Mit seinem neuen Album beschreitet der Pianist Yaron Herman ganz neue Wege.
Nachdem er bereits zehn Alben veröffentlicht hat, lässt er sich ins Leere fallen und bietet erstmals ein Korpus völlig improvisierter Musik - einen verblüffenden Schnappschuss und einen lebendigen Spiegel seiner Vergangenheit. Das Klavier wird damit zum Mittelpunkt umfassenderen Nachdenkens, ein Gefährte, der dabei hilft, die Geheimnisse der Welt zu lüften. Dieser schöpferische, vielseitige und atypische Werdegang steht im Hintergrund einer begeisternden, großherzigen globalen Reflexion, die er kürzlich in einem früheren Werk durchführte.
Ohne irgendein Konzept im Hinterkopf überlässt er sich völlig dem, was die Musik zu sagen hat; er eröffnet Räume, in denen er selbst noch nicht war. Improvisieren heißt in Echtzeit Komponieren. Beim Komponieren ist die erste Geste - das, was man manchmal "Inspiration" nennt - improvisiert.
Auf diese Weise konzise und kunstvoll aufgebaute Stücke zu konstruieren, Melodien zu erfinden, die sich gemäß einer in Echtzeit entstehenden Logik entwickeln, ist ein unendlich komplexer Vorgang. Er setzt eine außergewöhnliche Erfindungs- und Konzentrationskraft voraus, einen Sinn für die Gegenwart, der mit Offenheit für die Zukunft gepaart ist, ohne die keine Entwicklung möglich ist. 'Alma' ist eine seltene Aufforderung, ein innerer Tanz, der uns sehr weit mit sich führt, eine sensorische Reise, zu der der Hörer eingeladen ist, und eine tiefe Emotion, die ihn nie loslässt.
CD und Doppel-LP (Schwarzes Vinyl)!
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Resignieren? Teilnahmslos die Zeiten Aussitzen? Vergiss es…wir haben da etwas Besseres "On the streets, on the streets There'll be riots on the streets…When they take your rights away" Und hier kommt der Soundtrack dazu:: Riot City Radio.Nach ihrer in 2020 veröffentlichten Mini-LP "Anchors in the Storm" haben die Jungs aus Plymouth, UK während der Pandemie ihre Zeit damit verbracht ihren ersten Longplayer "TIME WILL TELL" aufzunehmen! Und die Scheibe ist einfach ein Juwel in Sachen Streepunk/ Oi! geworden und vereint abwechslungsreich die verschiedensten Einflüsse zu melodischen Hymnen mit fetten Singalong-chorals bis hin zu aggressiven Shoutern.Riot City Radio kombinieren Liebe & Hass, Zuversicht und Rebellion in ihren Texten ohne dabei jemals zu vergessen, wo sie herkommen."True Attitude" verpackt in einen mitreißenden Sound oder anders ausgedruckt: Genau DAS, was wir lieben und jede Wette…es wird Euch nicht anders ergehen!.Time will Tell bietet 12 neue Songs…manchmal schnell und wie ein Schlag in die Fresse für Alle, die es einfach verdienen (Reap what you saw/ Never forgive, never forget). Manchmal antisocial mit klarem Bekenntnis zur Szene, ihren Wurzeln und der Working Class (Punk Rock Family / Working Class Anthem/ World at your feet…starring Mark/ Booze & Glory)!
Red Vinyl[32,31 €]
Olympia“ entstand während der Pandemie und beschreibt schwierige Zeiten. Umgeben von Nebel und Gefühlen, die in Wirklichkeit Momentaufnahmen einer fast allbestimmenden Schwere.Bittere Ironie des Schicksals als Stilelement seiner Texte; Zenith des Scheiterns. Am Ende schaut man nur noch YouTubeVideos. Liegt rum, versinkt in alten Sport-Videos und lässt gelähmt die Stunden verstreichen. Während Menschen auf dem Bildschirm in 47 Sekunden 100 Meter Schwimmen und damit ihr komplettes Leben und die Welt verändern, bekommt man selbst nichts mehr auf die Reihe. Totaler Stillstand. Das Bild ruckelt.
Zwischen Apathie, Slo-Motion-Sadness und Geschwindigkeitsrekorden entsteht der Drang, etwas derart
Destruktives in etwas Konstruktives zu transformieren. Ein Ziel, das Betterov auf seinem Debütalbum erreicht hat. „Olympia“ sucht nach Gründen und spendet Hoffnung. Es geht um Liebe, um verlorene
Liebe, um den Wunsch, jemand anderes zu sein, sich selbst zu finden. Die Sehnsucht, Teil einer Gruppe zu sein. Nur um am Ende zu erkennen, dass die eigene Unangepasstheit eigentlich die größte Stärke ist.Gemeinsam mit befreundeten Musikern ist unter Aufsicht des Producer-Duos Tim Tautorat (Pharrell, Herbert Grönemeyer, AnnenMayKantereit) und Dennis Borger (Razz, Anoki, Trille) in den Berliner HansaStudios eine Scheibe entstanden, deren dichter, kompromisslos rauer und doch einnehmender Sound viel
mehr nach Band, als desperatem Alleinunterhalter klingt. Guter Move.
Black Vinyl[29,37 €]
Olympia“ entstand während der Pandemie und beschreibt schwierige Zeiten. Umgeben von Nebel und Gefühlen, die in Wirklichkeit Momentaufnahmen einer fast allbestimmenden Schwere.Bittere Ironie des Schicksals als Stilelement seiner Texte; Zenith des Scheiterns. Am Ende schaut man nur noch YouTubeVideos. Liegt rum, versinkt in alten Sport-Videos und lässt gelähmt die Stunden verstreichen. Während Menschen auf dem Bildschirm in 47 Sekunden 100 Meter Schwimmen und damit ihr komplettes Leben und die Welt verändern, bekommt man selbst nichts mehr auf die Reihe. Totaler Stillstand. Das Bild ruckelt.
Zwischen Apathie, Slo-Motion-Sadness und Geschwindigkeitsrekorden entsteht der Drang, etwas derart
Destruktives in etwas Konstruktives zu transformieren. Ein Ziel, das Betterov auf seinem Debütalbum erreicht hat. „Olympia“ sucht nach Gründen und spendet Hoffnung. Es geht um Liebe, um verlorene
Liebe, um den Wunsch, jemand anderes zu sein, sich selbst zu finden. Die Sehnsucht, Teil einer Gruppe zu sein. Nur um am Ende zu erkennen, dass die eigene Unangepasstheit eigentlich die größte Stärke ist.Gemeinsam mit befreundeten Musikern ist unter Aufsicht des Producer-Duos Tim Tautorat (Pharrell, Herbert Grönemeyer, AnnenMayKantereit) und Dennis Borger (Razz, Anoki, Trille) in den Berliner HansaStudios eine Scheibe entstanden, deren dichter, kompromisslos rauer und doch einnehmender Sound viel
mehr nach Band, als desperatem Alleinunterhalter klingt. Guter Move.
Deutsche Grammophon präsentiert eine limitierte 3 LP-Edition von Rafael Kubelíks gefeiertem SchumannSinfonienzyklus, remastered von den analogen Originalquellen und gepresst auf 180g Vinyl. Seine ersten
beiden Schumann-Aufnahmen markierten 1963 den beginn der Zusammenarbeit zwischen Rafael Kubelík
und Deutsxhe Grammophon. Es zeugt von Kubelíks menschlichen wie musikalischen Qualitäten, dass er in
kürzester Zeit ein enges Verhältnis zu den Berliner Philharmonikern aufbauen konnte. Dieser SchumannZyklus ist eine Offenbarung. Kubelík zeigt, dass die viel gescholtene Orchestrierung des Komponisten mit
einer gewissen Leichtigkeit funktionieren kann und dass diese Partituren nicht schwülstig und kantig klingen
müssen. Er bringt eine frühlingshafte Frische und Vitalität in die Musik, die er mit schön abgestimmten
Tempi vorantreibt und gleichzeitig ihre poetische Klangfülle, Freude und Noblesse offenbart. Die Berliner
Philharmoniker reagieren mit Enthusiasmus und insprierter Spielfreude. Kein Wunder, dass sich diese
beispielhaften Aufnahmen ihren Platz gegen alle folgenden Neueinspielungen behauptet haben.
Als Kodaline Anfang März 2022 die Bühne des gemütlichen, ausverkauften Olympia Theaters in Dublin betraten, spürten Sänger/Multiinstrumentalist Steve Garrigan, Bassist/Sänger Jason Boland, Gitarrist/Sänger Mark Prendergast und Schlagzeuger/Sänger Vinny May ein tiefes Gefühl der Erneuerung, ihrer Freundschaft, ihrer Brüderlichkeit und ihrer musikalischen Gemeinschaft.
Das geliebte irische Quartett spürte auch ein Gefühl der Befreiung. Zwei Jahre der pandemiebedingten Trennung voneinander und von dem Publikum, das sie sich seit 2011 akribisch aufgebaut hatten, hatten deutlich gemacht, wie wichtig diese symbiotische Beziehung wirklich ist.
Dieses Gefühl der Befreiung durchdringt auch ”Our Roots Run Deep”, das brandneue Live-Album von Kodaline mit 17 Tracks, das am 14. Oktober 2022 bei Fantasy Records erscheint. Produziert von Phillip Magee, einem irischen Weggefährten, bietet ”Our Roots Run Deep” einen Querschnitt der beliebtesten Stücke der Gruppe und drei aufschlussreiche Coverversionen in über 80 Minuten Musik.
”Dieses Album ist etwas, das wir schon sehr lange machen wollten, aber es ist auch etwas völlig Neues für uns”, erklärt die Band. ”Es ist eine akustische Show ohne Klicks, was im Grunde bedeutet, dass es sehr roh und ungefiltert ist. Wir wollten versuchen, die Energie und Atmosphäre des Abends so gut wie möglich einzufangen. Es war eine intime Show, die wir in einem unserer Lieblingsorte auf der Welt aufgenommen haben, in Dublin City, zu Hause in Irland.”
- 1: Flounder
- 2: Once Upon A Time
- 3: Fight
- 4: Fisherman
- 5: Illsebill.com & Marcel De Champignon
- 6: Bruno The Architect
- 7: Mantje Mantje
- 8: Illsebill Blues
- 9: Interlude
- 10: Timpe Te Shuffle
- 11: Servus Servus Schuhplattler
- 12: No
- 13: How Could That Be?
- 14: The End
- 15: No1
- 16: Nosferatu
- 17: Last Tango Of Harry The Hamster (Monologue)
- 18: Harry Sanchez
- 19: Maharani
- 20: Dmitri
- 21: Return Of Hans Schmitz
- 22: Slacker's Fanfare
Am besten immer schön zwischen alle Stühle setzen, das ergibt - nicht zwangsläufig, aber oft - die interessantere Musik. Und im Falle von Kuhn Fu definitiv die lustigere. Seit 2012 hat die Band um den Gitarristen Christian Kühn eine singuläre und sehr eigensinnige Form von Jazzrock (oder Rockjazz) entwickelt, zwischen Parodie und einer großen Ernsthaftigkeit, mit der sie gegen musikalische Scheuklappen anspielt. Kühns mit John Dikeman (Saxofon), Tobias Delius (Saxofon, Klarinette), Ziv Taubenfeld Bassklarinette), Sofia Salvo (Saxofon), Esat Ekincioglu (Bass) und George Hadow (Drums) international besetztes Ensemble spielt die vor Melodien und kompositorischen Ideen überbordenden Stücke, als ginge es ums Ganze. Die Komik, die in der Musik Kuhn Fus immer präsent ist, nimmt ihr nichts von ihrer Intensität. "Ich liebe tonale Musik", erzählt Christian Kühn. "Tonal gespielt und dann überspitzt, darum geht es, deswegen klingt es immer wieder mal parodistisch." Parodie - aber auch Klamauk. Auf Jazz Is Expensive erzählt Kühn das Märchen "Vom Fischer und seiner Frau" noch einmal neu und anders. Der Vortrag Kühns trägt sein Übriges bei: Mit forciertem deutschem Akzent wird auf Englisch die Geschichte zu einem modernen Märchen umgeformt. Hauptfigur ist der Fischer Marcel De Champignon, ein Hornspieler, der auf der Suche nach der perfekten Melodie ist - "the melody that makes millions". Diesen Wunsch soll ihm der Fisch erfüllen, "Bruno the Architect" der Name.
Mit FOREVERANDEVERNOMORE veröffentlicht Brian Eno, bekannt als Pionier der räumlichen Musik, Experimente und Audioinstallationen, sein erstes Studioalbum seit sechs Jahren. Das Album selbst enthält Studioaufnahmen von There Are Bells & Garden Of Stars, Kompositionen, die Eno geschrieben hatte, um sie im August 2021 im Rahmen seines ersten Live-Auftritts seit 11 Jahren auf der Akropolis aufzuführen.
Zusammen mit Vertrauten, wie Cecily Eno, Clodagh Simonds, Darla Eno, Jon Hopkins, Roger Eno, Leo Abrahams und Peter Chilvers feiert er nun sein Comeback und interpretiert Raum, Klangraum und Klang
gänzlich neu.
Die Musik von Surprise Chef basiert auf dem Hervorrufen von Stimmungen; ihre lebendigen Arrangements nutzen Zeit und Raum, um Klanglandschaften zu schaffen, die den Zuhörer in ihre Welt einladen. Der unverwechselbare Sound des Quintetts speist sich aus der Filmmusik der 70er Jahre, der funkigeren Seite des Jazz und den Samples, die die Grundlage des Hip-Hop bilden. Sie verschieben die Grenzen des instrumentalen Soul und Funk mit ihrem eigenen Ansatz, der durch unzählige Stunden im Studio, das Studium der Meister und - vielleicht am wichtigsten - durch die "Tyrannei der Distanz", die ihrer Musik eine einzigartige Perspektive diktiert, verfeinert wurde. Mit ihren ersten beiden Alben All News Is Good News und Daylight Savings haben sich die aus der Nähe von Melbourne, Australien, stammenden Musiker eine eingefleischte Fangemeinde erspielt und ihren Sound von ihrem Heimstudio aus in alle Ecken der Welt gebracht. Die Band ist nun bei Big Crown Records unter Vertrag und reiht sich damit in eine Reihe zeitgenössischer und klassischer Sounds ein, die die Musik von Surprise Chef seit ihrer Gründung im Jahr 2017 beeinflusst haben. Surprise Chef besteht aus Lachlan Stuckey (Gitarre), Jethro Curtin (Keyboards), Carl Lindeberg (Bass), Andrew Congues (Schlagzeug) und Hudson Whitlock - das jüngste Mitglied, das von der Percussion über das Komponieren bis zum Produzieren alles macht. Die selbsternannten "moody shades of instrumental jazz-funk" haben von allem etwas: druckvolle Drums, mitreißende Keys, eine Rhythmusgitarre, die man auf einer Studio One-Platte hören könnte, und Flötenlinien, die von einer Blue Note-Session stammen könnten. Aber wenn man einen Schritt zurücktritt und sich die Gesamtheit ihres Sounds und ihrer Herangehensweise anschaut, dann hört und sieht man eine Gruppe, die mehr ist als die Summe ihrer Teile. In vielerlei Hinsicht verkörpert Surprise Chef die Redewendung "the benefits of limits". Ihre Möglichkeiten waren insofern begrenzt, als es in Südost-Australien nicht viele Leute gab, die instrumentalen Jazz/Soul/Funk machten oder darüber sprachen, geschweige denn Platten herausbrachten. So mussten sie ihren Sound und ihre Herangehensweise in einer Art kreativer Isolation entwickeln, in der sich ein kleiner Kreis von Freunden und gleichgesinnten Musikern gegenseitig befruchtete. "Da wir in Australien so weit weg sind, bekommen wir nur flüchtige Einblicke in die Ursprünge dieser Musik", sagt Stuckey. "Aber als wir ein Label wie Big Crown hörten, wurde uns zum ersten Mal bewusst, dass man frische, neue Soulmusik machen kann, die nicht super retro oder einfach nur nostalgisch ist." Dieser Ansatz ist auf ihrem neuen Album Education & Recreation deutlich zu hören. Tracks wie "Velodrome" verbinden klobige Drums mit einer ohrwurmverdächtigen Synthie-Linie, die so klingt, als würde sie auf einer Ultimate Breaks & Beats-Compilation zu finden sein, während Nummern wie "Iconoclasts" zeigen, dass sie ein Händchen für die geschmackvolle Nutzung von Raum haben. Vom erdrückenden Intro von "Suburban Breeze" bis zum schwebenden, sanften Bop von "Spring's Theme" haben Surprise Chef ein Album zusammengestellt, das dich durch Höhen und Tiefen der Emotionen führt. Ein lebendiger, die Fantasie beflügelnder Sound! Dem weiten Spektrum dieser Instrumentalmusiksparte wird mit diesem neuen Album ein modernen Klassiker hinzugefügt.
Emeralds _ musicians John Elliott, Steve Hauschildt, and Mark McGuire _ emerged from the rust-pocked, post-millennial Midwest drone/noise scene seemingly unable or uninterested in keeping up with themselves. Their proliferation of material was intimidating; mountains of improvised, home-recorded music were released on limited-edition tapes, CD-Rs, and split LPs. There is and was a sense that the Ohio trio was after something beyond physical mediums. By 2008, their sprawling live sets were a known can't-miss at any underground experimental event. Tiny Mix Tapes reviewed that year's appearance at No Fun Fest: "No one's sawtooths, sines, and other various waveforms were so beautifully sculpted and beamed out into the Plejades as Emeralds'." These basement dwellers were shaping meditative, psychedelic, arpeggiated electronic music in the veins of German kosmische forebears like Ash Ra Tempel, Klaus Schulze, and Tangerine Dream. Made primarily with synthesizers and guitar, Emeralds' music possessed the same astral psyche with a home-crafted punk edge, a distant descendant of that pioneering era, and a bridge to someplace new, someplace scorched. Released on Aaron Dilloway's (Wolf Eyes, etc.) Hanson imprint, Solar Bridge was the first Emeralds album to receive any kind of proper distribution and represents the first attempt to archivally preserve their fluid craft. The first of an inimitable five-LP run before the band dissolved in 2013, Solar Bridge is a moment of glistening primacy that boots up a catalog and legacy that the heads still grapple with. Emeralds begin to make sense of it in the fall of 2022 with a remas- tered Solar Bridge LP release on Ghostly International. Emeralds materialized as a fully formed entity radiating cosmic potential. Their discography evolved and incorporated different qualities and vocabularies, but hearing where it started will always feel different. The density, the patience, and the sheer refinement presented on Solar Bridge legibly demonstrates how and why Emeralds has become a legendary part of the contemporary electronic music canon.
DJ Steve's third EP for Klasse Wrecks delves deeper into the sonic universe of the Sheffield producer's arsenal, a slow but deliberate progression can be traced from the previous EPs. Whereas 'Secret Touch' and 'Mainline' ploughed a path made more by the lighthearted genres of UK Hardcore and Yorkshire Bleep, 'Reality' sinks lower into heady vibrations of psychedelia and heavy acid hallucinations. The producer again shows off his musical flair and control of his machine kingdom, every sound perfectly placed on the sound canvas. Classic 303 lines writhe under 101 basslines whilst 808 hihats shuffle over recognisable breakbeats, proving some things never go out of style.
Musicking is Old Time Relijun's tenth studio album.The record pounces fierce with the protest anthem "Break Through". Arrington De Dionyso's voice has gained some grit and even more gravitas. Like an overloaded speaker, he booms the words into the stratosphere. "Break through the wickedness, break through the lies, Break through the glass; don't stand in my way!" The band hits the groove and the vibe moves through the eleven songs swiftly - like Panther Juice and Rum. It does not stop, it does not let up, it does not let you sleep.Musicking is the latest example of the Old Time Relijun push and pull. They are the rarest breed of musical combo - - - insatiable, living raw, always on the margins, consistent as hell. You know what to expect, and yet haven't a clue what's coming next. Old Time Relijun conduct sweaty, compulsively danceable performances that never fail to inflame. Their songs are simple, but no one in the world could imitate them. Their albums are packed with sing-along hits mixed with sonic experiments and cosmic jests. The loose swagger belies years of practice, fastidious arrangements and a gut-level understanding of musical how and why.
Random Color Vinyl[33,40 €]
CAUSTIC CASANOVA, die psychedelischen Heavy-Riffonauten aus Washington, DC nutzen auf ihrem fünften, das Gehirn schmelzenden Album die starke Kernkraft ihres hyperkinetischen Zentrums, um diverse Soundpartikel in die musikalische Wechselwirkung einzubinden und in einer kaleidoskopischen Heavy-Rock-Extravaganz explodieren zu lassen. Im Jahr 2005 als Trio gegründet, schlagen Schlagzeugerin und Sängerin Stefanie Zaekner, Bassist und Sänger Francis Beringer sowie Gitarrist Andrew Yonki, mit CAUSTIC CASANOVA immer wieder neue Wege ein, um ihre ebenso packende wie unvorhersehbare Musik spannend zu verfeinern. In ihren Klangräumen verbindet sich sardonischer Noise-Rock und proggiger Sludge im Stile von BARONESS, RED FANG und TORCHE mit der gewaltigen Wucht der MELVINS, der Experimentierfreude von BORIS und flottem Gitarren-Heldentum sowie einem Hauch von verdunkeltem Post-Punk. Mit der Aufnahme eines zweiten Gitarristen in der Person von Jake Kimberley im Jahr 2019 machte sich das nunmehrige Quartett auf eine Abenteuerreise mit dem erklärten Ziel, das waghalsigste und rockigste CAUSTIC CASANOVA Album aller Zeiten zu erschaffen. Dabei nutzen die Amerikaner geschickt alle erweiterten Möglichkeiten, die sich aus ihrer Verstärkung mit einer zweiten Gitarre ergeben. Gleichzeitig unterstreichen die Vier auf "Glass Enclosed Nerve Center" auch all ihre bisherigen Stärken: Beringers straffer, melodischer Bass pumpt heftig die beiden heiß-bruzzelnden Gitarren auf, die den gesanglichen Dreiklang flankieren. Zaenkers flexibles Schlagzeugspiel treibt die fünf mäandrierenden Songs des Albums einfallsreich an und fühlt sich sowohl im swingenden Bill-Ward-Stomp als auch in der Hibbeligkeit des Math-Rock wohl. Langjährige Reisende in CAUSTIC CASANOVAs Fahrwasser dürfen "Glass Enclosed Nerve Center" als eine Art von berauschender Rückkehr empfinden, zu der auch das ehrgeizig ausufernde, 22-Minuten-Epos 'Bull Moose against the Sky' erheblich beiträgt, welches die gesamte B-Seite des Albums in Beschlag nimmt. Doch auch wer den massiven Sound dieser galoppierenden Psychedelic-Sludge-Büffel noch nicht kennt, bekommt hier herausragendes Songhandwerk und eine reiche lyrische Erzählkultur geschenkt, die jede Sekunde und unzählige Wiederholungen wert sind. Drei, zwei, eins... nun geht es rund!
Transparent Blue Vinyl[33,40 €]
CAUSTIC CASANOVA, die psychedelischen Heavy-Riffonauten aus Washington, DC nutzen auf ihrem fünften, das Gehirn schmelzenden Album die starke Kernkraft ihres hyperkinetischen Zentrums, um diverse Soundpartikel in die musikalische Wechselwirkung einzubinden und in einer kaleidoskopischen Heavy-Rock-Extravaganz explodieren zu lassen. Im Jahr 2005 als Trio gegründet, schlagen Schlagzeugerin und Sängerin Stefanie Zaekner, Bassist und Sänger Francis Beringer sowie Gitarrist Andrew Yonki, mit CAUSTIC CASANOVA immer wieder neue Wege ein, um ihre ebenso packende wie unvorhersehbare Musik spannend zu verfeinern. In ihren Klangräumen verbindet sich sardonischer Noise-Rock und proggiger Sludge im Stile von BARONESS, RED FANG und TORCHE mit der gewaltigen Wucht der MELVINS, der Experimentierfreude von BORIS und flottem Gitarren-Heldentum sowie einem Hauch von verdunkeltem Post-Punk. Mit der Aufnahme eines zweiten Gitarristen in der Person von Jake Kimberley im Jahr 2019 machte sich das nunmehrige Quartett auf eine Abenteuerreise mit dem erklärten Ziel, das waghalsigste und rockigste CAUSTIC CASANOVA Album aller Zeiten zu erschaffen. Dabei nutzen die Amerikaner geschickt alle erweiterten Möglichkeiten, die sich aus ihrer Verstärkung mit einer zweiten Gitarre ergeben. Gleichzeitig unterstreichen die Vier auf "Glass Enclosed Nerve Center" auch all ihre bisherigen Stärken: Beringers straffer, melodischer Bass pumpt heftig die beiden heiß-bruzzelnden Gitarren auf, die den gesanglichen Dreiklang flankieren. Zaenkers flexibles Schlagzeugspiel treibt die fünf mäandrierenden Songs des Albums einfallsreich an und fühlt sich sowohl im swingenden Bill-Ward-Stomp als auch in der Hibbeligkeit des Math-Rock wohl. Langjährige Reisende in CAUSTIC CASANOVAs Fahrwasser dürfen "Glass Enclosed Nerve Center" als eine Art von berauschender Rückkehr empfinden, zu der auch das ehrgeizig ausufernde, 22-Minuten-Epos 'Bull Moose against the Sky' erheblich beiträgt, welches die gesamte B-Seite des Albums in Beschlag nimmt. Doch auch wer den massiven Sound dieser galoppierenden Psychedelic-Sludge-Büffel noch nicht kennt, bekommt hier herausragendes Songhandwerk und eine reiche lyrische Erzählkultur geschenkt, die jede Sekunde und unzählige Wiederholungen wert sind. Drei, zwei, eins... nun geht es rund!
The Viennese singer songwriter Sofie Royer, FKA
Sofie, returns with her second album, ‘Harlequin’, for
Stones Throw, the follow up to her well-received debut
album, ‘Cult Survivor’, in 2020.
‘Harlequin’ journeys between Sofie’s adolescence and
adulthood, blending her nostalgia for early aughts
reality television and American mall punk subculture
with her passion for medieval performance, European
cabaret, and Vienna’s ballet and opera history.
For her new record, Sofie adopts the visual aesthetic
and gestures of the court jester, clown and cabaret
artist, from the album artwork through to her live
performances.
She previously released her compilation, ‘Sofie’s SOS
Tape’, in 2016, featuring artists including Mndsgn and
Charlotte dos Santos. Sofie was also an original
member of Boiler Room and an NTS Resident DJ.
Sofie featured on Toro Y Moi’s new album, ‘MAHAL’
(Dead Oceans) and is supporting Toro Y Moi on his UK
and EU headline tour in October along with her own
‘Cabaret’-style headline shows in key UK and EU
markets later in 2022.
For fans of Cate Le Bon, Charlotte Gainsbourg, Jenny
Hval, Julia Jacklin, Dora Jar, Midnight Sister, Caroline
Polachek, Drugdealer, Clairo.
LP includes lyric and photo insert
The first album of Web Web is very uncut, raw, live and direct. Oracle is the first output of a German Supergroup. Check the musician credits below and you'll get the score. The initial idea was to record a spiritual-jazz type of album, with all its imperfection as far as intonation, sound, influences of tunes... just like from their big jazz-heroes in the 70ies (e.g. Strata East, Black Jazz).
Web Web's idea was to record a jazz jam session while to found and proclaim being a fictive band, a formation, which did not exist, while telling people, it would be a secret jam session recording of the Seventies. The prompt problem they were facing: Oh, we never would be able to play concerts, doing interviews, or placing photos on sleeves or post likeness images online. So they decided to reveal their real identities:
Web Web are: Roberto Di Gioia (Piano, Synth, Percussion), Tony Lakatos (Tenor- and Sopranosaxophone), Christian von Kaphengst (Upright Bass) and Peter Gall (Drums).
Roberto Di Gioia (Mastermind of Web Web): - The four of us set up very close in a big room, so we could hear and feel each other the best way. The music became more intensive, improvisations became more dynamic and it was impulsive .
The album Oracle' was recorded on one day, only first takes were used!
We want to keep the burning spirit and the loose vibe we had during the recording session. And we play concerts the wild and free way we recorded this album. Web Web will be on tour 2018, but playing a few concerts in 2017.
Furthermore, one main decision to blab their real identities was: The second Web Web album is recorded in June (with guests like the famous and unique Gembri-player and multiinstrumentalist and singer Majid Bekkas from Morocco).
Both albums were engineered, recorded and mixed by Jan Krause (Beanfield, Poets Of Rhythm).
Roberto Di Gioia: - Tony was tuning his Soprano too high, and his (overdubbed) tenor way too flat!
My synthesizers were somewhere in between...HA! We exactly had the sound we had in our minds, we had it exactly there were we wanted it: a bit of Sun Ra here, a bit of Horace Tapscott there. On some tunes Tony's soprano just sounds like a trumpet, since due to his weird tuning the soprano develops different frequencies in relation to other instruments.
Oracle' is the first live jazz release on Compost. Produced by Roberto Di Gioia and Michael Reinboth.
Roberto Di Gioia has been working with numerous jazz-legends, such as Woody Shaw, Art Farmer, James Moody, Johnny Griffin, Charlie Rouse, Clifford Jordan, Clark Terry, Roy Ayers, Gregory Porter and many more.
From 1990 to 2008: member Klaus Doldingers Passport. As a pianist he made recordings with Udo Lindenberg (MTV-Unplugged, 2011), Charlie Watts ( Music Of The Rolling Stones , 2005), Console ( Reset The Preset , 2003), The Notwist ( Shrink 1998, Neon Golden , 2002). Since 2007 he is working together with Samon Kawamura and Max Herre as KAHEDI: Max Herre ( Hallo Welt , 2012), Joy Denalane ( Gleisdreieck , 2017), u.v.m...His own group MARSMOBIL (produced by Peter Kruder) will release his fourth studioalbum in winter 2017.
Tony Lakatos originates from the world famous Lakatos-familiy from Budapest, Hungary. His father was a famous violinist, as well as his younger brother Roby. He started playing saxophone when he was 15 years old. Tony studied at the Bela-Bartok-Conservatory in Budapest, and made his degree in 1979. Since then he played on over 350 jazz albums (!!), to name a few: Al Foster, Kirk Lightsey, Randy Brecker, George Mraz, David Witham, Terri Lyne Carrington, Anthony Jackson. Tony was a member of Jasper Van´t Hofs PILI PILI. Since 1993 he is working with the HR Radio-Bigband as a soloist.
Christian von Kaphengst learned the piano at the Peter-Cornelius-Conservatory in Mainz when he was 6 years old. From 1988 to 1995 he studied upright-bass at the - Musikhochschule in Cologne. He was touring with his own Jazzquartett - Cafe du Sport to Pakistan, India, Turkey and West-Africa. Since 1999 he regularly plays with Patti Austin and The New York Voices in Europe. Von Kaphengst played with the greatest musicians, such as Randy Brecker, Nat Adderley, Roy Hargrove, Joe Sample, Charlie Mariano, Katja Ebstein, Xavier Naidoo, Roachford, Yvonne Catterfeld.
Peter Gall won some important German awards already when he was a youngster, like - Jugend Jazzt . He was touring with the famous - Bundesjazzorchester conducted by German jazz legend Peter Herbholzheimer. He studied at the Berlin University Of Fine Arts and at the Jazz Institute Berlin with John Hollenbeck. Gall made a masterclass at the Manhattan School Of Music with John Riley. He has been working with Seamus Blake, Ben Street, Gabriel Rios, Jasmin Tabatabai, Thomas Quasthoff, Peter Fessler.
Der Titel von Leon Thomas' drittem Album für Bob Thieles Flying Dutchman-Label bezog sich auf Oliver Nelsons klassische LP "The Blues and the Abstract Truth" von 1961. "Blues And The Soulful Truth" wurde im Original 1972 veröffentlicht und enthielt eine All-Star-Band, zu der Pretty Purdie (Schlagzeug), Stanley Clarke (Bass), Cecil Payne (Baritonsaxophon) und Neal Creque (Keyboards) gehörten. Es ist ein Soul meets Jazz meets Blues-Meisterwerk mit Arrangements von Ex-James Brown Hornist Pee Wee Ellis.
Der Klassiker enthält das außergewöhnliche 'Shape Your Mind To Die', 'L-O-V-E', eine fesselnde Gesangsversion von Gabor Szabos 'Gypsy Queen', das fesselnde 'Love Each Other', das klagende 'China Doll' und eine treibende Version von John Lee Hookers 'Boom-Boom-Boom'.
Gatefold 180 Gr.-Vinyl in klassischem Schwarz mit dem Flying Dutchman-Layout als Nachbildung!
Das zweite Album der Indie-Folk-Supergroup um Anaïs Mitchell ("eine der größten Songwriterinnen ihrer Generation" NPR), Eric D. Johnson (FRUIT BATS) und Josh Kaufman (THE WAR ON DRUGS, THE NATIONAL, TAYLOR SWIFT). Produziert von Bandmitglied Josh Kaufman, ist "Rolling Golden Holy" der Nachfolger ihres von der Kritik gefeierten, selbstbetitelten Debüts, das zwei GRAMMY-Nominierungen (Best Folk Album und Best American Roots Performance) erhielt und von u.a. Paste, MOJO, Uncut Magazine als eines der "Besten Alben des Jahres 2020" bezeichnet wurde. Falls sich das Debüt von Bonny Light Horseman jemals wie das Werk einer kurzlebigen Supergroup oder einer einmaligen Abwechslung angefühlt haben sollte (was sie nie war), widerlegt "Rolling Golden Holy" diese Vorstellung mit überirdischer Schönheit, Charme und Fantasie. Diese 11 Songs - allesamt Originale, geschrieben und realisiert vom Trio als Ganzes - folgen den Pfaden der traditionellen Melodien, die die Band schätzt, zu neuen musikalischen und lyrischen Grenzen, und geben den Klängen und Situationen der Geschichte die Schwere und Form der Gegenwart. "Rolling Golden Holy" bestätigt, dass es sich bei Bonny Light Horseman nicht um ein Projekt, sondern um eine Band handelt, die derzeit an der Speerspitze des modernen amerikanischen Folk arbeitet. Die ersten Schreibsitzungen von "Rolling Golden Holy" - und die beiden darauf folgenden Aufnahmesessions, zuerst in Aaron Dessners (THE NATIONAL) Long Pond Studio und dann in dem, was sie als ihr "spirituelles Zuhause" bezeichnen, der wunderschönen und buschigen alten Kirche namens Dreamland - waren eine Reihe von "Ja, und"-Treffen, bei denen jedes Mitglied die anderen ermutigte, eine Idee aufzugreifen und sie ein wenig weiterzuverfolgen, um die Komfortzonen zu überwinden. Auf "Rolling Golden Holy" stellt das Trio eine wesentliche Frage - und beantwortet sie mit jedem Stück: Wo hört die traditionelle Folkmusik auf und wo fängt die moderne Folkmusik an, falls es eine solche Abgrenzung überhaupt gibt? Diese Lieder suggerieren und verkörpern ständig ein unausgesprochenes Kontinuum. Hier zeigen sich BONNY LIGHT HORSEMAN in der vollen Pracht ihres Lebens als komplette Band.
Bicolor Vinyl[26,43 €]
Wenn es 2022 eine Platte gibt, die mehr Ideen in 41 Minuten presst, dann kann es nur 'Desperately Imagining Someplace Quiet' sein, das zweite Album der US-Indierocker DisQ. Das hyperaktive Zusammenspiel der kraftvollen und doch flinken Rhythmusgruppe um Bassistin Raina Bock und Drummer Stu Manley lässt die abenteuerlichen Kompositionen abwechselnd erden und in die Stratosphäre abheben, während Produzent Matt Schuessler mit neuen klanglichen Akzenten aus den Arrangements ein sich ständig wandelndes Kaleidoskop von Texturen und Stimmungen formt.
'A bedroom shrine to Pavement, Weezer, and Teenage Fanclub.' The Guardian (about DisQ's 2020 album 'Collector')
Black Vinyl[26,43 €]
Wenn es 2022 eine Platte gibt, die mehr Ideen in 41 Minuten presst, dann kann es nur 'Desperately Imagining Someplace Quiet' sein, das zweite Album der US-Indierocker DisQ. Das hyperaktive Zusammenspiel der kraftvollen und doch flinken Rhythmusgruppe um Bassistin Raina Bock und Drummer Stu Manley lässt die abenteuerlichen Kompositionen abwechselnd erden und in die Stratosphäre abheben, während Produzent Matt Schuessler mit neuen klanglichen Akzenten aus den Arrangements ein sich ständig wandelndes Kaleidoskop von Texturen und Stimmungen formt.
'A bedroom shrine to Pavement, Weezer, and Teenage Fanclub.' The Guardian (about DisQ's 2020 album 'Collector')




















