Ring The Alarm! Nach der Neuauflage von Sister Nancys „Bam Bam“, die eine reißenden Absatz fand, folgt nun der nächste unverzichtbare Track auf dem Stalag Riddim vom verstorbenen, großartigen Tenor Saw. Dies ist die ultimative Soundsystem-Waffe und ein Muss für jeden Selector, der etwas auf sich hält. Zurück mit dem entscheidenden Original-Keyboard-Workout von Ansell Collins Stalag 17, aufgenommen für Techniques, ist Stalag einer der Eckpfeiler der Reggae-Musik, der von einer ganzen Galaxie von Superstars der Musikwelt verwendet und genutzt wird, darunter Big Audio Dynamite, Public Enemy, Run DMC, Alicia Keys, Kanye West, Sublime usw. Ein Original Twin-Killer-Doppelsider – limitierte Auflage in illustrierter Hülle. Verpassen Sie es nicht!
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- A1: Cascada - Ain't No Mountain High Enough (Ryan T Remix Edit)
- A2: Freddy Fader - The Sun (Single Edit)
- A3: L-Milla - Everybody's Free (G4Bby Ft Bazz Boyz Remix Edit)
- A4: 89Er - My Angel (Short Edit)
- A5: Basslovers United - Get Back (Dj Gollum Meets Jan Wayne Remix Edit)
- A6: Ray Knox - Reach Out (Rob Mayth Remix Edit)
- A7: Sunbeam - Outside World 2009 (Megastylez Edit)
- A8: Neptunica, Tiscore X Alex Christensen - Gone Forever (Short Edit)
- B1: Rocco - Street Knowledge (Club Edit)
- B2: Justin Corza & Greg Blast Meet Addicted Craze - Could It Be Love (Empyre One Remix Edit)
- B3: Oli P & Felix Harrer - So Bist Du (Short Edit)
- B4: Jan Wayne - Because The Night (Radio Edit)
- B5: Alex Megane - Little Lies (The Real Booty Babes Remix Edit)
- B6: Clueless - Just Like A Pill (Timster & Ninth Remix Edit)
- B7: Special D & Scott Brown - Elysium (Ti-Mo Remix Edit)
Mit TechnoBase.FM Vol. 5 erscheint eine weitere Ausgabe der beliebten Compilation-Reihe auf Vinyl – ein Muss für Fans elektronischer Musik und Sammler hochwertiger DanceReleases. Die limitierte Pressung bringt den charakteristischen Sound von TechnoBase.FM direkt auf den Plattenteller und vereint aktuelle Club-Tracks mit zeitgemäßem HandsUp-, Dance- und Electro-Flair.
Ein echtes Highlight für alle, die elektronische Musik nicht nur hören, sondern erleben wollen – in bester Soundqualität und stilvollem Format
Mit Selenites, Selenites! präsentiert Jimi Tenor das erste Album seiner neuen Band - ein Meilenstein in der Karriere des finnischen Multiinstrumentalisten, der 2025 seinen 60. Geburtstag feierte. Tenor, bekannt für seine genreübergreifenden Visionen, vereint hier Afrobeat, Electronica, Spiritual Jazz und experimentelle Klangwelten zu einem kraftvollen, organischen Sound. Seit den 1990er Jahren prägt Tenor die internationale Musikszene mit Veröffentlichungen auf Labels wie Sähko und Warp Records. Seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie Tony Allen, dem UMO Helsinki Jazz Orchestra und Florence Adooni zeigt seine Offenheit für musikalische Kulturen und seine Fähigkeit, scheinbar Gegensätzliches zu verbinden. Die JIMI TENOR BAND entstand in Helsinki und besteht aus fünf virtuosen Musiker:innen, die ihre Stücke live erprobt und verinnerlicht haben. Die Aufnahmen spiegeln diese Energie wider: Direkt, roh und voller Spielfreude. Die Songs wirken wie Live-Mitschnitte - spontan, intensiv und nahbar. Mit Selenites, Selenites! gelingt Tenor ein Album, das nicht nur musikalisch überzeugt, sondern auch seine Rolle als stilprägender Künstler unterstreicht.
Hania Rani ist eine mehrfach preisgekrönte Komponistin und Pianistin, die mühelos zwischen der Welt der
klassischen und der experimentellen Musik wechselt.
Aufgenommen in den Abbey Road Studios mit einem 45-köpfigen Orchester, markiert „Non Fiction“ einen
neuen Abschnitt in Ranis Karriere, da sie von den elektronischen Klängen ihres gefeierten Albums „Ghosts“
in den symphonischen Bereich übergeht und eine Brücke zwischen ihrem eleganten Experimentalismus und
ihrer klassischen Ausbildung schlägt.
Non Fiction ist Ranis erstes Klavierkonzert und symphonisches Werk. Es ist auch eine Reaktion auf die Entdeckung der Kompositionen des jungen Musikwunderkindes, Josima Feldschuh, die während der Schrecken
des Zweiten Weltkriegs im Warschauer Ghetto entstanden sind. Bewegt von der Geschichte des jungen
Mädchens, beschloss Rani, sie durch die Linse der aktuellen Schreckenssituationen in der Ukraine und im
Gazastreifen zu betrachten und zu untersuchen, wie wir diese durch moderne Medien wahrnehmen. Dabei
erforscht Rani die ständige Koexistenz von Harmonie und Unordnung, schafft eine klangliche Metapher
für das Überleben des menschlichen Geistes angesichts von Gewalt und nutzt den emotionalen Wert von
Klängen, um diese irgendwie fernen Konflikte für uns auf menschlicher Ebene nachvollziehbarer zu machen.
Das fünfte Album der Newcastler Riffzauberer Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs Pigs (aka PIGSx7) ist geprägt von kalkulierter Aggression und selbstzerfrleichenden Texten. Zu den verblüffenden Boni gehören verspielte Synthesizer-Arbeiten und der Auftritt eines Hip-Hop-Masters. Mit seinem Titel, der Absurdität und Ernsthaftigkeit einander gegenüberstellt, ist dies Death Hilarious. Während Land Of Sleeper von 2023 als immersives Kopfhörer-Erlebnis konzipiert war, strebten Pigs dieses Mal nach etwas direkterem, böseren. ,Wir wollten, dass es ein Schlag ins Gesicht ist", grinst Produzent und Gitarrist Sam Grant. Dieses Ziel kam zum Teil dadurch zustande, dass die Band in den letzten Jahren sooooo viele Gigs gespielt hat. Die Band fühlte sich gut geölt und reif dafür, den Zuhörern zu Hause die Art von Prügel zu verpassen, die ihr Publikum von der Bühne aus erhält. Death Hilarious bietet einige Überraschungen, vor allem der Track 'Glib Tongued', bei dem El-P von Run The Jewels als Gastmusiker mitwirkt. Als Bassist John-Michael Hedley unwissentlich das schrieb, was seine Bandkollegen als ihr Äquivalent zu einer Hip-Hop-Nummer betrachteten, setzten die Pigs ihre Ziele hoch an und sicherten sich einen fulminanten Beitrag von einem der größten Rapper der Welt. Das soll nicht heißen, dass Pigs zum Nu-Metal übergegangen sind. Death Hilarious ist eine abwechslungsreiches, straffes Album, das sich zwischen sabbathianischem Doom, grotesk minimalistischem Noise Rock und zyklischen Post-Metal-Fortissimos bewegt. Auch die Pigs treiben sich selbst weiter an. Unpassende Synthesizer-Soli tauchen dort auf, wo normalerweise Gitarren-Histrionik Platz hätte. Klaviertracks lauern im Mix und verleihen dem Klangstrudeln eine fast unterschwellige Tiefe. Stitches" ist wie Motörhead, die versuchen, Glamrock mit einem beschwipsten Keyboarder zu spielen. Und dann ist da noch das 100-Meilen-Tempo des Cosmic-Thrash-Openers ,Blockage". Verzerrte Licks fliegen aus den Verstärkern von Grant und Lead-Gitarrist Adam Ian Sykes, während die Rhythmusgruppe dahinter brutzelt. Mit all dieser Power, die durch die Adern fließt, wird Death Hilarious mit Leichtigkeit eines der besten Rockalben des Jahres 2025 sein... und das ist kein Witz!
Als Pionier der elektronischen Musik, vereint The Bloody Beetroots seit 2005 Elemente aus Electro, Punkrock und Dance zu einem unverwechselbaren, genre-übergreifenden Sound. Hinter dem Projekt steht der italienische Musiker und Produzent Sir Bob Cornelius Rifo, der mit Tracks wie „Warp 1.9“ (feat. Steve Aoki) und Alben wie Romborama, Hide und The Great Electronic Swindle internationale Bekanntheit erlangte. Jetzt kehrt „The Baddest Man in Electronic Music“ mit seiner neuen EP “FOREVER PART ONE” zurück. „Dieses Projekt ist mein Leben“, sagt Rifo. Und das spürt man in jedem einzelnen Beat. Keine Grenzen, keine Kompromisse. Stattdessen persönliche Geschichten, Gedanken und Momente, die The Bloody Beetroots über Jahre hinweg geprägt und geformt haben. „Dieses Release ist sowohl ein Danke als auch ein Statement. Denn in einer Welt, die Anpassung belohnt, glaube ich immer noch daran, dass wahre Rebellion darin besteht, sich selbst treu zu bleiben.“ - Sir Bob Cornelius Rifo Das ist The Bloody Beetroots. FOREVER.
FOREVER PART ONE erscheint als Digipak CD und auf limitiertem Grey Marble Vinyl.ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Werden: damit, was passiert, wenn man sich der verzerrten Version seiner selbst stellen muss - der Version, die durch Schmerz entstanden ist.
- A1: Piekna Lola, Kwiat Polnocy (Remastered 2025)
- A2: Leszek I Lugwig (Remastered 2025)
- A3: Piatawka (In 5/4 Time) (Remastered 2025)
- A4: Blues Shmues (Remastered 2025)
- B1: Rozpacz (Despair) (Remastered 2025)
- B2: Tkotkonitkotko (Remastered 2025)
- B3: Wozny - Najwazniejsky (The Caretaker - The Most Important Man) (Remastered 2025)
- B4: Ol' Man River (Remastered 2025)
Altsaxofonist Zbigniew Namysłowski (1939-2022) wird wird oft als der ”John Coltrane Polens” bezeichnet,
so wichtig war er für die Entwicklung des modernen Jazz in seiner Heimat. Sein 1964 veröffentlichtes
Debütalbum “Lola” war zugleich das erste Album einer polnischen Band, das nicht hinter dem “Eisernen
Vorhang”, sondern in den Decca Studios in London aufgenommen wurde. Mit seinem Modern Jazz Quartet stellte Namysłowski auf dem Album sieben teils von polnischer Folklore inspirierte Originale sowie eine
Interpretation des Standards “Ol’ Man River” vor.
Produziert wurden die Aufnahmen von Mike Vernon, der später unter anderem mit Fleetwood Mac, David
Bowie und John Mayall arbeitete. 60 Jahre nach Erstveröffentlichung erscheint dieses für die europäische
Jazzszene eminent wichtige Album in der Reihe “British Jazz Explosion” erstmals wieder auf Vinyl. Gemastert von den originalen analogen Stereobändern von David Turner bei 360 Mastering, geschnitten bei Curve
Pusher, Hastings, East Sussex. Eine Beilage enthält Fotos der originalen Masterbänder und neue Liner
Notes des bekannten Autors, Compilers und Dokumentarfilmers Tony Higgins, der auch als ausführender
Produzent für Deccas „British Jazz Explosion“-Reihe fungiert.
Iptamenos Discos kündigt Houdini an, die neue EP der Labelgründer Local Suicide. Die Platte enthält drei ihrer dunkelsten und kraftvollsten Originaltracks bis heute, ergänzt durch markante Neubearbeitungen des französischen Electroclash-Pioniers David Carretta und der aufstrebenden griechischen EBM-Kraft Alpha Sect. Die Houdini EP entstand im Berliner Studio von Local Suicide während zahlloser nächtlicher Sessions mit Skelesys in derselben kreativen Phase, die auch ihren gemeinsamen Hit Moustache, die Surface Of The Sun EP und Faster Faster auf Curses’ Next Wave Acid Punx-Compilation hervorbrachte. Das Ergebnis ist ihr bisher düsterstes Material, das ihren Technodisco-Sound in noch härteres Terrain führt - mit hypnotischen Basslines, industriellen Texturen und analogen Vintage-Synths. Damit zählt es zu den mutigsten Releases im Katalog von Iptamenos Discos. Die EP eröffnet mit Obsessions, einem Track zwischen Darkwave und Techno, aufgebaut auf einer brutalen Bassline, analogen Synths und eindringlichen, mantraartigen Vocals. Die wiederholte Zeile „Obsessions, they come and go“ spiegelt den unerbittlichen Sog des Stücks wider und unterstreicht seine klaustrophobische, sich ständig wiederholende Energie. Submission, eine Zusammenarbeit mit Langzeitkollaborateur Skelesys, steht dem in nichts nach: ein düsterer Low-End-Sound, verzerrte, stark bearbeitete Vocals und der Sprechgesang „Resistance, no submission“ durchziehen den Track wie eine Trotz-Erklärung, die Spannung in Kraft verwandelt. Der Titeltrack Houdini ist etwas zugänglicher, behält aber die gleiche schattige Atmosphäre. Unheimliche Orgelmelodien und der Text „The great Houdini, the big escape“ beschwören Transformation und Befreiung herauf, zollen dem legendären Illusionisten Tribut und verleihen der Nummer eine theatralische Note. Der französische Kult-DJ und Produzent David Carretta interpretiert Obsessions neu mit seiner unverkennbaren retro-futuristischen Handschrift. Seit den 1990ern bekannt für die Fusion von industrieller Präzision mit Italo-inspirierten Synths, hellt er den Track mit glitzernden Disco-Melodien und einer erhebenden Stimmung auf – eine Version, die sich bewusst vom dunklen Original absetzt und sofort für die Tanzfläche taugt. Der in Straßburg ansässige Alpha Sect, das Projekt des griechischen Künstlers George McCall, führt Submission in kompromisslose Dimensionen. Verwurzelt in Electro und Body Music mit Punk-Einflüssen, beginnt sein Remix als wuchtiger EBM-Stomper und entwickelt sich zu einem clubtauglichen Track, der Intensität mit Katharsis in Balance bringt.
- A1: Connie Francis - Schöner Fremder Mann
- A2: Peter Alexander - Bist Du Einsam Heut‘ Nacht
- A3: Lolita - Seemann ..(Deine Heimat Ist Das Meer)
- A4: Peter Beil - Corinna, Corinna
- A5: Bill Ramsey - Zuckerpuppe (Aus Der Bauchtanz-Truppe)
- A6: Old Merry Tale Jazzband - Am Sonntag Will Mein Süsser Mit Mir Segeln Gehen
- A7: Peter Kraus - Jedes Mädchen Auf Erden
- A8: Blue Diamonds - Wie Damals In Paris
- A9: Lou Van Burg - Freunde Für‘s Leben
- B1: Bob Moore - Mexico
- B2: Willy Hagara - Pepe
- B3: Ted Herold - Oh So Sweet
- B4: Trude Herr - Ich Will Keine Schokolade
- B5: Peggy Brown - Spiel Nicht Mit Der Liebe
- B6: Petula Clark - Monsieur
- B7: Jan & Kjeld - Hello, Mary Lou
- B8: Lys Assia - Sucu Sucu
- B9: Caterina Valente & Silvio Francesco - Quando, Quando, Quando
Immerse yourself in the golden age of German pop music! 60s Jukebox Hits Vol. 3 brings together unforgettable classics and catchy tunes that shaped an entire generation. This highquality vinyl edition brings the authentic spirit of the 1960s right into your home – nostalgic, danceable and full of good
vibes.
It features some of the most popular stars of the Schlager era: Ted Herold – the German ‘Elvis’ with rousing rock “n” roll hits Connie Francis – with her charming German-language hits Peter Kraus – the epitome of the teen idol of the 60s Peter Alexander – with his unmistakable charm and humour
A must for collectors, nostalgics and music lovers – perfect for cosy evenings or lively parties.
Das Avant-Rock-Sextett aus Beirut verschmilzt auf diesem großartigen Nachfolger seines gefeierten 2023er Debüts "Mais Um" Psych/Kraut, Improv/Skronk, Elektronik, Gothic und Jazzelemente mit traditionellem ägyptischem Gesang und moderner arabischer Poesie. Produziert von Radwan Moumneh (Matana Roberts, Sarah Davachi, Jerusalem In My Heart). Der Titel des zweiten SANAM-Albums ist ebenso vielversprechend wie die Musik der libanesischen Band. "Sametou Sawtan" bedeutet aus dem Arabischen übersetzt "Ich habe eine Stimme gehört". Spukhaft oder spirituell, wie auch immer man die Phrase liest, sie spricht von der Fähigkeit von Klang und Sprache, innezuhalten, Aufmerksamkeit zu stehlen und uns für den Moment zu öffnen. In ähnlicher Weise vermischt die Musik von SANAM zarte Rasereien und feuerverbrannte Balladen, indem sie frei fließende Rock- und Jazzgerüste mit der tief verwurzelten arabischen Tradition verbindet. Sie in vollem Flug zu hören bedeutet, in der Gegenwart gehalten zu werden und sich neu zu orientieren, um einen offenen Horizont zu eröffnen. Die Arbeit an "Sametou Sawtan" begann im Frühjahr 2024. Die ersten Ideen, die in den Tunefork Studios in Beirut entstanden, wurden im April während eines Aufenthalts in Beit Faris, einem mittelalterlichen Haus in der Küstenstadt Byblos, weiter ausgearbeitet. Das Sextett: Sandy Chamoun (Gesang), Antonio Hajj (Bass), Farah Kaddour (Buzuq), Anthony Sahyoun (Gitarre, Synthesizer), Pascal Semerdjian (Schlagzeug) und Marwan Tohme (Gitarren), wurde vom Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) unterstützt. Die letzten beiden Tracks des Albums sind Aufnahmen aus den Beit Faris-Sessions, während der Rest in den La Frette Studios in Paris während der Europareise der Band im Sommer 2024 aufgenommen wurde. Die Platte verarbeitet Gefühle der Distanz und der Entwurzelung. "In den letzten fünf Jahren hatte ich das Gefühl, dass jeder den Libanon verlässt", erklärt Chamoun. "Das Album handelt nicht wortwörtlich davon, sondern von der Vorstellung, dass dich etwas verlässt. Eine Distanz zu den Ereignissen, obwohl du in ihnen lebst, eine Distanz zu deinem Haus, obwohl du in ihm wohnst." Ob in der sehnsüchtigen Ballade "Goblin" oder dem langsam brennenden, autotune-überladenen Freakout von "Habibon", Sametou Sawtan fängt das Streben nach festem Boden in einer Welt ein, die diesen nur selten bieten kann . Das Album hat die hypnotisierende Intensität des SANAM-Live-Erlebnisses, während es der Musik Nuancen, Tiefe und eine enorme dynamische Bandbreite verleiht. Wie bei ihrem Debüt sind die Texte vieler Tracks entliehen, Worte, die in neue Kontexte gestellt werden, um die Gegenwart zu verarbeiten. "Hamam" interpretiert ein ägyptisches Volkslied neu. In "Hadikat Al Ams" treibt der krachende Hardrock-Stampfer den Text des zeitgenössischen libanesischen Schriftstellers Paul Shaoul an. Und sowohl "Sayl Damei" als auch der Titeltrack verwenden Gedichte des iranischen Dichters und bahnbrechenden Mathematikers Omar Khayyam aus dem zwölften Jahrhundert. "Wenn man etwas von Omar liest, fühlt man eine Verbindung zur Gegenwart", sagt Chamoun. "Das Gefühl, dass es keinen klaren Weg gibt." "Sametou Sawtan" enthält auch zwei Lieder mit Chamouns eigenen Texten, darunter den Opener "Harik". Es war die Keimzelle des Albums, geschrieben von Chamoun im Februar 2024, wobei die Band den Track um ihre Worte herum aufbaute. Es beginnt mit einem Schauder, zerfetzter Elektronik und einer keuchenden Stimme, die das Schlagzeug durchdringt, bevor sich die Band zu einem triumphalen Aufstieg aufschwingt. Es geht um Eintauchen in "ein unendliches Feuer", verrät Chamoun. Den Text zu "Tatayoum" schrieb sie allein, bevor sie ihn der Band vorlegte. Er spiegelt eine andere Art von Intensität wider, "eine Schleife, eine Besessenheit", wie sie sagt. Buzuq webt durch schwebende Elektronik und drängende Trommeln, während Chamoun arabische Worte rezitiert, die die Liebe beschreiben. Die unaufhörlichen Energien, die in diesen Tracks erforscht werden, sind nicht unbedingt negativ. Sie vergleicht deren Intensität mit der eines Schriftstellers, der in einem Gedankengang gefangen ist, im Guten wie im Schlechten. "Es geht nicht darum, deprimiert oder traurig zu sein", sagt Chamoun. "Es ist eine Falle, aber sie kann auch magisch sein." "Sametou Sawtan" wurde von Farah Fayyad mit ikonischen Grafiken und Design versehen.
"Tranquilizer is, Ambience by force" - Oneohtrix Point Never
"Tranquilizer" klingt nicht nach Beruhigung, sondern nach Wiederauftauchen. Daniel Lopatin verurteilt nicht unser Bedürfnis nach Flucht, sondern erkundet vielmehr, was danach passiert. Sein neues Album zeichnet eine Bewegung von schwereloser Ruhe hin zu etwas Bodenständigerem nach – keine Heldenreise, sondern der notwendige Kreislauf von Rückzug und Rückkehr, der uns in einer ebenso überwältigenden wie banalen Welt den Verstand bewahrt.
Wir stürzen aus der triefenden Glückseligkeit von "Lifeworld" in die traurige Melancholie von "Cherry Blue" und die spastischen Grooves von "Rodl Glide". Wie immer bei OPN kollidiert das Reale mit dem Unwirklichen. Wer genau hinhört, hört das Kratzen von Fingern auf einem Griffbrett, einen Stein, der über einen Kerkerboden gleitet, das Quietschen einer sich öffnenden Tür. Lopatins Musik war nie ein abstraktes Farbfeld; sie hat Gewicht, Kanten, Schatten. Während "R Plus Seven" nur aus kristallinen Arpeggiatoren bestand und "Garden Of Delete" ein fieberhaftes Erbrechen gurgelnder Synthesizer war, fühlt sich "Tranquilizer" an, als würde man aus einem Traum fallen, den man noch berühren kann.
Für einige ist Pavement die vielleicht größte Band der Welt, oder zumindest Nordamerikas, ganz sicher aber die beste Band der amerikanischen Westküste. Nun veröffentlicht die mindestens mal Kultband ein "Best of"- Album für alle die, die sich immer noch Fragen wer zur Hölle eigentlich Pavement sind. "Hecklers Choice", so der Name des "Best of" leistet dabei Aufklärung und führt den Hörer aus dem Tal der Ahnungslosen in einen Garten Eden voller blühender Gitarren-Feedbacks und sprießender Indie-Riffs. "Hecklers Choice" ist die bereits zweite "Best of"-Kompilation der Band. Es ist schließlich mehr als ein Jahrzehnt vergangen und man kann nie genug gute Pavement-Songs kompakt in der Sammlung besitzen. Als "Quarantine the Past" 2010 erschien, gab es TikTok noch nicht. Diese neu überarbeitete Titelliste berücksichtigt alle viralen Seltsamkeiten der letzten Jahre ("Harness Your Hopes"), und repräsentiert gleichzeitig die zeitlosen Stücke, die über Generationen hinweg fester Bestandteil von Playlisten und Mixtapes für Liebhaber der Band geblieben sind.
Der Dritte Raum kehrt mit einem neuen Album ins Harthouse zurück: Hypnotischer Techno, abgefahrene SynthesizerReisen, verspieltes Sequencing und eine hochmusikalische Interpretation elektronischer Tanzmusik. Mit einer einzigartigen Mischung aus analoger Wärme und futuristischer Präzision erkundet dieses Album die Welt unterbewusster Muster, Traumlogik und körperbewegender Rhythmen. Einfallsreich und gleichzeitig clubtauglich erzählt Replacement Dreams eine Geschichte von Bewegung, Introspektion und klanglicher Transformation. Minimalistisch in der Form und doch reich an Klangtexturen, verbindet das Album mechanische Struktur mit traumhafter Abstraktion. Replacement Dreams ist ein konsequentes Techno-Statement. Dieses Album ist eine unerbittliche Reise durch hypnotisches Sequencing, präzise Drum-Programmierung und die unverwechselbare Wärme und Härte analoger Synthese – geschaffen für die dunkleren, intensiveren Momente der Nacht.
Adebowale and the Pioneers haben mit diesem authentischen Afrobeat-Kracher, aufgenommen im Herzen von Lagos, Nigeria, einen fulminanten Start hingelegt. ,Kilofese", der Titelsong ihrer kommenden LP, bedeutet auf Yoruba ,Tu, was du tun willst" - ein Satz, der sich direkt gegen die Übergriffe der Regierung auf das Leben der einfachen Leute richtet. Die kraftvolle Bläsersektion, die eindringlichen, schweren Rhythmen und der mitreißende Gesang erzählen die Geschichte auf eindrucksvolle Weise. Auf der B-Seite gibt es einen Dance-Remix ihres unveröffentlichten Tracks ,Unnecessary Visitor" von dem neuen Produktionsteam Bamia.
Geese kehren mit ihrem dritten Album „Getting Killed“ zurück. Die Aufnahmen mit Kenneth Blume fanden in zehn temporeichen Tagen statt. Mit wenig Zeit für Overdubbing entstand eine chaotische Komödie, chaotisch in der Struktur, aber leidenschaftlich vorgetragen, geprägt von einer präzisen Vision. Kräftige Riffs überlagern Chorsamples; leise pulsieren zischende Drum Machines hinter kreischenden Gitarren. Sie balancieren entwaffnende Zärtlichkeit mit gesteigerter Wut und tauschen ihre Liebe zum Classic Rock gegen eine Verachtung der Musik selbst.
Der legendäre Club-Klassiker “Distant Planet” aus dem Jahr 1998 kehrt zurück – in einer exklusiven 12“ Maxi Single für Sammler und Liebhaber elektronischer Musik.
Neben den originalen Mixen von Saccoman enthält dieses streng limitierte Release brandneue, moderne Remixe von:
Talla 2XLC
Carl Clarks x Tom Franke
Kalr8 + Andrea Monta
Jeder Remix verleiht dem zeitlosen Track eine frische Energie, perfekt für heutige Dancefloors – und gleichzeitig eine Hommage an den unverkennbaren Sound der späten 90er.
Gepresst auf hochwertigem, farbigem Vinyl in streng limitierter Auflage – ein Must-Have für DJs, Vinyl-Fans und alle, die elektronische Musikgeschichte in neuem Glanz erleben wollen
- A1: Sigmund Und Seine Freu(N)De - Erdbeermund (French Kiss Mix)
- A2: Bruce & Bongo - Geil (Geilomatick Mix 1986)
- A3: O K. - Okay (Maxi Version)
- A4: Trio - Da Da Da Ich Lieb Dich Nicht Du Liebst Mich Nicht (Lange Version)
- B1: Rheingold - Dreiklangsdimensionen (Maxi Version)
- B2: U-Tek - Zahlentänzer
- B3: The Increadible T H. Scratchers Starring Freddy Love - Hip Hop Bommi Bop Bop
- B4: Off - Electrica Salsa (Maxi Version)
Nach dem großen Erfolg der CD-Ausgabe erscheint nun die exklusive Vinyl Edition mit acht sorgfältig ausgewählten Tracks.
Diese streng limitierte Ausgabe bringt die Energie und den Sound der deutschen Electro- und New-Wave-Szene der 80er und frühen 90er direkt auf den Plattenteller – authentisch, druckvoll und in bester Klangqualität.
Mit dabei sind u. a.:
Trio – Minimal-Pop mit Kultstatus
Rheingold – Pioniere der Düsseldorfer Szene
OFF – Electro-Hitprojekt von Sven Väth
U-Tek – Clubsound aus den frühen 90ern
Die German Electro Tracks – Vinyl Edition ist ein Muss für Vinyl-Sammler, DJs und Liebhaber elektronischer Klassiker.
Die Zusammenstellung vereint stilbildende Künstler, die den einzigartigen Sound „Made in Germany“ prägten – von avantgardistisch bis clubtauglich
Der Dritte Raum kehrt mit einem neuen Album ins Harthouse zurück: Hypnotischer Techno, abgefahrene SynthesizerReisen, verspieltes Sequencing und eine hochmusikalische Interpretation elektronischer Tanzmusik. Mit einer einzigartigen Mischung aus analoger Wärme und futuristischer Präzision erkundet dieses Album die Welt unterbewusster Muster, Traumlogik und körperbewegender Rhythmen. Einfallsreich und gleichzeitig clubtauglich erzählt Replacement Dreams eine Geschichte von Bewegung, Introspektion und klanglicher Transformation. Minimalistisch in der Form und doch reich an Klangtexturen, verbindet das Album mechanische Struktur mit traumhafter Abstraktion. Replacement Dreams ist ein konsequentes Techno-Statement. Dieses Album ist eine unerbittliche Reise durch hypnotisches Sequencing, präzise Drum-Programmierung und die unverwechselbare Wärme und Härte analoger Synthese – geschaffen für die dunkleren, intensiveren Momente der Nacht.
Es gibt wohl keine größere Überraschungserfolgsgeschichte aus dem Internet im Bereich Musik als die von Ata Kak.Der ghanaische Rapper und Sänger veröffentlichte 1994 still und leise ein Tape, das erst 2006 wiederentdeckt wurde - zu einer Zeit, als die bloggetriebene Online-Sammlerbewegung für Musik in der Vor-Streaming-Ära auf ihrem Höhepunkt war.Die mitreißende Mischung aus Lo-Fi-House und aufrichtig vorgetragenem, kraftvollem Burger Highlife eroberte Mitte der 2000er die Herzen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt. Mit Unterstützung seiner Londoner Band spielte Ata Kak weltweit Konzerte und stand auf riesigen Bühnen vor Tausenden von Fans.Die sieben Songs auf ,Obaa Sima" haben Hörerinnen und Hörer gleichermaßen begeistert und verblüfft, seit sie als erster Beitrag auf dem Blog Awesome Tapes From Africa erschienen. Eine gut dokumentierte, jahrelange Suche nach dem Sänger endete 2015 mit einer Neuauflage.Trotz der sorgfältigen Arbeit der langjährigen ATFA-Mastering-Partnerin Jessica Thompson war die Klangqualität der Quelle jedoch nicht optimal - das originale DAT-Tape war verschimmelt und zerfiel.Nach jahrelanger Suche nach der bestmöglichen Kassette steht nun die Obaa Sima Anniversary Remaster-Version bereit. Zum ersten Mal können wir diesen inzwischen legendären, unkonventionellen Dancefloor-Klassiker in glasklarem Klang hören.Die ursprüngliche Neuauflage von ,Obaa Sima" hat über 10.000 LPs verkauft, und die Kassette wurde vom ursprünglichen Blogpost Hunderttausende Male heruntergeladen. Auf der Basis dieser legendären Aufnahme spielte Ata Kak energiegeladene Shows in Clubs und auf Festivals weltweit.Die Deluxe-Edition des neuen Remasters enthält eine LP in gesprenkeltem Vinyl sowie eine DVD-Dokumentation mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial.
Der Grammy-nominierte Schlagzeuger, Produzent, MC und Sänger KASSA OVERALL definiert die Grenzen zwischen Jazz und Hip-Hop neu. Verehrt von lebenden Ikonen und Underground-Trendsettern, begann er seine Karriere hinter dem Schlagzeug. Seine bahnbrechenden Soloprojekte haben ihn zu einer treibenden Kraft in der US-Jazzszene und darüber hinaus gemacht und ihn mit Unterstützung von Visionären wie Thom Yorke, Iggy Pop, Virgil Abloh, u.a. belohnt. Mit dem renommierten Doris Duke Artist Award 2025 hat Kassa seinen Status als führende Stimme des zeitgenössischen Jazz gefestigt.
Auf CREAM, seinem vierten Solo-Studioalbum, zollt Kassa seinen beiden Leidenschaften seiner Jugend Tribut – Hip-Hop und Jazz-Schlagzeug. Mit diesen Instrumentals verwandelt der visionäre Schlagzeuger und Produzent klassische Rap-Songs in zeitlose Standards, indem er das Kontinuum zwischen Jazz und Hip-Hop aus jedem Blickwinkel und ohne Abkürzungen erkundet und eine neue Interpretation des "Great American Songbook" bietet – eine Hommage an das reiche Erbe der afroamerikanischen Musik.
CREAM unterstreicht Kassas künstlerisches Können durch meisterhafte Arrangements, eine durchdachte Songauswahl und einen Sound, der seine Entwicklung nachzeichnet. Unterstützt von einer herausragenden Band mit generationsübergreifender Jazztradition verkörpert das Projekt seinen genreübergreifenden Ansatz und sein Engagement, den Jazz voranzutreiben.
Von Newport bis North Sea hat seine Band für ihre Live-Auftritte, die Gilles Peterson als "völlig surreal" bezeichnete, große Anerkennung erhalten. Er trat in der Tiny Desk Concert-Reihe von NPR auf und veröffentlichte mehrere von der Kritik gefeierte Mixtapes, die von der New York Times, NPR Music, The Guardian, Afropunk und anderen gelobt wurden.




















