Early support by: Marcel Dettmann, Takaaki Itoh, Gary Beck, DVS1, Adam Beyer, Randomer, Jeroen Search, Speedy J, Jonas Kopp, Tommy Four Seven,Slam, Mosca, Psyk, Paul Mac, NX1, Manni Dee, Progression, Scalameriya, Thomas Hessler, Juho Kusti, Ryuji Takeuchi, Mr Jones, ANFS, Dustin Zahn, Kyle Geiger, Joton, Paul Birken, Hector Oaks, Charlton, Dario Zenker, Kwartz, Dimi Angelis, Drvg Cvltvre, Stranger, Mikael Jonasson, Arnaud le Textier, Dax J, Jerome Hill, 3.14, Pfirter, Echologist, Darko Esser, Tripeo, Endlec, Stenny, Clouds, I/Y, Rivet, Henning Baer, Dave Tarrida, Rolf Mulder, W.I.R.E, SHDW, Pacou, Patrick DSP, Ansome, Sebastian Krenzlin, Rebekah, Gareth Wild, Domenico Crisci, Perc, Setaoc Mass, J.Tijn, Radial, Aiken, The Black Dog, Ness, Developer, Exium, Sawf, Joseph Capriati, Svreca, Shards, Truss, Truncate, Myler, Inigo Kennedy, Advanced Human, Operator
quête:ku
Wenn es ein Wort gibt, das Mathias Kaden in all den Phasen seines Schaffens als DJ und Producer zu beschreiben vermag, dann dürfte energiegeladen weit oben stehen. Nur schlüssig, dass sein neues Album eben diesen Titel trägt. Musikalisch war der eng mit dem Jenaer Label Freude am Tanzen verbundene Künstler von Anfang überaus energetisch unterwegs. In den Präferenzen verortete er seinen Sound selten irgendwo fest: Von filigranem Micro-House und perkussivem
Minimalismus über gemeinsame Tracks mit Marek Hemmann und der Leipziger Band Marbert Rocel (unter dem Namen Karocel) offenbarte Mathias Kaden über die vergangenen zehn Jahre hinweg immer neue Facetten.
Sechs Jahre nach dem viel beachteten und eher clubfernen Debüt-Album 'Studio 10' besinnt sich Mathias Kaden mit 'Energetic' gleichermaßen auf seine musikalischen Wurzeln sowie die Gegenwart als international herumreisender DJ. Dem Dancefloor möchte er mit den zehn neuen Tracks etwas zurückgeben. Einen positiven, zeitlosen Vibe, tief geerdet im Funk und der Würde der frühen House-Jahre, die nicht nur für Kaden das Fundament eines klassischen Club-Sounds
bilden. Angedeutet hat sich diese neue House-Wärme bereits zuvor bei seiner 'Tentakle EP' auf Desolat sowie bei 'Fin', dem exklusiven Beitrag zur gleichnamigen Mix-Compilation von Watergate Records.
Musikkrause startet mit einem frischen Eigengewächs ins Jahr 2015. FuckYeah! nennt sich der Weiderrich Bruno Walz in seiner kulturellen Lautformulierung. Er kraust schon seit Jahren freundschaftlich im Windschatten der Labelakteure und erklimmt sporadisch mit seinen Gerätschaften die Bühne, um diverse Livesessions (ua. Metaboman) mitzugestalten.
Nach den Liebeleien: Driven, Summerless und Fake auf BPitch flaniert Douglas Greed mit neuer Scheibe und Muniti-on der Freude aus Jena in die Welt. Die Spark / Noisy EP strahlt mit sechs berauschenden Tracks am FAT-Horizont.
Für dieses Abenteuer hat sich Dougi aufreizende Kameraden zum abkumpeln und Beatbaum schütteln geladen. Der Zauber der Vereinigung knistert, wenn Mooryc, Schlepp Geist, Affkt, Chris Manura und Remood die Drums ans Moped schnallen, den symmetrischen Wind jagen und dem Techno- und House-Gerüst elastisch die Grenzen aufstreicheln. Ein Candystorm aus eleganten Schlägen, Snares an der richtigen Stelle des Flusses und Melodien ohne Sand aber genauso
zärtlich geschliffen, gewähren einen weiteren Einblick in das abwechslungreiche Sounduniversum wenn Douglas Greed
aus funkelnden Geräuschen - Endophine in der Blutbahn macht.
A1. Spark
- Spark' eröffnet als schwingende Houseballade die Tracklist. Stetig steigernd ergreift der Rhythmus die Aufmerksam-
keit von wippenden Körperteilen und die hypnotische Vocals funkeln im Sonnenaufgang.
A2. Noisy
Out of Space. Raumgleiter Mooryc und Kapitän Greed fliegen mit Leichtigkeit durch die schiebenden Synthi-Wellen der
Noise-Galaxy, der Roboter serviert intelligentes Frühstück in einem Land nach unserer Zeit.
B1. Spark (Schlepp Geist RMX)
Im Suchscheinwerfer vom Schlepp Geist offenbart - Spark' die spiralfarbene Unendlichkeit der Nacht. Zärtlich und be-
stimmt nimmt er uns mit Vocals und Pads an die Hand, direkt zum Licht.
B2. Noisy (Affkt Remix)
Die treibende Note spielt Affkt blind mit 11 Fingern und gibt der Raumreise - Noisy' die Clubfahne in die Hand. Der Start
auf dem glitzernden Teppich der Milchstraße, der programmierte Kurs in die Nacht.
Sascha Kloeber & Partina Records... a secret hint for superb produced
songs in highest quality with a lots of feelings and musical emotions.
From deep to nice. Be careful with "Nights of the Sun" - it turns into a
surprise by a heavy synthesizer sound.
Limited white colored Vinyl with a special mastering: much more
dynamic and smoother sound than the digital release.
Early support by: Pig&Dan (Cocoon), Max Cooper (Traum), Laurent Garnier, Patrick Kunkel (Cocoon), Tim Green (Get Physical, Cocoon), Microtraum (Traum), Beatamines (Keno), André Kraml (Dirt Crew, Trapez), Homebase (Beatwax, Playhouse), Broombeck (Terminal M), Anderson Noise, Philipp Wolgast (Kompass Musik), Oscar Barila (Bondage Music), Martin Dacar, Turm 3 (Seenplatte) and more
over the last few years douglas greed live with his band has twisted heads at festivals over a few beers.underway with
a percussionist and singer he is constantly on the highways ravaging the gas stations of europe - especially for the
last few months. what has developed on the stage as a stout Twister session for adults is now presented as a music
release.
Als Compilation-Reihe im Jahre 2001 gegründet um ein paar lose Fäden unserer Stammkünstler zu verknüpfen, hat sich SPEICHER inzwischen zu einem Garanten für fortgeschrittene Tanzklänge aus aller Welt weiterentwickelt, der es KOMPAKT erlaubt Musiker aus allen Bereichen des elektronischen Spektrums einzuladen und zu fördern. Für SPEICHER 73 haben sich Hollands Synth-Epiker QUINCE sowie der in Berlin lebende Techno- und Modekünstler TOM PETERS hinters Mischpult begeben, um in zwei meisterhaft auskomponierten Tracks der Suche nach dem Horizont zu frönen.
Weltweit von DJs zum Einsatz gebracht, sind QUINCE's Techno-Etüden ein bekannter Klang im elektronischen Kosmos, dank starker Releases auf respektierten Labels wie etwa DELSIN oder MUSIC MAN RECORDS. Seine Produktionen beeindrucken generell mit ihrer profunden Kenntnis der großen Skylines, doch irrt der holländische Meister hier ein wenig ab von seinem Kurs durch 4/4-Welten und verliert sich stattdessen in den weitläufigen Kellerkorridoren des wolhltemperierten Schaffelbeats. LOST baumelt fast acht Minuten lang von der Klippe und gibt sich ganz als kubistisches Märchen vom einsamen Helden im dunklen Wald: in Erwartung einer zu errettenden Prinzessin bahnte der sich einen abenteuerlichen Weg durchs Unterholz und berichtet nun von unermeßlichen Schätzen und Momenten großen Glücks. Schon massiv gut, wenn sich die eigene, jahrelange Live-Erfahrung so anstandslos in perfekte DJ-Munition ummünzen last.
Zwei Stunden nördlich von Berlin liegt Kartlows kleiner Ortsteil Unnode, wo der ansonsten eher umtriebig veranlagte TOM PETERS wohlverdiente Ruhe in den Alltag eines DJs, Produzenten und angehenden Modezaren einkehren last. Hier, in inspirierender Nähe zur Ostsee, entwirft er die Skizzen für die meisten Tracks; so auch für TAKE YOUR CHANCE, dessen Silhouette sich deutlich geprägt sieht von der Weite der lokalen Natur. Toms Produktionen weisen alle Anzeichen transzendentaler Melancholie auf, verfehlen jedoch nie das urbane Momentum: sein Beitrag für SPEICHER 73 präsentiert eine simple, doch weitläufige Melodie, deren Haar vom Beat elegant zurückgebunden wurde, Futter für die Beine und die Seele. Ganz wie die handgedruckten Botschaften seiner eigenen Modeserie SAVE FASHION, vermag nämlich auch Toms Musik auf dem dünnen Seil zwischen dem Einfachen und dem Mehrdeutigen zu balancieren... dream on, dreamer.
We kick off 2013 in style with an Ep from Kiiroy. It´s always exciting for us to be introduced to a new artist. Especially when we are blown away by their Music. For his debut on Cellaa Music Kirroy brings a bouncing track which is perfect for all floors. Please help this new label get off to the best of starts by listening well and leaving considered and constructive feedback. Thank you.
30 years old Kiiroy is using freaky instruments and concrete sounds, our lovely boy, always keepin his distinctive funky´n´groovy attitude. Deep, fresh and seductively satisfying, this tune was designed for the discerning Dancer.
A bumper remix is lead by Stefano Libelle who bring a trademark deep house tune with a weighty, warped bassline and euphoric break. Here he strips the original to it´s essential parts. The super dry kickdrum and percussion in combination with the dark bassline together create Stefano´s own deep-house vision.
deutsch:
Wir starten mit einer EP von Kiiroy stylisch ins Jahr 2013. Für uns war es schon immer aufregend, neue Künstler vorzustellen, ganz besonders, wenn uns ihre Musik umhaut. Für sein Debüt auf Cellaa Music präsentiert Kiiroy einen bouncigen Track, den man auf jeden Floor einsetzen kann. Wir bitten euch, unser neues Label bei seinem Start zu unterstützen, indem ihr euch den Track genau anhört und uns Vorschläge und konstruktive Kritik zukommen lasst. Vielen Dank!
Der 30-jährige Kiiroy verwendet eine freaky Instrumentierung und harte Sounds. Unser Liebling, der stets bei seinem bezeichnenden, funkigen und groovigen Stil bleibt. Die Melodie ist deep, frisch und verführerisch und somit ideal für den anspruchsvollen Zuhörer.
Stefano Libelle liefert mit seinem Remix ein schönes Deephouse-Stück ab. Mit einer deepen, verschrobenen Bassline und euphorischen Breaks reduziert er das Original aufs Wesentliche. Die supertrockene Kickdrum und die Percussion in Verbindung mit der dunklen Bassline sind die Zutaten von Stefanos ganz eigener Deephouse-Vision.
Every record includes a downloadcode to get the whole digital release for free via Facebook !!
Moenstrous teamplay EP on Moensterbox. The family in form of Moenster and Rene Onze gets joined
by newcomer Tasaka and Dan Caster & Toby Montana (Stil Vor Talent, Shaker Plates).
Played & supported by Monika Kruse, Hanne & Lore, Patrick Kunkel, Gunjah, Arts & Leni, Paco Osuna, Carlos Sanchez and many more.
Zum vierzigsten Musik Krause-release gibt es eine ganz besondere Überraschung. Eine 10-inch mit einer tages- und nachtseite erwartet die kulturgeimpften clubgänger.
Eine ungewöhnliche Liaison aus dem Krause duo und der indie-
band orph sorgt für ein außerordentliches hörvergnügen. Kürzlich veröffentlichten orph ihr Album Poems for Kui, welches mit großer sicherheit als eine der entdeckungen des Jahres weitererzählt werden darf. Das Krause duo nahm sich eines älteren songs der band an und schuf zwei spleenige nummern.
Eine zum Abgehen mit den beinen und eine zum Kopfnicken und in sich gehen. Wenn zwei scheinbar gegensätzliche musikalische Ausdrucksweisen aufeinander treffen, besteht die chance eines au-
ßergewöhnlichen ergebnisses.
Wenn dabei die kulturelle obsession beider auch noch artgemäß daherkommt, ist es wie in der gehobenen Gastronomie. Zwei scheinbar divergierende zutaten fusionieren zu einer Geschmacksexplosion.
Immer wieder stoßen sich die Klangelektronen ab, so lange bis die Aufladung so stark ist, dass es zu einer reaktion kommt, die alle teilchen fusioniert. die A- und b-seite bilden dabei Minus- und Pluspol.
Your dancing shoes aren´t smoking enough yet! Well then you can
now apply some extra yards with the Traumtanzen Bonus Miles
Edition to get rewarded by Raumakustik and einsauszwei (Ellie The Cat
/ Thirty5 Records). These two guys gained big attention in the past
weeks with their great & deep free downloadable edits of some
famous pop songs. And now they had their hands on Traumtanzen.
Second Bonus is a deep & melancholic piano track called "Kathleen".
Deine Tanzschuhe rauchen noch nicht genug! Dann bewirb Dich jetzt
für ein paar extra Kilometer mit der Traumtanzen Bonus Miles Edition
und du wirst von Raumakustik und einsauszwei (Ellie The Cat / Thirty5
Records) belohnt. Die zwei Jungs haben mit ihren freien Downloads
von fantastischen deepen Edits bekannter Popsongs für einiges
positives Aufsehen gesorgt und sich nun kurzerhand mal an
Traumtanzen vergriffen. Die zweite Belohnung heisst "Kathleen" - ein
sehr melancholischer Pianotrack.
After a long development with several releases for Labels like Microtonal and Inclusion Records
Sascha finally decided to set up his own playground to release music with heart and emotions.
The debut EP is pretty much showing his large variety of producing unique music.
Played & supported by Laurent Garnier, Toni Rios, Max Cooper, Slam (Soma), Alexi Delano, Paco Osuna (Plus 8),
Anderson Noise, Alex Flatner (Cocoon, Poker Flat), Patrick Kunkel (Cocoon), Tim Xavier (Clink),
Kolombo (Kompakt, Systematic), Carlos Sanchez (8bit Supernature), Patrick Lindsey, Franco Bianco (Argentina),
Hanne and Lore, Microtrauma (Traum), Alec Troniq (Ipoly), Beatamines, Summer - Brendon Collins (Manual Music),
Fine Cut Bodies (Chi Recordings, Resopal), Turm 3 (Seenplatte), Laurent N. (France) and more
After a six-year hiatus, Efdemin returns with POLY — his fifth studio album, released on the recently revived Berghain-affiliated label, Ostgut Ton.
As the title suggests, POLY explores multiplicity: of rhythm, texture, style, and emotion. Across eleven meticulously sculpted textures, the album weaves a multidimensional web of sonic references, nodding to the origins of techno while pushing resolutely into uncharted terrain. POLY feels like an afterglow—of decades on the dancefloor, of restless sonic exploration, and of a profound connection to the spaces and communities that have shaped Efdemin’s sound.
Over the course of 60 minutes we are taken through different territories and landscapes of sound. Mysterious and swirling, abstract and droning textures over at times fast and stoic rhythmic concepts. Sometimes the sunlight breaks into the opaque and mysterious soundscapes before the pulse is taken over and sucks us back straight into the club.
The overall tone of POLY is mild and playful, introvert and at times dreamy. The music is rich in sonic expression and breathes the spirit of musical concepts that have been refined over the course of decades. What Sollmann has condensed here feels like a culmination of his multilayered and polyphonic personality situated between Club, Museum, Studio and Academy.
The album cover features a striking photograph of a human ear by renowned German artist Isa Genzken. Known for her radical visual language, Genzken’s work here functions as a metaphor for deep listening. The ear symbolises the layered complexity and immersive quality of the music on POLY — an invitation to perceive sound in all its depth, fragility, and force and unlock it’s potential to unite different voices in a distorted reality.
Nach einer sechsjährigen Pause kehrt Efdemin mit POLY zurück – seinem fünften Studioalbum, das auf dem kürzlich wiederbelebten Label Ostgut Ton, dem in-house Label des Berghain erscheint.
Wie der Titel vermuten lässt, beschäftigt sich POLY mit Vielfältigkeit: von Rhythmus,Textur, Style und Emotionen. In elf Stücken webt das Album ein multidimensionales Netz aus klanglichen Referenzen, das auf zurückliegende Ansätze der Klubmusik verweist und gleichzeitig entschlossen in neues Terrain vordringt.
POLY wirkt wie ein Nachglühen – von Jahrzehnten auf der Tanzfläche, von unermüdlicher klanglicher Erkundung und von einer tiefen Verbindung zu den Räumen und Communities, die Efdemins Sound geprägt haben. Im Laufe von 60 Minuten werden die Hörer*innen durch verschiedene Territorien und Klanglandschaften geführt. Mysteriöse und wirbelnde, abstrakte und dröhnende Texturen über teilweise schnellen und stoischen rhythmischen Konzepten. Manchmal bricht das Sonnenlicht in die undurchsichtigen und geheimnisvollen Klanglandschaften ein, bevor der Puls wieder die Oberhand gewinnt und uns direkt zurück in den Klub saugt.
Der Gesamteindruck von POLY ist mild und verspielt, introvertiert und manchmal verträumt. Die Musik ist reich an klanglichem Ausdruck und atmet den Geist musikalischer Konzepte, die im Laufe von Jahrzehnten verfeinert wurden. Was Sollmann hier verdichtet hat, fühlt sich wie eine Kulmination seiner vielschichtigen und polyphonen Identität an, die sich zwischen Klub, Museum, Studio und Akademie bewegt.
Das Albumcover ziert die Nahaufnahme eines menschlichen Ohrs der renommierten deutschen Künstlerin Isa Genzken. Genzken´s Arbeit wirkt hier als Metapher für deep listening. Das Ohr symbolisiert die vielschichtige Komplexität und immersive Qualität der Musik auf POLY – eine Einladung, Klang in seiner ganzen Tiefe, Zerbrechlichkeit und Kraft wahrzunehmen und sein Potenzial zu erschließen, widerstreitende Stimmen in einer verzerrten Realität zu vereinen.
- 1: Cement
- 2: Dive Into My Sun
- 3: Numb Yourself
- 4: Heaviside
- 5: My Favorite Color
- 6: Weave Me (Into Yr Sin)
- 7: Stain
- 8: Ten
- 9: Yellow Love
- 10: Ring Of Chain
- 1: Nail In Your Hand
- 2: Heaviside (Wisp Version)
- 3: Cement (Demo)
- 4: Dive Into My Sun (Demo)
- 5: Numb Yourself (Demo)
- 6: Heaviside (Demo)
- 7: My Favorite Color (Demo)
- 8: Yellow Love (Demo)
- 9: Ring Of Chain (Demo)
Swirl-Vinyl. Diese 10-Jahre-Jubiläumsausgabe erscheint in einer neuen Gatefold-Hülle mit aktualisierten Fotos, Texten und Liner Notes. Disc eins enthält das Originalalbum in voller Länge, und die brandneue zweite Disc bietet die seltene B-Seite ,Nail In Your Hand", eine überarbeitete Version von ,Heaviside" mit der Künstlerin Wisp am Gesang sowie sieben bisher unveröffentlichte Demo-Versionen von Songs aus dem zweiten Album von Citizen. Vor zehn Jahren veröffentlichten Citizen ,Everybody Is Going to Heaven" - ein Album, das einen mutigen Wendepunkt in ihrer Karriere markierte. Nach dem Durchbruchserfolg von ,Youth" hätte die Band einfach ihren bisherigen Kurs beibehalten können. Stattdessen setzten sie noch stärker auf dunklere Texturen, schwerere Stimmungen und einen furchtlosen Sinn für Experimente. Das 2015 veröffentlichte ,Everybody Is Going to Heaven" erweiterte den Sound von Citizen über ihre Emo- und Post-Hardcore-Wurzeln hinaus und verwebte Elemente aus Grunge und Alternative Rock. Tracks wie ,Cement" und ,Stain" fingen eine rohe, unruhige Energie ein, die sich mit Sterblichkeit, Depression und Identität mit einer Ehrlichkeit auseinandersetzte, die bis heute nachhallt. Es war kein Album, das zum einfachen Hören gemacht war - es war auf Dauer angelegt. Jetzt, ein Jahrzehnt später, steht ,Everybody Is Going to Heaven" als entscheidender Moment in der Entwicklung von Citizen - ein Album, das sowohl die Band als auch ihr Publikum herausforderte und dazu beitrug, die furchtlosen, Genre-übergreifenden Künstler zu formen, zu denen sie geworden sind. Auch beim 10-jährigen Jubiläum bleibt Citizen eine Band, die sich ganz dem Wachstum verschrieben hat und sich weigert, sich auf einen einzigen Sound oder eine bestimmte Ära festlegen zu lassen. ,Everybody Is Going to Heaven" hat nicht nur markiert, wo sie standen; es hat den Weg für alles geebnet, was danach kam.
- 1: Security T.v
- 2: I Don't Wanna Dance
- 3: Identity Crisis
- 4: Thin Line
- 5: Advice
- 6: Complete Control
- 7: Work Without Pay
- 8: Spit
- 9: Act / Reaction
- 10: Self Contortion
- 11: Wise Up
Die Big Boys begannen ihre Karriere in der Punk-Szene von Austin Ende der 1970er Jahre. An der Spitze der Band stand der gelegentlich als Frau verkleidete Randy ,Biscuit" Turner, begleitet von Tim Kerr an der Gitarre, Chris Gates am Bass und einer Reihe von Schlagzeugern - der bekannteste unter ihnen ist Rey Washam (Scratch Acid). Im Gegensatz zum Rest der damaligen frühen Hardcore-Szene scheuten sie sich nicht, von superschnellen Tempi abzuweichen und stattdessen auf netten White-Boy-Skate-Funk zu setzen. Abgesehen von den Funk-Einflüssen spielte die Band zeitweise eine frühe Form des Post-Punk, nicht unähnlich ihren Zeitgenossen The Minutemen. Dank ihrer Teilnahme an einigen der ersten ,Skate-Compilations" des Thrasher-Magazins waren die Big Boys bei der neuen Skate-Punk-Szene der 80er Jahre enorm beliebt. Sie waren auch dafür bekannt, das Publikum zum Mitmachen zu animieren und so die Barrieren zwischen Künstlern und Zuschauern abzubauen. Sie coverten sogar Kool & the Gang und ließen sich nie beirren, wenn sie sich auf musikalisches Neuland wagten. Also, Leute, gründet jetzt eure eigene Band!
Faitiche welcomes a new artist: Christina Kubisch belongs to the first generation of sound artists. Her practice ranges from performances, concerts, to works with video and visual art, but she is best known for her sound installations and electro-acoustic compositions.
TUNING brings together three pieces by Christina Kubisch from different periods of her oeuvre. What they have in common is the way they transform sound phenomena originally considered “non-music” into compositions.
Jan Jelinek: Gaming in Silence (2024) is the most recent work on this compilation. It’s a collage of electromagnetic waves, voice, and abstract sound textures. How did this combination come about?
Christina Kubisch: Gaming was commissioned as a fixed-media composition for the Sound Dome at ZKM Karlsruhe. Since Resonances: The Electromagnetic Bodies Project (2005), I’ve been making recordings in the old and new server rooms at the ZKM and in their permanent collection of historical computer games. Computer games like Asteroids (Atari, 1979) and Poly-Play (VEB Polytechnik, 1986) have specially generated analogue electromagnetic waves that interest me in particular on account of their density, rhythms and textures. I originally studied painting and to me the work of composition often feels like painting an abstract picture. I alter my source material as little as possible, layering and overlapping until a distinctive sound space emerges. In recent pieces, I sometimes combine magnetic waves with field recordings or live instruments. In Gaming it’s my recording of a Chinese song about silence.
JJ: Two persons walking through a street in Madrid (2004) is a recording from your Electrical Walks series. Here we should give a brief explanation of one of your best known works: participants in an Electrical Walk move through public spaces wearing prepared headphones that allow them to receive electromagnetic waves from their surroundings – for example from security gates, ATMs or neon signs. They discover a situation that normally is inaudible to the human ear and they can actively shape it by choreographing their movements. I really admire this piece, not least because there’s no clear dividing line between participants and artist. What exactly do we hear in Two persons walking through a street in Madrid (2004)?
CK: With this early work, I wanted to understand what is heard by people participating in an Electrical Walk in the same place but moving in different ways. The Spanish composer Miguel Alvarez-Fernàndez and I set off from opposite ends of a major shopping street in Madrid, met briefly in the middle, and then continued to the end. We both recorded our walks and I then layered them over one another. You might call it a work of electromagnetic conceptualism.
JJ: Diapason (2009 version) is an installation that plays a composition based on sounds from fifteen tuning forks. This setting is audible in the recording: there’s no dramatic arc, no beginning or end – instead, it recalls a piece of aleatoric music focussing on the decay phase. How did you come to make this work and could you tell us something about your compositional method?
CK: Diapason is part of a series of three pieces that deal with “non-instruments” or instruments that no longer exist: electrical mine bells used to send signals to the workers underground; a historical glass harmonica originally used for medicinal purposes; and tuning forks that were used by doctors to test people’s hearing. All of these methods are no longer in use. The sound of the tuning forks, audible only if held close to the ear, was recorded at the electronic studio at Berlin’s Technical University in such a way that even their decay remained audible. The frequencies range between 64 and 2048 Hertz and they can be adjusted at micro-intervals using small movable weights. The sequence and the duration of the pauses are dictated by chance and were not defined in advance. The 2009 version was created for an installation in the historic Holy Cross Church (Korskirken) in Bergen. Visitors could enter and leave the space at any time, deciding for themselves where and for how long they wished to listen to the sounds played back over an array of small loudspeakers placed on the floor of the apse.
Credits:
Gaming in Silence: commission of the ZKM/Hertzlab, Karlsruhe 2023
elektronic sound processing: Tom Thiel
sound engineering and mixing: Eckehard Güther
Diapason: produced at Elektronisches Studio of TU Berlin
rearrangement: Eckehard Güther
Christina Kubisch, published by Edition Christina Kubisch / Random Musick Publishing
image front: Transitionen 2021 by C. Kubisch, sonagrams of electronic waves (courtesy: Galerie Mazzoli Berlin)
image back: Diapason Tuning Fork, property of Folkmar Hein, Photo: Archiv Christina Kubisch
design by Tim Tetzner
mastered by Giuseppe Ielasi
Thanks to Miguel Álvarez-Fernández, Folkmar Hein, Dominik Kautz and Mario Mazzoli
- 1: Mojo Jam (Special Guest Dennis Gruenling)
- 2: Baby Hold Tight
- 3: House Full Of Love
- 4: That Smile (Special Guest Sue Foley)
- 5: The Man I Used To Be
- 6: Faith
- 7: Tooth And Nail (Special Guest Rick Vito)
- 8: Fate Is A Train
- 9: This Road (Special Guest Rick Vito)
- 10: What Has Happened Here?
- 11: Without You (Special Guests John Ginty And Mark Johnson
Peter Karp gehört zu den unverwechselbaren Stimmen der amerikanischen Americana-, Blues- und Roots-Szene. Seine Musik verbindet kraftvolle Emotionen, feines Storytelling und eine tiefe Verwurzelung in den Klangtraditionen des amerikanischen Südens. Aufgewachsen zwischen New Jersey, New York City und Alabama, entwickelte er früh ein Gespür für die Energie urbaner Songkultur ebenso wie für die Ursprünglichkeit des Blues. Künstler wie Robert Johnson, Muddy Waters oder Howlin" Wolf prägten ihn ebenso wie die poetische Kraft von John Prine und die erdige Direktheit von Joe Ely. Karp schreibt Songs, die das Leben so zeigen, wie es ist: ehrlich, rau, humorvoll und voller beobachteter Details. Seine markante Stimme, sein expressives Gitarren- und Pianospiel und sein Gespür für melodische Hooks machen ihn zu einem der respektiertesten Songwriter seines Genres. Kritiker loben seine Fähigkeit, Blues, Folk, R&B und Americana zu einem eigenen, zeitlosen Stil zu verbinden. Peter Karp steht für authentische amerikanische Musik - tiefgründig, mitreißend und voller Charakter. Ein Künstler, der die große Tradition des Songwritings fortführt und gleichzeitig seine ganz eigene Handschrift setzt.




















