Compiled of interviews, features, opinion pieces and contributions from
across the local independent Brighton scene, this magazine offers an
accessible new perspective into the incredible music and art present in the
city
Featuring local staples such as: Bones Ate Arfa, Cordelia Gartside, Trip Westerns,
Hutch, Big Long Sun and many more; as well as containing unique insight into the
multidisciplinary art scene inside the city through pieces with local promoters, poets,
record labels and venues. The magazine also contains a digital download for a
compilation of Brighton indie music that features in the back pages.
Originally commissioned by TBA during the COVID pandemic of 2020 as part of their Curfew programming O Morto, aka Mestre André now presents the full length version of his Lila composition, a collaboration with Moroccan musicians Ayoub ElAyady and Khalid Boulhamam.
Lila is the Arabic word for night and is also the name of the liturgic ceremony manifested in a trance, as a process of healing and therapy, through a ritual of sensory immersion conducted by music (gnawa), incense, colour and dance. From sunset to dawn, seven colours are revealed, associated with different rhythms and stages of ecstasy.
In »Lila«, Ayoub ElAyady, Khalid Boulhamam and O Morto summarily travel through the seven colours of the nocturnal ritual in all its scope – using both the form of tradition and electronic manipulation.!:
"Straight up, no one is having more fun than me when we"re up there!" beams DRAIN frontman Sammy Ciaramitaro, whose face is perpetually glued in a grin. For anyone that"s seen the Santa Cruz hardcore firebrands live, there"s no mistaking that fact. DRAIN isn"t just a good time as Sammy presides over the chaos of stage diving bodies and mic-grabbing frontline; it"s a party-and everyone is invited. (Dolphin shorts and boogie boards are optional but encouraged.) "The vibe of it is, enthusiastic, hectic," says the vocalist. "Five people deep singing and stagediving, then kids going berserk behind that. It"s a great vibe and I think people pick up on that." That, in a nutshell is DRAIN. The trio inject a serious dose of relatability-not to mention catchiness-into hardcore"s penchant for toughness and brutality on their new Epitaph album, ...IS YOUR FRIEND. Ciaramitaro"s desperate, snotty howl rides roughshod over thrash-leaning riffage as rhythms bounce in a big way. If you"re picturing the Pacific Ocean waves that rise and fall along the coastal town, occasionally violently so, you"re not far off.
Betty Everett, a Mississippi-born singer best known for her 1964 hit The Shoop Shoop Song (It's In His Kiss) released on Vee-Jay Records, made her debut
shortly after moving to Chicago in 1957 with a single on Cobra Records. P-VINE is proud to reissue this historic debut release.
Among the highly collectible Cobra Records catalog, this single stands out as an especially rare gem. The A-side, My Love, written by Willie Dixon, is a cool,
minor-key mid-tempo R&B track that enjoys immense popularity within the Popcorn and New Breed R&B scenes. The song features a melancholic melody and
the fresh, vibrant vocals of a then-17-year-old Everett, leaving a lasting impression. On the flip side, My Life Depends On You is a charming, lovely ballad that
also shines as a truly exceptional track.
Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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Ata Kak schuf mit seinem Debütalbum **,Obaa Sima"** ein eigenwilliges Stück ghanaischer Musikgeschichte. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 1994 blieb es zunächst weitgehend unbeachtet, doch 2006 erlebte die Kassette online ein neues Leben. Als erster Beitrag auf dem Blog *Awesome Tapes From Africa* avancierte sie zu einer Art Manifest für das gesamte Projekt - und löste eine ungewöhnliche, aber nicht gerade leise Kultbegeisterung aus. Seine fesselnde Mischung aus experimenteller elektronischer Musik und Twi-sprachigem Hiplife erreichte ein überraschend breites Publikum unter Musikfans unterschiedlichster Couleur. Das Rätsel um die Identität des Musikers wuchs. Schließlich trat Yaw Atta-Owusu aus dem Schatten - aus seinem ruhigen Zuhause in Kumasi - und tourte um die Welt, spielte energiegeladene, schweißtreibende Auftritte auf großen Festivals wie Glastonbury, Sónar und Pop Montreal. Nun veröffentlicht Ata Kak erstmals seit 1994 neue Musik. Über mehrere Jahre hinweg in Studios rund um Kumasi entwickelt, präsentieren die Songs den akrobatischen Rap und das charakteristische Scatting des Sängers-Rappers, dramatische Drums und sogar die traditionelle Akan-Harfe. Die Kompositionen sind ambitionierter als seine frühen Werke, mit komplexeren Arrangements und vielschichtigen Harmonien. Die neuen Stücke sind auch Ausdruck eines ruhelosen Künstlers - Ata Kak ist ein produktiver Dichter und Autor von rund einem halben Dutzend Büchern, zudem passionierter Gärtner und fleißiger Maler. Geboren 1960 in Ghana, war Ata Kak nicht immer in der Musik aktiv. Seine Reisen und seine Offenheit für die Welt führten ihn jedoch in die Musikszene. Während seines Aufenthalts in Deutschland wurde er eingeladen, in einer Reggae-Band Schlagzeug zu spielen, und trat später in Highlife-Bands in Ontario auf, nachdem er in die Gegend um Toronto gezogen war. Dort nahm er **,Obaa Sima"** in seinem Heimstudio auf und veröffentlichte es 1994 in Ghana. In den Jahren danach war er nur wenig musikalisch aktiv, bis ,Obaa Sima" 2015 neu aufgelegt wurde. Seitdem spielt er seine Songs live - unterstützt von einer brillanten Gruppe Londoner Musiker - und hat auf drei Kontinenten getourt, vor Tausenden von Fans in den unterschiedlichsten Locations.
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NYC electronic music collective P.E. return with their third and final album Oh!, due October 3 on Wharf Cat Records. Oh! Is the sound of a startled exclamation punctuating an exit, and the embodiment of the music within: fun and fluorescent, fluid and flirty, dirty and a little dangerous. From their conception in 2017 through the NOPE Tape series, P.E. existed as an experiment in co-conspirited collaboration. Oh! continues to cast a wide net, featuring an expanded lineup from their original formation, including Eleanor Friedberger of The Fiery Furnaces on the lead single "Color Coordinator". The resulting music ranges wide as ever, from the jubilant grooves of the title track and "Color Coordinator" to "The Fiction Writer" - a tender duet between Veronica Torres and Jonny Campolo - through the city pop sounds of "(Do You Like) So So?" and "Purple On Time", and into the abstracted beyond. This isn't a goodbye, but a "see you around". A tear falls down the cheek of a stranger, dancing as they catch your smile in the reflection of a glass building. Ceremoniously, serendipitously, they sidewalk surf away, stepping on something sharp - "Oh!" - leaving a teardrop on the city pavement. Following the last P.E. show, Jonny Campolo fully embraced his persona of The Grayscale Clown. You can hear him crooning in pets (along with Nick Campolo and Chase Ceglie) and droning in Microfibers (featuring Keegan & Eugene of Decor). His brother Nick Campolo successfully uploaded his consciousness to the cloud. He & his simulacrum perform in the aforementioned pets and solo as Nick Nun Ca. Ben Jaffe was in a freak nuclear waste accident when his DNA merged with a puma - he is now known as The Puma Man. You can catch him prowling around NYC with Sleaze Generator and as a sax beast for hire. Bob Jones went on a silent meditation and forgot how to speak. He now quietly releases music under the name R.A. Jones (as on his recently released Whispered to A Child), and as Scythe with David West (on A Colourful Storm). Jonathan Schenke disappeared for six months without a trace; when he returned he had developed a nervous tic anytime he heard a 909 rimshot or a saxophone. His recent solo album Passages (on No Gold) features neither of the above, nor does his project Gift Horse with Matthew Hord. Veronica Torres headed west to pursue her studies, developing a ceramic polymer whose beauty has caused madness in certain individuals. Her band Cha Cha 9 is a darling of the Minneapolis scene. P.E. would like to say thank you from the bottom of our hearts to everyone who listened to our records and danced at our shows - your love is felt. Thank you so much to Wharf Cat Records for all of the support over the years. Thank you to the fans. Thank you Pill and Eaters. Mitwirkende
Hüsker Dü. Live. 1985. Das transzendente Punk-Trio aus Minneapolis in seinem explosivsten Jahr, live aufgenommen auf der Bühne im First Avenue, in der vielleicht am besten klingenden Aufnahme der gefeierten SST-Ära der Band. Diese 4xLP/2xCD-Edition enthält Beau Sorensons Restaurierung der 21 Songs des gesamten Sets vom 30. Januar 1985, dazu 20 zusätzliche Live-Tracks aus dem weiteren Tourneeverlauf des Jahres und ein Deluxe-Booklet mit detaillierten Informationen zu den zwölf geschichtsträchtigen Monaten von Hüsker Dü. Wie klingt eine Legende, in dem Moment, wenn sie geschrieben wird? Betrachtet man das Jahr 1985 durch die dynamische Linse der Independent/DIY-Musik, so gab es Mitte des Jahrzehnts für Hüsker Dü einen kraftvollen und unbestreitbaren Sprint von der rauen Punk-Institution bei SST zur künstlerischen Empathie bei Warner Bros. Die New York Times bezeichnete die Band als "die beste, die aus der Hardcore-Szene hervorgegangen ist". Im Einklang mit diesem Lob zeigte Hüsker Dü ein kreatives Tempo, das in keiner anderen Musikära zuvor oder seitdem jemals erreicht wurde. Nachdem sie im Juli des Vorjahres mit dem Doppelalbum "Zen Arcade" die aufkeimende Alternative-Rock-Bewegung sprengte, veröffentlichte die Band nur sechs Monate später, am 14. Januar 1985, das epochale "New Day Rising" und hörte nie auf, dem Sonnenaufgang über dem Hidden Beach nachzujagen, der das Cover des Albums zierte. Am 30. Januar 1985 erreichte Minneapolis am Abend zum Zeitpunkt des Konzerts -11 °C, was einem gnadenlosen Temperatursturz von 19 Grad gegenüber dem Tageshöchstwert von 8 °C bedeutete. Die 1500 Besucher im First Avenue brauchten jedoch kein T-Shirt, geschweige denn eine Daunenjacke: Von den ersten blendenden Momenten von "New Day Rising" an war klar, dass Bob Mould, Grant Hart und Greg Norton fest entschlossen waren, jedes Molekül im Raum in Brand zu setzen. Ihre Setlist bot eine nächtliche Kaskade von Feuerbällen aus den Alben "Everything Falls Apart", "Metal Circus", "Zen Arcade" und "New Day Rising" sowie fünf neue Songs, die später auf "Flip Your Wig" wieder auftauchen sollten. Außerdem würdigten sie ihre rockigen Vorfahren: mit einer rasanten Version von "Eight Miles High" von The Byrds, einer turbulenten Interpretation von "Helter Skelter" von den Beatles mit Dave Pirner von Soul Asylum, einem Pop-Punk-Remake von "Ticket To Ride" ebenfalls von den Beatles und ihrem charakteristischen Cover von Sonny Curtis' Mary-Tyler-Moore-Titelsong "Love Is All Around" zum Abschluss. Die First-Avenue-Bänder von 1985 zeigen Hüsker Dü in Höchstform mit bereits beliebten Songs, ein paar Jahre bevor sie ihren Status als Blaupause für den kommenden Alternative-Rock-Boom endgültig gefestigt hatten. Dieses Box-Set feiert diese Aufnahmen, die vielleicht die besten Hüsker-Dü-Aufnahmen sind, die während der legendenhaften SST-Jahre der Band produziert wurden. "Wenn ich an diese Zeit zurückdenke", kommentiert Greg Norton, "waren das drei Jungs, die das taten, was sie liebten, Spaß hatten und im Grunde anderen Menschen zeigten, dass man sich selbst treu bleiben kann, seiner Musik treu bleiben kann und sich nicht der Mode oder den Erwartungen beugen muss, um etwas wirklich Großartiges zu schaffen."
Limitiertes "26 Highlighter Yellow" Vinyl. Hayley Williams ist eine dreifache GRAMMY-Gewinnerin, Sängerin, Songwriterin und Musikerin, die vor allem als Frontfrau der legendären Rockband Paramore bekannt ist. Nachdem Paramore mehr als 20 Jahre lang ihren Vertrag mit Atlantic Records erfüllt hatten - einen Vertrag, den Williams als Teenager unterzeichnet hatte -, gaben sie im Dezember 2023 bekannt, dass sie nun endlich eine unabhängige Band seien. Diese Überraschungssammlung wird von Hayley Williams auf ihrem neuen Label Post Atlantic selbst veröffentlicht und zeigt sie in ihrer ganzen Bandbreite. Williams hat eine Reihe von verschiedenen Instrumental-Parts geschrieben, gespielt und aufgenommen, wobei langjährige Kollaborateure wie Brian Robert Jones und Joey Howard projektübergreifend mitgewirkt haben und Jim-E Stack bei "True Believer" mitgewirkt hat. "Mirtazapine" ist eine Liebeserklärung an Antidepressiva im Stile des Alternative Rock der späten 90er Jahre, während sie in "Glum" ihre eigene Stimme mit beeindruckenden Effekten durch Vocal-Presets untergräbt, während der Track über Einsamkeit meditiert. Weitere Höhepunkte sind "Whim", ein eingängiger Americana-Ohrwurm, dessen Songwriting an ihre Wurzeln in Nashville anknüpft, und "Ice in My OJ", ein durch und durch moderner Track, der eine scharfe Produktion mit einigen der bis heute bissigsten und humorvollsten Texte von Williams verbindet. Langjährige Paramore-Fans werden den Refrain von "Ice In My OJ" möglicherweise schnell wiedererkennen, da Williams diesen erstmals 2004 auf "Jumping Inside" von den Mammoth City Messengers gesungen hatte. Die Sammlung fängt die ganze Dynamik ein, die Williams bereits im Laufe ihrer Karriere und ihrer Kollaborationen gezeigt hat. Im Kern sind diese Songs das Werk einer äußerst begabten Künstlerin mit einem unersättlichen, genreübergreifenden Appetit auf Musik und kreative Entdeckungen. Diese Songs sind die dritte Veröffentlichung von Williams als Solokünstlerin. In der COVID-Ära veröffentlichte sie zwei außergewöhnliche Alben - ,Petals For Armor" (2020) und ,Flowers for Vases" (2021). Beide Alben waren wunderschöne und eindringliche Meditationen über den Verlust und standen im Kontrast zu der energiegeladenen und temporeichen Kraft, die sie bei Paramore zeigt. ,Das Album - das Verletzlichkeit und transformatives Wachstum verkörpert - offenbart eine reifere und introspektive Seite von Williams", schrieb Pitchfork über ,Petals" und fuhr fort: ,Ihre Stimme ist zweifellos das herausragende Merkmal ... rau und sanft, gefährlich und doch warm", und erklärte, dass die minimalistische Produktion ,dies zu einem bewussten Neuanfang macht".
Tristen stammt aus der lebhaften Roots-Rock-Szene von Nashville, Tennessee, und hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten als produktive und vielseitige Musikerin etabliert. Ihr Talent für das Komponieren fesselnder Melodien und scharfsinniger Texte hat ihr hochkarätige Kooperationen eingebracht. Sie war Co-Autorin von ,Love is an Art", dem neuesten Album von Vanessa Carlton, und tourte mit Jenny Lewis als Teil ihrer Band Voyager. Ihr folkiges Debütalbum ,Charlatans at the Garden Gate" aus dem Jahr 2011 brachte ihr das Lob als ,Nashvilles bestgehütetes Geheimnis" (The Boston Globe) ein, während sie sich mit ,CAVES" aus dem Jahr 2013, das von Stephen Hague co-produziert wurde, als hypnotische ,Synth-Pop-Sirene" (SPIN) neu erfand. Sneaker Waves erschien 2017 und markierte ihren Übergang zur vollständigen Produktion ihrer Musik und Musikvideos in ihrem Heimstudio zusammen mit ihrem langjährigen Kollaborateur und Ehemann Buddy Hughen. Rolling Stone beschrieb es als ,Nilsson-würdige Powerballade", während Ann Powers von NPR es als ,voller großartiger Melodien und eingängiger Arrangements, die das Ohr kitzeln und nicht mehr aus dem Kopf gehen" bezeichnete. 2021 erschien Aquatic Flowers, woraufhin Talkhouse verkündete: ,Sie ist eine dieser Songwriterinnen und Performerin, die von anderen Musikern absolut geliebt werden, und das aus gutem Grund. Sie ist eine Risikofreudige im Studio, wagt sich in unbekanntes Terrain vor und findet fast immer etwas, das zumindest interessant und oft unglaublich ist." Ihr fünftes Studioalbum ,Unpopular Music" erscheint im Oktober und enthält Beiträge von Pat Sansone von Wilco, Vanessa Carlton, Becca Mancari, Erin Rae und Natalie Prass. Damit kehrt sie auch endlich wieder auf die Bühne zurück und setzt ihre Karriere fort, in der sie bereits mit Robyn Hitchcock, Television, Ezra Furman und den Mountain Goats aufgetreten ist.
Unfolding ist Jessica Moss' meditativstes und klagendstes Soloalbum und vielleicht das erste in der jahrzehntelangen Diskografie der Violinistin und Komponistin aus Montreal, das man zu Recht als Ambient bezeichnen kann. Die ehemalige Mitglied von Silver Mt Zion und Black Ox Orkestar schöpft aus Postklassik, Drone, Minimalismus, Industrial/Metal, Power Electronics, Klezmer und anderen Folk-Traditionen. Es handelt sich hierbei nicht um abstrakte Ambient-Musik; vielschichtige Violinenmelodien, elektroakustische Bearbeitungen, intermittierende Stimmen und Percussion von Tony Buck, dem Schlagzeuger von The Necks, bringen zutiefst emotionale, genreübergreifende Kompositionen hervor, die von einem Geist der Suche und Beschwörung geleitet sind und sich in einer vorherrschenden Atmosphäre von Beschwörung und trauernder Zurückhaltung entfalten. Die Untrennbarkeit von Persönlichem und Politischem hat sich für Moss in den letzten zwei Jahren immer stärker herauskristallisiert. Als Kernmitglied der Montrealer Sektion von Musicians For Palestine hat sie mehrere Benefizkonzerte mitorganisiert und gespielt und im Frühjahr 2024 das Soloalbum For UNRWA veröffentlicht (das über 800 Unterstützer fand und Tausende von Dollar einbrachte). Später im selben Jahr zerbrach ihre langjährige Fernbeziehung aufgrund politischer Differenzen. In enger Zusammenarbeit mit dem Produzenten Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem In My Heart) entstanden ,Unfolding" in den letzten zwölf Monaten, dem zweiten Jahr des Völkermords in Palästina, als direkte Reaktion auf unser kollektives Miterleben, unsere kollektive Trauer, als Portal zur kollektiven Trauer, als Suchscheinwerfer durch unsere inneren Wettersysteme, auf der Suche nach einander in der Dunkelheit. Moss bewegte sich bereits in Richtung einer erhöhten Fragilität und einem tiefen Zuhören, ihre Musik wurde zunehmend langatmig und zeremoniell. Trotz der stark gesunkenen finanziellen Rentabilität von Tourneen wurde ihre Hingabe, Raum zu schaffen, Verflechtungen herzustellen und eine Verbindung zu einem intimen Live-Publikum aufzubauen, zu ihrem kreativen Leitstern, ihre Solo-Praxis wurde durch ihr Engagement und die Kommunikation in diesen Räumen geprägt. Die jüngsten politischen und persönlichen Umwälzungen haben diese ritualisierten, reparativen musikalischen Prozesse nur noch verstärkt. Die beiden langen Stücke auf der ersten Seite von Unfolding verkörpern diese Sensibilität. ,Washing Machine" verwebt Schichten von Streicherdrones und Filigranarbeit, sanft verzerrt durch Verzerrerpedale und Verstärkung, wobei unentzifferbare, ausgeblasene Sprechstimmen den Mix zeitweise als fragmentarische Palimpseste verhüllter Rezitationen und unbeschreiblicher Gefühle umhüllen. Der Ursprung des Stücks liegt in einer Telefonaufnahme einer europäischen Waschmaschine, die Moss aufnahm, als sie neben ihr saß, mit gebrochenem Herzen auf dem Badezimmerboden, und Trost fand, indem sie eine Melodie zu den mechanischen Obertönen der Waschmaschine summte, die ihren Zyklus durchlief. Das Herzstück des Albums, ,One, Now", beginnt als zarte Anrufung mit Basspuls, Glockenspiel und Glocken, gezupften Saiten und traurigen Lead-Violinenlinien, die von jüdischen und arabischen Modi beeinflusst sind. Umgebungsgeräusche, Feldaufnahmen und wortlose Gesänge werden hinzugefügt, während sich Violinenmelodien überlagern und zu einer hypnotisierenden Drone-Landschaft verschmelzen: eine halb improvisierte, lebendige Komposition, die durch Tony Bucks pinselstrichartiges Schlagzeugspiel und Moumnehs ,Schrei in die Leere" am Ende noch weiter belebt wird. Die zweite Seite ist ein vierteiliges Werk mit dem Titel ,no one / no where / no one is free / until all are free", das sich durch Umgebungsgeräusche, elegische postklassische Streicher und verzerrte harmonische Drones zu einem Höhepunkt aus liturgischer Orgel, rituellen Glocken und schimmernden elektronischen Spuren entwickelt, der die Bühne bereitet für den letzten Song des Albums: die erschütternde Chor-Komposition ,until all are free", eine weltliche Hymne, die aus Jessicas mehrspurigen Gesangsaufnahmen besteht (die sie aber gerne mit anderen im Konzert singen würde). Unfolding ist ,einem freien Palästina in unserer Lebenszeit" gewidmet. Danke fürs Zuhören.
Steve Gunn ist seit über einem Jahrzehnt einer der Vorreiter der amerikanischen experimentellen / gitarrenorientierten Rockmusik. Nach drei gefeierten Alben, die er für Matador aufgenommen hat, erscheint sein siebtes Studioalbum - und erstes seit vier Jahren - bei No Quarter. Mit "Daylight Daylight" wollte Gunn etwas von der Intimität des Solospiels einfangen, das Gefühl der Möglichkeiten und Entdeckungen, das entsteht, wenn er sich hinsetzt, um zu schreiben, und gleichzeitig eine reichhaltige Klangwelt schaffen, in die der Hörer eintauchen kann. Anstatt wie bei früheren Alben eine Band zusammenzustellen, um die Songs auszuarbeiten, holte er sich einen einzigen Hauptmitarbeiter an Bord: den Produzenten James Elkington, einen alten Freund und langjährigen Mitarbeiter, der auch Gunns Album "The Unseen In Between" aus dem Jahr 2019 produziert hat. Elkington ist als Gitarrist bekannt, aber Gunn bat ihn, Arrangements für Streicher und Holzblasinstrumente beizusteuern, inspiriert zum Teil von der Musik, über die sie im Laufe der Jahre gesprochen hatten (z. B. Mark Hollis, Ennio Morricone, The Fall, Basil Kirchin), und von der Entwicklung ihrer eigenen Beziehung beim Aufnehmen von Platten - sowohl zusammen als auch mit anderen. Sie fanden schnell einen fruchtbaren Arbeitsprozess für "Daylight Daylight": Gunn nahm Solo-Demos auf und schickte sie an Elkington, der freie Hand hatte, die Arrangements selbst zu entwickeln. Sie arbeiteten hauptsächlich in Elkingtons Nada Studios in Chicago und fügten von dort aus weitere Elemente hinzu - einen Hauch von Synthesizer, eine Gitarren-Overdub, eine gedämpfte Percussion-Linie -, blieben aber ihrem ursprünglichen Ansatz der relativen Sparsamkeit treu. Macie Stewart (Violinen und Viola), Ben Whiteley (Celli), Nick Macri (Kontrabass) und Hunter Diamond (Holzblasinstrumente) leisteten ebenfalls Beiträge.
Centinex, die schwedischen Death-Metal-Legenden, melden sich ihrem bisher wildesten und kompromisslosesten Werk zurück. 'With Guts And Glory' ist ein rohes,
energiegeladenes Album, das auf Überflüssiges verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert: unerbittliche Riffs, D-Beats und thrashige Aggression.
Klingt wie Demonical, Goatwhore, Entombed AD, Dismember, Lik, Entrails, Vomitory oder Unleashed!
Centinex, die schwedischen Death-Metal-Legenden, melden sich ihrem bisher wildesten und kompromisslosesten Werk zurück. 'With Guts And Glory' ist ein rohes,
energiegeladenes Album, das auf Überflüssiges verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert: unerbittliche Riffs, D-Beats und thrashige Aggression.
Klingt wie Demonical, Goatwhore, Entombed AD, Dismember, Lik, Entrails, Vomitory oder Unleashed!
Ein Album von bittersüßer Schönheit, voller Ambivalenzen und gutem Pop. Steiner & Madlaina veröffentlichen ihr viertes Studioalbum Nah Dran; zweieinhalb Jahre nach ihrem letzten Album. Es ist ein Werk, das in seinem warmen Pop-Sound und seiner wie immer exzellenten Textarbeit hält, was man sich von diesem Duo verspricht, dabei aber einen Schritt nach vorn macht. Inhaltlich verhandelt dieses Album die wichtigste Erkenntnis unserer Zeit: Die Welt ist widersprüchlich und wir müssen lernen, das auszuhalten. Die Songs erzählen präzise und poetisch von Selbstzweifeln, politischer Haltung, Beziehungen, Zeitgeist und Gesellschaft; sie sind witzig, tief, poetisch, doppeldeutig, zitatwürdig und gegenwärtig. In seinem Sound streift dieses Indie-Pop-Album Jazz, Singer-Songwriting und orchestrale Elemente. Bläser, Streicher, Kinderchor und Klavier treffen auf Gitarren und handgemachte Sounds. Die Produktion ist detailverliebt, mal organisch, mal elektronisch, in Vielem mutig, oft All In. Trotz aller Komplexität bleibt Nah Dran tanzbar, mitsingbar und zugänglich. Es ist gut gelaunte Popmusik mit Haltung - nostalgisch, verspielt, aber nie naiv. Ein Album, das Gesellschaftskritik durch Selbstkritik übt, das feiert und reflektiert, das sich nicht mit einfachen Antworten zufriedengibt. (Und die Liebe kommt auch nicht zu kurz.)
"Crypts of Eternity" ist das zweite Album der französischen Black-Metal-Band Fäust. Vom schnellen Opener 'To the Fire, To the Death' über die erste Single 'Night Terror' bis hin zum epischen und majestätischen 'And Then Blows the Funeral Winds' hat Hellström (Fäust) sein Riffing und Songwriting auf ein neues Level gebracht und liefert sieben neue intensive und heimtückische Tracks. Klingt wie Unanimated, Dissection, Naglfar, Kvaen, Sacrementum oder Thulcandra. Jetzt erhältlich als Black Vinyl!
"Crypts of Eternity" ist das zweite Album der französischen Black-Metal-Band Fäust. Vom schnellen Opener 'To the Fire, To the Death' über die erste Single 'Night Terror' bis hin zum epischen und majestätischen 'And Then Blows the Funeral Winds' hat Hellström (Fäust) sein Riffing und Songwriting auf ein neues Level gebracht und liefert sieben neue intensive und heimtückische Tracks. Klingt wie Unanimated, Dissection, Naglfar, Kvaen, Sacrementum oder Thulcandra. Jetzt erhältlich als Orange Vinyl!
Wiederveröffentlichung des Debutalbums 'Shadows Of The Dying Light' der schwedischen Cineastic Melodic Hard Rock Band Sarayasign. Mit Wurzeln im Gitarren Rock der späten 70er Jahren und dem Kinoerlebnis des 21. Jahrhunderts. Klingt wie Queensrÿche, Dio, Avantasia oder Allen/Lande. Jetzt erhältlich als Ltd. Col. 2LP!
Später, in den Tagen der funkelnden weißen Overalls, erreichte Elvis einen Höhepunkt, als die Musik ihn so tief bewegte, ihn in solche Höhen hob, dass es nur noch eines zu tun gab: "die umgekehrte Klaue". Wenn Musik dich dazu bringt, ist das ein wirklich großartiges Gefühl. "Die umgekehrte Klaue" ist das, worum es bei Deerhoof geht. Ihre jubelnde Musik zieht dich in den Moment hinein, und dort freust du dich. Auf dem transzendenten Album ,Friend Opportunity" überrascht die Musik immer wieder: Songs wie ,Perfect Me" haben drei oder vier Abschnitte mit atemberaubenden Offenbarungen des Erhabenen; ,Matchbook Seeks Maniac" zieht in der Mitte einen ,99 Luftballoons"-Breakdown-Move durch, rockt ein Brahms-Intervall im pop-narkotischen Refrain, und die Beach Boys und The Who sind überall im Mix zu hören - es ist eines der glorreichsten Dinge, die man je hören wird. Auf früheren Alben war eine der Hauptwaffen von Deerhoof der negative Raum - die atemberaubenden Stille zwischen den Beats und Akkorden schlugen härter zu als jedes Klirren und Klirren von Gitarren und Becken. Deerhoof waren wie Maler, die leere Stellen auf der Leinwand ließen, um ihre Pinselstriche hervorzuheben; jetzt neigen sie dazu, jeden Quadratzentimeter auszufüllen und laden uns ein, jeden brillanten Winkel zu genießen. Und Songs wie ,Perfect Me", ,Believe in E.S.P." und ,Choco Fight" sind weitaus groove-orientierter - und ja, auch sexier - als alles, was sie bisher gemacht haben. Das alles ist in Gegenüberstellungen integriert, die eigentlich irritierend sein müssten, aber einfach nur erstaunlich klingen. ,Believe E.S.P." beginnt mit Deerhoofs Interpretation von funkiger Slinkopation, aber der nächste Abschnitt klingt wie etwas aus Palestrina; wie so viele dieser Songs ist es eine malerische Fahrt, die von einer erstaunlichen Aussicht zur nächsten führt, von weiten, schimmernden Wüsten über neblige Schluchten bis hin zu atemberaubenden, schneebedeckten Berggipfeln. Wie Mike Watt einmal über seine Band The Minutemen sagte, schreiben Deerhoof keine Songs, sondern Flüsse. Woher kommt dieses Zeug? Da ist das hoch aufragende, ungerade getaktete Gitarrenriffarama von Chavez, der Heavy-Metal-Donner von Strawinsky, die beschädigten Schnörkel von Gastr del Sol, der Klang und Stomp von Led Zeppelin, Japans illustre Reihe atemberaubend innovativer, von Frauen dominierter Bands wie Ex-Girl und Melt Banana. Und jetzt gibt es diese Mensch-Maschine-Beatbox-Rhythmen, bei denen der titanische Schlagzeuger Greg Saunier die Technologie übertrifft wie ein John Henry mit zwei Holzstiften in den Händen anstelle eines Vorschlaghammers. Manchmal erinnern sie an The Who - wie ,Underture" aus Tommy oder die großartige Live-Version von ,A Quick One", eine Rockband, die die Arbeit eines Orchesters leistet, fesselnde Träumereien im Wechsel mit kraftvollen Ausbrüchen gewundener Melodien, lyrischen Machtspielen und Inverted Claws, die überwältigende Freude hervorrufen. Aber es gibt noch eine weitere wichtige Quelle: Seit mindestens 20 Jahren hat der Hip-Hop die ausgefallenste und experimentellste Musik hervorgebracht, die die Popmusik je gesehen hat. Warum kann Rockmusik nicht das Gleiche tun, auf ihre eigene Weise? Während ,Friend Opportunity" also tangential den Hip-Hop (und verschiedene Epochen des Rock in seiner abenteuerlichsten Form) zitiert, wendet es meist nur die gleiche Denkweise an - was wäre, wenn wir einfach unserer Fantasie freien Lauf lassen würden? ,Friend Opportunity" ist eine Meisterleistung der Neuerfindung, die nur von Künstlern kommen konnte, die bereit waren, alles zu überdenken. ,Es ist, als wäre man wieder ein Kind", sagte Saunier einmal zu Pitchfork, ,denn das ist es, was Kinder die ganze Zeit tun. Jeden Tag lernen sie neue Dinge, von denen sie nicht wussten, dass sie sie tun können." Mann, wenn man von Sonic Youth spricht - Deerhoofs Frühling ist ewig. - Michael Azerrad
Cambridge’s acclaimed psych-folk quintet Fuzzy Lights return with their fifth album ‘Fen Creatures’. Following on from 2021’s critically lauded ‘Burials’ the band have created their most conceptually focussed work to date – a mediation on environmental crises that uses the folklore and history of East Anglia as a lens to examine humanity’s fractured relationship with the natural world.
The album operates across multiple historical timelines, from Iron Age hill forts to medieval plague houses, from Byron's Romantic-era environmental warnings to the immediate threat of rising sea levels, creating a temporal tapestry that weaves ancient stories with contemporary concerns.
Musically, the quintet, Rachel Watkins (vocals/violin), Xavier Watkins (guitar/electronics), Chris Rogers (guitar), Daniel Carney (bass), and Mark Blay (drums), have pushed deeper into experimental drone territories while maintaining the crystalline folk sensibilities that have become their signature.
Lead track ‘Greenteeth transforms the traditional cautionary tale of Jenny Greenteeth, the water spirit who lures children to their deaths. "When I read this story to my daughter, she was instantly drawn into it," Watkins notes. "There's something timeless about these tales and the way they speak to fundamental fears and connections that span generations."
Elsewhere, 'War Ditches' imagines the Iron Age dead of a Cambridge hill fort keeping watch over the land, their vigil ending as modern people lose connection with the earth. 'The Promise' creates an imaginary encounter with the ghosts of Landbeach village across multiple eras, connecting the 1665 plague with our recent pandemic experience through shared narratives of community resilience and loss.
Critics praised ‘Burials’ as "way beyond folk and folk in essence all at once" (Backseat Mafia) and "folk-rock looking back squarely at the early 1970s" (Financial Times), and 'Fen Creatures' promises to cement Fuzzy Lights' reputation as one of Britain's most vital contemporary folk acts. The album positions them firmly within the lineage of artists like Fairport Convention, Trees, and Comus who understood that engaging with tradition isn't nostalgic escapism, but a way of accessing older wisdoms about how to live in the world.
‘Burials’ press:
“...the musical battle between the fuzzy and the light makes Fuzzy Lights special.” MOJO ★★★★
“...a simmering, sinister undercurrent which often explodes with apocalyptic fervour.” SHINDIG ★★★★
“...subverting genre expectations and folk melodies.” FINANCIAL TIMES ★★★★
“Way beyond folk and folk in essence all at once, it's a record that’ll bring you much reward.” BACKSEATMAFIA - 8.3/10
“a genuine delight....a stirring and unsettling listen, goosebumps adding to the pleasure of timeless music played well, with perfect precision. Don’t leave it another eight years, eh?” FOLK RADIO
“...re-inventing the folk-rock playbook and dragging it screaming through an array of influences...Fuzzy Lights’ most unique, reflective and ambitious record to date” FOR THE RABBITS
Armand Hammer und The Alchemist erschaffen Welten. Ihre erste war Haram, die nach wie vor in ihrer Umlaufbahn gefangen ist, gleichermaßen üppig wie bedrohlich. Ihre neue Welt heißt Mercy und besteht aus Blut und Imperium, Kinderlachen, unbezahlten Strafzetteln und Dingen, die noch nicht geschehen sind. Die Rapper ELUCID und billy woods werden am Mikrofon von Earl Sweatshirt, Quelle Chris, Cleo Reed, Pink Siifu, Kapwani und Silka begleitet. The Alchemist hat alles andere übernommen.
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Manteca’s 2014 album, first time on vinyl. Manteca, the London Latin jazz/salsa funk combo, are back with a first-time vinyl release of their brilliant digital album “Oye” from 2014. “Oye” is a collection of heavy-duty Latin music that reaches well beyond the standard salsa or Cuban dance-band style, appealing to anyone and everyone, from mambo dancers to B-boys, jazz brothers to soul sisters! Led by Colombian singer Martha Acosta and bassist Javier Fioramonti, who have played with everyone from Roberto Pla and Candela, to Alex Wilson’s groups and Salsa Celtica, as well as backing Latin legends such as Joe Bataan, Jack Costanzo, Henry Fiol and Azuquita, this band really cooks! “Que Pasa” is smoking Latin funk, this will get your head nodding and foot tapping for sure.“Oye”, a lovely mid-tempo Afrobeat/Latin jazz fusion number with punching brass and super-funky kit playing. There are three cover versions on the album: Horace Silver’s “The Jody Grind”, a 1960s Blue Note Records soul jazz classic. Manteca does it justice, taking the original and turning it into a heavy Mongo Santamaria style funky Latin soul belter. Sergio Mendes’s “Groovy Samba” is also given the 1960s Mongo “Watermelon Man” style Latin soul jazz treatment. Very hip arrangement, and some fantastic brass soloing in there too. The last one is a brave choice. It’s the timeless bolero standard “Como Fue”, which the band plays beautifully. “Para Pello” (“For Pello”), a conga-style big percussive beat that evolved from Afro-Cuban street carnivals. Secondly, “Bomba Chevere”, a blend of Puerto Rican bomba and Colombian cumbia. The big Afro-Cuban track of the album is “Descarga China”, which has two different mixes. One is a descarga funk mix with some heavyweight kit playing and smoking trumpet soloing, while the other is a more straight-ahead Latin jam with Javier’s upright bass playing underpinning the whole number in a very Cachao way. Big shouts to the whole band, which features some of the best musicians from the London Latin music scene of the last three decades. These cats are as good as you’ll get in Latin music from anywhere across the world.This London Latin music gem has been crying out for a vinyl release for over a decade. At last, it's here. Slap it on the turntable, drop the needle on track one, turn the volume up, press play and be ready to dance. Standing still is NOT an option! DJ Lubi (One Jazz / Totally Wired Radio)
Unfassbar! Cosmic Psychos kehren mit erstaunlichem Geständnis zurück: "I Really Like Beer"! Über 40 Jahre albern-schlauer Punkrock werden mit einem brandneuen "Konzeptalbum" über Bier fortgeführt, obwohl jedes frühere Album der Jungs auch irgendwie ein Konzeptalbum darüber war. Die Bierväter des australischen Punks klingen wie die Ramones mit Crocodile Hunter als Frontmann und schreiben Songs in einem unverkennbaren Down-Under-Stil über's Saufen, Raufen, Roadkill und die beste Zeit des Lebens. Die knallharte Herangehensweise der Jungs an den Punk hat sich als nachhaltig erwiesen und viele andere beeinflusst, von L7 und The Meanies bis hin zu The Chats und Amyl & The Sniffers. Das lärmende Punk-Trio wurde ursprünglich um 1985 von Bill Walsh, Peter Jones und Ross Knight in Melbourne gegründet. Robbie Watts ersetzte Jones 1990/91 an der Gitarre, und nach einer zwischenzeitlichen Pause gingen die Psychos 2005 zurück ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, wobei der neue Schlagzeuger Dean Muller (ex-Voodoo Lust) Bill Walsh ersetzte. Nach dem Schock über den tragischen Verlust von Robbie Watts im Jahr 2006 stand die Option im Raum, "Cosmic Psychos" zu begraben. Aber Knight war überwältigt von der Trauer und der Unterstützung der Fans, sodass er mit voller Unterstützung von Robbies Kindern beschloss, dass doch noch mehr Bier getrunken werden muss. John McKeering (von The Onyas) war bereits seit geraumer Zeit mit der Band befreundet und wurde Ende 2006 ausgewählt, von diesem Zeitpunkt an mit Knight & Muller Gitarre zu spielen. Mit einer legendären Debüt-EP, fast einem Dutzend Studioalben, einer Handvoll Live-Alben und einer von Fans finanzierten Dokumentation mit einer ziemlich prominenten Besetzung aus der Alternativ-Szene, liefern the blokes you can trust, wieder 12 neue Tracks mit geradlinigem, bierdurchnässtem Punkrock für Fans von Celibate Rifles, Radio Birdman, den frühen Saints, den Ramones aus ihrer mittleren Schaffensphase, Hard-Ons, C.O.F.F.I.N. und Stiff Richards. Das neue Album ist Classic Psychos, australischer Punkrock, so roh, laut und herrlich dumm wie eh und je - mit gelegentlichen Lebensweisheiten, die unter einem Haufen Riffs versteckt sind. Als CD (mit Bierschutzhülle aka Jewelcase) oder auf klassisch schwarzem Vinyl oder in farbigen LP-Versionen.
Unfassbar! Cosmic Psychos kehren mit erstaunlichem Geständnis zurück: "I Really Like Beer"! Über 40 Jahre albern-schlauer Punkrock werden mit einem brandneuen "Konzeptalbum" über Bier fortgeführt, obwohl jedes frühere Album der Jungs auch irgendwie ein Konzeptalbum darüber war. Die Bierväter des australischen Punks klingen wie die Ramones mit Crocodile Hunter als Frontmann und schreiben Songs in einem unverkennbaren Down-Under-Stil über's Saufen, Raufen, Roadkill und die beste Zeit des Lebens. Die knallharte Herangehensweise der Jungs an den Punk hat sich als nachhaltig erwiesen und viele andere beeinflusst, von L7 und The Meanies bis hin zu The Chats und Amyl & The Sniffers. Das lärmende Punk-Trio wurde ursprünglich um 1985 von Bill Walsh, Peter Jones und Ross Knight in Melbourne gegründet. Robbie Watts ersetzte Jones 1990/91 an der Gitarre, und nach einer zwischenzeitlichen Pause gingen die Psychos 2005 zurück ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, wobei der neue Schlagzeuger Dean Muller (ex-Voodoo Lust) Bill Walsh ersetzte. Nach dem Schock über den tragischen Verlust von Robbie Watts im Jahr 2006 stand die Option im Raum, "Cosmic Psychos" zu begraben. Aber Knight war überwältigt von der Trauer und der Unterstützung der Fans, sodass er mit voller Unterstützung von Robbies Kindern beschloss, dass doch noch mehr Bier getrunken werden muss. John McKeering (von The Onyas) war bereits seit geraumer Zeit mit der Band befreundet und wurde Ende 2006 ausgewählt, von diesem Zeitpunkt an mit Knight & Muller Gitarre zu spielen. Mit einer legendären Debüt-EP, fast einem Dutzend Studioalben, einer Handvoll Live-Alben und einer von Fans finanzierten Dokumentation mit einer ziemlich prominenten Besetzung aus der Alternativ-Szene, liefern the blokes you can trust, wieder 12 neue Tracks mit geradlinigem, bierdurchnässtem Punkrock für Fans von Celibate Rifles, Radio Birdman, den frühen Saints, den Ramones aus ihrer mittleren Schaffensphase, Hard-Ons, C.O.F.F.I.N. und Stiff Richards. Das neue Album ist Classic Psychos, australischer Punkrock, so roh, laut und herrlich dumm wie eh und je - mit gelegentlichen Lebensweisheiten, die unter einem Haufen Riffs versteckt sind. Als CD (mit Bierschutzhülle aka Jewelcase) oder auf klassisch schwarzem Vinyl oder in farbigen LP-Versionen.
Unfassbar! Cosmic Psychos kehren mit erstaunlichem Geständnis zurück: "I Really Like Beer"! Über 40 Jahre albern-schlauer Punkrock werden mit einem brandneuen "Konzeptalbum" über Bier fortgeführt, obwohl jedes frühere Album der Jungs auch irgendwie ein Konzeptalbum darüber war. Die Bierväter des australischen Punks klingen wie die Ramones mit Crocodile Hunter als Frontmann und schreiben Songs in einem unverkennbaren Down-Under-Stil über's Saufen, Raufen, Roadkill und die beste Zeit des Lebens. Die knallharte Herangehensweise der Jungs an den Punk hat sich als nachhaltig erwiesen und viele andere beeinflusst, von L7 und The Meanies bis hin zu The Chats und Amyl & The Sniffers. Das lärmende Punk-Trio wurde ursprünglich um 1985 von Bill Walsh, Peter Jones und Ross Knight in Melbourne gegründet. Robbie Watts ersetzte Jones 1990/91 an der Gitarre, und nach einer zwischenzeitlichen Pause gingen die Psychos 2005 zurück ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, wobei der neue Schlagzeuger Dean Muller (ex-Voodoo Lust) Bill Walsh ersetzte. Nach dem Schock über den tragischen Verlust von Robbie Watts im Jahr 2006 stand die Option im Raum, "Cosmic Psychos" zu begraben. Aber Knight war überwältigt von der Trauer und der Unterstützung der Fans, sodass er mit voller Unterstützung von Robbies Kindern beschloss, dass doch noch mehr Bier getrunken werden muss. John McKeering (von The Onyas) war bereits seit geraumer Zeit mit der Band befreundet und wurde Ende 2006 ausgewählt, von diesem Zeitpunkt an mit Knight & Muller Gitarre zu spielen. Mit einer legendären Debüt-EP, fast einem Dutzend Studioalben, einer Handvoll Live-Alben und einer von Fans finanzierten Dokumentation mit einer ziemlich prominenten Besetzung aus der Alternativ-Szene, liefern the blokes you can trust, wieder 12 neue Tracks mit geradlinigem, bierdurchnässtem Punkrock für Fans von Celibate Rifles, Radio Birdman, den frühen Saints, den Ramones aus ihrer mittleren Schaffensphase, Hard-Ons, C.O.F.F.I.N. und Stiff Richards. Das neue Album ist Classic Psychos, australischer Punkrock, so roh, laut und herrlich dumm wie eh und je - mit gelegentlichen Lebensweisheiten, die unter einem Haufen Riffs versteckt sind. Als CD (mit Bierschutzhülle aka Jewelcase) oder auf klassisch schwarzem Vinyl oder in farbigen LP-Versionen.
Unfassbar! Cosmic Psychos kehren mit erstaunlichem Geständnis zurück: "I Really Like Beer"! Über 40 Jahre albern-schlauer Punkrock werden mit einem brandneuen "Konzeptalbum" über Bier fortgeführt, obwohl jedes frühere Album der Jungs auch irgendwie ein Konzeptalbum darüber war. Die Bierväter des australischen Punks klingen wie die Ramones mit Crocodile Hunter als Frontmann und schreiben Songs in einem unverkennbaren Down-Under-Stil über's Saufen, Raufen, Roadkill und die beste Zeit des Lebens. Die knallharte Herangehensweise der Jungs an den Punk hat sich als nachhaltig erwiesen und viele andere beeinflusst, von L7 und The Meanies bis hin zu The Chats und Amyl & The Sniffers. Das lärmende Punk-Trio wurde ursprünglich um 1985 von Bill Walsh, Peter Jones und Ross Knight in Melbourne gegründet. Robbie Watts ersetzte Jones 1990/91 an der Gitarre, und nach einer zwischenzeitlichen Pause gingen die Psychos 2005 zurück ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, wobei der neue Schlagzeuger Dean Muller (ex-Voodoo Lust) Bill Walsh ersetzte. Nach dem Schock über den tragischen Verlust von Robbie Watts im Jahr 2006 stand die Option im Raum, "Cosmic Psychos" zu begraben. Aber Knight war überwältigt von der Trauer und der Unterstützung der Fans, sodass er mit voller Unterstützung von Robbies Kindern beschloss, dass doch noch mehr Bier getrunken werden muss. John McKeering (von The Onyas) war bereits seit geraumer Zeit mit der Band befreundet und wurde Ende 2006 ausgewählt, von diesem Zeitpunkt an mit Knight & Muller Gitarre zu spielen. Mit einer legendären Debüt-EP, fast einem Dutzend Studioalben, einer Handvoll Live-Alben und einer von Fans finanzierten Dokumentation mit einer ziemlich prominenten Besetzung aus der Alternativ-Szene, liefern the blokes you can trust, wieder 12 neue Tracks mit geradlinigem, bierdurchnässtem Punkrock für Fans von Celibate Rifles, Radio Birdman, den frühen Saints, den Ramones aus ihrer mittleren Schaffensphase, Hard-Ons, C.O.F.F.I.N. und Stiff Richards. Das neue Album ist Classic Psychos, australischer Punkrock, so roh, laut und herrlich dumm wie eh und je - mit gelegentlichen Lebensweisheiten, die unter einem Haufen Riffs versteckt sind. Als CD (mit Bierschutzhülle aka Jewelcase) oder auf klassisch schwarzem Vinyl oder in farbigen LP-Versionen.
Auf ihrer Debüt-EP ,Future Perfect" singt die britisch-amerikanische Songwriterin Jenny Hirons von Kindheitsvisionen und kapitalistischen Überbauten, von rasanten Fahrten über schmale Landstraßen und dem sanften Verschwinden im Äther wie ein erfüllter Traum. In fünf gedämpften Pop-Tracks, die an Sakamoto & Hosono, Bowie & Eno erinnern, beschwört Hirons Pop-Fantasien herauf und konfrontiert die Realität mit strahlenden Augen und eiserner Entschlossenheit. Der Titel ,Future Perfect" bezieht sich auf Handlungen, die abgeschlossen sein werden. Nachdem man das musikalische Debüt von Jenny Hirons aufgenommen hat, wird der aufmerksame Zuhörer das Gefühl haben, seine Zeit sinnvoll genutzt zu haben. Die Analyse der Texte ist völlig optional, denn bei genauer Betrachtung entsteht ein facettenreiches Bild des Lebens, betrachtet aus allen Blickwinkeln der Zeit - ein Kind stellt sich das Erwachsenenalter vor, ein Erwachsener kehrt zur Autonomie zurück, eine Stimme von einem anderen Ort blickt zurück auf die Zukunftsfantasien eines Kindes. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Streben, Überwindung sind die Kernaussagen, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, ausgeglichen, absolut charmant. Die Wirkung dieser Songs ist jedoch alles andere als schwerfällig. Hoffnung, Sehnsucht und Überwindung sind die Kernbotschaften, und musikalisch spiegelt der Ton die Künstlerin selbst wider - ironisch, intellektuell, gelassen, absolut charmant. Hirons nennt Astor Piazolla, die Beach Boys, Elliot Smith, Deerhoof und Rachmaninoff als musikalische Einflüsse. (Für diejenigen, die es nicht wissen: Piazolla ist Akkordeonist.) Hirons ist auch eine äußerst versierte bildende Künstlerin und Designerin. Das Ergebnis mehrjähriger Arbeit, Future Perfect, ist auch ein Album über Trennung, Arbeitslosigkeit und eine ungewisse Zukunft. Nachdem sie es nun in die Welt hinausgebracht hat, blickt Hirons zurück auf eine Zeit, in der ,Musik die Wirtschaft unserer Herzen war", und nach vorne auf eine Zukunft, die sich so gestalten darf, wie sie will, ,in alle Richtungen nach Hause getragen".
Diese LP, die ursprünglich 2002 auf CD veröffentlicht wurde, enthält Archivaufnahmen aus dem Jahr 1959 sowie Aufnahmen, die Hal Willner im Januar 2001 (7. bis 10. Januar) gemacht hat. Zum ersten Mal überhaupt auf Vinyl erhältlich, wurde ,DIE ON ME" von Kramer remastered und neu bearbeitet. Diese historische Sammlung enthält die letzten Sprachaufnahmen des legendären Beat-Poeten Gregory Corso. Intim und unverfälscht sinniert er im Gespräch mit seinen Freunden Allen Ginsberg, Marianne Faithfull und dem legendären Chicagoer Schriftsteller Studs Terkel über sein Leben und diskutiert und rezitiert einige seiner beliebtesten Gedichte. Die Aufnahmen beleuchten Corsos Gedanken zu seinem eigenen Werk in aufschlussreichen Details. Keine andere Spoken-Word-LP beleuchtet ihr Thema so eindringlich. Marianne Faithfull fordert ihn spielerisch auf, Geschichten zu erzählen, und auf seine Bitte hin beehrt sie ihn mit ihren eigenen Rezitationen seiner Gedichte. Dies ist ein einzigartiges Kompendium der Werke eines der unterschätzten Helden der modernen Poesie, produziert vom verstorbenen großen Hal Willner. Gregory Corso starb am 17. Januar im Alter von 70 Jahren, nur wenige Tage nachdem viele dieser wertvollen Aufnahmen fertiggestellt worden waren. Corsos Asche wurde am 5. Mai 2001 in Rom am Fuße des Grabes von Percy Bysshe Shelley auf dem Cimitero Acattiolico beigesetzt. John Keats liegt in der Nähe.
Westbound Train kehren mit ihrem bisher dynamischsten und gefühlvollsten Album zurück, einer mutigen Weiterentwicklung, die in der charakteristischen Mischung aus Ska, Rocksteady und klassischem Soul der Band verwurzelt bleibt. Produziert von Frontmann Obi Fernandez und Schlagzeuger Eric Novod, verbindet das Album warme, analoge Texturen mit einfallsreichen Arrangements und nuancierten Mixing-Entscheidungen und bietet eine neue Perspektive auf einen Sound, den sie über Jahre hinweg perfektioniert haben. Herausragende Tracks wie ,L.M.A.", ,Keeper From the Start" und ,Slippery Slope" unterstreichen das ausgefeilte Songwriting und das erweiterte Klangspektrum der Band, während eine neu aufgenommene Version von ,We All Need Rescue" einem weniger bekannten Titel aus ihrem 2022er Album neues Leben einhaucht. Es ist eine selbstbewusste, emotional bewegende Sammlung, die Westbound Train auf einem neuen kreativen Höhepunkt einfängt.
Ähnlich wie die nachtblühende Flora, nach der das Album benannt ist, ist Constant Smiles' Felte-Debüt ,Moonflowers" das Ergebnis langsamer, weitgehend unsichtbarer Wachstumsmuster. Die in New York ansässige Band hat sich ihren eigenen Weg hierher gebahnt und sich nach und nach von einer amorphen Sammlung hochkonzeptioneller Ideen zu etwas Greifbarerem entwickelt, wobei jeder Schritt ihres ungewöhnlichen Weges zu ,Moonflowers" führte, einem subtilen Meisterwerk des intern entstandenen Ambient-Pop. Constant Smiles wurde 2009 von Ben Jones gegründet. Er wurde von verschiedenen Mitwirkenden in verschiedenen Versionen der Band unterstützt, die sich in Form von lauten Soundscapes, szenischem Chamber Pop oder eisigem Coldwave-ähnlichem Synth-Pop manifestierten und oft auf undurchsichtig gestalteten, ultra-limitierten Alben veröffentlicht wurden, die nach Lieblingsfilmregisseuren benannt waren. Durch den Umzug nach New York und einige Platten bei Sacred Bones wurde die Band einem größeren Publikum bekannt, aber Jones und seine Freunde blieben in ständigem Wandel. Die große Entschlüsselung des Constant Smiles-Rätsels erfolgte, als sich die Band zu einer festen Kernbesetzung formierte, als Schlagzeugerin/Sängerin Nora Knight Ende 2022 zu Jones und dem langjährigen Bassist Spike Currier stieß. Nach Jahren, die von tiefgreifenden Veränderungen und Unbeständigkeit geprägt waren, veränderte diese stabilisierte Besetzung den Sound, die emotionale Färbung und die Wirkung der Band. Mit Knight und Currier, die einen Kontrapunkt und Struktur zu Jones' stets sprudelnder Kreativität bildeten, wurden die Songs stromlinienförmiger und direkter. Nach wie vor luftig und traumhaft, hat die Trio-Version von Constant Smiles, die Moonflowers produzierte, die Wolken der Unbestimmtheit und Unsicherheit beseitigt, die es schwieriger machten, sich mit früheren Versionen der Band zu identifizieren. Wie die besten Momente der grundlegenden Alben von Talk Talk oder Nick Drake, die gelebte Erhabenheit von Adrianne Lenkers Songs/Instrumentals oder Jim O'Rourkes Ausflüge in den Kammerpop erreicht Moonflowers seine dynamischen Schwünge auf natürliche, fast unterschwellige Weise. Es ist ein Sound, den frühere Veröffentlichungen von Constant Smiles andeuteten, aber nie ganz erreichten. Moonflowers ist die klarste Sicht auf etwas, dessen Entstehung Jahre gedauert hat, das sich aber dennoch ganz natürlich wie eine Einführung anfühlt. Die Musik ist sorgfältig, aber nicht überladen, und das passt perfekt zu Songs über Gefühle, die entstehen, bevor man Zeit hat, nachzudenken. In dieser vollendeten Form erschließt Constant Smiles etwas Instinktives, eine Atmosphäre der Stille mit mikroskopisch kleinen Teilen, die nie aufhören, sich zu bewegen, und Songs, die fast transparent sind, aber dennoch irgendwie schwerer als ein Berg.
kuniyuki takahashi – new single on studio mule studio mule is proud to announce the latest release from one of japan’s most respected producers and musicians, kuniyuki takahashi. this new single was created with the atmosphere of our listening bar studio mule in mind, and showcases kuniyuki’s unmatched ability to bridge dance music with sophisticated musical expression. the a-side, “open window,” is a modern classical piece inspired by the light and breeze flowing into his sapporo studio—an uplifting, deeply moving composition. on the b-side, “tobira” offers a dreamlike journey of ethnic new-age jazz, evoking the sensation of stepping into a new world. kuniyuki is a rare artist who has continued to push boundaries across genres, and this release is no exception—a future classic in the making. the artwork has been designed by yoshirotten, a leading figure in tokyo’s contemporary art scene. with this release, studio mule delivers an inspired response to the timeless legacy of ecm, while continuing to explore new musical horizons.
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As trans-Atlantic alchemists pulling from a shared dialectic that somehow encompassed both postmodern deconstructionist tendencies and a delightfully subversive sense of poptimism, it’s easy to see how David Cunningham and Peter Gordon immediately hit it off upon initially meeting each other back in the late-1970s at the height of their youthful transgressions. Having initially worked together on the second Flying Lizards’ LP fourth wall, with its ingenious fusion of dismantled rhythms and rearranged melodies juxtaposed against the slyly sultry singing of Snatch’s Patti Palladin— with Gordon adding a few sprinkles of mischievous sax in the mix— it’s no wonder the collaboration would lead to further musical adventures.
Which leads us directly to the genesis of The Yellow Box. Embarking on a collaborative exercise in the structural repurposing of music as untethered puzzle pieces in need of rearrangement with no predetermined outcomes, the duo gave birth to a project that would see them move through both time and recording studios across Europe, taking nearly two years from 1981-1983 to complete. Enlisting the great Anton Fier on drums from The Feelies/Lounge Lizards nexus and John Greaves on bass from Henry Cow/Soft Heap lore to round out their dueling creative counterparts, the album would be something of a lost treasure until its eventual release on Cunningham’s Piano imprint in 1996.
Cinematic in scope, and filled with drifting drones, beautiful counter-melodies, eery minimalism, Kraftwerkian synthesizers, looped voices, skronky interludes, and other shifting undercurrents of sound, it was an album that utilized both a diverse array of expressive languages, as well as early sampling techniques and prepared instruments, well before most people were thinking in such expansive, integrated terms at the dawn of the 80’s. But such is life at the vanguard of new music. And one of the reasons that it likely sat on the shelf for so long before finally being released well over a decade later. Like a sparser, less groove-oriented version of My Life in the Bush of Ghosts, or a more radical take on the experimental work of Can’s Holger Czukay, The Yellow Box stands at the crossroads of time and technology, fusing multiple strands of musical thought and compositional techniques into a disjointed whole that somehow still comes off as a conceptually complete record.
Now, here it is again, over 40 years later, with perhaps even more historical resonance than it had before, remade and remodeled just waiting to be rediscovered again.
Waxwork Records is thrilled to announce the exclusive release of the WEAPONS Original Motion Picture Soundtrack, in proud collaboration with New Line Cinema and WaterTower Music. Scored by Ryan Holladay, Hays Holladay, and director Zach Cregger, this haunting and immersive album accompanies the highly anticipated mystery-horror film WEAPONS.
Written, produced, and directed by Zach Cregger (Barbarian), WEAPONS tells the chilling story of seventeen children from the same classroom who vanish into the night—each fleeing their homes at 2:17 AM, drawn by an unseen force toward an unknown destination. Their simultaneous disappearance baffles authorities and sets the stage for one of the year’s most unsettling cinematic experiences.
The WEAPONS soundtrack captures the eerie atmosphere and emotional intensity of the film with original compositions from the Holladay brothers and Cregger. From minimal ambient textures to deeply unsettling orchestral crescendos, the score is both gripping and unforgettable.
Waxwork Records is thrilled to announce the exclusive release of the WEAPONS Original Motion Picture Soundtrack, in proud collaboration with New Line Cinema and WaterTower Music. Scored by Ryan Holladay, Hays Holladay, and director Zach Cregger, this haunting and immersive album accompanies the highly anticipated mystery-horror film WEAPONS.
Written, produced, and directed by Zach Cregger (Barbarian), WEAPONS tells the chilling story of seventeen children from the same classroom who vanish into the night—each fleeing their homes at 2:17 AM, drawn by an unseen force toward an unknown destination. Their simultaneous disappearance baffles authorities and sets the stage for one of the year’s most unsettling cinematic experiences.
The WEAPONS soundtrack captures the eerie atmosphere and emotional intensity of the film with original compositions from the Holladay brothers and Cregger. From minimal ambient textures to deeply unsettling orchestral crescendos, the score is both gripping and unforgettable.
The perfect accompaniment to that deep fall feeling, Frank Maston's beloved 2025 single finally gets its long overdue vinyl release! As our friends New Commute articulated beautifully, "Foreign Affairs" drifts through London fog and Paris shimmer, its avant-lounge glow wrapping each melody in a wistful ache. On B-side "Liaison," ghostly strings and a solitary piano paint a deserted twilight shoreline, Pacôme Henry's distinct 16mm cinematography hovering nearby." We've pressed just 500 of these gorgeous records so, be quick, Maston always flies.
Originally written for a film Maston was scoring in 2024, he decided to keep it aside for himself. And, well, us all. The song has a vibe Maston has previously flirted with; he wanted to dive in...all the way: "The arrangement is huge, definitely the biggest I've written, and it merited live musicians playing together. Also another experiment, to do it with all live musicians playing my arrangements. I wanted to make something that you'd want to put on when you bring a date back to your place. It's on the edge of sappy but that's sort of the point. I decided to give myself an unlimited budget - just spend whatever was necessary to get the right musicians and record it the best way possible."
It's this dedication to sonic perfection which Maston is rightly lauded for. We couldn't not put this on a cute wee 7" when we heard it.
The A side, "Foreign Affairs", is a brilliant, Bacharach-esque romp with a bit of that unapologetically romantic Morricone angle. Says Frank: "I was trying to synthesize that sort of jazzy/sexy/classy/romantic mature sound, where the edginess is in these surprising chord changes and subtle arrangement cues."
A wonderful complement, the flipside "Liaison", evokes Martin Denny, but Eden's Island was in Frank's head, too. He wanted to take a deep dive into that exotica sound - a genre he'd referenced a bit but never fully committed to - so the piece is lavished with those big sighing strings and a pretty lush arrangement. Happily, it all sounds super rich. Also, "Umiliani is always a reference for this sort of thing (Il Corpo etc.), That almost mechanical arrangement of things moving together and a simple melody over it (something I nicked from Ennio)".
The two songs were recorded in Paris and London in the summer of 2024. Aside from the rhythm section and piano, there's vibraphone, a full string section, trombones and alto and concert flutes. "Liaison" boasts strings, vibraphone, a female choir and tenor sax. Maston played piano and acoustic guitar but that's it (as opposed to playing basically everything on Tulips). His friend Oscar Sholto Robertson played drums and percussion whilst Maston mainstay Elie Ghersinu (formerly of L'Eclair) played bass.
The theme for a lot of Maston's titles is that they have two meanings. So "Foreign Affairs" is both a reference to him living abroad and the idea of constant cultural diplomacy and then there's this sexy/cheeky interpretation of foreign affairs in a literal way - "an affair abroad, ooh la la!". The artwork for this 7" single has Roman campaign flags, referencing the foreign affairs in sort of a sassy way. There's a violence implied. But then if you look from a bit of a distance it looks like a bouquet of flowers. So Frank thought it went with the spirit of the title. Also, he's used a lot of roman motifs now so he kept that theme going, even with the terracotta cover.
This is a vitally important project for our Frank. He explains why, here: "For whatever reason, these songs really resonated with me. I feel like they are either the end of a stylistic era for me or the beginning of a new one. They're sonically the culmination of what I'd been working towards and trying to get better at since I started. If I heard this when I was making Tulips I would have said "YES! *This* is what I want to be doing!". So that's the essence of it. It's a statement and the intended reaction is "This is really good, but why now?". Like the edge to it is the context of someone making this sort of thing in 2025, which I think is a huge strength. The real heads will get it. My music always has like a 2-3 year latency until people really catch onto it, and these ones will have a nice payoff I think."
We couldn't put it better ourselves. So we haven't.
"Life in Slow Motion" stieg sowohl in Großbritannien als auch in Irland direkt auf Platz 1 ein und wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken. Aber noch wichtiger war, dass Gray damit wieder Freude am Musikmachen fand - am Schaffen von etwas Bleibendem. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, wird "Life in Slow Motion" mit seiner ersten Veröffentlichung auf Vinyl gefeiert, zum 20-jährigen Jubiläum des Albums. Die Neuauflage wird in drei Editionen erhältlich sein: als Standard-Schwarzvinyl, als Farbvinyl und als Deluxe-Farbdoppelvinyl mit unveröffentlichten Demos und zwei bisher unbekannten Tracks aus den Original-Sessions. Diese Neuauflage von "Life in Slow Motion" bietet die Gelegenheit, ein wegweisendes Album wiederzuentdecken - nicht nur ein Produkt seiner Zeit, sondern ein Werk, das noch immer tief nachhallt. Weitläufig, nachdenklich und voller stiller Überzeugung.
Limitierte Auflage von 2000 Stück als "Glacial Blue" Vinyl LP. "Life in Slow Motion" stieg sowohl in Großbritannien als auch in Irland direkt auf Platz 1 ein und wurde zu einem kommerziellen Erfolg und erhielt begeisterte Kritiken. Aber noch wichtiger war, dass Gray damit wieder Freude am Musikmachen fand - am Schaffen von etwas Bleibendem. Jetzt, zwei Jahrzehnte später, wird "Life in Slow Motion" mit seiner ersten Veröffentlichung auf Vinyl gefeiert, zum 20-jährigen Jubiläum des Albums. Die Neuauflage wird in drei Editionen erhältlich sein: als Standard-Schwarzvinyl, als Farbvinyl und als Deluxe-Farbdoppelvinyl mit unveröffentlichten Demos und zwei bisher unbekannten Tracks aus den Original-Sessions. Diese Neuauflage von "Life in Slow Motion" bietet die Gelegenheit, ein wegweisendes Album wiederzuentdecken - nicht nur ein Produkt seiner Zeit, sondern ein Werk, das noch immer tief nachhallt. Weitläufig, nachdenklich und voller stiller Überzeugung.
Merge Records wiederveröffentlicht das Debütalbum von The Clientele ,The Violet Hour" auf Vinyl. Seit seiner Erstveröffentlichung 2003 in Großbritannien bei Pointy ist es längst vergriffen und sehr begehrt. Nach dem Durchbruchserfolg von ,Suburban Light", der 2001 erschienenen Sammlung der ersten Singles und EPs von The Clientele, waren Trendsetter und Liebhaber gespannt darauf zu hören, was das Trio aus Alasdair MacLean (Gitarre, Gesang), Mark Keen (Schlagzeug, Klavier) und James Hornsey (Bass) leisten würde, wenn man es in einem Studio loslegen ließe, um ein Album in voller Länge aufzunehmen. Was sie im Herbst 2002 aus den Londoner Medina Road Studios mitbrachten, war verlockend: Ihr bereits scharf ausgearbeitetes Motiv aus 60er-Jahre-Psychedelia und modernem Fuzz-Pop nahm Jazz-Einflüsse auf, insbesondere dadurch, dass das LP-Format mehr Raum bot, um die Atmosphäre besser zur Geltung zu bringen. The Clientele dehnen den frühen Abend von ,The Violet Hour" unendlich aus und manipulieren die strukturierte Zeit des Popsongs so, wie Dichter die Struktur der Sprache manipulieren - um Orte, Stimmungen, verstreute Gedanken, Enttäuschungen, Potenziale und vor allem Sehnsüchte einzufangen. Es ist ein schimmerndes Juwel von einem Album, dessen träge Melodien und hallgetränkte Refrains zugleich erhaben und tragisch sind, dessen verschwommene, traumhafte Abschweifungen zugleich an die Wärme einer Lieblingsplatte erinnern, die während eines Sommergewitter gespielt wird, während man sich nach der nebelverhangenen Zukunft einer noch ungeschriebenen Nacht sehnt. ,The Violet Hour" hat sich Jahrzehnte später als charakteristisches Album im Katalog von The Clientele behauptet, das nicht nur den Sound perfektioniert hat, der die Band zu einem Phänomen in den Message Boards gemacht hat, sondern ihm auch eine völlig neue Tiefe verliehen hat. In der Folge war es nicht mehr möglich, sie als eines der bestgehüteten Geheimnisse des Indie-Pop zu bezeichnen. The Clientele waren und sind nach wie vor eine der wichtigsten Figuren des Genres, und ,The Violet Hour" war und ist nach wie vor eines ihrer wichtigsten Statements: eine üppige Einladung in ihren Underground.