Exklusive Vinyl-Sammlung mit Demos, Skizzen und Outtakes vom neuen Album "Season Of The Peach" von Black Lips. Mit einem Feature von King Khan sowie alternativen Versionen und Mixen und exklusiven Songs aus den Sessions. Gleichzeitig mit ihrem richtigem neuen Album "Season Of The Peach" wird die Outtakes-Sammlung "Bebop Armageddon (Detours & Offcuts From Season Of The Peach)" veröffentlicht, ein wildes, limitiertes Kompendium: Demos, alternativen Versionen und klingende Missgeschicke der jüngsten Sessions zum neuen Album, für echte Fans auf Vinyl gebannt. Wenn "Season Of The Peach" eine farbenfrohe Halluzination ist - teils Garagenrock-Fantasie, teils verbranntes Americana-Land - dann ist "Bebop Armageddon" sein zerfetzter, magnetischer Schatten. Diese 14 Tracks nehmen einen orientierungslosen Weg durch dasselbe Terrain und bieten mutierte Skizzen, wunderschöne Trümmer und freakige Umwege, die vor rohem Charme und chaotischer Erfindungsgabe nur so strotzen. Es gibt alternative Mixe (,Kassandra"), Demoversionen (,Judas Pig", ,Zulu Saints") und schwindelerregende Neuinterpretationen wie ,The Illusion Pt. 1 (dream mix)". Das Exklusive ,Colt 44" (mit King Khan) rattert wie ein Güterzug, der zu entgleisen droht, während ,Satan" und ,Back To Kiev" gleichermaßen versengten Psych, Saloon-Gospel und gespenstische Front-Porch-Melodien bieten. Alle Tracks wurden auf Analogband im Sound At Manor Studio von Oakley Munson in den Catskills aufgenommen. Bebop Armageddon fängt den Geist der Sessions in roher, ungekünstelter Form ein. Keine sauberen Linien. Keine Wiederholungen. Kein Glanz. Das ist das Chaos unter der polierten Oberfläche des Mutteralbums - die Black Lips, die sich nicht benehmen wollten. Limitiertes klassisch schwarzes Vinyl (1000 Stück weltweit) mit DLC dabei.
Mit ihrer ersten EP beweisen Fuller, dass es oft nicht viel braucht, um gute Rockmusik zu machen - außer Gespür, Haltung und ein bisschen Mut zur Reduktion. Der Aufbau ist klassisch: Schlagzeug, Bass, Gitarre, Gesang. Doch was daraus entsteht, ist weit mehr als die Summe seiner Teile. Die Songs sind kurz, direkt und dabei voller Details, die sich erst beim genaueren Hinhören entfalten. Die Band verzichtet bewusst auf überflüssige Effekte und verliert sich nicht in ausufernden Arrangements - stattdessen setzen sie auf rohen, ehrlichen Sound, der an DIY-Proberäume und verrauchte Spätsommernächte erinnert. In Stücken wie "Mew" feiert die Band die einfachen Freuden des Lebens, während "The Nix" melancholisch und reflektiert in persönliche Verlusterfahrungen eintaucht - ohne in Klischees abzurutschen. Es sind diese Kontraste zwischen Leichtigkeit und Schwere, zwischen Spielfreude und Nachdenklichkeit, die den Reiz der Platte ausmachen. Die Gitarre übernimmt dabei oft eine tragende, fast erzählende Rolle, während Bass und Drums für das nötige Fundament sorgen. Produziert wurde das Ganze gemeinsam mit Christian Bethge, dessen Feingefühl für Klang und Atmosphäre der EP zusätzlich Tiefe verleiht. Fuller brauchen keine großen Bühnen, um Eindruck zu hinterlassen - sie bleiben lieber im Proberaum, wo alles echt klingt und nichts inszeniert wirkt. Und genau das macht sie so besonders.
Für sein treffend betiteltes Solo-Debütalbum "Introducing..." hat Aaron Frazer mit Dan Auerbach von The Black Keys zusammengearbeitet. Soft spoken und mit dem Aussehen eines leicht unzufriedenen Matinee-Idols aus den 1950er Jahren gesegnet, besitzt Frazer eine einzigartige Stimme, die sowohl zeitgemäß als auch zeitlos klingt. Der in Baltimore aufgewachsene, zurzeit in Brooklyn lebende Songwriter wurde als Schlagzeuger und Co-Vokalist von Durand Jones & The Indications bekannt. Jetzt tritt er mit "Introducing..." als Solist hinter dem Drumkit hervor und demonstriert nicht nur seine beeindruckenden stimmlichen Qualitäten, sondern auch sein Können als hochklassiger Songschreiber. Schon die erste Single "Bad News" sorgte für Aufsehen ("a gorgeous piece of vintage R&B" - CLASH), die sich anschließende Lead-Single "Over You" ist inspiriert von elektrisierenden Northern Soul 45s der 60er Jahre. Nur zwei Belege der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Frazer und Auerbach. Die zwölf Songs auf "Introducing..." verbinden gekonnt den Soul der 70er Jahre mit Dan Auerbachs besonderer Sensibilität für Vintage-Sounds im neuen Gewand. "Introducing..." enthält klassische Message-Songs im Stil von Künstlern wie Gil Scott-Heron sowie motivierende Liebeslieder, die von Disco-, Gospel- und Doo-Wop-Einflüssen durchzogen sind. Das gesamte Album wurde innerhalb nur einer Woche in Auerbachs berühmten Nashville-Studio nach einer schnellen und produktiven Songwriting-Session aufgenommen. Auerbach holte auch den legendären Songwriter und Falsettspezialisten L. Russell Brown (schrieb früher Hits für Frankie Valli von The Four Seasons) an Bord, der den wunderschönen Opener "You Don't Wanna Be My Baby" auf dem Album mitkopmponierte. Für "Introducing..." rekrutierte Frazer eine beeindruckende Schar alteingesessener Session-Musiker aus Nashville. Darunter Mitglieder der legendären Memphis Boys (die in Dusty Springfields "Son of A Preacher Man" und Aretha Franklins "You Make Me Feel Like A Natural Woman" mitspielten), den Perkussionisten Sam Bacco sowie diverse Musiker aus dem Daptone/Big Crown Records-Umfeld.
Teresa Rotschopf, a musician and composer from Vienna, presents her second solo album, »Currents and Orders« – a radical, delicate, yet grandiose sonic journey between experimental pop, new music, and improvised composition. The album will be presented live on August 27 as part of the »Pop-Kultur« festival (silent green, Berlin) and at the »ORF RadioKulturhaus« (Vienna) on 12 September.
»Currents and Orders« was recorded in an unusual location: a stalactite cave in Styria, Austria. Together with a small group of musicians (Maria Gstättner: bassoon, contraforte; Alex Kranabetter: tuba, trumpet, French horn; Patrick Dunst: saxophone, duduk; Florian Klinger: marimba, vibraphone, glockenspiel, cymbals, gong, stalactite; Patrick Pulsinger: gong, stalactite; Ulrich Schleicher: gong) and in co-production with Patrick Pulsinger, Rotschopf recorded the album in June 2023 – deep underground, far from daylight, but all the closer to archaic sounds and resonances.
The cave becomes not only an acoustic stage, but also a symbolic space of memory, retreat, and transformation. The album comprises four pieces – including two large-scale tracks:
- the opening, mantra-like title track »Currents and Orders« (over 10 minutes)
- the final, free-jazz, expressive »I Open My Gates (for You)« (over 20 minutes)
With a minimalist structure, choral voices, vibraphone, percussion, and wind instruments, fragile yet powerful soundscapes emerge, whose spatial depth is also palpable through the cave reverberation.
Rotschopf first developed the desire to record in a cave in the summer of 2022. What began as a visual and sonic image became a concrete project – supported by the Austrian Cave Association. In June 2023, Rotschopf and her musicians spent three days in a cave in the Styrian forest. Almost a kilometer of cable was laid, and equipment and instruments were carried deep underground. Rotschopf describes the recording situation as a kind of return to herself: »I descended into this cave, as if I could descend into myself, into my own womb ... What we did in the cave could just as easily be called ›recording music,‹ but it could also be called ›remembering‹ – remembering the earth, the cave, and humanity.«
»Currents and Orders« is an album like a ritual: haunting, atmospheric, bold in its form, and deeply rooted in both physical and emotional space. Music that takes its time, uses space, and pushes boundaries.
The pre-release single »O Please My Soul (Rest On My Back)« (release: July 17, 2025) is accompanied by a striking music video shot by Antoinette Zwirchmayr on 16mm film: Teresa Rotschopf holds a real owl in her hand – an image that is as magical as it is enigmatic.
Label owner Martin Hossbach read a review of Rotschopf's first solo album, »Messiah,« in 2018 and contacted the artist. Joint releases followed, including a drone album on the sub-label Martin Hossbach Score and a Pet Shop Boys cover version on Martin Hossbach Cover.
Teresa Rotschopf, Musikerin und Komponistin aus Wien, präsentiert mit »Currents and Orders« ihr zweites Soloalbum – eine radikale, zarte und zugleich groß angelegte Klangreise zwischen experimentellem Pop, Neuer Musik und improvisierter Komposition. Das Album wird am 27.8. im Rahmen des Festivals »Pop-Kultur« (silent green, Berlin) und am 12.9. im »ORF RadioKulturhaus« (Wien) live vorgestellt.
»Currents and Orders« entstand an einem ungewöhnlichen Ort: in einer Tropfsteinhöhle in der Steiermark, Österreich. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Musiker:innen (Maria Gstättner: Fagott, Kontraforte; Alex Kranabetter: Tuba, Trompete, Waldhorn; Patrick Dunst: Saxophon, Duduk; Florian Klinger: Marimbaphon, Vibraphon, Glockenspiel, Becken, Gong, Stalakmit; Patrick Pulsinger: Gong, Stalakmit; Ulrich Schleicher: Gong) und in Ko-Produktion mit Patrick Pulsinger nahm Rotschopf das Album im Juni 2023 auf – tief unter der Erde, fern von Tageslicht, dafür umso näher an archaischen Klängen und Resonanzen.
Die Höhle wird nicht nur zur akustischen Bühne, sondern auch zum symbolischen Raum der Erinnerung, des Rückzugs, der Transformation. So umfasst das Album vier Stücke – darunter zwei großformatige Tracks: - das eröffnende mantraartige Titelstück »Currents and Orders« (über 10 Minuten) - das finale, free-jazzig-expressive »I Open My Gates (For You)« (über 20 Minuten)
Mit minimalistischer Struktur, Chorstimmen, Vibraphon, Schlag- und Blasinstrumenten entstehen fragile und zugleich mächtige Klangwelten, deren räumliche Tiefe auch durch den Höhlenhall spürbar wird.
Der Wunsch, in einer Höhle aufzunehmen, kam Rotschopf im Sommer 2022. Was als visuelles und klangliches Bild begann, wurde zu einem konkreten Vorhaben – unterstützt vom Österreichischen Höhlenverein. Im Juni 2023 begab sich Rotschopf mit ihren Musiker:innen drei Tage lang in eine Höhle im steirischen Wald. Fast ein Kilometer Kabel wurde verlegt, Equipment und Instrumente tief unter die Erde getragen. Rotschopf beschreibt die Aufnahmesituation als eine Art Rückkehr in sich selbst: »Ich stieg in diese Höhle hinab, so als ob ich in mich selbst hinabsteigen könnte, in meinen eigenen Schoß [...] Was wir in der Höhle taten, könnte man ›Musik aufnehmen‹ nennen, genauso gut aber auch ›Erinnern‹ – Erinnern von Erde, Höhle und Menschsein.«
Currents and Orders ist ein Album wie ein Ritual: eindringlich, atmosphärisch, mutig in der Form und tief verwurzelt im physischen wie emotionalen Raum. Musik, die sich Zeit nimmt, Raum nutzt und Grenzen sprengt.
Die Vorab-Single »O Please My Soul (Rest On My Back)« (VÖ: 17.7.205) wird begleitet von einem eindrücklichen Musikvideo, das Antoinette Zwirchmayr auf 16mm-Film drehte: Teresa Rotschopf hält darin eine echte Eule auf ihrer Hand – ein Bild, das genauso magisch wie rätselhaft wirkt.
Labelbetreiber Martin Hossbach las im Jahr 2018 eine Rezension des ersten Rotschopf-Soloalbums »Messiah« und nahm Kontakt zu der Künstlerin auf. Es folgten gemeinsame Veröffentlichungen – etwa ein Drone-Album auf dem Sub-Label Martin Hossbach Score und eine Pet-Shop-Boys-Coverversion auf Martin Hossbach Cover.
"Room for the Moon Live" dokumentiert einen ekstatischen Abend, den die facettenreiche Produzentin und Performerin Kate NV ins Leben gerufen hat. Das Album wurde während einer einmaligen Show aufgenommen, die einige Jahre nach der Veröffentlichung von "Room for the Moon" (2020) stattfand. NV malt innerhalb und außerhalb der expressionistischen Linien ihrer Solo-Persönlichkeit und steht an der Spitze einer eklektischen achtköpfigen Band, die Material aus ihrem skurrilen und endlos faszinierenden zweiten Album aufgreift und weiterentwickelt. Für NV ist "Room for the Moon Live" mehr als nur ein Meilenstein, der die fünf Jahre seit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums markiert. Die Aufnahme dokumentiert einen wichtigen und seitdem einmaligen Abend, an dem der Sound und die Seele des Albums und ihrer musikalischen Vertrauten einen Raum der Zuflucht in einer besonders schweren und isolierenden Zeit schufen. ,Das wichtigste Thema des Konzerts war, ein Team zu sein - zusammen", sagt NV. ,Musik zu spielen und zu versuchen, in dunklen Zeiten Freude zu verbreiten. Das war für mich sehr wichtig." Die Band wurde von NV aus einer eng verbundenen Gruppe von Musikerfreunden und häufigen Kollaborateuren zusammengestellt, wobei der Kern aus Mitgliedern von Glintshake besteht, der Post-Punk-Band, die sie 2012 mitbegründet hat. Unter NVs leichtfüßiger Leitung begann das Ensemble, die Richtung der Performance zu skizzieren und sich vorzustellen, wie sie einige der synthlastigeren Stücke von Room mit neuen Ideen und akustischen Texturen neu gestalten könnten, unterstützt durch ihre Offenheit für Improvisation, ,Jam"-Ästhetik und vor allem durch ihren freigeistigen Spaß an der Sache. ,Der Ansatz war in etwa: ,Leute, wir spielen Songs, aber hier können wir richtig wild werden`", erinnert sie sich. ,Ich hatte einige ,Musts`, die wir so originalgetreu wie möglich nachbilden mussten, weil sie für die Songs entscheidend waren, aber es war nie eine Priorität, alle in einen Käfig der Originale zu stecken. Die Tracks haben dadurch nur gewonnen und klingen kraftvoller als die Originalversionen." NV hebt ,Marafon 15" und ,Telefon" als besonders eindrucksvolle Beispiele für die tief groovenden, groovigen Art-Rock-Kräfte hervor, die die Originale auf der Bühne belebten. Aber auch über diese beiden Tracks hinaus sind alle Songs weiter ausgelegt und fließen freier, oft eine Minute oder mehrere Minuten länger als die Originale, da die Band einige der eher poporientierten Arrangements von Room aufbricht. NV verweist auch auf die ausgedehnten Solo-Passagen in ,Ça commence par" und die euphorische Coda von ,Lu Na", die während einer Probe der Band entstanden sind und dann für immer Teil des Songs geblieben sind, als einige der verspieltesten Momente des Albums. Live-Alben folgen, sei es aus Notwendigkeit oder aus Gewohnheit, meist einem altbewährten Muster: Sie dokumentieren eine Reihe von Abenden auf Tournee, an denen Künstler vor einem aufgeschlossenen, aber oft verschwommenen Publikum in fremden Städten spielen, die in einem impressionistischen Nebel aus Orten, Räumen, Bildern und Geschmäckern vorbeiziehen. Die Performance auf "Room for the Moon Live" ist etwas ganz anderes. Es ist Musik, die von Freunden für Freunde gemacht wurde, um zu heilen und zu fühlen, voller Freude und grenzenloser Großzügigkeit. Kate NVs "Room for the Moon Live" erscheint fast genau fünf Jahre nach der Veröffentlichung des Originalalbums, als limitierte Doppel-LP und in unbegrenzter digitaler Auflage.
"Entweder du machst, was alle machen, besser als alle anderen oder du machst, ganz was anderes..." Was Sergio Leone für den Western war, ist Johnny Indigo für die Rock Musik. Anders, rauher, echt und kompromisslos. Johnny Indigo ist das Soloprojekt von dem Wahlwiener Mathias Kollos, der bereits für viele Künstler hinter den Kulissen und auf verschiedensten Bühnen tätig ist und war. Jetzt hat er den Schritt nach vorne getan und tritt mit seiner Band "The El Dorado Wildfire" mit eigens für Live arrangierten Versionen von seinem Debut Album "American Daydreams" gemeinsam auf. Wie klingt das verschmitzte Grinsen von Terence Hill? Was hört man, wenn Clint Eastwood seine unvergleichliche Miene verzieht? Den eigenständigen Mix aus Alternative Rock, Southern Rock, Country und Blues von Johnny Indigo. Das Album vermischt Roots und Country Elemente mit modernem Rock und Blues. Ästhetisch geprägt von dem Image der Spaghetti Western, ohne in unnötige Cliches zu verfallen. Vergangene Acts wie Led Zeppelin, Jimi Hendrix oder die Rolling Stones werden ebenso nicht vernachlässigt wie moderne Formationen wie Queens Of The Stone Age, The Black Keys oder Rival Sons.
Wenn du ASHEN noch nicht kennst, wird sich das mit ihrem Debütalbum “Chimera” ändern „Chimera“ klingt wie ein Ich, das in zwei Hälften zerbricht. Aus dem Pariser Underground bringt die moderne Metalcore-Band Ashen frischen Wind ins Genre der harten Musik. Mit ihrem ersten Album stellen sie sich nicht einfach nur vor, sie reißen ein ganzes Universum auf. Eines, das aus Schmerz, Ekstase, Wahn und Klarheit zusammengenäht ist. Dieses Album ist alles, nur nicht vorhersehbar. Metalcore wie durch ein Kaleidoskop gesehen: filmisch, instabil, wunderschön verstört. „Chimera“ ist ein brutaler, aber zugleich schöner Abstieg in verdrängte Emotionen - eine Suche nach etwas Echtem unter all dem Lärm. Eine langsame Verwandlung, wie das eigene Spiegelbild, das sich verändert, in etwas Fremdes, vielleicht Wahreres. Trotz seiner Komplexität verliert das Album nie seine Seele. Der Sound ist modern und maximalistisch – jeder Glitch, jeder Drop, jeder Sound wirkt durchdacht. Man hört, dass hier eine Band am Werk ist, die jedes Detail liebt, nicht nur musikalisch, sondern auch textlich. „Chimera“ ist eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Werden: damit, was passiert, wenn man sich der verzerrten Version seiner selbst stellen muss - der Version, die durch Schmerz entstanden ist.
Hätt ich dich heut erwartet, hätt ich Tür zu gemacht - Wenn alle Stricke reißen, macht"s wie Theilen: Niederbrennen Weitermachen Was nach DIY klingt, soll auch DIY sein. Die Punkband vom Niederrhein, deren Mit- und Ohneglieder ganz konstruktiv aus Düsseldorf UND Köln kommen, präsentieren in gewohnt destruktiver Manier ihr Debüt-Album Niederbrennen Weitermachen. Die Texte sind deutsch, das Weltuntergangsgefühl kennt keine Ländergrenzen. Aufgenommen und abgemischt wurde das Ganze im Sommer 2024 von Hütte (Fantom Studio Ost) in Hannover, der Stadt mit dem gewissen Nichts. Das Mastering übernahm Marvin vom Tide Studio in London. Auf der Platte geht es meist politisch zu, beispielsweise in der Debüt-Single Hadamar, die von der NS-Tötungsanstalt im gleichnamigen Ort handelt, oder der Fuck-Fast-Fashion-Hymne Rana Plaza. In Dorfmatratze wird gegen die Doppelmoral heteronormativer Vorstellungen davon angebrüllt, wer mit vielen Menschen schlafen darf und wer nicht (Spoiler: Frauen*), und worum es bei Kein Freund Kein Helfer geht, kann sich wohl jede/r vorstellen. Dass der Humor trotz allem noch nicht ganz verloren ist, zeigen Songs wie Autobahnkirche, Tür zu oder Brautstrauß. Ein veganes 8-Bit-Sahnehäubchen wurde auch versteckt, und zwar in Form eines "Tür zu"-Remixes von the one and only Kem Trail. Bei Bike Punx darf sogar gute Laune aufkommen, aber bitte nur kurz. Wer Bock auf eingängigen Punk mit ein bisschen Schnörkeln und Emo-Vibes hat, der ist bei Theilen richtig abgebogen.
"Kein Hinterfragen, kein Überdenken. Ich möchte mein Leben so leben, dass ich die Dinge tue, die mir wichtig sind, und ich denke, dass jeder so leben sollte", sagt Mei Semones über ihr gestärktes Selbstvertrauen. Die 24-jährige Songwriterin und Gitarristin aus Brooklyn hat sich durch die kontinuierliche Verfeinerung ihrer unverwechselbaren Mischung aus Indierock, Bossa Nova, Jazz und Kammerpop, die ihre technischen Fähigkeiten auf der Gitarre unterstreicht, schnell als innovative musikalische Kraft etabliert. Seit der Veröffentlichung ihrer hochgelobten "Kabutomushi"-EP im Jahr 2024, einer Reihe von üppig instrumentierten Reflexionen über die Liebe in ihren vielen Phasen, ist Mei ausgiebig durch die USA getourt, hat sich dort eine treue Fangemeinde aufgebaut und ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum "Animaru" geschrieben und aufgenommen. Animaru bedeutet ,Tier' auf Japanisch und ist die Verkörperung von Meis tieferem Vertrauen in ihre Instinkte - eine Sammlung von musikalisch beeindruckenden Tracks, die Mei abenteuerlicher, verletzlicher und selbstbewusster klingen lassen als je zuvor. Meis neues Selbstbewusstsein ist zum Teil auf die Erfahrungen des vergangenen Jahres zurückzuführen, denn 2024 war ein Jahr der Veränderung für die Band Mei Semones. Sie traten unter anderem mit Liana Flores, Elephant Gym und Kara Jackson auf, und Mei ging dazu über, Vollzeit Musik zu machen. Inmitten der häufigen Tourneen nahmen Mei und ihre fünfköpfige Band das Album im Sommer 2024 in der Ashlawn Recording Company auf, einem Farmstudio in Connecticut, das von ihrem Freund Charles Dahlke betrieben wird. Zu diesen Sessions brachte sie eine Reihe von Stücken mit, die, nicht anders als Kabutomushi, raffinierte Erklärungen einer nicht-romantischen Liebe sind: Liebe zum Leben ("Dumb Feeling"), Liebe zur Familie ("Zarigani"), Liebe zur Musik und zu ihrer Gitarre ("Tora Moyo"). Animaru veranschaulicht Meis bezaubernde Bandbreite als Songwriterin und Musikerin und enthält einige der anspruchsvollsten und einfachsten Lieder, die Mei je geschrieben hat. Die schlichteren Momente auf Animaru sind ebenso fesselnd wie wenn Mei auf der Gitarre schreddert oder ihre Bandkollegen ein kompliziertes Arrangement ausführen. "Donguri", eine reduzierte Jazz-Duo-Performance zwischen Akustikgitarre und Kontrabass, ist der einfachste Song, den Mei je geschrieben hat. Er wird von Mei zum Leben erweckt, indem sie auf süße Weise (meist auf Japanisch) beschreibt, wie sie sich das Leben als Waldbewohner vorstellt. Das vorletzte Stück des Albums, das helle, spritzige "Zarigani", ist eine nostalgische Liebeserklärung an ihre Zwillingsschwester, in der Mei singt: "We'll always have each other / I love you like my guitar / I love you like no other". Obwohl "Animaru" ein Statement für Meis Autonomie und Selbstvertrauen an diesem Punkt in ihrem Leben ist, sind es die verschiedenen Lieben, mit denen sie sich umgibt - ihre Familie, ihre Freunde, ihre Band, ihre Musik - die sie dazu befähigen, Dinge zu tun, die sie sich wünscht.
FAUN lädt mit "HEX" zu einer musikalischen Reise ein, die tief in die Mythen und Legenden verschiedener Kulturen eintaucht. Doch dieses Album ist mehr als nur Musik - es ist eine Erkundung der weiblichen Magie, eine Reflexion über die Kraft der Heilerinnen, Seherinnen und Zauberinnen, die in der Geschichte oft gefürchtet und verfolgt wurden. Dabei werden nicht nur die traditionellen Klänge vergangener Zeiten lebendig, sondern auch moderne musikalische Elemente kunstvoll eingeflochten, um die für FAUN exemplarische einzigartige und fesselnde Klangwelt zu schaffen. Mit "HEX" beweisen FAUN einmal mehr ihr Können, sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Unter der kreativen Leitung von Oliver Satyr, Magister Artium der mittelalterlichen Philologie, wurden die Texte sorgfältig recherchiert, um den Hörer mit Authentizität und Tiefgang zu fesseln. Bereits der Titel "HEX" verweist auf das alte Wort für Hexe - "Hagazussa" - diejenige, die zwischen den Welten wandelt. FAUN nehmen diesen Gedanken auf und lassen ihn in ihren Songs aufblühen.
Das Album verbindet historische Quellen aus der germanischen, keltischen und angelsächsischen Mythologie und öffnet so ein Tor zu längst vergessenen Zeiten. Doch FAUN lassen sich nicht allein von europäischen Mythen inspirieren und diese Vielfalt macht "HEX" zu einem Album, das den musikalischen Horizont weit über das Mittelalter hinaus erweitert. Die musikalische Umsetzung dieses Themas ist so facettenreich wie die Geschichten selbst: FAUN verbinden traditionelle Instrumente wie Drehleier, Dudelsack, Laute, Schlüsselfiedel, Harfe und Flöte mit Synthesizern, elektronischen Beats und mehrstimmigem Gesang. So entsteht eine unverwechselbare Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Besonders beeindruckend ist die Bandbreite der Songs. Neben der musikalischen Vielfalt steckt "HEX" voller tiefgründiger Fragen: Warum fürchten wir Hexen, aber nicht jene, die sie verbrannten? Warum gelten Heilerinnen und Weise Frauen oft als Bedrohung, obwohl sie Wissen und Schutz bringen? FAUN greift diese Fragen nicht nur in den Texten auf, sondern lässt sie auch musikalisch spürbar werden - jede Melodie, jeder Klang erzählt eine Geschichte. FAUN haben sich längst einen festen Platz in der Welt der Folk- und Mittelaltermusik erobert. Sie zählen zu den führenden Bands dieses Genres und haben mit ihren einzigartigen Klangwelten weltweit mehr als 1000 Konzerte gespielt - egal ob vor sitzendem Publikum oder auf großen Festivals, sie begeistern immer. Ihre Alben haben sich auf beeindruckende Weise in den deutschen Albumcharts behauptet: "Pagan" und "Midgard" schafften es auf Platz #3, während "Von den Elben" Platin-Status und "Luna" Gold-Status erreichten. Ihre Leistung wurde mehrfach gewürdigt - so wurden sie drei Mal für den Echo, Deutschlands größten Musikpreis, nominiert. FAUN bleiben sich treu, wagen gleichzeitig Neues und eröffnen mit "HEX" ein weiteres, eindrucksvolles Kapitel ihrer Erfolgsgeschichte.
Dieses Album ist eine Einladung, in magische Welten einzutauchen, Mythen neu zu entdecken und die unbändige Kraft des Pagan Folk zu spüren. Sie erschaffen eine Klangwelt, die sowohl historisch tief verwurzelt ist als auch zeitgemäß und innovativ klingt. Das macht sie nicht nur zu Vorreitern in der deutschen Musikszene, sondern auch zu einer Band, die über die Genregrenzen hinaus große Anerkennung findet.
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"We're The Meatmen.And You Still Suck" wurde 1988 "live" aufgenommen und war zur Zeit ihres Releases das definitive MEATMEN Album. Unglaublich gut in der Qualität, wenn man bedenkt, dass es sich hier (hust, hust) um ein reines Livealbum handelt, ist "We're The Meatmen." der Sound der Band wie sie immer klingen sollte. Ohne sich auch nur einen Deut zurückzuhalten, ist dies hier aufgedrehter Punk/Metal mit dem männlichsten Mann aller Zeiten, Tesco Veer als Zeremonienmeister der Apokalypse. Die Songs sind ganz vorn mit dabei, wo die Originale "Tooling For Anus," "One Down Three To Go," "Lesbian Death Dirge" und so weiter mit fabulösen Coverversionen von "Razamanaz" von NAZARETH und "Rebel Rouser" von SWEET. Fünf Bonustracks geben dem Ganzen den letzten Schliff, der auch noch Material von 1986 mit Lyle Preslar (MINOR THREAT) in den Topf wirft.
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Mit "I Hope We Can Still Be Friends", seinem Einstand bei Saddle Creek, geht Dean Johnson einen Pakt mit den Hörern ein: Er wird Ihnen seine Wahrheit auf die herzlichste und charmanteste Art und Weise singen, die möglich ist, wenn sie versprechen, unvoreingenommen zu bleiben. Der Titel rührt von der spielerischen Art her, mit der der Singer/Songwriter/Gitarrist aus Seattle mit seinem Livepublikum kommuniziert. Im Mittelpunkt steht der Archetyp des 'Energievampirs', der nervtötende Schwätzer, dem wir alle schon mal begegnet sind, und die Texte sind zugleich intellektuell bissig und unverkennbar urkomisch. Seine zarte Stimme klingt wie der Geist von Roy Orbison oder ein Everly Brothers-Außenseiter.
Im Alter von 50 Jahren gelang Dean mit dem Debüt "Nothing For Me Please" 2023 der Durchbruch. "I Hope We Can Still Be Friends" ist im Wesentlichen eine Anthologie - von den Anfängen bis zur heutigen Reife. Jeder Track enthält scherzhafte Gesellschaftskritiken oder liebevoll wiedergegebene Herzensangelegenheiten. Wie der Country-angehauchte Sound von John Prine oder Kris Kristofferson, der umwerfende Humor und die ökonomische Tiefgründigkeit, gebrochen durch den Dunst einer Kneipe, ist das Album voller lässigem Twang, trauriger Charaktere, universeller Wahrheiten und der Absurdität des Alltags. Mit scharfen Beobachtungen und bewegenden persönlichen Einsichten bieten die 11 Songs Raum für intensive Reflexion und emotionale Befreiung. Man kann lachen, weinen oder beides.
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Im Jahr 2018 war Case Oats so etwas wie eine nebulöse Idee. Die Bandleaderin Casey Gomez Walker hatte bereits in Bands gespielt, und ihr Projekt Case Oats hatte eine selbst veröffentlichte Single, aber war keine Band, bis ein auswärtiger Freund sie fragte, ob Case Oats eine Show in Chicago headlinen könnten. Casey bluffte - ja, sie hatte eine Band, ja, sie waren bereit, eine Show zu spielen - und machte sich an die Arbeit. "Es war ein bisschen wahnhaft von mir", sagt sie, "aber ein bisschen wahnhaft zu sein hat ja auch etwas für sich." "Last Missouri Exit", das Debütalbum von Case Oats, ist ein bemerkenswert sicheres Album, bei dem sich die Band - Spencer Tweedy (Schlagzeug), Max Subar (Gitarre, Pedal Steel), Jason Ashworth (Bass), Scott Daniel (Fiddle) und Nolan Chin (Klavier, Orgel) - um Gomez Walkers Stimme und Gitarre gruppiert. "Last Missouri Exit" ist eine Sammlung scharf gezeichneter Charakterstudien. Gomez Walkers Hintergrund im kreativen Schreiben drückt sich in ironischen Beobachtungen und einem entwaffnend leichten Sinn für Lyrik aus, das Tiefgründige und Profane purzelt aus Songs wie "Bitter Root Lake" mit dem Gewicht eines Bekenntnisgedichts und der Leichtigkeit eines Gesprächs unter Freunden. Der rote Faden von Case Oats' erstem Auftritt bis zu ihrem Debütalbum ist Vertrauen, in die Songs und in ihre Spieler. "Last Missouri Exit" klingt aus den chaotischsten Kammern des Herzens und die Band schwillt um Gomez Walker herum an, die das Erwachsenwerden in Bezug auf die Loyalität zu verzweifelt fehlerhaften Menschen und schließlich, mit etwas Abstand von zu Hause, die Treue zu sich selbst beschreibt. Die Songs entstanden live, und die ersten Aufnahmen fanden, wie sich Gomez Walker erinnert, im Keller eines Hauses statt, das Ashworth, Subar und Tourmitglied Chet Zenor gemeinsam bewohnten. "Wir nahmen die Songs an drei heißen Augusttagen mit unseren Freunden auf und versuchten einfach, die Energie zwischen uns einzufangen". Tweedy, der die Session mit Ashworth und Subar aufnahm und das Album produzierte, sagt dazu: "Wir brachten gerade so viel Material mit in den Keller, dass wir es aufnehmen konnten. Wir hatten das Glück, in den Monaten vor der Session viele Konzerte gespielt zu haben, so dass wir einfach so spielten, wie wir gespielt hatten, ohne jede Wertigkeit." Diese anfängliche Kellersession ist das Zuhause, in dem "Last Missouri Exit" aufwuchs, und diente sowohl als Ursprungs- als auch als Zielort, da Gomez Walker und Tweedy den Gesang in getrennten Sessions zu Hause aufnahmen. Texte, die sich so wahrhaftig lesen wie "Your brother was the golden boy and you were your mother's pup / The safety of her guiding arms kept you from fucking up", heißt es in einem Couplet aus "Buick Door", das durch die Distanz zwischen Gomez Walker und den auslösenden Ereignissen ihrer Songs gestärkt wird. Ihre Stimme ist selbstbewusst und zart, sie fängt den Nervenkitzel eines Schlagzeugs oder die schmerzende Weite der Pedal Steel ein und kanalisiert den Schwung in die Hoffnungen und den Herzschmerz des Kleinstadtlebens im Mittleren Westen. Auf der Fahrt von Gomez Walkers Heimatstadt auf dem Freeway nach Chicago in Richtung Norden steht auf dem Schild kurz vor der Grenze zu Illinois unter anderem "Last Missouri Exit". Es ist ein Punkt auf der Landkarte und für sie ein Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Als sie ihn eines Tages überquerte, bedeutete das das Ende ihrer Kindheit und den Beginn ihres restlichen Lebens. Das Album ist ein Scharnier zwischen diesen beiden Zuständen, in dem sich die Schmerzen des Heimwehs mit dem Nervenkitzel des Aufbruchs zum Horizont überlagern. "In a Bungalow" betrachtet diese Überschneidung im Licht der goldenen Stunde, ein Lied, dessen leidenschaftliche Sehnsucht nach der Heimat - ihren süßen Quellen und langsamen Tagen und alten Freunden - nur möglich ist, weil sie einen Ort verlassen hat, der sich einst wie das Zentrum des Universums anfühlte. Wenn "Last Missouri Exit" ein Coming-of-Age-Album ist, dann deshalb, weil es um Wachstum und Perspektive geht, und weil es von einer Band gemacht wurde, die bereits jenseits des Horizonts lebt, nach dem das Album benannt ist. Es ist ein Album, das sich danach sehnt, gehört zu werden, während man den Sonnenuntergang von seiner Veranda-Schaukel aus beobachtet, aber seine wehmütige, idyllische Sicht auf den Mittleren Westen ist keine Nostalgie für die Vergangenheit - es ist das, was Case Oats einen Sommer lang im Keller auf einer Ad-hoc-Bühne gezaubert haben, ein Dokument einer Band, die um diese Songs herum zusammengewachsen ist, auf einem neu entdeckten Höhepunkt ihrer gemeinsamen Kräfte. Was sie geschaffen haben, ist warm und einladend, ein Album, das sich beim ersten Durchlauf offenbart und mit jedem Hören tiefer wird. Dies ist ihre Einführung; man fragt sich, was ihr Horizont noch bereithält.
Der schwüle Ton von Eliana Glass ist nicht zu überhören - sie wechselt zwischen einer unkonventionellen, suchenden Qualität und ihrer ergreifenden, ehrfurchtgebietenden Bandbreite. Auch ihr Klavierspiel besitzt dieses mitreißende Hin und Her zwischen dem Jenseitigen und dem schmerzlich Menschlichen - jede Melodie ist ihr eigenes, einzigartiges, schmerzhaftes Reich. Glass' spärliche, meditative Musik fängt oft, wie sie sagt, die ,Verdichtung des Alltags" ein, ein Bild, das zu der bittersüßen, flüchtigen und abstrakten Natur ihrer Arbeit passt. Glass' Debütalbum E erscheint bei Shelter Press und ist nicht nur ein zärtliches Porträt ihrer lebenslangen Beziehung zum Klavier, sondern auch eine Destillation ganzer Lebenszeiten. Vier Jahre lang arbeitete Glass mit dem Mitbegründer und Produzenten von Public Records, Francis Harris (Frank & Tony, Adultnapper), und dem Tontechniker Bill Skibbe (Shellac, Jack White) zusammen, um das Album E in verschiedenen Studios in Nashville, Brooklyn, Memphis und Benton Harbor, Michigan, aufzunehmen. Glass' experimentelle, improvisatorische Werke erinnern an den sinnlichen Minimalismus von Annette Peacock, die freudige Rätselhaftigkeit von Carla Bley und die wehmütige Intimität von Sibylle Baier. Ihre Verehrung für die Größen des Leftfield Jazz und der freien Improvisation ist unüberhörbar, aber immer gefiltert durch ihren unverwechselbaren, naturalistischen Sound. ,Dreams" ist eine majestätische Interpretation von Peacocks gleichnamigem Stück aus dem Jahr 1971, ,Sing Me Softly the Blues` ist eine minimale, fesselnde Neuinterpretation von Baiers Jazzstandard mit einem von der norwegischen Sängerin Karin Krog adaptierten Text, und ,Emahoy` ist eine schmachtende Hommage an die äthiopische Pianistin, Komponistin und Nonne Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou und ihre 2006 erschienene Kompilation Éthiopiques. Glass' Musik basiert auf einem taktilen, sprunghaften Klang und ihrer stimmlichen Kraft und Vielseitigkeit. E's glatte Stöße von Kontrabass und Schlagzeug kitzeln den Gehörgang und betonen die Schlagfertigkeit ihrer unverwechselbaren tiefen Stimme, die sonore, androgyne Gelassenheit mit flatterhafter Zartheit verbindet. E hat auch eine rätselhafte elektronische Note, die die verschwommenen Emotionen von Glass' Songwriting noch verstärkt. Von Hintergrundrauschen und windigem Gesang bis hin zu kaleidoskopischen Synthesizern stammen diese subtilen, geschmackvollen Verzierungen oft von speziellem analogem Equipment: einer unterirdischen Echokammer aus den 1960er Jahren, einem Cooper Time Cube (im Grunde das Hardware-Äquivalent der Audioverarbeitung durch einen Gartenschlauch) und einem AEA-Bandmikrofon aus den 1940er Jahren. Aber das bedeutet nicht, dass E veraltet klingt - Glass' Songs sind von einem zukunftsweisenden Geist durchdrungen und fungieren letztlich als Vehikel für ihre berauschenden Emotionen und fragmentierten Erinnerungen und Träume. Glass' eigentümliche stimmliche Alchemie und ihre lebhaften Klavierausflüge sind meisterhaft und ganz und gar ihre Sache, und ihr Debütalbum ist ein Geschenk von klangvoller Schönheit und lohnender Mehrdeutigkeit. Als Musikerin und Improvisatorin ist Glass von der Suche nach Bedeutung, nach Klängen, nach Neuem, nach Verbindung begeistert und beherrscht diese. Und wie Krog 1975 in ,Sing Me Softly the Blues" sang: ,Life's so thrilling / if you search."
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COLDPLAY VERÖFFENTLICHEN ALBEN AUF ECORECORDS AUS PLASTIKFLASCHEN NEU
Coldplay setzen ihre Mission der Nachhaltigkeit fort und veröffentlichen alle ihre Alben als durchsichtige 140g EcoRecords, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden. Die Herstellung erfolgt im Spritzgussverfahren, das die Kohlenstoffemissionen während der Herstellung um beeindruckende 85% im Vergleich zur herkömmlichen Vinylproduktion reduziert.
Eine EcoRecord klingt und sieht genauso gut aus wie eine herkömmliche Vinyl-Schallplatte, wurde aber aus 100 % recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, einem leichten und haltbaren Material, das leicht recycelbar ist und für eine Kreislaufwirtschaft konzipiert wurde, was erheblich zur Verringerung der Transportemissionen und der Umweltbelastung am Ende des Lebenszyklus beiträgt.
Jede spritzgegossene 140g-LP wird aus durchschnittlich neun recycelten PET-Kunststoffflaschen hergestellt. Diese Flaschen werden von den Verbrauchern im Rahmen eines als Post-Consumer-Recycling (PCR) bekannten Prozesses zurückgewonnen, bei dem sie gereinigt, zu kleinen Pellets verarbeitet und dann zu neuen Artikeln geformt werden. Während EcoRecords entweder aus frischem PET oder aus recyceltem PET (rPET) hergestellt werden können, hat sich Coldplay dafür entschieden, für alle EcoRecord-Produkte ausschließlich rPET zu verwenden.
Dieser bahnbrechende Schritt folgt auf die erfolgreiche Veröffentlichung des 10. Albums der Band, Moon Music, im letzten Jahr, das bereits auf 100% recycelten PET EcoRecords veröffentlicht wurde, dem weltweit ersten Album, das als 140g EcoRecord rPET LP herausgegeben wurde. Coldplay ist weiterhin Vorreiter in Sachen nachhaltiger Musik und hat beispielsweise den CO2-Fußabdruck ihrer Music Of The Spheres World Tour um 59 % reduziert.
COLDPLAY VERÖFFENTLICHEN ALBEN AUF ECORECORDS AUS PLASTIKFLASCHEN NEU
Coldplay setzen ihre Mission der Nachhaltigkeit fort und veröffentlichen alle ihre Alben als durchsichtige 140g EcoRecords, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt werden. Die Herstellung erfolgt im Spritzgussverfahren, das die Kohlenstoffemissionen während der Herstellung um beeindruckende 85% im Vergleich zur herkömmlichen Vinylproduktion reduziert.
Eine EcoRecord klingt und sieht genauso gut aus wie eine herkömmliche Vinyl-Schallplatte, wurde aber aus 100 % recyceltem Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, einem leichten und haltbaren Material, das leicht recycelbar ist und für eine Kreislaufwirtschaft konzipiert wurde, was erheblich zur Verringerung der Transportemissionen und der Umweltbelastung am Ende des Lebenszyklus beiträgt.
Jede spritzgegossene 140g-LP wird aus durchschnittlich neun recycelten PET-Kunststoffflaschen hergestellt. Diese Flaschen werden von den Verbrauchern im Rahmen eines als Post-Consumer-Recycling (PCR) bekannten Prozesses zurückgewonnen, bei dem sie gereinigt, zu kleinen Pellets verarbeitet und dann zu neuen Artikeln geformt werden. Während EcoRecords entweder aus frischem PET oder aus recyceltem PET (rPET) hergestellt werden können, hat sich Coldplay dafür entschieden, für alle EcoRecord-Produkte ausschließlich rPET zu verwenden.
Dieser bahnbrechende Schritt folgt auf die erfolgreiche Veröffentlichung des 10. Albums der Band, Moon Music, im letzten Jahr, das bereits auf 100% recycelten PET EcoRecords veröffentlicht wurde, dem weltweit ersten Album, das als 140g EcoRecord rPET LP herausgegeben wurde. Coldplay ist weiterhin Vorreiter in Sachen nachhaltiger Musik und hat beispielsweise den CO2-Fußabdruck ihrer Music Of The Spheres World Tour um 59 % reduziert.
Auf "Cryptic Aura" rotiert der fette Wahnsinn! AZURE EMOTE laden mit ihrem vierten Album zu einer "Tour de Force" durch die äußeren stellaren Gefilde des Death Metal ein, wo die musikalischen Möglichkeiten gegen die Unendlichkeit konvergieren und sich in alle Richtungen und Dimensionen auszudehnen scheinen, bis die Gravitation ihres ultraschweren Sounds alles in den Schlund eines zermalmenden Ereignishorizonts zieht. Jeder Track auf "Cryptic Aura" ist in seiner eigenen abstrakten Verrücktheit einzigartig, aber sie sind dennoch allesamt durch eine Verschmelzung von verstörenden Atmosphären, rastloser Unruhe und trotziger Kreativität miteinander verbunden. AZURE EMOTE wurden im Jahr 2003 von Sänger und Keyboarder Mike Hrubovcak mit Unterstützung seines langjährigen Freundes, den Gitarristen Ryan Moll (TOTAL FUCKING DESTRUCTION), in Philadelphia, Pennsylvania gegründet. Sein Ziel war die Erschaffung eines experimentell-musikalischen Ventils, um persönliche Negativität auszudrücken. Alle willkürlichen Einschränkungen wie etwa Genregrenzen, die oft die extreme Metal-Szene prägen, lehnte Hrubovcak dagegen entschieden ab. Dieses Ziel wurde bereits mit dem Debüt "Chronicles of an Aging Mammal" (2007) erreicht. Obwohl das Album schnell Kultstatus erlangte, mussten AZURE EMOTE eine Pause einlegen, da sich Hrubovcak auf ausgiebige Tourneen mit seinen anderen Bands konzentrierte – insbesondere MONSTROSITY und VILE. Im Sommer 2011 wurden AZURE EMOTE gemeinsam mit dem FEAR FACTORY- und MALIGNANCY-Schlagzeuger Mike Heller wiederbelebt, was schließlich zur Veröffentlichung des zweiten Langspielers "The Gravity of Impermanence" im Jahr 2013 führte. Das Line-up besteht weiterhin aus Kelly Conlon, der auf DEATHs "Symbolic"-Meisterwerk den Bass spielte und u.a. auch Mitglied von MONSTROSITY war. Mit der Aufnahme der ehemaligen ELUVEITIE-Sängerin und Multi-Instrumentalistin Anna Murphy, jetzt CELLAR DARLING, sowie dem Violinisten Pete Johansen (ex-SIRENIA) haben AZURE EMOTE ihre beeindruckende musikalische Spannweite erneut ausgebaut. "Cryptic Aura" ist das in Töne gegossene Gedankenspiel, wie Death Metal klingen kann, wenn alle Überlegungen zu stilistischer "Reinheit" und musikalische Vorurteile über Bord geworfen werden. Dabei bleibt der brutale Kern des Genres unangetastet. AZURE EMOTE laden zu einem atemberaubenden Ritt in die Unendlichkeit des Death Metal ein.
Night ist ein Konzeptalbum von über 50 Minuten Länge, das in 5 Segmente unterteilt ist, die fließend ineinander übergehen. Mit der konzeptionellen Anlage, den episch ausgreifenden Strukturen und der z.T. immensen Länge der einzelnen Stücke kommen Gazpacho dem, was der Proggie mag, so nah wie nie zuvor.
Dennoch ist Night sicher kein Neo-, Retrooder sonst-was-Prog, sondern die Band bleibt ihrem im Laufe der vorangegangenen Alben entwickelten Stil treu. Die Songs klingen wie eine Mixtur aus späten Talk Talk und späten Marillion.
An Talk Talk erinnert auch, dass sich die Stücke sehr gemächlich entwickeln. Das ist ein Novum für die bislang stärker songorientierte Band.
Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht Sänger Thomas Anders mit einem ganz speziellen Album-Projekt: Eine Hommage an Modern Talking!
Zum 40. Jubiläum von Modern Talking überrascht der Sänger mit Neuaufnahmen der ersten sechs Modern-Talking-Alben und ist somit der erste deutsche Künstler überhaupt, der sein komplettes Frühwerk neu interpretiert! Seit 2003 geht das erfolgreichste Duo der deutschen Popgeschichte bekanntlich getrennte Wege, doch die Modern Talking Songs, zu denen man bis heute in aller Welt tanzt, bleiben nach wie vor weltweit unsterblich.
Die Neuaufnahmen der ersten Modern-Talking-Alben sind mit seiner unverwechselbaren Stimme eine Hommage an das einzigartige Erfolgsduo und an die glorreiche, vermeintlich bunte und sorgenfreie Zeit Mitte der Achtzigerjahre. Die einst vom pulsierenden Italo-Disco-Sound inspirierten Songs sind alle auf Anhieb zu erkennen, klingen jetzt aber dank modernerer Drums und Synths zeitgemäßer. Zusätzlich erscheint das 6-Album-Paket erstmals im Dolby-Atmos Sound, also 3D-Audio. Auf jedem Album überrascht Thomas Anders außerdem mit zwei bislang unveröffentlichten Songs, etwa “Don’t Fly Too High“ oder “Hold Me Tight In The Night“ auf dem ersten Album. Versierte Studiomusiker haben alle Stücke zusammen mit Thomas Anders unter der Ägide von Christian Geller komplett neu eingespielt, begleitet wird Anders dabei übrigens von denselben Chorsängerinnen und Sängern, die schon damals auf den Originalaufnahmen zu hören waren. Bei der Produktion wurden Spuren aus der Originalproduktion so detailgetreu wie möglich neu produziert und den neuen Versionen hinzugemischt.
Die sechs Alben – “The 1st Album“, “Let's Talk About Love“, “Ready For Romance“, “In The Middle Of Nowhere“, “Romantic Warriors“ und “In The Garden Of Venus“, auf denen alle großen Modern-Talking-Hits der 80er vertreten sind – erscheinen ab März 2025 in regelmäßigen Abständen bis Ende des Jahres beim Label Stars by Edel. Zum 40. Jubiläum von Modern Talking kommt es jetzt also einmal ganz Anders ...
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Folk-Musik hat die schlechte Angewohnheit, als eine todernste Angelegenheit dargestellt zu werden. Sie ist etwas, zu dem man weint, sie ist übermäßig heilig, sie ist feierlich von Kritikern und Historikern betrachtet. Aber das Folk Bitch Trio, die ehemaligen Highschool-Freundinnen Heide Peverelle (,they/them"), Jeanie Pilkington (,she/her") und Gracie Sinclair (,she/her"), haben einen gemeinsamen Sinn für Humor , der tief in ihre Musik eingebettet ist und sie zum Leuchten bringt, sicher vor den selbsternsten Fallen des Genres. Now Would Be A Good Time, ihr Debütalbum, erzählt lebendige, viszerale Geschichten und ist witzig und dunkel-ironisch in der Art von Schriftstellerinnen wie Mary Gaitskill oder Otessa Moshfegh. Ihre Musik klingt vertraut, aber die Songs sind modern, jugendlich, singen akut durch dissoziative Tagträume und ärgerliche Trennungen, sexuelle Fantasien und Medienüberflutung, all die belanglosen Ressentiments und kleinen Demütigungen, die Anfang zwanzig in den 2020ern sind. ,Cathode Ray" beginnt mit Vorsicht, seine ersten Harmonien kommen in großen, schleifenden Seufzern an. Es ist verletzlich, aber auch ein wenig bedrohlich, mit , einem weit offenen Refrain und einem geräumigen, luftigen Beat, der alles verankert. ,Moth Song", ein Song über unerwiderte Liebe und ,von so durchgedreht zu sein, dass man sich wie im Wahn fühlt und verrückte Dinge halluziniert", bildet das sparsame Herzstück des Albums, wobei Anita Clarks wogende Geigenstimme wie in einem Traum in den Fokus hinein- und wieder herausdriftet. Andere Songs sind nicht so schräg, sondern schildern brutal vertraute Momente am Ende von Beziehungen: Der spannungsgeladene, emotional flüchtige Torch-Song ,The Actor" handelt laut Peverelle davon, ,zur One-Woman-Show deines Partners zu gehen und dann Schluss zu machen". In ,Hotel TV", einer hypnotischen, nächtlichen Träumerei, geht es darum, ,einen Sextraum über zu haben, während man neben seinem Partner sitzt, und der Partner ist ein Lügner", erklärt Pilkington. Die stärkste Verbindung zwischen dem Trio, abgesehen von der Freundschaft, ist Musik. ,Wir haben alle darüber gesprochen, dass wir Musik liebten, als wir aufwuchsen, , und dass wir wussten, dass Musik ein großer Teil unseres Lebens sein sollte", sagt Pilkington. Dieses Gefühl, dass Musik eine angeborene Berufung ist, im Gegensatz zu Hobby oder Torheit, war berechtigt: Das Folk Bitch Trio tourte bereits auf durch Australien, Europa und die USA und unterstützte dabei so unterschiedliche Bands wie King Gizzard, Alex G und Julia Jacklin. Sie haben bei Jagjaguwar unterschrieben, einer Heimat für einzigartige Ikonen und Ikonoklasten (Bon Iver, Angel Olsen, Sharon Van Etten, UMO und andere), und sie haben ihre ersten eingefleischten Fans mit schillernden Harmonien und bissiger Lyrik gefunden, die über Genreerwartungen und Publikumsgrenzen hinausgehen. Das sind die Herausforderungen: Es geht darum zu lernen, wie man ein Leben ohne Liebeskummer und Verlierer-Ex lebt, wann man im zeitgenössischen Nihilismus versinkt und wann man mit seinen Freunden lacht, und warum sich das Leben so flüchtig und unwirklich anfühlen kann. In diesem Sinne fühlt sich Now Would Be A Good Time wie ein Handbuch für das moderne Leben an: eine Botschaft dreier stolzer Folk Bitches, die gemeinsam Schönheit und Weisheit finden, wo sie können.
Die dreiköpfige Band Golomb - bestehend aus Mickey Shuman (Gesang/Gitarre), Xenia Shuman (Bass/Gitarre) und Hawken Holm (Schlagzeug) - wurde im fruchtbaren Rockgebiet von Columbus, Ohio, gegründet und kanalisieren die Reibung des Mittleren Westens in ein Album, das nach einer echten Verbindung sucht. Sie klingen in der einen Minute wie Loop und in der nächsten wie die Pixies, die in Fort Apache auf die weichen Stellen des Pop einhämmern. Das unterschwellige Summen auf ,Real Power" erinnert an klarsichtige Klänge aus dem dem Guided By Voices-Spielbuch. Bei ,Dog" entblößt sich die Band mit einem langsamen Schleichen, in Richtung der gesungenen Eleganz von Spiritualized und mit einem lyrischen Labyrinth, einer Burroughs-mäßigen Verwischung von Rock-Motiven. Der Song gipfelt in einem reinen Mahlstrom mit einer glorreichen Rückkopplungsschwemme, die aus den Lautsprechern schäumt. Das vertraute Gespenst von The Velvet Underground taucht im shambolischen Beat des Titeltracks auf, und ,Other Side Of The Earth" wird mit Dub veredelt, verliert aber nie die Fähigkeit der Band, sich in den Vordergrund zu spielen. Dann wickeln sie auf ,Be Here Now" die Gitarre um ihre Rhythmen mit der Anmut der frühen Built To Spill und die Saxophonwirbel von Henry Ross schicken den Song in den Äther.
Radio Free Alice klingt nach dem Gefühl von Freiheit, das man beim Mosh-Swing verspürt. Dieses schnell wachsende Sextett aus Naarm (a.k.a. Melbourne) ist unser heißer Tipp für den Sommer. Der Sound ist so süchtig machend, dass wir einfach nicht anders können, als nach mehr zu suchen. Legt Radio Free Alice auf, spielt in eurem Schlafzimmer herum und freut euch, bevor sie unweigerlich durch die Decke gehen. Impressed Recordings ist stolz, ihre zweite EP "Polyester" auf Vinyl zu veröffentlichen. "Mit einer tief verwurzelten gemeinsamen Liebe zum Post-Punk-Genre und der Welt, die es umgibt, kreieren diese fünf Musik, die euch beim Älterwerden und Navigieren durch die Komplexität dieser Welt begleitet." – Triple J Unearthed (australischer Radiosender für Independent-Musik)
Zum ersten Mal seit über 50 Jahren hat sich die Originalbesetzung der Alice Cooper Band wiedervereint – und präsentiert mit "The Revenge of Alice Cooper" ein brandneues Studioalbum. Für die Aufnahmen fanden sich Alice, Neal, Michael und Dennis gemeinsam mit Produzent Bob Ezrin in einem klassischen Old-School-Studio in Connecticut ein. Das Werk wird bereits jetzt als würdiger Nachfolger legendärer Alben wie "School’s Out", "Billion Dollar Babies", "Love It to Death" und "Killer" gehandelt. "The Revenge of Alice Cooper" ist eine Hommage an den Vintage-Horror und den Shock Rock der 70er Jahre. Es fängt genau jene rohe Energie, den rebellischen Geist und den unverwechselbaren Sound ein, mit dem die Originalbesetzung einst Musikgeschichte schrieb. Ein besonders emotionaler Moment des Albums ist der posthume Auftritt von Glen Buxton, dem ursprünglichen Gitarristen der Band, der 1997 verstarb. Auf dem Song "What Happened To You" ist ein bislang unveröffentlichter Gitarrenpart von ihm zu hören – eine berührende Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Das Album ist eine Hommage an Freundschaft, Nostalgie und den zeitlosen Sound, der die Alice Cooper Band zu RockIkonen machte. Die Fans dürfen sich auf ein kraftvolles, emotionales Hörerlebnis freuen. Vom giftigen Biss von "Black Mamba" über die rebellische Energie von "Wild Ones" bis hin zu den sanft-geisterhaften Klängen von "See You on the Other Side", jeder Song klingt wie ein moderner Rock’n’Roll-Klassiker.
RYAN DAVIS & THE ROADHOUSE BAND ist das Projekt des in Louisville lebenden bildenden Künstlers, Multiinstrumentalisten und Songwriters Ryan Davis. Für Freunde von Alternative Country, Folk, AMERICANA, Independent, Silver Jews, Bill Callahan, Lambchop, Cass McCoombs, Sparklehorse, Giant Sand/Howe Gelb... Das kommende zweite Album, "New Threats From The Soul", beschäftigt sich intensiv mit der Verwirrung menschlicher Leistungsfähigkeit und deren Wirkung in einer absurden und entarteten Welt. Das klingt wahrscheinlich hoffnungslos schwerfällig und streng. Ist es aber nicht - nicht im Entferntesten. Es macht einen Haufen Spaß. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer; die Arrangements sind wirklich aufregend und beleben die Arbeit der CRACKERJACKS, aus denen sich die weitläufige ROADHOUSE BAND zusammensetzt. Jedes Durchhören des Albums offenbart mehr von der Tiefe, der Breite und dem Gewirr der Komplexität des Projekts. Das erst limitierte Debüt-Album "Dancing On The Edge" von 2023 wurde von denen, die es gefunden haben, schnell geliebt und von Publikationen wie Pitchfork oder The Line Of Best Fit hoch gelobt. Sie hielten es für ein "bemerkenswertes, unendlich lohnendes Debüt". Tough Love legte es im Jahr 2024 erstmals weltweit auf. "Davis is someone with the originality, wit and ambition to cut through the murk." - Uncut In "New Threats From The Soul" gelingen RYAN Beinahe-Reime, die Affen, die seit hundert Jahren an Chat-GPT-fähigen Schreibmaschinen arbeiten, nicht hinbekommen hätten: "bromeliad" und "necrophiliac"; "urinal" und "de Chirico". Kinky Friedman beklagte, dass die Leute seine lustigen Lieder für traurig und seine traurigen Lieder für lustig hielten, obwohl sie beides gleichzeitig waren. Wie der Kinkster kann RYAN einen durch einen Kloß im Hals zum Lachen bringen. In seiner formidablen Crew von Harmonie-Sänger*innen befinden sich vier der begabtesten Lyriker*innen und Sänger*innen, die derzeit unter uns wandeln - Catherine Irwin (von FREAKWATER), Will Oldham, Lou Turner, Myriam Gendron - was von der tiefgründigen Kraft seiner Texte zeugt (diese Leute melden sich nicht oft, um irgendwelchen Brei zu singen). "New Threats From The Soul" ist eine Meisterklasse in der Reduktion des Erhabenen auf das Prosaische, des Unermesslichen auf das Winzige und umgekehrt (der Trick kann nur in beide Richtungen funktionieren). Dopple-Vinyl und CD (Digipak) erhältlich
RYAN DAVIS & THE ROADHOUSE BAND ist das Projekt des in Louisville lebenden bildenden Künstlers, Multiinstrumentalisten und Songwriters Ryan Davis. Für Freunde von Alternative Country, Folk, AMERICANA, Independent, Silver Jews, Bill Callahan, Lambchop, Cass McCoombs, Sparklehorse, Giant Sand/Howe Gelb... Das kommende zweite Album, "New Threats From The Soul", beschäftigt sich intensiv mit der Verwirrung menschlicher Leistungsfähigkeit und deren Wirkung in einer absurden und entarteten Welt. Das klingt wahrscheinlich hoffnungslos schwerfällig und streng. Ist es aber nicht - nicht im Entferntesten. Es macht einen Haufen Spaß. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer; die Arrangements sind wirklich aufregend und beleben die Arbeit der CRACKERJACKS, aus denen sich die weitläufige ROADHOUSE BAND zusammensetzt. Jedes Durchhören des Albums offenbart mehr von der Tiefe, der Breite und dem Gewirr der Komplexität des Projekts. Das erst limitierte Debüt-Album "Dancing On The Edge" von 2023 wurde von denen, die es gefunden haben, schnell geliebt und von Publikationen wie Pitchfork oder The Line Of Best Fit hoch gelobt. Sie hielten es für ein "bemerkenswertes, unendlich lohnendes Debüt". Tough Love legte es im Jahr 2024 erstmals weltweit auf. "Davis is someone with the originality, wit and ambition to cut through the murk." - Uncut In "New Threats From The Soul" gelingen RYAN Beinahe-Reime, die Affen, die seit hundert Jahren an Chat-GPT-fähigen Schreibmaschinen arbeiten, nicht hinbekommen hätten: "bromeliad" und "necrophiliac"; "urinal" und "de Chirico". Kinky Friedman beklagte, dass die Leute seine lustigen Lieder für traurig und seine traurigen Lieder für lustig hielten, obwohl sie beides gleichzeitig waren. Wie der Kinkster kann RYAN einen durch einen Kloß im Hals zum Lachen bringen. In seiner formidablen Crew von Harmonie-Sänger*innen befinden sich vier der begabtesten Lyriker*innen und Sänger*innen, die derzeit unter uns wandeln - Catherine Irwin (von FREAKWATER), Will Oldham, Lou Turner, Myriam Gendron - was von der tiefgründigen Kraft seiner Texte zeugt (diese Leute melden sich nicht oft, um irgendwelchen Brei zu singen). "New Threats From The Soul" ist eine Meisterklasse in der Reduktion des Erhabenen auf das Prosaische, des Unermesslichen auf das Winzige und umgekehrt (der Trick kann nur in beide Richtungen funktionieren). Dopple-Vinyl und CD (Digipak) erhältlich
Zum ersten Mal seit über 50 Jahren hat sich die Originalbesetzung der Alice Cooper Band wiedervereint – und präsentiert mit "The Revenge of Alice Cooper" ein brandneues Studioalbum. Für die Aufnahmen fanden sich Alice, Neal, Michael und Dennis gemeinsam mit Produzent Bob Ezrin in einem klassischen Old-School-Studio in Connecticut ein. Das Werk wird bereits jetzt als würdiger Nachfolger legendärer Alben wie "School’s Out", "Billion Dollar Babies", "Love It to Death" und "Killer" gehandelt. "The Revenge of Alice Cooper" ist eine Hommage an den Vintage-Horror und den Shock Rock der 70er Jahre. Es fängt genau jene rohe Energie, den rebellischen Geist und den unverwechselbaren Sound ein, mit dem die Originalbesetzung einst Musikgeschichte schrieb. Ein besonders emotionaler Moment des Albums ist der posthume Auftritt von Glen Buxton, dem ursprünglichen Gitarristen der Band, der 1997 verstarb. Auf dem Song "What Happened To You" ist ein bislang unveröffentlichter Gitarrenpart von ihm zu hören – eine berührende Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Das Album ist eine Hommage an Freundschaft, Nostalgie und den zeitlosen Sound, der die Alice Cooper Band zu RockIkonen machte. Die Fans dürfen sich auf ein kraftvolles, emotionales Hörerlebnis freuen. Vom giftigen Biss von "Black Mamba" über die rebellische Energie von "Wild Ones" bis hin zu den sanft-geisterhaften Klängen von "See You on the Other Side", jeder Song klingt wie ein moderner Rock’n’Roll-Klassiker.
Zum ersten Mal seit über 50 Jahren hat sich die Originalbesetzung der Alice Cooper Band wiedervereint – und präsentiert mit "The Revenge of Alice Cooper" ein brandneues Studioalbum. Für die Aufnahmen fanden sich Alice, Neal, Michael und Dennis gemeinsam mit Produzent Bob Ezrin in einem klassischen Old-School-Studio in Connecticut ein. Das Werk wird bereits jetzt als würdiger Nachfolger legendärer Alben wie "School’s Out", "Billion Dollar Babies", "Love It to Death" und "Killer" gehandelt. "The Revenge of Alice Cooper" ist eine Hommage an den Vintage-Horror und den Shock Rock der 70er Jahre. Es fängt genau jene rohe Energie, den rebellischen Geist und den unverwechselbaren Sound ein, mit dem die Originalbesetzung einst Musikgeschichte schrieb. Ein besonders emotionaler Moment des Albums ist der posthume Auftritt von Glen Buxton, dem ursprünglichen Gitarristen der Band, der 1997 verstarb. Auf dem Song "What Happened To You" ist ein bislang unveröffentlichter Gitarrenpart von ihm zu hören – eine berührende Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Das Album ist eine Hommage an Freundschaft, Nostalgie und den zeitlosen Sound, der die Alice Cooper Band zu RockIkonen machte. Die Fans dürfen sich auf ein kraftvolles, emotionales Hörerlebnis freuen. Vom giftigen Biss von "Black Mamba" über die rebellische Energie von "Wild Ones" bis hin zu den sanft-geisterhaften Klängen von "See You on the Other Side", jeder Song klingt wie ein moderner Rock’n’Roll-Klassiker.
Mit der Wahl des ehemaligen Roxy-Music-Mitglieds und David-Bowie-Kollegen Brian Eno als Produzenten erweiterten Talking Heads ihren Sound für ihr 1978 veröffentlichtes zweites Album erheblich. More Songs About Buildings And Food zählt zu den besten Werken der Talking Heads. Der Einfluss des Produzenten Brian Eno ist deutlich zu spüren, da er die Band in immer innovativere Gefilde vorantrieb. Das gesamte Album, sogar der kleinere Hit, eine von Eno bearbeitete Coverversion von Al Greens „Take Me To The River“, klingt auch 36 Jahre später noch erstaunlich frisch. Diese Super Deluxe Edition erweitert das Originalalbum um ein Bonusalbum mit seltenen und bisher unveröffentlichten Studio-Outtakes sowie einer bisher unveröffentlichten kompletten Show aus der More Songs…-Tour, die im Oktober 1978 im Entermedia Theatre in New York City aufgenommen wurde. Das CD-Format enthält eine Blu-ray-Disc mit Dolby Atmos, 5.1 und Hi-Res-Stereo-Mixes sowie zwei bisher unveröffentlichte Live-Auftritte in voller Länge, die 1978 auf Video aufgezeichnet wurden.
Mit der Wahl des ehemaligen Roxy-Music-Mitglieds und David-Bowie-Kollegen Brian Eno als Produzenten erweiterten Talking Heads ihren Sound für ihr 1978 veröffentlichtes zweites Album erheblich. More Songs About Buildings And Food zählt zu den besten Werken der Talking Heads. Der Einfluss des Produzenten Brian Eno ist deutlich zu spüren, da er die Band in immer innovativere Gefilde vorantrieb. Das gesamte Album, sogar der kleinere Hit, eine von Eno bearbeitete Coverversion von Al Greens „Take Me To The River“, klingt auch 36 Jahre später noch erstaunlich frisch. Diese Super Deluxe Edition erweitert das Originalalbum um ein Bonusalbum mit seltenen und bisher unveröffentlichten Studio-Outtakes sowie einer bisher unveröffentlichten kompletten Show aus der More Songs…-Tour, die im Oktober 1978 im Entermedia Theatre in New York City aufgenommen wurde. Das CD-Format enthält eine Blu-ray-Disc mit Dolby Atmos, 5.1 und Hi-Res-Stereo-Mixes sowie zwei bisher unveröffentlichte Live-Auftritte in voller Länge, die 1978 auf Video aufgezeichnet wurden.
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Coral Grief, das Rocktrio aus Seattle, und Air Between Us, sein Debütalbum, sind treffend betitelt. Die ersten Töne von Sam Fasons Gitarre im Opener ,Starboard" treffen wie ein Windstoß Seeluft ins Gesicht. In nur wenigen Sekunden schwebt man, zu gleichen Teilen unter dem Himmel und über dem Meer. Es ist ein ähnliches Dazwischen, in dem Coral Grief gedeihen, denn sie konstruieren ein kunstvolles Geflecht aus doppelten Bedeutungen in dieser Hommage und Lobrede auf ihre Stadt und Community. Die Sängerin und Bassistin Lena Farr-Morrissey und Fason sind durch die psychische Chemie verbunden, die man nur durch jahrelanges gemeinsames Spielen in Bands entwickeln kann. Die Gitarre von Fason ist das Segel zu Farr-Morrisseys Anker, und hier schafft er Texturen, die so dicht sind wie der Wind. Das Bindeglied - der Motor in dieser nautischen Metapher - ist Schlagzeuger Cam Hancock, der von gemeinsamen Freunden wärmstens empfohlen wurde. Sein treibendes Spiel dient als Brücke der Ideen, als letztes Puzzlestück, als Meister der Dynamik und Übergängen, der ihre Songs in neue Gefilde treibt, ohne dabei aufzufallen. Gemeinsam lassen sie sich von Stereolab, Broadcast, Th' Faith Healers und Seefeel inspirieren, und umrahmen diese sehr spezifische Sorte von britischer Coolness auf eine einzigartige Weise wie es sie nur im pazifischen Nordwesten gibt. Um die Songs zum Leben zu erwecken, begab sich das Trio ins The Unknown - eine eine stillgelegte Kirche, die als Segelmanufaktur und Aufnahmestudio in Anacortes, WA dient. In Zusammenarbeit mit dem Toningenieur Nich Wilbur, der sich von fünf Matchas pro Tag ernährte, wurde der Arbeitsraum zu ihrem Workshop. ,Wir wollten die Dinge zu dritt angehen, aber auch, dass es so üppig und voll wie möglich klingt", erklärt Fason.
Eines wollen die Forth Wanderers vor der Veröffentlichung ihres dritten Albums "The Longer This Goes On" klarstellen: "Wir sind nicht zurück", sagt Gitarrist Ben Guterl mit Nachdruck. Das ist vielleicht eine unerwartete Aussage für das erste Album der Band seit ihrer Trennung vor sieben Jahren, aber die Band besteht darauf, dass es eine ehrliche Antwort ist - sie haben sich zusammengefunden, um die zehn kompliziert konstruierten Perlen aufzunehmen, die dieses neue Album ausmachen, und sie sind immer noch dabei herauszufinden, was es für sie bedeutet, in Forth Wanderers zu sein. Wenn man sich diese Songs anhört, von denen jeder einzelne ein glitzerndes Fest der eindringlichen und intuitiven Texte von Sängerin Ava Trilling und der natürlichen musikalischen Chemie der Band ist, hat man allerdings kaum das Gefühl, dass irgendetwas ungesagt bleibt. Das Album ist voller glänzender Melodien, klingender Gesangsharmonien und schlüpfriger, schräger Rhythmen und ist mehr als nur eine Rückkehr zur alten Form. Die Band scheut sich nicht, den Umweg über eine Hook zu gehen, indem sie instrumentale Schnörkel übereinander legt, um die leeren Stellen zu füllen, Raum für Trillings eindringliche Stimme zu schaffen oder ein Riff oder einen Text zu wiederholen, bis er zu einem Zen-Koan wird. Auf "The Longer This Goes On" klingen Forth Wanderers selbstbewusster und selbstsicherer als je zuvor. Man sollte es nur nicht als Comeback bezeichnen. Der Weg zu "The Longer This Goes On" begann im Sommer 2021 in einem Café in Brooklyn. Dort trafen sich Guterl und Trilling zum ersten Mal seit der Auflösung der Forth Wanderers im Jahr 2018. Die drei Jahre, die sie voneinander getrennt waren, hatten den Druck, den die Band während der Tourneen mit ihrer früheren Musik verspürte, teilweise abgebaut: "Wir fühlten uns alle frei, herumzualbern und Spaß zu haben", sagt Guterl. Die Wiedervereinigung mit dem Bassisten Noah Schifrin, dem Gitarristen Duke Greene und dem Schlagzeuger Zach Lorelli führte dazu, dass sich das Spielen so gut anfühlte, wie seit der Gründung der Band nicht mehr. "Es fühlte sich an, als wären wir wieder in der High School". Die Band hat die Art und Weise, wie sie bisher gearbeitet hat, neu definiert. "Dies ist das erste Mal, dass ein Großteil der Musik organisch entstanden ist", erklärt Schifrin. "Alle fünf von uns haben wirklich auf eine Art und Weise zum Schreibprozess beigetragen, wie wir es in der Vergangenheit nicht getan haben", fügte Guterl hinzu. Das daraus resultierende Album, das unter dem wachsamen Auge von Dan Howard produziert wurde, zeigt die Band so präsent und unbelastet, wie sie ihren Sound zum ersten Mal in Echtzeit geschaffen hat. Die Texte sind vollgepackt mit Bekenntnissen, die so breit gefächert sind, dass sich jeder, der sich in den Wirren einer unsicheren romantischen Vorhölle verirrt hat, verstanden fühlt, und doch so präzise geschrieben, dass sie eindeutig aus eigener Erfahrung stammen müssen. Das ist genau das, was Forth Wanderers sowohl so universell nachvollziehbar als auch so speziell macht. Auf "The Longer This Goes On" haben sie diese Fähigkeit, mit minimalistischen Texten und üppiger Instrumentierung an den starken Fäden der romantischen Langeweile zu ziehen, noch vertieft. Forth Wanderers sind sich nicht sicher, was als Nächstes kommt - sie wissen nicht, ob sie weiterhin neue Musik aufnehmen werden oder ob sie diese Songs jemals live aufführen werden. Diese Aufnahmen sind also zehn flüchtige, aber unschätzbare Eindrücke aus der Zeit, die sie als Band verbracht haben; das Wiederaufleben von Freundschaften zwischen Highschool-Kumpels, deren Träume sie ins Rampenlicht katapultiert haben, bevor sie alt genug waren, um Auto zu fahren; Songs, die die Ungewissheit der Zukunft ebenso einfangen wie ihre Musik ihr eigenes Selbstvertrauen in der Gegenwart zementiert. Auf "The Longer This Goes On" machen die Forth Wanderers Musik zu ihren eigenen Bedingungen.
"Crack" ist radikale Reduktion - Für das zweite Album hat die Berliner Band alle Differenzen und Summen weggestrichen und im Proberaum ein Punk-Album eingespielt, das keine weiteren Genrebezeichnungen braucht. DIY wird hier nicht als Gimmick, sondern als alternativlose Notwendigkeit verstanden - "Crack" entstand ohne Studio, ohne Produzent und ohne Ahnung. SEXBEAT interpretiert Punk geschichtsbewusst mit weitgefächerten Einflüssen, die von Oblivians über Suicide bis hin zu Hot Snakes reichen. Klanglich orientiert man sich am 90er-Jahre-Sound des Dischord-Katalogs: Bass und Drums drücken nach vorne, Gitarre und Gesang kotzen sich dazwischen aus. Die Songs klingen mal stark fragmentiert und mechanisch, mal detailliert ausgearbeitet, aber immer direkt und unverblümt. Textlich geht es um alles, was nervt: kaputte Politik, kaputte Gesellschaft und all die kleinen kaputten Dinge in einem selbst. Referenzen reichen von Gordon Solie Motherf**ers ("Give them a dirty floor for a stage. A five bucks show and I'm stoked for days") bis zu George Orwell ("Four legs good, two legs bad"*) - und am Ende muss sogar Grammy-Preisträger Beck herhalten, denn über allem steht: "You make me wanna try crack".
Wiederveröffentlichung des zweiten Milkshakes-Albums als schwarze Vinyl-Stereo-LP! ,Vom eröffnenden Raspeln von ,SEVEN DAYS" bis zu den ausklingenden Tönen von ,WO' NOW" geht der rasende Beat weiter. Sogar die ruhigeren Tracks sind mit dem unverwechselbaren MILKSHAKES-Branding versehen, was darauf hindeutet, dass THE MILKSHAKES die unbestreitbaren Anführer des World Beat sind!", heißt es hier. Nach dem imaginären internationalen Erfolg ihres Debütalbums ,Talking Bout...", und der 45er Single "It's You" c/w ,Please Don't Tell My Baby" beschlossen die Milkshakes, das wenige Geld, das sie noch hatten, für einen weiteren Longplayer zu verschwenden. Das Ergebnis war das clever betitelte, wenn auch etwas prahlerisch klingende ,Fourteen Rhythm & Beat Greats". In der Tat, wenn man die Augen schließt und den Plattenspieler ausschaltet, könnten alle 14 - zähle sie (wenn du das nächste Mal deine Augen öffnest) - fein gearbeiteten Stücke auf dieser LP fast als ,großartig" bezeichnet werden, je nachdem, wo du musikalisch stehst. Mit Live-Favoriten wie ,Black Sails In The Moonlight" und ,Red Monkey" war der allgemeine Konsens, dass dies das bisher beste Werk von THE MILKSHAKES sei (fragt sie selbst). Das muss zum Teil stimmen, denn das renommierte Londoner Label Big Beat Records fand das Album gut genug, um es auf seinem eigenen renommierten Label Big Beat wiederzuveröffentlichen - und das gleich zweimal. Aber das war vor über 40 Jahren, also versucht bitte, eure Begeisterung zu zügeln und bildet eine geordnete Schlange... obwohl, je schneller sie ausverkauft ist, desto eher kann sie - wieder einmal - nachgepresst werden. Bassist Russ Wilkins erinnert sich an die Aufnahme der LP: ,Die Aufnahmen fanden in Herne Bay in Oakwoods zweitem Studio statt. Ich glaube, ich war gerade mit den Prisoners dort gewesen und hatte "Taste of Pink" aufgenommen. Ich benutzte meinen Framus Star Bass und fing gerade an, einen Fender-Bassverstärker zu benutzen, der mich im Studio im Stich ließ, also musste ich einen AC30 Top verwenden, der ziemlich verzerrt und nicht das war, was ich wollte, aber wir mussten damit arbeiten. Man kann es bei "No-one Else" hören, das bei den Proben großartig klang. "Can You Tell Me" war der Beginn des Strippings, bei dem wir versuchten, so minimal wie möglich zu sein, und ich schaffte es später, es auf nur zwei Noten zu reduzieren. Es gab natürlich auch die Wall City Version der Platte, die von Hansi Steinmetz in Berlin herausgebracht wurde - mit einem andersfarbigen Logo auf der Vorderseite. Da sind auch viel mehr Backing Vocals drauf. Ich denke, dafür muss ich etwas Verantwortung übernehmen. Es wurde eher wie die vorherigen Pop Rivets-Alben aufgenommen, indem wir uns alle zusammen in einem Raum aufstellten und live spielten, mit sehr wenigen Overdubs, abgesehen von dem einen oder anderen Solo. Wir haben noch ein weiteres in dieser Art gemacht und dann die Richtung geändert, als wir die sieben Alben an einem Tag oder was auch immer veröffentlichten." RUSS WIILKINS, MAI 2025
On Friday 25th March Parlophone Records release “Remixes” on double CD and triple vinyl LP. The album is an updated version of the 2020 Digital compilation of the same name, featuring mixes that were originally released between 1991 and 2021.
Alongside Kraftwerk’s own remixes, the album includes some of the world’s biggest DJs and Producers, including François Kervorkian, Orbital, Underground Resistance, DJ Rolando, Alex Gopher + Étienne de Crécy, William Orbit and Hot Chip.
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Das anglo-australische Indiepop-Quartett Allo Darlin' meldet sich nach über zehn Jahren mit dem neuen Album ,Bright Nights" zurück. Es ist die Rückkehr ihrer intelligenten, schönen Popmusik mit Texten, in denen Erfahrung mitschwingt, und Melodien, die klingen, widerhallen und schweben. Da sie sich und die Musik, die sie zusammen gemacht haben, vermissten, kündigten Allo Darlin' an im Oktober 2023 ein paar Konzerte in UK zu spielen, und die Reaktion der Fans war überwältigend. Die Tickets waren innerhalb Minuten ausverkauft, und die Fans reisten aus der ganzen Welt an, so dass die Band ihr Konzert in London in einen doppelt so große Halle verlegen musste. Es schien, als hätten ihre Fans Allo Darlin' genauso vermisst wie sie sich selbst. In diesem Jahr war die Band außerdem Headliner einer exklusiven Deutschland-Show auf dem Cologne Pop Fest und antwortete auf die herzliche Einladung mit einem speziellen Song mit dem Titel "Cologne". Bright Nights folgt den emotionalen Gezeiten der vorangegangenen zehn Jahre: "Es ist ein Album, das von Herzen kommt und sich mit Themen wie Liebe, Geburt und Tod beschäftigt - "Dinge, über die wir mehr nachdenken als bei unserem ersten Album. Ich hoffe, dass das Album zeitlos und fröhlich klingt, aber auch nachdenklich und emotional", sagt Songschreiberin und Sängerin Elizabeth Morris Innset. Inspiriert von einer Mischung aus klassischem (Indie-Guitar) Pop, Folk und Country, knüpft Bright Nights dort an, wo Allo Darlin' mit dem We Come From The Same Place von 2014 aufgehört hat, und erinnert an den selbstbewussten und anspruchsvollen Sound ihres zweiten Albums Europe. "Wenn ich es höre, denke ich an die Wüste, aber ich kann das Meer sehen. Die süßen Klänge der hellen Sommernächte in der nördlichen Hemisphäre, aber auch das Bewusstsein, dass der Winter eines Tages zurückkehren wird". Die Aufnahmen auf dem Album sind Live-Aufnahmen, die nach Meinung der Band die beste Art war, diese neuen Songs aufzunehmen. Allo Darlin' bringen uns an einen Ort, an dem wir uns geliebt fühlen. In einer wechselhaften Welt ist die warme Umarmung ihres neuen Albums ebenso notwendig wie willkommen. "Breezy rom-pop brilliance." 8/10, NME - "Classic indie pop... doesn't rewrite the formula for wistful bedsit charm as much as show that it can still be carried out masterfully." Pitchfork - "A masterclass of modern cult pop." The Guardian - "Terrific, witty and heartfelt, like a less moody Belle & Sebastian." The New York Times
Das anglo-australische Indiepop-Quartett Allo Darlin' meldet sich nach über zehn Jahren mit dem neuen Album ,Bright Nights" zurück. Es ist die Rückkehr ihrer intelligenten, schönen Popmusik mit Texten, in denen Erfahrung mitschwingt, und Melodien, die klingen, widerhallen und schweben. Da sie sich und die Musik, die sie zusammen gemacht haben, vermissten, kündigten Allo Darlin' an im Oktober 2023 ein paar Konzerte in UK zu spielen, und die Reaktion der Fans war überwältigend. Die Tickets waren innerhalb Minuten ausverkauft, und die Fans reisten aus der ganzen Welt an, so dass die Band ihr Konzert in London in einen doppelt so große Halle verlegen musste. Es schien, als hätten ihre Fans Allo Darlin' genauso vermisst wie sie sich selbst. In diesem Jahr war die Band außerdem Headliner einer exklusiven Deutschland-Show auf dem Cologne Pop Fest und antwortete auf die herzliche Einladung mit einem speziellen Song mit dem Titel "Cologne". Bright Nights folgt den emotionalen Gezeiten der vorangegangenen zehn Jahre: "Es ist ein Album, das von Herzen kommt und sich mit Themen wie Liebe, Geburt und Tod beschäftigt - "Dinge, über die wir mehr nachdenken als bei unserem ersten Album. Ich hoffe, dass das Album zeitlos und fröhlich klingt, aber auch nachdenklich und emotional", sagt Songschreiberin und Sängerin Elizabeth Morris Innset. Inspiriert von einer Mischung aus klassischem (Indie-Guitar) Pop, Folk und Country, knüpft Bright Nights dort an, wo Allo Darlin' mit dem We Come From The Same Place von 2014 aufgehört hat, und erinnert an den selbstbewussten und anspruchsvollen Sound ihres zweiten Albums Europe. "Wenn ich es höre, denke ich an die Wüste, aber ich kann das Meer sehen. Die süßen Klänge der hellen Sommernächte in der nördlichen Hemisphäre, aber auch das Bewusstsein, dass der Winter eines Tages zurückkehren wird". Die Aufnahmen auf dem Album sind Live-Aufnahmen, die nach Meinung der Band die beste Art war, diese neuen Songs aufzunehmen. Allo Darlin' bringen uns an einen Ort, an dem wir uns geliebt fühlen. In einer wechselhaften Welt ist die warme Umarmung ihres neuen Albums ebenso notwendig wie willkommen. "Breezy rom-pop brilliance." 8/10, NME - "Classic indie pop... doesn't rewrite the formula for wistful bedsit charm as much as show that it can still be carried out masterfully." Pitchfork - "A masterclass of modern cult pop." The Guardian - "Terrific, witty and heartfelt, like a less moody Belle & Sebastian." The New York Times
Der Perkele Album-Klassiker 'A Way Out' jetzt erhältlich als Ltd. Transparent Yellow Vinyl!
Mit 'A Way out' gelingt PERKELE, Göteborgs finest since 1993, erneut ein Street Rock'n'Roll-Blueprint, ein maßgeschneidertes Statement. 10 Old School Bootboy Anthems, eine mächtige PERKELE-Stampede aus Zorn und Leidenschaft. Rough, kickin', catchy! PERKELE sind wieder bissiger geworden, klingen wieder "schwedischer". Ihr Sound orientiert sich an eigenen Meisterwerken, vereint die schroffe Aggro-Kante von 'Voice of Anger' mit den goldenen Singalongs von 'Confront' und den grandiosen Melodien von 'Forever'. Dazu dirty UK'79 Basics, griffige R'n'R Traditionals und eine deutliche Working Class/Way of Life-Message. "Dagegen"-Klartext von der Straße, antisocial for life: Der A.C.A.B.-Smasher 'He loves violence' bringt es amtlich auf den Punkt, die Gier-Gesellschaft bekommt mit 'Dedicated to nothing' ihre Widmung ins Gesicht gespuckt und auch "Leave me alone" läßt keine Fragen offen. Und die Party kommt auch nicht zu kurz: 'The boots will dance tonight, to the sound of the street!'. Das ist ein Versprechen. 'A way out' liefert die neuen Hymnen.
Da Taylor Nordberg und Jeramie Kling den Titel der 1992er Massacre-EP "Inhuman Condition" als Namen für ihre neue Band wählten, nachdem sie das Death-Metal-Flaggschiff 2020 verlassen hatten, erscheint es plausibel, dass in den letzten fünf Jahren an diesem bewährten Old-School-Sound festgehalten haben. Das dritte Inhuman-Condition-Album "Mind Trap" ist jedoch mehr als nur Massacre 2.0 und markiert eine Steigerung auf allen Ebenen. Die Tatsache, dass sich das ursprüngliche Trio, das durch den altgedienten Bassisten Terry Butler (zu verschiedenen Zeiten ebenfalls Mitglied von Massacre) vervollständigt wird, bei der Arbeit an neuem Material nie Ziele setzt, hat sich als Segen erwiesen: "Wir haben das Gefühl, dass wir unsere Identität gefunden haben und endlich über die Verbindung zu Massacre hinweg sind", sagt Nordberg. "Beim Schreiben, Aufnehmen, Mischen und so weiter wurde nichts überstürzt. Dieses Album zeichnet sich durch eine gewisse Behaglichkeit aus, hat aber immer noch diese knallharte Kante." Die Songs auf "Mind Trap" sind dem Gitarristen zufolge ein "Kommentar zu der Welt, in der wir leben". "Einige meiner Texte befassen sich mit dem erdrückenden Einfluss der Technologie auf unsere Spezies. Die Platte hat alles - Blut, Eingeweide, Serienmörder, Sci-Fi-Horror, schlechte Menschen." Die Band produzierte das Album vollständig in ihrem eigenen Studio, und das Ergebnis kann sich mehr als hören lassen. "Mind Trap" kommt mit einem weiteren bestechenden Artwork von Dan Goldsworthy (Accept, Alestorm) und zeugt von der besonderen Chemie des produktiven Duos hinter Inhuman Condition.
Am 27. Juni erscheint das selbstbetitelte Ideal-Debütalbum von 1980 in einer neu abgemischten Version. Für den „2025 Mix“ wurden die originalen Mehrspurbänder digitalisiert und von Moritz Enders (u.a. Kraftklub, Casper) und Annette Humpe neu abgemischt. Das Ergebnis klingt verblüffend direkt, greifbar und gegenwärtig – als wäre die Berliner Band gerade erst ins Studio gestiegen.
Der Clou: Für den neuen Mix kam ausschließlich Technik zum Einsatz, die bereits 1980 zur Verfügung stand. Der Sound ist also nicht einfach nur neu – sondern neu gedacht im Geist der alten Zeit. „Ideal (2025 Mix)“ ist nicht bloß ein nostalgischer Rückblick, sondern ein eindrucksvolles Update: Songs wie „Berlin“, „Blaue Augen“ oder „Hundsgemein“ wirken heute so kompromisslos, radikal und relevant wie eh und je.