Blue Camel, offensichtlich eine Anspielung auf die Verschmelzung arabischer Kamele mit blauen Noten, ist genau die Platte, die ihr Name vermuten lässt: irgendwie blau, aber nicht ganz. Die Platte ist nicht nur die bisher beste Leistung des Oud-Spielers und Komponisten Rabih Abou-Khalil, sie wurde sogar als "a new Kind Of Blue" bezeichnet.
Abgesehen von den individuellen Qualitäten aller Spieler ist das Zusammenspiel und die Selbstlosigkeit auf Blue Camel wirklich bemerkenswert. Abou-Khalil wechselt in der Regel Soli mit Charlie Mariano am Altsaxophon und der Trompete und von Kenny Wheeler ab, aber eine breite Skala von Instrumenten wird angeboten, um das Handtuch zu werfen, vor allem variierende Perkussion, die afrikanische, indische und südamerikanische Musik erforscht. Man könnte allein aus rhythmischer Befriedigung zuhören.
Extended Field vereint Horse Lords und Arnold Dreyblatt für die achtzehnte Ausgabe von FRKWYS, einer generationsübergreifenden Zusammenarbeit abenteuerlustiger Musiker, die sich von der klanglich strahlenden Welt der reinen Stimmung angezogen fühlen - einem alten Stimmungssystem, bei dem die Tonintervalle aus ganzzahligen Verhältnissen abgeleitet werden. Dreyblatt tauchte erstmals in den 1970er Jahren in New York in diesen Ansatz ein, während Horse Lords fast vier Jahrzehnte später begannen, dessen Möglichkeiten zu erforschen und anzuwenden. Gemeinsam schaffen sie eine lebendige harmonische Umgebung, die von ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Rhythmus angetrieben wird und eine Verbindung von diskreter, aber verwandter Ästhetik für die Ewigkeit herstellt. Dreyblatt ist ein Pionier des psychoakustischen Phänomens und war von 1975 bis 1977 Assistent von La Monte Young, bevor er bei dem legendären Alvin Lucier an der Wesleyan University studierte. Er entdeckte die klangliche Kraft angeregter Saiten, rüstete einen Kontrabass mit Klaviersaiten nach und schlug mit schnellen Schlägen darauf, um einhüllende Wolken metallischer Obertöne zu erzeugen. Dreyblatts Album Nodal Excitation aus dem Jahr 1982 legte einen klanglichen Entwurf fest, der bis heute das Herzstück seiner pulsierenden Musik bildet. Schließlich zog er nach Berlin und leitete im Laufe der Jahre verschiedene Ensembles, die das kompositorische Gerüst, das er um seine klingenden Töne herum aufgebaut hatte, verstärkten und interpretierten. Im Gegensatz zu Dreyblatts hyperfokussierter Praxis haben Horse Lords einen ganz eigenen ekstatischen, hybriden Sound entwickelt: Hard-Driving-Rhythmen unterstützen eine Kollision aus traditioneller Ritualmusik, Free Jazz und spektral brillanten elektronischen Schauern psychoakustischer Klänge. Nachdem sie sich mit ihrem 2020 erschienenen Album ,The Common Task" eine treue Fangemeinde aufgebaut hatten, zog der Großteil der Band 2021 nach Deutschland, wobei sich Gitarrist Owen Gardner und Bassist Max Eilbacher in Berlin niederließen und Saxophonist Andrew Bernstein nur wenige Stunden entfernt in Bayern. Schlagzeuger Sam Haberman blieb in Baltimore, trifft sich aber weiterhin mit der Band für Albumaufnahmen, darunter das 2023 erscheinende Album ,Comradely Objects", und ausgedehnte Tourneen. Ohne es zu wissen, teilten beide Seiten ein gegenseitiges Interesse an der Musik des anderen. Anfang 2017 schlug Dreyblatts langjähriger Kollege und Freund Werner Durand ihm vor, sich die Band anzuhören. Er erinnert sich: ,Nachdem ich sie gehört hatte, antwortete ich schnell: ,Klingt großartig! Ein bisschen wie meine Musik. Ich habe noch nie von ihnen gehört!` Ich schickte ihnen eine Nachricht über ihre Bandcamp-Seite, und sie antworteten: ,Hallo! Danke für die Nachricht, wir sind große Fans deiner Musik!` Aber erst als Dreyblatt die Band im Oktober 2021 in Berlin sah, kreuzten sich ihre Wege endlich. Einige Tage später schlug Bernstein eine Zusammenarbeit vor. Dieser Prozess verlief langsam, aber sicher; beide Seiten waren sehr beschäftigt, und als die Musiker schließlich zusammenkamen, mussten sie unterschiedliche harmonische Vorstellungen miteinander in Einklang bringen und brauchten jemanden, der Haberman am Schlagzeug ersetzte. Dreyblatt schlug Andrea Belfi vor, einen angesehenen italienischen Schlagzeuger und Komponisten, der in Berlin lebt. In den folgenden Kompositionssitzungen lernten Horse Lords und Dreyblatt die Feinheiten der harmonischen Vorlieben des jeweils anderen kennen und fanden Wege, diese zu einem einheitlichen Klang zu verschmelzen. ,Andrew und Owen schlugen Strukturen für die Navigation durch meine Tonsysteme vor", erklärt Dreyblatt, ,während Max in SuperCollider gewichtete algorithmische Frequenzmuster entwickelte." Viele Bewohner des Stimmungsuniversums haben hartnäckige Überzeugungen darüber, was richtig und was falsch ist, daher ist die Geduld und Offenheit beider Seiten ziemlich ungewöhnlich, wobei die Partnerschaft faszinierende Akzente und Veränderungen hervorbringt. ,Als Fans von eingeschränkter/algorithmischer Kunst (nicht der schlechten Art!) haben wir beschlossen, diese Matrix in den Mittelpunkt unserer Entscheidungsfindung zu stellen, um uns sowohl eine nicht willkürliche Möglichkeit zu geben, die ansonsten unendlichen Möglichkeiten zu begrenzen, mit denen man bei der Komposition mit Zahlen konfrontiert ist, als auch einen Ausweg aus festgefahrenen Gewohnheiten", schreibt Gardner über die Schaffung von Grenzen für ihre harmonischen Welten. Anstatt den Prozess einzuschränken, zwang diese Entscheidung die Musiker, ihre Komfortzone zu verlassen, und erforderte mehr Einfallsreichtum und Bedachtsamkeit bei ihren Entscheidungen. Das Endergebnis ist weit mehr als die Summe seiner Teile, da beide Parteien sich auf die Ideen des anderen einlassen, ohne die Vorrangstellung ihrer eigenen Ideen zu opfern. Der galoppierende polyrhythmische Antrieb, der ein charakteristisches Merkmal der Musik von Horse Lords ist, bleibt allgegenwärtig, und ein Stück wie ,Extended Field" nutzt die numerische Matrix von Dreyblatts System sowohl harmonisch als auch rhythmisch. In dem sich endlos wandelnden Drone-Stück ,Suspension" umschmeicheln Horse Lords Dreyblatts gestreifte Bogenstriche mit ihren eigenen pulsierenden Tönen. Obwohl ihre Rolle in den jeweiligen Werken unterschiedlich ist und sie im Verhältnis zu anderen Elementen in unterschiedlichen Anteilen vorkommen, ist die harmonische Erforschung das Herzstück dieser atemberaubenden Zusammenarbeit. Wie man im Schlussstück ,Impulse Array" erkennen kann, führt das Stöbern der Horse Lords in Dreyblatts Matrix zu den klanglichen Entdeckungen, für die sie leben. Wie Gardner bemerkt: ,Jede Wendung offenbart einen überraschenden, aber irgendwie unvermeidlichen neuen Akkord, dessen Verlauf seltsamerweise an einen Bach-Choral erinnert, der sowohl sehr zielgerichtet als auch ohne Ziel ist."
In March 2025, "On the Love Beach" held a highly successful solo concert in Shanghai and Beijing with Toushi Naoki.
2025 marks the 30th anniversary of their memorable debut album, "On the Love Beach," and the band's three first albums will be reissued on CD and vinyl!
All three albums are made using the original master tapes, and each has been thoroughly remastered under the supervision of Shinji Shibayama for high-quality
sound!
Shinji Shibayama, who played drums for IDIOT O'CLOCK, a stalwart band in the Kyoto underground scene in the early '80s, founded Orgu Records in 1986
and released "Eat Meat, Take a Vow" under the name "Hallelujahs," formed "On the Love Beach" in 1992. This 1995 debut album by "On the Love Beach"
deserves to be passed down to future generations.
"On the Love Beach," which took approximately three years to complete due to its 24-channel multi-track recording, truly marks the origin of "On the Beach"
It was during the production of this album that Shibayama met his partner, Masako Takeda. Starting with the classic song "Nagisa no Watashi," born from that inspiration,
this masterpiece, with its kaleidoscope-like polyhedral structure, is the result of a meticulous reconstruction of the musical essence of Shibayama's
personal history, including GS, Showa-era pop, progressive rock, contemporary music, and psychedelic influences. The album also features a superb cast of
guest appearances, including Naoki Toshi, Kenichi Takayama "IDIOT," Chie Mukai, and Fuyuri Kudo.
While the 1995 album LP was a low-sounding cut due to its 54-minute running time, this analog reissue features a 2LP cut for superior sound quality.
The D-side includes the obscure classic "Woman," which was only available on CD at the time, and the album has been reborn as a timeless, complete version
worthy of the 30th anniversary of its release! Of course, the CD released at the same time is also a high-quality version with the same remastering!
This Transition's label album features the concert that Donald Byrd Sextet gave in Detroit on August 23th, 1955 organized by the New Jazz Society, a group formed under the impetus of Kenny Burrell, one of the key influences in Detroit jazz.
The reissue of this hard-to-find album is significant for a number of diferent reasons. Its very rarity is one attraction for certain collectors, but more important perhaps is the fact that it was the first recording as featured artist for trumpeter Donald Byrd. It is also extremely revealing of the depth of the jazz scene in 1950s Detroit, which had nurtured Byrd and from which he was just emerging at the time of this concert.
On “Cold Sweat,” James Brown famously called to “give the drummer some.” In 1974, Philadelphia vibraphonist Khan Jamal called to Give the Vibes Some, with superb results. Pianist and composer Jef Gilson’s PALM label gave Jamal the platform he needed to deliver a thorough exploration of contemporary vibraphone. After launching PALM in 1973, Gilson quickly demonstrated that he would only produce records not found anywhere else. Give the Vibes Some, PALM number 10, was another confirmation of this guiding principle.
Raised and based in Philadelphia, Khan Jamal took up the vibes in 1968, after two years in the army during which he was stationed in France and Germany. Decisively drawn to the instrument by the work of the Modern Jazz Quartet’s Milt Jackson, Jamal studied under Philadelphia vibraphone legend Bill Lewis and soon made his debuts in the local underground.
Early in 1972, Jamal made his first recording, with the Sounds of Liberation. The band attempted an original fusion of conga-heavy grooves with avant-garde jazz soloing. Saxophonist Byard Lancaster, an important figure in Jamal’s development, contributed much of the solo work. Later in 1972, Jamal made his leader debut with Drum Dance to the Motherland, a reverb-drenched, never-to-be-replicated experiment with live sound processing. Both albums appeared on the tiny musician-run Dogtown label.
“We couldn’t get no play from nowhere. No gigs or recording sessions or anything. So I took off for Paris,” Jamal recalled in a Cadence interview with Ken Weiss. “Within a few weeks, I had a few articles and I did a record date. It didn’t make me feel good about America.” That was in 1974, while Byard Lancaster was recording the music gathered on Souffle Continu’s recent The Complete PALM Recordings, 1973-1974.
Jamal’s record date delivered Give the Vibes Some. At its core, it was an exploratory solo vibraphone album, even if two tracks added (through technological resourcefulness?) a très célèbre French drummer very much into Elvin Jones appearing under pseudonym for contractual reasons. Another track, for which Jamal switched to the vibes’s wooden ancestor, the marimba, added young Texan trumpeter Clint Jackson III. The most notable article published on Jamal during this stay in France was a Jazz Magazine interview. Jamal’s last word there were “The Creator has a master plan/drum dance to the motherland.” “Give the vibes some” could be added to this programmatic statement.
The project is co-led by Copenhagen-born saxophonist Andreas Toftemark, a European Jazz Master and recipient of the Bent Jædig Prize, whose career has taken him from the Conservatorium van Amsterdam to The New School in New York. He is joined by Benny Benack III, the multi-award winning Emmy-nominated trumpeter and vocalist lauded for his charismatic performances with the likes of Christian McBride, Chad Lefkovitz-Brown, Peter Bernstein and more. Rasmus Sorensen adds a vital piano voice, fresh from winning a Danish Music Award in 2024 and releasing Balancing Act (2024) featuring modern drum icon Kendrick Scott. On bass, Finnish talent Kaisa Mäensivu - leader of her own project Kaisa"s Machine - brings international credentials shaped at the Sibelius Academy, Manhattan School of Music, and festivals including Pori Jazz. Completing the lineup is New York drummer Joe Peri, a Grammy-winning artist featured on Tony Bennett & Lady Gaga"s Love for Sale and a familiar face at Birdland, Mezzrow, and other NYC institutions. Together, they craft Roadmap - a set of originals born from tours around the Copenhagen Jazz Festival and honed on the road. Each member contributes compositions: from Toftemark"s modal-driven title track and brisk swinger What Gets You to Peri"s hard-hitting opener Icebreaker, Mäensivu"s funk-tinged The Lemur, and Sorensen"s harmonically dense New York Attitude. The quintet also delivers moments of intimacy, with Again - a co-write between Toftemark and Benack - adding lyrics penned on tour and sung with understated warmth. As Benack reflects: "When I play with Andreas, I"m thinking of Joe Henderson and Kenny Dorham, of Clifford Brown and Harold Land. But this isn"t just a revival of a classic hard bop record-the heart and soul of it is the Copenhagen-New York connection."
Manche sagen, es sei Albert Einstein gewesen, der das gesagt hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es Hristo Stoichkov war: ,Glück gibt es nicht." Manche Bands leben ihre gesamte Karriere von einem einzigen Song, was Experten als One-Hit-Wonder bezeichnen. Hier würden wir es wahrscheinlich einfach als Strohfeuer bezeichnen, etwas, das uns etwas vertrauter ist. Andere Bands schaffen es, ein oder zwei großartige Alben herauszubringen, vielleicht sogar drei. Darüber hinaus wird es schwieriger, Bands mit mehr als vier soliden Alben zu finden. Diese Bands haben etwas Besonderes, eine Art Magie. Jeder, der sie kennt, hat eine klare Referenz, eine Grundlage, ein Konzept, eine Art, Dinge zu tun, die einen fesseln und in ihren Bann ziehen, genau wie in diesem Fall. CRIMs fünftes Album "Futur Medieval" hält die Flamme ihrer vorherigen vier Alben am Leben. Es ist ein Killer-Album, voller Energie und Leidenschaft. Wie immer gibt es Hymnen, Refrains zum Mitsingen, den charakteristischen synchronen Punch in jedem Song und diese elektrisierenden Gitarren, die von der ersten Note an ihre Trümpfe ausspielen. Wie es in einem ihrer Songs heißt: ,"Nichts Neues?" Na und? Erwachsenes Vergnügen ist genau das, - Jordi "Unclu" Sabatés Ametller CRIM wurde 2011 gegründet und sind wohl die größte Punkband Kataloniens/Spanien. Diese äußerst leidenschaftlichen Musiker haben sich lokal einen Namen gemacht, spielen mittlerweile immer wieder vor Tausenden von Leuten und haben starke Songs, die in vielerlei Hinsicht eine sehr florierende Szene in Nordspanien vorantreiben. Die Popularität von Crim außerhalb Kataloniens wächst rasant, da sich ihre Authentizität in ihrem Sound widerspiegelt und ihr kompromissloser Ansatz in vielerlei Hinsicht universell ist und für Fans leicht erkennbar und einladend, unabhängig davon, welche Sprache sie sprechen. Jeder, der diese Band live gesehen oder ihre Alben gehört hat, kann die Kraft und Energie bezeugen, die sie besitzt. FFO Cock Sparrer, Leatherface, Social Distortion CD, klassisch schwarzes oder mehrfarbiges Vinyl!
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After establishing himself as one of Europe's most distinctive voices in instrumental hip-hop, Mr. Käfer is ready to tell a different story. His third solo album, A Past Sense, arriving via Melting Pot Music on 11th November, shows a bold creative evolution from his signature lo-fi aesthetic into lush, collaborative territory that spans continents and genres.
His sixth project for Melting Pot Music marks a creative leap from the mood-driven, jazz-tinged instrumentals that built his reputation on releases like Lost Reflections (2019), Orientation (2020), and Now/Again I and II (2021, 2023). Now he's orchestrating a 14-track journey that weaves together hip-hop, soul, jazz, and North African rhythms through collaborations with carefully selected artists including Novine (GER), J-Tek (US), Kenji (US) and Cloudhead (AT).
Thematically, the album explores how memory reshapes identity, questioning the gap between who we were and who we've become. The visual side comes courtesy of acclaimed photographer and art director Robert Winter, capturing this nostalgic-yet-progressive spirit. A Past Sense will also be released on LP.
With A Past Sense, Mr. Käfer steps out from behind the boards and into the spotlight—trading lo-fi playlist comfort and algorithm-driven streams for something deeper. A past sense, maybe. But definitely a future sound.
Infotext DE
Europas instrumentaler Hip-Hop bekommt einen neuen Sound. Mit seinem dritten Soloalbum „A Past Sense“ verabschiedet sich Mr. Käfer von seiner lo-fi-geprägten Vergangenheit und erschafft ein Werk, das über Genres und Kontinente hinausgeht.
Wo frühere Veröffentlichungen wie „Orientation“ (2020) und die „Now/Again“-Serie (2021/2023) durch intime, jazzgetränkte Instrumentals bestachen, öffnet sich „A Past Sense" neuen Horizonten. Auf 14 Tracks verschmelzen Hip-Hop-Fundamentals mit Soul-Harmonien, Jazz-Improvisationen und nordafrikanischen Rhythmus-Patterns.
Die Kollaborationen mit Novine (Deutschland), J-Tek und Kenji (beide USA) sowie Cloudhead (Österreich) sind dabei keine Gastauftritte, sondern organische Begegnungen, die Mr. Käfers Musik in unerwartete Richtungen lenken. Er bricht bewusst aus der Blase algorithmusgetriebener Lo-Fi-Playlists aus und setzt auf echte musikalische wie menschliche Verbindungen.
Thematisch kreist „A Past Sense" um die Macht der Erinnerung und die Frage, wie Vergangenheit unsere Gegenwart formt. Diese konzeptionelle Tiefe spiegelt sich auch in der visuellen Umsetzung wider: Fotograf und Art Director Robert Winter entwickelte eine Bildsprache, die Nostalgie und Zukunftsvision in perfekter Balance hält.
Mit „A Past Sense" positioniert sich Mr. Käfer neu im internationalen Beat-Kosmos. Das Album erscheint am 11. November über Melting Pot Music – digital und auf Vinyl.
A psychedelic spiritual trip led by multiple vocals and synthesizers
A musical picture scroll of ecstasy depicting a world of harmony on a celestial scale
Violinist, composer and arranger Hiroki Tamaki was inspired by the lectures of Indian religious philosopher Bakwan Shree Rajneesh to create a magnificent musical picture scroll.
Tamaki's own vocals are layered on top of each other, and the music is mysterious and harmonious, woven together by synthesizers by Fumitaka Anzai (TPO, Urusei Yatsura music director).
Includes the progressive rock approach of "Poem of Mahamudra" and "Meditation," as well as "River" and "Beautiful Song," which were selected for "Nippon Acid Folk 1970-1980"
(Time Capsule) and are being re-evaluated as hidden gems of acid folk.
Wenn Sie das ungute Gefühl hatten, dass 2025 irgendwie das Jahr von Thee Headcoatees werden würde, dann klatschen Sie sich selbst herzlich ab - denn überraschenderweise ist es tatsächlich so! Wir können indirekt den Tod unseres lieben verstorbenen Great Ribbon, Mr. Don Craine, dafür verantwortlich machen, dass Thee Headcoats 2022 ein Comeback feierten. Ursprünglich hatten sie geplant nur eine Tribute-EP als Thee Headcoats Sect aufzunehmen - zusammen mit Dons Downliner Sect-Kollegen Keith Grant Evans - aber dann stellten sie fest, dass sie noch ein paar Stunden Zeit im Studio hatten, und dachten sich, dass sie genauso gut auch ein neues Headcoats-Album aufnehmen könnten. Und warum auch nicht? Das Ergebnis war, ohne viel Aufhebens, das Album "Irregularis (The Great Hiatus)", das 2023 bei Damaged Goods erschien. Ende 2024, noch bevor man ein Deerstalker-Band entwirren konnte, waren die Jungs schon wieder am Werk, und eine weitere neue Headcoats-LP war ,im Kasten", deren Veröffentlichung ursprünglich für Anfang dieses Jahres geplant war. ABER dann kam irgendwo jemand auf die Idee: ,Warum sollten nur die Jungs den ganzen Spaß haben? Wie wäre es, wenn wir auch den Sisters of Suave, Thee Headcoatees, eine Chance geben?" Mit allen ihnen zur Verfügung stehender männlichen List und Tücke schalteten Thee Headcoats und Damaged Goods ihre Charmeoffensive ein. Mit purer Entschlossenheit und Hartnäckigkeit wurden Ludella Black, Kyra LaRubia, Bongo Debbie und Holly Golightly nacheinander aus ihren Verstecken gezerrt, wo sie sich lautstark wehrten (was sie am besten können), um die 14 Killer-Songs aufzunehmen, die auf ihrem neuesten Album mit dem raffinierten Titel ,Man-Trap" zu finden sind. Das war keine Kleinigkeit! Anfang 2025 wurde also eine Aufnahmesession in den renommierten Ranscombe Studios in Rochester gebucht, Gin und Snacks wurden vorbereitet, und im Handumdrehen waren die Backing Tracks im Kasten - Thee Headcoats wieder zurück als die beste Backing-Band und Thee Headcoatees zurück am Gesang. Billy Childish übernahm die Produktion. Unbeeindruckt von einigen geografischen Hindernissen auf dem Weg dorthin war Ende Mai das Ergebnis ein glänzendes neues Headcoatees-Album! UND WAS FÜR EIN ALBUM! Es ist mindestens genauso gut wie alle ihre Alben aus den Neunzigern und vielleicht sogar noch besser... (,Ja-a-a-a!", flüstert der Geist von Don Craine.) Diese Mischung aus großartigen Coverversionen und einigen fantastischen neuen Songs ergeben eine verdammt gute LP. Betreten Sie "Man-Trap" auf eigene Gefahr - Sie wissen, dass Sie es wollen! Und falls Sie sich fragen, wie die Mädchen ihre Zeit seit der Veröffentlichung von ,Here Comes Cessation" im Jahr 1999, also vor nur 26 Jahren (!), verbracht haben, lesen Sie weiter... LUDELLA BLACK hat drei Soloalben sowie Veröffentlichungen mit The Masonics vorzuweisen und gerade erst mit The 5,6,7,8's aufgenommen. Nebenbei sang sie auch mit The Shall-I-Say Quois, zusammen mit ihrer Freundin Kyra. KYRA LaRUBIA war Anfang der 2000er Jahre kurzzeitig bei The A-Lines neben Bongo Debbie & Nurse Julie (von Stuck-Ups / Buffets / CTMF) und arbeitete an einer Neuauflage ihres Albums ,Here I Am, I Always Am". Die Musik trat dann in den Hintergrund, während Kyra sich auf ihre Promotion in Sport- und Bewegungswissenschaften konzentrierte. Seit 2005 ist sie Dozentin an der University of Kent. BONGO DEBBIE hat weiterhin in einigen Bands getrommelt. Sie ist Mitglied von Ye Nuns (The Monks Tribute Band), The A-Lines, Dutronc und hat kürzlich unter anderem für die Sting-Rays ausgeholfen. HOLLY GOLIGHTLY hat seit 1999 neun Soloalben veröffentlicht, sechs davon mit Lawyer Dave in The Brokeoffs, sang ein Duett mit Jack White auf dem Album ,Elephant" von The White Stripes und tourte um die Welt.
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
Fire of God's Love ist das legendäre Album der australischen Nonne Schwester Irene O'Connor aus dem Jahr 1973 - eine aufrichtige, gefühlvolle und unbewusst psychedelische Songfolge, die der Selbstreflexion und dem Erwachen des inneren Geistes gewidmet ist. Das Album ist eine Sammlung von originellen spirituellen Folksongs, die von O'Connor geschrieben und mit Gitarre, E-Orgel, Drumcomputer und ihrer engelsgleichen Stimme interpretiert wurden. Es wurde von ihrer Mitschwester und Toningenieurin Sister Marimil Lobregat auf erstaunlich futuristische Weise aufgenommen und abgemischt. Freedom To Spend bietet die erste autorisierte Neuauflage dieses heiligen Grals seit 1976; das Album wurde mit Sorgfalt und Bedacht aus den besten verfügbaren Quellen restauriert und remastered. Als junge römisch-katholische Nonne im Orden der Franziskanerinnen von Maria begann Schwester Irene 1953 ihre musikalischen Aktivitäten, als sie von Sydney in ein Kloster in Singapur zog und begann, Kinder mit Lernschwierigkeiten zu unterrichten. Nachdem sie sich eine Akustikgitarre zugelegt und drei einfache Akkorde gelernt hatte, blühten Irenes Lieder dank der Begeisterung der Kinder auf. Durch einen glücklichen Zufall arbeitete ein Elternteil eines Schülers bei einem kommerziellen Radiosender in Singapur, und Irene wurde eingeladen, im Studio des Senders aufzutreten und aufzunehmen. Sie ging hin, trug ihre Ordenstracht und hatte ihre Gitarre dabei, und nahm dort 1965 ihren ersten eigenen Song auf. Unter dem Pseudonym Myiriam Frances, um innerhalb ihres Ordens anonym zu bleiben (,Nonnen machten so etwas nicht", bemerkte O'Connor), veröffentlichte Phillips Ende der 1960er Jahre eine Reihe von Platten von Schwester Irene. Im Kloster in Singapur lernte Schwester Irene Schwester Marimil Lobregat kennen, eine Mitbrüderin aus dem Franziskanerorden, die Anfang der 1960er Jahre von den Philippinen auf die Insel gezogen war. Mehr als ein Jahrzehnt später trafen sie sich, wie durch göttliche Fügung, in einem anderen Kloster in Point Piper in Sydney wieder. Marimil, ebenfalls Musikerin und Klangenthusiastin, arbeitete als Audio- und Videotechnikerin beim Catholic Radio and Television Centre in Homebush im Westen Sydneys. Schwester Irene, die treu an ihren musikalischen Fähigkeiten feilte, und Schwester Marimil schmiedeten den Plan, sich an mehreren Sonntagnachmittagen im Zentrum zu treffen und die Lieder zu komponieren, die später auf ,Fire of God's Love" erscheinen sollten. Die Lieder von ,Fire of God's Love" werden von Schwester Irene mit ihrer engelsgleichen Sopranstimme gesungen (mit Texten in Englisch, Latein und Malaiisch) und von Schwester Marimil produziert und auf einem Teac 3340S 4-Spur-Tonbandgerät aufgenommen. Marimil trug maßgeblich dazu bei, die unheimliche Jenseitigkeit zu zaubern, die das Album durchzieht. Die kristallklare Stimme von Schwester Irene wird exquisit von einem schimmernden Mosaik aus Hall und analogen Synthesizer-Klängen umhüllt, während sie wie eine Glocke in der Dunkelheit erklingt und so lange nachhallt, bis die Wahrheit oder das Göttliche erscheint. Themen wie Barmherzigkeit, Gnade, Licht und Geheimnis werden von sanften Akustikgitarrenklängen und ewigen Pianotönen untermalt, die sich langsam auf vibrierenden Fäden drehen. Bei den Songs mit Keyboards spielte Schwester Irene alle Parts live in Echtzeit, einschließlich der Basspedale. Die Drum Machine wurde von derselben Orgel erzeugt, die sie spielte, und gleichzeitig ausgeführt. All dies trägt zu einer Atmosphäre erhöhter Präsenz bei, einem organischen Blitz, der tief aus dem Unterbewusstsein kommt. Entstanden aus Ideen, die in einem ruhigen Kloster und abgeschieden von weltlichen Einflüssen entstanden sind, wird der liturgische Rahmen des Albums durch die innige Hingabe zweier Schwestern gefiltert - ihre eigene Interpretation von Popmusik, befreit von Anmaßung und oberflächlichem Glamour. Der Titel des Albums stammt, wie viele seiner Songs, aus einem Bibelvers, in diesem Fall Lukas 12:49. Aber Schwester Irene und Schwester Marimil haben ihn in einen Raum gebracht, in dem alle spirituell Suchenden die Übertragung oder: ungewöhnliche Hermeneutik schätzen können. Die Texte sprechen universelle Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte an: ewige Liebe und Zuneigung, ein Ende der Einsamkeit, eine neue Form der Erleichterung, Befreiung von der Angst vor dem Tod. Anstelle von Hymnenformeln bedient sich Schwester Irene, vielleicht unbeabsichtigt, der damals modischen Folk- und Psychedelic-Musik, um eine Predigt zu halten, die sich wie Liebesbriefe an eine göttliche Präsenz liest und über jede formale Religion hinaus zur Seele spricht. ,Fire of God's Love" ist ein inspirierendes Archiv früher elektronischer Experimente zwischen zwei befreundeten Frauen und Mystikerinnen, eine Dokumentation ihrer göttlichen Energie, die auf disziplinierte Weise kanalisiert wurde. Bei seiner Erstveröffentlichung war es weder ein durchschlagender Erfolg noch ein Misserfolg, sondern wurde vor allem mit Neugierde aufgenommen. Die beiden haben nie wieder gemeinsam Musik gemacht, und in den 50 Jahren seitdem zieht ihre einmalige Zusammenarbeit weiterhin Zuhörer an, die sie in Plattenläden entdecken (sei es die Originalpressung von Phillips oder die klanglich überlegene Neuauflage von 1976 bei Alba House Communications) oder eher über YouTube, als zufällig entdeckter und heiß diskutierter Kultklassiker. Heute lebt Schwester Irene in Sydney, Australien, und freut sich, dass ein neues Publikum in ihrer Musik mit Schwester Marimil einen Sinn findet. Ihre Geschichte ist ein Beweis dafür, dass man nicht viel braucht, um ein visionäres, zeitloses Album zu schaffen: ein Tonbandgerät, Freundschaft und ,The Fire of God's Love", um den Weg in die Zukunft zu ebnen. Das kann ein spiritueller Freund sein oder ein irdischer Begleiter direkt neben einem. Sister Irene O'Connors ,Fire of God's Love" wird am 14. November über Freedom To Spend auf Vinyl, CD und als digitale Ausgabe veröffentlicht.
DJ KENTA and DJ SOULJAH have launched a new B2B (Back-to-Back) style DJ unit, "OMAKASE"!
This is the second 7-inch of DJ-friendly edits, dubbed "OMAKASE 3-Minute Cooking," featuring a superb on-the-ground feel!
The opening break, "Montego Bay," is a DJ favorite, featuring synchronized bass and cowbell for a hip-pumping groove.
It's also featured on Usher's "Good Kisser"
And on the B-side, we've got the long-awaited DJ edit of a classic break from "Ultimate Breaks & Beats"! They've cooked up Foster Silvers' "Misdemeanor,"
which also samples The D.O.C. and Aaliyah!
DJ KENTA and DJ SOULJAH have launched a new B2B (back-to-back) style DJ unit, "OMAKASE"!
This is the second 7-inch edit for DJs, dubbed "OMAKASE 3-Minute Cooking," featuring a superb on-the-ground feel!
This track, featured on Honey Cone's final album, "Love, Peace & Soul" (1972), is a superbly upbeat, great Northern soul track, with lyrics that emphasize
"give thanks before you give thanks" It was also sampled on Common's "Testify," produced by Kanye West. OMAKASE's edit cuts out the drum roll for a peak
right from the start!
Old-time and traditional music stay exciting for their contrasts. Exacting instrumentation honed through mentorships and late-night jams at fiddler's conventions tangles with a community-sourced inventiveness that influences variants and new sounds. Joseph Decosimo is a master of this genre for this very reason, blending deep technique with an openness and curiosity that keep his music crackling with life. A "marvelous fiddler" (No Depression) and banjo player who braids "exultation and veneration" (INDY Week) into his music, on his third solo album Fiery Gizzard Decosimo gathers a close-knit ensemble of friends from his musical career to infuse his interpretations of fiddle and banjo pieces with a contagious communal joy. As an artist working with traditional music from the South and Appalachia, Decosimo chooses songs based not only on historical significance and lineage but also his own sensory approach. For Fiery Gizzard, his ear was tuned to otherworldly tones and mystery, sourcing from field recordings such as Virginia fiddler Luther Davis' hypnotic version of "Shady Grove" while amping up the music's psychedelic potential. On the middle Tennessee banjo composition "Flowery Girls," a VHS of bluesman Abner Jay inspired Decosimo to rig up a pickup inside a fretless banjo and play it thr ough a tube amp to capture some of Jay's edge and funkiness. But to round out the sound and keep it kinetic meant galvanizing a genre-eschewing crew to jam out - and not in a "spaced-out drooly" kind of way, he laughs, but as a sort of "responsive conversation." Decosimo has always been a community-minded artist. He began playing as a seventh graderin Tennessee, fostering relationships with older players at jams and in homes, a learning mode natural to his inquisitive nature and desire for musical connection. A folklorist by intuition, he later became one by profession, studying with old-time legend Clyde Davenport, teaching in East Tennessee State University's renowned bluegrass program, and receiving his PhD at the University of North Carolina with a dissertation titled "Catching the `Wild Note': Listening, Learning, and Connoisseurship in Old-Time Music." In North Carolina, Decosimo kicked about in the verdant environment of Durham and Chapel Hill's folk and indie scenes, collaborating with artists including Alice Gerrard, Hiss Golden Messenger, and Jake Xerxes Fussell. This community has influenced his own music, including his "sublime and strangely heartening" (Bandcamp Daily) 2022 release While You Were Slumbering and Beehive Cathedral, Decosimo's 2024 "Appalachian mountain music treasury" (New Commute) trio album with Luke Richardson and Cleek Schrey for Dear Life Records. Continuing on this path, Fiery Gizzard is home base for a loose outfit of mostly Tarheel-based musicians from within and beyond traditional music. Inspired by a tour with fiddler Stephanie Coleman (Nora Brown), guitarist Jay Hammond, and synth builder and multi-instrumentalist Matthew O'Connell, Decosimo assembled studiomates based on close friendships and comfort. Coleman, O'Connell, and Hammond contribute to Fiery Gizzard, along with bassist and producer Andy Stack (Helado Negro, Wye Oak), horn player Kelly Pratt (Beirut, David Byrne), Mipso and Fust's Libby Rodenbough, Joseph O'Connell (Elephant Micah), and trad/experimental artist Cleek Schrey. Decosimo's fiddle and banjo work is virtuosic, intricate and simple simultaneously, a testament to his many years of study. On some tracks, his playing or lovely, plain-hearted singing is the centerpiece, such as on his interpretations of Texan street preacher Washington Phillips' 1929 recording "I Had a Good Father and Mother" or the Eastern Kentucky fiddle barn-burner "Glory in the Meetinghouse," famously played by Luther Strong for Alan Lomax. But there's also a trusting open-door policy, like where Southern Appalachian tune "Ida Red" relaxes into Coleman's sweet, confident fiddling and Hammond's loping guitar. As a bandleader, Decosimo's confidence and enthusiasm for the music reveal the heart of traditional music and how it can come to life through community. Fiery Gizzard is Joseph Decosimo as a powerful champion of traditional music - a sponge who soaks up as much as he squeezes out, a responsive artist who makes his genre accessible, and a magnet who can bring musicians of all sorts into his orbit with his same passion.
Ein akustisches Aha-Erlebnis: Frank Sinatra zum ersten Mal in der audiophilen Blue Note Tone Poet Serie!
Zum ersten Mal erscheint in der Blue Note Tone Poet Serie nicht ein Klassiker aus dem Blue-Note-JazzKatalog, sondern ein monumentales Meisterwerk aus dem Archiv des Schwesterlabels Capitol Records:
Frank Sinatras legendäres Balladen-Album “In The Wee Small Hours“ von 1955, ein ikonisches Werk, das
dieses Jahr sein 70. Jubiläum feiert.
Obwohl das Album schon viele Male auf LP und CD veröffentlicht wurde, dürfen die Hörer sich auf eine
Überraschung einstellen. Joe Harley, der „Tone Poet“ schwärmt: „Der Unterschied in der Wiedergabetreue
ist umwerfend. Der Klang ist erstaunlich… Frank ist quasi mit dem Hörer zusammen im Raum. Es ist, als
hätte sich ein Schleier gelüftet“.
Wie bei der Serie üblich wurden alle Produktionsschritte von Joe Harley persönlich überwacht, Kevin Gray
hat bei Cohearent Audio von den analogen Bändern gemastert, das Ergebnis wurde bei Record Technology
Inc. (RTI) auf 180-g-Vinyl gepresst und erscheint in einer luxuriösen Gatefold-Hülle mit Session-Fotos von
William Claxton und Ken Veeder sowie einem Essay von Rita Kirwan.
Osaka-based producer and beat-maker Altz reinterprets and remixes Roland P. Young's spiritual jazz classic, Isophonic Boogie Woogie for the EM label!Intergenerational gene-splicing from EM. Roland Young's Isophonic Boogie Woogie, tripped-out minimalist spiritual free jazz from 1980 (previously reissued by EM as EM1045CD/LP), is here mutated, masticated and machined by Altz, renowned "organic electronicist" from Osaka. Maintaining and magnifying the cosmic bliss-vibe of the original release, Altz lovingly massages Young's sounds into the year 2009. Sounds are layered and treated, atmospheres extended, and propulsive elements from Young's original recordings are bolstered (there is some fine drumming here from former Boredoms drummer Muneomi Senju). Altz also respects Young's more absract side, following the elder master into atmospheres of freedom, unrestrained by the gravity of the beat and the conventions of the dance floor.
Da ich schon seit Jahren von Andrew Chalks Arbeit mit MIRROR (und auch von seinen Solo-Projekten als FERIAL CONFINE sowie seinen vielen Kollaborationen mit David Jackman, The New Blockaders, Daisuke Suzuki usw.) und Timo van Luijk (als Af Ursin, In Camera, La Poupée Vivante und Kollaborationen mit Kris Vanderstraeten und anderen) fasziniert, war ich natürlich neugierig, von ihrem Duo-Projekt ELODIE zu hören. Das Projekt wurde 2010 gegründet und hat bis heute schon elf wunderschöne Alben rausgebracht. ,Vieux Silence" für Ideologic Organ ist ihre erste Veröffentlichung außerhalb ihres eigenen Plattenlabels Faraway Press & La Scie Dorée. Das ist aber nicht das erste Mal, dass Ideologic Organ und ELODIE zusammenarbeiten. Sie traten im Februar 2012 bei einem von mir kuratierten Abend in London zusammen mit Jessika Kenney und Eyvind Kang auf. Elodies Auftritt war einer der feinfühligsten und gekonntesten, die ich je gesehen habe ... so still, während draußen vor den Fenstern des Cafe Oto in London der Schnee fiel, versank das Publikum spürbar in hochkonzentriertem Zuhören. Die Erinnerung daran ist echt beeindruckend, wenn man bedenkt, wie sparsam die einzelnen Elemente an diesem Abend eingesetzt wurden. ,Vieux Silence" und ELODIE im Allgemeinen regen sofort die visuelle Vorstellungskraft an, vielleicht gefiltert durch alte Aquarelle, Bandkorn, antike Linsen, vergessene Ebenen des Zuhörens und beobachtende Geduld. Auf diesem wunderschönen Album arbeiten Chalk & van Luijk auch mit Klavier, Pedal Steel und Klarinette zusammen (gespielt von Tom James Scott, Daniel Morris und Jean-Noel Rebilly). Jedes Detail wurde sorgfältig durchdacht und Schritt für Schritt koloriert, wie ein impressionistisches Aquarell. - Stephen O'Malley, Les Lilas 2017
Seit etwas mehr als zwanzig Jahren gehören die Schwestern Bianca und Sierra Casady zur musikalischen Avantgarde der experimentellen Popmusik und haben die Liebe, die Härte und die Ekstase ihrer Schwesternschaft in eine der gewagtesten, gefährlichsten und originellsten Musiken verwandelt, die unsere zunehmend hygienisierte Kultur kennt. CocoRosie war ein Projekt, das stets an der musikalischen Spitze stand, zahllose Musiker beeinflusste und zugleich Inspiration und wichtiger Teil der "Queer Culture"-Bewegung und vor allem aber ein Kanal für eine unbändige künstlerische Selbstverwirklichung gewesen ist. "Little Death Wishes" ist so offen und zärtlich wie alles, was sie je geschaffen haben. Die Songs erzählen eine kaleidoskopische Geschichte über die generationsbedingte Härte von Frauen und die zerrütteten Realitäten ihres Lebens, über die prekäre und kostbare Natur des Menschseins, darüber, dass die Liebe Unrecht tut, und über einen letzten Wunsch, ungebrochen zu sein. CocoRosie bringt alles auf den Punkt: Schmerz wird zu Wissen, Schwesternschaft zu Polemik und Kitsch und Klischees werden zu neuen Wahrheiten. Der 8. Longplayer des Duos existiert in seinem eigenen musikalischen Lexikon und ist ein reichhaltiges Sammelsurium an verstaubten Signifikanten der Popkultur, die die Schwestern zu ihrem eigenen Sinn für Zeitlichkeit verdrehen. CocoRosie tragen zur Avantgarde bei, halten sich aber nicht an zeitgenössische Trends und sammeln musikalische Überbleibsel aus anderen Zeiten, die sie zu ihren eigenen barocken, theatralischen Kreationen verarbeiten. Jeder Song auf "Little Death Wishes" fühlt sich transportativ und transformativ an. "CocoRosie ist nun schon so lange der Mittelpunkt unseres Lebens", sagt Bianca. In diesen Jahren wurden die Schwestern infantilisiert und verehrt, fetischisiert und gespiegelt, misogynisiert und verehrt; manchmal absichtlich missverstanden von der Presse, die es nicht geschafft hat, die Gruppe auf eine perverse Laune zu reduzieren. Trotz alledem haben CocoRosie immer wieder die mutigsten und kühnsten Wege beschritten, indem sie die rohesten, unverhülltesten und zärtlichsten Stränge der Menschheit zum Vorschein brachten.
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Epsilon Record Co is pleased to introduce its latest release ICE CREAM.
The two previously unissued tracks from 1978, recorded in Los Angeles, California, re-mastered by Steve Fuji.
Steve Fuji and I have collaborated on several projects including Paris Ford, The Kopestetics, Real Side, Taxie, Kenyatta, Henderson & Jones, Natural Impulse, Ray Williams & Prime Cut. He is a valued member of Epsilon Record Co and we are grateful for his assistance and expertise.
Several years ago Steve informed me that he had a master tape from a recording session he conducted in 1978 (he believes it was at Mystic Studio) from one of the original members and co-founders of Taxie, Charles Erwin Williams II, also known as ‘Ice Cream’.
The tape was in good condition and the original version of With Love You’ll Find A Peace Of Mind was 7 minutes 38 seconds. I asked Steve if it was possible to shorten it to approximately 3 minutes.
A few days later I received several versions re-mastered and re-mixed by him and we both agreed they sounded excellent.
We hope you will enjoy this as much as we do. It is a fantastic piece of unheard Californian soul music available exclusively on Epsilon Record Co.
The B side Seaside Vibe is a killer funky instrumental with an amazing production.
Grim days call for fierce love. And Mavis Staples, one of the most enduring figures in American music, is laying it down. Sad And Beautiful World is the latest solo album from a national treasure and multigenerational talent. Produced by Brad Cook, Sad And Beautiful World spans seven decades of the American songbook - a range nearly as vast as Mavis" career - and includes reinventions of timeless songs by Tom Waits, Sparklehorse, Gillian Welch, Frank Ocean and more. Cook imagined an album in the tradition of Nitty Gritty Dirt Band"s Will the Circle Be Unbroken, a group of artists coming together to celebrate community - in this case, one centered on Mavis. Collaborators include Buddy Guy, Bonnie Raitt, Jeff Tweedy, Derek Trucks, Katie Crutchfield, MJ Lenderman, and Justin Vernon. Inducted into several halls of fame (Blues, Rock, and Gospel), a Kennedy Center Honoree, a winner of multiple GRAMMYs (including a Lifetime Achievement Award), Mavis is musical history. She"s collaborated with nearly every major figure of her era(s), from Bob Dylan to Prince, Aretha Franklin, and Willie Nelson - not to mention countless stars from subsequent generations.
Grim days call for fierce love. And Mavis Staples, one of the most enduring figures in American music, is laying it down. Sad And Beautiful World is the latest solo album from a national treasure and multigenerational talent. Produced by Brad Cook, Sad And Beautiful World spans seven decades of the American songbook - a range nearly as vast as Mavis" career - and includes reinventions of timeless songs by Tom Waits, Sparklehorse, Gillian Welch, Frank Ocean and more. Cook imagined an album in the tradition of Nitty Gritty Dirt Band"s Will the Circle Be Unbroken, a group of artists coming together to celebrate community - in this case, one centered on Mavis. Collaborators include Buddy Guy, Bonnie Raitt, Jeff Tweedy, Derek Trucks, Katie Crutchfield, MJ Lenderman, and Justin Vernon. Inducted into several halls of fame (Blues, Rock, and Gospel), a Kennedy Center Honoree, a winner of multiple GRAMMYs (including a Lifetime Achievement Award), Mavis is musical history. She"s collaborated with nearly every major figure of her era(s), from Bob Dylan to Prince, Aretha Franklin, and Willie Nelson - not to mention countless stars from subsequent generations.
Owls, the inverted string quartet hailed as a "dream group" by The New York Times, and whose original, visceral, and personal performances defy categorization, are releasing their debut album, Rare Birds, via New Amsterdam Records. Owls"s all star lineup is comprised of world renowned soloists, as well as current and former members of yMusic, Aizuri Quartet, and Kronos Quartet: Alexi Kenney (violin), Ayane Kozasa (viola), Gabriel Cabezas (cello), and Paul Wiancko (cello). The album was produced by Grammy-winner William Brittelle.
Alina Kalancea's Impedance is an entirely instrumental album spanning four sides, contains powerful rhythmic sequences, heart-beating frequencies and hypnotic loops that are paradoxically encapsulated in carefully crafted compositions which are full of secret passages and hidden doors. Kalancea's work creates ungraspable sonic experiences, which overtakes you, immersing its listeners in powerful and mind-altering soundscapes. There's no quick payoff on Impedance. This is the sound of new, patient electronic music, full of depth and substance.
Alina Kalancea is a Romanian sound artist and composer based in Modena, Italy. She has studied sound design and synthesis with Enrico Cossimi and collaborated with producer Alex Gamez, and artists Julia Kent and Raven Bush. Highly recommended to fans of Eleh, Caterina Barbieri, Shasta Cults, Jessica Ekomane, Eliane Radigue, and Alessandro Cortini. Packaged in a deluxe, heavy duty tip-on gatefold sleeves printed by Stoughton; cut by Golden Mastering and pressed at RTI.
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AXNER aka Chris Davies from Acid Jazz Records and singer Julia Axner drop a 12" that perfectly closes their disco trilogy. Original cut 'Gyaml' is the sort of cool, musical disco groove that's laden with Chicp-style basslines and airy, soulful vocals perfect for outdoor summer fun. First up then is Al Kent's remix of 'GYAML', which elevates the track with lush orchestral strings and a soulful, emotive disco vibe. Complementing this are two fresh house remixes from London's rising talents HVN SENT and H.O.P. HVN SENT delivers an uplifting, piano-driven remix, while H.O.P offers a smooth, deep house interpretation filled with vocal chops and subtle textures. This package has something for all discerning disco dancers.
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Zum 50. Jubiläum von Bad Company und anlässlich ihrer Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame 2025 erscheint am 24. Oktober das erste von der Band autorisierte Tribute-Album:
„Can’t Get Enough: A Tribute to Bad Company“
Diese besondere Veröffentlichung vereint namhafte Künstler*innen aus Rock, Country und Americana – darunter The Pretty Reckless, Charlie Crockett, Slash, HARDY und Def Leppard – die Bad Companys Klassiker auf persönliche, frische Weise interpretieren.
Ein echtes Highlight: Frontmann Paul Rodgers und Drummer Simon Kirke wirken selbst an mehreren Songs mit – in Kollaboration mit den teilnehmenden Künstlern.
Ein Must-Have für Fans von Classic Rock und eine ehrwürdige Hommage an eine der einflussreichsten Rockbands der Musikgeschichte.
Spring Revisited pays us a respectful revisit this autumn as a full double LP on Acid Jazz, Ace Records and Cosmos, pinching the celebrated 12" singles into one power-punchy grab bag. Spring, founded in late 60s New York by Bill Spitalsky with Roy and Julie Rifkind, became a 70s soul powerhouse, home to such dance music pioneers Millie Jackson, Joe Simon and The Fatback Band. Their collegiate creations were of course ripe for modern reinterpretation - a fated intention - and as recently as 2025 saw DJs and producers pull them apart and reappraise them for modern floors: Dimitri From Paris turned Jackson's 'We Got To Hit It Off' into a stout summer anthem, Joaquin 'Joe' Claussell reimagined Fatback's 'Snake', and Kenny Dope, Dave Lee, DJ Spinna, Opolopo, Colleen 'Cosmo' Murphy and others added their own ensouled spins.
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Jessika Kenney ist Sängerin, Komponistin, Autorin, Klangkünstlerin und Lehrerin, deren Engagement für Improvisation, Poesie und Klangforschung eine einzigartige Perspektive hervorgebracht hat. Ihre Erkundungen von Klang, Raum und der Metaphysik des Klangs wurden in vielen Kontexten und an vielen Orten präsentiert, darunter in der Seattle Public Library, im Nottingham Contemporary und im Benton Museum. Zu ihren Kollaborationen und Projekten gehören eine umfangreiche Diskografie mit Eyvind Kang, das letzte aufgezeichnete Vokalwerk von Alvin Lucier, Auftritte mit Melati Suryodarmo, die Komposition der Vokalmusik für A24s Midsommar und die Chorleitung für SUNN O)))'s Monoliths and Dimensions. Jessika Kenney, bekannt für ihren einzigartigen Umgang mit der Stimme, hat in den letzten zwei Jahrzehnten neue Klangwelten geschaffen, die auf intensiven Studien, rituellen Praktiken und einer ungezähmten Ausdruckskraft beruhen. Von ihren gefeierten Kollaborationen mit Eyvind Kang bis zu ihrer Vokalkomposition für A24s ,Midsommar" bewegen sich Kenneys Arbeiten an der Schnittstelle zwischen dem Heiligen, dem Klangvollen und dem Unsichtbaren. Auf Uranian Void wendet sich Kenney nach innen und spürt den Konturen von Erinnerung, Resonanz und Wahrnehmung nach. Mit verschwommenen Sinuswellen, Hydrofonaufnahmen, einem Ghazal von Hafez und Originaltexten ist das Album eine Meditation über Liminalität, in der Schimmer und Schatten gleichermaßen vibrieren. Kenneys Stimme webt sich durch alles hindurch: manchmal flüsternd, manchmal strahlend , immer präzise. ,Dieses Album ist eine Übung in Transparenz innerhalb der Dunkelheit", erklärt Kenney. ,Es geht darum, offen zu bleiben für Zweifel , für Nachhall, für das, was jenseits unserer Wahrnehmung liegt." ,Uranian Void" wurde von Randall Dunn (SU NN O))), Kali Malone, Annea Lockwood) produziert und aufgenommen, dessen charakteristische räumliche Details und Tiefe dem Album seine immersive Klangarchitektur verleihen. Jeder Ton, jeder Atemzug und jede Resonanz wird mit Intimität und Dimension wiedergegeben und verstärkt Kenneys Erforschung von Präsenz und Abwesenheit. Fragmente, die während Besuchen in Spokane, ihrem Elternhaus, aufgenommen wurden, bilden die Grundlage des Albums. Im Studio transformiert, werden diese zu beschwörenden Vierzeilern - leise, aber eindringlich - die den subtilen Puls von Ort, Zeit und Körper offenbaren. Echos der Vergangenheit verschmelzen mit der Gegenwart , als ob die Wände selbst sich erinnern und mitschwingen würden. Uranian Void ist Musik für Schwellenbereiche - eine Einladung, sich mit dem Unsichtbaren und Kaum hörbar. Mit dieser kraftvollen und poetischen Aussage bestätigt sich Kenney als eine der visionärsten Vokalistinnen der Gegenwart.
Charlie Overman ist für Fans von Tyler Childers, Sturgill Simpson und John Prine. Charlie Overman ist durch und durch Kentucky, und die Songs und Geschichten auf dieser LP strahlen alles aus, was Kentucky ausmacht. Diese Authentizität dringt bis in die Rillen dieser LP vor. Charlies Detailtreue beim Songwriting ist stark von John Prine beeinflusst und zeugt von einer Fähigkeit, die Charlies Alter weit übertrifft. Charlie wird von einigen der besten Musiker des Bundesstaates Kentucky begleitet, die den Sound ergänzen. Sie hören traditionelle Country- und Folk-Klänge, die für ein breites Publikum zugänglich sind. Kommen Sie herein und begeben Sie sich auf eine Reise von Pikeville nach Paducah, während Sie sich in Charlies neue und aufstrebende Stimme in der Americana Musikszene verlieben.
Arriving two years after the first chapter, Absurd Matter 2 isn’t just a sequel, it’s an evolution, redrawing the boundaries established by its acclaimed predecessor. The Berlin-based Italian producer tempers his confrontational sonics with rare moments of introspection, shifting seamlessly between blown-out noise, warped hip-hop, mutant club experimentation, and weightless ambience. Textures disintegrate and reassemble, rhythms flex and crumble, and every detail balances on the edge of fantasy. It’s a poetic, layered response to Nino Pedone’s changing physical reality: the gradual hearing loss and perceptual renegotiation triggered by Ménière’s disease, which struck him in 2022. At first, the experience felt like betrayal, a brutal disconnection from the very sense that had shaped his life. But over time, the disorientation turned into a strange kind of focus. The silence between sounds became as expressive as the sounds themselves.
The first Absurd Matter was a visceral reaction to trauma; the second is more reflective – an ambiguous chronicle of sensory recalibration. Pedone doesn’t represent his altered inner reality through extremes, but through depth, zooming in on illusory distortions, tense rhythmic fluctuations, and fragmented sonics. Dense, immersive, and mystical, the album mirrors Pedone’s evolving relationship with perception itself.
Tinnitus-like feedback wails and noir-ish strings introduce “Repeater”, making it immediately clear that Pedone is painting a more delicately finessed image this time around. Fleshed out by raps from cult MCs billy woods and E L U C I D, the track is marked by subtle, sophisticated contrasts: the blurred, inverted rhythms that couch Armand Hammer’s haunted back-and-forth, and the glitchy interference that offsets the lavish orchestral phrases. Backwoodz associate Fatboi Sharif lends his Lynchian drawl to “Bandage Chipped Wings”, grounding Pedone’s lysergic rhythmic distortions with syrupy, horror-inspired couplets. Pedone also invites discomfort into “Crash Landing”, with droning, metallic tones that contradict South Central rapper ICECOLDBISHOP’s elastic flow. “Bitch, I don't give a fuck about anybody,” he squawks over Pedone’s incongruous rasping textures and time-warped beats, “cash out at any party.” Working alongside London’s Loraine James on production, Pedone reunites with Moor Mother on “I Saw The Light”, blending James’ soft-focus atmospherics with soundsystem-damaging, overdriven bass hits and rusted percussive snips. Moor Mother’s assertive words hover over the wreckage, tightening Pedone’s themes of overstimulation and altered awareness as they stutter and veer off course, vanishing into the backdrop.
Contrasting his more pensive experiments, Pedone’s dancefloor deviations are more concentrated on Absurd Matter 2 than ever before. He torches a stuttering dembow structure on “X”, obfuscating the rhythm’s familiar energy with disturbing audio hallucinations. On “Splintered”, he reunites with Kenyan prodigy Slikback, mangling neon-lit trance arpeggios with dissociated trap rhythms. He sharpens his skills to a fine point on “Oblivion Step”, observing 2- step through a lens of distortion and personal abstraction, shaking blipping synth leads over neck-snapping drums and counteracting the momentum with airless sci-fi soundscapes.
Perhaps the album’s most surprising moment arrives with “Viel”, which features vocals from Los Angeles-based composer Kaitlyn Aurelia Smith. Together, Pedone and Smith chance upon their notion of dub techno, fogging synth stabs and ghostly vocal traces into eerie harmonic distortions. On some level, it’s almost pop music, a far cry from the bleak dissonance of Absurd Matter and a hopeful way to reframe turbulence as transformation. Absurd Matter 2 doesn’t simply document a process; it enacts one. It doesn’t offer clarity; it invites disorientation. It’s not a map of the labyrinth, but a foghorn piercing the darkness.
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Eyvind Kang ist Komponist und Bratschist, dessen Werk experimentelle, klassische und traditionelle Musikformen umfasst. Zu seinen Kollaborationen zählen unter anderem Jessika Kenney, Bill Frisell, Laurie Anderson, Bennie Maupin, Stuart Dempster, Sun City Girls und SUNN O))). Kang ist bekannt für seine Erkundungen der Mikrotonalität, der modalen Improvisation und des Klangrituals. Seine Werke wurden weltweit auf führenden Festivals und Veranstaltungsorten präsentiert. Kang ist derzeit Fakultätsmitglied am CalArts und unterrichtet Komposition und experimentelle Klangpraktiken. Seit über dreißig Jahren erforscht Eyvind Kang die verschwommenen Grenzen zwischen Komponist, Interpret und Zuhörer. Auf Riparian präsentiert er eines seiner bisher intimsten und fokussiertesten Werke: zwei Langformstücke für Viola d'amore, improvisiert innerhalb mikrotonaler Systeme, die er während der Pandemie entwickelt hat. Kang bezeichnet diese Improvisationsmethode als ,Riparian" und beschwört damit das Bild eines Flusses herauf, der in verschiedene Richtungen überquert wird - fließend, nichtlinear und lebendig mit subtilen Variationen. ,Ich stellte mir Pizzicato und Arco wie das Springen von Stein zu Stein in einem Bach vor", sagt er. ,Es gibt eine geerdete Zufälligkeit, wie bei einem Frosch oder einer Schildkröte, die sich zwischen Land und Wasser bewegt." Jedes Stück auf Riparian ist eine erste Aufnahme, die im Studio als Teil dessen aufgenommen wurde, was Kang als ,eine Art Geschichtenerzählen unter gleichgesinnten Freunden" bezeichnet. Das Ergebnis ist Musik, die mit stiller Intensität und emotionaler Klarheit fließt und Melodien entfaltet, die sich sowohl uralt als auch lebendig präsent anfühlen. Produziert und aufgenommen von Randall Dunn (SU NN O))), Omar S ouleyman, Kali Malone) produziert und aufgenommen, fängt Riparian die volle Resonanz der Viola d'amore in einem reichen, dimensionalen Klang ein. Dunns Handschrift verleiht Kangs lyrischer Phrasierung Wärme und Transparenz und offenbart subtile Klangtexturen, die ein tiefes Hören belohnen. Meditativ und ausdrucksstark zugleich lädt Riparian den Hörer in einen Raum ein, in dem die Zeit weicher wird und Klang zu einer Form der Einstimmung wird .
Eine essentielle Einführung in den Katalog des "King of Kikuyu Benga", Joseph Kamaru! 17 Tracks, die seine ganze Bandbreite abdecken – von schwungvollen Dancefloor-Chants, High-Life-esken Gitarren über Afro-Funk, Drum-Machine- und Keyboard-lastigen Disco-Grooves bis zu folkloristischen Klageliedern. Die Musik ist rau, direkt, tanzbar und voller einprägsamer Hooks. Die prägnanten Texte reichen von Protestliedern bis hin zu Beziehungsratschlägen. Joseph Kamaru war in seiner Heimat Kenia eine unglaublich populäre Persönlichkeit und verband sie alle – von einflussreichen Politikern bis zur ländlichen und städtischen Arbeiterklasse. Seine Musik verdient ein viel größeres internationales Publikum.
‘Icon’ is an overused word when it comes to describing singers and musicians, but when it comes to Nina Simone there are few artists that the word describes more accurately. The ‘High Priestess Of Soul’ is surely one of the most iconic singers of the 20th century, and one whose fame and acclaim stretches far beyond conventional black American music circles.
Nina Simone has featured on Ace and Kent CDs before but this is the first time she’s had one all to herself. “Let It All Out” is the first and only Nina Simone collection to draw repertoire from every label she recorded for between the late 1950s to the late 1970s.
Not a traditional ‘Best Of’ or ‘Greatest Hits’ package (although the performances included here ARE among her very best, and do include most of her Greatest Hits!) it is a singles collection that presents Nina Simone’s soul and R&B-slanted 45s in chronological order. Invariably they are the definitive versions of the songs, whether she recorded the original versions or not.
As well as almost all of her American pop and R&B chart hits from 1960 onwards, “Let It All Out” also contains all of Simone’s UK chart hits from the same period – several of which were more successful here than they were back home, including both versions of her biggest British hit ‘Ain’t Got No; I Got Life’, a UK #2 that did not chart at all in the US as was the case with the belated UK Top 5 hit ‘My Baby Just Cares For Me’ which also made no chart impression on its home turf…
Carefully curated and concisely annotated, “Let It All Out” lets the listener in to two dozen of Nina Simone’s most celebrated singles. There have been many compilations of her works since she passed away 20+ years ago, but none that gets to the heart – and soul – of her catalogue in quite so direct a manner as this one does.