Schlammpeiziger, who had previously only been known to us for his top hits and T-shirts, burst upon us like a wild boar in search of affection in the middle of the coronavirus lockdown. He nested in our fully vaccinated home, drank our Eversbusch, ate from our plates, slept in our bed (wait - wrong fairy tale) and repeatedly urged us to organise egg runs with his testicles (after some contortions, we gave up trying). Childish faecal humour, far-fetched obs(t)enities, juicing, a desire to dissolve, composting of thoughts. In excesses of lack of concentration, the chains of associations curled and meandered like Jo's famous curlicue drawings. Every evening, after we had forcibly levered him out of our flat, he would ‘walk’ home to put together very unique , dreamy pieces. In the blissful brainfog of those days, for example, ‘Handicapfalter’ was created, for which the congenial °Bär° made our flat into the corresponding video. Among other quirks of the little gut-breather, we were fascinated to observe his phobia of literature and books. Just hold a printed page in front of his face for a few seconds and he writhes on the floor crying. A level of phobia that only my own laughable disgust and fear of writing myself can compete with. Jo shudders at the thought of reading sentences that build on each other in a meaningful way, and I shudder at the thought of having to write them down because I have something ‘to say’. A certain affinity cannot be denied. We are much, much more pleased by snatched-up, misunderstood or misheard snippets, hollow but unforgettable phrases, the diamond stoner humour of our ancestors. ‘From one turn/ I stop/ to walk on/ in all directions’ (as it murmurs in “Selten Gesehenes”), describes the process quite nicely. After all, Jo is ahead of me in that he can simply break off every tedious sentence and let it fade into music. Back to the essentials. It's five to 12 for the Schlammpeitzger (scientifically Misgurnus). The shy goby is under threat from climate change, so perhaps this vinyl is the last expression of life of the specimen that we have been allowed to look after sporadically since the lockdown phase of the corona epidemic. And it's turned out pretty. Even the aesthetically gutted like me and my beloved husband can THINK about sex when they see these sublime, silvery fart bubbles! It's tender as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Do you have words. Do you have sounds. Impertinently harmless piano tinkling turns into tugging zounds of increasing severity. It is not dubbed (would be unethical) but dubbed. Sounds dubby, as you can imagine. (Instrumental)
Loch ohne Licht: Possibly vaguely misogynistic. Could also be that there was simply no light in the hole. The sparse snippet of lyrics (‘du biss mir och esu e Loch ohne Licht’) sounds like one of those stroppy Cologne replicas whose anti-charm is hard to resist. Buzzing and grooving.
Selten Gesehenes: Casual. Confident. Soft. Fragrant. Thoughtful but lively.
The Arabian Vietmanese (instrumental) is probably the food we trust in the case of the munchies we get when we watch other people smoking weed. Transcendental and psychedelic states casually permeate the humdrum of everyday life. Klar Knuspermarsch: Marches and floats at the same time. Klebt Runner: Soundtrack to the cult film of the same name. Tyrrell Corporation loosens up. Ungenutzte Sätze: Stinks somehow, because there is dangerous proximity to comprehensible and then also critical statements here. Instead, the sinister electronic cheapness of Carpenter soundtracks can be heard. Parzipan: Actually, the time of origin was not so roaringly funny and simple, but for Jo it was also a gruelling, slow letting go of his brother. Here he sends him off with a gentle nudge into the vastness of a hopefully happy beyond.
Clara Drechsler
Schlammpeiziger, der uns bislang nur durch seine Top-Hits und seine T-Shirts bekannt gewesen war, brach mitten im Corona-Lockdown über uns herein wie ein wilder Eber auf der Suche nach Zuwendung. Er nistete sich in unserem durchgeimpften Zuhause ein, trank unseren Eversbusch, aß von unseren Tellerchen, schlief in unserem Bettchen (Moment - falsches Märchen) drängte uns wiederholt dazu, mit seinen Hoden Eierlauf zu veranstalten (nach Verrenkungen gaben wir den Versuch auf). Kindischer Fäkalhumor, weit hergeholte Obs(t)zönitäten, Entsaftung, Auflösungswunsch, Gedankenkompostierung. In Exzessen der Konzentrationsschwäche ringelten, kringelten und schlängelten sich die Assoziationsketten wie bei Jos berühmten Kringel-Schlängel-Zeichnungen. Jeden Abend, nachdem wir ihn gewaltsam aus unserer Wohnung gehebelt hatten, „ging“ er dann heim, um dort sehr eigene, verträumte Stücke zusammenzubasteln. Im seligen Brainfog dieser Tage entstand z.B. „Handicapfalter“, für das der kongeniale °Bär° aus unserer Wohnung das entsprechende Video machte. Neben anderen Marotten des kleinen Darmatmers beobachteten wir fasziniert seine Literatur- bzw. Bücherphobie. Halt ihm nur sekundenlang eine bedruckte Seite vors Gesicht, und er windet sich weinend am Boden. Ein Grad an Phobizität, mit dem sich nur meine eigene lachhafte Abscheu und Angst vor dem Selberschreiben messen kann. Jo schaudert beim Gedanken, sinnvoll aufeinander aufbauende Sätze lesen, mir wiederum beim Gedanken, sie hinschreiben zu müssen, weil ich irgendetwas „zu sagen“ habe. Eine gewisse Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Viel, viel mehr freuen uns aufgeschnappte, falsch verstandene oder misshörte Fetzen, hohle, aber unvergessliche Phrasen, der diamantene Kifferhumor unserer Vorfahren. „Aus einer Drehung/bleibe ich stehen/ um in alle Richtungen/weiter zu gehen“ (wie es in „Selten Gesehenes“ raunt), beschreibt den Prozess schon ganz schön. Immerhin hat Jo mir voraus, dass er jeden leidigen Satz einfach abbrechen und in Musik ausplempern lassen darf. Zurück zum Wesentlichen. Es ist fünf vor 12 für den Schlammpeitziger (wissenschaftlich Misgurnus). Die scheue Grundel ist von Klimawandel bedroht, vielleicht haltet ihr mit diesem Vinyl also die letzte Lebensäußerung des Exemplars in Händen, das wir seit der Lockdownphase der Corona-Epidemie sporadisch betreuen durften. Und die ist hübsch geworden. Selbst aus ästhetischer Erwägungen Entdarmte wie ich und mein geliebter Mann, können bei diesen sublimen, silberhellen Pupsbläschen DENNOCH an Sex denken! It´s zart as a fart. Make love!!!!!
Schamlose Dubtöse: Hast du Worte. Hast du Töne. Impertinent harmloses Klavierplätschern geht über in ziepende Zounds von zunehmender Strenge. Es wird nicht domptiert (wäre unethisch) sondern dubtiert. Klingt dubtig, wie ihr euch vorstellen könnt. (Instrumental)
Loch ohne Licht. Möglicherweise vage misogyn. Könnte auch sein, dass im Loch einfach kein Licht war. Das sparsame Textfetzchen („du biss mir och esu e Loch ohne Licht“) klingt nach einer jener pampigen kölschen Repliken, deren Anticharme man sich schwer entziehen kann. Schwirrt und groovt.
Selten Gesehenes: Lässig. Souverän. Softig. Duftig. Nachdenklich aber beschwingt.
Beim Arabischen Vietmanesen (Instrumental) gibt es wahrscheinlich die Speise unseres Vertrauens im Falle der Munchies, die wir kriegen, wenn wir anderen Leuten beim Kiffen zusehen. Transzendentale und psychedelische Zustände durchziehen beiläufig den schnöden Alltag. Klar Knuspermarsch: Marschiert und schwebt zugleich.
Klebt Runner: Soundtrack zum gleichnamigen Kultfilm. Tyrrell Corporation macht sich locker. Ungenutzte Sätze: Stinks irgendwie, weil hier gefährliche Nähe zu nachvollziehbarer und dann auch noch kritischer Aussage gegeben ist. Dafür klingt die sinistre elektronische Billigkeit von Carpenter-Soundtracks an.
Parzipan: Eigentlich war die Entstehungszeit gar nicht so brüllend lustig und einfach, sondern für Jo auch ein zermürbendes, langsames Loslassen des Bruders. Hier schickt er ihn mit sanftem Schubs hinaus in die Weiten eines hoffentlich schönen Jenseits.
Clara Drechsler
Downloads
Cerca:schlammpeitziger
- 1
- A1: Loch Ohne Licht (Ada Remix)
- A2: Schlammpeitziger (Wolfgang Voigt Megamix)
- A3: Selten Gesehnes (Thomas Mahmoud Remix)
- B1: Loch Ohne Licht (Der Bionaut Im Räuberleitersinkflug)
- B2: Selten Gesehnes (Stefan Mohr Remix)
- B3: Loch Ohne Licht (Hjirok “Loch Mit Licht” Remix)
- B4: Parzipan (Andreas Dorau / Zwanie Jonson Remix)
Hey guys,
At the end of last year, we celebrated the release of Jo “Schlammpeitziger” Zimmermann's brand new album “Meine Unterkunft ist die Unvernunft” on his 60th birthday at Kompakt Recordstore. Now we are delighted to present the accompanying remixes. An illustrious group of long-time companions has come together to pay tribute to the master of electronic eccentricity with remixes. Schlammpeitziger says thank you in his own way by immortalizing all the contributors with finely selected photos, hand-decorated on the cover.
Hey Leute,
Ende letzten Jahres haben wir die Veröffentlichung des brandneuen Albums "Meine Unterkunft ist die Unvernunft" von Jo "Schlammpeitziger" Zimmermann, zu seinem 60sten Geburtstag, groß im Kompakt Plattenladen gefeiert. Nun freuen wir uns, die dazugehörigen Remixe vorstellen zu dürfen. Ein illustrer Reigen langjähriger Weggefährt*Innen hat sich zusammengefunden, um dem Meister der elektronischen Verschrobenheit, die Remix-Ehre zu erweisen. Schlammpeitziger bedankt sich auf seine Art, indem er alle Mitwirkenden mit fein ausgesuchten Fotos, handverziert auf dem Cover verewigt.
Michael Mayer’s IMARA imprint is proud to announce a reissue of German electronica maestro Schlammpeitziger’s second album, Freundlichbaracudamelodieliedgut. Originally released in 1996 by Köln’s A-Musik label, it was the first Schlammpeitziger release to signal to a much wider audience that there was something very special going on in the music of Jo Zimmermann, the mastermind behind Schlammpeitziger. And while he’s subsequently gone on to release a further eight albums for labels like Sonig, Pingipung, and Bureau B, Freundlichbaracudamelodieliedgut is where it really all started for this most singular musician, illustrator and performance artist. Named after the ‘Schlammpeitzger’ or Weather Loach, a fish that breathes through its intestines, moves through substrate, and is surprisingly sensitive to changes in barometric pressure – hence its name – Schlammpeitziger is a similarly remarkable, singular creature.
Like all Schlammpeitziger’s music, Freundlichbaracudamelodieliedgut is overflowing with melody. Using the simplest of set-ups – much of his early music was made with Casio keyboards – Zimmermann magics entire worlds of joy and melancholy. The nine songs here are both rich tributes to the joys of the everyday, and surreal fantasias. “Cosmic Fick” sails out to sea on clouds of taffy and spindrift; “Winterschlafsüßbärentraum” slips and slides around a dream aviary of the mind; the closing “Mango und Papaja auf Tobago” is a diorama spun from springs and Slinkys. Sometimes there are echoes of more peaceable Kosmische music – think Cluster circa Sowiesoso – and both the pacing and the amorphous, tactile textures sometimes recall Chris & Cosey. But Zimmermann’s unique signature is everywhere on Freundlichbaracudamelodieliedgut – simply put, no one else makes music quite as lovely and incandescent as this.
The album’s initial release coincided with an explosion of interest in the music coming out of Köln. This was a unique moment – one where pop, techno, house, ambience, avant-gardism, musique concrete, heavy DSP, and all kinds of other creative phenomena got muddied up in the ‘general jelly’ of Köln’s fast-moving, spirited musical communities. Zimmermann was closely aligned with the music coming out of the A-Musik and Sonig labels – a tightly-knit collection of artists centred around the A-Musik record store, making all kinds of weird and wonderful music, from the electronica of Mouse On Mars to the compositions of Marcus Schmickler, from the electro-acoustics of C-Schulz and Hajsch to the digitalia of FX Randomiz. Zimmermann himself would collaborate with the latter on an album under the name Holosud; friends such as Mouse On Mars and Kompakt’s Reinhard Voigt turned up on Freundlichbaracudamelodieliedgut’s remix EP.
Here, then, is one of the loveliest albums of its era, a pop-electronics album of serious play, one as moistly melancholy as it is melodically riveting. Freundlichbaracudamelodieliedgut is rare beauty indeed.
Michael Mayers Label IMARA ist stolz darauf, eine Neuauflage des zweiten Albums des deutschen Electronica-Maestros Schlammpeitziger, “Freundlichbaracudamelodieliedgut”, bekannt zu geben. Ursprünglich 1996 vom Kölner Label A-Musik veröffentlicht, war es die erste Veröffentlichung von Schlammpeitziger, die einem viel breiteren Publikum signalisierte, dass in der Musik von Jo Zimmermann, dem Mastermind hinter Schlammpeitziger, etwas ganz Besonderes vor sich ging. Obwohl er seitdem weitere acht Alben für Labels wie Sonig, Pingipung und Bureau B veröffentlicht hat, ist “Freundlichbaracudamelodieliedgut” der Ort, an dem alles für diesen einzigartigen Musiker, Illustrator und Performance-Künstler begann. Schlammpeitziger, benannt nach dem “Schlammpeitzger” oder Wetterbarsch, einem Fisch, der durch seine Därme atmet, sich durch den Untergrund bewegt und erstaunlich empfindlich auf Veränderungen im Luftdruck reagiert – daher der Name – ist ebenfalls eine bemerkenswerte, einzigartige Kreatur.
Wie alle Musik von Schlammpeitziger ist auch “Freundlichbaracudamelodieliedgut” voller Melodien. Mit einfachsten Mitteln – ein Großteil seiner frühen Musik wurde mit Casio-Keyboards gemacht – zaubert Zimmermann ganze Welten voller Freude und Melancholie. Die neun Songs hier sind sowohl reiche Hommagen an die Freuden des Alltags als auch surreale Fantasien. “Cosmic Fick” segelt auf Wolken aus Karamell und Gischt hinaus aufs Meer; “Winterschlafsüßbärentraum” schlittert und gleitet durch einen Traum-Vogelkäfig im Geist; das abschließende “Mango und Papaja auf Tobago” ist ein Diorama aus Federn und Slinkys. Manchmal gibt es Echos von friedlicherer Kosmischer Musik – denke an Cluster circa “Sowiesoso” – und sowohl das Tempo als auch die amorphen, taktilen Texturen erinnern manchmal an Chris & Cosey. Aber Zimmermanns einzigartige Signatur ist überall auf “Freundlichbaracudamelodieliedgut” zu hören – ganz einfach, niemand sonst macht Musik so lieblich und leuchtend wie er.
Die ursprüngliche Veröffentlichung des Albums fiel mit einem Aufschwung des Interesses an der Musik aus Köln zusammen. Dies war ein einzigartiger Moment – einer, in dem Pop, Techno, House, Ambient, Avantgardismus, Musique Concrete, Heavy DSP und allerlei andere kreative Phänomene sich in der “Allgemeinen Gelee” der schnelllebigen, lebendigen musikalischen Gemeinschaften von Köln vermischten. Zimmermann stand in enger Verbindung mit der Musik der Labels A-Musik und Sonig – eine eng verbundene Gruppe von Künstlern rund um das A-Musik-Plattengeschäft, die alle möglichen seltsamen und wundervollen Musikrichtungen produzierten, von der Electronica von Mouse On Mars bis zu den Kompositionen von Marcus Schmickler, von der Elektroakustik von C-Schulz und Hajsch bis zur Digitalia von FX Randomiz. Zimmermann selbst würde mit letzterem an einem Album unter dem Namen Holosud zusammenarbeiten; Freunde wie Mouse On Mars und Reinhard Voigt von Kompakt tauchten in der Remix-EP von “Freundlichbaracudamelodieliedgut” auf.
Hier also eines der schönsten Alben seiner Zeit, ein Pop-Electronics-Album voller ernsthaftem Spiel, so feucht melancholisch wie melodisch fesselnd. “Freundlichbaracudamelodieliedgut” ist wahrlich eine seltene Schönheit.
Schlammpeitziger's album yields even more fruit. Six weeks after the release of his longplayer "What's Fruit" Pingipung releases this 12inch EP with remixes. The motley set of six electronic musicians and bands dice Schlammpeitziger's countless melodies into a delicious fruit salad! Candie Hank (Patric Catani) deals with the title track "What's Fruit" and beams the mantra-like vocals of the original unerringly to the dancefloor. Andreas Dorau, the infamous hero of German New Wave music form the 80s, is a year long companion of Schlammpeitziger. He sings about autumn leaves, on top of the instrumental hit "Balcony Sofaune", which is transformed into a disco piece by Dorau's producer sdfkt. (Golden Pudel Club, Hamburg). Springintgut dedicates himself to the complex melodic layers of "Pipe Claphorse", waves a giddy tambourine and tops it off with a three voiced cello chorus. The B side is opened by Mouse On Mars who turn "Balcony Sofaune" into an ever growing and collapsing bass monster, while focusing on the bold brass theme of the original. Thomas Mahmoud Zahl slows it down with a head- nodder. He thwarts the melancholy of "Schneid ein Stück aus der Zeit" with a stoically bouncing beat, which dubs and grooves like it wants to go on forever. Dub-Master hey (one half of Pingipung's Hey-Ø- Hansen) sends the same track through his studio, offers new harmonies with his quiet acoustic guitar and sugars it all with a galactic vocoder.
With his new album "What's Fruit", Schlammpeitziger touches the dancefloor more than ever before in his 22-year long career. Yet his dancefloor is a playful one. The Cologne based composer's sounds electrify with their multi-layered melodic structures. He weaves countless details in perfection, to a high density of musical activity, always focusing on the slow, driving beats which hold everything together. Each of the eight tracks represents shades of the unique humour we love about Schlammpeitziger: The tricky question about what's those things we call fruit, or his mantric German lyrics on "Schneid ein Stück aus der Zeit" are charming messages which never fail to be heard in the guise of those lovely synth hooks. This new Schlammpeitziger disco has its source in a situation which does not quite promise relaxed creativity: In the past year Schlammpeitziger's studio in Cologne has been surrounded by construction works. Locked up in his private space between massive hums, squealing saws and pulsating jackhammers, he delivers this indeed relaxed album with eight tracks. It comes across with the freshness of a debut work. Contrary to his previous records which had been mostly made with analogue synths, this album has been produced with iPad synths at 90% of the time, before taking the mixes to Stefan Mohr's (ex- member of the band "Workshop") mixing console.
- A1: Dream On (Bushwacka Tough Guy Mix) 6 08
- B1: Dream On (Dave Clarke Remix) 5 15
- B2: Dream On (Bushwacka Blunt Mix) 6 50
- C1: Dream On (Single Version) 3 42
- C2: Easy Tiger (Full Version) 4 45
- C3: Easy Tiger (Bertrand Burgalat & As Dragon Version) 4 53
- C4: Dream On (Dave Clarke Acoustic Version) 4 27
- D1: Dream On (Octagon Man Mix) 5 24
- D2: Dream On (Octagon Man Dub) 7 00
- D3: Dream On (Kid 606 Mix) 4 43
- E1: I Feel Loved (Danny Tenaglia Labor Of Love Edit) 7 56
- F1: I Feel Loved (Danny Tenaglia Labor Of Love Dub) 11 52
- G1: I Feel Loved (Umek Mix) 8 12
- H1: I Feel Loved (Thomas Brinkmann Remix) 5 25
- H2: I Feel Loved (Chamber Remix) 6 27
- I1: I Feel Loved (Single Version) 3 33
- I2: Dirt (Single Version) 4 58
- J1: I Feel Loved (Extended Instrumental) 8 24
- J2: I | Feel Loved (Desert After Hours Dub) 7 06
- K1: Freelove (Console Remix) 4 44
- K2: Freelove (Schlammpeitziger Little Rocking Suction Pump Version) 6 50
- K3: Zensation (Atom Stereonerd Remix) 5 27
- L1: Freelove (Bertrand Burgalat Remix) 5 28
- L2: Freelove | (Dj Muggs Remix) 4 26
- M3: Freelove (Josh Wink Vocal Interpretation) 8 46
- N1: Freelove (Deep Dish Freedom Remix) 11 44
- N2: Freelove (Power Productions Remix) 7 54
- O1: Goodnight Lovers 3 50
- O2: When | The Body Speaks (Acoustic Version) 5 57
- P1: The Dead Of The Night (Electronicat Remix) 7 28
- P2: Goodnight Lovers (Isan Falling Leaf Mix) 5 52
- M1: Freelove (Flood Mix) 3 58
- M2: Zensation 6 25
- A1: Fred Und Luna - Intro (Future Sounds Of Kraut 2) (2 47) * Exclusive
- A2: Sankt Otten - Angekommen In Der Letzten Reihe (6 30)
- A3: Ghost Power - Vertical Section (2 14)
- A4: Fred Und Luna - Monotonikum (Edit) (4 46)
- A5: Formant B - Kater (Single Version) (4 24)
- B1: Thomas Fehlmann - Permanent Touch (3 23)
- B2: Roman Flügel - Rules (4 50)
- B3: Sordid Sound System - It's About Time (4 37)
- B4: I Cube - Basso (4:15) * Exclusive
- C1: Lucas Croon - Krautwickel (7 22) * Exclusive
- C2: Minami Deutsch - Your Pulse (5 22)
- C3: Gilgamesh Mata Hari Duo - Johan (4 46) * Exclusive
- D1: Kosmischer Läufer - Spargelspiegel (4 43) * Exclusive
- D2: Young Solo - Twin Shadow (3 51) * Exclusive
- D3: Schlammpeitziger - Runzreich (4 04) * Exclusive
- D4: Halwa - Schmetterling (5 45) * Exclusive
- D5: Fred Und Luna - Outro - Auf Wiederhören 2 (1 52) * Exclusive
Wir haben so großartiges Feedback zur Future Sounds Of Kraut Vol. 1 bekommen, also kommt hier Volume 2: 17 moderne Kraut-Elektronik-Tracks (9 davon exklusiv und vorher unveröffentlicht) inspiriert von Kraftwerk, Can, Neu!, Cluster, Harmonia, Klaus Schulze und vielen anderen. Kuratiert und zusammengestellt von Compost-Künstler Fred und Luna. Die Collage auf dem Cover wurde - wie schon auf Vol. 1 - exklusiv von der fantastischen Künstlerin Norika Nienstedt aus der Kraut-Metropole Düsseldorf gestaltet.
Gar nicht einfach oder im Grunde unmöglich, den Begriff "Kraut" stilistisch zu beschreiben. Dennoch begeben sich Compost Records und Fred und Luna auf eine Zeitreise, um die unterschiedlichen Elemente deutscher elektronischer Musik der 1970er- und 1980er-Jahre und ihre Auswirkungen auf die neuere deutsche und weltweite Musikszene zu entdecken.
Nach dem großen Erfolg von Volume 1 wurde umgehend ein Nachfolger gestartet, der stilistisch an seinen Vorgänger anknüpft und darüber hinaus - da dies eine der Grundideen der Reihe ist - das musikalische Spektrum Schritt für Schritt um neue krautige Elemente erweitert. Auf Volume 2 finden sich deshalb nun auch ein paar cluborientierte und experimentelle Tracks.
Compost und Fred und Luna wünschen viel Pläsier beim Krautifizieren!
Format: - Schwarze 2LP mit Content-Sticker inkl. 9 exklusiven/unveröffentlichten Tracks
DJ Quotes:
- "A great compilation with a unique approach!" - Hans Nieswandt
- "Amazing contributions from all the artist involved ! Love this album ! Thank you Fred & Luna !" - Peter Kruder
- "Very interesting compilation ... Great music" - Laurent Garnier
- "Superb in every way" - Nick Warren
- 1: Stefan Thelen & Olek Gelba - Der Weg Nach Innen (Außen)
- 2: Burnt Friedman - Platin Tundra
- 3: Haindling - Weite Welt
- 4: Conny Frischauf - Lichterloh
- 5: Moebius & Renziehausen - Hydrator
- 6: Deutsche Wertarbeit - Deutscher Wald
- 7: Kreidler - Winter
- 8: Workshop - Eskapade
- 9: Love-Songs - Love-Songs Gegen Die Zeit
- 10: To Rococo Rot - Took
- 11: Härte
- 12: Schlammpeitziger - Schlafatemwagen
- 13: Rheingold - Strahlende Zukunft
- 1: Anadol - Öksürük
- 2: Rvds - Wüstensphären
- 3: M.rux - Riche
- 4: Umeko Ando - Hutare Chui (Tolouse Lowtrax Remix)
- 5: Andi Otto & Md Pallavi - Down The Charukeshi Road
- 6: Peter Presto - Ayashi Filtz
- 7: Museum Of No Art - I Miei Cani Giocano Quando Piove
- 8: Peter Power - The Pyreneeal Waltz
- 9: The Notwist - Oh Sweet Fire (Pocket Band Version)
- 10: Sven Kacirek - Firmin
- 11: F S.blumm - Step Up Op
- 12: Schlammpeitziger - Der Spargelträger An Der Muschelbank
- 13: Y Bülbül - Cuddles' Catnip Dream
2002-2022, that’s 20 years of Pingipung! The German record label celebrates its anniversary with exclusive tracks by a fine selection of artists from the label roster as well as new names. Instead of looking back at the classics, Pingipung chose to compile a kaleidoscopic preview of possible future directions for the label. The line-up features playfully melancholic songs by Museum Of No Art, Peter Power or The Notwist, an excursion to the desert by RVDS or a psychedelic take on Dub in Tolouse Low Trax’ remix for the Ainu singer Umeko Ando. Artists such as Anadol, Y Bülbül, MD Pallavi & Andi Otto, M.RUX, Sven Kacirek, Schlammpeitziger, Peter Presto and F.S.Blumm are already well known to the Pingipung audience. They contribute exclusive new tracks, adding to their existing output on the label.
It’s impossible to file this compilation under a genre, which is exactly the case with Pingipung in general - bull’s eye. The collection of tracks is pressed in the perfect format to match the Pingipung jubilee: A 2x10’’ vinyl in a gatefold sleeve.
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