Warp-Wunderkind Lorenzo Senni liefert in Kooperation mit Francesco Fantini samt Orchester den Soundtrack zu Yuri Ancanaris Kurzfilm "The Challenge", einer anthropologischen Dokumentation über die seltsamen Hobbies reicher Wüstenbewohner. Schwarzes 10"-Vinyl im luxuriösen, 32-seitigen Fotobuch im goldgeprägten Leinen-Hardcover in einer streng limitierten, handnummerierten Auflage.
Neue 6-Track-EP des supertalentierten Jungproduzenten Suicideyear aka James Prudhomme aus Baton Rouge, Louisiana, der nach seiner Split-Single mit Kaytranada auf Bromance (2013), seiner "Remembrance EP" auf Oneohtrix Point Nevers Label Software (2014) und einem Remix für Jacques Greene nun der Lucky Me-Familie beitritt.
Die Frisur sitzt, die Socken auch: Dexter ist zurück - am Mic. Auf seinem neuen Album - Haare nice, Socken fly' zeigt der renommierteste Vinyl-Digger und Beat-Künstler des Landes, wie entspannt man Rap angehen kann, wenn man sich von Rapper-Ego und Erwartungshaltungen freimacht. Wie das
letztendlich klingt Um es mit Dexters Worten zu beschreiben: wavy. Und was bedeutet wavy Für mich bedeutet das einfach eine gewisse Leichtigkeit. Die Musik ist nicht aufdringlich, eher fluffig, wie ein leichter Wellengang. Auch die Textinhalte sind so: keine schweren Thematiken, es geht eher darum, dass es mir gut geht, sagt Dexter. Und genau so klingt Haare nice,
Socken fly : wavy
Perfekter Tech-House für den Peaktime-Dancefloor! ECHOE präsentiert eine exzellente Remix-EP von INTO YOU's "Perfect Blue" mit exzellenten Neuinterpretationen der Italoboyz, Mauro Alpha und der Analog Boyz.
Die zweite Runde von Remixen zu dem selbst betitelten Album von Urbs ist eine fesselnde Zusammenstellung von zeitlosen HipHop sowie Downtempo Nummern.
Marc Mac: Gibt es zu dieser Person etwa noch was zu sagen Als Teil des UK Duos 4Hero hat er Musikgeschichte geschrieben und sein Visioneers Projekt setzte neue Standards in Sachen organischem HipHop. Sein Remix zu - Get Wid It featuring Tyna aus Neuseeland, besitzt alles, was man sich von diesem Musikgenie erwartet. Ein souliges, harmonisches Meisterwerk, welches auch auf einem seiner legendären Visioneers Alben hätte veröffentlicht werden können.
Peter Kruder hat als Teil von Kruder & Dorfmeister sowie mit seinem Projekt Peace Orchestra Musikgeschichte geschrieben. Sein Remix zu - Happy Days feat. Bagi und Sarah Ann ist eine Reise zurück zu seinen musikalischen Wurzeln, welche ihn berühmt gemacht haben - eine relaxte Downtempo-Nummer. Der Remix weckt Erinnerungen an die Zeit, als seine Musik Millionen von Menschen berührte.
Patrick Pulsinger ist der dritte im Bunde aus der Riege der Helden der 90s. Gemeinsam mit Sam Irl, seinem derzeitigen Komplizen, zeigen die beiden was herauskommen kann, wenn ein Studio-Zauberer mit Techno Wurzeln auf ein Musikgenie mit HipHop Wurzeln trifft. Ihr Remix zu - Code Of The Snake feat. Blabbwona ist eine trippige HipHop-Tech-Dub Nummer mit viel Bass und als solches absolut einzigartig.
Jstar aus London hat sich bereits einen Namen gemacht als Produzent von unzähligen Remixen und Edits auf seinem eigenem Label Jstar. Seine Spezialität sind Dub und Reggae Remixe von HipHop Classics. Er ist ein Großmeister des Digital Dancehall und transformierte den Golden Era Sound von - Why We feat Ward 21 (aus Kingston Jamaica) in etwas absolut Futuristisches.
Flip: Rapveteran von Texta aus Linz, der zuletzt durch sein Soloalbum auf dem New Yorker Raplabel Ill Adrenaline Records aufgefallen ist, bringt einen Remix zu - Holdin' Back feat Wordsworth. Mit einem genialem Chuck D Sample und einem funky Beat setzt dieser Remix Tanzflächen von Alaska bis Auckland in brannt.
Trishes: Last but not least: Moderator der legendären HipHop Radioshow Tribe Vibes auf FM4 und integraler Bestandteil der Wiener HipHop Szene. Für seinen Remix zu - Concussion feat BluRum13 von Oneself, setzte er auf einen heftigen Groove mit lauten Becken um einen Underwater-Funk-Beat zu kreieren und somit einen neuen Hintergrund für diese echt verrückte Geschichte zu gestalten.
Über das Album 'Urbs':
Ganze elf Jahre sind seit - Toujours Le Meme Film', dem letzten Album von Urbs vergangen. Auf Kruder & Dorfmeisters G-Stone Label lieferte der Wiener Musiker, DJ und Producer damals den Soundtrack zu einem fiktiven Film Noir, zog sich aber nach einer Europa-Tournee fast gänzlich aus der Öffentlichkeit zurück. Er sieht sein Schaffen nicht als Karriere, sondern als Teil seines Lebens, welches in den seltensten Fällen einer konkreten Planung unterliegt, und deshalb hat Urbs sich auch bewusst viel Zeit gelassen für sein aktuelles -unbetiteltes - Album.
Urbs: - Der Vorgänger "Toujours Le Meme Film" kam bei sehr vielen Leuten extrem gut an, und über die Jahre habe ich mitbekommen, daß es manchen Leuten richtig viel bedeutet. Das war eine gewisse Belastung, weil man diese Leute natürlich nicht enttäuschen will. Mittlerweile denke ich, daß genug Wasser die Donau runtergeflossen ist, um vielleicht den einen oder anderen mit etwas ganz Neuem zu überraschen. Die Leute, die mich kennen, wissen ja, daß ich im Grunde immer dopen HipHop produziert habe.'
Konsequenterweise handelt es sich diesmal nicht um ein Instrumental-Album sondern um eine Sammlung von 12 souligen HipHop Nummern, die mit handverlesenen Vokalisten der internationalen Rap-, Dancehall- und Soul-Szene aufwarten. Neben den New Yorkern Wordsworth von EMC sowie R.A. The Rugged Man, finden sich unter anderem Ward 21 aus Kingston, Jamaica, Voice Monet aus New Orleans, Blu Rum 13 von One Self aus Washington DC, als auch alte Weggefährten wie dem Wiener Skero oder dem Wahl-Münchner Blabbwona von Abstract Art auf dem Album.
Auf die Frage, wie es sich anfühlt, nach mehreren Instrumental-LPs erstmals ein Album mit Vokalisten aufzunehmen, erwidert Urbs mit einem Augenzwingern: - Generell war es für mich schwierig die Songs loszulassen und mich den MCs auszuliefern. Man verbringt viel Zeit mit einem Stück und baut eine gewisse Beziehung auf. Die Musik erzeugt Bilder im Kopf und hat oft eine schwer fassbare Bedeutung für den Producer. Dann geht ein MC drüber und es ist ein bisschen als würden die brutalen Freunde deines älteren Bruders dein Kinderzimmer verwüsten- in deiner Anwesenheit.'
Wieso das Album keinen Titel trägt, ist auch schnell beantwortet: - Dieses Album ist nun sozusagen meine Leistungsschau auf diesem Gebiet und durch den unendlich langen Reifeprozess, ist es auch schön intensiv eingekocht und auf dem Punkt. Deshalb auch keine Intros, keine Interludes, kein Titel, no Gimmicks, einfach 12 gute Songs - Punkt.'
Neben dem Album werden auch zwei EPs mit Remixes von Retrogott, Brenk Sinatra, Visoneers (Marc Mac von 4 Hero), Peter Kruder, Cookin' Soul, J*Star, Flip (Texta) und anderen veröffentlicht. Für das Artwork zeichnet DJ DSL verantwortlich.
Nach Releases auf Kompakt, Turbo, Rumors und Founders Of Filth und nach Kollaborationen mit Guy Gerber, Tiga, Felix Da Housecat und Jamie Principal, veröffentlicht der kanadische DJ/Produzent Clarian sein Debütalbum nun auf dem australischen Vorzeigelabel Balance. Die 10 Tracks auf "Television Days" weisen einen starken 1980er Synth-Pop-Einfluss auf, den Clarian zuvor schon als Mitglied des Duos Footprintz auf dem von Ewan Pearson co-produzierten Album "Escape Yourself" (Visionquest) vollends auslebte.
Mit der EP "Auf Los" von Cie geht das neue Label Form & Terra mit treibenden Beats, glitzernden Melodien und strahlenden Strings auf den Startplatz. Für den Kölner und Mitglied des Improvisations-Live-Acts Drehkommando ist es die zweite EP auf Vinyl.
Kräftigen Anschub geben dabei Remute und Einmeier:
Remute beschleunigt mit seinem mitreißendem Remix von 0 auf 100 in Rekordzeit und lässt mit deepen Bässen die Clublandschaft erbeben. Einmeier übernimmt auf der B-Seite das Steuer und verwebt raffiniert Teile des Originals zu einer minimalistischen, deepen Soundwiese. Auf der Zielgeraden wird die Scheibe noch einmal von Cie mit dem treibenden Track "Perleffekt" neu lackiert. Vinyl only.
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Mit "This Is London" veröffentlicht das Hamburger Label Tapete ein weiteres Schmuckstück aus seiner Reihe vergessener und nicht mehr erhältlicher Pop-Perlen. Ursprünglich kam "This Is London" 1983 als zweites Album der Band The Times auf den Markt. Kopf der Formation war der 1959 geborene Sänger und Bassist Edward Ball. Der gründete 1976 mit O-Level seine erste Gruppe, bevor er in seinem Schulfreund Daniel Treacy einen Geistesverwandten entdeckte. Gemeinsam gründeten sie die Bands Television Personalities und Teenage Filmstars. Ersterer stand Treacy vor, Letztere führte Ball an. Das Tandem hielt sich einige Jahre und ging dann in The Times auf. Zwischen 1982 und 86 veröffentlichten die Briten sechs LPs. Die beiden ersten Platten, "Pop Goes Art" und "This Is London",vancierten zu zwei Klassikern des ersten Mod-Revivals und machten The Times zur Kultband.
Um sich schon einmal auf die im nächsten Jahr stattfindende Deutschland-Tour von Muff Potter einzustimmen, presst das Hamburger Label Grand Hotel van Cleef vier zwischen 2000 und 2007 erschienene Platten noch einmal nach. Die Veröffentlichung von "Heute wird gewonnen, bitte" im Jahr 2003 bedeutete den Durchbruch für Frontmann Nagel und seine drei Mitstreiter. Die Ärzte nahmen das Quartett als Support mit auf Tour, und auch abseits der großen Bühnen erspielten sich Muff Potter auf über 400 umjubelten Konzerten einen soliden Ruf. Das zog die Aufmerksamkeit von Universal und letztlich einen Plattenvertrag nach sich. Mit dem Major als neuem Partner brachten die Münsteraner im Oktober 2005 ihr fünftes Album "Von Wegen" heraus und bespielten im Anschluss - in guter alter Tradition - weitere 100 Club- und Festivalbühnen. Die Entscheidung für die Musikerkarriere hatte sich offenbar ausgezahlt. Im Juni 2006 erschien quasi als Zugabe auf Solitary Man Records, dem japanischen Label von Ingo Knollmann (Donots), "Von Wegen" in englischer Sprache unter dem Namen "My Huckleberry Friend".
Inspired by a longstanding respect for the pioneering sounds of Cluster, Neu!, Harmonia & John Foxx, the legendary K. Leimer fuses tape loops, Moog tones and a variety of real and imagined instruments into an immersive journey brimming with electronic emotion throughout this homage, 'Mitteltöner.'
A key figure in America's musical avant garde, Leimer's experiments with tape manipulation, fractal loops and textured ambience have been well documented in recent times, with RVNG and VOD both offering excellent and exhaustive retrospectives of the artist's seventies and eighties output. Tracing Leimer's discography from 1979's 'Translucent: / Memory' to 1983's 'Installation View', via the dislocated rhythms of the Savant project, these archival releases detail a move from the pastoral synthesis of kosmische into more angular, experimental territories. Simultaneously looking to the past and the future, this Origin Peoples release is both a return to Leimer's earliest stylistic explorations, and his first vinyl release of original work in twenty five years.
Oddly for such a sonic outlier, 'Mitteltöner' (midrange to non teutophones) takes its conceptual cues from the idea that the midrange contains all the core information. Over ten tracks, Leimer employs subtlety and skill to navigate the emotional depth of the kosmische genre while maintaining the focus and detail which has remained constant in his work.
Opener 'Dunne Luft' owes as much to post rock as krautrock, evolving from chiming harmonics and understated rhythms into an optimistic roar of motorik percussion and towering guitars. From there, 'Webermelodie' dives into crystalline calm, tracing delicate arps around a processed groove before 'Anode' sends us skywards, drifting through glistening piano refrains and hypnotic sequences. Te dramatic 'As Long Ago As This' glides through a deserted city of metal and glass leaving the measured ambience of 'Entferntemusik ' to close out the side in a swell of static.
Leimer shifts tone as we move onto the flip, segueing the stomping, cybernetic Sturm Und Drang of 'German Defaults' into the propulsive electronics of 'London Interiors', a dynamic sample-topped suite in the tradition of Bill Nelson. The addition of graceful piano motifs and swathes of hazy synthesis lends a tranquillity to the pulsating bass of 'Auf Einem Fahrrad', while 'SHM' marries soothing melody and crunching rhythm into a thoroughly medicated experience. Finally, 'Café Florian' pays homage to Schneider or Fricke with a euphoric fusion of metallic percussion and esoteric energies.
Far from a simple homage to the electronic idols of his youth, 'Mitteltöner' finds K. Leimer reimagining their nuanced sonic framework through a lifetime of musical experience and experimentation.
Nach zwei ausverkauften 7inch Singles, Festivalauftritten auf so ziemlich jedem namhaften deutschen Musikfestival und Opener-Slots für Bands wie Balthazar, Future Islands oder Battles veröffentlicht das Kölner Quartet Xul Zolar mit - Fear Talk am 19.01.2018 seine Debut LP
auf dem von der Band mit-gegründeten Label Asmara Records. Um diese Vision in die Realität umzusetzen hat sich die Band sowohl mit dem Kölner Produzenten Marvin Horsch (Woman, Keshavara) zusammengetan, als auch die Besetzung mit Dennis Enyan zum Quartett erweitert.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Musik auf Fear Talk, dem Debütalbum der Kölner Band Xul Zolar eine gewisse malerische Qualität aufweist. Immerhin hat sich die Band nach einem Maler aus dem 20. Jahrhundert benannt, dem Argentinier Xul Solar (mit bürgerlichem Namen Oscar Agustín Alexander Schulz Solari).
Genau wie die Bilder der Impressionisten vermittelt ihre Musik ein Gefühl der Nostalgie und Unmittelbarkeit und versprüht eine Aura, die man romantisch nennen könnte. Trotz der deutlich hörbaren Einflüsse von Künstlern wie The Smiths, Talking Heads oder sogar Phil Collins, ist Fear Talk - das vom visionären Kölner Produzenten Marvin Horsch aufgenommen wurde - ein Album auf der Höhe der Zeit, wie der Einsatz stark prozessierter Vocals, an frühen Dubstep erinnernde Sub-Kick Samples und von Electronica beeinflussten Clicks-and-Cuts belegt. Das Alte wird verbogen, verformt und in etwas völlig Neues verwandelt.
Textlich kreist das Album um persönliche Themen wie Liebe und Verlust, wenngleich auf höchst abstrakte und metaphorische Weise. Doch das Persönliche ist immer schon politisch und findet niemals in Isolation des Individuums von seiner Umgebung statt. Dies spiegelt sich auch im Titel des Albums, Fear Talk, wieder, der sowohl als Anspielung auf die wachsende Unsicherheit einer Generation verstanden werden kann, als auch als Kommentar zu der weltweit um sich greifenden Panikmache durch Populisten und Demagogen, die der Zeit, in der Fear Talk entstanden ist, ihren düsteren Stempel aufgedrückt hat.
Fear Talk wurde im Sommer und Herbst 2016 von Marvin Horsch (Woman, Keshavara) im Gottesweg, Köln aufgenommen und produziert. Gemischt wurde das Album von Marius Bubat (Coma) und Jan-Philipp Janzen (Von Spar, Cologne Tape), gemastered von Robin Schmidt. Die Album PR übernimmt Nordic By Nature, Berlin. Das erste Video wird premiert von Intro.de.
"Happy Freedom Tour 2017
präsentiert von INTRO, DIFFUS Magazin & Musikbox
24.11.17 Köln, Arthefter
01.12.17 Essen, Hotel Shanghai
05.12.17 Hamburg, Über & gefährlich
06.12.17 Berlin, Kantine am Berghain
07.12.17 Leipzig, Kulturzentrum So&So
08.12.17 Stuttgart, Kellerclub
09.12.17 Frankfurt am Main, Lotte Lindenberg
Tour 2018 TBA
Gili Yalos selbstbetiteltes Album verbindet verschiedene Facetten äthiopischer Musik mit James Brown und Mulatu Astatke, Soul und Funk der Siebziger, Psychedelia und Ethio-Jazz. Die Songs werden von einnehmenden Rhythmen getragen. Groove, Beat und Flow vermischen sich mit einem großen Schatz
betörender Melodien und den Lyrics, die Yalo mit seiner einzigartigen Stimme auf Englisch und Amharisch
vorträgt. Für dieses wirklich außergewöhnliche Ergebnis arbeitete Yalo mit den Produzenten Beno Hendler
(Balkan Beat Box) und Uri Brauner Kinrot (Boom Pam, Ouzo Bazooka) sowie vielen talentierten Musikern aus
der quirligen Musikszene von Tel Aviv zusammen. Zwei Jahre hat Yalo an den Songs geschrieben, getrieben
von dem Wunsch, seine Wurzeln und Vergangenheit im Hier und Jetzt zu verankern. Damit gleicht "Gili Yalo"
der kreativen Aufarbeitung seiner eigenen Biografie. Und die ist nicht ohne: In der geheimen Operation
Moses floh er mit einer Gruppe äthiopischer Juden 1984 während der Hungerkatastrophe im Sudan zu Fuß in
Flüchtlingscamps, durch die Wüste hin zum gelobten Land. Dabei sang er für seine Familie. Es war die
Musik, die ihnen die Kraft gab, weiterzugehen.
Im September 2017 haben der DIY-Tausendsassa Angela Aux alias Florian Kreier und der Downbeat-Slacker Leroy Miller eine Kassette mit dem Titel "Grain In Vain" veröffentlicht. Nun, nur wenige Monate später, schiebt das Label Schamoni Musik die gleichnamige LP der Supergroup der Münchner Subkultur hinterher. Leroy kennt man zum Beispiel aus den Bands Das Hobos und Chat Group sowie solo als DJ und Produzent. Angela Aux ist Teil von Aloa Input, veröffentlicht als Heiner Hendrix Kurzgeschichten sowie Gedichte und organisiert das multimediale Kulturfestival Panama Plus. "Grain In Vain" zelebriert mit knisternden Gitarrenakkorden und analogen Beats anrüchige Lo-fi-Hymnen auf das Leben zwischen Grundeinkommen und Überschwang. Das Ganze siedelt mit Mut zur Lücke irgendwo zwischen Blues, Americana, Folk und Indiepop einerseits sowie Freak Brothers und Donald Duck andererseits. Dem Vernehmen nach verbrachten die beiden Künstler nur zwei Stunden im Studio, um so den berühmten Moment auch wirklich einzufangen. Das Experiment scheint geglückt.
Nach der "Komfortzone" kommt was "Plaste", und damit die nächste EP der drei ambitionierten Jazzmusiker, die sich Komfortrauschen nennen, elektroakustische Tanzmusik spielen und manchmal eher wie ein DJ als eine Band klingen. Das heißt: Hier wird mit der klassischen Rock-Besetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug verspielter, eingängiger und tiefenentspannter Techno mit Open-Air-Spirit zu Gehör gebracht. Folgerichtig passen - wie auch bereits beim Vorgänger - die fünf neuen Tracks gleichwohl in dunkle Kellerclubs sowie auf sonnenbeschienene Festivalbühnen: "Plaste" bietet Mensch-Maschinen-Musik, die sowohl zum einfachen Zuhören als auch ausgelassenen Tanzen anregt.
qua" wurde im Jahr 2009 in Ohio von Tim Story aufgenommen. Das Album enthält 17 Miniaturwelten, manche eiskalt, manche warm, aber alle erfüllt von der für Cluster typischen spielerisch-irrlichternden Flüchtigkeit und Spontaneität. "Auf 'Qua' begegnen wir ständig dem charakteristischen Cluster-Pulsschlag, modern, aber zugleich durch und durch zeitlos", beschreibt der Produzent das Werk. Für die Aufnahmen hatte Moebius ein paar wunderbar schrullige Loops im Gepäck, alles andere entstand vor Ort aus den technischen Möglichkeiten und Spielereien, die die beiden im Studio aufstöberten. Dazu gehörten ein alter Drum-Computer, eine kitschige Farfisa, neueste Keyboards, digitales Equipment und ein billiges Yamaha Omnichord. Abgerundet wurde das Ganze durch Fundstücke wie eine quietschende Badezimmertür, die Moebius mit seinem Recorder, den er praktisch immer mit sich herumtrug, aufnahm und einer Zweitverwertung zuführte. Später gab Moebius den Songs noch verschmitzte Nonsenstitel, zum Beispiel"Putoil". Auch das fröhlich-dadaistische Plattencover stammt vo n ihm.
A Certain Ratio aus Manchester repräsentieren beispielhaft die Ästhetik und Kultur der Postpunk-Explosion der späten Siebziger. Mute schickt sich nun an, den Katalog der Band in einer mindestens länger währenden Veröffentlichungsoffensive erneut verfügbar zu machen. Die Reihe beinhaltet das Debüt "The Graveyard And The Ballroom", das im Original im Dezember 1979 auf Factory Records veröffentlicht wurde. Es erscheint als limitierte Vinyl-Edition mit einem farbigen PVC-Sleeve inklusive CD- und, analog zur Erstveröffentlichung, Kassettenbeilage. Gleichzeitig erscheinen die Alben "To Each" (1981) und "Force" (1986) auf farbigen Vinyl und als CD.
Das 1973 von Neu!- und Cluster-Mitgliedern gegründete Trio markierte eine Wende im Krautrock: Weg von der Fusionitis, weg vom überambitionierten Gegniedel, weg von der Ironie, die allzu oft nur lausige Fähigkeiten kaschierte. Harmonia spielte seine impressionistischen Skizzen mit minimalistischem Gestus. Kein Text trübte den Sound, alles war repetitiv, friedlich atmosphärisch und irgendwie LoFi. Brian Eno hörte sich so tief rein in diese kitschlosen Versponnenheiten, dass er den Ambient erfinden konnte. Heute, nach 31 Jahren, klingt das etwas unfertig, vor allem die Ein- und Ausstiege, doch der naive Charme der Musik blieb erhalten. Das Album bildet den Auftakt einer Reihe von remasterten Neuauflagen legendärer Brain-Platten. Darunter auch "II" von Cluster. Hat Eno natürlich auch intensiv gehört.
Neue EP des Electronic Duos Emptyset, bestehend aus James Ginzburg und Paul Purgas, auf dem Chicagoer Kultlabel Thrill Jockey. Die Beiden loten mit jedem Release die Grenzen des Machbaren aus und experimentieren mit minimalistischen Ansätzen und kreieren gänzlich ungewöhnliche viszeral-raue wie auch hypnotisch-rhythmische Klangwelten. Emptyset waren bereits Teil diverser Kunstprojekte, zum Beispiel der Architecture Foundation Installation im Ambika P3 Raum, in der Nähe der Londoner Baker Street, oder dem Tate Britain's Performing Architecture Programme, in dessen Rahmen sie gemeinsam mit dem Konzept-Künstler Cevdet Erek die Installation Spike Island realisierten, welche im Londoner Victoria and Albert Museum zu sehen war. Eine überaus ungewöhnliche Performance lieferte die Band auch letztes Jahr in Berlin, als sie live während der Show Signale via Radiowellen einmal 1000km durch due Ionosphäre nach Frankreich und zurück schickten und inklusive der dadurch entstehenden Einflüsse auf den Klang in den Auftritt integrierten.
Der Pop-Avantgardist John Maus präsentiert sein viertes Studioalbum "Screen Memories"! Nach dem Erscheinen seines aufsehenerregenden Albums "We Must Become The Pitiless Censors Of Ourselves" (2011) ging Maus auf ausgiebige Tour, veröffentlichte ein Jahr später "A Collection of Rarities and Previously Unreleased Material" und verschwand dann von der Bildfläche, um sich seiner akademischen Ausbildung zu widmen. Nachdem er diese mit dem Doktortitel in Politischer Philosophie abschloss, widmete er sich dem Bauen von modularen Synthesizern und eigenen Panels. Gleichzeitig komplettierte er "Screen Memories" in völliger Eigenregie in seinem abgeschiedenen Zuhause, der so genannten Funny Farm in Minnesota. Der erste Vorgeschmack des Resultates war Ende August mit dem Album-Opener "The Combine" zu hören. Darin singt Maus mit sonorer Stimme und im charmant-elektronischen Barock-Soundkleid: "It's going to dust us all to nothing, man. I see the combine coming."
Nordische Minimal Electronica, gefühlvoll instrumentiert. Inkl. Tale Of Us Remix. Nach ihrer "Looped EP", die zum Record Store Day im April 2015 veröffentlicht wurde, bringen sich Kiasmos kurz vor Jahresende noch einmal mit drei neuen Titeln und einem Remix von Tale Of Us in Erinnerung. Kiasmos besteht aus dem isländischen Komponisten Ólafur Arnalds, der für seine Mischung aus minimalistischen Klavier- und Streicher-Kompositionen und elektronischen Sounds bekannt ist, und dem Färöer Janus Rasmussen, zugleich Kopf des Elektro-Pop-Projekts Bloodgroup. Die EP wird vom vierminütigen Track "Drawn" eröffnet, einem perkussiven Titel mit seichten Klavier-Motiven.
"Gaunt" begeistert mit Ambient-Synthies, einem Drum Loop und langsam sich bewegenden Akkorden. Der Titelsong "Swept", den das Duo bereits bei Konzerten als Überraschungsgeschenk in Form von Download-Karten an Fans verteilte, stellt eine clubtaugliche Beat-Struktur in den Vordergrund - einhergehend mit der von Kiasmos bekannten gefühlvollen Instrumentierung. Abgeschlossen wird die EP durch einen Remix des in Berlin ansässigen Duos Tale Of Us.
Dieses stattet den Downbeat-Charakter des Titelsongs mit einer sehr dunklen Ästhetik aus. Pulsierende Hi-Hats und ein treibender Bass-Loop geben dem Track mehr Tempo, während er sich zu einem epischen Ende auftürmt.
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Sare Havlicek veröffentlicht sein viertes Album "Softmachine" auf Nang Records. Es ist ein Synthesizer-Epos mit zehn Tracks, das uns durch mehrere musikalische Aromen von Electronica, Italo, Dancefloor, Disco und sanftem Soulpop führt.
Mit zwei Jahrzehnten Erfahrung im Nachtleben, auf Festivals, Afterhours und Beachparties gibt es keinen Zweifel daran, dass Superpitcher weiss, wie man eine verdammt gute Party schmeisst. - Brother ist der personifizierte Party Track und eine Ode an die Nacht. Ultra-schicker Disco Groove treffen auf träumerische Vocals.
- Sleepy Head dagegen ist ein hypnotisches künstlerisches Statement - eine skurrile Einlage, die gerade rechtzeitig vor dem großen - The Golden Ravedays Finale kommt.
Nach seinem im August 2016 erschienenen siebten Studioalbum "Partners" schließt Peter Broderick das Jahr 2016 mit der außergewöhnlichen EP "Grunewald" ab, die wie gewohnt via Erased Tapes veröffentlicht wird. Für alle die Hall mögen, ist "Grunewald" ein wahrgewordener Traum. Die fünf Tracks entstanden in nur einer Nacht in den majestätischen Räumen der etwas abgelegenen Berliner Grunewald-Kirche. Sie erkunden die faszinierende Partnerschaft zwischen der Raumakustik und Brodericks Solo-Darbietungen auf dem Klavier und der Violine. Während des Mischens der Aufnahmen wurde kein künstlicher Hall oder Delay benutzt, nur der natürliche Klang des epischen Kirchenraumes kommt zur Geltung. Die Größe des Kirchenraumes und dessen natürliche Interaktion mit den genutzten Instrumenten wiederspiegelnd, ist die "Grunewald"-EP zugleich auch eine Hommage an einen ungewöhnlichen Ort, der Zufluchtsstätte für eine ganze Generation zeitgenössischer Komponisten geworden ist. Tatsächlich war die Kirche zwischen 2008 und 2011 ein Hotspot für eine bestimmte Künstlergruppe um Nils Frahm.
Our POP AMBIENT compilation series returns for its 2018 instalment, with series curator Wolfgang Voigt presenting another batch of hand-picked recordings from genre veterans and newcomers alike. The more seasoned among this year's contributors are easily identified by their individual artistic sensibilities, ranging from the morphing, organic rhythms of THE ORB's sample collages (on SKY'S FALLING) to KAITO's ethereal, trance-infused soundscapes (TRAVELLED BETWEEN SOULS) and MIKKEL METAL's intimate ambient songwriting (SHAME).
They join the ranks of Pop Ambient scholars such as MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (co-authoring the sparkling PANORAMA), Magazine's JENS-UWE BEYER (creating rich drama out of cinematic textures on ATHOS) or Adjunct's KENNETH JAMES GIBSON (who pairs soaring strings with bubbly percussion on DISINCLINED TO VACATE). Pfeiffer can also be found working with genre mainstay LEANDRO FRESCO on opener SPLINTER, crossing the growth rings of the Pop Ambient family tree with a subtle, atmospheric collaboration. Another welcome return to the roster, Jörg Burger dusts off his iconic TRIOLA project last heard on Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) with the floating, echo-drenched cut L'ATALANTE.
After making his Pop Ambient debut on last year's instalment (KOMPAKT 365 CD 135), YUI ONODERA continues his exploration of deep, intricate string sounds on PRISM and NINE CHAINS TO THE MOON (CD only) - it's compelling material that shows the Tokyo-based musician and architectural acoustic designer as a strong addition to the Pop Ambient talent pool. He's joined by the two latest recruits to the series, both well-established artists in their own right: techno provocateur T.RAUMSCHMIERE flexes his drone muscles on the elegiac ETERNA, while pedal steel guitar maestro CHUCK JOHNSON creates expanding sonic spaces on the meditative BRAHMI - a uniquely immersive cut that draws from the idiosyncratic country post-rock he established on his acclaimed 'Balsams' full-length released earlier this year.
(de) Unsere POP AMBIENT Compilation-Serie kehrt für 2018 ins Rampenlicht zurück, natürlich kuratiert von Wolfgang Voigt, der auch für die aktuelle Ausgabe eine handverlesene Auswahl an Genre-Veteranen und Neuzugängen präsentiert. Bereits vorhandene Erfahrung mit der Mission macht sich unter den diesjährigen Beiträgen schnell bemerkbar - dank individueller Künstlerperspektiven,
von den organisch-rhythmischen Samplecollagen THE ORBs (zu hören auf SKY'S FALLING) zu KAITOs ätherischen Trance-Klanglandschaften (TRAVELLED BETWEEN SOULS) und MIKKEL METALs intim wirkendem Ambient-Songwriting (SHAME).
Im 2018er Line-Up treffen sie auf die neue Pop-Ambient-Schule, vertreten durch MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (die gemeinschaftlich für das glitzernde PANORAMA verantwortlich zeichnen), Magazine-Mitbetreiber JENS-UWE BEYER (der auf ATHOS reiche Dramatik aus Texturen zaubert) oder Adjunct-Boss KENNETH JAMES GIBSON (mit aufsteigenden Streichern und sprudelnder Percussion auf DISINCLINED TO VACATE unterwegs). Pfeiffer findet sich ausserdem auf dem Albumopener SPLINTER wieder, eine subtile, stimmungsvolle Aufnahme, die er zusammen mit Genre-Wegbereiter LEANDRO FRESCO produziert hat - gewissermassen generationsübergeifend über die Jahresringe des Pop-Ambient-Stammbaums hinweg. Als weiteres altvertrautes Gesicht der Serie entstaubt Jörg Burger sein beliebtes TRIOLA-Projekt, welches wir zuletzt auf Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) gehört haben, und legt das durch die Wellen gleitende, echogetränkte
L'ATALANTE vor.
Nach seinem Pop-Ambient-Debüt auf der letztjährigen Ausgabe (KOMPAKT 365 CD 135) führt YUI ONODERA seine Erkundung tiefer, vielschichtiger Streicherklänge mit PRISM und NINE CHAINS TO THE MOON fort - zwingendes Material, dass den in Tokyo ansässigen Musiker und Architektur-Klangdesigner als besonders überzeugenden Zuwachs zum Pop-Ambient-Talentpool kennzeichnet. Zu ihm gesellen sich zwei Serien-Neuzugänge, die bereits äusserst erfolgreich an anderen Fronten tätig waren: der Techno-Provokateur T.RAUMSCHMIERE lässt auf dem elegischen ETERNA seine Drone-Muskeln spielen, während der gefeierte Pedal-Steel-Gitarrist CHUCK JOHNSON mit dem meditativen BRAHMI stetig wachsende Klangräume erschafft - ein herausragender Track ganz im Stile des eigenwilligen Country Post-Rocks, den er auf dem zuvor in diesem Jahr erschienenen 'Balsams'-Langspieler verewigte.
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Der Wahlberliner Call Super aka JR Seaton liefert mit "Arpo" den Nachfolger seines vielgerühmten Debütalbums "Suzi Ecto" von 2014 ab, das das britische Mixmag zum "Techno Album of the Month" erhob und das Wire Magazin als eines der besten Alben des Jahres bezeichnete. Call Super, bekannt für seine spektakulären DJ-Sets im Berghain, Fabric und Boiler Room, beweist mit außergewöhnlichen Techno-Sounds wieder, dass er zu den einzigartigsten Produzenten unserer Zeit gehört, der mit nichts und niemanden vergleichbar ist.
LP Kraft Sleeve, Liner Notes Poster Inlay, Sticker Jun Fukamachi's 1986 never-officially-released highly sought after rarity NICOLE LP available for the first time ever on vinyl and CD, and made in cooperation with the artist's estate. All new liner notes by Masaharu Yoshioka aka The Soul Searcher.
WRWTFWW Records is proud to announce the release of Jun Fukamachi's highly coveted Nicole (86 Spring And Summer Collection - Instrumental Images) album, originally recorded in 1986 for celebrated fashion designer Mitsuhiro Matsuda's Nicole clothing brand and never officially available before. Only ever distributed as a limited promotional item offered to attendees and participants of the 1986 fashion show for the Nicole brand's Spring and Summer collection, Fukamachi's moody magnum opus has become a sort of Holy Grail for fans of Japanese ambient, jazz, and synth music alike...and rightly so! Meticulously conceived, smooth and subtle, Nicole sounds like it came from an ethereal land where Erik Satie and Art of Noise lived together, a sublimely cinematic listening experience perhaps best described by renowned Japanese music writer Masaharu Yoshioka aka The Soul Searcher: If you are driving down the Autobahn at 160 km/h, or even 80 km/h, and Jun's music starts playing on the car stereo, the windshield will instantly turn into your own personal silver screen. Nicole is available in two versions: a vinyl LP cut at Emil Berliner Studios, housed in a kraft sleeve similar to the original promo-only release, and a kraft digipak CD version. Both versions were made in cooperation of the artists's estate and come with new liner notes by Masaharu Yoshioka.
Bei allen, die den Tiefgang bei Eminems Können oder seine Fähigkeit, drastische, aber faszinierend offene Ehrlichkeit zu liefern, angezweifelt haben, bei denen werden diese Zweifel schon bei dem ersten Track von The Eminem Show in alle Winde zerstreut. "White America" lebt von seinem flotten Flow und einem krachenden Rhythmus-Track (für die Produktion der Platte war schließlich der langjährige Mentor und Partner Dr. Dre verantwortlich), und wir erleben, wie Eminem wild auf all die Hände einschlägt, die ihn doch eigentlich ernähren, wie er auf seine Kritiker einprügelt, ebenso auf die Industrie und auf den Rassismus, der in mancherlei Hinsicht Marshall Mathers mehr auf die Beine geholfen hat als sonst irgendeinem Rapper. Nach dem spektakulären Auftritt bei The Marshall Mathers LP und Eminems gezieltem Einsatz von sexuellen Ausdrücken klingt diese Art von Material noch mehr nach Kontroversen, denn es erscheint tatsächlich als die Wahrheit. Angefangen von einer brutalen Antwort an seine ihm längst fremd gewordene und verwirrte Mutter ("Cleaning Out My Closets") bis hin zu einer überraschend zarten Ode an sein Kind ("Hailie's Song") nimmt Eminem alles kritisch unter die Lupe: sein Leben, seine Liebschaften, seine Festnahmen, seine Sucht, sein Versagen und seine Erfolge, und das mit einer verblüffenden, selbstkritischen Einsicht.
(en) Following their much acclaimed surprise debut, VERMONT's sophomore longplayer presented "another set that rewards deep listening" (AllMusic) and "a mix of simplicity and richness" whose result is "a feeling of spaciousness and a thrilling sense of weightlessness" (XLR8R). Stripping away even more percussion than on its predecessor, "II" saw Marcus Worgull and Danilo Plessow zooming in on ambience, texture and sonic cohesiveness, allowing "each electronic voice to come into focus" (Pitchfork). Now, "II REMIXES" puts the beat back into the mix, thanks to iconic artists DIXON, I:CUBE and WASSERMANN who each develop their own irresistible groove out of the immersive source material. As one of the album's most highlighted cuts, DSCHUNA gets the royal treatment by Innervisions head and internationally revered selector DIXON who proves his strong command of the dance floor with a hypnotic ride that surrounds the soaring sounds of the original with tribal- esque vocals. The instrumental version drops the chants, but retains the enchantment, all elegant rhythm and gorgeous strings. Versatile's I:CUBE, legendary producer and DJ in its own right, brings a distinctly Parisian touch to the spectral SKORBUT, whose sci-fi-imbued widescreen aura gets reimagined as laser-gun-wielding space funk machine. Meanwhile, Wolfgang Voigt aka WASSERMANN condenses PARADIGMA's roaming synths into pulsating trance swells on his stomping KRAUTRAMATRIK MIX.
(de) Nach einem hochgelobten überraschungsdebüt präsentierte VERMONTs zweiter Langspieler "ein weiteres Set fürs Tiefenho¨ren" (AllMusic) und "eine Mischung von Einfachheit und Reichtum" deren Ergebnis "ein aufregendes Gefühl von Weitläufigkeit und Schwerelosigkeit" (XLR8R) ist. Auf "II" verzichten Marcus Worgull und Danil Plessow nahezu gänzlich auf Perkussion und konzentrieren sich auf Ambiente, Textur und klanglichen Zusammenhalt, erlauben so "jeder elektronischen Stimme, in den Fokus zu rücken" (Pitchfork). Nun bringen die "II REMIXES" den Beat zurück ins Spiel, dank des Kult-Trios DIXON, I:CUBE und WASSERMANN, von denen jeder einen ganz eigenen Groove im Klangbad des Quellmaterials findet. Als eines der aufsehenerregendsten Stücke des Albums erfährt DSCHUNA fürstliche Behandlung seitens des Innervisions-Chefs und international gefeierten DJs DIXON der den Dancefloor mit einem hypnotischen Trip im Griff hält und die aufsteigenden Flächen des Originals mit tribal-esken Vocals verziert. Die Instrumental- Version lässt die Stammesgesänge weg, behält aber den Zauber, durch und durch eleganter Schub und prachtvolle Streicher. Versatiles I:CUBE, legendärer franzo¨sischer Produzent und DJ von ganz besonderem Format, entwickelt eine ausgeprägt "parisische" Note für das leicht gespenstische SKORBUT, dessen Science-Fiction-getränkte Weitwinkel-Aura als Laserpistolen- schwingende Spacefunk-Maschine neu imaginiert wird. Derweil kondensiert Wolfgang Voigt auf seinem antrittsstarken KRAUTRAMATRIK MIX die umherstreifenden Synthesizer von PARADIGMA zu pulsierenden Trance-Schüben.
Auf der Zielgeraden seiner 12-teiligen "The Golden Ravedays"-Serie holt Superpitcher den Rock'n'Roll aus dem Sack und zeigt Alice Cooper, dass er nur ein geschminkter Clown ist. Ein Tribalbeat schiebt das Stück konstant voran, während uns eine gruselige Stimmer versichert, dass wir hier Rock'n'Roll hören. "Shining" dagegen besticht durch die warmen Sounds und eine ausgeprägte Beatstruktur. Wir sind gespannt darauf, was das "The Golden Ravedays" Finale mit seinen letzten beiden Veröffentlichungen noch für uns bereit hält ...
Auch mit seiner zweiten Warp-EP legt Lorenzo Senni seine Sicht auf Basslines und plötzliche Breaks aus der Perspektive eines Ex-Straight-Edge-Hardcore-Punkers dar, was ihm letztes Jahr Plays von Aphex Twin, Dixon, Tale of Us und Ame einbrachte. Seine beiden neuen Tracks funktionieren wie Mechanismen der dunkleren Seiten der Ravemusik und erzeugen durch unkonventionelle musikalische Erleuchtung eine bislang ungeahnte Euphorie. "Do It Differently. Fly on Your Own Wings. Rave Voyeurism Is Not A Crime."
Das siebte Album der belgischen Fusion-Band BRZZVLL (Brazzaville) ist ein psychedelisches Jazz-Funk-Werk zwischen Jazz-Fusion, Afro-Funk und Rare Groove, auf dem sie nach Kollaborationen mit Poeten wie Anthony Joseph und Amir Sulaiman wieder die instrumentale Karte spielen.
(en) Constantly on the move, never standing still. Always looking ahead and never back. Everything sooner rather than later. This is what our modern lifestyles feel like, keeping us prisoners in the wake of time while everything around us is in a permanent state of change. It seems as though Andrei Anto- nets, aka OID, could sing a song, or at least produce a track about it. But rather than the soundtrack to our hurriedness, the Russian musician has seemingly created the opposite with his new track - Perma- nent Departure'. He achieves this by letting various sounds meander alongside a bass drum for about eleven minutes. Guitars, pads, Hi-Hats, everything comes and goes, arranged with tremendous flair. Antonets has already proven his capability to do exactly this with his project Alexandroid or with his work on labels like Pampa and Sealt Records.
The French Band dOP's remix on the B-side is much shorter but sends us on the same trip as the ori- ginal. Shortened to just eight minutes with a slightly new route, the dOP remix takes us directly to the club and peak time for the advanced. If we have to have a departure, then this is the way.
Also available as a digital mini album together with the MMR 28 and four other tracks by OID.
(de) Stets auf Achse, immer unterwegs. Den Blick geradeaus, nie zuru¨ck. Und alles lieber heute als morgen. So fu¨hlt es sich an, das moderne Leben, das uns gefangen im Sog der Zeit und alles um uns herum im permanenten Aufbruch ha¨lt. Es scheint so, als ko¨nnte Andrei Antonets alias OID ein Lied davon singen - oder zumindest einen Track dazu produzieren. Doch statt den Soundtrack zur Hast, erschafft der Russe mit - Permanent Departure' lieber einen kontemplativen Gegenentwurf dazu. Knapp elf Minuten lang la¨sst er dafu¨r weitla¨ufige Sounds entlang der Bassdrum ma¨andern. Gitarren, Pads, Hi-Hats, alles kommt und geht, arrangiert mit massig Gespu¨r statt purem Geto¨se. Dass Antonets genau das kann, hat er bereits zuvor mit seinem Projekt Alexandroid oder auf Labels wie Pampa und Sealt Records bewiesen.
Fu¨r die Ru¨ckseite lo¨sen die drei Franzosen von dOP mit ihrem Remix von - Permanent Departure' hin- gegen nur ein Kurzstrecken-Ticket - das uns aber genauso auf einen Trip wie das Original schickt. Auf acht Minuten und eine neue Route verku¨rzt, steuert der dOP-Remix ohne große Umwege geradeaus gen Club und die Peaktime fu¨r Fortgeschrittene. Wenn schon Abfahrt, dann bitte so. Auch als digitales Mini-Album zusammen mit der MMR 28 und vier weiteren Tracks von OID erha¨ltlich.
Aus großen Melodien und strapazierfähigen elektronischen Teppichen gestrickt, ist "Love What Survives" gewissermaßen die Essenz ihres bisherigen Schaffens, indem verschiedene Gesangsgäste und Musikerpersönlichkeiten (James Blake, Micachu, King Krule) hinzukommen, um gemeinsam zu experimentieren, Formen neu zu denken, Dinge auszuradieren, mit Pop-Überlieferungen zu spielen, alles zusammen wachsen zu lassen. Die neuen Tracks enstanden größtenteils auf zwei Vintage-Synthesizern (Korg MS-20, Korg Delta), die beide, so die Band, diese "punkige, schloddrige Qualität hätten, die an Robert Wyatt erinnert", die mit ihrem Industrial-Einschlag und dem unverkennbar direkten Sound Mount Kimbie zu ihrem neuesten Sound-Update bewegen sollten. Der pulsierende Motorik-Beat der Single "Blue Train Lines" zum Beispiel schickt King Krule direkt auf die Überholspur, von wo aus er seine zerklüfteten Vokalsalven abgeben kann. Die offene, ausladende Aura der Platte ist ferner der Tatsache geschuldet, dass sie zwischen London und Los Angeles entstanden ist, zwei Standorten, zwischen denen das Duo pendelte, um gemeinsame Sessions zu veranstalten und Ideen zu verfeinern.
* The production duo behind the rave-new world sounds of 'Turbo Mitzi' and 'Big Slug (Feat. Riko Dan)' have been busy in the studio recently and return to form with 2 killer cuts designed to shock out the dancefloor.
* 'Control' picks up the tempo from the duos previous cuts, rolling at 140 beats per minute, in it's apocalyptic form. Powerful pads create the tension before sub-heavy kicks and cybernetic snares come pounding and chopping in, building up the mood before a radioactively charged Reese-bassline emerges, rising to the surface, unleashing its terror. This is a stone-cold banger.
* 'Strobe Light' returns to the more familiar 128bpm tempo that the pair have previously worked with. Taking a quite unique approach, 'Strobe Light' builds evermore, moving into the light, layering percussion up as an intoxicating drone of swirling strings swells and swells - entrancing and empowering in equal measures. this is a highly versatile DJ tool that also makes for an engrossing listen from start to finish. Refined dancefloor ear candy.
No musician embodies more the dramatic transformation in the British jazz scene over the past thirty years than Courtney Pine. His debut album, Journey To The Urge Within in 1987, was the first serious jazz album ever to make the British Top 40, notching up sales to qualify for a silver disc.
Aside from being the preeminent figure in the resurgence of British jazz, Courtney became a renowned presenter and broadcaster, best known for his long running radio show for BBC Radio 2, 'Jazz Crusade'. He was also awarded an O.B.E in the 2000 New Year's Honours, and was also made a C.B.E in 2009 for services to Music.
As an artist always looking to work outside of and across established musical genres, it is easier to list the musicians and artists he hasn't worked with, but now in 2017 Courtney releases brand new music featuring another British music legend of equal repute, his Freestyle Records label mate and an artist also honoured for his own creative endeavours, Omar Lyefook M.B.E.
Both tracks of this single are taken from Courtneys' forthcoming album Black Notes From The Deep - the 19th of his stellar career. The exciting and fresh interpretation of Herbie Hancocks' Butterfly demonstrates straight away that this is a dream team combination. With Alec Dankworth laying down the bass, Rod Youngs' drumming underpinning the groove, the song also gives the outstanding keyboards of Robert Mitchell space to stretch out - Omars fantastic vocal performance rides sweetly on top of the dreamy backing vocals of Charleen Hamilton - and of course Courtneys' flowing, imaginative and creative solo perfects this modern version of a much loved classic.
Rules is a brand new, collaborative composition by Courtney & Omar - the punchy drums and bass line patterns hints simultaneously at classic jazz and funkier club-centric sounds. Courtney cooks on tenor saxophone and also the organ - whilst Omar marinades the super catchy melody with that unmistakable voice.
As an introduction to the forthcoming album Black Notes From The Deep this single points the way to what 2 British legends, both exemplary in their own right - can come up with when joining forces.
Nummer 8 der - The Golden Ravedays Serie stellt uns zwei weitere Langspiel-Stücke vor. Während "Tuesday Paris Texas uns mit seinen schwermütigen Gitarrenstrings und einem galoppiernden Pferderücken-Beat an einen Western erinnert nimmt uns - Mirage mit auf einen Trip bei dem der Weg das Ziel ist. "Einfach laufen lassen lautet die Anweisung der wir gerne nachkommen derweil wir immer tiefer in den Sessel rutschen und sich unsere Gedanken immer weiter entfernen....
What's the definition of a treasure Something precious hidden in a safe place by a king maybe Offen music begin their journey.. 3 sides of music with an etched 4th TIP!
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Serbian electronic music pioneer Rex Illusivii (The King of Illusions in Latin) left an extensive collection of never-heard-before musical gems in his mother's place, and other secluded corners of the world. They have been properly archived, years after his death in a studio fire in Brazil in 1999, the evening of the promotion of the São Paulo Confessions album he made as Suba.
From this archive that spans the 1980-1991 period, reflecting both his cutting-edge creative spirit and his classical training, In The Moon Cage (1988) has been selected as a first newly mastered release to emerge on two 12''. It is meant as an invitation to take a peek into the now finally unlocked treasure chest, filled with valuables of an undeniable intensity and sincerity, belonging to the multifaceted man behind the Rex Illusivii and Suba monikers: Mitar Subotic.
On In The Moon Cage, Subotic treats us to Yugoslavian folk lullabies, rain songs, ancient incantations, combined with equally mesmerizing electronics. These works, circulating on tapes that Subotic sent out in person, were awarded the UNESCO International Fund for Promotion of Culture, enabling him to start his influential career as a producer in Brazil. Yet, In The Moon Cage and the rest of his early projects have remained mostly uncharted and unrecognized until this day.
Subotic being as comfortable producing for Yugoslavian new wave bands as for bossa nova singer Bebel Gilberto, already manifested an exciting divergence in his likings and interests. The disclosure of his own more personal material leads to a renewed appreciation, perceiving him as the righteous king of illusions that he was.
Der dramatische Thriller der beiden Safdie-Brüder ist eine hypnotische Odyssee durch die New Yorker Unterwelt, in der der Protagonist verzweifelt versucht, seinen Bruder aus dem Gefängnis zu holen. Die Hauptrollen spielen Robert Pattinson (in seiner bislang besten Performance) und Jennifer Jason Leigh. Musik und Bilder gehen dabei eine Symbiose von unglaublicher Tiefe ein, wenn banale Events zu Dramen und Montagen zu Miniopern werden. Oneohtrix Point Never gelingt mit dem Soundtrack ein ausgesprochenes Hörerlebnis, das seinen exzellenten Studioalben in nichts nachsteht, und mit "The Pure And The Damned" featuring Iggy Pop einen markanten Schlüsseltrack enthält.
Im Hauptfokus des Albums 'Ore' sind Drums, umspielt von elektronisch manipulierten Texturen und akustischen Details.
Über die Jahre hat Belfi eine Soundwelt kreiert, die gleichermaßen ein Drum Set-up mit elektronischen Komponenten vereint.
Es war ein langer Weg, die Akustik seines Saari Drumkits zu entwickeln, bis es seinen Ansprüchen genügte.
In perfekter Symbiose stehen die elektronischen Elemente des Nord Modular und Samplers.
Beide Welten vereinen sich auf Ore. Belfi ist bekannt für seine energetischen und charismatischen Auftritte. Solo, sowie als Teil seiner unzähligen Kollaborationen. 2016 war er mit Nonkeen auf Tour, der dreiköpfigen Band von Nils Frahm. Belfi war schnell das Highlight der Shows, nachdem sie das London Barbican Centre ausverkauft hatten. Mit seinem beeindruckenden und explosiven Drum Soli, wurde dies ein unvergesslicher Moment.
Der britische Produzent und DJ WEN veröffentlicht Ende Juli sein Big Dada Debüt auf 12inch (inklusive Download). Die 4-Track EP "Carve + Gaze" folgt auf eine Reihe von EPs und Singles auf Labels wie Tectonic, Keysound und Soundman Chronicles. Bei der Songauswahl wurde er von der "Gaze Theory" inspiriert, einer Theorie, die sich mit der Art und Weise beschäftigt, wie wir Kunst aufnehmen und zum Ziel hat, eine Methode zu entwickeln, um diese in den kreativen Schaffensprozess einzubinden. "Carve + Gaze" begann als eine Ansammlung von Songs, welche WEN auf regnerischen, spätnächtlichen Fahrten durch seine Heimatstadt Margate abhörte und final zusammenstellte. Auf weltweit 700 Einheiten limitiertes schwarzes Heavyweight 12" Vinyl (180g) inklusive Downloadcode.