Berlin-Hamburg duo Session Victim return to the ever-reliable Delusions Of Grandeur imprint with Chapter Two of their Sidequests trilogy, marking yet another high point in their almost twenty year journey through heartfelt, sample-rich music. Overflowing with analog warmth, sundrenched textures and irresistible grooves, the release also features a stellar remix from label cofounder and deep house pioneer Jimpster who kicks off the EP. Here he takes Behind The Glass into spaced out house-not-house territory. With crisp drum programming, trademark Rhodes, and subtle pads that build over time, his version delivers that late-night sophistication he's known for—steering the downtempo original in a clubbier direction without losing its blissed-out essence. Up next we have a brand new collaborative effort with long time friend, label mate and fellow sample nerd Nebraska. Make It Happen is a dusty, slo-mo house groove featuring delicate keys, euphoric strings and that unmistakable sense of journey. It’s just the kind of low-slung epic house they do best—intimate yet club-ready, nostalgic but never retro. Flipping over, Too Soft To Be Loud, another collaboration with Viken Arman, follows with a jazzy, almost samba-esque rhythm and swirling atmospherics. Loose percussion, catchy guitar riffs and Rhodes stabs collide with off-kilter dub FX and soft vocal snippets giving the track a laid-back, live-band feel that harks back to their See You When You Get There era. Hubcap Candy dives deep into funk territory. Nebraska’s on point boogie bassline drives the track forward as crunchy drums and layers of synths create a dreamlike haze. It’s loopy, moody, and finds Session Victim at their very best. Closing out the EP we have the original of Behind The Glass, a headsy, beatdown piece that slowly unfolds over an unconventional brass-like bassline and delicate guitar textures, paying homage to the golden age of Trip Hop haziness and it’s pioneer turntable spirit. Blending crate-digging sensibilities with forward-thinking production, this latest release solidifies Session Victim’s reputation as genre-blurring tastemakers, and their chemistry with Delusions Of Grandeur remains as strong as ever
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12:01, time to wake up! Aris 1201 is back on CAF? with a new record. Deeply rooted in the city center of Geneva, this eight tracker is as smokey as its rush hour traffic jams. Bringing together old tracks with new material, this album spans from 4/4 club-ready highways to hip-hop inspired groovy beats. Using a minimum amount of ingredients (raw samples, percussive rhythmics, grainy textures), Aris 1201 delivers a result full of layers and complexity. So only one thing to do: hop in front of the Blunt Mobile and have a nice ride.
Die Cinematic-Funk-Visionäre The Diasonics liefern mit ihrem neuen Album ,Ornithology", das am 3. Oktober über Record Kicks veröffentlicht wird, ein weiteres solides Set aus östlich angehauchtem Psychedelic, Cinematic und Disco-Funk. Nach ihrem 2022 von der Kritik gefeierten Debütalbum ,Origin of Forms", das von PopMatters zum Library Music Album of the Year gekürt wurde, kehren die in Moskau ansässigen Instrumentalisten The Diasonics mit ,Ornithology" zurück, einem zweiten Album, das ihre klanglichen Grenzen erweitert und gleichzeitig ihrem unverwechselbaren Stil treu bleibt. Aufgenommen in ihrem eigens errichteten Studio 23, das sich in einer umgebauten Lampenfabrik aus der Sowjet-Ära befindet, ist das Album das Ergebnis von zwei Jahren intensiver kreativer Erkundungen und Experimente. Mit ihrer ganz eigenen Mischung aus cineastischem Funk, östlich angehauchten Melodien, instrumentalem Hip-Hop und analogem Soul haben sich The Diasonics einen einzigartigen Platz in der globalen Funkszene geschaffen. ,Ornithology" markiert ein neues Kapitel: Inspiriert von wiederkehrenden Vogelmotiven in ihrer Umgebung, von Zügen und Bahnhöfen bis hin zu lokaler Folklore und den Schreien der Vögel, die über ihrem Studio kreisen, kanalisiert die Platte Ideen von Bewegung und Freiheit, sowohl thematisch als auch musikalisch. ,Das Thema Vögel und Ornithologie ergab sich ganz von selbst - wir fingen einfach an, überall um uns herum vogelähnliche Namen zu bemerken: Züge und Bahnhöfe, Geschäfte, Orte, Nachnamen von Menschen, Bücher und Filme", sagt die Band. "Wir besorgten uns ein paar alte Synthesizer und stimmten die Oszillatoren, während wir den Schreien der Möwen lauschten, die um die Fabrik flogen, in der sich unser Studio befand. Die Ideen von Flug, Freiheit und Raum wurden zentral für die Musik des neuen Albums." Klanglich gehören zu den wesentlichen Merkmalen von Ornithology nicht nur die Synthesizer, sondern auch Diana Grebs hypnotischer Gesang, der sich nahtlos in die Klangpalette einfügt und dem instrumentalen Funk Leben und Seele einhaucht. ,In unserer Vorstellung balancieren wir wie Vögel zwischen der Erde und dem Himmel und haben versucht, unsere eigene musikalische Sprache innerhalb des Konzepts der Ornithologie zu erschaffen, die den Wunsch eines jeden Menschen widerspiegelt, den Vögeln näher zu kommen und frei zu schweben, jenseits von physischen oder mentalen Grenzen." Die 2019 gegründete vierköpfige Band, bestehend aus Daniil Lutsenko (E-Gitarre), Kamil Gazizov (Keyboards), Maksim Brusov (Bass) und Anton Moskvin (Schlagzeug & Perkussion), erlangte durch eine Reihe von begehrten 45er-Scheiben auf Mocambo Records und Funk Night Records schnell Kultstatus. Ihr von der Kritik hochgelobtes Debütalbum Origin of Forms,, das von Henry Jenkins, dem Produzenten der australischen Kultband Surprise Chef, gemischt wurde, erschien 2022 auf Record Kicks und wurde von PopMatters (US) zum Library Music Album" des Jahres und von FIP (Radio France) zum Album des Monats gekürt. Das Vinyl war innerhalb weniger Wochen ausverkauft und ist nun in der internationalen Cinematic-Funk-Szene sehr gefragt. ,Origin of Forms" erhielt begeisterte Kritiken von Zeitschriften wie Wax Poetics, Mojo, Rolling Stone FR, Clash, Uncut und wurde von Jamie Cullum (BBC2), KEXP, Radio France und Huey Morgan, Don Letts, Cerys Matthews und Tom Ravenscroft von BBC 6 Music, um nur einige zu nennen, unterstützt und gespielt. Mit dem neuen Album Ornithology tauchen The Diasonics in üppige Synthesizer, stripped-down Grooves und rohes instrumentales Zusammenspiel ein, schöpfen aus der Library-Musik der 1970er Jahre, sowjetischer Jazz-Fusion und Disco-Funk und liefern eine weitere supersolide Veröffentlichung, die all die Einzigartigkeit bestätigt und vorantreibt, die ,Origin of Forms" so verlockend machte. Unverzichtbar für Fans von Khruangbin, Surprise Chef und instrumentalen Funk-Grooves.
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Die wilden Söhne Manchesters, Wode, kehren mit ihrem vierten Album „Uncrossing The Keys“ zurück und erweitern damit selbstbewusst ihren ohnehin schon beeindruckenden Sound, der auf einer düsteren Grundlage aus wildem Black Metal und eisernem Heavy Metal basiert. Nachdem sie sich von der eher geradlinigen Methodik ihres Debütalbums weiterentwickelt haben, haben Wode im Laufe ihrer Diskografie kontinuierlich Elemente aus verschiedenen dunklen Ecken des Undergrounds hinzugefügt, wobei ihr Songwriting schlanker, aber auch komplexer, fokussierter und melodischer denn je geworden ist.
„Uncrossing The Keys“ hat die Musik von Wode nicht milder gemacht, der Sound ist nach wie vor von Flammen und Wut durchdrungen, aber sie haben ein breiteres Spektrum an Stimmungen angenommen und malen mit schwärzeren, satteren Farbtönen als je zuvor. Zerklüftete Post-Punk-/Goth-Einflüsse leuchten düster in neuen Tracks wie „Saturn Shadow“ und dem verträumten Trance des atmosphärischen Instrumentalstücks „Phantom“. Das düstere Tempo und die majestätisch-nachdenkliche Stimmung der Single „Transmutation“ erinnern mit ihrer düsteren Unterströmung sowohl an Paradise Lost als auch an Amorphis, während das melancholisch-hymnische „Under Lanternlight“ mit dynamischen Melodien im Stil von Sentenced durchdrungen ist. Die Gitarren tragen manchmal einen traurigen Schimmer, ihre Hooks sind sowohl von Melancholie als auch von Bedrohung durchzogen und schweben mit Momenten elegischer Schönheit und dunkler Klage über dem Gemetzel. Der höllische, raue Gesang erhebt sich wie rituelle Gesänge aus einer anderen Zeit.
Wode beschwört Bilder einer Welt herauf, die sich ständig am Rande der Dämmerung befindet, und wirft im Verlauf der neun Tracks von „Uncrossing The Keys“ einen langen, kalten Schatten. Es herrscht ein Gefühl von Erhabenheit und Verfall, als hätte die Band ein Tor zu einem Reich geöffnet, in dem verfluchte Städte unter blutroten Himmeln schwelen und ihre Mauern ewig verlassene Hymnen widerhallen lassen. Als Ergebnis eines ständigen Evolutionsprozesses hat Wode einen wahrhaft gespenstischen und imposanten Blackened Heavy Metal geschaffen, der ein dunkles Banner hoch über einem riesigen und öden Königreich hisst.
World of Echo unites with the confounding genius of TRii for a highly limited first time vinyl run of 2020's Music For Desert Reboot tape, first released as TRj on the TRjj Musik label and then again as a second cassette by Mascarpone earlier this year.
As with all the sounds produced within the TRjj/TRii /TRj/TRi universe, strange illusion is part of the process, and this is certainly music that befits such smoke and mirror nomenclature, a kind of gamelan Werkbund re-programmed via the isolationist sounds of DIY home electronics conceived for a film that might or might not actually exist. Consider this time-dilation rug-pulling that's well in touch with its own mythology, so much so that it's hard to think of any obvious contemporaries, but if you've ever enjoyed the minimalist murk of Civlistijavel, the private quarters confessionals of Thomas Bush's first LP or any one of Guy Gormley's projects, you'll not got too far wrong here. Is further clarification required? That perhaps misses the point, though there is a track that features around two-thirds in entitled 'First Time Realizing the Clock Was Absent' that might function as a form of instruction to the listener. Namely, where does the time go? Music For Desert Reboot might not provide the answer, but it certainly knows how to ask the question.
Sabrina Claudio's fifth studio album, Fall In Love With Her, marks a significant evolution in her musical journey. Known for her ethereal blend of R&B and pop, Sabrina Claudio delves deeper into personal narratives, offering listeners an intimate exploration of love, identity, and self-discovery.
This album follows her 2022 release, Based on a Feeling, where she emphasized authenticity and emotional resonance in her music. With Fall In Love With Her, Sabrina Claudio continues this trajectory, crafting songs that are both vulnerable and empowering. The lead single, "Need U to Need Me," exemplifies this, weaving themes of longing and self-worth into a sultry, atmospheric soundscape. Her introspective songwriting, combined with minimalist production, allows her vocals to shine, creating an immersive listening experience.
With a GRAMMY win to her name for her songwriting work on Beyonce’s Renaissance album & over 3B worldwide streams to date, Sabrina Claudio has firmly established herself as a standout in the R&B and Pop spaces.
1xLP, and includes a poster. Grab the vinyl today — and fall in love with her all over again.
Domino Records haben mit Upchuck eine rohe Punk-Wucht aus Atlanta unter Vertrag genommen. Die fünfköpfige Band um Sängerin KT entstand 2018 aus der lokalen Skater:innen-Szene – laut, wild und kompromisslos.
Mit „Plastic“ legen sie nun ihre erste Single beim neuen Label vor: ein wütender, knapp zweiminütiger Ritt durch schrammelnde Gitarren und aufgeladene Vocals. Produziert wurde der Track von Ty Segall, gemastert von Heba Kadry und visuell in Szene gesetzt von Ian Cone. Inhaltlich dreht sich alles um den verzweifelten Versuch, in einer künstlichen Welt echte Verbindungen zu finden.
Der Rolling Stone brachte ihren Sound nach einem SXSW-Gig auf den Punkt: „Everything explodes.“
[a] a1. Tired
[b] a2. Plastic
[c] a3. New Case
[d] a4. Fried
[e] a5. Homenaje
[f] a6. Kept Inside
Vivid Visions ist eine psychedelische Reise durch modernen Indie-Rap, kreiert vom irischen Produzenten The Expert. Inspiriert von surrealen Traumlandschaften wie Twin Peaks und The Monkees' Head verbindet das Album abwechslungsreiche Klangwelten mit rauen Texten von 21 Gast-Rappern aus verschiedenen Generationen und Ländern. Das Ergebnis ist ein kaleidoskopisches Soundbild - mal luftig und geheimnisvoll, mal bunt und verspielt - getragen von The Experts markantem Bass. Ob Blu, Buck 65 oder aufstrebende Talente wie AJ Suede, jede Stimme bringt eine eigene Facette in diesen klanglichen Trip ein. Mehr als nur eine Beat-Kompilation fühlt sich Vivid Visions wie ein audiovisueller Film an: atmosphärisch, cineastisch und voller Persönlichkeit. Es ist eine Feier des Indie-Raps gestern, heute und morgen, zusammengeführt von einem der kreativsten Produzenten der Szene.
Formed in the mid-eighties Midlands, they are still not only eating pop but spewing it up in a chaos of thrilling ideas on new album ‘Delete Everything’. Their eighth record sees them further refine, define and deconstruct their melange of industrial rock, loop da loop techno, gonzoid hip hop and punk rock into a series of captivating sci-fi anthems. The band still look and sound like they have stepped out the pages of 2000 AD magazine with Graham Crabb and Mary Byker trading vocals like bouncing Duracell bunnies to the itching, compulsive beats surrounding them. Davey Bennett brings the bottom end and Cliff Hewitt plays the beats whilst Adam Mole delivers guitar aggro and sometimes waves his keyboard around with a delinquent glee. Still creative, still in a world of their own Pop Will Eat Itself have deleted everything and started all over again.
Indian Summer of Love finds The Bongolian immersed in a new set of sounds and influences for a new Belle Epoch. It’s a musical landscape informed by the Sixties psychedelia of India via a Haight Ashbury happening.
It’s a kaleidoscopic vision that takes us from a 20th century Fin de Siècle and lands us in the here and now of the 21st Century. It’s for dancers, for seekers and is all underscored by The Bongolian’s trademark heavy rhythms and breaks. It’s another fine instalment of essential cuts for the dancefloor and for high fidelity listening, quality is guaranteed.
From the East to the West, welcome to the Indian Summer of Love. Nasser Bouzida performs drums, percussion, guitars and keys whilst the album features several new flavours to the Bongolian sound with the prominent instrumentation of sitars and bansuri, along with flute, trumpet, saxophone and trombone performances from several stellular international guest musicians.
In 2005, when they formed Cotonete, the Parisian musicians secretly dreamed of playing 70s Brazilian funk in Brazil. Having become specialists in the style, the dream became a reality 12 years later thanks to Brazilian singer and actress Simone Mazzer (awarded Newcomer of the Year), who decided to hire the Parisian group to record her second album.
The engagement quickly turned into a collaboration, with Cotonete taking part in the selection of the repertoire, the arrangements, and the production of the album. It was prepared and recorded in Paris at Studio Prado in July 2016. It would be mixed and released in Brazil in 2017.
And so, Simone finally invited Cotonete to come and set foot on Brazilian soil. Five concerts, including two wonderful ones at the SESC Copacabana in Rio, were organized for the album's release. It was during this tour that the band met singer Di Mélo, with whom they recorded the album "Atemporel" in Sao Paulo, featuring the track "A.E.I.O.U."
Nearly 10 years after its recording, the album "Simone Mazzer & Cotonete" is finally being reissued on vinyl on Prado Records. It has been remixed for the occasion by Fabien Girard.
Simone Mazzer will be in France in September 2025 and performing at the Studio de l'Ermitage on September 19th for the official vinyl release.
Acclaimed British artist Leon Vynehall presents is highly anticipated third album, In Daytona Yellow, via Ooze INC. Marking the next stage in the Ivor Novello-nominated producer and DJ’s evolving sound, In Daytona Yellow showcases Vynehall’s experimentations with fringe electronics, pop, and R&B, and his growing confidence through collaboration and live vocals. Across 10 hypnotically off-kilter tracks, we hear Vynehall at his most deft and diaristic.
Over the past 13 years, Vynehall has built a formidable reputation through his genre-defying artistry. From his early days as a leftfield house producer releasing on labels like Aus Music, Running Back, 3024, and Rush Hour, to his critically acclaimed debut album Nothing Is Still (2018) and the boundary-pushing Rare, Forever (2021), he has continually redefined his creative limits. While Rare, Forever was a bold step away from dance music—melding post-punk textures with experimental electronics—In Daytona Yellow pushes these experiments into a more traditional songwriting framework, inspired by both contemporary and 80s avant-pop.
In Daytona Yellow is set to be a career-defining release, cementing Leon Vynehall as one of electronic music’s most innovative and thought-provoking artists, part of a vanguard expanding the ambition of electronic music.
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Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu ständigen Prozess der Neuerfindung. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln - manchmal sogar dramatisch - und sich niemals zu sehr in einem Genre einzurichten oder sich auf ihren beeindruckenden Erfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum vergrößert, aber auch herausgefordert mit einer klanglichen Identität, die sich in wilde, unerwartete Richtungen entwickeln kann. Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI erneut am Anfang eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie kann eine Band, die dafür bekannt ist, sich ständig zu verändern, noch etwas Neues bieten? Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI nun erneut am Beginn eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal sogar geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie schafft es eine Band, die für kreative Umbrüche bekannt ist, immer wieder Wege zu finden, sich selbst aus ihrer Komfortzone herauszuziehen? Typischerweise begann die Band mit dem Schreiben eines Albums, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzte und den kreativen Prozess einfach ihrer intuitiven musikalischen Sprache überließ. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" jedoch haben AFI sich bewusst dazu entschlossen, ihren kreativen Ansatz komplett zu ändern. Normalerweise beginnt die Band ein Album, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzt und sich einfach von ihrer intuitiven musikalischen Sprache leiten lässt. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" haben AFI jedoch beschlossen, ihren kreativen Ansatz bewusst komplett zu ändern. Diesmal begann alles mit einer Frage: Wie könnten sie neue Wege beschreiten? Der Schlüssel zum Fortschritt lag letztendlich in der gemeinsamen Vergangenheit von AFI. ,Wir haben mit etwas angefangen, das nach Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produziert und aufgenommen hat. ,Aber schließlich sind wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk gelandet - all diese Einflüsse aus den 80ern und 90ern." ,Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. ,Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk - all diesen Einflüssen aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, Bauhaus und Siouxsie and the Banshees." Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Verträumtes und Ätherisches, und die Bandmitglieder tauchten kopfüber in Einflüsse ein, die schon immer tief in der Musik von AFI verwurzelt waren, jetzt aber in den Vordergrund rückten. Silver Bleeds the Black Sun_ ist düster und jenseitig, aber auch grandios und würdevoll, bissig und schön zugleich - mit anderen Worten: Es ist sehr AFI, aber doch anders als alles, was man bisher von der Band gehört hat.
Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu ständigen Prozess der Neuerfindung. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln - manchmal sogar dramatisch - und sich niemals zu sehr in einem Genre einzurichten oder sich auf ihren beeindruckenden Erfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum vergrößert, aber auch herausgefordert mit einer klanglichen Identität, die sich in wilde, unerwartete Richtungen entwickeln kann. Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI erneut am Anfang eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie kann eine Band, die dafür bekannt ist, sich ständig zu verändern, noch etwas Neues bieten? Mit ihrem zwölften Album ,Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI nun erneut am Beginn eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal sogar geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie schafft es eine Band, die für kreative Umbrüche bekannt ist, immer wieder Wege zu finden, sich selbst aus ihrer Komfortzone herauszuziehen? Typischerweise begann die Band mit dem Schreiben eines Albums, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzte und den kreativen Prozess einfach ihrer intuitiven musikalischen Sprache überließ. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" jedoch haben AFI sich bewusst dazu entschlossen, ihren kreativen Ansatz komplett zu ändern. Normalerweise beginnt die Band ein Album, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzt und sich einfach von ihrer intuitiven musikalischen Sprache leiten lässt. Für ,Silver Bleeds the Black Sun_" haben AFI jedoch beschlossen, ihren kreativen Ansatz bewusst komplett zu ändern. Diesmal begann alles mit einer Frage: Wie könnten sie neue Wege beschreiten? Der Schlüssel zum Fortschritt lag letztendlich in der gemeinsamen Vergangenheit von AFI. ,Wir haben mit etwas angefangen, das nach Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produziert und aufgenommen hat. ,Aber schließlich sind wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk gelandet - all diese Einflüsse aus den 80ern und 90ern." ,Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. ,Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk - all diesen Einflüssen aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, Bauhaus und Siouxsie and the Banshees." Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Verträumtes und Ätherisches, und die Bandmitglieder tauchten kopfüber in Einflüsse ein, die schon immer tief in der Musik von AFI verwurzelt waren, jetzt aber in den Vordergrund rückten. Silver Bleeds the Black Sun_ ist düster und jenseitig, aber auch grandios und würdevoll, bissig und schön zugleich - mit anderen Worten: Es ist sehr AFI, aber doch anders als alles, was man bisher von der Band gehört hat.
,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
,Push pull/ Side to side/ This way/ That way/ Can't decide/ Pressure! Pushing in/ Flattened me out from end to end", singt Blair Tramel in ,Worldwide", dem Titelsong aus dem neuen Album von Snooper. Der Song fängt die schwindelerregende Stimmung der Band während ihres rasanten Aufstiegs vom DIY-Circuit in Nashville zu weltweiten Tourneen und Bekanntheit in den entlegensten Ecken der Untergrund-Musikszene ein. Aber obwohl die Band den Druck spürte - der Song ist teilweise von YouTube-Videos über hydraulische Pressen inspiriert -, waren alle Herausforderungen eine Chance für Veränderung. ,Worldwide" ist ein Leitbild für das Album, nicht nur thematisch, sondern auch ästhetisch, und zeigt Snoopers stilistische Experimentierfreudigkeit. Neu inspiriert von elektronischer Musik, ist der Rhythmus von ,Worldwide" unerbittlich und mechanisch - er fängt das rasende Tempo ein, in dem Snoopers Leben verlief, lässt aber durch Tramels Schreie und Connor Cummins' dreckigen Gitarrenbreaks. ,Worldwide" führt uns in das nächste Kapitel von Snooper ein - persönlicher, kathartischer, schärfer, mutiger, eingängiger. ,Es gibt einen Sweet Spot", sagt Tramel über die Entwicklung, die sich aus Snoopers turbulenter Erfahrung in den letzten Jahren ergeben hat. ,Für einen Moment schaffen Push und Pull diesen wunderschönen Tanz."
frozen reeds presents Mark Fell’s ‘Psychic Resynthesis’, an instrumental work performed by Explore Ensemble. This double LP is the label’s 8th release, arriving 13 years after its foundation.
Fell is a multidisciplinary artist, composer, and theorist based in Rotherham, UK. Renowned for his rigorous and conceptual approach to electronic music and sound art, his work explores the limits of structure, rhythm, and perception through a blend of computational systems, philosophical inquiry, and cultural critique.
Over the last decade, Fell’s practice has visibly shifted from a world of technical intricacy and myopic microdetail to one of collaboration and community. He has purposefully sought out diverse musical partners from a wide variety of traditions and disciplines and found equally diverse ways to work and create together – not to integrate their playing into a musical fusion, but rather to discover how such combinations of approaches and experience can stimulate unique and heretofore unheard results.
The music here emerges from a commission for contemporary chamber group Explore Ensemble, situating Fell’s work in a new context entirely. Having been a notable critic of classical music’s slavish adherence to traditional musical notation, “the score”, and its associated issues of control and hierarchy, one might expect a provocative or abrasive approach. Instead, a work of deep, tonal introspection unfolds - an elegant structure navigating the artist’s antipathy for linear or timeline-based musical approaches.
In Fell’s selection of timbres and events, the dynamic of composer and performer is interrupted by his twin adoption of system and flexibility. Mathematical determination and sonic fixation vie for dominance. The conflict governing combinations. Upsetting preconceived strategies.
Published in an edition of 777 double LPs, with included digital download, the result, ‘Psychic Resynthesis’, represents both a prismatic object for repeated examination and an abstruse table of musical correspondences.
Brainwave Music No. III was initially recorded live on October 30th 2021 as part of 10 Brain Wave - sound installation - performances by Ilpo Väisänen and Dirk Dresselhaus (die ANGEL) in the Life on a Leaf house, Turku, Finland.
The concept was based on an interactive system including brainwave interfaces that allowed the two performers to process the sounds of several semi-modular synthesizers via CV with their brain activities.
Brainwave Music No. III was initially recorded live on October 30th 2021 as part of 10 Brain Wave - sound installation - performances by Ilpo Väisänen and Dirk Dresselhaus (die ANGEL) in the Life on a Leaf house, Turku, Finland.
The concept was based on an interactive system including brainwave interfaces that allowed the two performers to process the sounds of several semi-modular synthesizers via CV with their brain activities.
Brainwave Music No. III was initially recorded live on October 30th 2021 as part of 10 Brain Wave - sound installation - performances by Ilpo Väisänen and Dirk Dresselhaus (die ANGEL) in the Life on a Leaf house, Turku, Finland.
The concept was based on an interactive system including brainwave interfaces that allowed the two performers to process the sounds of several semi-modular synthesizers via CV with their brain activities.
Didjits verbanden ihre Liebe zu Hard Rock (AC/DC, Black Sabbath, Cheap Trick), Punk (Sex Pistols und vor allem die metallische Kunstshow von The Plasmatics) und Rock'n`Roll der 50er Jahre (insbesondere Jerry Lee Lewis und Little Richard) zu einer Marke, die, wie Dexter Holland von The Offspring treffend beschreibt, ,ein wackeliger Zug war, der kurz vor der Entgleisung stand". Bei chaotischen Live-Shows brachte Gitarrist und Sänger Rick Sims das Publikum gekonnt gegen sich auf und trug so zur Raserei des rasanten Rocks bei, den sie langsam perfektionierten. Jello Biafra, ein früher Unterstützer der Didjits, bewunderte ihre Fähigkeit, das Punk-Publikum zu vergraulen und es dennoch mit offenem Mund und Hörverlust zurückzulassen. Ab 1988 veröffentlichten die Didjits fünf Alben in voller Länge bei Touch and Go Records (darunter eine Neuauflage ihres 1986 selbst veröffentlichten Debütalbums Fizzjob) sowie zwei Singles und eine EP. Es folgten MTV-Videos, ausverkaufte Clubs, Tourneen durch Europa und Nordamerika - bis 1994 (ironischerweise das selbe Jahr, in dem The Offspring ihr Platin-Album "Smash" veröffentlichten, das ein Cover von ,Killboy Powerhead" aus Didjits 1990er Veröffentlichung "Hornet Pinata" enthielt). Diese LP, gepresst auf 180 Gramm schwerem, opakem lila Vinyl, ist ein Archivdokument der Band von ihren Anfängen im ländlichen Illinois bis zu ihrer Auflösung über ein Jahrzehnt später. Die ausgewählten Tracks vereinen 17 Fan-Favoriten aus Didjits' Touch and Go-Diskografie auf einer einzigen LP.
Chris Hontos und Aaron Anderson sind sowohl als Nuke Watch als auch als ihre auf Samples basierenden Cousins Beat Detectives tätig. Die Detectives sind das, was The Beatnuts unter dem Einfluss einer experimentellen dissoziativen Droge produzieren würden, während Nuke Watch eine freie Improvisationsband ist, die keinen Grund sieht, zu quietschen, und an Vergnügen glaubt. Das neue Album von Nuke Watch, "Grave New World", ist ihr zehntes seit Beginn des Projekts im Jahr 2020. Diese Musik taucht ein, kollidiert und quillt aus einer Tasche heraus, der Sound einer elektrischen Welt, die sich selbst mulcht. Modulare Synthesizer breiten sich wie Cordyceps in Räumen voller Bass, Saxophon und Handtrommeln aus und hinterlassen einen neuen, verseuchten Raum: leuchtend, sicher und verrückt. Diese Musik wurde mit Instrumenten gespielt, ein Großteil davon komplett live. Die meisten Tracks sind Aufnahmen von Hontos und Anderson mit ein oder zwei weiteren Musikern, es handelt sich also größtenteils um Trio-Aufnahmen. Man ist versucht, Grave New World als Fusion zu bezeichnen, aber das trifft es nicht ganz. Otto Willbergs Bassspiel ist so versiert, dass es Giganten wie Percy Jones und Jaco heraufbeschwört, und Leonard King nähert sich dem Bass ein wenig wie jemand aus Felas Africa 70. Die drei verarbeiteten Blasinstrumente - Zack Stafford an der verarbeiteten Flöte, Christopher Farstad am MIDI-Blasinstrument und Cole Pulice am verarbeiteten Saxophon - bringen die Musik in die Nähe des Jazz, obwohl keine der Kompositionen der Band wirklich nach Jazz klingt. Outtakes aus der Star Wars Foley-Datenbank? Eine berührungsempfindliche Multimedia-Gewächshausausstellung, die von einer Kindergartengruppe übernommen wurde? Eine Zoom-Session mit Latenzproblemen, verursacht durch Musiker auf fünf verschiedenen Kontinenten? "Grave New World" könnte man als Weltmusik bezeichnen, in dem Sinne, dass, wenn man die Welt zu einem Trichter zusammenfalten, schütteln und alle auf einen Teller voller Menschen rutschen lassen würde, mit denen sie nicht aufgewachsen sind, sie am Ende vielleicht genau das hier produzieren würden. - Sasha Frere-Jones, 2025
The Keith Tippett Group's Dedicated to You, But You Weren't Listening is a landmark in cutting edge fusion/avant-jazz. A vital and profoundly adventurous Jazz-Rock record that still swings very hard, it was first released on Vertigo in 1971.
Original copies are now very tricky to score and, as most of you really should know, it’s aged ridiculously well.
A legendary work, this Be With re-issue has been newly remastered from the original Vertigo master tapes, demonstrating just why this deserves to be back in press. The stunning gatefold jacket fully restores Roger and Martyn Dean's original, arresting album artwork to complete this must-have reissue.
Alive and bursting with a joyful energy that has to be heard to be believed, Dedicated to You, But You Weren't Listening flirts with perfection. It's truly magical and forever essential.
A brilliant jazz pianist, composer, arranger and bandleader "who could make the outlands of modern music feel like the most hospitable of places" (The Guardian), Keith Tippett's second album is oft-regarded as his Canterbury album.
Indeed, not only does he draw heavily on Soft Machine members past, present and future but the album title itself archly references a Soft Machine composition. Ray Babbington handles bass alongside Neville Whitehead and the drums are shared between Brian Spring (Nucleus), Robert Wyatt(!) and Phil Howard (who would go on to replace Wyatt in Soft Machine). Gary Boyle (Isotope) is on guitar whilst the great percussionist Tony Uter is enlisted for his conga and cow bell expertise. Elton Dean on Alto Saxello, cornetist Marc Charig and Nick Evans on trombone round out this quite stunning ensemble.
Dedicated to You, But You Weren't Listening presents a collective of superhuman musicians really, *really* enjoying themselves in the studio. The sheer exuberance of the performance is totally infectious. It's wild, energetic, atmospheric and, bluntly, bordering on chaotic at points. In a word, it's beautiful.
Robert Wyatt's drumming opens the record with a bang on the majestic Be With favourite "This Is What Happens". Some have described his work here as "easily the most inspired of his career on record." It's an ultra-funky conga-driven groove that truly sparks via the duelling interplay between the three horn players. In the background, Keith's insistent piano, in conversation with those unignorable drums, is the anchor that keeps this piece rollicking away. Breathtaking.
The epic, energetic "Thoughts to Geoff" is a 10-minute jammer that tends towards the dissonant and improvisational but becomes more fluid, laconic and melodic as it unravels. The interplay between soloists and ensembles is particularly dazzling here - blazing solos by Evans, Charig and Tippett himself in a flourish of angular arpeggios interspersed with chordal elocution. Phew.
Up next, the no less-urgent Mingus-referencing "Green and Orange Night Park" is a soaring example of ambitious jazz mixed with rock aggression, with Dean strutting his stuff by launching into a scorching solo. An absolutely jaw-dropping piece. Arguably the highlight of this album of huge highlights!
Though much of the album tends to fall on the raucous side ("Gridal Suite" approaches free-jazz at its most chaotic and, dare we say it, "difficult"), there are a few more sedate, at times spacey numbers, such as the deeply impressionistic "Five After Dawn". The rhythmically complex "Black Horse" is the most accessible track here, a sort of swinging Big Band number with tight grooves, soaring horn & reed melodies, a sizzling Boyle guitar solo and tasty electric piano riffs from Tippett. An hypnotic climax to a staggering record.
This Be With edition of Dedicated to You, But You Weren't Listening has been re-mastered from the original Vertigo master tapes, Simon Francis’ mastering working together with Cicely Balston's cut at Abbey Road Studios to weave their usual magic with these wonderful recordings. The stunning gatefold sleeve has been restored in all its brainchild glory so you know you're dealing with the definitive reissue, here. Now, are you listening?
Label boss Le Motel and versatile pidgin-rap experimentalist Magugu return to Maloca for their second full-length EP, Bitter Better. Drawing roots once again from across the full club music continuum, the release is a tour de force through rugged rhythmic workouts and self-assured vocal flows as the duo continue to develop their shared universe.
Available on vinyl, Bitter Better is also the artists' first ever shared physical release - all 5 tracks appearing on side A. On the B side, the duo's first EP, 2023's Kindness Weakness can be found, making this record a must-have for long standing fans and those just discovering Le Motel and Magugu's output.
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Carrboro, NC’s inimitable synthesizer duo MARV follow up their well-received 2021 opus Keyboard Suite I with a second volume co-released by enmossed and Softer Recordings. As a (regrettably) posthumous release, Keyboard Suite II documents MARV in their fully matured state with melodies that eschew easy categorization and a much-expanded studio effects and processing palette. But the same dreamy languidity marking their previous releases remains, drawing us into their visions of a summer day spent in the shade, by a babbling creek. As a storm approaches from the distance - keyboards saturated by tape into distortion, bursts of noise from idiosyncratic electronics, aleatoric stuttering - MARV grants us an album’s worth of sonic sublimation.
Wenn Sie von Hillsborough, North Carolina, auf der 1-85 nach Norden fahren und die Ausfahrt zur 58 East nehmen, erreichen Sie in fünfzehn Minuten Diamond Grove, ein kleines, nicht eingemeindetes Gebiet im Brunswick County, Virginia, am Meherrin River. Für die meisten Besucher gibt es dort nicht viel zu sehen - für Lebensmittel müssen Sie nach Lawrenceville und für Baumaterial nach South Hill fahren. Doch versteckt in diesem Fleckchen Virginia-Piedmont liegen die Überreste einer Milchfarm aus den 1740er Jahren, deren Haupthaus ein wunderschönes altes Gebäude mit zwei Etagen ist, das noch immer mit Seilbetten und allem Drum und Dran ausgestattet ist. Wenn man heute dorthin fährt, hört man in der Ferne Geräusche von jemandem, der in den vermieteten Nebengebäuden Sojabohnen und Baumwolle verarbeitet, von landwirtschaftlichen Reifen, die über Schotterstraßen knirschen, von quakenden Fröschen und von singenden Meisen: chick-a-dee, chick-a-dee. Aber wenn Sie zufällig im September 2023 vorbeigekommen sind, konnten Sie vielleicht Fiddle-Melodien hören, die von den Kiefern widerhallen, BBS-Geräusche in leeren Räumen und die Klänge von Weirs, die ihr zweites Album und ihr Debüt bei Dear Life Records aufnahmen: Diamond Grove. Weirs ist ein experimentelles Kollektiv, das aus der Musikszene im Zentrum von North Carolina hervorgegangen ist und zu gleichen Teilen aus Oldtime-Folk und DIY-Noise besteht. Die Auftritte von Weirs sind hierarchielos und umfassen zwischen zwei und zwölf Personen. Im September 2023 reisten neun von ihnen die US-58 hinauf, um sich im Wohn- und Esszimmer des Hauptgebäudes einer Milchfarm einzufinden, die noch immer im Besitz der Familie des Bandmitglieds und Organisators Oliver Child-Lanning ist, deren Verwandte seit Jahrhunderten dort leben. Die Besetzung von Weirs - weder endgültig noch besonders wertvoll - umfasst Child-Lanning, Justin Morris und Libby Rodenbough (seine Mitstreiter bei Sluice); Evan Morgan, Courtney Werner und Mike DeVito von Magic Tuber Stringband; sowie die treuen Andy McLeod, Alli Rogers und Oriana Messer, die bis tief in die Spätsommernächte spielten. Das Ergebnis sind die neun Tracks von Diamond Grove, aufgenommen mit einer provisorischen Signalkette, die aus geliehenem Equipment der gesamten Community zusammengestellt wurde. Das Weirs-Projekt begann als Tape-Experimente mit traditionellen Melodien, die Child-Lanning im Winter 2019 unter dem Namen Pluviöse aufgenommen hatte. Daraus entstand das erste Weirs-Album Prepare to Meet God, das im Juli 2020 in Eigenregie veröffentlicht wurde und eine Zusammenarbeit zwischen Child-Lanning und Morris während der COVID-Pandemie war. Die seltsamen Umstände dieses Debüts - eine gemeinschaftliche Tradition von Live-Songs, die isoliert voneinander aufgenommen wurden - werden durch Diamond Grove aufgehoben, ein Album, das in der unwiederholbaren Konvergenz von Menschen, Ort und Zeit verwurzelt ist. Auf dem neuen Album setzen Weirs ihre Suche nach dem besten Weg fort, sogenannte ,traditionelle" Musik weiterzuentwickeln, zu bewahren und zu befreien. Sie sind Songfänger, die Melodien sammeln, die kurz vor dem Vergessen stehen. Ihr wildes, Jahrhunderte umspannendes Repertoire klingt wie eine avantgardistische Jam-Session - eine Art Real Book für eine Szene, die sich mit Porch Jams, Big Blood, Amps for Christ und Jean Ritchie auskennt. Weirs fangen Songs ein, deren Interpretationskanon noch offen genug ist, um neben denen zu stehen, die sie zuvor gesungen haben, aber niemals über ihnen. Dies sind keine Versuche, definitive Versionen zu schaffen. Die Aufnahmen auf Diamond Grove fühlen sich eher wie Besuche als wie Überarbeitungen an. Und die Frage, die Weirs auf diesem Album stellen, ist nicht, wie sie einfach die Tradition ihrer Vorfahren fortsetzen können, sondern wie traditionelle Musik heute klingen könnte. Für Weirs könnte die Geschichte dieser Tradition weniger aus dem Folk-Revival stammen als aus der Musique concrète, weniger aus makellosen alten Meisteraufnahmen als aus etwas wie The Shadow Ring, wenn diese aus dem evangelikalen Süden kämen. Wenn man ,(A Still, Small Voice)" hört, spürt man, wie die Kraft der Hymne etwas Gleichwertigem weicht: den Dielen, dem Knistern des Feuers, dem Zubereiten und Essen von Mahlzeiten. Diese Spannung zwischen Bewahrung und Verfall ist das innere Leuchten von Diamond Grove. Nehmen wir ,Doxology l": Die Melodie von ,Old Hundred", einer Hymne aus der Sacred-Harp-Tradition, wird in MIDI umgewandelt, über iPhone-Lautsprecher abgespielt und in der Septemberluft neu aufgenommen. Für manche Revivalisten mag diese Hymne, gesungen mit der ganzen Pracht gefälschter Auto-Tune-Stimmen, blasphemisch klingen. Aber Ohren, die beispielsweise auf die Hyperpop-Produktionen der letzten Jahrzehnte eingestellt sind, werden sofort die spannungsgeladene Schönheit des digital verfremdeten Shape-Note-Gesangs verstehen. Dieselbe Spannung belebt ,l Want to Die Easy". Weirs' Version basiert auf der Aufnahme von A Golden Ring of Gospel, die in der Folkways-Sammlung Sharon Mountain Harmony verewigt ist. Die Melodien, Texte und Strukturen sind weitgehend unverändert geblieben. Aber die ,reine" Klarheit der Stimmen der frühen Aufnahme ist verschwunden. An ihre Stelle tritt der distanzierte Klang des Silos der Milchfarm, in dem Weirs ihre Version aufgenommen hat, dessen natürlicher Nachhall von zwei Sekunden die ursprüngliche Nähe ersetzt. Auf diese Weise wird der Klang des Aufnahmeortes selbst zu einem Teil der traditionellen Darbietung. Das Herzstück von Diamond Grove ist Weirs' Interpretation von ,Lord Bateman", einer Melodie, die Jean Ritchie als ,große Ballade" bezeichnete: Sie wurde gespielt, wenn die Arbeit getan war und der Tanzabend zu Ende war. Es ist ein Lied aus dem 18. Jahrhundert - so alt wie die Diamond Grove Farm - über einen gefangenen Abenteurer, der laut Nic Jones den Geist eines Errol-Flynn-Films verkörpert. Wie viele großartige und oft a cappella gesungene Interpretationen steht auch bei diesem ,Lord Bateman" die Stimme im Vordergrund und unterstreicht die Bedeutung des Geschichtenerzählens für das Zusammenkommen der Kinder. Neu ist hier der immense Bordun, der die Erzählung in ein unaufhörliches Gewebe elementarer Kräfte verwandelt. Es ist ein verschwommenes Murmeln kollektiver Saiten, das den Kanon von Ritchie und June Tabor ebenso bereichert wie Pelt's Ayahuasca oder Henry Flynt's Hillbilly Tape Music. Obwohl Diamond Grove nicht explizit von der alten Milchfarm handelt, auf der es aufgenommen wurde, kann es nicht umhin, ihr zu ähneln. Alte englische Balladen wie ,Lord Bateman" und ,Lord Randall" ergießen sich über Felder, die einst von der britischen Krone ,vergeben" wurden. Tragische Lieder wie ,Edward" taumeln über Tuscarora-Pfade und Baumwollfelder nach dem Bürgerkrieg. Hymnen wie ,Everlasting l" und ,Everlasting Il" fangen das Mondlicht ein, das seit Lord Bacons Rebellion durch doppelt gehängte Fenster fällt. Und die Nachtvögel trillern noch immer, und die Pflüge pflügen noch immer eine unkomponierte Musik, die darauf wartet, von zufälligen Ohren entdeckt zu werden. Diamond Grove ist in dieser Hinsicht Geschichte. Es ist ein Ort. Es ist Zeit. Es ist das Einfangen von Liedern, Lebendigkeit, Tonbandmanipulation. Wie der niedrige Damm, den das Wort ,Weir" andeutet, ist es eine Verteidigung gegen die Strömung. Es ist eine Verteidigung regionaler Lexika gegen massenproduzierte Umgangssprachen; eine Verteidigung gegen den Glauben, dass wir einfach zu einer einfacheren Zeit zurückkehren können; eine Verteidigung gegen die Vorstellung, dass Volksmusik ,rein" bleiben muss; eine Verteidigung gegen die Behauptung, dass ein Traum von der Zukunft, der in verlorenen Geschichten schlummert, unwiederbringlich verloren ist. Gegen all das verteidigt Diamond Grove traditionelle Musik, indem es sie so klingen lässt, wie die Komplexität der heutigen Zeit - weil es weiß, dass solche Musik und all die Geschichten, die in ihr stecken, auch in Zukunft eine Rolle spielen werden.
Orange & Red Splatter Vinyl. John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint erstmals eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Ends" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der die kühnsten Träume aller Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, aber er wollte nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel für die Filmmusik zurückkehren würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäfts und des Filmemachens laufen nicht immer so reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal."Die erweiterte Version von Halloween Ends enthält 10 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24 x 36"-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu Halloween und Halloween Kills sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
Orange & Green Splatter Vinyl! John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint zum ersten Mal eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Kills" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der alle Erwartungen der Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, wollte aber nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel wieder für die Filmmusik verantwortlich sein würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäftslebens und des Filmemachens laufen nicht immer reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal." Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24x36-Zoll-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu ,Halloween" und ,Halloween Ends" sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun werden erstmals erweiterte Ausgaben aller drei Soundtracks in einer Deluxe-Box von Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records veröffentlicht. Beim Anhören der aktuellen Halloween-Soundtracks fällt als Erstes der Teamgeist des Komponisten-Trios auf. Der mittlerweile berühmte Part mit der gestrichenen Gitarre in ,The Shape Hunts Allyson" aus Halloween wird, wie alle Gitarrenparts in der Trilogie, von Daniel Davies gespielt. John bezeichnet Daniel als den ,Abenteurer" der Gruppe und schreibt ihm zu, Sounds eingeführt zu haben, an die er selbst nie gedacht hätte. Cody, den sein Vater als ,musikalisches Genie" bezeichnet, ist eine ebenso wichtige Präsenz. Es ist seine ruhige, methodische Hand, die den Ideen, die entstehen, wenn diese drei zusammenkommen, Gestalt verleiht. Die Filmmusik für die neuen Filme mag sich um bekannte Themen drehen, aber sie ist auch klanglich viel vielfältiger und musikalisch gewagter als alles, was John 1978, als er den Originalfilm ,Halloween" komponierte, hätte schaffen können. Zusätzlich zu den einzelnen erweiterten Veröffentlichungen wird die ,Halloween Expanded Trilogy" als Teil eines limitierten Deluxe-Boxsets im 6xLP- und 3xCD-Format erhältlich sein. Diese Editionen enthalten exklusive neue Verpackungen und Artworks von Chris Bilheimer sowie ausführliche Liner Notes des Musikkritikers Brad Sanders, darunter exklusive Interviews mit John Carpenter und Regisseur David Gordon Green. Beide Box-Sets enthalten außerdem drei Sammlerposter von Creepy Duck, ein exklusives Posterdesign von Chris Bilheimer und ein luxuriöses Lentikular-Cover, das das Artwork zum Leben erweckt. Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 unveröffentlichte Musikstücke, während ,Halloween Ends" 10 neue Tracks hinzufügt und ,Halloween" ein komplett neues Artwork und eine neue Verpackung von Chris Bilheimer erhält. Für John-Carpenter-Sammler, Halloween-Komplettisten und alle Fans großartiger Filmmusik ist die ,Halloween Expanded Trilogy" ein unverzichtbares, wegweisendes Release.
JANA IRMERT - ,PORTALS": Portals wurde vollständig aus Klängen produziert, die im Amazonas-Regenwald in Brasilien und Kolumbien aufgenommen wurden, und beschwört die verborgene Welt der Klänge herauf, die jenseits unserer Wahrnehmung liegt. Ob in ultraschallhohen Frequenzbereichen oder in den Tiefen des aquatischen Mediums verborgen, zeugen diese Klänge von einer ungeahnten und pulsierenden tierischen Aktivität. Insekten, Frösche, Fledermäuse und Süßwasserdelfine bewegen sich, verstecken sich vor unseren Augen und Ohren. Indem sie diese Klangpalette insbesondere durch Transposition offenlegt und wieder in den Bereich des Hörbaren zurückführt, lädt Jana Irmert uns zu einer faszinierenden Erkundung einer ungeahnten, spekulativen und nicht-menschlichen Klangwelt ein, die sie auf respektvolle und persönliche Weise offenlegt und neu komponiert, wobei sie dieses wimmelnde und faszinierende Klangmaterial mit einer musikalischen Geste von großer Klarheit begleitet. Portals ist ein Versuch, durch eine von Jana Irmert fein komponierte Dezentrierung des Hörerlebnisses Zugang zur evokativen Kraft eines Amazonaswaldes am Rande der Katastrophe zu finden. 7038634357 -`ROPE': Mit ungewöhnlicher Meisterschaft und Präzision entfaltet sich Rope in einer schwebenden Zeit, die dennoch bedrohlich wirkt. Wie der Titel schon andeutet, untersucht Rope die formale Figur des Seils als Verflechtung von synthetischen und natürlichen Fasern, die halten und verschmelzen, zusammengehalten von den Kräften der Spannung und Reibung. Das Seil selbst ist, wie Neo Gibson erklärt, in regelmäßigen Abständen über seine gesamte Länge geknotet, sodass man sich daran festhalten kann. Rope entfaltet sich langsam und entwickelt sich von der Schwelle des Wahrnehmbaren hin zu dichteren, ballastierten elektronischen Texturen, immer jedoch am Rande einer bevorstehenden Umwälzung. Dann taucht ein melodisches Motiv auf, das einen unmöglichen Trost in sich zu tragen scheint. In dieser Hinsicht balanciert Rope auf eindrucksvolle Weise zwischen formaler Eleganz, klanglicher Schwere und einer fast unfassbaren emotionalen Ladung.
Summer Death ist das beliebte und gefeierte Debütalbum der Emo-/Punk-Lieblinge aus Philadelphia, Marietta. Nach mehreren Jahren der Vergriffenenheit sorgt diese zehnte Auflage dafür, dass der Kultklassiker nun wieder erhältlich ist.
"I stood on top of the mountain and looked out over the landscape. It was so beautiful that my chest hurt. The light vibrated, time stood still, and the contours dissolved for a moment. Everything had changed; I felt it then. I took their little hands so as not to lose contact with the ground. Then we ran down the mountain, scraping our knees. Still, we didn't make it. You had already put away all the nautical charts, loosened the moorings and steered out among the skerries. Mum stood waving from the jetty. You were alone, you wanted it that way. It was to be just you in the boat this time. I called out to you. I think you heard me and felt less lonely. We couldn't carry each other anymore, no matter how hard we tried. We washed our wounds on the shore and scattered tears and rose petals in the bay. The children laughed and searched for treasures under water. We called to them that it was time to come up. They were cold, and we hugged them to warmth. One ran ahead, the other up on our shoulders. Up the mountain, our mountain."
In 2020 Anna Högberg put her widely celebrated band Anna Högberg Attack on hold, retraining as a nurse whilst continuing a solo practice and playing in other groups. With Ensamseglaren she makes a spectacular return with her own ensemble — this time a double sextet — performing an album length suite of new music written in dedication to her late father — the titular ‘ensamseglaren’ pictured on the LP cover as a young boy. (ensam in Swedish can mean both alone and lonely, seglaren = the sailor).
Shot through with renewed energy and a brutally affective emotional punch, Högberg’s formal experimentation opens up vibrant possibilities for the assembled musicians to let loose with some of their wildest and most ecstatic playing on record.
Högberg’s contention with grief leans into collective joy as method of mourning — the big band as extended family; where bonds are made through a shared experience of being together. Where everyone gets to be themselves without expectations of who they should be or what they can do. It’s a radical commitment to care — of her self and others — that animates and unifies this suite of music’s radical dynamics and variations in colour: from whisper-quiet textural intensity to harrowing distortion and double drum chaos; raucous and solemn song.
"Throughout history, humans have had different images of the transition between life and death. Imagine standing on the seashore on a summer evening and seeing a beautiful vessel being prepared for departure. The sails are hoisted. The evening breeze comes, the sails fill and the boat glides out onto the open sea. You follow it with your eyes as it heads towards the sunset. It gets smaller and smaller, until it finally disappears as a tiny dot on the horizon. Then you hear someone next to you say, ‘Now they have left us.’ Left us for what? The fact that they got smaller and smaller and finally disappeared is only how we see it. In reality, they are just as big and beautiful as when they were here, lying on the beach by our side. Just as you hear that voice say ‘Now they have left us’, there may be someone on another beach who sees them appear on the horizon, someone waiting to welcome them when they reaches their new port."
Formed in the mid-eighties Midlands, they are still not only eating pop but spewing it up in a chaos of thrilling ideas on new album ‘Delete Everything’. Their eighth record sees them further refine, define and deconstruct their melange of industrial rock, loop da loop techno, gonzoid hip hop and punk rock into a series of captivating sci-fi anthems. The band still look and sound like they have stepped out the pages of 2000 AD magazine with Graham Crabb and Mary Byker trading vocals like bouncing Duracell bunnies to the itching, compulsive beats surrounding them. Davey Bennett brings the bottom end and Cliff Hewitt plays the beats whilst Adam Mole delivers guitar aggro and sometimes waves his keyboard around with a delinquent glee. Still creative, still in a world of their own Pop Will Eat Itself have deleted everything and started all over again.
Formed in the mid-eighties Midlands, they are still not only eating pop but spewing it up in a chaos of thrilling ideas on new album ‘Delete Everything’. Their eighth record sees them further refine, define and deconstruct their melange of industrial rock, loop da loop techno, gonzoid hip hop and punk rock into a series of captivating sci-fi anthems. The band still look and sound like they have stepped out the pages of 2000 AD magazine with Graham Crabb and Mary Byker trading vocals like bouncing Duracell bunnies to the itching, compulsive beats surrounding them. Davey Bennett brings the bottom end and Cliff Hewitt plays the beats whilst Adam Mole delivers guitar aggro and sometimes waves his keyboard around with a delinquent glee. Still creative, still in a world of their own Pop Will Eat Itself have deleted everything and started all over again.
Amsterdam indie stalwarts Pip Blom and Willem Smit, respectively the songwriter & vocal force behind Pip Blom and the driving creative mind behind Personal Trainer, have come together after a decade of intermittent collaborations to launch a new project: Long Fling. The duo's self-titled debut album arrives 3rd of October, 2025, unveiling a collection of charming, offbeat guitar and drum machine, kraut-rock tinged anthems, touching on everyday oddities like socks, shoes, and the allure of staying home.
Unlike typical duets, Long Fling doesn’t focus on harmonies or traditional back-and-forth vocals. Instead, Pip and Willem trade lines over minimal, melodic arrangements that reflect their shared sensibilities. The songs are direct but often playful, shaped by a mix of guitars, drum machines, and off-the-cuff lyrics.
Over the course of ten years, Willem and Pip’s songwriting process evolved from tentative beginnings filled with creative tension to a natural, collaborative flow. Willem reflects: “Over the years, I feel we’ve grown more comfortable making music together... Assembling a record we have been accidentally making without the goal of making a record was fun, but also weird. It felt a bit like archaeology sometimes. We tried to change things... but found out quite quickly that it made most sense to stay true to the initial ideas we had.”
we each asked our dads whether the album sounded more like a Willem album or a Pip album, they both said the other’s name. I really feel like we made this album together - it’s a true blend of the both of us.
DEADLETTER frontman Zac Lawrence’s latest solo venture hones in on the songwriter’s love of the contemporary folk scene of the 60s. Though not necessarily a conventional “Folk” sound, the acoustic guitar led songs intertwine the singer’s passion for lyricism and literacy with heart-string tugging melodies and arrangements. With the first single from this project expected in the summer of 2025, he brings a new band together made up of Misty Miller on vocal duties, Blossom Caldarone (English Teacher) on Cello, and Nathan Pigott (also of DEADLETTER) on clarinet. Antithetical to what we know from him as the frontman of the aforementioned, expect laid back, fingerpicked numbers that take you anywhere from Hamburg’s most gruesome hotel, to him imagining himself as a fifty something looking back on a life that he didn’t live in the way that was intended.