200 Records marks its 50th release with a four-track EP showcasing both fresh faces and long-time contributors to the label. M.R.E. opens with a vibrant house cut, full of energy and warmth. Blauert follows with a deep, dub-tinged house track, subtle but with a steady, driving rhythm that keeps things moving. Havantepe contributes a deep and intricate Detroit-inspired techno track, rich in texture and unmistakably his own. Till Krüger rounds off the release with a timeless B2 track: —subtle, melodic, and unmistakably his in style.
Highly recommended by Paul Nazca, Tim French, Chad jackson, Brett Gould, Johan, Sinca, Spencer Brown, Steve parry, Ruede Hagelstein,
Karotte, Alexander maier, Greg Eversoul, Dibby Dougherty / Island Hill, Adi Shabat, Michel de Hey, Francesco Chiocci, Paul James Nolan,
Yas Cepeda, Urmet K, Satoshi Fumi, Steve Raschke, Siavash, Ranj Kaler, Nhar / Bernhard Siefert, Four Candles, Alex Neri, Dimitri Schnider / Definition,
Yves Eaux, Cerillio, Paco Osuna, Lonya, Richie Hawtin, Just Her, Stefano Lotti, Nick Stoynoff, Joseph Capriati, Luke Garcia, Mihai Popoviciu, Daniel Mehlhart, Joris Voorn, Jamie Jones, Greg Fenton, Audio Jack, Stefan Weise....to name a few!
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The third album by Popol Vuh, a collective of musicians founded in Germany by Florian Fricke in 1969. 'Hosianna Mantra’ was a departure from the band’s first two records. Leader Florian Fricke abandoned the use of the Moog synthesiser and instead employed acoustic instrumentation such as piano, oboe and tambura. The record also featured evocative vocals by Korean singer Djong Yun and guitar contributions from Conny Veit.
The resulting album was one of the most inspiring, evocative and beautiful works to emerge in Germany in the 1970s and its fusion of ethnic, classical and ambient influences remains unique.
It is little wonder that 'Hosianna Mantra’ remains regarded as one of the finest works by Popol Vuh and continues to be held in high regard by both critics and aficionados alike.
This Esoteric Recordings edition has been cut at Abbey Road studios and replicates the original album artwork.
To celebrate the 45th anniversary of iconic Dutch jazz label Timeless Records, Music On Vinyl is releasing a series that features albums that are part of the Timeless Records legacy and will be released mainly throughout 2022.
Part of this series is Pharoah Sanders’ Moon Child from 1990, which bookended a decade of musical soul searching for Sanders. The acclaimed free jazz player is known to have a raw and abrasive sound, but reinvented himself on this album as a more traditional improviser capable of thoughtful deliberations. Moon Child is a grand old time throughout, and Sanders has never been more eminently sing-along-able as he is on its title track. The record was co-written with Horace Silver, George Gershwin and Abdullah Ibrahim and recorded with William Henderson, Stafford James, Eddie Moore and Cheikh Tidiane Fal
Vergesst alles, was ihr dachtet, über Postpunk zu wissen - BERLIN 2.0 zünden die Endstufe in der Punk-Evolution. Nach dem szeneübergreifend gefeierten Debüt "Scherbenhügel" droppt die Stuttgarter Band mit "Kaltental" jetzt ein zweites Mal eine Bombe über Postpunk Germany - und mit diesem Monster eines Longplayers ist klar: Hier wird keine Welle geritten. Hier wird eine Welle ausgelöst werden. "Kaltental" ist der dystopische Soundtrack einer brennenden Welt im Endspiel kapitalistischer Ideologie, zwischen Endzeit und Aufbruch, Resignation und Kampfbereitschaft. Härter, düsterer, dringlicher. Mit einer Mischung aus rasenden Hardcore-Ausbrüchen, klassischen Rock-Elementen, Post-Hardcore-Gitarrenwänden und melodischem Endzeitpop kracht "Kaltental" unverschämt souverän durch Genremauern und zerbombt mit radikal-klarsichtigen Texten von Ausnahmesängerin Elena Wolf Gabionenzäune in Vorgärten und Köpfen "ganz normaler" Deutscher im Aufrüstungswahnsinn. Ferdinand Führer von Fieser Schwan Recordings hat "Kaltental" aufgenommen, gemixt und gemastert und in eine rohe, dröhnende Elegie verwandelt, die aber auch keine Gefangenen auf dem Dancefloor macht. Die antifaschistische Bladerunner-Jeanne d'Arc in mittelalterlicher Rüstung auf dem Cover ist dabei mehr als eine Reminiszenz an revolutionäre Frauenfiguren in Geschichte und Kunst. Das neo-retrofuturistische Artwork der Wiener Fotografin Doris Himmelbauer ist die cineastische Visualisierung eines Albums, das Gewalt, Verletzbarkeit und die Sehnsucht nach einer besseren Welt verhandelt. "Kaltental" ist Krieg. Innerlich wie äußerlich. Aber auch ein Urschrei nach Liebe und Solidarität in der unbeirrbaren Überzeugung, dass alles auch ganz anders sein kann.
Vergesst alles, was ihr dachtet, über Postpunk zu wissen - BERLIN 2.0 zünden die Endstufe in der Punk-Evolution. Nach dem szeneübergreifend gefeierten Debüt "Scherbenhügel" droppt die Stuttgarter Band mit "Kaltental" jetzt ein zweites Mal eine Bombe über Postpunk Germany - und mit diesem Monster eines Longplayers ist klar: Hier wird keine Welle geritten. Hier wird eine Welle ausgelöst werden. "Kaltental" ist der dystopische Soundtrack einer brennenden Welt im Endspiel kapitalistischer Ideologie, zwischen Endzeit und Aufbruch, Resignation und Kampfbereitschaft. Härter, düsterer, dringlicher. Mit einer Mischung aus rasenden Hardcore-Ausbrüchen, klassischen Rock-Elementen, Post-Hardcore-Gitarrenwänden und melodischem Endzeitpop kracht "Kaltental" unverschämt souverän durch Genremauern und zerbombt mit radikal-klarsichtigen Texten von Ausnahmesängerin Elena Wolf Gabionenzäune in Vorgärten und Köpfen "ganz normaler" Deutscher im Aufrüstungswahnsinn. Ferdinand Führer von Fieser Schwan Recordings hat "Kaltental" aufgenommen, gemixt und gemastert und in eine rohe, dröhnende Elegie verwandelt, die aber auch keine Gefangenen auf dem Dancefloor macht. Die antifaschistische Bladerunner-Jeanne d'Arc in mittelalterlicher Rüstung auf dem Cover ist dabei mehr als eine Reminiszenz an revolutionäre Frauenfiguren in Geschichte und Kunst. Das neo-retrofuturistische Artwork der Wiener Fotografin Doris Himmelbauer ist die cineastische Visualisierung eines Albums, das Gewalt, Verletzbarkeit und die Sehnsucht nach einer besseren Welt verhandelt. "Kaltental" ist Krieg. Innerlich wie äußerlich. Aber auch ein Urschrei nach Liebe und Solidarität in der unbeirrbaren Überzeugung, dass alles auch ganz anders sein kann.
Nach zwei Jahren unermüdlichen Tourens und zahlreicher Festivalauftritte kehrt die finnische Melodic-Death-Metal-Band Suotana mit ihrem bislang ambitioniertesten Album zurück: „Ounas II“, dessen Veröffentlichung für den 29. August 2025 geplant ist.
Als epische Fortsetzung von „Ounas I“ aus dem Jahr 2023 hebt dieses Album den charakteristisch frostigen Sound der Band auf ein neues Level und liefert eisige, zugleich mitreißende Melodic-Death-Hymnen, die das Genre neu definieren werden. Nach dem Erfolg ihres letzten Albums begab sich Suotana Anfang 2024 auf eine Asientour mit Kalmah sowie auf eine Europatour mit Finntroll und brachte ihren energiegeladenen, atmosphärischen Sound einem neuen internationalen Publikum näher. Auch bei namhaften Festivals wie Summer Breeze, Ragnarök Festival, Nummirock, Tuska und dem Hellsinki Metal Festival konnte die Band ihren Ruf als ernstzunehmende Größe der Szene weiter festigen. Die Rückkehr ins Studio mündete in einem Werk, das Aggression, Melodie und monumentales Storytelling meisterhaft vereint. Ounas II ist ein eindrucksvolles Zeugnis für Suotanas Weiterentwicklung – epische, frostklirrende Melodic-DeathHymnen mit Einflüssen aus Black und Power Metal. Songs wie „Twilight Stream“ und „Winter Visions“ demonstrieren das gereifte Songwriting und die eiskalte, zugleich elektrisierende Atmosphäre der Band. Das unbestrittene Herzstück des Albums ist jedoch „1473 Ounas“ – eine zehnminütige Melodic-Death-Odyssee mit einem atemberaubenden Gastauftritt von Zoe Marie Federoff-Šmerda (Cradle of Filth). Ihre eindringlichen Gesangslinien verschmelzen nahtlos mit Suotanas Signature-Sound und machen den Song zu einem sofortigen Klassiker.
Zum Abschluss der Ounas-Saga präsentiert Suotana eine eiskalte Neuinterpretation des Children-of-Bodom-Klassikers „Hatebreeder“, in ihrem eigenen, rauen und arktisch geprägten Stil.Das beeindruckende Cover-Artwork, erneut geschaffen von Simo Räsänen, fängt die majestätische nordische Landschaft und die rohe Intensität perfekt ein, die Suotana auszeichnet. Mit „Ounas II“ festigt Suotana ihren Platz in der Elite des nordischen Metals und liefert ein Album ab, das die Maßstäbe des Melodic Death Metals mit Black-Metal-Einflüssen neu setzt.
'In den Garten Pharaos’ was the second album by Popol Vuh, a collective of musicians founded in Germany by Florian Fricke in 1969. The record successfully fused the experimental sounds of the Moog synthesiser with ethnic percussion which resulted in an album of stunning originality.
The record was an influence on successive generations of musicians and it continues to inspire.
This Esoteric Recordings edition has been cut at Abbey Road studios and replicates the original album artwork.
"Wao" ist das spontane und traumhafte neue Album von Joseph Shabason, Nicholas Krgovich und dem legendären japanischen Duo Tenniscoats. Aufgenommen an zwei ungeplanten Tagen in der Künstlerunterkunft Guggenheim House in Kobe am Meer, fängt "Wao" die Magie der reinen Improvisation, die Freude an einer sofortigen Verbindung und die stille Poesie des Alltags ein. Das Projekt begann im Frühjahr 2024, als Shabason und Krgovich zu ihrer ersten Tournee als Duo nach Japan reisten. Labelchef Koji Saito organisierte nicht nur ihre Termine, sondern auch für Tenniscoats - Saya und Takashi Ueno -, die sowohl als Vorgruppe als auch als Backing Band fungierten. Nach nur zwei Proben stimmte die musikalische Chemie auf der Bühne sofort, und ihre Auftritte wurden von Abend zu Abend flüssiger und spielerischer. In Erwartung ihrer Synergie buchte Saito während einer kurzen Tourneepause Zeit für Aufnahmen im Guggenheim House. Die Sessions waren völlig unstrukturiert: keine Songs, keine Pläne - nur Instrumente, ein paar Mikrofone und der Schwung eines gemeinsamen Gefühls. Was dabei herauskam, ist eine Sammlung von Songs, die sich in Echtzeit entwickelt haben. Am ersten Tag schrieb Nick im Garten eine Melodie, inspiriert von japanischen Bezeichnungen für verschiedene Wolkentypen, während die anderen unwissentlich eine vergessene Tenniscoats-Melodie wiederbelebten. Stücke wie ,A Fish Called Wanda" und ,Departed Bird" entstanden in solchen Momenten, geprägt von Intuition und sanften Einwürfen alltäglicher Wunder. Zuggeräusche von den nahegelegenen Gleisen driften in die Aufnahmen hinein und wieder heraus und fügen dem luftigen, intimen Sound Textur und Lokalität hinzu. Musikalisch schwebt Wao zwischen dem zarten, experimentellen Folk-Pop von Tenniscoats und der charakteristischen Wärme und melodischen Klarheit von Shabason und Krgovich. Es gibt ein sanftes Gefühl der Überraschung, das sich durch das Album zieht - Ideen, die von Hand zu Hand gereicht werden, Gesang, der wie ein Geschenk dargeboten wird, jeder Track kommt ohne Gewalt an. Die Reihenfolge des Albums folgt der Reihenfolge, in der die Songs entstanden sind, um die Frische und den Fluss der Erfahrung zu bewahren. "Wao" ist eine Hommage an die Leichtigkeit, das Vertrauen und die Freude, gemeinsam etwas Ephemeres zu schaffen, und ist weniger ein ausgefeiltes Statement als ein wunderschöner gemeinsamer Moment. Wie Saya nach einer Aufnahme flüsterte: "Oh_ wao". Diese stille Ehrfurcht sagt alles.
GER Das gefeierte ruandische Folk-Duo The Good Ones kehrt mit einem besonderen Album zurück: Rwanda Sings with Strings verbindet ihre charakteristischen akustischen Songs mit feinfühligen, improvisierten Arrangements für Cello und Violine. Produziert von Grammy-Gewinner Ian Brennan (Tinariwen, Ramblin" Jack Elliott), wurde das Album komplett live und ohne Overdubs in einem Hotelzimmer aufgenommen - nur einen Tag vor ihrem NPR Tiny Desk-Auftritt. Die Streicher - Gordon Withers (Cello) und Matvei Sigalov (Violine) - kannten sich vorher nicht, spielten ohne Noten oder Proben, und schufen dennoch in einem Take eine magische Klangwelt. Sänger und Gitarrist Adrien Kazigira schrieb über 23 neue Songs, von denen 19 aufgenommen wurden. Wie immer singt er in Kinyarwanda, der Landessprache Ruandas. Die Lieder handeln von Liebe, Verlust, ländlichem Leben und gesellschaftlichem Wandel - mit einer emotionalen Tiefe, die an Nick Drake, Boubacar Traoré oder Astral Weeks erinnert. Begleitet wird Kazigira von Janvier Havugimana, der wie gewohnt auf Alltagsgegenständen Perkussion spielt. Ein zutiefst menschliches, intimes Album - roh, poetisch und voller Hoffnung. Celebrated Rwandan folk duo The Good Ones return with a deeply intimate and emotionally rich album. Rwanda Sings with Strings pairs their signature acoustic sound with delicate, improvised arrangements for cello and violin. Produced by Grammy-winner Ian Brennan (Tinariwen, Ramblin" Jack Elliott), the album was recorded entirely live-no overdubs-in a Washington, D.C. hotel room, just one day before their NPR Tiny Desk performance. The string players-Gordon Withers (cello) and Matvei Sigalov (violin)-had never met before the session and played without sheet music or rehearsals. Yet, in a single take, they created a soundscape that feels both spontaneous and transcendent. Lead singer and guitarist Adrien Kazigira wrote over 23 new songs for the project, 19 of which were recorded. As always, he sings in Kinyarwanda, Rwanda"s national language. The songs explore themes of love, loss, rural life, and cultural change, with a poetic depth reminiscent of Nick Drake, Boubacar Traoré, or Astral Weeks. Kazigira is joined by Janvier Havugimana, who provides harmonies and percussion using everyday objects like cups, plastic wrap, and old boots. A raw, heartfelt, and hopeful album-quietly powerful and profoundly human.
Die Alternative Rocker Pinkshift aus Baltimore, inspiriert vom Grunge der 90er, Pop-Punk der 2000er, Riot Grrl, Punkrock und Post-Hardcore, sind mit ihrem zweiten Album zurück. Aufgenommen von Sänger*in Ashrita Kumar (they/them), dem Gitarristen Paul Vallejo (he/him) und dem Schlagzeuger Myron Houngbedji (he/him) ist "Earthkeeper" konzeptionell aufgeladen und warnt: "The year is 2025. We are living in the mass surveillance state, where they are watching you. They are watching everything you do. They know where you live, they know who you talk to, they know what you like -they know what you look like. You better not slip up." Nach mehr als zwei Jahren unermüdlichen Tourens an der Seite von Bands wie Mannequin Pussy, PUP, The Linda Lindas, Jigsaw Youth, Pussy Riot und Origami Angel, sind Pinkshift nicht mehr dieselben Menschen, die sie waren, als sie 2022 ihr Debüt Love Me Forever veröffentlichten. Sie sind gewachsen, gereift und haben sich durch ihre Erfahrungen verändert. Pinkshift stehen für Einigkeit, Kollektivität, Gemeinschaft und Aktion, aber vor allem hofft das Trio aus Maryland, dass ihre neuen Songs auch eine persönlichere, emotionale Resonanz haben werden. Ice Blue LP oder Digipak-CD
Released exclusively in Germany in March 1966, "Black Monk Time" by The Monks has become a cult classic -praised as a groundbreaking forerunner to punk and krautrock. Though the album was overlooked at the time, its bold sound and sharp lyrics have earned it lasting influence and critical acclaim. The Monks were five American G.I.s stationed near Heidelberg, West Germany. Originally performing as a typical beat group under the name the 5 Torquays, they evolved into something far more radical. After discovering guitar feedback by accident and embracing a raw, percussive approach, they caught the attention of two German ad men-Walther Niemann and Karl Remy-who became their managers and helped reinvent their identity. Dressed in monks' robes with tonsured hair and noose neckties, the band developed a confrontational, rhythm heavy sound. Nowhere is this clearer than in the album's opening track, 'Monk Time,' which captures their entire aesthetic in under three minutes. A pounding, repetitive groove of bass and drums anchors the track, layered with distorted guitar bursts, percussive electric banjo, chaotic organ stabs, and unrestrained, shouted vocals. It's a declaration of intent-urgent, jarring, and unforgettable. Their sole studio album, produced by Jimmy Bowien and recorded in Cologne in late 1965, defied musical norms. From the explosive opener 'Monk Time' to the fierce 'Complication,' "Black Monk Time" rejected flower power for something more urgent-anger, humor, and innovation. At the time, Polydor Records deemed the music too radical for American audiences, delaying its U.S. release. Despite its initial commercial failure, the album is now seen as a pivotal moment in rock history-loud, strange, and unapologetically ahead of its time. The Monks' story is as unlikely as their sound: five ex-soldiers and two ad executives creating one of the most daring records of the '60s. The band never sparked the revolution they hinted at, but decades later, "Black Monk Time" still resonates. This is your chance to experience the album that dared to be different - don't miss it. Remastered sound from the tapes, pressed on 180g vinyl.
Berlin's vinyl connoisseur Delfonic returns with a fresh disco EP that channels his deep digging sensibilities into four floor-focused cuts, each dripping with character and soul. Love Challenge kicks things off with uplifting strings and a strutting rhythm section, while Lover Man leans into sultry territory with smoky vocals and deep, late-night vibes. On the flip, Doin' It delivers a funk-soaked workout full of punchy horns and tight percussion, before Wear Out wraps things up with raw energy, filtered bass, and a relentless groove. A no-filler vinyl from one of Germany's finest selectors crafted for serious dancefloor heat.
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Ash Ra Tempel is the eponymous debut studio album by the Krautrock band Ash Ra Tempel. It features guitarist Manuel Göttsching with drummer Klaus Schulze and bassist Hartmut Enke.
Engineered by Conny Plank it was recorded in March 1971 and released in June 1971 on Ohr Records.
This 50Th Anniversary Album will be Released in Memoriam of all the Musical Contributors to this Release and on Manuel Göttsching´s MG.ART label. It´s the fourth and headlining edition in this series and was finalised, carefully overseen by Manuel Göttsching himself in the late Autumn of 2022.
Much has been written about the record and band.
Having finished a first musical chapter with their Steeple Chase Bluesband and still at very young age of only 17 and 18 years old Manuel Göttsching and Hartmut Enke met Klaus Schulze. Together they started to write and and compose what, to many, became one the holy grails of Psychedelic Rock and early Electronic Music -
the German variant which was later also named "Krautrock":
Ash Ra Tempel´s self-titled first album "Ash Ra Tempel".
"The trio of Klaus Schulze, Manuel Göttsching and Hartmut Enke decided to abandon conventional composition and song writing, in favour of free-form improvising and developing a new musical language. As such, they became notorious for jams that could exceed 30 minutes." Says Discogs. "Some of these recordings can be found on Manuel Göttsching´s "The Private Tapes" releases", which will be re-released on MG.ART as well, following this edition.
"Krautrocksampler" author Julian Cope mentioned it to be "… one of the greatest rock 'n' roll LPs ever made." (Julian Cope Presents Head Heritage | Unsung | Reviews | Ash Ra Tempel - Ash Ra Tempel". 15 March 2000.)
AllMusic called the album "both astonishingly prescient and just flat out good, a logical extension of the space-jam-freakout ethos into rarified realms."
Here we would like the Band to be heard, for what can easily be said as the first time in 50+ years, with the exception of some early Journalists for whom the young Manuel Göttsching wrote a statement of intent (the original text can be found inside this edition) as following:
"Our musical concept is based on a combination of blues rock and delicate collages of electronic sound. These two elements should remain inseparable. And in their complex unity, the different musical philosophies of each musician find a common sweet spot. Our music is a permanently impulsive experience left to develop as it will, starting from a common fixed point of departure. This is where the difficulty of the music begins: No standardized formulation of our music can and should be possible. Only the constant reaction within the band can determine the musical result. And this requires constant listening with full concentration on the part of the creators. The idea of a particular musician will be - if flexible enough - absorbed by the others, transposed to their own instrument, and reflected back into the music as an individual contribution. This reciprocity within the band is then transferred over to the audience. And this process means that their reaction is not only a contribution to the end result; it actually makes them jointly responsible for the creation of the final musical product.
…
On our album, the track "Amboss" represents the first layer. Conventional instruments communicate familiar music which is in part expanded through electronic means. In the second track of the album - "Traummaschine" - the actual basic sound approach is dissolved into an electronic Nirvana which no longer allows the concrete identification of actual instruments. Innocent, virgin listening, free from any and every association, can finally begin - and the music can be absorbed and processed free from the limitations of categorization. That is the purpose of our music: To convey freedom without any predetermined criteria or traditions.
Thank you for your attention."
(Taken from the original A-R-T Bio 1970)
Hartmut Enke, Manuel Göttsching and Klaus Schulze aka. Ash Ra Tempel travelled to Hamburg in March 1971 to record their debut, with assistance of another Icon, legendary engineer Conny Plank.
The rest is history.
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Ash Ra Tempel is the eponymous debut studio album by the Krautrock band Ash Ra Tempel. It features guitarist Manuel Göttsching with drummer Klaus Schulze and bassist Hartmut Enke.
Engineered by Conny Plank it was recorded in March 1971 and released in June 1971 on Ohr Records.
This 50Th Anniversary Album will be Released in Memoriam of all the Musical Contributors to this Release and on Manuel Göttsching´s MG.ART label. It´s the fourth and headlining edition in this series and was finalised, carefully overseen by Manuel Göttsching himself in the late Autumn of 2022.
Much has been written about the record and band.
Having finished a first musical chapter with their Steeple Chase Bluesband and still at very young age of only 17 and 18 years old Manuel Göttsching and Hartmut Enke met Klaus Schulze. Together they started to write and and compose what, to many, became one the holy grails of Psychedelic Rock and early Electronic Music -
the German variant which was later also named "Krautrock":
Ash Ra Tempel´s self-titled first album "Ash Ra Tempel".
"The trio of Klaus Schulze, Manuel Göttsching and Hartmut Enke decided to abandon conventional composition and song writing, in favour of free-form improvising and developing a new musical language. As such, they became notorious for jams that could exceed 30 minutes." Says Discogs. "Some of these recordings can be found on Manuel Göttsching´s "The Private Tapes" releases", which will be re-released on MG.ART as well, following this edition.
"Krautrocksampler" author Julian Cope mentioned it to be "… one of the greatest rock 'n' roll LPs ever made." (Julian Cope Presents Head Heritage | Unsung | Reviews | Ash Ra Tempel - Ash Ra Tempel". 15 March 2000.)
AllMusic called the album "both astonishingly prescient and just flat out good, a logical extension of the space-jam-freakout ethos into rarified realms."
Here we would like the Band to be heard, for what can easily be said as the first time in 50+ years, with the exception of some early Journalists for whom the young Manuel Göttsching wrote a statement of intent (the original text can be found inside this edition) as following:
"Our musical concept is based on a combination of blues rock and delicate collages of electronic sound. These two elements should remain inseparable. And in their complex unity, the different musical philosophies of each musician find a common sweet spot. Our music is a permanently impulsive experience left to develop as it will, starting from a common fixed point of departure. This is where the difficulty of the music begins: No standardized formulation of our music can and should be possible. Only the constant reaction within the band can determine the musical result. And this requires constant listening with full concentration on the part of the creators. The idea of a particular musician will be - if flexible enough - absorbed by the others, transposed to their own instrument, and reflected back into the music as an individual contribution. This reciprocity within the band is then transferred over to the audience. And this process means that their reaction is not only a contribution to the end result; it actually makes them jointly responsible for the creation of the final musical product.
…
On our album, the track "Amboss" represents the first layer. Conventional instruments communicate familiar music which is in part expanded through electronic means. In the second track of the album - "Traummaschine" - the actual basic sound approach is dissolved into an electronic Nirvana which no longer allows the concrete identification of actual instruments. Innocent, virgin listening, free from any and every association, can finally begin - and the music can be absorbed and processed free from the limitations of categorization. That is the purpose of our music: To convey freedom without any predetermined criteria or traditions.
Thank you for your attention."
(Taken from the original A-R-T Bio 1970)
Hartmut Enke, Manuel Göttsching and Klaus Schulze aka. Ash Ra Tempel travelled to Hamburg in March 1971 to record their debut, with assistance of another Icon, legendary engineer Conny Plank.
The rest is history.
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Zur Feier des 10-jährigen Jubiläums ist Chris Stapletons von der Kritik hochgelobtes Debütalbum Traveller jetzt erhältlich. Das 7-fach mit Platin ausgezeichnete Album wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter die Grammy Awards 2016 für das beste Country-Album und die beste Country-Solo-Performance für den Titeltrack. Jetzt auch zum ersten Mal als coloured Vinyl!
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Du kannst sie nicht ab? Auch gut. Die SKINFLICKS machen ihr Ding so oder so.
Die Leute zerreißen sich gern das Maul, wollen andere lieber schnell abstempeln statt genauer hinzuschauen. Wie man sich auch anstellt, man wird verurteilt. Drum bleiben die SKINFLICKS sich treu, lassen sich von ihrem Pfad nicht abbringen und pfeifen auf das Geschwätz des Gesocks.
Nun sind „Luxemburgs meist Gehasste“ zurück mit ihrem fünften Album, „Condemnation, Inevitably“, auf dem sie wirklich ordentlich Gas geben! 13 Streetpunk-Granaten Marke Eigenbau, mit dem unverwechselbaren, hauseignen Sound, der euch die Ohren zum Schlackern bringen wird!
Wer Pogo mag kommt hier mit Krachern wie „Paedo“, „Skins in the Pit“, „Soho Boho“ und „Cross and Flag“ vollends auf seine Kosten. Gleichzeitig zeigen die Jungs ihre Vorliebe für eingängige Melodien, sodass selbst Hartgesottene nicht umhinkommen, bei „Hammer and Wrench“, „Your Boys“ und „Roots ’n' Boots“ inbrünstig mitzugröhlen.
Die SKINFLICKS sind natürlich auch bekannt für ihre äußerst provokanten und sarkastischen Texte. Dank der grosszügigen Prise Zynismus, die Songs wie „We're Only in it for the Money“, „F*** You and Yer Politics” sowie „Boomers and Groomers“ innewohnt, sind die Kritiker erst einmal wieder ausreichend versorgt.
Black 12" Vinyl, klassisch schwarz, 180 Gramm; extra audiophiler Tonträger von hoher Qualität - deutsche Pressung!; Stabile Kastentasche; Cover im Inside-Out Druckverfahren bedruckt, mehrfarbig bedruckte Innenhülle mit allen Songtexten, Innenhülle aus speziellem, rauem Papier; mehrfarbig bedruckte Vinyletiketten; CD mit allen Tracks des Albums; Handnummerierte Autogrammkarte von der gesamten Band signiert; limitiert auf 1.000 Exemplare.
Der angesehene, in Detroit geborene Gitarrist, der später Professor an der Herb Alpert School of Music der UCLA werden sollte, veröffentlichte 1957 sein sechstes Album (seine zweite selbstbetitelte Veröffentlichung). Hier arbeitet Burrell - der seinen fließenden, geradlinigen Stil bereits voll beherrscht - mit
Cecil Payne (Baritonsaxophon), seinem häufigen Mitstreiter Tommy Flanagan (Klavier), Doug Watkins
(Bass) und Elvin Jones (Schlagzeug) zusammen.
Mit etwas mehr als 36 Minuten ist es ein dichtes, fröhliches Set. Das gesamte Album ist ein einladender
Ausflug, doch wenn man darauf einlässt, wird man sich vielleicht zu dem seidig-weichen „Don’t Cry Baby“
und dem verschlagen spritzigen „Drum Boogie“ hingezogen fühlen, um den vollen Effekt zu erleben.
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Dass Hamburg eine gute Adresse für Streetpunk ist, beweisen nun auch BOLANOW BRAWL mit ihrer ersten Langrille ,First Shots!", die auf die bereits knapp neun Jahre zurückliegende Debüt-EP ,Total Escalation" folgt. Man lässt es halt ruhiger angehen im Norden - will's jetzt aber auch noch mal wissen. Der Bandname - eine Kombination aus der Billig-Wodka-Marke BOLANOW und dem englischen BRAWL für Rauferei oder Handgemenge - verweist auf ambivalente Erfahrungen, die die Bandmitglieder unter Alkoholeinfluss im jugendlichen Leichtsinn sammelten. Flotte Gitarrenriffs, treibende Drumbeats und ein rauer, oft rotziger Gesang bilden das musikalische Gerüst der Hanseaten - das im Kontrast zu den eingängigen Leadgitarren-Melodien steht. Singalongs verleihen dem Sound einen bierseligen Touch. Die Mischung aus englischen, amerikanischen und Buxtehuder Stilelementen gibt den zwölf Songs das gewisse Etwas, das den Stil von BOLANOW BRAWL ausmacht. Die alte Plattitüde von den ,Texten, die das Leben schrieb" trifft auch auf die Songs von BOLANOW BRAWL zu. Eigene Erlebnisse, Beobachtungen und Erfahrungen aus Arbeitswelt, Subkultur und Gesellschaft fließen in die Texte ein - ohne erhobenen Zeigefinger, dafür gern mit gehobener Bierflasche. Die Covergestaltung stammt von Alteau, einem frankobelgischen Skinhead und Comiczeichner, der schon mit 14 erste Arbeiten im Spirou-Comic-Magazin veröffentlichte. Seit Ende der Achtziger hat er etliche Plattencover für Punk- und Oi!-Bands gestaltet - darunter Klasse Kriminale, Rancid, Bérurier Noir und The Herberts, bei denen er auch selbst als Sänger aktiv war.
A“This album is about what it means to be human, and its creation is my offering. I attempt to tell a tale of the human experience in the reflection of my own.”
‘In the Andean mythology, condors are believed to be immortal. It is said that once they feel old, without energy, and useless, they climb to the highest peak and let themselves fall to death.’
The Allegorist is a visionary, enigmatic, transmedia, and boundary-pushing artist known for crafting deep, immersive dark sonic tales. Embracing a wide array of influences, weaving together the mysteries, art and spirituality, the art project defies categorisation, resonating with those who seek the unconventional.
From Birth Until Death is an introspective and immersive concept album that reflects on the essence of the human experience. Crafted over six years by The Allegorist (aka Anna Jordan), the album traces the arc of life—from its fragile beginnings to its inevitable end—using sound art to explore existential and philosophical terrain. Inspired by the Andean mythology of the condor – a symbol of immortality – the album blends electronic soundscapes with raw field recordings, evoking a deep sense of connection between the natural world and human existence.
The album’s progression mirrors the stages of life, starting with the birth of new beginnings and culminating in death, with each track offering a unique reflection on the moments in between. From the dynamic energy of Momentum, to the ethereal, illusionary world of Fata Morgana, the tracks guide the listener through emotions, perceptions, and experiences that shape the human condition.
A distinctive feature of From Birth Until Death is its intricate production. The album incorporates field recordings from Grunewald Forest, a distant roar of a jet, barking dogs, blending the sounds of nature – footsteps in the snow, birdsong, ocean waves – with layered synthesisers and electronic beats. The bass and ambient textures are crafted using an array of analog hardware, while all vocals, both lead and backing, are performed and recorded by Jordan. Some of the vocal takes were intentionally left raw, capturing the spontaneous energy of early recordings, while others were re-recorded to balance the album’s organic yet polished feel. Each element is meticulously crafted, revealing its deeper meaning as the album unfolds like a multidimensional, living sculpture.
At its core, From Birth Until Death is a meditation on the full spectrum of life. The album’s title track, From Birth Until Death, encapsulates this journey, reflecting on the passage of time and the unique experience of being human. The final track, Death, offers a melancholic yet beautiful exploration of endings, not as finalities, but as moments in the grand cycle of life. With its combination of evocative sound design and deeply personal themes, From Birth Until Death invites listeners to contemplate their own lives, offering a moving experience of reflection, growth, and transformation.
About From Birth Until Death
Words By Robin Rimbaud (Scanner)
From Birth Until Death is a deeply personal and reflective album and beautifully crafted. A detailed listen reveals that Jordan was in search of a profoundly human and authentic expression. In an era when so much around us seems defined by speed, Anna Jordan, aka The Allegorist, stands apart – aware that skimming the surface of life is neither sufficient nor rewarding. She reminds us of the value of deep, authentic listening.
The track Andean Condor seductively draws us into a smoky, blurred rhythmic soundscape, capturing the essence of the darkest Berlin nightclub, while Birth pulses with an almost shamanic transformation of sound, moving from the organic to the musical. It features a recording of Jordan’s footsteps in the snow in Grunewald Forest, Germany.
At times, the music feels almost sculptural in shape and tone – lifting, pushing, lilting, opening, and closing – where each piece is given room to fully develop. Many of the works blend synthetic sound with the natural, incorporating the human voice alongside environmental recordings: the wild waves of the ocean, a jet flying overhead, and barking dogs.
With From Birth Until Death, Jordan, like an alchemical architect revealing in the process of getting lost and relinquishing control, leaves us with a taut, immersive soundtrack in which to lose ourselves.
About the album ‘From Birth Until Death’
words by The Allegorist
“The album From Birth Until Death did not come easily to me. I started working on it in 2019, and it underwent many alterations over the years. I produced multiple versions of the tracks each year, but the album name, the track titles, and the album cover art stayed the same for 6 years. Not everything I did fit into the album’s final form, but I hope the heavy selection just made it better. I played this piece live in my techno live set between 2019 and 2020, and in the years after, I performed different art, ambient, and vocal versions of it, most notably the one at the church St. Marienkirche in Berlin in 2022. It just wanted to live and didn’t want to be finished. As I aged, this album aged with me. And now I’m ready to let it go.”
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THOMAS ANDERS SINGS MODERN TALKING: THE ULTIMATE ALBUM COLLECTION Brandneue Aufnahmen plus neue Bonustracks. Die ersten drei Alben aus der Jubiläumsreihe haben die Fans mehr als gefeiert und hoch in die Charts gebracht.
Album #4 "In The Middle Of Nowhere" ist der nächste Streich für die ultimative Sammelbox! Inkl. des Mega-Songs "Geronimo's Cadillac" und alle Songs als "In The Mix" + "Instrumentals", plus der neuen Songs "Voodo Love" und "Cherokee Highway", zu der es auch wieder einen Musikclip geben wird. Eine besondere Hommage an die unvergessliche Ära der 80er Jahre und den unvergesslichen Modern Talking Sound. Über 125 Millionen Tonträger hat das Kult-Duo bis dato in aller Welt verkauft.
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Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
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When they performed a handful of concerts as a duo in the summer of 1998, Kristen Noguès and John Surman had already worked a lot on the interweaving of genres: Noguès had confronted traditional Breton music with contemporary music and Surman had changed his jazz into atmospheric numbers that would be amongst the finest recording on the ECM label. As a duo, the harpist and the saxophonist would go on to invent something different: free folk, traditional ambient, modal ‘fest- noz’ … it is difficult to label, because the duo Noguès / Surman is one of a kind.
Diriaou, means “Thursday” in Breton. It is also the title of the first piece that Kristen Noguès and John Surman played together in 1991. Noguès learned the Breton language as a child, at the same time as the Celtic harp, – taking lessons with Denise Mégevand, who would go on to teach others, notably Alan Stivell. At the beginning of the 1970s, Noguès discovered Breton singing (soniou and gwerziou) At the beginning of the 1970s, she discovered the Breton song tradition (soniou and gwerziou) and became involved in Névénoé, a cooperative of traditional expression founded by Gérard Delahaye and Patrick Ewen. She recorded a single with the two musicians in 1974, then her first album, two years later.
Everyone who has listened to Kristen Noguès debut Marc’h Gouez, is now aware of her mysterious plucked strings. Her art, leaving Brittany, would go on to take in all landscapes and folklores, in the same as that of John Surman, conceived a little further north including vernacular jazz, international fusion with Chris McGregor or Miroslav Vitouš, and exploring more personal territory. Remember the Cornish landscapes in one of the best albums on the ECM label : Road To Saint Ives.
Kristen Noguès and John Surman thus shared an ‘extra-Celtic’ inspiration infused with free improvisation. On this recording, made in 1998 by Tanguy Le Doré at the Dre Ar Wenojenn festival, the duo uses original compositions which refer back to traditional songs (Maro Pontkalek, Le Scorff). The musicians then create fantastic impressions: Baz Valan, on which Noguès and Surman have a heavenly exchange; Kernow, on which the shared theme slowing disappears into the mist; Maro Pontkalek and Diriaou which move from the storm to the calm. Elsewhere, there is singing, first with Surman (Kleier) and then moving on to Noguès (Kerzhadenn and her signature song Berceuse). On a canvas of traditional music, the two musicians weave countless memorable landscapes.
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Cleaning Out The Empty Administration Building ist Ross Farrars neuestes Werk aus rohem, gesprochenem Wort und experimentellem Sounddesign, hier präsentiert unter dem Namen R.J.F.. Der Frontmann der amerikanischen Bands Ceremony und SPICE begann dieses Soloprojekt zunächst als persönliche Herausforderung: Songs von Grund auf selbst zu schreiben, sich mit Instrumenten vertraut zu machen und dabei zugleich sein Unterbewusstsein freizulegen. Dabei ging es weniger um musikalische Virtuosität als um Verletzlichkeit - darum, etwas Ehrliches aus einem ungeschützten, unbearbeiteten, unpolierten Moment zu ziehen, kompromisslos amateurhaft und rein.Diese Sammlung zeigt Farrar im offenen, poetischen Dialog: mit Drumloops und gefundenen Klängen, durchbrochen von Gitarren, Bass und Tasteninstrumenten. Nach über zwanzig Jahren in der vertrauten wie chaotischen Welt von Band-Kollaborationen, legt Farrar all das ab - als Experiment. Das Ergebnis ist unverwechselbar und bewegend.Farrars Punk-Pathos ist in Spuren vorhanden, doch seine deutlichsten Einflüsse stammen von repetitiven Musikformen: Drone, No-Wave, Avant-Jazz und darüber hinaus. Seine nüchternen Texte erinnern an Lou Reed, Rowland S. Howard und andere große Exzentriker. Farrars Texte kreisen um Liebe, Sucht, Vaterschaft und das Leben in der heutigen Welt. ,Ich wollte Bilder schaffen, die die Menschen klar vor sich sehen können", sagt er. Farrar unterrichtete früher Schreiben und Literatur - und wendet hier ein einfaches Prinzip an, das er auch seinen Schülern mitgab: Nicht zu viel nachdenken. ,Ich habe mir einfach gesagt: Diese Songs sollen Spaß machen. Sie sollen nicht stressig sein. Zwei, drei Takes aufnehmen und dann gut ist. Nicht über jedes Geräusch den Kopf zerbrechen. Mach einfach das, was natürlich aus dir herauskommt - und wenn es sich gut anfühlt, dann nimm es."Aus hunderten freier Songs, die Farrar in den letzten Jahren mit geliehenem Equipment aufgenommen hat, kristallisierte sich dieses Album langsam heraus. ,Es kam einfach immer wieder."Der Ton von Cleaning scheint die Zeit zu verbiegen, versetzt die Hörer in eine Art Gang voller Songs, bei denen jede Tür in einen neuen Raum führt - Räume, die oft auf unheimliche Weise vertraut wirken. Der gurgelnde Bass des Openers ,Advance" taucht auch in anderen Stücken wieder auf, etwa im gespenstischen ,Ovidian", benannt nach Ovids Metamorphosen, in dem Farrar über das Wunder der Veränderung sinniert - begleitet von fernen Glockenklängen. Instrumentalstücke wie ,Gravity Hill" - ein Flattern aus Synth-Brummen und statischem Rauschen - oder ,Frogs", mit Saiteninstrumenten und perkussivem Topfschlagen, wirken wie tranceartige Zwischenspiele und verstärken die Wirkung der Texte drumherum.,Exile" blickt zurück auf Verluste, die sich nicht mehr reparieren lassen: ,So much of your heart caught in my exile", singt Farrar mit sanfter Resignation - über einer einsamen Klaviermelodie und schlingernden Gitarrenakkorden. Es ist das strukturierteste Stück der Sammlung und erinnert daran, dass Farrar ein Gespür für melodische Linien besitzt.Das Album endet mit ,Traveling Light From Afar", deutlich schneller als alle vorherigen Songs. Hier, über einem stoischen Motorik-Beat, spricht Farrar das zentrale Thema des Projekts direkt an:,I've been so young in my old age / Selfish & self-pitying / But that's just narcissism - man."Genau dieser Balanceakt - zwischen schonungsloser Selbstbefragung und der Klarheit, die mit dem Älterwerden kommt - schafft Raum für Entwicklung. Farrar leert das Gebäude - Zeile für Zeile.
Eine Band, die so laut spielte, dass ihre gesamte Fangemeinde taub wurde und nie wieder über sie sprach. Super Static Fever wurde 1993 im Vorort von San Jose, Kalifornien, gegründet und spielte in den kurzen zwei Jahren ihres Bestehens nur eine Handvoll Gigs, bei denen sie die Zuschauer mit einer Tinnitus verursachenden Wah-Wah-Wand aus Marshall-gestapelter Verzerrung bestraften. Ihr Sound war eine Mischung aus Melvins-esque Sludge, dem melodischen Crunch von Swervedriver und der Vorliebe von Black Flag für Lautstärke, wie man sie aus der Stereoanlage eines 1985er Ford Econoline hört. Unvollendete Bänder von zwei ohrenbetäubenden Sessions sind alles, was die folgenden 25 Jahre seit ihrer gleichgültigen Auflösung überlebt hat, gemischt von dem anspruchsvollen Steve Albini als einzige Bedingung der Band für die Wiederveröffentlichung. Die Verpackung riecht nach der computerverkrüppelten D.I.Y.-Ästhetik der 90er Jahre, mit VHS Unschärfe und undurchsichtigem weißem Raster auf Spanplatten. Eine Platte, die es gerade noch so gibt und wahrscheinlich auch nicht geben sollte.
Minor Slip ist das Felte-Debüt von Shaki Tavi, dem Hauptprojekt des aus Oklahoma stammenden und in LA lebenden DIY-Aktivisten Leon Manson und einer Gruppe von Freunden und Mitstreitern. Durch die schichtweisen Böen von verwaschenen Gitarren und übersteuerten Drums tauchen trügerisch schöne Pop-Hooks auf, die durch Mansons verwitterten, harmonischen Bariton und sein Händchen für einfallsreiche Strukturen beleuchtet werden. Als er die Ursprünge des Albums auf eine Phase des Burnouts und der Desillusionierung zurückführt, erinnert er sich: "Ich fing an, mich einfach mit ein paar minimalen Effekten und Geräten hinzusetzen, Riffs zu spielen und mich zu fragen, `Was, wenn es Spaß machen könnte? Was, wenn es für mich sein könnte?'" Das Ergebnis ist kraftvoll, verletzlich, eingängig und ungewöhnlich authentisch, eine Eruption kreativer Kraft des Kindes von Rockmusikern, dessen Leidenschaft und Antrieb als Außenseiter in einer Kleinstadt entstanden, und gestärkt inmitten der Künstlichkeit und der Selbstverteidigungsrealität von LA. Die Leadsingle "Breaker" kombiniert einen Midtempo-Breakbeat mit prismatischen Gitarren und entspanntem Gesang in einer Kreuzung von Genres, die Mansons Jahre in verschiedenen Bands und Szenen zu einer aufrichtigen, kompromisslosen Vision verdichtet. Auf "Foam" schweben Schädelrassel-Riffs und eine heulende Gitarrenhook über Big Beat-Drums und beschwören gleichermaßen arenagroße Erhabenheit und schrilles Schwanken herauf. Die Fülle und der Ehrgeiz in Mansons Arrangements entwickelten sich im Laufe von einigen Jahren des Schreibens, Überarbeitens, und Aufnehmens. Er erinnert sich: "Nach einigen überraschenden Rückmeldungen auf ein paar Bedroom-Demos holte ich meine Bandkollegen ins Studio, um ausgefeiltere Versionen zu machen; diese zweite Phase beinhaltete eine vertraute Art von existenziellem Abdriften und Zweifeln, aber die Lösung war die gleiche wie immer: es einfach halten, Sachen machen, die ich mag, und von dort aus gehen." Trotz seiner einzigartigen Vision ist Manson der Gemeinschaft sehr verbunden; er hat jahrelang bei der kreativen Non-Profit-Organisation Non Plus Ultra in LA gearbeitet, und obwohl er das enorme Ausmaß der Kunstszene an der Westküste anerkennt, merkt er an: "Das Gute an dieser Stadt ist, dass die kreative Energie unübertroffen ist, wenn man in der Lage ist, die Segel zu setzen und sie zu nutzen." Manson fasst die emotionale Investition in seine Arbeit wie folgt zusammen: "Diese Platte fühlte sich manchmal wie eine Last, manchmal wie eine Rettungsinsel an; es war ein Prozess, in dem man alles, was passiert, willkommen heißt, auch wenn es kleine Ausrutscher gibt."
Old-time and traditional music stay exciting for their contrasts. Exacting instrumentation honed through mentorships and late-night jams at fiddler's conventions tangles with a community-sourced inventiveness that influences variants and new sounds. Joseph Decosimo is a master of this genre for this very reason, blending deep technique with an openness and curiosity that keep his music crackling with life. A "marvelous fiddler" (No Depression) and banjo player who braids "exultation and veneration" (INDY Week) into his music, on his third solo album Fiery Gizzard Decosimo gathers a close-knit ensemble of friends from his musical career to infuse his interpretations of fiddle and banjo pieces with a contagious communal joy. As an artist working with traditional music from the South and Appalachia, Decosimo chooses songs based not only on historical significance and lineage but also his own sensory approach. For Fiery Gizzard, his ear was tuned to otherworldly tones and mystery, sourcing from field recordings such as Virginia fiddler Luther Davis' hypnotic version of "Shady Grove" while amping up the music's psychedelic potential. On the middle Tennessee banjo composition "Flowery Girls," a VHS of bluesman Abner Jay inspired Decosimo to rig up a pickup inside a fretless banjo and play it thr ough a tube amp to capture some of Jay's edge and funkiness. But to round out the sound and keep it kinetic meant galvanizing a genre-eschewing crew to jam out - and not in a "spaced-out drooly" kind of way, he laughs, but as a sort of "responsive conversation." Decosimo has always been a community-minded artist. He began playing as a seventh graderin Tennessee, fostering relationships with older players at jams and in homes, a learning mode natural to his inquisitive nature and desire for musical connection. A folklorist by intuition, he later became one by profession, studying with old-time legend Clyde Davenport, teaching in East Tennessee State University's renowned bluegrass program, and receiving his PhD at the University of North Carolina with a dissertation titled "Catching the `Wild Note': Listening, Learning, and Connoisseurship in Old-Time Music." In North Carolina, Decosimo kicked about in the verdant environment of Durham and Chapel Hill's folk and indie scenes, collaborating with artists including Alice Gerrard, Hiss Golden Messenger, and Jake Xerxes Fussell. This community has influenced his own music, including his "sublime and strangely heartening" (Bandcamp Daily) 2022 release While You Were Slumbering and Beehive Cathedral, Decosimo's 2024 "Appalachian mountain music treasury" (New Commute) trio album with Luke Richardson and Cleek Schrey for Dear Life Records. Continuing on this path, Fiery Gizzard is home base for a loose outfit of mostly Tarheel-based musicians from within and beyond traditional music. Inspired by a tour with fiddler Stephanie Coleman (Nora Brown), guitarist Jay Hammond, and synth builder and multi-instrumentalist Matthew O'Connell, Decosimo assembled studiomates based on close friendships and comfort. Coleman, O'Connell, and Hammond contribute to Fiery Gizzard, along with bassist and producer Andy Stack (Helado Negro, Wye Oak), horn player Kelly Pratt (Beirut, David Byrne), Mipso and Fust's Libby Rodenbough, Joseph O'Connell (Elephant Micah), andtrad/experimental artist Cleek Schrey. Decosimo's fiddle and banjo work is virtuosic, intricate and simple simultaneously, a testament to his many years of study. On some tracks, his playing or lovely, plain-hearted singing is the centerpiece, such as on his interpretations of Texan street preacher Washington Phillips' 1929 recording "I Had a Good Father and Mother" or the Eastern Kentucky fiddle barn-burner "Glory in the Meetinghouse," famously played by Luther Strong for Alan Lomax. But there's also a trusting open-door policy, like where Southern Appalachian tune "Ida Red" relaxes into Coleman's sweet, confident fiddling and Hammond's loping guitar. As a bandleader, Decosimo's confidence and enthusiasm for the music reveal the heart of traditional music and how it can come to life through community. Fiery Gizzard is Joseph Decosimo as a powerful champion of traditional music - a sponge who soaks up as much as he squeezes out, a responsive artist who makes his genre accessible, and a magnet who can bring musicians of all sorts into his orbit with his same passion.
Bret McKenzie ist ein Grammy- und Oscar-prämierter Künstler, der vor allem durch seine Band Flight of the Conchords und die gleichnamige Fernsehshow bekannt wurde. "Freak Out City" ist sein zweites Album mit geistreichen, anspruchsvollen Solosongs und baut auf den Stärken seines Debüts "Songs Without Jokes" auf (das vom FarOut Magazine als "musikalische Version eines Kurt Vonnegut-Romans" beschrieben wurde) und wird sicherlich Fans von nachdenklichen Singer-Songwritern wie Harry Nilsson, Elvis Costello, Father John Misty und klassischem Pop-Rock der 70er Jahre Freude bereiten. McKenzie ist international bekannt dafür, witzige, seltsame und einzigartige Songs zu singen und zu schreiben, vor allem für Film und Fernsehproduktionen. Bret McKenzies Lieder wurden bereits von Kermit dem Frosch, Celine Dion, Lizzo, Benedict Cumberbatch, Brittany Howard, Homer und Lisa Simpson, Fred Armisan, Miss Piggy, Amy Adams, Jason Segal, Ricky Gervais, Benee, Isabela Merced, Spongebob Schwammkopf, Tony Bennett, Mickey Rooney und vielen anderen gesungen. Das selbstbetitelte Debütalbum von Flight of the Conchords wurde 2025 mit Gold ausgezeichnet und ging prompt in einer limitierten Gold-Vinyl-Variante über den Ladentisch.
COLDPLAY VERÖFFENTLICHEN ALBEN AUF ECORECORDS AUS PLASTIKFLASCHEN NEU
Coldplay setzen ihre Mission der Nachhaltigkeit fort und veröffentlichen alle ihre Alben als durchsichtige 140g EcoRecords, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden. Die Herstellung erfolgt im Spritzgussverfahren, das die Kohlenstoffemissionen während der Herstellung um beeindruckende 85% im Vergleich zur herkömmlichen Vinylproduktion reduziert.
Eine EcoRecord klingt und sieht genauso gut aus wie eine herkömmliche Vinyl-Schallplatte, wurde aber aus 100 % recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, einem leichten und haltbaren Material, das leicht recycelbar ist und für eine Kreislaufwirtschaft konzipiert wurde, was erheblich zur Verringerung der Transportemissionen und der Umweltbelastung am Ende des Lebenszyklus beiträgt.
Jede spritzgegossene 140g-LP wird aus durchschnittlich neun recycelten PET-Kunststoffflaschen hergestellt. Diese Flaschen werden von den Verbrauchern im Rahmen eines als Post-Consumer-Recycling (PCR) bekannten Prozesses zurückgewonnen, bei dem sie gereinigt, zu kleinen Pellets verarbeitet und dann zu neuen Artikeln geformt werden. Während EcoRecords entweder aus frischem PET oder aus recyceltem PET (rPET) hergestellt werden können, hat sich Coldplay dafür entschieden, für alle EcoRecord-Produkte ausschließlich rPET zu verwenden.
Dieser bahnbrechende Schritt folgt auf die erfolgreiche Veröffentlichung des 10. Albums der Band, Moon Music, im letzten Jahr, das bereits auf 100% recycelten PET EcoRecords veröffentlicht wurde, dem weltweit ersten Album, das als 140g EcoRecord rPET LP herausgegeben wurde. Coldplay ist weiterhin Vorreiter in Sachen nachhaltiger Musik und hat beispielsweise den CO2-Fußabdruck ihrer Music Of The Spheres World Tour um 59 % reduziert.
COLDPLAY VERÖFFENTLICHEN ALBEN AUF ECORECORDS AUS PLASTIKFLASCHEN NEU
Coldplay setzen ihre Mission der Nachhaltigkeit fort und veröffentlichen alle ihre Alben als durchsichtige 140g EcoRecords, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden. Die Herstellung erfolgt im Spritzgussverfahren, das die Kohlenstoffemissionen während der Herstellung um beeindruckende 85% im Vergleich zur herkömmlichen Vinylproduktion reduziert.
Eine EcoRecord klingt und sieht genauso gut aus wie eine herkömmliche Vinyl-Schallplatte, wurde aber aus 100 % recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, einem leichten und haltbaren Material, das leicht recycelbar ist und für eine Kreislaufwirtschaft konzipiert wurde, was erheblich zur Verringerung der Transportemissionen und der Umweltbelastung am Ende des Lebenszyklus beiträgt.
Jede spritzgegossene 140g-LP wird aus durchschnittlich neun recycelten PET-Kunststoffflaschen hergestellt. Diese Flaschen werden von den Verbrauchern im Rahmen eines als Post-Consumer-Recycling (PCR) bekannten Prozesses zurückgewonnen, bei dem sie gereinigt, zu kleinen Pellets verarbeitet und dann zu neuen Artikeln geformt werden. Während EcoRecords entweder aus frischem PET oder aus recyceltem PET (rPET) hergestellt werden können, hat sich Coldplay dafür entschieden, für alle EcoRecord-Produkte ausschließlich rPET zu verwenden.
Dieser bahnbrechende Schritt folgt auf die erfolgreiche Veröffentlichung des 10. Albums der Band, Moon Music, im letzten Jahr, das bereits auf 100% recycelten PET EcoRecords veröffentlicht wurde, dem weltweit ersten Album, das als 140g EcoRecord rPET LP herausgegeben wurde. Coldplay ist weiterhin Vorreiter in Sachen nachhaltiger Musik und hat beispielsweise den CO2-Fußabdruck ihrer Music Of The Spheres World Tour um 59 % reduziert.
French electronic producer heylucas (formerly Luca) steps into a new era with his highly anticipated debut album, "hey".
Following a series of acclaimed singles throughout 2024 and 2025, "hey" marks a turning point in his artistic journey. After his first live performance in late 2024 met with enthusiasm, it became clear, Luca was no longer just a bedroom producer but a true performer. A shift that inspired the name change from Luca to heylucas, embracing a broader vision for his music. This career change is all the more significant now that he has just announced his very first solo live show at POPUP! in Paris on 24 May.
"hey" is a deeply personal recollection of emotions: the highs and the lows, the joy of loved ones, the grief of loss, and the thrill of firsts. From euphoric moments to introspective instants, the album showcase the diverse experience of the artist during this transformative year. Singles like "do the things that bring joy" "either it goes well, or it passes" and "keep dancing" are the perfect example, shaping his signature sound: heartfelt, uplifting tracks that make you want to move and reflect at the same time.
“Do It All Again” in collaboration with Swedish duo HNE, features spoken vocal snippets collected from real-life encounters in the final months of the album’s creation, blend with an energetic/euphoric production.
The album release will be doubled by the release of an exclusive live session by heylucas in which he will reinterpret classics from his repertoire as well as new tracks from his “hey” album.
More than an album, hey is a statement. It’s heylucas’s way of waving hello to listeners, to concertgoers, and to everyone who connects with the emotions he pours into his music.
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"Tonky" ist Lonnie Holleys fünftes Studioalbum und enthält Gastauftritte von Isaac Brock, Angel Bat Dawid, Billy Woods, Alabaster de Plume, Mary Lattimore und anderen. Bei der Leadsingle "Protest With Love" ist Jacknife Lee, der auch das gefeierte Vorgängeralbum "Oh Me Oh My" produziert hat, als Bassist, Keyboarder, Synthesizer, Schlagzeuger, Programmierer, Flötist, Percussionist und Sänger zu hören. Weitere Mitwirkende sind The Legendary Ingramettes am Gesang, Kelly Pratt an den Bläsern und Flöten, Jordan Katz an den Bläsern und natürlich Holley am Gesang. Holley fordert die Zuhörer auf, "mit Liebe zu protestieren" und "die Liebe zu deiner Waffe zu machen". Es gibt Dichter wie die große Mary Oliver, die vorschlagen, dass die Hauptfunktion des Menschen, wenn er sich durch die Welt bewegt, solange er Leben und die Fähigkeit hat, sich durch die Welt zu bewegen, darin besteht, dem Aufmerksamkeit zu schenken, was andere törichterweise als klein oder alltäglich bezeichnen mögen. Das Gehirn und das Herz sind beides Gefäße, die so viel Platz haben, wie man ihnen zugestehen möchte, und zu leben bedeutet, Sammlungen von gefundenen Zuneigungen zu schaffen. Die Geräusche der geliebten und vertrauten Häuser, die Bewegungen der Bäume und der Menschen unter ihnen, die Art und Weise, wie jemand, den man verehrt, einen ein paar Sekunden lang umarmt, bevor er sich aus der Umarmung löst und in einer überfüllten Fußgängerzone verschwindet. Wenn wir unser Leben, unser Schaffen und unsere Liebe auf diese Weise betrachten, bedeutet das, dass wir, zumindest für einige von uns, durch die Aussicht auf das, was als Nächstes kommt, vorwärts getrieben werden können. Welchen Moment wir festhalten und in unsere überquellenden Taschen stecken können. Die Arbeit von Lonnie Holley ist ein Werk dieser Art von Anhäufung und genauer Aufmerksamkeit. Das Vergnügen, einen Klang zu finden und ihn gegen einen anderen gefundenen Klang und einen weiteren zu pressen, bis der Hörer, bevor er es merkt, von einer Klangsinfonie überflutet wird, die sich anfühlt, als würde sie sich zusammenfügen, während sie über einen hinwegspült. "Tonky" ist ein Album, das seinen Namen von einem Spitznamen aus der Kindheit hat, der Holley anhaftete, als er einen Teil seiner Kindheit in einem Honky Tonk verbrachte. Lonnie Holleys Leben des Überlebens und der Ausdauer erforderte - und erfordert zweifellos immer noch - eine Art Erfindung. Eine Erfindung, die auch in Holleys Liedern reichhaltig und präsent ist, die auf "Tonky" voll und eindringlich sind, einem Album, das mit seinem längsten Lied beginnt, einem neunminütigen, erschöpfenden Marathon eines Stücks namens "Seeds", das mit einem einzigen spärlichen Klang beginnt und sich dann ausdehnt. Gesänge, schwache Tasten, Streicher und als Krönung Holleys Stimme, die nicht singt, sondern klar und deutlich von der Arbeit auf der Erde erzählt, als er jung war, und von der Gewalt, die er dabei ertragen musste, als er blutig und mit Schmerzen von Schlägen ins Bett ging. Der Song weitet sich zu einer Metapher über den Ort aus, über das Versagen des Zuhauses oder eines Ortes, der einen beschützen soll, der nicht das hält, was er zu sein vorgibt, selbst wenn man unermüdlich daran arbeitet, daran arbeitet, daran arbeitet, etwas Sinnvolles daraus zu machen. "Seeds" gibt nicht nur den Ton für ein Album an, das sich um Wiedergeburt, Erneuerung und die Grenzen von Hoffnung und Glaube dreht, sondern unterstreicht auch, was Holleys größte Stärke als Musiker ist, nämlich sein Engagement für Fülle und Großzügigkeit. Er ist ein unglaublich begabter Geschichtenerzähler, der sich der mündlichen Tradition verschrieben hat, so dass viele Hörer völlig zufrieden wären, wenn sie zu Füßen einer Lonnie-Holley-Platte säßen und seinen robusten, ausladenden Erzählungen lauschen könnten. Aber "Tonky" ist ein Album, das sowohl klanglich als auch in Bezug auf die vielen verschiedenen Künstler, die auf dem Album vertreten sind, einen Platz bietet, an dem sie sich zu Hause fühlen können, ganz gleich, wie sie die Zeit verbringen, die sie für einen Song brauchen.
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ZUG is without a doubt one of the leading and most compelling forces in contemporary European body and minimal electronic music. Once again joining forces with Oráculo Records, they present a retrospective that traces the arc of their already extensive and influential career. The result is a powerful compilation that blends previously unreleased material with some of their most iconic tracks to date—specially remixed and remastered for this edition. Every piece captures ZUG’s signature approach: a fusion of machine precision and raw physicality that transcends genre limitations. Tailored for fans of truly experimental, humanized electronica, primal drum patterns, and proto, body-shaking basslines, this release is a visceral listening experience from beginning to end. This is body music in its purest form. Presented in a ONE-OFF, truly limited edition of 300 copies, lacquer-cut and pressed on 180g high-quality solid BLACK vinyl. All tracks have been specially remastered and mastered for vinyl by Daniel Hallhuber at Young and Cold Studios (Germany).
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Emerging from the shadows with a sound both haunting and hypnotic, the mysterious one-man French act Closed Mouth (Yannick Rault) unveils You Don’t Need a God—an unrepeatable EP that stands as the spiritual heir to the legacy of compatriots Trisomie 21, Little Nemo, and Babel 17. With icy synths, ghostlike vocals, and melancholic guitar lines veiled in mist, this record conjures the same cinematic introspection that defined the golden era of European coldwave and post-punk. Each track plays like a transmission from a forgotten dream—enigmatic, emotional, and unmistakably timeless. This is not mere revivalism; this is the continuation of a mood, a vision, and a sound that still resonates with profound intensity. Presented in ONE-OFF truly limited edition of 300 copies lacquered pressed on 180 gr. high quality solid BLACK vinyl. All tracks have been specially remastered and mastered for vinyl by Daniel Hallhuber at Young and Cold Studios (Germany).
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