Mit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debütalbums veränderten KORN die Welt. Es war ein Album, das für ein ganzes Genre wegweisend war, und der anhaltende Erfolg der Band beweist, dass es nicht nur eine Momentaufnahme war. Seit ihrer Gründung haben KORN weltweit 40 Millionen Alben verkauft, zwei GRAMMYS erhalten, sind unzählige Male um die Welt getourt und haben dabei unzählige Rekorde aufgestellt, die wahrscheinlich nie mehr bertroffen werden.
Sänger Jonathan Davis, die Gitarristen James ”Munky” Shaffer und Brian ”Head” Welch, Bassist Reginald ”Fieldy” Arvizu und Schlagzeuger Ray Luzier haben die Grenzen des Rock-, Alternative- und Metal-Genres immer wieder neu ausgelotet und halten ihren
Einfluss auf ihre Fans und ganze Generationen von Künstlern rund um den Globus bis heute aufrecht.
Das vertritt auch ihr neues Album „Requiem“. Die Band setzt sich hier mit dem Loslassen alter Laster auseinander, dem Auferstehen aus der eigenen Krise und zerschmettert diese mit gewohnt harten Riffs und
Texten. Das dunkle Ablegen und ins Helle treten, sich aus der Krise bewegen und gestärkt heraustreten sind Motive, die wie Symbolbilder unserer gegenwärtigen Welt scheinen. Korn bietet einen unpathetischen Soundtrack für genau diese Zeit nach einer Krise, die uns alle kollektiv und individuell bewegt.
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Nach der Veröffentlichung des Soundtracks von Matthias & Maxime im Jahr 2019 erscheint nun die neue LP ”aubades” von Jean-Michel Blais. Das neue Album der in Montreal ansässigen Ikone der modern-klassischen Musik zeigt eine neue Seite des Künstlers, oder wie er sagt Neben der Entscheidung, für ein Ensemble zu schreiben, hat Blais auch andere Parameter für das Projekt festgelegt. ”Mit diesem Album habe ich definitiv auf bestimmte Trends in der klassischen Musik reagiert”, meint Blais.
”Zum Beispiel die Tatsache, dass das Soloklavier dazu neigt, immer melancholisch zu klingen. Das ist gut, aber das habe ich schon gemacht, ich wollte darüber hinausgehen. Es war auch
das erste Mal, dass ich so viel in Dur und nicht in Moll geschrieben habe. So viel Klaviermusik, vor allem in der modernen klassischen Musikwelt, steht in Moll. Ich wollte dorthin gehen, ohne dabei kitschig zu sein. Was ich in dieser Zeit am meisten liebte, war, zu laufen oder Rad zu fahren, während ich mir meine Demos anhörte und beobachtete, wie die Natur in die Stadt zurückkehrte, während es so ruhig war.
Die Natur geriet einfach außer Kontrolle.” Blais zögert, ”Aubades” als ein Pandemie-Album oder gar ein Trennungsalbum
zu bezeichnen. ”Das sind Dinge, die wir alle erleben”, sagt er. ”Aber gleichzeitig war es ein sehr fruchtbarer Moment der Kreativität für mich.
- Atlas' Push
- Inside Our Perspectives
- Out In Space
- Juno's Quiet Determination
- Jupiter's Intuition
- Juno's Power
- Space's Mystery Road
- In The Magic Of Cosmos
- Juno's Tender Call
- Juno's Echoes
- Juno's Ethereal Breeze
- Jupiter's Veil Of Clouds
- Hera/Juno Queen Of The Gods
- Zeus Almighty
- Jupiter Rex
- Juno's Accomplishments
- Apo 22
- In Serenitatem
Vangelis, ein Pionier der elektronischen Musik, hat mit seiner sich ständig erweiternden Fantasie und seinen innovativen Experimenten wie niemand zuvor die perfekte Verbindung zwischen der akustischen und der elektronischen Welt geschaffen. Seine Orchestrierungen für das neue Album „Juno to Jupiter“ erweitern erneut die Horizonte der elektronischen Musik und verwischen die Grenze zwischen ihr und der akustischen symphonischen Musik. Das Ergebnis ist eine atemberaubende und gleichzeitig beruhigende musikalische
Reise durch den Weltraum.
Das Werk fand seine Inspiration in der wegweisenden NASA-Mission, der Raumsonde Juno und ihrer laufenden Erkundung des Jupiters. Es handelt sich um eine multidimensionale Musikreise, begleitet von
der Stimme des Opernsuperstars Angela Gheorghiu .Das Album enthält Klänge vom Juno-Start auf der Erde, von der Sonde und ihrer Umgebung sowie von Junos anschließender Reise, die von der Sonde zur Erde zurückgeschickt wurden. Die Sonde untersucht weiterhin den Jupiter und seine Monde: 365 Millionen Meilen entfernt von der Erde an ihrem nächstgelegenen Punkt.
Die NASA hat Vangelis mit ihrer Public Service Medal ausgezeichnet. Außerdem hat das Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union den Asteroiden 6354, der sich zwischen Jupiter und Mars befindet, ihm zu Ehren „Vangelis“ genannt, um die internationale Wirkung und Wertschätzung seiner Arbeit sowie seine Beziehung zum Universum zu unterstreichen.
Um den Funk-Pionier James Brown zu feiern, hat sich UMe mit Sto Elliot für die Veröffentlichung von „Black & Loud: James Brown Reimagined by Stro Elliot“ zusammengetan. Stro Elliot, der als Produzent mit mehreren GRAMMY-Preisträgern zusammengearbeitet hat, verbrachte seine Kindheit damit, Jazz-, Funk- und Soul-Legenden zu spielen, zu studieren und zu hören, wobei er schon früh eine Beziehung zu der Musik von James Brown aufbaute.
Für „Black & Loud: James Brown Reimagined by Stro Elliot“ hatte Elliot die Möglichkeit, zehn klassische James-Brown-Hits auszuwählen und sie neu zu mischen, wobei er sich von verschiedenen Genres inspirieren ließ. Bei dem Song „She Made Me Popcorn” (Remix von „Mother Popcorn”) wird Browns Gesang im Hip-
Hop-Stil gesampelt, „Machine No Make Sex” (Remix von „Get Up (I Feel Like Being a) Sex Machine”) verwandelt das Original mit Afrobeat-Rhythmen und Bläsern.
Das Album ist ab dem 4. Februar als 1LP erhältlich.
- Dirt On The Bed
- Moderation
- French Boys
- Pompeii
- Harbour
- Running Away
- Cry Me Old Trouble
- Remembering Me
- Wheel
Pompeii, Cate Le Bon’s sixth full-length studio album and the follow up to 2019’s Mercury-nominated Reward, bears a storied title summoning apocalypse, but the metaphor eclipses any “dissection of immediacy,” says Le Bon. Not to downplay her nod to disorientation induced by double catastrophe — global pandemic plus climate emergency’s colliding eco-traumas resonate all too eerily. “What would be your last gesture?” she asks. But just as Vesuvius remains active, Pompeii reaches past the current crises to tap into what Le Bon calls “an economy of time warp” where life roils, bubbles, wrinkles, melts, hardens, and reconfigures unpredictably, like lava—or sound, rather. Like she says in the opener, “Dirt on the Bed,” Sound doesn’t go away / In habitual silence / It reinvents the surface / Of everything you touch. Pompeii is sonically minimal in parts, and its lyrics jog between self-reflection and direct address. Vulnerability, although “obscured,” challenges Le Bon’s tendencies towards irony. Written primarily on bass and composed entirely alone in an “uninterrupted vacuum,” Le Bon plays every instrument (except drums and saxophones) and recorded the album largely by herself with long-term collaborator and co-producer Samur Khouja in Cardiff, Wales. Enforced time and space pushed boundaries, leading to an even more extreme version of Le Bon's studio process – as exits were sealed, she granted herself “permission to annihilate identity.” “Assumptions were destroyed, and nothing was rejected” as her punk assessments of existence emerged. Enter Le Bon’s signature aesthetic paradox: songs built for Now miraculously germinate from her interests in antiquity, philosophy, architecture, and divinity’s modalities. Unhinged opulence rests in sonic deconstruction that finds coherence in pop structures, and her narrativity favors slippage away from meaning.
4 Hands ist ein intimes Gespräch unter Freunden - geführt mit den Händen auf dem Klavier. Es ist eine surreal anmutende musikalische Konversation zwischen dem deutschen Klangpionier Hans-Joachim Roedelius und dem US-amerikanischen Komponisten Tim Story. Eindrucksvoll belegt dieses Gemeinschaftsprojekt, welch herzerwärmende und zugleich außerweltliche Schönheit entstehen kann, wenn sich zwei Menschen aus unterschiedlichen, sich überschneidenden Richtungen ihrem geliebten Instrument annähern. 4 Hands vereint minimalistische Klangfiguren, in deren Verlauf sich immer wieder ganz zart ein geisterhaftes Zusammenspiel offenbart und überraschende harmonische Wendungen aufblitzen: Roedelius' auf Instinkt, Intuition und Improvisation basierender Ansatz geht mit Storys gegenläufiger Herangehensweise Hand in Hand, wenn der US-Amerikaner Ideen über längere Zeiträume herausdestilliert. Es entstehen zwei Seiten, zwei Perspektiven einer fesselnden Konversation, die zum Nachdenken anregt und mit jedem Anhören neue Gestalt annimmt, neue Tiefen aufzeigt Seit drei Jahrzehnten für seine wegweisenden Auftritte und Aufnahmen gefeiert, ist der Grammy-nominierte US-Komponist Tim Story für seine einzigartige Mischung aus Komposition und innovativem Sounddesign bekannt. Der in Berlin geborene und heute in Österreich lebende Komponist Hans-Joachim Roedelius hat mit seiner gut fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere, in deren Verlauf er solo und in verschiedenen Konstellationen mehr als 100 Alben veröffentlichen sollte, gleich mehrere Generationen von Musiker*innen geprägt. Angefangen beim bahnbrechenden Trioprojekt Kluster (von Conrad Schnitzler ins Leben gerufen), später Cluster (mit Dieter Moebius), bis hin zu genreübergreifenden Soloveröffentlichungen und Aufnahmen mit Größen wie Brian Eno, hat Roedelius die Entwicklungen in den Bereichen Ambient, elektronische und experimentelle Musik entscheidend geprägt - und ist zwischenzeitlich auch immer wieder in schwer definierbare, im Interferenzbereich des Klaviers liegende Klangregionen aufgebrochen.
Wenn es um deutschen Speed- und Thrash Metal geht, dann
dauert es nicht lange bis der Name Living Death fällt. Alte
Fans reagieren ebenso euphorisch wie die junge Generation,
die die Band vielleicht erst durch Wiederveröffentlichungen,
sicher aber durch das Internet kennengelernt haben. Die
ersten beiden Alben sind dem frühen Speed Metal zuzuordnen
und bieten eine ebenso hohe Dosis an traditionellem Heavy
Metal. Die folgende EP und das Album „Protected From
Reality“ zeigen die Band im Thrash Metal verwurzelt,
was auch durch den von Violent Force zu Living Death
gewechselten Drummer Atomic Steif möglich war. „Worlds
Neuroses“ war dann die letzte Scheibe mit Sänger Toto und
wurde bei Veröffentlichung 1989 nicht flächendeckend positiv
aufgenommen. Ein Phänomen, denn im Grunde bündelt diese
Platte die besten Eigenschaften der genannten Phasen der
Band und bietet zudem eine wesentlich abwechslungsreichere
Gesangsarbeit. Schon wenige Monate später änderte sich das
Gesicht des Heavy Metal ganz empfindlich, doch in veränderter
Besetzung gibt es 1991 doch noch ein letztes Album. Über
die Jahre hat sich gezeigt, dass „Worlds Neuroses“ trotz klar
strukturierter Songs einfach etwas länger gebraucht hat, um
sich einen gewissen Status in der deutschen Metalhistorie
zu erarbeiten und dass die Scheibe mehr zu bieten hat als
die beiden Thrash-Leckerbissen „Last Birthday“ und den
Titelsong. Intelligent arrangierte, sehr kraftvolle Metalstücke
wie „The Testament Of Mr. George“ bieten zudem auch noch
unterhaltsame Geschichten als Lyrics. Dazu handelt es sich
ganz klar um die bestklingendste LP/CD von Living Death.
Die längst überfällige Vinyl-Wiederveröffentlichung kommt
mit einer Bonus CD (anstatt einem Download-Code) und
mit einem bedruckten Inlay. LP und CD bekamen ein jeweils
separates Remastering.
Die Wiederveröffentlichung des achten PJ Harvey Studioalbums „Let England Shake“, sowie die Sammlung
unveröffentlichter Demos „Let England Shake (Demos)“ erscheinen am 28.01.2022.
„Let England Shake“ wurde von PJ Harvey, Flood und John Parish produziert und ursprünglich im Februar
2011 veröffentlicht. Das Album enthält die Singles „The Words That Maketh Murder“ und „The Glorious
Land“ und war das zweite Album der Künstlerin, welches den britischen Mercury Music Prize gewann.
„Let England Shake (Demos)“ enthält eine Sammlung unveröffentlichter Demos von Stücken, die für das
achte PJ Harvey-Studioalbum „Let England Shake“ geschrieben wurden, darunter Demos von „The Words
That Maketh Murder”, „The Glorious Land” und „The Last Living Rose”. Das Album enthält unter anderem ein brandneues Artwork und bisher unveröffentlichte Fotos von Seamus Murphy. Beide Alben wurden
dabei von Jason Mitchell unter der Leitung des ursprünglichen Co-Produzenten John Parish geschnitten.
„Let England Shake (Demos)“ und „Let England Shake“ erscheinen beide als 1LP und „Let England
Shake (Demos“ zusätzlich noch als 1CD.
Nie wieder Krieg ist unser 13. Werk, dessen Entstehung uns zwei intensive Jahre lang beschäftigte. Wir glauben, daß wir mit Nie wieder Krieg eines der schönsten Alben unserer Karriere aufgenommen haben.
Es ist entwaffnend persönlich und geht weit über die autobiographische Erzählung unseres letzten Albums
Die Unendlichkeit hinaus.
Die Pre Order des Album startet direkt mit der Veröffentlichung von Jugend Ohne Gott gegen Faschismus. „Jugend ohne Gott gegen Faschismus“ ist die erste Single aus dem bestürzend schönen Album „Nie wieder Krieg“ von Tocotronic. Es ist ein hypnotischer Rocksong, der den Alltag jugendlicher Drifter in einer durchgeplanten Stadtlandschaft beschreibt und in einer klar antifaschistischen Botschaft gipfelt. Die Botschaft ist tanzbar: Der Bass drängt, die Gitarren fahren Achterbahn, das Schlagzeug drischt nach vorne,
es wird mit Attitude gesungen.
Deutsche Grammophon veröffentlicht ”XII 2021” am 28. Januar 2022 als Vinyl-LP. Das neueste Album
der innovativen, künstlerübergreifenden Repertoire-Reihe des Labels präsentiert zwölf Originalwerke von
ABBOTT, Marie Awadis, Dobrawa Czocher, Büşra Kayıkçı, Niklas Paschburg, Margaret Hermant, Felsman
& Tiley, E.M.M.A., Hannah Peel, We Are KING, Hannah Epperson und Freya Arde. Im Rahmen des
2019 gestarteten Projekts ”XII” wird jeden Monat eine neue E-Single veröffentlicht, die den Hörern die
Möglichkeit bietet, eine speziell kuratierte Zusammenstellung von Stücken zu entdecken und die Arbeit
junger Künstler mit einer anderen Sichtweise auf klassische Musik zu präsentieren.
One concerned with illness (no, not that one) and recovery. Inside to outside. Darkness into light. A way through the woods. The Doozer aka Simon Loynes is now seven LPs into a subterranean solo voyage begun in 2007, and to those of us who have followed it, the songs that make up Convalescence could be seen to embody a kind of late style - ultra-lucid, pared-down, precise; seemingly simple in form, richly complex in effect. Where The Doozer’s last outing, 2018’s Figurines (FTR360), showcased his songs at their most propulsive and and electrified, Convalescence is a more hushed, hermitic, even claustrophobic affair - dispensing with percussion almost entirely, the focus is tight on Loynes’ voice and plangent acoustic guitar, with occasional daubings and interludes of wheezing keyboard, all recorded to Tascam 246 4-track cassette in Edinburgh, Summer 2019. For a considerable chunk of time, health issues had left Loynes unable to sing. On this record you can hear him rediscovering his voice: its unique grain, its responsiveness, its capacity for creating and sustaining emotional ambiguity, for oscillating elegantly between whimsy and woundedness. As with previous Doozer albums, there’s an arcadian impulse at the heart of Convalescence: a sense of exile, or withdrawal, from ‘The Garden’ - and the need to return. The idea that, in your lowest ebb, you might recover your sense of self somewhere in the pastoral landscape of your memories. We're told the shadow of Malcolm Lowry looms large over the record – Lowry the void-chaser, the great misadventurer. Does Convalescence report from the abyss? If so then it's with a coolness and control, a lightness of touch, that conceals as much as it reveals. But beyond the neurosis, the ironic deflections, the flashes of matter-of-fact bleakness (“there isn’t time / there isn’t love”), there lies a deep, Lowry-ish romanticism, and a rejection of pessimism: even at its lowest ebb, Convalescence gestures towards an immense and loving truth – and knows that the possibility of that truth is far more interesting than the numerous ways in which it might be denied. A co-release with Feeding Tube Records USA.
- A1: Class Compliance – Cuadro
- A2: Cotonete – Super Vilain Wants Love (Dj Deep & Romain Poncet Remix)
- A3: James Holden & The Animal Spirits – The Neverending
- B1: Bantu Clan Vs. Sarabi – Africa Ni Leo (Esa & Nonku Phiri Kaap Mix)
- B2: Shina Williams & His African Percussionists – Agboju Logun
- C1: Lucas Croon – Türkischer Tee
- C2: Mille & Hirsch – Pentagon Flow
- D1: Typesun – Last Home (Dj Nature Remix)
- D2: Brandi Ifgray – Bones (Maurice Fulton Vibe Mix)
- D3: Ben Sturm – Francebeat
- E1: Toshio Matsuura Group – At Les
- E2: Marni – Floor Of Soul
- E3: Oliver Kieser – Oscura Serenata
- F1: Aera – Line Of Conception
- F2: Martin Buttrich – Meeting Dave Dish
- F3: All Is Well – Day Two
- G1: Arnau Obiols & Kayyak – Tunacheza
- G2: Kevin Yost – Another World (Original Mix)
- G3: Ron Deacon Feat. Johanna Jaeremo – Untitled B2
- H1: Don Carlos – Mediterraneo
- H2: Rudoulpho – Sunday Afternoon
2024 Repress
Cool - gelassen - überraschend: Volume 15 dieser superlativen Serie wurde wieder von Compost’s Mentor Michael Reinboth zusammengestellt. Das pralle Paket birgt 21 Tracks, davon 8 exklusive unveröffentlichte Delikatessen und gibt es als 4-LP / 2xCD. Viel Vergnügen.
Die exklusiven Tracks kommen von: Area (schätze, man kennt seine brillianten Innervisions Veröffentlichungen), Arnau Obiols & KAYYAK (schwer von Gilles Peterson gefeatured, ihre EP “Chang‘an” war in seiner 2021 top 5 Liste), Ron Deacon (gehört zur Workshop-Crew mit Move D, Even Tuell and Kassem Mosse), Class Compliance, oh man was für ein Hammer Track, Mille & Hirsch (Operatoren des feinen Polish Records - Labels), All Is Well (dahinter steckt natürlich Fred Everything), Ben Sturm (ein neues Talent aus Leipzig’s viraler Underground Szene) und Oliver Kieser (bestens bekannt als Teil von Kieser & Velten mit einigen Platten auf G-Stone).
Gut, schön, wie immer, fast alle Tracks sind wunderbare Hybride, perfekt für jedes eklektische Set, aber auch für den entspannten Genuss von Wein, Bier, härterem oder grünem Zeug. Vielleicht besonders zu erwähnen wäre der Esa Williams Remix von Bantu Clan Vs Sarabi and Kevin Yost’s Original Mix von “Another World”, die gab es so in den Versionen bisher nicht auf Vinyl.
Diverse Magazine haben die Future Sounds Of Jazz als eine der besten Compilation - Serien aller Zeiten gewählt. Wir sind geschmeichelt. Mit dem Start der Reihe 1995 wurde das Genre Future Jazz quasi aus der Taufe gehoben, unetabliert.
Hailing from Sydney, Australia, prolific producer Cabu (860K Monthly Listeners and more than 90M cumulative streams on Spotify alone) has come a long way; from his successful remix work – from Joe Hurtz's "Stay Lost" edit (37M Spotify-streams) to Big Wild's "Empty Room" flip (20M Spotify-streams) – to his consistently catchy original productions, Cabu's only getting started. He keeps this momentum alive with the EP "So Far To Go", his first to be released by Ta-ku & Jakarta Records' sublabel 823 Records.
823 is a perfect place for Cabu's bouncy, hypnotic grooves and is a return to form for what "Cabu" represents: a driving force in the pursuit of happiness through sound. It's a well-timed collaboration, as Cabu's fanbase has continuously grown over the past few years through features on Australia's Triple J, DJ Complexion's Future Beats Radio, Soundistyle, The South East Grind, Mutual Friends, ThisSongIsSick, Majestic Casual, Soulection Radio, BBC 1xtra, Pilerats, Maison Kitsune and more. To that end, "So Far To Go" features some of the most talented artists to come out of the Pacific continent, such as Milan Ring (95K monthly Spotify listeners) – coined "Australia's R&B Princess" by Apple Music – Brisbane native hit-maker Young Franco (1M+ monthly Spotify listeners), Kamaliza (123K monthly Spotify listeners), NOÉ, Gabby Nacua, Pastel and of course label-head Ta-ku himself.
1st single, "Process" featuring Ta-ku & Milan Ring was released on November 3rd. Hypnotically bouncy, with heavenly synth pads, crisp percussive elements combined with the ethereal voices of Ta-ku and Milan harmonically push the sonic envelope to make this track an infallible groovy knockout. As Cabu says, "Process" is "the dream-like state in which you take gratitude in your current situation whilst being hopeful in the future." The track provides a perfect taste of these artistic and creative powerhouses. The stunningly beautiful music video – directed by Sydney based Redscope Films and premiered on The Sound You Need – is the perfect accompaniment.
2nd single, "Sun & Moon" featuring Young Franco & NOÉ is set to be released on December 10th along with an announcement of the EP and pre-order. The song is a contagiously bouncy bop, with the different vocal harmonies and synth chords giving the track an almost prime 00's throwback, it's the perfect year-end anthem to keep dancing and growing through the good and bad.
The album's focus track, "About U" featuring Kamaliza will be released along with the EP release on January 28th, 2022. The song perfectly blends electronic elements within an R&B / Soul aesthetic, and is all about moving forward with intention, from the lyrics to the groove, making you feel tipsy on life.
All singles off the EP will be accompanied with custom visualizers by Perth-based design / creative firm Gesture Systems. The album's single-releases and videos will be promoted in-house via the artist's and the label's social media channels in Germany and Australia.
The 823 label represents the appreciation for the people, ideas and places that inspire and push their protagonists forward. "823 celebrates the simple beauty of everyday life and the people in it that inspire us." (Regan Matthews aka Ta-ku)
Die Londoner Band Palace hat ihr drittes Album ”Shoals” angekündigt, das am 21. Januar über Fiction/Virgin Music erscheinen wird. ”Shoals” ist ein tiefgründiges und nachdenkliches Album, das in seinen
12 fesselnden Tracks einige der größten Fragen des Lebens kühn erforscht. Es erkundet geschickt drei
existenzielle Dilemmas vor einem breiteren Hintergrund des Staunens über die Weite und Kraft des Ozeans
und schließt seinen Bogen mit dem atemberaubenden Opus ”Where Sky Becomes Sea”. Durch das Eintauchen in Themen des Unterbewusstseins, der Träume und des Existenzialismus ist ”Shoals” im Großen
und Ganzen ein Album über das Leben mit und die Verarbeitung von Angst. Der Titel ist inspiriert von dem
scheinbar unvorhersehbaren Verhalten von Fischschwärmen, die sich genauso schnell verändern wie unsere
Ängste und Befürchtungen in Bezug auf die Welt um uns herum, erklärt Frontmann Leo Wyndham: ”Es
erforscht und hinterfragt, was wirklich greifbar und real ist - was wirklich zählt und was wir im Tod werden
- und die Angst davor. Die Angst zu existieren und die Angst zu sterben. Es ist eine Ode an die Kraft des
Ozeans und die Majestät der Natur und wie sie manchmal die einzigen Dinge sind, die sich wirklich real,
lebendig und atmend anfühlen.”
Following the first ever vinyl reissues of Aurore and Royaume, Aimant + Aimant – Penultimate Press is finally proud to make available the final part of this extraordinary trilogy. Bleu is the final gesture and culmination of this period of creation where poésie and la nature form a magical alliance that resonates as an alchemical wedding. Having the conviction that Bleu was the ultimate arc based on the purity of natural sound and poetry, leaning towards a mystical spiritual search towards their own souls the band moved into commadere and collaboration with friends and ideals such as Lydia Lunch and Alan Vega.
Auf Deerhoof ist Verlass: 2020 veröffentlichte die Band "Future Teenage Cave Artists" und überraschte mit dem Gratis-Album "Love-Lore" (auf dem sie 43 Songs in 35 Minuten coverten!), schon lassen die experimentellen Indie-Rocker bereits ihr nächstes Werk folgen. Mit "Actually, You Can", ihrem insgesamt 18. Studioalbum, beweisen Deerhoof, dass - von der kreativen Neuerfindung nach 25 Jahren Karriere bis zur Selbstverwirklichung inmitten einer globaler Umwälzung - alles möglich ist. Das Ergebnis ist Deerhoofs "Barock goes DIY"-LP, die von der Band selbst produziert wurde und mit nur nur zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang auskommt. Dabei nutzen Satomi Matsuzaki, Ed Rodriguez, John Dieterich und Greg Saunier ihren Witz und ihre Skurrilität, um eine neue gemeinsame Sprache der Revolution zu erschaffen. Eine, die von lyrischen Labyrinthen und thrashigen Melodien angetrieben wird. Das Album markiert außerdem Deerhoofs Rückkehr zu biblischen Referenzen, wie man sie von ihren früheren bahnbrechenden Noise-Rock-Werken kennt. Während das gefeierte "Future Teenage Cave Artists" märchenhafte Visionen der Post-Apokalypse und den Anti-Helden als Retter der Menschheit erforschte, schlägt die Band auf "Actually, You Can" optimistischere Töne an.
Black Truffle is pleased to announce For McCoy, a new work by Eiko Ishibashi dedicated to the widely loved character of Jack McCoy, portrayed by Sam Waterston in Law & Order. Following on from Hyakki Yagyō (BT064), For McCoy finds Ishibashi further exploring the unique space she has carved out in recent years, bringing together musique concrète techniques, ECM-inspired jazz, lush layers of synths and hints of pop into immersive and affecting structures crafted in her home studio, aided by a group of close collaborators.
Beginning with overlapping layers of descending flute lines, the expansive ‘I Can Feel Guilty About Anything’ (whose two parts stretch out over more than thirty minutes) unfolds with a free-associative logic, embracing dreamlike transitions and unexpected cinematic cuts. As a hovering cloud of synthetic tones and multi-tracked voices fans out from the spare opening moments, Joe Talia’s skittering cymbals settle into a gently propulsive groove, soon joined by melodic fragments performed by Daisuke Fujiwara on multi-tracked saxophone. As the drums cede to field recordings and ominous synth figures, the uncommon meeting of saxophone and electroacoustic techniques call to mind the more spacious moments of Michel Redolfi and André Jaume’s Synclavier-propelled oddity Hardscore or the early work of Gilbert Artman’s Urban Sax. As the piece continues on the LP’s second side, distant dialogue rumbles beneath a surface of processed flutes, blurring into a cavernously reverberant backdrop for stark ascending lines performed by MIO.O on violin. Eventually, the piece settles into a gorgeous passage of abstracted dream pop, where Ishibashi’s multitracked vocal harmonies glide atop synth chords, errant pings and snatches of outdoor sound.
Fragments of melodic material reappear throughout the spacious opening piece, finally stepping to the forefront on the closing track, ‘Ask Me How I Sleep at Night’. Here, over a shuffling groove supplied by Jim O’Rourke on double bass and Tatsuhisa Yamamoto on drums, layers of flutes, saxophones and guitars sound out melodies whose combination of twisting irregularity and soulful immediacy calls up prime Keith Jarrett, while their closely voiced harmonies suggest Kenny Wheeler or even Wayne Shorter’s Atlantis. In a classical gesture of closure, the web of melodic lines eventually leads back to the descending flute figures with which the record began. Presented in an immersive, impeccably detailed mix by Jim O’Rourke and arriving in a sleeve featuring Ishibashi’s beautiful drawings of Jack McCoy, For McCoy is an essential release for anyone following the enchanted and unique path being forged by Eiko Ishibashi.
- A1: Josef Strauss: Phönix-Marsch, Op. 105
- A2: Johann Strauss Jr.: Phönix-Schwingen, Walzer, Op. 125
- A3: Josef Strauss: Die Sirene, Polka Mazur, Op. 248
- A4: Hellmesberger Jr.: Kleiner Anzeiger, Galopp, Op. 40
- A5: Johann Strauss Jr.: Morgenblätter, Walzer, Op. 279
- A6: Eduard Strauss: Kleine Chronik, Polka Schnell, Op. 128
- B1: Johann Strauss Jr.: Die Fledermaus: Overtüre08:42
- B2: Johann Strauss Jr.: Champagner-Polka, Op. 211
- B3: Ziehrer: Nachtschwärmer, Walzer, Op. 466
- B4: Johann Strauss Jr.: Persischer Marsch, Op. 289
- B5: Johann Strauss Jr.: Tausend Und Eine Nacht, Walzer, Op. 346
- B6: Eduard Strauss: Gruß An Prag, Polka Française, Op. 144
- C1: Hellmesberger Jr.: Heinzelmännchen
- C2: Josef Strauss: Nymphen-Polka, Op. 50
- C3: Josef Strauss: Sphärenklänge, Walzer, Op. 235
- C4: Johann Strauss Jr.: Auf Der Jagd, Polka Schnell, Op. 373
- C5: Neujahrsgruß / New Year's Address / Allocution Du Nouvel An
- C6: Johann Strauss Jr.: An Der Schönen Blauen Donau, Walzer, Op. 314
- C7: Johann Struass Sr.: Radetzky-Marsch, Op. 228
In 2022, the Vienna Philharmonic's New Year's Concert could once again take place in front of an audience. However, 2G-plus rules and an FFP2 mask requirement applied throughout the Gesellschaft der Musikfreunde building in Vienna. Standing room was not offered this year and the number of seats in the Golden Hall was limited to 1,000.
Daniel Barenboim performed with the Vienna Philharmonic as a young pianist as early as 1965, and he has also conducted them since 1989. He already took the podium at the tradition-steeped New Year's Concert in 2009 and 2014. Barenboim's engagements as head of the Berlin State Opera Unter den Linden and the Staatskapelle Berlin, as founder and director of the West-Eastern Divan Orchestra, and as a pianist show him to be a true musical citizen of the world. As such, he is also an exceptionally good fit for Vienna's world-class orchestra and the message of the New Year's Concert: hope, friendship and peace for the whole world.
At the start of the new year, the Vienna Philharmonic once again presented a cheerful, upbeat and contemplative program of symphonic waltzes, polkas and marches by the Strauss dynasty and its contemporaries. The 2022 program showed a clear reference to the fantastic and fairytale-like. In addition to the phoenix, a siren and an indeterminate number of brownies and nymphs, there was also Johann Strauss' waltz "One Thousand and One Nights".
Six pieces had their premiere at a New Year's concert in 2022. The "Phoenix March", the Polka mazur "The Siren" and the Polka française "Nymph Polka" were performed by Josef Strauss. Eduard Strauss was represented with the quick polka "Kleine Chronik", Carl Michael Ziehrer with the waltz "Nachtschwärmer" and Joseph Hellmesberger with the character piece "Heinzelmännchen" among the repertoire novelties.
There is the 50th anniversary of the UNESCO World Heritage Convention to celebrate in 2022, which Austria also joined 30 years ago. In the intermission film of the concert, the twelve Austrian World Heritage sites showed themselves from their best side. Schönbrunn Palace in Vienna, on the World Heritage List since 1996, was also the setting for the ballet interlude with ten dancers from the Vienna State Ballet to the waltz "One Thousand and One Nights." The second performance was created at the Spanish Riding School, which has been designated as a UNESCO Intangible World Heritage Site since 2015. Eight magnificent Lipizzaner stallions and their riders demonstrated the high school of classical horsemanship to Josef Strauss's "Nymph Polka".
The phoenix, a very special bird from ancient Greek mythology, burns at the end of its life cycle, only to rise again from its ashes. The Vienna Philharmonic Orchestra paid tribute to it twice. The concert began with the "Phoenix March", followed by the waltz "Phoenix Swing". Such a concert opening - with a march and a waltz - should be a sign. It is to be hoped that a rebirth and renewal in the new year can really take place.
Die Londoner Produzentin und DJ Elkka (bürgerl. Emma Kirby) kehrt mit ihrer neuen EP, „Harmonic Frequencies“ zu Technicolour zurück und liefert eine passende Nachfolgerin der von der Kritik gefeierten EP „Euphoric Melodies“, die Anfang des Jahres erschien.
„Harmonic Frequencies“ wurde während einer Zeit der Unsicherheit in den letzten Monaten des Jahres 2020 geschrieben und zeigt Emma, wie sie die Emotionen, die sie zu dieser Zeit empfand, verarbeitet. Vom tanzbaren Opener „Harmonic Frequencies“, in dem Emma energiegeladen und ausdrucksstark den Vibe der vorherigen EP, „Euphoric Melodies“ fortsetzt, bis hin zu den atmosphärischen und kathartischen Momenten in „Music To Heal To“ und „Voices“ (in dem wir Julianna Barwicks meditativem Gesang hören), in denen ihre Absichten darin bestehen, zu nähren, zu beruhigen und wieder aufzubauen. Die EP ist eine Ode an die heilende Natur der Tanzmusik in all ihren verschiedenen Formen.
- Schwarzes Standardvinyl (140g) im Pappschuber inklusive Downloadcode.
- A1: Takken (Extlp Version)
- A2: Hyendo Dancehall (Extlp Version)
- A3: Social Distancing Feat Flohio
- A4: Keller (Extlp Version)
- B1: Bangface (Extlp Version)
- B2: Dating Is In China Feat Catnapp (Speed Dating Version)
- B3: Ohm (Extlp Version)
- B4: Puls (Extlp Version)
- C1: Komm Feat Blixa Bargeld (Long Version)
- C2: Movement Feat Paul St. Hilaire (Extlp Version)
- C3: Kupfer (Extlp Version)
- D1: Cthulhu Drums (Extlp Version)
- D2: Sekt Um 12 (Extlp Version)
- D3: Klangkrieg (Extlp Version)
- D4: Bilbao (Extlp Version)
EXTLP ist stark im bombastischen Rave-Sound verwurzelt, aber es gibt viel mehr als nur rasenden Techno und halsbrecherische Breakbeats auf diesem Album. Auf den 15 Tracks reissen Modeselektor durch mutierende Crunk-Verzerrungen, glitchige Dub-Meditationen und Neon-Synthie-Pop. EXTLP wartet mit einem Staraufgebot an Gästen aus der ganzen Welt auf, darunter Dub-Veteran Paul St. Hilaire, die britische Rapperin Flohio, die Avant-Pop-Regelbrecherin Catnapp und der legendäre Einstürzende Neubauten-Frontmann Blixa Bargeld. Nach dem Mixtape "Extended" und den drei darauf folgenden EPs ist EXTLP der letzte Teil der vielleicht produktivsten Phase von Modeselektors gesamter Karriere.




















