Erscheint als 180g schweres, schwarzes Doppel-Vinyl im Gatefold, inkl. 20-seitigem Fanzine. Nur echt mit der Nabelschnur (Achtung: Schnur muss durchtrennt werden, um an die Platten zu gelangen). Flüstern, Grollen, Scheppern, Abfahrt. Von der emotionalen wie detailgeladenen Musik des Berliner Noise-Rock-Duos mag man sich zwar immer wieder gern niederstrecken lassen, doch es geht hier um so viel mehr als um bloße Überwältigung. Das neue Album "Widergeburt" verdichtet das Prinzip Dÿse dabei wie noch nie - ein Ameisenhaufen aus großen, kleinen und verdammt abgedrehten Ideen. Dÿse, das ist diese Band mit dem komischen Umlaut, sie nahm in den Nuller Jahren in Jena ihren Ausgang, mittlerweile leben Andrej und Jarii in Berlin. Beschäftigt man sich mit der Musik der beiden gelangt man immer wieder an die zentralen Eckpunkte: Haltung, Intensität, D.I.Y., Live, Energie. Darüber hinaus irritieren Dÿse gern das System, auch das eigene, und würden nicht ohne den mitgelieferten Humor funktionieren. Soviel zur Ausgangsposition, wer wirklich noch mehr Hard Facts braucht, möge bitte ein Crowdfunding für ein Dÿse-Biopic ins Leben rufen.
Search:prinz
Blue Lab Beats sind momentan eines der gefragtesten Produktionsduos der Welt und stehen für einen Sound, dem sie selbst den Namen Jazztronica gegeben haben und in dem Elemente von Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, R&B, Boom-Bap und Musik der afrikanischen Diaspora zusammenfließen.
Ihre erste EP bei Blue Note enthält fünf großartige Tracks, darunter den Kracher “Blow You Away (Delilah)”.
Die fröhliche Nummer ist unüberhörbar von westafrikanischem Highlife und Afrobeat inspiriert und featuret den aus Ghana stammenden, aber heute in London ansässigen Sänger Ghetto Boy, der als “Prinz” der dortigen Afrobeat-Szene bezeichnet wird. Ein weiteres Highlight ist der Track “Nights In Havana”, der
Hörer/innen mit souligen Jazzfusion-Klängen und einem Solo des jungen Gitarristen Alex Blake in karibische Gefilde lockt. In der slicken Titelnummer “We Will Rise” setzt sich der Bostoner Saxofonist Braxton
Cook in Szene, der schon mit Rihanna und Solange Knowles auf der Bühne stand. Das letzte Wort auf der
EP hat in “Tempting (Dance 2)” schließlich der momentan omnipräsente Rapper Kojey Radical, der auch
auf dem neuen Album von Sons Of Kemet glänzt
Statistique Synthétique draws as much from the history of computer sound synthesis as from its latest developments. But well beyond developing simply as a proof of concept, this piece aims to transcend the abstract status of synthetic sound objects and lead them to a properly hallucinatory state, that is to say to a meeting point where the object and perception dissolve into each other, in a sort of transcendental field. Beyond, also, hylomorphism, to reach the world of matter-form fusions, where perception knows how to see "shoulders of hills", as Cézanne wrote.
Teum (the Silvery Slit) is, as the title suggests, an overture, an opening to the game of multiplications, fragmentations, duplications. But it is also the opening understood as the void that blossoms between two borders, a break from which escapes a double tension, both the pulling force of these two edges which move apart and the opposite force of reconciliation, of compression. Okkyung Lee invites us to a truly telluric moment, a rare moment of expression where tectonic movements and shear stresses become music. If the earthquakes were, as we thought in the 18th century, due to underground thunderstorms, there is no doubt that this piece of music, both celestial and continental, could have been their audible manifestation.
Text by François Bonnet
HeckerStatistique Synthétique2020 / 25'15Computer-generated sound with resynthesized situated texture recordingsWritten and produced by Florian Hecker, 2019 - 2020Texture analysis and resynthesis algorithm: Axel Röbel, Analysis/Synthesis Team, IRCAM, ParisMastered by Rashad BeckerPhoto by Mauricio Guillén, 2019
Thanks to Axel Röbel for his commitment to the project and special appreciation to GRM, Luke Fowler, Mauricio Guillén, Dirk Mayer and Porta33
Location Texture Recordings, using DPA 4060, DPA 4017B, DPA 4021 and DPA 4060 microphones to Sound Devices 702 recorder; except segment 04:31 - 05:37, recorded by Luke Fowler, April 2019 using Sony M10.
00:00 - 02:00 Lopud, Croatia, June 200802:00 - 03:12 Ponta do Sol, Madeira, ER 101, April 201903:12 - 04:14 Prentiss St, Cambridge, MA, February 201504:14 - 04:31 Anjos, Ponta do Sol, Madeira, ER 101, April 201904:31 - 05:37 Atelier Cézanne, Aix-en-Provence, April 201905:37 - 08:31 Anjos, Ponta do Sol, Madeira, ER 101, April 201908:31 - 09:46 Praia dos Anjos, Ponta do Sol, Madeira, ER 101, April 201909:46 - 10:39 Private garden, Kissing, September 200910:39 - 11:15 Praia dos Anjos, Ponta do Sol, Madeira, ER 101, April 201911:15 - 15:11 Porto do Paul do Mar, Calheta, Madeira, April 201915:11 - 16:53 Prinz Eugen Strasse, Vienna, June 200816:53 - 24:27 Risco, Rabaçal, Madeira, April 201924:27 - 25:15 Bois de Boulogne, Avenue du Mahatma Gandhi, Paris, September 2015
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Okkyung LeeTeum (the Silvery Slit)2019 / 20'03Performed, recorded and composed by Okkyung Lee (ASCAP)Mixed by Lasse MarhaugMastered by Guuseppe IelasiPhoto by Lasse MarhaugPart of Re-Imagine Europe, co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union.
Cut by Andreas Kauffelt at Schnittstelle, Berlin, September 2020Sleeve design by Stephen O'Malley
2x12" + DL Repress
NOTE: ALL FORMATS CONTAIN THE FULL VERSION OF "RAUSCH". THE ALBUM IS MEANT TO BE HEARD FROM BEGINNING TO END AS A WHOLE. IT HAS BEEN TRACK MARKED OR SEPARATED DUE TO FORMAT RESTRICTIONS
Rausch with no name / My beautiful shine / You are the sun / This is where I want to be / Rausch with no morning / This is where we burn / The Stars sparkle / In a sea of flames / Horns and fanfares / Fanfares of joy / Fanfares of fear / The wine we drink through the eyes / The moon pours down at night in waves / Careful with that axe Eugene / Personal Jesus / No beginning no end / Eighteenth of Oktember / The night falls / The king comes / The hunt starts / Freude schöner Götterfunken / The long march through the underwood / Trust me there's nothing / Once upon a time there was a bandit / Who loved a prince / That was long ago / Spring Summer Fall and Gas / There is a train heading to Nowhere / Drums and Trumpets / Future without mankind / Warm snow / Alles ist gut / The bells toll / You are not alone / The murmur in the forest / The murmur in the head / Light as mist / Heavy as lead / Music happens / To flow like gas / A clearing / Heavy baggage / Debut in the afterlife / Death has seven cats / World heritage Rausch / Finally infinite
Wolfgang Voigt 2018
Rausch ohne Namen / Mein schöner Schein / Du bist die Sonne / Hier will ich sein / Rausch ohne Morgen / Wir brennen hier / Die Sterne funkeln / Im Flammenmeer / Hörner und Fanfaren / Fanfaren der Freude / Fanfaren der Angst / Den Wein den man mit Augen trinkt / Gießt Nachts der Mond in Wogen nieder / Vorsicht mit der Axt Eugene / Personal Jesus / Kein Anfang Kein Ende / Achtzehnter Oktember / Die Nacht bricht an / Der König kommt / Die Jagd beginnt / Freude schöner Götterfunken / Der lange Marsch durchs Unterholz / Glaub mir da ist nichts / Es war einmal ein Räuber / Der liebte einen Prinzen / Das ist lange her / Frühling Sommer Herbst und Gas / Es fährt ein Zug nach Nirgendwo / Pauken und Trompeten / Zukunft ohne Menschen / Warmer Schnee / Alles ist gut / Die Glocken läuten / Du bist nicht allein / Das Rauschen im Wald / Das Rauschen im Kopf / Leicht wie Nebel / Schwer wie Blei / Musik ergibt sich / Strömt wie Gas / Eine Lichtung / Schweres Gepäck / Einstand im Jenseits / Der Tod hat sieben Katzen / Weltkulturerbe Rausch / Endlich Unendlich
Wolfgang Voigt 2018
Auf Bronsons Veröffentlichung ”White Bronco” (2018) rappte er: ”my next album’s only for dolphins”, und der prinzipientreue MC steht immer zu seinem Wort. Action ist eine Legende aus Queens, NY, die für seine eigenwillige Feder und seine lebendigen Raps respektiert wird. ”Der Delphin ist eines der intelligentesten Lebewesen, das je geschaffen wurde, egal auf welchem Planeten wir uns befinden”, erklärt Action. ”Sie haben ihre eigene Art zu kommunizieren. Sie haben Nuancen und Unwägbarkeiten wie wir.” In einer völlig ungewöhnlichen Analogie vergleicht er den Wassersäuger mit den sagenumwobenen ”Fünf-Tool”- Baseballspielern - also mit einer außergewöhnlichen Klasse von Spielern, die alle Elemente des Spiels in sich vereinen. ”Die einzigen Menschen, die mich verstehen, sind diese ”Five-Tool”-Spieler, diese höheren Wesen, die sich auf derselben telepathischen Welle befinden wie ich”. So viel Zeit, wie er für das Wortspiel und die Bildsprache aufwendet, hat er auch in die Sonics investiert. Action hält ”Only for Dolphins” in der Familie und arbeitet mit Produzenten und Rappern zusammen, die er seit Jahren kennt. The Alchemist, Harry Fraud, Budgie, DJ Muggs, Samiyam, Daringer und Tommy Mas liefern die knisternde, psychedelische Klanglandschaften für Bronsons einzigartige Erzählungen, während
sein enger Freund Meyhem Lauren und dessen Bruder Hologram die einzigen Feature-MCs des Albums sind.
Der Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich mit fein strukturierten und enthusiastischen Kompositionen bereits einen Namen gemacht. Sein 2016 erschienenes Album „Forms“ zog mit seiner spielerischen Verwebung von Rhythmen und Samples die Aufmerk-samkeit der elektronischen Musikszene auf sich. In diesem Jahr veröffentlicht The Micronaut nun Olympia (Summer Games) – ein Album, das seinen sorgfältigen Produktionsstil weiterführt und dem Geist der Olympischen Sommerspiele gewidmet ist. Denn auch wenn diese abgesagt wurden, so sind die damit verbundenen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Zusammenhalt zeitlos und gerade in diesen Wochen um so wichtiger. Solch grundlegende Prinzipien, die den Geist der Olympischen Spiele ausmachen, sind es auch, die The Micronaut umgetrieben haben. Und so war es kein Zufall, dass Summer Games entstanden ist: „Ich habe bisher immer Konzept-Alben veröffentlicht. Dieses Mal habe ich Olympia gewählt, weil es nicht nur Wettkampf, sondern auch eine Friedensbewegung ist, bei der es um die Menschen geht, ganz egal welcher Nation sie angehören.“ Diesen vielfältigen und stets vitalen, lebhaften Geist spiegelt das Album wider: Das verspielt-zarte Uneven Bars oder das träumerisch-sphärische Table Tennis, sie alle erzählen von den besonderen Momenten, von Siegen und Niederlagen und all den Facetten, die dem Sport innewohnen. Dadurch ist eine Reise entstanden, eine schwungvolle, aber auch turbulente Achterbahnfahrt, die den künstlerischen Anspruch The Micronauts abbildet: „Lebhaft, expressiv, dramatisch, manchmal ruhig, manchmal kraftvoll – ich versuche immer die Vibes von Wanderlust, Hoffnung und individuellen Momenten in meiner Musik einzufangen“ – erzählt der in Leipzig lebende Künstler. Und dieses Mal liegt das Spannungsfeld zwischen sportlichen Disziplinen – in dem sich The Micronaut musikalisch ausdrückt. Wobei seine Musik keinesfalls zum Sich-Messen anregt, vielmehr sind viele Tracks mit ihrem übermütigen, optimistischen Vibe für die Tanzflächen der Clubs geeignet, um sich die Anspannung der zuweilen olympischen Herausforderungen des Alltags von der Seele zu tanzen. Dazu hat The Micronaut anspruchsvolle Arrangements mit fließenden Melodien und unaufgeregtem Gesang kombiniert und den Weg für ein neues, collagenartiges musikalisches Genre geebnet. Bisweilen dreht Summer Games sogar in Richtung Elektro-Pop ab, dann wieder ist es inspiriert von old-schooligem Hip Hop and in anderen Momenten mündet und explodiert es förmlich in intelligent gesetzten musikalischen Hochsprüngen. Die Messlatte liegt hoch – doch bei allem Auf und Ab scheint immer durch, dass The Micronaut ein begeisterter Musikliebhaber ist, der Ideen und Inspirationen von überall her sammelt und sie unter Einsatz seines ganz eigenen emotionalen Prismas übersetzt.
Die Gruppe Automat - Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Achim Färber (Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und Georg Zeitblom (wittmann/zeitblom) - funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Gemeinsam mit dem Modular-Magier Max Loderbauer sowie Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski am Mikrofon präsentieren sie nun mit »Modul« auf Compost Records ihr abwechslungsreichstes und konzeptionell stimmigstes Album.
Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches »Modul« seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben.
»Modul« bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an. Eben dieser Ansatz bedingt auch die ständige Weiterentwicklung der Stücke, die gemeinsam mit dem Produzenten Ingo Krauss zu einem Album geschliffen wurden, das seinen nahbaren improvisatorischen Charakter keinesfalls verloren hat. Im Vergleich zu den drei thematisch ausgerichteten Vorgängeralben »Automat«, »Plusminus« und »Ostwest«, die sich jeweils explizit mit Berliner Flughäfen, dem Genre Dub und der europäischen Flüchtlingskrise befassten, setzt »Modul« auf eine inhaltliche Durchlässigkeit, welche die musikalische Offenheit der Platte widerspiegelt.
Nachdem »Modul 15« das Album mit satten Dub-Sounds und einer rollenden Bassline eröffnet, hebt »Easy Riding« passend zu St. Hilaires vor Fernweh triefenden Lyrics das Tempo mit dezenten Riddims an. Schon im nächsten Song, »Ghost«, debütiert Bajinski mit distanziertem Stimmeinsatz über einem melancholischen Stück, dessen Klangbild von den modularen Beigaben Loderbauers geprägt ist. So geht es weiter über die verzahnten Rhythmen von »Ankaten«, die von den verhallten Stimmen Lydia Lunchs und St. Hilaires begleitet werden, hin zum balladesken »Nothing Strange« mit St. Hilaire über das fiebrige Vocoder-Stück »Who For Eyes« schließlich zu den beiden abschließenden Stücken, »Pavo« und »Modul 11«, welche eine tiefenentspannte Coda zu den vorigen Tracks bilden. »Modul« durchläuft so eine Reihe von Stimmungen, ständig wechselnden Klangfarben und musikalischen Ideen, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden. Der erweiterte künstlerische Ansatz ebenso wie das vergrößerte Personal machen das Album nicht allein deshalb zur abwechslungsreichsten, sondern auch konzeptionell stimmigsten Platte Automats, die sich darauf in bester Form präsentieren: Als gut geölte Maschine, die surrt, schnurrt und unbeirrt auf dem Weg ist -
immer in Richtung neuer, unerhörter Sounds.
LTD Edition!
COMA haben etwas sehr Seltenes geschafft: sie haben Songs geschrieben, die ein authentische Gefühl von Nähe, Wärme und, ja, auch Emotionalität ausstrahlen.
Die Kölner Elektronik Band verwebt auf ihrem Album Voyage Voyage verschollen geglaubte Ebenen der Erinnerungen in ein vielschichtiges zugleich aber auch irre zugängliches Album zeitgenössischen Elektro Pops. Musik, die sich freimacht von Zwängen, von Zeitgeist und genau deshalb eine einzigartige Stellung einnimmt. Das Album besticht durch verträumte Leichtigkeit und umarmt gleichzeitig eine melancholische Grundstimmung. Voyage Voyage klingt voller spannender Sound Ideen – es zischt und rauscht und hallt und klappert – und ruht doch entspannt in sich und vor allem aber jagt es nicht irgendeinem flüchtigen Moment hinterher, dieses Album steht ganz für sich, für COMAs leicht entrückten Pop voller Möglichkeiten. COMA sind typische Kinder der aufregenden Nullerjahre, Marius und Georg wurden musikalisch aufgezogen mit 80er-Jahre Zuckerwatte, haben dann in zerrissenen Jeans und Indie-Rock der 90er die Adoleszenz durchlebt, wurden erst von den Prinzen der Kölner Clubwelt wachgeküsst und erspielten sich mit diversen EPs und zwei Alben auf Kompakt viel internationales Lob und Anerkennung. Der britische Guardian attestierte ihnen begeistert “playfulness, prettiness and the kind of intense pleasure that results from perfectly interwoven melodies“.
Es ist genau diese vielgelobte unkonventionelle und spielerische Herangehensweise, die sie wohl auch dazu inspirierte, selbst noch während einer Clubnacht im Berghain ihre Gitarre auszupacken. Es liegt also alles in ihrer DNA, doch noch nie waren COMA-Tracks so persönlich und von Vocals und Texten geprägt.
COMA haben etwas sehr Seltenes geschafft: sie haben Songs geschrieben, die ein authentische Gefühl von Nähe, Wärme und, ja, auch Emotionalität ausstrahlen.
Die Kölner Elektronik Band verwebt auf ihrem Album Voyage Voyage verschollen geglaubte Ebenen der Erinnerungen in ein vielschichtiges zugleich aber auch irre zugängliches Album zeitgenössischen Elektro Pops. Musik, die sich freimacht von Zwängen, von Zeitgeist und genau deshalb eine einzigartige Stellung einnimmt. Das Album besticht durch verträumte Leichtigkeit und umarmt gleichzeitig eine melancholische Grundstimmung. Voyage Voyage klingt voller spannender Sound Ideen – es zischt und rauscht und hallt und klappert – und ruht doch entspannt in sich und vor allem aber jagt es nicht irgendeinem flüchtigen Moment hinterher, dieses Album steht ganz für sich, für COMAs leicht entrückten Pop voller Möglichkeiten. COMA sind typische Kinder der aufregenden Nullerjahre, Marius und Georg wurden musikalisch aufgezogen mit 80er-Jahre Zuckerwatte, haben dann in zerrissenen Jeans und Indie-Rock der 90er die Adoleszenz durchlebt, wurden erst von den Prinzen der Kölner Clubwelt wachgeküsst und erspielten sich mit diversen EPs und zwei Alben auf Kompakt viel internationales Lob und Anerkennung. Der britische Guardian attestierte ihnen begeistert “playfulness, prettiness and the kind of intense pleasure that results from perfectly interwoven melodies“.
Es ist genau diese vielgelobte unkonventionelle und spielerische Herangehensweise, die sie wohl auch dazu inspirierte, selbst noch während einer Clubnacht im Berghain ihre Gitarre auszupacken. Es liegt also alles in ihrer DNA, doch noch nie waren COMA-Tracks so persönlich und von Vocals und Texten geprägt.
Spectral Empire are George Thompson (aka Black Merlin / Karamika) and Kyle Martin (Vactrol Park / Land of Light). With the release of Iron Muscle they are celebrating 10 years since their debut ep Innerfearence saw the light of day in 2008 on the now defunct THISISNOTANEXIT record label. Legend tells all track were made around the same time (2008-2009), at what was back then Kyle's studio in Archway, London, however opinions remain divided over the validity of this info. What is remembered for a fact is that they'v used practically every home appliance and improvised noise they could find, record and harness, in order to create the feeling of what they describe as a ' Robot walking' for the title track Iron Muscle. Anything from kitchen drawers to DVD's and cutlery was sampled and then drenched in effects and manipulated in order to create what came out as a cinematic futuristic piece to dive into again and again, a soundtrack for an unwritten sci-fi movie, or just a dramatic soundtrack for your everyday lives.. With See the invisible, rules do not apply. An arpeggiated groove sitting on a steady half time 60bpm beat, its like the perfect soundtrack to the perfect car chase. Mediterranean riverbed guitars- not-guitars, sirens, and a heavy (dreamy) atmosphere fill the voids and keeps the track pushing forward throughout... The 4th track on the record is a never before seen the light of day epic remix by Die Wilde Jagd, that back then still included Ralf Beck (Unit 4) as an active member of the band (back when they were still known as Der Rau¨ber und Der Prinz). The release will be a vinyl only release, and is already getting massive support from the likes of Vladimir Ivkovic, Michael Mayer, John Talabot, Red Axes, Manfredas, Trevor Jackson, Lena Wilikkens, Man Power and many more...
- A1: Kings Aus Prinzip
- A2: 65 Killa Rap
- A3: Bossen & Bumsen
- A4: Heikos Himmelfahrt
- B1: Saufen Und Halligalli
- B2: Dorfdisko Feat Mc Bomber
- B3: Nordberlinflows
- B4: Lebemänner Von Welt Feat Tiger104Er
- C1: Vizefreitag
- C2: Nutte Was Los
- C3: Drei Schwengel Für Charlie Feat Morlockk Dilemma & Mc Bomber
- C4: Hela Für Heiko
- D1: Karparten & Cevapi
- D2: Fötte
- D3: Outro
- A1: Neosexi
- A2: Traum
- A3: Sex Kamikaze
- A4: Science Fiction Liebe
- A5: Nebelmaschine
- A6: Puppen
- B1: Alles Gute Zum Geburtstag
- B2: Die Zukunft
- B3: Lippenstift
- B4: Laut
- B5: Strassenloop
- C1: Friede Den Hütten Krieg Den Palästen
- C2: Nichtgedicht
- C3: Tanzen Brutal
- C4: Die Neuen Barbaren
- C5: Langweilig
- D1: Spieglein Spieglein
- D2: Barbarella
- D3: Lippenstift (Eisbrecher Neumischung)
- D4: Nebelmaschine (In Strict Confidence Remix)
Die Stimme von DAF (Deutsch Amerikanische Freundschaft) ist
zurück!!
Nach über 30 Jahren erscheint am 28 Februar 2014 Gabi Delgados neues Album - 1' auf GoldenCore/ZYX Music.
Geschichte schrieb DAF, die sich 1978 in Düsseldorf gründeten, mit Hits wie - Der Moussolini' oder - Der Räuber und der Prinz'.
Das mit 18 Titeln bestückte Album wird alle DAF Fans, aber auch und vor allem die Freunde moderner elektronischer Clubmusic begeistern.
DAF-artige Sequenzen, modernste House- und Electro-Beats, dazu die für Gabi Delgado typischen deutschen Texte bilden ein einzigartiges Gesamtbild, das sicher für Furore sorgen
wird. Vorab wird am 31.01.14 die Single NEBELMASCHINE/LIPPENSTIFT' digital veröffentlicht, auf
der sich neben einem IN STRICT CONFIDENCE auch ein EISBRECHER REMIX befindet.
Zum Release startet Gabi seine Solotour, auf der das gesamte Album und einige DAF/dos Hits präsentiert werden. Die Tour wird präsentiert von INTRO und SONIC SEDUCER. Gabi DelGado ist als einer der Pioniere deutscher Techno- und Electromusik anzusehen und sorgte zusammen mit Robert Görl in der 1978 gegründeten Formation DAF (Deutsch amerikanische Freundschaft) für nationales und internationales Aufsehen.
1995 gründete er zusammen mit dem Schauspieler und Musiker Wotan Wilke-Möhring das Projekt DAF/DOS.













