Eine neue Sammlung von Liedern, persönlich ausgewählt vom weltgrößten ”klassischen Künstler” - Ludovico Einaudi - aus mehr als 25 Jahren Musikschaffen.
Dieses neu gemasterte Doppelalbum erkundet Musik aus dem gesamten Katalog von Einaudi und bringt verborgene Edelsteine aus über 9 Alben ans Tageslicht. Es enthält Tracks aus seinen zahlreichen Kooperationsprojekten wie Taranta, Diaro Mali & Cloudland, die Soloalben Eden Roc, I Giorni & Una Mattina, Live-Auftritte aus Berlin & La Scala, Mailand, eine Gesangsversion seines beliebtesten Titels Nuvole Bianche, mehrere Titel, die nie vollständig veröffentlicht wurden, und einen bisher unveröffentlichten Titel.
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A boundless creative spirit, Australian artist Paul Schütze has worked for over forty years as a musician, photographer, visual artist and perfumer. He has exhibited at institutions such as the Hayward Gallery, the V&A and Madrid’s Arco, held residencies at the Cité des Arts in Paris and has works in collections worldwide. He has collaborated with musicians from Jah Wobble to Toshinori Kondo, from Bill Laswell to David Toop, and worked both as a filmscore composer and music critic in print.
A new, remastered compilation of key works from Schütze’s catalogue, The Second Law, collates music from various periods and albums. Represented here are tracks from 1990’s The Annihilating Angel, an album of blissed-out fourth-world mystery; from the transcendent homage to traditional Indonesian gamelan music The Rapture of Metals (1993); from the ethereal, spiritual, Nino Rota-esque melancholy of 1991’s Regard: Music by Film. It is occasionally dark, industrial and begrimed; occasionally paradisiacal and breathtakingly elegant. There are works of celestial, astronomic grandeur alongside microscopically detailed miniatures. Empty, deserted spaces of man-made abandonment contrast with studies of ornate natural beauty.
The story of six soulmate musicians meeting at the intersection of classical composition, pop, electronic and minimal music begins in 2016 with their celebrated performance at the Cologne Philharmonie. After follow-up performances at the Bundeskunsthalle Bonn as well as the Hamburg Elbphilharmonie, Gregor Schwellenbach, Daniel Brandt, John Kameel Farah, Paul Frick, Erol Sarp and Kai Schuhmacher made a guest appearance at the invitation of Radio Berlin Brandenburg in the iconic Haus des Rundfunks in Berlin's Westend on February 2, 2019. "Live im Haus des Rundfunks" documents the first half of this evening, in which the individual composer-pianists introduced themselves to the audience in solos, duos and trios. This carefully choreographed set served as an electrifying prelude to the grand finale, the 20-minute collective mantra of Steve Reich's 1973 composition Six Pianos, a studio recording of which has already been released on the 2016 record Steve Reich "Six Pianos" – Terry Riley "Keyboard Study #1" (FILM LP/CD 002).
Im Jahr 2016 beginnt die gemeinsame Geschichte der Pianisten Gregor Schwellenbach, Daniel Brandt, John Kameel Farah, Paul Frick, Erol Sarp und Kai Schuhmacher, sechs seelenverwandten Musikern, die sich zu einem Kollektiv an den Schnittstellen von klassischer Komposition, Pop, Elektronik und Minimal Music zusammengefunden haben. Nach gefeierten Auftritten in der Kölner Philharmonie (mit Hauschka, ohne Kai Schumacher), der Bundeskunsthalle Bonn sowie der Hamburger Elbphilharmonie gastierte das Projekt am Abend des 2. Februar 2019 auf Einladung des RBB im geschichtsträchtigen Haus des Rundfunks im Berliner Westend. Die damals entstandene Aufnahme des Konzerts im Großen Sendesaal bildet die Grundlage der nun vorliegenden Veröffentlichung. “Live im Haus des Rundfunks“ dokumentiert den ersten Teil des Abends, innerhalb dessen sich die einzelnen Pianisten solo, im Duo oder Trio, dem Publikum vorstellen. Dieser Part stellte das Vorspiel zum großen Finale dar, dem 20-minütigen, kollektiven Mantra von Steve Reich’s Komposition Six Pianos aus dem Jahr 1973. Eine Studioaufnahme hiervon wurde bereits auf der 2016 auf FILM erschienenen Schallplatte STEVE REICH "SIX PIANOS" - TERRY RILEY "KEYBOARD STUDY #1" (FILM LP/CD 002) veröffentlicht.
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Haley Dahl, die seit ihrer Teenagerzeit als Sloppy Jane auftritt, ist neuerdings bei Phoebe Bridgers' Label Saddest Factory Records unter Vertrag. Phoebe und Haley sind schon seit Schulzeiten eng befreundet. Damals war Sloppy Jane eine Teen-Punkband. Die ersten Mitglieder waren Phoebe Bridgers am Bass, Sarah Cath an der Gitarre und Imogen Teasley-Vlautin am Schlagzeug. Heute hat die Band mehr als ein Dutzend Mitglieder und sich in ein Kammerpop-Projekt verwandelt. Für ihr neues Album "Madison" verbrachte Dahl drei Jahre damit, Höhlen zu erkunden, die ihre Vision für das Album einfangen könnten. Ihre Suche führte sie quer durch die USA, wobei sie sich mit der unterschiedlichen Akustik jeder Option beschäftigte, bevor sie bei den Lost World Caverns landete. Das Ergebnis ist ein wunderschönes, persönliches Werk, eine große Geste, ein kraftvolles Statement über obsessive Liebe und über das Hineinwachsen in sich selbst nach einer lebensverändernden Beziehung. Dahl und ihre 21 Bandkollegen nahmen Madison zwei Wochen lang jeden Tag von 15 Uhr bis 8:30 Uhr in den Höhlen auf. Um in die Höhle zu gelangen, mussten sie durch die Rückseite eines Geschenkeladens in einen langen Tunnel eindringen, wo sie über 200 Treppen zum Eingang hinuntergehen mussten. Dahl und Co. bewältigten diesen steilen Weg mit einem Klavier. Die Decke der Lost World Caverns ist riesig hoch und bildet eine perfekte Kuppel. Außerdem herrschte im Inneren eine Luftfeuchtigkeit von 98 Prozent, was sowohl zu einem hervorragenden Klang als auch zu Problemen mit der Stimmung und der Ausrüstung führte. Der Tontechniker Ryan Howe saß mit seinem Mischpult und seinem Computer im Subaru seiner Eltern oberhalb der Höhle und fädelte Kabel durch ein Loch im Boden bis zur Decke der Höhle. Auf dieses Album, das so vollständig realisiert und sorgfältig ausgeführt wurde, hat Dahl lange gewartet und auch als Musikerin viel gelernt: Für Madison lernte sie, wie man für Kammermusikinstrumente schreibt und brachte sich selbst das Klavierspielen bei. Die Platte lässt sich nur schwer kategorisieren. Es ist David Bowie wenn der Song "Crying" von Roy Orbison am Ende von Harmony Korines Film "Gummo" gespielt wird. Es ist My Chemical Romance trifft Sgt. Pepper. Courtney Love und Queen. Es ist ein riesiges, blumiges, samtiges Ding voller Spielzeugpferde und Stalagmiten. Er folgt einer großen Linie: einer großen Geste, die so groß ist, dass sie die ganze Erde bewegt. "I'm glad to live in a world where Haley Dahl wanting to go to a cave to make a record just makes sense. This is already a classic album." - Phoebe Bridgers
Gewalt - "Paradies" A cross-reference of music influences may be difficult for even the most inclined listener to deconstruct. Partly due to our personal limits and partly because of the short time for songwriting and production, we didn’t arrive with a plan. Instead, we went for it. We indulged ourselves. We owned it. And this is what it is.
Doppel-LP im Gatefold-Cover, recyceltes & zufällig gefärbtes Doppel-Vinyl, Müllsack-Innenhüllen und ein Coupon zum kostenlosen digitalen Download. Als Aesop Rock in den späten 90er Jahren mit Music For Earthworms und Appleseed debütierte, war auch Blockhead mit von der Partie, nicht nur als Produzent, sondern auch, um den Verkauf der CDRs an hungrige Hip-Hop-Fans zu koordinieren. Blockhead und Aesop setzten ihre Zusammenarbeit fort und schufen dabei eine beeindruckende Liste von Songs, darunter zwei von Aesops beliebtesten Liedern bis heute: "Daylight" und "None Shall Pass". In den letzten Jahren hatte Blockhead bei vielen von Aesops Solo-Veröffentlichungen und Gruppenprojekten Produktionen und Remixe beigesteuert, und Aesop im Gegenzug eine Handvoll Features bei Blockheads Soloprojekten, aber in all dieser Zeit haben Aesop und Block nie ein komplettes Album zusammen gemacht - bis jetzt! Garbology entstand im Laufe der Pandemie und auch zu der Zeit, in der Aesop den Tod eines engen Freundes im Januar 2020 verarbeitete. Anfangs gab es weder einen Plan für ein Album, aber es dauerte nicht lange, bis aus einem Song ein paar wurden, und dann eine Handvoll, bis schließlich ein Album geboren wurde. Garbology fängt den Soundtrack der heutigen Zeit ein, eine Momentaufnahme von Aes und Block, die sich - inmitten von weniger sozialen Interaktionen als üblich - entertainen wollen, "verankert in einem Gulasch aus Hüttenkoller, Angst, Wut und Langeweile", wie Aesop es beschreibt. Was den Titel des Albums angeht, erklärt Aesop: "Garbologie ist definiert als die Untersuchung des von einer Gesellschaft weggeworfenen Materials, um zu erfahren, was es über soziale oder kulturelle Muster verrät. Ich sehe viele Parallelen zwischen diesem Begriff und der Idee, nach einem Verlust oder einer Zeit intensiver Unruhe die Scherben aufzusammeln und zu sehen, was wirklich da ist. Es sind Informationen, die etwas darüber aussagen, wer ich bin, wer wir sind und wie wir vorankommen. Außerdem: in alter, oft vernachlässigter Musik aus einer anderen Zeit zu wühlen und diese mit einem Ohr zu durchforsten, das darauf eingestellt ist, diese Daten auf eine andere Weise aufzunehmen, als der durchschnittliche Hörer_ das ist genau das, was Tony tut. Geh die Informationen durch und sieh, was du findest."
Markus Pauli, Florian Sump und Lukas Nimscheck haben es getan! Ihr DEINE FREUNDE WEIHNACHTSALBUM liefert in 15 brandneuen Songs den perfekten audiovisuellen Schmuck für den familiären EndjahresWahnsinn, eine unterhaltsam-chaotische Platte mit ganz großen Gefühlen und unverwechselbarem Witz für
Familienmitglieder jeden Alters.
DEINE FREUNDE sehnen sich im Synthiepopsong „Wann wird’s mal wieder richtig Winter“ nach einer
guten Portion Schnee, stellen aber gleich danach fest, dass dank Klimawandel wohl nur ein „Ganz normaler
Sommertag“ auf sie warten wird.
„Wir wollten ein Album machen, dass nicht nur besinnlich, sondern auch unterhaltsam und lebensnah ist -
und unsere ganz persönliche Sicht auf Weihnachten zeigt!“ Und so besingen sie in „Die krassesten Schlitten“ den fahrbaren Untersatz des Weihnachtsmannes, verwandeln mit „Dieses Jahr schenken wir uns mal
nix“ einen klassischen Vorsatz in ein musikalisches Mahnmal. und thematisieren in „C64“ den immer noch
aktuellen Kampf um die Medienzeit zwischen Eltern und ihrer daddelgeilen Brut.
Doch auch echte Gefühle kommen nicht zu kurz. Und so schreiben die drei Hamburger auf ihren ”XXL
Wunschzettel” vor allem, was sie ihren jungen Hörern mitgeben wollen: Respekt, Nächstenliebe und Toleranz. „Weihnachten ist auch die Zeit des Sich-gegenseitig-Zuhörens, das ist heute wichtiger denn je.“
So wie hier müssen Weihnachtssongs in den 20ern klingen!
Das Album erscheint jetzt auch auf Vinyl!
Dieses Jahr kommt die 25-jährige Jubiläumsausgabe des zehnten Studioalbums von R.E.M., New Adventures in Hi-Fi. Das 1996 erschienene Album war die letzte Studioaufnahme von R.E.M. mit Gründungsmitglied Bill Berry, der die Band im folgenden Jahr einvernehmlich verließ. Als fünfte Zusammenarbeit der
Band mit dem langjährigen Produzenten Scott Litt (Green, Out of Time, Automatic for the People und
Monster) experimentiert das Album mit neuen Klangtexturen, die von filmischen Bildern, dissonanten
Noten und eindringlichen Effekten geprägt sind. Der Platin-Seller enthält die Singles ”Electrolite”, ”E-Bow
the Letter” (mit Patti Smith) und ”Bittersweet Me” und ist mit einer Gesamtlaufzeit von 65 Minuten die
längste Studioveröffentlichung von R.E.M.. New Adventures in Hi-Fi erlangte Jahre nach seiner Veröffentlichung Kultstatus und wurde in mehreren Presserückblicken - und von den Bandmitgliedern selbst -
als eines der besten Alben im R.E.M.-Katalog eingestuft.
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Sound & Color" ist das zweite Studioalbum der amerikanischen Rock-Soul-Alternative Band Alabama Shakes. Ursprünglich erschienen 2015 feiert die Band um Stimmwunder Brittany Howard nun den 6-jährigen Geburtstag ihres 4-fach mit einem Grammy ausgezeichneten Werk mit einer Special Deluxe Edition. Die Edition hat ein neues Artwork und enthält 7 Bonustracks. 1. Sound & Color 2. Don't Wanna Fight 3. Dunes 4. Future People 5. Gimme All Your Love 6. This Feeling 7. Guess Who 8. The Greatest 9. Shoegaze 10. Miss You 11. Gemini 12. Over My Head 13. Drive By Baby 14. Joe 15. Someday 16. Don't Wanna Fight (Live from Capitol Studio A) 17. Future People (Live from Capitol Studio A) 18. Dunes (Live from Capitol Studio A) 19. Over My Head (Live from Capitol Studio A)
Lily Konigsberg, Mitglied der beliebten Art-Rock-Band Palberta, lässt auf die Zusammenstellung ihrer frühen Solo-Aufnahmen mit dem Titel "The Best of Lily Konigsberg Right Now", die hauptsächlich aus Bandcamp- und Soundcloud-Veröffentlichungen stammen, nun ihr erstes richtiges Album folgen. Der Titel "Lily We Need To Talk Now" stammt aus einem Text, den sie vom Produzenten des Albums, Nate Amos von der Band Water From Your Eyes, erhalten hat. "Lily We Need To Talk Now" ist eine charakteristische, eklektische Sammlung von Popsongs, die in manchen Momenten an die gitarrengetriebene, punkige Atmosphäre ihrer Arbeit mit Palberta, an Dinge wie Sheryl Crow aus der Mitte der Achtziger und sogar an The Cure angelehnten Post-Punk erinnert. Ein Album, an dem Konigsberg seit 2016 langsam gearbeitet hat, indem sie die Songs im Laufe der Jahre überarbeitet und neu aufgenommen hat. Die elf Tracks umfassende Sammlung ist ihr erstes richtiges Album und durchweg eingängig, wie viele ihrer poppigen und klaren Indie-Rock-Songs, die sie in den letzten Jahren zu einer festen Größe im New Yorker Underground gemacht haben. Ihre Stimme dreht und wendet sich und umspielt ihre cleveren Wortspiele auf neue Art und Weise; es gibt Anklänge an Power-Pop, Pop-Punk und Downtempo-Introspektion, alles gespickt mit augenzwinkernden Ostereiern des Humors. Sie wird von vielen ihrer langjährigen Mitarbeiter unterstützt: Andrea Schavelli, mit der sie 2017 die Split-Scheibe "Good Time Now" veröffentlichte; Matt Norman, mit dem sie seit Jahren im Avant-Pop-Duo Lily And Horn Horse zusammenarbeitet; Paco Cathcart von The Cradle, der ihre 2020er EP "It's Just Like All The Clouds" produzierte; und Nina Ryser, mit der sie im gefeierten Art-Punk-Trio Palberta spielt. Aber es ist ihre Zusammenarbeit mit Amos, die die bemerkenswertesten Neuerungen mit sich bringt.
25 Sekunden Zeit zum Luftholen gönnen einem LYGO ganz am Anfang ihres neuen Albums, bevor "Schockstarre" losbricht, danach bleibt nicht mehr viel Zeit zum Atmen. Für 42 Minuten reißt "Lygophobie", das dritte Album des Bonner Trios, das inzwischen komplett in Köln lebt, mit. Aber es hätte ganz anders kommen können: Mit ihrer letzten Tour im September 2019 verkünden sie eine Pause auf unbestimmte Zeit - nicht etwa, weil sie sich auflösen wollen, nein, einfach um die letzten Jahre mal wirken zu lassen und Platz zu schaffen für den ganzen Kram, für den man sonst neben der Band kaum Zeit hat. Drummer Daniel nutzt die Auszeit, um sich ausgiebig mit Musikproduktion zu beschäftigen und ermöglicht es LYGO so, selbst Musik im Proberaum aufzunehmen. Neue Songs und Texte entstehen schneller denn je, denn im Jahr 2020 gibt es plötzlich wenig anderes zu tun, als zu schreiben. Die Songs des Albums entstehen letztendlich alle in einem 16qm großen Proberaum und werden auch dort aufgenommen. Wer schonmal einen LYGO-Song gehört hat, wird sich auf "Lygophobie" schnell zurecht finden. Hier muss auch nichts neu erfunden werden. Das Magische an Punkrock ist und bleibt doch, dass man auch mit nur einer Gitarre, Bass, Schlagzeug und klugen Texten diese große, komplexe Welt ein bisschen verständlicher machen kann. Wenn auch nur für drei Minuten am Stück. Doch natürlich haben LYGO seit "Schwerkraft" von 2018 auch Neues ausprobiert. In "Kommentarspalte" vertonen sie YouTube-Comments von Schlafgestörten und wagen Midtempo, in "Ufer" gibts endlich ein Gitarrensolo, "13 Stunden Schlaf" wird von einem Klavier eröffnet. "Lygophobie", das ist nicht etwa ein verunglücktes Wortspiel über die Angst vor sich selbst als Band. Es ist ein Begriff, über den LYGO zufällig stolperten: Es ist die übermäßige Angst vor der Dunkelheit. Und obwohl sich die Dunkelheit in all ihren Facetten durch das ganze Album zieht, ist "Lygophobie" alles andere als eine pessimistische Platte. Sie beschreibt eher den Weg zurück ins Licht, wie ihn auch die Artworks zum Album visualisieren. Das ist Punkrock, der so nonchalant zwischen AZ und Clubbühne reinknallt, dass man sich endlich wieder dran erinnert, warum einem diese Musik die Welt bedeutet. Die LP kommt mit schwarzem180 Gramm Vinyl, Gatefold Klappcover aus schwerem Coverkarton. Außerdem liegt der LP ein Download Code bei.
Vivian Jones' debut album, released in 1983 and backed by Undivided Roots. Heavy slow sparse rhythms (in a Roots Radics style) and floating keyboards. Superb roots by this inspired UK singer, including the well-known tunes Flash It And Gwan and Third World Man.
Born in Jamaica but raised in the UK, Vivian Jones is an important voice in the UK Roots scene. Started in the 70’s as deejay on local sound systems but also as a member of several UK Roots bands. Disillusioned with the music industry he returned to Jamaica in 1982 and recorded some material there. He returned to London, began recording again in his spare time and released his debut album Bank Robbery on Ruff Cut. He went on to work with Jah Shaka, Bobby Digital, Junior Reid and many others. In the 90’s he started his own ‘Imperial House’ label. Nowadays a welcome guest on every reggae festival in Europe, Vivian still plays live shows and even with more than 130 single releases under his belt, he keeps on recording new and uplifting tunes.
Vivian on the creation of the album: At that time I never had a band to work with or anything so I spoke to Crucial Tony Phillips and he said I must come in. I went down to Ruff Cutt and they had some rhythms down there that they didn't know what to do with and I think they were even going to wipe some of them off the tape. They played me a few of them and I said, "What? You gwaan wipe off this?? A me tek this!" so they say "Alright, come voice it..." and the tune was Flash It And Gwaan. When I heard that rhythm I said, "Bwoy you mad???" and they said, "we cyaan get nobody to sing 'pon this riddim" so I said, "gimme the riddim". And, in fact, before I sang it, when I heard the rhythm I went to a sound party. I went there and they gave me the mic and I started singing Flash It And Gwaan right there and then. Then I went to the studio and sang it for Ruff Cutt.
After Flash It And Gwaan I sang about three more tunes that night and then they decided to make an album so they started giving me different rhythms and I kept voicing them until we had an album. That was the album Bank Robbery, because at the time the bank robbery was a real thing that happened on my birthday, 1st April, when they robbed some gold bullion or something like that. Whole heap of millions. And because it was on my birthday, I remembered that and then one day they gave me a rhythm and so I sang Bank Robbery on it for the album title track.
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Nachdem die Songs ”Matter of Time” und ”Say Hi” bereits im Rahmen eines Charity Events digital veröffentlicht wurden, folgt nun der physische Release als 7inch Vinyl Single.
Beide Songs von Eddie Vedder sind inspiriert von Familien, die mit der genetisch bedingten Hautkrankheit Epidermolysis Bullosa kämpfen und wurden in Zusammenhang mit einem virtuellen Charity-Event veröffentlicht. Für das Finden einer Heilung setzt sich Eddie Vedder mit seiner Frau Jill seit Jahren ein und gründete die gemeinnützige Organisation „EB Research Partnership“ mit. Eddie Vedder erreichte mit Pearl Jam stets Top 10-Positionen der weltweiten Charts.
“Matter of Time/Say Hi” erscheint als Vinyl Single und digital.
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Lofi-Schwergewichte Mr. Käfer & Phlocalyst ordnen die “metaphysics of a jazz thing” neu – um Gang Starrs Genre-definierenden Klassiker „Jazz Thing” aus dem Jahr 1990 zu zitieren. Obwohl die Fusion aus Hip-Hop und Jazz schon einen langen Weg beschritten hat, gibt es immer noch neue Routen zu entdecken und neue Geschichten zu erzählen. Mr. Käfer und Phlocalyst schreiben ihr eigenes Kapitel mit dem kollaborativen Album Now / Again, das über Melting Pot Music erscheint. Kicks, Snares und Basslines sind crispy, die 12 Tracks haben dennoch einen entspannten Vibe - verpackt in warme melodische Layer und getragen von Phlocalysts unverwechselbarem Trompeten-Sound.
Der flämische Produzent wuchs in Gent auf und lebt nun in München, wo er im klassischen Orchester spielt – ein ziemlich ungewöhnlicher Day-Job für einen Lofi-Produzenten mit mehr als zwei Millionen monatlichen Hörern auf Spotify. Mr. Käfer ist in Salzburg geboren – der Heimatstadt von Wolfgang Amadeus Mozart und Crack Ignaz – als Sohn einer österreichischen Mutter und eines algerischen Vaters. Heute lebt er in Köln. In seiner Musik mischt er alles von Boom-Bap über Jazz hinzu traditioneller, nordafrikanischer Musik. Das Album-Artwork wurde von der Kölner Künstlerin Giza One gestaltet. Now / Again ist als Vinyl-LP und Digitalalbum erhältlich.
Auf Deerhoof ist Verlass: 2020 veröffentlichte die Band "Future Teenage Cave Artists" und überraschte mit dem Gratis-Album "Love-Lore" (auf dem sie 43 Songs in 35 Minuten coverten!), schon lassen die experimentellen Indie-Rocker bereits ihr nächstes Werk folgen. Mit "Actually, You Can", ihrem insgesamt 18. Studioalbum, beweisen Deerhoof, dass - von der kreativen Neuerfindung nach 25 Jahren Karriere bis zur Selbstverwirklichung inmitten einer globaler Umwälzung - alles möglich ist. Das Ergebnis ist Deerhoofs "Barock goes DIY"-LP, die von der Band selbst produziert wurde und mit nur nur zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Gesang auskommt. Dabei nutzen Satomi Matsuzaki, Ed Rodriguez, John Dieterich und Greg Saunier ihren Witz und ihre Skurrilität, um eine neue gemeinsame Sprache der Revolution zu erschaffen. Eine, die von lyrischen Labyrinthen und thrashigen Melodien angetrieben wird. Das Album markiert außerdem Deerhoofs Rückkehr zu biblischen Referenzen, wie man sie von ihren früheren bahnbrechenden Noise-Rock-Werken kennt. Während das gefeierte "Future Teenage Cave Artists" märchenhafte Visionen der Post-Apokalypse und den Anti-Helden als Retter der Menschheit erforschte, schlägt die Band auf "Actually, You Can" optimistischere Töne an.
Die Erstauflage der LP erscheint auf umweltfreundlichen recyceltem Vinyl in "Mystery Colour"! Mehr als drei Jahre nach dem Release ihres gefeierten letzten Albums "Floating Features" und einer wunderbaren Soloplatte von Sängerin Shana Cleveland meldet sich die US-amerikanische Indie-Rockband LA LUZ zurück. Auf dem selbstbetitelten vierten Longplayer des Trios aus Los Angeles tauschen Shana Cleveland (Gitarre + Songwriting), Lena Simon (Bass) und Alice Sandahl (Tasten) ihren ausgelassen Surf-Noir-Sound gegen ein erdverbundeneres Songwriting mit psychedelischem Einschlag aus. Inspiriert von Clevelands Umzug ins ländliche Nordkalifornien spiegeln Tracks wie die bereits veröffentlichten Vorab-Single "In The Country" oder "Here On Earth" die neu entfachte Landlust der Bandmitglieder wieder. Das Album wurde im Linear Labs Studio in Los Angeles aufgenommen und von Adrian Younge (Kendrick Lamar, Talib Kweli, Jay-Z) produziert, der den Songs ein wunderbares warmes wie psychedelisches Soundbild verpasst hat.
Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
Einen schönen Fang hat das Chicagoer Label Trouble In Mind vor Kurzem mit DUMMY gemacht: Das Quintett aus Los Angeles verblüfft auf seinem Debüt ,Mandatory Enjoyment" mit einem derart ausgereiften Noise-Pop-Entwurf, das man kaum glauben mag, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Nach gerade einmal zwei veröffentlichten EPs aus dem letzten Jahr, haben DUMMY ihren mit einem wundervollen Groove ausgestatteten Sound auf ,Mandatory Enjoyment" sichtlich gefunden und bis zur Perfektion destilliert. Das spielfreudige Debüt kombiniert geschickt Einflüsse aus Krautrock, Dream-Pop, Ambient, Psychedelic und Shoegaze zu einem Soundgebräu, das sowohl avantgardistisch als auch immer noch genug im Pop verwurzelt ist. Songs wie "Daffodils" und "Fissured Ceramics" zeichnen sich durch unerbittlich treibende Energie und reichlich psychedelischen Lärm aus. An anderer Stelle gleicht Dummy die Aggression mit meditativen Synthesizerlandschaften aus, die sich auf Sounddesign und Studioexperimente konzentrieren, wie bei dem motorischen "X-Static Blanket". Das Herzstück "H.V.A.C." und der letzte Track des Albums, "Atonal Poem", versuchen schließlich, diese beiden Pole miteinander zu verbinden und bieten mehrteilige Reisen durch unbekanntes Klangterritorium. Im Gegensatz zu der glückseligen Instrumentierung untersuchen Dummys sardonische Texte die Last des modernen Lebens, den Konsumismus, den Zusammenbruch der Umwelt, die Entfremdung und andere Ängste, die aus dem Leben in diesem absurden Moment der Geschichte entstehen. Innenarchitektur, Meeresverschmutzung, die Psychologie kommerzieller Architektur und Atomtests sind Themen, die aufgegriffen werden. Die rastlose Kreativität von Dummy treibt die Band immer weiter voran, sie fordern sich selbst ständig heraus und treiben ihren Sound in aufregende und erheiternde Bereiche. Dies ist - wie der Albumtitel schon sagt - "Mandatory Enjoyment". ENG Los Angeles band Dummy refuses to slow down. After releasing two cassette EP's in 2020 (on Popwig and Born Yesterday respectively), Dummy's debut full-length album arrives via Chicago's Trouble in Mind Records. Employing pummeling guitars and celestial ambience within the same breath, the band folds a myriad of reference points into their drone-pop style. Influence from '60s melodicism and '90s UK noise pop can be found woven in with inspiration from spiritual jazz, Japanese new age, and Italian minimalism. Dummy dodges the brooding, dark, dramatic tropes of contemporary "artistic" music often found in punk, experimental, and electronic, instead insisting on joyous and euphoric sonic palettes. They refuse to be artistically stagnant, continuously shifting their approach to writing across 12 tracks. Shaped by performances around Los Angeles in 2019, songs like "Daffodils" and "Fissured Ceramics" feature relentless driving energy and ample psychedelic noise. Elsewhere, Dummy counterbalances the aggression with meditative synthscapes focused on sound design and studio experimentation, like on the motorik "X-Static Blanket". Finally, centerpiece "H.V.A.C." and the album's final track, "Atonal Poem", seek to synthesize these two poles, offering multi-part journeys through uncharted sonic territory. In contrast to blissed-out instrumentation, Dummy's sardonic lyricism examines "the burden of modern life, consumerism, environmental collapse, alienation, and other anxieties born out of living in this absurd moment in history". Interior design, marine pollution, the psychology of commercial architecture, and nuclear testing are all featured subjects. Dummy's restless creativity keeps them moving ever-forward, continuously challenging themselves and pushing their sound into exciting and exhilarating places. This is - as the album title suggests - "Mandatory Enjoyment".
”Live at The Troubadour” ist ein Live-Album von James Taylor und Carole King, das ursprünglich im
Jahr 2010 veröffentlicht wurde. Im November 1970 traten die beiden aufstrebenden Stars zum ersten
Mal gemeinsam im The Troubadour in West Hollywood, Kalifornien, auf. Sechsunddreißig Jahre später
kehrten James Taylor, Carole King und Mitglieder ihrer berühmten Originalband ”The Section” (mit dem
Gitarristen Danny Kortchmar, dem Bassisten Leland Sklar und dem Schlagzeuger Russell Kunkel) für drei
Nächte und sechs Shows in den Troubadour zurück, um das 50-jährige Jubiläum des Veranstaltungsorts zu
feiern. Diese historischen Momente sind in ”Live at The Troubadour” dokumentiert. Die bemerkenswerte
Aufnahme enthält 15 Songs und 75 Minuten atemberaubende Auftritte ihrer größten Hits, darunter ”You’ve
Got A Friend”, ”Fire and Rain”, ”I Feel The Earth Move” und viele mehr.
Das Album debütierte auf Platz 4 in den USA und bescherte James Taylor in jedem Jahrzehnt seit den
1970er Jahren ein Top-10-Album und Carole King ihr erstes Top-10-Album seit 1976.
Das Album ist nun erstmals in HiRes und auf Vinyl (2-LP-Set auf 180g-Vinyl, gepresst bei Quality Records
Pressing) erhältlich.
Am 22.Oktober erscheint ein komplett neues Album von Pulp-Frontmann Jarvis Cocker: „Chansons d’Ennui
Tip-Top“. Wes Anderson bat Jarvis Cocker, eine neue Version von ”Aline” für seinen neuen Film ”The
French Dispatch” aufzunehmen. Der französische Pop-Hit aus dem Jahr 1965, ”Aline”, wurde ursprünglich
von Christophe gesungen. Der Song taucht in einer entscheidenden Szene in ”The French Dispatch” auf:
Die Figur Tip Top erscheint auf einem Plakat in dem Café, in dem sich die revolutionäre Jugend von Paris
versammelt, während der Song in der Jukebox läuft. Anderson und Cocker beschlossen, gemeinsam ein
ganzes Album mit französischem Material aus der gleichen Zeit zu machen, ausgewählt wurden ChansonKlassiker von Françoise Hardy, Serge Gainsburg, Jacques Dutronc und vielen anderen.
Für Fans von AT THE GATES, DEATH und CARCASS: LIVLØS bringen Melodic Death Metal auf ein
neues Level!
Seit ihrer Bandgründung im Jahr 2014 in Aarhus, Dänemark, haben sich LIVLØS unermüdlich einen Namen
in der europäischen Metalszene gemacht. Ihr Melodic Death Metal, beeinflusst von Bands wie AT THE
GATES und CARCASS, gepaart mit amerikanisch angehauchtem Death Metal im Zeichen von DEATH und
THE BLACK DAHLIA MURDER, brachte dem dänischen Fünfgespann bereits Auftritte bei renommierten
Festivals wie Copenhell, Eurosonic und Spot Festival ein.
Auf ihrem neuen Album ”And Then There Were None” sind LIVLØS spürbar in Topform: Auf neun harten,
kompromisslosen Tracks nimmt die Band keine Abkürzungen und behält gleichzeitig einen dynamischen
Songwriting-Stil bei, der den Hörer während der gesamten Laufzeit des Albums auf Trab hält.
Hervorragend abgemischt von Jacob Bredahl (ex-HATESPHERE) und gemastert von Brad Boatright (u.a.
bekannt für seine Arbeit mit OBITUARY, NAILS und TORCHE), ist ”And Then There Were None”
ein außergewöhnliches Zeugnis der selbstbewussten, modernen Herangehensweise von LIVLØS an Melodic
Death Metal, der von Anfang bis Ende akribisch umgesetzt wurde und mit jedem Hören mehr von dem
offenbart, was die Band zu bieten hat. LIVLØS sind eine der aufregendsten Newcomer im Metal und
beweisen mit ”And Then There Were None”, dass sie hier sind, um zu bleiben
Die zweifache GRAMMY-Preisträgerin Natalie Hemby gilt als eine der bemerkenswertesten Songwriterinnen
der Musikbranche, die hinter den Kulissen einen Hit nach dem anderen kreiert. Jetzt steht sie kurz vor dem
Durchbruch, mit der Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums ”Pins and Needles” am 8. Oktober.
Bekannt für ihren vielseitigen Sound und ihre Geschichten, die ihr acht Nummer-1-Singles einbrachten,
erkundet Hemby auf ihrem Album Einflüsse von Tom Petty über Sheryl Crow bis hin zum Rock und Roots
der frühen 90er Jahre: Musik, mit der sie aufgewachsen ist. In den 11 Tracks liefert Hemby unkonventionelle Texte gepaart mit ihrer genialen Wortwahl, Ohrwurm-Hymnen, herzzerreißenden Balladen bis hinzu
tiefgründigen Rock-Songs. Hemby schafft Songs, die sich wie kostbare Momente anfühlen, an die man sich
gerne erinnert.
Der britische Sänger und Songwriter JP Cooper veröffentlicht sein zweites Studioalbum “SHE“, auf dem
unter anderem die in diesem Jahr erschienen Singles “Holy Water“, “If The World Should Ever Stop“, “Call
My Name“, “Need You Tonight“ und “We Cry“ zu hören sind.
Über das Album sagt er: “I can’t wait to share this music with you and tell these stories.”
DENNIS BOVELL, from Barbados, based in London, England, is a legend - a bass player legend (band leader of the legendary Linton Kwesi Johnson Band) - a producer legend (THE SLITS, Fela Kuti, Bananarama, Madness, Joss Stone, a.o.). He produced the soundtrack for the critically highly acclaimed movie Babylon and the hit song "Silly Games" by Janet Kay. In recent years his works regained interest, also due to the recent rerelease of the 80's movie Babylon and his participation in Steve Mc Queens drama series Small Axe about the real-life experiences of London's West Indian community, set btw 1969-82. In 2019 Vienna's Dubblestandart produced a limited selection of reworks of reggae classics of Dennis Bovell's 1980's band Matumbi, Steel Pulse, Burning Spear, Twinkle Brothers, Culture a.o. , focusing on works that have been pivotal for the inspiration of Dubblestandart's bandleader Paul Zasky. Nicolai Beverungen, dub reggae label headman of ECHO BEACH outta Hamburg/Germany, invited DENNIS BOVELL to "REPULSE" the album at Robbie Ost's GoEAST Studio. Dennis felt inspired, loved the idea, re-voiced the songs, added a couple of guitar lines and also re-dubbed the album. "Repulse" Reggae Classics features DENNIS BOVELL on vocals and as a dub producer in co-operation with Robbie Ost from Dubblestandart, mixing on a legendary E - 6000 solid state mixing board (taken over from TEARS FOR FEARS studio in London), using selected vintage outboard Analog equipment, developing a distinctive dub reggae sound for this coming up 2021 release. What do songs like "I'm No Robot", "Babylon The Bandit" or Matumbi's "Hypocrite" have in common? All of them were written during the 1980's of the last century, but never lost their contemporary accuracy, still perfectly criticizing and analysing the "pulse" todays political leaderships and societies controversial points of view, have, while entering the digital age. Re- Pulse 21!
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* Dubplate style from The Disciples and Boomshackalaka Sound System from the early 90’s.
* In-demand heavy-weight instrumental in-a Jah Shaka style.
* Featuring 3 mixes for maximum speaker distress.
* Strictly limited to 300 copies only.
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Erscheint als 180g schweres, schwarzes Doppel-Vinyl im Gatefold, inkl. 20-seitigem Fanzine. Nur echt mit der Nabelschnur (Achtung: Schnur muss durchtrennt werden, um an die Platten zu gelangen). Flüstern, Grollen, Scheppern, Abfahrt. Von der emotionalen wie detailgeladenen Musik des Berliner Noise-Rock-Duos mag man sich zwar immer wieder gern niederstrecken lassen, doch es geht hier um so viel mehr als um bloße Überwältigung. Das neue Album "Widergeburt" verdichtet das Prinzip Dÿse dabei wie noch nie - ein Ameisenhaufen aus großen, kleinen und verdammt abgedrehten Ideen. Dÿse, das ist diese Band mit dem komischen Umlaut, sie nahm in den Nuller Jahren in Jena ihren Ausgang, mittlerweile leben Andrej und Jarii in Berlin. Beschäftigt man sich mit der Musik der beiden gelangt man immer wieder an die zentralen Eckpunkte: Haltung, Intensität, D.I.Y., Live, Energie. Darüber hinaus irritieren Dÿse gern das System, auch das eigene, und würden nicht ohne den mitgelieferten Humor funktionieren. Soviel zur Ausgangsposition, wer wirklich noch mehr Hard Facts braucht, möge bitte ein Crowdfunding für ein Dÿse-Biopic ins Leben rufen.
Der Titel des zweiten Soloalbums der Chastity Belt-Sängerin Julia Shapiro ist eine Zustandsbeschreibung. Wie jeder Mensch mit einem Puls auf dieser Erde fühlte sich das Jahr 2020 für Shapiro mehr als einmal völlig zorked an. Im März 2020 beschloss Shapiro die spätwinterliche Tristesse Seattles gegen den immerwährenden Sonnenschein von Los Angeles einzutauschen. Also packte sie ihre Sachen, nur um dann in der Stadt der scheinbar endlosen Möglichkeiten kurz nach ihrer Ankunft pandemiebedingt nahezu in die totale Isolation gezwungen zu werden. Da sie nirgendwo hin konnte und nichts zu tun hatte, begann sie neue Songs zu schreiben, deren Grundstimmung ihre damalige Gemütslage perfekt einfangen. Auf ihrem zweiten Album beschreibt Shapiro Los Angeles als eine in Zeitlupe dahinschmelzende Einöde. Als einen Ort, an dem sie mit Geistern und seltsamen Gestalten kommuniziert. Oder wie sie es ausdrückt: "It takes you on a wild ride. There's weird shit in it." "Zorked" wurde von Shapiros Mitbewohnerin Melina Duterte (JAY SOM) mitproduziert, die ihr Haus während des Lockdowns in ein praktikables Heimstudio verwandelte. Die durchaus noisigen Aufnahmen verliefen zum Glück unproblematisch, da ihr einziger Nachbar in Hörweite das ganze Jahr 2020 damit verbrachte, über zehn Stunden am Tag Karaoke zu singen. Auf Dutertes Drängen, entschloss sich Shapiro auch die neuen Songs weniger nach ihrem ersten Soloalbum "Perfect Version" oder nach Chastity Belt klingen zu lassen. Stattdessen sprang sie auf dem Höhepunkt ihrer Unsicherheit und ihres Unbehagens auf der Suche nach etwas Neuem ins kalte Wasser - und fand Kraft in schweren Shoegaze-Klängen.
Das japanische Quartett CHAI veröffentlicht mit "Wink" ihr drittes Album und ihr erstes für Sub Pop. Es enthält CHAIs sanfteste und minimalistischste Musik, aber auch ihr mit Abstand bewegendstes und aufregendstes Songwriting. "Wink" ist zudem ein extrem passender Titel: eine subtile, aber kühne Geste. Ein Zwinkern ist ein unbefangener Akt der Überzeugung. CHAI besteht aus den eineiigen Zwillingen Mana (Gesang und Keyboard) und Kana (Gitarre), Schlagzeugerin Yuna und Yuuki. Nach der Veröffentlichung von "Punk" im Jahr 2019 führten CHAIs Abenteuer sie rund um die Welt, sie spielten ihre hochenergetischen und beschwingten Shows auf Musikfestivals wie Primavera Sound und Pitchfork Music Festival und tourten mit Indie-Rock-Größen wie Whitney und Mac Demarco. Wie alle Musiker waren CHAI im Jahr 2020 gezwungen, die Struktur ihrer Arbeit und ihres Lebens zu überdenken. CHAI nahmen dies als Gelegenheit, ihren Arbeits-Prozess durchzuschütteln und ihre Musik an einen aufregend neuen Ort zu bringen. Hatten CHAI zuvor ihre maximalistischen Aufnahmen genutzt, um die Ausgelassenheit ihrer Liveshows einzufangen und die Reaktionen des Publikums im Auge zu behalten, konzentrierten sie sich nun darauf, die etwas subtileren und introspektiveren Arten von Songs zu entwickeln, die sie gerne zu Hause hören - wo sie zum ersten Mal die gesamte Musik aufgenommen haben. Inmitten des globalen Shutdowns arbeiteten CHAI quasi als Garage-Band und tauschten ihre Songideen - für die sie mehr Zeit als je zuvor hatten - über Zoom und Telefonanrufe aus, wobei sie ihre Einschränkungen in eine Stärke verwandelten. Während sich die Band an einen persönlicheren Sound anlehnte, ist "Wink" auch das erste CHAI-Album mit Beiträgen von externen Produzenten (Mndsgn, YMCK) sowie einem Feature des Chicagoer Rappers und Sängers Ric Wilson. CHAI ziehen R&B und HipHop in ihre Mischung aus Dance-Punk und Pop-Rock, während sie unbestreitbar CHAI bleiben. Ob in Bezug auf diesen neu entdeckten Sinn für Offenheit oder ihre Art, zu Hause zu komponieren, das Thema von "Wink" ist, sich selbst herauszufordern.
Der renommierte Komponist/Regisseur John Carpenter und seine kreativen Mitstreiter Cody Carpenter und Daniel Davies haben auch zum zweiten Teil der neuen "Halloween"-Trilogie, "Halloween Kills", den Soundtrack beigetragen. Wie der Film selbst bleibt auch Carpenters Filmmusik dem Geist dessen treu, was das Original von 1978 so großartig gemacht hat, und bringt es gleichzeitig fest in die Gegenwart. Die Musik ist unverkennbar John Carpenter: die düsteren Vintage-Synthesizer-Klänge, das atemberaubende Gefühl der Bedrohung, das mit nur wenigen dissonanten Tönen hervorgerufen wird. Doch mit einer breiteren Klangpalette, neuen digitalen Techniken und einem tieferen Sinn für Musikalität ist der Score zu "Halloween Kills" das Werk eines Meisters, der auch nach fast 50 Jahren in seiner Karriere immer wieder an seine kreativen Grenzen geht und neue Wege findet, seine Fans zu begeistern und zu erschrecken. John Carpenters hypnotisches Thema zu seinem Horror-Meisterwerk "Halloween" aus dem Jahr 1978 hat mittlerweile für Generationen von Kinobesuchern die Angst vor Slasher-Stalkern verkörpert und sich so sehr in die Popkultur eingewoben, dass es zum musikalischen Kürzel für das gesamte Horror-Genre geworden ist. Es sind nur fünf Noten, die auf einem Klavier gezupft werden, so spärlich arrangiert, dass es sich wie kaum mehr als eine Skizze anfühlt, so einfach, dass ein ungeübter Spieler es leicht aufschnappen kann, aber es ist eine der größten musikalischen Errungenschaften des Kinos. 2018 kehrte Carpenter zum ersten Mal seit "Halloween III: Season of the Witch" von 1982 zu dem Franchise zurück, das er mit seiner ikonischen Schöpfung ins Leben gerufen hatte, ließ die 40 Jahre an Fortsetzungen und Reboots unter anderen Filmemachern hinter sich und kehrte zu seiner ursprünglichen Vision zurück. Während David Gordon Green die Regie für den neuen "Halloween"-Film und seine Fortsetzungen übernommen hat, ist Carpenter geblieben, um ihnen ihre unverwechselbare akustische Identität zu verleihen, die zu "Halloween" gehört wie die Totenmaske und das schimmernde Schlachtermesser von Michael Myers.
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
Die französische Avant-Rock-Band Aquaserge ließ schon immer Genregrenzen verschwimmen. Für die Ausgabe 46 der "Made To Measure"-Reihe widmet sie sich auf The Possibility Of A New Work For Aquaserge der zeitgenössischen klassischen Musik ab Mitte des 20. Jahrhunderts: Giacinto Scelsi (1905-1988), György Ligeti (1923-2006), Edgard Varèse (1883-1965) und Morton Feldman (1926-1987). Inspiriert von den unterschiedlichen Ansätzen der vier Komponisten in puncto Dynamik, Klangtextur und Länge der Stücke oder genauer gesagt, Scelsis Forschung über Klangfarbe und Schwingungen, Ligetis Cluster, Varèses melodischer Kubismus und Feldmans graphische Notation, ging die Band das Album intuitiv wie auch methodisch in einem auf neun Musiker*innen erweiterten Line-Up an. Das Album enthält zum einen drei langsame, ausgedehnt-weitläufige Stücke, in denen die Klangfarben der Instrumente miteinander zu einer klanglichen Materie verschmelzen. Diese Materie ist gleichzeitig immobil und mobil, wie in einigen Ligeti- oder Scelsi-Werken. Dagegen enthalten die Hommagen der Band an Varèse und Feldman Momente des Ausbruchs und wilder Improvisation. Diese von Aquaserge geschriebenen Kompositionen, werden mit raren Stücken von Edgard Varèse, eines davon auf Basis eines Gedichts von Verlaine. sowie von Morton Feldman mit einem Rilke-Text komplettiert, und zeigen das Gespür der Band für Melodien.
Unter der Regie des Produzenten Chris Cohen und mit Gast-Beiträgen unter anderem von Buck Meek und Tenci, weben die organischen und doch akribischen Folk-Klanglandschaften und tief empfundenen Texte auf dem Debütalbum von Le Ren aus Montreal einen reichen musikalischen Wandteppich. Mit der Veröffentlichung ihrer Secretly Canadian EP "Morning & Melancholia" im Jahr 2020 hat sich Le Ren den Vergleich mit der Musikalität und den kargen, eloquenten Texten von John Prine und Neil Young verdient. Auf "Leftovers" zeigt sie uns die lebendige Tiefe ihres klanglichen und thematischen Spektrums und schreibt mit einer kühnen Klarheit, die sie zwischen klassischen Ikonen wie Joni Mitchell, Vashti Bunyan und Karen Dalton sowie einer neuen Klasse von Folk-Ausnahmekönnern wie Adrianne Lenker, Jessica Pratt und Laura Marling beheimatet. "Leftovers" präsentiert zu gleichen Teilen Melancholie, tiefe Liebe und Heiterkeit, um die Trauernden aufzumuntern, während es ein Patchwork aus persönlichen Liedern über verschiedene Beziehungen zusammennäht: die, die wir mit Müttern, Liebhabern und Freunden teilen. Auf "Leftovers" destilliert Le Ren jahrelanges Material zu zehn straff ausgeführten Tracks, die durch das schwelgerische Zupfen ihrer Gitarre und das kristallklare Timbre ihrer Stimme vereint werden. Im April 2021 traf sie sich mit Chris Cohen in einem gemieteten Haus in Portland, Oregon, wo sie warten mussten, bis ein Nachbarsjunge aufhörte, draußen Lärm zu machen, bevor sie aufnehmen konnten. Die musikalischen Gastbeiträge wurden anschließend hinzugefügt: Kori Miyanishi, Cedric Noel, Saltwater Hank (Jeremy Pahl), Eliza Niemi, Kaïa Kater, Aaron Goldstein, Buck Meek und Tenci (Jess Showman) nahmen ihre Parts separat in ganz Nordamerika auf.
Der renommierte Komponist/Regisseur John Carpenter und seine kreativen Mitstreiter Cody Carpenter und Daniel Davies haben auch zum zweiten Teil der neuen "Halloween"-Trilogie, "Halloween Kills", den Soundtrack beigetragen. Wie der Film selbst bleibt auch Carpenters Filmmusik dem Geist dessen treu, was das Original von 1978 so großartig gemacht hat, und bringt es gleichzeitig fest in die Gegenwart. Die Musik ist unverkennbar John Carpenter: die düsteren Vintage-Synthesizer-Klänge, das atemberaubende Gefühl der Bedrohung, das mit nur wenigen dissonanten Tönen hervorgerufen wird. Doch mit einer breiteren Klangpalette, neuen digitalen Techniken und einem tieferen Sinn für Musikalität ist der Score zu "Halloween Kills" das Werk eines Meisters, der auch nach fast 50 Jahren in seiner Karriere immer wieder an seine kreativen Grenzen geht und neue Wege findet, seine Fans zu begeistern und zu erschrecken. John Carpenters hypnotisches Thema zu seinem Horror-Meisterwerk "Halloween" aus dem Jahr 1978 hat mittlerweile für Generationen von Kinobesuchern die Angst vor Slasher-Stalkern verkörpert und sich so sehr in die Popkultur eingewoben, dass es zum musikalischen Kürzel für das gesamte Horror-Genre geworden ist. Es sind nur fünf Noten, die auf einem Klavier gezupft werden, so spärlich arrangiert, dass es sich wie kaum mehr als eine Skizze anfühlt, so einfach, dass ein ungeübter Spieler es leicht aufschnappen kann, aber es ist eine der größten musikalischen Errungenschaften des Kinos. 2018 kehrte Carpenter zum ersten Mal seit "Halloween III: Season of the Witch" von 1982 zu dem Franchise zurück, das er mit seiner ikonischen Schöpfung ins Leben gerufen hatte, ließ die 40 Jahre an Fortsetzungen und Reboots unter anderen Filmemachern hinter sich und kehrte zu seiner ursprünglichen Vision zurück. Während David Gordon Green die Regie für den neuen "Halloween"-Film und seine Fortsetzungen übernommen hat, ist Carpenter geblieben, um ihnen ihre unverwechselbare akustische Identität zu verleihen, die zu "Halloween" gehört wie die Totenmaske und das schimmernde Schlachtermesser von Michael Myers.
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Alexander Winkelmann, der höflichste Punk von Germany, singt vom fast normalen Leben. Wir haben es offensichtlich mit Aufbruch und Verzweiflung zu tun, mit alten Sehnsüchten und neuer Zufriedenheit, mit dem Guten und dem Schrecklichen, und mit dem Yolofanten (»Yolofant«).
Was tut man, wenn man alles tun kann? Und was passiert, wenn alles stillsteht? Treibend und schrammelig, gaga und melancholisch. Die Neunziger, die Nuller, die Zweitausendzwanziger. Punk, Pop, Indie-Rock. Winkelmanns Debütalbum, »Danke der Nachfrage«, ist Wohnzimmer-selfmade und dennoch brillant produziert (in Marzahn – von Balayage, also Garagen Uwe und Sebastian Gieck). Das Album, das von mehreren Videos begleitet wird, ist durchsetzt von Hits, aber auch meta und formbewusst — ein eigentlich unmöglicher musikalischer Stunt.
Die getriebene Stimme der Winkelmann-Figur wirkt regelrecht manisch, sie ist der offensive Ausdruck einer Person, der es sehr, sehr gut geht, die aber auch sehr, sehr traurig ist. Winkelmann glaubt an die vereinende Kraft des Tempelhofer Flugfelds (»Flugfeld«), er läuft alleine auf einer unbefahrenen Autobahn (»Autobahn«) und hat Dinge gesehen, die schon längst wieder verschwunden sind (»Dinge«). Er möchte mit seinem Wohnraum zum Wohnraum des geliebten Menschen fliegen (»Lockdown«), er möchte Pizza mit ganz viel scharfem Öl benässen, und wird die Weihnachtsfeier des Jahres 2019 (»Weihnachtsfeier«) wohl nie vergessen.
Zehn exzentrisch-sensible Hymnen über das doch eigentlich schöne Leben, intim nah am Berliner Alltag.
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In der CLASSIC VINYL SERIE veröffentlicht BLUE NOTE die besten und bekanntesten Alben des Labels
zu vertretbaren Preisen und dauerhaft verfügbar.
- Mastering von Kevin Gray bei COHEARENT AUDIO
- Pressung in 180g-Vinyl bei OPTIMAL
In der neuesten Staffel erscheint nun pünktlich zum Fest das coole Weihnachtsalbum des Jazzpianisten
und Arrangeurs Duke Pearson aus dem Jahre 1969. Merry, swinging Christmas!
Das im Frühjahr 1996 produzierte Debütalbum "Kein Schulterklopfen (Gegen den Trend)" wird jetzt in einer limitierten, farbigen, 25 Jahre Edition Vinyl Version wiederveröffenlicht. Die Hamburger Band Rantanplan wurde im Herbst 1995 nach dem Vorbild von Bands wie Operation Ivy und den Mighty Mighty Bosstones gegründet. Die Punk-Ska-Gruppe um Torben Meissner (... But Alive), Markus Wiebusch und Reimer Bustorff (später beide Kettcar) entschloss sich sofort dazu, deutsche Texte zu singen, da Bustorff nur gebrochen Englisch sprach. Mit dem Bandnamen wollte man sich von damals kursierenden Namen wie Pitbull und Bullterrier abgrenzen und entschied sich daher für Rantanplan, den Hund von Lucky Luke, der dümmer als sein eigener Schatten ist.
Park Hye Jin hat gestern ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum, „Before I Die“, angekündigt, das am 10. September 2021 bei Ninja Tune erscheint. Das Album - komplett von der in Südkorea geborenen und nun in L.A. lebenden Produzentin, Rapperin, Sängerin und DJ geschrieben, produziert und performt - folgt auf die Veröffentlichung ihrer sehr erfolgreichen EP, „How Can I“ vom letzten Jahr, sowie auf eine Reihe von Kollaborationen mit Künstler*innen wie Clams Casino & Take A Daytrip („Y DON'T U“), Blood Orange („CALL ME“ Freestyle) und Nosaj Thing („CLOUDS“), sowie auf den Remix von Galcher Lustwerk für „Can You“.
Seit gestern Abend ist die Leadsingle und der Album-Opener, „Let’s Sing Let's Dance“ zu hören, ein wehmütiger Dance-Track, der Hye Jins mantraartigen Gesang über Klavierakkorde und wummernden Bässen platziert. Auf den anderen Tracks des Albums demonstriert sie eine deutlich erweiterte Klangpalette, in die sie eine Reihe von Einflüssen aus den Bereichen Elektronik, Hiphop und Downtempo einfließen lässt, um die bisher vollständigste Vision ihres Sounds zu präsentieren.
„Before I Die“ wird am 10. September 2021 auf Ninja Tune veröffentlicht, anschließend geht Hye Jin später in diesem Jahr auf Tour in Nordamerika, darunter eine Co-Headline-Show mit Shlohmo in New York, sowie Shows in Toronto, San Francisco, Miami und New Orleans.
Ihr Debütalbum folgt auf ein paar unglaubliche Jahre für die junge Künstlerin, in dem sie ihre gefeierte „How Can I“ EP auf Ninja Tune veröffentlichte. Eine Platte, die von Rolling Stone, Pitchfork („25 Most Anticipated Albums of the Summer“), FADER, i-D, Resident Advisor und vielen anderen hoch gelobt wurde und in zahlreichen „Best Of“-Listen 2020 von Billboard, The Guardian und anderen vertreten war. Auch in Deutschland fand die EP sensationellen Anklang, mit lobenden Artikeln und Beiträgen in u.a. Süddeutscher Zeitung, Rolling Stone Deutschland, im Missy Magazin, im Deutschlandfunk Kultur, im BR2, bei Radio Fritz oder im Musikexpress, die sie ebenfalls in ihre Liste der hoffnungsvollsten Newcomer*innen für 2021 aufnahmen.
Hye Jin wurde auch in die NME 100-Liste der „Essential emerging artists for 2021“ und in die „Generation V“-Serie des V Mag aufgenommen. Auch die britische GQ und Stereogum bezeichnen sie als „one to watch“. Die Lead-Single der EP, „Like This“, wurde auch im Soundtrack von FIFA 2021 verwendet und erhielt große Unterstützung von BBC Radio 1 und 6 Music, war #1 der „Top Electronic“ in den NACC-Charts (North American College and Community Radio) und in den „Top 200“ insgesamt, mit weiterer Unterstützung von KEXP, KCRW, SiriusXMU und mehr.
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Ganze acht Jahre haben sich die schwedischen Viking-Metaller THYRFING Zeit gelassen, um ihr achtes Album zu präsentieren: VANAGANDR ist eine alternative Bezeichnung für den Fenriswolf aus der nordischen Mythologie!
Auch diesmal geht es bei THYRFING inhaltlich um Mythen, Märchen und Geschichten aus Skandinavien. Der kraftvolle, schwere und aggressive Opener DÖP DEM I ELD eröffnet das neue Album mit Groove und Melodie, es folgt mit TRÄLDOMSORD der wohl intensivste Song der Band bis dato, das Epos JORDAFÄRD schliesst voller schwermütiger und stimmungsvoller Sehnsucht das Werk perfekt ab. Co-produziert wurde VANAGANDR von Jakob Herrmann (In Flames, Machine Head, Evergrey) in den Göteborger Top Floor Studios, während Jacob Hansen (Volbeat, U.D.O., Katatonia) Mix und Mastering und Niklas Sundin von Cabin Fever Media (ex-Dark Tranquillity) das Artwork beisteuerten. VANAGANDR ist ein eindrucksvolles Statement, mit dem sich THYRFING zurückmelden, nachdem sie in den letzten Jahren ihren Fokus auf Livegigs legten und u.a. das Wacken Open Air, Summer Breeze und das Sweden Rock Festival zum bersten brachten.
Nachpressung der beliebten Compilation! Auf "Singles Round Up" kommen die ersten zwölf 7"-Singles, A&B-Seiten von Holly Golightly zusammen. Mit dabei ist das bluesige ,No Big Thing" mit seinem Barklavier und der Mundharmonika, das schmutzige gitarrenlastige ,Til I Get", die mit dem Jazzbesen bearbeiteten Drums und der Kontrabass von ,Come The Day", das eindrückliche ,Stain" und die brillante Coverversion ,Box Elder" von Pavement. Holly Golightly (ihr echter Name!) begann ihre musikalische Karriere 1991 bei Thee Headcoatees, einer Splittergruppe von Billy Childishs Thee Headcoats. Nach vier Jahren als Headcoatee trennte sie sich von der Band, um 1995 ihr Solodebüt ,The Good Things" zu veröffentlichen. Während bei den Headcoatees ein 60's Girl Group Sound auf dreiakkordigen Garagerock traf und viele Songs sowieso aus der Feder von Billy Childish stammten, vermischten sich auf Hollys Soloplatten Blues aus der Zeit vor dem Rock'n'Roll mit Folkrock und einer entspannteren Rock'n'Roll Gangart. Neben Coverversionen von Künstlern wie Willie Dixon, Ike Turner oder Lee Hazelwood schreibt Holly den Großteil ihres Materials selbst. Holly Golightly ist ohne Frage die interessanteste und vielseitigste Künstlerin aus der Schule von Billy Childish und ist mit Sicherheit eine der besten Songwriterinnen der Post-Grunge Ära, die mit jedem Album besser und besser wird. Seit ihrem Debüt 1995 war sie stetig aktiv, hat eine ganze Stange von Alben und eine noch größere Stange Singles für die verschiedensten Labels veröffentlicht und in den USA, Australien und Europa getourt.