Es ist das Jahr 2007. Die Welt gehört dir und der Rest deines Lebens beginnt. DIY ist das Motto der Stunde. Nach dem überbordenden Vorgänger „Geräusch“ wirken die ärzte harmonischer und kompakter denn je zuvor. Genau dieser Moment, er ist perfekt.
Mit „Jazz ist anders“ präsentiert sich die Beste Band der Welt in exzellenter Spiellaune und vervollkommnet das System BelaFarinRod. Es gibt die irre vielen zwingenden Melodien, die elektrischen Gitarren, den Quatsch, das Nachdenken, das Rausbrüllen, die ganz großen und die ganz kleinen Gefühle.
„Lied vom Scheitern“ ist die schmissige Hymne zur Selbstermächtigung, „Niedliches Liebeslied“ hebt das Genre Rodballade auf ein neues Level, „Licht am Ende des Sarges“ probt den Perspektivwechsel zum lustigen Vampir. „Tu das nicht“ ist ultimatives Statement zur Lage der Musikindustrie im beginnenden Breitband-Zeitalter. Und „Junge“ protokolliert nicht nur pedantisch allseits bekannte elterliche Sorgen, sondern schafft auch ohne Versmaß und echte Reime die Aufnahme in den Klassiker-Kanon der deutschen Popmusik.
die ärzte: Jetzt gegen Angst, Hass, Titten und den Wetterbericht. Immer noch ohne Festanstellung und Barry Manilow. Dafür mit Schalala und Schalalu und ein bisschen breit. Und ständig dieser Lärm.
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Tilman offers up his new album ‘The Spirit Continues’ via his own Pleasant Systems this June, comprised of ten original compositions. Since 2008, the German producer Tilman has been honing his craft in House music through numerous EP’s on various respected labels and here we see him deliver his fourth long player. Taking in§uence from 80s NYC protogarage and Nu Groove’s era of deep house Tilman creates a collection of works which encapsulate the essence of his sound and history with House music over the past two decades, embracing a raw yet dreamy aesthetic throughout. Across the ten tracks Tilman employs sturdy, jacking rhythm sections, ethereal atmospherics, bumpy bass lines, shimmering chord sequences, infectious vocals and enchanting top lines culminating in somatic ecstasy.
Max Graef, the trailblazing German producer is back, this time applying his sparkling flair and infectious appeal to the widescreen spectrum of psychedelic, starry-eyed jams of his third album, comfortably nestled into a bean bag in the backroom. Natural Element coincides with the 10th anniversary of his revered debut LP Rivers of the Red Planet, which remains a cherished high watermark for label and artist alike.
Review: Three German instrumental talents - Chris Haertel, David Nesselhauf, Julian Gutjahr - make up The Drawbars, whom together describe their music as 'off jazz'. Following up their prior outing for Basel's BurningSole, on which two instrumental originals stuck out like raw thrums, their latest is an unexpected curveball in the form of a standout rare groove version of Billie Eilish's modern classic 'Bad Guy'. Riffing of its madhouse hooks by way of a watery high electric keyboard part, the essence of the track pairs timely well the Northern-soulful form of breaks, fills and bass jaunts. The B, 'Smokes & Mirrors', returns to OG songwriting and hears electric glisses and portamento synths dance across sultry, incense-filled rhythmatic rooms and navy-noted blueses.
The Kaiju Project is a Japanese inspired jazz group formed by the half Japanese-Austrian pianist Aseo Friesacher. Their initial idea was to bring old folk songs into a new modern context, but in addition to their compositions, this group has found their very own musical direction: a perfect blend of traditional Japanese music and meditative-creative jazz.
Aseo’s composition style is clearly rooted in Jazz, but with the use of traditional Japanese melodic elements and sounds, the music becomes very storytelling and gets a beautiful and mystic character. Also some famous soundtracks from the Ghibli movies and songs by the Japanese singer Hibari Misora, that Aseo has arranged for the band, are included in their repertoire.
The bandleader has had the vision for a long time to create this unique fusion of traditional Japanese music and Jazz in order to bring together the eastern and the western world. In fact, the meaning lies his name A-se-o, “亜為欧“: living for Asia and Europe.
The band went through a couple of changes in their formation but finally resulted in a dream team, featuring two Japanese musicians who bring the authentic sound to the band: Waka Otsu as the vocalist and Fuefuki Kana on Japanese flutes and silver flute. Furthermore there is the highly accomplished and respected ECM artist, drummer and percussionist Joost Lijbaart and the virtuosic and talented bassist Johannes Fend, who make the group complete. So far the Kaiju Project has toured in the Netherlands where most of the band members are based, they have performed in Germany and recorded their first album.
Drei Jahre nach ihrem morbiden Manifest "Limbo", einer bitteren Abrechnung mit der Pandemie und ihren bestialischen Folgen, kehrt Wave-Alchemist Ronny Moorings zurück. Im Gepäck hat er einen schwarzen Blumenstrauß aus Trauergesängen für eine kranke neue Welt, Elegien für einen neuen Status quo, mit dem wir alle leben müssen.
Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung sind CLAN OF XYMOX ein Leuchtfeuer tragischer Eleganz und düsterer Tristesse. Sie sind die unbestrittene, unangefochtene Speerspitze einer Szene, die zuletzt überraschend die Aufmerksamkeit einer viel jüngeren Generation auf sich gezogen hat, die ihre Angst und ihren Schmerz durch Musik wie diese ausdrücken will. Gerne doch! "Exodus" zeugt von diesem Ausnahmestatus und führt das Feld der prosaischen Trauer mit zehn neuen Hymnen von erlesener Nachtschwere an. Das Besteck, welches Ronny Moorings benutzt, mag noch dasselbe sein; das Ergebnis ist ein weiteres Meisterwerk voller sehnsüchtiger Melodien, weltabgewandten Vocals aus den Tiefen der Erde, hallenden Gitarren und hypnotischen Drums, die die Phantome in uns allen zum Mitternachtsschmaus einladen.
Wir tanzen direkt in den Abgrund, will uns dieses Album sagen. Aber wenigstens tanzen wir noch. Denn wenn es nichts mehr gibt, an das man sich wenden kann, wenn alle Hoffnung verloren scheint und die Welt uns unter Fluten biblischen Ausmaßes begräbt, bleibt manchmal nur noch, sich der Musik hinzugeben. Diesem fesselnden Exodus in Richtung Katharsis. Vielleicht ist das der Grund, warum "Exodus" einige der düstersten und niedergeschlagensten Stücke enthält, die Ronny Moorings seit vielen Jahren geschrieben hat. Vielleicht ist das der Grund, warum diese Platte mit den besten Veröffentlichungen von THE CURE mithalten kann. Weil die Zeiten, in denen wir leben, ihn dazu gezwungen haben. Weil es einfach keinen anderen Weg gibt, als all seinen Kummer, seine Wut und seinen Weltschmerz in seine klagende Musik einfließen zu lassen. Nicht, weil die Welt danach eine bessere sein wird. Sondern weil es für ihn die einzige Möglichkeit ist, mit dem brutalen Wahnsinn, den wir Alltag nennen, fertig zu werden.
"Exodus" ist kein Album für Träumer. Es ist aber auch kein Albtraum - trotz der Schatten, die unter der Oberfläche brüten. Es ist ein Tor für all jene, die die Dunkelheit unserer Tage anerkennen und sich dennoch weigern, aufzugeben. Lasst uns also diese nächtlichen Wiegenlieder gemeinsam singen und tanzen, solange wir noch einen Boden dafür haben. Denn das ist alles, was wir im Moment tun können.
Drei Jahre nach ihrem morbiden Manifest "Limbo", einer bitteren Abrechnung mit der Pandemie und ihren bestialischen Folgen, kehrt Wave-Alchemist Ronny Moorings zurück. Im Gepäck hat er einen schwarzen Blumenstrauß aus Trauergesängen für eine kranke neue Welt, Elegien für einen neuen Status quo, mit dem wir alle leben müssen.
Auch 40 Jahre nach ihrer Gründung sind CLAN OF XYMOX ein Leuchtfeuer tragischer Eleganz und düsterer Tristesse. Sie sind die unbestrittene, unangefochtene Speerspitze einer Szene, die zuletzt überraschend die Aufmerksamkeit einer viel jüngeren Generation auf sich gezogen hat, die ihre Angst und ihren Schmerz durch Musik wie diese ausdrücken will. Gerne doch! "Exodus" zeugt von diesem Ausnahmestatus und führt das Feld der prosaischen Trauer mit zehn neuen Hymnen von erlesener Nachtschwere an. Das Besteck, welches Ronny Moorings benutzt, mag noch dasselbe sein; das Ergebnis ist ein weiteres Meisterwerk voller sehnsüchtiger Melodien, weltabgewandten Vocals aus den Tiefen der Erde, hallenden Gitarren und hypnotischen Drums, die die Phantome in uns allen zum Mitternachtsschmaus einladen.
Wir tanzen direkt in den Abgrund, will uns dieses Album sagen. Aber wenigstens tanzen wir noch. Denn wenn es nichts mehr gibt, an das man sich wenden kann, wenn alle Hoffnung verloren scheint und die Welt uns unter Fluten biblischen Ausmaßes begräbt, bleibt manchmal nur noch, sich der Musik hinzugeben. Diesem fesselnden Exodus in Richtung Katharsis. Vielleicht ist das der Grund, warum "Exodus" einige der düstersten und niedergeschlagensten Stücke enthält, die Ronny Moorings seit vielen Jahren geschrieben hat. Vielleicht ist das der Grund, warum diese Platte mit den besten Veröffentlichungen von THE CURE mithalten kann. Weil die Zeiten, in denen wir leben, ihn dazu gezwungen haben. Weil es einfach keinen anderen Weg gibt, als all seinen Kummer, seine Wut und seinen Weltschmerz in seine klagende Musik einfließen zu lassen. Nicht, weil die Welt danach eine bessere sein wird. Sondern weil es für ihn die einzige Möglichkeit ist, mit dem brutalen Wahnsinn, den wir Alltag nennen, fertig zu werden.
"Exodus" ist kein Album für Träumer. Es ist aber auch kein Albtraum - trotz der Schatten, die unter der Oberfläche brüten. Es ist ein Tor für all jene, die die Dunkelheit unserer Tage anerkennen und sich dennoch weigern, aufzugeben. Lasst uns also diese nächtlichen Wiegenlieder gemeinsam singen und tanzen, solange wir noch einen Boden dafür haben. Denn das ist alles, was wir im Moment tun können.
Was haben so unterschiedliche Künstler wie Alexandra, GG Allin und Michael Hutchence gemeinsam? Sie sind alle tot. Und niemand von ihnen starb an Altersschwäche. Was die Menschheit bei einem selbst - in hoffentlich erst vielen Jahren - achselzuckend zur Kenntnis nehmen wird, erschüttert im Falle der Popstars Millionen: Der Tod. Ehrliche Trauer mischt sich mit Sensationslust, der Kontrast zwischen der (mehr oder weniger) fröhlichen, lebensbejahenden, glamourösen Welt der Popmusik und dem unwiderruflichen Ende könnte größer nicht sein. Erschüttert und fasziniert lesen wir die Nachrufe und hören die Musik des oder der Verblichenen ab sofort mit anderen Ohren. Unsterblich sein und trotzdem tot: Diesen Spagat bekommen nur ganz wenige hin. Vor ein paar Jahren veröffentlichte eine medizinische Fachzeitschrift eine Studie, dernach Popstars früher sterben als Krethi und Plethi. Wir haben es geahnt. Aber warum? Weshalb traten Menschen, die unseren Traum lebten, vor ihrer Zeit ab? Wie verzweifelt waren sie in ihren Villen, zwischen den goldenen Schallplatten und den Champagnerflaschen? Haben sie einmal zu oft am Tisch gerochen oder war ein Neider mit Schusswaffe todesursächlich? Welche Dämonen, Manager und/oder Ex-Partner:innen trieben unsere Idole ins ewige Nichts? Und starb Keith Moon tatsächlich an einem Schnitzel und 35 Schlaftabletten? Mit Amy Winehouse, Jim Morrison, Kurt Cobain, Janis Joplin, John Lennon, Nico, Whitney Houston und vielen weiteren.
- Self-Titled
- 50:
- Mindestbestellwert
- Legende Am Glas
- Vintage Store
- Jesus Christ Vertriebsvertretung
- Spätzünder
- Kleiner Cut
- Lass Die Band Auflösen, Aber Vorher Noch Ein Weihnachtsalbum Rausbringen
- Wer Hat Die Telefonnummer Von Bobby Mcferrin?
- Goldstandard
- Spaltung Der Gesellschaft
- Jason Lee Ist Nicht Mehr Bei Scientology
- Heute Im Spamordner!
Cream White Vinyl[20,97 €]
"Von wem ist der Scheiß nochmal?" Irgendwann hat irgendjemand in irgendeiner Kneipe "Akne Kid Joe" verstanden, da lief gerade die UKJ-Version von "Cats In The Cradle". Kurz gelacht, "geiler Bandname!", aber inzwischen halb so witzig. Weil AKJ sind seriös geworden, spielen Sus- & 7-Akkorde, isotonisches Weißbier steht auf dem Hospitality-Rider und so, das passt NULL! Punk war nur ne Phase, Mama wusste es. Akne Kid Joe (die Punk-Band mit dem geilen Bandnamen) klingen so wie die Pixies ganz früher mal. Das hat jedenfalls der Typ von Dog Eat Dog gesagt, und alle aus der Band dachten "cool", auch wenn die Hälfte nur "Where Is My Mind?" kannte, aber "Fight Club" geiler Film! (Und "Doolittle" Riesen-Album, Anm. d. Pixies-Hälfte). Am 07.06.2024 erscheint nun das vierte AKJ-Album mit dem Titel "4 von 5". Vielleicht das vorletzte? Your head will collapse, and there's nothing in it and you'll ask yourself_
SAM MORTON, das musikalische Duo, bestehend aus der Sängerin, Songwriterin und jüngst mit dem BAFTA (dem britischen Äquivalent zum Oscar) ausgezeichneten Schauspielerin und Regisseurin Samantha Morton und dem Musikproduzenten und Co-Songwriter Richard Russell, veröffentlichen ihr gemeinsames Debütalbum. Das Album trägt den Titel "Daffodils & Dirt" und wird am 14. Juni über XL Recordings veröffentlicht. In zwölf atmosphärischen Tracks bauen die beiden eine zutiefst persönliche musikalische Welt auf, die gleichzeitig intim und zart, aber auch kraftvoll und mitunter schroff wirkt. In der teilweise autobiografischen Songfolge bilden Russells spartanische Klanglandschaften das fragile Gerüst für Mortons wunderschönen wie ätherischen Gesang. Unterstützt werden sie dabei von einer Reihe musikalischer Freunde. Darunter Alabaster DePlume, Laura Groves, Jack Peñate und als zusätzliche Sängerin Ali Campbell (bei "Broxtowe Girl"). Obwohl Samantha Morton schon ihr ganzes Leben lang Musik liebt und sich mit ihr beschäftigt, ist dies ihr erstes Projekt als Musikerin überhaupt. Die Zusammenarbeit kam zustande, nachdem sie im Oktober 2020 in der BBC-Sendung "Desert Island Discs" auftrat und Russell zufällig zuhörte. Er war nicht nur von ihrer Songauswahl beeindruckt (einschließlich der gemeinsamen Vorliebe für ein bestimmtes Lied: "I Remember" von Molly Drake), sondern auch von der Art und Weise, wie die Musik ihre Lebenserfahrungen verwebt. Die beiden nahmen Kontakt auf und tauschten Ideen, Skizzen und Gedankenströme aus. Schließlich trafen sie sich Monate später im Studio und begannen eine spontane wie intensive und ergebnisoffene Zusammenarbeit, die sich für beide Künstler als kathartischer musikalischer Prozess erwies. "Daffodils & Dirt" wurde schließlich 2023 fertiggestellt und zeigt, wie es klingt, wenn Sound-Kosmen miteinander zu einer wunderschönen Fusionen verschmelzen. "Daffodils & Dirt" ist digital und als CD, LP und exklusive gelbe Indie-Vinyl erhältlich. Das Cover des Albums zeigt ein Archivfoto des renommierten britisch-amerikanischen Fotografen und bildenden Künstlers Nick Waplington, der das Leben in Nottinghams Broxtowe Estate zur gleichen Zeit dokumentierte, als Morton dort Mitte der 1980er Jahre aufwuchs. Bereits heute erscheint die neue Single "Let"s Walk In The Night" aus dem Album. "Let"s Walk In The Night" ist eine gespenstische, jenseitige Neuinterpretation des britischen Street Soul und wird von einem Video begleitet, bei dem Samantha Morton selbst Regie führte. Das Video wurde auf der jährlichen Goose Fair in Nottingham gedreht und ist das zweite Musikvideo, bei dem Morton Regie geführt hat, nach dem Video zu "Cry Without End", in dem sie auch die Hauptrolle spielte Anfang des Jahres.
SAM MORTON, das musikalische Duo, bestehend aus der Sängerin, Songwriterin und jüngst mit dem BAFTA (dem britischen Äquivalent zum Oscar) ausgezeichneten Schauspielerin und Regisseurin Samantha Morton und dem Musikproduzenten und Co-Songwriter Richard Russell, veröffentlichen ihr gemeinsames Debütalbum. Das Album trägt den Titel "Daffodils & Dirt" und wird am 14. Juni über XL Recordings veröffentlicht. In zwölf atmosphärischen Tracks bauen die beiden eine zutiefst persönliche musikalische Welt auf, die gleichzeitig intim und zart, aber auch kraftvoll und mitunter schroff wirkt. In der teilweise autobiografischen Songfolge bilden Russells spartanische Klanglandschaften das fragile Gerüst für Mortons wunderschönen wie ätherischen Gesang. Unterstützt werden sie dabei von einer Reihe musikalischer Freunde. Darunter Alabaster DePlume, Laura Groves, Jack Peñate und als zusätzliche Sängerin Ali Campbell (bei "Broxtowe Girl"). Obwohl Samantha Morton schon ihr ganzes Leben lang Musik liebt und sich mit ihr beschäftigt, ist dies ihr erstes Projekt als Musikerin überhaupt. Die Zusammenarbeit kam zustande, nachdem sie im Oktober 2020 in der BBC-Sendung "Desert Island Discs" auftrat und Russell zufällig zuhörte. Er war nicht nur von ihrer Songauswahl beeindruckt (einschließlich der gemeinsamen Vorliebe für ein bestimmtes Lied: "I Remember" von Molly Drake), sondern auch von der Art und Weise, wie die Musik ihre Lebenserfahrungen verwebt. Die beiden nahmen Kontakt auf und tauschten Ideen, Skizzen und Gedankenströme aus. Schließlich trafen sie sich Monate später im Studio und begannen eine spontane wie intensive und ergebnisoffene Zusammenarbeit, die sich für beide Künstler als kathartischer musikalischer Prozess erwies. "Daffodils & Dirt" wurde schließlich 2023 fertiggestellt und zeigt, wie es klingt, wenn Sound-Kosmen miteinander zu einer wunderschönen Fusionen verschmelzen. "Daffodils & Dirt" ist digital und als CD, LP und exklusive gelbe Indie-Vinyl erhältlich. Das Cover des Albums zeigt ein Archivfoto des renommierten britisch-amerikanischen Fotografen und bildenden Künstlers Nick Waplington, der das Leben in Nottinghams Broxtowe Estate zur gleichen Zeit dokumentierte, als Morton dort Mitte der 1980er Jahre aufwuchs. Bereits heute erscheint die neue Single "Let"s Walk In The Night" aus dem Album. "Let"s Walk In The Night" ist eine gespenstische, jenseitige Neuinterpretation des britischen Street Soul und wird von einem Video begleitet, bei dem Samantha Morton selbst Regie führte. Das Video wurde auf der jährlichen Goose Fair in Nottingham gedreht und ist das zweite Musikvideo, bei dem Morton Regie geführt hat, nach dem Video zu "Cry Without End", in dem sie auch die Hauptrolle spielte Anfang des Jahres.
"No Friends" ist so etwas wie eine Album gewordene Brieffreundschaft zwischen dem in Hamburg arbeitenden Home-Produzenten Mensing, mit sehr gutem Standing in der Londoner Underground-Szene, und dem roughen Talent des in Miami lebenden ex-New Yorker Rappers siii3eyes. Dabei geht die Rolle des Keno Mensing über die eines Produzenten hinaus. Er fischt aus siii3eyes' Raps und Lyrics die Elemente heraus, die ein Chorus oder Vers sein können und bildet daraus Strukturen, komplexe Puzzles und schliesslich den finalen Track. Alles eingebettet in eine perfekte Balance aus soulig-jazzigem Storytelling-Rap und einer lyrischen Eindringlichkeit und Authentizität, die man sonst eher im Straßenrap verortet. Zwischen den Skits, in denen siii3eyes mit seinem ehemaligen Freund und Mitbewohner spricht (mit dem er sich später überworfen hat, was auch den Titel erklärt), liefern Mensing und er roughe, unmittelbare Einblicke in das Gefühlsleben eines Mannes, der geradezu um sein Leben und seine Selbstverwirklichung rappt.
San Francisco psych-pop legend announces new album, “La Fleur” out June 7th, 2024. Between outside musical projects, pushing past 50 years old and becoming a father for the first time, San Francisco psych-pop legend Kelley Stoltz has spent the past two years steadily writing and recording his 18th album, “La Fleur”. The dazzling 12 song collection will be released in June by Agitated in Europe/UK and Dandy Boy Records in the USA. “La Fleur'' finds Stoltz once again playing nearly all of the instruments on the album- though a new friendship with pop guru Jason Falkner has led to Falkner appearing on two songs, “Hide In A Song” and “Make Believer” respectively. There’s the requisite 60’s meets 80’s pop rock confections that Stoltz favors with a new focus on out front vocals and perhaps a bit shinier production. Pandemic era blues, politics and fatherhood are lyrical touchstones throughout. The album’s first single “Reni’s Car” is the jangle rock lead single based on an actual event of Kelley riding around Manchester in the Stone Roses drummer's car. The accompanying music video was shot (partially) on location. “About Time” marries Twin Peaks synths to Fleetwood Mac and Avalon era Roxy Music in a cautionary tale to Stoltz's young daughter. “Human Events” puts revolutionary prose to a Moody Blues strum that floats off into Osees territory …and do I hear a nod to Gershwin in there? During the 2010’s Kelley played live as a sideman with Rodriguez and Echo & the Bunnymen, as the 2020’s dawned he was invited to support Pavement on their big reunion tour. He’s also been heard playing drums live with Robyn Hitchcock as well as adding sitar to Hitchcock's last two albums. In 2022, Stoltz was championed with a live appearance on Marc Riley’s BBC6 show. As producer, he has recorded the new album by Brigid Dawson formerly of the Ohsees. In my ears, Stoltz rarely does any wrong, and these comparisons are only just that little fruit to get you curious- he is still one of a kind. An under the radar hero to a few, and still after all these great songs, deserving of more. Climb on the bandwagon - as ever it’s quite pleasing here. - GEORGE CLOUD San Francisco, CA 2024
San Francisco psych-pop legend announces new album, “La Fleur” out June 7th, 2024. Between outside musical projects, pushing past 50 years old and becoming a father for the first time, San Francisco psych-pop legend Kelley Stoltz has spent the past two years steadily writing and recording his 18th album, “La Fleur”. The dazzling 12 song collection will be released in June by Agitated in Europe/UK and Dandy Boy Records in the USA. “La Fleur'' finds Stoltz once again playing nearly all of the instruments on the album- though a new friendship with pop guru Jason Falkner has led to Falkner appearing on two songs, “Hide In A Song” and “Make Believer” respectively. There’s the requisite 60’s meets 80’s pop rock confections that Stoltz favors with a new focus on out front vocals and perhaps a bit shinier production. Pandemic era blues, politics and fatherhood are lyrical touchstones throughout. The album’s first single “Reni’s Car” is the jangle rock lead single based on an actual event of Kelley riding around Manchester in the Stone Roses drummer's car. The accompanying music video was shot (partially) on location. “About Time” marries Twin Peaks synths to Fleetwood Mac and Avalon era Roxy Music in a cautionary tale to Stoltz's young daughter. “Human Events” puts revolutionary prose to a Moody Blues strum that floats off into Osees territory …and do I hear a nod to Gershwin in there? During the 2010’s Kelley played live as a sideman with Rodriguez and Echo & the Bunnymen, as the 2020’s dawned he was invited to support Pavement on their big reunion tour. He’s also been heard playing drums live with Robyn Hitchcock as well as adding sitar to Hitchcock's last two albums. In 2022, Stoltz was championed with a live appearance on Marc Riley’s BBC6 show. As producer, he has recorded the new album by Brigid Dawson formerly of the Ohsees. In my ears, Stoltz rarely does any wrong, and these comparisons are only just that little fruit to get you curious- he is still one of a kind. An under the radar hero to a few, and still after all these great songs, deserving of more. Climb on the bandwagon - as ever it’s quite pleasing here. - GEORGE CLOUD San Francisco, CA 2024
Michael Reinboths allererste Veröffentlichung unter seinem Namen. Nach den frühen Beanfield-Produktionen, ca. 20 Remixen (einige davon schlicht als Compost Remixes bezeichnet), mehr als 30 Compilations, einigen 12"s unter verschiedenen Alter Egos und über 30 Jahren Compost Label Betriebsamkeit, fiel die Entscheidung dann doch leicht: Jetzt oder nie!
"Let The Spirit" ist eine kinetische Coverversion eines House-Klassikers, der vor langer Zeit auf Ron Trents legendärem Prescription-Imprint veröffentlicht wurde. Es gibt keine Samples, alles ist selbst programmiert und zusammen mit Jan Krause (Beanfield) produziert. Die Flipside, etwas trippiger "RS6 Avant" in zwei Versionen. Die Cosmic Version lädt dazu ein, über die Landstraße zu schweben (oder in den späten Nachtstunden mit geschlossenen Augen über den Dancefloor). Und da Michael auch gerne schnell fährt, hat er sich entschlossen, die Club Version hinzuzufügen - eine viel energischere Version, die auf der Tanzfläche (und natürlich auf der Autobahn) zu Spitzenzeiten gut funktioniert. Weitere Michael Reinboth-Releases sind für 2024 in der Mache!
Are you ready to hear the best live band of the early ‘70s? We at Real Gone Music have been privileged and proud to release Fanny’s four classic Reprise albums, each a tuneful testament as to why they were the first all- female band signed to a major label. But there has always been a piece missing from the Fanny fable; for while the band hooked up with big-time producers and engineers like Richard Perry, Todd Rundgren, and Geoff Emerick, their studio albums never really were able to capture the sheer excitement they could generate in concert. However, buried away in a vault thousands of miles away from their Los Angeles base there long lay a recording that could make the Fanny myth a reality, one that could provide the emphatic answer as to why these four ladies were the hottest ticket on the Sunset Strip during the early ‘70s. Now, over 50 years later, its time—and their time—has come. Live on Beat-Club ’71-’72 presents the two sets Fanny recorded for the German TV show, mastered by Mike Milchner of Sonic Vision from hi-res mono files taken from the original videotape. Aside from the incendiary and incredibly tight performances, what immediately becomes apparent is that all four of these women were powerhouses in her own right. June Millington’s stringbending Les Paul wizardry, her sister Jean’s driving, melodic bass lines and Janis Joplin-esque vocals, Nickey Barclay’s intricate yet somehow rocking keyboard work, and Alice de Buhr’s precise, piston-like drumming punctuated by ferocious fills—put together Fanny was an overwhelming display of talent, Yet somehow, as these shows reveal, live they were greater than the sum of their parts. That’s why getting these recordings released has long been a crusade for Alice, and why June tells the story in the accompanying liner notes (which feature contributions from June, Jean, and Alice) that the engineer who was assigned to do the transfers of all the Beat-Club material told her that their material was the best in the vault, better even than Hendrix. We are releasing this invaluable archival recording on juicy peach vinyl and on CD with a bonus track of the soundcheck to boot. Essential for a full understanding of ‘70s rock!
Black Vinyl[21,81 €]
Nach ihrem angstgetriebenen, selbstbetitelten Debüt von 2018 und der geradezu eskapistischen Welt des zweiten Albums "On All Fours" (2021) tritt das Trio aus dem Süden Londons, bestehend aus Rosy Jones, Lottie Pendlebury und Holly Mullineaux, im Jahr 2024 in eine neue Ära ein. Gemeinsam mit Co-Produzent John "Spud" Murphy (black midi "Cavalcade", Lankum "False Lankum") ist Goat Girls Ansatz auf "Below the Waste" selbstbewusst und reif, während sie ihren Sinn für spielerische Neugier bewahren. Spuds Wissen, sein Enthusiasmus und seine Geduld haben Goat Girls ambitionierte Ziele im Studio zum Leben erweckt und einen unverwechselbaren Sound erzeugt. Die einzigartige Kombination von Stilen und unorthodoxen Aufnahmemethoden, die mühelos zwischen ausladendem Noise-Rock, delikaten Folk-Experimenten und befriedigendem Synth-Pop hin- und herpendelt, sind der Beweis. Wie eine Collage wurde die Instrumentierung größtenteils während eines 10-tägigen Aufenthalts in Irland in den Hellfire Studios aufgenommen, die im Schatten des berüchtigten Hellfire Clubs liegen. Zusätzliche Streicher (Reuben Kyriakides und Nic Pendlebury), Holzblasinstrumente (Alex McKenzie) und Gesang (einschließlich eines Chors aus Familie und Freunden) wurden den Tracks an verschiedenen Orten hinzugefügt, von einer Scheune in Essex bis zu Goat Girls eigenem Studio in Südlondon. Dieser Luxus an Zeit gab der Band die Freiheit zu produzieren, zu schreiben und zu arrangieren, so dass die Songs ihr volles Potenzial entfalten konnten. Thematisch wird die Absurdität unserer zunehmend dystopischeren Umwelt durch den entwaffnenden Realismus von Lotties Texten entlarvt, die oft das Surreale und das schmerzlich Erfahrbare nebeneinanderstellen. Wenn man einen tieferen Blick in die Lyrics wirft, kommen die Dinge zum Vorschein, die man im Leben schätzen sollte - die Schönheit und Freude, nach der diese Platte strebt. Es besteht kein Zweifel daran, dass "Below the Waste" das bisher größte Album von Goat Girl ist und gleichzeitig ihr kraftvollstes und authentischstes Statement geworden ist.
Nachpressung/Neuauflage des ausverkauften SMILE-Debuts vom letzten Jahr! Neue Vinylfarbe ist Solid Yellow, als Extra oben drauf gibt es ein 20seitiges, von Sängerin Rubee Feagan gestlatetes SMILE-Zine! SMILE zeigen mit ihrem hervorragenden Debut PRICE OF PROGRESS leichtfüßig auf, dass Post Punk im Jahre 2023 noch immer erfrischend klingen kann. Sie nehmen ihre Referenzen nicht als Dogma, bleiben experimentell, eigensinnig. Erzählerisch, eingängig, rough und anschmiegsam verschmelzen dabei die feinsinnigen, poetischen Beobachtungen von Sängerin Rubee True Fegan (USA) mit dem versierten Sound einer Band, die von Produzent Olaf Opal genau dahin gebracht wurde, wo sie hingehört: an den Startblock innovativer, kluger und sinnlicher Gitarrenmusik. In PRICE OF PROGRESS manifestiert sich das Zusammenspiel aus musikalischem Sturm und Drang und der Reife einer reflektierten Erzählperspektive. Was hier entstanden ist, klingt nun, 2023, in seiner jugendlichen Frische durchaus nach einem Debut - gleichzeitig aber nach dem Werk einer erfahrenen, über lange Zeit gewachsenen Band. Nur deutsch klingt es nicht, was sicher im Wesen von Sängerin Rubees True Fegans Heimat Albuquerque (New Mexico) begründet liegt, gleichsam aber in der Vielseitigkeit, die sich SMILE erlauben - und ihrer einhergehenden Virtuosität an den Instrumenten. SMILE versuchen sich dabei - einem Post-Punk britischer Machart folgend - durchaus in homogener Geradlinigkeit (Herrengedeck), lassen Kühle zu (Machine Dreaming) und folgen einem düsteren Ernst (Säge). Diese Facetten aber vermengen sich mit einer heiteren Experimentierfreude (Stalemate, Produce, Hungry Ghosts), mit Humor (Doohickey), mit verträumter Beschwingtheit (Commuter) und Genresprengender Pop-Af finität (Protection). So zeigt sich dieses stilsichere Album in einer Vielseitigkeit, die heute selten zu finden ist - und klingt trotzdem wie aus einem Guss. Die aus der Hüfte geschüttelte Dramaturgie ist dabei Paradebeispiel für die Innovation einer der spannendsten neuen Gitarrenbands, die nun auf dem Indielabel Siluh (Wien) eine Heimat zwischen Köln, Bonn und Albuquerque gefunden hat. Wahnsinn! (Hendrik Otremba/Messer).
1-channel stereo phono preamplifier
For connecting a turntable via stereo RCA sockets
RCA output for connecting active speakers or stereo system
Can be connected directly with the power amplifier via jack socket
Ground terminal for avoiding hum
Operation via supplied power unit
Technical specifications
Power supply: 100-240 V AC, 50/60 Hz
12 V DC 150 mA
Power connection: Mains input Coaxial power connector (M) Power supply cord with AC adapter (provided)
Frequency range: 20 - 20000 Hz
S/N ratio: >84 dB
THD: 84 dB
Klirrfaktor: <0,02 % bei 1 kHz
Impedanz: Eingang 47 kOhm
Gain: 30 dB
Anschlüsse: Eingang: 1 x Phono über Stereo-Cinch
Ausgang: 1 x Line über Stereo-Cinch
Ausgang: 1 x Line über 6,3 mm Klinkenbuchse (stereo) Einbauversion
Max. Pegel: Ausgang: +4 V
Material: Metall
Farbe: Silber
Maße: Breite: 9,5 cm
Tiefe: 8,9 cm
Höhe: 4 cm
Gewicht: 460 g
Externes Netzteil
Spannungsversorgung: 230 V AC, 50 Hz
To mark its 50th anniversary, Farfalla Records is proud to announce the reissue of the highly sought after German library gem "Wonderland of Sound".
Originally released in 1974, the album was produced by Brillant-Musik's founder Werner Tautz and recorded in Zurich.
Wonderland of Sound is the epitome of the classic 70s library sound. A jazzy bliss orchestrated by the hottest European session players making up the Big Band "Rainbow-Orchestra".
A Splendidly funky and stunning set of compositions and arrangements with ultra-stylish horn section.



















