Anlässlich des 45. Jahrestags seiner Veröffentlichung bringt Secretly Canadian Yoko Onos bahnbrechendes Album ,Season of Glass" aus dem Jahr 1981 in einer erweiterten CD-Version sowie erstmals seit mehr als 45 Jahren wieder auf Vinyl heraus, ergänzt durch ein erweitertes und überarbeitetes Coverdesign. ,Season of Glass", das zu den Top 200 Alben der 1980er Jahre von Pitchfork zählt, erschien im Juni 1981, nur sieben Monate nach dem sinnlosen Mord an Onos Ehemann und kreativem Partner John Lennon. Voller Songs über Liebe, Verlust, Wut und Angst spiegelte das Album Onos Erfahrungen in aller Deutlichkeit wider und schuf so fast ein Pendant zu den ,Primal Scream"-Alben der Plastic Ono Band von Ono und Lennon aus dem Jahr 1970. ,Season of Glass war eigentlich einfach nur ich selbst, denke ich", sagte Ono 1982 gegenüber Newsweek. ,Irgendwie war es in gewisser Weise wie ein Urschrei; weißt du, etwas ist in meinem Leben passiert, und ich musste es einfach sagen. Und ich glaube, es war für mich mehr als alles andere therapeutisch. Und ich war ziemlich ehrlich, nehme ich an." Onos fünftes Studioalbum, ,Season of Glass", war auch das bis dahin kommerziell erfolgreichste der Künstlerin und schaffte es in die Top 50 der Billboard-Albumcharts, war jedoch nicht ohne Kontroversen. Das Cover des Albums zeigte ein Foto von Lennons blutgetränkter Brille, so wie sie Ono vom Roosevelt Hospital nach seiner Ermordung zurückgegeben worden war. Obwohl David Geffen, der Chef von Geffen Records, der im November 1980 Onos und Lennons ,Double Fantasy" veröffentlicht hatte und auch die Originalversion von ,Season of Glass" herausbrachte, Ono eindringlich bat, das Cover zu ändern, blieb Ono standhaft. ,Ich werde das Cover nicht ändern", erinnerte sich Ono, Geffen gesagt zu haben. ,Das ist es, was John jetzt ist." Begleitet von derselben Band, die bereits auf ,Double Fantasy" gespielt hatte, reiht sich der Sound von ,Season of Glass" nahtlos an dieses Album an, das zu dieser Zeit bereits als künstlerischer Triumph für Ono galt, die junge Künstler wie die B-52s und Sonic Youth inspirierte. In den Jahren seit seiner Veröffentlichung hat das Album ,Season of Glass" aufgrund der ehrlichen, liebevollen und manchmal erschütternden Natur seiner Songs nur noch an Bedeutung gewonnen. Heute wird es allgemein als kraftvolles künstlerisches Statement über Trauer und Verlust gewürdigt und gilt als Meilenstein sowie als eines von Onos besten Werken - ein vollendetes künstlerisches Statement.
Berlin, späte 1960er Jahre: Eine geteilte Stadt wird zum Epizentrum einer musikalischen Revolution. Inmitten der Spannungen des Kalten Krieges trat eine Gruppe junger Klangforscher auf den Plan, um die Grenzen der Rockmusik neu zu definieren. Agitation Free, 1967 gegründet, war nie nur eine Band, sondern ein Labor für "Bewegung, Unruhe und Veränderung" - so die Definition des Wortes "Agitation", die ihr Mentor Folke Hanfeld in einem Lexikon gefunden hatte. Von Anfang an fungierte Agitation Free als Knotenpunkt der aufkeimenden "Berliner Schule" der elektronischen Musik. Ihre frühen Proben im Electronic Beat Studio unter der Leitung von Thomas Kessler wurden zum Anziehungspunkt für andere Legenden wie Tangerine Dream und Ash Ra Tempel. Gleichzeitig dienten sie als Sprungbrett für Ausnahmetalente wie Christopher "Chris" Franke (Tangerine Dream) oder den Gitarristen Axel "Ax" Genrich (Guru Guru). Während die Studioalben "Malesch" (1972) und "2nd" (1973) von Agitation Free Meilensteine des Genres sind, war die Bühne der Ort, an dem das "Free" in ihrem Namen wirklich zum Leben erwachte. Ihre Konzerte waren avantgardistische Erlebnisse, die Flüssiglicht-Shows und Experimentalfilme mit hypnotischen, langgezogenen instrumentalen Improvisationen verbanden. Ein Beispiel hierfür ist ihr neues Live-Dokument "Live in Berlin" vom 1. Dezember 2025 aus dem Berliner Kesselhaus, auf dem das aktuelle Line-up zu hören ist: die Gründungsmitglieder Lutz "Lüül" Graf-Ulbrich und Burghard Rausch sowie Michael Hoenig, der sich zwar vom Live-Betrieb zurückgezogen hat, aber "Spiritus Rector" der Band bleibt, zusammen mit Daniel Cordes, Axel Heilhecker und Tim Sund. Wie Michael Hoenig einmal feststellte, ist die Musik von Agitation Free eine "Zeitmaschine, die Vergangenheit und Zukunft verbindet". Die Magie lebt weiter.
Gilberto Gil - ”Louvação” (1967): Auf seinem Debütalbum stellt sich ”einer der brillantesten jungen Interpreten und Komponisten Brasiliens” (AllMusic) vor. Die energiegeladene Musik ist nicht nur von Bossa
und Samba, sondern auch von Baião, Karnevalsmärschen und Balladen aus den 1950er Jahren beeinflusst.
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Mit dem 1964 bei Verve Records erschienenen Album “The Individualism of Gil Evans” schuf der Komponist,
Arrangeur und Pianist Gil Evans eines seiner fesselndsten und detailreichsten Werke. Mit einer atemberaubend besetzten Big Band, in der Größen des Jazz auf junge Talente und klassische Musiker trafen,
präsentiert Evans zwei eigene, von lateinamerikanischer Musik inspirierte Kompositionen, ein gemeinsam
mit Miles Davis geschriebenes Stück sowie eine Nummer aus der “Dreigroschenoper” von Bertolt Brecht
und Kurt Weill.
Mit fantastischer Stimme, beinahe 2 Millionen Followern in den sozialen Medien, einem weltweiten Tourneeplan
und bereits drei Studio-Alben bringt die 27-jährige Stella Cole einem jüngeren Publikum die Klassiker aus
Jazz und dem American Songbook nahe. Ihr erstes Live-Album nahm sie jetzt in einem ebenso legendären
wie intimen New Yorker Cabaret-Club auf, wo schon Größen wie Eartha Kitt, George Shearing und sogar
Woody Allen auf der Bühne standen.
”Live at Café Carlyle” zeigt Stella Cole gefühlvoll, strahlend und swingend mit ihrem Trio und einer brillanten Auswahl an Klassikern aus Filmen und Musicals, von ”He’s a Tramp” über ”Anything Goes” bis
”Perhaps, Perhaps, Perhaps”.
Barry Alan Pincus ist kein guter Name für einen Sänger, dachte sich dieser Künstler zu Beginn seiner Karriere, und er nannte sich Barry Manilow. "Brandy" ist auch kein so toller Name für seinen ersten Hit, also entschloss er sich, ihn "Mandy" zu nennen. Das war 1974. Der Rest ist Geschichte. Barry Manilow zählt ohne Zweifel zu den erfolgreichsten Künstlern der populären Musik, seine Nummer-1-Erfolge sind beispiellos, und seine Songs wie "Mandy" leben auch in jüngeren Generationen immer noch fort. Trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) seines nicht immer leichten Stands bei den Kritikern hat er über Jahrzehnte eine Fangemeinde um sich geschart, die in puncto Größe und Anhänglichkeit ihresgleichen sucht. Deshalb wird auch die jetzt erscheinende neue Best-Of-CD "Ultimate Manilow" mit Sicherheit wieder ihre begeisterten Käufer finden. Auf ihr sind 19 absolute Hits des Balladen-Königs versammelt, vom erwähnten "Mandy" über "Could It Be Magic" bis zu "Copacabana". Als Bonus-Track zusätzlich: die bislang ausserhalb von USA unveröffentlichte Nummer "Who Needs To Dream" aus dem Manilow-Musical "Copacabana". Die VÖ wird von einer zielgerichteten Print-Marketingkampagne begleitet.
Bob Dylan... Das ist wohl DER Singer-Songwriter überhaupt und gilt als einer der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts...
Die LP ‚The Early Recordings‘ präsentiert eine perfekte Sammlung von Bob Dylans schönsten Songs aus jüngeren Jahren. Mit dabei sind Klassiker wie „House Of The Risin‘ Sun“, „Baby, Let Me Follow You Down“, „You‘re No Good“ und eben besagtes „Man Of Constant Sorrow“.
„A Toda Cuba Le Gusta“ (1997) ist das Debütalbum der Afro-Cuban All Stars, einem Projekt unter der
Leitung von Juan de Marcos González, das die goldene Ära der kubanischen Musik feiert. Aufgenommen
wurde es 1996 in den EGREM Studios in Havanna, denselben Studios, in denen auch „Buena Vista Social
Club“ entstand. Das Album vereint legendäre Veteranen wie Rubén González und Raúl Planas mit jüngeren
Musikern zu einer mitreißenden Darbietung von Son, Danzón, Rumba und Mambo.
Die Platte sprüht vor Energie und wurde live aufgenommen, um die Atmosphäre eines Havannaer Tanzsaals
einzufangen. Sie erntete internationale Anerkennung und wurde für einen Grammy in der Kategorie „Best
Tropical Latin Performance“ nominiert. Als Hommage an Kubas musikalisches Erbe und zugleich als Auslöser für dessen weltweite Wiederbelebung gilt „A Toda Cuba Le Gusta“ als Meilenstein der kubanischen
Musikrenaissance der 1990er Jahre.
Zur Feier des anhaltenden Erfolgs des Albums veröffentlicht WorldCircuitRecords eine spezielle SplatterVinyl-Edition von ATodaCubaLeGusta, die an den 30. Jahrestag der Aufnahmen von 1996 erinnert. Diese
limitierte Sammleredition besticht durch ein auffälliges Vinyl-Design in den Farben der kubanischen Flagge
und eine Jubiläumsverpackung und bietet langjährigen Fans wie neuen Hörern gleichermaßen ein hochwertiges Format, um dieses Meilenstein-Album erneut zu entdecken.
John Ringhofer, der Mann hinter Half-Canded Cloud, ist ebenso fröhlich und genügsam wie seine Musik. Als sparsamer Mensch zieht Ringhofer die U-Bahn dem Taxi vor, recycelt Plastik, macht sich zwanghaft Notizen und ist ein geborener Optimist. Half-Canded Cloud begann 1999 als Heimstudio-Projekt in Chattanooga, Tennessee. Ringhofer lebte später über ein Jahrzehnt lang in der kalifornischen Bay Area (wo er als Teilzeit-Hausmeister arbeitete), bevor er 2015 mit seiner jungen Familie nach Helsinki, Finnland, zog, um die linguistische Forschung seiner Frau zu unterstützen. Half-Canded Cloud versteht es, komplexe theologische Konzepte in eingängige und erhabene Kinderlieder zu verpacken, die sich weder ihrem Thema noch ihrem Zuhörer herablassend nähern.
Aufgenommen in den Abbey Road Studios ist *Merregnon: Heart of Ice* Nobuo Uematsus erstes Werk, das
ursprünglich als Konzertstück konzipiert wurde – nach jahrzehntelangem Erfolg als Videospielkomponist für
*Final Fantasy* (eine der erfolgreichsten Spielereihen der Gaming-Geschichte).
Das Werk steht in derselben Tradition wie *Peter und der Wolf* und wurde geschaffen, um junge Zuhörer
an klassische Musik und die Instrumente eines Orchesters heranzuführen. Jede der vier Hauptfiguren wird
durch ein eigenes musikalisches Motiv sowie eine bestimmte Instrumentengruppe des Orchesters repräsentiert.
Nobuo Uematsu wird dabei von einem der renommiertesten Orchester der Welt begleitet – dem London Symphony Orchestra.
Zwölf der Stücke enthalten erzählerische Passagen, gesprochen von der Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander.
Dieser junge Herr kommt aus Alicante/Barcelona im Süden Spaniens und ist wohl die schrägste, tollste und wildeste Flamenco-Trash-One-Man-Band seit Menschengedenken. Geboren 1993 in eine musizierende Fernfahrerfamilie, kam er schon früh mit englischen und holländischen Touristen in Kontakt und brachte deren Musik mit nach Hause. Dort kreierte er diese kuriose Mischung aus Flamenco und Trash und erschuf sein eigenes Ein-Mann-Orchester.Er tourte fleißig durch ganz Spanien und Europa, unter anderem als Gastmusiker von Suicide Generation. Er steckt tief im Sumpf des wilden Trash-Rock'n'Roll und ist definitiv die spanische Wiederauferstehung von Hasil Adkins, dem Gott aller One-Man-Bands. Seine Liebe zur Flamenco-Musik erbte er von seinen Eltern, sein Zwillingssohn hingegen musste einen ,richtigen" Beruf erlernen. Doch Nestter blieb das schwarze Schaf der Familie.Auf der Bühne ist er am Ende des Konzerts meistens nackt und ausgeschwitzt, spielt mit seinen Genitalien die Maracas und quält seine Flamenco-Trash-Gitarre wie kein anderer. Er ist ein primitiver Wilder, der auf ein jungfräuliches Prinzessinnenpublikum trifft, und der einzige Donut, der sich Nestter nennen darf.Bitte heißen Sie ihn willkommen - Spaniens nuttiest one around - und lassen Sie sich von Nestter Donuts in die Welt des wilden, wilden Rock'n'Roll-Flamenco-Trash verführen.
Red "Eruption" Marble Blend" Doppel-Vinyl, inklusive 16-seitigem Booklet mit Texten und ausführlichen Liner Notes. Ursprünglich 1998 veröffentlicht, fing ,South Central Thynk Taynk" von Abstract Tribe Unique (Abstract Rude, Fat Jack, Zulu Butterfly Priest, Irie Lion King und DJ Drez) einen entscheidenden Moment in der Underground-Szene von Los Angeles ein - als junge schwarze Künstler den Hip-Hop von Grund auf neu erfanden. Mit einer Mischung aus jazzigen Beats, spiritueller Einsicht und einer äußerst unabhängigen Produktion wurde das Album zu einer Hymne auf Selbstständigkeit und kreative Rebellion. Jetzt wird dieser lange nicht mehr erhältliche Klassiker von Rhymesayers Entertainment als Deluxe-2xLP-Set mit einem Text-Booklet und einem Bonustrack neu aufgelegt und kehrt für eine neue Generation zurück. Im kulturellen Zentrum der Platte steht Project Blowed, eine legendäre Crew aus L.A., die von Abstract Rude und Aceyalone gegründet wurde und eine Reihe von Rap-Innovatoren hervorbrachte, deren Einfluss bis heute im globalen Hip-Hop zu spüren ist. Während der Mainstream-Rap den G-Funk-Boom der Westküste aufgriff, schlug die Blowed-Crew einen anderen Weg ein - geprägt von Jazz, radikaler Politik und afrozentrischem Futurismus. ,South Central Thynk Taynk" ist eine vielschichtige Zeitkapsel aus dieser revolutionären Zeit, die Ab Rudes tiefgründige Lyrik mit Fat Jacks genreübergreifendem Produktionsansatz verbindet und eine poetische Reflexion über Familie, Kampf und künstlerische Bestimmung schafft. Diese Neuauflage enthält den Titel ,L.A. Styles Back (Project Blowed Remix)" mit einer generationsübergreifenden Besetzung von Schwergewichten - Aceyalone, Myka 9, Medusa, Pigeon John, Blu, 2Mex, Ellay Khule, Riddlore und NGAFSH -, die unterstreicht, wie die Underground-Szene von L.A. seit Jahrzehnten ein kreatives Epizentrum geblieben ist. ,South Central Thynk Taynk" ist mehr als ein Kultartefakt; es ist ein lebendiges Dokument der Transformation, der Gemeinschaft und der künstlerischen Kraft.
In den frühen 1970er Jahren galten Pinchas Zukerman und Daniel Barenboim als zwei der spannendsten
jungen Musiker ihrer Generation. Ihre gemeinsame Aufnahme von Sibelius’ Violinkonzert op. 47 und
Beethovens Romanzen für Violine und Orchester Nr. 1 und 2 mit dem London Philharmonic Orchestra
fängt die außergewöhnliche künstlerische Energie dieser Zeit auf eindrucksvolle Weise ein.
Die beiden Werke wurden für diese Veröffentlichung erstmals neu gemastert und von den originalen ½-
Zoll-Vierspurbändern geschnitten.
Die audiophile Vinyl-Serie The Original Source präsentiert herausragende Aufnahmen der 1970er Jahre
in ganz neuer Klangqualität. Dafür haben die renommierten Emil Berliner Studios die originalen Vier- und
Achtspur-Bänder mit eigens für die Produktion der Serie entwickelten Technologien in 100% analoger Qualität (AAA) neu gemastert und geschnitten. Die klanglichen Unterschiede zu den Originalveröffentlichungen sind beträchtlich: Größere Klarheit, mehr Feinheiten und Verbesserungen im Frequenzgang, zugleich
weniger Nebengeräusche, Verzerrungen und Komprimierungen ermöglichen ein audiophiles Hörerlebnis wie
nie zuvor.
Auf 180g Vinylplatten und in einer Deluxe-Gatefold Edition mit Originalcovers und -texten werden die
Exemplare dieser Serie limitiert und nummeriert veröffentlicht, begleitet von zusätzlichen Fotos und Faksimiles der Aufnahmeprotokolle und Bandkartons
Am 29. Juli 1962 wehte ein kräftiger Wind durch das Lighthouse in Hermosa Beach, Kalifornien, als
Tenorsaxofonist Curtis Amy mit einem Sextett aus West-Coast-Musikern in dem legendären Jazzclub auftrat, um dort das Live-Album “Tippin’ On Through“ für Pacific Jazz aufzunehmen. Stilistisch bewegt sich
Curtis Amy hier in drei Eigenkompositionen durch funkigen Hard Bop und Soul-Jazz, interpretiert aber
auch einen Jazzklassiker der Gershwin-Brüder sowie Stücke von Benny Golson und Dave Brubeck. Neben
dem Tenorsaxofonisten glänzte bei dem Konzert vor allem der junge Vibrafonist Roy Ayers, für den dies
eine seiner ersten Aufnahmen war
Das vierte Album des Frank Popp Ensemble auf Unique Records. Geschrieben. aufgenommen und produziert 2024 in Spanien. Wie beim Vorgänger sind diverse Gastsänger auf den il brandneuen Stücken zu hören.
Gerry Love, einst Leadsänger der legendären Teenage Fanclub, der laut Popp fast alle Lieblingsstücke der Glasgower Kult-Band geschrieben und gesungen hat. verleiht hier seine hinreißende Stimme einer orchestralisch-souligen Version von „Save", ein eher unbekanntes aber geniales Stück, welches Love 2004 für die Schotten schrieb. Gerard Love trug bereits mit einem Cover von Frank Popp's "The World Is Waiting" zur Under Covers' Compilation bei und hat nun auf Waves ein weiteres Mal wundervolle Arbeit geleistet.
Ein weiterer Held aus Popp's Plattensammlung ist Nicke Andersson. Früher Schlagzeuger bei den Death&Rollern Entombed, dann bis heute Sänger der unvergleichlichen Hellacopters und Mastermind hinter weiteren top Bands wie The Solution, Imperial State Electric, Lucifer, etc., ist auf „Caught In AWeb" zu hören. Ein Northern Soul Stomper in klassischer Magic Touch* Manie.
Emma Noble, eine aufstrebende Soul-Sängerin aus London singt auf dem girl-groupigen Soul-Anthem Unstoppable*. Die zweite Single-Auskopplung vom Album hat das Zeug zum nächsten UK-Floorfiller und wurde bereits Ende 2024 in Craig Charles Soul Show auf BBC gespielt und angepriesen.
Ein absoluter Ausnahme-Künstler ist J Mahon, der auf 5 Stücken des Albums zu hören ist und erheblich zum Album beigetragen hat. Seine zuckersüße Stimme funktioniert sowohl auf seinen Stücken, als auch bei _Going Going Gone". welches die erste Single-Auskopplung ist und durch die eingängigen Bläser-Hooks und J's androgyne Soul-Vocals an gewisse junge Motown-Künstler in den frühen 70s erinnern.
Audrey Ollesen aus Köln, eine alte Bekannte aus der rheinischen Mod-Szene. kam durch Zufall hinzu. nachdem Popp durch private Aufnahmen auf ihre Gesangs-Skills aufmerksam wurde. Auf .C|om|mon Stranger* ist Audrey zum ersten Mal auf einem Tonträger zu hören.
Auf "Waves" vereint Frank Popp Northern Soul. Psychedelia, 90s Indierock und orchestralischen Soundtrack-Feel zu einem homogenen, überzeugenden Werk, was vielversprechend wirkt und sich verdammt gut anfühlt in einer nicht so rosigen Zeit. Wir sind alle gespannt...
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Transparentes blaugrünes Vinyl mit O-Card. Oliver Coates' Original-Soundtrack zu Pillion (dt.: Sozius"), einem britisch-irischen Spielfilm von Harry Lighton aus dem Jahr 2025. Der Liebesfilm handelt von einem schüchternen jungen Mann, der sich auf eine unterwürfige SM-Beziehung mit einem älteren Motorradfahrer einlässt.
Joe Hisaishis neues Album wurde Live in Tokyo in der renommierten Suntory Hall am 31. Juli 2024
aufgenommen. Zu hören ist die japanische Erstaufführung von „The Desert Music“ von Steve Reich,
einem Freund und Kollegen Hisaishis sowie „The End of the World“, ein eigenes Werk des japanischen
Komponisten. Aufgeführt wurden die Stücke vom Future Orchestra Classics unter der Leitung des Maestros.
Dieses Orchester wurde von Hisaishi gegründet, um sein Interesse an klassischer Musik mit anderen zu teilen.
Es ist ein Orchester junger Musiker, das für seine lebendigen, ausdrucksstarken Interpretationen sowohl des
Kernrepertoires als auch zeitgenössischer Werke bekannt ist. Die Vocalpartien wurden vom Philharmonic
Chorus of Tokyo und, in „The End of the World“, von der Sopranistin Ella Taylor gesungen
Seit mehr als drei Jahrzehnten bahnt sich David Eugene Edwards einen einzigartigen Weg durch die amerikanische Musikszene. Zunächst mit dem dunklen Folk-Dringlichkeit von 16 Horsepower, dann mit der andächtigen Intensität von Wovenhand und in jüngerer Zeit durch die reduzierte Klanglandschaft seiner Soloarbeiten. Auf seinem zweiten Soloalbum "Mercurial Silence" setzt Edwards den Weg fort, den er auf seinem Debütalbum "Hyacinth" aus dem Jahr 2023 eingeschlagen hat, und dringt gleichzeitig durch den erweiterten Einsatz elektronischer Produktion und vielschichtiger Texturen in neue Klangwelten vor. Auf dem Album kanalisiert Edwards die krasse Intensität, die einen Großteil seiner Karriere geprägt hat, und greift gleichzeitig auf eine breitere Klangpalette zurück, die sich zugleich uralt und modern anfühlt. Seine unverwechselbare Stimme bewegt sich durch die Schichten aus Streichern, perkussiven Drones und gespenstischer Elektronik und verleiht dem Album die Aura einer Welt außerhalb unserer Reichweite. Über seine 12 Songs hinweg verfeinert Edwards hier die thematische Ausrichtung, die erstmals auf seinem Debüt erkundet wurde, und erweitert gleichzeitig seinen Fokus, um die wiederkehrenden Geschichten zu betrachten, die verschiedene Kulturen über Himmel und Erde und deren stetes Miteinander erzählen. Musikalisch zeichnet sich das zweite Solowerk durch die bewusste Verschmelzung akustischer Instrumente mit ausgeprägten elektronischen Elementen aus. Synthesizer, programmierte Rhythmen und dichte Ambient-Texturen verbinden sich mit Edwards' eher traditionellen Arrangements und schaffen einen Klang, der zwar karg bleibt, aber gleichzeitig die räumliche Tiefe der Songs erweitert. Während frühere Projekte oft auf rohe physische Kraft setzten, wirkt "Mercurial Silence" mit einer anderen Art von Kraft. Das Album entfaltet sich geduldig, atmosphärisch und überwältigend.
Seit mehr als drei Jahrzehnten bahnt sich David Eugene Edwards einen einzigartigen Weg durch die amerikanische Musikszene. Zunächst mit dem dunklen Folk-Dringlichkeit von 16 Horsepower, dann mit der andächtigen Intensität von Wovenhand und in jüngerer Zeit durch die reduzierte Klanglandschaft seiner Soloarbeiten. Auf seinem zweiten Soloalbum "Mercurial Silence" setzt Edwards den Weg fort, den er auf seinem Debütalbum "Hyacinth" aus dem Jahr 2023 eingeschlagen hat, und dringt gleichzeitig durch den erweiterten Einsatz elektronischer Produktion und vielschichtiger Texturen in neue Klangwelten vor. Auf dem Album kanalisiert Edwards die krasse Intensität, die einen Großteil seiner Karriere geprägt hat, und greift gleichzeitig auf eine breitere Klangpalette zurück, die sich zugleich uralt und modern anfühlt. Seine unverwechselbare Stimme bewegt sich durch die Schichten aus Streichern, perkussiven Drones und gespenstischer Elektronik und verleiht dem Album die Aura einer Welt außerhalb unserer Reichweite. Über seine 12 Songs hinweg verfeinert Edwards hier die thematische Ausrichtung, die erstmals auf seinem Debüt erkundet wurde, und erweitert gleichzeitig seinen Fokus, um die wiederkehrenden Geschichten zu betrachten, die verschiedene Kulturen über Himmel und Erde und deren stetes Miteinander erzählen. Musikalisch zeichnet sich das zweite Solowerk durch die bewusste Verschmelzung akustischer Instrumente mit ausgeprägten elektronischen Elementen aus. Synthesizer, programmierte Rhythmen und dichte Ambient-Texturen verbinden sich mit Edwards' eher traditionellen Arrangements und schaffen einen Klang, der zwar karg bleibt, aber gleichzeitig die räumliche Tiefe der Songs erweitert. Während frühere Projekte oft auf rohe physische Kraft setzten, wirkt "Mercurial Silence" mit einer anderen Art von Kraft. Das Album entfaltet sich geduldig, atmosphärisch und überwältigend.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von den
Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing), wattierte Innenhülle.
McCoy Tyner - Inception
Als Pianist McCoy Tyner im November 1962 sein Debütalbum für Impulse! Records aufnahm, wollte er ein
eigenes musikalisches Statement setzen und sich damit von der modalen Musik abgrenzen, die er damals
mit John Coltrane spielte. Bei den Aufnahmesessions mit Bassist Art Davis und Schlagzeuger Elvin Jones
- beide Kollegen aus dem Coltrane-Ensemble - setzte er deshalb vor allem auf eigene Kompositionen, in
denen er seine unverwechselbaren Voicings und seinen rhythmischen Drive in den Vordergrund stellte. In
der AllMusic-Rezension von Alexander Gelfand heißt es: “Dieses Album gibt Hörern die Möglichkeit zu erfahren, wie ein sehr junger Tyner außerhalb der Grenzen des klassischen John Coltrane Quartet der frühen
60er Jahre klang; es offenbart einen lyrischen Ansatz für das Jazzpiano, der weit entfernt von Tyners reifem
Stil zu sein scheint.”
Steig ein in die neueste Mega-Firma von Seattle, Telehealth. Sind sie Rebellen, die mit Synth-Punk/New Wave die Grundlagen unserer techno-kapitalistischen Hölle untergraben wollen? Oder sind sie Unternehmer, die Marken aufbauen, um die Märkte zu stören und die Massen auszunehmen? Der einzige Weg, das rauszufinden, ist, ihr Debütalbum für Seattles älteste Mega-Firma, Sub Pop Records, zu kaufen. Green World Image folgt auf eine ausgedehnte US-Tournee, ein selbst veröffentlichtes Album und eine knackige 7"-Single aus dem Sub Pop Singles Club aus dem Jahr 2023. Für Fans von B-52s, Water From Your Eyes, Devo und Snooper. Die Kalshi-App ist ein ,Prognosemarkt für den Handel mit der Zukunft", eine Plattform, auf der Leute auf das Ergebnis von fast jedem realen Ereignis wetten können - von der Genauigkeit der Wettervorhersage bis hin zur Frage, ob in Gaza offiziell eine Hungersnot ausgerufen wird oder nicht. Als der Mitbegründer der Plattform, Tarek Mansour, Ende 2025 als offizieller Wett-Partner zu CNN kam, meinte er nach dem Deal: ,Die langfristige Vision ist, alles zu finanzieren und aus jeder Meinungsverschiedenheit einen handelbaren Vermögenswert zu machen." Telehealth wurde in dem chancenreichen Umfeld des Post-COVID-Seattle als skalierbares Musik-Startup mit ähnlichen Zielen gegründet. Das Unternehmen wurde 2022 von dem Ehepaar und Glücksspielbegeisterten Alexander Attitude (Synthesizer/Gesang/Gitarre) und Kendra Cox (Synthesizer/Gesang) gegründet, zu denen sich die langjährigen Mitarbeiter Ian McCutcheon (Schlagzeug), John O'Connor (Bass) und Dillon Sturtevant (Gitarre) gegründet. Die Gruppe will alle Meinungsverschiedenheiten darüber, wie die chaotische lokale ,Musikszene" weitergehen soll, zu Geld machen. Kann man DIY sein und gleichzeitig eine gute Suchmaschinenoptimierung haben? Kann man progressives kulturelles Ansehen und bares Geld gleichzeitig verdienen? Ist Kunst, die durch ,Kulturförderungen" der Tech-Industrie finanziert wird, irgendwie langweilig, authentisch gorpcore (junge Männer leben laut der New York Times den ,Quarter-Zip-Lifestyle") oder ironischerweise punkig? Für Telehealth ist die Antwort auf diese Fragen nicht ja oder nein, sondern eher eine unerschlossene Lücke im Musikmarkt, die auf eine Band wartet, die visionär und verrückt genug ist, auf die Verbreitung zu setzen. Produziert von Trevor Spencer, Green World Image, ist das zweite Album von Telehealth (nach dem Debütalbum Content Oscillator und einer Veröffentlichung des Sub Pop Singles Club, beide aus dem Jahr 2023) und sein Börsengang mit den Angel-Investoren Sub Pop ein vertikal integriertes Kunstwerk für die Post-Grunge-, Post-Flanell-Seattleiter und Konsumenten auf der ganzen Welt, die ebenfalls bereit sind, ihre eigene Leidenschaft für Musik zu finanzieren. Das traumainformierte, ergebnisorientierte und äußerst tanzbare Weirdo-Punk-Album ist inspiriert von Attitudes Zeit als ehemaliger Architekt in einer Climate PledgedÖ-Stadt, die mit ihrem Netzwerk aus effizient zonierten 5-über-1-Gebäuden die Kunst der ,Green World"-Architektur perfektioniert hat. Der PNW-Post-Punk von Telehealth schafft ähnliche architektonische Räume, in denen sich die glänzenden, futuristischen, techno-industriellen Rhythmen und Synthesizer des Seattle der Bezos-Ära mit dem rohen, unabhängigen Underground-Sound vermischen, den die Stadt aus kulturellen und Marketinggründen liebevoll bewahrt. Das Ergebnis? Stell dir XTC, REM und YMO vor, mit einem stärkeren Fokus auf ROI. Stell dir The B-52s vor, aber B2B. Stell dir einen intelligenteren Brainiac, einen transhumanen Gary Numan oder einen terminalen Online-Pylon vor. Endlich eine Band mit so vielfältigen Talenten, dass sie sowohl in deinem Keller als auch in den Amazon Spheres spielen kann.
"Die ""big voice"" aus Flint, Michigan, die uns den Smash-Hit „Norma Jean“ bescherte meldet sich kraftvoll mit „It’s so Hard“ zurück. „It’s so Hard“ ist eine tiefgründige, gefühlvolle Beat-Ballade mit einer Botschaft, die eine Geschichte erzählt, die wir leider nur zu gut kennen – die Geschichte zweier vielversprechender junger Menschen, deren Leben ein jähes Ende findet, als sie ungewollt in die Welt der Gaunereien, Drogen und Waffen geraten, die sie umgibt. Gestärkt durch eine unverkennbare Detroit-Härte nimmt dich der Track mit auf eine Reise quer durch das Land und verbindet den coolen East-Coast-Swagger der Isleys aus der T-Neck-Ära mit dem entspannten Groove, den die WC-Lowrider-Soul-Szene so liebt. Ein unverfälschter Ausdruck der Gewalt, die viel zu viele junge Menschen ertragen müssen.
Die beiden vorherigen Captured-Tracks-Alben von The Lemon Twigs, "A Dream Is All We Know" (2024) und "Everything Harmony" (2023), deuteten bereits auf eine Art Neubeginn in ihrer damals fünf Alben umfassenden Karriere hin. "Es war der Beginn davon, Platten zu machen, die wir selbst anhören würden", sagt Michael D'Addario, der jüngere der Twig-Brüder, heute 26 Jahre alt. Spätestens mit "A Dream Is All We Know" und dem zukünftigen Michael-Klassiker "My Golden Years" hatte die neue Ära der Lemon Twigs wirklich begonnen. Und nun erscheint das dritte Lemon-Twigs-Album für Captured Tracks, "Look For Your Mind!", das unter seiner poppigen Oberfläche einen unterschwelligen Strom aus Paranoia und Misstrauen trägt. Der Opener, der titelgebende Track "Look For Your Mind", ein beschwingtes Stück von Michael, führt die Hörer*innen in den gitarrengetriebenen Harmonie-Sound ein, der das zentrale Thema des Albums bildet. Vieles, was auf "A Dream Is All We Know" erreicht wurde, ist auch hier präsent - nur noch fokussierter. Es sind klassische Twigs, geprägt vom goldenen Zeitalter des Gitarrenpops, aber in keiner Weise sklavisch nachempfunden. Neu auf diesem Album ist die Einbindung der Live-Mitglieder Reza Matin (Schlagzeug) und Danny Ayala (Bass) sowie Eva Chambers von Tchotchke in die Rhythmusgruppe. Während die Brüder zuvor im Studio alles selbst eingespielt hatten, zeigt dies ein neues Gefühl von Freiheit. "Gather Round" ist eine der größeren Produktionen auf "Look For Your Mind!" - ein Brian-Song mit freudigen Orchestrierungen, der wie ein Wahlkampflied aus der Jahrhundertwende wirkt. Der Songwriter sucht nach einer unverdorbenen Führungsperson, kommt aber zu dem Schluss, dass kollektives Handeln der einzige Weg nach vorn ist. Musikalisch ist er opulent und herrlich 1967, doch Stimmung und Aussage sind unverkennbar 2026. "Jedes Mal, wenn wir versuchen, etwas völlig Geradliniges zu schreiben, können wir nicht anders, als ein Element hinzuzufügen, das völlig aus dem Rahmen fällt", erklärt Brian. Brians "Fire And Gold" beginnt mit einem klingenden Power-Pop-Riff, bevor alles auf den Kopf gestellt wird. Es ist auch der erste Song des Albums, auf dem der energiegeladene Drummer Reza Matin zu hören ist, den die Brüder mit Größen wie Jody Stephens von Big Star, Jim Bonfanti von The Raspberries und Bev Bevan von The Move vergleichen. Den Abschluss der ersten Seite der Vinyl-Ausgabe bildet Michaels wunderschöne Ballade "Mean To Me", mit Gesangsparts, die The Beach Boys vor 60 Jahren gerne aufs Band gebracht hätten - eingesungen von Michael, Brian und Danny. Der Abschluss der zweiten Seite, "Your True Enemy", wirft schließlich alles über den Haufen. "Wir haben den Song zunächst als einfache Rocknummer angelegt, aber das passte nicht zur düsteren Stimmung des Textes", sagt Brian. "Also haben wir begonnen, experimenteller zu werden." Das sechste Studioalbum der Lemon Twigs mag auf den ersten Blick wie eine direkte Fortsetzung der beiden Vorgänger wirken, ist aber zugleich viel mehr: mit Verweisen auf frühere Werke, einem neu entdeckten kollektiven Geist und vor allem großartigem Songwriting.
Mit Maaya präsentiert Ami Yerewolo, die bedeutendste weibliche Hip-Hop-Stimme Malis und eine zentrale Figur des westafrikanischen Rap, ihr neues Studioalbum. Maaya ("Menschlichkeit") verbindet die rohe Energie modernen Hip-Hops mit traditionellen malischen Instrumenten wie Kamalé Ngoni und Tamani. Das Ergebnis ist ein kraftvoll geerdeter, zugleich zeitgenössischer Sound, der Amis künstlerische Identität präzise widerspiegelt. Als Rapperin, Produzentin und Gründerin eines eigenen Frauen-Rap-Festivals hat sich Ami Yerewolo gegen gesellschaftliche Widerstände durchgesetzt und eine Vorreiterrolle für eine gesamte Generation junger afrikanischer Künstlerinnen übernommen. Ihre Texte thematisieren Resilienz, Selbstbestimmung und den Mut, gegen konservative Normen aufzustehen - Botschaften, die weit über Mali hinaus Wirkung entfalten. Mit Gastbeiträgen von Jah Moko und Mina la Voilée erweitert Maaya seine musikalische und emotionale Tiefe. Das Album ist vollständig unabhängig produziert und überzeugt durch Authentizität, Haltung und eine klare, unverwechselbare Stimme.
Aufgenommen 1971 in den Chappell Recording Studios in London, während seines Exils, erschien „Transa“,
das sechste Studioalbum von Caetano Veloso, im Januar 1972. Das sieben Stücke umfassende Werk wurde
vom britischen Künstler Ralph Mace produziert; die musikalische Leitung übernahm Jards Macalé, der auf
„It’s a Long Way“ zudem Gitarre spielt.
Die Band bestand aus Áureo de Souza (Schlagzeug), Moacyr Albuquerque (Bass), Tutty Moreno (Perkussion) und Jards Macalé (akustische und elektrische Gitarre). Außerdem wirkt die damals 22-jährige Angela
Ro Ro mit, die Caetano Velosos verführerischen Schlusstitel „Nostalgia (That’s What Rock’n’Roll Is All
About)“ mit ihrem charakteristischen Mundharmonikaspiel bereichert. Diese Zusammenarbeit gab der jungen Künstlerin entscheidenden Auftrieb für ihre weitere Karriere.
Musikalisch ist das Album von einer rockigen Grundhaltung geprägt, in der zugleich Velosos zentrale
Einflüsse anklingen: die MPB (Música Popular Brasileira) sowie die Klangwelt Bahias. Dennoch bleibt eine
feine Melancholie spürbar, wie sie bereits sein erstes Londoner Album „Caetano Veloso“ (1971) kennzeichnete.
Veröffentlicht wurde das Projekt mit einem auffälligen, dreifach aufklappbaren Cover, bei dem Booklet
und Hülle eine Dreiecksform bilden. Der bahianische Schauspieler und Theaterregisseur Álvaro Guimarães
prägte dafür den Begriff „Discobjeto“; gemeinsam mit Aldo Luiz entwickelte er das markante grafische
Konzept.
In eine Szene, die häufig von Schein und Dunkelheit dominiert ist, schickten die DESCENDENTS ab Mitte der 80er eine Portion dreckigen Humor, Songs über die junge Liebe und das junge Leben, unverschämt eingängigen Hooks, eine koffein-befeuerte Rhythmusgruppe und natürlich dem legendären Milo am Gesang. Es gab wieder Spaß im Punk. Das erstmals 2004 veröffentlichte Album ,Cool to Be You" zeigte, dass man erwachsen werden und einen ,richtigen" Job machen kann und trotzdem schneller und lauter spielt, als die nachgerückten Kids, die halb so alt sind wie man selbst. Es festigte ihr Vermächtnis als die Band, die den Pop" in den Punk brachte, ohne dabei die Punk-Kante zu verlieren. "Luckily, the only thing that has changed about the band is their switching of record labels from Epitaph to Fat Wreck Chords. Milo Aukerman, Bill Stevenson, Karl Alvarez, and Stephen Egerton continue to spit out hook-laden pop-punk with the energy and humor they have been known for since the early '80s. Like the Ramones before them, the Descendents' overall sound tends to be interchangeable, in the best possible way, with previous efforts. Why mess with a good thing? For instance, among these 14 tracks, "Nothing With You" can be compared to "Clean Sheets," while "Cool to Be You" and "Mass Nerder" are anthems à la "I'm Not a Loser" and "I Don't Want to Grow Up." - Zurück auf schwarzem und limitiertem farbigem Vinyl! Das entscheidenen Verkaufsargument: Jeder liebt die DESCENDENTS! Richtige Annahme, oder?
In eine Szene, die häufig von Schein und Dunkelheit dominiert ist, schickten die DESCENDENTS ab Mitte der 80er eine Portion dreckigen Humor, Songs über die junge Liebe und das junge Leben, unverschämt eingängigen Hooks, eine koffein-befeuerte Rhythmusgruppe und natürlich dem legendären Milo am Gesang. Es gab wieder Spaß im Punk. Das erstmals 2004 veröffentlichte Album ,Cool to Be You" zeigte, dass man erwachsen werden und einen ,richtigen" Job machen kann und trotzdem schneller und lauter spielt, als die nachgerückten Kids, die halb so alt sind wie man selbst. Es festigte ihr Vermächtnis als die Band, die den Pop" in den Punk brachte, ohne dabei die Punk-Kante zu verlieren. "Luckily, the only thing that has changed about the band is their switching of record labels from Epitaph to Fat Wreck Chords. Milo Aukerman, Bill Stevenson, Karl Alvarez, and Stephen Egerton continue to spit out hook-laden pop-punk with the energy and humor they have been known for since the early '80s. Like the Ramones before them, the Descendents' overall sound tends to be interchangeable, in the best possible way, with previous efforts. Why mess with a good thing? For instance, among these 14 tracks, "Nothing With You" can be compared to "Clean Sheets," while "Cool to Be You" and "Mass Nerder" are anthems à la "I'm Not a Loser" and "I Don't Want to Grow Up." - Zurück auf schwarzem und limitiertem farbigem Vinyl! Das entscheidenen Verkaufsargument: Jeder liebt die DESCENDENTS! Richtige Annahme, oder?
Der Wiener SALAMIRECORDER präsentiert mit seinem aktuellen Album "Inside The Cage" wieder einmal stilsicheren 60s-Garage Sound. Nach seiner letzten LP auf Bachelor Records, die er noch mit seiner Band "The Hi-Fi Phonos" eingespielt hat, hat er für "Inside The Cage" zehn Songs zur Gänze allein mit 4-track Taperecorder aufgenommen. "If you have to describe the music, its probably like a weird slightly annoyed outsider but with a melting heart for love songs. A perfect shake between 60s Back from the Grave Garage punk and a little breeze of early trash mixtape Powerpop. or something... ...weird, loud, rocknroll noise!!!" (Elmar, Bachelor Rec.) Natürlich ist der 23-jährige SALAMIRECORDER viel zu jung, um selbst die weltverändernden Zeiten des Rock'n'Roll erlebt zu haben. Doch seine Persona als trägt dessen historisch aufsässiges Programm in sich. Stilprägend war dabei seine beim Skateboard-Fahren entwickelte frühe Leidenschaft für Genre-Größen der 2010er wie Ty Segall oder Bass Drum of Death. Dieser Tage ist Salamirecorder bestens vernetzt, aber weniger per Sozialen Medien als im echten Leben. Er genießt Respekt, sowohl bei Beat-begeisterten jungen Kids als auch bei ergrauten Szene-Altvorderen wie Wild Evil & The Trashbones oder den Jaybirds, spielt bejubelte Gigs mit seiner perfekt eingespielten Begleit-Combo The Hi-Fi Phonos und gehört als Schlagzeuger, Gitarrist und Sänger Bands wie Laundromat Chicks, Sux Sux Sux und Telebrains an. Als Produzent hat er neulich das Solo-Debüt von Vic Velvet auf Band gebannt. Das Analoge ist ihm dabei nicht bloß puristisches Glaubensprinzip, sondern eine ebenso praktische künstlerische wie - ja doch! - politische Entscheidung. In einer Welt endloser digitaler Möglichkeiten findet der Salamirecorder eine paradoxe Freiheit, indem er sich selber auch ein bisschen limitiert.
VERVE ACOUSTIC SOUNDS SERIE: komplett analog von Ryan K. Smith bei Sterling Sound von den
Originalbändern gemastert, QPR-Pressung (180 g), stabiles Tip-On-Gatefold (Stoughton Printing), wattierte Innenhülle.
“Africa/Brass”, im September 1961 veröffentlicht, war Coltranes erstes Album für das noch junge Label Impulse! Records. Das Werk markierte einen Wendepunkt in der Karriere des Saxofonisten und gilt laut dem
“AllMusic Guide to Jazz” als “Schlüsselwerk für das Verständnis des Weges, den John Coltrane in seiner
letzten Schaffensphase mit seiner Musik einschlug”. Für das im Studio von Rudy Van Gelder aufgenommene
und von Creed Taylor produzierte Album erweiterte Coltrane sein Quartett zu einem großen Ensemble mit
bis zu sechzehn Musikern. Coltranes leidenschaftliche, freie Improvisationen auf dem Tenor- und Sopransaxofon stehen dabei in reizvollem Kontrast zu dem kompakten, rhythmischen Sound des Blechbläser-lastigen
Orchesters unter der Leitung von Cal Massey. Die Arrangements für die Big Band wurden von Eric Dolphy
und McCoy Tyner erst während der Proben im Studio angefertigt
Mit seinem gefühlvollen, swingenden Hard-Bop-Stil verkörperte der Trompeter Blue Mitchell in der zweiten
Hälfte der 1960er Jahre das Blue-Note-Ethos wie nur wenige andere Musiker. “The Thing To Do” war
1965 das erste Album, das Mitchell bei dem Label veröffentlichte (sein eigentliches Debütalbum “Step
Lightly”, das 1963 aufgenommen wurde, erschien trotz Spitzenbesetzung erst 1980). “The Thing To Do”
ist historisch allein schon deshalb bedeutend, weil auf dem Album zwei junge Musiker zu hören sind, die ein
paar Jahre später mit der Jazz-Rock-Band von Miles Davis Weltruhm erlangten: der Pianist Chick Corea
und der Schlagzeuger Al Foster. Das Repertoire des Albums, das bei AllMusic die Höchstwertung von fünf
Sternen erzielte, reicht von Hard Bop über Balladen bis hin zu einem von Calypso beeinflussten Stück.
Die BRIT Rising Star Gewinnerin 2022 Holly hat sich in kürzester Zeit als eine der ehrlichsten Stimmen
ihrer Generation etabliert. Nach nur zwei EPs, einer Ivor-Novello-Nominierung für „Haunted House“ und
ihrem von Kritikern gefeierten Debütalbum „Paint My Bedroom Black“ (Platz 3 der Charts, 2023), meldet
sie sich mit einem neuen Album „Cruel World“ zurück und widmet sich den stillen Turbulenzen des jungen
Erwachsenenalters.
Inspiriert von romantischer, platonischer und weiblicher Liebe thematisiert Holly Solidarität, Selbstfindung
und das Aufbrechen erlernter Konkurrenz zwischen Frauen – geprägt von einem Aufwachsen unter starken
weiblichen Vorbildern
In ,Osni the Flare", dem zweiten Teil von Tristan Allens mythischer Trilogie, zeigt der Komponist, Produzent und Puppenspieler, wie ein Sterblicher durch die Entdeckung des Feuers zu einer Gottheit wird. ,Osni the Flare" wurde über vier Jahre hinweg mit wortlosen Gesängen, Orgeln, Okarinas, einer Menge Spielzeuginstrumenten und einem ausgeklügelten Sounddesign aufgenommen und erzählt in vier akustisch und visuell beeindruckenden Akten von den Ursprüngen der Flamme und der Zeitlichkeit. Allen webt einen Schöpfungsmythos, der zwischen Schönheit, Schatten und wehmütiger Glut wechselt, und schafft so ein Portal zu einem sorgfältig gestalteten, emotional kraftvollen Klang und einer Geschichte, die durch ein fantastisches Reich hallen. Allen wurde in Saratoga Springs, New York, geboren und hat Kindheitserinnerungen an den Aufenthalt seiner Familie in Japan. Sein Weg führte ihn zu prägenden Begegnungen, darunter mit seinem Lehrer Andy Lorio, der das wachsende Interesse und Können des jungen Musikers am Klavier durch Improvisationstechniken förderte, und Amanda Palmer, die ihn mit 16 Jahren während eines Sommerprogramms am Berklee College entdeckte und seine erste Veröffentlichung durch Crowdfunding finanzierte. Nachdem er an der Berklee Klavier studiert, das Live-Elektronik-Kollektiv Nue mitbegründet, mit der Metal-Band Dent durch China getourt und zwei Solo-Klavier-EPs veröffentlicht hatte, zog Allen 2018 von Boston nach Brooklyn. Eine Anzeige auf Craigslist führte zu einer Puppenspielausbildung bei Mike Leach, der ihnen sechs Monate lang beibrachte, wie man eine Marionette richtig führt, was ihnen eine Stelle als Darsteller am renommierten Puppetworks Theater einbrachte. Diese harte Arbeit, zusammen mit dem Kontakt zu den Artefakten des Bread and Puppet Theater ihres Vaters und dem balinesischen Schattenspiel, brachte Allen zu ihrer kreativen Praxis: Komponieren für akustische Instrumente, elektronisches Arrangieren und Auftritte mit Puppenspiel. Osni the Flare erzählt einen Schöpfungsmythos, in dem die Titelfigur in einem Garten aufwacht und Äpfel von einem Baum pflückt. Von einem Loon herbeigerufen, macht sich Osni auf, den Baum vor der Kälte des Winters zu schützen. Als der Loon von einem Drachen verschlungen wird, wagt sich Osni in dessen Bauch und entdeckt dort Glut. Als er diese Glut dem Baum anbietet, entzündet sich dieser - der Ursprung des Feuers selbst. Iso, der Gott des Meeres, greift mit einer Flut ein, die Osnis Garten überschwemmt. Nach seinem Tod gelangt Osnis Seele in das Reich der Schatten, wo sie sich Tin und Iso anschließt und zur Gottheit des Feuers wird - Osni the Flare. Das Album klingt menschlicher und kindlicher als sein Vorgänger ,Tin Iso and The Dawn" und wechselt von der Perspektive der Götter als Beobachter zu der des ersten sterblichen Charakters in Allens Welt. Unterstützt durch neue Liebe, kanalisiert das Projekt Gefühle in Musik, die zu einem ganz eigenen Zauber wird. Wie Tin Iso beginnt und endet das Album mit Klavierklängen als Portal, das die Heimat repräsentiert, während Osni sich auf eine Reise durch drei Reiche begibt: das Land der Lebenden, das Zwischenreich und das Jenseits. Osni the Flare wurde fast komplett mit einem Aston-Kondensatormikrofon in Allens Wohnung in Brooklyn mit Blick auf den Cypress Hills Friedhof aufgenommen und besteht aus Spielzeugklavier und Flöten, Okarinas, Harmonium, Pumporgel, E-Bass und Kontrabass, Gadgets und einer umfangreichen Sammlung von Spieluhren und Glocken. Die Gesangsmelodie - inspiriert vom Summen seiner Partnerin Virginia Garcia Ruiz, das an Pans Labyrinth erinnert - war Allens erster Ausflug in den Gesangsbereich, wobei er eine Melodie ohne Worte verwendete, um den Zuhörern zu ermöglichen, die Protagonisten zu bleiben. Die Flöten wurden Note für Note akribisch aufgenommen, darunter balinesische Sulings, Fundstücke aus chinesischen Souvenirläden und vogelförmige Okarinas. Die Spieluhren wurden langsam aufgezogen, einzeln gesampelt und dann neu arrangiert und gestimmt, um Virginias Summen zu verdoppeln. Ein ausgedientes Casio SK-1 mit einem kaputten Lautsprecher wird mit einem Harmonium kombiniert, um Akkordtexturen zu erzeugen. Stundenlange Improvisationen, die durch Bastl Thyme und NanoVerb geleitet wurden, erzeugten lange, ausklingende Delays, wobei die besten Momente für Songs ausgewählt wurden. Feuergeräusche entstanden durch Fingernagelklicken auf Klaviertasten. Feldaufnahmen hielten das Zerlegen eines Klavieruntergestells, das Löschen von Kerzen und Geräusche aus einem Hospiz fest. Die Stimme des Drachen spricht Worte aus Allens erfundener Sprache. Die Melodie liegt oft im Bass - inspiriert von Goth und Gamelan - mit nach oben gerichteten Verzierungen. Der detailreiche Ansatz spiegelt eine Punktierung wider, die Allens Original-Artwork für das Albumcover ähnelt und durch ihre obsessive Arbeit kleine Teile zu einem großen Bild zusammenfügt - unter der Dusche, vor dem Einschlafen, mitten im Satz. Das Klavier wurde von der Toningenieurin Katie Von Schleicher bei Figure 8 Recording neu aufgenommen, gemischt wurde das Album von Paul Corley. Der technische Leiter Jim Freeman arbeitete vier Monate lang am Halsgelenk und fünf Monate lang an den Schultern der Basswood-Stabpuppe, die von Bruce Schwartz' Ballerina inspiriert ist. Freeman verbrachte Jahre damit, ein selbstgebautes LED-System zu entwickeln, um das Puppenspiel von der Bühne aus zu beleuchten, und sein unwillkürliches Pfeifen während der Arbeit wurde heimlich aufgenommen und ist im Schlussmoment zu hören. Die Herstellung der Puppen wurde von Miryam Moutillet und Lauder Weldon überwacht, die hybriden Köpfe wurden von Duygu Bayar Ekren entworfen. Seit der Veröffentlichung von Tin Iso im Jahr 2023 hat Allen in der experimentellen Puppenspiel-Community von New York City eine Heimat gefunden und wird von der Jim Henson Foundation und La MaMa unterstützt. ,Osni the Flare" steht für Tristan Allens kontinuierliche Weltgestaltung mit akribischer Kontinuität - viele bewegliche Teile, die in funkelnder Kohäsion präsentiert werden, wobei sich jede Komponente aus einer Idee entwickelt, wie eine Fantasy-Serie, die im selben Reich spielt. Das Album erreicht das, was sich Allens kindliches Ich beim Anschauen von Fantasy-Filmen vorgestellt hat: Musik, die nicht so klingt, als würden Menschen Instrumente spielen, sondern wie das Werk der fantastischen Welt selbst. Durch die Kunst des Puppenspielers, ,wahre Lügen zu erzählen", lädt Allen die Zuhörer ein, etwas Ursprüngliches und Unmittelbares zu erleben. Während Osni sich von einem Sterblichen zu einer Gottheit verwandelt, zeichnet das Album nicht nur den Ursprung des Feuers nach, sondern auch den Ursprung des Mythos selbst.
Als Justin Morris 2019 nach einem Leben in North Carolina nach New York City zog, hatte er vor, das Gegenteil von dem zu machen, wofür die Leute normalerweise in die Stadt ziehen: seinen Traum aufzugeben. Seit seiner Kindheit war dieser Traum einfach: Songs schreiben, in Bands spielen, im ,Indie-Rock" leben. Aber als er für einen der größten Indie-Stars der Zeit Merchandise verkaufte, geriet diese Überzeugung ins Wanken. Von seinem Platz im Bus aus betrachtet, schien der Alltag auf Tournee nicht zu den faszinierenden Shows zu passen; Zugaben wichen einer Arbeitsrealität, die ihm die berufliche Seite von etwas zeigte, das er immer nur romantisiert hatte, und ihn fragen ließ, wo der Glanz geblieben war. Für seine naive Weltanschauung war die Kluft zwischen der Fantasie, ,es zu schaffen", und der Realität erschütternd. Wenn das ,der Traum" war, dachte er, musste er vielleicht überdacht werden. New York sollte ein Neuanfang sein, vielleicht sogar der Ort, an dem er einen anderen Beruf erlernen und die Musik hinter sich lassen würde. Doch weniger als einen Tag nach seinem Einzug in die Untermiete in Bushwick trat ein Mann mit einer Waffe seine Schlafzimmertür ein, zwang ihn auf den Boden und fesselte seine Hände mit Fernsehkabeln. In den Tagen nach dem Raubüberfall, in denen er nur noch durch Songs einen Sinn in den Dingen erkennen konnte, begann er wieder zu schreiben. Diese Songs wurden zum Beginn eines neuen Projekts, das er Sluice nannte. Sluice ist jetzt eine vierköpfige Band aus Durham, North Carolina - mit Morris an der Gitarre und am Gesang, Oliver Child-Lanning am Bass und verschiedenen Instrumenten, Avery Sullivan am Schlagzeug und Libby Rodenbough an der Geige - mit Companion, ihrem dritten Album und Debüt bei Mtn Laurel Recording Co. Es folgt auf Radial Gate aus dem Jahr 2023, das still geliebte Album, das Morris aufgenommen hatte, nachdem er aus New York geflohen war und sich mit dem damals noch unbekannten Child-Lanning in einem Haus in Hillsborough niedergelassen hatte, das er über Craigslist gefunden hatte. Dort nahm er Songs im Sylvan Essos Studio Bettys auf, während er als Zimmermann arbeitete. ,Companion" ist ein Album über das Dating, über das Verlieben zu den weitläufigen Refrains von Kenny Chesney und Alan Jackson. Der ,Begleiter" ändert seine Form: Manchmal hat er einen Namen (Sara, Bluey, Of Doe Eyes), manchmal ist er ein Hund, der morgens aus der Tür schlüpft, manchmal ist es Morris selbst, der sein Spiegelbild im Badezimmerspiegel sieht und murmelt: ,Junge, ich liebe dich." Manchmal sind es die Tischler, die Stadtbewohner, die Bandkollegen, die alten Tourkollegen, die wieder in sein Leben treten. In seinem sachlichen, ironiefreien lyrischen Stil, den Pitchfork einmal als ,eine Umerziehung in Aufrichtigkeit" beschrieb, wirken diese Menschen real, weil sie es sind. Und immer in greifbarer Nähe ist die Musik selbst, die Begleiterin, die fast verloren gegangen wäre.
Afrikanische Meisterwerke der Akustikgitarre, die auf Mississippis beliebter ,African Guitar Box" aufbauen. 1979 und 1980 machte sich ein junger britisch-kenianischer Musiker namens John Low auf den Weg, um von seinen Helden das Fingerstyle-Gitarrenspiel zu lernen. Er reiste durch Kenia, Tansania, Kongo und Sambia, besuchte Stars wie Jean-Bosco Mwenda, Losta Abelo und Emmanuel Mulemena und wohnte manchmal sogar bei ihnen. Außerdem nahm er brillante, aber bisher wenig bekannte Künstler wie Francis Kitime aus Tansania und Mtonga Wanganangu aus Kenia auf. Unabhängig von ihrem Status ging John jedem Künstler demütig wie ein Schüler entgegen. Er nahm in Häusern, auf Dorfplätzen und an Wasserstellen auf. Die Sessions sind intim und ungezwungen, die Künstler fühlen sich wohl. Johns Kassettendeck nahm einige der größten Künstler des Kontinents auf, zusammen mit dem Klang von Gelächter, spielenden Kindern und klirrenden Gläsern. Fünf Jahrzehnte später bieten diese Bänder einen seltenen Einblick, wie Fingerstyle-Gitarre außerhalb der angespannten Atmosphäre kommerzieller Studios tatsächlich klang. Einige dieser Songs erschienen auf John Storm Roberts' vergriffenen Original Music-Compilations (die Mississippi stark inspirierten). Andere wurden nie öffentlich zugänglich gemacht. Alle wurden von Andrew Walter (Honest Jon's, Abbey Road) fachmännisch restauriert und von den Originalbändern remastert. John Low liefert Notizen und Songtexte, und der tansanische Musikwissenschaftler John Kitime gibt die Perspektive der Musiker wieder. Lizenziert von John Low und den Künstlern, gepresst auf hochwertigem Vinyl bei Smashed Plastic in Chicago.
ADULT. kooperiert nicht. Seit über 25 Jahren verkörpert die dystopische Detroit-Synth-Punk-Institution, gegründet von Nicola Kuperus und Adam Lee Miller, unbeirrbare Frustration, Misstrauen und Beklemmung. Man könnte erwarten, dass sich die Kanten mit der Zeit abschleifen, doch ADULT. hat kein Interesse am Komfort eines Vermächtnisses. Noch nie klang die Musik des Duos so unmittelbar, so dringlich und so unverhohlen wütend wie auf dem abschließenden, kompromisslosen Kissing Luck Goodbye.Mit aufgerüstetem Equipment und einer neuen Klangbibliothek gebaut, ist das Material erdrückend dynamisch, lauter - und zugleich klarer. Kuperus' dominante Darbietung rückt im Mix stärker in den Vordergrund und skizziert ein Arsenal aus lebhaften, ätzenden Rufen, Sprechchören und Gedankensplittern. Lachen - ob in den Texten oder als besessene Präsenz - fungiert als Leitmotiv und verweist auf die bedrohliche Absurdität der modernen Zeit.,THE CHAOS IS WHAT THEY WANT", singt sie in ,R U 4 $ALE" - zugleich eine Absichtserklärung: einer brennenden Welt aus Gier und Unordnung mit trotzigem, meisterhaft zusammengebautem Chaos zu begegnen. ,Du hast in dieser Höllenlandschaft, in der wir gerade leben, zwei Möglichkeiten: kämpfen oder depressiv sein", sagt Miller. ,Beides ist okay. Aber, na ja, die Entscheidung war einfach."ADULT. ist bekannt für hochriskante Katharsis auf der Bühne und griff kürzlich auf seinen Backkatalog an Bassgitarren-Songs aus den 2000ern zurück, wobei sie die vorausschauende Anxiety Always-Ära erneut nachzeichneten - teils aus Notwendigkeit angesichts der heutigen politischen und technologischen Angsttemperatur. Die Reaktion war sofort spürbar: ,Wir waren in Paris, und die Kids sind von der Bühne gesprungen. Und ich dachte nur: Das ist großartig. Das ist irgendwie die Energie, in die ich wieder zurückwill", sagt Kuperus.Diese Erkenntnis fiel mit einer Reihe von Rückschlägen zusammen - Kuperus' Anfällen von chronischem Schwindel, dem Verlust ihres engen Freundes und Kollaborateurs Douglas McCarthy von Nitzer Ebb, dem das Album gewidmet ist - alles unter dem drohenden Regime noch einmal erheblich verschärft. ,Wir dachten nur: Alles zerbricht. Wir zerbrechen. Wir sind kaputt." Dieses Gefühl hielt jedoch nicht an, denn letztlich waren sie viel zu sehr von Wut aufgeladen, um stillzuhalten. Die Stimmung vor Kissing Luck Goodbye waren vier Mittelfinger, die kerzengerade nach oben zeigten.Anstatt sich zurückzuziehen, konzentrierten sie sich auf den Prozess und überarbeiteten ihr Setup - inklusive der ersten neuen Mikrofone seit 20 Jahren. Hält man das Album an irgendeiner Stelle an, zählt man wahrscheinlich ein Dutzend Dinge, die gleichzeitig passieren, in seltsamer, schwindelerregender und dissonanter Harmonie. ,No One Is Coming" attackiert Untätigkeit angesichts des Faschismus - ,NO ONE IS COMING TO YOUR RESCUE". ,None of It's Fun" feuert mit atemloser Dringlichkeit, rasenden Glissandi und pointierten Zeilen wie: ,OH I AM TEARING MY GUTS OUT / LOOK AT ME_ DO YOU THINK THAT THIS IS AMUSING?"Eine geradlinige Basslinie und Kickdrum prallen im Abschlusstrack ,Destroyers" auf pulsierende Mantras, werden dann vollständig gesättigt und kakophonisch. Ihre jüngeren Ichs hätten den Song vielleicht sich selbst zerstören lassen, doch hier gelang es ihnen, die Lautstärke durch alle Extreme hindurch zu stabilisieren und Raum für ein eindringliches, abschließendes A-cappella zu schaffen: WE PAY THE PRICE FOR THOSE IN POWER EXPLOITING YOU EXPLOITING ME CONSUMING YOU CONSUMING ME SICK SICK SICK SICKENING IT IS US THAT ARE DEVOURED BY EVERYTHING I WILL EAT YOUR HATE
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Die Story der steirischen Psychedelic-Rock Band Hide & Seek zählt zu den bemerkenswertesten Kapiteln der österreichischen Rockgeschichte. Im Jahr 1969 katapultierte sich die junge Grazer Combo in kürzester Zeit zu landesweitem Erfolg und beinahe bis an die Spitze der Ö3-Hitparade. Kurz darauf, an der Schwelle zum internationalen Durchbruch, wendet sich das Blatt und die Band löst sich nach einigen wenigen Veröffentlichungen wieder auf. Was dazwischen passiert ist großes Kino und vor allem ganz großartige Musik. Keine andere österreichische Rockband dieser Zeit traf den Ton des britischen Sounds zwischen Freakbeat, Psychedelia und frühem Hard Rock besser als diese bemerkenswerte Formation. Die vier tollen Singles, die Hide & Seek von 1969-1971 veröffentlicht haben, sind heute international gesuchte Sammlerstücke, selten und ausgesprochen teuer. KONKORD Records veröffentlicht das Gesamtwerk der Band nun auf dem Album ,I Can Fly - The Complete Recordings 1969-71". Eine bisher unveröffentlichte Aufnahme aus dem Jahr 1970 ergänzt die Zusammenstellung. Al Bird Sputnik von den Wiener Trash Rock Archives hat die Geschichte dieser erstaunlichen Band aufgeschrieben, ein reich bebildertes Booklet liegt dem Album bei.
Die Story der steirischen Psychedelic-Rock Band Hide & Seek zählt zu den bemerkenswertesten Kapiteln der österreichischen Rockgeschichte. Im Jahr 1969 katapultierte sich die junge Grazer Combo in kürzester Zeit zu landesweitem Erfolg und beinahe bis an die Spitze der Ö3-Hitparade. Kurz darauf, an der Schwelle zum internationalen Durchbruch, wendet sich das Blatt und die Band löst sich nach einigen wenigen Veröffentlichungen wieder auf. Was dazwischen passiert ist großes Kino und vor allem ganz großartige Musik. Keine andere österreichische Rockband dieser Zeit traf den Ton des britischen Sounds zwischen Freakbeat, Psychedelia und frühem Hard Rock besser als diese bemerkenswerte Formation. Die vier tollen Singles, die Hide & Seek von 1969-1971 veröffentlicht haben, sind heute international gesuchte Sammlerstücke, selten und ausgesprochen teuer. KONKORD Records veröffentlicht das Gesamtwerk der Band nun auf dem Album ,I Can Fly - The Complete Recordings 1969-71". Eine bisher unveröffentlichte Aufnahme aus dem Jahr 1970 ergänzt die Zusammenstellung. Al Bird Sputnik von den Wiener Trash Rock Archives hat die Geschichte dieser erstaunlichen Band aufgeschrieben, ein reich bebildertes Booklet liegt dem Album bei.
HELP(2) ist die Neuauflage einer der beeindruckendsten Charity-Aktionen der jüngeren Musikgeschichte. Bereits 1995 schlossen sich die Größen der britischen Musikszene zusammen, um mit den Erlösen der gemeinsamen HELP-Compilation Kindern in Kriegsgebieten zu helfen. Auch 2026 ist die globale Lage verheerend. Inspiriert vom legendären Charity-Sampler HELP aus dem Jahr 1995 hat sich in Großbritannien erneut ein Community-Projekt formiert, getragen von einigen der wichtigsten Musikerinnen und Musiker unserer Zeit. Ziel ist es, in bewegten Zeiten einen würdigen Nachfolger aufzunehmen: HELP(2). Wie schon beim Original, an dem unter anderem Radiohead, Oasis, Portishead, The Chemical Brothers, Massive Attack und Blur beteiligt waren, bringt auch HELP(2) Menschen zusammen, um die lebenswichtige Arbeit von War Child zu unterstützen: schnelle Nothilfe, Bildungsangebote, spezialisierte psychosoziale Betreuung sowie Schutz für Kinder, die weltweit von Krieg und Konflikten betroffen sind. Das Album macht auf den dramatischen Umstand aufmerksam, dass heute jedes fünfte Kind auf der Welt in einem Kriegsgebiet lebt. Entstanden ist das neue Album während einer außergewöhnlichen Aufnahmewoche im November 2025 in enger Zusammenarbeit mit den Abbey Road Studios. Als Executive Producer fungierte der vielfach ausgezeichnete Produzent James Ford. HELP(2) vereint eine beeindruckende Liste internationaler Künstlerinnen und Künstler, darunter Anna Calvi, Arctic Monkeys, Arlo Parks, Arooj Aftab, Bat For Lashes, Beabadoobee, Beck, Beth Gibbons, Big Thief, Black Country, New Road, Damon Albarn, Depeche Mode, Foals, Fontaines D.C., Graham Coxon, Greentea Peng, Kae Tempest, King Krule, Nilüfer Yanya, Olivia Rodrigo, Pulp, Sampha, The Last Dinner Party, Wet Leg, Young Fathers - sowie viele weitere helfende Hände. Die kreative Leitung des Projekts liegt in den Händen des renommierten Filmemachers und Oscar-Preisträgers Jonathan Glazer und seines Teams von Academy Films, die sowohl die visuelle Umsetzung als auch die künstlerische Gestaltung von HELP(2) maßgeblich prägten. Sämtliche Erlöse des Albums kommen War Child UK zugute und unterstützen den Einsatz für Schutz, Bildung und die Rechte von Kindern in Konfliktgebieten weltweit. HELP(2) steht für Hoffnung - für Kinder, deren Leben durch Krieg zerstört wurde - und für die Kraft gemeinschaftlichen Handelns. Es ist ein eindrucksvolles Zeichen der Solidarität von Künstlerinnen und Künstlern für eine sicherere und gerechtere Zukunft. Denn kein Kind sollte jemals Teil eines Krieges sein.
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Die französisch-afrikanische Künstlerin Amy Gadiaga (AH-mee GAH-dee-ah-gah) ist eine in London lebende Bassistin, Sängerin und Komponistin. Ihre Debüt-EP "All Black Everything" hatte eine wichtige neue Stimme in der Londoner Jazzszene angekündigt. Mit ihrem neuen Projekt "BabyGoated" macht Gadiaga einen mutigen Schritt in Richtung Farbe und Selbstbewusstsein. Sie folgt ihrem Instinkt, über den Jazz hinaus zu expandieren und Musik zu machen, die sich weitläufig, grenzenlos und ihren Wurzeln treu anfühlt. "BabyGoated fasst zusammen, wer ich bin", erklärt Gadiaga. "Sowohl verletzlich (Baby) als auch mutig (Goated). Es ist niedlich und liebenswert, aber auch ein bisschen arrogant." Der Titel spiegelt die Dualitäten wider, die das Projekt prägen: zwischen Demut und Stolz, Sanftheit und Stärke, göttlicher Energie und menschlicher Unvollkommenheit. ,Das ganze Projekt ist ein ständiger Kampf zwischen Selbstbewusstsein und Verlorenheit - aber immer voller Anmut." Während "All Black Everything" sich auf erweiterte Jazz-Instrumentierung stützte, tauscht "BabyGoated" diese gegen Direktheit ein. Gadiagas Stimme rückt in den Vordergrund und verleiht ihrem inneren Dialog mit ungeschützter Klarheit Gestalt. "BabyGoated" setzt auf organische Texturen und nutzt warmes Klavier, Trompete und folkige Gitarrenklänge. Zum ersten Mal schreibt sie auch in französischer Umgangssprache. Das ist eine befreiende Wendung, die ihre französische und afrikanische Identität verbindet. "Normalerweise schreibe ich auf Französisch poetisch und extravagant", sagt sie. "Aber dieser Song entstand aus der Absicht, etwas zu schaffen, mit dem sich mein jüngeres Ich identifizieren und das es genießen kann." Die EP ist durchzogen von einer überschwänglichen Stimmung, sowohl in der Musik als auch in den Bildern. In Zusammenarbeit mit einem Kreis enger Mitarbeiter, die sie liebevoll ihre African Baddies nennt, ließ sich Gadiaga von ihrem afrikanischen Erbe inspirieren, um die Welt von "BabyGoated" zu einer farbenfrohen Vision zu formen, die Individualität und panafrikanischen Stolz zelebriert. Letztendlich ist "BabyGoated" eine Geschichte über Selbstvertrauen, Verwandlung und Freude.
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Mit "Vielleicht nicht für immer" erscheint am 06.03.2026 das Debütalbum der Zürcher Band "Fräulein Luise" auf superpolrecords. In der Schweiz werden die vier jungen Musiker*innen schon längst als neue große Indiepop-Hoffnung gefeiert. In Deutschland und Österreich gelangten sie in den letzten Monaten mit ihrer ersten Vorab-Single "Eisbär" auch in das Blickfeld der Szene, wegen ihres unverwechselbar eigenen textlichen Ansatzes, vielleicht aber auch wegen des neuen Sounds der Band, die mit dem österreichischen Produzenten Zebo Adam (Bilderbuch, Wanda u.a.) für "Vielleicht nicht für immer" zusammen gearbeitet hat.