Jung, wütend und mit einem klaren politischen Statement gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie im
Gepäck - SETYØURSAILS nehmen bei Weitem kein Blatt vor den Mund. Die Newcomer aus Köln spielen
kompromisslosen und dennoch melodischen (Post) Hardcore gewürzt mit signifikanten Metalcore-Parts und
überzeugen sowohl Live, als auch auf Platte.
Nun steht die Band mit ihrem zweiten Album und Napalm Debüt Nightfall in den Startlöchern, das
am 21.01.2022 veröffentlicht wird. Bereits der Intro-Track “Ghosts”, featuring Annisokay-Fronter Rudi
Schwarzer, zeigt schnell in welchem musikalischen Fahrwasser die Band unterwegs ist: Schwirrende Gitarrenlinien, mischen sich mit beinah elektronischen Einflüssen und formen die imposante Rückmeldung
von SETYØURSAILS, die ihre musikalische Vielfältigkeit unter Beweis stellen. Die Mischung aus Metal-,
Death- und klassischen Hardcore Elementen zieht sich durch die komplette Scheibe und lässt dabei aber
auch immer wieder Platz für Überraschungen, ohne den typischen Trademark zu verlieren.
SETYØURSAILS sind aber auch stets für Überraschungen zu haben. Gemeinsam mit Mike Perez von No
Braggings Rights covern sie „Shallow” (aus dem Film “Star Is Born”) von Lady Gaga und Bradley Cooper
und verleihen der Ballade ihren persönlichen Touch, womit sie erneut ihre musikalische Vielfältigkeit beweisen.
Auf insgesamt 13 Tracks stellen SETYØURSAILS vor allem eines klar: Sie sind mehr als bereit die Szene
zu erobern!
Limiterd coloured Edition with red swirls. 2021 jährt sich die Veröffentlichung von Blizzard of Ozz in den USA zum 40. Mal. Diese Neuauflage dieses Hardrock-Meisterwerks zeigt Ozzys musikalische Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Gitarrenhelden Randy Rhoads.Das Album enthält die Hit Singles' Crazy Train ' and 'Mr. Crowley '.
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Underoath sind seit fast zwei Jahrzehnten eine wegweisende Stimme im progressiven Heavy Rock. Nur sehr
wenige können mit ihnen mithalten, wenn es darum geht, immer wieder an die Grenzen zu gehen oder sich
kreativ weiterzuentwickeln. „Voyeurist“ ist eine Rückkehr zu Underoaths Heavy-Metalcore-Wurzeln, die sie
in den 2000er Jahren zu einer der größten Bands in der Metal-Welt machten. „Voyeurist“ ist ihr neuntes
Album und das erste, das die Band komplett selbst produziert hat. Es wurde im Studio von Gitarrist Tim
in Tampa, FL aufgenommen und enthält 10 Tracks, die schwer, aber dennoch experimentell und manchmal
wunderschön sind. Während das letzte Album „Erase Me“ aus dem Jahr 2018 eine Abkehr von ihrem
Sound war und eher ein geradliniges Rock-Album, kehrt dieses zu den beliebten Metalcore-Wurzeln der
Band zurück, von denen die Fans so begeistert sein.
Grey Marbled Vinyl
Mit unerschütterlicher Hartnäckigkeit hat die undurchdringliche Schwermetall-Hartkernfabrik HATEBREED eine weitere eiserne Guss- und Schallwaffe mit dem Gewicht des falschen Selbst hervorgebracht. Es ist keine Überraschung, dass ihr achtes, abendfüllendes Album das Ergebnis des üblichen Schweißes und Blutes ist, das HATEBREEDs einzigartige Nische in der Musikwelt seit über zwei Jahrzehnten zementiert hat. Bekannt für ihre Fähigkeit, ihren Fans eine intensive und kathartische Veröffentlichung zu bieten, haben HATEBREED ihren Schreibstil durch diesen Albumzyklus herausgefordert, um Material zu produzieren, das in einer zeitgenössischen Welt, die von Überreizung, emotionaler Dämpfung und mangelnder sozialer Geduld überflutet ist, außergewöhnlich gut zu vergleichen ist. "Weight Of The False Self' ist eine perfekte Darstellung von HATEBREED im Jahr 2020, ein frischer Ansturm von baldigen Klassikern mit all den Elementen, die Sie vom ersten Tag an hierher geführt haben", erklärt Gitarrist Frank Novinec. Fast jedes Individuum trägt ein metaphorisches Gewicht in Bezug auf sein emotionales Konstrukt. Unsere Erfahrungen prägen, wer wir werden, und im Laufe der Zeit entsteht allmählich eine schwere Last, die wir immer weiter mitschleppen. Für viele von uns wird die Last so groß, dass wir uns schwer tun, von unten herauszukommen, geschweige denn uns zu bewegen.
Es sind diese Kämpfe, die sich durch das Gewicht des falschen Selbst übersetzen lassen. "Ob man es sieht oder nicht, jeder trägt eine Last. Die Musik, die wir lieben, hilft uns, diese Last zu tragen", erklärt Sänger Jamey Jasta. Stücke wie "Cling To Life" liefern ein Wortspiel, das normalerweise bedeutet, sich verzweifelt an die letzten Atemzüge zu klammern, aber hier zeigen diese Worte, dass es nach wahrem Verlust und Trauer aufrichtige Erleichterung bringen kann, sich an die Idee von Glück und Zukunft zu klammern. Am anderen Ende des philosophischen Spektrums präsentiert die erste Single "Instinctive (Slaughterlust)" nicht nur ein neues Vokabular-Wort, sondern schreit auch nach der Kraft, die von unseren Verteidigungsmechanismen ausgeht, wenn wir in eine Ecke gedrängt werden. Wenn jemand von seiner Vergangenheit verfolgt wird, von einer anderen Person, oder wenn er nur sein eigenes Territorium verteidigt, ist es nur eine Frage der Zeit und der Entfernung, bis er zu einer wilden, ursprünglichen Bestie explodieren kann. "Es sollte verboten sein, ein so schweres Lied zu machen", beschreibt Bassist Chris Beattie. Das Lied "Wings Of The Vulture" ist eine Metapher für all die negativen Kräfte der Natur, des Schicksals und der Menschheit, die hoffen, uns in einigen unserer schwächsten Momente zu erbeuten, indem sie auf den Tod von etwas Sinnvollem warten. "A Stroke Of Red" berührt, entgegen dem, was auf den ersten Blick scheint, das Konzept, die Wahl zu haben, sich selbst oder anderen zu schaden. "Auge um Auge, aber das macht jeden blind. Wenn man einmal diesen dunklen, gewalttätigen Weg gegangen ist, gibt es kein Zurück mehr.
Dieses Lied ist eine dunkle Leinwand; ich verlasse meinen Körper, um schreckliche Dinge auf einer anderen Ebene zu tun, und komme zu mir selbst zurück, um daraus zu lernen, so dass man diesem dunklen, fleischlichen Verlangen niemals nachgibt", erklärt Jasta. Das Album-Artwork des renommierten Heavy-Metal-Künstlers Eliran Kantor zeigt einen Mann, der an der massiven Skulptur einer Steinbüste herummeißelt. In Kantors klassischem Malstil, der durch den Lehm von Aufruhr und Traurigkeit bricht, beginnt ein Licht durch den Fels zu scheinen, während der Bildhauer sein Gesicht von den blendenden Strahlen der Heilung abwendet. Das Bild kombiniert visuell die Themen des Albums, nämlich den emotionalen Kampf und die Überwindung des Schmerzes, nachdem Schichten von Depression, Angst, Verrat und Herzschmerz die Seele eines Menschen verhärtet haben. Im Laufe von mehr als 20 Jahren und 8 Alben ist der Schreibprozess für eine Band wie HATEBREED in ihren Wurzeln sicher geblieben, aber dennoch hat sie sich nach knackigen und überzeugenden Stücken mit progressivem Sound umgeschaut, die dem Mix hinzugefügt werden sollen. Es gibt Wellen von frischen Klängen, während das massive Fundament, auf dem HATEBREED stehen, weiterhin stark gehalten wird. "Auf diesem Album habe ich mich wirklich angestrengt und mich dazu gebracht, die Dinge umzuschreiben, bis sie besser waren, bis es klickte. Ich habe mich aus dieser Komfortzone herausgerissen. Im Zeitalter der Altlasten, in dem die Bands so viele Hits aus ihrem Katalog bei Shows spielen müssen, hören wir gerne, dass die Fans neue Songs verlangen, wenn wir live spielen", erklärt Jasta, "wir haben mit diesem Album wirklich unsere Stärken ausgenutzt". "An fleischigen Rippen und adrenalingeladenen Trommeln mangelt es auf dieser Platte nicht. Ich bin stolz darauf, dass wir durchweg einen Soundtrack liefern, zu dem man in seinem Wohnzimmer moshen und seine Wohnung zerstören kann", erklärt Schlagzeuger Matt Byrne. Bei der erneuten Aufnahme des Albums mit Hilfe von ZEUSS erlebte die Band ein Gefühl der Herausforderung und des Durchbruchs, das es ihr ermöglichte, eine neue Ebene des Klangs zu erreichen.
Nachdem er mehrere Jahre lang mit der Band gearbeitet hat und während er normalerweise seine Zeit mit Bands verbringt, die einen ziemlich anderen Sound haben, ist Zeuss in der Lage, HATEBREED zu testen und ihre bereits berüchtigte Schwingung zu erweitern. "Es war wirklich großartig, wieder mit Zeuss an diesem Projekt zu arbeiten. Ich liebe die Art und Weise, wie die Gitarren klingen", kommentiert Gitarrist Wayne Lozinak. Im Laufe der Zeit scheint die Qualität der Produktionstechnologie immer besser zu werden und ein sicheres und produktives Nest zu schaffen, in dem das Album
* 180 gram audiophile vinyl
* Inclusief insert met songteksten
* 20-Jarig jubileum uitgave
* Voor het eerst verkrijgbaar op vinyl
* Gelimiteerde editie van 1.000 individueel genummerde stuks op transparant vinyl
Het Nederlands muziekduo bestaande uit Thomas Acda en Paul de Munnik heeft met hun popliedjes een grote schare fans opgebouwd. Het tweede studioalbum genaamd Naar Huis heeft daar zeker aan bijgedragen. Met de pakkende teksten van nummer als "Het Regent Zonnestralen" en "Niet of Nooit Geweest" drongen ze in 1998 de hitlijsten binnen. De harmonieën en begeleidende arrangementen vormen ook op dit album weer een geslaagde mix van emotionele verhalende nummers en slimme grappige passages. Zelfs een bluesy gitaarsolo gaan ze niet uit de weg, zo blijkt uit het aanstekelijke "Zitten voor de Blues". Alle nummers tezamen maken het tweede album ook weer tot een evenwichtige en fascinerende muzikale rit.
Acda en de Munnik is een van de succesvolste duo's van Nederlandse bodem. Met een muzikale diversiteit en teksten die ingaan op de het strand, de jeugd en het leven weten ze de luisteraar te raken.
Naar Huis is verkrijgbaar als gelimiteerde editie van 1.000 individueel genummerde stuks op transparant vinyl.
Mit ihrer Symbiose aus Post-Rock und Ambient-Musik erschaffen THERE’S A LIGHT auf ihrem Zweitwerk
eine einnehmende Atmosphäre aus vielschichtigen, spannenden Klanglandschaften und versetzen ihre Hörer
damit in einen unnachahmlichen Gemütszustand, der einer außerkörperlichen Erfahrung nahe kommt. Die
Musik der in der Post-Rock-Szene verwurzelten Band aus Lahr im Schwarzwald kombiniert entschlossene
Gitarrenmuster und eindringliche Melodien mit Elementen aus dem Ambient-Genre. Einige der insgesamt
elf mitreißenden Songs werden durch gefühlvolle, bedacht platzierte Vocals unterstrichen. Alles Irdische
scheint zu verblassen, wenn die eindringlich schönen Klänge den Hörer in eine alles einnehmende Atmosphäre
hüllen. Thematisch werfen THERE’S A LIGHT auf fffoffrffffwffhffafftffffmffaffyffffI ffhffoffpeff? for what must we hope? einen
tieferen Blick auf die Frage nach der wahren Bedeutung von Hoffnung sowie auf die verschiedenen Facetten
davon: Einerseits kann Hoffnung etwas Positives sein - eine blühende Kraft, die immer wieder einen neuen
Impuls gibt, über sich selbst hinaus zu wachsen. Andererseits kann sie aber auch Schaden zufügen, etwa,
wenn man an etwas festhält, das nie Realität werden wird.
Skydive Trio: Thomas T Dahl, gitarer, Mats Eilertsen, kontra- og elbass, Olavi Louhivuori, trommer. SkyDive Trio’s second album ‘Sun Sparkle’ - which arrives three years after its acclaimed predecessor, ‘Sun Moee’ - presents the listener with an intriguing set of paradoxes. A power trio who use full throttle only very sparingly, the band can appear to play loud music quietly, and quiet music, loud, countering jazz subtlety with rock attack. They also partner the relatively clean and melodic sound of Thomas T. Dahl’s guitar with the mountainous riffs and deep, seismic explosions of Mats Eilertsen’s bass, rather as if Pat Metheny was being accompanied by Peter Hook, of Joy Division and New Order. The great Finnish drummer Olavi Louhivuori somehow bridges the aesthetic gap, alternating crunching four-square rhythms with delicately shimmering percussive strokes.
Limitierte farbige LP! "Public Storage" baut auf dem Sound von Vus früheren Veröffentlichungen auf und unterstreicht ihre Stärken als Songwriterin mit einem tieferen Sinn für Glanz, Raffinesse und Dringlichkeit. Sie nennt es eine "sehr invasive und intensiv klingende Musik", die erfrischend unkonventionell zu den zeitgenössischen Trends ist; dies ist Musik, auf die man sich einlässt, anstatt sich zurückzulehnen. Co-Produzent Jackson Phillips (Day Wave) half Vu dabei, eine riesige, körnige, facettenreiche Welt zu erschaffen, in die sie sich stimmlich hineinbegeben kann, wobei ihre ausgeprägte Altstimme frei zwischen beschwörenden, tiefgründigen Betrachtungen und gefühlvollen, himmelwärts strebenden Ausbrüchen hin- und herpendelt. Die ersten Klänge, die wir hören, sind bezaubernd: Vereinzelte Klaviertasten gehen in "April Fool" in warme Schläge und Selbstharmonien über, während Vus Protagonistin ihre Umgebung und ihre Fähigkeit zu kommunizieren verleugnet. Das sanfte bernsteinfarbene Glühen geht über in den Titeltrack des Albums, einen dunkleren, düsteren, lauteren Ort. Vu rennt durch "Public Storage" mit einer Reihe von trotzigen Zurückweisungen (Versagen, Familie, Magie) und kathartischen Forderungen. Es ist eine seltene und kraftvolle Zurschaustellung von Verletzlichkeit von einem Texter, der das Abstrakte dem Autobiographischen vorzieht. Aubade", das auf einem Disco-Synthie-Muster und groovenden Bass-Stabs aufbaut, hat den hellen Schwung seines morgendlichen Namensvetters, der geschickt im Widerspruch zu seinem niederschmetternden Thema steht. Der Kontrast setzt sich in "Keeper" fort, einem pulsierenden New-Wave-Song mit träumerischen Synthesizern und einem coolen, knurrenden Erzähler, der diese Kraft erneut herausfordert. "Gutter" kehrt zum grungigen Lowlight zurück, mit muskulösen Gitarrenriffs, die sich über einem Bett aus Rückkopplungen abzeichnen und zusammen mit orchestralen Streichern zu einem brüllenden Finale anschwellen. Die hintere Hälfte von Public Storage bietet einige der markantesten Momente: Das rhythmische, hooklastige "Everybody's Birthday" spricht von der bösen Absurdität der Gegenwart, dem Ende der Zeiten. Die Nacht ist rot, die Stimmung ist blau, und die Scham ihrer Figur ist goldfarben. Vu hebt sich "Maker" für den Schluss auf, einen letzten Versuch im Existenziellen.
Haley Dahl, die seit ihrer Teenagerzeit als Sloppy Jane auftritt, ist neuerdings bei Phoebe Bridgers' Label Saddest Factory Records unter Vertrag. Phoebe und Haley sind schon seit Schulzeiten eng befreundet. Damals war Sloppy Jane eine Teen-Punkband. Die ersten Mitglieder waren Phoebe Bridgers am Bass, Sarah Cath an der Gitarre und Imogen Teasley-Vlautin am Schlagzeug. Heute hat die Band mehr als ein Dutzend Mitglieder und sich in ein Kammerpop-Projekt verwandelt. Für ihr neues Album "Madison" verbrachte Dahl drei Jahre damit, Höhlen zu erkunden, die ihre Vision für das Album einfangen könnten. Ihre Suche führte sie quer durch die USA, wobei sie sich mit der unterschiedlichen Akustik jeder Option beschäftigte, bevor sie bei den Lost World Caverns landete. Das Ergebnis ist ein wunderschönes, persönliches Werk, eine große Geste, ein kraftvolles Statement über obsessive Liebe und über das Hineinwachsen in sich selbst nach einer lebensverändernden Beziehung. Dahl und ihre 21 Bandkollegen nahmen Madison zwei Wochen lang jeden Tag von 15 Uhr bis 8:30 Uhr in den Höhlen auf. Um in die Höhle zu gelangen, mussten sie durch die Rückseite eines Geschenkeladens in einen langen Tunnel eindringen, wo sie über 200 Treppen zum Eingang hinuntergehen mussten. Dahl und Co. bewältigten diesen steilen Weg mit einem Klavier. Die Decke der Lost World Caverns ist riesig hoch und bildet eine perfekte Kuppel. Außerdem herrschte im Inneren eine Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent, was sowohl zu einem hervorragenden Klang als auch zu Problemen mit der Stimmung und der Ausrüstung führte. Der Tontechniker Ryan Howe saß mit seinem Mischpult und seinem Computer im Subaru seiner Eltern oberhalb der Höhle und fädelte Kabel durch ein Loch im Boden bis zur Decke der Höhle. Auf dieses Album, das so vollständig realisiert und sorgfältig ausgeführt wurde, hat Dahl lange gewartet und auch als Musikerin viel gelernt: Für Madison lernte sie, wie man für Kammermusikinstrumente schreibt und brachte sich selbst das Klavierspielen bei. Die Platte lässt sich nur schwer kategorisieren. Es ist David Bowie wenn der Song "Crying" von Roy Orbison am Ende von Harmony Korines Film "Gummo" gespielt wird. Es ist My Chemical Romance trifft Sgt. Pepper. Courtney Love und Queen. Es ist ein riesiges, blumiges, samtiges Ding voller Spielzeugpferde und Stalagmiten. Er folgt einer großen Linie: einer großen Geste, die so groß ist, dass sie die ganze Erde bewegt. "I'm glad to live in a world where Haley Dahl wanting to go to a cave to make a record just makes sense. This is already a classic album." - Phoebe Bridgers
Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.
Lily Konigsberg, Mitglied der beliebten Art-Rock-Band Palberta, lässt auf die Zusammenstellung ihrer frühen Solo-Aufnahmen mit dem Titel "The Best of Lily Konigsberg Right Now", die hauptsächlich aus Bandcamp- und Soundcloud-Veröffentlichungen stammen, nun ihr erstes richtiges Album folgen. Der Titel "Lily We Need To Talk Now" stammt aus einem Text, den sie vom Produzenten des Albums, Nate Amos von der Band Water From Your Eyes, erhalten hat. "Lily We Need To Talk Now" ist eine charakteristische, eklektische Sammlung von Popsongs, die in manchen Momenten an die gitarrengetriebene, punkige Atmosphäre ihrer Arbeit mit Palberta, an Dinge wie Sheryl Crow aus der Mitte der Achtziger und sogar an The Cure angelehnten Post-Punk erinnert. Ein Album, an dem Konigsberg seit 2016 langsam gearbeitet hat, indem sie die Songs im Laufe der Jahre überarbeitet und neu aufgenommen hat. Die elf Tracks umfassende Sammlung ist ihr erstes richtiges Album und durchweg eingängig, wie viele ihrer poppigen und klaren Indie-Rock-Songs, die sie in den letzten Jahren zu einer festen Größe im New Yorker Underground gemacht haben. Ihre Stimme dreht und wendet sich und umspielt ihre cleveren Wortspiele auf neue Art und Weise; es gibt Anklänge an Power-Pop, Pop-Punk und Downtempo-Introspektion, alles gespickt mit augenzwinkernden Ostereiern des Humors. Sie wird von vielen ihrer langjährigen Mitarbeiter unterstützt: Andrea Schavelli, mit der sie 2017 die Split-Scheibe "Good Time Now" veröffentlichte; Matt Norman, mit dem sie seit Jahren im Avant-Pop-Duo Lily And Horn Horse zusammenarbeitet; Paco Cathcart von The Cradle, der ihre 2020er EP "It's Just Like All The Clouds" produzierte; und Nina Ryser, mit der sie im gefeierten Art-Punk-Trio Palberta spielt. Aber es ist ihre Zusammenarbeit mit Amos, die die bemerkenswertesten Neuerungen mit sich bringt.
25 Sekunden Zeit zum Luftholen gönnen einem LYGO ganz am Anfang ihres neuen Albums, bevor "Schockstarre" losbricht, danach bleibt nicht mehr viel Zeit zum Atmen. Für 42 Minuten reißt "Lygophobie", das dritte Album des Bonner Trios, das inzwischen komplett in Köln lebt, mit. Aber es hätte ganz anders kommen können: Mit ihrer letzten Tour im September 2019 verkünden sie eine Pause auf unbestimmte Zeit - nicht etwa, weil sie sich auflösen wollen, nein, einfach um die letzten Jahre mal wirken zu lassen und Platz zu schaffen für den ganzen Kram, für den man sonst neben der Band kaum Zeit hat. Drummer Daniel nutzt die Auszeit, um sich ausgiebig mit Musikproduktion zu beschäftigen und ermöglicht es LYGO so, selbst Musik im Proberaum aufzunehmen. Neue Songs und Texte entstehen schneller denn je, denn im Jahr 2020 gibt es plötzlich wenig anderes zu tun, als zu schreiben. Die Songs des Albums entstehen letztendlich alle in einem 16qm großen Proberaum und werden auch dort aufgenommen. Wer schonmal einen LYGO-Song gehört hat, wird sich auf "Lygophobie" schnell zurecht finden. Hier muss auch nichts neu erfunden werden. Das Magische an Punkrock ist und bleibt doch, dass man auch mit nur einer Gitarre, Bass, Schlagzeug und klugen Texten diese große, komplexe Welt ein bisschen verständlicher machen kann. Wenn auch nur für drei Minuten am Stück. Doch natürlich haben LYGO seit "Schwerkraft" von 2018 auch Neues ausprobiert. In "Kommentarspalte" vertonen sie YouTube-Comments von Schlafgestörten und wagen Midtempo, in "Ufer" gibts endlich ein Gitarrensolo, "13 Stunden Schlaf" wird von einem Klavier eröffnet. "Lygophobie", das ist nicht etwa ein verunglücktes Wortspiel über die Angst vor sich selbst als Band. Es ist ein Begriff, über den LYGO zufällig stolperten: Es ist die übermäßige Angst vor der Dunkelheit. Und obwohl sich die Dunkelheit in all ihren Facetten durch das ganze Album zieht, ist "Lygophobie" alles andere als eine pessimistische Platte. Sie beschreibt eher den Weg zurück ins Licht, wie ihn auch die Artworks zum Album visualisieren. Das ist Punkrock, der so nonchalant zwischen AZ und Clubbühne reinknallt, dass man sich endlich wieder dran erinnert, warum einem diese Musik die Welt bedeutet. Die LP kommt mit schwarzem180 Gramm Vinyl, Gatefold Klappcover aus schwerem Coverkarton. Außerdem liegt der LP ein Download Code bei.
Auf Deerhoof ist Verlass: 2020 veröffentlichte die Band "Future Teenage Cave Artists" und überraschte mit dem Gratis-Album "Love-Lore" (auf dem sie 43 Songs in 35 Minuten coverten!), schon lassen die experimentellen Indie-Rocker bereits ihr nächstes Werk folgen. Mit "Actually, You Can", ihrem insgesamt 18. Studioalbum, beweisen Deerhoof, dass - von der kreativen Neuerfindung nach 25 Jahren Karriere bis zur Selbstverwirklichung inmitten einer globaler Umwälzung - alles möglich ist. Das Ergebnis ist Deerhoofs "Barock goes DIY"-LP, die von der Band selbst produziert wurde und mit nur nur zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang auskommt. Dabei nutzen Satomi Matsuzaki, Ed Rodriguez, John Dieterich und Greg Saunier ihren Witz und ihre Skurrilität, um eine neue gemeinsame Sprache der Revolution zu erschaffen. Eine, die von lyrischen Labyrinthen und thrashigen Melodien angetrieben wird. Das Album markiert außerdem Deerhoofs Rückkehr zu biblischen Referenzen, wie man sie von ihren früheren bahnbrechenden Noise-Rock-Werken kennt. Während das gefeierte "Future Teenage Cave Artists" märchenhafte Visionen der Post-Apokalypse und den Anti-Helden als Retter der Menschheit erforschte, schlägt die Band auf "Actually, You Can" optimistischere Töne an.
Die Erstauflage der LP erscheint auf umweltfreundlichen recyceltem Vinyl in "Mystery Colour"! Mehr als drei Jahre nach dem Release ihres gefeierten letzten Albums "Floating Features" und einer wunderbaren Soloplatte von Sängerin Shana Cleveland meldet sich die US-amerikanische Indie-Rockband LA LUZ zurück. Auf dem selbstbetitelten vierten Longplayer des Trios aus Los Angeles tauschen Shana Cleveland (Gitarre + Songwriting), Lena Simon (Bass) und Alice Sandahl (Tasten) ihren ausgelassen Surf-Noir-Sound gegen ein erdverbundeneres Songwriting mit psychedelischem Einschlag aus. Inspiriert von Clevelands Umzug ins ländliche Nordkalifornien spiegeln Tracks wie die bereits veröffentlichten Vorab-Single "In The Country" oder "Here On Earth" die neu entfachte Landlust der Bandmitglieder wieder. Das Album wurde im Linear Labs Studio in Los Angeles aufgenommen und von Adrian Younge (Kendrick Lamar, Talib Kweli, Jay-Z) produziert, der den Songs ein wunderbares warmes wie psychedelisches Soundbild verpasst hat.
”Live at The Troubadour” ist ein Live-Album von James Taylor und Carole King, das ursprünglich im
Jahr 2010 veröffentlicht wurde. Im November 1970 traten die beiden aufstrebenden Stars zum ersten
Mal gemeinsam im The Troubadour in West Hollywood, Kalifornien, auf. Sechsunddreißig Jahre später
kehrten James Taylor, Carole King und Mitglieder ihrer berühmten Originalband ”The Section” (mit dem
Gitarristen Danny Kortchmar, dem Bassisten Leland Sklar und dem Schlagzeuger Russell Kunkel) für drei
Nächte und sechs Shows in den Troubadour zurück, um das 50-jährige Jubiläum des Veranstaltungsorts zu
feiern. Diese historischen Momente sind in ”Live at The Troubadour” dokumentiert. Die bemerkenswerte
Aufnahme enthält 15 Songs und 75 Minuten atemberaubende Auftritte ihrer größten Hits, darunter ”You’ve
Got A Friend”, ”Fire and Rain”, ”I Feel The Earth Move” und viele mehr.
Das Album debütierte auf Platz 4 in den USA und bescherte James Taylor in jedem Jahrzehnt seit den
1970er Jahren ein Top-10-Album und Carole King ihr erstes Top-10-Album seit 1976.
Das Album ist nun erstmals in HiRes und auf Vinyl (2-LP-Set auf 180g-Vinyl, gepresst bei Quality Records
Pressing) erhältlich.
The Velveteers, ein Rock-Trio aus den Bergen von Boulder, CO, bestehend aus Sängerin/Gitarristin Demi
Demitro und den Schlagzeugern Baby Pottersmith und Jonny Fig, werden am 8. Oktober ihr Debütalbum
”Nightmare Daydream” über Easy Eye Sound-Concord veröffentlichen; Produziert von Grammy-Preisträger
Dan Auerbach, ist das Album das lang erwartete erste Statement einer Band, die sich 2014 gründete und
seither sorgfältig an ihrem Sound und ihrer Identität gefeilt hat.
Aufgewachsen in Boulder, rebellierte Demitro durch ihre Gitarre, übte bis zu neun Stunden am Tag und
vernachlässigte die Schule, um einen Spielstil zu entwickeln, der schwer, aber beweglich ist, theatralisch,
aber nuanciert, in der Rockgeschichte verwurzelt, aber völlig eigenwillig. Mit Pottersmith und Fig, die
an einem gemeinsamen Drum-Set spielten, entwickelte die Band einen Ruf für ihre mitreißenden Auftritte.
Clips von den Live-Shows und DIY-Videos der Band schafften es bis zu Auerbach, der sie in sein Studio in
Nashville einlud, um ”Nightmare Daydream” zu produzieren.
”Ich mochte sie sofort”, sagt Auerbach. ”Sie sind live unglaublich, und ihre Videos sind so kreativ. Und
sie klingen einfach so kraftvoll. Jedes Mal, wenn man Schlagzeug auf einer Platte doppelspurig aufnimmt, klingt es so heavy. Wenn man das dann noch mit Demitros Baritongitarre kombiniert, klingt es so
bombastisch. Es gibt nichts Vergleichbares.”
Durch die Kunst des komplizierten Songwritings und des ausgeklügelten Storytellings haben Ice Nine Kills
aus Boston, die Fähigkeit, ihre Zuhörer zu fesseln und zu begeistern. Nahtlos verwebt die Band aggressiven
Post-Hardcore mit erhabenen Melodien, nutzt vielschichtige Gitarren-Hooks, eine doppelte Gesangsattacke,
komplexe orchestrale Arrangements und eine stampfende Rhythmusgruppe, die den Hörer an der Kehle
packt und nicht mehr loslässt. Das 2015 erschienene „Every Trick In The Book“ war eine Hommage an ein
klassisches, literarisches Werk und wurde das bisher erfolgreichste Album von Ice Nine Kills und erreichte
die Top 5 der Hard Rock Album Charts.
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
Das brandneue Studioalbum des brasilianisch-dänischen Garage-Rock-Duos! The Courettes präsentieren stolz ihr drittes Album, Back In Mono. Es ist ein Meilenstein in ihrer bisherigen Karriere. "Spit 'n'Snarl Garage Rumble-meets-Phil Spector Pop", der die Band in Bestform zeigt - großartiges Songwriting, Spector-esque Arrangements, mit weiteren Nuancen, Einflüssen und Produktionsqualitäten, die ihr Garagenrock-Rezept ergänzen. Vierzehn wagnerianische Teenie-Tragödien-Meisterwerke - es ist, als wären The Ronettes und The Ramones zu einer wilden Party in die Echokammer der Gold Star Studios eingeladen worden. Fuzz-Gitarren, laute Drums, trashige Pianos, Jingle Bells, Tamburine und dreiminütige Dancefloor-Garagenkiller, bei denen eine Wall of Sound die Songs aus den Lautsprechern schmettert! Produziert und aufgenommen von Soren Christensen in den Starr Sound Recording Studios in Dänemark und abgemischt vom Top-Produzenten und Wall of Sound-Liebhaber Seiki Sato in Japan.
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
Das japanische Quartett CHAI veröffentlicht mit "Wink" ihr drittes Album und ihr erstes für Sub Pop. Es enthält CHAIs sanfteste und minimalistischste Musik, aber auch ihr mit Abstand bewegendstes und aufregendstes Songwriting. "Wink" ist zudem ein extrem passender Titel: eine subtile, aber kühne Geste. Ein Zwinkern ist ein unbefangener Akt der Überzeugung. CHAI besteht aus den eineiigen Zwillingen Mana (Gesang und Keyboard) und Kana (Gitarre), Schlagzeugerin Yuna und Yuuki. Nach der Veröffentlichung von "Punk" im Jahr 2019 führten CHAIs Abenteuer sie rund um die Welt, sie spielten ihre hochenergetischen und beschwingten Shows auf Musikfestivals wie Primavera Sound und Pitchfork Music Festival und tourten mit Indie-Rock-Größen wie Whitney und Mac Demarco. Wie alle Musiker waren CHAI im Jahr 2020 gezwungen, die Struktur ihrer Arbeit und ihres Lebens zu überdenken. CHAI nahmen dies als Gelegenheit, ihren Arbeits-Prozess durchzuschütteln und ihre Musik an einen aufregend neuen Ort zu bringen. Hatten CHAI zuvor ihre maximalistischen Aufnahmen genutzt, um die Ausgelassenheit ihrer Liveshows einzufangen und die Reaktionen des Publikums im Auge zu behalten, konzentrierten sie sich nun darauf, die etwas subtileren und introspektiveren Arten von Songs zu entwickeln, die sie gerne zu Hause hören - wo sie zum ersten Mal die gesamte Musik aufgenommen haben. Inmitten des globalen Shutdowns arbeiteten CHAI quasi als Garage-Band und tauschten ihre Songideen - für die sie mehr Zeit als je zuvor hatten - über Zoom und Telefonanrufe aus, wobei sie ihre Einschränkungen in eine Stärke verwandelten. Während sich die Band an einen persönlicheren Sound anlehnte, ist "Wink" auch das erste CHAI-Album mit Beiträgen von externen Produzenten (Mndsgn, YMCK) sowie einem Feature des Chicagoer Rappers und Sängers Ric Wilson. CHAI ziehen R&B und HipHop in ihre Mischung aus Dance-Punk und Pop-Rock, während sie unbestreitbar CHAI bleiben. Ob in Bezug auf diesen neu entdeckten Sinn für Offenheit oder ihre Art, zu Hause zu komponieren, das Thema von "Wink" ist, sich selbst herauszufordern.
Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.
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Nachpressung der beliebten Compilation! Auf "Singles Round Up" kommen die ersten zwölf 7"-Singles, A&B-Seiten von Holly Golightly zusammen. Mit dabei ist das bluesige ,No Big Thing" mit seinem Barklavier und der Mundharmonika, das schmutzige gitarrenlastige ,Til I Get", die mit dem Jazzbesen bearbeiteten Drums und der Kontrabass von ,Come The Day", das eindrückliche ,Stain" und die brillante Coverversion ,Box Elder" von Pavement. Holly Golightly (ihr echter Name!) begann ihre musikalische Karriere 1991 bei Thee Headcoatees, einer Splittergruppe von Billy Childishs Thee Headcoats. Nach vier Jahren als Headcoatee trennte sie sich von der Band, um 1995 ihr Solodebüt ,The Good Things" zu veröffentlichen. Während bei den Headcoatees ein 60's Girl Group Sound auf dreiakkordigen Garagerock traf und viele Songs sowieso aus der Feder von Billy Childish stammten, vermischten sich auf Hollys Soloplatten Blues aus der Zeit vor dem Rock'n'Roll mit Folkrock und einer entspannteren Rock'n'Roll Gangart. Neben Coverversionen von Künstlern wie Willie Dixon, Ike Turner oder Lee Hazelwood schreibt Holly den Großteil ihres Materials selbst. Holly Golightly ist ohne Frage die interessanteste und vielseitigste Künstlerin aus der Schule von Billy Childish und ist mit Sicherheit eine der besten Songwriterinnen der Post-Grunge Ära, die mit jedem Album besser und besser wird. Seit ihrem Debüt 1995 war sie stetig aktiv, hat eine ganze Stange von Alben und eine noch größere Stange Singles für die verschiedensten Labels veröffentlicht und in den USA, Australien und Europa getourt.
Heidi Fial's Trio Kontrapunk spielt spröden, cineastischen Instrumentaljazz in Tiefen-schürfender Besetzung. Zwei Kontrabässe tanzen mit- und gegeneinander, unverschämte E-Gitarrenklänge setzen den Kontrapunkt, eigenwilliges Schlagzeug trägt und tanzt gleichermaßen mit. Nach ihrer jahrelangen Tätigkeit als Live Stummfilm Musikerin formierte Heidi Fial im Winter 2020 in Folge einer Kooperation bei der Viennale mit Tobias Pöcksteiner und Chris Pruckner das Trio Kontrapunk. Unzählige bei Filmvertonungen gesammelte Soundskizzen, aus Improvisation entstandene Instrumentalstücke und auskomponierte (Film)musik werden in einem Projekt vereint und laufend - quasi bei jeder musikalischen Zusammenkunft - erweitert. Das musikalische Spektrum bewegt sich zwischen Jazz, Desert Rock und barockem Kontrapunkt. Die aus diesen ungleichen Elementen resultierende Harmonie öffnet dem individuellen Kopfkino alle erdenklichen Türen. Ihr im Sommer 2021 erscheinendes Debut Album A MOTION PICTURE (Konkord Records) ist der Soundtrack zu einem imaginären Film über die (allzu aktuelle, aber keineswegs neue) Angst vor Ungewissheit und Vergänglichkeit und den Mut, sowohl kreative Lösungen zu finden als auch unaufdringliche, schlichte Schönheit zu umarmen. Das Album wurde live auf einer 16-Spur Bandmaschine von Chris Janka auf dem original Mischpult aus dem historischen Saal des österreichischen Funkhauses in Wien aufgenommen, analog gemischt & gemastert. Es ist eine Liebeserklärung an den Zauber des unverfälschten Moments.
"Best Western" ist Rudi Maiers aka Burkini Beach Nachfolger zum umjubelten 2017er-Album "Supersadness Intl.". Produziert ist das Album von Simon Frontzek aka Sir Simon, mit dem Rudi Maier in den letzten Jahren ein Produzenten-Duo bildete und am gleichen Tag sein Album "Repeat Until Funny" veröffentlichen wird. So ergibt das die völlig unerwartete und umso mehr willkommen geheißene Wiederkehr gitarrenbasierter Songs, die mit vielen befreundeten Musiker*innen wie Thees Uhlmann, Marlene Weber (Little Big Sea) Sven Regener, uvm. im gemeinsamen Kreuzberger Hinterhofstudio entstanden sind. Es klingt wie Bright Eyes mit einem zünftigen Schalk im Nacken oder Arcade Fire in ihrer Discophase, nur ohne das lästige Sendungsbewusstsein.
"Repeat Until Funny" stellt Simon Frontzeks Rückkehr als Sir Simon nach zehn Fanherzen strapazierenden Jahren dar. Produziert ist das Album von Rudi Maier aka Burkini Beach, mit dem Simon Frontzek in den letzten Jahren ein Produzenten-Duo bildete und am gleichen Tag sein Album "Best Western" veröffentlichen wird. So ergibt das die völlig unerwartete und umso mehr willkommen geheißene Wiederkehr gitarrenbasierter Songs, die mit vielen befreundeten Musiker*innen wie Maria Taylor, Sven Regener, uvm. im gemeinsamen Kreuzberger Hinterhofstudio entstanden sind. Es klingt wie Bright Eyes mit einem zünftigen Schalk im Nacken oder Arcade Fire in ihrer Discophase, nur ohne das lästige Sendungsbewusstsein.
Last spring, Devendra Banhart and Noah Georgeson started to make a record that was like nothing they had made before _ an ambient album that would be both a haven from a suddenly terrified world and a heartfelt musical dialogue between two artists who have been friends and collaborators for over two decades. Refuge is an album of profound meditative beauty which offers the listener a much-needed sense of peace and renewal. But while it was recorded in 2020 its roots go back much further _ all the way to the start of their friendship and, beyond that, to the shared sounds and ethics of their childhoods. Devendra grew up in Venezuela while Noah, six years older, is a native of Nevada City, California. But as they got to know each other, they realised that they had a similar history in the New Age subculture of the 1980s: a world of meditation, Eastern music, the Bhagavad Gita and The Whole Earth Catalog. Childhood memories were coloured by the aromas of health food stores and the sound of New Age labels like Windham Hill Records. Noah, whose production and mixing credits include Joanna Newsom and the Strokes, came on board as co-producer of Devendra's 2005 album Cripple Crow and they have been working together ever since. It was while making Devendra's 2019 album Ma that the pair finally decided to make their ambient record. Despite complicating logistics, 2020 created an emotional craving for music with this contemplative, therapeutic quality. Inspired by both memories of the past and the needs of the present, Refuge is an act of companionship and generosity which gives the listener room to breathe. "We're hoping to create a sense of comfort and coming back to the moment," Devendra says. "It's really important to have a little bit of space between us and our anxieties and impulses. What you do with that space is up to you." Dorian Lynskey May 2021
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CHORUSING ist das Projekt des in Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina, ansässigen Songwriters/Produzenten Matthew O'Connell. Auf seinem Debüt "Half Mirror" überlagert O'Connell warme analoge Synthesizer mit "confessional folk". Ein laut Eigenbeschreibung gleichzeitig kosmisches wir irdisches Unterfangen. Aufgenommen wurde "Half Mirror" zu Hause in den Bergen von North Carolina mit einem Vintage-Tape-Delay, einer E-Gitarre und einem selbstgebauten Synthesizer, den O'Connell Balsam taufte. Das Album ist in gleichen Teilen ein einsames Hin- und Herschieben von Elektronik, die durch Folk-Elemente vermenschlicht wird, und Folk-Musik, die durch elektronische Verzierungen verfremdet wird. Die an einem Tag geschriebene und aufgenommene hypnotische Lead-Single "Watching The Beams" ist ein guter Einstieg in den Ambient- Klangkosmos von CHORUSING.
Last spring, Devendra Banhart and Noah Georgeson started to make a record that was like nothing they had made before _ an ambient album that would be both a haven from a suddenly terrified world and a heartfelt musical dialogue between two artists who have been friends and collaborators for over two decades. Refuge is an album of profound meditative beauty which offers the listener a much-needed sense of peace and renewal. But while it was recorded in 2020 its roots go back much further _ all the way to the start of their friendship and, beyond that, to the shared sounds and ethics of their childhoods. Devendra grew up in Venezuela while Noah, six years older, is a native of Nevada City, California. But as they got to know each other, they realised that they had a similar history in the New Age subculture of the 1980s: a world of meditation, Eastern music, the Bhagavad Gita and The Whole Earth Catalog. Childhood memories were coloured by the aromas of health food stores and the sound of New Age labels like Windham Hill Records. Noah, whose production and mixing credits include Joanna Newsom and the Strokes, came on board as co-producer of Devendra's 2005 album Cripple Crow and they have been working together ever since. It was while making Devendra's 2019 album Ma that the pair finally decided to make their ambient record. Despite complicating logistics, 2020 created an emotional craving for music with this contemplative, therapeutic quality. Inspired by both memories of the past and the needs of the present, Refuge is an act of companionship and generosity which gives the listener room to breathe. "We're hoping to create a sense of comfort and coming back to the moment," Devendra says. "It's really important to have a little bit of space between us and our anxieties and impulses. What you do with that space is up to you." Dorian Lynskey May 2021
Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!
Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“
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Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
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Das Wiener Duo TENTS präsentiert mit ihrem neuen Album exquisiten Art-Pop. Bisher für ihre Post-Punk-Anklänge bekannt, schlägt die Band mit 'Limbo' einen neuen Weg ein und liefert ein eindrucksvolles Pop-Statement. Die Songs ihres facettenreich produzierten Albums umgibt der Hauch einer "sophisticated coolness". Während am Beginn noch markante Gitarren und treibende Drums das Bild einer klassischen Band zeichnen, bewegt sich 'Limbo' nach und nach in stimmungsvollere Sphären aus Synthflächen und Drummachines, wie z.B. in 'Cold Bliss' oder dem pathosgeladenen Endstück ,Jitter'. Anstatt wie geplant für neue Aufnahmen ins Studio zu gehen - ein im Lockdown-Jahr schwieriges Unterfangen - richteten sich die beiden Musiker Clemens Posch und Paul Stöttinger in den eigenen vier Wänden ein und machten sich daran, das Album selbst zu produzieren. Die Auflösung vertrauter Formen wurde in dem ungewohnten Setting zur kreativen Triebfederr - der Albumtitel 'Limbo' spielt auf diesen Schwebezustand an. Tents überraschen mit perfekt arrangierten Stilelementen, die an die Hochblüte des Pop-Genres in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren mit Namen wie Talk Talk, Brian Eno oder David Bowie erinnern und überführen diese selbstbewusst in ein zeitgenössisches Hörerlebnis. Nur 150 Stück weißes Vinyl weltweit!
Das Phänomen POWERWOLF: Innerhalb der deutschen Heavy-Metal-Szene findet sich wohl kaum eine
andere zeitgenössische Band, deren Erfolgskurve seit vergleichbar langer Zeit derart steil nach oben zeigt,
was mithilfe der im vergangenen Jahr veröffentlichten opulenten Werkschau „Best Of The Blessed“ zum
15-jährigen Bestehen deutlich sicht- und hörbar unter Beweis gestellt wurde. Nun, nur rund 12 Monate
später, steht das achte Studio-Album unter dem Titel „Call Of The Wild“ in den Startlöchern, von dem
mit Fug und Recht behauptet werden darf, dass es neue Maßstäbe setzt!
Zeitsprung ins Jahr 2005. Bereits auf seinem Debüt „Return In Bloodred“ etabliert das Quintett um den
Lead-Gitarristen und Haupt-Songwriter Matthew Greywolf einen in dieser Form nie dagewesenen Stil, der
klassischen Metal melodischer Spielart mit erhabenen Orgelklängen und orchestralem Bombast vereint.
Alles an POWERWOLF, von den elaborierten Texten - die mal augenzwinkernd humorvoll, mal bitterböszynisch von Phantastischem und Historischem handeln - bis zur omnipräsenten sakralen Symbolik, nährt
die mystische Aura des Fünfergespanns, die über die folgenden Jahre mit jedem weiteren Werk an
Bedeutung gewinnen und auf unzähligen Touren in eine einmalige, nicht von ungefähr als
„Metal-Messe“ bezeichnete Liveshow übersetzt werden soll. Die süßen Früchte der eisernen Treue zu den
traditionellen musikalischen Wurzeln, bei gleichzeitiger konsequenter Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, ernten POWERWOLF aber nicht nur von den Bühnen ausverkaufter Konzertsäle aus, sondern
auch an der hart umkämpften Chart-Front. Dreimal gelang in den letzten Jahren der Sprung aufs
Treppchen der offiziellen deutschen Albencharts - zweimal davon auf die Pole-Position - und im
europäischen Ausland wurden die jüngeren Veröffentlichungen „Blessed & Possessed“ und „The
Sacrament Of Sin“ mit Gold, die Hit-Single „Demons Are A Girl' Best Friend“ gar mit Platin
ausgezeichnet.
Warum außer Frage steht, dass das am 16. Juli 2021 erscheinende Opus „Call of The Wild“ in Sachen
Popularität einen weiteren Quantensprung bedeuten wird, erklärt sich sowohl langjährigen als auch frisch
gewonnenen Fans schon im ersten Hördurchlauf wie von selbst: Gerahmt vom Eröffnungs-Titel ”Faster
Than The Flame”, der sich pointiert als „POWERWOLF in Reinkultur“ beschreiben lässt, und dem
großen Finale ”Reverent Of Rats” verströmen die elf enthaltenen Songs zwar stets Vertrautes, wagen aber
auf jedem Schritt des Wegs Weiterentwicklung in vielerlei Hinsicht. So mutet etwa das
unverschämt-eingängige ”Dancing With The Dead” regelrecht tanzbar an, während ”Alive Or Undead”
als Power-Ballade allererster Güte den Ruf des Frontmanns Attila Dorn als absolutem Ausnahme-Sänger
endgültig zementiert. „Call Of The Wild“, das sich einmal mehr als heißer Anwärter auf den
Chartstürmer-Titel ins Rennen stürzt, ragt anno 2021 als turmhohes Ausrufezeichen aus der
Musiklandschaft hervor und vermittelt wie kein anderes Werk das leidenschaftliche Credo
POWERWOLFs: Metal is religion!
Am 16. Juli veröffentlicht Fantasy Records “Layla Revisited (Live At LOCKN’)” der Tedeschi Trucks
Band - eine einmalige Live-Aufnahme des Derek & The Dominos-Albums “Layla and Other Assorted Love
Songs”, das mit Special Guest Trey Anastasio aufgeführt wird. Aufgenommen am 24. August 2019 auf
dem LOCKN’ Festival in Arrington, VA, fängt Layla Revisited die Tedeschi Trucks Band in ihrer besten
Form ein, wobei Anastasio die perfekte Ergänzung von Gitarrist Derek Trucks und Gitarristin/Sängerin
Susan Tedeschi darstellt.
Der Auftritt von Layla kam für die Fans völlig überraschend. Ursprünglich nur als ”Tedeschi Trucks Band
featuring Trey Anastasio” angekündigt, erwähnten die Künstler nichts von der Musik, die sie im Vorfeld
fleißig geprobt und geplant hatten. Aber die Verbindungen zwischen der Band und dem Album sind tief
in das Gewebe ihrer Existenz eingewoben. Angetrieben von zwei der größten Gitarristen des zwanzigsten
Jahrhunderts, Eric Clapton und Duane Allman, wurde Layla and Other Assorted Love Songs zufällig am
9. November 1970 veröffentlicht, dem Tag, an dem Susan Tedeschi geboren wurde. Später waren Chris
und Debbie Trucks solche Fans des Albums, dass sie inspiriert wurden, ihren erstgeborenen Sohn Derek zu
nennen. Jahrzehnte später war Trucks fünfzehn Jahre lang Mitglied der Allman Brothers Band und tourte
ausgiebig mit Clapton. Die Verbindung zwischen der Musik und den Interpreten ist so tief, dass sich dieses
Album fast schon vorherbestimmt anfühlt.
Wir haben gehört, dass Post-Punk es bis auf die Frühlingsseiten der Sunday Times geschafft hat. Oh, bleibt da dran - Desperate Journalist wüten schon seit gefühlten Äonen mit ihrer melodramatischen Mischung aus traumatisierten Gitarren und kunstvoll gebrochenem Gesang gegen den Konzern-Apparat. Sechs Jahre sind vergangen seit dem Erscheinen des teuflischen "Desperate Journalist"-Debuts in 2015. Das stürmische zweite Album "Grow Up" erschien 2017, während 2019 das stellare "The Search For The Miraculous" weit und breit zu hören war. "Maximum Sorrow!", das komplett in Crouch End inmitten der Covid-Pandemie aufgenommen wurde, strotzt nur so vor Alt-Rock-Muskeln, die in sieben Jahren unermüdlicher Auftritte und Veröffentlichungen aufgebaut wurden, wie ein wilder Panther auf der Pirsch. Angetrieben von Simon Drowners ohrwurmverdächtiger Bassline zeigt sich das Quartett schon beider Lead-Single "Fault" in makellos brutaler Form, mit Banshee-Heulen und selbstzerfleischenden Texten von Sängerin Jo Bevan: "And those teenage hangups are hard to beat / When your closet is piled up with defeat", schnauzt sie an einer besonders stacheligen Stelle, während ihr Gitarrist Rob Hardy und Schlagzeuger Caz Hellbent nur noch feuriges Öl in die akustischen Flammen gießen können. Wie ein Großteil des restlichen Albums ist "Fault" sowohl verspielt als auch voll mit Wut. Das sind Desperate Journalist in hyperdynamischer Form, superglatt, aber nie krankhaft glatt; ambitioniert und expansiv, aber immer noch selbstverliebt und durch und durch DIY. Es gibt traditionelle verzweifelte Reisen in das Herz der Dunkelheit - siehe die doomig-prägnanten Desintegrationen von "Armageddon". Und es gibt brillant beleuchtete Lichtblicke: die ohnmächtige Eleganz von "Utopia", die sardonische, melodieverliebte Frechheit von "Personality Girlfriend", die Ruhe von "Formaldehyde", ein tragisches Finale auf jedem anderen Album - hier als Opener. Ein Lob auch für die raumgreifenden, epischen Chorschübe von "Everything You Wanted" und die spektakulär bittersüßen Sehnsüchte von "What You're Scared Of", die mit verstreuten Zuckerwürfeln bestückt sind.
Fatoumata Diawara ist eine malische Singer/Songwriterin und Schauspielerin. Ihr Debüt "Fatou" (2011) und darauffolgende Aktivitäten machten die Künstlerin zu einer der wichtigsten Vertreterinnen moderner afrikanischer Musik. Sie sang auf Alben von Dee Dee Bridgewater ("Red Earth"), Oumou Sangaré ("Seya") und Herbie Hancock ("The Imagine Project"). Darüber hinaus kollaborierte sie mit Bobby Womack, Mulatu Astatke, Cheikh Lô, dem Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou, Blick Bassy sowie Rocket Juice & the Moon. Diawara spielte bereits Glastonbury und andere große Festivals, trat in der Carnegie Hall auf und begab sich an Bord von Damon Albarns Africa Express, wo sie sich als Höhepunkt eine Bühne mit Paul McCartney teilte. Parallel setzte sie ihre Karriere als Schauspielerin fort, unter anderem in den Filmen "Timbuktu" (2014) und "Mali Blues" (2015). Ihr Album "Fenfo" (deutsch: "Etwas zu sagen") wurde in Mali, Burkina Faso, Paris und Barcelona aufgenommen und von Diawara selbst sowie dem französischen Superstar Matthieu Chedid alias -M- produziert. "Fenfo" geriet zu einem im besten Sinne grenzenlosen Album. Die elf Songs verbinden alte afrikanischen Saiteninstrumente wie die Kora und Ngoni mit elektrischen Gitarren sowie traditionelle Perkussion mit Kit-Drums. Diawara, die meist auf Bambara singt, wird unter anderem von -M- (Gitarre, Keyboards) dem brillanten Cellisten Vincent Ségal und dem Kora-Spieler Sidiki Diabaté begleitet.
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I attended a trade fair in Rio de Janeiro, Brazil. In this show, we met producers, label and festival managers. It is a privileged moment when it is possible to learn about new trends, new musical forms, emerging groups. The timing of the meal is undoubtedly the most important. We take the time to introduce ourselves and discover each other. When my turn arrived, I took out my little map to locate the town of Sète on the map of France. There, an American promoter exclaimed "Yeah! You live in this beautiful city. Where there is this incredible music. ” I admit that at the time I didn’t quite understand what he meant but flattered by his remark I told him yes. Later, I realized that he was talking about gypsy music that made the whole world dream.
When my friend shared this anecdote to me, it resonated deeply with me. Indeed, for us, people of the south of France, this was nothing exceptional. Indeed, every day you could meet in the street a gypsy musician performing a rumba, another declaiming a fandango or another who liked to paraphrase the maestro Django. It is part of our daily environment, but it is indeed a peculiarity of this region. The territory of the Mediterranean arc, from Arles to Perpignan, is indeed the cradle of gypsy music in France. In addition, we must underline the major influence of the Gypsy artists of Catalonia in the development of these different artistic forms. Through weddings and family reunions, the repertoires have shifted to be reinterpreted according to the identities specific to each and the territories of residence.
With this new collection, we wanted to show, to hear all the musical richness of Gypsy and Manouche artists populating the territory. From appropriation to recreation, they never stop bringing this music to life, re-enchanting it and offering it a resolutely modern reading, open to the world. In this first opus, devoted to the guitar, we will take the routes of latin music, flamenco or jazz alongside renowned artists and young talents. With "The sound of guitars", it is a first door open to the gypsy music of the Mediterranean Arc, that we will discover gradually through the "Mediteranean Gypsies roads" collection.
Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!
Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“