks, knocks. Bass is deployed carefully, each drop a dubbed-out depth charge; drones spin and spiral, warping and weaving between the beats.
Oasis, released in 2000, refined the palette that Dettinger had explored on its predecessor. A blurred crusade of ambient texturology, its unassuming patterns, and subtle, incremental dynamics, admit to real beauty, and a kind of abstract sensuality that you don’t often experience with music that is, perhaps, similarly tooled, but not as poetic. Through seemingly simple gestures – whether lushly expansive repetitions, hyper-acute tremolo tones, or ear-tickling rhythms – it builds complex emotional resonance. It’s no surprise to discover Oasis is held in high esteem by artists like Panda Bear of Animal Collective, who once said of Dettinger, “For us, he was the dude.”
There is, of course, other music to know Dettinger by, too – his three excellent EPs for Kompakt, Blond (1998), Puma and Totentanz (1999), the latter of which, Michael Mayer once argued, “invented dubstep.” There is also a small, yet graceful run of compilation contributions, many of which can be found on Kompakt’s Total and Pop Ambient series. All this music has plenty to recommend it, sharing a clarity of purpose, and a rare, human warmth and depth. But Intershop and Oasis are the releases that distil Dettinger’s singular vision, and allow him, should he wish, to claim his place as a modern master of ambient and electronic music.
Dettingers Intershop und Oasis werden von vielen Fans von Ambient und elektronischer Musik seit langem als einige der besten Alben in diesem Bereich angesehen. Produziert von dem mysteriösen Olaf Dettinger, über den nicht viel bekannt ist, gehörten sie zu den ersten Alben, die von der damals aufstrebenden Plattenfirma Kompakt veröffentlicht wurden. In vielerlei Hinsicht formulierten und definierten sie den Sound, der später als Pop-Ambient bekannt werden sollte, während sie gleichzeitig irgendwie links von jedem klar erkennbaren Genre existierten.
Es ist eine seltene Freude zu sehen, dass diese wunderschönen Werke auf Vinyl wiederveröffentlicht werden, um sie einer neuen Generation von Hörern zugänglich zu machen. Ursprünglich wurde Intershop 1999 nur auf CD veröffentlicht und war Kompakts erstes komplettes Künstleralbum. Die Musik hier brodelt und brütet, mit opulenten Klangbänken, die das Territorium für Rhythmen abstecken, die aus dem klappernden Gerümpel der Technik gebaut zu sein scheinen – Zischen, Klopfen, Schaben. Der Bass wird sorgfältig eingesetzt, jeder Drop ist eine synchronisierte Tiefenladung; Drones drehen und winden sich spiralförmig und verflechten sich zwischen den Beats.
Oasis, das im Jahr 2000 erschien, verfeinerte die Palette, die Dettinger auf seinem Vorgänger erkundet hatte. Ein verschwommener Kreuzzug der Ambient-Texturologie, dessen unaufdringliche Muster und subtile, schrittweise Dynamik echte Schönheit und eine Art abstrakter Sinnlichkeit zulassen, die man nicht oft bei Musik erlebt, die vielleicht ähnlich ausgestattet, aber nicht so poetisch ist. Durch scheinbar einfache Gesten – seien es üppig ausladende Wiederholungen, hyperakute Tremolotöne oder ohrenbetäubende Rhythmen – baut sie eine komplexe emotionale Resonanz auf. Es ist keine Überraschung, dass Oasis von Künstlern wie Panda Bear von Animal Collective hoch geschätzt wird, der einmal über Dettinger sagte: “Für uns war er DER Typ”.
Es gibt natürlich auch noch andere Musik, die Dettinger bekannt macht – seine drei ausgezeichneten EPs für Kompakt, Blond (1998), Puma und Totentanz (1999), von denen letztere, wie Michael Mayer einmal kühn behauptete, “den Dubstep erfand”. Es gibt auch eine kleine, aber feine Reihe von Compilation-Beiträgen, von denen viele auf Kompakts Total- und Pop-Ambient-Serien zu finden sind. All diese Musik ist sehr empfehlenswert und zeichnet sich durch eine klare Zielsetzung und eine seltene, menschliche Wärme und Tiefe aus. Aber Intershop und Oasis sind die Veröffentlichungen, die Dettingers einzigartige Vision destillieren und es ihm ermöglichen, seinen Platz als moderner Meister der Ambient- und elektronischen Musik zu behaupten, sollte er dies wünschen.
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Vintage Hardrock der 1970er Jahre direkt aus Down Under! Das lang erwartete zweite Album der australischen Band Tarot besticht mit Hardrock inkl. Hammond-B3 für eine neue Generation von Fans! Als geschlossene Formation haben Tarot mit 'Glimpse Of The Dawn' ein lebendiges, weitläufiges Album zusammengestellt, das seinen Kerneinflüssen Uriah Heep, Rainbow und Deep Purple ernsthaft Tribut zollt und gleichzeitig eine eigene Identität hervorbringt. Dabei ließ die Band Freiräume, um Improvisation zu ermöglichen. Viele der Leadgitarren des Albums wurden spontan im Studio geschrieben und anschließend beibehalten, sodass Tarot "den Blitz in einer Flasche einfangen" konnte. Dieser Ansatz wird vielleicht am besten im Titeltrack veranschaulicht, der das Album mit ausgelassenen Hammond-Keyboards und Stimmengewalt auf großartige Weise eröffnet.
Artwork von Lena Richter, Mastering von Patrick Engel (Temple of Noise).
Rock Hard:
"Achtung: Bei "Glimpse Of The Dawn" handelt es sich mitnichten um einen weiteren Output der finnischen Hardrocker Tarot, bei denen sich Ex-Nightwish-Bassist Marco Hietala zurzeit (mal wieder) austobt, sondern um einen Eintrag in der noch vergleichsweise kurzen Diskografie der gleichnamigen australischen Band, die mit ihrem Full-length-Debüt von 2016 erstmals in weiteren Kreisen von sich hören machte. Diesem famosen Scheibchen stellt das Quintett aus dem tasmanischen Hobart nun nach schlappen acht Jahren einen Nachfolger zur Seite, der den Herrschaften nicht minder exzellent geraten ist. TAROT zocken entspannten, von Siebziger-Größen wie Deep Purple inspirierten Hardrock mit Metal-Schlagseite. Die Hammondorgel ist nicht von dieser Welt, und Frontmann Will Spectre verfügt über ein gefühlvolles, warmes, kräftiges Organ, das den Hörer im Zusammenspiel mit den verträumten Gitarrenmelodien in mystische Welten entführt. Wunderschön!"
Serpentinenartige Grooves, rasselnde Bässe und clevere Melodien – die kraftvoll-hypnotisierenden Tracks des Pariser Produzenten Sylvere mit Wurzeln in Französisch-Westindien fangen die magnetische Kraft der Soundsysteme ein und machen ihn zu einer der aufregendsten neuen Stimmen der Bassmusik. Mit dem radikalen Kunstkollektiv LA CREOLE zelebriert er den unauslöschlichen Einfluss der Kultur und Identität der Karibik auf die moderne Dancemusik. Seine Parties und RinseFM-Radioshow schlugen schnell Wellen im globalen Untergrund (Dazed & Confused, The New York Times, u.a.). EP3 ist der letzte Teil einer EP-Trilogie für Monkeytown und der perfekte Abschluss einer Serie, die Sylveres Vielseitigkeit und Können als Produzent unter Beweis stellt.
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Nach einem Wirbelsturm von Tragödien, sowohl global als auch persönlich, sind Gitarrist Mike Crain (Dead Cross, Retox, Festival Of Dead Deer), Schlagzeuger Kevin Avery (Retox, Planet B) und Sänger Matt Cronk (Qui) mit dem neuen Gitarristen Koko Arabian und Bassist Rico Adair zurück, um ihr zweites Album zu veröffentlichen.
Nach der Veröffentlichung ihres Debüts "Cunts" (2019) konnten CNTS eine kurze Tour einschieben, bevor die Welt auf Eis gelegt wurde. In der Pause wurden Aufnahmen gemacht und Pläne für die Zukunft geschmiedet. Alle Pläne wurden jedoch über den Haufen geworfen, als Matt Cronk bei einem Autounfall verletzt wurde, was zu einem chirurgischen Missgeschick führte und ihn mit einem gelähmten Stimmband zurückließ, unfähig zu sprechen, geschweige denn zu singen. CNTS gaben schweren Herzens ihr Ende bekannt. Bis zum Winter 2023 widmeten sich die Mitglieder von CNTS anderen Projekten, als Cronks verletztes Stimmband entgegen den Prognosen seiner Ärzte zu heilen begann und seine Stimme innerhalb von zwei Monaten zurückkehrte. Im März dann waren CNTS zuversichtlich, dass sie es noch einmal versuchen könnten.
Gestärkt durch Cronks Genesung und die neue Besetzung, verbrachten CNTS den Rest des Jahres mit der Arbeit an ihrem neuen Album Thoughts & Prayers, dessen Titel von der Banalität unserer kollektiven Reaktion auf Krisen inspiriert ist. Inspiriert von ihren jüngsten Herausforderungen haben CNTS mehrere Jahre der Frustration und des Elends in ein gut artikuliertes und aggressives Statement kanalisiert. Songs wie "Smart Mouth" und "Thoughts And Prayers" erzählen von Cronks Schmerz und Wut während seiner verschiedenen Verletzungen und der anschließenden Genesung. "I Don't Work For You" und Eating You Alive" handeln von der Ungerechtigkeit des modernen Lebens. "For A Good Time (Don't Call Her)" ist eine Wutrede auf das uralte Thema des Streits mit dem romantischen Partner.
FOR FANS OF: IRON MAIDEN, SAXON, THIN LIZZY Mighty Music sind stolz darauf, die Veröffentlichung eines Live-Albums der TYGERS OF PAN TANG mit dem Titel "Live Blood" anzukündigen. Die Veteranen der NWOBHM, die Tygers, feiern derzeit ihr achtjähriges Bestehen bei Mighty Music. In dieser Zeit haben sie drei gut aufgenommene neue Alben veröffentlicht, von denen das letzte, "Bloodlines", im Jahr 2023 von der Kritik durchweg positiv aufgenommen wurde. Die Band, mit Gitarrist Robb Weir an der Spitze, zusammen mit den langjährigen Mitgliedern Jack Meille (Gesang) und Craig Ellis (Schlagzeug), hat für "Bloodlines" zwei neue Mitglieder aufgenommen: Gitarrist Francesco Marras und Bassist Huw Holding. "Live Blood" enthält Material aus der gesamten Bandkarriere, darunter Songs aus den ersten vier Alben bei MCA Records sowie aus den letzten vier Alben mit neuem Material. Jack Meille kommentiert: "Nach all der Zeit mit den Tygers ein Live-Album aufzunehmen? Ich hätte nie gedacht, dass ich das erleben würde, aber mit den Tygers Of Pan Tang habe ich gelernt, dass das "Unmögliche" möglich ist. "Live Blood" fängt die ganze Energie ein, die wir liefern, wenn wir unsere Lieblingssongs live und roh spielen!".
Die Aufnahmen wurden im Sommer 2023 im The Patriot in Wales (UK) gemacht und werden als Einzel-CD und als Doppel-Vinyl mit zusätzlichen Tracks erscheinen. Vor dem Album werden zwei Singles veröffentlicht: der Live-Favorit "Gangland" von ihrem legendären "Spellbound"-Album und das versteckte Juwel "Keeping Me Alive" von "Ambush".
Erlend Øye & La Comitiva - 'La Comitiva': In einer kleinen Stadt wie Siracusa, Italien, findet das gesellige Beisammensein meist in den Häusern der Menschen statt und besteht aus: Zutaten für ein Essen kaufen, das Essen zubereiten und reden, das Essen essen und reden, die Instrumente holen und stundenlang am Tisch sitzen und spielen und singen. Erlend spielt eine Ukulele, Marco spielt Nylonsaitengitarre, Luigi spielt Cavaquinho, ein brasilianisches Samba-Instrument, und Stefano spielt Bass auf denselben Stahlsaitengitarren, die Erlend bei Kings of Convenience verwendet. Die Band wurde während einer Tournee 2018 durch Chile, Argentinien, Kolumbien und Mexiko professionalisiert. Während dieser Tour entstanden viele der ursprünglichen Songs der Band, wie Altiplano, dessen Arrangement in einer staubigen Grenzstation zwischen Chile und Peru stattfand. Nach vielen unfreiwilligen Pausen (Covid, Veröffentlichung des Kings of Convenience-Albums, Veröffentlichung des Marco Castello-Albums) wird die Full Length LP "La Comitiva" im Frühjahr 2024 endlich das Licht der Welt erblicken. 2016 wurde Erlend während des kollaborativen Festivals "People" in Berlin auf das freigeistige Klassik-Ensemble Stargaze aufmerksam und er begann, einige der Mitglieder in Studio-Aufnahme-Sessions und Live-Konzerte mit La Comitiva einzubinden.
Hauptsächlich mit dabei sind: Kobi Arditi (Posaune), Maaike van der Linde (Flöte), Romain Bly (Trompete, Horn und Percussions).
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Dieses Album enthält ausführliche Anmerkungen von Gründungsmitglied Harry Howard und wird zusammen mit den 2024-Remaster-Editionen ihres Debütalbums 'Get Lost (Don't Lie!)' und ihres zweiten Albums 'I'm Never Gonna Die Again' veröffentlicht. Auf der Tracklist dieses Albums finden sich ihre mitreißende, treibende Neuinterpretation von Alice Coopers 'Luney Tune' aus dem Jahr 1972 sowie Coverversionen von 'Open Up and Bleed' von Iggy Pop & James Williamson, 'Some Velvet Morning' von Lee Hazlewood, das Leadsänger Rowland S. Howard vor allem mit Lydia Lynch coverte, und 'Hey! Little Child' von Alex Chilton.
Die Band bestand aus dem in Australien geborenen Rowland S. Howard, der als Nick Caves Mitstreiter bei der Birthday Party bekannt wurde, seinem Bass spielenden Bruder Harry Howard, dem Schlagzeuger Epic Soundtracks (früher bei Swell Maps und Jacobites) und der Keyboarderin Genevieve McGuckin. Sie schlossen sich 1987 zusammen, nachdem Soundtracks und die Howard-Brüder sich von Crime & the City Solution getrennt hatten, und gründeten zusammen mit McGuckin These Immortal Souls in London.
Wenn du nach Jena willst, dann musst du erst einmal durch diese einschüchternde, massive Mauer von elfgeschossigen Plattenbauten in Jena-Lobeda. Und SNOW TRAIL aus eben jener Stadt liefern mit "Abandoned Capsule" den perfekten Soundtrack fürs nächtliche Schlafwandeln durch diese oder andere Betonwüsten. Auf ihrem Debütalbum für It's Eleven Records treibt der Rhythmus mit stoischer Gelassenheit die Schatten voran, während die verhallte Gitarre und der pulsierende Bass in Melodiebögen durch die Dunkelheit mäandern. Der Gesang transportiert eine unterschwellige Aggression, die sich in gelegentlichen Ausbrüchen manifestiert, doch eine spröde, fließende Anmut behält insgesamt die Oberhand. Das Trio agiert minimalistisch und konzentriert die Songs auf ihre Essenz. Behutsam eingesetzte Synths (z.B. bei "Fragments Repeated" oder "Constructions") oder überraschend Alt-Saxophon bei "Murky Acrylic Windows" verstärken die düstere Sogwirkung. Die Songs für "Abandoned Capsule" entstanden größtenteils in den Pandemie-geprägten Jahren 2021/22. Die Perspektivlosigkeit dieser Zeit wirkt als Hintergrundstrahlung auch in den Texten noch nach. Dennoch haben SNOW TRAIL nun mit ihrem Album und einer stärkeren Einbindung von elektronischen Klängen einen neuen Weg beschritten, der ihren ursprünglichen Sound trotzdem nicht verleugnet.
Heavy Metal hat eine lange Geschichte und eine tiefe Verbindung mit Teufelei, Devianz und der dunklen Seite allgemein. Die Rückkehr der Friends Of Hell kann diese Bindung nur stärken. Durchdrungen von reinstem Old-School-Metal und dreckigem Doom ist das neue Album 'God Damned You To Hell' ein rostiger Dorn in den Augen von Ungläubigen. Der lang erwartete Nachfolger des dämonisch spannenden Debüts, hinterlässt verbrannte Erde auf allem, was heilig ist. Noch trotziger altmodisch und düsterer als sein Vorgänger zollt sein primitives Sperrfeuer entsetzlicher Härte den Heavy Metal und Doom-Größen gruseligen Respekt, während es gleichzeitig neue, Dämonen beschwört. Zusammen mit Hellbutcher (Nifelheim) am Mikro und Bassist Beelzeebubth (Mystifier) sind Friends Of Hell nun bereit ein musikalisches Höllenfeuer auf die Metal-Gemeinde loszulassen. Sie tun dies auf Lee Dorrian's (Cathedral) Kult-Label Rise Above mit den drei Formaten CD, LP und Limited Red LP!
Black Tusk kennen sich schon lange. Gitarrist Andrew Fidler und Schlagzeuger James May sind beide in den Sümpfen von Savannah, Georgia, aufgewachsen, wo sie seit 19 Jahren gemeinsam auf die Pauke hauen.
Obwohl sie oft in einem Atemzug mit Baroness und Kylesa genannt werden, sind Black Tusk ein ganz anderes Kaliber. Diese Sumpfmonster haben sich nie weit von ihren Wurzeln im Metal, Sludge und Punk entfernt, obwohl sie auf ihrem letzten Album nach dem Tod von Bassist Jonathan Athon darum kämpfen mussten, weiter zu bestehen.
The Way Forward ist das Ergebnis des gewonnenen Kampfes. Das Album stürmt mit neuer Besetzung (zu der auch die ehemaligen Mitstreiter Chris "Scary" Adams und Bassist Derek Lynch gehören) direkt nach vorne. Gemeinsam bahnt sich die Band einen Weg in die Zukunft, indem sie sich auf das verlassen, was Black Tusk am besten kann. Die Leadsingle "Brushfire" kommt mit einem fiesen, hässlichen, mit den Füßen stampfenden Riff daher. Der raue und ruppige Gesang lässt die Boxen durch "Dance on Your Grave" trampeln, während "Breath of Life" mit erhobener Faust lostrommelt, als ob ein Gewitter rollt und kracht.
Black Tusk kennen sich schon lange. Gitarrist Andrew Fidler und Schlagzeuger James May sind beide in den Sümpfen von Savannah, Georgia, aufgewachsen, wo sie seit 19 Jahren gemeinsam auf die Pauke hauen.
Obwohl sie oft in einem Atemzug mit Baroness und Kylesa genannt werden, sind Black Tusk ein ganz anderes Kaliber. Diese Sumpfmonster haben sich nie weit von ihren Wurzeln im Metal, Sludge und Punk entfernt, obwohl sie auf ihrem letzten Album nach dem Tod von Bassist Jonathan Athon darum kämpfen mussten, weiter zu bestehen.
The Way Forward ist das Ergebnis des gewonnenen Kampfes. Das Album stürmt mit neuer Besetzung (zu der auch die ehemaligen Mitstreiter Chris "Scary" Adams und Bassist Derek Lynch gehören) direkt nach vorne. Gemeinsam bahnt sich die Band einen Weg in die Zukunft, indem sie sich auf das verlassen, was Black Tusk am besten kann. Die Leadsingle "Brushfire" kommt mit einem fiesen, hässlichen, mit den Füßen stampfenden Riff daher. Der raue und ruppige Gesang lässt die Boxen durch "Dance on Your Grave" trampeln, während "Breath of Life" mit erhobener Faust lostrommelt, als ob ein Gewitter rollt und kracht.