Zum ersten Mal auf Vinyl erscheint diese beeindruckende Sammlung von Sessions, die Dusty zwischen 1962
und 1970 für die BBC aufgenommen hat und die ursprünglich 2007 auf CD veröffentlicht wurde.
Die 22 Tracks sind die Session-Aufnahmen, die überlebt haben (die BBC nahm in der Vergangenheit
aus Kostengründen viele Sessions auf) und in guter Klangqualität erhalten geblieben sind. Das Set enthält
drei Titel, die im Juli 1962 als Teil von The Springfields in einem anderen, folkigeren Stil aufgenommen
wurden als ihre späteren Aufnahmen.
Zu den Highlights gehört eine Auswahl ihrer stets makellosen Coverversionen, darunter Stevie Wonders Uptight (Everything’s Alright), The Rascals’ Good Lovin’, Jackie Wilsons R&B-Stomper Higher and Higher
(Your Love Keeps Lifting Me) und der Bee Gees-Klassiker To Love Somebody. Zu den anderen Titeln
gehören BBC-Interpretationen einiger ihrer größten Hits - Wishin’ and Hopin’, Little by Little, You Don’t
Have to Say You Love Me, Son of a Preacher Man und I Just Don’t Know What to with Myself.
Die 2 LPs sind am 8. November auf allen Plattformen erhältlich.
Suche:hab
Up To Here ist das diamantene Debütalbum von The Tragically Hip, das ursprünglich am 8. August 1989
veröffentlicht wurde.
Es enthält einige der beliebtesten Songs der Band: „Blow At High Dough“ und „New Orleans Is Sinking“
- beides Nummer-1-Radio-Singles in Kanada sowie die Fan-Favoriten „Boots Or Hearts“ und „38 Years Old“.
Die erweiterte Neuauflage von Up To Here ist ein Muss für Sammler. Sie wird in Form von vier Doppel-LPSets auf 180g-Vinyl sowie einem Vier-CD-Set und einem Buch, das die Geschichte des Debütalbums dokumentiert, präsentiert. Die Neuauflage enthält ein 2024-Remastering des Originalalbums, eine Aufnahme
von Live at The Misty Moon, dem 1990 für MuchMusic gedrehten Special aus dem The Misty Moon in
Halifax mit begleitendem einstündigen Konzertfilm auf Bluray, sowie die Demos der ursprünglichen Aufnahmesession von 1988. Vier bisher unveröffentlichte Songs, die es nicht auf das Original-Album Up To
Here geschafft haben - „She’s Got What It Takes“, „Get Back Again“, „Rain, Hearts And Fire“ - sind Teil
dieses erweiterten Pakets, das in Atmos neu gemastert wurde.
Erhältlich ab dem 8. November!
- It’ll Be Fine
- What You Told Me
- Who Do You Love
- The Good Kind
- Something About Me Being A Woman
- Relief
- Unlike Anything
- Something Exciting
- I Don’t Mind
- Sister
- Absences
Der Ausdruck von hart erkämpftem Optimismus umschließt The Good Kind, ein Album, das Themen wie Sexualität, Beziehungen, Gemeinschaft und Krankheit erforscht. Die für Our Girl typische Dynamik durchdringt das Album, von schweren Gitarren und aufsteigenden Lead-Linien bis hin zu ohrwurmartigen Refrains und intimen gesanglichen Momenten. Voller Wärme und Ehrlichkeit ist The Good Kind eine Feier der Entschlossenheit – der Entscheidung, sich gegen alle Widerstände dem zu widmen, was zählt.
The Good Kind wurde in den Rockfield Studios aufegenommen und produziert von der Alt-Rock-Legende John Parish (PJ Harvey, Sparklehorse), Fern Ford (The Big Moon, Prima Queen) und Soph Nathan selbst. Für Our Girl spiegelt es den langen und kurvenreichen Weg zu ihrem zweiten Album wider, und die dauerhafte Belohnung für das Vertrauen in den Prozess.
Während des Entstehungsprozesses von The Good Kind haben Our Girl gelernt, sich selbst zu vertrauen, den schwierigeren Weg durchzuhalten und ihn als den einzigen zu erkennen, der es wert ist, gegangen zu werden. Die Entscheidung, dem Sound nachzujagen, den sie wollten, war der ermutigendste Moment ihrer bisherigen Karriere, und es hat sich ausgezahlt: The Good Kind ist ihr bisher selbstbewusstestes, bewegendstes und am besten umgesetztes Werk.
Come Ahead ist das 12. Album von Primal Scream. 11 neue Songs, mit denen Bobby Gillespie sich darauf
vorbereitet, einige der persönlichsten Songs der Bandkarriere zu veröffentlichen.
Der Songwriting-Prozess für Come Ahead begann 2019. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bobby Gillespie noch
keine Ahnung, ob er noch einmal ein Album von Primal Scream machen würde. Zum ersten Mal kamen
die Texte vor der Musik. Die Geschichte kam zuerst. Bobby schrieb allein, mit einer Akustikgitarre. Die
Ideen flossen schnell, in langen Inspirationsschüben. Dieser Prozess, zusammen mit der Ermutigung durch
Produzent David Holmes, bot einen neuen Einstieg. In Zusammenarbeit mit Holmes und Primal ScreamGitarrist Andrew Innes wurden die Come Ahead-Sessions in Belfast, London und Los Angeles durchgeführt.
„Ich bin sehr aufgeregt über dieses Album, so als würde man seine erste Platte machen. Wenn es ein
Gesamtthema für Come Ahead gäbe, wäre es vielleicht ein Konflikt, ob innerlich oder äußerlich. Der Titel
ist ein Begriff aus Glasgow. Wenn jemand droht, mit dir zu kämpfen, sagst du: ‚Komm schon!‘ Es erinnert
an den unbezwingbaren Geist der Glasgower, und das Album selbst vermittelt diese aggressive Haltung und
Zuversicht. Sie haben da oben ein Wort dafür: gallus. ‚Come Ahead‘ ist auch ein ziemlich frecher Titel.“
Bobby Gillespie
- A1: The Springfields - Are We Gonna Be Alright
- A2: Talulah Gosh - Talulah Gosh
- A3: Blueboy - Meet Johnny Rave
- A4: The Flatmates - I Could Be In Heaven
- A5: Primal Scream - Velocity Girl
- A6: The Primitives - Way Behind Me
- A7: The Orchids – I’ve Got A Habit
- A8: Popguns - Waiting For The Winter
- A9: Mccarthy - Should The Bible Be Banned
- B1: The Soup Dragons - Soft As Your Face
- B2: The Darling Buds – Burst
- B3: The Wedding Present – A Million Miles
- B4: 14 Iced Bears – Sure To See
- B5: The Wake - Crush The Flowers
- B6: Even As We Speak - Falling Down The Stairs
- B7: The Pooh Sticks - Indie Pop Ain't Noise Pollution
- B8: Brighter - Does Love Last Forever?
- C1: Heavenly - Over And Over
- C2: Bmx Bandits - I Wanna Fall In Love
- C3: Blake Babies – Look Away
- C4: The Vaselines - Jesus Wants Me For A Sunbeam
- C5: Velocity Girl – Sorry Again
- C6: Milky Wimpshake – Scrabble
- C7: Helen Love - We Love You
- D2: Veronica Falls - Waiting For Something To Happen
- D3: Joanna Gruesome - Do You Really Wanna Know Why Yr Still In Love With Me?
- D4: The Hit Parade - You Didn't Love Me Then
- D5: Allo Darlin' - My Heart Is A Drummer
- D6: The Spook School - Speak When You're Spoken To
- D7: Ribbon Stage – Playing Possum
- D8: The Lost Days - Mess You Made
- D9: The Goon Sax - Boyfriend
- C8: The Pains Of Being Pure At Heart - Young Adult Friction
- D1: Dum Dum Girls - Blank Girl
Black Vinyl[34,41 €]
Two-Piers bringt mit "Come To My World" eine kurze Geschichte und Tauchgang in die Welt des Indie-Pop, von seinen bescheidenen Anfängen in den 1980ern bis zu den vielen grossartigen Bands, die heute die Flagge hochhalten.
"Come To My World" beginnt mit coolen Bands wie Talulah Gosh, The Flatmates, Blueboy, Primal Scream, McCarthy, 14 Iced Bears und The Springfields auf bahnbrechenden DIY-Labels wie Sarah Records, The Subway Organization und Creation. Über die einflussreichen C86-Kassettenjahre gelangen wir zu den kommerzielleren Spät-1980er-Sounds von The Primitives, The Soup Dragons und The Darling Buds. Wir navigieren durch die 1990er mit der unterschätzten Brillianz von Heavenly, der florierenden schottischen Szene mit Acts wie BMX Bandits und The Vaselines, bis zum Durchbruch der Indie-Pop-Sounds von Velocity Girl und Blake Babies in den USA. In den 2000ern brachte die US-Szene exzellente Bands wie Dum Dum Girls und The Pains Of Being Pure At Heart hervor, neben Underground-Acts wie Joanna Gruesome, The Spook School und Veronica Falls. Die Zusammenstellung endet mit einem Blick in die glänzende Zukunft des Indie-Pop mit Künstlern wie The Goon Sax, The Lost Days und Ribbon Stage.
Für Indie-Pop-Liebhaber ist diese Underground-Musik seit fast 40 Jahren eine ständige Quelle der Freude. 2LP mit 34 Tracks. 2CD mit 40 Tracks.
Sie haben die Toten geweckt. Wurden verehrt und angespien. Sind als Sünder ohne Zügel mit ihrem rasend
Herz in den Sængerkrieg gezogen. Und sie folgten nach dem Kunstraub ihrem Kompass zur Sonne: Mit
ihrem packenden Signature-Sound aus modernem Rock und jahrhundertealten Einflüssen haben In Extremo
nicht nur ein eigenes Musikgenre geprägt, sondern sich auch zur wohl bekanntesten und erfolgreichsten
Mittelalter-Rockband der Welt entwickelt, die seit fast drei turbulenten Dekaden ein globales Millionenpublikum in ihren Bann zieht. Nach sieben mit Edelmetall ausgezeichneten Alben (von denen nicht weniger als
vier den 1. Platz der deutschen Longplay-Charts enterten) haben sich die fest aufeinander eingeschworenen
Spielleute nun wieder zusammengefunden, um dunkle Gedanken in ungewissen Zeiten zu vertreiben und
mit „Wolkenschieber“ wieder für neuen Mut, Hoffnung und jede Menge guter Laune zu sorgen!
Der Longplayer präsentiert eine schnell ins Blut gehende Mixtur aus packenden Party- und Trinkliedern,
kämpferischen Freiheitssongs und berührenden Balladen, mit der die Band nun das nächste Kapitel in ihrem
Schaffen aufschlägt. Das neue Album transportiert das, was In Extremo im Jahr 2024 ausgemacht und
wofür sie seit jeher stehen: Für Zusammenhalt, für deutliche Worte und natürlich für jede Menge Energie.
Keshavara tragen prächtige Schnurrbärte, verwegene Kopfbedeckungen und sprechen ein abenteuerliches Patois aus Englisch, Hindi, Deutsch und Gibberish. Auf ihrem neuen Album "III" kreieren die Kölner um den deutsch-indischen Musiker Keshav Purushotham Klänge, wie andere Leute Drinks mixen, nachdem sie schon drei genossen haben: Verwaschener Kraut-Pop und diasporische Dub-not-Dub-Exkursionen werden nach Augenmaß miteinander kombiniert und wild geschüttelt. Zuckersüß mäandernde Melodien, entlehnt einem fantastischen Niemandsland in der Grenzregion zwischen exotischen Library-Kompositionen und psychedelischen Soundtracks, verschmelzen mit den Grooves einer Rhythmusgruppe, die sich auch in den Tonstudios des funky Beirut der Mittsiebziger Zuhause gefühlt hätte. Das Ergebnis sind mit surrealistischem Zuckerrand gekrönte Cocktails mit der Wirkung einer halluzinogenen Götterspeise. Musik, die schillert und flirrt, wie eine Fata Morgana in der Wüste. Keshavara klingen in einem Moment, als hätte Ennio Morricone einen Bollywood-Film vertont, und im nächsten wie ein von Curt Boettcher produzierter Eden-Ahbez-Song, oder - nicht ganz so spinös aber nichts desto weniger fantastisch - als hätten Khruangbin und Sven Wunder endlich ein gemeinsames Album aufgenommen. In den glanzvollsten Momenten fügt sich das alles wie von magischer Hand zusammen und kulminiert dann in Songs wie "Spiegelmann" und "Tableau Vivant" - fantasmorgiastischen Partys voller transkultureller Clashes, die uns Hörer dazu einladen, sie in farbenprächtige Gruppenchoreografien zu überführen.
War das Debüt von Keshavara noch ein Solo- und der Nachfolger "Kabinett der Fantasie" im Kern ein Duo-Album, so sind Keshav Purushotham, Niklas Schneider, Benedikt Filleböck und Christopher Martin mit ihrem selbstproduzierten, schlicht "III" betitelten dritten Album endgültig zu einer vierköpfigen Band zusammengewachsen … und zwar um eine alte Farfisa-Orgel herum, die eines Tages als Geschenk im Proberaum gelandet ist: Ein, auf sämtlichen Songs mal mehr, mal weniger präsentes UFO aus einer Zeit der Slow-Jams, Live-Takes und des exzessiven Space-Echo-Einsatzes. Sein analoges Blubbern und sein wabernder Funk rollt dem warmen, organischen Bandsound den roten Teppich aus, und verpasst ihm einen zärtlichen Schubs Richtung 70er. Erfrischenderweise kommt er dort niemals so richtig an, sondern bleibt immer im Fluss. Denn das eigentliche Ziel der halldurchtränkten Korridore dieses Albums ist stets der Weg, genau genommen der kunstvoll gezimmerte Holzweg, der phantastische Irrpfad. "III" ist eine Reise, auf der Zeiten und Orte keine Fixpunkte sind, sondern austauschbare Koordinaten eines augenzwinkernden Vexierspiels. Da ist es nur folgerichtig über "Indische Götter im Sauerland" zu singen. Dass ungeachtet der Nostalgie, die alle neun Songs durchweht wie ein warmer Mittelmeerwind, niemals Sentimentalität aufkommt, ist nicht zuletzt diesem Humor geschuldet.
Die ätherischen Drones, sanft nuschelnden Akkorde und geisterhaft seufzenden Soundschwaden, die Keyboarder Benedikt Filleböck seiner altersschwachen Farfisa bevorzugt in den ruhigeren Momenten und den Instrumentalnummern des Albums entlockt, bilden einen stimmungsvollen Kontrast zu den beiden anderen Säulen des Keshavara-Sounds: Christopher Martins leichtfüßig hüpfenden Bass-Dreiecken und Keshavs sonnendurchfluteten Gitarren-Ornamenten. Im Zusammenspiel mit Niklas Schneiders crispen Drumbeats entsteht ein Fundament, mit dem die kaleidoskopischen Texturen und Melodien vollständig verschmelzen.
Das Ergebnis ist das bisher homogenste Album des Quartetts. Mit "III" erweisen sich Keshavara als gewiefte Soundalchemisten und Weltenwanderer, als eine softe Macht, deren Stärke sich aus ihrer enormen Musikalität, ihrer Fabulierlust und ihrem surrealistischen Witz speist.
- A1: Human Universe (6 21)
- A2: Jesus Joy Of Man's Desiring (3 26)
- A3: Ground In C Minor (2 41)
- A4: In Paradisum (3 27)
- B1: Nocturne I Pre Rain (3:29)
- B2: Nocturne Ii After Dawn (3:22)
- B3: Nocturne Iii Once In A Blue Moon (3:57)
- B4: Pavane Pour Une Infante Defunte (6 07)
- C1: Nocturne In C Minor (5:44)
- C2: Recollection (4 36)
- C3: Clair De Lune (2 49)
- C4: Solari (2 42)
- D1: Day One" (From Interstellar) (3:18)
- D2: New Birth (3 36)
- D3: Bolero (8 39)
- D4: 7 Variations On Twinkle Twinkle Little Star (3 50)
Auf seinem Sony Classical Debut-Album "Human Universe" zeigt der außergewöhnliche japanische Pianist und Komponist Hayato Sumino seine facettenreichen musikalischen Einflüsse in einer vielfältigen Auswahl an Stücken klassischer Komponisten wie Bach, Händel, Purcell, Chopin, Fauré und Debussy, ikonischer Filmmusik von Hans Zimmer und Ryūichi Sakamoto sowie seinen eigenen Kompositionen und Arrangements.Die Besonderheit an Hayato Suminos Klavierspiel ist sein einzigartiger, souverän-virtuoser Stil, bei dem er eine präzise klassische Technik mit dem feinen Gespür eines Arrangeurs und ausgeprägten Improvisationsfähigkeiten verbindet. So lässt er beständig Eindrücke aus Genres wie dem Jazz oder der Popmusik, in denen er ebenso aktiv ist, in seine fundierten klassischen Interpretationen einfließen."Für `Human Univers' habe ich mich von den antiken Vorstellungen des Universums und dem Zusammenhang zwischen Kunst und Wissenschaft inspirieren lassen. Die alten Griechen glaubten, dass Himmelskörper im Universum Töne aussenden und dass das gesamte Universum Harmonie und Musik erzeugt, die sogenannte 'Musik der Sphären'."Hayato Sumino ist ein außergewöhnliches Phänomen: Bereits als Teenager begeisterte der 1995 in Tokio geborene Pianist und Komponist unter dem Namen "Cateen" mit virtuosen Videos klassischer Klavierdarbietungen und emotionalen Klavierarrangements von Anime- und Games-Soundtracks ein Millionen Publikum bei YouTube. Bis heute hat über 200 Millionen Aufrufe erzielt und über 1,5 Millionen Follower bei YouTube und Instagram gewonnen. Wenngleich Hayato Sumino bereits seit seinem 2. Lebensjahr Klavier spielte und Unterricht erhielt, studierte er bis zu seinem ausgezeichneten Master-Abschluss im Jahr 2020 Informationswissenschaft und -technologie an der Universität Tokio. Noch vor Abschluss seines Studiums gewann er 2018 als Außenseiter völlig überraschend den Grand Prix bei einem der wichtigsten Klavierwettbewerbe Japan - dem PTNA-Wettbewerb. Der Gewinn war der Startpunkt seiner Karriere als professioneller Pianist. Im Anschluss nahm er für ein halbes Jahr Klavierunterricht bei Jean-Marc Luisada in Paris und avancierte seitdem auf einer Welle der Begeisterung zum Klavier-Superstar in Japan. So spielt er am 14. Juli 2024, seinem 29. Geburtstag, ein Klavierrecital vor 14.000 Menschen in der ausverkauften Tokioter Konzerthalle Nippon Budōkan.Internationale Aufmerksamkeit erregte er 2021 beim Internationalen Chopin-Wettbewerb, wo er mit seiner hervorstechenden Interpretationen das Halbfinale erreichte. Im April 2024 feierte Hayato Sumino sein spektakuläres Debüt in der Royal Albert Hall mit seiner Aufführung von Gershwins "Rhapsody in Blue", die sowohl online als auch im Konzertsaal für Aufsehen sorgte. Als Solist tritt er mit zahlreichen Orchestern auf der ganzen Welt auf, darunter die Hamburger Symphoniker, das NHK Symphony Orchestra, das Boston Pops Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra, das Baltimore Symphony Orchestra, das Tokyo Philharmonic Orchestra, das Japan Philharmonic Orchestra und das Polish National Radio Symphony Orchestra. Sein Debüt in der Elbphilharmonie gibt Hayato Sumino im Januar 2025.
The Smile haben ihr neues Album "Cutouts" für den 04.10.2024 angekündigt. Mit "Foreign Spies" und "Zero Sum" sind zugleich zwei neue Tracks erschienen, wobei der Künstler Weirdcore zu letzterem auch ein Video kreiert hat. Bereits erschienen sind "Don"t Get Me Started" und "The Slip", zwei Stücke, die Anfang des Monats als limitierte 12"-Single kurzzeitig weltweit in Plattenläden auftauchten. Thom Yorke, Jonny Greenwood und Tom Skinner haben einige der Songs von "Cutouts" erstmals auf der März-Tour in UK gespielt. Insgesamt enthält das von Sam Petts-Davies produzierte Album, das auf "Wall of Eyes" aus dem Januar und das 2022er-Debüt "A Light For Attracting Attention" folgt, zehn neue Tracks. "Cutouts" wurde zur gleichen Phase wie "Wall Of Eyes" in Oxford und den Abbey Road Studios aufgenommen und enthält String-Arrangements vom London Contemporary Orchestra. Das Artwork von Stanley Donwood und Thom Yorke entstand während der Aufnahmen. "Cutouts" ist bereits das zweite Studioalbum der Band in weniger als einem Jahr. Sein Vorgänger erreichte Platz 4 der deutschen Albumcharts und die Nummer 3 in UK. Thom Yorke veröffentlichte im April außerdem den Score zu Daniele Luchettis Film "Confidenza" und kündigte eine Solotour für Neuseeland, Australien, Singapur und Japan an. Jonny Greenwood arbeitet aktuell am Score zu Paul Thomas Andersons kommenden Film "The Battle of Baktan Cross". Tom Skinner hat das Album "Voices of Bishara Live at mu" veröffentlicht und tourt mit seinen Soloarbeiten im Rahmen internationaler Jazz-Festivals.
Water ripples all around, and echoing sounds stretch out into a shady sub aquatic habitat. Its dark corners slowly burst into view as cresting noises reveal fresh caverns teeming with liquid life. This is Sueños acuáticos, the latest sonic exploration from Lamina, a musical project by French artist, Clarice Calvo-Pinsolle. Built from years of carefully gathered field recordings, the album constructs immersive, detailed soundscapes where watery environments, caves, and forests intertwine with digital manipulations.
Rooted in the myth of the ‘Lamina’, a creature from Basque folklore, the project blends this oral tradition with technology to build a geological myth. The Lamina’s world—a nocturnal ecosystem of water and stone—serves as the foundation for the album’s sound design. Lamina reshapes these natural recordings into something new: stretching, pitching, and layering them to build intricate sound environments that feel simultaneously organic and synthetic. “I transform these sounds much like I would sculpt in ceramics,” explains Calvo-Pinsolle, “by adding, removing material, and imagining landscapes.
Drawing from hydrofeminist and posthuman ideas, particularly those in Astrida Neimanis’ Bodies of Water, the album treats sound like water—shifting, flowing, connecting, and buoying life. Tracks flow into one another without clear boundaries, much like the natural currents they represent. The result is a continuous listening experience, inviting deep focus on texture above melody.
Lamina is exploring the potential of the field recording as a compositional tool. Natural sounds, like trickling water or wind through trees, are processed out of recognition—or cliché. A sense of weightless immersion takes hold as Lamins’a music unfolds, and listeners float freely and choose their own adventure in the Lamina’s home. Less a set of songs than its own evolving environment, Sueños acuáticos (‘Aquatic Dreams’ in English) is a meticulously constructed work in which we can freely float.
Das Geheimnis ist schon seit einer Weile gelüftet: Nach fast neun Jahren Pause sind die schwedischen Prog-Rock-Legenden Beardfish zurück. "Songs For Beating Hearts" ist die erste brandneue Musik von Beardfish seit neun Jahren, aber während sich die vielen magischen Momente entfalten, erscheint es, als wäre die Band nie weg gewesen. "Songs For Beating Hearts" ist ein leuchtendes Zeugnis für die Magie, die entsteht, wenn sich diese vier Musiker zusammentun - mit starken Anklängen an vergangenen Ruhm, aber auch mit einer ganz neuen, wehmütigen Stimmung. Von der verträumten Melancholie des Eröffnungsstücks "Ecotone" und der vertrackten Opulenz des fünfstimmigen "Out In The Open" über den prog-freundlichen Pastoralismus des bittersüßen 11-Minuten-Epos "Beating Hearts" bis hin zum ernüchternden Prog-Noir des abschließenden "Torrential Downpour" haben Beardfish nicht nur ihr bisher stärkstes Werk geschaffen, sondern auch ihr emotionalstes. "Songs For Beating Hearts" wird von Gedanken über Liebe, Verlust, Freundschaft und Endgültigkeit zusammengehalten und ist der Sound von vier Gleichgesinnten, die ihr Herz ausschütten. Ein triumphales Comeback, das niemand hat kommen sehen. "Songs For Beating Hearts" wird als limitiertes CD-Digipak (inkl. Bonustrack), Gatefold 140g LP und als digitales Album erhältlich sein.
- Survivors Remorse
- Predator Phoenix
- A Slow Decay
- Conquistador
- Blind Spot
- The Arduous March
- Blight Privilege
Trans Green/Black Marble Vinyl[30,88 €]
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
- Survivors Remorse
- Predator Phoenix
- A Slow Decay
- Conquistador
- Blind Spot
- The Arduous March
- Blight Privilege
- 8: Banished Bonus Track (Book Edition Only)
Black Vinyl[28,53 €]
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Kenner von Richard Swift wissen, dass sein Katalog umfangreich und phantasievoll ist, vollgepackt mit ebenso vielen ausgefeilten, eiskalten Klassikern wie verrückten Ein-Take-Experimenten. Diese Kleinode kommen in allen Formen und Größen, und während das den Eingefleischten nichts ausmacht, ist der Einstieg in die Musik von Swift für den Neuling schwierig: Wo soll man anfangen? Was kommt in die engere Wahl? Wie viele Crooner? Wie viele wilde Lieder? Vor diesem Hintergrund präsentiert Secretly Canadian "4 Hits & A Miss - The Essential Richard Swift", einen bescheidenen Versuch, die siebenundvierzig Minuten und vierzehn Songs zusammenzutragen, die die Uneingeweihten einführen können. Wenn Sie Richard Swift nicht kennen, lassen Sie sich von dem unvergleichlichen Kevin Morby aufklären: "Es gibt einen alten Pfadfindermythos, von dem ich als Kind gehört habe, dass man eine Kapelle bauen kann, wenn man die richtige Person mitten in den Wald setzt, bewaffnet nur mit einem Schweizer Taschenmesser. Wenn ich an diesen Mythos zurückdenke, denke ich an Richard Swift, der, wenn man ihn mitten im Wald mit einem 10-Dollar-Radio-Shack-Mikrofon absetzte, irgendwie ein Studio bauen konnte und in diesem Studio eine Kapelle des Klangs errichtete. Tatsächlich hat er genau das in seinem eigenen National Freedom Studio mitten in den Wäldern von Oregon getan, in einer Stadt namens Cottage Grove, wo er unzählige Stunden seiner eigenen Musik und der anderer Leute aufgenommen hat. Diese Kapellen des Klangs werden - und ich habe es bereits erlebt - kommende Generationen in Ehrfurcht versetzen und inspirieren, so wie es die Steinkapellen im frühen Europa tun. Beide lassen die Menschen verblüfft zurück und fragen sich: Wie konnte etwas so Massives und Schönes mit so minimalen und archaischen Mitteln gebaut werden - und in Richards Fall so schnell? Nach ihrem Tod scheinen die meisten Künstler endgültig zu ruhen, ihre Kataloge ruhen für immer neben ihnen. Aber Richard scheint aus dem Jenseits rastlos zu sein, und die Arbeit, die er hier unten auf der Erde begonnen hat, geht weiter. Sein letztes Album, The Hex, wurde nur wenige Monate nach seinem frühen Tod im Jahr 2018 veröffentlicht, und jetzt haben wir mit 4 Hits and A Miss eine Sammlung seiner beliebtesten Songs sowie einen neuen, noch nie zuvor gehörten Track "Common Law", aufgenommen um 2012. Ob Gelegenheitsfan oder Swift-Purist, 4 Hits & A Miss ist entweder ein perfekter Startpunkt oder ein Ziel für uns eingefleischte Fans, um wieder einmal etwas Neues zu finden, das uns beeindruckt und inspiriert. Wie ein versteckter Raum in seiner bereits beeindruckenden Kapelle gibt es immer etwas Neues von unserem geliebten Freund und Helden, dem verstorbenen großen Richard Swift, zu entdecken." Viel Spaß!
We welcome Habgud back on Warg Records after his release on our various artists compilation.
The rumbling and driving low end combined with the rhythmic hats in each of the tracks brings out a lively energy. Dominics use of stylistic and funky vocals is
distinctive, adding a sense of ambience to such a powerful style of production.
- Sowilo
- Flight Of The Ravens
- Giantslayer
- Heart Of Stone
- Rivers Of Gold
- Blood Red Sky
- Ratatosk
- Chasing Light
- Heavy Metal Viking
- The Other Son Of Odin
- Berserkir
- Nanna's Fate
- Fimbulvinter
Die schwedischen Power-Metal Schwergewichte BROTHERS OF METAL sind mit ihrem neuen Album „Fimbulvinter“ zurück.
Diese Naturgewalt von einem Album ist vollgepackt mit feurigen & facettenreichen neuen Hits. Auf den 13 brandneuen Songs verschmelzen epische Power-Metal Hymnen mit kernigen Gitarrenriffs, donnernden Schlagzeugsounds & fantastischen Stimmen, die bis nach Valhalla klingen.
4 Jahre sind seit der Veröffentlichung von „Emblas Saga“ vergangen und nun hat das Warten endlich ein Ende, denn ihr neustes Werk „Fimbulvinter“ wird am 01.11.2024 über AFM Records veröffentlicht und führt den steilen Aufstieg der BROTHERS OF METAL unaufhaltsam weiter.
Seit ihrem Debütalbum „Prophecy of Ragnarök“ haben sich BROTHERS OF METAL von einem Geheimtipp zu einer festen Größe entwickelt. Mit „Fimbulvinter“ soll diese einzigartige Power-Metal Saga nun weitergeschrieben werden und wird auf der Release Tour im Winter 2024 gebührend gefeiert.
- Sowilo
- Flight Of The Ravens
- Giantslayer
- Heart Of Stone
- Rivers Of Gold
- Blood Red Sky
- Ratatosk
- Chasing Light
- Heavy Metal Viking
- The Other Son Of Odin
- Berserkir
- Nanna's Fate
- Fimbulvinter
Die schwedischen Power-Metal Schwergewichte BROTHERS OF METAL sind mit ihrem neuen Album „Fimbulvinter“ zurück.
Diese Naturgewalt von einem Album ist vollgepackt mit feurigen & facettenreichen neuen Hits. Auf den 13 brandneuen Songs verschmelzen epische Power-Metal Hymnen mit kernigen Gitarrenriffs, donnernden Schlagzeugsounds & fantastischen Stimmen, die bis nach Valhalla klingen.
4 Jahre sind seit der Veröffentlichung von „Emblas Saga“ vergangen und nun hat das Warten endlich ein Ende, denn ihr neustes Werk „Fimbulvinter“ wird am 01.11.2024 über AFM Records veröffentlicht und führt den steilen Aufstieg der BROTHERS OF METAL unaufhaltsam weiter.
Seit ihrem Debütalbum „Prophecy of Ragnarök“ haben sich BROTHERS OF METAL von einem Geheimtipp zu einer festen Größe entwickelt. Mit „Fimbulvinter“ soll diese einzigartige Power-Metal Saga nun weitergeschrieben werden und wird auf der Release Tour im Winter 2024 gebührend gefeiert.
US Heavy Music Act CANE HILL melden sich endlich mit ihrer neuen, lang ersehnten LP “a piece of n ihrer nunmehr 13-jährigen Karriere haben Cane Hill immer wieder gezeigt, wie musikalisch divers sie sein können. Von Metalcore, über Nu-Metal, Industrial Metal und Alt-Rock ist alles dabei und nun beschenkt das Alt-Metal Quartett um Frontmann Elijah Witt uns mit ihrem neuen Longplayer aus 11 neuen Tracks, darunter die neuesten Singles “The Midnight Sun” und “Fade”.
“Ich habe diesen Song geschrieben, als ich wahnsinnig verliebt in jemanden war. Mittlerweile sind wir uns Fremde, aber ich glaube, hätten wir uns nie getroffen, wäre dieser Song nicht das geworden, was er nun ist. Musik kann so schön ironisch sein”. — Elijah Barnett über “Fade”
- Duke Ellington - Drop Me Off In Harlem 03:48:00
- Duke Ellington - I Let A Song Go Out Of My Heart 03:52:00
- Billy Strayhorn - Lush Life 06:40:00
- Duke Ellington - Come Sunday 04:57:00
- Duke Ellington - In A Mellow Tone 06:02:00
- Billy Strayhorn - Take The "A" Train 04:12:00
- Duke Ellington, Jonny Hodges, Don George, Harry James - I'm Beginning To See The Light 03:53:00
- Duke Ellington - Sophisticated Lady 04:19:00
- Duke Ellington, Don George - Ain't Got Nothing But The Blues 04:38:00
- Duke Ellington - I Got It Bad 06:20:00
- Duke Ellington, Billy Strayhorn - Satin Doll 03:56:00
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
Stuart Nicholson, Musikjournalist und Autor
Die finnische Modern Metal-Band ARCTIS veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debütalbum Arctis über Napalm Records.
ARCTIS ziehen Inspiration aus der mythischen Natur des Nordens und ihren extremen Jahreszeiten, die sie in futuristisches Szenario übertragen. Einen
ebenso großen Spagat machen sie auf der Soundebene, wenn sie Modern Metal gekonnt mit Pop kombinieren und so ein episches und originelles
Klanguniversum erzeugen. Produziert wurde das Debüt von dem mehrfach mit Platin ausgezeichneten Jimmy Westerlund (Sturm und Drang), gemixt
von Stefan Glaumann (Rammstein) und gemastert von dem zweimal Grammy-nominierten Svante Forsbäck (Rammstein).
Mit dieser geballten Expertise als Rückenwind verspricht Arctis die Szene mit frischem Wind aufzuwirbeln, was sie unmittelbar im Anschluss an die
Veröffentlichung auf den Bühnen Europas beweisen werden. Denn ARCTIS haben die Ehre die legendären Metal Cellisten von Apocalyptica auf ihrer
Tour zu begleiten, was ihren Status als Senkrechtstarter unterstreicht.



















