Néo-Romance ist das klangmalerisches Debüt-Album der kanadischen Pianistin und Komponistin Alexandra Stréliski bei XXIM Records (Sony Music). Inspiriert von den Geschichten ihrer Vorfahren in Europa und einer neuen Liebe in Rotterdam, findet die Musikerin mit polnisch-jüdischen Wurzeln darin einen neuen, romantischen Zugang zum Leben und ihrer Musik. In ihrer Heimat Kanada ist Alexandra Stréliski seit ihrem Album Inscape (2018) mit dem sie offen ihren Burn-Out thematisierte, mit über 140.000 verkauften Alben und 300 Millionen Audiostreams weltweit ein gefeierter Medienstar und erhielt 2020 den renommierten JUNO Award.Néo-Romance ist inspiriert von großen persönlichen Veränderungen im Leben von Alexandra Stréliski. Es ist die Geschichte ihrer Öffnung für die Liebe und neue Erfahrungen nach dem Rückzug durch ihren Burn-Out, verstärkt durch die Pandemie. So ist Alexandra Stréliski während der weltweiten Gesundheitskrise nach Rotterdam gezogen, um dort mit ihrer Lebenspartnerin zusammen zu leben. Ihr Weg nach Europa führte sie damit zu den Wurzeln ihrer Familie. Sie besuchte die Wohnhäuser in Amsterdam, in denen ihre Vorfahren einst lebten, und entdeckte in einer Bibliothek in Paris Kompositionen von einem ihrer Vorfahren, der Lehrer und Komponist in der Zeit der Romantik war.Die Vorstellung einer kollektiven Identität und gemeinsamen Geschichte fand in Alexandra Stréliski einen tiefen Widerhall, der durch die erzwungenen Trennungen und das Gefühl der Isolation infolge der pandemischen Abriegelungen noch verstärkt wurde. Entsprechend entstammen ihre Kompositionen für Néo-Romance "einem sehr tiefen, sehr persönlichen Raum". Diese Erfahrung versucht Alexandra Stréliski auf ihrem Album mit anderen Menschen zu teilen. Sie erklärt: "Bei Néo-Romance geht es um Geschichten gegen Einsamkeit und Isolation. Wir sollten uns daran erinnern, wie universell unser emotionales Spektrum als Menschen ist, im Gegensatz zu einer Polarisierung. Wir alle machen die gleichen Traumata durch - Leben, Tod, Trennungen - wir können also hoffnungsvoll bleiben und von unserer eigenen, wunderbaren Existenz träumen. Wir können uns verlieren und in unseren Gefühlen leben - es ist alles in uns, und darin sehe ich Hoffnung. Die Prämisse und das Setting für das Album ist: Wie kann man in dieser desillusionierten, beängstigenden Zeit, in der wir leben, einen positiven, inneren Zugang im Sinne der Romantik zur Welt finden", erklärt Alexandra Stréliski.Auch musikalisch lässt sich Alexandra Stréliski von der Romantik inspirieren und versucht ihr kompositorisches Spektrum zu erweitern. Insbesondere von Frédéric Chopin lässt sie sich beflügeln, mit dessen Musik sie aufgewachsen ist. Das Label der "Neo-Klassik" möchte sie hinter sich lassen. Für die 14 Stücke des Albums arbeitet sie strikt melodieorientiert und gibt den Themen Zeit sich zu entwickeln. Die Kompositionen sind jeweils als eine in sich geschlossene Idee und entsprechend farben- und kontrastreich zeigt sich das Album: So stehen etwa den sanften und ruhigen "Rêveries" und "Border" die bewegten Stücke "The Hills" und "The Breach" gegenüber, die von schnell auf- und absteigende Klavierarpeggien geprägt sind. Für Néo-Romance arbeitete Alexandra Stréliski auch erstmals mit einem Streichtrio zusammen, das sie in Paris aufgenommen hat. Vereinzelt setzt sie auch eine Kirchenorgel als subtile Begleitung für ihre Klavierlinien ein.
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Sacramento, CA duo Blank Gloss’s third album, Cornered, is an exquisite statement of pop ambient starkness, an album that oscillates between lush beauty and spare melancholy. It follows from their 2021 debut for Kompakt, Melt, an album that saw Morgan Fox (piano, synths) and Patrick Hills (guitar) aligned, loosely, with the cosmic pastorale of the ‘ambient Americana’ movement. Cornered feels like a significant step forward, though – by peeling back the layers of their music, they’ve revealed both its restful core and its solemn gravitas. It is unendingly lovely, but with something disquieting at its centre.
Cornered was recorded quickly, over two days in December 2020. There’s nothing rushed or haphazard about the album, though; everything has its place, with each sonic element contributing profoundly to these nine miniature dioramas. It signals change, quietly but perceptibly, through the way the duo sculpts their material, building out of loose improvisations that morphed into songs. While there was no plan in mind when Blank Gloss settled into the studio, Fox recalls that “right away we realised that things were sounding and feeling a bit different than any of the sessions we had previously.”
That difference can be heard in the increased amount of space Blank Gloss gift to their sound sources. Some of the most moving moments on Cornered come when Fox and Hills strip everything back – see, for example, “Crossing”, which sets pensive piano across a shyly humming drone and quiet arcs of guitar, recalling the driftworks of Roger Eno. Curiously, the album’s distinctive shape and mood develops, at least in part, from a change in instrumentation, with Hills using a MIDI pick-up on his guitar. “This resulted in making things happen a lot quicker,” Fox says. “It also helped create what I think is a bit more sombre, dark feeling to some of the songs.”
Elsewhere, on songs like “Salt”, the piano tussles with flecks of guitar, single tones sent out to mingle with the stars, like Morricone at 16 RPM, while Cornered’s centrepiece, the eleven-minute “No Appetite”, lets long arcs of electronic texture breathe and sigh, tangling together in a cat’s cradle of bliss. Throughout, it feels as though the music is blossoming as you hear it, like watching time-lapse footage of flora in bloom. But perhaps the most seductive thing about Cornered is the sense you get, listening, that the music was something unexpected, a visitation. “It almost felt like we weren’t dictating where the music went and how it sounded,” Fox agrees. “We were just there in a room together in December and these sounds were happening, and we were lucky enough to be recording the process.”
Cornered, das dritte Album des kalifornischen Duos Blank Gloss aus Sacramento, ist ein exquisites Statement von pop ambienter Krassheit, ein Album, das zwischen üppiger Schönheit und sparsamer Melancholie oszilliert. Es folgt ihrem 2021er Debüt für Kompakt, Melt, einem Album, auf dem sich Morgan Fox (Klavier, Synthesizer) und Patrick Hills (Gitarre) locker an der kosmischen Pastorale der „Ambient Americana“-Bewegung ausrichteten. Cornered fühlt sich jedoch wie ein bedeutender Schritt nach vorne an – indem sie die Schichten ihrer Musik abschälen, haben sie sowohl ihren ruhigen Kern als auch ihre feierliche Schwere offenbart. Es ist unendlich schön, aber mit etwas Beunruhigendem in seiner Mitte.
Cornered wurde relativ schnell aufgenommen, über zwei Tage im Dezember 2020. Es klingt jedoch nichts überstürzt oder willkürlich an diesem Album; alles hat seinen Platz, wobei jedes Klangelement einen wesentlichen Beitrag zu diesen neun Miniaturdioramen leistet. Es signalisiert Veränderung, leise, aber wahrnehmbar, durch die Art und Weise, wie das Duo sein Material formt und aus losen Improvisationen aufbaut, die sich in Songs verwandeln. Als Blank Gloss sich im Studio niederließen, gab es zwar keinen Plan, aber Fox erinnert sich: „Uns war sofort klar, dass sich die Dinge etwas anders anhörten und anfühlten als bei allen vorherigen Sessions.“
Dieser Unterschied ist in der größeren Menge an Raum zu hören, die Blank Gloss ihren Klangquellen bietet. Einige der bewegendsten Momente auf Cornered kommen, wenn Fox und Hills alles zurücknehmen – siehe zum Beispiel „Crossing“, wo ein nachdenkliches Klavier über einen schüchtern summenden Drone und leise Gitarrenloops setzt und an die Driftworks von Roger Eno erinnert. Seltsamerweise entwickelt sich die unverwechselbare Form und Stimmung des Albums zumindest teilweise aus einer Änderung der Instrumentierung, bei der Hills einen MIDI-Tonabnehmer an seiner Gitarre verwendet. „Dies führte dazu, dass die Dinge viel schneller abliefen“, sagt Fox. „Es hat auch dazu beigetragen, einigen der Songs ein etwas düstereres, dunkleres Gefühl zu verleihen.“ An anderer Stelle, bei Songs wie „Salt“, spielt das Klavier mit Gitarrenfetzen, einzelne Töne werden ausgesandt, um sich mit den Sternen zu vermischen, wie Morricone bei 16 U/min, während Cornereds Herzstück, das elfminütige „No Appetite“, lange Bögen schlägt, elektronische Texturen atmet und seufzt, um sich in einem Katzenkörbchen der Glückseligkeit zu verheddern. Während des Hörens fühlt es sich an, als ob die Musik blüht, als würde man sich Zeitrafferaufnahmen von blühenden Pflanzen ansehen. Aber das Verführerischste an Cornered ist vielleicht das Gefühl, das man beim Zuhören bekommt, dass die Musik etwas Unerwartetes war, eine Heimsuchung. „Es fühlte sich fast so an, als hätten WIR nicht diktiert, wohin die Musik geht und wie sie klingt“, stimmt Fox zu. „Wir waren just im Dezember zusammen in einem Raum, als diese Geräusche passierten, und wir hatten das Glück, dass die Aufnahme mitlief.”
INFO
FOR FANS OF: Korpiklaani, Alestorm, Eluveitie, Ensiferum, In Extremo, MONO INC.
Nach ihrem Törn in ruhigen Gewässern im Jahr 2021 schlagen Storm Seeker nun wieder härtere Saiten an. Die Folk Metal Band aus dem
hanseatischen Neuss sticht erneut in See und präsentiert am 28.04.2023 mit Nautic Force ihr drittes und bisher mitreißendstes Studioalbum, das
neben der gewohnten steifen Brise aus Rock und Metal auch einiges an romantischen Abenteuergeschichten bereithält. Werde Teil der Nautic Force
und stürze Dich mit Storm Seekers neuestem Meisterwerk ins Abenteuer auf hoher See!
Mit Nautic Force entfesseln Storm Seeker die Kräfte des Meeres und beschwören einen wahren Sturm herauf. Die fünf Vollblutmusiker haben sich
und ihren Sound derart erweitert und perfektioniert, dass sie mit ihrem neuen Album auch die letzten Kritiker überzeugen dürften. Storm Seeker
entführen ihr Publikum darauf in Klangwelten, die man so noch nicht gehört hat. Orchestrale Elemente und starke Chöre ergänzen nun noch mehr
den ohnehin schon unverwechselbaren Sound der Band und runden ihn ab. Textlich hat sich Mastermind Olaf mal wieder selbst übertroffen und eine
wahre Schatzkiste aus ernsten, nachdenklichen Geschichten, aber auch feiertauglichen Mitsing-Nummern geschaffen.
- A1: Under The Moon
- A2: Lonely Dance
- A3: Gymnopedies
- A4: Love Dream
- A5: Moonlight Sonata
- A6: Sentimental
- B1: Summer
- B2: Penthouse Suite
- B3: Florescence
- B4: The Swan
- B5: Winter Morning
- B6: Canon
In den letzten Jahren verbreitete sich ein neues Musikgenre vor allem durch Streaming-Playlisten: »Lo-Fi Beats« sind ruhige instrumentale Hip-Hop-Stücke, die dank ihrer verrauschten, leiernden Ästhetik klingen, als kämen sie direkt von einer mehrfach überspielten Kassette.
L.Dre aus Los Angeles ist einer der Meister dieses Stils, doch auf seinem Album LoFi Symphony für Deutsche Grammophon hat er sich einer vollkommen neuen Herausforderung gestellt: Lo-Fi Beats mit hochqualitativen Aufnahmen klassischer Orchestermusiker:innen zu verbinden.
Der Produktionsprozess von LoFi Symphony gestaltete sich deutlich aufwendiger als bei einem üblichen Projekt in diesem Genre. In einem ersten Arbeitsschritt sampelte L.Dre die bekannten Stücke für eine
Rohversion eines Beats, dann wurde die »neue« Komposition transkribiert und einem Orchester aus ausgewählten Musiker:innen zur Neueinspielung vorgelegt.
Gerade die Spannung, die sich aus der Kombination von Lo-Fi-Ästhetik und Hi-Fi-Aufnahmen ergibt, macht LoFi Symphony so lebendig, interessant und innovativ. Streicheraufnahmen treffen auf Vintage-Sounds eines originalen Steinway-Flügels aus den
1920er-Jahren, auf das genretypische Vinylknistern und die charakteristisch gedämpften Drumsounds.
»Dies ist definitiv anders als alles, was ich je zuvor gemacht habe«, bringt er die Besonderheit dieses Albums auf den Punkt. »Ich glaube nicht, dass so etwas überhaupt schon mal gemacht wurde.«
- A1: Fließbandbaby
- A2: Fließbandbaby, Manchmal Träum Ich
- A3: Komm Mit Mir Ins Wegschmeißwunderland
- A4: Sei Ruhig, Fließbandbaby
- A5: Ford Capri
- B1: Hey Johnny
- B2: Arbeit Macht Frei
- B3: Wenn Springer Mal Rülpst
- B4: Armer Junger Krupp
- B5: Die Oberen Zehntausend
- B6: Fließbandbaby, Wir Sind Wieder Wer
- B7: Mädchen, Mach Die Beine Breit
- B8: Fließbandbaby, Du Sitzt Im Gefängnis
Das neue Album "Risiko" von Steiner & Madlaina ist einmal mehr eine sehr persönliche Angelegenheit, die sie aber hin und wieder mit einem rotzigen Statement gehörig aufmischen. Nora und Madlaina haben sich für die Aufnahmen der zwölf Songs des neuen Albums neun Tage lang mit ihrer Band in das französische "Black Box Studio" in der Normandie zurückgezogen. Dort wurden alle Takes live eingespielt und zusammen mit Giuliano Sulzberger produziert.
"Die Aufnahmen zählen zu den besten Zeiten, die wir als Band erlebt haben", sagen Nora Steiner und Madlaina Pollina über ihr bereits drittes Album. Genau DAS hört man aus jedem der zwölf Songs heraus. Ob es damit das beste Album ist, das sie je gemacht haben? Die Entscheidung überlassen sie anderen.
Der Vorgänger "Wünsch mir Glück" landete in ihrer Heimat auf Platz 2 der Album-Charts - in Deutschland wurde es Platz 32. Gehen wir also am Ende ruhigen Gewissens mal ins "Risiko" und sagen: Dieses Album würde sich wirklich gut auf der 1 machen. Ob in Deutschland oder der Schweiz? Ach, warum nicht in beiden Ländern?
"Für "Earth Rocker", den Nachfolger des 2009er Werks "Strange Cousins From The West", mussten knapp vier Jahre ins Land ziehen. Ob sich die Wartezeit gelohnt hat? Wer CLUTCH kennt, der weiß: Ja! Das neue Album strotzt nur so vor Energie, beinhaltet aber auch die klassischen ruhigeren Songs, bei denen Sänger Neil Fallon natürlich mit seinen interessanten und gut durchdachten Texten voller Poesie überzeugen kann.
Doch bevor es an ruhigere Nummern geht, die auf dem Album in der Minderheit sind, geht es mit dem Titeltrack "Earth Rocker" erst mal gnadenlos rockig ab. Die schnelle Nummer ist schon mal ein guter Einstand, und Neil's "Muhahahas" in dem Song lassen einem ein breites Grinsen ins Gesicht treiben. Ein weiteres Highlight und garantierte Live-Granate ist den Mannen mit "Crucial Velocity" gelungen. Wer schon "Mob Goes Wild" oder "Electric Worry" mochte, wird diesen Song vergöttern. Tim Sult lässt seine Klampfe gnadenlos im Stoner-Dickicht die Rock-Welt regieren. Hammer!
"Mr. Freedom" groovt ganz gewaltig, Obacht: auch hier unbedingt auf die Textpassagen achten. Bei "D.C. Sound Attack" wird die bewährte Mundharmonika aus der Tasche gezogen und im Sinne von ZZ TOP abgerockt. Weiter über "Unto The Breach", "The Face" (MOTORJESUS lassen grüßen), "Cyborg Bette" oder "Book, Saddle & Go", CLUTCH zeigen sich abgezockt und saucool, wie eh und je. Warum cool? Weil diese Band einfach das macht, was ihnen gefällt, sei es Mucke, Attitüde oder Acting. Wer es mal bluesig mag, dem ist "Gone Cold" ans Herz zu legen. Relaxte Nummer, genau richtig zum chillen mit nem Glas Whisky.
Veredelt wurde "Earth Rocker" durch die Hand von Machine, der schon auf "Blast Tyrant" oder "Pure Rock Fury" für CLUTCH tätig war. Der räudige Sound, wie man ihn von der Gruppe gewohnt ist, wurde beibehalten und noch einmal auf eine höhere Stufe gewuchtet. Da bleiben keine Wünsche offen.
"Earth Rocker" reiht sich nahtlos in die Gassenhauer-Alben der Band hinein. "Blast Tyrant" oder "From Beale Street To Oblivion" gehören zwar noch immer zu den absoluten Highlights, "Earth Rocker" übernimmt ab jetzt jedoch den Vorsitz." (9von10/metal.de)
Die Martens Army, wie man sie kannte, wird nach dem Ableben ihres Drummers Fabi wohl nie wieder dieselbe sein. Aber dennoch muss es irgendwie weitergehen, denn das Leben schreibt weiterhin Geschichten, die erzählt und verarbeitet werden müssen.Aus diesem Grunde rückte auch das englischsprachige Musikprojekt zwischen Fabi und Stöbi namens "Skinhead Pride" schon aus Nachlassgründen in den Vordergrund.Seit mehr als 8 Jahren wurde an den Songs und den Texten gefeilt, die nun endlich ihren Abschluss fanden. Stöbi hat seine besten Mannen um sich geschart um ein spielerisch, sowie gesanglich hochwertiges Ergebnis zu erzielen. Mit talentierten Musikern wie Tim Steinfort (Gesang), Karsten Fiebig (Gitarre) und Rick Groenewegen (Bass) greifen die creme de le creme der deutschen und internationalen Oi! Szene an und präsentieren einen Sound, der in der heutigen Szene seinesgleichen sucht. Jeder einzelne Song ist durchdacht aufgebaut, grandios vertont und mit Gänsehautchören unterlegt, ohne irgendeinen Ausfall.Die Lieder reichen von schnellen melodischen Hymnen wie "Skinhead Rock´n´Roll" über eher szeneuntypischen aber dennoch grandiosem Rock a la ACDC ("My throat is calling for beer") bis hin zu eher ruhigen Nummers wie "Phoenix rising", welche auch dem härtesten Kerl die Tränen in die Augen treiben können. Dennoch bleibt man uneingeschränkt seinen Skinheadwurzeln treu.Diese eher besondere Plattenreihe der Martens Army wird zukünftig insgesamt 2 Alben umfassen, welche ausschließlich in englischer Sprache veröffentlicht werden. Dies bedeutet für Allrounder Stöbi allerdings nicht, dass er nicht bereits wieder an neuem deutschsprachigem Material arbeitet. Es bleibt also spannend bei den Jungs…..aber jetzt ist erstmal Zeit für "A Skinhead's Pride Part 1"!!!
"Dieses Album habe ich Bliss (Seligkeit) genannt, denn
es verkörpert eine Periode des Glücks und das Ende
einer schmerzvollen Vergangenheit", verrät RIOPY die
Hintergründe zu seinem dritten Album extended Bliss .
In seiner Musik verarbeitet der französisch-britische
Pianist und Komponist , was das Leben für ihn
bereithält. Seine beiden ersten Alben RIOPY (2018) und
Tree of light (2019) begleiteten ihn auf dem Weg durch
die Depression - und katapultierten den musikalischen
Autodidakten ganz nebenbei an die Spitze der
amerikanischen Billboard-Classical-Charts , wo sich sein
zweites Album über 100 Wochen hielt. Die Einspielung
erschien bereits im Sommer 2021. Aber weil Werk und
Leben sich bedingen, bleibt es "work in progress". Unter
dem Titel [extended] Bliss erweiterte der Künstler das
Album nun um einige Tracks.
Die Ergänzungen erklärt RIOPY so: " Fantasy , The First
Waltz und Human Compassion - diese drei Stücke
beenden eine Trilogie, sie markieren das Ende der Angst
und eröffnen einen Weg zu neuen Erfahrungen". Diese
Reise in ein sehr ruhiges und heiteres Universum und
der Kontakt mit der Natur beeinflussten den Klang
des Albums.
Das 2021 erschienene Dream Unending-Debütalbum "Tide Turns Eternal" stellte für Derrick Vella (Tomb Mold) und Justin DeTore (Innumerable Forms, Sumerlands) eine deutliche Veränderung ihrer musikalischen Ambitionen dar. Obwohl das Album fest im Death/Doom-Bereich angesiedelt war, zeichnete es sich durch eine weitaus höhere Zielsetzung und Progressivität aus und distanzierte sich damit von anderen Vertretern dieses Stils. Jetzt, nur ein Jahr später, kehrt die Band mit dem atemberaubenden "Song of Salvation" zurück und lässt diesem Erkundungseifer wesentlich mehr Raum, sich zu entfalten und zu glänzen.
Der 14-minütige Opener des Titeltracks beginnt wie ein morgendlicher Sonnenaufgang über einem ruhigen Meer, bevor er sich zu ätherischer Schwere steigert wie die reich strukturierten Wellen eines plötzlichen Meeressturms. Der Schwung des Songs zieht sich nie in mühsame Wiederholungen zurück, sondern öffnet immer wieder neue Türen, ebbt und fließt wie das Wasser eines Flusses aus seiner Quelle.
Wie ein einsamer Blick aus dem Fenster eines abgedunkelten Zimmers auf die nächtlichen Lichter der Stadt, so bietet "Secret Grief" die Gasttalente des Sängers Phil Swanson und Leila Abdul-Rauf an der Trompete, was die Bandbreite der beteiligten musikalischen Talente und die Tragweite der unverwechselbaren Erzählung von "Song of Salvation" noch weiter vergrößert.
Das ruhige Zwischenspiel "Murmur Of Voices" weicht dem beschwörenden "Unrequited", das mit einem einsamen Gitarrensolo beginnt, bevor es in eine treibende Nachmittagsträumerei und unterbewusste Meditation übergeht.
Schließlich kommt das epische Ende des Albums, der 16-minütige Abschluss 'Ecstatic Reign'. Es enthält die vielleicht schwersten Doom-Momente des Albums sowie die Rückkehr von "Tide Turns Eternal" mit den Gaststimmen McKenna Rae und Richard Poe. Tomb Mold-Schlagzeuger / Kehlkopf Max Klebanoff taucht ebenfalls auf und liefert sich ein beeindruckendes Vocal Battle mit DeTore. Die cineastische Vision des Albums und die akribische, farbenfrohe Detailtreue bringen diese fesselnde Reise zu ihrem dauerhaften Höhepunkt.
Nur ein Jahr nach "Tide Turns Eternal" bieten Dream Unending auf dem grenzenlosen Panorama von "Song of Salvation" eine fortgesetzte Abkehr von begrenzenden Genre-Normen - und gleichsam eine geschickte Neudefinition derselben.
- Decibel Magazine Album des Monats November 2022 Ausgabe
- Gastauftritte von Phil Swanson (Solemn Lament, ex-Sumerlands, ex-Hour of 13), Leila Abdul-Rauf (Vastum, Ionophore) und Max Klebanoff (Tomb Mold, Death Kneel)
- Die Vinyl-Edition enthält ein riesiges 24x36-Zoll-Poster
- Aufgenommen von Sean Pearson und Arthur Rizk. Gemischt und gemastert von Arthur Rizk (Gravesend, Daeva, Eternal Champion, Power Trip, Kreator).
- Wunderschönes Cover-Artwork von Benjamin A. Vierling (Joanna Newsom, Nightbringer, Aosoth)
- Hauptmitglieder sind Derrick Vella (Tomb Mold) und Justin DeTore (Innumerable Forms, Sumerlands, Solemn Lament)
- FFO: Anathema, Evoken, Tiamat, Opeth, Trouble, Blue Nile, Live, Alice In Chains, Kings X
Ohne die Möglichkeit, live aufzutreten und auch privat von den vielen Einschränkungen betroffen, verlagerte sich der Fokus von DISILLUSION in den letzten zwei Jahren voll und ganz auf die Band sowie auf die Aufnahme ihres vierten Albums "Ayam". Der Effekt ist hörbar: "Ayam" klingt tiefer, noch vielschichtiger und ausgereifter als seine hochgelobten Vorgängeralben. Der Detailreichtum in der Musik der deutschen Avantgardisten ist jedoch nie ein bloßer Selbstzweck, sondern die Komplexität dient immer dem Song und dem "Malen" von Bildern für das große Kopfkino. Während DISILLUSION enger zusammenrückten, kamen auch alte Gewohnheiten auf den Prüfstand. Um etwas Neues auszuprobieren, überließ die Band den Mix ihres neuen Albums erstmals anderen Händen und Ohren als den eigenen. Die Wahl fiel auf den renommierten Produzenten Jens Bogren (OPETH, KATATONIA, MOONSPELL), was sich einmal mehr als wahrer Glücksgriff entpuppte. Die geradezu magische Fähigkeit des Schweden, die Eigenheiten einer Band deutlich herauszuarbeiten, verlieh DISILLUSIONs ohnehin schon einzigartigen Sound einen hörbaren Feinschliff. So wurde beispielsweise der Gesang in ein klangliches Rampenlicht gestellt. DISILLUSION gründeten sich im Jahr 1994 in Zwickau um Sänger und Gitarrist Andy Schmidt herum. Die Ostdeutschen schafften das seltene Kunststück, sich bereits mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Back to Times of Splendor" im Jahr 2004 einen exzellenten Namen im Bereich des progressiven Melodic Death Metal zu erwerben. Mit dem folgenden Langspieler "Gloria" (2006) gelang der Band ein Quantensprung und eine rasante Evolution in mehrere Richtungen gleichzeitig. Als zuletzt "The Liberation" im Jahr 2019 erschien, beschrieben Kritiker das Album als logische Fortsetzung von "Back to Times of Splendor". In den Songs spiegelten sich 15 Jahre zusätzliche Erfahrung in Andy Schmidts musikalischer Entwicklung wider. "The Liberation" kombinierte die besten Qualitäten von DISILLUSION: Das perfekte Zusammenspiel von massivem Metal verschmolz mit Momenten purer Euphorie aber auch ruhiger Introspektion, die eine klangliche Achterbahnfahrt voller leidenschaftlicher Emotionen erzeugte. Mit "Ayam" segeln DISILLUSION erneut zwischen den Sternen zu neuen Konstellationen der harten Gitarrensounds. Dabei bleiben die deutschen Avantgarde-Pioniere ihrem generellen Kurs treu, werfen aber auch immer wieder den Anker aus, um funkelnde neue Klangwelten zu erkunden. "Ayam" bietet eher eine aufregende Evolution als radikale Revolution. Dieses Album ist ein goldenes Ticket für die außergewöhnliche musikalische Reise des Lebens. Kommt alle an Bord, Anker hoch und Leinen los!
Das erste neue Junior Boys Album seit "Big Black Coat" aus 2016 und Junior Boys feiern ihr 20-jähriges Bestehen diesen Herbst/Winter!
Ein sehr ruhiges Album in lauten Zeiten - am 28. Oktober 2022 veröffentlicht das kanadische Duo Junior Boys sein sechstes Album 'Waiting Game' bei City Slang. Sechs Jahre sind seit ihrem letzten Album, "Big Black Coat" von 2016, vergangen. Waiting Game" zeigt die Produzenten Jeremy Greenspan und Matt Didemus in einer zärtlichen und kontemplativen Stimmung; eine Abwechslung zu ihren druckvollen, R&B-lastigen Dance-Melodien. Die zusätzlichen Musiker des Albums sind ebenfalls Kanadier: Caribou-Kollaborateur Colin Fisher spielt durchgehend Saxophon und Bonjay-Frontfrau Alanna Stuart singt neben Greenspan im Song "Yes 2". Damit haben die Junior Boys ein Album geschaffen, das die stille Schönheit der Welt widerspiegelt - vorausgesetzt, man ist bereit, wirklich zuzuhören.
Oliver Johnson alias Dorian Concept veröffentlicht am 28. Oktober 2022 sein neues Album, „What We Do For Others“, auf Brainfeeder. Es ist das dritte Studioalbum des österreichischen Produzenten und Synthesizer-Experten, der für seine einzigartigen, wunderschön detaillierten Klangteppiche und wilden, gar euphorisierenden Live-Keyboard-Jam-Videos bekannt ist.
„What We Do For Others“ ist ein entspanntes, ruhiges, selbstbewusstes und intimes Album, das auf herrlich lockeren Arrangements und rückgekoppelten Klanglandschaften basiert und mit Fetzen seines eigenen verfremdeten Gesangs unterlegt ist, der eher als zusätzliche Instrumentierung denn als lyrische Phrasen präsentiert wird. Alle Elemente und Schichten wurden ohne Unterbrechungen aufgenommen und absichtlich nicht bearbeitet. „Ich glaube, deshalb hat diese Platte so etwas wie einen ‚Bandsound‘.“, erklärt Johnson. „Ich spiele alle Arten von Tasteninstrumenten, singe und benutze Effektgeräte, um diese freien Kompositionen zu schaffen.“ Der in Wien lebende Johnson ist ein fester Bestandteil der experimentellen Jazz-/ Elektronik-Szene, die im Umfeld von Brainfeeders Aushängeschild Flying Lotus floriert und sich diversifiziert hat. Mit frühen Veröffentlichungen auf dem Kindred Spirits-Label Nod Navigators und Affine Records spielte Johnson bei den ersten internationalen Label-Nächten von Brainfeeder im Jahr 2009 (Off-Sónar in Barcelona und die berüchtigte Hearn Street Car Park-Session in London) und bildete eine starke familiäre Bindung mit der Brainfeeder-Crew, die auf der gemeinsamen Liebe zu freaky Elektronik-Jazz-Fusion beruht. Johnson war an der Produktion von Thundercats „The Golden Age Of Apocalypse“ beteiligt, spielte die Tasten auf Flying Lotus' bahnbrechendem Album, „Cosmogramma“, und tourte mit den Live-Bands von FlyLo und The Cinematic Orchestra. Außerdem steuerte er die Tasten auf MF DOOMs „Lunchbreak“ bei, das von FlyLo und Thundercat produziert wurde. Kürzlich arbeitete er mit Kenny Beats an dessen Debütalbum, „Louie“, zusammen, wobei er bei drei Stücken die Tasten beisteuerte, und tat sich mit einem weiteren Pionier zukunftsorientierter Elektronik - Mark Pritchard - zusammen, um Musik für Damien Jalets zeitgenössische Tanzperformance, „Kites“, an der Göteborger Oper zu komponieren. Im Jahr 2020 arbeitete Oliver mit einem der weltweit führenden Ensembles für zeitgenössische Musik zusammen, dem Klangforum Wien, und komponierte ein Stück namens „Hyperopia“, das beim TRANSART Festival in Österreich aufgeführt wurde. Johnson veröffentlichte sein Debütalbum, „Joined Ends“, 2014 auf Ninja Tune, bevor er 2018 auf Brainfeeder landete, um „The Nature Of Imitation“ zu veröffentlichen: ein Album mit schwindelerregenden Partituren, kakophonischen Breakdowns und formidablen Rhythmen, von denen Pitchfork schwärmte: „Dorian Concept schafft etwas, das Elektro-Funk-Autoren der 70er und 80er Jahre wie Kraftwerk, George Clinton und Roger Troutman angedeutet haben: Computermusik, die den Funk unverhohlen imitiert, anstatt ihn nur zu faken.“.
Die Musik der Pianistin Masako Ohta und des Trompeters Matthias Lindermayr fließt in sanften Wellen mit Leichtigkeit zwischen jedem imaginierten Thema. Sie ist größtenteils improvisiert, umarmt den Zufall und folgt dem Klang verschlungener Pfade. Das erste gemeinsame Album der beiden Musiker, MMMMH, unterstreicht diesen lockeren Prozess durch sein entspanntes Tempo, überraschende Wendungen und treibenden Stil. Es präsentiert kleine Vignetten frei fließender Bewegungen und ruhiger Melodien, die aus einfachen Ideen einen blühend-strahlenden Sound erschaffen.
Achtung, ein Sturm bricht los! THE SKINFLICKS legen neues Album vor!
Lange Jahre war es betont ruhig um die Band geworden, denn zuletzt hatten die SKINFLICKS im Herbst 2002 ein zweites und bis dato vorläufig letztes Studioalbum veröffentlicht.
Pünktlich zum 25-jährigen Bandjubiläum meldet sich die Luxemburger Formation in nahezu vollständiger Originalbesetzung mit ihrem neuen, fulminanten Album zurück: "Old Dogs New Tricks" ist ein klassisches Oi!-Meisterwerk geworden, das alle Erwartungen locker übertrifft. Groß ist das Heer an Nörglern und Zweiflern, wenn es um eine "Reunion" geht, doch das umschiffen die vier Jungs ganz einfach, indem sie absolutes Vollgas geben und den eh schon harten SKINFLICKS-Sound um einiges an Rotz und Galle erweitern. Die schmissigen, "old school" Street-Punk Hymnen strotzen nur vor bittersüßer Ironie und trotzigem Sarkasmus. Das ganze eloquent vermischt mit der so schwungvoll erfrischenden und gänzlich unzeitgemäßen Prise Gewalt.
Die SKINFLICKS machen keine Gefangenen und scheuen sich nicht davor, anzuecken. Nach jahrelanger Abstinenz sind die Großmeister erschreckend frisch und nicht im Geringsten eingerostet. Und so erwarten euch zehn neue Klassiker auf diesem Longplayer, wobei es jedem Hörer schwerfallen dürfte, hier einen Favoriten zu benennen: Jeder der zehn Songs ist ein absoluter brick-wall Ohrwurm!
Willkommen zu eurem neuen Lieblings-Punkalbum!
Für sein Album "About Time" hat Pianist und Komponist Florian Christl erstmals Stücke für Klavier und Streichorchester geschrieben. Thematisch verhandelt er in seinen melodiösen, cineastisch-atmosphärischen Kompositionen die Wahrnehmung von Zeit und die Schönheit, die im Bewusstsein für die Vergänglichkeit der Dinge liegt. "Mit diesem Album begebe ich mich auf die Suche nach dem Moment, auf die Suche nach dem Hier und Jetzt. Den Blick auf das gerichtet was Jetzt ist, geht es um das Bewusstsein der unweigerlichen Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens und die Fähigkeit, in dieser Flüchtigkeit eine zerbrechliche Schönheit zu erkennen," erklärt Florian Christl. Große emotionale Momente orchestriert mit Breitwand-Streicherklängen und innige ruhige Augenblicke portraitiert in Piano-Miniaturen verbinden sich auf "About Time" zu einem poetischen musikalischen Erlebnis.Für die Aufnahme von "About Time" hat der in München lebende Pianist und Komponist Florian Christl mit der NDR Radiophilharmonie und Dirigent Ben Palmer zusammengearbeitet. Special Guest auf dem Album ist der Geiger Niklas Liepe.
"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.
"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.
"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.
"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.




















