Mit ihrer ersten EP beweisen Fuller, dass es oft nicht viel braucht, um gute Rockmusik zu machen - außer Gespür, Haltung und ein bisschen Mut zur Reduktion. Der Aufbau ist klassisch: Schlagzeug, Bass, Gitarre, Gesang. Doch was daraus entsteht, ist weit mehr als die Summe seiner Teile. Die Songs sind kurz, direkt und dabei voller Details, die sich erst beim genaueren Hinhören entfalten. Die Band verzichtet bewusst auf überflüssige Effekte und verliert sich nicht in ausufernden Arrangements - stattdessen setzen sie auf rohen, ehrlichen Sound, der an DIY-Proberäume und verrauchte Spätsommernächte erinnert. In Stücken wie "Mew" feiert die Band die einfachen Freuden des Lebens, während "The Nix" melancholisch und reflektiert in persönliche Verlusterfahrungen eintaucht - ohne in Klischees abzurutschen. Es sind diese Kontraste zwischen Leichtigkeit und Schwere, zwischen Spielfreude und Nachdenklichkeit, die den Reiz der Platte ausmachen. Die Gitarre übernimmt dabei oft eine tragende, fast erzählende Rolle, während Bass und Drums für das nötige Fundament sorgen. Produziert wurde das Ganze gemeinsam mit Christian Bethge, dessen Feingefühl für Klang und Atmosphäre der EP zusätzlich Tiefe verleiht. Fuller brauchen keine großen Bühnen, um Eindruck zu hinterlassen - sie bleiben lieber im Proberaum, wo alles echt klingt und nichts inszeniert wirkt. Und genau das macht sie so besonders.
Die Psych-Rocker aus Cincinnati kehren mit ihrem vierten Album zurück und drehen die texturierten Synthesizer und spacigen Melodien voll auf, um ihr bisher shoegaze-lastigstes Album zu schaffen. Das zentrale Nervensystem von In The Pines befindet sich in The Lodge - einem alten Freimaurertempel, der als Mehrzweckraum gegenüber von Cincinnati in Dayton, Kentucky, umfunktioniert wurde. Die Band bewohnt eine Ecke des Kellers in diesem weitläufigen Labyrinth, wo sie Foleytronics betreibt - einen kleinen Laden für Vintage-Profi-Audio-Reparaturen und einer der wenigen Läden weltweit, der Vintage-Digitaleffekte reparieren kann. Ein natürliches Nebenprodukt dieses Ladens ist das Studio in Bandmitglied Peter Foleys Keller, ein Raum voller verschiedener Vintage-Effekte, Bandmaschinen und Synthesizer, in dem sie Sunbeam Dream vollständig aufgenommen und produziert haben. Alle Aufnahmegeräte, die für ,Sunbeam Dream" verwendet wurden, wurden vor dem sicheren Tod gerettet, repariert und von der Band selbst wieder funktionsfähig gemacht, die sich der Grenzen dieser Geräte bewusst war (und diese gerne ausnutzen wollte). Ähnlich wie beim Konzept von Oulipo in der Poesie und Mathematik entstehen Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten aus einem klaren Verständnis und ständiger Überprüfung der Grenzen. Der Aufnahmeprozess ermöglichte es In the Pines zum ersten Mal, sich mit den kleinsten Details zu beschäftigen - ganze Tage wurden damit verbracht, den richtigen Akustikgitarrensound zu finden, nur um schließlich auf ein Stück Klebeband zu kommen, das über die Saiten geklebt wurde; Stunden, die in anderen Studios als Luxus gelten würden, wurden damit verbracht, verschiedene Beckenkombinationen für einen Refrain oder eine Bridge auszuprobieren. Genau wie bei ihrer Reparaturwerkstatt schuf die Band einen Aufnahmeraum, in dem Hyperfokus und Liebe zum Detail nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht sind. Das Ergebnis dieser obsessiven Kontrolle ist das bislang ausgereifteste Werk von In The Pines. Sunbeam Dream hebt den Shoegaze-beeinflussten Psych-Rock der Band auf ein neues Niveau. Mit einer stärkeren Betonung der Synthesizer, die sich von einem strukturellen Element zu einem Hauptcharakter im Sound der Band entwickeln (dank eines wiederbelebten Mellotrons von 1971), reiht sich die Band in die Tradition großartiger und kraftvoller Alben wie ,A Northern Soul" von The Verve oder dem selbstbetitelten Album von The Charlatans (UK), bei denen die Produktion der beiden Bands ihrer kreativen Vision zu entsprechen schien. Mit ,Sunbeam Dream" fühlt sich alles heller und klarer an, während es gleichzeitig auf wunderbare Weise in einem Zwielichtschleier schwebt, der jedes Element umgibt.
„A Danger to Ourselves“, das neue Album von Lucrecia Dalt, erscheint am 5. September 2025 bei RVNG Intl. und ist eine gewagte und doch intime Reflexion über die ungefilterten Komplexitäten menschlicher Beziehungen. Ohne die fiktiven Erzählungen der letzten Alben der Künstlerin kommt „A Danger to Ourselves“ von einem Ort der emotionalen Aufrichtigkeit. Dalts Stimme steht im Mittelpunkt und wird von einer üppigen akustischen Orchestrierung, perkussiven Instrumenten und einer Reihe hochkarätiger Mitstreiter unterstützt, die sich wie ein tiefes persönliches Gespräch entwickeln.
Die in Pereira, Kolumbien, geborene Dalt wuchs in einer musikbegeisterten Familie auf, die sie im Alter von neun Jahren dazu ermutigte, eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Dalt folgte diesem kreativen Impuls, war fasziniert von computergestützter Produktion und verließ eine aufkeimende Karriere als Bauingenieurin, zog von Medellín nach Barcelona und schließlich nach Berlin, wo sie ihren unverwechselbaren, abenteuerlichen Sound entwickelte. Mit „Anticlines“ (2018) und „No era sólida“ (2020) und vor allem mit „¡Ay!“, Dalts bahnbrechendem Sci-Fi-Bolero-Album von 2022, hat sich ihre Arbeit auf immer anspruchsvolleres Terrain begeben. Auf dem Weg dorthin hat Dalt ihre Praxis auf die Vertonung von Filmen wie „On Becoming a Guinea Fowl“ (2024), die HBO-Serie „The Baby“ (2022) und den bevorstehenden psychologischen Horrorfilm „Rabbit Trap“ ausgeweitet, während sie Klanginstallationen und Performances kreiert, die ihre leuchtenden Modulationen und ihren unverwechselbaren, sich entwickelnden stimmlichen Ansatz zur Schau stellen. „A Danger to Ourselves“ entstand aus fragmentarischen Erklärungen, die Dalt aufschrieb, während sie das Leben auf der Tournee von „¡Ay!“ und die prägenden Momente einer neuen Beziehung meisterte. Im Januar 2024 begann sie, diese intimen Fragmente zu musikalischen Kompositionen zu kristallisieren, die allmählich zu einer zielgerichteten Konstellation von Songs wurden. Die Klangarchitektur des Albums basiert auf dynamischen Drum-Loops, die von Alex Lázaro beigesteuert werden, dessen perkussives Rückgrat wie bei „¡Ay!“ zur Leinwand für Dalts vielschichtigen Gesang wurde. Anstatt konventionellen melodischen Strukturen zu folgen, erzeugt das Album Musikalität durch das Zusammenspiel von Basslinien, Rhythmen und kompositorischem Design. „A Danger to Ourselves“ offenbart Dalts kompromissloses Streben nach klanglicher Klarheit, bei dem kühne Produktionsentscheidungen und sorgfältige Aufnahmetechniken Stimme und Instrument mit neuer Tiefe und Strahlkraft harmonieren lassen. „A Danger to Ourselves“ ist eindeutig anti-konzeptionell und ein poetischer Instinkt, mit dem Dalt den Fokus auf die Musik selbst lenkt, indem er Stimmen verwendet, die über die Parameter der Songs hinaus schwingen, und die perlenden Echos der ursprünglichen, romantischen Erregung beobachtet. Dalts klare Aufmerksamkeit für Details ist in jedem Takt spürbar, eine Hingabe, die sich in konzentrischen Kreisen dreht und ein Feld bildet, das das Persönliche und das Ätherische vereint. Das Album basiert auf intuitiven Experimenten und nutzt einfache Gesten und komplexe Kompositionen, um wandernde Linien zu weben, wie in „Divina“, das sich zwischen Spanisch und Englisch durch elastische Klanglandschaften bewegt. Der Titel des Albums geht auf David Sylvians Text „cosa rara“ zurück, der die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Schwingungen der Liebe und die treibende Sehnsucht nach dem Wundersamen symbolisiert. „A Danger to Ourselves“ spiegelt diese transzendenten Zustände wider, indem es die Komplexität menschlicher Verstrickungen und den Wunsch nach Befreiung von Dopaminspiralen und gewöhnlichen Pfaden hin zu einer offeneren inneren Welt widerspiegelt. Sylvian selbst hat auf „A Danger to Ourselves“ eine Doppelrolle als Co-Produzent und Musiker gespielt. Es ist eine kollaborative Collage mit Beiträgen zahlreicher gefeierter Künstler. Weitere Kollaborationen ziehen sich durch das gesamte Album: Juana Molina ist Co-Autorin und Interpretin von „The Common Reader“, Camille Mandoki singt bei „Caes“, Cyrus Campbell spielt den grundlegenden Elektro- und Kontrabass, und Eliana Joy steuert bei mehreren Stücken Hintergrundgesang und Streicherarrangements bei. In den leuchtenden Tiefen von „A Danger to Ourselves“ inszeniert Dalt eine tiefgreifende Metamorphose, bei der das Persönliche durch klangliche Alchemie zum Universellen wird. Dieses Album ist sowohl Höhepunkt als auch Aufbruch - ein Portal, an dem ihre früheren experimentellen Reisen zu etwas verblüffend Intimem und doch Expansivem zusammenlaufen. Das Album ist ein Netz emotionaler Offenbarungen, jede Komposition ein präziser Indikator für Verletzlichkeit, in der Dalts Stimme eine Offenbarung in neuen harmonischen Gefilden verkörpert. Dalt hat ein lebendiges Dokument der Intuition jenseits konventioneller Grenzen geschaffen, das den Weg in Bereiche eröffnet, in denen die Musik sowohl Spiegel als auch Fenster ist.
Für Fans von PJ Harvey, Broadcast, St. Vincent, ML Buch, Stereolab, Cate LeBon, Aldous Harding, Mabe Fratti, Dry Cleaning, Juana Molina
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Seit über einem Jahrzehnt ist die Sängerin und Songwriterin Samira Winter eine feste Größe in der Musikszene von Los Angeles. In der DIY-Rock-Community der Stadt fand sie ihre kreative Heimat und schuf sich unter dem Namen Winter ihre ganz eigene Nische mit glorreich detailverliebtem und eklektischem Dream Pop. Ihr neuestes Album und Winspear-Debüt "Adult Romantix" ist ein Abschieds-Liebesbrief an LA - ,ein Tunnel aus Sommern und Erinnerungen" - inspiriert von der gotisch-romantischen Literatur Mary Shelleys und romantischen Komödien der 90er-Jahre. Samira wuchs in Curitiba, Brasilien auf und spielte in ihren ersten Bands in Boston, bevor sie 2013 nach Los Angeles zog und sich in die Stadt verliebte. Doch irgendwann verspürte sie den Wunsch nach einem Tapetenwechsel, um persönliches Wachstum zu ermöglichen - eine schmerzhafte, aber notwendige Erkenntnis, die sie schließlich nach New York City führte. In den rund zwei Jahren vor ihrem emotionalen Umzug von Küste zu Küste schrieb sie Songs im Übergangszustand - oft zwischen Tourneen, in verschiedenen Städten und temporären Unterkünften. Aus diesen Phasen entstanden die 13 Songs ihres neuen Albums "Adult Romantix", dem Nachfolger ihres gefeierten 2022er-Albums "What Kind of Blue Are You?". Nostalgisch und sehnsuchtsvoll verbindet "Adult Romantix" wirbelnde Gitarren, rauchige Vocals und einige bemerkenswerte Gastauftritte, etwa von Dimitri Giannopoulos (Horse Jumper of Love) und Hannah van Loon (Tanukichan). Beeinflusst von Klassikern wie "Rather Ripped" von Sonic Youth, "Either/Or" von Elliott Smith und dem sonnengetränkten kalifornischen Shoegaze der 2010er Jahre, schwankt "Adult Romantix" zwischen taufrischer, gitarrengetriebener Euphorie und dunkler, nächtlicher Sehnsucht. Geprägt von aufbrausenden Verzerrungen und offen gestimmten Akustikgitarren, liegt über diesen rohen, liebeskranken Liedern eine greifbare bittersüße Stimmung.
Seit über einem Jahrzehnt ist die Sängerin und Songwriterin Samira Winter eine feste Größe in der Musikszene von Los Angeles. In der DIY-Rock-Community der Stadt fand sie ihre kreative Heimat und schuf sich unter dem Namen Winter ihre ganz eigene Nische mit glorreich detailverliebtem und eklektischem Dream Pop. Ihr neuestes Album und Winspear-Debüt "Adult Romantix" ist ein Abschieds-Liebesbrief an LA - ,ein Tunnel aus Sommern und Erinnerungen" - inspiriert von der gotisch-romantischen Literatur Mary Shelleys und romantischen Komödien der 90er-Jahre. Samira wuchs in Curitiba, Brasilien auf und spielte in ihren ersten Bands in Boston, bevor sie 2013 nach Los Angeles zog und sich in die Stadt verliebte. Doch irgendwann verspürte sie den Wunsch nach einem Tapetenwechsel, um persönliches Wachstum zu ermöglichen - eine schmerzhafte, aber notwendige Erkenntnis, die sie schließlich nach New York City führte. In den rund zwei Jahren vor ihrem emotionalen Umzug von Küste zu Küste schrieb sie Songs im Übergangszustand - oft zwischen Tourneen, in verschiedenen Städten und temporären Unterkünften. Aus diesen Phasen entstanden die 13 Songs ihres neuen Albums "Adult Romantix", dem Nachfolger ihres gefeierten 2022er-Albums "What Kind of Blue Are You?". Nostalgisch und sehnsuchtsvoll verbindet "Adult Romantix" wirbelnde Gitarren, rauchige Vocals und einige bemerkenswerte Gastauftritte, etwa von Dimitri Giannopoulos (Horse Jumper of Love) und Hannah van Loon (Tanukichan). Beeinflusst von Klassikern wie "Rather Ripped" von Sonic Youth, "Either/Or" von Elliott Smith und dem sonnengetränkten kalifornischen Shoegaze der 2010er Jahre, schwankt "Adult Romantix" zwischen taufrischer, gitarrengetriebener Euphorie und dunkler, nächtlicher Sehnsucht. Geprägt von aufbrausenden Verzerrungen und offen gestimmten Akustikgitarren, liegt über diesen rohen, liebeskranken Liedern eine greifbare bittersüße Stimmung.
Seit über einem Jahrzehnt ist die Sängerin und Songwriterin Samira Winter eine feste Größe in der Musikszene von Los Angeles. In der DIY-Rock-Community der Stadt fand sie ihre kreative Heimat und schuf sich unter dem Namen Winter ihre ganz eigene Nische mit glorreich detailverliebtem und eklektischem Dream Pop. Ihr neuestes Album und Winspear-Debüt "Adult Romantix" ist ein Abschieds-Liebesbrief an LA - ,ein Tunnel aus Sommern und Erinnerungen" - inspiriert von der gotisch-romantischen Literatur Mary Shelleys und romantischen Komödien der 90er-Jahre. Samira wuchs in Curitiba, Brasilien auf und spielte in ihren ersten Bands in Boston, bevor sie 2013 nach Los Angeles zog und sich in die Stadt verliebte. Doch irgendwann verspürte sie den Wunsch nach einem Tapetenwechsel, um persönliches Wachstum zu ermöglichen - eine schmerzhafte, aber notwendige Erkenntnis, die sie schließlich nach New York City führte. In den rund zwei Jahren vor ihrem emotionalen Umzug von Küste zu Küste schrieb sie Songs im Übergangszustand - oft zwischen Tourneen, in verschiedenen Städten und temporären Unterkünften. Aus diesen Phasen entstanden die 13 Songs ihres neuen Albums "Adult Romantix", dem Nachfolger ihres gefeierten 2022er-Albums "What Kind of Blue Are You?". Nostalgisch und sehnsuchtsvoll verbindet "Adult Romantix" wirbelnde Gitarren, rauchige Vocals und einige bemerkenswerte Gastauftritte, etwa von Dimitri Giannopoulos (Horse Jumper of Love) und Hannah van Loon (Tanukichan). Beeinflusst von Klassikern wie "Rather Ripped" von Sonic Youth, "Either/Or" von Elliott Smith und dem sonnengetränkten kalifornischen Shoegaze der 2010er Jahre, schwankt "Adult Romantix" zwischen taufrischer, gitarrengetriebener Euphorie und dunkler, nächtlicher Sehnsucht. Geprägt von aufbrausenden Verzerrungen und offen gestimmten Akustikgitarren, liegt über diesen rohen, liebeskranken Liedern eine greifbare bittersüße Stimmung.
Die Herzschmerz-Verkäufer Nature TV verkaufen von Tür zu Tür ein Elixier aus Jangle-Indie und melancholischem Yacht-Rock. Ihr Debütalbum "Unlucky For Some" ist eine Sammlung von 7 EPs, die ewig liebeskranken Dream-Pop mit klassischer Soundinnendekoration und kompositorischen Wendungen paaren. Die reichhaltigen Songs setzen das Thema Liebeskummer in High-Fidelity fort. Das Ergebnis ist eine LP, die mit akribischer Liebe zum Detail summt und sich dennoch so benommen anfühlt wie die Einnahme von Beruhigungsmitteln im Whirlpool. Eine Indie-Jangle-Partyband auf dem Höhepunkt ihres Könnens, nur dass die Party vorbei ist und sie mit dem Soundtrack für das Aufräumen beauftragt wurden. Jemand liegt bewusstlos im Gartenstuhl, Zigarettenstummel stecken in leeren Dosen, eine Tür ist aus den Angeln gerissen, der Pool ist halb versickert, Regen strömt an den Fenstern herunter und alle müssen morgen früh arbeiten. FFO-Immobilien, Ducktails, Glitzerparty.
- "Verträumt schöner Indie-Pop mit einem subtilen Hauch von Introvertiertheit." - CLASH
- "Ein Song für die Heimreise am späten Freitagabend, wenn Ihre Hoffnungen zerstört wurden und Sie etwas Zuneigung brauchen." - Line Of Best Fit
- "Indies neuste strahlende Sterne." - DIY
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Timbeau bezeichnet seine Musik schlicht als Pop - und meint damit seinen ganz eigenen Mix aus Synthpop, Neuer Deutscher Welle und Indie-Postpunk mit Discoeinflüssen. Als Multiinstrumentalist erschafft er intime und authentische Songs, die sich auf humorvolle und zugängliche Weise mit schweren Themen wie mentaler Gesundheit oder kritischer Männlichkeit auseinandersetzen. Seine Texte sind auf deutsch, wobei er es darauf anlegt, das Cringe-Gefühl der deutschen Sprache zu zelebrieren. Timbeau ist ein Grenzgänger, der großen Wert auf das Visuelle legt. Seinen Musikvideos ist das in der Liebe zum Detail deutlich anzumerken. Nach erster EP `Wundersam' in 2020 mauserte sich das Projekt Timbeau vom DIY-Bedroompop zur versierten Studioarbeit mit Bandintervention. Das Debutalbum `Sensitiv' ist nun da! In Der Stadt Havarie Brut Diorama Urlaub Jammertal Sensitiv Heute Nacht Melatonin Katamaran
Auch nach elf Alben wild, relevant und unaufhaltsam wie eh und je! Nur wenige Bands schaffen es bis zu ihrem elften Album. Und noch weniger schaffen es mit dem gleichen Feuer und der gleichen Wut, die ihre Anfangsjahre prägten. Doch Machine Head ist nicht einfach nur eine Band. Über drei Jahrzehnte lang hat Gründer, Sänger und Gitarrist Robb Flynn, die Verkörperung der Entschlossenheit, Machine Head auf einen kompromisslosen Weg geführt – einen Weg, der von Trotz, Neuerfindung und dem unermüdlichen Streben nach Weiterentwicklung geprägt war.Mit „UNATØNED“ haben sie ihren Sound nun erneut geschärft und das in der bisher direktesten und wirkungsvollsten Form erreicht. Dieser Kampfgeist, gepaart mit dem unerschütterlichen Bekenntnis zur Neuerfindung, hat Machine Head an der Spitze der harten Musik gehalten. Mit fünf Millionen verkauften Alben, über einer Milliarde Streams (650 Millionen allein auf Spotify) und einer Grammy-Nominierung ist ihr Erbe unbestreitbar – doch Nostalgie spielte dabei nie eine Rolle.
„UNATØNED“ ist ein Zeugnis von Dynamik, ein Album, das bis ins kleinste Detail ausgereift ist und von kreativer Disziplin und dem Drang nach Fortschritt geprägt ist. Entschlossen, sich selbst herauszufordern, setzte Flynn für „UNATØNED“ strenge Songwriting-Vorgaben: kürzere, fokussiertere Songs mit einem ausgesprochen amerikanischen Touch, unkonventionellen Tonartwechseln und wechselnden Strukturen, die Erwartungen brechen. Diese selbst auferlegte Zurückhaltung resultierte in einem schlanken, unerbittlichen Album, das Machine Head in ihrer kraftvollsten Form einfängt. Geschrieben in ständiger Bewegung – unterwegs, in Hotelzimmern und über Kontinente hinweg – spiegelt es die rohe Energie ihrer Rückkehr in die globale Festivalszene nach einer elfjährigen Pause wider.
Das Album trieft vor melancholischen Melodien und hämmert doch mit knallharten Riffs, erhebt sich mit hymnischen Mitsingliedern von verlorener Liebe und Traurigkeit zu dröhnender Power und unerschütterlichem Selbstvertrauen.
Nach den zwei erfolgreichen Studioalben "Wo fängt dein Himmel an?" (2008) und "Bis nach Toulouse" (2010), die zusammen über eine Viertel Million Einheiten verkauft und beide den Goldstatus erreicht haben, wollte Philipp nach einem langen Festivalsommer 2011 zurück zu jenen intimen Momenten, die seine Konzerte in den Anfangsjahren für ihn und seine Fans so besonders machten. Alles Vorherige noch einmal unter die Lupe nehmen, neu arrangieren, sich mit der Band und Freunden in einer Tischlerei einmieten und eigene Bühnenbilder schreinern. Bis ins kleinste Detail den eigenen kreativen Kosmos auf die Bühne bringen und ihn in Eigenregie inszenieren. Das Ergebnis ist etwas, das der gegenwärtige Musikmarkt oft vermissen lässt: etwas Bleibendes, dennoch Flüchtiges, das sich vollkommen auf den Moment konzentriert. Philipp und seine Mitstreiter, darunter die wunderbare Alin Coen und ein Streichquartett, zauberten während der Tournee unvergessliche Momente, jenseits aller bekannten Konventionen auf die Bühnen. Irgendwo zwischen Unplugged Konzert, Varieté und Theater. Das nun erscheinende, gleichnamige Live-Album fängt die Energie und Magie des "Projekt Seerosenteich" ein, ist Erinnerung für alle die, die dabei waren und ein großer musikalischer Moment für alle Anderen.
1975 veröffentlichte der Altsaxophonist Alan Braufman aus New York City sein Debütalbum Valley of Search auf dem Label India Navigation. Braufman nahm daraufhin Platten auf und tourte mit allen möglichen Leuten, von Carla Bley bis zu den Psychedelic Furs, und veröffentlichte erst 2020 mit The Fire Still Burns ein weiteres Album unter seinem Namen, das von The WIRE, Downbeat, Rolling Stone, Pitchfork und NPR begeistert aufgenommen wurde. Infinite Love Infinite Tears von 2024 ist ein überraschend eingängiger Free Jazz, detailreich und direkt, der eine Reihe von Emotionen und Umständen verkörpert, die Individualität, Kollektivität und Hoffnung vermitteln. Es steckt viel Geschichte und Liebe in dieser Band und in Alan Braufmans Kunst insgesamt. Rund fünfzig Jahre nach seinem Debüt auf Platte ist seine Klangwelt so lebendig und einladend wie eh und je.
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The Sound Of Hardstyle präsentiert die neue Serie: The Anthems Vol.1. Eine nostalgische Zeitreise mit einigen der besten Hardstyle-Hymnen, die die Szene je hervorgebracht hat. Mit Acts wie Brennan Heart, Technoboy, Wildstylez, Headhunterz und Noisecontrollers und Hymnen wie Power Of The Mind und CTRL.ALT.DELETE darf dieses Vinyl in keiner Hardstyle-Sammlung fehlen!
Zusätzlich zu den goldenen Hymnen bietet The Sound Of Hardstyle ein mit viel Liebe zum Detail gefertigtes Produkt mit geprägtem Logo und hochwertigem Sticker auf der Vorderseite.
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A new piece by minimalist / experimental composer PHILL NIBLOCK (1933 - 2024), co-composed and performed by ANNA CLEMENTI & THOMAS STERN. Intense, menacing layers of thick drones and alien sounds.
In summer 2022, within just a few weeks and by pure coincidence, 2 proposals regarding PHILL NIBLOCK albums arrived: one suggesting an overdue vinyl reissue of a CD release (more on that when the time has come for it), the other email was from ANNA CLEMENTI saying she and THOMAS STERN were working on new pieces that PHILL NIBLOCK has written for her … when "Zound Delta 2" was complete, PHILL sent photographs for the two artworks, we met twice to discuss details, but unfortunately he died unexpectedly early january this year so the album now is, sad as it is, a posthumous release … an intense goodbye from one of 20thcentury most iconic composers.
Phill Niblock
Phill Niblock (1933-2024, USA) was an artist whose fifty-year career spans minimalist and experimental music, film and photography. Since 1985, he has served as director of Experimental Intermedia, a foundation for avant-garde music based in New York with a branch in Ghent, and curator of the foundation's record label XI. Known for his thick, loud drones of music, Niblock's signature sound is filled with microtones of instrumental timbres that generate many other tones in the performance space. In 2013, his diverse artistic career was the subject of a retrospective realised in partnership between Circuit (Contemporary Art Centre Lausanne) and Musée de l'Elysée. The following year Niblock was honoured with the prestigious Foundation for Contemporary Arts John Cage Award.
Anna Clementi
Italian-Swedish singer Anna Clementi grew up in Rome, where she first studied the flute and completed acting training before moving to Berlin and studying experimental vocal music and experimental music theater with the composer Dieter Schnebel at Hochschule der Künste (now UdK Berlin). Anna Clementi sees herself as an "actress of the voice" rather than exclusively as a singer. In this way she also articulates the diversity of her artistic expression, with which she is always searching for new connections between voice, gesture, language, dance and theater.
During her decades spanning career, Anna Clementi has performed at the most important festivals, has premiered numerous works, many of which have been composed especially for her, and worked with Fast Forward, Michael Hirsch, Rupert Huber, Christian Kesten, Alexander Kolkowski, Olga Neuwirth, Josef Anton Riedl, Iris ter Schiphorst, Dieter Schnebel, Laurie Schwartz, Elliott Sharp, and many others.
A special focus of hers is the work of John Cage, whose pieces she has performed worldwide.
Thomas Stern
Born in Bremen, Thomas Stern moved to Berlin in 1984 where he joined Mona Mur with Alex Hacke and F. M. Einheit (both from Einstürzende Neubauten, with which Stern also worked as live sound engineer for many years). Around 1987 he co-founded the Berlin set up of Crime And The City Solution (Mick Harvey, Alex Hacke a.o.). Over the years, he has has collaborated with artists like Ulrike Haage, Phew, Nick Cave, Ton Steine Scherben, Meret Becker, Nina Hagen, Jaki Liebezeit, Ben Becker, N.U. Unruh, Gry, Iris ter Schiphorst, Automat, Swans, Hans Joacxhim Irmler and many more, on the road or in his own Sternstaubstudio.
credits:
Anna Clementi: voice
Thomas Stern: slide guitar, bass and soundprocessing
Composition by Phill Niblock, Anna Clementi and Thomas Stern
Recorded and mixed by Thomas Stern at Sternstaubstudio, Berlin
Mastering and lacquer cut: Kassian Troyer at D&M, Berlin
Cover photography by Phill Niblock
Layout and design by kaidoh
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"Dunya", der Titel von Mustafas meisterhaft ausgearbeitetem und atemberaubend zärtlichem Album, bedeutet aus dem Arabischen übersetzt so viel wie "die Welt mit all ihren Fehlern". Ein hochtrabendes Thema für einen jungen Songwriter, aber wie bei jedem Thema, das im Mittelpunkt der Arbeit des sudanesisch-kanadischen Künstlers steht - von religiöser Hingabe bis zu Kindheitstraumata, von Bandengewalt bis zu romantischer Intimität - nähert er sich durch eine persönliche Sichtweise. Er mischt Genres und Stimmungen, verwebt romanhafte Details in einprägsame Folksongs und hat ein Album geschaffen, das sich wie eine Reihe persönlicher Durchbrüche anfühlt, die einer nach dem anderen eintreffen. Was zuerst an Mustafas Musik auffällt, ist seine Art zu schreiben: ein einfacher, durchdringender Ton, der jede Geschichte so roh und ernsthaft wirken lässt wie die Worte eines Liebesliedes. Mit seinem leisen Vortrag, der seine Umgebung zum Schweigen bringen kann, entwickelte sich Mustafa schnell vom Wunderkind, das in seiner Heimatstadt Toronto Gedichte rezitierte, zu einer Kraft, die hinter den Liedern steht und Popsongs schreibt. Auf "Dunya" ist er zu einem eigenständigen Autoren gereift. "Ich versuche, das gewöhnliche Leben im Ghetto zu bewahren und zu feiern", beschreibt Mustafa seine lyrische Inspiration. Die Songs, in denen er sein Aufwachsen und seinen weiteren Lebensweg beschreibt, sind gleichermaßen entwaffnend in ihrer Einfachheit und vielschichtig in ihrer emotionalen Bandbreite. Durch die Zusammenarbeit mit Aaron Dessner, Rosalía, Clairo, Nicolas Jaar und anderen sowie Mustafas langjährigem kreativen Partner Simon Hessmann offenbart die Musik eine selbstbewusste, unverwechselbare Stimme, die noch nie so massenkompatibel geklungen hat.
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"A Dream Is All We Know" lässt die auf Nylonsaiten basierenden Arrangements von "Everything Harmony" hinter sich und kehrt zu dem Stil zurück, den die Brüder erstmals auf "Do Hollywood" vorstellten. "A Dream Is All We Know" verbindet die Theatralik und den Glam-Rock des Lennon-McCartney-Songbuchs mit zeitgenössischen Erzählungen, explosiven E-Gitarren-Riffs sowie den sonnigen Harmonien und ausgeklügelten Aufnahmetechniken der Wilson-Familie und bringt die Liebe zum Detail und die Fähigkeiten der Brüder als Multiinstrumentalisten zum Vorschein. Mit fast einem Jahrzehnt an Songwriting auf dem Buckel zeigt "A Dream Is All We Know" deutlich die Entwicklung der D'Addario-Brüder von rehäugigen Teenagern, die Musik machen wollten, die an ihre Helden erinnert, zu jungen Männern, die die Bühne mit PHOENIX, BLEACHERS, ARCTIC MONKEYS und ihrem musikalischen Helden TODD RUNDGREN teilten, von ELTON JOHN, THE ZOMBIES, GERARD WAY und IGGY POP gelobt wurden und sich zu visionären Songwritern und Arrangeuren entwickelten, deren Werk selbst eine Quelle der Inspiration für andere Künstler ist. "A Dream Is All We Know" wurde komplett mit historischem Equipment aufgenommen und von Brian und Michael selbst abgemischt und gemastert. Das Album zeigt THE LEMON TWIGS, wie sie nach Jahren der Perfektionierung ihres Handwerks mit einem neu entdeckten Sinn für Intuition spielen.
SYLVAN Konzerte waren und sind stets etwas Besonderes. Auf unzähligen Festivals und Konzerten weltweit präsentierte die Hamburger "New Artrock"-Band schon seit dem Jahr 2000 ihre atemberaubende Musik. Wie bei vielen Künstlern waren aufgrund der Corona-Pandemie ihre Konzerte zuletzt etwas rar, doch sie ließen sich davon nicht verunsichern und setzten mit ihrem erfolgreichen Studio-Album "One To Zero" ein deutliches Ausrufe- und Lebenszeichen. Auf ihrer Tour im Jahr 2024 zeigten SYLVAN nun, warum ihre Fans sie so lieben: eine perfekte Show mit einer spielfreudigen, eingespielten Band, eine perfekte Show mit bis ins Details abgestimmten Lichteffekten und Visuals und eine Setlist, die nun wirklich aber auch gar keine Wünsche übrig ließ. Die fünf Hamburger verstehen es dabei wie kaum eine andere Band, ihr Publikum auf eine emotionale Reise mitzunehmen. Eine Reise voller Extreme: mal laut, mal leise - mal zerbrechlich, mal vor Energie strotzend - mal scheinbar einfach, mal komplex. Aber immer melodiös und fokussiert auf den momentanen Hauptdarsteller: sei es Ausnahmesänger Marco Glühmann, Tasten-Zauberer Volker Söhl oder Gitarren-Virtuose Johnny Beck, welcher seinem grandiosen und unverwechselbaren Gitarrenspiel das Publikum bezaubert und eine wahre Bereicherung für SYLVAN auf der Bühne ist. Das Fundament bildet die äußerst solide und eingespielte Rhythmus-Sektion mit Bassist Sebastian Harnack und Drummer Matthias Harder. Die Song-Auswahl ist eine Mischung aus dem Besten der langjährigen Band-Historie, garniert mit Songs des letzten Albums, welches sie ja vorher aus genannten Gründen noch nicht auf einer Tour präsentieren konnten - diese Mixtur entfaltet einen wahrhaftigen Live-Spirit und bringt nochmal einen ganz besonderen Touch und Power in die Musik.
Sylvan treten hier den unwiderlegbaren Beweis an, dass sie nun mit voller Kraft zurück auf der Bühne sind.
Ursprünglich im September 2000 auf Science/Virgin veröffentlicht, festigte Solaris Rupert Parkes' Rolle als unverwechselbare Kraft im Bereich des Underground-Dance und führte einige seiner Zuhörer in die Irre, indem es sich vom mathematischen Drum and Bass seines Debüts Modus Operandi entfernte. Diese Wiederveröffentlichung wird hier mit akribischer Aufmerksamkeit für die Details der ursprünglichen britischen Erstpressung präsentiert und ist auf zwei 140g-LPs erhältlich. Modus Operandi wurde 1997 veröffentlicht und war sowohl ein Kritiker-Liebling als auch ein kommerzieller Erfolg, der Photek als eine Art schattenhafte Leitfigur in der Welt des Drum and Bass etablierte, nachdem er in den Jahren zuvor bei Metalheadz gelernt hatte. Solaris, das drei Jahre später erschien, wurde mit Spannung erwartet; hier spielte Photek mit Form und Genre. Glamorama mit seiner stark verhallten Bearbeitung der Stimme der Künstlerin Marie-Jos Jongerius klingt nicht unähnlich zu David Byrnes und Brian Enos klassischen Cut-ups von My Life In The Bush of Ghosts. Wo Solaris von seinem Vorgänger abweicht, ist der wunderschöne Deep-House-Sound von Mine To Give und Can't Come Down, die beide von der Chicagoer Legende Robert Owens gesungen werden und Photeks Techno-Seele mehr Herz verleihen. Wie um seine Kritiker zum Schweigen zu bringen, zeigten die unerbittlichen achteinhalb Minuten von Infinity, dass nur wenige die Grenzen von Drum and Bass so weit hinausschieben können wie Photek. Photek ist heute ein etablierter Film- und Fernsehkomponist in Hollywood. Dennoch wird seine Arbeit liebevoll in Erinnerung behalten und sehr respektiert.
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Nick Waterhouse ist die neue Generation - ein 25-jähriger R&B-Fanatiker, der eine unheimliche Sensibilität der alten Schule mit einem geladenen,
zeitgenössischen Stil verbindet. Sein 2012 erschienenes Debütalbum "Time's All Gone " gibt es nun als Wiederveröffentlichung auf farbigem Vinyl.
Er reiht sich ein in die Riege ähnlicher Acts und Produzenten der letzten Zeit - Mark Ronson, Amy Winehouse, Sharon Jones, Mayer Hawthorne, Aloe
Blacc und andere - die sich alle in die Vergangenheit bewegen und doch ganz anders sind. Für Waterhouse ist seine Muse der übersteuerte Sound des
klassischen R&B der 50er Jahre. Seine Interpretation dieser altehrwürdigen Tradition erinnert an den Nervenkitzel in den Hinterhöfen von New
Orleans, Detroit und Memphis in ihrer Blütezeit und hat bei Fans auf der ganzen Welt Anklang gefunden (sein 45er-Debüt wird für über 300 Dollar
verkauft). Waterhouse verbindet eine scharfsinnige Liebe zum Detail mit dem ehrlichen Wunsch, es ihm gleichzutun.
Liebe zum Detail, Raum für Improvisationen, keinerlei Genregrenzen. Das ist die musikalische Philosophie hinter Orbit Kid Society. Kreativer Kopf des Ensembles ist die Berliner Sängerin und Komponistin Sophie Lindmüller. Statt in musikalische Beliebigkeit abzugleiten, präsentiert Lindmüller mit ihren hochkarätigen Bandkolleginnen und-Kollegen ein dramaturgisch geschlossenes, in jeder Hinsicht fesselndes Album. In ihrem Klanguniversum treffen freischwebende, im Moment entstehende Klänge auf auskomponierte Linien, blechernen Grooves und elektronische Samples.
"A Dream Is All We Know" lässt die auf Nylonsaiten basierenden Arrangements von "Everything Harmony" hinter sich und kehrt zu dem Stil zurück, den die Brüder erstmals auf "Do Hollywood" vorstellten. "A Dream Is All We Know" verbindet die Theatralik und den Glam-Rock des Lennon-McCartney-Songbuchs mit zeitgenössischen Erzählungen, explosiven E-Gitarren-Riffs sowie den sonnigen Harmonien und ausgeklügelten Aufnahmetechniken der Wilson-Familie und bringt die Liebe zum Detail und die Fähigkeiten der Brüder als Multiinstrumentalisten zum Vorschein. Mit fast einem Jahrzehnt an Songwriting auf dem Buckel zeigt "A Dream Is All We Know" deutlich die Entwicklung der D'Addario-Brüder von rehäugigen Teenagern, die Musik machen wollten, die an ihre Helden erinnert, zu jungen Männern, die die Bühne mit PHOENIX, BLEACHERS, ARCTIC MONKEYS und ihrem musikalischen Helden TODD RUNDGREN teilten, von ELTON JOHN, THE ZOMBIES, GERARD WAY und IGGY POP gelobt wurden und sich zu visionären Songwritern und Arrangeuren entwickelten, deren Werk selbst eine Quelle der Inspiration für andere Künstler ist. "A Dream Is All We Know" wurde komplett mit historischem Equipment aufgenommen und von Brian und Michael selbst abgemischt und gemastert. Das Album zeigt THE LEMON TWIGS, wie sie nach Jahren der Perfektionierung ihres Handwerks mit einem neu entdeckten Sinn für Intuition spielen.
"Javelin" verbindet musikalischen Schwung mit emotionaler Weite. Manchmal hat man das Gefühl, dass das Album von einem großen Team produziert wurde - aber das ist es ganz und gar nicht: Fast jeder Sound hier ist das Ergebnis von Stevens zu Hause, der selbst etwas geschaffen hat, das sich manchmal wie ein Zeugnis der Studio-Opulenz der 70er Jahre in Los Angeles anfühlt. Die Beiträge stammen von einem engen Freundeskreis - Adrienne Maree Brown, Hannah Cohen, Pauline Delassus, Megan Lui und Nedelle Torrisi -, die bei vielen Songs Harmonien beisteuern, sowie von Bryce Dessner, der bei "Shit Talk" akustische und elektrische Gitarre spielt. Der zärtliche und mystische Abschluss des Albums, "There's A World", wurde von Neil Young geschrieben. Während "The Ascension", das von der New York Times als "ein Schrei der Verzweiflung und ein Gebet um Erlösung" gelobt wurde, eine kunstvolle, aber dringliche Elektronik verwendet, um sich dem Moment zu nähern, beginnt "Javelin" wie ein Selbstporträt, detailliert und doch schlicht. Dies ist Stevens' intimstes Werk, das an "Seven Swans" oder "Carrie & Lowell" erinnert und den Hörer in die Nähe seiner inneren Abrechnung ruft. "Javelin" wird von einem 48-seitigen Booklet mit Kunst und Essays begleitet, die alle von Stevens geschaffen wurden, darunter eine Reihe von akribischen Collagen, zerschnittenen Katalogfantasien, Puff-Paint-Wortwolken und sich wiederholenden Farbfeldern. Die 10 kurzen Essays - abwechselnd lustig, tragisch, ergreifend, stumpfsinnig und spezifisch - bieten kleine Einblicke in Lieben und Verluste, die ihn und diese Lieder geprägt haben.
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"Javelin" verbindet musikalischen Schwung mit emotionaler Weite. Manchmal hat man das Gefühl, dass das Album von einem großen Team produziert wurde - aber das ist es ganz und gar nicht: Fast jeder Sound hier ist das Ergebnis von Stevens zu Hause, der selbst etwas geschaffen hat, das sich manchmal wie ein Zeugnis der Studio-Opulenz der 70er Jahre in Los Angeles anfühlt. Die Beiträge stammen von einem engen Freundeskreis - Adrienne Maree Brown, Hannah Cohen, Pauline Delassus, Megan Lui und Nedelle Torrisi -, die bei vielen Songs Harmonien beisteuern, sowie von Bryce Dessner, der bei "Shit Talk" akustische und elektrische Gitarre spielt. Der zärtliche und mystische Abschluss des Albums, "There's A World", wurde von Neil Young geschrieben. Während "The Ascension", das von der New York Times als "ein Schrei der Verzweiflung und ein Gebet um Erlösung" gelobt wurde, eine kunstvolle, aber dringliche Elektronik verwendet, um sich dem Moment zu nähern, beginnt "Javelin" wie ein Selbstporträt, detailliert und doch schlicht. Dies ist Stevens' intimstes Werk, das an "Seven Swans" oder "Carrie & Lowell" erinnert und den Hörer in die Nähe seiner inneren Abrechnung ruft. "Javelin" wird von einem 48-seitigen Booklet mit Kunst und Essays begleitet, die alle von Stevens geschaffen wurden, darunter eine Reihe von akribischen Collagen, zerschnittenen Katalogfantasien, Puff-Paint-Wortwolken und sich wiederholenden Farbfeldern. Die 10 kurzen Essays - abwechselnd lustig, tragisch, ergreifend, stumpfsinnig und spezifisch - bieten kleine Einblicke in Lieben und Verluste, die ihn und diese Lieder geprägt haben.
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Gibt es etwas, was Iren und Franken gemeinsam haben? Eine ganze Menge! Da wäre wohl zuallererst eine ganz besondere Heimatverbundenheit und die Liebe zu seit vielen Generationen überlieferten Traditionen, mit der man sich sowohl auf der Grünen Insel, als auch im rot-weißen Frankenland seinem Brauchtum widmet. Hinzu kommt eine gewisse sympathische Eigenwilligkeit, die Dinge auf seine Weise in die Hand zu nehmen. Und nicht zuletzt eine fast todesverachtende Geselligkeit, mit der Iren und Franken gleichermaßen unerschütterlich das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen feiern Eigenschaften, die Fiddler`s Green seit mehr als drei Dekaden in ihrem mitreißenden High Power-Sound vereinen. Seit seiner Gründung im Jahr 1990 hat sich das Erlanger Sextett den Status als eine der beliebtesten, erfolgreichsten und beständigsten Formationen innerhalb der europäischen Folk Rock-Community erarbeitet. Eine bestens geölte Irish Speedfolk-Maschine, die sich nun mit ihrem neuen Studioalbum „The Green Machine“ auf dem Zenit ihres Schaffens zeigt! Schon während der Arbeiten an ihren letzten drei Alben begann sich die Idee zu „The Green Machine“ parallel zu entwickeln, zu reifen und schließlich ein Eigenleben zu führen. Gemeinsam mit dem bewährten Produzenten Jörg Umbreit (In Extremo, Grave Digger, Die Toten Hosen) entstand so in den vergangenen 36 Monaten in der Abgeschiedenheit des renommierten Principal Studios bei Münster ein lebendiger Organismus, der Fiddler´s Green nun von ihrer abwechslungsreichsten und vielschichtigsten Seite präsentiert. Zwölf Songs lang spannt die Band den stilistischen Bogen von ihrem liebgewonnenen Vollgas-Party-Sound über berührende Balladen und poppigere Stücke bis hin zu treibenden Midtempo-Rockern und sogar Country- und Western-beeinflussten Tracks, die man in dieser Form bisher noch nicht von den Erlangern gehört hat. 50 Shades of Green sozusagen, in denen die Fiddler jede Menge Energie mit einer beispiellosen Detailverliebtheit und einem hochprozentigen Storytelling verbinden. „Irish Speedfall“-2023: Ab Anfang November gehen Fiddler`s Green auf kurze Tour in Deutschland, bevor das Sextett das neue Album im Frühjahr 2024 auf ihrer großen „The Green Machine“-Tournee live präsentiert.
Harp – das gemeinsame Projekt von Tim Smith (ehemaliger Sänger und Songwriter von Midlake) und seiner Frau Kathi Zung – kündigen ihr Debütalbum "Albion" (via Bella Union) an.
"Es ist nicht das Ziel, es ist die Reise", schrieb schon der amerikanische Philosoph Ralph Waldo Emerson. Doch bei Smith scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Der Weg zu "Albion" mag lang und kurvenreich gewesen sein, und holprig obendrein, aber die Musik, die Harp geschaffen hat, ist voller schöner Melodien, Dramatik und Details. Die zehn Songs und zwei zur Stimmung passende Instrumentals werden umrahmt von akustischen und elektrischen Gitarren, sanften Keyboardtönen und Smiths besonderer Stimme; mit anderen Worten, die Quintessenz dessen, was die Leute in erster Linie zu seiner Arbeit mit Midlake hingezogen hat.
Auf dem neuen Album ist alles jedoch in etwas dunkleren Tönen gehalten. Es sind Lieder über den Zustand des Menschen, von verlorener und gefundener Liebe, von Angst bis Freude, von Furcht bis Akzeptanz, alles in eine sehr eigene poetischen Sprache verpackt. "Albion" wurde von Smith größtenteils allein zu Hause aufgenommen, mit Gastbeiträgen des ehemaligen Midlake-Bassisten Paul Alexander bei "Silver Wings" und "Throne Of Amber", E-Gitarren von Max Kinghorn-Mills von der Band
"Acts of Light" ist eine Fuge, die aus neun langsamen, hypnotischen Klageliedern besteht. Auf ihrem dritten Album lehnen sich Woods' Experimentalismus und Klangforschungen an die Intimität und Zärtlichkeit dieser intuitiven Komposition an. Nach ihren Erkundungen von Gefühlen und Körperlichkeit durch Klang, die in ihrer 2021 erschienenen EP "Feral Hymns" gipfelten, ist "Acts of Light" ein beunruhigendes, persönliches Angebot an Wildnis, Verlust, Abwesenheit, Mysterien und höchste Liebe. Verletzlichkeit, Erhabenheit und Offenheit, hervorgerufen durch Drone, Noise, Synthesizer, Kontrabass, Field Recordings und sakralen Chorgesang, bilden das private Ritual. "Acts of Light" ist ein klangvolles, reichhaltiges und gewichtiges Lamento, das sowohl unterirdisch als auch abgründig ist, während gleichzeitig seine detaillierten Ranken verborgene Formen erwecken, die bei jedem Hören aus dem Schatten hervortreten. Texturaler Staub und gesprenkeltes Licht bewegen sich hier langsam und ausladend durch einen klanglichen und sensorischen Übergangsritus, bei dem Woods' bewegende Kompositionen uns das Gefühl vermitteln, mit dem ganzen Körper empfangen zu werden. Geschrieben, aufgenommen, gemischt und produziert über einen Zeitraum von zwei Jahren zwischen der Westküste Irlands und Dublin, nahm Woods die Chorsänger des Palestrina-Chores in der Pro Cathedral Dublin auf, zusammen mit den Stimmen des Galway City Chamber Choir. Die Streicher wurden von Jo Berger Myhre in Oslo aufgenommen, während die Feldaufnahmen nomadisch auf ihren Reisen durch den Nordwesten Spaniens entstanden.
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"Bring us the Head" ist unsere Liebeserklärung an das Kino der Achtziger und Neunziger, mit dem wir aufgewachsen sind", weiß Sänger Jens zu berichten.
"Während der Corona-Pandemie haben wir viele dieser Streifen "wiederentdeckt". Viele werden das nachvollziehen können - man saß zu Hause, hatte ungewohnt viel Freizeit, und dank der Streaming-Dienste kam trotzdem selten Langeweile auf.
Irgendwann sprachen wir im Scherz darüber, dass es doch cool wäre, eine Platte über unsere alten Lieblingsfilme zu machen... gesagt, getan."
Fans von Streifen wie "Terminator", "Conan", "Army of Darkness" oder "Escape from New York" werden somit ihre helle Freude an dem Album haben, für dessen detailverliebtes Cover-Artwork einmal mehr Besil Wrathbone verantwortlich zeichnet. Auch eine Cover-Version des Ramones-Klassikers "Pet Sematary" nahm die Band für "Bring us the Head" auf. Jens erklärt:
"Da wir den Song seit Jahren im Live-Programm haben, und er außerdem so wunderbar ins Konzept des Albums passt, lag die Idee förmlich auf der Hand."
Der neue Langspieler wird am 27. Oktober 2023 über Reaper Entertainment in den Plattenläden aufschlagen.
Der in Yorkshire geborene und in London lebende Sänger, Songwriter und Produzent Ethan P. Flynn kündigt Details zu seinem Debütalbum "Abandon All Hope" an. Das Album, das am 6. Oktober bei Young erscheint, vereint die Erfahrung von 24 Jahren in acht eklektischen Tracks. Mit der aufstrebenden Sängerin Ava Gore als Backgroundsängerin ist "Abandon All Hope" ein kühnes Statement, das Ethan P. Flynn zu einem eigenständigen Künstler macht. "Abandon All Hope" ist der Höhepunkt einer äußerst fruchtbaren Periode persönlicher Kreativität, in der der junge Künstler mit einer Reihe bekannter Namen wie David Byrne, FKA Twigs, Jockstrap und Vegyn zusammengearbeitet hat. 44 Minuten lang, 22 Minuten auf jeder Seite (was absichtlich der traditionellen Länge einer 12"-LP entspricht), aufgenommen in den Narcissus Studios in 12 Tagen, wird das Album durch ein verbindendes Thema zusammengehalten: ein Album im altmodischen Sinne. Es erinnert an 70er-Jahre-Größen wie Randy Newman und Harry Nilsson, während es sich mit der Sehnsucht und dem Verlust der Macht über die Hoffnung in Bezug auf Beziehungen, Liebe, Angstbewältigung und dem Erwachsenwerden im 21 Jahrhundert beschäftigt. Der gleichnamige Titelsong ist die erste Single, die heute zusammen mit einem von Ethan P. Flynn selbst gedrehten Musikvideo veröffentlicht wird, das vom CHILD Studio (Pa Salieu, Anaiis, The xx) produziert wurde. Das Video zeigt Ethan P. Flynn und Ava Gore auf einer Reise durch die Yorkshire Dales, während sie sich von den Fesseln der Hoffnung befreien. Über die Single sagt Ethan P. Flynn: "Am Anfang stand die Geschichte eines Wegelagerers in Amerika, der Leute ausraubt. Er stirbt, und im Fegefeuer ist er gezwungen, den Raubüberfall auf seine eigene Familie zu wiederholen, auf der Straße, für alle Zeit, bis er bereut und in die Hölle kommt. Das Lied wird verdunkelt und mit dem Thema der Hoffnungslosigkeit verlassen. Wir leben in einer hoffnungslosen Zeit: Krieg in Europa, Covid davor, und ich wollte, dass es als Antwort darauf schwer klingt. Vielleicht ist es zu rockig, aber ich wollte auf diesem Album zur Gitarre zurückkehren. Die Gitarre ist der Fokus." Und das ist nur die erste Geschichte, die man von Ethan P. Flynns bereicherndem und ehrgeizigem Debütalbum erfahren wird.
Der in Yorkshire geborene und in London lebende Sänger, Songwriter und Produzent Ethan P. Flynn kündigt Details zu seinem Debütalbum "Abandon All Hope" an. Das Album, das am 6. Oktober bei Young erscheint, vereint die Erfahrung von 24 Jahren in acht eklektischen Tracks. Mit der aufstrebenden Sängerin Ava Gore als Backgroundsängerin ist "Abandon All Hope" ein kühnes Statement, das Ethan P. Flynn zu einem eigenständigen Künstler macht. "Abandon All Hope" ist der Höhepunkt einer äußerst fruchtbaren Periode persönlicher Kreativität, in der der junge Künstler mit einer Reihe bekannter Namen wie David Byrne, FKA Twigs, Jockstrap und Vegyn zusammengearbeitet hat. 44 Minuten lang, 22 Minuten auf jeder Seite (was absichtlich der traditionellen Länge einer 12"-LP entspricht), aufgenommen in den Narcissus Studios in 12 Tagen, wird das Album durch ein verbindendes Thema zusammengehalten: ein Album im altmodischen Sinne. Es erinnert an 70er-Jahre-Größen wie Randy Newman und Harry Nilsson, während es sich mit der Sehnsucht und dem Verlust der Macht über die Hoffnung in Bezug auf Beziehungen, Liebe, Angstbewältigung und dem Erwachsenwerden im 21 Jahrhundert beschäftigt. Der gleichnamige Titelsong ist die erste Single, die heute zusammen mit einem von Ethan P. Flynn selbst gedrehten Musikvideo veröffentlicht wird, das vom CHILD Studio (Pa Salieu, Anaiis, The xx) produziert wurde. Das Video zeigt Ethan P. Flynn und Ava Gore auf einer Reise durch die Yorkshire Dales, während sie sich von den Fesseln der Hoffnung befreien. Über die Single sagt Ethan P. Flynn: "Am Anfang stand die Geschichte eines Wegelagerers in Amerika, der Leute ausraubt. Er stirbt, und im Fegefeuer ist er gezwungen, den Raubüberfall auf seine eigene Familie zu wiederholen, auf der Straße, für alle Zeit, bis er bereut und in die Hölle kommt. Das Lied wird verdunkelt und mit dem Thema der Hoffnungslosigkeit verlassen. Wir leben in einer hoffnungslosen Zeit: Krieg in Europa, Covid davor, und ich wollte, dass es als Antwort darauf schwer klingt. Vielleicht ist es zu rockig, aber ich wollte auf diesem Album zur Gitarre zurückkehren. Die Gitarre ist der Fokus." Und das ist nur die erste Geschichte, die man von Ethan P. Flynns bereicherndem und ehrgeizigem Debütalbum erfahren wird.
Der in Yorkshire geborene und in London lebende Sänger, Songwriter und Produzent Ethan P. Flynn kündigt Details zu seinem Debütalbum "Abandon All Hope" an. Das Album, das am 6. Oktober bei Young erscheint, vereint die Erfahrung von 24 Jahren in acht eklektischen Tracks. Mit der aufstrebenden Sängerin Ava Gore als Backgroundsängerin ist "Abandon All Hope" ein kühnes Statement, das Ethan P. Flynn zu einem eigenständigen Künstler macht. "Abandon All Hope" ist der Höhepunkt einer äußerst fruchtbaren Periode persönlicher Kreativität, in der der junge Künstler mit einer Reihe bekannter Namen wie David Byrne, FKA Twigs, Jockstrap und Vegyn zusammengearbeitet hat. 44 Minuten lang, 22 Minuten auf jeder Seite (was absichtlich der traditionellen Länge einer 12"-LP entspricht), aufgenommen in den Narcissus Studios in 12 Tagen, wird das Album durch ein verbindendes Thema zusammengehalten: ein Album im altmodischen Sinne. Es erinnert an 70er-Jahre-Größen wie Randy Newman und Harry Nilsson, während es sich mit der Sehnsucht und dem Verlust der Macht über die Hoffnung in Bezug auf Beziehungen, Liebe, Angstbewältigung und dem Erwachsenwerden im 21 Jahrhundert beschäftigt. Der gleichnamige Titelsong ist die erste Single, die heute zusammen mit einem von Ethan P. Flynn selbst gedrehten Musikvideo veröffentlicht wird, das vom CHILD Studio (Pa Salieu, Anaiis, The xx) produziert wurde. Das Video zeigt Ethan P. Flynn und Ava Gore auf einer Reise durch die Yorkshire Dales, während sie sich von den Fesseln der Hoffnung befreien. Über die Single sagt Ethan P. Flynn: "Am Anfang stand die Geschichte eines Wegelagerers in Amerika, der Leute ausraubt. Er stirbt, und im Fegefeuer ist er gezwungen, den Raubüberfall auf seine eigene Familie zu wiederholen, auf der Straße, für alle Zeit, bis er bereut und in die Hölle kommt. Das Lied wird verdunkelt und mit dem Thema der Hoffnungslosigkeit verlassen. Wir leben in einer hoffnungslosen Zeit: Krieg in Europa, Covid davor, und ich wollte, dass es als Antwort darauf schwer klingt. Vielleicht ist es zu rockig, aber ich wollte auf diesem Album zur Gitarre zurückkehren. Die Gitarre ist der Fokus." Und das ist nur die erste Geschichte, die man von Ethan P. Flynns bereicherndem und ehrgeizigem Debütalbum erfahren wird.
„Reparatur“ heißt das am 22. September erscheinende dritte Albums des mehrfachen Amadeus-Preisträgers JOSH. In den zwölf abwechslungsreichen und mit viel Liebe zum Detail eingespielten neuen Songs des Albums zeigt JOSH., dass er es nicht nur versteht, mit humorvollen Texten und unwiderstehlichen Melodien zu unterhalten sondern auch ernstere Themen - wie z.B. seinem Burnout - in eingängige Pop- und Rocksongs zu verpacken. Unüberhörbar ist, dass sich die „Wolke aus Fiktion und Wirklichkeit“, auf die JOSH. sich bei Fragen nach dem autobiografischen Bezug seiner Texte gerne bezieht, diesmal ein klein wenig mehr in Richtung Lebensrealität bewegt hat. Einige der Texte setzen sich nämlich offen mit seiner Krankheit und dem Weg zurück auseinander, so z.B. in „Ich gehör repariert“, einem der absoluten Höhepunkte des Albums. Trotzdem schafft es der gebürtige Wiener souverän, textlich nicht resignativ und düster zu werden sondern stets auch das eine blaue Stück Himmel am tiefgrauen Firmament zu entdecken. Mit „Reparatur“ präsentiert sich JOSH. 2023 also gereifter denn je, bleibt aber stets unverkennbar er selbst.
Dunkelgrünes Vinyl. Vor einigen Jahren, irgendwo in einem Tour Van in Idaho, wurde den Chastity Belt Mitgliedern Julia Shapiro, Gretchen Grimm, Lydia Lund und Annie Truscott zu langweilig und sie fanden eine recht ungewöhnliche Beschäftigung: Sie fingen an einander Komplimente zu machen, sehr detailliert und umfangreich. Das mögen wir an dir am Liebsten; Deshalb lieben wir dich. An dieses Bild denke ich die ganze Zeit, die Vier, wie sie sich den anderen gegenüber auf diese Weise offenbaren, freiwillig. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass das andere Bands tun würden. Jenseits ihrer doch recht omnipräsenten Social Media Seiten mit tonnen von Duck Face Schnuten, der ,I don't care" Attitüde, liegt ganz am Grund eine Ehrlichkeit und Intimität als auch eine emotionale Brillanz, die alles was Chastity Belt kreieren, verschmelzen lässt. Simple ausgedrückt: Sie sind witzig aber auch in der Lage sehr verletzlich zu sein. Giant Vagina und Pussy Weed Beer, zwei Highlights ihres 2013er Debüts No Regerts, wurden prompt gefolgt von dem großartigen aber leicht zu übersehenden Happiness. Bei dem 2015er Time to Go Home habe ich ständig meine jüngere, unstetere Version vor Augen gehabt. Der kommende Juni markiert die Veröffentlichung von I Used to Spend So Much Time Alone, ihr drittes und bisher bestes Album. Mit dem Produzenten Matthew Simms (Wire) live im Juli 2016 in Portland / Oregon (Geburtsstätte einiger ihrer favorisierten Elliot Smith Alben) aufgenommen, ist es ein dunkles und ungewöhnlich schönes Set aus Moody Post Punk, dass die Gefühlsbreite der Band aus Seattle in vollem Ausmaß und nicht durch Humor gefiltert zeigt. Da ist keine Ironie im Titel: Bevor sie Chastity Belt gründete, sah sich Shapiro klar als einsamen Wolf. Das ist keine kleine Geste. Ich kann dieses Album so sehr nachempfinden wie in meinen 20ern: Das ist ein mutiges und oft berauschendes Gewirr aus gemischten Gefühlen und quälenden Melodien, die atemberaubende Angst (This Time of Night) mit schimmernder Erkenntnis (Different Now) und hauchdünner Ungewissheit (Stuck - geschrieben und gesungen von Grimm) verbindet. Es ist eine ernste Platte. Shapiro definiert es wahrscheinlich am besten selbst: ,I wanna be sincere." Als ich die Band frage, wie dieser Text hier werden soll, war ihr einziger Anspruch, dass er kurz, ehrlich und ohne Übertreibung sein soll, Als ich mehr erfahren will sagt Truscott: "Just say that we love each other. Because we do." So sind sie, deshalb liebe ich sie. - David Bevan (Pitchfork), Februar 2017
Auf ihrem vierten Album "Sonic Moons" begeben sich DOMKRAFT auf eine Reise in den inneren Kosmos. Die Schweden düsen mit ihrem Fuzz-Antrieb und einem Treibstoff aus psychedelischen Riffs und Doom Metal durch die Untiefen der galaktischen Psyche in alternative metaphysische Realitäten; auf der Suche nach Flucht, Erholung und Erlösung. DOMKRAFT bleiben ihrem bisherigen musikalischen Kurs treu, wobei das nordische Trio jedoch hörbar gereift und das Songwriting deutlich präziser wirkt. Die markanten Doom-Hymnen sind geblieben, allerdings durch kleine Details und Nuancen leicht in Richtung Heavy Rock verschoben. DOMKRAFT wurde von Sänger und Bassist Martin Wegeland, Gitarrist Martin Widholm und Schlagzeuger Anders Dahlgren gegründet, um ihrer gemeinsamen Liebe zu Bands wie SPACEMEN 3, MONSTER MAGNET, SLEEP und HAWKWIND aktiv Ausdruck zu verleihen. Das Trio entwickelte aus seinen Einflüssen einen Sound, der bewusstseinsverändernde Psychedelik, hypnotischen Minimalismus und emotionale Klagegesänge miteinander verbindet. Dies drückt sich auf DOMKRAFTs monolithischem Debütalbum "The End of Electricity" (2016) ebenso deutlich aus wie auf dem heftigen Nachfolger "Flood" (2018) und dem gefeierten dritten Album "Seeds" (2021). Mit "Sonic Moons" sprengen DOMKRAFT den Fluchttunnel zu den emotional geladenen inneren Räumen des Geistes auf und gleiten durch fantastische neue Sonnensysteme zu unerforschten musikalischen Planeten. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um sich mit den Schweden auf die intergalaktische Reise ins Innere zu begeben!
Wann immer EVERGREY-Frontmann Tom S. Englund und der US-amerikanische Pianist/Komponist Vikram Shankar (Redemption, Lux Terminus) zusammenkommen und ihre Kreativität gemeinsam als SILENT SKIES nach außen kehren, entsteht Magie! Mit Dormant veröffentlicht das schwedisch-amerikanische Cinematic-Pop-Duo nun das nächste, magische Stück Musik. Das dritte Studioalbum von Englund und Shankar erscheint am 1. September 2023 über Napalm Records. Getragen von vertonten Emotionen und skandinavischer Melancholie reiht sich Dormant in die klangliche Welt der vorherigen Alben Nectar (2022) und Satellites (2020) ein und bietet atemberaubende Klaviermelodien, atmosphärische Keyboards, weitläufige Soundlandschaften und eindringlich schöne und intensive Vocals auf zehn Eigenkompositionen, begleitet von mehreren Bonustracks. Für Letztere haben SILENT SKIES bekannte Klassiker gecovert, unter anderem von Iron Maiden und Linkin Park, und diese an ihren ganz eigenen, unverkennbaren Sound angelehnt.
Auf Dormant lädt der atmosphärische Eröffnungstrack „Construct"" die Hörer dazu ein, die beiden Musiker auf einer gefühlvollen Reise zu begleiten. „New Life“ schlägt hingegen dunklere Pfade ein. Englunds einfühlsamer Gesang spricht direkt zur Seele und harmoniert perfekt mit Shankars ausgefeilter Instrumentierung, die von zartem Piano getragen und einer einnehmenden Produktion unterstrichen wird. Das harmonische „Churches"" sowie das Pop-inspirierte „Just Above The Clouds"" – Letzteres mit einem fesselnden Solo des Leprous/Musk Ox-Cellisten Raphael Weinroth-Browne – bauen sich zu einem hypnotischen Tagtraum auf, um in den gefühlvollen Tönen von Dormant zu versinken. Einfühlsam kreieren „Reset"" und „Tides"" schier endlose melancholische Klanglandschaften, während das ergreifende „The Real Me"" mit elektronischen Tönen eine weitere Facette des Albums aufzeigt.
Die durch und durch stimmige Zusammenarbeit beider Künstler bildet das Fundament aller SILENT SKIES Kreationen. Durch viel Feingefühl und Liebe zum Detail, gepaart mit tiefgründigen, ausdrucksstarken Lyrics, entsteht ein einzigartiger Charakter, der mit jedem Ton die Handschrift von Englund und Shankar trägt. Auf das tief bewegende „Light Up The Dark"" und den Titeltrack „Dormant"" folgt mit „The Last On Earth"" die letzte Eigenkomposition des Albums.
Das dritte Werk von SILENT SKIES ist melancholisch und beruhigend, aber auch sprudelnd und glühend – es erweitert das klangliche Universum des Duos in alle Richtungen. Dormant reflektiert das Leben selbst und ist das Ergebnis mutiger klanglicher Experimente in Verbindung mit genau der künstlerischen Ästhetik, die SILENT SKIES auszeichnet. Mit ihrer Musik schreiben Tom S. Englund und Vikram Shankar so intensive Geschichten wie das Leben selbst und erreichen damit Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen mit verschiedensten musikalischen Vorlieben."
Ltd B&W Edition: 1 Lp Black 1 LP white, Gatefold
Die gute Tradition, dass zu runden und halbrunden Band-Geburtstagen eine Zusammenfassung ihres Schaffens erscheint, wird auch durch Eisbrecher - Es bleibt kalt°! (2003-2023) zum Zwanzigjährigen aufrechterhalten. Zwingend notwendig, denn in den letzten Jahren ist das Repertoire durch die Veröffentlichungen von Schicksalsmelodien und Liebe Macht Monster um mehr als ein Dutzend Hits angewachsen. Aber bevor am 18. August das vorliegende Machtwerk Eisbrecher - Es bleibt kalt°! (2003-2023) als 2CD-Digipack, Doppel-Vinyl (eine Platte schwarz, eine weiß) und Digital Audio Longplay erscheint, kommt bereits am 7. Juli, passend zum Pre-Order-Start des Albums, der Track "Wir sind Gold" auf den Markt.
Diesen Song gab es bislang nur auf einer speziellen Promo-CD und der US-Version von Sturmfahrt und ist bis dato digital unveröffentlicht. Es ist nicht lupenrein überliefert, ob der Track "Wir sind Gold" ein Resultat der Gold-Verleihung für die Alben Die Hölle muss warten und Schock ist, aber bei Eisbrecher passiert nichts ohne Vision und ohne Augenzwinkern.
Fast nichts. Um den Fans den Track, der auf eBay hoch gehandelt wird, endlich zugänglich zu machen wird dieser vorab nicht nur als Single auf den Markt kommen, sondern auch als Lyric-Video auf YouTube zu sehen sein. Damit nicht genug, gibt es mit "Anfang" einen zweiten Song, der digital das Licht der Welt noch nicht erblicken durfte, sondern auf einer längst vergriffenen Metal Hammer-Compilation aus dem Jahr 2021 sein physisches Dasein fristet. Nicht mehr lange, dann wird auch diese Rarität die Ohren aller Fans verwöhnen. Fest steht: Eisbrecher - Es bleibt kalt°! (2003-2023) ist ein mit Liebe zum Detail geschnürtes Geburtstagspaket, das ordentlich die Korken knallen lässt. Stimmungsvoll wird somit die Wartezeit
zum nächsten Album verkürzt. 40 Hits in 20 Jahren, das macht so schnell keine andere, vor allem harte deutsche Band, nach. Der Status als außergewöhnliches Phänomen der hiesigen Musikszene ist gefestigt. Das Beste: Die nächsten 20 Eisbrecher-Jahre beginnen hier und jetzt, unberechenbar und unaufhaltbar, aber mit einem Versprechen: Es bleibt kalt!
‘Where is Agartha? What is the specific region in which it lies? Along what road, through what civilizations, must one walk in order to reach it?.’ Saint-Yves d’Alveydre in 1886
Agartha, the debut full-length album by Japanese producer Wata Igarashi, is a mysterious, divine thing. Named for the mythical secret kingdom, understood as a complex maze of underground tunnels, perhaps designed by Martians who colonised the Earth tens of thousands of years ago, it’s a similarly mystical, perhaps even cosmic trip – but this time, exploring an inner, deeply personal cosmos. Beautifully detailed and bustling with rich incident, it takes Igarashi’s music to new places, which still retaining his unique sonic imprimatur; in this respect, it’s perfectly at home with Kompakt, a label that’s always encouraged artists to make the visionary music they need to create, to take risks and make sideways steps into uncharted territory.
An eloquent producer and DJ, Igarashi has been releasing techno for eleven years now, appearing on such imprints as The Bunker NY, Delsin, Midgar, and Time To Express; he has also self-released his productions via his WIP net label. Throughout, Igarashi has consistently explored his unique approach to techno and electronic music, one that’s eloquent and poised, even when it shifts into more psychedelic terrain; he’s a master at balancing the sensual and the functional, and he has an unerring ear for the right texture, the right tone, at the right time. He brings all of this into Agartha, his most thorough-going expression of self to date.
For Agartha, Igarashi had a strong concept he wanted to explore. Visualising specific scenes from an imaginary film based on the titular secret kingdom, he created soundtracks for those scenes, spending time during the pandemic in his studio, working away carefully at the ten tracks here. Given his background in creating music for television and advertisements, Igarashi is well-placed to explore the marriage of the sonic and the visual in such intimate ways, but freed from commercial concerns, he let his imagination run riot. He also drew on a rich palette of musical influences – techno is in there, of course, but you can also hear the smoky, improvised jazz of the likes of Miles Davis (to whom the album’s title is an indirect nod), and the minimalism and systems music of Steve Reich.
The latter is particularly pronounced on the gorgeous, beatless drift of “Floating Against Time”, where an arpeggiated sequence lingers, lovingly, around your ears for nine blissful minutes, coasting across swooning drones and waves of ambient noise. “Ceremony Of The Dead”, originally composed as part of a Sony 360 Reality Audio spatial sound concert, is a deep pass into systems composition, with various patterns overlaid and interlocking, before a wordless vocal rises from the depths, a gorgeous counterpoint to the swarming textures that gather across the track. On the other hand, tracks like “Burning” and “Subterranean Life” nudge toward Fourth World territory, painting deluxe dreamscapes of uncertain provenance; the title cut is an abstract drift-world, Igarashi painting an alien tableau dotted by shape-shifting creatures.
Agartha’s conceptual framework means that everything on the album sits perfectly together; listening to it in one sitting is a dizzying, lush experience. Its imaginings of inner landscapes recall, in some respects, the nautical, aqueous mythologies of the Drexciyan universe, though from different perspectives. But the result is Igarashi’s own creation, a deluxe, enchanting trip through the visionary Agartha of this unique producer’s cinematic mind’s-eye.
Wo liegt Agartha? In welcher spezifischen Region liegt es? Auf welchem Weg, durch welche Zivilisationen muss man gehen, um dorthin zu gelangen?'
Saint-Yves d'Alveydre im Jahr 1886
Agartha, das Debütalbum des japanischen Produzenten Wata Igarashi, ist ein geheimnisvolles, göttliches Ding. Benannt nach dem mythischen, geheimen Königreich, das als ein komplexes Labyrinth unterirdischer Tunnel verstanden wird, die vielleicht von Marsmenschen angelegt wurden, die vor Zehntausenden von Jahren die Erde kolonisierten, ist es eine ähnlich mystische, vielleicht sogar kosmische Reise - aber dieses Mal erforscht es einen inneren, zutiefst persönlichen Kosmos. Wunderschön detailliert und voller reichhaltiger Begebenheiten, führt es Igarashis Musik an neue Orte, die dennoch seine einzigartige klangliche Handschrift bewahren. In dieser Hinsicht hat es bei Kompakt ein perfektes Zuhause gefunden - einem Label, das Künstler immer ermutigt hat, jene visionäre Musik zu machen, Risiken einzugehen und seitwärts Schritte in unbekanntes Terrain zu tun.
Der eloquente Produzent und DJ Igarashi veröffentlicht seit elf Jahren Techno auf Labels wie The Bunker NY, Delsin, Figure und Time To Express; außerdem hat er einige Produktionen über sein Label WIP net selbst veröffentlicht. Dabei hat Igarashi stets seinen einzigartigen Ansatz für Techno und elektronische Musik verfolgt, der kontrolliert und ausgeglichen ist, selbst wenn er sich in psychedelisches Terrain begibt; er ist ein Meister der Balance zwischen dem Sinnlichen und dem Funktionalen und hat ein untrügliches Gespür für die richtige Textur, den richtigen Ton zur richtigen Zeit. All das bringt er in Agartha ein, dem bisher umfangreichsten Ausdruck seiner selbst.
Für Agartha hatte Igarashi ein starkes Konzept, das er erforschen wollte. Er stellte sich bestimmte Szenen eines imaginären Films vor, der auf dem titelgebenden geheimen Königreich basiert, und schuf Soundtracks für diese Szenen. Während der Pandemie verbrachte er Zeit in seinem Studio und arbeitete sorgfältig an den zehn Tracks. Mit seinem Hintergrund als Komponist von Fernseh- und Werbemusik ist Igarashi prädestiniert dafür, die Verbindung von Klang und Bild auf solch intime Weise zu erforschen, aber frei von kommerziellem Dünkel ließ er seiner Fantasie freien Lauf. Er schöpfte auch aus einer reichen Palette musikalischer Einflüsse - Techno ist natürlich dabei, aber man hört auch den rauchigen, improvisierten Jazz von Miles Davis (an den der Titel des Albums eine indirekte Anspielung ist) und den Minimalismus und die Systemmusik von Steve Reich.
Letzteres ist besonders ausgeprägt in dem wunderschönen, beatlosen "Floating Against Time", wo eine arpeggierte Sequenz neun Minuten lang liebevoll um die Ohren fliegt und über schwelende Drones und Wellen von Umgebungsgeräuschen gleitet. "Ceremony Of The Dead", ursprünglich als Teil eines Sony 360 Reality Audio-Raumklangkonzerts komponiert, ist ein tiefes Eintauchen in eine Systemkomposition, bei der sich verschiedene Muster überlagern und ineinander greifen, bevor sich ein wortloser Gesang aus der Tiefe erhebt, ein wunderschöner Kontrapunkt zu den wimmelnden Texturen, die sich über den Track legen. Andererseits bewegen sich Tracks wie "Burning" und "Subterranean Life" in Richtung der Vierten Welt und malen luxuriöse Traumlandschaften ungewisser Herkunft; der Titeltrack ist eine abstrakte Scheinwelt, in der Igarashi ein außerirdisches Tableau malt, das von formwandelnden Kreaturen übersät ist.
Der konzeptionelle Rahmen von Agartha ermöglicht, dass alles auf dem Album perfekt zusammenpasst; es in einem Zug durchzuhören ist eine schwindelerregende, opulente Erfahrung. Wata's Vorstellungen von inneren Landschaften erinnern in gewisser Hinsicht an die nautischen, wässrigen Mythologien des drexciyanischen Universums, wenn auch aus einer anderen Perspektiven betrachtet. Aber das Ergebnis ist Igarashis ureigene Schöpfung, ein luxuriöser, bezaubernder Trip durch das visionäre Agartha dieses einzigartigen Produzenten mit seinem cineastischen Blick.
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Elderbrook kündigt die Veröffentlichung seines neuen Albums "Little Love" an Grammy-Gewinner Elderbrook hat Details zu seinem
kommenden Album Little Love bekannt gegeben und zeitgleich die Veröffentlichung seiner neuen Single "Beautiful Morning" am 28. Oktober angekündigt.
Durch die Kombination von flimmernden Synthesizern, ergreifenden Breakdowns und kraftvollen Lyrics, die das Gefühl der Liebe in ihrer reinsten Form einfangen, beschwört "Beautiful Morning" die Art von Ehrfurcht einflößenden Sonnenaufgängen hervor, auf die der Titel
des Tracks anspielt.
Elderbrooks zweites Studioalbum Little Love wird am 24. Februar erscheinen.
Elderbrook, ein Live-Phänomen, autodidaktischer Multiinstrumentalist, Produzent und Singer-Songwriter, ist bekannt für seine Zusammenarbeit mit einigen der größten Namen der Dance-Musik-Szene, darunter Diplo, Camelphat, Black Coffee, Bob Moses, The Martinez Brothers und Carnage.
Die Veröffentlichung von "Beautiful Morning" und die Ankündigung von Little Love markiert den Beginn eines aufregenden neuen Kapitels in der Geschichte eines Elektronik-Künstlers, der weiter wächst.
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Ascended Dead kehren zurück wie ein Sturm aus dem neunten Kreis der Hölle in den Himmel! Das neue Album "Evenfall of the Apocalypse" läutet den finalen Marsch in die Vernichtung durch gerade noch kontrolliertem Death Metal und formzerstörende Nekromantie ein.
Ascended Dead spielen Death Metal auf die uralte Art und Weise, mit inhärent bösartigen Wurzeln und einer methodischen Grausamkeit, die man heutzutage kaum noch hört. Fleischschälende Intensität in Überschallgeschwindigkeit, technisch rasende Leads, die direkt durch Knochen schneiden und eine unerbittliche, vernichtende Kraft, die selten lange genug pausiert, um Luft zu holen. Doch inmitten dieser flammenden Feuersbrunst ist eine ganz bewusste und fanatische Liebe zum Detail und zum Handwerk nicht zu leugnen, die dem Pandämonium klare Struktur und Einprägsamkeit verleiht.
Während die Band mehr als genug Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzt, um ein düsteres Akustikstück wie "Passage to Eternity", einen seltenen Moment der Ruhe, zu spielen, dienen wiederholte Durchläufe von "Evenfall of the Apocalypse" nur dazu, Ascended Dead's unaufhaltsamen Platz an der Spitze des brutalen, wahren Death Metal zu verewigen und dessen Banner in die Zukunft zu tragen.
- Das erste neue Album von Ascended Dead seit 2017
- US- und Europa-Touren für 2023 geplant
- Gemischt und gemastert von Stevie D (Worm, Evoken)
- Schlagzeuger Charlie Koryn sitzt derzeit auch auf dem höchsten Drum-Thron des Death Metal und spielt für Morbid Angel
- FFO: Possessed, Sadistic Intent, Necrovore, Force of Darkness, Black Curse, Morbid Angel, Immolation, Angelcorpse, Sarcofago, Triumvir Foul, Concrete Winds, Ruin Lust, Degial
Ascended Dead kehren zurück wie ein Sturm aus dem neunten Kreis der Hölle in den Himmel! Das neue Album "Evenfall of the Apocalypse" läutet den finalen Marsch in die Vernichtung durch gerade noch kontrolliertem Death Metal und formzerstörende Nekromantie ein.
Ascended Dead spielen Death Metal auf die uralte Art und Weise, mit inhärent bösartigen Wurzeln und einer methodischen Grausamkeit, die man heutzutage kaum noch hört. Fleischschälende Intensität in Überschallgeschwindigkeit, technisch rasende Leads, die direkt durch Knochen schneiden und eine unerbittliche, vernichtende Kraft, die selten lange genug pausiert, um Luft zu holen. Doch inmitten dieser flammenden Feuersbrunst ist eine ganz bewusste und fanatische Liebe zum Detail und zum Handwerk nicht zu leugnen, die dem Pandämonium klare Struktur und Einprägsamkeit verleiht.
Während die Band mehr als genug Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzt, um ein düsteres Akustikstück wie "Passage to Eternity", einen seltenen Moment der Ruhe, zu spielen, dienen wiederholte Durchläufe von "Evenfall of the Apocalypse" nur dazu, Ascended Dead's unaufhaltsamen Platz an der Spitze des brutalen, wahren Death Metal zu verewigen und dessen Banner in die Zukunft zu tragen.
- Das erste neue Album von Ascended Dead seit 2017
- US- und Europa-Touren für 2023 geplant
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- Schlagzeuger Charlie Koryn sitzt derzeit auch auf dem höchsten Drum-Thron des Death Metal und spielt für Morbid Angel
- FFO: Possessed, Sadistic Intent, Necrovore, Force of Darkness, Black Curse, Morbid Angel, Immolation, Angelcorpse, Sarcofago, Triumvir Foul, Concrete Winds, Ruin Lust, Degial
Auf 'Onliness' blickt Josienne Clarke retrospektiv auf ihre Karriere zurück - mit Neuinterpretation von Fan-Favoriten, Perlen aus ihrem Katalog und mit einem neuen Song zum Abschluss. Durch eine neue Linse und mit Liebe zum Detail liefert sie eine 17 Tracks umfassende Platte von Herzen für ihre Fans. Erhältlich auf CD und in limitierter Auflage als Doppel-LP.
Erik Cohen meldet sich 2 Jahre nach "Northern Soul" mit seinem fünften Langspieler zurück. Das 10 Songs umfassende "True Blue" bringt nicht nur wohlbekannte Trademarks des sympathischen Kielers effektiv und lässig auf den Punkt. Die Platte erweitert das musikalische Spektrum des Norddeutschen durchaus um frische klangliche Facetten. Satt und mit Liebe für Details produziert, ergeben die abwechslungsreich rollenden neuen Lieder unter dem Strich ein reifes, individuelle Stärke präsentierendes Rockalbum in deutscher Sprache, das für durchgehenden Hörspaß steht.