Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!
Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“
HIRAES – die neue Melodic-Death-Metal Gewalt der Ex-Mitglieder von Dawn Of Disease
Nach der Auflösung von Dawn Of Disease steigt jetzt die furiose Melodic-Death-Metal-Gewalt HIRAES
mit ihrem Debüt wie ein Phoenix aus der Asche! Die deutsche Formation – bestehend aus Lukas Kerk,
Oliver Kirchner, Christian Wösten, Mathias Blässe und der stimmgewaltigen Britta Görtz (Critical Mess,
ex-Cripper) – veröffentlicht am 25. Juni 2021 ihr atemberaubendes, heiß ersehntes Erstwerk Solitary über
Napalm Records. Der erste Longplayer von HIRAES liefert eine aufregende und mitreißende MelodicDeath-Metal-Wucht und zeigt, dass der Fünfer schon jetzt eine ganz eigene, Identität hat. Das Konzept
der neu formierten Band basiert auf einer alles zerschmetternden Vocal-Attacke, intensiven Melodien und
elektrisierendem Gitarrenspiel, angeführt von Gitarrist Lukas Kerk als Haupt-Songwriter. Solitary feuert
ohne Zweifel den Startschuss für eine vielversprechende Zukunft ab! Denn dieser massive Melodic-DeathMetal-Angriff lässt keinen Raum für Schwächen und serviert eine aufregende Interpretation des Genres mit
hymnischen Melodien, mitreißendem Schlagzeug- und Gitarrenriffing sowie atemberaubenden Hooklines.
Gekrönt von der unverwechselbaren und vielseitigen Performance von Britta Görtz ist diese kraftvolle, neue
Formation mit ihrem Debüt ein Muss für Fans von Bands wie Insomnium, At The Gates, Arch Enemy und
Amon Amarth. Solitary wird auch als streng limitierte 1 LP Gatefold Silver erhältlich sein.
Ohne Übertreibung kann man SKYEYE aus Slowenien als DAS Heavy-Metal-Wunderkind bezeichnen.
Gegründet im Jahr 2014 von Gitarrist Grega Stalowsky, Bassist Primož Lovšin und Sänger Jan Leščanec
überzeugt die Band durch einzigartiger und kraftvoller Gesang, kombiniert mit rauen und melodischen
Gitarrenriffs, die der Band ihren charakteristischen Heavy-Metal-Sound verleihen. Damit müssen sie sich
vor den großen Vertretern des Genres, wie Iron Maiden, Saxon oder Judas Priest, nicht verstecken. Die
Band hatte ihren ersten Auftritt im Juni 2017 und brachte nur vier Monate später ihre erste EP unter
dem Titel ”Run for Your Life” heraus. Die überwältigend positive Resonanz und der starke Support bei
ihren Auftritten trieb SkyEye zurück ins Studio, um ihr Debütalbum ”Digital God” aufzunehmen, das am
9. November 2018 veröffentlicht wurde.
Durch den Auftritt beim EMFA-Streaming-Festival im Sommer 2020 sorgte die Band erstmals auf internationaler Bühne für Aufsehen und galt für viele Besucher als DIE Entdeckung des Festivals. Daraus
resultierte der erste Plattenvertrag mit Reaper Entertainment und die nun weltweite Veröffentlichung ihres
zweiten Studioalbums ”Soldiers Of Light”. Das Album steckt voller wahrer Heavy Metal Hymnen, nach
denen man sich bereits jahrelang gesehnt hatte
Dieses ausgegrabene Matthew Dear Album wurde ursprünglich nach seinem gefeierten Album Asa Breed (2007) aufgenommen. Für Fans von Beck, Bill Callahan/Smog, Bibio. In erster Linie kennt man den gefragten texanischen DJ und Elektronikproduzenten Matthew Dear seit über zwanzig Jahren als Grenzgänger der Clubmusik, der nur im erweiterten Sinne als Popmusiker aktiv ist. Auf seinem 'neuen' Studioalbum überrascht der US-Musiker jetzt mit ungewöhnlichen Klängen. "Preacher's Sigh & Potion: Lost Album" wurde vor zehn Jahren aufgenommen, aber das Material nie veröffentlicht. Inspiriert vom Gitarrenspiel seines verstorbenen Vaters und klassischen Country-Folk-Favoriten wie Emmylou Harris, wendete Dear an, was er über Techno-Arrangements wusste, um einen organischen, loop-zentrierten Sound zu erforschen, der bluesig, persönlich und verspielt ist und die Geschichte von Pop und Rock, den Twang von Country, den Aufbau und das Loslassen von Techno durcheinander wirbelt.
Wenn eine Band sich von ihrem langjährigen Klangbild löst und - wieder einmal - häutet, kann sie heute alles Mögliche sein. Großes Orchester oder Laptop-Projekt. Das Skizzenhafte kann neben dem Ausgefeilten stehen. Das Beeindruckende neben dem Unscheinbaren. Das Aufwändige neben dem Simplen. Die Frage ist nur: Will man das überhaupt? Und wenn ja: Zieht man das durch? Auf ihrem neunten Album "Talks Of Paradise" präsentieren Slut sich in einem ungewohnten und neuen Soundgewand. Die Gitarrenwände haben sie ersetzt, das Klanggewitter neu gedacht. Stattdessen gibt es analoge elektronische Töne, eine tiefe Transparenz und einige beinahe minimalistische Skizzen. Den hymnischen Indie-Sound ihrer früheren Alben gibt es immer noch. Das hört man unter anderem auf der Vorab-Single "For The Soul There Is No Hospital". Es geht aber nicht darum, zwanghaft etwas Neues zu versuchen. Oder um den Zweikampf Synthie vs. Gitarre. Vielmehr um das Abschalten von Automatismen. Um eine Suche nach dem Momentum. Auch wenn dabei anfangs ein Mosaik aus vermeintlich widersprüchlichen Eindrücken entsteht. Slut ist etwas bemerkenswertes gelungen: Eine etablierte Band aus Leuten und Freunden, die sich schon sehr lange kennen, hat sich entschieden etwas wirklich Neues zu wagen. Und das auf der gesamten Strecke. Tell your friends!
Blue Lab Beats sind momentan eines der gefragtesten Produktionsduos der Welt und stehen für einen Sound, dem sie selbst den Namen Jazztronica gegeben haben und in dem Elemente von Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, R&B, Boom-Bap und Musik der afrikanischen Diaspora zusammenfließen.
Ihre erste EP bei Blue Note enthält fünf großartige Tracks, darunter den Kracher “Blow You Away (Delilah)”.
Die fröhliche Nummer ist unüberhörbar von westafrikanischem Highlife und Afrobeat inspiriert und featuret den aus Ghana stammenden, aber heute in London ansässigen Sänger Ghetto Boy, der als “Prinz” der dortigen Afrobeat-Szene bezeichnet wird. Ein weiteres Highlight ist der Track “Nights In Havana”, der
Hörer/innen mit souligen Jazzfusion-Klängen und einem Solo des jungen Gitarristen Alex Blake in karibische Gefilde lockt. In der slicken Titelnummer “We Will Rise” setzt sich der Bostoner Saxofonist Braxton
Cook in Szene, der schon mit Rihanna und Solange Knowles auf der Bühne stand. Das letzte Wort auf der
EP hat in “Tempting (Dance 2)” schließlich der momentan omnipräsente Rapper Kojey Radical, der auch
auf dem neuen Album von Sons Of Kemet glänzt
Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.
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Wetzt die Äxte, Speere und Schwerter – monumentaler Black Metal ist mit STORMRULER auf dem
Vormasch! Schärft die Klingen und macht euch bereit für die Schlacht mit den US-Black-Metal- Senkrechstartern STORMRULER! Das Zwei-Mann-Projekt aus St. Louis, bestehend aus Gitarristen/Sänger Jason
Asberry und Schlagzeuger Jesse Schobel, erzeugt eine eiskalte Black-Metal-Atmosphäre, inspiriert aus
zeitgenössischem Metal und düsteren Erzählungen von Krieg, High-Fantasy und Geschichte. Auf STORMRULERs fulminantem Debütalbum Under The Burning Eclipse, welches 2021 über Napalm Records erscheint, gibt die Band genau das zum Besten: Auf 19 Tracks, erzählt das Album erschütternde Geschichten
von Krieg, Tod, Sieg und Niederlage und liefert ein unvergleichliches, höllisches Hörerlebnis, in welchem
sich bedrohliche Ambient-Parts und lodernde Black Metal-Riffs die Türklinke in die Hand geben. Under
The Burning Eclipse von STORMRULER ist ein musikalisch vollendetes Debütalbum voller fantasiehafter,
düsterer Fabeln, die Fans von extremem Metal nicht verpassen wollen!
Als Matthew E. White an dem Nachfolger seines zweiten Studioalbums arbeitete, wollte er seine Herangehensweise an das Songwriting neu erfinden, zumindest für eine Session. White versammelte eine vertrauenswürdige Truppe von sieben Musikern in Richmond, Virginia. Er dirigierte das Septett durch eine Reihe von lockeren, größtenteils gestischen Kompositionen. Die Klänge waren gewaltig, eine Reihe von Keyboards und Gitarren untermalten den Schwung einer ineinandergreifenden vierköpfigen Rhythmusgruppe. Aber die Ergebnisse passten nicht ganz zu der in Arbeit befindlichen Platte, so dass White die Jams auf Eis legte, bis die richtige Muse kam. Das war, wie sich herausstellte, Lonnie Holley, dessen wunderschön verwelkte Stimme bald eine Art kosmische Weisheit über Whites wartende Arbeit ergoss. Das Ergebnis - Broken Mirror: A Selfie Reflection - ist explosiver und eindringlicher als alles, was die beiden Künstler je gemacht haben. Aggressiv, aber ekstatisch, spielerisch, aber pointiert, ist Broken Mirror eine pointierte, aber einfühlsame Sozialkritik, unterlegt mit einem mächtigen Groove. Holley nahm seine Vocals über Whites Aufnahmen in nur vier Stunden auf. Als Visionär und intuitiver Texter hörte sich Holley 20 Sekunden an und proklamierte die Bilder, die die Klänge hervorriefen. Wenn ihm etwas gefiel, zog er ein Notizbuch zu Rate, das voller lyrischer Einfälle war, und sang dann komplette erste Takes zu Musik, die er noch nie gehört hatte. Abzüglich bescheidener Bearbeitungen und leichter Overdubs wurde Broken Mirror: A Selfie Reflection an Ort und Stelle fertiggestellt, ein Blitz, der einen Platz zum Einschlagen suchte. Holley und White mögen als unwahrscheinliche Kollaborateure erscheinen, da sie durch Jahrzehnte und Disziplinen getrennt sind, aber die beiden teilen tiefe Alabama-Wurzeln. Und was noch wichtiger ist: Holley und White betrachten Musik als ein unheimliches Gefäß für sonst undurchdringliche Vorstellungen von Trauer, Leid und Solidarität. Broken Mirror: A Selfie Reflection ist ein zeitgemäßer Appell an die Kraft der Zusammenarbeit, an verwandte Geister, die sich auch in überfüllten Räumen zusammenfinden.
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Dry Cleanings fiebriger Post-Punk klingt wie kein anderer Sound zurzeit. Bassist Lewis Maynard, Drummer Nick Buxton und Gitarrist Tom Dowse kennen sich schon eine kleine Ewigkeit und hatten schon diverse gemeinsame Bandprojekte zusammen. Die neue Band der Londoner entstand 2017 nach einem Karoke-Abend, bei dem sie Florence Shaw kennenlernten. Shaw, die vorher nie gesungen hatte, wurde zur Stimme der Band. Binnen weniger Monate entstanden die ersten Songs; die Texte handeln von Neurosen, seltsamen YouTube-Kommentaren und den normalen Dingen des Lebens. Shaw ist eine gute Beobachterin und eine Archäologin des Alltags. Der ungeschminkte Sound von Dry Cleaning bietet Shaws Geschichten dabei eine berauschende Klangkulisse. 2020 waren nach zwei EP-Veröffentlichungen und Touren durch englische Clubs Konzerte in den USA und Europa geplant, aber wegen der Pandemie saß die Band stattdessen im britischen Lockdown. Die Zeit nutzte man, um weitere Songs zu schreiben und das Debütalbum mit John Parish als Produzent in dessen Rockfield Studios aufzunehmen. "New Long Leg" wird die Musikwelt im Sturm erobern.
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Songs zu schreiben ist für Toby Whyle eine Selbstverständlichkeit, im Musikkosmos ist er seit langer Zeit ein bekanntes Gesicht. Neu ist die Erkenntnis, dass Songwriting für ihn einer der wenigen Wege ist, die grelle, schnelllebige Außenwelt auszublenden. "A Mood Of Its Own" ist der Anfang eines neuen Abenteuers, auf das sich Toby erstmals alleine begibt. Vorbehaltlos setzt er sich den Anziehungskräften von elektronischer Musik und Gitarrenpop aus, umkreist beide immer wieder knapp, lässt sich aber nie ganz fangen. Jeder Song folgt dabei einer eigenen Umlaufbahn, gewährt neue Einblicke in Tobys Gedankenwelten.
Der Titel "A Mood Of Its Own" entstammt einer Textzeile der ersten Single "No One Moves", mit der Toby gleich mal auf dem ersten Platz der Radio FM4 Charts landete. Der Song beschreibt eine Schreibblockade, die zweite Single "Quiet The Silence" begleitet das Auseinanderdriften zweier Menschen, "Pity" erzählt von Stolpersteinen und einem Neubeginn und "How It Feels" von der Suche nach Konstanten in einer schnelllebigen Welt. Auf seiner ersten Solo-EP zeigt Toby Whyle die volle Bandbreite seines Songwritings, lässt einen oft energiegeladen aber nachdenklich zurück. Gemeinsam mit Produzent Maximilian Walch hat Toby unterschiedliche Stimmungen eingefangen, auf das Wesentliche reduziert und eine verbindende Ästhetik geschaffen.
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"Two For A Lie" zieht jeden mit gewohnt harten Riffs und einer unglaublichen Power in den Bann. Herman Frank prangert die aktuellen globalen Entwicklungen eindrucksvoll und energetisch in diesem musikalisch imposanten Meisterwerk laut und energisch an!
HERMAN FRANK, der musikalische Big Player ist seit Jahrzehnten im Geschäft und immer noch nicht müde, für seine Ideale einzustehen. Angefangen bei ACCEPT, über VICTORY bis hin zu seinem 2009 gestartetem Soloprojekt und seiner Arbeit als Produzent, gilt der Hannoveraner seit Jahrzehnten als Garant für kompromisslosen Heavy Metal allerersten Kalibers. Wie er mit seinen zuvorgehenden vier Soloalben bewiesen hat, findet das Konzept HERMAN FRANK zweifelslos bei einer stetig wachsenden Fangemeinschaft großartigen Anklang. Nicht zuletzt aufgrund des hochkarätigen Line-Ups der Band selbst: MASTERPLAN-Frontröhre Rick Altzi, Gitarrist Heiko Schröder, AT VANCE und MASTERPLAN-Schlagzeuger Kevin Kott und JADED HEART-Basser Michael Müller geben dem Projekt einen wunderbar harten Feinschliff. Gepaart mit dem unverbesserlichen Streben nach einer großen Zukunft hat HERMAN FRANK sich mit "Two For A Lie" ein Standing i
Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.
Innerhalb der letzten Jahre hat ein ganzer Pit an schlagkräftigen Bands, wie exemplarisch Whitechapel,
die Flamme des progressiven, modernen metal neu entfacht: die Leerstelle aus roher Brutalität und einem
gewissen Maß an urbaner Attitude blieb jedoch bisher unbesetzt. Die britische Kombo VEXED aus Hertfordshire sind eine der wohl spannendsten Neuentdeckungen und präsentieren auf ihrem lang erwarteten
Debüt Culling Culture eine Mischung aus aggressivem Groove und brodelnder Atmosphäre.
VEXED Front-Dame Megan Targett verbindet stechend-scharfe, tiefe Growls, cleane Vocals und rapnuancierte Texte (siehe ”Fake” und ”Weaponize”) mit schlagfertiger Leichtigkeit und wird von den technisch versierten Bandmitgliedern Willem Mason-Geraghty (Schlagzeug), Jay Bacon (Gitarre) und Al Harper
(Bass) unterstützt.
Starke Riffs à la Genre-Größen wie Meshuggah, Periphery und Vildhjarta, kombiniert mit stratosphärischen
Soli und Leads beweisen, dass VEXED die größten Open-Air-Bühnen ebenso souverän beherrschen, wie
klassische Hardcore-Shows.
Mit sehr persönlichen Erfahrungen gespickt, ist Culling Culture eine Hommage an Hass, Verrat und Wut,
während es gleichzeitig die postmoderne Gesellschaft mit auffallend ehrlichem Songwriting und schwerem
Groove reflektiert. Hass kann entweder zerstören oder echte Stärke verleihen, und auf diesem 11-Tracks
starken Album beweisen VEXED das Letztere.
Erstpressung auf "Red, White & Blue hi-melt on clear" Vinyl! Das japanische Quartett CHAI veröffentlicht mit "Wink" ihr drittes Album und ihr erstes für Sub Pop. Es enthält CHAIs sanfteste und minimalistischste Musik, aber auch ihr mit Abstand bewegendstes und aufregendstes Songwriting. "Wink" ist zudem ein extrem passender Titel: eine subtile, aber kühne Geste. Ein Zwinkern ist ein unbefangener Akt der Überzeugung. CHAI besteht aus den eineiigen Zwillingen Mana (Gesang und Keyboard) und Kana (Gitarre), Schlagzeugerin Yuna und Yuuki. Nach der Veröffentlichung von "Punk" im Jahr 2019 führten CHAIs Abenteuer sie rund um die Welt, sie spielten ihre hochenergetischen und beschwingten Shows auf Musikfestivals wie Primavera Sound und Pitchfork Music Festival und tourten mit Indie-Rock-Größen wie Whitney und Mac Demarco. Wie alle Musiker waren CHAI im Jahr 2020 gezwungen, die Struktur ihrer Arbeit und ihres Lebens zu überdenken. CHAI nahmen dies als Gelegenheit, ihren Arbeits-Prozess durchzuschütteln und ihre Musik an einen aufregend neuen Ort zu bringen. Hatten CHAI zuvor ihre maximalistischen Aufnahmen genutzt, um die Ausgelassenheit ihrer Liveshows einzufangen und die Reaktionen des Publikums im Auge zu behalten, konzentrierten sie sich nun darauf, die etwas subtileren und introspektiveren Arten von Songs zu entwickeln, die sie gerne zu Hause hören - wo sie zum ersten Mal die gesamte Musik aufgenommen haben. Inmitten des globalen Shutdowns arbeiteten CHAI quasi als Garage-Band und tauschten ihre Songideen - für die sie mehr Zeit als je zuvor hatten - über Zoom und Telefonanrufe aus, wobei sie ihre Einschränkungen in eine Stärke verwandelten. Während sich die Band an einen persönlicheren Sound anlehnte, ist "Wink" auch das erste CHAI-Album mit Beiträgen von externen Produzenten (Mndsgn, YMCK) sowie einem Feature des Chicagoer Rappers und Sängers Ric Wilson. CHAI ziehen R&B und HipHop in ihre Mischung aus Dance-Punk und Pop-Rock, während sie unbestreitbar CHAI bleiben. Ob in Bezug auf diesen neu entdeckten Sinn für Offenheit oder ihre Art, zu Hause zu komponieren, das Thema von "Wink" ist, sich selbst herauszufordern.
Das in Texas ansässige Duo Balmorhea ist mit neuer Musik zurück! Nach einer intensiven fünfjährigen
Tournee-Phase haben die beiden Gründer von Balmorhea, Rob Lowe und Michael A. Mulle, eine Pause vom
Touren genutzt, um wieder gemeinsam zu improvisieren und zu experimentieren. Ihr neues Album The
Wind, inspiriert von Meditationen über die natürliche Welt und ihre Zerbrechlichkeit, einer alten Geschichte
über einen Heiligen, der den Wind in ein luftleeres französisches Tal trug, und Gedanken der Klimaaktivistin
Greta Thunberg, die den Atlantik auf dem Katamaran La Vagabonde überquerte, zeichnet eine Reise durch
eine beschwörende Klanglandschaft, die von Echos von Gebetsfahnen, die in einer Himalaya-Brise flattern,
einem alten Harmonium, einer Pfeifenorgel, einem Trio von Kontrabässen, Windspielen und betörenden
Gitarren- und Klavierinstrumenten berührt wird. The Wind markiert sowohl eine Rückkehr zu Balmorheas
ursprünglicher Konstellation als Duo als auch einen Neuanfang als ihr erstes Album, das bei der Deutschen
Grammophon veröffentlicht wird.
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2012 von den Balfour Brüdern in Belfast Nord Irland gegründet, konnte sich MAVERICK schnell in der Szene etablieren. Mit ihrem ersten Album„Quid Pro Quo“ waren sie bereits mit den schwedischen Hardrock Stars THE POODLES auf Tour. Das von Presse und Fans überschwänglich gefeierte zweite Album „Big Red“ brachte sie wieder zurück auf die Bühnen, diese Mal mit den schwedischen Superstars TREAT. Außerdem waren sie Gast auf vielen Festivals wie z.B. das H.E.A.T FESTIVAL (D), ICEROCK und ROCKNACHT TENNWIL (CH), WILDFEST (BE) und dem ROCKINGHAM in England, was ihnen half ihre schon große Fanbase noch weiter zu vergrößern. Ihr nächstes Album »Cold Star Dancer« aus dem Jahr 2018 bekam beste Kritiken in der internationalen Presse und die Band spielte ihre erste Headliner Tour in Europa gefolgt von einer Tour mit den schwedischen Glam Rockern CRASHDIET. Außerdem spielten sie das das schweizer ROCK
THE RING Festival zusammen mit WHITESNAKE, TESLA und DEF LEPPARD. Die Tour wurde wieder mit Gitarrist Ric gespielt, der die Band wegen persönlicher Gründe verlassen hatte. Sein Ersatz Steve Moore kehrte zu seiner Band STORMZONE zurück. Ihr H.E.A.T FESTIVAL Auftritt im Dezember 2019 war die letzte Show für ihren Drummer Jonny Millar. Für ihn konnte mit Jason-Steve Mageney,
einem guten Freund der Band aus Wuppertal, ein mehr als adäquater Ersatz am Schlagzeug gefunden werden. Die Aufnahmen für das Album begannen Ende 2019 aber Covid-19 geschuldet, dauerte alles länger als erwartet. Durch den Lockdown in der UK war es lange Zeit unmöglich Jason für die Schlagzeugaufnahmen einzufliegen. Dies gelang dann endlich im Sommer 2020. Mit »Ethereality« ist der Band ein Album gelungen, welches alle MAVERICK Trademarks enthält. So findet man catchy, Hookline-orientiertes Songwriting von »Big Red« kombiniert mit etwas härteren Einflüssen von »Cold Star Dancer«. Man muss nur die Songs «Switchblade Sister”, «Bells Of Stygian”, «Falling” oder die Fast-Ballade »The Last One« anhören, um zu wissen, dass »Ethereality« ihr bisher bestes Album ist. Denn
so muss Heavy Rock klingen!
Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
Rock Ikone MYLES KENNEDY Solo! Die Stimme von ALTER BRIDGE & SLASH.
Als Frontmann und Gitarrist von Alter Bridge und Slash ft. Myles Kennedy & The Conspirators hat MYLES
KENNEDY unlängst Ikonen Status erreicht. Mit dem kommenden Album The Ides Of March - dem Nachfolger seines 2018er Solo-Debüts Year Of The Tiger - stellt er sein außergewöhnliches Können erneut
unter Beweis und zeigt, dass aus erzwungenen Auszeiten kreative Genialität entstehen kann. Zwischen
klassischem Rock, Jimmy Page würdigen Solis und reduzierten, bluesigen Anklängen findet sich die ganz
eigene Soundstruktur von The Ides Of March wieder: Das zweite Soloalbum KENNEDYs ist geprägt von
Positivismus und einem Appell an das Gute im Menschen. Auf 11 Tracks wird textlich ein klares Zeichen gesetzt: Themen wie Einheit und Solidarität werden über Trennung und Boshaftigkeit gestellt. Die
scheinbare Utopie wird zur Realität, während die Instrumentalisierung für die klangliche Wärme der einzelnen Titel sorgt. The Ides Of March lässt MYLES KENNEDY in neuem Gewand erstrahlen, erweitert die
Roots-Rock-Vibes des Vorgängers und strahlt eine Aura inneren Friedens aus.
Der Gitarrist, mehrfach Platin-ausgezeichnete Singer-Songwriter, Bandleader, Rock’n’Roll-Hall of FameKandidat und Songwriter-Hall of Fame-Mitglied Steve Miller hat sich tief in sein Archiv eingegraben und
eine unveröffentlichte Konzertaufnahme in voller Länge gefunden, „Steve Miller Band Live! Breaking
Ground: August 3, 1977.”
Das Album erscheint als 2LP-Set, CD und digital.
Der begleitende Live-Konzertfilm mit der vollständigen Performance wird über The Coda Collection auf
Amazon Prime Video als Stream verfügbar sein.
Das von der Kritik gefeierte Comeback-Album der Go-Go’s aus dem Jahr 2001, ”God Bless The Go-Go’s”,
feiert sein 20-jähriges Jubiläum und erscheint neu aufgelegt in CD und Digitalformaten sowie erstmals als
blaue 140g Vinyl.
Die Deluxe-CD und die digitalen Versionen enthalten ein neues Cover und die Bonustracks ”I Think I
Need Sleep“ und ”King of Confusion.”
Mit Charlotte Caffey (Leadgitarre, Keyboards, Gesang), Belinda Carlisle (Leadgesang), Gina Schock (Schlagzeug,
Percussion, Gesang), Kathy Valentine (Bassgitarre, Gesang) und Jane Wiedlin (Gitarre, Gesang), war ”God
Bless The Go -Go’s” das erste Studioalbum der Band seit 17 Jahren nach ”Talk Show” aus dem Jahr 1984
und erreichte #57 der Billboard Charts. Das Album wurde von Paul Kolderie und Sean Slade (Radiohead,
Hole) produziert und featured Green Days Billie Joe Armstrong auf der Single „Unforgiven“, Rame Jaffee
(The Wallflowers, Foo Fighters) auf ”Here You Are” sowie Roger Manning (Jellyfish, Imperial Drag und
The Moog Cookbook) auf dem Track ”Daisy Chain.”
EVILE geben Thrash der alten Schule neuen Biss!
Seit ihrer Gründung 2004 hat sich die britische Thrash-Abrissbirne EVILE mit bis dato vier veröffentlichten Studioalben einen stattlichen Ruf erspielt, indem sie puren Thrash mit einer kompromisslosen Death-MetalAttacke befeuert. Das fünfte Studioalbum, Hell Unleashed (30. April 2021 via Napalm Records), markiert nicht nur den lang ersehnten Nachfolger des vorangegangenen 2013er Albums Skull, sondern zeigt das Quartett mit Ol Drake (Gesang, Gitarre) und RipTides Adam Smith (Rhythmusgitarre) außerdem in herausragender, neuer Formation.
Auf 41 Minuten entfesselt Hell Unleashed die ungestümen Mächte der Hölle, fängt Dämonen der Vergangenheit ein und verleiht dem klassischen Thrash Metal einen zeitgemäßen, aber dennoch harten Touch.
EVILE sind zurückgekehrt und das direkt aus dem Abgrund!
Zwischen alternativem, modernem Metal und spürbarem Zeitgeist haben sich die US-amerikanischen Durchstarter TETRARCH in den letzten Jahren mehr als nur einen Namen in der Szene gemacht und sind längst über den Status eines Insider Tipps hinausgewachsen. Bereits das 2017 erschienene Debüt Freak wurde von der internationalen Presse und der Musikindustrie, als auch von Künstlern der Szene hoch gelobt und sicherte der Band eine einzigartige Position innerhalb des Genres.
Das 2021 erscheinende 10-Tracks starke Album Unstable manifestiert den Kometen-Status der Band und beweist deren musikalische Wandelbarkeit auf höchstem Niveau.
Der kommende Longplayer verliert keine Zeit, um die unkonventionelle, enorme Schlagkraft der Band unter
Beweis zu stellen und statuiert bereits mit dem Intro-Track „I’m not right“ ein explosives Exempel für neuartige Spielarten des modernen Metal. Die Zahlen sprechen für sich - die erste Single erreichte inzwischen über eine Millionen Streams auf YouTube - Tendenz steigend. Getragen von der beeindruckenden stimmlichen Varianz von Front-Shouter Josh Fore und den rasenden Riffs der Ausnahme-Gitarristin Diamond Rowe, bricht der Track zwischen puren Emotionen und einer beeindruckenden, neu-gedachten Hommage
an Genre-Größe der frühen 2000er.
Insgesamt liefern TETRARCH mit ihrer 2021er Veröffentlichung Unstable auf 10 Tracks und 37 Minuten
Spielzeit ein Paradebeispiel für starke Attitüde, pures Talent und triumphalen Modern Metal!
For Böser Herbst, Thomas Fehlmann returns to the sediment of ages, drawing from a similar lexicon of sounds to that used on 2018’s ‘1929 – Das Jahr Babylon’. Like that album, Böser Herbst was produced as the soundtrack to a documentary made by Volker Heise, ‘Herbst 1929, Schatten Über Babylon’, which offers historical insight to the third season of the television series Babylon Berlin. It adds yet another string to the bow of this most forward-thinking and creative artist, whose history takes in NDW (Palais Schaumburg), techno (3MB) and psychedelic ambience (The Orb), plus a clutch of gorgeous solo albums that explore wide terrain, from the dancefloor through supine home listening to compelling soundtrack work. Fehlmann’s approach here was to ‘capture’ samples of contemporaneous music, “picking up the dirt and dust of original 1920s archive sound and music excerpts and shaping the essence into this selection of tunes,” he recalls. After delivering the material to the editing room, Fehlmann “threw all the pieces up in the air, deliberately lost the overview in consequence, researched the atmospheric thread and assembled it for this album.” That explains the singular nature of the material here, and its ability to sit together so neatly and discretely, as its own entity. For Böser Herbst is a music box of possibilities, shadowed by its historical provenance, but never crudely beholden to it, rather “keeping the references only as a distant nod, a scent.”
It’s certainly an evocative listen, a cornucopia of textural pleasure and sensual, tactile assemblage. The spiralling, psychedelic cycle of “Karnickel” winds its way between the ears like thread to the needle; “Mit Ausblick” immerses the listener in deep, gaseous tones, only to be lifted into the air by the glassy drones of “Umarmt”. “Wunschwechsler” crackles with the unpredictability of weather systems while a guitar-like loop unspools across the horizon. Throughout, you can catch tiny tastes of the source material, but they’re pressed into greater service, Fehlmann using these sources for their evocative capacity and then saturating them with grain and rumble, abstracting outwards. It’s a music of temporal disjuncture and clairvoyant resonance, “speaking with the past – alert, distant and quixotic.”
Für “Böser Herbst“ schürft Thomas Fehlmann tief in den Sedimenten der Zeit und schöpft dabei aus ganz ähnlichen Klangquellen wie auf dem 2018 erschienenen Album “1929 - Das Jahr Babylon“. Auch “Böser Herbst“ wurde als Soundtrack zu der von Volker Heise gedrehten Dokumentation “Herbst 1929, Schatten über Babylon“ produziert, die den historischen Background der dritte Staffel der deutschen Fernsehserie “Babylon Berlin“ beleuchtet und dabei Archivmaterial mit Stimmen unterschiedlichster Zeitzeugen verknüpft. Das neue Album fügt eine weitere Saite zum Bogen dieses überaus voraus denkenden und kreativen Künstlers hinzu, dessen Geschichte NDW (Palais Schaumburg), Techno (3MB) und psychedelischen Ambient (The Orb) umfasst, plus eine Reihe von großartigen Soloalben, die ein weites Terrain erkunden, von der Tanzfläche über entspanntes Hören bis hin zu Soundtracks.
Fehlmanns Herangehensweise auf diesem Album war es, Samples aus jener Zeit "einzufangen", "den Schmutz und Staub der originalen 1920er Archiv-, Sound- und Musikaufnahmen zu sammeln und als Essenz in die einzelnen Tracks einfließen zu lassen", erinnert er sich. Nachdem Fehlmann das Material im Schnittraum abgegeben hatte, "warf er alle Teile in die Luft, verlor dabei absichtlich den Überblick, suchte sich dann einen atmosphärischen roten Faden und setzte alles wieder zusammen." Das erklärt die Einzigartigkeit des vorliegenden Materials und dessen Eigenschaft, sich fein säuberlich und gänzlich unangestrengt zu einer Einheit zusammenzufügen. “Böser Herbst“ ist eine Spieldose voll unbegrenzter musikalischer Möglichkeiten, umspielt von düsteren historischen Quellen ohne darin zu ertrinken – Fehlmann ging es stattdessen darum, "die Referenzen nur wie eine flüchtige Geste, wie eine Ahnung von etwas zu behandeln."
“Böser Herbst“ löst eine Vielzahl an unterschiedlichen Vorstellungen beim Hörer aus, es ist ein wahres Füllhorn an lustvollen Texturen und sinnlicher, taktiler Assemblage. Der spiralförmige, psychedelische Kreisel von "Karnickel" dreht sich in die Ohren wie ein Faden ins Nadelöhr; "Mit Ausblick" lässt den Hörer in tiefe, gasförmige Töne eintauchen, um anschließend von den transparenten Drones von "Umarmt" in die Luft gehoben zu werden. "Wunschwechsler" knistert mit der Unberechenbarkeit eines aufziehenden Unwetters, während sich ein gitarrenartiger Loop am Horizont abzeichnet. Überall kann man winzige Spurenelemente des Ausgangsmaterials erhaschen, aber sie werden in einen größeren Kontext gesetzt; Fehlmann benutzt seine Quellen nur als Mittel zum Zweck, um eine bestimmte Wirkung hervorzurufen, die einzelnen Teilchen werden angereichert mit Struktur und Körper und schließlich abstrahiert wieder ins Außen gesendet. Es ist Musik, an der die Zeit sich bricht und in die Zukunft schaut wie in einen Resonanzraum: Musik, "die mit der Vergangenheit spricht - hellwach, mit aller gebotenen Distanz und voller Rätsel".
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A quick, spontané voyage to the French Riviera ca. 1968, good times long before things went south, Organi’s “Parlez-vous Français?” is a woozy, tripping, soothing sojourn: DIY dream pop, hazy psychedelia, blurred-but-steady beats dripping down the golden boulevard, complete with mystical chants, a dash of half-remembered Franglais that goes down like some vintage eau-de-vie. There’s a fine massage waiting behind those venetian blinds. Pay half an hour, you’ll be relaxed and revived after 22 minutes. Très irrésistible when streamed, Organi’s haunting, hard-boiled French lesson is even better with that classique vinyl crackle in the mix.
Following the cinematic title skit with its bass loop appendix, Oakland-based producer and multi-instrumentalist Mike Walti (and his songwriting partner Maryam) aka Organi invites singer Jessica Bailiff along for the majestic entrée, an interpretation of Philamore Lincoln’s 1970 tune “The North Wind Blew South” (doesn’t it always?), adding anticon. heavyweights Jel and Odd Nosdam on synths and bass for à la mode enhancements and additional bric-à- brac.
Whereas the theme tune “Organi” comes with big drums, big organ, seductive overtones, pure hypnosis, “Whispers” is the soundtrack to some kind of psychedelic campfire tableau vivant: all brumeux, hazy, with spare guitar, Gauloises or Gitanes dangling, a glass of Bordeaux waiting on the dusty old amp, and featuring guest vocalists Yea-Ming Chen & Susy Borhan. It gets even more Parisienne after that: a French woman just knows how to look classic, even when all she’s got is some attitude, a ramshackle tambourine, a craving for old Sukia weirdness and those budget-couture “4 Dolla Jeans”...
Clearly in love with analog equipment, Organi turn The Vaselines’ “Slushy” into a slow- moving, bottomless lullaby – “... you'll never miss what you never had” –, and the femme fatale minimalism of “Stay The Night” is too magnétique and alluring: A fuckin’ sexy chanson, très léger and yet such a hard-knockin’ head-nod anthem, it’ll make you stay for sure, hungry for la petite mort.
Before the expansive denouement – a bank robbery in style: with bangs and a bucket bag (“Danger Walked In”) – the session gets super loose on “The Getaway,” head scarves and berets shimmering in the cabriolet, and featuring Jena Ezzadine on vocals & Headnodic on bass.
Mike Walti aka Organi is an Oakland-based musician and producer. A third generation Bay Area native, Walti has been running wyldwood Studios in Oakland CA for 10+ years (recording artists like Why?, Latyrx, Del, Dan The Automator, and Big Freedia, to name but a few). A longtime friend of Odd Nosdam, he loves to work with analog equipment (“We just love us some analog!” “Just listen to those relays purr...”). Recorded and mixed by Mike Walti at wyldwood, and mastered by Odd Nosdam.
Phoebe Bridgers veröffentlichte ihr Debüt 2017 als relativ unbekannte Singer-Songwriterin aus Los Angeles. Etwas mehr als zwei Jahre später ist sie eine international anerkannte Musikerin mit drei renommierten Werken unter der Haube: ihr Solo-Debüt "Stranger In The Alps", die boygenius-EP mit Julien Baker und Lucy Dacus im Jahr 2018 und Better Oblivion Community Center - eine überraschende Zusammenarbeit mit Conor Oberst 2019. Bridgers ist ein bemerkenswertes Talent und zugleich eine Künstlerin, die sich selbst und ihre kometenhaft wachsende musikalische Karriere mit ausreichend Humor begegnet. Das neue Album "Punisher" wurde zwischen den Sommermonaten 2018 und Herbst 2019 geschrieben und aufgenommen - die Songs offenbaren dabei einmal mehr Bridgers als unwiderstehlich kluge und gefühlvoll produktive Songwriterin unserer Zeit. Erneut arbeitete Bridgers - die auch als Produzentin die boygenius EP und das Better Oblivion Community Center-Album ko-produzierte - für die neuen Songs, wie auch für `Stranger In The Alps', mit Tony Berg und Ethan Gruska zusammen. Dabei fanden sich auch ihre eng verbundenen Musikerfreunde im Studio wieder ein - inklusive Bridgers Band bestehend aus Marshall Vore (Drums), Harrison Whitford (Gitarre), Emily Restas (Bass) and Nick White (Klavier) sowie Performances von Conor Oberst ("Halloween", "I Know The End"), Lucy Dacus ("Graceland Too", "I Know The End"), Julien Baker ("Graceland Too", "I Know The End"), Blake Mills ("Halloween", "Savior Complex" and "I Know The End"), Jenny Lee Lindberg ("Kyoto", "ICU"), Christian Lee Hutson ("Garden Song", "Halloween", "Savior Complex", "I Know The End"), Nick Zinner ("I Know The End"), den legendären Drummer Jim Keltner ("Halloween" and "Savior Complex") und Bright Eyes' Nathaniel Walcott an der Trompete ("Kyoto" and "I Know The End"). `Punisher' wurde wie zuvor auch `Stranger In The Alps' von Mike Mogis gemischt.
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Nach seinem letztjährigen Livealbum „8: Kindred Spirits“, das anlässlich seines 80. Geburtstags erschien, legt der ungebrochen schöpferische Saxophonist Charles Lloyd jetzt mit „Tone Poem“ ein großartiges neues Studioalbum vor. Aufgenommen hat er es mit seinem Ensemble The Marvels, einem genreübergreifenden Quintett mit Bill Frisell an der Gitarre, Greg Leisz an der Pedal Steel Gitarre, Reuben Rogers am Bass und Eric Harland am Schlagzeug. Zu hören sind neun neue, dynamische Instrumental-Tracks, Lloyd-Originale sowie handverlesene Perlen aus den Federn von Ornette Coleman, Thelonious Monk, Leonard Cohen, Gabor Szabo und Bola de Nieve. Die Doppel-LP-Ausgabe von „Tone Poem“ erscheint - der Albumtitel legt es nah innerhalb der erfolgreichen audiophilen Tone Poet-LP-Serie von Blue Note Records, in der üblichen hochwertigen Ausstattung: 100% analoge Produktionsschritte vom Erste Generation-Masterband, Pressung in 180g Vinyl bei RTI, laminiertes Tip-On-Gatefold-Sleeve und wattierte Innenhüllen.
First released by Cazzo Film in 2001, ebo hill’s Bonking Berlin Bastards has long achieved the status of an underground punk porn classic. Like the Cazzo productions of director Bruce LaBruce, hill’s vision was both ahead of its time and a playful distillation of 90s and early-2000s Berlin Zeitgeist: queer, industrial, hypersexual, exhibitionist and fueled by electronic music. The story is told in large part by the soundtrack, to be released for the first time on Ostgut Ton sublabel A-TON. The music follows a group of squatters, punks and drag queens as they fuck, party and stumble their way through an empty city at the turn of the millennium. Approaching these themes more through location than plot, the film’s narrative freedom is also a narrative of freedom; between chance encounters and sex in public, atop the maze of roofs in the city’s former East, bent over bridges and moaning in ecstasy at oncoming traffic, pants down in telephone booths, packed into sex clubs, in the shadows of abandoned factories and techno clubs lost in time. Composed by improvisational techno trio AeoX and noise / industrial producer Rouage aka CNM (respectively), the music spans a broad range of appropriately pounding industrial, weird techno, noise, ultra-stoned ambient, improvised dub and electro. It’s a sonic spectrum that connects Berlin’s queer hardcore techno and squatter party scenes from which AeoX and Rouage emerged, drawing a direct line between the likes of Berghain-forerunner OstGut (a primary meeting point for the film’s cast & crew) to the more industrial, breakcore and noise- oriented independent party collectives and locations who provided multiple settings for the film, including Grüne Hölle and Stellwerk.
*Artists:* CNM / Rouage (Kathinka): Born in 1975 and raised in East Berlin. Co-organization of subcultural events since 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig and Barcelona. Experimental music, collaborations, exhibitions and audiovisual shows since 2000.
AeoX: Active between 2001 and 2007. Originally a quartet, then a trio, the group eventually shrank to two permanent members: Alex.E and Hanno Hinkelbein. The latter founded Null Records, where AeoX released two album and numerous EPs. They also released on Mental.Ind.Records founded by former OstGut resident Cora S. Musically, the group experimented with combining improvisational hardware techno, breaks, traditional instruments (guitar, clarinet, piano) industrial and metal.
Ursprünglich 2001 von Cazzo Film veröffentlicht, hat Bonking Berlin Bastards von ebo hill längst den Status eines Underground-Punk-Pornoklassikers erreicht. Wie die Cazzo- Produktionen von Regisseur Bruce LaBruce, war auch hills Vision seiner Zeit voraus und ein spielerisches Destillat des 90er- und Anfang-2000er Berlin-Zeitgeists: queer, industriell, hypersexuell, exhibitionistisch, angetrieben von elektronischer Musik. Die Geschichte wird größtenteils über den Soundtrack erzählt, der auf Ostgut Tons Sublabel A-TON zum ersten Mal veröffentlicht wird. Die Musik folgt einer Gruppe von Hausbesetzern, Punks und Drags, die ficken, feiern und durch die leere Stadt um die Jahrtausendwende streifen. Bonking Berlin Bastards erzählt diese Themen mehr über die Drehorte als über die Handlung. Die erzählerische Freiheit des filmischen Narrativs ist gleichzeitig eine Erzählung von Freiheit: Von zufälligen Begegnungen bis hin zu Sex in der Öffentlichkeit, auf Dächern im früheren Osten Berlins, sich über die Brüstungen von Straßenbrücken beugen, trotz und wegen des Verkehrs stöhnen, mit heruntergelassenen Hosen in Telefonzellen, in überfüllten Sexclubs, im Schatten aufgegebener Fabriken, zeitverloren in Technoclubs. Der Soundtrack wurde sowohl vom Improvisationstechnotrio AeoX als auch von Noise-/Industrial-Producer Rouage aka CNM komponiert und spannt einen weiten Bogen von explizit pumpendem Industrial, schräg klingendem Techno, Noise, ultra-stoned Ambient, improvisiertem Dub und Electro. Das musikalische Spektrum verbindet Berlins queere Hardcore-, Techno- und Hausbesetzer-Party-Szenen, aus denen AeoX und Rouage selbst hervorgingen und zieht dabei eine direkte Linie zwischen dem Berghain- Vorgängerclub OstGut (ein wichtiger Treffpunkt für die Darsteller und Crew des Films) und den eher Industrial-, Breakcore- und Noise-orientierten Independent-Partykollektiven und -Locations wie Grüne Hölle und Stellwerk, welche mehrfach als Drehort und Kulisse des Films auftauchen.
CNM / Rouage (Kathinka): 1975 geboren nd aufgewachsen in Ost- Berlin. Co-Organisation subkultureller Events seit 1998 in Berlin, Potsdam, Leipzig und Barcelona. Experimentelle Musik, Kollaborationen, Ausstellungen und audiovisuelle Shows seit 2000.
AeoX: Aktiv zwischen 2001 und 2007. Ursprünglich ein Quartett, dann ein Trio, dann verkleinerte sich die Gruppe auf zwei permanente Mitglieder: Alex.E und Hanno Hinkelbein. Letzterer gründete Null Records, auf dem AeoX zwei Alben und zahlreiche EPs veröffentlichte. Ebenfalls Veröffentlichungen auf Mental.Ind.Records, welches von der ehemaligen OstGut resident Cora S. gegründet wurde. Musikalisch kombiniert die Gruppe improvisierten Hardware- Techno mit Breaks, traditionellen Instrumenten (Gitarre, Klarinette, Klavier), Industrial und Metal.
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Henriette Motzfeldt und Catharina Stoltenberg, alias Smerz, kombinieren für ihr Debütalbum „Believer“ Einflüsse ihrer Jugend in Norwegen mit den düsteren elektronischen Soundsphären einer Metropole, ihrer Wahlheimat Kopenhagen. Inspiration ziehen sie dabei aus allem: aus ihren Erfahrungen von Chor- und Tanz-Proben als Jugendliche, Winterurlauben in kleinen Hütten in der unberührten Natur der norwegischen Einöde, Musicals, klassischer Musik, aber auch von R&B-, Trance- und Hip Hop-Musik!
Während “Believer” sich wie ein innerer Dialog einer intimen Freundschaft vor dem Panorama der norwegischen Landschaft anfühlt, befassen sich die Songs mit Problemen, die die beiden Musikerinnen umtreiben: der Kontrast zwischen seinem Selbstbild und wie einen andere sehen, die Schwierigkeiten mit jemanden zu kommunizieren, mit dem man zuvor intim war und dem nie endenden Kampf zwischen Selbstbewusstsein und Selbstzweifel.
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Nach einer Dekade in der ersten Reihe von Bassmusik/Dubstep geht der britische Produzent Flux Pavilion nun neue Wege. Sein neues Album ".wav" ist ein Meisterwerk aus 16 EDM-Tracks mit Pop-Appeal, auf denen Synths, E-Gitarren und Pop-Melodien dominieren, die nun auch sein Liveprogramm prägen. Dabei verzichtet er nicht auf die bewährten Features, die seine Releases schon immer auszeichneten. Mit dabei sind diesmal die UK Produzenten Feed Me und Chime, das Folk-Pop-Duo Turin Brakes, die kalifornische Shoegaze-Band Drowsy, die New Yorker Sängerin Meesh sowie US-Indietroniker The Chaingang Of 1974. ".wav" ist erhältlich als Gatefold 2LP und Tape.
Crazy superb tunes of a kind... As usual POureAnalog dig the Chanting acid complexity...
Defenitly a pure creation... Dancefloor and generous in sounds !!!
Sonor Music Editions presents the reissue of another holy grail by maestro Alessandro Alessandroni. The first legendary Farfalla release, "Alessandro Alessandroni E Il Suo Complesso" originally released in a few hundred copies on the cult Sermi imprint in February 1968. The seminal debut album realized by the legendary Italian maestro, featuring bewitching scat vocals by his wife Giulia De Mutiis (aka Kema), that truly started the Italian Library production golden era that would culminate in mid ‘1980s. A true landmark of the genre and an Italian discography jewel that spaces among the best Jazz, Bossa Nova and Lounge music; undoubtedly a desirable item of world’s record collecting field. Obsessive Jazz suites, enchanting scats over mind-blowing Bossa tunes, bouncy break-beats drums, groovy Pop and refined loungy atmospheres over some soft Psichedelia arrangements. An essential Italian Library masterpiece.
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Wer in den letzten zwei Jahren nur einmal vor einer Bühne stand, auf der Nora Steiner und Madlaina Pollina sangen und Gitarren spielten, der ahnte ja bereits, dass diese beiden Schweizerinnen Mitte zwanzig in Sachen Songwriting (... und Gesang! ... und Charisma!) in der Champions League spielen. Alle anderen werden spätestens von ihrem zweiten Album "Wünsch mir Glück" überzeugt werden. Steiner & Madlaina schreiben ihre Songtexte jeweils alleine, sind aber trotzdem schon seit ihrer Jugend eine kreative Einheit. Gerade auf diesem Album haben sie viel über die Themen und Texte gesprochen und sich gegenseitig als höchste und einzige Instanz in Sachen Qualitätskontrolle ausgetauscht.
"On The Other Side" ist das lang erwartete Debütalbum des Londoner Künstlers Josh Edwards aka Blanco White. Mit drei bislang veröffentlichten EPs - "The Wind Rose" (2016), "Colder Heavens" (2016) und "Nocturne" (2018) - konnte Blanco White derart beachtliche Erfolge verzeichnen, die ihm monatelange Tourneen durch die ganze Welt ermöglichten. Josh studierte Gitarre in Cádiz (Spanien) und das andine Zupfinstrument Charango in Sucre (Bolivien), so verwundert es nicht, dass er Elemente der andalusischen und lateinamerikanischen Musik mit traditionellem Folk seiner Heimat verbindet. Das Album wurde hauptsächlich in London aufgenommen und von Josh selbst produziert. Für den Mix zeichnet sich Jake Jackson (Air Studios) verantwortlich.
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Der BIG THIEF-Gitarrist BUCK MEEK veröffentlicht mit "Two Saviors" sein zweites Soloalbum. "Two Saviors" entpuppt sich als ein geradezu kathartisches, nacktes Geständnis von Herzschmerz, Widerstandsfähigkeit und Verzauberung. Produziert wurde das Zweitwerk von Andrew Sarlo, der bisher auch für alle BIG THIEF-Alben verantwortlich war. Sarlo schlug vor, das Album während der heißesten Zeit des Jahres in New Orleans an nicht mehr als sieben Tage auf einer 8-Spur-Tonbandmaschine live aufzunehmen. Die Takes gab es bis zum letzten Tag nicht für die Musiker zu hören. Das Ergebnis zeichnet sich durch eine rohe und menschliche Qualität aus.
Der BIG THIEF-Gitarrist BUCK MEEK veröffentlicht mit "Two Saviors" sein zweites Soloalbum. "Two Saviors" entpuppt sich als ein geradezu kathartisches, nacktes Geständnis von Herzschmerz, Widerstandsfähigkeit und Verzauberung. Produziert wurde das Zweitwerk von Andrew Sarlo, der bisher auch für alle BIG THIEF-Alben verantwortlich war. Sarlo schlug vor, das Album während der heißesten Zeit des Jahres in New Orleans an nicht mehr als sieben Tage auf einer 8-Spur-Tonbandmaschine live aufzunehmen. Die Takes gab es bis zum letzten Tag nicht für die Musiker zu hören. Das Ergebnis zeichnet sich durch eine rohe und menschliche Qualität aus.
ACCEPT ARE BACK! The German kingpins of heavy metal will release their new, eagerly-awaited studio album via Nu- clear Blast on January 15th 2021. The ingenious title of the masterpiece is “Too Mean To Die”.
Speaking of heavy metal kingpins, when ACCEPT first launched at the end of the 70s, the metal genre didn’t even exist - at first the band could only be labelled with the (quality) seal “crazy loud and crazy wild”. Today we know that this was (and is) metal par excellence. And we also know that ACCEPT opened the door to thrash metal, inspiring giants such as Metallica. Guitarist Kirk Hammett recently stated in the German magazine “Gitarre & Bass”: “Wolf Hoffmann has a huge influence on me.“
ACCEPT, who once had their origins in the city of Solingen, a city of sound, have been a worldwide music phenomenon for more than 40 years. They still impress with razor-sharp guitar licks and a steel-hard sound. The band created all-time metal classics like “Balls To The Wall”, “Metal Heart” and many more.
Countless world tours and headline slots at the biggest, cutting-edge festivals cemented the band’s reputation as one of the best, hottest and loudest live acts ever. In addition, the band has sold millions of records, has achieved gold status in the USA, top 10 chart positions worldwide and a number 1 album (Germany, Finland) for “Blind Rage” (2014).
Now with “Too Mean To Die” their 16th studio album is in the starting blocks - it is the fifth album that US vocalist and front man Mark Tornillo has put his incomparable vocal stamp on.Recorded in the world music capital of Nashville (USA), ACCEPT’s music was once again produced by British master producer Andy Sneap, who is responsible for the mix. Sneap, who works for Judas Priest and Megadeth among others, has also been responsible for all ACCEPT productions since 2010.
Special circumstances often lead to very special albums. This is certainly true for “Too Mean To Die”, which of course alludes to the Corona period, although in a different way than one might assume. Hoffmann says: “Its to be expected that many musicians will address the Corona situation in their songs. There will certainly be slogans for cohesion, through which positive vibes should be spread, which is also good. But we have decided to not let ourselves be influenced by it. The fans will get a hard, direct and uncompromising metal album, but of course accompanied with a wink: We are too mean to die! Weeds do not go away! ACCEPT do not let themselves get down!”
Wolf isn’t wrong - the title track is a classic Accept cracker: dynamic and unwavering, turned up to eleven!
Zombie Apocalypse’, also relentless and hard, strikes the same note in the band’s signature style.
The first single - which will be released on October 2nd 2020 together with a remarkable video - is different. Titled ‘The Undertaker’, its a terrific midtempo number with great vocals and a built-in character that chugs along – certain to deliver some mermorable live moments! According to Wolf Hoffmann its one of the most catchy, pleasing pieces of the album.
New to the band, and thus to be heard for the first time on an ACCEPT album, is Philip Shouse (Gene Simmons Band, among others). The US guitarist fights hot duels with Hoffmann, while Uwe Lulis makes the guitar trio perfect and pro- vides the right rhythm. “Phil was part of our orchestra project and was also completely convincing live. We recognised his great talent immediately and simply didn’t let him go,” explains Hoffmann.
Just how varied the ACCEPT guitar trio performs on the new album is proven by one of the secret highlights: ‘The Best Is Yet To Come’ – a beguiling ballad in which Mark Tornillo is at his best. The metal world knows that Mark can scream like no other, but here it shows once again that the frontman can also sing magnificently. “Mark sang this, for us rather unusual song stunningly well. The fantastic thing about Mark is that he not only masters the typical metal screams, but can also sing melodically and beautifully. He proves this impressively in this song”, chief guitarist Hoffmann raves.
In addition, ACCEPT have strengthened their team even further with newcomers Martin Motnik (bass) and Philip Shouse (guitar), thus forming an unbeatable team together with “Drum God” Christopher Williams and “Rhythm Mas- ter” Uwe Lulis.
There’s no doubt that with “Too Mean To Die” Accept are once again playing at the top of the Champions League of the genre. Wolf Hoffmann & Co. present the (music) world eleven masterpieces at the beginning of 2021 - eleven songs for eternity!
ANRMAL ist Juana Molinas erstes Livealbum auf ihrem langen Karriereweg. Es wurde beim NRMAL Festival in Mexiko aufgenommen, kurz bevor die Welt im März zum Stillstand kam, und ist ein Zeitzeugnis, wie die Welt "vorher" einmal war. Durch das kraftvolle Set zieht sich ein so mitreißender Punkrock-Vibe, dass er uns auf bessere Zeiten hoffen lässt. Als Juana Molina vor mehr als zwei Dekaden als Musikerin startete, waren ihre Kompositionen eher reflektiert und auf das Wesentliche reduziert. Zumeist spielte sie Solokonzerte mit ihrer Gitarre, einem Keyboard und Effektgeräten. Über die Jahre wurden ihre Konzerte immer wilder und ihre Platten immer intensiver und extrovertierter, was bei den Tourneen zu ihren letzten Alben zu erleben war. Auf dem am 23.10.2020 erscheinenden ANRML wird Juana Molina von ihren Bandkollegen Odin Schwartz am Bass und Pablo González am Schlagzeug begleitet, die eine Extraportion Energie zum Auftritt beitragen. Das Set enthält Stücke aus Juanas letzten Alben Halo, Wed 21 sowie der Wiederveröffentlichung Un día und der EP "Forfun", alle erschienen bei Crammed Discs. Gemischt wurde das Album von Juana Molinas Toningenieur Marcelo Coca Monte.
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It’s 2020, the year Pop Ambient turns twenty-one years old, a spritely young adult waltzing out of its teenage joys and tears. Pop Ambient has always stood for a certain classicism and elegance, a kind of beatless music that’s diaphanous and hazy, gossamer and glittering. It’s a music that’s no less inviting for its slow pace and becalmed nature, with a different kind of tension bubbling under the surface. For twenty-one years, KOMPAKT co-founder Wolfgang Voigt has curated a series of peerless compilations that repeatedly find refreshing answers to a simple question – What happens when the dancefloor is empty, and everyone’s home to drift away?
As with many other Pop Ambient compilations, Pop Ambient 2021 offers a welcome platform to contributions from both old friends and new faces. It opens with the gorgeous, slo-mo drift of “Of A Vessel”, from new Kompakt signings Blank Gloss. Sending their music out into the world from their home in Sacramento, this duo makes music that’s featherlight and luscious, the muted chime of a guitar over here, the steady hum of a halatial drone over there; everything in its right place, and nothing overdone. The poise is all. Neozaïre (Tobias Sawitzki aka Noorden) and Seventh World (Juho Hietala aka Blamstrain) are our other two new voices, the latter closing (the CD version of) Pop Ambient 2021 with a long, lambent dreamsong, Neozaïre offering us two gaseous, morphing driftworks, “Vor den Toren Europas” and “In Verschwenderischer Fülle” (CD only), etched across with bell-like arpeggios.
Pop Ambient has always felt like a field for play for the KOMPAKT cognoscenti, and 2021 is no different, with Joachim Spieth collaborating with Pepo Galán on the sidereal visions of “Libration”, while Leandro Fresco teams up with Thore Pfeiffer on the lovely “Abejorro”. Pfeiffer also contributes two lovely solo miniatures of abstract longing. Yui Onodera calls in again, long distance, for their fourth Pop Ambient running, with the refracted, glinting lightscapes of “Cromo 5” and “Monochrome”, while there are also star turns from Max Würden, both solo and in Reich & Würden (with Luis Reichard), and Morgen Wurde, who drops by with the ‘ethereal drama’ of “Mittsommer”.
Pop Ambient gets the balance right: visions and soundscapes, long-distance communications and intimate asides, sweetness and light, drama and dreaming, all wrapped up in floral abstractions – a most beautiful distraction.
Wir schreiben das Jahr 2020, das Jahr, in dem Pop Ambient einundzwanzig Jahre alt wird – das entspricht etwa einem lebenshungrigen jungen Erwachsenen, der gerade aus den letzten Teenager-Freuden und Leiden herausgewachsen ist. Pop Ambient steht seit jeher für eine gewisse Klassik und Eleganz, beatfreie Musik, die, transparent und leicht verschwommen, zart und glitzernd leuchtet. Musik, die trotz ihrer Langsamkeit und ihrer sanften Natur unter Spannung steht, weil hier immer etwas unter der scheinbar ruhigen Oberfläche brodelt.
Einundzwanzig Jahre lang hat KOMPAKT-Mitbegründer Wolfgang Voigt diese einzigartige Compilation-Reihe kuratiert, die immer wieder neue Antworten auf eine einfache Frage findet: Wie füllt man die Leere nach dem Club?
Wie viele andere Pop Ambient-Compilations bietet auch Pop Ambient 2021 eine Plattform für die musikalischen Beiträge von alten Freunden und einigen neuen Gesichtern. Es beginnt mit dem wunderbaren Slo-Mo-Drift von "Of A Vessel" von Blank Gloss, einem neuen Kompakt Signing. Das Duo stammt aus Sacramento in Kalifornien und sendet von dort seine überaus leichte und sinnliche Musik in die Welt hinaus – ein zartes Zupfen an einer Gitarresaite hier, das gleichmäßige Dröhnen eines prunkvollen Soundscapes hier; alles ist hier am richtigen Platz und passiert ohne übertriebene Betonung. Gelassenheit ist alles. Neozaïre und Seventh World sind zwei weitere Neuzugänge. Hinter Seventh World steckt der finnische Produzent Juho Hietala aka Blamstrain, der (die CD Version von) Pop Ambient 2021 mit einem epischen, flackernden Traum names “Light The Waves Before Dawn“ beschließt, während Neozaïre, ein Seitenprojekt von Tobias Sawitzki aka Noorden, zwei gasförmige, sich immer wieder morphende und abdriftende Tracks abliefert: "In Verschwenderischer Fülle" (CD only) mit seinen glockenartigen Arpeggios und “Vor Den Toren Europas“.
Pop Ambient fühlte sich immer schon an wie ein Experimentierfeld für eingefleischte KOMPAKT-Künstler, und auch 2021 ist das nicht anders: zum Beispiel Joachim Spieth’s Kooperation mit Pepo Galán ("Libration") oder Leandro Fresco, der mit Thore Pfeiffer das liebevolle "Abejorro" produzierte. Pfeiffer steuert mit “Grape“ und “Center“ zwei weitere Solo-Miniaturen voller abstrakter Sehnsucht bei. Der japanische Klangkünstler Yui Onodera meldet sich mit den gebrochen-glitzernden Lichtlandschaften von "Cromo 5" und "Monochrome" bereits zum vierten Mal auf Pop Ambient zu Wort, während Max Würden sowohl solo, als auch als Teil von Reich & Würden (mit Luis Reichard) ebenso wie Morgen Wurde schon zu den Stars dieser Compilation gehört.
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In demand 7 inch sees a limited edition in translucent yellow vinyl.
Regarding the album: "This has not been off the decks since I first got it and have been hammering it to death on the show. One of the ESSENTIAL albums of 2011. Perfect in every sense and totally irresistable" Craig Charles (BBC 6Music) Two cover versions taken from the essential album GITANO REAL. I Believe in Miracles is an overwhelming take on the Jackson Sisters classic in a rumba funk fashion. Party stomper!! And on the other side, a longer trip departing from McFadden and Whitehead's seminal Ain't Non Stoping Us Now and touching the revered latin disco version of Charanga 76, only to end up as a fabulous clap-driven rumba stormer. Two very necessary sun-soaked tunes for any self-respecting dj on neat black vinyl. And yes, it's a limited edition!
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