Zwar hatten sich die charakteristischen Merkmale des Afrobeat Mitte der 1970er Jahre herausgebildet, doch Fela experimentierte bis zu seinem Lebensende musikalisch weiter. 'Confusion' zum Beispiel hat nichts Kodifiziertes an sich und wirft alle vermeintlichen Regeln über Bord. 'Confusion' knüpft an Ginger Bakers trippige Produktion He Miss Road an und beginnt mit einem fünfminütigen, frei rhythmischen Dialog zwischen Schlagzeuger Tony Allen und Fela am E-Piano. Voller verzerrter, spaciger Texturen klingt es wie die Ouvertüre zu einem Science-Fiction-Film. Und das ist erst der Anfang. Ursprünglich erschienen bei EMI.
Ein aufmerksamer Zuhörer der Welt zu sein, bedeutet, von Sprache umgeben zu sein. Sprache hallt durch fast jeden Raum, in dem sich Menschen aufhalten, ob unerwünscht oder erwünscht, banal oder tiefgründig. Worte stehen auf der Seite und klingen im Ohr nach, vermehren sich endlos. Diese Überfülle fasziniert den Komponisten und Musiker Ben Vida schon lange, aber in den letzten Jahren hat sie zu einer neuen Art des Musikmachens geführt, die die Vorrangstellung der Sprache in unserer Klang- und Kulturwelt gleichzeitig hervorhebt und hinterfragt. Sanft und spielerisch bricht Vida die Hierarchie von Bedeutung und Klang der Sprache auf, bis sie in egalitärer Harmonie existieren. Oblivion Seekers ist Vidas neuestes Album in diesem Kompositionsstil, nach der Zusammenarbeit mit dem New-Music-Ensemble Yarn/Wire The Beat My Head Hit aus dem Jahr 2023. Wie bei seinem Vorgänger liegt der Fokus der Musik auf koordinierten Duetten aus gesprochenem Wort in neutralem Ton, wobei die variablen Rhythmen der bewegten Worte komplexe interne rhythmische Strukturen schaffen. Er wird von den Stimmen von Nina Dante, Christina Vantzou, John Also Bennett und Félicia Atkinson, die einen einzigartigen Klang erzeugen, der weder ihrer noch seiner ist und in seiner Geschlechtsdarstellung, seinem Akzent und seiner Aussprache fließend ist. Die instrumentalen Kompositionen, die den Hintergrund des Albums bilden, haben den ungezwungenen Fluss eines Dialogs, gesprächig, aber zurückhaltend, selten als Motor der Veränderung. Es herrscht eine ruhige, konzentrierte Stimmung, die durch den zurückhaltenden Rhythmus der Stimmen noch verstärkt wird, sodass man das Gefühl hat, die Musik sei ein langes Mantra, das nie ganz zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt. Der Effekt ist bezaubernd, gleichermaßen einschläfernd und fesselnd, und suggeriert Wiederholung, ohne sich jemals genau gleich zu bewegen. Die Instrumentierung der vier Stücke des Albums variiert; ,Be Yr Own Abyss" wird durch den wellenartigen Kontrapunkt der Saxophone geprägt, während der mehrdeutige Klang des Vibraphons über ,Oblivion Seekers" schwebt und Frasers anschwellender Bass den einzigen dramatischen Auftritt des Albums liefert. Die Musik verändert sich im Ohr, während der Text die Form und Bewegung der Komposition ständig neu definiert und in einen neuen Kontext stellt, auch wenn sie in ihrem jenseitigen Glanz konsistent bleibt. Der Text besteht oft aus Sprachfetzen, denen Vida während seines Lebens beim Komponieren begegnet ist: zufällig mitgehörtes Gemurmel in der Schlange im Supermarkt, eindrucksvolle Sätze aus einem Roman, den er gerade las, Eindrücke von Musik, die er immer wieder auf seinem Plattenspieler hörte. Kleine, ansonsten unbedeutende Details sammeln sich an, nicht um eine Erzählung zu bilden, sondern um einen Eindruck vom komplexen Prozess der Bedeutungsfindung zu vermitteln, der im täglichen Leben stattfindet. Charaktere und Szenen tauchen im Bild auf und verschwinden wieder, und Sätze, die nach einer Erklärung verlangen, dürfen einfach vorbeiziehen. Vidas Liebe zu Robert Ashley ist gut dokumentiert, aber vielleicht noch bedeutender sind Mark E. Smith und The Fall, Neil Tennant und die gesprochenen Verse der Pet Shop Boys, die gesamte Geschichte des Hip-Hop und Meredith Monk. Die Art und Weise, wie die Worte dargeboten werden, ist genauso wichtig wie die Worte selbst und offenbart eine Intentionalität und Direktheit, die Vida mit den abstrakten Konstruktionsmustern des Textes hervorhebt und untergräbt. Auf Oblivion Seekers ist der omnidirektionale Lärm der Marmor, den Vida abträgt, um zu beleuchten, wie wir die unermessliche Fremdheit der Welt verarbeiten. Der Triumph des Albums besteht darin, dass wir nichts von dem schönen Geheimnis verlieren, wie diese Zeichen unsere äußere und innere Welt miteinander verbinden.
How do losers dance? According to Helmut, almost weightlessly, with soft feet, warm gestures, sometimes alone, sometimes together. Content Creatures, Helmut's fourth album, evokes the pop archetype of the "beautiful loser", who had almost disappeared from view in so-called late capitalism. In a present in which even suffering is often similarly instrumentalised and tailored to clicks like a competitive sport, this album sets a counterpoint: those who listen to it suddenly want to be enchanting losers again, useless and joyfully messing up, losing something beloved, having their hearts broken, giving up a dream, sinking into beauty.
You don't sink alone. Comforting harmonies envelop you, the voices of friends appear, accompany you for a while and then disappear again. Warm grooves, floating synths and delicate guitar lines characterise an indie sound that remains open and breathes.
Self-produced for the first time in his home studio in Neukölln, 'Content Creatures' sounds thoughtful and light at the same time. The album will be released digitally and on vinyl on 10 April 2026 on Berlin-based label St.Vladimir. There are four songs on one side and four songs on the other. The cover is adorned with an exceptionally pretty guinea pig. Helmut shows the special in the seemingly ordinary: a child's pet, the most ordinary of all, is his cover star and headstrong protagonist.
Wie tanzen Verlierer? Wenn man nach Helmut geht, dann fast schwerelos, mit weichen Füßen, warmen Gesten, manchmal allein, manchmal gemeinsam. Content Creatures, Helmuts viertes Album, evoziert den Pop-Archetypus des "beautiful loser", der im sogenannten Spätkapitalismus fast aus dem Blick geraten war. In einer Gegenwart, in der sogar das Leid oft ähnlich durchinstrumentalisiert und auf Klicks getrimmt ist wie ein Leistungssport, setzt dieses Album einen Kontrapunkt: Wer es hört, möchte auf einmal gern wieder ein bezaubernder Verlierer sein, nutzlos und freudvoll abkacken, etwas Geliebtes verlieren, das Herz gebrochen bekommen, einen Traum aufgeben, in Schönheit versinken.
Man versinkt nicht allein. Tröstende Harmonien legen sich um einen, die Stimmen von Freundinnen tauchen auf, begleiten einen ein Stück weit und verschwinden wieder. Warme Grooves, schwebende Synths und feine Gitarrenlinien prägen einen Indie-Sound, der offen bleibt, atmet. Erstmals in seinem Neuköllner Homestudio selbst produziert, klingt "Content Creatures" bedacht und leicht zugleich.
Das Album erscheint digital und auf Vinyl am 10.04.2026 auf dem Berliner Label St.Vladimir. Es hat vier Songs auf der einen und vier Songs auf der anderen Seite. Das Cover ziert ein außergewöhnlich hübsches Meerschweinchen. Helmut zeigt das Besondere im scheinbar Gewöhnlichen: Ein Kinderhaustier, das normalste von allen, ist bei ihm Coverstar und eigensinnige Protagonistin.
A1: Martin Stadtfeld - Neue Clavier-Übung I, Partie V in G Major Prelude 01:43:00
A2: Martin Stadtfeld - Neue Clavier-Übung I, Partie V in G Major Gigue 01:04:00
A3: Martin Stadtfeld - L'art de toucher le clavecin Prelude No 7 in B-Flat Major 01:28:00
A4: Martin Stadtfeld - Pièces de clavecin, Sixième ordre No 5 in B-Flat Major, "Les Baricades Misterieuses" 02:35:00
A5: Martin Stadtfeld - Sonata in D Minor, BWV 964 III Andante 02:37:00
A6: Martin Stadtfeld - Sonata in F Minor, K 466 03 16:00
A7: Martin Stadtfeld - Sonata in A Minor, K 54 01 57:00
A8: Martin Stadtfeld - Suite in B-Flat Major, HWV 434 / I Prelude 01 26:00
A9: Martin Stadtfeld - Suite in B-Flat Major, HWV 434 / II Allegro (Sonata) 01 23:00
A10: Martin Stadtfeld - Suite in B-Flat Major, HWV 434 / III Aria con Variazioni 02 34:00
A11: Martin Stadtfeld - Suite in E Minor, RCT 2 IV Gigue en rondeau II 01:40:00
A12: Martin Stadtfeld - Suite in E Minor, RCT 2 VIII Tambourin 01:11:00
B1: Martin Stadtfeld - Passatempo al cembalo, Sonata No 3 in C Minor / I. Allegro moderato 02 10:00
B2: Martin Stadtfeld - Passatempo al cembalo, Sonata No 3 in C Minor / II. Allegro 01 41:00
B3: Martin Stadtfeld - Sonata No 21 in C-Sharp Minor, R.21 02 25:00
B4: Martin Stadtfeld - Pièces de clavecin XIV Le Marche des Scythes 05:21:00
B5: Martin Stadtfeld - The Well-Tempered Clavier, Book II Prelude and Fugue in E-Flat Major, BWV 876 / I Praeludium 03:01:00
B6: Martin Stadtfeld - The Well-Tempered Clavier, Book II Prelude and Fugue in E-Flat Major, BWV 876 / II Fuga 03:20:00
B7: Martin Stadtfeld - & Lilian Akopova The Well-Tempered Clavier, Book I Prelude No 1 in C Major, BWV 846 (Arr. for Piano four hands by Martin Stadtfeld -) 01:44:00
B8: Martin Stadtfeld - / Lilian Akopova Armide, LWV 71, Act V Passacaglia (Arr for Piano four hands by Martin Stadtfeld -) 03:45:00
C1: Martin Stadtfeld - / Lilian Akopova Canon, P 37 (Arr. for Piano four hands by Martin Stadtfeld -) 03 34:00
C2: Martin Stadtfeld - The Fairy Queen, Z 629, Act II Hush, no more, be silent (Arr. for Piano by Martin Stadtfeld -) 02:32:00
C3: Martin Stadtfeld - The Fairy Queen, Z 629, Act V Chaconne (Arr. for Piano by Martin Stadtfeld -) 02:28:00
C4: Martin Stadtfeld - Four Seasons Summer Variation (After Violin Concerto in G Minor, Op 8, No. 2, RV 315 III. Presto) 02:44:00
C5: Martin Stadtfeld - Four Seasons Winter Variation (After Violin Concerto in F Minor, Op 8, No. 4, RV 297, III. Allegro-Lento) 01 43:00
C6: Martin Stadtfeld - Trumpet Concerto in D Major, TWV 51 D7: IV Allegro (Arr. for Piano by Martin Stadtfeld -) 01:40:00
C7: Martin Stadtfeld - Canarios (Arr for Piano by Martin Stadtfeld -) 01 30:00
C8: Martin Stadtfeld - Praise (After Israel in Egypt, HWV 54 Dank sei Dir, Herr) 02:13:00
C9: Martin Stadtfeld - Piano Improvisation 1 (After Prelude from Neue Clavier-Übung I, Partie V) 01 06:00
C10: Martin Stadtfeld - Piano Improvisation 2 (After Prelude from Neue Clavier-Übung I, Partie V) 01 16:00
D1: Martin Stadtfeld - Minuet Piano Meditation 1 (After Minuet in D Minor, BWV Anh 132 from Notebook for Anna Magdalena Bach) 01 03:00
D2: Martin Stadtfeld - Minuet Piano Meditation 2 (After Minuet in D Minor, BWV Anh 132 from Notebook for Anna Magdalena Bach) 01 23:00
D3: Martin Stadtfeld - Air Piano Meditation (After Air from Orchestral Suite No 3, BWV 1068) 01 53:00
D4: Martin Stadtfeld - Fugue Piano Meditation (After Fugue for Organ in G Minor, BWV 578) 01 47:00
D5: Martin Stadtfeld - Chaconne Piano Meditation (After Chaconne in G Major, HWV 435) 01 44:00
D6: Martin Stadtfeld - Sarabande Piano Meditation (After Sarabande from Suite in D Minor, HWV 437) 01 11:00
D7: Martin Stadtfeld - Aria Piano Meditation (After "Eternal Source of Light Divine" from Ode for the Birthday of Queen Anne, HWV 74) 01 53:00
D8: Martin Stadtfeld - Folia Piano Variation 1 (After Violin Sonata in D Minor, Op 5, No. 12) 00 47:00
D9: Martin Stadtfeld - Folia Piano Variation 2 (After Violin Sonata in D Minor, Op 5, No. 12) 00 58:00
D10: Martin Stadtfeld - Prelude Piano Variation (After Prelude from Violin Sonata in F Major, Op 5, No. 10) 01 51:00d11 Martin Stadtfeld - Piano Improvisation 1 (After "Ach bleib mit deiner Gnade") 02:21:00
D12: Martin Stadtfeld - Piano Improvisation 2 (After "Ach bleib mit deiner Gnade") 02 19:00
D13: Martin Stadtfeld - Piano Improvisation 3 (After "Ach bleib mit deiner Gnade") 00 58:00
D14: Martin Stadtfeld - Piano Improvisation 4 (After "Ach bleib mit deiner Gnade") 02 50:00
Mit seinem neuen Doppel-Album "Baroque Colours" präsentiert Martin Stadtfeld eine einzigartige Palette farbenreicher Werke des Barocks. Und das in einer ganz besonderen Form: Für den ersten Teil wählte er 19 wunderbare kleine Originalstücke aus, u.a. von Bach, Rameau oder Händel, aber auch von weniger bekannten Komponisten wie Johann Kuhnau oder Joseph-Nicolas-Pancrace Royer. Für den zweiten Teil hat Stadtfeld einige seiner Lieblingstücke des Barocks ausgewählt und für Klavier neu bearbeitet. So gibt es aus Vivaldis berühmten "Vier Jahreszeiten" die mitreißenden Melodien aus dem "Sommer" und dem "Winter" neu zu erleben - als kurze, wunderbar klingende Piano-Stücke. Oder den berühmten "Kanon" von Johann Pachelbel in einer neuen Fassung für Klavier zu vier Händen, die Martin Stadtfeld mit der Pianistin Lilian Akopova eingespielt hat. Diese ist auch seine Partnerin bei den vierhändigen Fassungen des ersten Präludiums von Bach sowie der "Passacaglia" aus Lullys Oper "Armida". Ein Erlebnis sind auch die Klavierfassungen von Purcells Musik aus der Oper "Fairy Queen". Nahezu meditativ klingen Stadtfelds Improvisationen über Themen von Bach (u.a. das berühmte "Air" und "Menuett"), über Werke von Arcangelo Corelli sowie über das Kirchenlied "Ach bleib mit Deiner Gnade". Aufgenommen wurden die insgesamt 45 Stücke mit einem modernen Steinway mit einem sehr nahen und warmen Klangbild, so dass sich die Farbenpracht und Intensität unmittelbar auf den Hörer überträgt. Es ist, als ob man vor einem farbenreichen barocken Gemälde stehen würde und dabei immer neue Farben entdeckt.
,In the Grace Of Your Love" kam ursprünglich 2011 raus und war ein Neustart für The Rapture und eine willkommene Rückkehr zu DFA, dem Label, das ihnen zu ihrem sofort erfolgreichen Debüt ,Echoes" verholfen hatte. Der Schwung und Erfolg dieser Jahre führte zu einer Achterbahnfahrt mit einem großen Label, die sie wieder da landete, wo sie angefangen hatten - mit Narben, aber jetzt frei, die Grenzen der Erwartungen zu sprengen. Begleitet wurden sie dabei vom verstorbenen, großartigen Philippe Zdar, einer Hälfte des französischen Dance-Duos Cassius und Produzent von Künstlern wie Phoenix und den Beastie Boys. Zdars Begeisterung und technisches Können sind schon in den ersten 30 Sekunden des Albums zu hören: ,Sail Away" ist The Rapture in voller Pracht und Strahlkraft, ein fünfminütiger Ausatem mit Disco-Drums. Natürlich gibt es auch jede Menge Futter für die Dance-Kids - ,How Deep Is Your Love" rockt immer noch die Tanzflächen der New Yorker Bars, ,Miss You" ist ein unwiderstehlicher kleiner Streich in Moll -, aber insgesamt herrscht das Gefühl vor, dass man langsamer wird, Bilanz zieht und an den richtigen statt an den falschen Orten nach Sinn und Liebe sucht. Daher auch das Finale: ,It Takes Time To Be a Man", ein charmant ehrlicher, von Klavierklängen untermalter Song über Verantwortung übernehmen und anderen helfen. Er klingt wie nichts anderes im Repertoire von The Rapture und rundet es dennoch perfekt ab. Der Abspann läuft, die Zeit vergeht, Platten bedeuten immer noch alles.
Colored Vinyl. The Gaia II Space Corps ist ein Album, das nicht ganz nach Heavy Metal oder Hard Rock klingt, aber eindeutig die Qualitäten dieser Genres aufgreift. Es ist Post-Psychedelic und Pre-Metal und nah an einem echten Classic-Hard-Rock-Album, zumindest so nah die Band Motorpsycho diesem jemals kommen wird. The Gaia II Space Corps ist ein kurzes, knappes, eingängiges und mitreißendes Album, das dort anknüpft, wo die Tracks Stanley und The Comeback vom letzten Album aufgehört haben. Die Instrumentierung besteht größtenteils aus Gitarren, Gitarren und noch mehr Gitarren, doch es gibt auch eine ganze Menge Gesang sowie gelegentlich den einen oder anderen Keyboard-Sound. Vor allem aber ist es Gitarrenmusik, die _ nun ja, rockt! Und zwar heftig!!
Mit Robot feiert Caravan Palace den zehnten Geburtstag eines Albums, das den Electro-Swing neu definiert hat. Der Pariser Ausnahmeact vereint auf beeindruckende Weise energiegeladene Club-Beats, cineastische Retro-Ästhetik und eine unwiderstehliche Jazz-Sensibilität. Zum Jubiläum erscheint das Werk nun als exklusive Doppel-LP mit vier bislang unveröffentlichten Remixen - ein Geschenk für alle Fans, Sammlerinnen und Vinyl-Liebhaberinnen. Die Edition umfasst die ikonischen Singles "Lone Digger", "Aftermath", "Wonderland" und "Comics", die den Sound von Caravan Palace weltweit geprägt haben. Mit ihrem Mix aus Future Swing, Electro, Funk und pulsierenden Streicher-Hooks schaffen sie eine Klangwelt, die gleichermaßen nostalgisch wie futuristisch wirkt. Robot bleibt ein Meilenstein der modernen elektronischen Musik und zeigt auch zehn Jahre später, wie innovativ und zeitlos diese Band klingt. Die Jubiläums-Edition ist die definitive Art, das Album neu zu erleben - kraftvoll, tanzbar und voller musikalischer Liebe zum Detail.
Nala Sinephro veröffentlicht ihren ersten Original-Soundtrack für Benny Safdies Film "The Smashing Machine", der vor dem offiziellen Kinostart am 3. Oktober bei den 82. Internationalen Filmfestspielen von Venedig (mit 15-minütigen Standing Ovations!) Premiere feierte. Der Film erzählt die Geschichte des legendären Mixed-Martial-Arts- und UFC-Kämpfers Mark Kerr. Die Hauptrollen spielen Dwayne "The Rock" Johnson und die Oscar-nominierte Emily Blunt. Die Filmmusik wurde von Nala Sinephro komponiert, produziert, arrangiert, gemischt und gemastert. Mit dabei sind auch ihre langjährigen Weggefährten James Mollison, Nubya Garcia, Lyle Barton, Dwayne "Wonky Logic" Kilvington, Morgan Simpson, Natcyet Wakili, Mark Mollison und Sheila Maurice-Grey. Außerdem wirkt das Londoner Orchester Orchestrate mit, das bereits 2024 die Streicher für Sinephros hochgelobtes Album "Endlessness" lieferte.
Obwohl Sinephros Musik – meditativ, ätherisch und gewaltig – für eine Wrestlergeschichte paradox erscheinen mag, fand Marks Geschichte bei Sinephro Anklang, der die verborgenen Sanftheiten und Emotionen der Geschichte aufgriff. Die Filmmusik klingt immer noch unverkennbar nach Nala Sinephro – weitläufig mit gleichmäßiger Wärme, wunderschönen Streicherarrangements, leichten Themen, gemächlicher Harfe –, wurde aber intensiviert, um den Themen des Films zu entsprechen: Druck, Verlustangst, Sucht, Schmerz, vulkanische Beziehungen und das Gefühl des Hochgefühls.
RIP Magic haben keine Zeit verschwendet. In ihrem ersten Jahr wurden sie von The Guardian als ,Londons angesagteste Band" bezeichnet, spielten große Konzerte mit LCD Soundsystem und Fcukers sowie kleine Auftritte in Londoner Bars und Restaurantkellern, und jetzt bringen sie endlich eine physische Single raus, produziert von James Murphy, seine erste Produktion für eine andere Band seit über einem Jahrzehnt. ,5words" baut sich langsam zu einem euphorischen urbanen Epos auf, das gleichermaßen von Velvet Underground, Orbital, Rapture aus der Echoes-Ära und dem filmischen Universum von Dean Blunt beeinflusst klingt, und, ehrlich gesagt, auch von Nirvana. Es klingt, als würden Jahrzehnte in der Gegenwart zusammenbrechen, ermöglicht durch reibungslose Entdeckungen und gelöst durch die einfachste Methode: vier Leute in einem Raum, die nach etwas Neuem, etwas Großartigem, einem guten Gefühl suchen. Auf der B-Seite ist ein Remix von niemand Geringerem als Maurice Fulton zu hören, sein erster Beitrag für DFA seit den Syclops-Platten, die 2008 sofort zu Klassikern wurden. Maurice ist einer der besten Remixer und Produzenten seiner Zeit und Schöpfer eines Sounds, der so einzigartig und unverwechselbar ist, dass selbst all seine Pseudonyme die Trainspotters nicht täuschen können. Dieser Remix ist genau so: aufregend exzentrisch und unausweichlich mitreißend.
Sie bevorzugen Ihren Lo-Fi-Dreamgaze so, wie Sie Ihre Partner bevorzugen: geboren in den 90er Jahren und mit ihrer College-Freundin in einem Schlafzimmer in einem Vorort zusammenlebend. Hier erstmals zusammengestellt: Shoulds Debütalbum ,Feed Like Fishes" aus dem Jahr 1998 plus 10 Bonus-Tracks aus dieser Zeit, zum ersten Mal auf Vinyl erhältlich. Es klingt, als würde man den Kopf aus dem Autofenster hängen, während man drei Stunden nach der Ausgangssperre an einem Schultag mit hoher Geschwindigkeit eine Landstraße entlangfährt. Bitte schalten Sie die Scheinwerfer aus.
a1 FISH FOURTEEN
a2 SARAH MISSING
a3 ASIDE
a4 SPANGLE
a5 IT STILL WOULD
a6 LULLEN
b1 MEMDRIVE
b2 ITS PULL IS SLIGHT
b3 INST2
b4 IN NINE
b5 BOTH EYES OPEN
c1 THINGS ARE THE SAME (IN NINE)
c2 FADED
c3 THIS HOUSE I'M LIVING IN
c4 MYSELF
c5 SINGE
d1 FEED LIKE FISHES
d2 OCEAN WARM
d3 SOOTHED (RERECORDED)
d4 MERGER
d5 THESE DAYS
Der aus Wyoming stammende Troubadour Jeb Loy Nichols kehrt mit ,This House is Empty Without You" zu Timmion Records zurück, einer zeitlosen Sammlung von Songs mit Soul-Wurzeln, die Wärme, Weisheit und stille Intensität ausstrahlen. Erneut unterstützt von Timmions Hausband Cold Diamond & Mink, liefert Jeb ein Album in voller Länge, das sich nahtlos in die Reihe der besten Veröffentlichungen des Labels einreiht - geprägt von den Traditionen des Southern Soul, aber getragen von seiner unverwechselbaren Stimme und seinem lyrischen Touch.Vom sanft dahinschreitenden Opener ,First Night Away from Home" bis zum Schlussstück ,Time On My Hands" entfaltet sich das Album wie ein gutes Sommerbuch, das man am besten mit einer warmen Brise im Gesicht genießt. Nichols hat die Fähigkeit, alles mühelos klingen zu lassen - als würde er nur für Sie singen, von der Veranda oder aus dem Hinterzimmer -, aber wenn man genau hinhört, entdeckt man Songwriting voller Tiefe, subtil arrangiert mit Orgelklängen, knackigen Drums und tiefen Grooves.Neben dem luftigen Midtempo-Romantikstück ,Here With You" gehören zu den weiteren Höhepunkten der rootsige Southern Shuffle ,Good Morning Monday", das herzergreifende ,Coming Home Love" und ,Step In", ein sanfter Groove über Wiederentdeckung und Wiedersehen. Zusammen mit Nichols - und Emilia Sisco, deren gospelartige Hintergrundharmonien mehrere Titel zieren - haben sie ein Album geschaffen, das sich an klassischen Einflüssen orientiert, aber unverkennbar persönlich und präsent klingt. ,This House is Empty Without You" ist eine Meisterklasse in zurückhaltendem Soul und beweist, dass Jeb Loy Nichols nicht nur immer noch da ist - er wächst weiter, strahlt und findet neue Wege, die Wahrheit zu sagen.
The Unique series returns, showcasing 12 brand new and original tracks from some of the world’s most exciting producers. With tracks from Jerome Isma-Ae, Dino Lenny & Nuiton, Einmusik, Ash Nova, Qrion, Trilucid & Brett Gould, Markus Homm, D-Nox & Stereo Underground, Spada, Alex Kennon feat. Lunar June, AIKON & SAINT CODE, Grigoré & Serve Cold and Paul Roux.
HAAi kehrt mit ihrem kühnen und brillanten zweiten Album 'HUMANiSE' zurück und erkundet den Sweet Spot zwischen maschinengesteuerter Dystopie und emotionsgeladener Utopie.
Mit all ihren Veröffentlichungen hat HAAi (bürgerlich Teneil Throssell) immer versucht, neue Grenzen in der elektronischen Musik zu erkunden, und auf dem neuen Album bohrt sie noch mal tiefer in diese Richtung. 'HUMANiSE' setzt sich mit der Frage auseinander, was es bedeutet, in einer zunehmend digitalen Welt ein Mensch zu sein, in der KI alles in den Schatten zu stellen droht und unsere Bildschirme uns voneinander trennen. Das Ergebnis ist ein ehrgeiziges und aufregendes Epos: ein klanglicher Sprung nach oben und eine deutliche Weiterentwicklung ihres 2022er Debüts 'Baby, We're Ascending'.
Stimmen - sowohl reale als auch digitalisierte - spielen auf 'HUMANiSE' eine große Rolle, ebenso wie Ideen von Gemeinschaft und Zugehörigkeitsgefühl. Sie ist zurückgekehrt, um mit Freunden wie Jon Hopkins, Alexis Taylor von Hot Chip, dem Sänger Obi Franky, dem Rapper KAM-BU, dem Künstler Kaiden Ford und dem Dichter James Massiah sowie mit zwei Chören zu arbeiten: Trans Voices mit Chorleiter ILA und ein Gospelchor unter der Leitung von Wendi Rose. Nachdem sie jahrelang hinter den Decks verbracht hat, bringt HAAi nun auch ihre eigene Stimme in den Vordergrund, mit der sie sich verletzlich und selbstbewusst ausdrückt. Ihre Stimme ist umwerfend zart und verleiht ihren kinetischen Produktionen eine neue Dimension.
Das Konzept des Albums wurde klar, als HAAi mit Jon Hopkins im Studio war. Die beiden spielten mit einem Vocal-Harmonizer-Plug-in mit einer Funktion namens 'Humanize'. Für HAAi ging ein Licht auf: „Die Vorstellung, dass etwas völlig Synthetisches versucht, eine echte Person menschlicher klingen zu lassen, ist verrückt“, sagt sie. HAAi lässt diese Extreme im Laufe des Albums verschwimmen: Sie digitalisiert Stimmen, überlagert sie zu einem verschwommenen Effekt und verwendet sogar eine KI-Text-to-Speech, um ihre Stimme zu erzeugen. Letztendlich kommt sie jedoch zu dem Schluss, dass Erfahrung und Erinnerung - das, was uns wirklich menschlich macht - nicht ersetzt werden können.
Vom euphorischen Opener 'Satellite' über UK-Radiohit 'Can't Stand To Lose' bis hin zu genreübergreifenden Stücken wie 'Shapeshift' ist das Album voll von aufregenden klanglichen Wendungen und zutiefst persönlichen Texten. 'HUMANiSE' ist ein kraftvoller, emotionsgeladener Sprung nach vorn: eine Feier der Gemeinschaft, des Selbstausdrucks und der Menschlichkeit.
MIKE & Tony Seltzer präsentieren das Doppelvinyl ihres zweiteiligen Albums "Pinball". Das Original aus 2024 wurde von Fans und Kritik begeistert aufgenommen, war es doch etwas Neues, MIKE in dieser Direktheit rappen zu hören. Dieses Neue ersetzt MIKE auf "Pinball II" mit verfeinertem Songwriting und einigen der besten und energiegeladensten Raps seiner Karriere. Tonys Produktion klingt dabei kraftvoller und mutiger als je zuvor. Nach zwei Kollaborationen haben die beiden Künstler eine gemeinsame Chemie gefunden und schaffen ein Projekt, das vielleicht MIKEs zugänglichstes ist, das gleichzeitig aber die Essenz bewahrt, die ihn bis hierher gebracht hat. Zu den Gastfeatures und Kollabos beider Teile gehören Earl Sweatshirt, Clams Casino, Jay Critch, Akachi (Chief Keef-Produzent), Lunchbox, Sideshow, Niontay und viele mehr.
Jüngstes Lob für Pinball II:
* "Der Rapper und der Produzent aus Brooklyn haben sich für eine energiegeladene Fortsetzung des letztjährigen Pinball wiedervereint. Es ist eine leichter verdauliche Version von MIKE, die sich dennoch authentisch anfühlt." – Pitchfork 8.1
* "Der immer produktivere Rapper aus Brooklyn liefert eine Reihe Trap-beeinflusster Tracks, die es schaffen, alle Genre-Schubladen zu sprengen, in die man ihn stecken könnte." – Rolling Stone****
* "Rap-Fans auf der ganzen Welt sollten dankbar sein, dass MIKE sich entschieden hat, mit Tony Seltzer zusammenzuarbeiten." – The FADER
Irlands bestes Avant-Punk-Quartett hat die The Early Years EP neu aufgelegt - eine Sammlung vergriffener 7"-Singles und Coverversionen, die ursprünglich auf Any Other City Records und The Quarter Inch Collective erschienen und 2015 bei Rough Trade veröffentlicht wurden. The Cha Cha Cha wurde nun zusammen mit den anderen Tracks remastert und ist bereit, erneut die Tanzfläche zu erobern. Ein Fan-Favorit (und fester Bestandteil der Live-Setlists), der auf der Sammlung zu finden ist, ist ein achtminütiges Cover des absurden Bangers und verdrehten Ohrwurms "Why They Hide Their Bodies Under My Garage" von Post-Dubstep-Mastermind Blawan - ein Track, der, einfach gesagt, so klingt wie nichts, was man je zuvor oder danach gehört hat.
Der Einstieg in die Musik von Q Lazzarus erfolgte für fast alle über „Goodbye Horses“. Der Song tauchte erstmals 1988 in Jonathan Demmes „Married to the Mob“ auf, aber er sollte sich erst dann vollständig im Bewusstsein der Menschen verankern, als er 1991 in Demmes „The Silence of the Lambs“ wieder auftauchte. „Goodbye Horses“ fühlte sich an wie ein in sich geschlossenes Universum - traumhaft und völlig ungewöhnlich, ein sofortiger Klassiker, der die Zuhörer fesselte und neugierig auf die geheimnisvolle Stimme dahinter machte. Diese Stimme gehörte Diane Luckey, einer einzigartig talentierten Künstlerin, deren Musik ihrer Zeit voraus war und die letztlich zu Lebzeiten weitgehend unerkannt bleiben sollte. In Verbindung mit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms „Goodbye Horses: The Many Lives of Q Lazzarus“ von Aridjis Fuentes veröffentlicht Sacred Bones eine Sammlung von Songs, die die gesamte Karriere von Q abdecken und die verschiedenen Epochen ihres Schaffens und die ganze Bandbreite ihrer Persönlichkeit zeigen. „Goodbye Horses“ ist die erste Musiksammlung, die den Segen von Qs verbliebener Familie erhalten hat, und hat die Besonderheit, ihre erste und einzige Albumveröffentlichung in voller Länge zu sein. Aufgenommen zwischen 1985 und 1995, spiegelt diese Fundgrube bisher unveröffentlichter Musik einige der interessantesten Facetten der Popmusik der letzten vier Jahrzehnte auf eine Weise wider, die sowohl versiert als auch wild eklektisch wirkt Das titelgebende „Goodbye Horses“ bleibt ein einzigartiges Stück gespenstischer New-Wave-Perfektion, und man könnte sich ein ganzes Q-Lazzarus-Album vorstellen, das sich um diese Ästhetik dreht, aber ähnlich den Gesangsikonen Alison Moyet, Annie Lennox oder Lisa Gerrard eignet sich Qs chamäleonhafte Stimme perfekt für eine Vielzahl von Stilen und Settings. Ihre Coverversion von Talking aHeads' „Heaven“ verwandelt den Song in eine aus voller Kehle gesungene Power-Ballade mit klimpernden Klavierverzierungen, während ihre Interpretation von Gershwins „Summertime“ wie eine dubbige Club-Reduktion klingt, die zu einem Grace Jones Stück der Nightclubbing-Ära hätte passen können. Tracks wie „My Mistake“ und „Hellfire“ flirten mit House-Musik und zeigen, wie frech und glockig Qs Stimme sein kann, wenn sie sich richtig austobt, während „Don't Let Go“ wie eine bombastische Radiosingle klingt, die Cher vor einigen Jahrzehnten hätte veröffentlichen können. Andere Songs wie „Bang Bang“ und „I See Your Eyes“ sind von einer gitarrenbetonten Alt-Rock-Sensibilität, die in einem Paralleluniversum auch auf MTVs 120 Minutes Show hätte laufen können. „Goodbye Horses“ verkörpert das Potenzial für so viele verschiedene Arten von Karrieren, die, aus welchen Gründen auch immer, nie vollständig verwirklicht wurden. Dass wir jetzt diese Songs in der Welt haben und ein klareres Bild von der Person dahinter, ist nichts weniger als ein Segen.
Zum ersten Mal seit seiner ursprünglichen Veröffentlichung im Jahr 1994 auf Vinyl erhältlich und jetzt auf über 2 LPs verteilt, um ein besseres Klangerlebnis zu bieten.
Das Doppelvinyl wurde von Frank Arkwright in den Abbey Road Studios geschnitten und von Robin Proper-Sheppard aus der Band betreut.
The God Machine waren eine alternative Rockband, die 1990 in San Diego gegründet wurde und in ihrer kurzen Lebensspanne zwei sehr einflussreiche Alben auf Fiction Records veröffentlichte, 'Scenes From The Second Storey' (1992) und 'One Last Laugh In A Place of Dying' (1994).
Jim Chancellor, Chef von Fiction, schreibt: "The God Machine sind einer der unbekanntesten Influencer dessen, was heute als Post Rock / Metal bekannt ist." Er zitiert Lobeshymnen von so unterschiedlichen Künstlern wie Tool, Rage Against the Machine, Mogwai, Converge und vielen mehr.
Arun Starkey von Far Out – The Independent Voice of Culture trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er sagt: "The God Machine klingen wie nichts, was vor ihnen kam. Sie klingen wie The God Machine, was auch immer das ist, und der Name hätte nicht passender sein können."
Obwohl sie begeisterte Kritiken für ihre zwei bahnbrechenden Alben und Live-Auftritte als Support von Nick Cave & The Bad Seeds, The Cramps, The Fall, My Bloody Valentine und The Jesus and Mary Chain erhielten, litt die Band darunter, zwischen zwei Stühle zu fallen, weil sie "zu Indie für das amerikanische Publikum und zu rockig für das britische Publikum" war.
»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.
»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«
»›The Last Will and Testament‹ ist eine Art Konzeptalbum. Eine rastlose musikalische Reise, die in gewisser Weise meine eigene Beziehung zur Musik als Konsument widerspiegelt«, erzählt Bandleader Mikael Åkerfeldt.
»Ich schnappe hier etwas auf, verwerfe dort etwas. Ich bete Musik an und hasse sie gleichzeitig. Diese Ambivalenz führt mich auf eine Art eigenen kreativen Weg, und dann ist plötzlich eine Sammlung von Songs entstanden. Im besten Fall sind diese Lieder gut genug, um die Band zu beeindrucken. Gut genug für die Mächtigen in der Branche. Gut genug für euch?! Ich liebe diese Platte. Ich muss es so sagen (schreiben). Vielleicht bin ich sogar stolz? Ich nehme an, es sind einige vertraute Zutaten dabei. Die meiste unserer Musik stammt aus der gleichen Quelle, also ist es nicht weiter verwunderlich, wenn es nach ›uns‹ klingen wird. Ich bin ein wenig beeindruckt von dem, was wir mit ›The Last Will and Testament‹ gemacht haben. Es fühlt sich wie ein Traum an. Ich hoffe, es gibt eine gewisse ›Kohärenz‹ und ›Songwriting-Fähigkeiten‹, aber was weiß ich schon? Ich neige dazu, das ›Seltsame‹ dem ›Offensichtlichen‹ vorzuziehen, aber ich habe das Gefühl, dass ich in der Minderheit bin, und das ist gut so. Also... faire Warnung! Erwarten Sie keinen sofortigen Rausch (wie üblich), aber wenn Sie es sofort ›kapieren‹ (haben Sie es schon kapiert?), ist das auch in Ordnung!«
Das neue Album des Rephlex-Alumnus Bogdan Raczynski ist eine Sammlung warmer, melodischer, elektronischer Skizzen, mit Tracks, die abwechselnd beatlos im Wind dahintreiben oder von Lo-Fi-Drums untermalt werden, manchmal gerade mal zusammengehalten von einer filigranen Konstruktion aus merkwürdigen Synthie-Patches und Ping-Pong-Percussion. Jedes Stück ist kurz und auf den Punkt, eine Platte perfekter Miniaturen. Auch wenn diese Beschreibung utopisch klingen mag, ist das Album um Themen wie spätkapitalistische Brutalität, Hyperkonsumismus, Online-Untergang und algorithmische Apokalypse herum konzipiert. Schönheit angesichts des planetaren Zusammenbruchs und des rund um die Uhr live gestreamten Mordens.
Gerüchten zufolge wurde Raczynski von Aphex Twin entdeckt, als er auf einer Parkbank in Tokio schlief. Er erschien erstmals 1999 auf der Bildfläche, direkt im ersten Jahr mit 3 Alben. Er erkundete u.a. halluzinatorische, basserschütternde IDM, Aussenseiter-Junglism und traditionelle polnische Volksmusik, arbeitete mit Björk zusammen, produzierte den Soundtrack für ein PlayStation-Spiel und remixte Tracks von u.a. Autechre, Jonsi und CLIPPING. 2019 begann das Label Disciples, sich um seinen Katalog aus der Rephlex-Ära zu kümmern, stellte die "Rave 'Till You Cry" Compilation mit unveröffentlichtem Gold aus den Archiven zusammen und veröffentlichte seinen Klassiker "Samurai Math Beats" neu. Sein letztes Studioalbum "ADDLE" erschien 2022 bei Planet Mu.
Hello 24! Nice to have you here. 23 is so yesterday, so over the top, really. Well, we’ve been dancing the following dances recently. What about you?
What lasts a long time usually turns out well. Having admired TEE MANGO from afar for many years, our A&R Michael Mayer took heart and invited him to this year’s TOTAL. “So In Love” is in the best tradition of the KOMPAKT minimal funk of the early years. We are delighted to have this lovely Englishman on board!
REINHARD VOIGT has always placed great emphasis on loving animals. On the track with the unsurprising title “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)”, he lets whole hordes of different four-legged friends and poultry on the microphone. Hopefully the stench will dissipate from the studio.
When Rhenish cheerfulness meets holiday anticipation, the result is something like this Hawaiian shirt turned music called “Chee-Caruso” by JÜRGEN PAAPE. No animals were tortured for this piece either, even if it sounds like it.
We stay in the realm of fauna and turn our attention to London’s award-winning pedigree dog REX THE DOG. “Laika” is a heart-warming ode to the mongrel dog of the same name, who was the first living creature to make it from the streets of Moscow into space. She would have loved that bleep.
A little-known fact about MICHAEL MAYER is that he is one of the fastest crossword puzzle foxes on the left bank of the Rhine, always in relentless rivalry with Wolfgang Voigt, who thinks he is even faster. The big battle is yet to come. Uninvited guest with five letters? “Urian”.
As an integral part of the family, JONATHAN KASPAR is of course not to be missed. “Are You” celebrates the kind of early morning rapture that is commonplace at his new DJ venue, the brand new Cologne superclub FI. Everything is so colourful here.
SASCHA FUNKE takes a bow to one of the greats of German showbiz with the trippy electro smasher “The Heck”. Born – like DJ Koze and Barnt – in Flensburg, died in Berlin in 2018 and wore glasses. More will not be revealed.
More emotion, more love, more sing-along factor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” masterfully combines groove and pop – a blend that sounds very familiar to us. She may be at home in Madrid, but there’s Cologne DNA in her somewhere. We’re sure of it.
Let’s meet the legends, the veterans! JÖRG BURGER is still in a psychedelic mood in 2024. That suits him, that’s where he needs to be, that’s where we want him to be. A parallel universe is conceivable in which such music is affectionately called Goa.
Before going to bed, the WASSERMANN reads us a fairy tale from the Arabian Nights. At the same time, we focus on a point between everything, but really everything, and absolute, stark naked nothingness. 3, 2, 1… Let go.
Hallo 24! Schön, dass du da bist. 23 ist ja sowas von gestern, geht gar nicht, echt. Also, bei uns tanzt man neuerdings die folgenden Tänze. Und bei Euch?
Was lange währt, wird meist gut. Schon seit vielen Jahren aus der Ferne TEE MANGO bewundernd, hat sich unser A&R Michael Mayer ein Herz gefasst und ihn zur diesjährigen TOTAL eingeladen. “So In Love” steht in bester Tradition des kompaktschen Minimal Funk der frühen Jahre. Wir freuen uns, den quirligen Engländer an Bord zu haben!
Tierliebe wird im Hause REINHARD VOIGT schon immer groß geschrieben. Auf dem Stück mit dem nicht weiter verwunderlichen Titel “Der, der mit dem Gummiball sang (Orange)” lässt er gleich ganze Horden verschiedenster Vierbeiner und Federvieh ans Mikro. Hoffentlich zieht der Gestank wieder aus dem Studio ab.
Wenn rheinischer Frohsinn auf Urlaubsvorfreude trifft, dann kommt so etwas wie dieses Musik gewordene Hawaiihemd namens “Chee-Caruso” von JÜRGEN PAAPE heraus. Auch für diesen Beitrag wurden garantiert keine Tiere gequält, auch wenn es allenthalben so klingt.
Wir bleiben im Reich der Fauna und wenden uns London’s preisgekröntem Rassehund REX THE DOG zu. “Laika” ist eine herzerwärmende Ode an die gleichnamige Mischlingshündin, die es von den Strassen Moskaus als erstes Lebewesen ins All geschafft hat. Den Bleep hätte sie bestimmt gemocht.
Eine wenig bekannte Tatsache über MICHAEL MAYER ist, dass er zu den schnellsten Kreuzworträtsel-Füchsen links des Rheins zählt, stets in unbarmherziger Rivalität zu Wolfgang Voigt, der sich für noch schneller hält. Der große Battle steht noch aus. Ungebetener Gast mit fünf Buchstaben? “Urian”.
Als fester Bestandteil der Familie darf natürlich auch JONATHAN KASPAR nicht fehlen. “Are You” zelebriert frühmorgendliche Entrückungszustände, wie sie in seiner neuen DJ-Wirkungsstätte, dem nigelnagelneuen Kölner Superclub FI Gang und Gäbe sind. Alles so schön bunt hier.
SASCHA FUNKE verneigt sich mit dem trippy Electrosmasher “The Heck” vor einem der ganz Großen des deutschen Showbiz. Geboren – wie DJ Koze und Barnt – in Flensburg, gestorben 2018 in Berlin, Brillenträger. Mehr wird nicht verraten.
Mehr Gefühl, mehr Liebe, mehr Mitsing-Faktor? Si, claro! ARGIA’s “Love Keeps You Running” vereint meisterlich Groove und Pop – eine Melange, die uns durchaus bekannt vorkommt. Sie mag zwar in Madrid zuhause sein, aber irgendwo steckt in ihr eine Kölsche. Da sind wir uns sicher.
Auf zu den Legenden, den Urgesteinen! JÖRG BURGER zeigt sich auch in 2024 in einem psychedelischen Mood. Das steht ihm, da muss er hin, da wollen wir ihn haben. Es ist ein Paralleluniversum denkbar, in dem solche Musik liebevoll Goa genannt wird.
Der WASSERMANN liest uns vor dem Schlafengehen noch ein Märchen aus Tausendundeine Nacht vor. Wir fokussieren uns gleichzeitig auf einen Punkt zwischen allem, aber auch wirklich allem und dem absoluten, splitterfasernackten Nichts. 3, 2, 1… Loslassen
Jon Hopkins' neues Album RITUAL ist ein 41-minütiges Epos, das das musikalische Bindeglied zwischen seinen Vorgängeralben Immunity von 2013 und Singularity von 2018 und dem Music For Psychedelic Therapy von 2021 ist. Es besteht aus Subs die klingen, also of sie aus einer Höhle kämen, hypnotischem Schlagzeugspiel und transzendenten Melodien. Das spannungsgeladene, eindringliche und letztlich triumphale Werk ist ein Höhepunkt der Themen, die er in seiner 22-jährigen Karriere erforscht hat, und bildet das kinetische Gegenstück zu Music For Psychedelic Therapy von 2021.
RITUAL ist ein einziges Stück, das sich in acht Kapiteln entfaltet und durch Tiefe und Kontrast besticht. Mit Zeremonien, spiritueller Befreiung und der Reise des Helden als Inspiration, zapft es eine uralte und ursprüngliche Energie an und wird am 30. August von Domino veröffentlicht.
SIDE D:
Warriors Of The Dystotheque begann als Onlineprojekt des irischen DJs Jonny Mac gestartet und ist nun zur vollständigen Band gereift, die sich zum ersten Mal im wirklichen Leben traf und ein Album mit kontrastierenden Sounds, Ideen und Einflüssen aufnahm. Aufwachsen in Nordirland, die 90er Rave-Tage, Leben im sonnigen Florida, ein Mashup aus Live- und elektronischer Musik, Freundschaft und Verlust, Ibizas Sonnenlicht und dunkle Wolkennächte, Verzweiflung und Erleuchtung, die Kraft der Musik, sich aufzurichten und Freude und Harmonie zu schaffen. Jonny Mac: "Es fühlt sich an, als hätten wir die Punkte auf diesem Album verbunden, es klingt mehr nach einem Zusammenkommen der Band als nach einem Onlineprojekt. It's a beautiful thing." Lp mit 12x12" Artprint.
SULPHUR AEONs neuestes Werk ist gesegnet mit Kontrasten, klanglicher Ebbe und Flut. Ein Taifun kantiger Riffs und wilder Blastbeats, raffinierte Melodieschichten, dichte Atmosphäre und triumphal gesungene Refrains reißen dich mit. Ätherische Akustikgitarren, subtile Synthesizer, einen Hauch von Gothic ('The Yearning Abyss Devours Us'), satte Leads, E-Bow-Parts, heftige Aggression ('Arcane Cambrian Sorcery'), monumentale Schwere, die in hypnotische Gesangsmuster übergeht ('Seven Crowns And Seven Seals'), und ein großes Finale ('Beneath The Ziqqurrats') - "Seven Crowns And Seven Seals" überschreitet Genres; es wütet und zerstört, lullt dich im nächsten Moment in gefährlich täuschende Ruhe, nur um dich unwiderbringlich in den dunklen Strudel des Ozeans zu reißen. SULPHUR AEON meistern ihren durchdringenden Cinematic Death Metal der Extraklasse, gehen über sich hinaus und klingen dabei doch unverkennbar kohärent - perfekt eingefangen und verfeinert von den langjährigen Mitarbeitern Simon Werner und Michael Zech (Secrets Of The Moon, Bølzer etc.), während das Mastering von V. Santura (Triptykon, Dark Fortress) übernommen wurde. Was das Artwork betrifft, so haben SULPHUR AEON diesmal mit der Tradition gebrochen, wieder mit Ola Larsson zu arbeiten, und sich mit dem Italiener Paolo Girardi zusammengetan, um eine Lovecraft'sche Apokalypse darzustellen, die der Opulenz und Dynamik des Albums einen raueren Stil entgegensetzt.
Vier Jahre nach dem weltweit veröffentlichten und von der Kritik gefeierten Album "Nucleus" im Jahr 2019 (eine Neuaufnahme ihrer klassischen Hits mit englischen Texten) hat die führende japanische Heavy-Metal-Band ANTHEM die pandemische Auszeit klug genutzt und ist nun startklar, ihr brandneues Studioalbum "Crimson & Jet Black" zu veröffentlichen.
Alle Songs sind wieder in englischer Sprache, und das Album wird weltweit veröffentlicht werden.
Das Ziel von ANTHEM für das 21. Jahrhundert ist es, jedes ihre früheren Werke zu toppen, und mit diesem Album haben sie sich selbst noch einmal übertroffen!
"Crimson & Jet Black" ist unverkennbar "ANTHEM", klingt aber gleichzeitig frisch. Die Band hat wieder einmal bewiesen, dass sie eine der konkurrenzfähigsten Heavy Metal Bands der Welt ist und eine Kraft, mit der man rechnen muss. Verpassen Sie nicht ihr neues Kapitel, das gerade erst begonnen hat!!!
Seit über dreieinhalb Jahrzehnten hat ihre unterm Strich verrückte Methode des Thrash einige der charakteristischsten Momente in der Welt des Metal hervorgebracht. Jetzt, in der zweiten Hälfte ihrer Karriere, zeigt sich die ganze Erfahrung mit SCORCHED, da es irgendwie reifer, raffinierter klingt und mit Andeutungen von mehr als nur Thrash Metal verschönert wird. „Es ist keine Aggression um der Aggression willen“, erklärt Sänger Bobby „Blitz“ Ellsworth, „es gibt viele verschiedene Elemente auf der Platte. Für mich ist es mehr Heavy Metal und weniger eine reine Thrash-Platte. Da ist verdammt viel Melodie drauf.“
OVERKILL erweitern ihren Aktionsradius, aber lasst euch nicht täuschen, die Band wird die dreckigen, massiven Gossen-Thrasher bleiben, die wir alle kennen und lieben. "Wir sind, was wir sind, und wir wissen, was wir sind, schon seit einer verdammt langen Zeit. An diesem Punkt unserer Karriere in der Lage zu sein, identifizierbar zu bleiben und trotzdem etwas zu machen, das anders ist, ist verdammt aufregend für die Band", schließt Blitz.
One of the gems on the smash hit album 'Soulmatic', Purple Disco Machine & Boris D'Lugosch's, 'Love For Days' gets the remix treatment three ways.
First up the master Kenny Dope - crisping up that shuffling rhythm with some added percussion and synthesiser arps to turn what was already a peak time soulful anthem, into a close to 8 minute extended journey drawing you in more and more with each build up and breakdown. Next up the PDM offers up an extended mix of the original, a welcome sight for those DJs on the club scene who have been rinsing this since the album dropped last year.
Finally, Motez takes you into raunchy, r&b tinged, garage territory, really honing in on Karen Harding's incredible vocals whilst incorporating brooding pads and sweeping fx's to create a special twist on the original.
DJ Support:
Aeroplane (Aeropop / Eskimo Recordings), Klingande / Kungs / Michael Calfan c/o (Unity Group Promo Sorter), Autograf (Counter Records), Treasure Fingers (Psycho Disco! / Fool's Gold), Malente (Southern Fried Records), Satin Jackets c/o (Eskimo Recordings / N.E.W.S.), Eric Sharp (9G Records), Gregor Salto c/o (Spinnin' Records), DJ Blake Jarrell (Armada Music), Jerome Price (Throne Room Records), DJ Licious (Spinnin' Records), Travis Emmons (Weapons Music), Electronic Youth (KMS), Solidisco (Fool's Gold / Ultra) :: Mark Knight c/o (Toolroom Knights), Mike Mago (Boemklatsch), Muzzaik (Spinnin' / Toolroom), The Disco Boys (We Play Music), Trevor Mac (Jalapeno Sound System), Ferdinand Weber (Spinnin' Deep), LCAW (Ultra), Plastic Plates (Sweat it Out), Mark Lower (Nurvous), Don Diablo c/o (Axtone / Spinnin' Records), Eton Messy, Après (Love & Other Records), Spada (Ego Music / Hysterical), Eelke Kleijn (Spinnin' / Suara), Horsemeat Disco (Strut Records / K7! Records), Horsemeat Disco (Strut Records / K7! Records), Adriana Lucia (Get Physical), Broc Roc (Dj B-Roc of The Knocks), Chordashian (Mullet Records), Hector Romero (Saw Recordings), Just Kiddin (Nervous Records)
Idris Elba c/o (Connaisseur Records / 7Wallace), Klingande / Kungs / Michael Calfan c/o (Unity Group Promo Sorter), Shiba San c/o (Suara / CUFF), Malente (Southern Fried Records), Rudimental (Asylum / Big Beat), Sirus Hood (Under No Illusion / Dirtybird), Marc Spence (This Ain't Bristol / Skint), Martin Solveig c/o (Spinnin' Records), Horsemeat Disco (Strut Records / K7! Records), Riva Starr c/o (Hot Creations), Mike Mago (Boemklatsch), Kokiri (Love & Other), Fred Falke (Work It Baby Records), Claptone c/o (Exploited), Roger Sanchez (Stealth Records / Astrx), Don Diablo c/o (Axtone / Spinnin' Records), Icarus (FFRR / SubSoul), Pezzner (Dirtybird), Jourdan Bordes (Phonetic Recordings), Mahalo (Toolroom / Bunny Tiger), AC Slater (Night Bass), Chordashian / Felix Feygin (Mullet Records), Fei-Fei Wang, Kristina Sky (Ultra / Armada), Thee Cool Cats (Toolroom / Bunny Tiger), Solidisco (Fool's Gold / Ultra), Infected Mushroom c/o (HOMmega Productions), DJ Blake Jarrell (Armada Music),Travis Emmons (Weapons Music), Human Life (LIFEX / Exploited), Treasure Fingers (Psycho Disco! / Fool's Gold), Hector Romero (Saw Recordings), and Danny Howard (BBC Radio 1 / Nothing Else Matters)
Seit gut 30 Jahren zählt Adriana Calcanhotto nun schon zu den größten und einflussreichsten Stimmen jener weiblichen Singer/Songwriter-Generation aus Brasilien, deren Vertreterinnen gleichermaßen als Komponistinnen, Instrumentalistinnen und Dichterinnen erfolgreich sind.
Vor drei Jahren hatten die pandemiebedingten Lockdown-Maßnahmen im Land sie dazu gezwungen, das 2020 veröffentlichte Album "Só" ("einsam/allein") unter ungewöhnlichen Bedingungen aufzunehmen: als virtuelle Zusammenarbeit mit anderen Musiker:innen, die (genau
wie sie selbst) in den eigenen vier Wänden festsaßen.
Kein Wunder, dass das Resultat vor allem jene Einsamkeit zum Ausdruck brachte, unter der in jenen Tagen die meisten Menschen leiden mussten.
Nun jedoch meldet sich die zweifache Latin-Grammy-Gewinnerin
(2006 & 2010) mit einem ganz anders klingenden und sehr viel extrovertierteren Longplayer zurück: "Errante" - was im Deutschen so viel wie "umherziehend" bedeutet.
Tatsächlich bewegt sich Adriana Calcanhotto auf ihrem 13. Studioalbum sehr frei und legt große Distanzen zwischen ganz unterschiedlichen Stilen und Genres zurück (alles von Bossa Nova, Samba-Canção, Xote, Maxixe und Samba-de-Roda bis hin zu Rock/Pop und Funk Carioca (Favela Funk)), wobei auch die Themenpalette ähnlich groß angelegt ist, wenn es etwa um die Liebe und deren Ende geht, ums Flirten, um Verluste, um Trauer und Selbstreflexion.
Ja, das vierzehnte Studioa lbum von Northern Lite ist erstmals in 23 Jahren Bandgeschichte auf Deutsch. Ja, es klingt durch die unverwechselbare Stimmfarbe von Andreas Kubat auf magische Weise vertraut, aber auch hier und da nach Deichkind , Frittenbude , oder 2 Raumwohnung. Ja, auch ein wenig nach Rammstein und The Weeknd . Ja, worauf sollten sie auch noch warten, was gibt’s in dieser Welt für eine B and die seit einem Vierteljah rhundert durch die internationale Musik landschaft geistert zu verlieren? Ja, die Welt hat sich für uns alle geändert, ja, auch für Northern Lite.
The multi-media project Kraftwerk was started in Düsseldorf, Germany 1970 by Ralf Hütter and Florian Schneider. They set up their electronic Kling Klang Studio where they conceived and produced all Kraftwerk albums.
Kraftwerk created the soundtrack for the digital age of the 21st century. AUTOBAHN 1974, RADIO-ACTIVITY 1975, TRANS EUROPE EXPRESS 1977, THE MAN-MACHINE 1978, COMPUTER WORLD 1981, TECHNO POP 1986, THE MIX 1991, TOUR DE FRANCE 2003. Their compositions, using innovative techniques, electronic sounds and synthetic voices combined with computerised rhythms, had a major musical influence on Electro, Hip Hop, Techno and Synth-Pop.
Das Darkwave Elektronik-duo Boy Harsher Aus Northampton, Massachusetts, Startet Sein Eigenes Label Nude Club!
Auf Nude Club Werden Am 27.04.2018 Erstmals Die Beiden Kult-alben - lesser Man (extended Version)" Und "yr Body Is Nothing" Wiederveröffentlicht, Die Es Bis Dato Nur Als Importe Gab. Boy Harsher Sind Ein Gegenentwurf Zum Normalo Elektropop Und Haben Sich Über Die Letzten Jahre Bereits Eine Sehr Treue Untergrundgemeinde Erspielt, Zuletzt Eine Triumphale, Restlos Ausverkaufte Tour Durch Europa Gespielt, Und Das Was Leute Am Himmel Für Chemtrails Halten, Sind Tatsächlich Ihre Nebelschwaden Und Trockeneis-reste. Ihre Verbindung Aus Düsteren Dance-beats, 80er-jahre-versatzstücken Mit Extrem Nach Hinten Gemixten, Sehr Ätherischen Vocals Schafft Eine Unheimliche, Intensive Und Fesselnde Klangwelt. Augustus Muller Entwickelt Den Unterbau Seiner Tracks Aus Präzisen Und Kraftvollen Beats, Die Irgendwie Nach Damals Klingen, Aber Von Heute Stammen Und Schleift Darüber Noch Sägende Synthies, Während Jae Matthews Dazu Flüstert, Schreit Und Singt Als Gäbe Es Nun Tatsächlich Kein Morgen Mehr. Diese Kathartischen Aber Auch Magnetisierenden Tracks Wurden Innerhalb Kurzer Zeit Zu Hits Eines Real Existierenden Untergrunds. Fernab Von Playlisten Und Pr Gedöns Bildete Sich Das, Was Man Früher Eine Kult-fangemeinde Genannt Hätte. Heute Sind Es Die Anfänge Des Widerstands Gegen Die Veralgorythmisierung. Glauben Wir Zumindest Hoffen Zu Dürfen.
Für die Feier des Miteinanders! Mit ihrem zweiten Album "Wenn man das Licht zurückverfolgt, weiß man, wie alt die Sterne sind" gelingt WIM ein eindrucksvoller Schritt nach vorn. Die Hamburger Künstlerin verbindet erstmals ihre poetische Tiefe mit einem neuen, synth-poppigen Sound, der Raum für Leichtigkeit und Bewegung schafft. In zehn Songs erzählt sie von prägenden Momenten, Verlust, Erinnerung und dem, was Menschen im Verborgenen formt. Dabei entsteht ein Album, das Empathie einfordert, ohne zu beschweren - und das zeigt, dass selbst schwere Themen tanzbar sein können. Produziert von Tobias Siebert (Kettcar, Enno Bunger), klingt die Platte organisch und frisch - unverkennbar WIM, aber mutiger und offener als je zuvor, fast schon moderner, urbaner XL-Pop: Die Songs werden rhythmusgetriebener, luftiger und teils konsequent vom Beat getragen. Und wenn es inhaltlich doch zu schwer wird, tanzt WIM im Studio zu Paula Hartmann, hört Chappell Roan und lässt sich von Wir Sind Helden inspirieren. LP farbiges Coke Bottle Green Vinyl (140g), CD Digipak mit Posterbooklet.
Alles spaltet sich. le_mol loopen. Was bleibt? SPLIT SPLIT - ihr 6. Post-Rock-Album (Noise Appeal Records). Während manche Spaltungen unvermeidlich ("Splitsville"), erzwungen ("Splitter") oder sogar pathologisch ("Split Brain") sind, wirken viele Spaltungen vermeidbar und durch bestimmte diskursive Kräfte vorangetrieben ("Split The Rich"). Würde man Spaltungen jedoch immer weiter aufspalten, käme es dann nicht zu einer Rückkehr von Nuancen, Meinungspluralität und Gemeinschaft? SPLIT SPLIT. Da bei den Instrumentalstücken von le_mol Wort und Musik getrennt sind, dienen die Titel jedoch ohnehin bestenfalls als Interpretationshinweise. Eine Ausnahme bilden die existentialistischen Lyrics von The Zew ("Split Tongue") - einer selbsternannten Cyborg Folk Musikerin aus Wien. Das Konzept setzt sich fort in den Collagen und Monotypien der wienerischen Künstlerin Hanna Hollmann. Musikalisch bietet 'SPLIT SPLIT' eine Mischung aus melancholischem Post-Rock und Shoegaze ergänzt durch Elemente aus Post-Punk, Ambient und Industrial. Der Einsatz mehrerer Loop-Stations ermöglicht es den beiden Multiinstrumentalisten wie eine fünfköpfige Band zu klingen und sorgt für überrasche Wendungen im Songwriting, die gängige Hörgewohnheiten herausfordern. Loops stick together - they never split! FFO: Mogwai, Radiohead, Godspeed You! Black Emperor, Sigur Ros Marketing Hardfacts: - begleitende Konzerte 2026/27 (bestätigte Daten bis hierhin): TBA - eine Vorabsingle (splitter!)
Emerging in 2023, Die Anstalt are a Berlin-based post-punk and minimal synth trio who quickly established themselves with a blistering fusion of early EBM, synth-punk, and classic post-punk. Their sound channels the grit and tension of 1980s industrial sub cultures while feeling unmistakably contemporary. Recently signed to City Slang worldwide, the band are reissuing their independently released debut album through the label. They have also announced a UK and Ireland tour supporting A Place to Bury Strangers, alongside a hometown headline show at Berlin's legendary SO36 in November 2026.
Die Anstalt sound like no one else, even if everyone hears something different. Depending on who you ask, you'll catch traces of Malaria!, Boy Harsher, DAF, early EBM, synth-punk, or X-Mal Deutschland. Then there's the surf guitar, a detail that shouldn't work but somehow holds the whole thing together. The result is theatrical, confrontational, hypnotic, and relentlessly physical. They write slogans that stick. They're appropriately furious. Live, they're less a concert than a controlled explosion.
Their songs give voice to generational exhaustion, the dystopian absurdities of the present, warmongers, the manosphere, and the constant sense that the world is coming apart at the seams. Somehow, they also sound unmistakably like Berlin. That doesn't happen often, maybe once a decade, if we're lucky.
Most of all, Die Anstalt are proof that beneath the noise, the algorithms, and the endless churn of industry discourse, something vital still burns: rage, conviction, and hope in equal measure. At their core, they are a punk band. No posturing. No compromise. No messing around. They don't ask for permission. They burn it all down.
Die Anstalt, 2023 in Berlin gegründet, bewegen sich zwischen Post-Punk, Minimal Synth und frühem EBM. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Trio mit einer kompromisslosen Mischung aus Synth-Punk, klassischem Post-Punk und der rauen Energie der industriellen Subkulturen der Achtziger einen Namen gemacht – und klingt dabei nie nostalgisch, sondern entschieden gegenwärtig. Kürzlich unterschrieb die Band weltweit bei City Slang, wo nun auch ihr zunächst in Eigenregie veröffentlichtes Debütalbum neu erscheint. Im Herbst 2026 begleiten sie A Place to Bury Strangers auf deren UK- und Irland-Tour, bevor sie im November mit einer Headline-Show im legendären SO36 nach Berlin zurückkehren.Die Anstalt klingen vor allem nach sich selbst – auch wenn jede*r etwas anderes hört. Die einen denken an Malaria!, andere an Boy Harsher, DAF, frühen EBM, Synth-Punk oder X-Mal Deutschland. Und dann ist da diese Surf-Gitarre, die eigentlich nicht funktionieren dürfte und doch alles zusammenhält. Die Anstalt sind theatralisch, konfrontativ und hypnotisch. Sie schreiben Parolen, die hängen bleiben. Ihre Wut ist berechtigt. Live gleichen sie einem kontrollierten Ausbruch.Ihre Songs finden Worte für die Erschöpfung einer Generation, für die dystopischen Exzesse der Gegenwart, für Kriegstreiber, die Manosphere und die Absurditäten unserer Zeit. Irgendwie klingen sie dabei unverkennbar nach Berlin. Das passiert nicht oft – vielleicht einmal pro Jahrzehnt, wenn wir Glück haben.Vor allem aber beweisen Die Anstalt, dass unter dem Lärm, jenseits von Algorithmen, Trends und dem endlosen Gerede der Musikindustrie noch immer etwas brennt: Wut, Haltung und Hoffnung zugleich. Im Kern sind Die Anstalt eine Punkband. Kein Posieren. Keine Kompromisse. Kein Bullshit. Sie bitten nicht um Erlaubnis. Sie reißen alles nieder.
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Der Frontmann von Goblin Cock, Lord Phallus, ist eine in einen Umhang gehüllte Nicht-Präsenz in einer Band aus ebenso vagen Persönlichkeiten, die bewusst nebulös gehalten sind; doch während ihre zahlreichen Nachahmer dies als Vorwand nutzen, um eine kommerziell verwertbare Geschichte zu vertiefen, wünschen sich die Mitglieder von Goblin Cock tatsächlich , ignoriert zu werden. ,Traumanaut" ist die neueste LP des Projekts und klingt wie ein unerwartet frischer Lufthauch, insbesondere ausgerechnet aus einem solchen Sumpf der Neurose wie diesem. Zeitweise klingt sie so persönlich, dass jeder normale Songwriter wohl bis zum Absurden gehen würde, um sich von dieser Ehrlichkeit zu distanzieren.
Tramhaus aus Rotterdam wurden nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums "The First Exit" (2024) und zahlreichen Shows in ganz Europa (und weit darüber hinaus!) bereits als "DIE holländische Post-Punk-Sensation" beschrieben und wahrgenommen. Im Oktober 2026 erscheint das neue Album "Blister" bei Siluh Records. Die Band bewegt sich seit ihrer Gründung 2020 zwischen treibendem Post-Hardcore und Indierock-/Shoegaze-Anleihen, garniert mit einem Schuss kalkulierter Dissonanz. Dabei verorten sich Tramhaus, über die musikalischen Einflüsse hinaus, explizit als Teil einer organisch gewachsenen, internationalen Szene, eines Netzwerks aus unabhängigen Agenturen, Labels und Veranstaltern mit deren Hilfe die Band nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums innerhalb ein, zwei Jahren zum Szene-Tipp und must-see avancierte. Kraftvoll, laut und selbstbewusst gewinnt Blister bei wiederholtem Hören an Format. Das Album besticht durch eine neue Eleganz sowie spürbarem Raumgefühl und enormer Wucht. Dies rührt zum Teil aus einer gewachsenen, detailierteren Produktion her, die auch die vielen Zwischentöne einfängt. Die schwindelerregende Natur des fast zweijährigen, ununterbrochenen Reisens spiegelt sich im Titel des ungeduldigen Eröffnungsstücks "Plovdiv" wider (ein Ort, an dem sie übrigens tatsächlich gespielt haben): Ein Glam-artiger Stampf-Rhythmus und eine federnde Basslinie treiben eine Reihe bedrohlicher Gitarrenriffs voran - Elemente, die allesamt jenen Sound widerspiegeln, mit dem Tramhaus in letzter Zeit die Konzertbühnen in Schutt und Asche gelegt haben. Auch weitere Stücke wie "Rat Race" und "I Was Never Alone" klingen ganz ähnlich. Die langsameren Titel des Albums offenbaren bisweilen eine ,rockistische" Erhabenheit, die sie zuvor lediglich angedeutet hatten: vielleicht im Stil der Pixies oder der späten Nirvana (man höre und staune!) - oder, an anderer Stelle als leises Flüstern, das an Nick Cave and the Bad Seeds erinnert. "Overachiever, Big Believer" und "Sly (Like Ever)" zeichnen sich durch eine beißende, knurrende Grundstimmung sowie geduldig ausgearbeitete Melodielinien aus - Eigenschaften, die im Jahr 1991 zweifellos hervorragend ins musikalische Zeitbild gepasst hätten. An anderer Stelle besticht "Solace" mit seinem offenen Akkordanschlag durch eine lässige Attitüde, die direkt einem Stück der Saints oder der Bad Seeds entstammen könnte. Das Beste wird sich für den Schluss aufgehoben: Bei "Swarm" bricht nach einem monolithischen, an die frühen Pere Ubu erinnernden Bass-Grollen ein grandioses, Sabbath-artiges Riff über den Hörer herein. Es ist ein hymnisches, transzendentes Stück, das in früheren Zeiten ein garantierter Hit gewesen wäre - eine Single, die Teenager auf der ganzen Welt dazu animiert hätte, ihre Air-Guitar-Künste vor Mamas Schlafzimmerspiegel zu perfektionieren. Also, das zweite Album der genau richtig neben dem Mainstream verorteten Postpunk-Niederländer*innen nicht verpassen!
Tramhaus aus Rotterdam wurden nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums "The First Exit" (2024) und zahlreichen Shows in ganz Europa (und weit darüber hinaus!) bereits als "DIE holländische Post-Punk-Sensation" beschrieben und wahrgenommen. Im Oktober 2026 erscheint das neue Album "Blister" bei Siluh Records. Die Band bewegt sich seit ihrer Gründung 2020 zwischen treibendem Post-Hardcore und Indierock-/Shoegaze-Anleihen, garniert mit einem Schuss kalkulierter Dissonanz. Dabei verorten sich Tramhaus, über die musikalischen Einflüsse hinaus, explizit als Teil einer organisch gewachsenen, internationalen Szene, eines Netzwerks aus unabhängigen Agenturen, Labels und Veranstaltern mit deren Hilfe die Band nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums innerhalb ein, zwei Jahren zum Szene-Tipp und must-see avancierte. Kraftvoll, laut und selbstbewusst gewinnt Blister bei wiederholtem Hören an Format. Das Album besticht durch eine neue Eleganz sowie spürbarem Raumgefühl und enormer Wucht. Dies rührt zum Teil aus einer gewachsenen, detailierteren Produktion her, die auch die vielen Zwischentöne einfängt. Die schwindelerregende Natur des fast zweijährigen, ununterbrochenen Reisens spiegelt sich im Titel des ungeduldigen Eröffnungsstücks "Plovdiv" wider (ein Ort, an dem sie übrigens tatsächlich gespielt haben): Ein Glam-artiger Stampf-Rhythmus und eine federnde Basslinie treiben eine Reihe bedrohlicher Gitarrenriffs voran - Elemente, die allesamt jenen Sound widerspiegeln, mit dem Tramhaus in letzter Zeit die Konzertbühnen in Schutt und Asche gelegt haben. Auch weitere Stücke wie "Rat Race" und "I Was Never Alone" klingen ganz ähnlich. Die langsameren Titel des Albums offenbaren bisweilen eine ,rockistische" Erhabenheit, die sie zuvor lediglich angedeutet hatten: vielleicht im Stil der Pixies oder der späten Nirvana (man höre und staune!) - oder, an anderer Stelle als leises Flüstern, das an Nick Cave and the Bad Seeds erinnert. "Overachiever, Big Believer" und "Sly (Like Ever)" zeichnen sich durch eine beißende, knurrende Grundstimmung sowie geduldig ausgearbeitete Melodielinien aus - Eigenschaften, die im Jahr 1991 zweifellos hervorragend ins musikalische Zeitbild gepasst hätten. An anderer Stelle besticht "Solace" mit seinem offenen Akkordanschlag durch eine lässige Attitüde, die direkt einem Stück der Saints oder der Bad Seeds entstammen könnte. Das Beste wird sich für den Schluss aufgehoben: Bei "Swarm" bricht nach einem monolithischen, an die frühen Pere Ubu erinnernden Bass-Grollen ein grandioses, Sabbath-artiges Riff über den Hörer herein. Es ist ein hymnisches, transzendentes Stück, das in früheren Zeiten ein garantierter Hit gewesen wäre - eine Single, die Teenager auf der ganzen Welt dazu animiert hätte, ihre Air-Guitar-Künste vor Mamas Schlafzimmerspiegel zu perfektionieren. Also, das zweite Album der genau richtig neben dem Mainstream verorteten Postpunk-Niederländer*innen nicht verpassen! Dieses frisch grüne Vinyl ist limitiert (100 Stück weltweit)!
Tramhaus aus Rotterdam wurden nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums "The First Exit" (2024) und zahlreichen Shows in ganz Europa (und weit darüber hinaus!) bereits als "DIE holländische Post-Punk-Sensation" beschrieben und wahrgenommen. Im Oktober 2026 erscheint das neue Album "Blister" bei Siluh Records. Die Band bewegt sich seit ihrer Gründung 2020 zwischen treibendem Post-Hardcore und Indierock-/Shoegaze-Anleihen, garniert mit einem Schuss kalkulierter Dissonanz. Dabei verorten sich Tramhaus, über die musikalischen Einflüsse hinaus, explizit als Teil einer organisch gewachsenen, internationalen Szene, eines Netzwerks aus unabhängigen Agenturen, Labels und Veranstaltern mit deren Hilfe die Band nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums innerhalb ein, zwei Jahren zum Szene-Tipp und must-see avancierte. Kraftvoll, laut und selbstbewusst gewinnt Blister bei wiederholtem Hören an Format. Das Album besticht durch eine neue Eleganz sowie spürbarem Raumgefühl und enormer Wucht. Dies rührt zum Teil aus einer gewachsenen, detailierteren Produktion her, die auch die vielen Zwischentöne einfängt. Die schwindelerregende Natur des fast zweijährigen, ununterbrochenen Reisens spiegelt sich im Titel des ungeduldigen Eröffnungsstücks "Plovdiv" wider (ein Ort, an dem sie übrigens tatsächlich gespielt haben): Ein Glam-artiger Stampf-Rhythmus und eine federnde Basslinie treiben eine Reihe bedrohlicher Gitarrenriffs voran - Elemente, die allesamt jenen Sound widerspiegeln, mit dem Tramhaus in letzter Zeit die Konzertbühnen in Schutt und Asche gelegt haben. Auch weitere Stücke wie "Rat Race" und "I Was Never Alone" klingen ganz ähnlich. Die langsameren Titel des Albums offenbaren bisweilen eine ,rockistische" Erhabenheit, die sie zuvor lediglich angedeutet hatten: vielleicht im Stil der Pixies oder der späten Nirvana (man höre und staune!) - oder, an anderer Stelle als leises Flüstern, das an Nick Cave and the Bad Seeds erinnert. "Overachiever, Big Believer" und "Sly (Like Ever)" zeichnen sich durch eine beißende, knurrende Grundstimmung sowie geduldig ausgearbeitete Melodielinien aus - Eigenschaften, die im Jahr 1991 zweifellos hervorragend ins musikalische Zeitbild gepasst hätten. An anderer Stelle besticht "Solace" mit seinem offenen Akkordanschlag durch eine lässige Attitüde, die direkt einem Stück der Saints oder der Bad Seeds entstammen könnte. Das Beste wird sich für den Schluss aufgehoben: Bei "Swarm" bricht nach einem monolithischen, an die frühen Pere Ubu erinnernden Bass-Grollen ein grandioses, Sabbath-artiges Riff über den Hörer herein. Es ist ein hymnisches, transzendentes Stück, das in früheren Zeiten ein garantierter Hit gewesen wäre - eine Single, die Teenager auf der ganzen Welt dazu animiert hätte, ihre Air-Guitar-Künste vor Mamas Schlafzimmerspiegel zu perfektionieren. Also, das zweite Album der genau richtig neben dem Mainstream verorteten Postpunk-Niederländer*innen nicht verpassen! Dieses frisch grüne Vinyl ist limitiert (100 Stück weltweit)!
Dieses Reissue würdigt das 50-jährige Jubiläum eines der wegweisenden Alben des Heavy Metal. Original-Master von 1976, Half-Speed-Mastering, farbiges Vinyl, Original-Artwork, ursprüngliche gewünschte Tracklist. Diese zum 50. Jubiläum erscheinende Ausgabe von Sad Wings of Destiny wurde von den analogen Original-Masterbändern aus dem Jahr 1976 restauriert und stellt die definitive Version des Albums dar. Das ursprünglich 1976 veröffentlichte Album gilt als eines der einflussreichsten Alben in der Geschichte des Heavy Metal und prägte das Genre maßgeblich mit Klassikern wie "Victim of Changes", "The Ripper" und "Tyrant". Die in Zusammenarbeit mit Judas Priest entstandene Ausgabe wurde im Half-Speed-Mastering-Verfahren speziell für Vinyl bearbeitet. Dieses Verfahren bewahrt die Kraft und den Dynamikumfang der analogen Aufnahmen und sorgt zugleich für außergewöhnliche Klarheit und Tiefe. Die Wiedergabe erfolgt in der von der Band vorgesehenen Reihenfolge, beginnend mit "Prelude", wodurch das ursprüngliche Hörerlebnis wiederhergestellt wird. Die LP kommt dabei im ikonischen original Artwork als Galaxy Yellow/Orange Mix Vinyl, auch als klasse klingende CD wieder erhältlich. "Sad Wings of Destiny, ...simultaneously took heavy metal to new depths of darkness and new heights of technical precision. [...] Three songs rank as all-time metal classics, starting with the epic "Victim of Changes," which is blessed with an indelible main riff, a star-making vocal turn from Halford, explosive guitar work, and a tight focus that belies its nearly eight-minute length. "The Ripper" and "Tyrant," with their driving guitar riffs and concise construction, are the first seeds of what would flower into the New Wave of British Heavy Metal movement." -