Nachdem sie mit seinem unglaublichen Talent aufgewachsen sind, fanden Joe und Josh, dass es an der Zeit war, dass die Welt dieses Juwel aus Bay City, Michigan, entdeckt. Das neue Album enthält 11 Originaltitel (plus 1 Cover) und zeigt Larrys kraftvollen, gefühlvollen Gesang, sein fulminantes Gitarrenspiel und sein erstaunliches Songwriting. Die Blues-Rock-Stars Joe Bonamassa, Warren Haynes und Joanna Connor steuern als Gäste ihre feurigen Gitarrensoli bei.
quête:gef
Das dritte Album der Ausnahmepianstin und Sounddesignerin Emilie Levienaise-Farrouch verkörpert einen Trauerprozess auf einzigerartig intim-persönliche Weise. Mit ihrem besonderen Sounddesign und gefühlvollen Tastenschlägen schuff sie in den letzten Jahren den Soundtrack für verschiedene Filme (Censor, De Slag Om De Schelde) und kann sich einreihen bei Komponisten wie Johann Johansson, Mica Levi und Hildur Gudnadottir.
"Same Team" ist die erste Single des kommenden Albums S.I.D.E.S. Die Single behandelt persönliche und berufliche Konflikte - Alice sagt über den Song: "Ich hatte das Gefühl, in Welten hineingezogen zu werden, die ich nicht verstand, und Gespräche mit Menschen zu führen, in denen wir einfach nicht dieselbe Sprache sprachen. Ein Team durchläuft Höhen und Tiefen, zieht aber oft an einem Strang, um noch stärker zu werden - in manchen Fällen tut es aber auch genau das Gegenteil."
Das Trio "Girls In Synthesis" wurde treffend als "eher eine Terrorzelle als eine Rockgruppe" beschrieben. Textlich befassen sie sich mit den Erfahrungen der Arbeiterklasse in Bezug auf fragile geistige Gesundheit, soziale Unbeweglichkeit, Gefühle der Machtlosigkeit, Unsicherheit, Angst und die zersetzenden Auswirkungen einer feindseligen Gesellschaft. John Linger bringt es auf den Punkt, wenn er "I've seen a glimpse of the future" in sein Mikrofon bellt. Das Londoner Trio "Girls In Synthesis" ist eine Band, die sich einer Kategorisierung entzieht. Seit ihrer Gründung hat die Band Anarcho-Punk, Noise-Rock, Post-Punk und elektronische Einflüsse aufgenommen, ohne in einem dieser Genres zu verweilen. Der definitive GIS-Sound ist mehr als die Summe dieser Teile. Die Band ist eher ein Kollektiv als eine traditionelle Musikgruppe, da alles (Aufnahmen, Artwork, Fotos und Videos) intern mit den Mitgliedern der Band und ihren Verbündeten kreiert wird. Mit einer unvergleichlichen Live-Show hat sich die Band durch ihre kultige Hingabe an ihre Kunst eine treue Fangemeinde in Großbritannien erspielt, von denen viele die Band auf ihren Tourneen durch das ganze Land begleiten. Ihre neue Veröffentlichung "Konsumrausch", ein exklusives, eigenständiges Mini-Album für das deutsche Label Hound Gawd!, erkundet verschiedene klangliche Territorien und erweitert die bisherigen Veröffentlichungen der Gruppe um weitere Experimente.
- Format: Schwarze 140G Vinyl
- A1: Intro
- A2: Libation
- A3: Big Daddy Ya
- A4: Keisha
- A5: Nobody Knows
- A6: Alright
- A7: Meet Me In Brooklyn
- A8: It Was Just A Dance
- A9: Pour Up (Feat Dj Nativesun)
- A10: Uh Uh Nxgga
- B1: Reprise
- B2: Rolling Stoner
- B3: Don't Fucking Call Me
- B4: I'm Certain She's There
- B5: Street Fighter Blues
- B6: Mama Loves Her Son
- B7: Either Way
- B8: Blessings
Yaya Bey ist eine der spannendsten Storytellerinnen des R&B. Mit einer Kombination aus den Kräften ihrer Vorfahren und denen ihrer eigenen Selbstverwirklichung navigiert die Singer-Songwriterin nahtlos an den Stolpersteinen des Lebens vorbei und direkt hinein in die freudigen Momente der Musik. Beys neues Album, „Remember Your North Star" fängt diese emotionale Achterbahn mit einer Mischung aus Soul, Jazz, Reggae, Afrobeat und Hiphop ein, die die Seele nährt.
Beys Fähigkeit, die emotional kaleidoskopische Natur von Frauen, insbesondere von schwarzen Frauen, anzuzapfen, ist die Essenz des gesamten Albums. Die von der Kritik gefeierte multidisziplinäre Künstlerin und Kunstkuratorin, die mehrere Kunstresidenzen im Brooklyner MoCADA (Museum of Contemporary African Diasporan Art) absolviert hat, beschäftigt sich mit Themen wie Misogynie, Generationstraumata, sorglose Romantik, elterliche Beziehungen, weibliche Ermächtigung und Selbstliebe. „Remember Your North Star“ setzt Beys persönliche und künstlerische Entwicklung fort, indem sie sich bemüht, ein Resonanzboden für schwarze Frauen überall zu sein. „Ich fühle mich durch die Musik gestärkt, weil ich alles, was mir widerfährt, in etwas Wertvolles verwandeln kann. Musik hilft mir, den Wert dessen zu erkennen, was in meinem Leben passiert.“, erklärt sie. „In der Musik steckt ein Geist. Sie ist eine Kultur, und ich bin Teil dieser Gemeinschaft und trage mit meiner Geschichte dazu bei, dass wir miteinander verbunden bleiben.“
James Hinton aka The Range veröffentlicht neues Album nach 6 Jahren. Mercury ist stimmungsvoll, mitreißend und unbestreitbar von Rave beeinflusst.
Auf Mercury baut Hinton auf den Techniken auf, die er auf seiner von der Kritik gefeierten LP Potential aus dem Jahr 2016 etabliert hat, und versucht, eine menschliche Verbindung im Internetzeitalter zu schaffen, indem er Vokalisten aus den Ecken von YouTube, Instagram und Periscope sampelt. "Ich habe das Gefühl, dass ich Wege finden kann, mich auf eine Art und Weise auszudrücken, für die ich in der realen Welt zu schüchtern oder unfähig bin", sagt Hinton über diesen Prozess. Mercury ist stimmungsvoll, mitreißend und unbestreitbar von Rave beeinflusst. Obwohl es IDM-Größen wie Aphex Twin und Grime-Pionieren wie Skepta verpflichtet ist, bewegt sich Hinton auf dem Album außerhalb der Grenzen eines bestimmten Genres. Das Ergebnis ist sowohl maximalistisch als auch zurückhaltend: riesige, weiche Synthies treffen auf treibende Beats, die die komprimierten Vocals seiner sorgfältig ausgewählten Clips ausgleichen. "Mercury ist mein bisher vielseitigstes Album", sagt Hinton. "Meine Erinnerungen an Rave-Musik, Grime und MPC-Musik spielen in fast jedem Song eine große Rolle." Mercury wurde von James Hinton mit zusätzlicher Produktion von Damian Taylor (Bicameral, Ricercar, Relegate) produziert, von Lexxx (Alex Dromgoole) gemischt, mit Ausnahme von "Relegate", das von Damian Taylor gemischt wurde, und von Dave Cooley bei Elysian Masters in Los Angeles, CA gemastert.
Peter Stanovsky stand schon einmal am Anfang einer Karriere. Mit seinem Projekt Kaind hatte er alles, was man braucht, um ganz nach oben zu kommen: Starke Songs, einen Major Deal im Rücken, aufwendig produzierte Videos und Fotos. Nachdem ihm klar wird, dass sein Projekt Kaind so aber keine Zukunft für ihn hat, taucht er ab, schreibt nur noch Songs für andere. Auf Dauer reicht das natürlich nicht: 2021 erscheint mit "Trockener Tabak" seine Debut EP. Er spielt Support für Clueso, auf dem Reeperbahn Festival und der C/O Pop. STANOVSKY's Songs verbinden musikalische Fragilität und eine textliche Raffinesse, die man auf Deutsch nicht oft zu hören bekommt. Referenzen sind schwierig zu benennen, der Umgang mit Sprache eigenartig einzigartig, die Bilder in den Songs momenthaft und illustrativ. "Komm lass uns versinken" singt Stanovsky im Titelsong seines Debütalbums Tiefenrausch. Und genau das erwartet den Hörer. Jeder Song eine Szene im Dunkeln des eigenen Kopfkinos. Ein Album wie ein Film, das melancholisch stimmt und uns doch mit einem warmem Gefühl wieder auftauchen lässt." Das Debütalbum erscheint am 10. Juni 2022 auf farbigem Vinyl (clear-transparent).
„New Mythology“ ist das neue Album von Singer-Songwriter Nick Mulvey. Es handelt von unserer Zeit - dem Ende der einsamen Wölfe und dem Anfang eines kollektiven Erwachens - und verwebt die uralten Lehren des Buddhismus mit heilenden Melodien und Akkorden. Es bewegt sich weg von den vielfältigen Geschichten der Trennung und des Getrenntseins und hin zu neuen Geschichten - neu zumindest für die herrschende Kultur - des Miteinanders und der Verantwortlichkeit.
Während Nicks gefeiertes Debütalbum „First Mind“ für sich allein stand und ein fesselndes Werk war, das sowohl komplex als auch locker ist und verdientermaßen für den Mercury Music Prize 2014 nominiert wurde, stärkte das zweite Album „Wake Up Now“ seine Position als unverwechselbarer, einzigartiger britischer
Musiker. Seine Musik steht für sich allein und kennt kein Genre.
Nach dem Album "Rastakraut Pasta" (1980) ist "Material" das zweite Album der beiden Vorreiter der deutschen Elektronik- und Undergroundszene. Der Elektronikpionier Dieter Moebius (Kluster/Cluster, Harmonia) und der Produzent Conny Plank (NEU!, Kraftwerk, Harmonia, DAF) wagten sich auf "Material" sehr weit heraus aus der Harmonia-Welt einerseits und dem Popmusikkosmos andererseits. Erstaunlicherweise landen sie aber nicht etwa im luftleeren Raum, sondern behalten genügend Bodenhaftung. Die beiden schufen mit "Material" eine elektronische Musik, die in dieser grenzüberschreitenden Radikalität aus Deutschland kaum zu erwarten war, selbst nicht von Cluster oder Harmonia. Andererseits ist das Album aber auch kein Abklatsch der zur damaligen Zeit so wichtigen New-Wave- oder Industrial-Musik. "Material" ist im guten Sinn des Wortes stillos, das heißt, es läst sich keinem gängigen Genre zuordnen.
Das wirklich großartige zweite Album von Paul Konopacka, Klaus Hoffmann, Kristian Kühl, König Wilhelmsburg und Jörkk Mechenbier aka Trixsi erscheint am 3. Juni auf Glitterhouse Records und hört auf den bescheidenen Namen:'And You Will Know Us By The Grateful Dead'. It's not a trick. It's just TRIXSI. Wie meinte unser erstes Bandinfo noch gleich? "Der Moment, wenn der Pantomime ein Bein gestellt bekommt und mit dem Gesicht in der Torte des Clowns landet, noch ehe dieser sie werfen kann, dann ist TRIXSI." Irgendwie so ähnlich jedenfalls. Stimmt auch eigentlich, bis auf die Sache mit dem Pantomimen. Dafür sind TRIXSI zu laut. Und die Sache mit dem Clown passt ehrlicherweise auch nur auf diesen Mechenbier, diesen Frontkasper, diese brüllende Bühnenbulette. TRIXSI sind schwer in Worte, aber ansonsten leicht zu fassen. Hier happened nicht mehr und nicht weniger, als der ganz normale Magic, den man mit einer handvoll Freunde in einem Topf namens "Band" eben so anrühren kann. Hier verdichtet sich ein wenig Erfindergeist und viel Auge für das, was bereits vollbracht wurde und Sinn ergab mit einem hohen Maß an Kreativität. Hier werden Reifen plattgestochen, statt den Versuch zu unternehmen, Räder neu zu erfinden. Angst oder Stress hat hier keiner mehr. Bock umso mehr. Freude trieft aus jeder Pore und tropft zu Boden, während die Bandmitglieder synchron den Kopf schütteln: Über den Zustand dieser Welt, das menschliche Miteinander im Allgemeinen und die Musikbranche im Speziellen. Die Band aus Hamburg spielt sowohl mit den funktionalen, antrainierten Momenten ihrer vorherigen, musikalischen Leben, als auch mit der Freiheit, die das Wegfallen von klanglichen und thematischen Konzepten wie HERRENMAGAZIN, FINDUS und LOVE A nun eben möglich macht. Da darf man beim Hören dann plötzlich an WEEZER und die EAGLES denken, während im Proberaum noch immer irgendwelche Punkrockplakate an der Wand hängen. Erlaubt ist, was gefällt. Und hier gefällt man sich untereinander gegenseitig. Einer ruft Prost, alle anderen nicken. Who the fuck is niezuvordagewesen? Wo bei deutschsprachiger Rockmusik der Spaß aufhört, fangen TRIXSI erst an. Und es steht zu befürchten, dass sie noch lange nicht fertig sind. - Jörkk Mechenbier (also ich selber) für die Band.
"Zuversicht, Vertrauen, das ist das Thema meiner Platte und ich glaube, jeder kann damit etwas anfangen", sagt die preisgekrönte nigerianisch-deutsche Künstlerin NNEKA über ihr neues Album "Love Supreme", das am 11. Februar 2022 erscheinen wird. Die von der Sunday Times als die neue Lauryn Hill gefeierte Sängerin veröffentlicht ihren ersten Longplayer seit dem vor sechs Jahren auf gleichem Label erschienenem Mini-Album "My Fairy Tales".
Die dreizehn Songs auf "Love Supreme" präsentieren Fortsetzung und Aufbruch zugleich. Während "This Life", die einzige Uptempo-Single des Albums, "About Guilt", "Walk Away" und einige andere mit dem langjährigen Partner Farhot geschrieben und produziert wurden, oder "With You" mit Mounir Maarouf entstand, der für den Großteil von "My Fairy Tales" verantwortlich war, arbeitete sie auch mit dem Berliner Produzenten/Autor Unik ("Tea?") und Klimperboy ("Love Supreme") und BASS-Produktionen ("Maya", "Yahweh") aus Hamburg zusammen. Es wird Zeit für "Love Supreme", denn diese einzigartige Künstlerin war ihrer Zeit immer voraus. Seit 2011, als sie ihr letztes richtiges Album "Soul Is Heavy" veröffentlichte, entstand eine neue Generation afroamerikanischer und afroeuropäischer Künstler, die nach dem Festival mit dem gleichen Namen "Afro-Punk" bezeichnet wurden. Musikalisch eklektisch präsentieren sie sich lässiger und alternativer, nicht nur was Kleidung und Frisuren angeht, sondern auch was Überzeugungen und allgemeines Interesse angeht. Etwas, das Nneka von Anfang an getan hat!
Nneka hat drei vorherige Alben veröffentlicht. Ihre Single Heartbeat aus 2009 brachte ihr einen UK-Top-20-Hit ein und wurde auch von Rita Ora für ihren #1 UK-Hit R.I.P. gesampelt. Sie gewann 2009 einen MOBO für den besten afrikanischen Act und trat in der David Letterman Show und in BETs 106 & Park auf. 2014 trat Nneka der Jury der 4. Staffel von "Nigerian Idol" bei. Nneka hat fast 300 Shows in Europa und über 100 Shows in den USA und Kanada vor über 1.000.000 Zuschauern in über 35 Ländern gespielt.
Die Doppel-LP kommt inkl. Etching und Poster!
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
Man muss sich nur kurz mit dem Indie-Rock-Trio unterhalten, um die innige Wärme ihrer starken Verbundenheit zu spüren, die drei jungen Musikerinnen sind beste Freunde. Diese persönliche Nähe schimmert auch auf ihrem Debütalbum "Versions of Modern Performance" durch. Penelope Lowenstein (Gitarre, Gesang), Nora Cheng (Gitarre, Gesang) und Gigi Reece (Schlagzeug) machen alles gemeinsam, vom Songwriting über den wechselnden Gesang und den Tausch von Instrumenten bis hin zum Sound- und Visual Art-Design. "Versions of Modern Performance" wurde mit John Agnello (Kurt Vile, The Breeders, Dinosaur Jr.) im Electrical Audio-Studio aufgenommen. "Es ist unser erstes Album. Wir hatten bei Agnello sofort das Gefühl, dass er wirklich respektiert, was wir zu tun versuchten", sagt die Band. Horsegirl spielen auf dem Album gekonnt mit Texturen, Formen und Schattierungen und zeigen ihre Vorliebe für Improvisationen und Experimente. Der Opener "Anti-glory" ist schillernder Post-Punk-Song. "Dirtbag Transformation (Still Dirty)" und "World of Pots and Pans" haben einen rauen Pop-Charme. "The Fall of Horsegirl" besticht wiederum durch seine scharfen Konturen und einem kantigen Sound. Man kann in ihrer Musik Elemente der Independent-Musik der 80er und 90er Jahre hören, die Sounds die Horsegirl so sehr lieben - die schraddelige Melodik dessen, was man früher "College-Rock" nannte, den kühlen und sprudelnden Space-Age-Glanz der 90er-Jahre, das laute Dröhnen von Shoegaze, die sparsamen Hooks und Rhythmen von Post-Punk. Sogar ein bisschen No-Wave ist mit dabei. Horsegirl vermischen die Einflüsse zu einem Sound einer neuen Generation, für die die 90er-Jahre Lichtjahre entfernt zurückliegen und gleichzeitig doch so nah sind.
Man muss sich nur kurz mit dem Indie-Rock-Trio unterhalten, um die innige Wärme ihrer starken Verbundenheit zu spüren, die drei jungen Musikerinnen sind beste Freunde. Diese persönliche Nähe schimmert auch auf ihrem Debütalbum "Versions of Modern Performance" durch. Penelope Lowenstein (Gitarre, Gesang), Nora Cheng (Gitarre, Gesang) und Gigi Reece (Schlagzeug) machen alles gemeinsam, vom Songwriting über den wechselnden Gesang und den Tausch von Instrumenten bis hin zum Sound- und Visual Art-Design. "Versions of Modern Performance" wurde mit John Agnello (Kurt Vile, The Breeders, Dinosaur Jr.) im Electrical Audio-Studio aufgenommen. "Es ist unser erstes Album. Wir hatten bei Agnello sofort das Gefühl, dass er wirklich respektiert, was wir zu tun versuchten", sagt die Band. Horsegirl spielen auf dem Album gekonnt mit Texturen, Formen und Schattierungen und zeigen ihre Vorliebe für Improvisationen und Experimente. Der Opener "Anti-glory" ist schillernder Post-Punk-Song. "Dirtbag Transformation (Still Dirty)" und "World of Pots and Pans" haben einen rauen Pop-Charme. "The Fall of Horsegirl" besticht wiederum durch seine scharfen Konturen und einem kantigen Sound. Man kann in ihrer Musik Elemente der Independent-Musik der 80er und 90er Jahre hören, die Sounds die Horsegirl so sehr lieben - die schraddelige Melodik dessen, was man früher "College-Rock" nannte, den kühlen und sprudelnden Space-Age-Glanz der 90er-Jahre, das laute Dröhnen von Shoegaze, die sparsamen Hooks und Rhythmen von Post-Punk. Sogar ein bisschen No-Wave ist mit dabei. Horsegirl vermischen die Einflüsse zu einem Sound einer neuen Generation, für die die 90er-Jahre Lichtjahre entfernt zurückliegen und gleichzeitig doch so nah sind.
Für sein neues Album "Time" hat sich Dirk Maassen in eine abgelegene Berghütte zurückgezogen, um in der Einsamkeit und Stille seine innere Melodie und sein wahres "Ich" zu finden.Das Zur-Ruhe-Kommen von Körper und Geist sieht der Pianist und Komponist, der auch als Software-Entwickler arbeitet, als Schlüssel zur Entstehung neuer musikalischer Ideen. "Die Arbeit an neuer Musik braucht Zeit und Raum und man muss geduldig sein und auf sich selbst hören", erklärt Dirk Maassen. Auf der Suche nach Ruhe verbrachte er mehrere Wochen in Südtirol, wo er zur Inspiration nur von seinem Klavier und den atemberaubenden Ausblicken auf die Wildnis der Berge Gesellschaft hatte. Auf ausgedehnten Spaziergängen fand Dirk Maassen zu sich selbst. "Das Leben in den Bergen reduziert alles auf seine wahre Essenz und diese einfache, grundlegende Welt eröffnet so viel Raum, um sein wahres Selbst zu finden" erklärt er. In dieser Umgebung konnte Maassen seine "innere Melodie" finden und sie auf natürliche Weise ins Bewusstsein aufsteigen zu lassen: "dann kommt alles zusammen, und es geschieht etwas Magisches". Diese Magie bildet die Grundlage für alle vierzehn Klavierstücke auf "Time". Dirk Maassen zeigt sich dabei abermals als Meister musikalischer Stimmungen und wechselt von trauriger, sanfter Melancholie zu strahlendem Optimismus. Gelegentlich werden seine berührenden Klavierlinien von subtilen orchestralen Verzierungen begleitet, etwa im titelgebenden Stück "Time". Darin erklingt das Ticken einer Uhr als Taktgeber für die akzentuierten Pizzikati der Streicher, die gemeinsam mit den auf- und absteigenden Klavierlinien eine Spannung erzeugen, die nie aufgelöst wird. "Landscapes" mit seinen sanften Crescendi ist dagegen langsam, nachdenklich und meditativ angelegt. Ebenso wie "Ethereal", dessen reduzierte Melodie von der Ehrfurcht vor der majestätischen Kulisse der Berge inspiriert wurde. Dieses stille Gefühl der Ehrfurcht zieht sich durch das gesamte Album "Time", von der eindringlichen, zerbrechlichen Schönheit von "Ascending" bis zum kargen, aber hellen "Mountains".
Am Freitag, den 13. Mai gilt es erneut die Tanzschuhe auszupacken: Florence + The Machine veröffentlichen ihr neues Album „Dance Fever“!
Mit 14 brandneuen Songs wirbelt Frontsängerin Florence Welch sich in die Ohren und Herzen von Fans und erkundet in dem Album die pandemiebedingte Sehnsucht nach dem kollektiven Miteinander in Clubs und Festivals, gesellschaftliche Stereotypen und dem Tanzen. Das historische Phänomen der „Choreomanie“, auch bekannt als „Tanzwut“, in welcher sich große Menschenmengen im Spätmittelalter bis zur Erschöpfung oder gar zum Tode dem Tanz hingaben war eine besondere Inspiration für die Frontfrau, die aufgrund der Pandemie mal einen heißersehnte und dann doch schreckliche Pause im ordentlich gefüllten Touring-Kalender erdulden musste.
Weiter inspiriert von Horrorfilmen wie „The Wicker Man“, „The Witch“ und „Midsommar“, sowie düsteren Gothic Fiction-Texten erschuf sie zusammen mit der Regisseurin Autumn de Wilde eine magische, nahezu ekstasische Welt.
Das Album wurde produziert von dem sechsfachen GRAMMY Gewinner Jack Antonoff (Bleachers), Dave Bayley (Glass Animals) der zuletzt mit „Heat Waves“ die deutschen Charts eroberte und Florence selbst. „Dance Fever“ erscheint als CD, Deluxe CD und 2LP.
Repress !
Post-punk milestone, back in print on vinyl and CD in its original form. Many fans consider it their finest hour. Vinyl includes a digital download card and Sonic Youth poster!! Daydream Nation was Sonic Youth's sixth full-length, their first double-LP, and their last for an indie label before signing with Geffen. Widely considered to be their watershed moment, the album catapulted them into the mainstream and proved that indie bands could enjoy wide commercial success without compromising their artistic vision. More recently, Daydream Nation has been recognized as a classic of its time: Pitchfork ranked it #1 on their '100 Greatest Albums of the 1980s'; Spin listed it at #13 on their '125 Best Albums of 1985-2010'; Rolling Stone put it at #45 on their '100 Best Albums of the Eighties' list and #328 on their '500 Greatest Albums of All Time.' It was one of 50 recordings chosen by the Library of Congress to be added to the National Recording Registry in 2006. 2007 saw the release of an expanded four-disc vinyl box set, but now the album is back in its original form after years of being out of print and highly sought after. As a special 21st century bonus, the vinyl now includes a digital download card—radical adults rejoice!
Neues Album des Liverpooler Singer-Songwriters Michael Heads (The Pale Fountains, Shack), vom NME als 'einer der begabtesten britischen Songschreiber seiner Generation' bezeichnet und von zahlreichen Songwriter-Kollegen verehrt. 'Dear Scott' wurde von den besten Musikern aus Merseyside, darunter dem Produzenten Bill Ryder-Jones (The Coral), geformt und ist dem Romanautor F. Scott Fitzgerald gewidmet. Die 12 Songs vereinen Ryder-Jones' Kunstfertigkeit mit der ausserordentlichen Musikalität der Red Elastic Band zu einem schimmernden Juwel.




















