Vor 16 Jahren erstveröffentlicht, seit über 10 Jahren ausverkauft und nun endlich wieder auf Vinyl erhältlich: das "aktuelle" Album der unverwechselbaren Hotknives mit einer Tüte voller zuckersüßer Ska und Reggae-Bonbons, die süchtig machen. Ja, es wäre auch mal wieder "About Time" für ein neues Album, aber die 1982 formierte Brightoner Ska-Legende hat in fast 45 Jahren nur vier Studioalben veröffentlicht. Manchmal ist weniger mehr und jedes ihrer Werke besitzt zurecht weltweit Kultstatus bei Ska-Fans. Der 'Melody Maker' wählte das Quartett nicht umsonst unter die 5 wichtigsten britischen Ska-Bands überhaupt! Für "About Time" hat sich die Band nach Jahrzehnten wieder Verstärkung geholt und den typischen, Hammond-Orgellastigen "Happy Hotknives"-Sound mit druckvollen Bläsern auf ein neues Level gebracht. Der Opener "Harsh Reality" ist seitdem auch live das Startsignal für schweisstreibende Parties, zusammen mit sechs anderen Songs des Albums fester Bestandteil der Setlist und unterstreicht die Bedeutung des Albums bei Band und Fans der "Holsten Boys". Die 13 Songs sind dabei perfekt aufeinander abgestimmt und bieten eine enorme Vielfalt mit vielen musikalischen Einflüssen. Temporeiche Tanzflächenkracher im "typical british vibe" mit ihren Roots aus der zweiten Ska-Welle ("Bloody Beautiful", "Doing Alright"), jamaikanischer Rocksteady oder poppige Reggae-Nummern wie "Communication" (feat Dr. Ring Ding). Allen gemein ist jedoch die hochmelodisch, bittersüße und manchmal auch melancholische Ohrwurmgarantie, aufwendig und fett produziert von King Glover (Bad Manners, The Wailers). "The Hotknves" . "About Time" erscheint als 180g Collector's Edition in klassisch schwarzem oder farbigem Swirl Vinyl.
Vor 16 Jahren erstveröffentlicht, seit über 10 Jahren ausverkauft und nun endlich wieder auf Vinyl erhältlich: das "aktuelle" Album der unverwechselbaren Hotknives mit einer Tüte voller zuckersüßer Ska und Reggae-Bonbons, die süchtig machen. Ja, es wäre auch mal wieder "About Time" für ein neues Album, aber die 1982 formierte Brightoner Ska-Legende hat in fast 45 Jahren nur vier Studioalben veröffentlicht. Manchmal ist weniger mehr und jedes ihrer Werke besitzt zurecht weltweit Kultstatus bei Ska-Fans. Der 'Melody Maker' wählte das Quartett nicht umsonst unter die 5 wichtigsten britischen Ska-Bands überhaupt! Für "About Time" hat sich die Band nach Jahrzehnten wieder Verstärkung geholt und den typischen, Hammond-Orgellastigen "Happy Hotknives"-Sound mit druckvollen Bläsern auf ein neues Level gebracht. Der Opener "Harsh Reality" ist seitdem auch live das Startsignal für schweisstreibende Parties, zusammen mit sechs anderen Songs des Albums fester Bestandteil der Setlist und unterstreicht die Bedeutung des Albums bei Band und Fans der "Holsten Boys". Die 13 Songs sind dabei perfekt aufeinander abgestimmt und bieten eine enorme Vielfalt mit vielen musikalischen Einflüssen. Temporeiche Tanzflächenkracher im "typical british vibe" mit ihren Roots aus der zweiten Ska-Welle ("Bloody Beautiful", "Doing Alright"), jamaikanischer Rocksteady oder poppige Reggae-Nummern wie "Communication" (feat Dr. Ring Ding). Allen gemein ist jedoch die hochmelodisch, bittersüße und manchmal auch melancholische Ohrwurmgarantie, aufwendig und fett produziert von King Glover (Bad Manners, The Wailers). "The Hotknves" . "About Time" erscheint als 180g Collector's Edition in klassisch schwarzem oder farbigem Swirl Vinyl.
Das Indie-Pop-Trio almost monday aus San Diego – Dawson Daugherty (Gesang), Cole Clisby (Gitarre)
und Luke Fabry (Bass) – präsentiert mit „THANK GOD IT’S ALMOST MONDAY“ bereits sein zweites
Album.
Die 13 Songs verbinden die energiegeladene Leichtigkeit der Band mit einer neuen emotionalen Tiefe. Nach
intensiven Tourneen und persönlichen Höhen und Tiefen entstand ein Album über Freude, Verlust, Freundschaft, Nostalgie, Dankbarkeit und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.
Musikalisch entwickelt die Band ihren Sound weiter und arbeitete dafür mit Simon Oscroft und Chase
Lawrence zusammen. Zu den Highlights zählen die Singles „leaving is easy“, „no more regrets“, „french
kids“ und „better late than never“. Die erste Single des neuen Albums „No More Regrets“ ist bereits im
Mai erschienen und hat auch in Deutschland schnell die Airplay Charts erobert.
Nach dem vorherigen #1-Hit „can’t slow down“, einer ausverkauften Welttournee und Auftritten bei Lollapalooza, BottleRock und Outside Lands knüpfen almost monday mit ihrem neuen Album an ihre bisherigen
Erfolge an.
STANDING ON THE CORNER wurde 2015 in Brooklyn, New York, gegründet und zählt zu den spannendsten Kollektiven der zeitgenössischen Musik. Die Gruppe verbindet Einflüsse aus Soul, Punk, Salsa, Doo-Wop, Jazz, Funk, Avantgarde und Rap zu einem unverwechselbaren Sound, der die kulturellen Verbindungen zwischen den USA, Puerto Rico und Afrika widerspiegelt. Mit ihrem genreübergreifenden Ansatz und ihrer konsequent unabhängigen Arbeitsweise hat sich die Band als wichtige Stimme der New Yorker Kreativszene etabliert. Mit dem Album "STANDING ON THE CORNER" führt das Kollektiv seine künstlerische Vision auf einen neuen Höhepunkt. Die 15 Songs wurden von Bandleader Gio Escobar gemeinsam mit den Kernmitgliedern Jack "Wacko" Nolan, Buz "Manman" Donald und Clérida "Ca$h Clay" Eltime aufgenommen. Entstanden ist ein intensives, stilistisch grenzenloses Werk zwischen psychedelischem Rock, No-Wave-Rap, R&B und Post- Hardcore-Energie. Das Album spiegelt die Unsicherheit, Entfremdung und Sinnsuche einer ganzen Generation wider. Gleichzeitig unterstreicht es die besondere Bedeutung von STANDING ON THE CORNER als Band, die musikalische Konventionen aufbricht und neue Ausdrucksformen schafft - kompromisslos, herausfordernd und gleichermaßen zeitgeistig wie visionär.
Der charismatische und kreative junge Pianist Justus Eichhorn startet mit der Veröffentlichung seines
Debütalbums „The Source“ bei der Deutschen Grammophon eine exklusive Zusammenarbeit mit dem
gelbem Label. Die am 11. September 2026 erscheinende Aufnahme, welche die Liner Notes des 16-
jährigen Künstlers selbst enthält, ist eine Hommage an die reiche Musikgeschichte seiner Geburtsstadt
Weimar. Eichhorns sorgfältig zusammengestelltes Programm umfasst Werke von Komponisten, die eng
mit der deutschen Stadt verbunden sind, von J. S. Bach, Mendelssohn und Liszt bis hin zu R. Strauss und
Hindemith. „The Source“ stellt nicht nur sein Talent als Interpret, sondern auch als Komponist unter Beweis
und präsentiert zudem die Weltpremieren-Aufnahmen von drei Originalwerken Eichhorns sowie seine frischen
Interpretationen von Etüden von Czerny und sein Arrangement des Largos aus Vivaldis Blockflötenkonzert
RV 443.
Die Debüt-EP mit vier Songs des bayerischen Quartetts Morgan Pines, besetzt mit (ehemaligen) Mitgliedern von Point Baker, Irish Handcuffs und Worst Advice. Musikalisch bewegt sich die Band irgendwo zwischen Indie, Heartland-Rock, Country und Punk - mit eingängigen Melodien, warmen Harmonien und genau der richtigen Portion Melancholie. Wer Bands wie Limbeck, Chamberlain oder Racquet Club schätzt, sollte hier unbedingt reinhören.
Seit ihrem Durchbruch im Jahr 2016 gehört Åsa Söderqvists ShitKid zu den interessantesten Acts überhaupt, die immer wieder Erwartungen unterlaufen und Konventionen brechen. Nachdem sie das Projekt 2020 abrupt beendet hatte und komplett aus der Musikszene verschwunden war, kehrt ShitKid nun mit Compilations und einem Live-Comeback im Jahr 2026 zurück, bei dem sie um die ganze Welt tourt. ,The Essential (Vol. 2)" versammelt Tracks aus der ruhigeren und experimentelleren Seite von ShitKid und knüpft damit an das rauere, rocklastige ,Vol. 1" an. ,The Essential (Vol. 2)" erscheint, während ShitKid im Herbst durch Großbritannien, Europa, Japan und Kanada touren wird - nach einer ersten Tour im Frühjahr mit ausverkauften Konzerten in London, Berlin, Paris und Stockholm.Die Veröffentlichung erfolgte parallel zu den Tourterminen in Großbritannien und der EU im September; das Live-Comeback, das mit ausverkauften Konzerten in London begann, führte später im Jahr weiter durch Kanada, Japan und Skandinavien. Im Laufe der Jahre hat ShitKid Unterstützung von Medien wie The FADER, NME, DIY, The Line of Best Fit, KEXP und NPR erhalten.
Mit Ich bin eine Bewegung legt Philip Bradatsch sein erstes neues Album nach einer Phase des kreativen Rückzugs vor und knüpft dabei an seinen Ruf als außergewöhnlicher Songwriter, Gitarrist und poetischer Erzähler an. Die Veröffentlichung erscheint bei Trikont als Vinyl-Only-Edition und präsentiert einen Künstler, der seine musikalische Sprache neu fokussiert hat. Zentrales stilistisches Element des Albums ist eine seltene Recording King-Gitarre aus dem Jahr 1936, deren charakteristischer Klang die Atmosphäre der Aufnahmen maßgeblich prägt. Zwischen Folk, Americana und deutschsprachiger Liedkunst entstehen intime, zeitlose Songs, die Themen wie Orientierung, gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Erneuerung aufgreifen. Bradatsch zählt seit Jahren zu den markanten Stimmen der deutschen Independent- und Songwriter-Szene. Ich bin eine Bewegung unterstreicht seine künstlerische Relevanz und ergänzt das Trikont-Programm um ein hochwertiges Album mit nachhaltigem Publikumspotenzial.
Zum 100. Geburtstag des legendären Komponisten Peter Thomas erscheint mit DER KOMMISSAR eine außergewöhnliche Sammlung seiner Musik für die gleichnamige ZDF-Kultserie (1969-1976) - jetzt auf exklusivem grünem Vinyl. Die stilprägende Serie gilt als Meilenstein der deutschen Fernsehgeschichte und überzeugt bis heute durch ihre atmosphärische Dichte und musikalische Vielfalt. Thomas verbindet klassische Filmmusik mit Beat, Soul und avantgardistischen Klangexperimenten zu einem einzigartigen Soundtrack. Neben bekannten Themes enthält die Veröffentlichung zahlreiche erstmals verfügbare Aufnahmen, darunter der Hit "Du lebst in deiner Welt". Ein faszinierendes Zeitdokument zwischen Krimi, Popkultur und musikalischer Innovation - ein Must-have für Sammler und Soundtrack-Liebhaber.
Chopping Mountain, das neue Album von Ibibio Sound Machine, ist die bislang deutlichste Umsetzung der langjährigen Mission des Londoner Kollektivs, Liebe, Einheit und Widerstand durch Musik zu fördern. Es ist das sechste Album der Band in voller Länge und das erste, bei dem Max Grunhard seit ,Doko Mien" aus dem Jahr 2019 als Produzent mitwirkt. Nach ihrem von Hot Chip produzierten Durchbruch ,Electricity" (2022) und dem düstereren, clubbigen Einschlag des von Ross Orton produzierten ,Pull the Rope" (2024) fühlt sich ,Chopping Mountain" an, als stamme es direkt aus den Herzen und Erfahrungen der von Eno Williams und Grunhard angeführten Band. Williams ist wie immer eine Sirene - eine Frontfrau, wie sie nur einmal in einer Generation vorkommt, deren Ruf, sowohl auf die Tanzfläche als auch nach einer besseren Zukunft, unmöglich zu widerstehen ist. Wie sie das macht, ist ein Rätsel. Nimm zum Beispiel einen Song wie ,Return to Sender". Inspiriert von einem Autounfall, bei dem sie spürte, wie ihr das Lenkrad buchstäblich aus den Händen sprang - was sie mit ,einem spirituellen Angriff durch unsichtbare Kräfte" verglich -, ist der Track ein kraftvoller, kathartischer Rager, ein Ganzkörper-Workout und eine lautstarke Ablehnung des Bösen in mehreren Sprachen, Englisch und ihrer Muttersprache Ibibio. Sie ist natürlich kaum allein am Fuße des ,Chopping Mountain". Ibibio Sound Machine - Grunhard (Saxophon, Keyboards), Alfred Bannerman (Gitarre), PK Ambrose (Bass, Keyboards), Joseph Amoako (Schlagzeug), Afla Sackey (Percussion), Scott Baylis (Trompete, Keyboards) und Tony Hayden (Posaune, Synth) - sind übernatürlich eingespielt und schöpfen aus ihren Wurzeln und Inspirationen in Highlife, Disco, Afrobeat, Funk, Post-Punk und Electropop, um um ihre Stimme herum gewaltige Klangkathedralen zu errichten. Vor dem Hintergrund einer entmutigenden Welt bleiben Ibibio Sound Machine hoffnungsvoll, auf der Suche nach Bewusstsein und Verbundenheit. Sie setzen den Weg fort, den sie erstmals auf ,Pull the Rope" eingeschlagen haben: Viele Songs auf ,Chopping Mountain" entstanden aus Jam-Sessions, bei denen sie sich auf einen Groove, ein Instrument oder einen Text konzentrierten. Auf ,Concept of Love" formen sie einen Afro-Disco-Song, auf ,Love" vertiefen sie das Konzept und liefern ein ätherisches Stück Highlife. Bei ,Give Me Peace" ist sogar Dele Sosimi von Fela Kutis Egypt 80 zu hören. Diese berauschende Mischung aus unterschiedlichen Stilen und Herkunftsorten verschmilzt über das gesamte ,Chopping Mountain", wobei die Songs darin vereint sind, dass sie die schärfsten Werkzeuge sind, die Ibibio Sound Machine im gegenwärtigen Moment einsetzen können. Sie stellen den Kampf um Freiheit als einen gemeinschaftlichen dar. Der Weg zur Befreiung ist lang und beschwerlich, aber er ist nicht ohne Freude - hier ist ein Album, das vor ihr nur so strotzt.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
Bei ihrer Ankunft in den USA anlässlich der ersten landesweiten Tournee von The Tubs sagte Frontmann Owen Williams gegenüber dem ,New Yorker": ,Wir sind hier, um das Land zu vereinen. Wir werden so etwa dreimal kommen. Bis dann, denke ich, wird dieser Ort anfangen zu heilen." Und genau das taten sie dann auch voller Freude: Sie quetschten sich in einen Transporter und durchquerten die Vereinigten Staaten kreuz und quer, um den Massen ihren literarischen, verschlafenen, lebensmüden, ,Nacht-deines-Lebens`- Hochseilakt zu präsentieren, als dieser am dringendsten gebraucht wurde. Den Tubs hat es nie an Ehrgeiz gefehlt - auf ,Hard Life" geht es ihnen darum, das ,Tub-ullar"-Erlebnis zu verkomplizieren. Nachdem sie ihre Chemie über zwei vorherige Alben, Hunderte von Auftritten und ein ständig wachsendes Universum von Bands aus dem Londoner Gob Nation Collective (The TSG, Sniffany & The Nits, Spike und Garden Centre) perfektioniert haben, dringt die in London ansässige keltische Jangle-Boyband - Williams (Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass), Dan Lucas (Gitarre), Taylor Stewart (Schlagzeug) und Max Warren (Bass) - dringen noch tiefer in das schillernde Herz des virtuosen Indie-Rocks vor. Zu ihnen gesellen sich die regelmäßigen Mitstreiter Lan McArdle (Gesang), George Nicholls (Gitarre) und Rachel Kenedy (Keyboards), die alle schon seit den Tagen von Joanna Gruesome an verschiedenen Projekten im Umfeld von ,The Tubs" mitgewirkt haben; doch das Geheimnis der Üppigkeit von ,Hard Life" ist die Mitwirkung des Geigers Chris Haigh, eines Musiklehrers und Session-Musikers, der mit dem Steps-Hit ,5, 6, 7, 8" unauslöschliche Spuren im britischen Pop hinterlassen hat. In Anlehnung an Williams' Einsatz von Trillern in den Gesangsmelodien untermalt Haighs Geige den wehmütigen Gesang des Sängers wie ein blauer Fleck. Bei ,Stoop to Me", dem folkigsten und klimperndsten Popsong des Albums, ergänzen Haighs Licks Williams in seinen selbstironischsten Momenten - das schiefe Lächeln eines Mannes, der versucht, nicht zu zeigen, wie sehr ihn die unerwiderte Liebe verletzt. Beim Album-Opener und Titelsong ,Hard Life" ist es die Süße der aufsteigenden Geigenlinien im Mix, die die Härte von Williams' Texten mit den mitreißenden Hymnen von The Tubs verbindet. Die harte Linie, die Williams hier und an anderen Stellen auf ,Hard Life" einschlägt, stellt die Vorstellung vom typischen Tubs-Song weiter auf den Kopf. Die Figur, die den Hörern von ,Cotton Crown" und ,Dead Meat" vertraut ist - um Williams: ,die Nabelschau über romantische Erniedrigung, Londoner Elend und die Demütigungen von Trauer und Zwangsstörungen" - ist nach wie vor präsent, doch ebenso gibt es eine zweite Stimme, die härter und erfahrener ist. ,Die zweite Figur hat nicht viel Zeit für die erste", erklärt Williams, ,und hält ihm oft seine Selbstgefälligkeit und Unreife vor; manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht." Es ist dieser Nörgler, der auf der Lead-Single ,Who's Gonna Love You Now?" im Mittelpunkt steht. Seine Fragen - von der im Titel genannten bis hin zu konkreteren Sorgen wie ,Wer bezahlt die Miete?" - stehen in spöttischem Gegensatz zu Ideen wie dem Umzug in die Stadt und dem Beginn eines wirklich erfüllten Lebens. Obwohl Williams den Griesgram spielt, ist der Song ein echter Raver, bei dem Gitarren über einem von Orgelklängen erhellten Horizont erklingen. ,Es ist dein Leben", singt Williams, während das Leben unter ihm vor sich hin tuckert und dabei außerordentlich lebhaft klingt. Er hätte wohl wenig Mitgefühl für den liebeskranken Williams aus ,If You Don't Love Me" - verdammt, seine gesamte Existenz wirkt wie eine Warnung, dass die Art von romantischen Verstrickungen, unter denen man in jungen Jahren leidet, in Einsamkeit, Scheitern und einem Posteingang enden wird, der mit ungelesenen Substacks überfüllt ist. Auf ,Hard Life" streiten diese Stimmen, bedrängen sich gegenseitig, verschmelzen miteinander und lösen sich wieder voneinander, manchmal sogar im Laufe eines einzigen Songs. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, Menschen, die Trauer, Enttäuschung, Reue und Scham erlebt haben und als veränderte Menschen aus den Trümmern hervorgehen. ,Mich interessiert, wie Mitgefühl und Geduld für jemanden, der leidet, immer irgendwann zu Ende gehen", sagt Williams. ,Wie das sowohl etwas Gutes und Befreiendes als auch etwas Trauriges und Brutales sein kann. Aber im Grunde sind es einfach nur Popsongs." Exquisite, unwiderstehliche Popsongs. Man höre sie sich so lange an, bis die Heilung beginnt, und dann noch einmal.
HINÜBER machen Musik über das, was bleibt, wenn man aufgehört hat, so zu tun als ob. Über die kleinen Erschöpfungen, die sich nicht dramatisieren lassen. Über Zustände, nicht Ereignisse. Ihr Debütalbum HAPPY PICTURES erscheint auf Flight 13 / Rookie Records - und es klingt genau so: präzise unscharf, melodisch zermürbt, irgendwo zwischen Aufbegehren und Resignation, ohne sich für eines von beiden zu entscheiden. Die Band - vorbelastet durch Ex-Bands wie NEIN NEIN NEIN und KOETER, verteilt zwischen Köln, Bielefeld und Mönchengladbach - hat lange genug gewartet, um zu wissen, was sie sagen will. HAPPY PICTURES ist kein Ausbruch. Es ist die Bestandsaufnahme danach. Dreizehn Songs, die keinen Ausweg versprechen, aber auch keinen brauchen. Punk mit Post-Punk- und Emo-Einflüssen - Schubladen, die passen und gleichzeitig nicht reichen. Der Begriff, der wirklich zutrifft, wurde von der Band selbst geprägt: Zustands-Pop. HAPPY PICTURES: dreizehn Songs über das, was innen brennt und außen nicht aufhört. Wo das eine endet und das andere anfängt - lassen HINÜBER offen.
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
»Ich bin ein sehnsuchtsvoller Mensch. Innerlich immer in Bewegung«, sagt Annett Louisan.
Die Sängerin ist in Aufbruchsstimmung. Auf ihrem elften Album »Sehnsucht» spürt sie all den bittersüßen Zuständen nach, die uns hoffen und streben lassen. Vor allem aber erzählt Deutschlands große Chanson- und Pop-Sängerin davon, was auf die Sehnsucht folgt. Erfolg und Enttäuschung. Wie leicht und wahrhaftig sie große Themen in ihren musikalischen Miniaturen verdichtet, berührt ungemein. Getragen von ihrer grandiosen unverkennbaren Stimme.
Seit ihrem Debüt im Jahr 2004 mit dem stilprägenden Album ›Bohème« hat sie mehr als 1,5 Millionen Tonträger verkauft. Niemandem mehr muss sie etwas beweisen. Und mit dieser Energie hat sie nun ihr eigenes Label gegründet: Atelier Louisan.
Ab September 2026 geht sie auf große ›Sehnsucht»-Tour und ist immer wieder zutiefst dankbar, wie aufmerksam ihr Publikum zuhört. ›Das sind Leute, die sich Zeit nehmen für Musik, die Anregungen wollen.« Und die bekommen sie. Etwa, wenn Annett Louisan sich radikal entliebt in dem jazzigen ›Ich kann dich nicht mehr sehen». Wenn sie in ›Weltuntergang« mit satirischer Finesse über Hedonismus in multiplen Krisenlagen singt. Oder wenn sie in ›Königin der Nacht» mit wunderbar entschleunigtem Gesang die Macht des Weiblichen beschwört. Das Album endet sehr persönlich mit ›Ich geh nur schonmal voraus«. Mit weicher Wucht befasst sich Annett Louisan mit der eigenen Vergänglichkeit. Ganz nah klingt ihre Stimme da. Ein zartes Vermächtnis für die, die weiterleben. Die Sehnsucht versiegt. Doch die Liebe bleibt bestehen.
Florida Punx & Skins - Working Class Oi! with Rock'n'Roll Attitude. Ihr Debütalbum nun auch in Europa. Manche Bands brauchen Jahrzehnte, um ihren Sound zu finden. ACTA NON VERBA hatten ihn vom ersten Song an. Zwar erst 2023 gegründet, bringen die vier Musiker zusammen weit über zwanzig Jahre Erfahrung aus der Oi!- und Streetpunk-Szene mit. Das Ergebnis ist ein Debüt, das klingt, als hätte es nie einen anderen Weg geben können. Working Class Oi! aus Florida trifft auf europäische Vinyl-Leidenschaft. Nach dem US-Release ist das selbstbetitelte Debüt nun erstmals auch offiziell in Europa erhältlich. 9 Track LP, 300 Stück 180 gr. weisses Vinyl, handnummeriert, mit Einleger
Diese Neuauflagen enthalten neu remastertes Audiomaterial: Toningenieur Kevin Vanbergen hat sich erneut die ursprünglichen analogen Bänder der Band vorgenommen, um atemberaubende neue Master zu erstellen, die auf spannende Art und Weise weitere Facetten dieser absoluten Klassiker der Musikgeschichte offenbaren. "Trompe le Monde" bildete den Abschluss einer goldenen Serie bahnbrechender Alben, die in rascher Folge erschienen und die Pixies als eine der besten Bands ihrer Generation etablierten. Der Titel "Trompe le Monde" bedeutet auf Französisch so viel wie "die Welt täuschen" und zeigte, dass die Band nach wie vor unermüdlich daran arbeitete, ihren Sound weiterzuentwickeln. Mit Produzent Gil Norton erneut am Ruder ist ihr viertes Album wohl ihr verspieltestes, mit Black Francis" Texten über UFOs und Verschwörungstheorien sorgen für eine schräge Atmosphäre, während sich Power-Pop einschleicht, um den auf dem Vorgängeralbum "Bossanova" etablierten Space-Rock zu verstärken. "Trompe le Monde" mit seinen 15 Tracks, ist eine 40-minütige Salve an Indierock, das heute zu den Klassikern des Genres gehört. Es erwies sich als das Ende des ersten Akts für die Band, die sich über ein Jahrzehnt Zeit nahm, bevor sie gemeinsam auf die Bühne zurückkehrte.
Das 2017 veröffentlichte Album *Under Cöver* vereint Motörhead-Aufnahmen von Songs, die die Band
geprägt haben, darunter Versionen von Titeln von Künstlern wie David Bowie, The Rolling Stones, Sex
Pistols und Judas Priest. Die Sammlung umfasst Aufnahmen aus verschiedenen Phasen der Bandgeschichte
und bietet eine neue Perspektive auf die musikalischen Einflüsse von Motörhead, ohne dabei den unverwechselbaren Sound von Lemmy, Phil Campbell und Mikkey Dee zu verlieren.
Wenn man nur eine Coltrane-LP haben kann, sollte es diese sein!
Wie fasst man das Werk von John Coltrane zusammen? Eigentlich gar nicht. Zu groß ist die Spannweite zwischen Ballade und Ekstase, zwischen Blues, harmonischer Forschung, modaler Freiheit und jener
spirituellen Suche, die insbesondere sein späteres Werk bestimmte. Coltranes Vermächtnis sprengt alle
Grenzen. Von seinen Anfängen in Philadelphia bis zu seinen ekstatischen Vorstößen in musikalisches Neuland erweiterte Coltrane die moderne Musik immer wieder um neue Dimensionen.
Auf dem Impulse!-Label finden sich seine aufregendsten Werke. „Essential John Coltrane“ versammelt
jetzt auf zwei LPs im Gatefold-Sleeve beispielhafte Aufnahmen aus einem an Sensationen reichen Katalog
und nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch die Impulse!-Klassiker „John Coltrane and Johnny Hartman“ (1963), „Impressions“ (1963), „Crescent“ (1964), „Live at Birdland“ (1964), „Duke Ellington & John
Coltrane“ (1963) und natürlich „A Love Supreme“ (1965). Hochinteressante Linernotes steuert Marcus J.
Moore bei, Autor von Büchern über Kendrick Lamar und De La Soul
Wer wissen möchte, weshalb Sister Rosetta Tharpe (1915-1973) bis heute als die “Godmother of Rock and
Roll” und “Original Soul Sister” gefeiert wird, muss nur ihr bahnbrechendes Album “Gospel Train” aus dem
Jahr 1956 hören. Wie keine andere verstand sie es, die Intensität des Gospel mit bluesigen Phrasierungen
und rhythmischem Drive zu verbinden. Dadurch schuf sie die musikalischen Grundlagen, die den frühen
Rock ’n’ Roll und die spätere Popmusik prägen sollten. Bei den Aufnahmen für “Gospel Train” ließ sich
die E-Gitarristin mit der kraftvollen Stimme von einer Band mit Jazzmusikern wie dem Bassisten George
Duvivier und dem Schlagzeuger Panama Francis sowie dem Gospel-Vokalquartett The Harmonizing Four
begleiten. Das Repertoire, eine Mischung aus selbst komponierten Spirituals und Gospel-Standards, wird
von Sister Rosetta Tharpe mit der für sie typischen Leidenschaft und rhythmischen Vitalität vorgetragen.
Erleben Sie den packenden Soundtrack des australischen Horrorklassikers "Wolf Creek" (2005) wie nie zuvor – neu remastert und auf Red+Black Splatter-Vinyl gepresst, mit exklusivem Artwork und Liner Notes. Der Komponist Francois Tétaz erschuf mit Klavier, Alan Lambs einzigartigen Telefonleitungsaufnahmen aus dem Outback Westaustraliens und einem Streichquartett einen Soundtrack, der als philosophischer Kontrast zum Horror von "Wolf Creek" fungiert. Eine eindringliche Mischung aus atmosphärischen Klanglandschaften, sparsamer Instrumentierung und unterschwelliger Bedrohung – die Musik fängt die Einsamkeit und Bedrohlichkeit des Outbacks in jeder Rille ein. Exklusive Collector's Edition für alle Horrorfans, Soundtrack-Sammler und Vinyl-Liebhaber gleichermaßen.
Mit „Everglow" veröffentlichen Lifespark. ihr Debütalbum - einen Longplayer, der modernen Alternative Rock und Post-Hardcore mit atmosphärischer Tiefe und internationalem Anspruch verbindet. Die Band aus Koblenz hat sich mit starken Singles und intensiver Live-Präsenz bereits europaweit einen Namen gemacht.
Für Sänger David Lukacs markiert „Everglow" einen echten Neuanfang. „Everglow eröffnet uns zum ersten Mal die Möglichkeit, unsere Vision von Lifespark auf einer deutlich größeren Skala zu leben", sagt er. Er beschreibt das Album als eine Art Lifespark 3.0: Nach den Anfangsjahren zwischen 2018 und 2022 - geprägt von Corona, Besetzungswechseln und ersten kleinen Shows - festigte sich von 2023 bis 2025 das heutige Line-up, mit erster großer Support-Tour, erster eigener Headline-Tour und der Debüt-EP. Mit den „Everglow"-Singles beginnt 2026 die nächste Stufe - mit dem klaren Ziel, Lifespark. auf die ersten großen Festivalbühnen zu bringen.
Nach Support-Shows für We Came As Romans, Our Last Night, Hands Like Houses, Escape The Fate und Rain City Drive hat sich die Band eine stetig wachsende internationale Fanbase erspielt und sich europaweit als vielversprechender Newcomer etabliert. 2026 setzen sie diesen Weg konsequent fort – unter anderem als Support für Acres auf großer Europa-Tour im Herbst 2026 mit Stopps in Großbritannien, Deutschland, Österreich und weiteren Ländern.
„Everglow" ist weit mehr als ein Debüt. Es ist das geschlossene Statement einer Band mit klarer künstlerischer Vision: Musik zu schaffen, die verbindet, Kraft spendet und lange nachhallt - und die Menschen für einen Abend zusammenbringt, ganz gleich, woher sie kommen. Zwischen Verletzlichkeit und Stärke entsteht ein Sound, der ehrlich, packend und bereit für die nächsten großen Bühnen ist.
Mit "Cut You Where You Was" kehrt Zooid, die Flaggschiff-Band des Saxofonisten, Flötisten und Pulitzer-Preisträgers Henry Threadgill zurück. Die Künstler feiern damit das 25-jährige Jubiläum ihres ersten Albums "Up Popped the Two Lips", der ersten Veröffentlichung von Pi Recordings, dem Label, das ursprünglich angetreten war, die Veröffentlichungen von Threadgill zu dokumentieren. Das Album umfasst eine Reihe kurzer Stücke, die von Threadgills Faszination für frühe Aufnahmetechniken inspiriert sind: Ihre kurze Spieldauer zwingt jeden Musiker dazu, sich schnell zu äußern, anstatt sich in langwierigen Entwicklungen zu verlieren und eröffnet so neue Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks.
Father's Children, die der schwarzen Musik ebenso treu waren wie dem schwarzen Islam, sind aus dem Dreck und Schmutz von Washington, D.C. hervorgegangen. Ihr gefühlvoller Funk-Stil fand vielleicht seine großartigste Bühne auf ihrem selbstbetitelten ,Debüt" von 1979 bei Mercury - ein Album, das den rauen Soul der Band mit einer Schicht erstickenden L.A.-Glanzes überzog, kaum Aufmerksamkeit erregte und den Anfang vom Ende für Father's Children markierte. Jahre bevor sich der Kokainstaub gelegt hatte, war bereits Material für ein weiteres Album aufgenommen worden - jene kreative Supernova, die die Gruppe schon Jahre zuvor ins nationale Bewusstsein hätte rücken sollen. ,Who's Gonna Save the World" ist diese Explosion aus dem Jahr 1973, die verfrüht konzipiert und dann erst Jahrzehnte später nach einer langen Reifezeit in der Garage von Produzent Robert Hosea Williams am Vorort-Ringstraßenrand entdeckt wurde. Bisher unveröffentlicht, ist dieses echte Debüt von Father's Children ein Werk, das sich aufrichtig mit seiner eigenen Zeit und seinem eigenen Ort auseinandersetzt und kometenartigen Funk, sonnige Gruppenharmonien, Fuzz-Gitarrensoli, schimmernde Keyboards, sprudelnde Percussion, spirituelle Prophezeiungen und Dub-Experimente vereint.
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,AFRO-DISCO MAKOSSA" ist das erste Album auf Linear Labs, das ausschließlich für die Tanzfläche gemacht wurde, und Younge ist wie kein anderer dafür geeignet, es zu produzieren. Er ist nicht als Außenseiter zum Afrobeat gekommen, um ihm Tribut zu zollen. Über sein Schwesterlabel Jazz Is Dead hat er bereits dazu beigetragen, zu definieren, wie moderner Afrobeat klingt. Seine Sessions mit Tony Allen (Mitbegründer des Genres selbst) und dem Highlife-Pionier Ebo Taylor haben nicht nur sein musikalisches Vokabular geprägt; sie brachten zwei gefeierte moderne Klassiker hervor. "Afro-Disco Makossa" ist das, was passiert, wenn derselbe Künstler eine ganz andere Frage stellt: Was hätte ein ghanaischer Produzent im Jahr '76 gemacht, wenn er sich daran gemacht hätte, eine amerikanische Disco-Platte für seine Heimatstadt zu produzieren? Das Ergebnis ist ein klangliches Patchwork aus Afrobeat, Funk und Disco, gemacht für den DJ jeder Ära.
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Eine junge, innovative Sängerin und Songschreiberin sorgt ab sofort auf dem Verve Label für einen mitreißenden Mix aus Soul, brasilianischer Jazz-Fusion, Funk, Mexican Bolero und House-Einflüssen. Die in Chicago
lebende Sparklmami eröffnet ihr Debütalbum mit den Worten “You’re listening to Sparklmami radio“, und
zieht sofort hinein in eine Welt jenseits klarer Genregrenzen. Nach den digitalen Singles “running“ und
„fajas“ (2024) wird hier erstmals die ganze Tiefe ihrer künstlerischen Vision hörbar.
Sparklmami versteht ihre Musik als Gesamtkunstwerk, erschafft ein eigenes Universum geprägt von markantem Styling. Die visuellen Elemente spiegeln sich auch musikalisch wider: “in this body“ lebt von einer
brodelnden Rhythmusgruppe, vielschichtigen Keyboard-Arrangements, warmen Bläsern und einer Stimme,
die mühelos zwischen Gesang und Spoken Word wechselt.
Sparklmamis Texte folgen diesem Prinzip: Themen wie Identität, Herkunft und Selbstfindung werden nicht
erklärt, sondern erfahrbar gemacht. Gerade darin liegt die besondere Kraft dieses Albums – verletzlich,
eigenständig und mit einer künstlerischen Handschrift, die Aufmerksamkeit verdient.
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raum…musik welcomes Jaffa Surfa back for its 121st release with ‘Tribal Diesel EP’, a four-tracker moving through progressive techno, industrial-tinged minimal, house and broken beat. Rather than treating these as fixed genres, Surfa reshapes them into something uncanny and unmistakably tribal, while keeping the groove firmly at the centre.
That approach is clearest on the A-side. “Diggers Diesel” has a ritual pull and, as the EP’s title suggests, finds Jaffa Surfa at his most tribal. Processed drums and splintered voices gradually lock into a hook while murky synths shift beneath them. “Lidl Sin” takes a leaner, slightly industrial but definitely understated route. Its reduced arrangement leaves enough room for each detail to register, with drums, synth stabs and sequenced lines appearing to exist in a state of constant mutation. On the b-side, “NGLZ” is the EP’s most direct house cut, driven by heavy low end, syncopated rhythms and flashes of phased samples. Breakbeat accents and old-school vocal fragments nod towards US house, though the track’s restless movement keeps it from settling into anything conventional. “Upstarz Galeri” closes on a wider screen, carrying traces of krautrock and decades-old sci-fi and cyberpunk soundtracks without ever feeling nostalgic. Airy and expansive, it pairs breakbeats and growling basslines with densely layered samples, giving its machine funk an unexpectedly emotional charge.
'Tribal Diesel EP' never overstates the contrast between its parts. Jaffa Surfa holds everything together through texture, rhythm and an almost cybernetic atmosphere. It is clearly built for the club, but carries enough personality and ambiguity to reward closer listening.
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Der zweite Teil von Chapter Musics gefeierter australischer Post-Punk-Compilation-Reihe ,Can't Stop It!" erscheint erstmals auf Vinyl als Deluxe-Doppelalbum. Die Compilation wurde ursprünglich 2007 auf CD veröffentlicht und präsentiert eine unglaubliche Auswahl an innovativer und oft bisher unveröffentlichter Musik aus den Jahren 1979 bis 1984. Nun aktualisiert Chapter Music die Compilation mit sechs bisher unveröffentlichten Bonustracks sowie neuen Liner Notes, Fotos und einem neuen Layout. Dies ist eine unglaublich reichhaltige und dynamische Zeit in der australischen Musikgeschichte, eine Zeit, in der Australien aus dem Schatten ausländischer Einflüsse trat und vielleicht zum ersten Mal seine eigene musikalische Identität behauptete. ,Can't Stop It! II" enthält Titel, die mittlerweile zu Meilensteinen der australischen Post-Punk-Geschichte geworden sind, darunter ,Lamborghini" von Severed Heads und den Proto-Oz-Rap-Klassiker ,Do the Job" von Use No Hooks sowie frühe Werke von Künstlern wie Lisa Gerrard von Dead Can Dance und Mark Seymour von Hunters & Collectors. Zu den Bonustracks gehören das verblüffende ,How" von This Five Minutes aus Brisbane, das ,Fool's Gold" von The Stone Roses um mindestens fünf Jahre vorwegnimmt, sowie Tasmaniens eigener Performance-Punk Chainmale mit seinem ausgeflippten ,Freakout". ,Diese Ära der australischen Musik wurde nicht durch einen Sound oder ein Instrument definiert, sondern durch eine anarchische Kreativität" - Stephen Deusner, Uncut
Mit LOOKING FOR PEOPLE TO UNFOLLOW veröffentlicht Ecca Vandal ihr Debütalbum – nachdem sie
sich in den letzten Jahren als Support für Limp Bizkit und Deftones eine starke Live-Reputation aufgebaut
hat.
Das Album steht für Reduktion: weg vom permanenten Rauschen aus Timelines, Zahlen und Erwartungshaltungen – hin zu einem bewussteren, ehrlichen Zugang zur eigenen Kreativität.
Über zwei Jahre hinweg entstand die Musik in einem DIY-Setup, bewusst reduziert und losgelöst vom
klassischen Release-Druck. Das Ergebnis ist ein rohes, genreübergreifendes Album zwischen Alternative,
Punk und verletzlicher Intimität – weniger auf Relevanz ausgelegt, dafür umso näher am Kern.
LOOKING FOR PEOPLE TO UNFOLLOW versteht sich als kohärentes Gesamtwerk – und als bewusste
Rückbesinnung darauf, warum Musik überhaupt gemacht wird.
Der außergewöhnlich originelle Saxofonist, Flötist und Komponist Sam Rivers war in Oklahoma mit Gospelmusik aufgewachsen. Über den Blues fand er in den 1940er Jahren zum Bebop, bevor er sich, inspiriert
durch die Musik von Ornette Coleman, John Coltrane und Cecil Taylor, der Avantgarde zuwandte. Zwischen 1964 und 1967 spielte Rivers vier Alben für Blue Note ein, auf denen er seinen Ideenreichtum als
Instrumentalist und Komponist unter Beweis stellte. Das letzte und zugleich experimentierfreudigste dieser
Alben war “Dimensions & Extensions”, auf dem der Trompeter Donald Byrd als Gast einen seiner seltenen
Ausflüge in die Avantgarde unternahm. Obwohl das Album bereits 1967 mit einem von Reid Miles entworfenen, auffälligen Cover für die Veröffentlichung vorbereitet worden war, wurde es, da die Musik ihrer Zeit
zu weit voraus war, auf Eis gelegt und erschien erstmals 1986.
Sofie Royer - laut *The Guardian* "einer der faszinierendsten und unterschätzten Popstars Europas, mit fesselnder Stimme und einem eigenwilligen, aristokratischen Glamour" - meldet sich mit einem neuen Album zurück! ,before/after" ist das vierte Studioalbum der österreichisch-iranischen Künstlerin. Es steckt voller Electro-Pop-Ohrwürmer und wurde gemeinsam mit Matt Cohn (SZA, The Weeknd), Jorgen Odegard (Sabrina Carpenter) und Eli Hirsch (Suki Waterhouse) produziert. Nach der Veröffentlichung dreier gefeierter Alben haben sich Songwriting und Produktion der Wiener Musikerin weiterentwickelt: Sie sind komplexer und ausgefeilter geworden, ihre Texte schärfer und humorvoller. *before/after* ist ihr bislang prägnantestes Werk. Es setzt sich mit den Schattenseiten des Künstlerlebens auseinander und verwebt die eigene Selbstreflexion mit kultureller Zeitkritik. Auch wenn sich Sofie von der Lo-Fi-Produzentin zur ernstzunehmenden Popmusikerin gewandelt hat - die bereits als Support-Act für Lana Del Rey, Air und LCD Soundsystem auftrat -, fühlt sie sich nach wie vor nirgendwo so recht zugehörig. Sie nimmt bei ihrer Kritik an der Musikbranche kein Blatt vor den Mund - "Ich bin zu sehr Pop für die Kunstwelt und zu sehr Indie-Liebling für den Mainstream" -, doch am härtesten geht sie mit sich selbst ins Gericht. In zwölf eingängigen Popsongs geht Royer der Frage nach, ob die Konflikte zwischen Vergangenheit und Zukunft nicht eigentlich Kämpfe mit dem eigenen Ich sind. "Wir befinden uns in einem ständigen Kampf zwischen dem Vorher` und dem Nachher`, wir beschäftigen uns intensiv mit diesen beiden zeitlichen Zuständen. Doch indem wir in ihnen gefangen bleiben, stehen wir uns oft selbst am meisten im Weg. Letztlich heißt es im Zustand des Vorher/Nachher immer: Du gegen dich selbst." Für Freunde von Suki Waterhouse, Lykke Li, Smerz, CMAT
Felix Walworth wurde in der Broome Street geboren. Bevor sie zu einer festen Größe in der New Yorker DIY-Szene der 2010er Jahre wurden, bevor sie ihr Markenzeichen - das auf einem Keyboardständer montierte BMSS-Schlagzeug - einführten, bevor sie eindringliche Reflexionen über Identität schrieben, die ihnen eine Kult-Anhängerschaft unter den Kids auf Tumblr einbrachten, waren sie ein Kind, das in den verschiedenen Stadtbezirken aufwuchs und eine Stadt liebgewann, die schließlich bis zur Unkenntlichkeit veränderte. ,What's Up" ist Walworths viertes Album als Told Slant, unter diesem Namen haben sie seit 2012 eindringliche Alben mit weitläufigem, nervenblanken Indie-Rock veröffentlicht. Das ist ihr New-York-Album: eine Sammlung von Songs darüber, wie man zusehen muss, wie sich die Heimatstadt verändert, und wie man spürt, wie sie einen im Gegenzug selbst verändert hat. Es ist ein Album über die Hingabe an ein prekäres Musikleben und all die Schönheit und Demütigungen, die damit einhergehen. Während es auf den ersten drei Told-Slant-Alben um Selbstreflexion und den Versuch ging, als Künstler zu überleben, handelt ,What's Up" davon, was passiert, wenn man sich ,fast schon manisch dem Projekt des Selbstausdrucks und der Subkultur in einer der feindseligsten Umgebungen der Welt" verschrieben hat und sich mit all den Menschen, Orten und Träumen auseinandersetzen muss, die auf diesem Weg verloren gegangen sind. In Songs wie ,Manhattan", ,Draw Blood", ,Three Anchovies" und dem Titeltrack fängt Walworth Trauer, Wut, Hingabe und flüchtige Momente der Verbundenheit ein und zeichnet das Verschwinden geliebter Stadtviertel, DIY-Räume, Freundschaften und Lebensweisen mit gleichermaßen schwerer und humorvoller Hand nach.,What's Up" ist zudem das bisher kollaborativste und abenteuerlichste Album von Told Slant. Es entstand über einen Monat hinweg in einem provisorischen Studio im Upstate New York und wurde größtenteils auf einem Acht-Spur-Spulenband aufgenommen - damit ist es die erste überwiegend analoge Veröffentlichung des Projekts, an der Hannah Pruzinsky, Jonny Baker, Ceci Sturman, Hellen Ballentine, Emily Sprague, Mari Maurice und Elijah Wolf mitgewirkt haben. Die Songs entstanden zum Teil aus Walworths Arbeit als Porträt- und Straßenfotograf während der Pandemie, als er die Straßen, Parks, Veranstaltungsorte und Ladenfronten, die sein Leben geprägt hatten, erneut besuchte - nur um festzustellen, dass viele davon verschwunden waren. Dieses Gefühl des Verlusts zieht sich durch das gesamte Werk, das mit ,Still Water" (2012) begann, sich über ,Going By" (2016) und ,Point the Flashlight and Walk" (2020) fortsetzte und seit langem von schmerzlich ehrlichen Songs über Selbstfindung, Freundschaft, Sterblichkeit und den langsamen Verlust der Verbundenheit mit der Gemeinschaft geprägt ist. Auf ,What's Up" richtet Walworth diesen Blick nach außen und dokumentiert nicht nur ihre eigene Beziehung zu New York, sondern auch die Kosten des Bleibens, des Schaffens und des Glaubens an eine Stadt und eine Musikkultur, die sie mitgeprägt haben.
Ob als Sänger und Gitarrist der benzinbetriebenen Rockband The Almighty, als Frontmann der wiederbelebten Thin Lizzy und ihrer späteren Inkarnation Black Star Riders oder als gefeierter Solokünstler – ihn treiben seit jeher Eigenschaften an, die immer seltener werden: Ehrlichkeit, Leidenschaft und Emotion. Genau diese Qualitäten sowie Warwicks unermüdliche Hingabe zur Musik haben ihm über Jahrzehnte hinweg Erfolge in den Charts beschert, darunter mehrere Top-10-Alben.
Nachdem ihm kürzlich in seiner Heimat Belfast der Lifetime Achievement Award des Ards International Guitar Festival verliehen wurde, baut Warwick sein musikalisches Vermächtnis in diesem Jahr mit seinem elektrisierenden neunten Soloalbum Fire And Vengeance weiter aus. Das Album zeigt einen Musiker auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Auch textlich bewegt er sich auf höchstem Niveau – als Poet der Arbeiterklasse verbindet er in seinen Songs autobiografische, beobachtende, politische, zynische und zugleich zutiefst persönliche Elemente. Für das neue Album arbeitet Warwick erneut mit seinem musikalischen Partner Keith Nelson zusammen, dem ehemaligen Gitarristen von Buckcherry, der bereits das 2025 erschienene Blood Ties mitproduzierte, mitschrieb und einspielte. Darüber hinaus enthält das Album Gastauftritte von Musikern, die mit Def Leppard, Blackberry Smoke, Whitesnake und The High Kings verbunden sind. Fire & Vengeance erschließt subtile neue musikalische Wege, ohne sich jemals von dem kraftvollen, unverwechselbaren Sound zu entfernen, mit dem Warwick sich einen Namen gemacht hat.
Alles auf Anfang: Mit Killer, ihrem sechsten Soloalbum, markiert Mine einen Neustart - musikalisch wie persönlich. »Ich habe alte Versionen von mir selbst abgetötet», sagt sie. Nach der Trilogie aus Klebstoff, Hinüber und Baum schließt sich ein Kapitel, ein neues beginnt.
Der Sound ist reduzierter, direkter: weniger Instrumente, mehr Vibe, getragen von analogen Synthesizern und klaren Arrangements. Killer erzählt von Veränderung, Selbstfindung und dem Mut, sich neu zu definieren. Mines Texte sind offener, expliziter, persönlicher - und gleichzeitig ein Blick auf eine Welt im Umbruch.
Zwischen Weltschmerz und Aufbruch blitzt dabei immer wieder Leichtigkeit auf. Mit Killer häutet sich Mine - und bleibt dabei mehr denn je sie selbst.
Purple Vinyl, inkl. Poster. The Black Wizards, das in Porto beheimatete Trio bestehend aus Joana Brito (Gitarre/Gesang), José Gomes (Bass/Gesang) und Helena Peixoto (Schlagzeug), kündigt sein neues Album ,Force Majeure & The Acts of God" an, das am 4. September über Hassle Records erscheinen wird. Force Majeure & The Acts of God ist von einem dunklen Humor geprägt. Der Titel bezieht sich auf den juristischen Begriff für unkontrollierbare oder nicht beeinflussbare Umstände und spiegelt damit das Chaos wider, das die Entstehung des Albums begleitet hat. Gleichzeitig deutet er auf den verschmitzten, widerständigen Geist der Band hin.Das Album entstand in einer Zeit, in der politische Landschaften weltweit zunehmend ins Chaos abzugleiten schienen. Es kanalisiert Frustration und Dringlichkeit, ohne dabei in Hoffnungslosigkeit zu verfallen. Für die Texte ließ sich Frontfrau Joana Brito von Büchern über Politik, Geschlechterrollen und toxische Männlichkeit inspirieren. Diese Themen finden sich in Songs wieder, die sich kritisch mit leerer Führung und gesellschaftlicher Spaltung auseinandersetzen. Besonders ,Killing The Buzz" durchschneidet das politische Spektakel mit scharfem Humor und energiegeladenem Punk-Spirit. Musikalisch markiert Force Majeure & The Acts of God einen deutlichen Wendepunkt für die Band. Anstatt den ausufernden Klangnebeln ihres früheren Heavy-Psych-Sounds zu folgen, setzen The Black Wizards nun auf einen kompakteren, raueren und direkteren Ansatz. Das Album vereint die Attitüde des Garage Rock, die nervöse Spannung des Proto-Punk und einen unaufhaltsamen rhythmischen Antrieb. Getragen wird dies von Britos kantigem und durchsetzungsstarkem Gesang, den rauen Gesangsantworten von José Gomes sowie dem kraftvollen Schlagzeugspiel von Helena Peixoto. Aufgenommen wurde das Album während einer intensiven fünftägigen Session mit Cooper Crain in Porto. Das Ergebnis lebt von Dringlichkeit, ungeschliffenen Kanten und einer explosiven Live-Energie.
Cat-O-Log Records gibt in Zusammenarbeit mit Universal Music Enterprises stolz die Neuauflage von Cat
Stevens’ sechster LP bei Island Records, „Buddha and the Chocolate Box“, bekannt.
„Buddha and the Chocolate Box“ erschien ursprünglich am 19. März 1974 und markierte die Rückkehr
sowohl von Paul Samwell-Smith als Produzent als auch von Alun Davies an der Gitarre, die beide auf dem
Vorgängeralbum „Foreigner“ nicht mitgewirkt hatten.
Klanglich fühlt sich „Buddha and the Chocolate Box“ zweifellos wie eine Rückkehr zum Stil der Ära
von „Tea for the Tillerman“ und „Teaser and the Firecat“ an, wenn auch mit musikalischen Arrangements
und einer Produktion, die ein neues Maß an Finesse und Raffnesse erreicht haben.
Der faszinierende Titel des Albums entstand während einer Flugreise, bei der Cat feststellte, dass er in
der einen Hand eine kleine Buddha-Statue und in der anderen eine Schachtel Pralinen hielt. Er dachte
darüber nach, dass man ihn im Falle eines Flugzeugabsturzes zwischen diesen beiden Gegenständen finden
würde, die das Spirituelle und das Materielle symbolisierten.
Anknüpfend an die Neuauflage des klassischen Live-Albums „Saturnight“ (Cat Stevens: Live In Tokyo)
aus dem Jahr 2024 und die Veröffentlichung von „On The Road To Findout: Greatest Hits“ im Jahr 2025
wurde „Buddha and the Chocolate Box“ sorgfältig anhand der originalen Produktionsbänder von Island UK
remastert und mit einem neu gestalteten Cover präsentiert.
„Buddha and the Chocolate Box“ wird auf 180 g schwarzem Vinyl, als CD erhältlich sein.
CULK um Sängerin und Songwriterin Sophie Löw (alias Sophia Blenda) sind zurück. Und wieder versucht die Wiener Band auf ihre ganz eigene Weise unsere Gegenwart in all ihren Ambivalenzen einzukreisen. Wie fühlt es sich an, heute als Mensch in dieser Welt mit den grenzenlosen Möglichkeiten, den Existenz- und Zukunftsängsten, Sinnsuchen und Identitätsfragen? Auf ihrem neuen, vierten Album tauchen CULK in einen Schwebezustand zwischen Euphorie und Überforderung ein. "smogstar" erzählt von dem pulsierenden Gefühl im Dazwischen. Alles so aufregend. Alles zu viel. Alles zugleich. Es geht um die endlosen Möglichkeiten, sich vermeintlich ständig neu erfinden zu können. Auch wenn man vielleicht immer noch nicht ganz genau weiß, wer man ist. "Ich wollte, dass die Texte leichtfüßiger sind und diesen speziellen Vibe ausstrahlen: zwischen Freiheit fühlen und lost sein", eine Stimmung, die sich auch in den urbanen Collagen und Zeichnungen des Artworks wiederfindet, die Sophie Löw im Stil einer Graphic Novel selbst gestaltet hat: die schwarzhaarige Protagonistin mit dem dunkel verschmierten Eyeliner auf dem Cover ist dabei so etwas wie die fiktive Titelheldin des Albums, die sich durch den Dunst und das schimmernde Versprechen der Großstadt schlägt. Denn wie der Albumtitel schon verrät: Der Smog und die Sterne liegen hier nah beieinander. Und überhaupt ist "smogstar" ein ausgesprochenes Stadt-Album geworden. CULK spielen hier freier auf als je zuvor. Die markante Stimme von Sophie steht immer noch im Mittelpunkt der hypnostischen Songs, aber diesmal klingen sie offener, reduzierter und weniger dark. Zu den musikalischen Referenzen gehört dieses Mal die kompromisslosere Soundästhetik von Noise-Rock-Bands der 80er und 90er, wie Swirlies, Sonic Youth und Unwound, oder auch aktuellere Bands wie Julie oder Blue Smiley. "Wir wollten, dass alles eher bare bones und roh und in your face klingt. Was können wir aus uns Vieren herausholen, in dem Moment, in dem wir gemeinsam spielen?" fragen (sich) Culk. Was wir darüber hinaus bereits wissen: So konsequent ausformuliert war der Popentwurf von CULK noch nie. "smogstar" ist ein wunderbar nervös flimmerndes Schlaglicht auf unsere Gegenwart.
CULK um Sängerin und Songwriterin Sophie Löw (alias Sophia Blenda) sind zurück. Und wieder versucht die Wiener Band auf ihre ganz eigene Weise unsere Gegenwart in all ihren Ambivalenzen einzukreisen. Wie fühlt es sich an, heute als Mensch in dieser Welt mit den grenzenlosen Möglichkeiten, den Existenz- und Zukunftsängsten, Sinnsuchen und Identitätsfragen? Auf ihrem neuen, vierten Album tauchen CULK in einen Schwebezustand zwischen Euphorie und Überforderung ein. "smogstar" erzählt von dem pulsierenden Gefühl im Dazwischen. Alles so aufregend. Alles zu viel. Alles zugleich. Es geht um die endlosen Möglichkeiten, sich vermeintlich ständig neu erfinden zu können. Auch wenn man vielleicht immer noch nicht ganz genau weiß, wer man ist. "Ich wollte, dass die Texte leichtfüßiger sind und diesen speziellen Vibe ausstrahlen: zwischen Freiheit fühlen und lost sein", eine Stimmung, die sich auch in den urbanen Collagen und Zeichnungen des Artworks wiederfindet, die Sophie Löw im Stil einer Graphic Novel selbst gestaltet hat: die schwarzhaarige Protagonistin mit dem dunkel verschmierten Eyeliner auf dem Cover ist dabei so etwas wie die fiktive Titelheldin des Albums, die sich durch den Dunst und das schimmernde Versprechen der Großstadt schlägt. Denn wie der Albumtitel schon verrät: Der Smog und die Sterne liegen hier nah beieinander. Und überhaupt ist "smogstar" ein ausgesprochenes Stadt-Album geworden. CULK spielen hier freier auf als je zuvor. Die markante Stimme von Sophie steht immer noch im Mittelpunkt der hypnostischen Songs, aber diesmal klingen sie offener, reduzierter und weniger dark. Zu den musikalischen Referenzen gehört dieses Mal die kompromisslosere Soundästhetik von Noise-Rock-Bands der 80er und 90er, wie Swirlies, Sonic Youth und Unwound, oder auch aktuellere Bands wie Julie oder Blue Smiley. "Wir wollten, dass alles eher bare bones und roh und in your face klingt. Was können wir aus uns Vieren herausholen, in dem Moment, in dem wir gemeinsam spielen?" fragen (sich) Culk. Was wir darüber hinaus bereits wissen: So konsequent ausformuliert war der Popentwurf von CULK noch nie. "smogstar" ist ein wunderbar nervös flimmerndes Schlaglicht auf unsere Gegenwart.
Mit "Strange Horses" präsentiert Downpilot-Mastermind Paul Hiraga sein achtes Album und zugleich eine seiner persönlichsten und vielschichtigsten Arbeiten. Zwischen atmosphärischem Guitar-Pop, feinsinniger Americana und introspektivem Songwriting reflektiert Hiraga die Herausforderungen einer Welt im rasanten Wandel. Die Songs erzählen von menschlichen Beziehungen, inneren Konflikten, sich verändernden Landschaften und den Kräften der Natur. Dabei vereint Strange Horses eingängige Melodien mit emotionaler Tiefe und klanglicher Vielfalt. Von intimen Balladen bis zu weitläufigen, traumhaften Arrangements entfaltet sich ein Album voller Wärme, Nachdenklichkeit und musikalischer Eleganz. Ein zeitloses Werk für Hörerinnen und Hörer, die anspruchsvolles Songwriting und atmosphärische Klangwelten schätzen.
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Sir Colin Davis, Concertgebouw Orchestra of Amsterdam
Seit ihrer Erstveröffentlichung ist Sir Colin Davis’ mitreißende Aufnahme der „Symphonie fantastique“ aus
dem Jahr 1974 mit dem Concertgebouw-Orchester erste Wahl geblieben.
Davis’ Verbundenheit mit Berlioz ist mittlerweile legendär. Sein Verständnis für Berlioz’ einzigartige Kompositionspraxis kommt in dieser Concertgebouw-Aufnahme voll zur Geltung. Alle individuellen Qualitäten
von Berlioz’ Orchestrierung werden durch Davis’ überragende Musikalität kompromisslos umgesetzt. Er ist
ein wahrer Verfechter des Werks des französischen Komponisten. Packend!
Die Serie wurde von Rainer Maillard gemastert und von Sidney C. Meyer in den renommierten EmilBerliner-Studios unter Verwendung ihrer 100 % rein analogen Techniken (AAA) geschnitten. Es werden
ausschließlich analoge Quellen aus den originalen Stereo- und Quadrophonie-Masterbändern verwendet,
darunter auch kürzlich entdeckte analoge Master von frühen Digitalaufnahmen.
Diese in Deutschland bei der Schallplattenfabrik Pallas auf 180 g Virgin-Vinyl gepressten Deluxe-GatefoldVeröffentlichungen in limitierter Auflage enthalten: das Original-Artwork und Liner Notes; Archivfotos und
Faksimiles der Original-Aufnahmeblätter. Jede einzelne Veröffentlichung enthält individuelle Anmerkungen
von Dominic Fyfe, in denen die Geschichte der Aufnahme, der technische Hintergrund und der MasteringProzess detailliert beschrieben werden.