Inkl. 12" Booklet. Alte Straßenköter-Weisheit: Die besten Partys sind immer die, zu denen man nicht eingeladen ist. Man braucht sich keine Gedanken um die Abendgarderobe zu machen, hat außer einem halbvollen, abgestandenen Wegbier nix in der Hand, was als Mitbringsel herhalten könnte, bedient sich gleichwohl mit absoluter Selbstverständlichkeit am Schnapsregal des Gastgebers, hinterlässt als Überraschung für den Tag danach eine Stange Mittelstrahl im Zahnputzbecher und tanzt vor allen Dingen möglichst auf allen Tischen so, dass man immer mit dem Kopf voran in der Hochzeitsbowle landet. Die Zuschauer sollen sich schließlich an diesen wunderschönen Abend erinnern können. Möglichst für immer. BUBONIX aus Limburg machen das, um das oben skizzierte Wedding-Crasher-Prozedere mal durch die Subkultur-Szene-3D-Brille mit einer Tüte Popcorn in der Hand anzuschauen, seit Jahren nicht anders. Jene bandgewordene Voodoo-Zeremonie des Punk und Hardcore um Sänger und Vorzeige-Wildsau Thorsten Polomski hat eigentlich immer schon auf jeder Party den größten Eindruck hinterlassen, und das obwohl (oder aber eben gerade weil) sie eigentlich nie und nirgendwo so richtig reingepasst hat. Das war schon auf alten Scheiben wie "Please, Devil Send Me Golden Hair" oder dem letzten Album "Capsaicin" der Band vor gut 15 Jahren nicht anders. Und jene wunderbar unbedarfte Assitüde treibt die frisch reunierte, um zwei alte Bandmitglieder geschrumpfte Combo (Sarah De Castro und Nenad Grbavac) auf ihrem neuen Album "Through The Eyes" so sehr auf die Spitze, dass man mit debilem Grinsen und ungläubigem Kopfschütteln vor dem Plattenspieler hockt und die HC-Punk-Referenz-Synapsen im Kopf so wild flackern und blinken wie die Weihnachtsbeleuchtung auf einer Front Porch irgendwo in Texas. Welcome back, BUBONIX _ ach nee: FUCK LOVE, MAKE VIOLENCE TO ÄRSCHE! (Ingo Donot)
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Blue Vinyl
Inkl. 12" Booklet. Alte Straßenköter-Weisheit: Die besten Partys sind immer die, zu denen man nicht eingeladen ist. Man braucht sich keine Gedanken um die Abendgarderobe zu machen, hat außer einem halbvollen, abgestandenen Wegbier nix in der Hand, was als Mitbringsel herhalten könnte, bedient sich gleichwohl mit absoluter Selbstverständlichkeit am Schnapsregal des Gastgebers, hinterlässt als Überraschung für den Tag danach eine Stange Mittelstrahl im Zahnputzbecher und tanzt vor allen Dingen möglichst auf allen Tischen so, dass man immer mit dem Kopf voran in der Hochzeitsbowle landet. Die Zuschauer sollen sich schließlich an diesen wunderschönen Abend erinnern können. Möglichst für immer. BUBONIX aus Limburg machen das, um das oben skizzierte Wedding-Crasher-Prozedere mal durch die Subkultur-Szene-3D-Brille mit einer Tüte Popcorn in der Hand anzuschauen, seit Jahren nicht anders. Jene bandgewordene Voodoo-Zeremonie des Punk und Hardcore um Sänger und Vorzeige-Wildsau Thorsten Polomski hat eigentlich immer schon auf jeder Party den größten Eindruck hinterlassen, und das obwohl (oder aber eben gerade weil) sie eigentlich nie und nirgendwo so richtig reingepasst hat. Das war schon auf alten Scheiben wie "Please, Devil Send Me Golden Hair" oder dem letzten Album "Capsaicin" der Band vor gut 15 Jahren nicht anders. Und jene wunderbar unbedarfte Assitüde treibt die frisch reunierte, um zwei alte Bandmitglieder geschrumpfte Combo (Sarah De Castro und Nenad Grbavac) auf ihrem neuen Album "Through The Eyes" so sehr auf die Spitze, dass man mit debilem Grinsen und ungläubigem Kopfschütteln vor dem Plattenspieler hockt und die HC-Punk-Referenz-Synapsen im Kopf so wild flackern und blinken wie die Weihnachtsbeleuchtung auf einer Front Porch irgendwo in Texas. Welcome back, BUBONIX _ ach nee: FUCK LOVE, MAKE VIOLENCE TO ÄRSCHE! (Ingo Donot)
Bekannt wurde Jones, der für "seinen rauen, kraftstrotzenden Bariton" (dpa) bekannt ist, als einer der Sänger und Haupt-Songwriter von Durand Jones & The Indications. Sein Solo-Debüt führt Jones nun von dieser hochgradig kollaborativen Band an einen Ort, der weitaus verletzlicher und einzigartiger ist, und bestätigt seinen Platz an der Spitze als modernen Vorreiter der Southern Black Music. Die elf Songs vereinen sich zu einer trotzigen Verkörperung von Jones' ganzem Selbst: Persönlich sowie kulturell, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint. Auf der Grundlage von Rock, Folk, Kirchenmusik und R&B erkundet "Wait Til I Get Over" den eigenen Wert und den Glauben durch Liebe, Sehnsucht, Gedichte und Gebete - basierend auf dem Sound Durands eigener Heimat im ländlichen Schwarzen Süden Nordamerikas. Ein Großteil von "Wait Til I Get Over" basiert auf Jones' Beziehung zu seiner Heimatstadt Hillaryville, Louisiana, einer Stadt, die als eine Form der Wiedergutmachung für zuvor versklavte schwarze Amerikaner gegründet wurde. Die Stadt sowie Jones' Reflexionen sind ein Gewirr von Widersprüchen: Die unberührte Schönheit und die zerlumpten Straßen; sein jugendlicher Wunsch, wegzugehen, und sein erwachsener Wunsch, seine Wurzeln zu ehren; die Geschichte der Plantagen und das Auf und Ab der schwarzen Gemeinde, die Hillaryville erst zum Blühen brachte und dann unter ihrer langsamen, systematischen Verwüstung litt. "Lord Have Mercy" die rohe und ungestüme erste Single des Albums, erinnert an den charakteristischen Muscle Shoals-Sounds, der Elemente aus Gospelmusik, Blues, Soul, Rock und Country verbindet. Mitten im Herzen des Südens, wo R&B und Rock'n'Roll aufeinanderprallten.
James Ellis Ford hat sich während seiner gesamten zwei Jahrzehnte währenden Karriere im Verborgenen gehalten. Der Komponist, Multiinstrumentalist, Produzent und Songwriter hat mit einigen der größten Namen der Musikbranche zusammengearbeitet, von den Arctic Monkeys über Depeche Mode, Foals, Gorillaz und Kylie Minogue bis zur Tourband von Simian Mobile Disco und The Last Shadow Puppets. In diesem Jahr steht er mit seinem ersten Soloalbum 'The Hum' im Mittelpunkt. Das Album ist eine ausufernde, genreübergreifende Ode an die Psychedelia, die sowohl zeitgenössisch als auch nostalgisch ist und komplett von James geschrieben, produziert und aufgeführt wurde. Auf der Bühne wird er von seiner vierköpfigen Band begleitet, um die Originalsongs neu zu interpretieren.
"Alles glänzt" - Das neue Album von Feine Sahne Fischfilet erscheint am 12.05.2023.
Vor fünf Jahren erschien das letzte Album von Feine Sahne Fischfilet, mit dem es die Gruppe aus Mecklenburg-Vorpommern erstmals weit nach vorne auf Platz 3 in die Charts schaffte und im Anschluss das, was man landläufig den "großen Durchbruch" nennt.
Die darauffolgenden Jahre waren sie konstant auf Tour. Feine Sahne Fischfilet nahmen ihre Hörerinnen und Hörer in den Arm, wenn es brenzlig wurde. Und es brannte eigentlich immer. Alles war dabei: Ernüchterung, Suff, Spaß, Agitation, Vernunft, Randale und Exzess. Und weil sich die Band auch immer wieder politisch einmischte und aneckte, ist Ärger bis heute vorprogrammiert und vielfach Dauerzustand. Nazis, AfD und auch lokale und überregionale Rechtsausleger jeglicher Couleur legten der Band immer wieder Steine in den Weg.
Um all diesen Wahnsinn, all diese Ambivalenzen, all die guten und all die schlechten Tage geht es in den Liedern ihres neuen Albums "Alles glänzt", große Songs zwischen Gefühl und Härte. Und auch eine der besonderen Stärken von Feine Sahne Fischfilet kommt auf dem neuen Werk voll zur Geltung: Immer wieder überqueren sie musikalische Grenzen und machen so ihren Uptempo-Punkrock zu einem facettenreichen Hörvergnügen, das nicht nur die Beine, sondern auch die Herzen ihrer Fans bewegen wird. Produziert hat die 12 neuen Lieder von "Alles glänzt" Philipp "Philsen" Hoppen, der u.a. für seine Produzententätigkeiten für Die Ärzte, Kraftklub und K.I.Z bekannt und gefeiert wurde.
"Sad music for happy people - happy music for sad people?
Ran Nir ist in Tel Aviv geboren und aufgewachsen, tourte als Bassist und Gründungsmitglied von Asaf Avidan & The Mojos um die Welt und ließ sich 2014 endgültig in Berlin nieder. Am 26.05. wird er sein zweites Soloalbum via Clouds Hill auf Vinyl veröffentlichen.
Eine wahrhaft israelische Version von Bon Iver, einem erstaunlichen Künstler, der als Bassist in einem Kollektiv begann und sich langsam, aber stetig in einen Solokünstler verwandelte, der sein Herz auf der Zunge trägt. Folk, Rock, Country, Pop, Blues, Elektronik, alles
vermischt - das ist die große Bandbreite an Einflüssen, die seine erhaben bittersüße Musik prägen.
- 01: We're What Separates The Heart From The Heartless
- 02: Impact
- 03: Part Of Me
- 04: Enough Is Enough
- 05: Accessory Children
- 06: Interlude
- 07: Tonight's Entertainment
- 08: We Must Look Like Ants From Up There
- 09: Driving Force
- 10: Searching For The Surface
- 11: This Is More (Re-Recorded Version) (Bonustrack)
- 12: Tear The Walls Down (Bonustrack)
- 13: Compassing Without Compromise (Bonustrack)
- 14: There Is No I In Team (Bonustrack)
Magenta/Black-Smoke Vinyl, limitiert auf 250 Exemplare. Die Metalcore/Screamo-Band Stick to Your Guns wurde 2003 von Sänger Jesse Barnett in Orange County, Kalifornien, gegründet. Die Band, die mit Größen wie Comeback Kid und Protest the Hero verglichen wird, wurde von Sumerian Records-Chef Ash Avildsen entdeckt, der die ohnehin schon angesagte Band auf ein Live-Showcase setzte. Kurz darauf unterschrieb die Band einen Vertrag mit dem Label. Das erste Album der Band, For What It's Worth, wurde 2007 veröffentlicht. Die Band wechselte im Anschluss zum Indie-Metal-Label Century Media, das im Frühjahr 2008 das Nachfolgealbum "Comes from the Heart" veröffentlichte. Comes from the Heart ist die zweite Veröffentlichung der amerikanischen Hardcore-Punk-Band Stick to Your Guns. Das Album erreichte Platz 33 der Billboard's Heatseekers Charts. Diese Vinyl Version enthält 4 Bonustracks, die bisher nur auf einer limitierten CD-Version erhältlich waren.
Zwei klassische Balladen-Coverversionen aus den 80ern auf 7". Levin Goes Lightly aus Stuttgart covern das Iggy/Bowie-Juwel mit Chuzpe und Empfindsamkeit. Und die britische Punkrockband The Members (aktiv zwischen 1976 und 1983 und 2007 wiedervereint) ist am besten bekannt für ihren Song "The Sound Of The Suburbs" mit ihrer großartigen Reggae-gefärbten Ehrerbietung an Kraftwerk.
Nun gibt es mit EYES OF THE GUARDIANS endlich wieder neues Studiomaterial der Thrash-Institution. Aufgenommen, gemixt und gemastert in den Pure Sonic Studios, Langelsheim unter den wachsamen Augen/Ohren von Jost Schlüter machen die Braunschweiger keine Gefangenen. Ben Heber (Bass) sorgt für frischen Wind im Line-up, während Schlagzeuger Till Hartmann seine Truppe in gewohntem Maße kompromisslos nach vorne treibt.
Headshot Gründungsmitglied Olaf Danneberg und der vom Bass zur Gitarre gewechselte Max Hunger schütteln sich ein grandioses Solo nach dem anderen aus dem Ärmel, während Frontfrau Daniela Karrer stimmlich die größte Entwicklung durchgemacht hat. Neben ihren
brutalen Shouts und vereinzelten Grunts („Veins of the earth“)
baut sie auch immer wieder überraschende melodische Passagen ein.
Und so mancher spitzer Schrei aus ihrem Mund dürfte Rob Halford wehmütig an alte Zeiten denken lassen.
Der Opener „One by one“ gibt die Richtung in Sachen Geschwindigkeit und Eingängigkeit vor, das Titelstück geht als
echte Thrash-Hymne durch. „Divide et impera“ glänzt durch
seinen speziellen Ohrwurmcharakter, während der progressive
Rausschmeißer „Invisible“ noch mal die ganze Vielschichtigkeit von Headshot unter Beweis stellt. EYES OF THE GUARDIANS gleicht einer Achterbahnfahrt, zitiert verschiedene Genres und bleibt doch Thrash Metal in Reinkultur.
- 1: Bonito Intro
- 2: Intro Bonito
- 3: Sick Beat
- 4: My Party
- 5: Cat Vs. Dog
- 6: Kero Kero Bonito
- 7: Babies (Are So Strange)
- 8: Bonito Jingle
- 9: Homework
- 10: Pocket Crocodile
- 11: Cat Vs. Dog
- 12: Park Song
- 13: Let's Go To The Forest
- 14: Small Town
- 15: I'd Rather Sleep
Reissue des 2014er Debüt-Mixtapes von Kero Kero Bonito, das zum großen Erfolg innerhalb der Südlondoner Underground-Hyperpop-Szene wurde. Mit seinem Mix aus J-Pop/J-Rap, Dancehall und PC-Game-Musik ebnete 'Intro Bonito' den Aufstieg des Trios von Underground-Glitch-Pop-Zauberern zu einem monumentalen Actin der PC-Musikszene und darüber hinaus, mit einer weltweit treuen Fangemeinde, Festivalauftritten und Kollaborationen mit 100 Gecs, SOPHIE, u.a. Erstmals auf Vinyl. CD mit 13 zusätzlichen Bonustracks und -Remixes.
- A1: In My Heart (Feat Gregory Porter - Resound Nyc Version)
- A2: Extreme Ways (Feat The Temper Trap - Resound Nyc Version)
- A3: South Side (Feat Ricky Wilson - Resound Nyc Version)
- A4: Flower (Find My Baby) (Find My Baby)
- B1: In This World (Feat Nicole Scherzinger, Marisha Wallace - Resound Nyc Version)
- B2: Helpless (Feat Margo Timmins, Damien Jurado - Resound Nyc Version)
- B3: Signs Of Love (Resound Nyc Version)
- B4: The Perfect Life (Feat Ricky Wilson - Resound Nyc Version)
- C1: When It's Cold I'd Like To Die (Feat Pt Banks - Resound Nyc Version)
- C2: Slipping Away (Resound Nyc Version)
- C3: Second Cool Hive (Feat Oum, Sarah Willis - Resound Nyc Version)
- C4: Hyenas (Resound Nyc Version)
- D1: Last Night (Resound Nyc Version)
- D2: Run On (Feat Danielle Ponder, Elijah Ponder - Resound Nyc Version)
- D3: Walk With Me (Feat Lady Blackbird - Resound Nyc Version)
RESOUND NYC - Das neue Album von MOBY! Nach seinem gefeierten Album ”Reprise” (Mai 2021), auf dem unter anderem Kris Kristofferson, Mark Lanegan, Jim James und Skylar Grey zu hören waren, hat Moby nun 15 seiner legendärsten New Yorker Tracks aus den Jahren 1994 bis 2010 neu interpretiert und instrumentiert. Mobys 20. Studioalbum ist nicht nur eine Reflexion über die vielleicht entscheidendste Zeit in seinem Leben, sondern auch über sein einstiges Zuhause, New York City. Dort wurde er geboren, dort nahm seine Karriere ihren Anfang – im Punkrock und als DJ in Underground-Clubs.
»Bevor ich Punkrock für mich entdeckte, war ich im Classic Rock zu Hause«, sagt Moby. »Mein erstes Konzert war 1978 Yes im Madison Square Garden. Es war also mehr als verlockend, sich noch einmal mit meinen Liedern auseinanderzusetzen und zu gucken, ob sie einer traditionelleren, nicht-elektronischen, orchestralen Bearbeitung standhalten.« Begleitet wird Moby auf diesem Album von großartigen Künstlern wie Nicole Scherzinger, Gregory Porter, Ricky Wilson und Amythyst Kiah.
- A1: In My Heart (Feat Gregory Porter - Resound Nyc Version)
- A2: Extreme Ways (Feat The Temper Trap - Resound Nyc Version)
- A3: South Side (Feat Ricky Wilson - Resound Nyc Version)
- A4: Flower (Find My Baby) (Find My Baby)
- B1: In This World (Feat Nicole Scherzinger, Marisha Wallace - Resound Nyc Version)
- B2: Helpless (Feat Margo Timmins, Damien Jurado - Resound Nyc Version)
- B3: Signs Of Love (Resound Nyc Version)
- B4: The Perfect Life (Feat Ricky Wilson - Resound Nyc Version)
- C1: When It's Cold I'd Like To Die (Feat Pt Banks - Resound Nyc Version)
- C2: Slipping Away (Resound Nyc Version)
- C3: Second Cool Hive (Feat Oum, Sarah Willis - Resound Nyc Version)
- C4: Hyenas (Resound Nyc Version)
- D1: Last Night (Resound Nyc Version)
- D2: Run On (Feat Danielle Ponder, Elijah Ponder - Resound Nyc Version)
- D3: Walk With Me (Feat Lady Blackbird - Resound Nyc Version)
RESOUND NYC - Das neue Album von MOBY! Nach seinem gefeierten Album ”Reprise” (Mai 2021), auf dem unter anderem Kris Kristofferson, Mark Lanegan, Jim James und Skylar Grey zu hören waren, hat Moby nun 15 seiner legendärsten New Yorker Tracks aus den Jahren 1994 bis 2010 neu interpretiert und instrumentiert. Mobys 20. Studioalbum ist nicht nur eine Reflexion über die vielleicht entscheidendste Zeit in seinem Leben, sondern auch über sein einstiges Zuhause, New York City. Dort wurde er geboren, dort nahm seine Karriere ihren Anfang – im Punkrock und als DJ in Underground-Clubs.
»Bevor ich Punkrock für mich entdeckte, war ich im Classic Rock zu Hause«, sagt Moby. »Mein erstes Konzert war 1978 Yes im Madison Square Garden. Es war also mehr als verlockend, sich noch einmal mit meinen Liedern auseinanderzusetzen und zu gucken, ob sie einer traditionelleren, nicht-elektronischen, orchestralen Bearbeitung standhalten.« Begleitet wird Moby auf diesem Album von großartigen Künstlern wie Nicole Scherzinger, Gregory Porter, Ricky Wilson und Amythyst Kiah.
VERVE BY REQUEST SERIE: remastert vom analogen Originalband, audiophiles 180-Gramm-Vinyl von Third Man Pressing/Detroit, Gatefold-Sleeve.
Durch die letztjährige Grammy-Nominierung der Jazzharfenistin Brandee Younger sind in jüngster Zeit viele Jazzfans wieder auf das schmale, dafür aber umso erstaulichere Œuvre ihres großen Vorbilds Dorothy Ashby aufmerksam geworden. Ihr wohl exzentristischstes, zugleich aber unglaublich zugängliches Album nahm sie 1970 für Cadet Records auf: “The Rubáiyát Of Dorothy Ashby”. Auf ihm vertonte sie Vierzeiler des persischen Dichters Omar Chayyām (1048-1131), wobei sie auf reizvolle Weise Spiritual Jazz, Funk und Blues mit Elementen asiatischer und afrikanischer Musik verschmolz. Neben ihrer Harfe spielt Ashby hier auch die japanische Koto und sang.
Dorothy Ashbys ”The Rubáiyát Of Dorothy Ashby” erscheint am 12. Mai zeitgleich mit der verschobenen LP Archie Shepp - Kwanza (Verve By Request) 00602448476180.
- A1: Next Episode (Neue Version)
- A2: Lichterloh
- A3: Motherfucker
- A4: Schwule Mädchen
- A5: The Grosser
- A6: O La La
- B1: Ich Hasse Das
- B2: Fast 30 (Feat. Skunk Funk)
- B3: Hier Drinne
- B4: So Richtig Glücklich
- B5: Könnten Sie Mich Kurz Küssen?
- C1: Bring Mich Nach Haus
- C2: Schlechtwetterfront (Feat. Skunk Funk & Ted Dänzen)
- C3: Wär Das Nicht Derbe?
- C4: The Grosser (Weltenraum Dub)
- C5: Tanzverbot (Feat. Bela B)
- D1: Die Bevölkerung Braucht Uns
- D2: Welthit
- D3: Sie
- D4: Das Neuste
- D5: Der Hass (Pt. 2)
- D6: Birgit O (Feat. Die Konrads)
Aus der Fettes Brot-Reissue-Reihe GEBÄCK TO THE FUTURE (2001–2010): die 'Demotape (Bandsalat Edition)' als 2022 Remaster & Design-Update. Mit den Hits 'Schwule Mädchen' & 'The Grosser'. Erweitert um 10 Bonustracks wie 'Tanzverbot', 'Welthit' und dem unveröffentlichten Demo 'Die Bevölkerung braucht uns'. Mit den Stargästen DJ Pauly, Bela B, Memphis Horns, Heinz Strunk, Skunk Funk. Und ohne Ende ungesehene Fotos & brandneue Erinnerungs-Stories von Fettes Brot und allen Beteiligten.
Wiederveröffentlichung des 2018er Albums!
Umse ist ein Kind des Ruhrpotts – und ewig Reisender. Ein Malocher-MC mit langem Atem, der sich endlich auszahlt. Der Top-20-Künstler chartete mit seinen letzten beiden Alben „Kunst für sich“ (#36) und „Haiwanischer Schnee“ (#16), die über die Indie-Institution Jakarta Records erschienen. Für sein neues Album nahm er sich zwei Jahre Zeit, musste Tiefschläge überwinden, um „Durch die Wolkendecke“ gehen zu können. Heute präsentiert er mit „Bescheid“ das erste Video zu seinem neuen Album, das am 28. September erscheint.
In zwei Jahren hat sich einiges angestaut: an Texten und Erfahrungen. So veröffentlichte Umse erst im Mai die 6-Track starke „Flammenwerfer“-EP und nun bereits Ende September ein neues Album. Der Ruhrpott-Rapper, der in einer Tugend-Tradition mit den lokalen Legenden RAGund Too Strong steht und doch nach State of the Art klingt, tourte jahrelang durchs Land und erspielte sich von Konstanz bis Kiel einen exzellenten Ruf als Live-MC.
Über die Jahre hat sich Umse eine loyale Fanbase aufgebaut, die ihn für seine Bodenständigkeit schätzt. Er verkörpert die Werte der alten Schule, vereint Technik und Tiefgang und befriedet mit seinem Neo-Boombap-Entwurf die Rap-Generationen. „Durch Die Wolkendecke“ setzt diesen Weg konsequent fort und zeigt dabei neue Impulse und Perspektiven auf. Der Titel deutet bereits an, dass es düsterer und nachdenklicher zugeht; er steht aber auch sinnbildlich für: „Sky is the limit“.
Dieses Limit ist für den Grown-Man-Rapper noch lange nicht erreicht: Er ist weder hängengebliebener Oldschooler noch gesichtstätowierter Mumble-Rapper, und doch fruchtet sein Scheuklappen-freier, samplelastiger Trademark-Sound im Hier und Jetzt. Mal erinnern die Sing-Sang-Hooks an den frühen 50 Cent, mal an die Crowd-Control-Choruse der Dilated Peoples.
Das Regionale und das Reisen sind zwei Konstanten und Extreme, die sich durch die Karriere von Umse zu ziehen scheinen. Nachdem er sich mit Hofproduzent Deckah für die Produktion von „Hawaianischer Schnee“ in einem Landhaus in der niederländischen Provinz einmietete, flogen sie für „Durch Die Wolkendecke“ bis nach Colorado und Teneriffa. Der Track „Wenn Die Ferne Ruft“ thematisiert dieses Fernweh, das für Umbeck so inspirierend wirkt, mit markanten Lines: „Man tut es wieder, wenn man merkt, das Reisen Wunder bewirkt.“
Der Opener „Bescheid“ ist nur vordergründig ein Representer und offenbart bei genauerem Hinhören reife Reflexionen eines Mittdreißigers. Auf „Mach Das Kleine Groß“ zeigt Umse dialektisches Talent, schließt von dem Großen auf das Kleine, vom Lokalen aufs Globale, von sich als Individuum auf die Gesellschaft und Szene. Das rührende Outro „Jederzeit“ klingt wie eine Art Testament, mit der sich Umse endgültig in den Real-Rap-Analen als eine der wichtigsten Stimmen seiner Generation verewigt.
Umse sagte einmal sinngemäß über die Langlebigkeit von Alben: „Es interessiert keine Sau, wie lange du daran gearbeitet hast, es zählt, wie lange sie rotiert.“ Und eine lange Haltwertszeit hat dieses zeitlose, detailverliebte Werk ganz sicherlich.
- A1: Jein
- A2: Was In Der Zeitung Steht
- A3: Ich Bin Müde
- A4: Erdbeben
- A5: Hamburg Calling
- B1: Der Beste Rapper Ist Offensichtlich Ich
- B2: Amsterdam
- B3: Da Draussen
- B4: An Tagen Wie Diesen
- B5: Man Kann Einen Ehrlichen Mann Nicht Auf Seine Knie Zwingen
- C1: Bettina Superpunk
- C2: Kontrolle
- C3: Trotzdem
- C4: The Grosser
- C5: Emanuela
- D1: Lauterbach
- D2: Können Diese Augen Lügen?
- D3: Falsche Entscheidung
- D4: Schwule Mädchen
- D5: Nordisch By Nature
Was Fettes Brot zwischen 2007 und 2011 mit ihrer Band called 'Das Nervenkostüm' in die Welt jaulten, kann nur in Emoji-Lingo beschrieben werden: fire fire fire. Zu 11t spielten sie sich den Rücken krumm. Festivals, Hallen, Clubs - alles brannten sie ab. Jeden Abend: Monster! Mutationen! Atomkraft, ja bitte! Seinerzeit brachten sie die Beweisbänder direkt auf zwei Live-Alben gleichzeitig heraus. 'Fettes' und 'Brot'. Ein blaues und ein oranges. Wer das hier liest, hält (bald) die auf ein einzelnes Album heruntergekochte Essenz des F/B Twin-Albums in Händen. Alle Hits bis 2010 sind drauf. Neben 'Nordisch by Nature', 'Schwule Mädchen' und 'Bettina' hagelt es Coverversionen von Rio Reiser, The Clash, Steve Miller und Superpunk (der Bonustrack!). Es ist ein Monolith unter allen FB Platten. Eine perfekte Pizza nach Art des Hauses. Abzulegen zwischen Beastie Boys, Dexys, The Specials. Alles Favoriten aus ihrer ewigen, allnächtlichen Tourbus-Disco. Nicht schlecht für ein Live-Album. Dem besten aus der Erde.
Bekannt wurde Jones, der für "seinen rauen, kraftstrotzenden Bariton" (dpa) bekannt ist, als einer der Sänger und Haupt-Songwriter von Durand Jones & The Indications. Sein Solo-Debüt führt Jones nun von dieser hochgradig kollaborativen Band an einen Ort, der weitaus verletzlicher und einzigartiger ist, und bestätigt seinen Platz an der Spitze als modernen Vorreiter der Southern Black Music. Die elf Songs vereinen sich zu einer trotzigen Verkörperung von Jones' ganzem Selbst: Persönlich sowie kulturell, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vereint. Auf der Grundlage von Rock, Folk, Kirchenmusik und R&B erkundet "Wait Til I Get Over" den eigenen Wert und den Glauben durch Liebe, Sehnsucht, Gedichte und Gebete - basierend auf dem Sound Durands eigener Heimat im ländlichen Schwarzen Süden Nordamerikas. Ein Großteil von "Wait Til I Get Over" basiert auf Jones' Beziehung zu seiner Heimatstadt Hillaryville, Louisiana, einer Stadt, die als eine Form der Wiedergutmachung für zuvor versklavte schwarze Amerikaner gegründet wurde. Die Stadt sowie Jones' Reflexionen sind ein Gewirr von Widersprüchen: Die unberührte Schönheit und die zerlumpten Straßen; sein jugendlicher Wunsch, wegzugehen, und sein erwachsener Wunsch, seine Wurzeln zu ehren; die Geschichte der Plantagen und das Auf und Ab der schwarzen Gemeinde, die Hillaryville erst zum Blühen brachte und dann unter ihrer langsamen, systematischen Verwüstung litt. "Lord Have Mercy" die rohe und ungestüme erste Single des Albums, erinnert an den charakteristischen Muscle Shoals-Sounds, der Elemente aus Gospelmusik, Blues, Soul, Rock und Country verbindet. Mitten im Herzen des Südens, wo R&B und Rock'n'Roll aufeinanderprallten.
Orange Vinyl
Die Berliner "Bülowstrasse" wirkt auf den ersten Blick unspektakulär. Ein typischer Schmelztiegel in der Großstadt, irgendwo zwischen Kreuzberg, Charlottenburg und Schöneberg. Doch spätestens mit dem gleichnamigen Album von LEA, welches am 05.05.2023 erscheinen wird, bekommt die Strasse ihren festen Platz in der an musikalischen Anekdoten und Erzählungen so reichen Hauptstadt. Gemeinsam mit ihrem Kreativteam erzählt LEA auf ihrem mittlerweile fünften Studioalbum die Heldenreise einer imaginären Protagonistin aus Westberlin.
Die norwegische Band LEPROUS kehrt mit einer speziellen Tour Edition ihres gefeierten siebten Studioalbums 'Aphelion' zurück. Aufgenommen in drei verschiedenen Studios (Ghost Ward / Schweden, Ocean Sound Recordings / Norwegen und Cederberg Studios / Norwegen), abgemischt von Adam Noble (Placebo, Biffy Clyro, Nothing But Thieves) und gemastert von Robin Schmidt (The 1975, Placebo, The Gaslight Anthem, etc.), stieg 'Aphelion' bei seiner Erstveröffentlichung im Jahr 2021 wie folgt in verschiedene internationale Verkaufscharts ein: Deutschland # 22, Schweiz # 10, Österreich # 24, Niederlande # 31, Spanien # 84 und Finnland # 11, etc. Das limitierte 2CD-Digipak von 'Aphelion (Tour Edition)' enthält die beiden Bonustracks des Albums sowie eine separate, brandneue Live-Bonus-Disc mit 6 Tracks/40 Minuten, die dieses Jahr während der ersten Etappe der 'Aphelion'-Tournee aufgenommen wurden. Die 6 neuen Live-Tracks sind auch separat als Ltd. transp. Light blue LP auf einer 180g Vinyl-Edition mit dem Titel 'Live 2022' erhältlich. Haltet Ausschau nach LEPROUS, die im Februar/März 2023 mit Monuments & Kalandra als Supports in ganz Europa auf große 'Aphelion'-Headliner-Tour gehen werden.
Das Solo Debütalbum einer der wohl einflussreichsten, innovativsten und produktivsten Schlagzeuger zeitgenössischer Musik.
Die 13 Stücke umfassende Sammlung ist das Ergebnis einer 40-jährigen Karriere, in der Lombardo als Mitbegründer von Slayer bekannt wurde, zwei GRAMMY-Awards erhielt und sein Repertoire über alle Genres hinweg erweiterte. Der in Havanna geborene Lombardo arbeitete unter anderem mit Mike Patton und Fantômas zusammen, dem von der Kritik verehrten John Zorn, dem experimentellen Hip-Hop-Künstler DJ Spooky und den wiederauferstandenen Punk-Ikonen The Misfits.
Der Aufnahmeprozess für das filmmusikähnliche 'drum album' hatte ein einfaches Mantra: Schlagzeug musste Schlagzeug sein. Das Anfang 2022 von Lombardos Sohn David A. Lombardo abgemischte, selbst produzierte Album enthält eine große Konzert-Bass Drum, eine Pauke, einen Flügel und eine Schar von Shakern, Maracas, chinesischen und symphonischen Gongs, indianischen Trommeln, Congas, Timbales, Bongos, Batás, Holzblöcken, Djembes, Ibos, Darbukas, Octobans, Cajóns und Becken.




















