Yodelice braucht keine Einführung: Vom Interpreten zum Komponisten, Regisseur und Musikproduzenten, er ist nicht zu stoppen. Als echter Alleskönner markierte er jahrelang mit seinem 2009 erschienenen Album 'Tree Of Life' seine eigene Geburtsstunde. Nach dem Erfolg dieses Albums (Goldene Schallplatte, dann Platin) veröffentlichte er noch zwei weitere. Nach neun Jahren der Stille, aber gestärkt durch eine Vielzahl von Kooperationen, kehrte der Künstler 2022 mit einem poetischen und introspektiven vierten Album zurück, 'The Circle'. Diese Rückkehr wurde von einer einmaligen Show in der SALLE PLEYEL am 24., 25. und 26. März 2023 begleitet, die ausverkauft war. Dieses Jahr ist der Künstler mit Musik zurück, die voll auf der Höhe der Zeit ist, komplex, mit dunklen Untertönen und einem immensen Durst nach Licht. Wut, Freude und Sinnlichkeit strahlen aus diesem neuen Projekt, das Rock- und Elektroeinflüsse sehr spannend vereint. Der Künstler stürzt uns in eine sanfte, nachdenkliche und filmische Melancholie. Yodelice schreibt, produziert und tritt auf: Seine Tracks erstrecken sich in eine bezaubernde Atmosphäre, in der man die ganze Feinheit seiner Komposition spüren kann, gebadet in einem präzisen Klang. Elektronische Texturen vermischen sich mit analogen und 60er-Jahre-Gitarren, die neue, zeitgenössische Signatur seines fünften Albums!
5 Jahre seit Veröffentlichung ihres 7. Albums "Where The Light Ends" sind nun vergangen und das Warten hat endlich ein Ende. KEITZER sind zurück mit neuem Album, unter dem schmissigen Namen "Pandemonium Humanitas". Die Band nutzte die Zeit und komponierte 9 neue Songs, die den bisherigen Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens darstellen. Keitzer präsentieren, einzigartige, ultrafette, rasende Gitarrenriffs, pure wütende Energie - simply eigenständiger und eingängiger Death Metal versetzt mit Elementen aus dem Black Metal.
"Pandemonium Humanitas" ein musikalischer Wutausbruch par excellence und wurde, wie auch schon das Vorgängeralbum, im Soundlodge Studio unter der Leitung von Jörg Uken, aufgenommen, gemixt und gemastert. Das Albumartwork stammt vom italienischen Maler Paolo Girardi.
In Zusammenarbeit mit Künstlern wie Saul Williams, Mndsgn und Co-Produzent Omari Jazz entstanden, dokumentiert 'Take Off from Mercy' - das neue Album des in Charleston, South Carolina, lebenden Musikers Contour (sein erstes für Label Mexican Summer) - eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart, Tag und Nacht, Verleugnung und gelassene Akzeptanz. Contour (mit bürgerlichem Namen Khari Lucas) stellt sich 'Take Off from Mercy' als ein Epos vor, das in der Dunkelheit der Nacht spielt und in einer diffusen Auflösung endet.
Contours Werk zeugt von einer rastlosen Neugier, die in 'Take Off from Mercy' ihren Höhepunkt findet. Lucas begann als Beatmaker, aber seine Vision hat sich mit Veröffentlichungen wie Onwards!, Love Suite und Weight erweitert und reicht von Sample-getriebenem Soul bis hin zu Coverversionen von Strawberry Switchblade. Auf 'Take Off from Mercy' verzichtet Lucas auf Samples und setzt stattdessen auf gitarrenbetontes Songwriting - ein Schritt, der ihn sofort in eine metaphysische Konversation mit einer langen Reihe von Südstaaten-Songwritern bringt.
Al Jarreau hat immer gesagt, dass er Al Jarreau-Musik singt, und er war wirklich einzigartig: Seine sechs Grammy-Awards und neunzehn Nominierungen als "Bester Sänger" decken nicht weniger als drei Kategorien ab – Jazz, Pop und R&B – mit anderen Worten, musikalische Genres interessierten ihn nicht wirklich. "Musik mag für andere Leute in Kategorien fallen, und ich verstehe das", sagte er, "aber für mich gilt: Wenn ich einen Song mag, muss ich ihn machen, und das war's. Wenn du zu meinen Konzerten kommst, setze ich mich auf deine Schulter und flüstere dir etwas ins Ohr. Ich öffne den Geist und gehe durch viele Türen." Diese Art von reichhaltigen, beschreibenden Bildern beschwört die Höhenflüge der stimmlichen Fantasie herauf, zu denen sein Gesang jederzeit fähig war. Er konnte einen Song plötzlich in neue und unerwartete Richtungen lenken. Er erklärte es immer so: "Wenn es ein Rückgrat für das gibt, was ich tue, dann ist es die Jazz-Umgangssprache."
Musik, Klänge und Rhythmus schienen ihn zu durchströmen, und das war kein Wunder. 1940 in eine musikalische Familie geboren, war er ein überdurchschnittlicher Student und schloss sein Studium mit einem Bachelor of Science in Psychologie und anschließend einem Master in beruflicher Rehabilitation ab. Und doch war die Musik nie weit von ihm entfernt. In den späten 1960er Jahren schloss er sich einem Trio an, das vom Pianisten George Duke geleitet wurde, und arbeitete daran, das Singen zu einer Vollzeitbeschäftigung in Los Angeles zu machen.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ihn Siggi Loch, der damals ein hochkarätiger Manager bei Warner Brothers Records (WEA) war und später ACT Records gründete. "Ich sah Al Jarreau 1974 zum ersten Mal im Troubadour in Los Angeles und war sofort von seiner Stimme und seiner Bühnenpräsenz gefesselt", erinnert er sich. "Am nächsten Tag ging ich zu Mo Ostin, dem Präsidenten der WEA, um ihn davon zu überzeugen, ihn zu unterschreiben." Nach anfänglichen Widerständen erhielt Loch grünes Licht und 1975 erschien Jarreaus Debütalbum für WEA, "We Got By". "Ich habe Al nach Deutschland gebracht, bevor er in den USA Erfolg hatte", fährt Loch fort. "Al trat drei Nächte lang in Hamburg auf und ich schaffte es, Michael Naura, den Chef der Jazzabteilung des NDR, davon zu überzeugen, den dritten Abend für die Live-TV-Übertragung aufzunehmen." Diese Show machte Al über Nacht in Deutschland berühmt, und seitdem hat er immer einen besonderen Platz in den Herzen des deutschen Publikums. "We Got By" gewann den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und seine erste Deutschlandtournee füllte große Konzertsäle.
Es folgte "Glow" (1976), das in Europa erneut gut ankam und einen zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik gewann, in den USA aber nicht so gut ankam: "Das richtete sich an ein 'Smooth Jazz'-Publikum", so Loch. "Es hat Al nicht vor einem Live-Publikum eingefangen. Also bat ich darum, dass seine nächste Veröffentlichung ein Live-Album sein sollte. Mo Ostin stimmte widerwillig zu", und "Look to the Rainbow" wurde in Europa ein Riesenerfolg, "Als es in den USA veröffentlicht wurde, wurde es Al's Durchbruchsalbum und brachte ihm seinen ersten Grammy ein, also ist es wirklich richtig zu sagen, dass seine Karriere vor allem in Deutschland begann!", sagt Loch.
Jarreaus langjährige Zusammenarbeit mit dem NDR veranlasste Jörg Achim Keller, Chefdirigent der NDR Bigband, 2016 eine Zusammenarbeit mit dem Sänger vorzuschlagen: "Eine Produktion mit der Musik von Al und Ellington zu machen, war etwas, was ich schon seit Anfang der 2000er Jahre machen wollte", erinnert er sich. "Die Reaktion von Al war von Anfang an sehr positiv." Jörg bereitete eine Liste von einigen hundert Ellington-Titeln vor, und wie sich Jarreau später erinnerte: "Wir gingen einfach die Liste durch, und es war ein Fall von 'Oh, der funktioniert für mich' und 'Lass uns das als alten Darm-Blues machen – was für mich wichtig war, war, mich in der Musik wiederzufinden und vielleicht eine andere Art von Aussage über Ellington zu machen, damit die Leute die Musik auf eine andere Art und Weise hören konnten. alles, was sie vorher gehört hatten."
Beim Schreiben der Charts achtete Jörg darauf, Jarreaus Herangehensweise an das Material zu respektieren, indem er ihm Raum ließ. Tracks wie "I'm Beginning to See the Light" oder "I Got It Bad (and that Ain't Good)" geben den Solisten der Band ebenfalls Spielraum, um ihr Bestes zu geben. "Das sind hochentwickelte, intelligente Solisten, die mit jedem auf der Welt spielen können", sagte Jarreau. "Sie pushen mich, und ich liebe den Push, und sie lassen mich wie eine echte Sängerin klingen!"
Jarreau und die Band tourten in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 mit der Musik, "Es gab immer noch einige Feinabstimmungen während der Tour, von Konzert zu Konzert", fügte Jörg mit einem Lächeln hinzu. "Er liebte es, diese Balladen zu singen – und jede hatte ein anderes Gefühl. "Am Sonntag" war ihm aber sehr wichtig. Diese Tabelle wurde zweimal überarbeitet, bevor er schließlich damit zufrieden war! Bei einigen Songs entschied er sich für einen reinen Balladenstil – 'I Got It Bad (and that Ain't Good)', einige Melodien wurden in eine Pop/R&B-Tasche gesteckt ('Lush Life', 'Come Sunday') und er liebte das 'Old Gutbucket Blues'-Feeling von 'I Ain't Got Nothing but the Blues'."
Rückblickend auf diese Sessions und Tour sagt Jörg: "Es waren Al's Stil und Persönlichkeit, die alles zusammenhielten. Das Ganze war eine echte Kombination aus der musikalischen Meisterschaft von Jarreau und Ellington – es hat das Publikum in ganz Europa angesprochen, sie liebten das Programm." Dieses Gefühl teilt auch Siggi Loch, der Jarreau mit der NDR Bigband in Paris erwischte: "Es war offensichtlich, dass er es wirklich genoss, diese Musik aufzuführen, und er tat es mit so viel Energie und Emotion, es war eine Freude zu sehen und zu hören. Leider verstarb Al nur wenige Monate später."
In vielerlei Hinsicht schließt sich mit "Ellington" ein Kreis: Es fühlt sich sehr richtig an, dass Jarreaus letztes Album auf ACT veröffentlicht wird, dem Label, das von Siggi Loch gegründet wurde, dessen starkes und unerschütterliches Eintreten für den Sänger ihn ursprünglich auf den Weg zum Superstar brachte. Und die Tatsache, dass es vom NDR und seiner hauseigenen Bigband aufgezeichnet wurde, ist eine passende Erinnerung daran, dass es sich um eben jenen Sender handelte, dessen TV-Sendung Jarreau einst über Nacht in Deutschland berühmt gemacht hatte. Darüber hinaus wurde "Ellington", genau wie "Look to the Rainbow", das Jarreaus internationales Durchbruchsalbum war, auch live aufgenommen. Manchmal gibt es Verbindungsfäden zwischen Ereignissen, die auf den ersten Blick in keinem Zusammenhang zu stehen scheinen, und das Ergebnis erweist sich nicht nur als besonders und magisch, sondern auch bedeutungsvoll und tief berührend. Das ist hier auf jeden Fall der Fall.
Geboren aus dem elementaren Urgrund der Wurzeln des Heavy Metals, von den vom Krieg gezeichneten Industrielandschaften Birminghams bis zu den heruntergekommenen Bars und Kellern Brooklyns, erscheinen Neon Nightmare wie ein Geist in der Nacht, um die Tradition fortzuführen. Beunruhigende Musik für beunruhigte Menschen. Und obwohl es nichts Neues unter der Sonne gibt, gibt es in den Schatten vielleicht doch eine Chance - es sind eben diese Schatten, aus denen "Faded Dream" aus schimmerndem Stahl geformt wurde.
Der Titel sagt alles: "Faded Dream", das Debütalbum von Neon Nightmare, ist eine Synthese aus emotionalen Höhen und Tiefen und einer düsteren, grüblerischen Atmosphäre, die die Sehnsucht nach Vergangenheit weckt, die einst von jugendlichem Drang und Neugier geprägt war. Mit einem Fundament aus großen Riffs, einer erdrückenden Studioproduktion, die in Fantasie und psychedelische Ornamente getaucht ist, und einem dramatischen Sänger, der in der Lage ist, nahtlos zwischen gespenstischen Gothic-Bariton und klassischem Heavy Metal zu wechseln, ist "Faded Dream" ein Mix, in dem sich Doom, Psych, Shoegaze und Alternative Metal auf eine Weise kreuzen, wie man es seit Jahren nicht mehr gehört hat.
"Faded Dream" hat einen unverkennbar satirischen Zug, denn Neon Nightmare vermeiden geschickt die offenkundige Traurigkeit und das selbsternannte ‚Metalband mit Gothic-Tendenzen'-Milieu. Bei aller echten Vorahnung und Konfrontation mit echter Depression verliert sich "Faded Dream" nie im Sumpf oder gibt seine Vorliebe für spannungsgeladene Vergnügungen und heitere Faszination auf. Die heraufbeschworenen Klänge haben im Laufe der Jahrzehnte der Heavy-Metal-Geschichte viele bedeutsame Formen angenommen, und Neon Nightmare sind hier, um diesen Zyklus fortzusetzen.
Geboren aus dem elementaren Urgrund der Wurzeln des Heavy Metals, von den vom Krieg gezeichneten Industrielandschaften Birminghams bis zu den heruntergekommenen Bars und Kellern Brooklyns, erscheinen Neon Nightmare wie ein Geist in der Nacht, um die Tradition fortzuführen. Beunruhigende Musik für beunruhigte Menschen. Und obwohl es nichts Neues unter der Sonne gibt, gibt es in den Schatten vielleicht doch eine Chance - es sind eben diese Schatten, aus denen "Faded Dream" aus schimmerndem Stahl geformt wurde.
Der Titel sagt alles: "Faded Dream", das Debütalbum von Neon Nightmare, ist eine Synthese aus emotionalen Höhen und Tiefen und einer düsteren, grüblerischen Atmosphäre, die die Sehnsucht nach Vergangenheit weckt, die einst von jugendlichem Drang und Neugier geprägt war. Mit einem Fundament aus großen Riffs, einer erdrückenden Studioproduktion, die in Fantasie und psychedelische Ornamente getaucht ist, und einem dramatischen Sänger, der in der Lage ist, nahtlos zwischen gespenstischen Gothic-Bariton und klassischem Heavy Metal zu wechseln, ist "Faded Dream" ein Mix, in dem sich Doom, Psych, Shoegaze und Alternative Metal auf eine Weise kreuzen, wie man es seit Jahren nicht mehr gehört hat.
"Faded Dream" hat einen unverkennbar satirischen Zug, denn Neon Nightmare vermeiden geschickt die offenkundige Traurigkeit und das selbsternannte ‚Metalband mit Gothic-Tendenzen'-Milieu. Bei aller echten Vorahnung und Konfrontation mit echter Depression verliert sich "Faded Dream" nie im Sumpf oder gibt seine Vorliebe für spannungsgeladene Vergnügungen und heitere Faszination auf. Die heraufbeschworenen Klänge haben im Laufe der Jahrzehnte der Heavy-Metal-Geschichte viele bedeutsame Formen angenommen, und Neon Nightmare sind hier, um diesen Zyklus fortzusetzen.
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Wer die turbulente Karriere von Blake Judd und seiner bahnbrechenden Band verfolgt hat, dürfte von harschem Gegenwind kaum überrascht sein. Davon unbeirrt legen NACHTMYSTIUM mit ihrem neunten Studioalbum "Blight Privilege" erneut ein Meisterwerk vor. "Blight Privilege" kann es sogar mit der großen Trilogie von Alben aufnehmen, die Kritiker und Anhänger der amerikanischen Black Metal (USBM) Vorreiter nach wie vor als den Höhepunkt der frühen Karriere betrachten: "Instinct: Decay" (2006), "Assassins: Black Meddle Pt. I" (2008), und "Addicts: Black Meddle Pt. II" (2010). Wie ein infernalischer Scharfschütze trifft jeder Song auf "Blight Privilege" voll ins Schwarze. Die ersehnten und unentbehrlichen finsteren Elemente sind vollzählig vorhanden: Kehlig-raue Gesänge, das aggressive Surren der Gitarren, die in einem eiskalten Feuer brennen, und jene Momente ebenso ekstatischer wie erhabener Schönheit in den ansonsten höllischen Klangwelten. Doch auch jene feinen, aber großartigen Details, die der musikalisch äußerst versierte Judd stets geschickt in seinen schwarzen Klanggewittern versteckt hat, wie etwa Elemente aus Post-Punk und Wave finden sich auf "Blight Privilege". Sogar eine Messerspitze Outlaw Country ist neu hinzugekommen. Auch wenn "Blight Privilege" an die glorreichen Zeiten von NACHTMYSTIUM anknüpft - ist es dennoch kein Schwelgen in Nostalgie, sondern eine zukunftsweisende Fortsetzung und die nächste musikalische Evolutionsstufe der Band. Dieses neunte Album des Amerikaners ist von einer Reife geprägt, die aus harten Erfahrungen und einem brutalen Lernprozess resultiert. Judds ebenso charakteristische wie diabolisch eingängige Melodien sind scharfkantiger als je zuvor und haben nichts von ihrem Biss verloren. Das mag auch damit zu tun haben, dass es das erste Album der USBM-Speerspitze ist, das von Judd in einem rauschfreien Zustand komponiert wurde. "Blight Privilege" ist eine Kampfansage, mit der NACHTMYSTIUM den USBM-Thron vehement einfordern. Dieses Album hat wieder die musikalische Kraft und lyrische Kühnheit, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Liebt oder hasst das Album, aber NACHTMYSTIUM errichten mit "Blight Privilege" zweifellos einen massiven Meilenstein!
Duke Ellingtons Klassiker "Money Jungle", aufgenommen 1962 mit Charles Mingus am Kontrabass und Max Roach am Schlagzeug, gilt als Höhepunkt seines Schaffens, auf dem er traditionellen Jazz mit neuer Avantgarde kombinierte, ohne seinen unnachahmlichen Stil aufzugeben. Die LP erschien auf United Artists und wurde um die Jahrtausendwende von Blue Note als Remastered CD veröffentlicht. Die neue Ausgabe in der Vinyl-Story-Serie (Diggers Factory) erscheint mit einem farbenfroh illustrierten Comicheft samt Biografie von Alain Gerber (in engl. & franz. Sprache).
What if Japanese city pop met no wave? Neither in your wildest dream such occurrence could be real, but let’s make things clear. Frank Chickens could have been possibly forerunners for several famous alternative bands, Cibo Matto on top of all, but sure had a development on their own. Our history began in London, early eighties, art duo Frank Chickens is the original creation of Japanese performers Kazuko Hohki and Kazumi Taguchi. All of a sudden the band debuts with a pair of singles and a full length on Kaz Records, it’s 1984, but could have been easily 1994. Backed by the likes of Steve Beresford (Alterations, The Slits, General Strike, London Improvisers Orchestra), Annie Whitehead (Penguin Cafe Orchestra, Robert Wyatt), Lol Coxhill, Tony Coe and Clive Bell (the top of the cream of the English avantgarde) the band soon became a case in history. Now we have the pleasure – 37 years after its original release – to reissue their second album: Get Chickenized!
The record came out in 1987 on the british label Flying Lecords and showed a different side of the project, with a major focus on the so-called synth wave counterculture, still maintaining a certain avant feel. With original conspirator Steve Beresford still on board, the band was propelled in the studio by another key figure of the London underground: journalist, composer and producer David Toop. Being John Peel’s favorite for a while, the band built a cult following retaining some absurd live performances, well known for their idiosyncratic choreography. Later revamped in the year 2000 - thanks to cult label Ninja Tune – the band enjoyed a second wave of success, with a remix album featuring the likes of Pizzicato 5, Fink and Neotropic. With a cover embellished by the labor of Pere Ubu David Thomas, this second influential album is finally available for your listening pleasure. Here’s your chance to dive deep into this exotic pop extravaganza.
Als Höhepunkt einer bemerkenswerten Reise – vom Busking auf den Straßen Torontos bis hin Auftritten
mit Künstlern wie Orville Peck und Sierra Ferrell – schlägt Albino mit „Our Time In The Sun“ sein nächstes
musikalisches Kapitel auf.
Für die zwölf Songs hat er sich mit Dan Auerbach - Leadsänger der Black Keys, Gründer von Easy Eye
Sound und GRAMMY®-prämierter Produzent - zusammengetan, nachdem dieser zufällig auf Albinos Musik
gestoßen und direkt fasziniert war. In Nashville, wo das Album entstand, stellte Auerbach Albino einigen der
besten Session-Spieler und Songwriter der Stadt vor, darunter Pat McLaughlin (u.a. John Prine, Johnny
Cash).
Albinos Geschichte begann auf einem Bauernhof im ländlichen Ontario. Aus dem Verkauf von Obst und
Gemüse in Toronto wurde schnell das Musizieren auf den Straßen der Stadt und schließlich mitreißende
Live-Shows mit Größen wie Shovels & Rope, St. Paul & The Broken Bones und Shakey Graves in den USA
und Kanada.
Als er die Arbeit an „Our Time In The Sun“ aufnahm, war es das Ziel, diese packende Live-Energie auch im
Studio einzufangen: Das Album besteht aus tief empfundenen Eigenkompositionen, geprägt von cleveren
Wendungen. Albino greift auf die Südstaaten-Psychedelik und den Blues-Rock der 60er Jahre zurück, um
Geschichten über eine gescheiterte Liebe, den Kampf mit der Flasche und ein von der Arbeit bestimmtes
Leben zu erzählen.
Scott Gilmore’s Volume 01, an Analog Synth Gem, Makes Its Vinyl Debut - Pressed at 45RPM for maximum fidelity.
Recorded on a vintage Tascam 388, the LP version of Gilmore’s alluring, easy-going instrumental electronic record arrives in the physical world via In Sheep’s Clothing Hi-Fi Records.
Los Angeles, CA — When the Los Angeles electronic musician and multi-instrumentalist Scott Gilmore recalls the creation of the songs on Volume 01, he describes specific moments of spontaneous inspiration. “I remember sitting at the tape deck, watching the leaves outside the window as they flittered in the sunlight—a moment of stillness that became intertwined with the melody I was recording,” Gilmore recalls, speaking of the track “Song For Cate.”
This sense of simplicity and presence is at the heart of Volume 01, which was recorded entirely on a Tascam 388 using a carefully curated selection of instruments.
Volume 01, an intimate, instinctual album that mixes lo-fi digital rhythms, strummed guitar, and melodic synth layers, is a collection of songs that captures Gilmore’s magnetic fluidity and the spontaneity of his process. Initially released digitally and as a limited edition cassette, Volume 01 is set to be issued on vinyl for the first time by In Sheep’s Clothing Hi-Fi.
The Tascam 388 is a classic mid-1980s analog machine that combines an 8-track reel-to-reel tape recorder with a built-in mixing console. Volume 01 exudes the kind of hazy, nostalgic warmth that only such recorders can provide. For the nine-song album, Gilmore harnessed analog synths including the Arp Odyssey, Yamaha CS-01, Korg DW-8000, Hohner Pianet T, Roland TR 606, and Roland SH 101, as well as bamboo alto saxophone, clarinet, electric guitar, and electric bass.
The album is awash in brief, propellant pieces. At just over four minutes, the relatively epic “Horizon Line” is driven by a three-note snare pattern, a two-note cymbal tap, with a humble bass-line serving as the rudder; Gilmore’s improvised keyboard runs move with an intuitive, conversational glee. The pensive "Shade" sounds like it could be a Penguin Cafe Orchestra demo. Closing track “D. Hareem” runs on a wobbly time signature but with an insistent, determined rhythm that belies genre descriptives. “I prefer to not know what I’m making as I compose,” Gilmore says. “It’s when I can’t clearly define what the music is that it’s then something that I want to put out into the world.”
In hindsight, Volume 01 was a portent. After its 2016 cassette release, Gilmore connected with International Feel, the Balearic imprint run by Marc Barrot, to release the sublime Subtle Vertigo. In 2019, Gilmore’s music caught the attention of Marc Hollander, the experimental composer and founding member of Aksak Maboul, which led to a signing with the Belgian label Crammed Discs. That deal enabled the creation of Gilmore’s solo album Two Roomed Motel and Doctor Fluorescent, a retro-futuristic, Vocoder-heavy 2020 collaboration with Eddie Ruscha V, a.k.a. Secret Circuit). Across these projects, Gilmore’s work has been mentioned in the same sentences as Stereolab, Arthur Russell, Woo, Air, R. Stevie Moore, and others, all of whom have combined synths and non-synths to memorable effect.
With the upcoming vinyl release, Volume 01 will set into wax an enduring set of works, offering listeners the chance to experience analog artistry in its most authentic, tangible form. In Sheep’s Clothing Records is honored to bring Gilmore’s work to vinyl.
Das neue Album der erfahrenen Soul-Funker The Brooks, welche seit Anfang der 2010er Jahre zusammen grooven, ist eine deepe Funk-Soul-Party. Von ihren Anfängen bei Dièse Onze bis hin zu den großen internationalen Bühnen verbinden sie Spielfreude, künstlerische Freiheit und kreative Synergie. Ihre elektrisierende Musik, eine Kreuzung aus Funk, Soul, R'n'B, Afrobeat und Jazz, wird von federnden Rhythmen, extravaganten Bläsern, einfallsreichen Keyboards und betörenden Gitarren angetrieben. Ihr kommendes Album ,Soon As I Can" verspricht, ihre Grooves in neue Höhen zu treiben. Inspiriert von Legenden wie James Brown, Fela Kuti und Herbie Hancock, navigieren The Brooks nahtlos durch Funk, Soul, R'n'B, Afrobeat und Jazz und haben sich einen weltweiten Ruf als unbestreitbare Groove-Maschine erspielt. Die Gruppe ist viel mehr als die Summe ihrer Teile und zelebriert mehr als 50 Jahre afroamerikanische Musikgeschichte und -entwicklung, wobei sie ihre Wurzeln nicht aus den Augen verliert und gleichzeitig in der Gegenwart verankert bleibt.
Erleben Sie die emotionalen Höhen und Tiefen des finalen Films der "Rebuild of Evangelion"-Reihe neu mit Shiro SAGISU's Music from SHIN EVANGELION. Diese exklusive Vinyl-Edition lässt die epische Reise von Shinji, Asuka und Rei in EVANGELION: 3.0+1.0 auf musikalische Weise wieder aufleben und verbindet Sie erneut mit den unvergesslichen Momenten der letzten Schlacht.Das Set besteht aus drei 140g schweren Schallplatten, die in schwarzem Vinyl gepresst wurden. Das hochwertige Trifold-Cover ist nicht nur ein Hingucker, sondern enthält auch persönliche Anmerkungen des Komponisten Shiro SAGISU, die einen Einblick in die Entstehung und Bedeutung der Musik geben. Mit dieser Vinyl-Edition holen Sie sich ein Stück der außergewöhnlichen Welt von Evangelion nach Hause und können die musikalische Untermalung des Films in bester Klangqualität genießen.Ob als Sammlerstück oder um die Atmosphäre des Films erneut zu erleben - diese Vinyl-Ausgabe ist für jeden Evangelion-Fan eine besondere Bereicherung.
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Mit “Unbeschreiblich” begrüßte Die Zeit seinerzeit in einem begeisterten Artikel dieses Album und führte
deskriptiv fort: „Eine hohe, warme Stimme singt zerbrechliche Lieder, Annette Peacock begleitet sich
selbst am Flügel, ein Streichquartett modelliert Klangskulpturen dazu: von der Klassik das Zeitmaß, vom
Jazz das Gefühl, von der Lyrik das Offene, vom Träumen die Stimme“. An Acrobat’s Heart ist hinreißend
schönes Album von einer der geheimnisvollsten, am schwersten fassbaren und schillerndsten Figuren in den
Grenzbereichen des Jazz. Das Album präsentiert die einzigartige Stimme und das Klavierspiel der SingerSongwriterin Annette Peacock, die ihre Eigenkompositionen in Zusammenarbeit mit dem renommierten
Cikada String Quartet darbietet. Im Guardian nannte John Fordham das Album bei Erscheinen „eines der
feinsten, adäquatesten und aufwühlensten Unterfangen die Annette Peacock je geschaffen hat.“ Mit dem
Luminessence-Reissue im 2-LP-Tip-on-Klappcover erscheint das Album erstmals auf Vinyl.
Beside GAS, Studio 1 is probably the most known project within Wolfgang Voigt’s oeuvre. The series, comprising ten vinyl-releases and one CD-compilation, was brought into being in 1995 and is - until today - known as one of the most important conceptual precursors of Minimal Techno.
The formally strict but highly memorable series of ten maxis without individual titles, whose covers only distinguish themselves by the chosen colour gained international attention, even far beyond the techno discourse.
In the context of the latest mammoth project »EARQUAKE – Wolfgang Voigt 1991-1999«, a comprehensive digital new-, respectively initial release of Voigt’s almost entire musical work of the 1990s, there are also some so far unpublished pieces going to be released on vinyl. So is the maxi-single »Studio 1/11 – Schwarz« from 1997, which - in respect of its sound and vision - assimilates seamlessly in the so far known series. A collector’s item.
Studio 1 ist neben GAS das wohl bekanntestes Projekt im Gesamtwerk von Wolfgang Voigt. Die 10 Vinyl-Veröffentlichungen und eine CD-Compilation umfassende Reihe wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen und gilt bis Heute als einer der wichtigsten konzeptionellen Vorläufer des späteren Minimal Techno.
Die formal strenge Serie aus 10 Maxis ohne individuelle Titel, deren Cover sich nur durch die gewählte Farbe unterschieden, erlangte - nicht nur durch den hohen Wiedererkennungswert - internationale Aufmerksamkeit, die weit über den Techno-Diskurs hinaus ging. Im Kontext des aktuellen Mammut-Projektes »EARQUAKE – Wolfgang Voigt 1991-1999«, einer umfassenden digitalen Neu- bzw. Erstveröffentlichung von Voigts nahezu gesamten musikalischen Schaffen der 90er Jahre, werden auch einige bisher unveröffentlichte Stücke auf Vinyl erscheinen. So auch die drei Stücke umfassende Maxi »Studio 1/11 – Schwarz« aus dem Jahr 1997, die sich in Sachen „Sound & Vision“ nahtlos in die bislang bekannte Reihe einfügt. Ein Sammlerstück.
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Gerry Mulligan mit der Night Lights Band auf Europatournee 1959. Das großartige Quartett besteht aus Gerry Mulligan am Baritonsaxophon und Klavier, Art Farmer an der Trompete, Bill Crow am Bass und Dave Bailey am Schlagzeug. Die Band war auf dem Höhepunkt ihres Könnens, und diese atemberaubenden Aufnahmen trugen entscheidend dazu bei, Mulligans Band als eine der angesagtesten Bands jener Zeit zu bestätigen.
In Zusammenarbeit mit dem Swedish National Radio Archive und dem Gerry Mulligan Estate ist es uns gelungen, die Original-Masterbänder im Tresor von Sveriges Radio ausfindig zu machen und sie Kevin Gray zur Verfügung zu stellen, der mit seiner gewohnten Magie beim Mastering und Editing diesen bisher unveröffentlichten Aufnahmen eine unglaubliche klangliche Bandbreite verliehen hat. Das neu gestaltete Cover wurde von Two To Tango entworfen, die regelmäßig mit New Land zusammenarbeiten, und bietet einen großartigen modernistischen Look.
Hergestellt bei Pallas und gedruckt auf 180g Vinyl im Reverse-Board-Sleeve, ist dies eine wichtige Ergänzung für jede Sammlung. Der Baritonsaxophonist Gerry Mulligan war eine wahre Ikone des Jazz und von den 1950er Jahren bis zu seinem Tod 1996 eine der herausragenden Persönlichkeiten der Westcoast-Szene. Mulligan, der vom Downbeat Magazine 42 Jahre in Folge zur Nummer eins auf seinem Instrument gewählt wurde, war einer der wichtigsten Musiker seiner Zeit und ein Aushängeschild, das den Sound des Jazz mitgeprägt hat. Gerry Mulligan spielte sowohl in der Miles Davis Formation der Birth Of The Cool-Ära als auch im pianolosen Quartett mit Chet Baker und war immer an vorderster Front, wenn es darum ging, was in Amerikas einzig wahrer Kunstform angesagt war und ist.
BLIND EGO ist zurück! Der Gitarrist der deutschen Vorzeige-Artrock-Band RPWL Kalle Wallner hat sein Versprechen wahr gemacht und ein neues Album aufgenommen. "The Hunting Party" drückt im Vergleich zu seiner Hauptband RPWL das Pedal deutlich zugunsten von Rock- und Metal-Elementen durch. Seit dem Debut aus dem Jahre 2007 ist der neue Longplayer bereits sein fünftes Studio-Album. Dazu erschien 2017 ein Live-Album und 2022 sein "beinahe-Instrumental"-Album "Voices" unter eigenem Namen. Wallner scheinen die Ideen und die Lust am Produzieren nicht auszugehen - trotz seiner Hauptband RPWL, dem eigenem Label Gentle Art Of Music, seinem Tonstudio und vielen weiteren Projekten als Produzent und Gitarrist. Dabei stand die Tour des letzten Albums 'Preaching To The Choir' unter keinem guten Stern. Für viele Fans waren diese Konzerte im Frühling 2020 die letzten unmittelbar vor dem Corona-Lockdown und für viele Monate die letzten Konzert-Erlebnisse. Zum großartigen Gesamteindruck des Albums trägt neben Wallners außergewöhnlichem und markantem Gitarrenspiel vor allem der talentierte und erstklassige Sänger Kevin Kearns bei. Kearns, der bei seiner eigenen Metalcore-Band Cyant normalerweise ganz andere Töne anschlägt, entpuppt sich als Idealbesetzung: er interpretiert die Songs auf 'The Hunting Party' ganz besonders emotional, nimmt einen durch alle leisen und lauten Passagen mit - mal schnörkellos, mal filigran, aber immer höchst ausdrucksstark und voller Energie strotzend.?Dazu gesellen sich erneut Ausnahme-Drummer Michael Christoph und Wallners langjähriger musikalischer Weggefährte Yogi Lang (RPWL), der dem Album nicht nur als Mitproduzent und Keyboarder seinen Stempel aufdrückt, sondern sich auch für den glasklaren Mix und das Mastering verantwortlich zeigt.
Kevin Kearns führt hier den Hörer atemberaubend durch alle emotionalen Höhen und Tiefen, ehe die Wogen ruhiger werden und der längste Song des Albums mit einen wunderschönen Gitarren-Solo schließt. Nicht zuletzt wegen solcher Soli fällt einem bei Wallner sehr schnell der Vergleich zur Pink Floyd-Ikone David Gilmour ein. Dieser zentrale Song umfasst sehr gut dieses emotionale und abwechslungsreiche Album.
Line-up:
Kalle Wallner - guitars, bass, keyboards, programming
Kevin Kearns - vocals
Yogi Lang - keyboards
Michael Christoph - drums
Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 haben die Londoner High Vis ihre Palette an progressivem Hardcore mit Nuancen von Post-Punk, Brit-Pop, Neopsychedelia und sogar Madchester-Groove verfeinert und einen Mittelweg zwischen Hooks und Wut, Melodien und Moshpits gefunden. Sänger Graham Sayle beschreibt ihr drittes Album Guided Tour als eine Achse der konkurrierenden Kräfte: "Es versucht, eine hoffnungsvolle Platte zu sein, während es gleichzeitig wütend macht." Die Band, die von Schlagzeuger Edward 'Ski' Harper, Bassist Jack Muncaster und den Gitarristen Martin MacNamara und Rob Hammaren komplettiert wird, ist tief in der britischen und irischen DIY-Hardcore-Szene verwurzelt und wird von Rastlosigkeit und rechtschaffener Wut gleichermaßen inspiriert. Sayle sagt: "Jeder kratzt sich, jeder arbeitet die ganze Zeit, und die Vorstellung von Entspannung ist es, sich zu ficken und der Realität zu entgehen. Dieses Album ist eine Flucht vor dieser Realität." Von den ersten Sekunden an, in denen eine Kabinentür zuschlägt, ein Auto aufheult und ein sackartiger Rhythmus zum Leben erweckt wird, klingt Guided Tour wie eine Band, die nach neuen Höhen strebt und vor Energie strotzt. Das Ergebnis der mehrwöchigen Aufnahmen in den Holy Mountain Studios in London mit Produzent Jonah Falco und Tontechniker Stanley Gravett fühlt sich dynamisch und einstudiert an, wie Hymnen, die sich durch Schweiß und Wiederholung in das Gedächtnis der Sinne eingebrannt haben. Harper bringt es auf den Punkt: "Wir hatten eine klare Idee, jeder Moment wurde genutzt. Wenn wir 60 sind, können wir uns vielleicht hinsetzen und einen Schlagzeugsound hinbekommen, aber im Moment geht es darum, die Dinge zu erledigen." Die 11 Songs des Albums umfassen das gesamte Spektrum zeitgenössischer Gitarrenmusik, die durch Erfahrung, Kameradschaft und gesellschaftliche Frustrationen geschärft wurde. Von schwungvollem Streetpunk ("Drop Me Out", "Mob DLA") über schrillen Indie-Spott ("Worth The Wait", "Deserve It") bis hin zu Heavy Alt ("Feeling Bless", "Fill The Gap") und shoegazeartigem Spoken Word ("Untethered") - die Chemie der Gruppe verwandelt jeden Stil in ihre einzigartige Intensität. Sayle setzt sich für diese sich entwickelnde Verschmelzung ein: "Jahrelang hatten wir, die wir aus dem Hardcore kamen, ziemlich klare Grenzen - andere Szenen waren getrennte Welten. Jetzt vermischen sich die Dinge immer mehr, wir schöpfen aus verschiedenen Quellen."
Seit seiner Debüt EP „Same Kind Of Different“ im Jahr 2017 hat Dean Lewis weltweit über 13 Milliarden
Streams und Dutzende von Multiplatin-, Platin- und Gold-Zertifizierungen erhalten.
„The Epilogue“ stellt sowohl den Höhepunkt einer unglaublichen bisherigen Reise als auch einen Vorboten dafür dar, wohin er als nächstes gehen könnte. Dean sagte zu diesem Album, “On this record, I
started to get rawer and more acoustic again. I was trying to rekindle the simplicity of why things worked.
I knew what I wanted to hear, so I embraced what made the first Album special”.
Das Album enthält 12 brandneue Tracks, inklusive der gerade veröffentlichten Single “All I Ever Wanted”
Donald Byrd - Royal Flush
Mit dem Album “Off To The Races” hatte Trompeter Donald Byrd 1959 seinen Höhenflug bei Blue Note
begonnen. Noch mehr Fahrt nahm Byrd auf, als er im Jahr darauf einen jungen Pianisten namens Herbie
Hancock unter seine Fittiche nahm und in sein hervorragend besetztes Quintett holte. Auf dem exzellenten Hardbop-Album “Royal Flush” konnte der Trompeter mit diesem Quintett 1962 all seine Trümpfe
ausspielen.
Das vierte Studioalbum, das Kim Wilde für MCA aufgenommen hat, wird endlich auf opak-orangefarbenem Vinyl neu aufgelegt. Gleich fünf Singles aus 'Love Moves' wurden veröffentlicht - 'It's Here', 'Time', 'Can't Get Enough (Of Your Love)', 'I Can't Say Goodbye' und 'World In Perfect Harmony' - alle mit dem großartigen, voll entwickelten Pop-Sound der späten 80er, den Kim zu ihrem eigenen Markenzeichen gemacht hatte. Zum ersten Mal ergänzt diese Vinyl-Edition von die ursprüngliche Vinyl-Trackliste um zwei herausragende B-Seiten in Form von 'Virtual World' und 'SanjazzMegamix'. Obwohl das Album damals in GB nicht die kommerziellen Höhen seines Vorgängers 'Close' erreichte, war es in ganz Europa ein Hit, insbesondere in Skandinavien.
Fighter V kehren mit ihrem neuen Album "Heart of The Young" zurück und liefern erstklassigen Melodic Rock, der Herzen höher schlagen lässt. Mit kraftvollen Riffs, eingängigen Melodien und markantem Gesang nehmen die fünf Vollblutmusiker ihre Fans auf eine unvergessliche musikalische Reise mit. Die Songs strotzen vor Energie, Emotionen und Leidenschaft, und spiegeln dabei die Entwicklung der Band wieder. "Heart of The Young" ist ein Muss für alle Fans von Bon Jovi, Nestor, Gotthard und Whitesnake.
Geteyes Einflüsse sind vielfältig und spiegeln seine Liebe zum melodischen Sampling wider. Zu seinen Hauptinspirationen gehören so berühmte Acts wie Madlib, J Dilla, Kankick, Hi-Tek, Mo Kolours, Afta1, KNLO und Iman Omari. In Frankreich haben Künstler wie Onra, Astronote und Barrio ebenfalls einen Einfluss auf Geteyes Schaffen gehabt. Das neue Album ,KID" ist der Höhepunkt eines lang erwarteten physischen Projekts mit dem Musiklabel Dooinit. Inspiriert von seiner kürzlichen Vaterschaft, erforscht Geteye eine eklektische Mischung aus Jazz, Soul, Funk und brasilianischer Musik, um einen einzigartigen Vibe zu schaffen. Das Projekt beinhaltet einige starke Kollaborationen mit Künstlern wie ETO und Guilty Simpson, aber es ist der Track ,Deep Fake" mit dem französischen Rapper Mr JL, der Geteye besonders gefällt. Diese Zusammenarbeit ist die Verwirklichung eines künstlerischen Traums und sein Gast wertet das Instrumental auf. Kurzum, ,KID" bietet eine persönliche und kreative musikalische Erfahrung, die die Authentizität und Unschuld der Kindheit einfängt.
Nach ihrem letzten sehr erfolgreichen Album ”Let The Bad Times Roll” in 2021
kündigen die Punkrock-Legenden THE OFFSPRING die Veröffentlichung ihres neuen Albums SUPERCHARGED für den 11. Oktober über Concord Records an.
Frontmann Dexter Holland sprach über die bevorstehende Veröffentlichung von SUPERCHARGED: ”Wir
wollten, dass diese Platte pure Energie hat - vom Anfang bis zum Ende! Deshalb haben wir es SUPERCHARGED genannt. Von den Höhen unserer Hoffnungen bis zu den Tiefen unserer Kämpfe, wir sprechen
auf dieser Platte über alles..
Das Album wurde dieses Mal an drei verschiedenen Orten aufgenommen: Maui, Vancouver und in ihrem
Heimstudio in Huntington Beach, produziert von Bob Rock.
Die erste Single ”Make It All Right” kommt in legendärer Offspring-Manier aus dem Ärmel geschüttelt -
textlich geht es darum, wie es sich anfühlt, seinen ”partner in crime” an seiner Seite zu haben. Die Person,
die dir das Gefühl gibt, dass du alles tun kannst und dir das Vertrauen gibt, dass alles gut wird: ”And you
make it all right, And it’s gonna be fine, We’re like partners in crime, And you make it all right.”
Nach ihrem letzten sehr erfolgreichen Album ”Let The Bad Times Roll” in 2021
kündigen die Punkrock-Legenden THE OFFSPRING die Veröffentlichung ihres neuen Albums SUPERCHARGED für den 11. Oktober über Concord Records an.
Frontmann Dexter Holland sprach über die bevorstehende Veröffentlichung von SUPERCHARGED: ”Wir
wollten, dass diese Platte pure Energie hat - vom Anfang bis zum Ende! Deshalb haben wir es SUPERCHARGED genannt. Von den Höhen unserer Hoffnungen bis zu den Tiefen unserer Kämpfe, wir sprechen
auf dieser Platte über alles..
Das Album wurde dieses Mal an drei verschiedenen Orten aufgenommen: Maui, Vancouver und in ihrem
Heimstudio in Huntington Beach, produziert von Bob Rock.
Die erste Single ”Make It All Right” kommt in legendärer Offspring-Manier aus dem Ärmel geschüttelt -
textlich geht es darum, wie es sich anfühlt, seinen ”partner in crime” an seiner Seite zu haben. Die Person,
die dir das Gefühl gibt, dass du alles tun kannst und dir das Vertrauen gibt, dass alles gut wird: ”And you
make it all right, And it’s gonna be fine, We’re like partners in crime, And you make it all right.”
Vehement reagiert der Trompeter aus Tel Aviv auf den turbulenten Geist einer unruhigen Zeit und führt seine
Band durch eine fünfteilige Suite, die eine ganze Bandbreite an Emotionen durchwandert – abwechselnd
hoffnungsvoll, verzweifelt, erzürnt und zutiefst melancholisch. Die melodische Direktheit des abschließenden
Stücks „The Seventh“, komponiert von Avishai Cohens Teenager-Tochter, bietet einen tröstlichen Kontrast
zur Intensität der Suite. Dazwischen wendet sich Cohen dem eindringlichen Adagio assai aus Ravels GDur-Klavierkonzert zu, das seit langem zu den Höhepunkten des Live-Sets der Gruppe gehört. Ashes to
Gold wurde im November 2023 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen.
Limitierte Edition: weisses Doppel-Vinyl im Klappcover! Leidenschaftlich, anglophil, anachronistisch, maximalistisch und barock, "La Vita Nuova" wurde als eine Elegie der Begierde geschrieben. Nach ihrer Fertigstellung wurde sie zu einer Beschwörung. Aufrichtig und leidenschaftlich hat Maria McKee ganz einfach ein seligmachendes Erwachen erlebt, und in einem Crescendo der Prosa erschließt ihr neues Album "La Vita Nuova" diese Geschichte und skizziert eine bedeutsame und transformative Zeit in ihrem Leben, die vor Jahrzehnten begann, als sie in ihrem Wohnzimmer vorm Kamin mit ihrem älteren Bruder, dem verstorbenen, großen musikalischen Erneuerer Bryan MacLean, Mitbegründer der bahnbrechenden LA-Band Love, sang. Auf dem Weg dorthin war sie Leadsängerin der bahnbrechenden Americana-Band Lone Justice, veröffentlichte eine Reihe stimmungsvoller und eklektischer Solo-Platten, schrieb Chart-Hits, die die Charts toppten, und inspirierte die Hingabe einer treuen kultischen Fangemeinde, bevor sie scheinbar verschwand. Ihr letztes Studioalbum "Late December" wurde 2007 veröffentlicht, seitdem sind dreizehn Jahre vergangen. "La Vita Nuova" ist eine Hommage an Dantes Werk über die unerwiderte Liebe. Obwohl der unbewusste Impuls für die Entstehung dieses Albums darin bestand, den Schock einer der bisher größten persönlichen Herausforderungen für McKee, der Auflösung und Neuerfindung ihrer Ehe, zu verarbeiten, sind die Lieder progressiv und lyrisch dicht. Die Produktion ist orchestral und opernhaft und orientiert sich an McKees Lexikon der Ikonen - John Cale, Scott Walker und David Bowie. Es handelt sich also um ein Werk, das ein hohes Maß an Konzentration erfordert. Man muss vielleicht mehr als einmal zuhören, um sich mit der konfessionellen Erzählung zu verbinden, die im Subtext gehalten wird, und um zu verstehen, dass die "Muse", oder "Beatrice" des Albums innerhalb der Prosazeilen auch ein herzzerreißendes Phantom von McKees jüngerem, idealistischem Selbst ist. Und eine Metapher für die Jugend im Allgemeinen. Das spiegelt sich in den eindringlichen, kaskadenartigen melodischen Klängen der Joni Mitchell, die "I Should Have Looked Away" andeuten, und in der ergreifenden, nostalgischen Wehmut des Titels "Effigy of Salt" wider. McKee ist inzwischen nach London umgezogen. Die Orchesterarrangements des Albums wurden von McKee komponiert und arrangiert, die keine formale klassische Ausbildung hat und keine einzige Note liest. Aber genau das ist die Natur der kreativen Katharsis, die im Allgemeinen mit einem eigenen Willen arbeitet.
Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.
Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.
Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.
Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.
Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.
Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.
Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.
Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.
Die Ostfriesen von der Insel Spiekeroog versinken zum Glück nicht in einem Meer aus abgestandener Nostalgie. Obwohl "God of the Godless" mit der brachialen Kraft tosender Winterstürme und dem oft rauen Charme des Nordseewetters daherkommt, haben die Norddeutschen auch die cineastischen Aspekte ihres Sounds verfeinert, die sie auf dem Vorgängeralbum "Beyond Acheron" (2023) fest etabliert hatten. Auf einem soliden Fundament aus Brutal Death zimmern TEMPLE OF DREAD mit Hilfe von dunklen und schweren Stützbalken, Querstreben aus überraschender Melancholie und sogar einigen 12-Zoll Black Metal Nägeln ihre wuchtigen Songstrukturen. Als Zierelement dient erneut ein Gastbeitrag des INSIDIOUS DISEASE, ASINHELL und ehemaligen MORGOTH Sängers Marc Grewe. Die wuchtige Produktion von "God of the Godless" stammt wie gewohnt von Schlagzeuger Jörg Uken. In dessen renommierter Death Metal Klangschmiede, dem Soundlodge Tonstudio, wurden auch schon zahlreiche Langspieler solcher Szenegrößen wie unter anderen DEW-SCENTED, GOD DETHRONED, OBSCENITY, SUICIDAL ANGELS und WARPATH in Form gehämmert. TEMPLE OF DREAD wurden von Markus Bünnemeyer im Jahr 2017 auf Spiekeroog gegründet, als der Gitarrist den Entschluss fasste, seinen Mordshunger auf mehr Death Metal der alten Schule selbst zu stillen. Ein Jahr später stießen Sänger Jens Finger und Jörg Uken dazu, mit denen Bünnemeyer bereits bei SLAUGHTERDAY aktiv war. Dieses Dreiergespann besteht seitdem unverändert fort. Schon das erste Album "Blood Craving Mantras" (2019) schlug in Death Metal Kreisen hart ein. Die Arbeitstiere ließen in kurzer Folge zwei weitere Erfolgsalben, "World Sacrifice" (2020) und das von der Kritik in höchsten Tönen gefeierte "Hades Unleashed" (2021), auf die Welt los. Während sich das Trio für "Beyond Acheron" (2023) etwas mehr Zeit nahm, sind TEMPLE OF DREAD wieder auf der Überholspur unterwegs. Noch besser: Die Ostfriesen begeistern endlich auch mit Live-Auftritten. Mit "God of the Godless" legen TEMPLE OF DREAD die Messlatte für intelligente Death Metal Brutalität wieder um einige Zentimeter höher auf!
Kreaturen der Nacht sehnen sich in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Post-Punk und New Wave stiegen zu glorreichen Höhen auf und diese epische Erforschung dunkler Klangwelten auf der Basis von harten Gitarren und treibender Elektronik fand auf allen alternativen Tanzflächen statt. Klangvolle Namen wie SISTERS OF MERCY, FIELDS OF THE NEPHILIM, DEPECHE MODE, JOY DIVISION, THE HUMAN LEAGUE, ULTRAVOX und viele andere funkeln noch immer in einem magischen Glanz. Zum Glück sind all die subtile Erotik, elektrisierende Spannung und die düstere musikalische Leidenschaft nicht für alle Zeiten verloren gegangen: Die Rettung naht mit SOROR DOLOROSA auf schwarzen Schwingen. Das vierte Album der Franzosen mit dem vielsagenden Titel "Mond" hat musikalische Reißzähne, die schon beim ersten Durchgang köstliches Klangblut sprudeln lassen. Der klassisch-dunkle Post-Punk findet sich ebenso wieder wie Wave-Elemente und ein überwältigender Drang, die Füße in ekstatischen Tänzen unter dem namensgebenden Mond bewegen zu müssen. Doch SOROR DOLOROSA gehen dabei keineswegs mit abgestandenem Nostalgie-Schlangenöl hausieren. Die nach Paris umgezogenen Veteranen haben das klassische Feeling mit dem massiven Sound des neuen Jahrtausends für einen neuen Höhenflug aufgerüstet. Die Idee, den Mix und das Mastering von "Mond" James Kent anzuvertrauen, erweist sich als hervorragender Schachzug. Der PERTURBATOR-Vordenker hat die üppige Produktion dieses epischen Albums mit einer vibrierenden Power und wohltuenden ätherischen Kühle aufpoliert. Textlich bleiben SOROR DOLOROSA dem seit ihrer Gründung im Jahr 2001 in der südfranzösischen Stadt Toulouse eingeschlagenen Weg treu. Die erstmals mit der "Severance" (2009) Debüt-EP manifestierten dunkel-romantischen und kathartischen Gefühlslandschaften lassen noch immer das Herz der Band schlagen. Die Inspiration für "Mond" stammt unter anderen aus den Federn von Dichtern und Schriftstellern wie William Blake und Edgar Alan Poe.
Die Ostfriesen von der Insel Spiekeroog versinken zum Glück nicht in einem Meer aus abgestandener Nostalgie. Obwohl "God of the Godless" mit der brachialen Kraft tosender Winterstürme und dem oft rauen Charme des Nordseewetters daherkommt, haben die Norddeutschen auch die cineastischen Aspekte ihres Sounds verfeinert, die sie auf dem Vorgängeralbum "Beyond Acheron" (2023) fest etabliert hatten. Auf einem soliden Fundament aus Brutal Death zimmern TEMPLE OF DREAD mit Hilfe von dunklen und schweren Stützbalken, Querstreben aus überraschender Melancholie und sogar einigen 12-Zoll Black Metal Nägeln ihre wuchtigen Songstrukturen. Als Zierelement dient erneut ein Gastbeitrag des INSIDIOUS DISEASE, ASINHELL und ehemaligen MORGOTH Sängers Marc Grewe. Die wuchtige Produktion von "God of the Godless" stammt wie gewohnt von Schlagzeuger Jörg Uken. In dessen renommierter Death Metal Klangschmiede, dem Soundlodge Tonstudio, wurden auch schon zahlreiche Langspieler solcher Szenegrößen wie unter anderen DEW-SCENTED, GOD DETHRONED, OBSCENITY, SUICIDAL ANGELS und WARPATH in Form gehämmert. TEMPLE OF DREAD wurden von Markus Bünnemeyer im Jahr 2017 auf Spiekeroog gegründet, als der Gitarrist den Entschluss fasste, seinen Mordshunger auf mehr Death Metal der alten Schule selbst zu stillen. Ein Jahr später stießen Sänger Jens Finger und Jörg Uken dazu, mit denen Bünnemeyer bereits bei SLAUGHTERDAY aktiv war. Dieses Dreiergespann besteht seitdem unverändert fort. Schon das erste Album "Blood Craving Mantras" (2019) schlug in Death Metal Kreisen hart ein. Die Arbeitstiere ließen in kurzer Folge zwei weitere Erfolgsalben, "World Sacrifice" (2020) und das von der Kritik in höchsten Tönen gefeierte "Hades Unleashed" (2021), auf die Welt los. Während sich das Trio für "Beyond Acheron" (2023) etwas mehr Zeit nahm, sind TEMPLE OF DREAD wieder auf der Überholspur unterwegs. Noch besser: Die Ostfriesen begeistern endlich auch mit Live-Auftritten. Mit "God of the Godless" legen TEMPLE OF DREAD die Messlatte für intelligente Death Metal Brutalität wieder um einige Zentimeter höher auf!
Sergej Rachmaninoff war ein russischer Komponist, Pianist und Dirigent, der für seine gefühlvolle und virtuose Musik bekannt ist. Zu seinen berühmtesten Werken gehören das 2. Klavierkonzert sowie die ergreifend schöne Rhapsodie über ein Thema von Paganini. Trotz persönlicher und politischer Umwälzungen, einschließlich der Emigration nach der Russischen Revolution, behielt Rachmaninoffs Musik ihren ursprünglichen Charakter.
Rachmaninoffs Kunst verkörpert den Höhepunkt der Spätromantik, indem sie technische Brillanz mit tiefer emotionaler Tiefe verbindet. Künstler:innen wie Hélène Grimaud, Nikolai Lugansky, Leif Ove Andsnes und André Previn, die auf dieser Doppel-LP zu hören sind, gehören zu den herausragenden Künstlern für dieses Repertoire.
Sasu Ripatti presents the fourth volume in his "Dancefloor Classics" series with five 10" releases coming throughout 2023. Music for imaginary dancefloors, released on Ripatti's own label "Rajaton".
”Look up, into the light” she said, while the camera shutter clicked. ”Like this? Does it look holy?” His neck felt stiff. Her reply: ”Yes, just like that. What do you mean holy? Like religious? ”No, more like trying to look very far, somewhere beyond what we can see.” ”Okay, stand still, I’m going to come close to you now. The light hits your face great.” click, click, click.
He noticed her fingernails. They were not polished. Natural. Even somewhat rugged, as if something wore out the fingers slightly. What had these hands held besides the camera? What made the edges of her fingernails drift off?
He thought it’s weird to look straight into the camera. The photographer had closed her left eye, the one not looking into the lens. Then it opened, she looked up, perusing the surroundings, then she closed her eye again, then looked up, closed, looking up, very quickly. It all seemed very professional. Maybe she calculated the light, making sure it’s close to perfect. ”What will these photos look like?” – the thought popped into his head briefly. It was liberating to think it wouldn’t matter.
”What’s that song playing?” he asked. ”Wait a sec, Ol’ Dirty Bastard?” she replied. ”Oh yeah, right. But the sample?” ”Hey, could you look up again, like that. No, lower.”
New directions: ”Look out from the window, turn left.” ”My left or yours?” ”Yours, I always try to think from the direction of my model.” How professional! This is a good shoot, so natural. Should I worry about how the photos look like? No, I don’t want to. His thoughts bounced around. What would the story be like? It’s a big newspaper, everyone will read it. Maybe someone drinks coffee and eats a stroopwafel while they do it. Will they place the waffle on top of the mug for a brief while, so that it gets hot and the syrup melts a little? Then it feels wet, and you can bend the cookie.
She broke his train of thought off midway through: ”Now turn right, but look left, and slightly up, but don’t turn your face right.” ”Umm, like this? Sounds like a set of pilates instructions.” she laughed ”You do pilates?” ”Yeah, it’s hard sometimes. Have you tried?” ”No”, she said. ”I’m not good for sports that are done in groups.” ”Yeah, but in pilates you can just be inside your mind, drowning in your private thoughts.”
”What are you thinking in pilates?” she asked, taking more photos. ”Well, mostly just which way is right. And which left.” click, click.
Q&A with Sasu Ripatti:
1) Tell us something about the EP series ”Dancefloor Classics”, what’s the idea and what can we expect?
I’ve been slowly writing these sort of dance music pieces and finally curated them together for a conceptual release. I like to create music for a dancefloor that exists only in my imagination and doesn’t try to suck up to the standardized reality.
2) Your vinyl format is 10” which is quite special (as opposed to LP / 12”). Why did you choose it?
It’s my favourite format, absolutely. The size is perfect, and you can make it sound really good @ 45 rpm. And you still can make great artwork.
3) You seem interested in sampling/repurposing, what does it mean to you as an artist to approach something already existing from a new angle? How does the source material inform you about the approach to take?
I guess i could flip it around and just say I’ve outgrown synths or electronic sounds to a great extend, and having gotten rid off all my synths already good while ago I’ve used samples as my main source material a lot. It’s obvious on this series that i’ve sampled existing music, but I also sample instruments and things in the studio and resample my own library that I have built over the years, it’s quite large. To me the end result matters, not so much how I get there. Once I have something on my keyboard and play around, it’s all an instrument, though with sampling other music it becomes a really interesting and complex one as you’re possibly playing rhythm, but also harmonic content and maybe hooks or whatever, all at once.
I never sample premeditadedly, like listening to records and looking for that mindblowing 3 sec part. I just throw the cards in the air and see what lands where, just full intuition and hopefully zero mind involved, playing tons of stuff, trying things, just recording hours of stuff. Then comes the interesting part to listen to hours of mostly crazy stuff and finding that mindblowing 3 sec part.
4) What is your relationship with the dancefloor (conceptually and/or in experiences / as a performer)?
Very complicated. I have never really felt comfortable on a dancefloor but have always wanted to. There’s something in club music, in theory, that really speaks to me. It has never really materialized for me – speaking mainly from a performer’s point of view who goes to check on a dancefloor for a moment after a concert. I never have DJ’d or felt much interest towards it. But again, I love the idea and concept of DJing. As well as producing music for imaginary DJs. Lately, as in the past 10+ years, I haven’t even performed in any sort of club spaces. So my relationship to the dancefloor is quite removed and reduced, but there’s quite a bit of passion and interest left.
All tracks composed and produced by Sasu Ripatti.
Artwork & photography by Marc Hohmann.
Mastering by Stephan Mathieu for Schwebung Mastering.
Vinyl cut by SST Brueggemann.
Publishing by WARP Music Ltd.
out of Stock
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Leif Vollebekk ist ein Philosophiestudent, der sich zum Troubadour entwickelt hat. Auf dem treffend benannten Album "Revelation" verbindet er Carl Jungs I Ging-Gedanken, Wittgensteins Liebe zur Sprache und die lyrische Poesie von Bob Dylan. Die 11 Tracks, darunter zwei orchestriert-cineastische Versatzstücke, erinnern an die erzählerischen Skills seiner Landsleute Leonard Cohen und Gordon Lightfoot, an den kristallinen Sound der Eagles und den üppigen Pop von Nick Drake und Scott Walker. Das vollendete Werk, organisch, erdig und handgemacht, verwebt Naturthemen zu einer Meditation über das Leben in einer sich ständig verändernden Gegenwart, durchzogen von existenziellen Zweifeln und der Suche nach einer höheren Macht.
The Lumineers veröffentlichen ihr aller erstes Live-Album!
Die zweifach für den GRAMMY® Award nominierte Band aus Colorado meldet sich zurück mit einem
Live-Album ihrer Show aus dem Wrigley Field in Chicago, bei dem ganze 41.000 Zuschauer*innen vor
Ort waren. Nun können auch alle anderen Fans der Band dieses Erlebnis zu Hause erleben und die finale Show der von Kritiker gelobten BRIGHTSIDE World Tour genießen. Zu den Höhepunkten der 25
Live Songs gehören Versionen von Klassikern wie „Ho Hey“, „Stubborn Love“, „Gloria“, „Brightside“ und
der Hit „Ophelia“, sowie beliebte Titel wie „Submarines“, „Sleep On The Floor“ und eine elektrisierende
Interpretation des „Gale Song“ mit dem GRAMMY® Award ausgezeichneten Singer-Songwriter James Bay.
Das Live-Album ist als 3LP erhältlich
Long time in the vaults, soon out in pop heaven: Andrea & Alexander, a handsomely nostalgic pop project by Andrea Noce aka Eva Geist and Alexander Arpeggio. Originally launched in 2014, revitalized in 2023, the project originated as a live set-up consisting of synthesizers, ePects pedals, and analogue drum machines. From there it slowly metamorphosed into a crew of songs with raw minimal-wave grooves and romantically haunting English and German pop lyrics, loosely evoking the aura of Siouxsie Sioux, Gudrun Gut or Nadine Bal. After becoming a live mainstay in the Berlin based underground club Sameheads, they went on a tour through Lithuania and soon after several unfortunate troubles led to the break-up of the band, prompting both Andrea and Alexander to focus on their solo careers. Andrea became Eva Geist and released for various international labels, played live and formed the female duo As Longitude. Alexander founded his own label Eine Welt, took over the management of the renowned underground festival Camp Cosmic and created two musical projects with Cid Hohne, Otto and Aufgang B. Now, years later, almost becoming a Soundcloud corpse some Andrea & Alexander recordings caught the attention of the R.i.O. folks and just seconds later they offer six freshly recorded cuts of Andrea & Alexander tunes that stood the test of time as authentic, soulful pop music. “What are we going to wear for tonight’s party?” Andrea Noce asks in their song “Tiney Party”. The answer is “Loved Up” a musical celebration outfit of six sincere recorded, emotionally accorded songs, who make the dance, give verve a chance, to be there, in that moment of all moments. An album for the listener that likes to dance. In his head, on the local carpet. “Loved Up” humming Andrea & Alexander tunes.
out of Stock
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