Nachdem Ásgeir jahrelang mit Übersetzern wie John Grant zusammengearbeitet und die Poesie seines Vaters, Einar Georg Einarsson, vertont hat, betritt er nun neues Terrain: Zum ersten Mal in seiner langen und gefeierten Karriere hat er die Texte komplett selbst verfasst.
Ásgeir wird seit Langem für seinen detailreichen Folk-Pop, die opulente Produktion und sein sehnsüchtiges, gefühlvolles Falsett gefeiert. „Julia“ markiert eine Wende – nicht nur hin zu lyrischer Eigenständigkeit, sondern auch zu kathartischer Direktheit, mit Songs, die nicht nur meisterhaft vorgetragen, sondern auch durchlebt wirken. „Das war irgendwie das erste Mal, dass ich die Texte völlig allein geschrieben habe“, erzählt er. „Es war beängstigend. Ich versuche immer noch, mich darin zu finden. Aber ich habe versucht, mich zu öffnen, und habe in diesem Prozess viel gelernt. Es war auf jeden Fall therapeutisch für mich.“
Dieses neue Gefühl der Verletzlichkeit zieht sich durch die zehn Stücke des Albums, die über einen Zeitraum von fast zwei Jahren geschrieben und aufgenommen wurden. Viele der Songs entstanden zunächst auf der Gitarre, wobei Ásgeir auf Schlichtheit setzte und Melodie, Klarheit und Bedeutung in den Vordergrund stellte. Die Produktion, gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Guðm. „Kiddi“ Kristinn Jónsson entwickelt, bleibt organisch und zurückhaltend – und gibt so Ásgeirs Stimme, und vor allem seiner Stimme als Songwriter, den nötigen Raum.
Der aus Nashville stammende Cellist Nathaniel Smith, den Ásgeir als „Zauberer“ beschreibt, steuert hier und im gesamten Album atmosphärische Klangteppiche bei. Mit improvisierten Melodien verleiht er den Stücken Leben und Tiefe – auf eine Weise, die Ásgeir sich zuvor nicht vorgestellt hatte.
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End of Us, ist das 13 Tracks umfassende Debütalbum von TX2, mit Features von DeathbyRomy, Ekoh, Magnolia Park, Ice Nine Kills und Black Veil Brides. Die Wahrheit ist simpel: TX2 polarisiert. Es gibt Kräfte in dieser Welt, die versuchen, das zu zerstören, wofür gekämpft und was hart erkämpft wurde, und zu einer Zeit zurückzukehren, in der die Menschen ihr wahres Ich versteckten. Es gibt Künstler wie TX2 - den Anti-Ronald Radke -, die dir zeigen wollen, dass du in diesem Kampf gegen den Hass nicht allein bist. TX2 hat Politiker namentlich genannt, schwenkt auf der Bühne eine Trans-Flagge, thematisiert in seinen Songs Waffengewalt, Essstörungen, Trauer und Depressionen und verspottet die Gatekeeper, die offensichtlich noch nie einen Punk-Song gehört haben. Der Sänger ist bereit, mit seiner Musik ein wenig Chaos zu verursachen, wenn es nötig ist, um die Aufmerksamkeit auf wichtige gesellschaftliche Themen zu lenken. So hat TX2 unter seinen Fans eine Bewegung ins Leben gerufen, die als ,X Movement" bekannt ist und deren Ziel es ist, das Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schärfen und einen sicheren Raum für diejenigen zu schaffen, die jemanden zum Reden brauchen. In den letzten 24 Monaten tourte TX2 um die Welt, trat mit Ice Nine Kills, Hail the Sun, Dark Divine, tiLLie, In This Moment, Magnolia Park, Warped Tour & Summer of Loud Tour auf, wurde auf SiriusXM Octane gespielt, erreichte über 1 Million monatliche Hörer, gab über 50.000 Autogramme und erhielt 42 Millionen Likes auf Tik Tok. End of US ist ein lauter, unverblümter Aufruf zum Handeln. Beherzigen Sie den Aufruf oder treten Sie beiseite.
Das experimentelle Berliner Trio ZAHN kehrt mit seinem bislang elektrisierendsten Werk zurück. Eine üppige Fusion aus Schwere, Elektronik und halluzinatorischen Farben. Monolithische Grooves treffen auf synthetischen Schimmer. PURPUR strahlt Spannung und Gefahr aus und pulsiert mit Tiefe und Dichte. Bekannt für ihren intensiven, treibenden Sound, der den unerbittlichen Marsch einer Welt am Abgrund widerspiegelt, vertieft das Trio ZAHN - Chris Breuer, Nic Stockmann und Felix Gebhard - seine klangliche Erkundung mit einem Album, das gleichzeitig elektronischer und rockiger ist als seine gefeierten Vorgänger. Purpur orientiert sich am lebhaften Cover des Albums - einer Explosion aus Trauben und Beeren, die seinen üppigen, farbenfrohen Sound widerspiegelt. Das Album verbindet kraftvolle Genres zu etwas Frischem und Elektrisierendem: schwere Fundamente treffen auf reichhaltige elektronische Texturen und schaffen Schichten aus Farbe, Komplexität und einem Hauch von halluzinatorischer Süße. Erneut in Gyhum mit dem Toningenieur Peter Voigtmann (ex-The Ocean, Death By Gong, Heads.) aufgenommen, tritt Purpur in die Fußstapfen der bisherigen Werke der Band, markiert aber auch einen mutigen Sprung nach vorne. Gastbeiträge von Fabian Bremer (Radare, AUA) und Kjetil Nernes (Årabrot) vertiefen das Gefühl der Unruhe und Faszination des Albums, während Magnus Lindberg (Cult of Luna) mit seinem Mix und Mastering dem Album die Tiefe eines unterirdischen Pulses verleiht - knackig, schwer und lebendig mit mikroskopischen Details. Während ,Adria" eine lebhafte Flucht durch Krautrock, Dark Jazz, Noise Rock und Post-Punk bot, zieht ,Purpur" die Zuhörer in eine dichtere, komplexere und eng verwobene Klanglandschaft. Das dritte Album der Band ist ein berauschender Wirbel aus synthetischem Puls und physischer Schwere - ein Album, das sich eher wie fermentiert als wie komponiert anfühlt.
Blue Curacao Vinyl. Das experimentelle Berliner Trio ZAHN kehrt mit seinem bislang elektrisierendsten Werk zurück. Eine üppige Fusion aus Schwere, Elektronik und halluzinatorischen Farben. Monolithische Grooves treffen auf synthetischen Schimmer. PURPUR strahlt Spannung und Gefahr aus und pulsiert mit Tiefe und Dichte. Bekannt für ihren intensiven, treibenden Sound, der den unerbittlichen Marsch einer Welt am Abgrund widerspiegelt, vertieft das Trio ZAHN - Chris Breuer, Nic Stockmann und Felix Gebhard - seine klangliche Erkundung mit einem Album, das gleichzeitig elektronischer und rockiger ist als seine gefeierten Vorgänger. Purpur orientiert sich am lebhaften Cover des Albums - einer Explosion aus Trauben und Beeren, die seinen üppigen, farbenfrohen Sound widerspiegelt. Das Album verbindet kraftvolle Genres zu etwas Frischem und Elektrisierendem: schwere Fundamente treffen auf reichhaltige elektronische Texturen und schaffen Schichten aus Farbe, Komplexität und einem Hauch von halluzinatorischer Süße. Erneut in Gyhum mit dem Toningenieur Peter Voigtmann (ex-The Ocean, Death By Gong, Heads.) aufgenommen, tritt Purpur in die Fußstapfen der bisherigen Werke der Band, markiert aber auch einen mutigen Sprung nach vorne. Gastbeiträge von Fabian Bremer (Radare, AUA) und Kjetil Nernes (Årabrot) vertiefen das Gefühl der Unruhe und Faszination des Albums, während Magnus Lindberg (Cult of Luna) mit seinem Mix und Mastering dem Album die Tiefe eines unterirdischen Pulses verleiht - knackig, schwer und lebendig mit mikroskopischen Details. Während ,Adria" eine lebhafte Flucht durch Krautrock, Dark Jazz, Noise Rock und Post-Punk bot, zieht ,Purpur" die Zuhörer in eine dichtere, komplexere und eng verwobene Klanglandschaft. Das dritte Album der Band ist ein berauschender Wirbel aus synthetischem Puls und physischer Schwere - ein Album, das sich eher wie fermentiert als wie komponiert anfühlt.
In der Welt von MX LONELY sind Monster echt vielschichtige Dinger. Das sind die Wesen, die wir uns als Kinder vorgestellt haben und die im Dunkeln lauern; die allzu realen Bösewichte, die ihre Macht missbrauchen oder sich mit dem Leid anderer die Taschen füllen; die Laster und Fehler, mit denen wir unser ganzes Leben lang kämpfen, und das, was wir werden können, wenn wir in ihrem Griff sind. Auf ihrem ersten Album ALL MONSTERS sucht die in Brooklyn ansässige Band in dunklen Ecken, bricht Türen auf und exhumiert diese Monster mit einem schweren, düsteren Alternative-Rock-Sound, der gleichzeitig von Schönheit durchzogen ist. Als ihre erste komplett selbst aufgenommene Veröffentlichung zeigt ALL MONSTERS die Band - Synthesizer/Sänger Rae Haas, Gitarrist Jake Harms, Bassist Gabriel Garman und Schlagzeuger Andy Rapp - wie sie einen lebendigen, unmittelbaren, analogen Sound einfangen, der das Gefühl ihrer Live-Show verkörpert und gleichzeitig ein längeres und nuancierteres Erlebnis schafft als je zuvor. Für die Zukunft wollen sie weiter auf Tour gehen und eine Community aufbauen, die auf gegenseitiger Katharsis basiert. ,Ich denke, das ist sozusagen die Manifestation oder das Gebet darin, dass jeder den Raum und die Werkzeuge hat, um seine eigenen Monster zu bewältigen", sagt Haas. Obwohl sie sich der Selbstreflexion verschrieben haben, wollen MX LONELY letztendlich andere in ihre Welt einbeziehen.
In der Welt von MX LONELY sind Monster echt vielschichtige Dinger. Das sind die Wesen, die wir uns als Kinder vorgestellt haben und die im Dunkeln lauern; die allzu realen Bösewichte, die ihre Macht missbrauchen oder sich mit dem Leid anderer die Taschen füllen; die Laster und Fehler, mit denen wir unser ganzes Leben lang kämpfen, und das, was wir werden können, wenn wir in ihrem Griff sind. Auf ihrem ersten Album ALL MONSTERS sucht die in Brooklyn ansässige Band in dunklen Ecken, bricht Türen auf und exhumiert diese Monster mit einem schweren, düsteren Alternative-Rock-Sound, der gleichzeitig von Schönheit durchzogen ist. Als ihre erste komplett selbst aufgenommene Veröffentlichung zeigt ALL MONSTERS die Band - Synthesizer/Sänger Rae Haas, Gitarrist Jake Harms, Bassist Gabriel Garman und Schlagzeuger Andy Rapp - wie sie einen lebendigen, unmittelbaren, analogen Sound einfangen, der das Gefühl ihrer Live-Show verkörpert und gleichzeitig ein längeres und nuancierteres Erlebnis schafft als je zuvor. Für die Zukunft wollen sie weiter auf Tour gehen und eine Community aufbauen, die auf gegenseitiger Katharsis basiert. ,Ich denke, das ist sozusagen die Manifestation oder das Gebet darin, dass jeder den Raum und die Werkzeuge hat, um seine eigenen Monster zu bewältigen", sagt Haas. Obwohl sie sich der Selbstreflexion verschrieben haben, wollen MX LONELY letztendlich andere in ihre Welt einbeziehen.
In der Welt von MX LONELY sind Monster echt vielschichtige Dinger. Das sind die Wesen, die wir uns als Kinder vorgestellt haben und die im Dunkeln lauern; die allzu realen Bösewichte, die ihre Macht missbrauchen oder sich mit dem Leid anderer die Taschen füllen; die Laster und Fehler, mit denen wir unser ganzes Leben lang kämpfen, und das, was wir werden können, wenn wir in ihrem Griff sind. Auf ihrem ersten Album ALL MONSTERS sucht die in Brooklyn ansässige Band in dunklen Ecken, bricht Türen auf und exhumiert diese Monster mit einem schweren, düsteren Alternative-Rock-Sound, der gleichzeitig von Schönheit durchzogen ist. Als ihre erste komplett selbst aufgenommene Veröffentlichung zeigt ALL MONSTERS die Band - Synthesizer/Sänger Rae Haas, Gitarrist Jake Harms, Bassist Gabriel Garman und Schlagzeuger Andy Rapp - wie sie einen lebendigen, unmittelbaren, analogen Sound einfangen, der das Gefühl ihrer Live-Show verkörpert und gleichzeitig ein längeres und nuancierteres Erlebnis schafft als je zuvor. Für die Zukunft wollen sie weiter auf Tour gehen und eine Community aufbauen, die auf gegenseitiger Katharsis basiert. ,Ich denke, das ist sozusagen die Manifestation oder das Gebet darin, dass jeder den Raum und die Werkzeuge hat, um seine eigenen Monster zu bewältigen", sagt Haas. Obwohl sie sich der Selbstreflexion verschrieben haben, wollen MX LONELY letztendlich andere in ihre Welt einbeziehen.
Nach dem 2023 erschienenen „Are You Lost Here?“ betritt der junge belgische Singer-Songwriter mit diesem Album neues Terrain – ein Werk, das gleichermaßen weitläufig wie zutiefst persönlich klingt. „Salt Moon City“ verwebt die bekenntnishafte Songwriting- Intensität von Künstlern wie Sufjan Stevens und Paolo Nutini mit der majestätischen Klangfülle von Coldplay – und deutet zugleich subtil auf die harmonische Raffinesse von Bach und Debussy hin.
Dieses Album wirkt wie eine Verfilmung in Breitbildformat. Nach zwei Jahren gemeinsamen Spielens mit seiner Band hat sich Moon´s Sound geöffnet: Streicher und Bläser durchziehen die
Arrangements, verwandeln stille Selbstbeobachtung in etwas Strahlendes und Gemeinschaftliches.
Im Mittelpunkt steht Moon´s Stimme – leise, rau und ungeschützt – und sein Gespür für Songs, die Zerbrechlichkeit und Selbstbewusstsein gleichermaßen in sich tragen. Auf „Salt Moon City“ zeigt sich Moon als Produzent, Arrangeur und Multiinstrumentalist, der seinen Sound vollständig im Griff hat. Er spielt Schlagzeug, Bass, Gitarre und alle Klavierparts selbst und erschafft eine Atmosphäre, die zeitlos und lebendig zugleich wirkt – eine Stadt aus Salz und Erinnerung, irgendwo zwischen Traum und Tageslicht leuchtend.
"Weil wir Menschen schaltbar sind.". Mit dem bedrückenden ""43" verkünden FJORT aus Aachen die Ankunft ihres fünften Albums namens"belle époque" (Grand Hotel van Cleef). Die erste Minute führt uns balladesk in die unvorstellbar entmenschlichte Zeit der deutschen Geschichte und spannt einen mahnenden Bogen in unsere Gegenwart. Erst dann spielt das Trio die stärkste Karte in seiner Hand: eine musikalische Entladung, die dem gerade Gehörten Nachdruck verleiht. Wenn in der folgenden Strophe "wir haben gemordet, gebrandschatzt, geschändet, erdrosselt - wir sind dazu fähig" mit 98dC Verzerrung geschrien und immer wieder zur Selbstreflexion angesichts dieses Entsetzens gemahnt wird, wird offensichtlich: "belle époque" ist das bisher wortgewaltigste Album der Band. "Wir leben in Hakenkreuzzeiten" schlussfolgern FJORT am Ende und uns wird unmissverständlich bewusst, wie kurz wir vor einer Wiederholung des Damals stehen. Auf der musikalischen Ebene sind FJORT nach wie vor ihr eigener Maßstab: Kompositionen wie Theaterstücke, emotional verdichtet, gleichzeitig in der Lage in Angst zu versetzen und zu erlösen.
"Weil wir Menschen schaltbar sind.". Mit dem bedrückenden ""43" verkünden FJORT aus Aachen die Ankunft ihres fünften Albums namens"belle époque" (Grand Hotel van Cleef). Die erste Minute führt uns balladesk in die unvorstellbar entmenschlichte Zeit der deutschen Geschichte und spannt einen mahnenden Bogen in unsere Gegenwart. Erst dann spielt das Trio die stärkste Karte in seiner Hand: eine musikalische Entladung, die dem gerade Gehörten Nachdruck verleiht. Wenn in der folgenden Strophe "wir haben gemordet, gebrandschatzt, geschändet, erdrosselt - wir sind dazu fähig" mit 98dC Verzerrung geschrien und immer wieder zur Selbstreflexion angesichts dieses Entsetzens gemahnt wird, wird offensichtlich: "belle époque" ist das bisher wortgewaltigste Album der Band. "Wir leben in Hakenkreuzzeiten" schlussfolgern FJORT am Ende und uns wird unmissverständlich bewusst, wie kurz wir vor einer Wiederholung des Damals stehen. Auf der musikalischen Ebene sind FJORT nach wie vor ihr eigener Maßstab: Kompositionen wie Theaterstücke, emotional verdichtet, gleichzeitig in der Lage in Angst zu versetzen und zu erlösen.
Walk Don't Run ist ein Buddy-Comedy-Thriller, der sich über zwölf nächtliche und nostalgische Stunden erstreckt und die Auflösung einer lebenslangen Freundschaft erzählt, die durch eine manische Flucht aus einem Diner, die Entführung eines Woodie Wagon, eine Fahrt mit der Big Dipper-Achterbahn und eine Surf-Session um 3 Uhr morgens ausgelöst wird. Unterlegt mit Demos aus dem Ry-Ko-Ausschussstapel, ist Moodys instrumentale Abkürzung eine Momentaufnahme des Surf-Musik-Crashs Mitte der 1960er Jahre. Passend zum Nacht-Thema des Films tauscht Walk Don't Run die schlurfenden, verträumten Balladen der Ära ein und filmt die echoartigen Wellen des privaten Strandes lange nach Einbruch der Dunkelheit.
Walk Don't Run ist ein Buddy-Comedy-Thriller, der sich über zwölf nächtliche und nostalgische Stunden erstreckt und die Auflösung einer lebenslangen Freundschaft erzählt, die durch eine manische Flucht aus einem Diner, die Entführung eines Woodie Wagon, eine Fahrt mit der Big Dipper-Achterbahn und eine Surf-Session um 3 Uhr morgens ausgelöst wird. Unterlegt mit Demos aus dem Ry-Ko-Ausschussstapel, ist Moodys instrumentale Abkürzung eine Momentaufnahme des Surf-Musik-Crashs Mitte der 1960er Jahre. Passend zum Nacht-Thema des Films tauscht Walk Don't Run die schlurfenden, verträumten Balladen der Ära ein und filmt die echoartigen Wellen des privaten Strandes lange nach Einbruch der Dunkelheit.
Zweite Vinyl-Nachpressung auf red, black and white 3-way color merge vinyl (Phoenix II Edition). Das Fantasy-Mittelalter-Metal-Phänomen CASTLE RAT präsentiert sein zweites Album! Castle Rat ist die NY Fantasy-Heavy-Metal-Band, die von der Rat Queen angeführt wird, welche die Mission verfolgt, ihr Refugium gegen diejenigen zu verteidigen, die es zerstören wollen. Ihr zur Seite stehen The Count, The Plague Doctor und The All-Seeing Druid. Gemeinsam stellen sie sich mit Heavy Magie dem unerbittlichen Zorn ihrer Erzfeindin - dem Tod in Form von The Rat Reaperess. The Bestiary ist ein riffgeladenes Kompendium mystischer Kreaturen und vorwarnender Erzählungen aus einer vergessenen Welt. Es erzählt 13 allegorische Geschichten von mythischen Bestien und dem Zauberer, der sie beschwört, und verwebt kraftvolle Heavy-Hymnen und dunkle Verzückungen zu einer betörenden und unvergesslichen Heavy-Metal-Odyssee. Als ob Grace Slick mit Black Sabbath ca. 1200 A.D. auf einem Kiss-Konzert Liebe macht. Aufgenommen von Randall Dunn (Sunn O))), Wolves in the Throne Room, Björk) und gemischt von Jonathan Nuñez (Torche, Restless Spirit), bietet das Album episches Heavy-Gemetzel und doomy Hard Rock. Hervorgegangen aus New Yorks abscheulichem, kreaturenverseuchtem Untergrund, schlugen die Fantasy-Heavy-Metaller zunächst mit ihren Live-Auftritten und später mit ihrem Debütalbum "Into The Realm" im Jahr 2024 große Wellen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 haben CASTLE RAT ein lebendiges Labyrinth aus Erzählungen und Mythen geschaffen, welches sie nun rund um die Welt führt. The Bestiary auf CD (aufklappbares Digipak), MC (mit gefaltetem Inlay) und auf LP (farbiges Vinyl, inklusive ausklappbarem Lyrics-Insert)!
Multiplatin-Superstar Hilary Duff kündigt ihr erstes Album seit mehr als zehn Jahren an. luck…or something erscheint am 20. Februar 2026 über Atlantic Records. HIER kann man das Album ab sofort vorbestellen/vorab speichern. „Oft werde ich gefragt, wie ich nach all den Jahren in dieser Branche noch mit einem halbwegs klarem Kopf durchs Leben gehe“, sagt Hilary. Es ist Glück – aber in dem ‚…or something‘ steckt auch eine Menge Gewicht. Vieles, was ich erlebt habe, steckt darin, und genau das hat mich zu der gemacht, die ich bin.“ Im Januar bringt Hilary ihr neues Album mit der „Small Rooms, Big Nerves“-Tour auf die Bühne – eine Serie intimer Konzerte, die innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Die ersten Headliner-Shows seit über zehn Jahren starten am 19. Januar 2026 im historischen O2 Shepherd’s Bush Empire in London. Es folgen Toronto (HISTORY, 24. Januar), New York (Brooklyn Paramount, 27. Januar) und Los Angeles (The Wiltern, 29. Januar). Nachdem die Shows so schnell ausverkauft waren, bedankte sich Hilary bei ihren Fans mit einer persönlichen Instagram-Nachricht hier ansehen. Das sechste Studioalbum luck…or something enthält unter anderem die gefeierte Single „Mature“, die bereits überall verfügbar ist. Duff schrieb den Track zusammen mit ihrem Ehemann, dem Grammy-ausgezeichnten Songwriter und Produzenten Matthew Koma (Britney Spears, P!nk) sowie der Hitmakerin Madison Love (Halsey, Ava Max). Der sarkastische, autobiografisch gefärbte Track kombiniert Erinnerungen an romantische Missgeschicke in der Jugend mit einer schillernden Produktion – genau jene Mischung aus Witz und Verletzlichkeit, die Duff seit jeher auszeichnet. Nur eine Woche nach Veröffentlichung hatte „Mature“ bereits über 5 Millionen Streams, dazu kommen über 2,5 Millionen Views des Musikvideos bei YouTube. Hier kann man den Clip ansehen, bei dem Lauren Dunn (Olivia Rodrigo, Dove Cameron, Saweetie) Regie führte. Anfang der Woche veröffentlichte Hilary zudem ein „Behind the Scenes“-Video vom Dreh – hier ansehen.
Wie ein schwarzer Wind, der aus längst verstummten Mooren aufsteigt, legt die irische Band Coscradh ihr zweites Album „Carving the Causeway to the Otherworld“ vor, das mit furchterregender Zauberei die Moorwege der Toten freilegt. Aus tief verwurzelter Traditionen und alter Mystik lässt das Album die sechstausend Jahre alten Eichenpfade wiederauferstehen, die von kriegführenden Stämmen unter dem kalten Blick der Druiden angelegt wurden, um in das Reich jenseits des Lebens zu gelangen, und beschwört diese verschwundenen Mühen mit der Erinnerung an die Gewalt selbst herauf. Coscradh kanalisiert den Druiden als Astronomen und Kriegsseher und ruft Mars als den Gott an, dessen rotes Licht Opfer fordert, und offenbart gälische Krieger, die sich zu Gefäßen aushöhlen und die Wut von Goac in sich eindringen lassen, um sie für den Kampf zu verschlingen. Gitarren flammen auf - brennend wie Meteore, die den Horizont durchschneiden - und lassen Riffs los, die mit der Kraft der Vorfahren durchdrungen sind. Der glühende perkussive Ansturm kracht wie Hufe auf tote Erde, während die wilde Grausamkeit der Band wie ein in den Himmel geschleuderter Kriegsschrei ausbricht, gekrönt von ruinöser Pracht. Coscradh bewohnt diesen Bereich zwischen den Welten vollständig und haucht ihrem Werk die Wut und spirituelle Kraft eines Volkes ein, das Wahrheiten in Land, Himmel und Grab gemeißelt hat. Als eine Verbindung aus druidischer Wissenschaft und Blut, ritueller Aggression und sprachlicher Wiederauferstehung zwingt „Carving the Causeway to the Otherworld“ zu einer himmlischen Abrechnung, bei der das Schicksal selbst auf den Altar geworfen wird. Wie Götter, die das Firmament bereisen, fällt Coscradhs kalte, grausame Ausstrahlung auf alle, die sie hören. Das Album ist eine kosmische Hinrichtung, die vergangene Dammwege, Kriegsgötter, Steinidole und sternengeborene Kräfte, die die Druiden zu nutzen suchten, miteinander verbindet. Eine Vision des Nachthimmels als lebendige Festungsmauer der Omen für diejenigen, die auf die alten zornigen Geister hören wollen.
Als direkte Folge des großen Interesses der Beatles an experimenteller Musik und anderen avantgardistischen
Kunstformen gründete Apple Records im Februar 1969 das kurzlebige Tochterlabel Zapple. Es sollte ein Forum für ungezügelte Klangexperimente bieten, oder, wie es damals hieß, für „noch abgefahrenere Sounds“.
Georges „Electronic Sound“ und John Lennons und Yoko Onos „Unfinished Music No. 2: Life With the
Lions“, beide im Mai 1969 erschienen, waren Zapples einzige Veröffentlichungen vor der Schließung des
Labels. Das von George gemalte Cover von „Electronic Sound“ zeigt seinen Moog IIIp (der später von den
Beatles auf vier Stücken ihres Albums „Abbey Road“ verwendet wurde) mit den vier Modulen, aus denen
der Klang synthetisiert wurde. Jede Seite der LP „Electronic Sound“ enthielt ein experimentelles, längeres
Werk.
George Harrisons „Wonderwall Music“, erschienen im November 1968, war das erste Soloalbum eines
Beatles-Mitglieds und die erste LP, die von Apple Records veröffentlicht wurde. Der Soundtrack zu Joe
Massots Spielfilmdebüt „Wonderwall“ ist ein überwiegend instrumentales Album, das einen komplexen und
lebendigen Klangteppich aus westlicher Rockmusik und Kompositionen im Stil der indischen Klassik bildet.
1992 erinnerte sich George: „Ich entschied mich für eine Art Mini-Anthologie indischer Musik, weil ich die
Öffentlichkeit für indische Musik begeistern wollte.“
Als direkte Folge des großen Interesses der Beatles an experimenteller Musik und anderen avantgardistischen
Kunstformen gründete Apple Records im Februar 1969 das kurzlebige Tochterlabel Zapple. Es sollte ein Forum für ungezügelte Klangexperimente bieten, oder, wie es damals hieß, für „noch abgefahrenere Sounds“.
Georges „Electronic Sound“ und John Lennons und Yoko Onos „Unfinished Music No. 2: Life With the
Lions“, beide im Mai 1969 erschienen, waren Zapples einzige Veröffentlichungen vor der Schließung des
Labels. Das von George gemalte Cover von „Electronic Sound“ zeigt seinen Moog IIIp (der später von den
Beatles auf vier Stücken ihres Albums „Abbey Road“ verwendet wurde) mit den vier Modulen, aus denen
der Klang synthetisiert wurde. Jede Seite der LP „Electronic Sound“ enthielt ein experimentelles, längeres
Werk.
George Harrisons „Wonderwall Music“, erschienen im November 1968, war das erste Soloalbum eines
Beatles-Mitglieds und die erste LP, die von Apple Records veröffentlicht wurde. Der Soundtrack zu Joe
Massots Spielfilmdebüt „Wonderwall“ ist ein überwiegend instrumentales Album, das einen komplexen und
lebendigen Klangteppich aus westlicher Rockmusik und Kompositionen im Stil der indischen Klassik bildet.
1992 erinnerte sich George: „Ich entschied mich für eine Art Mini-Anthologie indischer Musik, weil ich die
Öffentlichkeit für indische Musik begeistern wollte.“
Zum runden Geburtstag präsentiert Howard Carpendale mit „Zeitlos“ das Sound-Update seiner Karriere:
Die größten Hits aus 60 Jahren wurden neu arrangiert und aufgenommen. Der Entertainer, der seit sechs
Jahrzehnten auf den Bühnen steht und am 09. Januar 2026 seinen 80. Geburtstag feiert, erklärt dazu: „Zeit
verändert alles – auch Musik. Und manchmal merkt man, dass alte Songs ein neues Leben verdienen. Ich
hab meine größten Titel neu aufgenommen – so, wie sie 2025 klingen sollen. Nicht nostalgisch. Nicht retro.
Zeitlos.“ Das Jubiläumsalbum „Zeitlos“, das pünktlich zum Geburtstag erscheint, bietet packende Neuaufnahmen seiner allergrößten Hits in einem neuen zeitlosen Mix. Erweitert um einige neue Kompositionen,
etwa die jüngste Single „Ein neuer Morgen“, vereint „Zeitlos“ nur die größten Erfolge des Sängers. Dieses
besondere Geschenk an sich selbst und seine Fans ist ab dem 09. Januar 2026 in etlichen Konfigurationen
erhältlich.
Die lang erwartete Neuauflage des von Kritikern gefeierten Meisterwerks der japanischen Singer-Songwriterin und Multi-Instrumentalistin – das Album, mit dem sich Ichiko Aoba endgültig
auf der internationalen Bühne etablierte.
Windswept Adan, Aobas siebtes Studioalbum, wurde ursprünglich 2020 veröffentlicht.
Die ersten Vinylpressungen sind seit über 18 Monaten vergriffen und mittlerweile
auf dem Sekundärmarkt sehr gefragt.
Diese Neuauflage wurde auf schwarzem Eco-Mix-Vinyl gepresst,
um so nachhaltig wie möglich zu sein.
In einer deutlichen Abkehr von ihren früheren, eher einsamen Werken arbeitete Aoba
mit dem Komponisten Taro Umebayashi zusammen, um ein faszinierendes und fantasievolles Konzeptalbum zu schaffen,
das fließend zwischen Ambient-Psych-Folk,
Kammerklassik und jazzigen Kompositionen wechselt.
Windswept Adan wurde als Soundtrack zu einem imaginären Film konzipiert und handelt von einem
jungen Mädchen, das aus seiner Heimat auf die mythische Insel Adan verbannt wird – einen üppigen,
fremdartigen Ort voller seltsamer Kreaturen, reichhaltiger Flora und Fauna und ohne
gesprochene Sprache.
Die orchestralen Texturen und das lebendige Sounddesign schaffen eine
immersive, filmische Welt.
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Der in Berlin lebende syrische Musiker Khaled Kurbeh gibt sein Debüt bei Research Records mit Likulli Fadain Eqaéh Jedem Raum seinen eigenen Rhythmus, einem Klangteppich aus Sounds, die er über vier Jahre im Rahmen seiner Praxis muhawalat Versuche, Variationen und hawamesh Ränder geschrieben, aufgeführt und aufgenommen hat: ein Ausdruck von Gesten, klanglichen Fußnoten und Beobachtungen aus dem Alltag.
Kurbehs erste Veröffentlichung seit sieben Jahren weicht von seinem weitgehend akustischen Debüt "Aphorisms" ab, einer Zusammenarbeit mit dem Oud-Spieler Raman Khalaf und einem Ensemble mit Elementen aus Maqam und Jazz.
Likulli Fadain Eqaéh Jedem Raum seinen eigenen Rhythmus präsentiert eine Sammlung zehn elektroakustischer Kompositionen – grübelnd und experimentell mit Anklängen an Musique concrète. Die Trackliste impliziert eine Reisebeschreibung. Feldaufnahmen von Schwalben und dem Knacken und Entschalen von Sonnenblumenkernen im Zwischenspiel Nuzha I Exkursion I werden durch eine spärliche Komposition aus Low-End-Synth, Harmonium, Klavier und präpariertem Fender Rhodes, gespielt mit Schlägeln, auf Darb I–II Pfad I–II kontrastiert. Beckenmuster und bewegte Glockenklänge erklingen auf Jauqét Ajras Chor der Glocken, während Streichinstrumente auf al-Ajraf [Die Klippen] zittern und stottern. Die Veröffentlichung fängt vier Jahre sich überschneidender Klangwanderungen ein und balanciert fein die Spannungen von Harmonie und Dissonanz, Stille und Resonanz, Textur und Rhythmus – aufgenommen im Innen- und Außenbereich.
Das Gatefold-Cover zeigt Kunstwerke von Ida Lawrence und enthält ein Booklet mit zehn gemalten Variationen einer Szene. Auf der Außenseite erstrecken sich Wege unter einem dramatisch akzentuierten und lebendigen Himmel; im Inneren erscheint dieselbe Landschaft immer wieder in unterschiedlichem Licht.
Likulli Fadain Eqaéh [Jedem Raum seinen eigenen Rhythmus] erscheint im Sommer 2025 bei Research Records, Naarm/Melbourne. Ein weiteres Solo-Klavieralbum von Kurbeh, aufgenommen in seinem Studio in Berlin-Kreuzberg, erscheint noch in diesem Jahr.
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Nachdem Ásgeir jahrelang mit Übersetzern wie John Grant zusammengearbeitet und die Poesie seines Vaters, Einar Georg Einarsson, vertont hat, betritt er nun neues Terrain: Zum ersten Mal in seiner langen und gefeierten Karriere hat er die Texte komplett selbst verfasst.
Ásgeir wird seit Langem für seinen detailreichen Folk-Pop, die opulente Produktion und sein sehnsüchtiges, gefühlvolles Falsett gefeiert. „Julia“ markiert eine Wende – nicht nur hin zu lyrischer Eigenständigkeit, sondern auch zu kathartischer Direktheit, mit Songs, die nicht nur meisterhaft vorgetragen, sondern auch durchlebt wirken. „Das war irgendwie das erste Mal, dass ich die Texte völlig allein geschrieben habe“, erzählt er. „Es war beängstigend. Ich versuche immer noch, mich darin zu finden. Aber ich habe versucht, mich zu öffnen, und habe in diesem Prozess viel gelernt. Es war auf jeden Fall therapeutisch für mich.“
Dieses neue Gefühl der Verletzlichkeit zieht sich durch die zehn Stücke des Albums, die über einen Zeitraum von fast zwei Jahren geschrieben und aufgenommen wurden. Viele der Songs entstanden zunächst auf der Gitarre, wobei Ásgeir auf Schlichtheit setzte und Melodie, Klarheit und Bedeutung in den Vordergrund stellte. Die Produktion, gemeinsam mit seinem langjährigen Weggefährten Guðm. „Kiddi“ Kristinn Jónsson entwickelt, bleibt organisch und zurückhaltend – und gibt so Ásgeirs Stimme, und vor allem seiner Stimme als Songwriter, den nötigen Raum.
Der aus Nashville stammende Cellist Nathaniel Smith, den Ásgeir als „Zauberer“ beschreibt, steuert hier und im gesamten Album atmosphärische Klangteppiche bei. Mit improvisierten Melodien verleiht er den Stücken Leben und Tiefe – auf eine Weise, die Ásgeir sich zuvor nicht vorgestellt hatte.
Gegründet 1992 in London von Sänger und Songwriter David Christian, gehören Comet Gain seit über drei Jahrzehnten zu den prägenden Namen des internationalen Indie-Underground. Inspiriert von Creation Records, den Television Personalities und Mod-Ikonen wie Dexys, The Style Council und Vic Godard, zieht die Band ihre Linie von The Velvet Underground, The Byrds bis zu den 13th Floor Elevators. Acht Alben auf Labels wie Wiiija, Kill Rock Stars, What"s Your Rupture und Fortuna POP! dokumentieren ihren unverwechselbaren Stil: eine Mischung aus französischer Nouvelle Vague und englischem "Kitchen Sink"-Herz, Riot Grrrl und Acid Punk, C86, Post-Punk und Northern Soul. "City Fallen Leaves", ursprünglich 2005 erschienen, gilt als Schlüsselwerk der Band und wird nun weltweit von Tapete Records neu aufgelegt. Boy/Girl-Vocals, kratzige Gitarren, Lo-Fi-Charme, Garagebeat und bittersüße Melodien machen dieses Album zu einem zeitlosen Statement für Enthusiasmus und Schmerz, Liebe und Wut. Einfach auflegen, laut drehen und wieder lebendig fühlen.
Shake Stew ist mehr als eine Band - sie ist ein Ereignis. Seit ihrer Gründung durch Bassist und Komponist Lukas Kranzelbinder umweht die Formation ein Hauch von Magie und Energie, der sich live in eine hypnotische Kraft verwandelt. Zwei Schlagzeuge, zwei Bässe und drei Bläser erzeugen einen Sound, der zwischen tranceartigen Basslinien, eruptiven Grooves und fragilen Klanggebilden oszilliert. Die Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik sprach von "etwas Kultischem", das den Jazz bereichert, während MOJO begeistert: "Shake Stew twists, blisters and burns like a fevered dream!" Ob im Club oder im Wiener Konzerthaus - die Band zieht alle in ihren Bann. Mit dem Jubiläumsprojekt TEN ONE TWO öffnet sich Shake Stew noch weiter: neue Klangfarben, freie Improvisationen, Kooperationen und eine Besetzung, die mit Yvonne Moriel eine aufregende Stimme integriert. Nach zehn Jahren, zahllosen Konzerten und internationalen Auszeichnungen ist klar: Shake Stew definiert Jazz als lebendige Kunstform - kompromisslos, visionär und voller Dynamit.
Am 13. Februar 2026 veröffentlicht Sony Music Austria die ersten beiden Hansi-Lang-Alben "Keine Angst" und "Der Taucher" auf einer LP neu in einer limitierten Auflage auf farbiger Vinyl.
Hansi Lang gilt als eine der charismatischsten Stimmen der heimischen Rock- und Popkultur. Mit seinem experimentierfreudigen Stil, der Elemente aus Rock, Pop, Punk und New Wave verband, prägte er maßgeblich die österreichische Musikszene der frühen 80er Jahre.
In bildhaften, existenzialistischen Texten griff Lang Themen wie Unsicherheit, die Selbstbehauptung in einer konformen Gesellschaft und Großstadtgefühl auf und traf damit den Nerv einer jungen, urbanen Generation.
Während "Keine Angst" und die bahnbrechende gleichnamige Single den Grundstein für Hansi Langs Solokarriere legte und lautstark und zeitgeistig eine Brücke zwischen Wiener Underground und Mainstream-Pop schlug, präsentierte sich das zweite Album "Der Taucher" komplexer und konzeptioneller als der Vorgänger und stellt möglicherweise Langs künstlerisch ambitioniertestes Werk dar. Mit "Monte Video" und "Ich spiele Leben" enthält es zudem zwei absolute Klassiker aus dem Repertoire des Ausnahmekünstlers.
Die limitierte coloured Vinyl Reissue vereint beide Alben in einer hochwertigen Edition - ideal, um das einzigartige musikalische Erbe Hansi Langs wieder oder auch neu zu entdecken!
Beide Alben werden zum Release der Vinyl-Edition endlich auch vollständig im Streaming erhältlich sein.
"What If" ist das neue Album von MAIIJA - eine eindringliche Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit, Mut und den Emotionen, die uns verbinden. Marilies Jagschs Stimme bewegt sich zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit und steht im Zentrum eines Sounds, der elektronische und organische Elemente fein miteinander verwebt.
Persönliche Erfahrungen, geprägt vom Leben mit Endometriose, treffen auf die Unsicherheiten unserer Zeit. Produziert von Peter Paul Aufreiter mit Gernot Scheithauer, Lukas Lauermann und Gästen wie The Zew, Oskar Mayböck und Paul Szelegowitz, ist ein Album entstanden, das berührt, tröstet und verbindet.
"What If" erinnert daran: Was auch kommt, wir sind nicht allein.
EN
"What If" is the new album by MAIIJA - a powerful exploration of vulnerability, courage, and the emotions that connect us. At its heart is Marilies Jagsch's voice, moving between strength and fragility, framed by a sound that blends electronic and organic elements.
Personal experiences shaped by living with endometriosis meet the uncertainties of our time. Produced by Peter Paul Aufreiter with Gernot Scheithauer, Lukas Lauermann, and guests including The Zew, Oskar Mayböck, and Paul Szelegowitz, the album is both moving and comforting.
"What If" is a reminder: whatever comes next, we are in this together.
Als Alter Ego der Punkrock-Helden The Bronx verkörpert Mariachi El Bronx weiterhin denselben Ethos, der ihre Gründung inspirierte – kreative Grenzen zu erweitern und gleichzeitig die reiche hispanische Musik und Kultur zu würdigen, die sie in Los Angeles seit jeher umgibt.
Die Themen des Albums sind geprägt von widersprüchlichen Emotionen wie tiefem Verlust und überwältigender Liebe.
Mit drei gefeierten Alben hat die achtköpfige Band bereits mit den Foo Fighters und den Killers die Bühne geteilt, ist überall aufgetreten, von Letterman bis NPRs Tiny Desk, und hat Festivals von Coachella bis Glastonbury zum Kochen gebracht. Sie haben auch Titelsongs für Weeds („Little Boxes“) und Aqua Teen Hunger Force („Aqua Something You Know Whatever“) aufgenommen.
Trotz fast zwei Jahrzehnten Erfolg betrachten sich Mariachi El Bronx immer noch als lebenslange Schüler dieser Kunstform. Diese Ehrfurcht überträgt sich auch auf ihre ikonischen Charro-Anzüge, die oft fast genauso viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen wie die Musik selbst.
In einer Zeit, wo alles immer mehr Digital und von KI dominiert wird, setzt Angelo Kelly auf Authentizität
und zwar auf allen Ebenen
Die Songs auf dem neuen Album „ALIVE“ wurden komplett von ihm geschrieben, arrangiert und produziert. Wer sich die Texte der Lieder anschaut wird schnell merken, dass sich einiges in seinem Leben
verändert hat. Er öffnet sich in seinen Songs mehr, als er es jemals in einem Interview tun würde.
Die Art, wie dieses Album produziert wurde, könnte auch nicht authentischer sein!
AK: „Mir war es wichtig das Album komplett analog auf einer Bandmaschine aufzunehmen ganz ohne
Computer. Meine Band und ich waren dabei alle im gleichen Aufnahmeraum und haben meine neuen
Songs gemeinsam in „One Takes” aufgenommen. Nichts wurde korrigiert und es gab auch keine Overdubs
/ Zusatzaufnahmen! So sind die Aufnahmen sicherlich nicht perfekt, und im Radio werden sie höchstwahrscheinlich nicht laufen, aber das ist die einzige Art Musik zu machen, die mich heute noch reizt und
interessiert.“
Das Album wurde dann auch komplett analog auf Band gemischt.
Und für alle, die sich dieses Werk auf Vinyl holen: Das Mastering wurde im letzten Schritt von Chris
Bellman analog vollendet.
In einer Zeit, wo alles immer mehr Digital und von KI dominiert wird, setzt Angelo Kelly auf Authentizität
und zwar auf allen Ebenen
Die Songs auf dem neuen Album „ALIVE“ wurden komplett von ihm geschrieben, arrangiert und produziert. Wer sich die Texte der Lieder anschaut wird schnell merken, dass sich einiges in seinem Leben
verändert hat. Er öffnet sich in seinen Songs mehr, als er es jemals in einem Interview tun würde.
Die Art, wie dieses Album produziert wurde, könnte auch nicht authentischer sein!
AK: „Mir war es wichtig das Album komplett analog auf einer Bandmaschine aufzunehmen ganz ohne
Computer. Meine Band und ich waren dabei alle im gleichen Aufnahmeraum und haben meine neuen
Songs gemeinsam in „One Takes” aufgenommen. Nichts wurde korrigiert und es gab auch keine Overdubs
/ Zusatzaufnahmen! So sind die Aufnahmen sicherlich nicht perfekt, und im Radio werden sie höchstwahrscheinlich nicht laufen, aber das ist die einzige Art Musik zu machen, die mich heute noch reizt und
interessiert.“
Das Album wurde dann auch komplett analog auf Band gemischt.
Und für alle, die sich dieses Werk auf Vinyl holen: Das Mastering wurde im letzten Schritt von Chris
Bellman analog vollendet.
Prehension macht Bevings Begabung deutlich, eingängige Melodien zu schreiben und sie zu minimalistischen Stücken mit einer hohen emotionalen Dichte zu verweben.
Es sind die schwingenden Zwischentöne inniger Beziehungen, die unendlichen Farben menschlichen Lebens
und die unterschiedlichsten Empfindungen von tiefer Traurigkeit bis hin zu inniger Freude, die sich in seinem
Tastenspiel wiederspiegeln und die Beving höchst präzise und mit meditativer Intensität zum Klingen bringt.
Deutsche Grammophon legt Joep Beving’s erfolgreiches Album Prehension als EcoRecord neu auf
,Dirt Buyer III" fängt mit einem Song über Sport an. "Baseball/ Is somethin'/ I'll never get, but I/Sleep on it/ Wake up/ And try again", singt Joe Sutkowski zu einer zunächst langsamen, dann dröhnenden verzerrten Gitarre. Aber natürlich weiß jeder, der mit der emotionalen Tiefe der Musik von Dirt Buyer vertraut ist, dass Sutkowski nicht einfach nur über Amerikas Lieblingsfreizeitbeschäftigung singt. ,Es geht darum, mit bestimmten Erwartungen aufzuwachsen und sich an sie zu halten, nur weil man gesagt bekommt, dass man das tun soll", erklärt Sutkowski. ,Der Song handelt davon, Autonomie und Unabhängigkeit zu erlangen." Gleich zu Beginn kehrt Dirt Buyer III zu den Ursprüngen zurück, zu den in der Kindheit fest verankerten Brüchen, um ein Album zu schaffen, das von da an ein viszerales Dokument der Bewältigung derselben Prüfungen im Erwachsenenalter ist. Als ,Dirt Buyer II" 2023 erschien, hatte es bereits drei Jahre lang in der Schublade gelegen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Sutkowski bereits alle Songs für ,Dirt Buyer III" geschrieben, während einer besonders turbulenten Phase seines Lebens. Anstatt wie früher die für ein Album notwendige Anzahl an Songs zu schreiben und dann direkt ins Studio zu gehen, hatte er hier mehr als zwei Dutzend Tracks angesammelt. Nur wenige Wochen, nachdem "II" veröffentlicht worden war, nahm Sutkowski "III" auf. ,Ich war so bereit, etwas anderes zu machen", erklärt er. Er war bereit, diese Jahre hinter sich zu lassen. Genauso wie es einen klanglichen Sprung von den selbstgemachten Aufnahmen von "Dirt Buyer" zum moderaten Studio-Polish von "Dirt Buyer II" gab, hat Sutkowskis Musik zwischen den Alben wieder eine logische, aber substanzielle Entwicklung durchlaufen. Das Grundgerüst ist dasselbe: zerklüftete Akustikgitarren, elektrische Riffs, die mal herbstlich, mal bissig und übersteuert klingen, Schlagzeug, das mit dem selben verzweifelten Tempo vorwärts taumelt, mit dem Sutkowski diese Jahre durchlebt hat. Und dann seine Stimme über allem: klagend, sich windend, manchmal brüchig und manchmal voller neuer Kraft. Getragen von den soliden Strukturen dieser Songs und einer kraftvolleren Produktion präsentiert Dirt Buyer III die bisher vollendetste und eindringlichste Version von Sutkowskis Sound. Im Oktober 2023 traf sich Sutkowski mit seinen Freunden Hayden Ticehurst und Chris Cubeta im Brooklyn Studio G. Er zeigte ihnen alle Demos, und gemeinsam wählte das Trio die ,stärksten Stücke aus der Reihe" aus, wobei sie sich auf die 11 Kompositionen konzentrierten, die auf "III" zu hören sind. ,Wir wussten, welche Songs es werden würden, und haben uns direkt an die Arbeit gemacht", sagt Sutkowski. Trotzdem nahmen sie sich Zeit, um alles genau richtig hinzubekommen, und verteilten die Aufnahmen, das Abmischen und die letzten Feinheiten über ein ganzes Jahr. Das Ergebnis ist ein Dirt Buyer-Album, auf das Sutkowski so stolz ist wie nie zuvor. Er sagt: ,Es spiegelt am besten wider, wo ich als Songwriter gerade stehe ."
Alice Costelloes Debütalbum ,Move On With The Year", das im kommenden Februar beim britischen Kultlabel Moshi Moshi erscheint, ist ein bahnbrechendes Werk - 10 Tracks mit bezauberndem Art-Pop, der auf Selbstvertrauen, Instinkt und einem notwendigen Prozess der kreativen Entflechtung basiert. Das Album wurde von Mike Lindsay (LUMP, Laura Marling, Tunng) in seinem Studio in Margate produziert und bricht mit der Indie-Rock-Tradition, aus der Alice stammt. Gitarrensoli werden durch Mellotron, Taishogoto und Flötenmelodien ersetzt, die während des Unterrichts aufgenommen wurden, wobei Unvollkommenheit als die wahrhaftigste Form des Ausdrucks angesehen wird. Hinter diesem Sound verbirgt sich eine schwerwiegendere Geschichte: die Last einer komplizierten Elternbeziehung und eine Trauer, die sich nicht einfach so auflösen lässt. Im Kern ist dies ein Begleitalbum zum erneuten Erwachsenwerden - nicht über einen einzigen Herzschmerz, sondern darüber, wie man sein gesamtes emotionales Gerüst und seine Identität neu formt, um in den nächsten Lebensabschnitt einzutreten.
Wayne Snow verbindet auf seinem neuen Album experimentellen Soul, Pop und elektronische Klänge, um Verletzlichkeit, Identität und die Suche nach persönlicher Wahrheit zu erforschen. Seine Musik spiegelt einen Mix verschiedener Kulturen wider, der aus seinen nigerianischen Wurzeln, seiner Zeit in Paris, der Berliner Elektroszene und seinem Leben in Frankreich gespeist wird. Mit Snowdome bietet er eine introspektive und gewagte Klangreise, die den Zuhörer einlädt, sich mit persönlichen und universellen Themen auseinanderzusetzen.
Auf seinem neuen Album "Chopin Orbit" eröffnet Piano-Shootingstar Hayato Sumino einen ganz eigenen musikalisch Kosmos rund um den berühmten Komponisten Auf dem konzeptionell vielfältigen und emotional bewegenden Album, stellt der weltweit gefeierte japanische Pianist und Komponist Hayato Sumino (alias "Cateen") die Musik von Frédéric Chopin in den Mittelpunkt und baut seinen ganzen eigenen musikalischen Kosmos darum auf. Frédéric Chopin, der zu Hayato Suminos Lieblingskomponisten gehört, ist seit Langem eine treibende Kraft in dessen künstlerischen Leben. Diese Verbindung wurde erstmals während seiner vielbeachteten Auftritte beim Internationalen Chopin-Wettbewerb 2021 deutlich und kommt nun in "Chopin Orbit" voll zur Geltung. Zum Programm gehören Chopins Polonaise-Fantasie op. 61, Nocturne Nr. 20 in cis-Moll, Berceuse Des-Dur op. 57 und das "Regentropfen"-Prélude op. 28 Nr. 15. Daneben stellt Hayato Sumino eigene Werke wie "White Keys" und "Post Rain", als auch Stücke von so unterschiedlichen Komponisten wie Thomas Adès, Leopold Godowsky und Leoš Janáček, die Chopins Einfluss über Generationen hinweg unterstreichen. Hayato Sumino erklärt dazu: "Für mich war Chopin schon immer wie ein Idol, und seine Musik liegt mir seit meiner Kindheit sehr am Herzen. Als ich mich als Musiker weiterentwickelte, wurde mir bewusst, wie natürlich sein Einfluss in meine eigenen Kompositionen einfloss. Irgendwann dachte ich mir: Warum nicht ein Album mit Chopin als Mittelpunkt aufnehmen? Dieser Moment war der Ausgangspunkt für dieses Projekt. Meine Stücke entstanden aus der Inspiration durch Chopins Werke. Manchmal zitiere ich ein Motiv oder verwende eine Melodie, aber ich habe nie einfach versucht, 'im Stil von Chopin' zu komponieren. Ich wollte vielmehr seinen Geist mit meiner eigenen modernen Sensibilität und Kreativität verbinden."Und weiter: "Der Titel 'Chopin Orbit' spiegelt diese Idee wider. Ich habe Chopins Musik in den Mittelpunkt gestellt, und von dort aus nehmen verschiedene Reaktionen und Ableger Gestalt an - als würden sie von seiner Schwerkraft angezogen und bildeten ihre eigenen neuen Umlaufbahnen. Aus Respekt vor Chopin ist jedes meiner Stücke mit dem Original gepaart, das es inspiriert hat, sodass das Album abwechselnd seine Werke und meine Reaktionen darauf präsentiert.""Chopin Orbit" folgt auf das gefeierte Sony-Debütalbum "Human Universe" dieses außergewöhnlichen jungen Musikers, das im November 2024 bei Sony Classical erschien und auf dem Sumino mühelos ein vielfältiges Repertoire von Bach bis Zimmer sowie einige seiner eigenen Kompositionen präsentierte. Für das Album und seine herausragenden Leistungen als Pianist erhielt Hayato Sumino als erster Künstler überhaupt gleich drei Preise bei der Opus Klassik Preisverleihung 2025. Wie schon auf "Human Universe" kombiniert Hayato Sumino auch auf "Chopin Orbit" unterschiedliche Klaviere und Flügelklänge bei der Aufnahme.Das Album "Chopin Orbit" erscheint als CD und Doppel-Vinyl.
KANONENFIEBER: "In der Schule lernen wir, dass Krieg etwas Schlechtes ist. Vom Prager Fenstersturz bis zur Ermordung des Thronfolgers in Sarajevo - Krieg bedeutet immer Gewalt. Wir hören von politischen Spannungen, gewagten Feldzügen und zermürbenden Materialschlachten. Untermauert wird all das von Zahlen, so gewaltig und abstrakt, dass sie beinahe irreal wirken: 17 Millionen Tote allein im Ersten Weltkrieg.
Wenn sich der Pulverdampf vom Schlachtfeld verzogen hat, bleiben nur noch Tote zurück - keine Menschen. Doch wer war der Mann, der erschossen im Granatentrichter liegt? Wer war der kaum 17-jährige Junge, der nach einem Minentreffer im Unterstand erstickte, schreiend nach seiner Mutter? Wer war der Feldwebel, der Fahnenjunker, der Pionier - der einfache Soldat, der innerhalb weniger Sekunden sein Leben und seine Identität verlor? Ein einzelnes Schicksal, das im Schatten des "großen Ganzen" so winzig erscheint, dass es kaum Beachtung findet.
Genau hier setzt Soldatenschicksale an.
Von der Landung der Amerikaner an der Westfront über den erbarmungslosen Winterkrieg im Osten bis hin zu den Kämpfen auf und unter der Wasseroberfläche der Nordsee - es geht um Menschen. Um Stimmen. Um Geschichten, die in Vergessenheit geraten. "Soldatenschicksale" versammelt überarbeitete Fassungen von "Yankee Division" (2022), "Der Füsilier" (2023) und "U-Bootsmann" (2023) sowie zwei neue Stücke, die als "Skagerrak" fungieren.
Skagerrak. Die größte Seeschlacht des Ersten Weltkriegs.
Nach jahrelangem Wettrüsten zwischen dem Deutschen Kaiserreich und Großbritannien ist es am 31. Mai 1916 so weit: zwei Großmächte prallen aufeinander. In den Songs "Z-Vor!" und "Heizer Tenner" wird der Untergang des Kleinen Kreuzers SMS WIESBADEN geschildert, erzählt aus der Sicht eines Marinemelders und eines Heizers. Artillerie, Flammen, Maschinenlärm - und mittendrin: zwei Männer, die Teil einer Geschichte werden, die keiner überlebt."
Ltd. CD Mediabook, Ltd. Gatefold LP & LP-Booklet, LP, Digital album.
Der einmalige Pianist Yunchan Lim präsentiert eine zutiefst persönliche Interpretation von Bachs Meisterwerk als „eine Reise durch das Leben in Musik” (Lim).
Es ist der 25. April 2025. Die ausverkaufte Carnegie Hall wartet gespannt auf die Rückkehr der 21-jährigen
Yunchan Lim, derBachs Goldberg-Variationen spielen wird – ein musikalischer Moment, der Geschichte
schreiben wird.
Lims Interpretation der Goldberg-Variationen begeisterte weltweit das Publikum und Kritiker. Der Guardian
lobte seine Aufführung des Stücks in der Wigmore Hall für ihre „jugendliche Lebendigkeit mit interpretatorischer Reife“, und die Financial Times hob seine „intellektuelle Präzision, barocke Eleganz, expressive
Ausgewogenheit und virtuose Brillanz“ hervor. International berichtet El País, dass es „von vielen als die
derzeit beste Version dieses Werks angesehen wird”.
Seit er 2022 im Alter von 18 Jahren als jüngster Gewinner aller Zeiten bei der Van Cliburn International
Piano Competition triumphierte, wo seine mitreißende Darbietung von Rachmaninoffs Klavierkonzert Nr. 3
die Dirigentin Marin Alsop zu Tränen rührte, ist Lims Aufstieg nicht mehr aufzuhalten. Mit seinen Goldberg
Variations setzt er nun ein klares Zeichen: er ist an der Spitze angekommen.
Supercoole Debüt-7"-Single von Marco Benevento, einem echten Klaviervirtuosen, der schon seit seinem siebten Lebensjahr spielt. Seine Karriere hat ihn schon oft um die ganze Welt geführt, wodurch er eine umfangreiche Diskografie und einen Ruf als gefragter Session-Musiker aufgebaut hat. Leon Michels, Mitbegründer von Big Crown und Grammy-Gewinner, hat Marco zum ersten Mal während der Aufnahmen zum Album ,Adult Themes" von El Michels Affair ins Boot geholt. Seitdem hat er sein Talent in unzähligen Big Crown-Projekten eingebracht. Außerhalb des Labels ist Marcos unverwechselbarer Stil unter anderem auf Alben von Clairo, Kevin Morby und Freddie Gibbs zu hören. Aber genug davon, was er für andere gemacht hat - diese Veröffentlichung zeigt Marco von seiner besten Seite: Er macht sein eigenes Ding und das richtig gut. Die A-Seite ,Frizzante" ist pure Feierlichkeit, eingefangen auf Vinyl, die darauf wartet, von der Nadel befreit zu werden. Es ist ein energiegeladener, gut gelaunter Kracher, bei dem Marco Melodien mit sich selbst über einem unerbittlichen Groove austauscht. Von der ersten Note an zieht dich der mitreißende Topline-Riff in seinen Bann und macht Platz für kaskadenartige Klavierläufe, üppige Bläserarrangements und Schichten von E-Piano und Synthesizern, die die Energie immer weiter steigen lassen. Es gibt keine Pause, keine Entspannung - nur einen richtigen Soul-Jazz-Tanz. Auf der 2. Seite zeigt Marco mit ,Turnadot" eine ganz andere Seite seines Sounds, zusammen mit der italienischen Sängerin Marianne Mirage. Der Song ist eindringlich schön und filmisch und passt perfekt zwischen Portishead und Serge Gainsbourg. Mariannes Gesang schwebt über Marcos perfekt ausgewogenem Arrangement - seine Produktion ist sowohl zurückhaltend als auch ausdrucksstark und macht den Song universell fesselnd, unabhängig davon, ob man Italienisch spricht oder nicht.
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Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Albumklassikers "Thick As A Brick" erscheint am 30. März 2012 eine Fortsetzung zum Originalalbum mit dem Titel "Thick As A Brick 2".
1972 hatte Ian Anderson mit dem Jethro-Tull-Album "Thick As A Brick" einen Klassiker des Progressive Rock aufgenommen. Im Mittelpunkt der Songtexte stand die fiktive kindliche Hauptfigur Gerald Bostock. Das Album avancierte zum Spitzenreiter in den Billboard Charts und zu einem beachtlichen Erfolg in etlichen anderen Ländern.
Vierzig Jahre später: Was würde Gerald Bostock, der nun 50 Jahre alt wäre, heutzutage machen? Wie wäre es ihm in all der Zeit ergangen? Der "zweite" Teil des Albumklassikers zieht die unterschiedlichsten Möglichkeiten in Betracht, was aus dem frühreifen Schuljungen Gerald Bostock hätte werden können, welche Wege er hätte einschlagen können. In den diversen Songs nimmt die Hauptfigur verschiedene Alter Egos an, um die Vielzahl der möglichen Wendungen zu verdeutlichen, die Schicksal und Zufall in einem Leben bereit halten. So illustrieren die Songs nicht nur Geralds Leben, sondern auch die Entwicklungen unserer eigenen Biographien, die nicht selten durch zufällige Begegnungen und Eingriffe völlig neue Wendungen annehmen, auch wenn sie manchmal zunächst noch ganz nichtig und unbedeutend erscheinen.
Ian Anderson über sein neues Album: "Wenn unsere Generation auf ihr Leben zurückblickt, überkommt sie sicherlich gelegentlich dieser 'Was wäre wenn'-Moment. Wären wir, wie Gerald, statt dem, was wir sind, vielleicht Prediger, Soldat, Penner, Geschäftsinhaber oder Finanztycoon geworden? Und all jene, die der Generation des Internet und der sozialen Netzwerke angehören, mögen darüber sinnieren, was mit den unzähligen Möglichkeiten ist, die sich bei jeder Gelegenheit anzubieten scheinen."
Im Rahmen dieser Veröffentlichung wird Ian Anderson erstmals seit 1972 "Thick As A Brick" gemeinsam mit seinen Bandkollegen John O'Hara (Keyboards), David Goodier (Bass), Florian Opahle (Gitarre) und Scott Hammond (Schlagzeug) - sowie einigen musikalischen Gästen - in kompletter Länge live spielen. Zudem präsentieren Ian Anderson und seine Band im zweiten Teil der Show auch die Fortsetzung des Albumklassikers live.
"Graze the Bell" ist eine Sammlung von bewegenden, faszinierenden Solo-Klavierstücken und das bisher reinste Werk von David Moore. Bekannt für seine atmosphärischen Kompositionen mit Bing & Ruth sowie seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Steve Gunn und Cowboy Sadness, ist dies Moores erstes weit verbreitetes Solo-Klavieralbum. Wie das Albumcover - ein Foto, das Moore von Hand bestickt hat - abstrahiert die Musik persönliche Erfahrungen zu transzendenten Eindrücken. Moore nutzt sein Klavier, um meditativ die Conditio Humana zu erforschen, und macht "Graze the Bell" zu einem Zufluchtsort des Klangs. Im Laufe ihrer zahlreichen Veröffentlichungen haben Bing & Ruth häufig ihre Form und ihren Sound verändert, sich zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe entwickelt und sind schließlich zu einer Trio-Konfiguration gelangt. Ihr jüngstes Album ,Species" stellte Moores Farfisa-Spiel in den Vordergrund, während eine nachfolgende EP mit dem gleichen Namen seine Solointerpretationen des Albums enthielt. Dieser lange Prozess der Destillation konzentrierte sich stets auf Moores Kompositionen für das Klavier und sein Verständnis davon. Nach zwei Jahrzehnten gefeierter Ensemblearbeit ist das Erscheinen von ,Graze the Bell" ein Moment, in dem sich der Kreis schließt, eine Heimkehr - nicht einfach zu einem Ort oder einer Zeit, sondern zu einem leuchtenden Zentrum, das beides übersteigt. Einige der Stücke auf ,Graze the Bell" waren ursprünglich für ein Album von Bing & Ruth geplant, wurden aber schließlich als Soloprojekt neu konzipiert. Moore nutzte nur das Klavier und versuchte, die bewährten Methoden, die er im Laufe der Jahre entwickelt hatte, weiter auszubauen. ,Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt er, ,und dogmatische Denkweisen hinterfragen." Er öffnete sich aktiv für Experimente und suchte nach einer tieferen Präsenz in seinem Spiel, wobei er seine Beziehung zum Klavier und zum Leben neu bewertete. Moores Musik basiert zwar auf komponierten Noten und schöpft aus Lebenserfahrungen, doch die Quelle seiner Inspiration bleibt eher unbeschreiblich. Indem er Letzteres bewusst pflegte, entwickelte er eine natürliche Fähigkeit, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Moore kann sich mit dieser Absicht hinsetzen und ist ,innerhalb weniger Sekunden" ,vollkommen dort". Von der ersten bis zur letzten Note basiert das Album auf dem atemberaubenden Klang eines ,bestialischen" Steinway Model D aus Hamburg von 1987. Dies hängt zum Teil mit seinem subtilen Spielstil zusammen, der manchmal an Stille grenzt. Moores anmutige Herangehensweise gibt dem Klang Raum und offenbart Nuancen des Klaviers, die viele Spieler gewöhnlich ignorieren würden. Solche Nuancen wurden während der Aufnahmen des Albums im renommierten Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York, gepflegt. Der Klang des Steinway-Flügels des Studios wurde unter der Produktionsleitung des Grammy-Gewinners Ben Kane mit Unterstützung von Owen Mulholland lebhaft eingefangen. Um Moores experimentellen Ansatz zu unterstreichen, setzten sie Pitch-Correcting-Software kreativ ein, um die verschiedenen Register des Klangprofils des Klaviers zu orchestrieren. Der Ausdruck ,graze the bell" (die Glocke streifen) kam Moore vor Jahren aus heiterem Himmel in den Sinn. Er fand ihn poetisch und blieb ihm im Gedächtnis haften. Moore, der lange Zeit daran geglaubt hatte, dass das Leben eine Reise ist, an deren Ende man etwas erreicht oder ankommt, und dies zunehmend in Frage gestellt hatte, fand zunehmend mehr Sicherheit darin, einfach da zu sein, wo er ist. ,Es gibt keinen Gipfel - und keinen Weg dorthin", schreibt er. ,Nur die Hoffnung, dass wir, wenn wir Glück haben, gelegentlich die Glocke streifen." Und diese Erkenntnis hat er in sein Klavierspiel einfließen lassen. Mit diesem Album hat er sich bewusst dafür entschieden, Eigenheiten, sowohl seine eigenen als auch die des Instruments, voll und ganz anzunehmen. Anmut, subtile Klänge, rohe Gesten und glückliche Zufälle werden hier geschätzt. Die Stickerei auf dem Cover zeigt seine Frau beim Drachensteigen an der Küste von North Carolina. Sie wurde während der Abmischung des Albums über zehn Monate hinweg methodisch mit Kreuzstich gestickt, und viele persönliche Lebensereignisse - traurige und hoffnungsvolle - sind in seine Handwerkskunst eingewoben. Da Moore selbst mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat, dienten sowohl das Album als auch die Stickerei als kathartische Mittel der Meditation für ihn. Moores Klavierspiel enthält eine versteckte Karte persönlicher Erfahrungen, die bezaubernde Wiederholung seiner Melodien navigiert seinen Weg und unseren durch die Skalen des Raums. Moores Musik weckt verborgene Gefühle, erweckt uns und erinnert uns an unser gemeinsames Zentrum. In einer Zeit, in der unsere Menschlichkeit regelmäßig abgelenkt und beeinträchtigt wird, lässt ,Graze the Bell" das Herz erklingen, das wir als unser wahres Zuhause kennen. David Moores "Graze the Bell" wird über RVNG Intl. veröffentlicht - eine spirituelle Heimkehr, wenn man so will.
Rote splatter Vinyl. Nach über 16 Monaten ohne frische Musik sind KAFFKIEZ zurück und kündigen direkt ein neues Album für den 30.01.2026 an. Noch vor 5 Jahren waren die Shows dieser Band nur von Freunden & Verwandten besucht. Mittlerweile finden die Familientreffen der Rosenheimer Bande in großen Hallen statt und die ansteckende Leichtigkeit der Band verbindet weit über ihre Musik hinaus. Wie die Nachbarsjungs, mit denen man immer noch gerne eine Runde um den Block dreht, stehen KAFFKIEZ für eine durchdringende Befreiung von Alltagslasten und ein Augenzwinkern, das die Sorgen auf morgen vertagt. Die Jungs der Band machen klar, um was es ihnen geht. WIR. Ein Album das Zusammenhalt und Gemeinschaft durch und über die Musik hinaus manifestiert. Eine Einladung an alle Fans von lebenshungrigen Gefühlen, langen Sommerabenden und treibender Leichtigkeit. Wer schon länger Teil der KAFFKIEZ Family ist, wird sich über die gut bekannten und unaufhaltsam nach vorne marschierenden Rhythmen & die schrammelnden Gitarren direkt abgeholt fühlen. Doch der Sound des kommenden & dritten Studioalbums der Band hat an Druck und Kraft gewonnen. Elemente wie Bläser und Synths strecken die Hände in neue Richtungen aus ohne zu vergessen, wo sie herkommen. Ein Familienausflug der Extraklasse.
Auf ihrem dritten Album bei Oh Boy Records und ihrem fünften seit Beginn ihrer Karriere vor einem Jahrzehnt stellt Emily Scott Robinson erneut ihre Meisterschaft als Performerin und Geschichtenerzählerin unter Beweis. Mit Appalachia - aufgenommen in den Dreamland Recording Studios mit dem Grammy-nominierten Produzenten Josh Kaufman - öffnet sich Robinson für Experimente und singt mit ihrer kristallklaren Stimme über Widerstandsfähigkeit, Liebe, Trauer und Hoffnung. Robinsons Talent ist keine Überraschung - sie ist mittlerweile eine erfahrene Tournee-Künstlerin, sowohl im In- als auch im Ausland. Ihre Alben ,Traveling Mercies" (2019) und ,American Siren" (2021) landeten jeweils ganz oben auf den Jahresendlisten ,Best Country and Americana Albums" des Rolling Stone und ,10 Best Country Albums" von Stereogum. Sie wurde von der Washington Post, Billboard, American Songwriter und No Depression gelobt und erreichte mit ihrem Song ,Let 'Em Burn" Platz 19 der NPR-Liste ,100 Best Songs of 2021". Es war ihre 2020 veröffentlichte Single ,The Time for Flowers", eine Hymne der Hoffnung, die sie zu Hause inmitten der globalen Pandemie aufgenommen hatte, die die Aufmerksamkeit von Oh Boy Records auf sich zog, dem 1981 von John Prine gegründeten Independent-Label. Robinson ergriff die Gelegenheit, sich dem freigeistigen und beliebten Plattenlabel anzuschließen, das das Erbe ihres Helden weiterführt. Robinson ist überzeugt, dass die Songs auf ,Appalachia" die besten sind, die sie je geschrieben hat - sie singt über ihre an Demenz erkrankte Großmutter, einen Saloon voller schillernder Charaktere, in dem nur Bargeld akzeptiert wird, und über ihre Dankbarkeit für das Leben trotz aller Schwierigkeiten. Das Album enthält ein Duett mit dem Grammy-Gewinner John Paul White, das die Liebe feiert, die mit Narben und Alter einhergeht, sowie eine Hymne für alle, die jemals gescheitert sind oder hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind. ,Es gibt etwas, das ich bei jeder Platte, die ich mache, tue", sagt sie. ,Ich verwebe ein Gebet darin und bitte darum, dass all diese Songs ihren Weg zu allen finden, die sie brauchen. Ich bitte diese Songs, von Nutzen zu sein, den Menschen zu helfen, Freude zu finden und zu erleben."