Mit "Buddha-Bar 30 Years" feiert eine der weltweit bekanntesten Marken für Lounge-, Downtempo- und anspruchsvolle elektronische Musik ihr 30-jähriges Bestehen. Die hochwertige Jubiläumsedition vereint drei sorgfältig kuratierte Mixe von DJ Ravin, Kenneth Bager und Carlos Campos, die gemeinsam die stilistische Vielfalt und klangliche Identität von Buddha-Bar widerspiegeln. Zwischen Lounge, Balearic Sounds, Organic Grooves, Ethno-House und modernen elektronischen Klangwelten entsteht eine facettenreiche musikalische Reise, die den internationalen Erfolg der Marke eindrucksvoll dokumentiert. Ergänzt wird die Edition durch ein exklusives Artwork des zeitgenössischen Künstlers Yoons, das den Sammlercharakter der Veröffentlichung zusätzlich unterstreicht. Als musikalische Retrospektive und hochwertiges Lifestyle-Objekt richtet sich Buddha-Bar 30 Years gleichermaßen an langjährige Anhänger der Reihe, Sammler und ein internationales Publikum mit Interesse an stilvoll kuratierten Compilations.
Mit „Tranquilo II“ schlagen In Extremo ein neues Kapitel ihrer beeindruckenden Erfolgsgeschichte auf. Am
23. Oktober 2026 erscheint das außergewöhnliche Akustikalbum mit 17 Songs, die mehr als drei Jahrzehnte
Bandgeschichte in überraschend neuem Klang präsentieren.
Statt ihre Klassiker lediglich leiser zu spielen, haben In Extremo Stücke wie „Spielmannsfluch“, „Frei
zu sein“, „Störtebeker“, „Liam“ und „Feine Seele“ komplett neu arrangiert. Swing, Rockabilly, Ska, Reggae und osteuropäische Einflüsse treffen auf historische Instrumente und den unverwechselbaren Sound der
erfolgreichsten Mittelalter-Rockband der Welt. Eingespielt wurde das Album in einem kleinen Studio in
Dornbirn – live, unmittelbar und mit viel Raum für spontane musikalische Ideen.
Unterstützt werden In Extremo von hochkarätigen Gästen: Metal-Ikone Doro Pesch verleiht „Feine Seele“
besondere Intensität, Jan „Monchi“ Gorkow und Max Bobzin von Feine Sahne Fischfilet sorgen bei „Störtebeker“ für eine ebenso ungewöhnliche wie mitreißende Begegnung, während Faun-Sängerin Laura Fella
den Klassiker „Liam“ bereichert. Mit „Heute wird der Himmel brennen“ enthält das Album außerdem einen
brandneuen Song.
Ein besonderes Highlight für Fans ist die exklusive Bonus-EP „Sternhagelvoller“, die der Deluxe-CD sowie
dem streng limitierten Vinyl-Bundle beiliegt. Das Herzstück bildet eine sechsminütige XXL-Version des
Partyklassikers „Sternhagelvoll“, aufgenommen mit zahlreichen Weggefährten aus der Mittelalter-Rock- Szene – darunter Mitglieder von Feuerschwanz, d’Artagnan, Faun, Tanzwut, Subway to Sally, Versengold,
Fiddler’s Green und Corvus Corax. Ergänzt wird die EP durch den exklusiven neuen Song „Amontillado“
und eine besondere Version von „Ave Maria“ mit der kroatischen Vokalformation Metaklapa.
Im November und Dezember bringen In Extremo „Tranquilo II“ auf große Akustiktour. In ausgewählten
Spielstätten wie dem Berliner Admiralspalast, der Hamburger Laeiszhalle, der Alten Oper Frankfurt und
dem Circus Krone in München stehen Nähe, Atmosphäre und musikalische Feinheiten im Mittelpunkt.
„Tranquilo II“ ist weit mehr als eine Reise durch die Vergangenheit: Es ist ein mutiges, vielseitiges und
überraschendes Album, das bekannte Hymnen neu entdecken lässt und zugleich eindrucksvoll zeigt, warum
In Extremo auch nach mehr als drei Jahrzehnten musikalisch unberechenbar bleiben.
Eine sorgfältig zusammengestellte Kollektion, die Desmond Dekkers Einfluss auf Ska, Rocksteady und
frühen Reggae unterstreicht. Mit herausragenden Titeln wie „Israelites“ und „007 (Shanty Town)“ fängt
sie jenen Sound ein, der dazu beitrug, jamaikanische Musik einem internationalen Publikum nahezubringen.
Dies ist eine kompaktere Version der „Essential Collection“ von 2023; sie erscheint anlässlich des National
Album Day 2026 (10. Oktober 2026) sowohl als Pressung auf schwarzem „Ecorecord“-Vinyl als auch
im Digisleeve-Format (1 CD) inklusive Booklet. Die Veröffentlichung bietet ein klares, warmes Klangbild
und dient als prägnanter Überblick über Dekkers wichtigste Aufnahmen – eine verlässliche Ergänzung für
Sammler und ein idealer Einstieg für alle, die den klassischen Reggae für sich entdecken möchten.
‘Unfindable Ring', out October 23 on Bayonet Records, is an adventurer’s epic. The arc of the journey, like any good Spirited Away or Neverending Story, lands its wide-traveled protagonist right back at home before bedtime. Grumpy, like many great hero tricksters before him, has always been a project of juxtaposition: upbeat radio-ready hits whose buoyant, goofy hooks belie the dark thoughts they describe. Much of this, Schmitt acknowledges, owes its due to the matter-of-fact morbidity of the trans experience in America. It’s from these experiences—personal, romantic, political, and existential—that the tale of ‘Unfindable Ring’ unfolds.
Ambition and play have always defined the Grumpy sound. Late last year, the Fader praised their “demented, hooky” EP, “Piebald,” whose innovative fuzz-pop confections earned them coverage in NPR and the New York Times. Stereogum heralded them as “wonderfully weird,” and Paste designated them “the best of what’s next.”” Through boisterous collaborations with the likes of Sidney Gish and Claire Rousay, they’ve effortlessly ingratiated themselves with the titans of DIY, and, more recently, Schmitt has become an unlikely favored collaborator of chart-topping country giant Zach Bryan, who named his new record––which prominently features Schmitt’s harmonies–– conspicuously, ‘With Heaven On Top.’
In Grumpy, Heaven Schmitt is joined by Anya Good, Ellie Long (Kid Lake), Austin Arnold, Diego Clare (D.A. Crimson), and Lane Rodgers, who each contribute to every step of the process—engineering and recording, mixing, drafting artwork, producing, and making music videos. A kind of interdisciplinary thieves’ guild, the project, while once Schmitt’s solo eponym, is a labor of communal love.
“We are living these happy lives, and there are people we come across who don’t know us at all who want us to die,” Schmitt, explains. Often the visibility of the joy itself is what prompts the vitriol––“I’m so happy I could die,” Schmitt belts over and over on the chorus (a familiar figure of speech, sure, but one which, upon any scrutiny, shows Schmitt’s hand in the macabre.) A middle finger to fate, Good started asking, “What are you going to do with your One Beautiful Life?” Grumpy is going to keep playing, touring, searching, finding.
GERMit Everything in Readiness legt Shovel Dance Collective sein drittes Album vor und bestatigt damit die Ausnahmestellung des neunkopfigen Ensembles innerhalb der aktuellen Folk-Renaissance Großbritanniens. Aufbauend auf der Resonanz der Vorganger The Water is the Shovel of the Shore und The Shovel Dance entwickelt die Gruppe ihren Ansatz konsequent weiter: Traditionelle Lieder werden aus unterschiedlichsten Quellen zusammengetragen, neu arrangiert und zu vielschichtigen Klangcollagen verwoben. Dabei verbindet das Kollektiv akustische Instrumentierung, Improvisation, experimentelle Aufnahmetechniken, Field Recordings und gemeinsame Gesangsarrangements zu einem unverwechselbaren Gesamtbild. Inhaltlich rucken soziale, politische und historische Perspektiven in den Vordergrund, ohne den Charakter der uberlieferten Songs zu verlieren. Erscheint auf dem tak:til-Imprint von Glitterbeat Records und positioniert sich gleichermaßen fur Folk-, Experimental-, Avantgarde- und World-Music-Kundschaft.[ENG]The nine-piece ensemble Shovel Dance Collective have been at the forefront of the resurgence of interest in traditional music since they came together in late 2019 and their two albums thus far - "The Water is the Shovel of the Shore" and "The Shovel Dance" - have been celebrated within, and far beyond, the confines of the folk scene in the UK and internationally.After recent acclaimed releases from artists such as Brighde Chaimbeul, Sirom, Alison Cotton and Cerys Hafana, Glitterbeat's tak:til imprint feels like a natural home for their exhilarating third album "Everything in Readiness".
,Prophetic Perfect Tense" ist das neue Album von Oren Ambarchi bei Kou Records. Der australische Gitarrist und Komponist gilt als eine der unermüdlichsten und einfallsreichsten Persönlichkeiten der experimentellen Musik der letzten drei Jahrzehnte. Als Gründer von Black Truffle Records und versierter Kollaborateur, der bereits mit Keiji Haino, Jim O'Rourke, Johan Berthling und Andreas Werliin - präsentiert sich Ambarchi hier in seiner reduziertesten Besetzung: Solo-Gitarre, zwei Seiten, zwei Takes, minimale Effekte. Während seine Studioalben typischerweise konzeptionelle, vielschichtige Werke mit Gastmusikern waren, bricht ,Prophetic Perfect Tense" dieses Muster vollständig - nach seinen eigenen Angaben ist es das konventionellste Soloalbum mit Gitarrenklang, das er je aufgenommen hat, und das, was im Studio der Live-Energie seines ,Ghosted"-Trios am nächsten kommt. Aufgenommen im Studio Dede in Tokio im Januar 2026 und produziert von Randall Dunn, begann das Album als Akt hartnäckiger Zurückhaltung - irgendwo zwischen Joao Gilberts leisem, selbstbetiteltem Album von 1973 und Alemu Agas ,Bägänna"-Sessions. Doch sobald das Band durch eine Leslie-Box, einen Fender Twin und einen Ampeg B-15 in einen Telefunken-24-Spur-Recorder lief, entstand etwas ganz anderes: ein lockerer, abstrakter Shuffle, warm und dreidimensional, bei dem Verstärkerbrummen, Saitenquietschen und Raumgeräusche unverändert blieben. Beide Seiten in einzigen Takes. Ein Gitarren-Overdub wurde auf Randalls Drängen hin hinzugefügt. Eine Platte, die wie ein Raum klingt, nicht wie ein Studio. Aufgenommen, abgemischt und produziert von Randall Dunn. Gemastert von Ben Greenberg. Dolby-Atmos-Mischungen von Ben Greenberg. Lackschnitt von Paul Gold bei Salt Mastering. Cover-Artwork ,Untitled, 1977" von Kazuko Miyamoto, Foto mit freundlicher Genehmigung des Nachlasses von Kazuko Miyamoto / Zürcher Gallery, NY. Porträt auf der Rückseite von Ken Langraf
"ABYSSUS stand as one of the most significant forces within the Greek Death Metal scene, having forged their path since 2011. Drawing profound inspiration from genre-defining pioneers such as DEATH, OBITUARY and BOLT THROWER, the band preserves the unadulterated spirit of old school death metal while imprinting their own distinct identity.
From the very outset, ABYSSUS placed equal emphasis on studio output and live performance. A steady stream of EPs and split releases established their presence within the international Underground metal community. Their debut full-length, „Into the Abyss“ (2015), garnered widespread acclaim and marked a pivotal moment in the band’s evolution - leading to increasingly frequent appearances both in Greece and across Europe, often sharing the stage with renowned acts, like POSSESSED, SINISTER, SUICIDAL ANGELS and ROTTING CHRIST.
With renewed creative vigour and greater maturity, ABYSSUS unveiled their sophomore album „Death Revival“ in 2022 via Transcending Obscurity Records. Adorned with an arresting cover by the legendary Andreas Marschall (KREATOR, BLIND GUARDIAN, IN FLAMES a.o.), the album was met with universal praise, further cementing the band’s reputation for delivering unrelenting, yet masterfully crafted, death metal. More shows with a.o. ASPHYX, TANKARD, GRAVE DIGGER and THE CROWN followed.
Now in 2026, ABYSSUS return with their third full-length opus, “The Reign” - a ferocious testament to their artistic evolution. The album encapsulates all the core elements that have defined death metal through the decades: raw aggression, blistering riff-work, and a suffocating, commanding atmosphere. Once again, the visual narrative is entrusted to Andreas Marschall, whose artwork enhances the band’s sonic vision with striking intensity.
Relentlessly evolving, ABYSSUS remain true to their roots while continuing to push the boundaries of the genre. With a prolific discography and an ever-growing presence on the live circuit, they have rightfully earned their place as a formidable name within the global death metal landscape."
Michael Kiwanuka veröffentlicht sein 5. Studioalbum ”Fudge”, welches von Druck, Erwartungen, Zweifeln
und dem spielerisch kindlichen Umgang damit handelt. Für Kiwanuka ist das Album eine höfliche Art zu
sagen: Egal was du davon hälst, Ich werde es einfach tun! Das Album markiert das erste Werk seit 13
Jahren in dem Kiwanuka ohne sein bewährtes Produktionsteam arbeitet. Die ersten Ideen zum Album
sind bereits in der Zeit des Lockdowns entstanden, besonders prägend war ein Interview auf Instagram mit
dem verstorbenen Jazzpianisten Chick Corea. Besonders das Zitat: ”Du musst herausfinden, was du schön
findest, und darauf vertrauen und daran glauben” hat den Entstehungsprozess nachhaltig geprägt.
Dich lieb ich, Erde! trauerst du doch mit mir! Und unsre Trauer wandelt wie Kinderschmerz In Schlummer sich und wie die Winde Flattern und flüstern im Saitenspiele
The third stanza of Friedrich Hölderlin’s poem ‘Dem sonnengott’ evokes a narrator who is tortured by Spleen until slumber makes his childlike gloom disappear with music. Although today’s readers might judge these nineteenth century musings of the Imagination as mere stylistic platitudes, they also still speak beyond the grave as universal truths. A mere two hundred years later similar anxieties and hopes are still channeled through various art forms, with changing success and reverberation. Brannten Schnüre are one of those neo-romantic music experimentalists who add to a long tradition of celebrating folk tale and exoticism. Their meticulously crafted loops, hesitant melodies and heavily nostalgic lyricism could easily be translated to what the late philosopher and music critic Mark Fisher called ‘hauntology’, a postmodern longing for a lost future. To describe the beauty of ‘Geträumt hab’ ich vom Martinszug’, however, the term seems somewhat dissatisfying. Romanticism is a hard nut to crack in the Anthropocene, and Brannten Schnüre’s realms of the cerebral are too deeply ingrained in a German tradition of story telling to define them within popular paradigm.
‘Geträumt hab’ ich vom Martinszug’ was recorded in 2014 in Würzburg and functions as the autumn part of the band’s seasonal cycle quadrilogy (the other segments being ‘Aprilnacht’ (SicSic), ‘Sommer im Pfirsichhain’ (Aguirre) and ‘Durch unser zugedecktes Tal’ (Youdonthavetocallitmusic)). It deals with the Saint Martin’s parade, a mostly European tradition to celebrate the medieval spirit of Saint Martin of Tours, friend of children and patron of the poor. Around 11 November children come out on the streets with lanterns and sing ancient songs in exchange for sweets. It’s a period of snugness and expectation, of yearning and dreaming, and therefore a consummate subject for the duo to scrutinize.
To the adult’s ear the dream of the Saint Martin’s parade isn’t all that consolatory. The dark and slow loops of Christian Schoppik rather sound like motifs for a welcome paralysis. Sometimes as a gentle backdrop for vocals by Katie Rich and Schoppik himself, the repetitive structures serve as tricksters that trade innocence for the uncanny. The dream becomes a fever dream which quickly absorbs the listener into a vacuum, an eternal post-panic attack semi-relief. Maybe that’s the amazing paradox of Brannten Schnüre. The space they occupy is never comforting – as if being locked up inside a Carl Grossberg painting – but it’s also a subliminal aural zone you do not want to leave. It’s music as being, as a stream, devoid of climax or catharsis. And because it is flux and being, and exists to be taken, it speaks in art’s purest form. ‘In place of a hermeneutics we need an erotics of art’ Susan Sontag famously concluded her essay ‘Against Interpretation’ with. Well, look no further …
DJ DIE SOON is the apocalyptic alter-ego Daisuke Imamura, whose performances of masked malice have been a fixture in the Berlin underground for the past decade. His latest record My Brothel The Wind takes inspiration from Sun Ra at his most grotesque, conjuring a distorted phantasmagoria with an eclectic crew of compatriots like Rully Shabara, Sara Persico, and longtime collaborator Kiki Hitomi. Film director Hiroo Tanaka’s visual contributions in the album art, poster, and music video complete the album’s narrative, telling a story not of villainy but of phantom caprice in a dying world.
My Brothel The Wind shows DJ DIE SOON as an alchemist of distortion, transmuting the club-forward beats of his 2020 debut Kappa Slap and the seething horrorscapes of DIEMAJIN, his 2022 collaboration with Tokyo vocalist MA. Imamura’s obsession with noise stems from his upbringing in Tokyo, where he grew up hearing the deafening roar of trains every day. “The buildings were really tall, so the sounds reflected so much and it was so loud that you couldn’t even have a conversation on the phone. Hearing this noise every minute when living in this flat, it became a normal thing,” he says. While most would content themselves with avoiding loudness, DJ DIE SOON seeks to unpack its visceral potential.
DJ DIE SOON’s subterranean productions form a monstrous gestalt with the eclectic contributions of his network of co-conspirators. “Unfinished” and “Directions” are pulsating chimeras that highlight animalistic vocalizations from Hitomi and Shabara; Italian MC Franco Franco’s verses snake underneath the noisy onslaught. The tectonic textures of “Dandelion Crackers” are courtesy of multi-instrumentalist Laure Boer’s handmade stone synth. Sara Persico’s mangled vocables hang as fleshy reminders of human fragility on “SAQ4IME”; in the Hiroo Tanaka-directed music video, the track’s sonic uncanniness is made cinematic, with an ambient dread that references Hiroshi Teshigahara’s 1964 psychological thriller Woman in the Dunes.
While Sun Ra’s intergalactic Moog reached for the stars, DJ DIE SOON plunges into the depths of hell. “Everybody, Shake Your Body, We Chill At Party” feels like the sonic equivalent of a wax museum burning to the ground, rigid smiles melting into the fire. Rather than a vision of the future, My Brothel The Wind is a laugh-cry of despair in the face of a Hadean present. DJ DIE SOON confronts the world with a new hand-made mask, reborn in the ashes.
You are Spring!" beginnt mit einer gewundenen Klangwand, A-cappella-Stimmen, die sich in üppiger Harmonie überlagern und den halb-titelsgebenden Frühling besingen. Sofort entführt uns Tasha aus dem tristen, grauen Winter in eine Welt voller Bilder und Empfindungen von neuem Leben. Stell dir vor: ein Feuerwerk aus glockenförmigen Blüten; Rosa, Citrin und Buttergelb; der Himmel klar, eine Lunge voll Blau; Wärme, überall, die die über den Winter geheilte Haut küsst und sich nach Berührung sehnt; Leichtigkeit nach dem Leiden; ein tiefer Atemzug nach dem Ersticken. "Don't die now / There's life to be found now,", beginnt sie. In Texten, die von Gwendolyn Brooks' Gedicht "To The Young Who Want To Die" inspiriert sind, formuliert Tasha die These dieses Albums mit exquisiter Präzision. Es gibt Jahreszeiten der Härte, Jahreszeiten der Schwierigkeit, ja. Aber hier, in diesem Album, meditieren wir über den Frühling über eine Zeit des Feierns, die umso süßer ist, weil wir wissen, was man ertragen muss, um dorthin zu gelangen. "Alive now / It's spring now / Alive now / You're spring now" schließt sie, getragen von den samtigen Stimmen von Jamila Woods und Taja Cheek von L'Rain, die auf diesem Track zu hören sind, und lädt uns in die paradiesische Schatzkiste ein, die sie hier geschaffen hat. Für Tasha ist der Frühling ein Ort, an dem wir ankommen, aber auch ein Zustand, in dem wir uns befinden, eine Art, wie wir geworden sind. Wenn sie darüber spricht, was das Album ihrer Hoffnung nach vermitteln soll, erläutert sie die Bedeutung von "You Are Spring!" weiter und sagt: Es ist eine Art zu sagen, dass du das bist, worauf sich andere Menschen freuen; du bist das, worauf wir warten; du bist das Schöne." Wenn es im vorherigen Album um Sehnsucht ging, darum, sich nach einer Fülle zu strecken, von der du weißt, dass sie kommt, dann ist "You are Spring!" eine Gelegenheit, innezuhalten und alles in dich aufzunehmen, sobald du in deine Fülle eingetreten bist. Das heißt, You Are Spring!" ist in seiner Aufmerksamkeit für die Glückseligkeit so eindringlich wie sein Ausrufezeichen, aber es hat auch einen klaren Blick auf die Welt um sich herum. Die zweite Hälfte des Albums bewegt sich auf diesem schmalen Grat zwischen Wonne und Untergang. Sieh dir zum Beispiel "Actor" an und seine Auseinandersetzung mit den Gesten, die wir in einer Liebe machen, die hohl geworden ist, gefolgt von Special" und seinem aufwendig arrangierten Klangteppich, komplett mit Tashas Klarinetten-Debüt. Im letzten Titel, Quick!", steigt Tashas Stimme in einer fast Stephen-Sondheim-artigen Tonfolge empor und drängt uns singend: "Quick! See how this beauty rushes by?" Es gibt Dissonanzen im Klimpern der Akkorde, das Keuchen ihrer Finger, die über den Gitarrenhals gleiten, eine raue, fast wie von einer Kassette klingende Qualität der Produktion, wieder von Gregory Uhlmann. Aber wir werden noch nicht aus dem Garten vertrieben; der Song klingt langsam aus, zurück in den Glockenblumenhain von Tashas sanftester Stimmlage. "You Are Spring!" fordert uns heraus, uns an unserer Gegenwart zu erfreuen, uns selbst als die lang ersehnte Jahreszeit des neuen Lebens und Wachstums zu sehen. Und wenn der Winter wiederkommt, wie er es immer tun muss, die Trauer sich einschleicht, Herzschmerz vor der Tür steht, gibt Tasha uns etwas, an dem wir uns festhalten können. Die Gewissheit, dass der Frühling wiederkommen wird, selbst dann. Dass die Schönheit und Fülle, die uns jetzt umgibt, uns wieder umgeben wird, noch einmal.
Aaron Dilloway kehrt mit ,No Skill Comedy Mind Reading" zu Dais Records zurück - seinem ersten echten Album in voller Länge seit 2017, einer Sammlung von typisch verstörendem, absurdem Material. Geprägt von seinen typischen Verzerrungen und Verformungen - von Feedback umhüllte Fundstücke, Feldaufnahmen und Gesangsimprovisationen - versammelt ,No Skill" fast ein Jahrzehnt ausgewählter Soloarbeiten und wirkt dennoch ganz und gar zeitgemäß: ein sprunghaftes Produkt der Unbeständigkeit, zugleich hart und humorvoll. Nur wenige zeitgenössische Experimental-Künstler des letzten Vierteljahrhunderts sind so produktiv und verehrt wie Dilloway, ein Pionier der amerikanischen Noise-Szene im Mittleren Westen, ehemaliges Mitglied von Wolf Eyes und Gründer des in Oberlin ansässigen Labels und Plattenladens Hanson Records. Doch trotz seines immensen Gesamtwerks hat er nur zwei richtige Solo-LPs veröffentlicht, neben einer regelmäßigeren Produktion von Kassettenveröffentlichungen und Kollaborationsprojekten. Mit ,No Skill" vollendet er nun eine vieldeutige Albumtrilogie, die mit seinem wegweisenden Werk ,Modern Jester" aus dem Jahr 2012 begann. ,Ich habe fast das Gefühl, dass sie irgendwie Teil eines Ganzen sind. Alle drei Alben versuchen, in den schlimmstmöglichen Situationen Humor zu finden. Je nachdem, wer zuhört und wie die jeweilige Einstellung ist, könnten sie als lustig oder einfach nur als grauenhafte, schreckliche Alben empfunden werden." Halb im Ernst fährt Dilloway fort: ,Für mich ist dieses hier das Ergebnis von, na ja, verkorksten Sachen: psychische Erkrankungen, Medikamente, Scheidung, komischer Scheiß. Das Eintauchen in seltsame Dinge fasziniert mich immer auf die eine oder andere Weise." Neben den bereits erwähnten Einflüssen aus der menschlichen Erfahrung greift ,No Skill" auf verschiedene technische und ästhetische Kuriositäten zurück: das methodische Sounddesign von Alvin Lucier, Andy Milligans Low-Budget-Kult-Horrorfilm ,The Weirdo" aus dem Jahr 1989 und die pop-exzentrische Art des Filmkomponisten Hugo Montenegro. Dilloway stieß bei einer Lagerraumversteigerung auf dessen skurrile Habseligkeiten, darunter Notizen zu den frühen elektronischen Experimenten des Komponisten. Einige der beunruhigendsten Momente des Albums, wie das Lachen, das ,Bring Me The Head Of The Unknown Comic" heimsucht - klanglich eine Anspielung auf die Avantgarde-Größen Nurse with Wound und thematisch auf den Komiker aus den 1970er Jahren mit der Papiertüte über dem Kopf -, lassen sich auf den Einfluss dieses wahrhaft ungewöhnlichen Fundes zurückführen. ,No Skill" knüpft zudem an Dilloways jüngste künstlerische Ausflüge an: seine Umsetzung von John Cages 88-Band-Loop ,Rozart Mix"; die Originalmusik für ,The Absence of Milk In The Mouths of the Lost"; Gemeinschaftsalben mit Lucrecia Dalt (Lucy & Aaron) sowie Kim Gordon & Bill Nace (Body/Dilloway/Head). Während er an diesen und anderen Projekten arbeitete, legte er in Gedanken einen Ordner für sein nächstes Dais-Album an und sammelte Aufnahmen, die zu einer ziemlich vagen Vision passten. ,Dieses Album hat mich irgendwie völlig in Beschlag genommen, seit ich ,The Gag File` 2017 fertiggestellt habe. Zuerst dachte ich, es würde eher ein Pop-Album werden, aber dann hat mir das Lucrecia-Projekt diese Idee irgendwie aus dem Kopf getrieben. Es begann, eher wie meine Live-Sets zu fließen." Er entschied sich für eine Abfolge, die den Hörer ein wenig im Ungewissen lässt - ob erschrocken, amüsiert oder verwirrt; der Effekt soll absichtlich den Eindruck erwecken, dass etwas kaputt ist. Das Album beginnt mit schrillen Kreischen, bevor es in Drone-Passagen eintaucht, die durch zwei aneinander geriebene nepalesische Sarangi-Bögen entstehen, begleitet vom ersten Auftauchen seiner ogerartigen stimmlichen Präsenz. Anschließend werden mehrere Minuten von weißem Rauschen verschluckt (,Forced Auctioneer"). Dilloway verweist auf The Weirdos seltsamen Einsatz ausgedehnter Übergänge mit schwarzem Raum und seine lebenslange Liebe zum Bandrauschen. Er bekam Kassetten von älteren Kindern und hörte diese Geräusche als Teil der Songs, nur um später zu erfahren, dass es sich um klangliche Artefakte handelte, die von Generationen des Kopierens auf Kassette übrig geblieben waren. ,Ich stehe total auf die Idee, all diese Schichten aufzubauen und sie in etwas anderes zu verwandeln. Wenn ich zum Beispiel live spiele, kann es rauer zugehen als bei meiner aufgenommenen Musik, und dafür wollte ich genau dieses Gefühl einfangen - dass diese Ausbrüche laut sind, aber ein bisschen gedämpfter. Dieser totale Rauschklang, fast so, als wärst du unter Wasser." Dilloway sammelt Tonpoesie-Platten, und obwohl er seine eigene Arbeit nicht gerne in dieses Genre einordnet, spricht die Absurdität dieses Handwerks - die Verwendung von phonetischen Lauten und nonverbalen Geräuschen als Ersatz für traditionelle semantische Bedeutung - durch sein Werk. Auf ,Possession Audition Tape" liest er verschiedene Passagen aus einem Buch vor, das von einer französischen religiösen Gruppe aus dem 18. Jahrhundert handelt, die zu öffentlichen Unruhen neigte, und schneidet diese digital auseinander, wodurch er im Mix seine eigenen, echoartigen Stotterausbrüche erzeugt. ,No Skill Comedy Mind Reading" endet mit einem Stück aus Synthesizer und Orgel-Rhythmusmaschine, das auf Musik basiert, die er für den Film ,Supporting Actor" von Pieter Schoolwerth und Phil Vanderhyden komponiert hat - in dem ein Avatar von Dilloway in ein Portal gezogen wird. Dort trifft er in einem fantastischen Club auf posthumane Wesen. Die Szene, die sich irgendwie auf Audio übertragen lässt, versetzt das Set in einen passend verwirrenden Traumzustand. Ein Star der Noise-Musik, ein moderner Hofnarr, der aus dem Unbekannten berichtet.
Das rare German New Wave-Kultalbum von 1982 neu aufgelegt! Inkl. sagenhafter Versionen von "Psychokiller" (Talking Heads) & "Mongoloid" (Devo) sowie der ERNST-Originale "C2H5OH" & "Autonome Einheit" "Ernst entstand wegen der Talking Heads. Ernst ist keine typische Neue Deutsche Welle Band. Ernst kam nicht aus dem Punk. Ernst war auch kein Spaß-Produkt der Plattenindustrie. Ernst gab eine so eigenwillige wie charmante Antwort auf die Frage, wie New Wave in Deutschland klingen könnte. - Auf dem ersten, einzigen, unbetitelten und nun wieder veröffentlichten Ernst-Album von 1982 finden sich gleich mehrere Coverversionen der Talking Heads - ins Deutsche übersetzt, gesungen von Bassistin Dorle Bausinger. Die New Yorker hatten die Tübinger dazu inspiriert, eine New Wave Combo zu gründen. Auch ihre geniale Version von Devos "Mongoloid" steht dem Original in nichts nach. Die Band verstand sich aber nicht nur darauf, sich coole Musik aus Amerika anzueignen, sondern schrieb selbst sehr gute Songs wie "C2H5OH (Alkohol)" oder "Autonome Einheit". - Also veröffentlichten Ernst ihre Platte kurzerhand im Eigenvertrieb. "Wir schickten ein paar Exemplare ans Radio, und bestückten die Plattenläden in der näheren Umgebung, viel mehr unter-nahmen wir nicht." Beim Tübinger Plattenladen Rimpo waren die Verkaufszahlen so hoch, dass Ernst, das Album, mehrmals Platte des Monats wurde. Die knallblau-roten Cover füllten über Wochen ein ganzes Schaufenster. - Dennoch blieben die Band und ihr außergewöhnliches Album bis heute ein Geheimtipp. Ernst bekam nie die Anerkennung, die er verdient hätte. Zeit, dass sich das ändert." - Ulrich Gutmair (Kulturredakteur taz, Autor u.a. "Wir Sind Die Türken Von Morgen" (2023), "Die ersten Tage von Berlin" (2013)), 2026 aus den Linernotes zur Neuausgabe von ERNSTs "Ernst". Wiederhergestelltes original Artwork! Transparent rotes Vinyl in Glanzlack-Sleeve mit ausführlichen deutschsprachigen Linernotes und Fotos auf 6-seitigem, gefalztem 12"-Insert oder inside-out Digipak-CD (das Format erstmals überhaupt) mit den Linernotes in 28seitigem Booklet. Beide Formate sind in den Erstausgaben streng limitiert auf nur 500 Stück weltweit!
PISS ist eine laute, genreübergreifende vierköpfige Band aus Vancouver, B.C. Durch die Kombination von Punk, Poesie, Soundcollagen, Performancekunst und bildender Kunst schafft die Band ein multidisziplinäres Gesamtwerk, das die Grenze zwischen Persönlichem und Politischem verschwimmen lässt. Angetrieben von durchdachter Musikalität, energiegeladenen Live-Auftritten und einer kristallklaren künstlerischen Mission schreibt PISS Punkmusik, die darauf abzielt, die Grenzen eines etablierten Genres zu überwinden. Ihre Arbeit schöpft Inspiration aus einer Reihe unerwarteter Einflüsse: literarische Größen, Philosophen, Filmemacher, Maler, Psychoanalytiker, Aktivisten, Kinder, Mitglieder einer deutschen anarcho-feministischen militanten Gruppe und Gespräche mit Zuschauern. Diese Stimmen repräsentieren unterschiedliche ideologische Überzeugungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt und ermöglichen es PISS, Kunst zu schaffen, die herausfordernde und kontroverse Themen wie sexuelle Gewalt und verinnerlichte Geschlechternormen darstellt - ohne Vereinfachung, Romantisierung, Polemik oder Dogmatismus. you made me / skin on linen ist das Debütalbum der Band. Es schildert eine Kindheit, die von struktureller, systemischer und intimer Gewalt geprägt ist. Auf dem gesamten Album dienen Motive aus der Kunst als Metaphern für die unzähligen Arten, wie wir die Auswirkungen dieser Gewalt in uns tragen: Jede Erfahrung hinterlässt einen Eindruck und formt oder verzerrt nach und nach das Selbst - ganz wie ein Stück Ton, das durch jeden Abdruck, den es erhält, geformt wird.
PISS ist eine laute, genreübergreifende vierköpfige Band aus Vancouver, B.C. Durch die Kombination von Punk, Poesie, Soundcollagen, Performancekunst und bildender Kunst schafft die Band ein multidisziplinäres Gesamtwerk, das die Grenze zwischen Persönlichem und Politischem verschwimmen lässt. Angetrieben von durchdachter Musikalität, energiegeladenen Live-Auftritten und einer kristallklaren künstlerischen Mission schreibt PISS Punkmusik, die darauf abzielt, die Grenzen eines etablierten Genres zu überwinden. Ihre Arbeit schöpft Inspiration aus einer Reihe unerwarteter Einflüsse: literarische Größen, Philosophen, Filmemacher, Maler, Psychoanalytiker, Aktivisten, Kinder, Mitglieder einer deutschen anarcho-feministischen militanten Gruppe und Gespräche mit Zuschauern. Diese Stimmen repräsentieren unterschiedliche ideologische Überzeugungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt und ermöglichen es PISS, Kunst zu schaffen, die herausfordernde und kontroverse Themen wie sexuelle Gewalt und verinnerlichte Geschlechternormen darstellt - ohne Vereinfachung, Romantisierung, Polemik oder Dogmatismus. you made me / skin on linen ist das Debütalbum der Band. Es schildert eine Kindheit, die von struktureller, systemischer und intimer Gewalt geprägt ist. Auf dem gesamten Album dienen Motive aus der Kunst als Metaphern für die unzähligen Arten, wie wir die Auswirkungen dieser Gewalt in uns tragen: Jede Erfahrung hinterlässt einen Eindruck und formt oder verzerrt nach und nach das Selbst - ganz wie ein Stück Ton, das durch jeden Abdruck, den es erhält, geformt wird.
Das Wiener Kollektiv TAKESHI'S CASHEW präsentiert sein neues, drittes Album "Planet Odyssey 64". Nach weltweiten Tourneen mit ihren ersten beiden Alben, gönnte sich die Band eine kreative Pause und kehrt nun mit neuem Sound zurück. Der bisherige analoge Cosmofunk der Band wurde um Electro-Einflüsse erweitert. Die sechs Musiker experimentierten mit alten Synthesizern, ließen sich von vintage Computerspielen inspirieren und schufen so ein neuartiges Klanguniversum. Ihre besondere Spielfreude brachte die Idee für eine Art Konzeptalbum namens "Planet Odyssey 64" hervor. Zahlreiche Bands kreisen nach ihrem zweiten oder dritten Album um Fragen der Standortbestimmung - auch Takeshi's Cashew mussten eine Weiche stellen bzw. wollten ein Konzept: nun treffen - back to the 90s - Mittelalterwelten auf Game Boy & Nintendo 64. Wie die loopbasierten Klangwelten der ersten Konsolen oder die höfischen Tanzmusiken, arbeiten Takeshi's Cashew auf Planet Odyssey 64 ebenfalls mit zyklischen Figuren. Nicht nur 8-Bit-Games erzeugten ihre Atmosphären mit reduzierten Mitteln - auch die Wiener Instrumentalisten haben ihre Werkzeugkiste im Vergleich zum bisherigen Ouvre komprimiert. Di verwendeten Leitmelodien und Chiptunesounds gedenken Videospielikonen wie "The Legend of Zelda: Ocarina of Time" oder "Pokémon Saphir Edition". Das rhythmische Amalgam hingegen formt ein Hybrid aus synthetischen Elementen und organischen Bausteinen. Präsent im Klangraum steht ein vorwärts kippendes Krautrock-Gerüst samt E-Bass und Schlagzeug. Die zweite Säule übernimmt ein monophoner Bass-Synthesizer namens Roland SH-101. Völlig verabschiedet haben sich Takeshi's Cashew trotzdem nicht von ihrer originären Herangehensweise, dem Jam. So entstand z.B. binnen eines Tages der vibrierende "Operator" auf dem alten Moog-Synthesizer eines Familienmitgliedes. Im Kern dient diese Musik als Transzendenzapparat, die Hörer*innen kehren mit heiterer Verwandlung von dieser Odyssey zu sich selbst zurück. Möglich auf klarem Vinyl, als analoges Tape, auf CD im Digi-Sleeve oder als Album Digital.
Das Wiener Kollektiv TAKESHI'S CASHEW präsentiert sein neues, drittes Album "Planet Odyssey 64". Nach weltweiten Tourneen mit ihren ersten beiden Alben, gönnte sich die Band eine kreative Pause und kehrt nun mit neuem Sound zurück. Der bisherige analoge Cosmofunk der Band wurde um Electro-Einflüsse erweitert. Die sechs Musiker experimentierten mit alten Synthesizern, ließen sich von vintage Computerspielen inspirieren und schufen so ein neuartiges Klanguniversum. Ihre besondere Spielfreude brachte die Idee für eine Art Konzeptalbum namens "Planet Odyssey 64" hervor. Zahlreiche Bands kreisen nach ihrem zweiten oder dritten Album um Fragen der Standortbestimmung - auch Takeshi's Cashew mussten eine Weiche stellen bzw. wollten ein Konzept: nun treffen - back to the 90s - Mittelalterwelten auf Game Boy & Nintendo 64. Wie die loopbasierten Klangwelten der ersten Konsolen oder die höfischen Tanzmusiken, arbeiten Takeshi's Cashew auf Planet Odyssey 64 ebenfalls mit zyklischen Figuren. Nicht nur 8-Bit-Games erzeugten ihre Atmosphären mit reduzierten Mitteln - auch die Wiener Instrumentalisten haben ihre Werkzeugkiste im Vergleich zum bisherigen Ouvre komprimiert. Di verwendeten Leitmelodien und Chiptunesounds gedenken Videospielikonen wie "The Legend of Zelda: Ocarina of Time" oder "Pokémon Saphir Edition". Das rhythmische Amalgam hingegen formt ein Hybrid aus synthetischen Elementen und organischen Bausteinen. Präsent im Klangraum steht ein vorwärts kippendes Krautrock-Gerüst samt E-Bass und Schlagzeug. Die zweite Säule übernimmt ein monophoner Bass-Synthesizer namens Roland SH-101. Völlig verabschiedet haben sich Takeshi's Cashew trotzdem nicht von ihrer originären Herangehensweise, dem Jam. So entstand z.B. binnen eines Tages der vibrierende "Operator" auf dem alten Moog-Synthesizer eines Familienmitgliedes. Im Kern dient diese Musik als Transzendenzapparat, die Hörer*innen kehren mit heiterer Verwandlung von dieser Odyssey zu sich selbst zurück. Möglich auf klarem Vinyl, als analoges Tape, auf CD im Digi-Sleeve oder als Album Digital.
Mit INSTINCTA, ihrer Debüt-EP auf Sony Classical, zeigt sich Suena von einer völlig neuen Seite. Die gefeierte Produzentin und Songwriterin hinter Erfolgen von Apache 207, Herbert Grönemeyer, Capital Bra und Ikkimel kehrt zu ihren musikalischen Wurzeln zurück und präsentiert erstmals eigene Kompositionen für Klavier und Streicher, die in den renomierten Emil Berliner Studios eingespielt wurden.Dabei verbindet Suena in Songs wie Primapulsa, Calma oder Adulta die Eleganz klassischer Komponisten wie Chopin und Debussy mit einer modernen, cineastischen Klangsprache sowie den feinen Produktionstechniken ihrer Pop-Karriere. Das Ergebnis ist ein emotionales Hörerlebnis voller Melodie, Hoffnung und zeitloser Schönheit, dass sich zwischen moderner Klassik und Filmmusik bewegt und zum Innehalten, Träumen und Entspannen einlädt. Als Special Guest hat sie Esther Abrami eingeladen, die sie bei Victoria auf der Geige begleitet.INSTINCTA ist die perfekte Begleitung für alle, die die poetischen Klangwelten von Ludovico Einaudi, Yiruma oder Ólafur Arnalds schätzen.Die Bubblegum-Pink Colour Vinyl von INSTINCTA enthält einen handsignierten Artprint von Suena.
Eine Hommage an innovative mexikanische Musiker, die elektronische und indigene Instrumente mit Minimalismus, Ambient, Jazz und New-Age-Ästhetik verschmolzen haben Mit 12 visionären Künstlern, darunter Luis Pérez, Arturo Meza, Jorge Reyes, Aristeo und Tribu, um nur einige zu nennen Zusammengestellt und produziert vom mexikanischen Journalisten, Musiker und DJ Carlos ,Tropicaza" Icaza sowie dem Gründer von dublab radio und Creative Producer des LA Phil, Mark ,Frosty" McNeill Cover-Artwork vom legendären Künstler Eduardo Terrazas sowie Design und Layout von D.Norsen Design Doppel-LP, gepresst bei Optimal, inklusive Booklet mit Liner Notes Audio remastered vom GRAMMYr-nominierten Toningenieur John Baldwin Limitierte Farbvinyl-Edition, gepresst auf violettem und rosa Vinyl //// ,A LA ALTURA" - oder ,To The Height" - würdigt mexikanische Musiker, die sich in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts mit elektronischen und indigenen Instrumenten auf experimentelles Terrain wagten und dabei im Dialog mit Minimalismus, Ambient, Jazz und New-Age-Ästhetik standen. Über ein Jahrzehnt in Arbeit und liebevoll kuratiert vom mexikanischen Journalisten, Musiker und DJ Carlos ,Tropicaza" Icaza sowie dem Gründer von dublab radio und Creative Producer des LA Phil, Mark ,Frosty" McNeill, basiert A LA ALTURA auf Originalbändern und Masteraufnahmen mit unveröffentlichten, längst vergriffenen und privat gepressten Aufnahmen. Die Bände 1 & 2 präsentieren 25 visionäre Künstler, die sich aktiv für eine Art Bewusstseinserweiterung einsetzten - sei es durch die Suche nach den Sternen mittels ihrer Musik oder durch die Weiterentwicklung der Kunstform selbst. Ebenso kühn setzen diese beiden Bände ein Zeichen dafür, dass mexikanische Künstler und Komponisten wie Luis Pérez, Arturo Meza, Jorge Reyes, Ana Ruiz und Antonio Zepeda in einem Atemzug mit Michael Rother, Terry Riley, Hiroshi Yoshimura und den vielen anderen Künstlern genannt werden sollten, die zu Recht für ihren Experimentiergeist gefeiert wurden.
Eine Hommage an innovative mexikanische Musiker, die elektronische und indigene Instrumente mit Minimalismus, Ambient, Jazz und New-Age-Ästhetik verschmolzen haben Mit 12 visionären Künstlern, darunter Luis Pérez, Arturo Meza, Jorge Reyes, Aristeo und Tribu, um nur einige zu nennen Zusammengestellt und produziert vom mexikanischen Journalisten, Musiker und DJ Carlos ,Tropicaza" Icaza sowie dem Gründer von dublab radio und Creative Producer des LA Phil, Mark ,Frosty" McNeill Cover-Artwork vom legendären Künstler Eduardo Terrazas sowie Design und Layout von D.Norsen Design Doppel-LP, gepresst bei Optimal, inklusive Booklet mit Liner Notes Audio remastered vom GRAMMYr-nominierten Toningenieur John Baldwin Limitierte Farbvinyl-Edition, gepresst auf violettem und rosa Vinyl //// ,A LA ALTURA" - oder ,To The Height" - würdigt mexikanische Musiker, die sich in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts mit elektronischen und indigenen Instrumenten auf experimentelles Terrain wagten und dabei im Dialog mit Minimalismus, Ambient, Jazz und New-Age-Ästhetik standen. Über ein Jahrzehnt in Arbeit und liebevoll kuratiert vom mexikanischen Journalisten, Musiker und DJ Carlos ,Tropicaza" Icaza sowie dem Gründer von dublab radio und Creative Producer des LA Phil, Mark ,Frosty" McNeill, basiert A LA ALTURA auf Originalbändern und Masteraufnahmen mit unveröffentlichten, längst vergriffenen und privat gepressten Aufnahmen. Die Bände 1 & 2 präsentieren 25 visionäre Künstler, die sich aktiv für eine Art Bewusstseinserweiterung einsetzten - sei es durch die Suche nach den Sternen mittels ihrer Musik oder durch die Weiterentwicklung der Kunstform selbst. Ebenso kühn setzen diese beiden Bände ein Zeichen dafür, dass mexikanische Künstler und Komponisten wie Luis Pérez, Arturo Meza, Jorge Reyes, Ana Ruiz und Antonio Zepeda in einem Atemzug mit Michael Rother, Terry Riley, Hiroshi Yoshimura und den vielen anderen Künstlern genannt werden sollten, die zu Recht für ihren Experimentiergeist gefeiert wurden.