„ELEMENT OF CRIME hat es immer schon gegeben; bevor sich die Band vor Jahrzehnten gegründet hat, hat man diese Musik wohl schon in sich drin gehört. Lässigkeit mit Herz, Wippen mit Schnauze,
Unangestrengtheit auf die Spitze getrieben, aber niemals schlampig. ELEMENT OF CRIME ist ein Lebensgefühl, ohne das die Welt weder denk- noch aushaltbar wäre. Jetzt also ein neues Album „MORGENS
UM VIER“. Ich bin da neuerdings auch schon immer wach, nicht: noch, wie früher. Wir sind wohl alle bisschen stiller geworden, in den letzten Jahren: „Wir haben keine Lösung, wir haben Lieder“, ja, muss
man zugeben. Und scheint es nicht vielen, als ob gerade der oder die Liebste eine Axt in den Händen hielte? Fast logisch, dass es die Katze ist, die fragt: „Leute, wo soll das enden?“ Die Katze! Hoffe nur,
jemand hat bald eine Antwort darauf. Bis dahin: Mitwippen, mitsummen, mitleiden, sich nicht erwischen lassen.“
Eva Menasse
Cerca:mi musik
John Eliot Gardiner feiert am 20. April 2023 seinen 80. Geburtstag. Parallel zu der 64-CD umfassenden Box werden zudem noch zwei bedeutende Alben auf Vinyl veröffentlicht: Händels Wassermusik und Purcells King Arthur.
Als dieses Album 1980 mit Händels Wassermusik aufgenommen wurde, war das Ensemble English Baroque Soloists erst zwei Jahre zuvor gegründet worden.
John Eliot Gardiner hatte 1964 zunächst den Monteverdi-Chor und 1968 das Monteverdi-Orchester gegründet, das auf modernen Instrumenten spielte.
In den späten 1970er Jahren wechselte das Orchester zu historischen
Instrumenten und wurde zu den English Baroque Soloists.
Das erste Konzert unter dem neuen Namen fand 1977 bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik statt. Die Wassermusik-Suiten sind eine der ersten Aufnahmen der English Baroque Soloists. Gardiners Ästhetik bestand aus Genauigkeit, instrumentaler Perfektion, Intonation und Dynamik - es ging darum, alle Vorurteile, die es damals über den Barock geben konnte, abzubauen
NOAs spannendes musikalisches Projekt von 2019 'Letters To Bach' erscheint endlich auch als Vinyl-LP!
Es handelt sich um 12 Instrumentalstücke von Johann Sebastian Bach, zu denen Noa Texte auf Englisch und Hebräisch geschrieben hat. Es geht dabei um so unterschiedliche Themen wie Technologie und Religion, Klimawandel und Feminismus, Euthanasie, den Israelisch-Palästinensischen Konflikt und Beziehungen im Zeitalter von Social Media. Produziert hat niemand Geringeres als der große Quincy Jones.
Die Arrangements für Gitarre kommen von Noas langjährigem musikalischen Wegbegleiter Gil Dor, bekannt als Gitarrist, Komponist und Arrangeur. Die Auftritte des Duos sind ebenso überraschend wie brilliant. Noas Stimme erhebt sich majestätisch und vereint sich spielerisch mit den Klängen von Gils Gitarre. So stellen sie auch Bachs brilliante Polyphonie ins Scheinwerferlicht. Noa und Gil bringen das vielschichtige Original- Repertoire auf Englisch, Hebräisch und Yemenitisch auf ein Album, akzentuiert durch Noas aufregenden Percussionsstil.
Bevor Kelly mit der Arbeit an seinem dritten Album begann, zog er aus seinem Haus in Nashville aus und in einen alten viktorianischen Bungalow in der Kleinstadt Portland in Tennessee. Dort verbrachte
er monatelang in bewusster Einsamkeit, um eine Reihe von lebensverändernden Veränderungen zu verarbeiten, die er im vergangenen Jahr durchgemacht hatte, darunter eine sehr öffentliche Scheidung sowie große Umwälzungen in seiner unmittelbaren Familie.
”Ich hatte das Bedürfnis, mich selbst besser zu verstehen und das wahre Fundament meiner Person wiederzuentdecken”, sagt Kelly, der auf seinem 2018 erschienenen Debütalbum Dying Star offen über
seinen Kampf mit der Drogensucht berichtet hat. Indem er die selbstbewusste Wahrheitsfindung, die er schon immer in seine Musik einfließen ließ, weiter vorantreibt, vertiefte sich Kelly schon bald in die Arbeit an The Weakness, und das Ergebnis ist ein unglaublich ehrliches, aber zutiefst hoffnungsvolles Album, das letztlich unser enormes Potenzial offenbart, aus den schmerzhaftesten Erfahrungen Kraft und Schönheit zu schöpfen.
- A1: Assault Attack (Live In Tokyo)
- A2: Rock Bottom (Live In Tokyo)
- A3: Doctor Doctor (Live In Madrid)
- B1: Rock You Like A Hurricane (Live In Madrid)
- B2: Searching For Freedom (Spirit On A Mission)
- B3: Let The Devil Scream (Spirit On A Mission)
- B4: Bridges We Have Burned (Bridge The Gap)
- B5: Black Moon Rising (Bridge The Gap)
Michael Schenker, ein künstlerisch rastloser Mensch, der sich und seine Musik immer neu definiert. Ein
Ausnahmemusiker voller schöpferischer Kraft, Dynamik und Ideen. Mit „Rock Machine“ erscheint nun ein
Best of Album, welches Studio- und Liveaufnahmen beinhaltet sowie eine stattliche Anzahl von Gastmusikern (Don Airey, Gary Barden, Francis Buchholz, Wayne Findlay, Chris Glen, Neil Murray, Simon Phillips,
Herman Rarebell, Elliott ’Dean’ Rubinson, Chris Slade) vorweisen kann. Jetzt als strikt limitierte LP in
schwarzer Vinyl-Farbe erhältlich.
„Grace“ - Das erste Studioalbum von Angelo Kelly seit über 10 Jahren!
In Angelo Kellys neuem Album „Grace” erlebt man den Musiker so nah und persönlich wie noch nie zuvor.
Denn es ist ein Album mit jenen „Songs ..., die mich zum Teil mein ganzes Leben lang begleitet haben und die mir viel bedeuten”, so der Künstler selbst.
Das Besondere dabei: alle Songs sind “One-Takes” und wurden analog mit einer Bandmaschine aufgenommen und gemischt. Die einzigartige Stimme von Angelo Kelly ist untermalt mit den irish traditionellen Tönen und Melodien des Musikers. Nichts retuschiert oder aufgehübscht, einfach echt und authentisch!
„Es ist einfach die ehrlichste Art, ein Album zu produzieren. Das Album steckt voller Emotionen und ich glaube es wird viele Menschen berühren - und das ist, was Musik ausmacht!”, so Angelo Kelly.
Mit „Grace‘‘ nimmt der Künstler die Zuhörenden mit auf eine intime musikalische Begegnung. Bei den Aufnahmen befanden sich alle Musiker gemeinsam in einem Raum. Dadurch entstand eine Art „LagerfeuerRomantik‘‘ die den Vibe und die Leidenschaft jedes einzelnen Musikers perfekt einfängt.
Das Album „Grace” ist als CD und auf Vinyl erhältlich.
Die schwarze Vinyl Edition löst die ausverkaufte coloured Vinyl ab.
Pink Vinyl
Die Wahl-New-Yorkerin Yaeji hat sich in den letzten Jahren als Produzentin, Sängerin und DJ mit ihren introspektiven Dance-Floor-Hymnen eine ganz eigene Nische geschaffen. Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EPs, sowie den Singles "Raingurl" und "Drink I"m Sippin On" in 2017, war sie auf Charli XCXs 2019er Album "Charli" zu hören, remixte Songs für Dua Lipa oder Robyn, kollaborierte mit dem Seouler-Künstler OHHYUK, verkaufte weltweite Headline-Touren aus und eröffnete ihren eigenen Lifestyle Webstore JI-MART. Ihr Sound und ihre Einflüsse sind dabei so vielschichtig wie ihre Herkunft. Geboren im Jahr 1993 in New York reicht ihr Stammbaum von Seoul über Tokyo bis nach Atlanta - Einflüsse die sich in ihrer Musik in Form von koreanischem Indie-Rock und Electronica, 2000er Hip-Hop, sowie Leftfield Bass und Techno wiederfinden. Mit ihrem 2020er Mixtape "WHAT WE DREW“ schärfte Yaeji noch mal ihre Vision als Musikerin, die kreativ losgelöst von Sprachen Genre-Grenzen zu sprengen vermag - kein Wunder, dass sie daraufhin von Pitchfork 2022 zu einer der "25 Artists Shaping the Future of Music" ernannt wurde. Die nahe Zukunft wird sie ebenfalls prägen. Schließlich erscheint am 7. April nun endlich das Debütalbum "With A Hammer" bei XL Recordings. Entstanden innerhalb von zwei Jahren in New York, Seoul und London kurz nach der Veröffentlichung des Mixtapes und während den Lockdowns ist es eine Ode an die Erforschung ihrer selbst, setzte sie sich doch dabei mit ihren eigenen Emotionen auseinander - besonders mit ihrer eigenen, in ihr brodelnden Wut. Während sie textlich zwischen englisch und koreanisch springt, nutzt sie erstmals auch Live-Instrumente, sei es in Form von einem Ensemble an Musikern oder auch zum ersten Mal sie selbst an der Gitarre. "With A Hammer" beinhaltet darüber hinaus auch Features der Produzenten und engen Verbündeten K Wata und Enayet, sowie Gast-Vocals der Londonerin Loraine James und von Nourished by Time aus Baltimore.
Lofi “heavyweights” Phlocalyst und Mr. Käfer liefern den zweiten Teil ihres gemeinsammen Projekts “Now / Again” auf Melting Pot Music.
Aber Moment mal.. kann man bei “Now / Again II” überhaupt von Lofi sprechen? Wenn man die einschlägigen Playlists verfolgt hat man mit Sicherheit schon Tracks der beiden gehört und wenn man ihre Zahlen betrachtet, gehören sie zu den erfolgreichsten Produzenten der Szene. Aber was ist mit der Musik? “Now / Again II” ist weit entfernt von melancholischen Piano Loops, imitierten Vinylrauschen und überstrapazierten SP-404 Effekten (oder was auch immer der Waschbär in dir mit Lofi assoziiert).
Stattdessen würden wir “Now / Again II” als Contemporary Smooth Jazz mit souligen Hip-Hop Einflüssen beschreiben. Umgesetz mit einem feinen Gespür für starke Melodien, ausgefeilten Arrangements und der nie endenden Liebe für Blue Notes. Überzeugt euch selbst.
Phlocalyst – Trumpet, Rhodes, Synths, Piano, Bass
Mr. Käfer – Drums, Rhodes, Synths, Piano, Bass
Produced by Mr. Käfer & Phlocalyst.
Mixed by Mr. Käfer.
Artwork by Giza One.Tracklist
Für viele Musiker ist der Schritt aus dem Kollektiv ein riskantes Manöver: Wie nämlich nehmen Band und Publikum die Entscheidung auf? Hendrik Otremba, Sänger der Gruppe Messer, stellt nun sein Soloalbum vor. Er hat es Riskantes Manöver genannt - aber nicht aus dem genannten Grund. Längst hat er sich als eigenständiger Künstler etabliert, hat als Maler, Autor und Performer stets auch zur Identität von Messer beigetragen, die gerade obendrein an einem neuen Album arbeiten - dieses Soloalbum kündet also nicht von Zwist. Wenn etwas verblüfft, dann vielleicht eher, dass Otremba nicht erneut in ein neues Medium aufbricht, sondern dorthin zurückgeht, wo alles anfing: zu den eigenen Songs, die bisher im Verborgenen lagen. Riskantes Manöver ist dabei kein Aufguss des Bekannten, aus Ennui oder Eitelkeit. Viel eher tritt der Songwriter Hendrik Otremba an die Öffentlichkeit, der sich parallel zu Messer entwickelt hat. In den vergangenen zwölf Jahren nimmt er Demos auf, experimentiert, geht intuitiv vor und findet zu einer eigenen Sprache, aus der er nun mit zwei engen Freunden ein Album ausgearbeitet hat: Multi-Instrumentalist Alan Kassab, ein Schulfreund Otrembas, und Kadavar-Schlagzeuger Christoph 'Tiger" Bartelt, schon Produzent des Messer-Debuts. Gemeinsam nähern sie sich den Demos wie einem Skript und schaffen so eine Art auditiven Autorenfilm. Im Zentrum steht eine kreative Vision, die von virtuosen Technikern und begnadeten Darstellern umgesetzt wird - neben der Kern-Crew gehören dazu Stella Sommer, Alex Zhang Hungtai (Ex-Dirty Beaches), der Otremba überhaupt erst dazu inspirierte, ein eigenes Album zu schreiben), Gregor Schwellenbach, Friedrich Paravicini, Dominik Otremba (aka Performance) - aber auch Tochter Hedi und mehr als ein Dutzend weitere Kreative zwischen Indie-Adel, Hochkultur-Bagage und Jugendfreunden. Doch nicht nur durch sein Casting-Gespür und weitere direktive Entscheidungen überzeugt Otremba, sondern vor allem mit Musik, die durch ihre Weite und einen eigensinnigen erzählerischen Ansatz gar filmisch wirkt: Als zarter Chansonier schleicht Otremba durch die Streicherschluchten von New York II, geifert als Apokalyptiker in Nektar Nektar vor Blastbeat und heulendem Saxofon, findet in der sinophilen Klavierballade Bargfeld aber auch zu Ruhe und Intimität. Brachialen Proto-Industrial und dröhnenden Goth meistert Otremba ebenso wie epischen Pop oder Großstadt-Country; hier öffnet ein Musik-Enthusiast sein vielseitiges Portfolio, in dem er als Sänger und Performer zugleich eine neue Bandbreite entwickelt. In sein Rollen-Inventar führt Otremba zudem die Figur "66 ein, ein "Zeuge des zivilisatorischen Niedergangs" und eine Art Erzählstimme, durch deren Perspektive wir auf das von Katastrophen und Verlassenheit geprägte Geschehen des Albums blicken. Otremba tritt als "66 maskiert auf, zu sehen etwa auf dem Cover der Riskantes Manöver Doppel-10-Inch. Was die Bandagen bedeuten, bleibt unklar - ein weiterer, rätselhafter Eintrag in Otrembas Privatmythologie, bestehend aus Namen, Zeichen, Bildern, die sich durch sein gesamtes Werk erstrecken. Riskantes Manöver öffnet darin nicht nur eine neue Facette, der Titel fasst zugleich das Ethos eines Arbeitens zusammen, "das nicht auf Relevanz oder Erfolg gepolt ist". Gerade, wenn dabei immer wieder Gegensätze vereint werden müssen, die an dem Menschen dahinter zerren: "Das riskante Manöver ist mit den Widersprüchen zu leben und sie im eigenen Schaffen stattfinden zu lassen. Lust und kreative Ambition als was Positives zu begreifen in einer Situation, wo das, was ich sehe, eigentlich für das Gegenteil spricht, abgründig, negativ, dämonisch ist." In diesem Sinne ist hier ein Monolith von einem Album geschaffen, der sich zugleich machtvoll und zart aufstemmt, wie es im Untertitel der Platte heißt: "gegen die Verachtung der Gegenwarth"! - Sebastian Berlich
Néo-Romance ist das klangmalerisches Debüt-Album der kanadischen Pianistin und Komponistin Alexandra Stréliski bei XXIM Records (Sony Music). Inspiriert von den Geschichten ihrer Vorfahren in Europa und einer neuen Liebe in Rotterdam, findet die Musikerin mit polnisch-jüdischen Wurzeln darin einen neuen, romantischen Zugang zum Leben und ihrer Musik. In ihrer Heimat Kanada ist Alexandra Stréliski seit ihrem Album Inscape (2018) mit dem sie offen ihren Burn-Out thematisierte, mit über 140.000 verkauften Alben und 300 Millionen Audiostreams weltweit ein gefeierter Medienstar und erhielt 2020 den renommierten JUNO Award.Néo-Romance ist inspiriert von großen persönlichen Veränderungen im Leben von Alexandra Stréliski. Es ist die Geschichte ihrer Öffnung für die Liebe und neue Erfahrungen nach dem Rückzug durch ihren Burn-Out, verstärkt durch die Pandemie. So ist Alexandra Stréliski während der weltweiten Gesundheitskrise nach Rotterdam gezogen, um dort mit ihrer Lebenspartnerin zusammen zu leben. Ihr Weg nach Europa führte sie damit zu den Wurzeln ihrer Familie. Sie besuchte die Wohnhäuser in Amsterdam, in denen ihre Vorfahren einst lebten, und entdeckte in einer Bibliothek in Paris Kompositionen von einem ihrer Vorfahren, der Lehrer und Komponist in der Zeit der Romantik war.Die Vorstellung einer kollektiven Identität und gemeinsamen Geschichte fand in Alexandra Stréliski einen tiefen Widerhall, der durch die erzwungenen Trennungen und das Gefühl der Isolation infolge der pandemischen Abriegelungen noch verstärkt wurde. Entsprechend entstammen ihre Kompositionen für Néo-Romance "einem sehr tiefen, sehr persönlichen Raum". Diese Erfahrung versucht Alexandra Stréliski auf ihrem Album mit anderen Menschen zu teilen. Sie erklärt: "Bei Néo-Romance geht es um Geschichten gegen Einsamkeit und Isolation. Wir sollten uns daran erinnern, wie universell unser emotionales Spektrum als Menschen ist, im Gegensatz zu einer Polarisierung. Wir alle machen die gleichen Traumata durch - Leben, Tod, Trennungen - wir können also hoffnungsvoll bleiben und von unserer eigenen, wunderbaren Existenz träumen. Wir können uns verlieren und in unseren Gefühlen leben - es ist alles in uns, und darin sehe ich Hoffnung. Die Prämisse und das Setting für das Album ist: Wie kann man in dieser desillusionierten, beängstigenden Zeit, in der wir leben, einen positiven, inneren Zugang im Sinne der Romantik zur Welt finden", erklärt Alexandra Stréliski.Auch musikalisch lässt sich Alexandra Stréliski von der Romantik inspirieren und versucht ihr kompositorisches Spektrum zu erweitern. Insbesondere von Frédéric Chopin lässt sie sich beflügeln, mit dessen Musik sie aufgewachsen ist. Das Label der "Neo-Klassik" möchte sie hinter sich lassen. Für die 14 Stücke des Albums arbeitet sie strikt melodieorientiert und gibt den Themen Zeit sich zu entwickeln. Die Kompositionen sind jeweils als eine in sich geschlossene Idee und entsprechend farben- und kontrastreich zeigt sich das Album: So stehen etwa den sanften und ruhigen "Rêveries" und "Border" die bewegten Stücke "The Hills" und "The Breach" gegenüber, die von schnell auf- und absteigende Klavierarpeggien geprägt sind. Für Néo-Romance arbeitete Alexandra Stréliski auch erstmals mit einem Streichtrio zusammen, das sie in Paris aufgenommen hat. Vereinzelt setzt sie auch eine Kirchenorgel als subtile Begleitung für ihre Klavierlinien ein.
— AZURE ist Ulrich Drechslers bisher grösstes Abenteuer
— Beinahe 5 Jahre dauerte die Arbeit an AZURE
— Mit AZURE versucht Ulrich erneut, sich allem gängigen
Schubladendenken zu entziehen
Ulrich Drechsler zieht mit seiner Musik immer grösser werdende Kreise. Was 2020 mit dem Jazz-Welt-Filmmusik Hybrid „Caramel“ begann, sich 2021 mit dem imaginären Neoklassik Soundtrack „Chrome“ fortsetzte, steigert sich 2023 mit AZURE zu einem elektro-akustischen Sturm.
AZURE ist Ulrichs bisher grösstes Abenteuer. Eine Reise in
komplettes musikalisches Neuland. Angesiedelt an der
Schwelle zwischen elektronischer Clubmusik, Trip Hop,
Dancefloor-Trance, Drum’n’Bass, Jazz Blasts und Filmmusik.
- A1: Rain - Billy Talbot
- A2: You Will Never Know - Nils Lofgren
- A3: It's Magical - Ralph Molina
- A4: Song Of The Seasons - Neil Young
- A5: Cherish - Billy Talbot
- B1: Fill My Cup - Nils Lofgren
- B2: Look Through The Eyes Of Your Heart - Ralph Molina
- B3: The Hunter - Billy Talbot
- B4: Go With Me - Nils Lofgren
- B5: Just For You - Ralph Molina
DIE MITGLIEDER VON CRAZY HORSE KÜNDIGEN "ALL ROADS LEAD HOME" AN, EINE MUSIKALISCHE REISE FÜR DIE HEUTIGE ZEIT
Mitwirkende: Ralph Molina, Billy Talbot, Nils Lofgren
& Neil Young
ALL ROADS LEAD HOME ist ein Album, das gleichermaßen aus purer Inspiration und der veränderten gesellschaftlichen Situation heraus
entstanden ist: Während der Pandemie nahmen Molina, Talbot und Lofgren in regelmäßigen Abständen neue Songs auf, jeweils mit anderen Musikern und an wechselnden Orten - so, wie es die
pandemischen Bedingungen zuließen. Anders als sonst, konnten sie nicht im Trio mit Neil Young arbeiten, was Herausforderung und Chance zugleich war, denn so mussten die Musiker zwangsläufig
schauen, wohin die neuen individuellen Konfigurationen führen würden. Sie führten, wie so vieles in der Zeit, zunächst einmal: nach Hause.
Dort, wo sich für uns alle das soziale Leben der Zeit abspielte. Die drei Crazy-Horse-Mitglieder nahmen jeweils drei Songs getrennt voneinander und mit unterschiedlichen Musikern auf. Und schauten dann, wie sie all das zu einem wundersamen Konsens unvergesslicher Musik zusammenfügen konnten. Das Kunststück gelang. Ein Album wie dieses hat man von der Band noch nie gehört.
Als Aldous Harding 2017 mit ihrem Zweitwerk "Party" ihr Debüt auf 4AD gab, war sie wohl nur absoluten Insidern der Indie-Folk-Szene bekannt. Als Straßenmusikerin entdeckt, mauserte sich die Neuseeländerin mit ihren Alben aber schnell zum absoluten Geheimtipp, wobei schon vom ersten zum zweiten Album eine deutliche und steile Lernkurve im Schaffen der Songwriterin zu erkennen war. Umso schöner, dass sie uns nun ihr drittes, wieder von John Parish (PJ Harvey, Sparklehorse) produziertes Album "Designer" präsentiert! Aldous Hardings Musik ist nichts für zartbesaitete Menschen, entwaffnend aufgrund der trostlosen Bildhaftigkeit und ihrer einnehmenden Instrumentierung, behandeln ihre Songs die Kernthemen des Lebens: Tod, Geburt, Leid und Liebe. Es gibt ein paar Happy Endings in ihren Geschichten, aber vielmehr geht es um ihre Kraft, wie sie in den Kampf zieht - mit der Anmut eines Tänzers und Einstellung eines Boxers.
Als "Mr. Isaacs" 1977 erstmals als LP-Vinyl erschien, war der Grundstein für die internationale Karriere zum Superstar des Reggae gelegt. Unter der Federführung von Produzent Ossie Hibbert und seinen Musikerkollegen von den Revolutionaries wurde der Interpret Gregory Isaacs zum Markenzeichen im Albumformat! - Mit einigen seiner größten Songs wie "Set The Captives Free", "Slave Master" (im Kultfilm "Rockers" prominent vertreten), "Storm" (der Riddim kommt in über 75 Versionen zum Einsatz), "Smile", "Get Ready" (Reggae-Cover des Rare Earth Hits), kommt der Longplayer dieser Tage als Kevin Metcalfe Remaster als 9-Track Originalalbum in einer Fan-Edition mit Sleeve Notes und bedruckter Innenhülle inklusive großformatiger Fotos.
Among the most important full-length album works from one of reggae’s greatest singers, "Mr. Isaacs" shows the great Gregory Isaacs in the prime of his career in 1976/1977. Better known for his love songs, Isaacs was equally adept at cultural themes. The tracks "Set The Captives Free" and "Slave Master" are among the most popular in his catalogue, the latter immortalized on film in the movie 'Rockers'. The track "Storm" became an early favourite in the dancehall, its rhythm track (aka the Storm riddim) is re-imagined no fewer than 75 times over the last 40 years. Gregory Isaacs love of Rocksteady shines in his cover of the Silvertones’ "Smile", and his soulful side comes through on a cover of The Temptations’ "Get Ready". The breadth of material on "Mr. Isaacs" is the hallmark of a reggae classic!
Further facts and collector's info:
- The album was one of the first titles ever distributed by VP Records, "Mr. Isaacs" reissue coincides with the label’s 40th anniversary celebrations.
- This pressing features the earliest known cover art and producer Ossie Hibbert’s original Earthquake labels, as found on the pre-release edition.
- "Mr. Isaacs (Remastered)" comes with a printed inner sleeve featuring extended liner notes by Harry Hawke plus a great artist photo on the other side
— Als Digipak CD oder 180g schwarzes Vinyl
— Der „Sänger des Cellos, Akrobat des Kontrabass und
Meister des geschmackvollen Anspruchs“ (Jazzthing) mit
Quintett und dem Gothenburg Symphony Orchestra
— Traumhaftes Zusammenspiel zwischen Orchester, Band
und Solisten
Seit über 10 Jahren kulminiert Danielssons Kunst in der Liberetto-Band, die internationale Erfolge feiert. Jetzt hat er die bekanntesten Stücke dieser Formation in ein symphonisches Gewand gekleidet, federleicht und atmosphärisch dicht: Eleganz, Verve, Drive und musikalische Frische versprühen die Orchesterversionen, die der Schwede mit dem Gothenburg Symphony Orchestra und seinem Quintettinterpretiert.
Im zweiten Teil des Albums erklingt Danielssons Concerto für Kontrabass und English Horn.
- A1: Time? One Of The Most Complex Expressions?
- A2: Ian Fish U.k. Heir (Moonage Daydream Mix 1)
- A3: Hallo Spaceboy (Remix Moonage Daydream Edit)
- A4: Medley: Wild Eyed Boy From Freecloud
- A5: All The Young Dudes
- A6: Oh! You Pretty Things (Live)
- A7: Life On Mars? (2016 Mix - Moonage Daydream Edit)
- A8: Moonage Daydream (Live)
- B1: Medley: The Jean Genie / Love Me Do / The Jean Genie (Featuring Jeff Beck)
- B2: The Light (Excerpt)
- B3: Warszawa (Live Moonage Daydream Edit)
- B4: Quicksand (2021 Mix - Early Version)
- B5: Medley: Future Legend / Diamonds Dogs Intro / Cracked Actor
- C1: Rock ?N' Roll With Me (Live)
- C2: Aladdin Sane (Moonage Daydream Edit)
- C3: Subterraneans
- C4: Space Oddity (Moonage Daydream Mix)
- C5: V-2 Schneider
- D1: Sound And Vision (Moonage Daydream Mix)
- D2: A New Career In A New Town (Moonage Daydream Mix)
- D3: Word On A Wing (Moonage Daydream Excerpt)
- D4: Heroes? (Live Moonage Daydream Edit)
- D5: J. (Moonage Daydream Mix)
- D6: Ashes To Ashes (Moonage Daydream Mix)
- E1: Cygnet Committee/Lazarus (Moonage Daydream Mix)
- E2: Memory Of A Free Festival (Harmonium Edit)
- E3: Modern Love (Moonage Daydream Mix)
- E4: Let's Dance (Live Moonage Daydream Edit)
- E5: The Mysteries (Moonage Daydream Mix)
- E6: Rock ?N' Roll Suicide (Live Moonage Daydream Edit)
- E7: Ian Fish U.k. Heir (Moonage Daydream Mix 2)
- F1: Word On A Wing (Moonage Daydream Mix)
- F2: Hallo Spaceboy (Live Moonage Daydream Mix)
- F3: I Have Not Been To Oxford Town (Moonage Daydream A Cappella Mix Edit)
- F4: Heroes": Iv. Sons Of The Silent Age (Excerpt)
- F5: ? (Moonage Daydream Mix Edit)
- F6: Ian Fish U.k. Heir (Moonage Daydream Mix Excerpt)
- F7: Memory Of A Free Festival (Moonage Daydream Mix Edit)
- F8: Starman
- F9: You're Aware Of A Deeper Existence?
- F10: Changes
- F11: Let Me Tell You One Thing?
- F12: Well You Know What This Has Been An Incredible Pleasure?
- D7: Move On (Moonage Daydream A Cappella Mix Edit)
- D8: Moss Garden (Moonage Daydream Edit)
Nach der Veröffentlichung der 2CD-Version des Albums Moonage Daydream im letzten Jahr, wird der Soundtrack nun am 31. März als 3LP Vinyl veröffentlicht.
"Moonage Daydream" beleuchtet das Leben und Genie von David Bowie, einem der produktivsten und einflussreichsten Künstler der jüngeren Musikgeschichte.
Auf Spielfilmlänge nimmt uns Brett Morgen mit in die Welt Bowies, erforscht anhand von großartigem, vielfältigem und nie zuvor gesehenem Filmmaterial, Live-Auftritten und Musik (Morgen sichtete vier Jahre die Archive des David Bowie Estates) seine kreative, musikalische und spirituelle Reise.
Durch den Film führt uns dabei die Erzählerstimme von David Bowie selbst.
Das Begleitalbum zu "Moonage Dream" enthält Songs aus Bowies gesamter Karriere, darunter bisher ungehörtes Material, speziell für den Film und dieses Album angefertigte Mixe und Gesprächspassagen Bowies.
Zu den Highlights des Tracklistings zählen ein bisher unveröffentlichtes Live-Medley von "The Jean Genie / Love Me Do / The Jean Genie", aufgenommen beim berühmt-berüchtigten letzten Ziggy-Stardust-Konzert im Londoner Hammersmith Odeon 1973 und mit Jeff Beck an der Gitarre. Weitere Raritäten sind eine frühe Version
des Hunky-Dory-Favoriten "Quicksand" und eine bisher unveröffentlichte Live-Version von "Rock 'n' Roll With Me", mitgeschnitten bei der legendären "Soul Tour" 1974.
Erik Cohen meldet sich 2 Jahre nach "Northern Soul" mit seinem fünften Langspieler zurück. Das 10 Songs umfassende "True Blue" bringt nicht nur wohlbekannte Trademarks des sympathischen Kielers effektiv und lässig auf den Punkt. Die Platte erweitert das musikalische Spektrum des Norddeutschen durchaus um frische klangliche Facetten. Satt und mit Liebe für Details produziert, ergeben die abwechslungsreich rollenden neuen Lieder unter dem Strich ein reifes, individuelle Stärke präsentierendes Rockalbum in deutscher Sprache, das für durchgehenden Hörspaß steht.
Brendan Perry und Lisa Gerrard haben als Dead Can Dance eine ganze Reihe herausragender Veröffentlichungen eingespielt. Doch ihr fünftes Album "Aion" von 1990 nimmt dabei noch einmal eine Sonderstellung ein. Es wurde in Perrys Studio im Süden Irlands aufgenommen. Mehr als alle anderen DCD-Einspielungen spiegelt "Aion" ein tiefes Interesse an der Musik des späten Mittelalters und der Renaissance wider. Die aus früheren Werken bekannten elektronischen Klangteppiche tauchen nur noch vereinzelt auf, die Instrumentierung ist damit überwiegend akustisch. Teilweise kommen mit Drehleier und Dudelsack sogar historische Instrumente zum Einsatz, verpackt in mittelalterliche Chorgesänge. Das Spektrum reicht von sakralen Arrangements mit gregorianischen Gesängen ("The Song Of The Sybil", "The End Of Words") über beschwingte Tanzmotive ("Radharc", "Saltarello") und Liedern wie "The Promised Womb", die von Gerards magischem, berührend-traurigem Elfengesang leben. Atmosphärisch!
Nachdem 2013 zum 10-jährigen Jubiläum die Deluxe Version veröffentlicht wurde, ist ,Give Up" nun wieder als einfache LP im Original Format zu haben. Man kann alle Zeit und alles Geld der Welt darauf verwenden, das perfekte Pop-Szenario zu erschaffen, aber manchmal müssen sich die Sterne von ganz allein in die richtige Position rücken. Und obwohl die Mitglieder von THE POSTAL SERVICE schon früh darüber Witze machten, dass ,Such Great Heights" der ,Hit" ihres Debüalbums ,Give Up" sei, konnte niemand ahnen, was für einen Einfluss diese Album haben sollte, das in Schlafzimmern des Mittleren Westens konzipiert wurde. Über zehn Jahre sind ins Land gegangen, seit das kleine Projekt aus Ben Gibbard von DEATH CAB FOR CUTIE und Jimmy Tamborello (DNTEL, FIGURINE) scheinbar aus dem Nirgendwo anrauschte und sich tief in die Ohren all derer eingrub, die in Kontakt mit dem ansteckenden Electropop von THE POSTAL SERVICE geraten waren. Natürlich war die Musik von THE POSTAL SERVICE zu jeder Zeit viel mehr als nur Electropop. Die Kraft, mit der Jimmy und Ben den Zeitgeist des Indie Rocks der frühen Nuller Jahre heraufbeschworen, machte sie zu einem derartigen Phänomen, dass Künstler wie BEN FOLDS, AMANDA PALMER, STREETLIGHT MANIFESTO und CONFIDE ,Such Great Heights" gecovert haben. Ein Zeugnis des zauberhaften Funken und der melodischen Kompaktheit des Songs. Der Sound der Band ist ein derartiger Meilenstein, dass der Terminus ,Postal Service-esque" ein akzeptiertes Adjektiv in der Musikwelt ist. Es war unmöglich, vorherzusagen, wie groß ,Give Up" werden würde, aber schon 2003 war klar, dass diese Herren etwas ganz Besonderes erschaffen hatten.
Das neue Album des elektronischen Erkundschafters James Holden, 'Imagine This Is A High Dimensional Space Of All Possibilities', ist Rave-Musik für ein Paralleluniversum, getragen von der Hoffnung, Freiheit und Möglichkeiten der frühesten Tage der Dance Music. Im Gegensatz zum jazzigen Liveband-Vorgänger 'The Animal Spirits' (2017) ist Holdens viertes Soloalbum ein kontinuierlicher Soundcollagentrip, der kunstvoll Audiowelten und Field Recordings mit dem anything-goes-Ansatz pastoraler Früh-90er Klassiker (The KLF 'Chill Out') und ausufernder Radiolandschaften (Future Sound Of London) kombiniert. Mit 12-seit. 4-Farb-Booklet mit Illustrationen von Jorge Velez (Professor Genius).




















