Am 28.08.2026 veröffentlichen IL CIVETTO ihr neues Album „Träume aus Lava“ – ein kraftvolles Plädoyer
dafür, wieder an die eigenen Träume zu glauben und Veränderung zu wagen.
Zwischen Hoffnung und Zweifel, Melancholie und Aufbruch verbindet das Berliner Fusion-Pop-Quintett
tanzbare Sounds mit gesellschaftlicher Haltung. Inspiriert von Sehnsucht, Fernweh und der besonderen
Energie Marokkos entstand ein Album über die Kraft von Visionen – Träume, die nicht naiv sind, sondern
etwas in Bewegung setzen und sich wie ein Lavastrom unaufhaltsam ihren Weg bahnen.
Nach vier Alben und Auftritten auf Festivals wie Deichbrand, SWR3 New Pop und Montreux Jazz Festival
präsentieren IL CIVETTO mit „Träume aus Lava“ ihr bislang nachdenklichstes, kämpferischstes und zugleich hoffnungsvollstes Werk.
„Träume aus Lava“ erscheint als CD im Digisleeve sowie als limitierte rot-schwarze Vinyl im Gatefold.
Nachdem Beartooth mehr als ein Jahrzehnt lang rohe, ungefilterte Emotionen in Musik kanalisiert haben,
die sie zu einer der wegweisenden Acts des modernen Metalcore macht, läutet „Pure Ecstasy“ als ihr
erstes Album unter Fearless Records ein neues Kapitel für die Band ein. In dem Opener und Titelsong
legt Frontmann Caleb Shomo von der ersten Note an alles offen. Es ist ein roher, bewusst desorientierter
Einstieg – bei dem emotionale Extreme miteinander verschmelzen – und der den Ton für ein Album angibt,
das darauf aufgebaut ist, jedem Hoch und Tief ohne zu zögern zu begegnen. Nach dem Erfolg von „The
Surface“ (2023) folgt mit „Pure Ecstasy“ ein Album, das sich offener, ungefilterter und größer zeigt als
alles, was die Band bisher gemacht hat.
Das Album erscheint als CD und auf Vinyl.
Nachdem Elvin Jones 1963 gemeinsam mit dem Bassisten Jimmy Garrison, seinem langjährigen Partner aus dem John Coltrane Quartet, für Impulse! Records das Septett-Album “Illumination!” eingespielt
hatte, legte der Schlagzeuger 1965 mit “Dear John C.” sein erstes Album als eigenständiger Bandleader
bei dem Label vor. Obwohl das Titelstück des Albums natürlich eine Hommage an Coltrane war, legte
Jones großen Wert darauf, eine gewisse Distanz zur modalen Musik zu schaffen, die er seinerzeit mit dem
Quartett des Tenorsaxofonisten spielte. Dies tat er zum einen durch die Zusammenstellung des Repertoires,
das neben Stücken von Charles Mingus, Duke Ellington sowie Charlie Parker und Dizzy Gillespie auch einige
klassische Popsongs umfasste. Zum anderen besetzte er sein Quartett nicht mit einem Tenorsaxofonisten,
sondern mit dem Altsaxofonisten Charlie Mariano, der sich zuvor in der West-Coast-Szene einen Namen
gemacht hatte
Jascha Heifetz gilt als einer der prägendsten Geiger des 20. Jahrhunderts. Für María Dueñas (»Dueñas war
schlichtweg fesselnd« - New York Times) ist er seit ihrer Kindheit eine konstante künstlerische Inspiration
und Bezugsperson. Mit ihrem neuen Album ’Homage to Heifetz’ folgt sie diesen Spuren und stellt Werke
in den Mittelpunkt, die eng mit dem Vermächtnis von Heifetz verbunden sind. Aufgenommen mit Gustavo
Dudamel, der für Dueñas eine weitere Inspirationsquelle nicht nur »als fantastischer Musiker, sondern
auch als wunderbarer Mensch« darstellt, und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra in den berühmten
Abbey Road Studios in London, finden sich unter anderem Korngolds Violinkonzert und Lalos Symphonie
espagnole auf dem neuem Album. Ergänzt wird das Programm durch Miniaturen von Debussy und Ponce,
die bewusst an die Tradition Heifetz’ anknüpfen. So entsteht ein Album, das Heifetz’ Vermächtnis würdigt
und zugleich die eigene künstlerische Stimme von María Dueñas hervorhebt.
Album #4 der brandneuen Vinyl-Serie mit zukunftsweisenden Aufnahmen der musikalischen Avantgarde.
Unter den 24 Alben, aus denen sich die Originalausgabe der Avant-Garde-Reihe der Deutschen Grammophon zusammensetzt, die zwischen 1968 und 1971 erschien, zählt die Interpretation von „Paragraph 2
& 7“ aus „The Great Learning“ des englischen Komponisten Cornelius Cardew mit dem Scratch Orchestra
nach wie vor zu den beliebtesten und komplexesten.
Nach Abschluss seines Studiums an der Royal Academy of Music in London zog Cardew 1958 nach Köln
und arbeitete dort als Assistent von Karlheinz Stockhausen im Studio für elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks (WDR).
John Tilbury sagte, dass es Cardews Ziel sowohl mit dem Scratch Orchestra als auch mit „The Great
Learning“ war, „die grundlegendsten Prinzipien der westlichen Kunst und insbesondere das des Künstlers
als Aristokraten zu überwinden. Das Scratch Orchestra war ein Ausdruck der Universalität der Kunst;
Kunst als Lebensweise.“
Diese 1971 aufgenommene Veröffentlichung von „The Great Learning“ ist nach wie vor die wichtigste
Quelle für eine klangliche Erfahrung mit dem Scratch Orchestra und der bedeutendste Beitrag zu seinem
bleibenden Vermächtnis.
Gemastert und geschnitten von den originalen analogen ¼-Zoll-2-Spur-Masterbändern von Rainer Maillard
und Sidney Claire Meyer in den Emil Berliner Studios.
Limitierte und nummerierte Auflage mit Original-Artwork und einer neu gestalteten, wunderschön gearbeiteten Sammler-Cover mit neuen Liner Notes von Bradford Bailey, gepresst auf 180-g-Vinyl.
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Nino Antonellini, Roland Kayn, Coro da Camera della RAI, Roma,
Marino Zuccheri
Album #6 der brandneuen Vinyl-Serie mit zukunftsweisenden Aufnahmen der musikalischen Avantgarde.
Luigi Nono (1924–1990) genoss während seiner gesamten Karriere große Anerkennung. Als zentrale Figur
des Nachkriegsserialismus trat der venezianische Komponist in den 1950er Jahren als eines der drei Mitglieder der „avant-garde trinity“ neben Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez in Erscheinung.
„Contrappunto“ wurde 1968 für 2-Kanal-Tonband komponiert, in einer Zeit, in der Nono sich intensiv für
die internationalen Studentenbewegungen sowie gegen den Vietnamkrieg engagierte. Nono stützte das
Werk auf eine Madrigal-Komödie von Adriano Banchieri aus dem frühen 17. Jahrhundert und erklärte,
er habe „versucht, die Art des musikalischen Prozesses widerzuspiegeln, den Banchieri verwendete: die
Konzentration auf die Stimme, die Einbeziehung von Klangmaterial der damaligen Zeit, humoristische und
parodistische Verzerrungen, insbesondere in den lyrischen und dramatischen Elementen … aber in der heutigen Aktualität“.
Roland Kayns „Cybernetics III“ nimmt auf beeindruckende Weise die Fortschritte in den Bereichen Synthese, Computer- und Aufnahmetechnik sowie die Entwicklung von Samplern und Sequenzern vorweg. Die
Art und Weise, wie diese Werkzeuge von den Künstlergenerationen, die in Kayns Fußstapfen traten, aufgegriffen wurden, hat die Rahmenbedingungen der elektronischen Musik grundlegend verändert. In diesem
Sinne hat „Cybernetics III“ tiefgreifende Veränderungen im kreativen Denken vorausgesehen.
Gemastert und geschnitten von den originalen analogen ¼-Zoll-2-Spur-Masterbändern von Rainer Maillard
und Sidney Claire Meyer in den Emil Berliner Studios.
Limitierte und nummerierte Auflage mit Original-Artwork und einem neu gestalteten, wunderschön gearbeiteten Sammler-Cover mit neuen Liner Notes von Bradford Bailey, gepresst auf 180-g-Vinyl.
Als sich der Horrorfan und Drehbuchautor Kevin Williamson mit dem Slasher-Meister Wes Craven zusammentat, schufen sie 1996 mit „Scream“ eine der großartigsten Horrorfilmreihen aller Zeiten. Der damals
noch relativ unbekannte Filmkomponist Marco Beltrami vervollständigte das Filmemacher-Trio mit seinen
avantgardistischen Orchestertechniken und schuf einen für die Reihe perfekten Spannungs- und Horrostil.
Nun, 30 Jahre später, feiert Varèse Sarabande das 30-jährige Jubiläum von „Scream“ mit dieser neuen
Sammler-CD-Ausgabe und Sammler-LP-Ausgabe in einem besonderen, blutgetränkten Sleeve.
Die "Simple Game" LP von Sendecki & Spiegel erscheint auf Skip und führt das Duo mit einem reduzierten, zugleich präzisen Programm zusammen, das Klavier und Schlagzeug in den Mittelpunkt rückt.
Im musikalischen Zentrum stehen kompositorische Kürze und ein feines Gespür für Raum: filigrane Motive und pointierte Rhythmen wechseln mit offenen Passagen, in denen die beiden Musiker gegenseitig Impulse geben und Formeln aufbrechen. Die Stücke bewegen sich zwischen modernem Jazz, lyrischer Improvisation und Momenten, die an die introspektiven Tendenzen zeitgenössischer Klaviermusik erinnern. Dadurch entsteht ein ausgewogenes Gleichgewicht aus Struktur und Spielfreude, das dem Duo eine eigene Klangsprache verleiht.
Vladyslav Sendecki bringt seine Erfahrung als international gefragter Pianist ein; Jürgen Spiegel ist als Schlagzeuger des Tingvall Trio bekannt und in verschiedenen Rollen als Live‑ und Studiomusiker aktiv. Die Zusammenarbeit baut auf beiderseitiger Vertrautheit und langjähriger Praxis im Jazzbereich auf, wodurch Arrangement und Interaktion klar konturiert wirken. Frühere Veröffentlichungen des Duos zeigen denselben Fokus a
Am 15. Februar 2026 feierte Posaunist und Sänger Nils Landgren seinen 70. Geburtstag – wie es sich für einen der erfolgreichsten europäischen Musiker seines Fachs gehört mit einem oppulenten Orchesteralbum »Love of My Life« und einer Tour durch die großen Konzerthäuser.
ACT-Gründer, Förderer und Freund Siggi Loch machte Nils Landgren ein besonderes Geschenk: Einen Abend in der von ihm kuratierten Reihe »Jazz at Berlin Philharmonic« im großen Saal der Berliner Philharmonie. Im ersten Teil des Konzertes spielten Mitglieder der ACT Family für »Mr. Red Horn«.
Nach der Pause betrat Nils Landgren unter großem Jubel selbst die Bühne – mit einem exklusiven Programm, dass seinem großen Idol und Weggefährten Joe Sample gewidmet war. Mit dabei: Michael Wollny, Lars Danielsson, Wolfgang Haffner, China Moses und Mitglieder der Berliner Philharmoniker mit Arrangements von Magnus Lindgren.
Es wurde eine Soul-Jazz-Party im Klassiktempel, bei der am Ende der ganze Saal tanzte – jetzt nachzuhören auf »Jazz at Berlin Philharmonic – Nils Landgren 70«
Vierte Auflage - das aktuelle Solo-Album vom dänischen Psych-Rock-Zauberers Uffe Lorenzen aka Lorenzo Woodrose aka... Seit zehn Jahren interpretiert Uffe Lorenzen (bekannt von u.a Baby Woodrose und Spids Nogenhat) auf allen seinen Alben ein altes dänisches Lied. Das gilt für seine drei Soloalben und die beiden Alben seiner aktuellen Rockband Lydsyn. Auf seinem neuen Soloalbum Glemte Spor ("Vergessene Spuren") hat er ein komplettes Album mit 10 Interpretationen von Liedern aus den Jahren 1967 bis 1999 aufgenommen. Einige davon sind dänische Klassiker, andere sind eher unbekannte Lieder, die er sich zu eigen gemacht hat. Viele davon können als Protestsongs betrachtet werden oder haben einen anti-war Charakter. ,Ich habe festgestellt, dass ich die Herausforderung, Songs anderer Leute zu interpretieren und sie zu meinen eigenen zu machen, wirklich mag. Sie zu verändern, zu interpretieren und vielleicht sogar zu verbessern. Viele der Songs werden den meisten Menschen unbekannt sein, während andere dänische Klassiker sind. Was sie gemeinsam haben, ist, dass sie mich irgendwie zu dem gemacht haben, der ich bin", sagt Uffe Lorenzen. Das Album wurde zusammen mit Morten Hart Grabowski in einem kleinen Studio in Kopenhagen aufgenommen. In mehr als 20 Sessions haben sie zusammen eine Liste von 50 Songs auf die zehn reduziert, die schließlich auf dem Album gelandet sind. Laut Lorenzen fanden die Aufnahmen in einer sehr entspannten Atmosphäre statt: ,Wir haben etwas Gras geraucht und Rotwein getrunken, was den Prozess sehr entspannt gemacht hat, und ich glaube, das hört man dem Endergebnis auch an." Später übernahm Flemming Rasmussen den Mix und das Mastering in seinem berühmten Sweet Silence Studio. Die erste Auflage war auf 1000 Exemplare in schwarzem Vinyl limitiert und ist ausverkauft, die zweite und dritte Auflage kamen streng limitiert für den Indie-Handel auf rotem und grünem Vinyl (500 Stück weltweit), die vierte Pressung ist bei Bad Afro traditionell Purple (weltweit ebenfalls 500 Stück).
Secret South zeigt die Band auf ihrem dunkelsten, weitläufigsten Terrain: eine fiebrige Mischung aus Gothic Americana, Folk, Country-Anklängen und okkult schimmernder Schwermut. Bandoneon, Banjo, Hurdy-Gurdy und entrückter Gesang formen einen Sound, der fernab jeder Moderne wirkt und dennoch zeitlos bleibt - archaisch, intensiv und voller Sogkraft. Während die Stücke zwischen asketischer Kargheit und opulenter Weite pendeln, entfaltet sich die volle emotionale Wucht eines Albums, das bis heute Kultstatus besitzt.
Formed in 1981 by two Rockford, Illinois, and two Brookfield, Wisconsin, natives in the midpoint of Milwaukee, Die Kreuzen (pronounced dee kroyt-zen) chose their name specifically to avoid stereotyping because “no one knows what it means. 'Die Kreuzen' roughly translates out of German meaning 'to intersect' or 'to hybridize,' which is exactly what they did on their five LP's for Touch and Go. Their self titled debut is considered one of the most seminal hardcore records of the early 80’s. As far as their second album October File is concerned, remember that flannel shirt movement in the 90's? This is what those guys were listening to.
Emerging in the early 2020’s - Static Abyss is a monstrous hybrid of twisted, doom-laden brutal death, comprising of longstanding members of the US metal scene. The band consists primarily of the duo of Deathgrave’s Greg Wilkinson (Guitars/bass) & Chris Reifert (vocals), both also members of legendary American masters of sickness, Autopsy, with Chris also notably starting his career with genre pioneers, Death. The band’s debut, ‘Labyrinth Of Veins’ was released in 2022, & their second album ‘Aborted From Reality’ followed in quick succession, surfacing in 2023.
Returning now for Static Abyss’ third studio album, & with the addition of Chad Gailey of fellow death merchants Necrot behind the drumkit for this release, ‘The Dying Hunt’ plummets the listener again into the festering, psychedelic swamps of lunacy, with the spiralling melodies texturing the relentless savage riffs for an effective nightmare inducing trip through the sonic abyss. Continuously & relentlessly flitting between brutal passages & hypnotic otherworldly craziness, ‘The Dying Hunt’ reflects the ailing world & the unravelling of the psyche of its inhabitants in this darkly dystopian landscape, for a masterful descent into sick Death Metal combined with Crust & Doom elements.
‘The Dying Hunt’ was recorded at Earhammer Studios in Oakland, CA, with engineering, mixing & mastering overseen by Greg Wilkinson himself. Cover art comes courtesy of Jon Santos.
This edition of ‘The Dying Hunt’ is presented on limited yellow marble vinyl, including printed inner sleeve with lyrics.
Ein Konzert ist ein Ereignis, bei dem Songs zu neuem Leben erwachen. Deshalb trägt dieses Album den Titel "Live!", erklärt Jarvis Cocker zu diesem besonderen Werk im Pulp-Kanon. "Es ist sowohl eine Tatsachenfeststellung (es handelt sich um die Aufnahme einer Liveband) als auch eine Herausforderung (kommt schon! Alle sollen lebendig werden!)." Gleichzeitig ist es auch sowas wie der erste Filmsoundtrack von Pulp: Der von Garth Jennings inszenierte Film "What Do You Do For an Encore?" erscheint weltweit am 25. September. Die Zusammenarbeit zwischen Pulp und Garth Jennings reicht bis ins Jahr 1997 zurück, als er das Musikvideo zu "Help the Aged" drehte. Als Pulp 2023 ihre Rückkehr auf die Bühne ankündigten, nahm Garth Kontakt auf und bot an, das Bühnenkonzept mitzugestalten. Im Juni 2025 filmte er schließlich die beiden Auftritte der Band in der Londoner O2 Arena, die das Herzstück des Films bilden. Diese Konzerte liefern auch das Material für das Livealbum. Es waren die 566. und 567. Shows der Bandgeschichte und zeigen eine Gruppe auf dem Höhepunkt ihres Könnens. Aufgenommen in der Woche, in der "More" - Pulps erstes Album seit 24 Jahren - Platz 1 der offiziellen UK-Charts erreichte, fängt das Album genau den Moment ein, in dem die Band als kreative Kraft zurückkehrt: alte und neue Klassiker erstmals vereint.
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Mommy’s Little Monster, veröffentlicht 1983, ist das erste Album von Social Distortion. Es wurde in einer einzigen Session aufgenommen und enthält die Single ”Another State of Mind”. All Music bezeichnete das Album als ”Inbegriff des kalifornischen Vorstadt-Punks der frühen 80er Jahre und als Inspiration für viele spätere Kalifornier, darunter The Offspring und Rancid” und sagte, dass es ”die Band mit viel Attitüde und Aggression ausstattet, während sie sich durch neun Tracks voller harter, schneller, mit Powerchords gefüllter Tracks mit knurrigen Anti-Establishment-Texten und - Themen kämpft”.
Zu dem 40-jährigen Jubiläum wird es das Album neu gemastert von den analogen Originalbändern und auf 180-Gramm-Vinyl gepresst geben. Enthalten sein wird das Album die neun Originalsongs, darunter den Titeltrack ”Mommy’s Little Monster” und die Single ”Another State of Mind”.
Ab dem 10.11.2023 als 1LP verfügbar sein.
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Platypus Trax's first edition of the annual vinyl VA-series brings together an impressive bunch of artists around the globe! A1 - Guchon (Japan) - Hard Normal: A timeless club roller with a hardgroove attitude and inventive splatter of vocal cuts and sounds, that blend together with the driving drums and hard and stabby bassline. 140BPM A2 - Chambray (Germany) - Step Aside: A legend that is Chambray brings the old school ghetto techno back to his repertoire with Step Aside, not shying away from keeping it as minimal as possible, yet keeping the overall sound as full and destructive as possible. 132BPM A3 - Joedan & Killaman (UK) - Slam Down: A fun little ender for the A-side by them boys from Leeds. Big drums and even bigger techy bassline for the peak time of almost any event imaginable. 135BPM B1 - Little By Little (France) & Reginald (Finland) - City Skyline (Detroit Mix): A touch of experimentalism and big synths molded together with sick drum groove and stretchy vocal line. Wait for the second drop for pure nostalgia! 140BPM B2 - Beth Alana (Germany) - Birds of Paradise: A minimalistic workout from the depths of Berlin. Fresh soundscapes and the voices of birds counterbalancing the deep groove and heavy basses. Meditative piece to end the compilation with pure style and respect. 145BPM
Der Breakthrough-Artist sombr hat sein Debütalbum "I Barely Know Her" veröffentlicht. Das 10-Track-Album ist jetzt über Warner Records erhältlich und enthält die Hits „back to friends”, „undressed” und „12 to 12” (inklusive Musikvideo mit Addison Rae), die weiterhin international die Charts stürmen – darunter die globalen Spotify-Charts, die UK Official Singles Charts sowie die US-amerikanischen „Top 40 Radio“ und „Alternative Radio“-Charts. In diesen erreichte sombr schneller als jeder andere neue Künstler der letzten zehn Jahre Platz 1. Auch in den Billboard Hot Rock Songs setzte er ein Ausrufezeichen und verdrängte Hozier nach einem Jahr von der Spitze. In Deutschland befinden sich mit „back to friends”, "12 to 12" und „undressed” mittlerweile 3 Singles in den Top 30 der deutschen Single-Charts und das Debutalbum schoss auf Platz #16 der offiziellen deutschen Albumcharts!
"I Barely Know Her" wurde komplett von sombr geschrieben und vom 20-jährigen Künstler zusammen mit dem renommierten Produzenten Tony Berg (Phoebe Bridgers, The Replacements) co-produziert. Gegenüber i-D gibt er zu Protokoll, die Songs seien inspiriert von „young romance, dimly lit rooms, late nights, and love, loss, and life.” Die Veröffentlichung folgt auf die Nachricht, dass sombr sein Debüt bei den MTV Video Music Awards geben wird – live aus New York am 7. September –, wo er als Best New Artist und Best Alternative Artist nominiert ist.
sombr (bürgerlich Shane Boose) wuchs im New Yorker Stadtteil Lower East Side auf und entdeckte seine Liebe zur Musik als Teenager im eigenen Schlafzimmer. Parallel dazu studierte er klassische Musik an der renommierten LaGuardia High School. Mit dem viralen Hit „Caroline“ (2022) wurde er über Nacht zum Internetphänomen. Seitdem hat er mehrere EPs und Singles veröffentlicht und bringt es inzwischen auf über 400 Millionen monatliche Streams über alle Plattformen hinweg. Heute lebt sombr in Los Angeles und verarbeitet in seinen Songs die Höhen und Tiefen junger Liebe – alles selbst geschrieben, co-produziert und veröffentlicht über Warner Records.
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Critical Thot ist das kraftvolle neue Kollaborationsalbum der in der Bay Area ansässigen Rapperin und Produzentin Sha Ray sowie der Produzentin und Elektronikmusikerin DJ Haram - zwei kompromisslose Künstlerinnen, die Rap und experimentellen Sound neu definieren. Es ist eine spannende Kombination: Haram ist die eine Hälfte des Duos 700 Bliss zusammen mit der Rapperin und Poetin Moor Mother und hat zudem mehrere Soloalben veröffentlicht - darunter Beside Myself (Hyperdub, 2025), das von der Kritik gefeiert wurde - sowie hochkarätige Kollaborationen mit BbyMutha, Fever Ray, Ghais Guevara und Armand Hammer.Währenddessen handelt es sich bei Critical Thot zwar um Sha Rays offizielles Debütalbum, doch ihr Ruf als aufstrebendes Talent der nächsten Generation eilte ihr bereits voraus. DJ Haram wurde 2022 auf sie aufmerksam, als sie Sha Ray bei einem Auftritt in Brooklyn sah: ,Wir haben uns vor Ort unterhalten, und danach habe ich ihr auf Social Media gefolgt. Sie hat eine unglaubliche Performance abgeliefert, also war ich sofort dabei, als sie mir später eine Nachricht geschrieben und nach Beats gefragt hat", erklärt Haram.Ein Armand Hammer/DJ Haram-Konzert in Los Angeles wurde schließlich zum entscheidenden Moment, an dem sich diese Verbindungen konkretisierten. Sha Ray reiste aus der Bay Area an, um sich mit Haram zu treffen. Auch wenn an diesem Tag noch keine Aufnahmen entstanden, bildete er den Ausgangspunkt für die spätere Zusammenarbeit über große Distanz hinweg, die in Critical Thot mündete. Das gesamte Album entstand remote: Haram produzierte Beats in Brooklyn und schickte sie an Sha Ray, die ihrerseits Demos und Anmerkungen zurücksandte. Während der Arbeit an diesem Projekt lernten sie sich sowohl künstlerisch als auch persönlich besser kennen.,Haram und ich haben viele ähnliche Erfahrungen als Frauen in der Musikindustrie gemacht, was unsere Verbindung enorm gestärkt hat. Außerdem hat mich ihr markanter Produktionsstil stark beim Schreiben dieses Albums inspiriert", sagt Sha Ray.Diese Texte sind messerscharf und erfrischend direkt. Sha Ray beweist schnell, dass sie in ihrer eigenen Liga spielt und selbst die komplexesten Produktionen von DJ Haram mühelos meistert, ohne an Energie zu verlieren. Haram schöpft aus dem Vollen und bewegt sich mit ihren Beats zwischen experimentell-abrasiven Sounds, geschmeidiger Leichtigkeit und dunkel bedrohlicher Atmosphäre. Perkussive Einschläge und Schüsse werden mit feinen Details und weichen Klangflächen kombiniert. Ein traplastiger Banger löst sich plötzlich in einem Strom aus Streichern auf, während eine minimale industrielle Klanglandschaft sich langsam zu einer wuchtigen, kakophonischen Rap-Attacke steigert. Sha Ray navigiert sich souverän und trotzig durch jede Drumstruktur und jeden Synthesizer.,Als Rapperin interessiere ich mich fast ausschließlich dafür, Misogynie und Sexualität in meiner Arbeit zu hinterfragen. Critical Thot ist eine Auseinandersetzung mit unapologetischer weiblicher Autorität und gleichzeitig eine ehrliche Reflexion darüber, wie komplex es ist, an Selbstobjektifizierung teilzuhaben und Sexualität als soziale Währung zu begreifen", erläutert Sha Ray. ,Auf diesem Album geht es stark darum, Macht in weiblicher Sexualität als etwas Relationales und ständig Wandelndes zu definieren - und damit als grundsätzlich unvollkommen. Aber es ist eine Macht, die ich habe, und ich werde sie nutzen."Critical Thot enthält Beiträge von Nappy Nina, JWords und Archangel.
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Critical Thot ist das kraftvolle neue Kollaborationsalbum der in der Bay Area ansässigen Rapperin und Produzentin Sha Ray sowie der Produzentin und Elektronikmusikerin DJ Haram - zwei kompromisslose Künstlerinnen, die Rap und experimentellen Sound neu definieren. Es ist eine spannende Kombination: Haram ist die eine Hälfte des Duos 700 Bliss zusammen mit der Rapperin und Poetin Moor Mother und hat zudem mehrere Soloalben veröffentlicht - darunter Beside Myself (Hyperdub, 2025), das von der Kritik gefeiert wurde - sowie hochkarätige Kollaborationen mit BbyMutha, Fever Ray, Ghais Guevara und Armand Hammer.Währenddessen handelt es sich bei Critical Thot zwar um Sha Rays offizielles Debütalbum, doch ihr Ruf als aufstrebendes Talent der nächsten Generation eilte ihr bereits voraus. DJ Haram wurde 2022 auf sie aufmerksam, als sie Sha Ray bei einem Auftritt in Brooklyn sah: ,Wir haben uns vor Ort unterhalten, und danach habe ich ihr auf Social Media gefolgt. Sie hat eine unglaubliche Performance abgeliefert, also war ich sofort dabei, als sie mir später eine Nachricht geschrieben und nach Beats gefragt hat", erklärt Haram.Ein Armand Hammer/DJ Haram-Konzert in Los Angeles wurde schließlich zum entscheidenden Moment, an dem sich diese Verbindungen konkretisierten. Sha Ray reiste aus der Bay Area an, um sich mit Haram zu treffen. Auch wenn an diesem Tag noch keine Aufnahmen entstanden, bildete er den Ausgangspunkt für die spätere Zusammenarbeit über große Distanz hinweg, die in Critical Thot mündete. Das gesamte Album entstand remote: Haram produzierte Beats in Brooklyn und schickte sie an Sha Ray, die ihrerseits Demos und Anmerkungen zurücksandte. Während der Arbeit an diesem Projekt lernten sie sich sowohl künstlerisch als auch persönlich besser kennen.,Haram und ich haben viele ähnliche Erfahrungen als Frauen in der Musikindustrie gemacht, was unsere Verbindung enorm gestärkt hat. Außerdem hat mich ihr markanter Produktionsstil stark beim Schreiben dieses Albums inspiriert", sagt Sha Ray.Diese Texte sind messerscharf und erfrischend direkt. Sha Ray beweist schnell, dass sie in ihrer eigenen Liga spielt und selbst die komplexesten Produktionen von DJ Haram mühelos meistert, ohne an Energie zu verlieren. Haram schöpft aus dem Vollen und bewegt sich mit ihren Beats zwischen experimentell-abrasiven Sounds, geschmeidiger Leichtigkeit und dunkel bedrohlicher Atmosphäre. Perkussive Einschläge und Schüsse werden mit feinen Details und weichen Klangflächen kombiniert. Ein traplastiger Banger löst sich plötzlich in einem Strom aus Streichern auf, während eine minimale industrielle Klanglandschaft sich langsam zu einer wuchtigen, kakophonischen Rap-Attacke steigert. Sha Ray navigiert sich souverän und trotzig durch jede Drumstruktur und jeden Synthesizer.,Als Rapperin interessiere ich mich fast ausschließlich dafür, Misogynie und Sexualität in meiner Arbeit zu hinterfragen. Critical Thot ist eine Auseinandersetzung mit unapologetischer weiblicher Autorität und gleichzeitig eine ehrliche Reflexion darüber, wie komplex es ist, an Selbstobjektifizierung teilzuhaben und Sexualität als soziale Währung zu begreifen", erläutert Sha Ray. ,Auf diesem Album geht es stark darum, Macht in weiblicher Sexualität als etwas Relationales und ständig Wandelndes zu definieren - und damit als grundsätzlich unvollkommen. Aber es ist eine Macht, die ich habe, und ich werde sie nutzen."Critical Thot enthält Beiträge von Nappy Nina, JWords und Archangel.
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Die späten 1990er Jahre waren eine fruchtbare Zeit in der amerikanischen Elektronik- Underground-Szene. Eine wachsende Zahl von Künstlern, verteilt über das ganze Land, beteiligte sich an der jüngsten Runde eines jahrzehntelangen transatlantischen musikalischen Dialogs. An der Schnittstelle von Hip-Hop, Elektronik und Soul versuchten diese Künstler, ihren eigenen Weg zu gehen. Im September 2001 schlossen sich Telefon Tel Aviv aus New Orleans, die Highschool-Freunde Joshua Eustis und der verstorbene Charles Cooper, schlossen sich diesem Dialog mit ihrem Debütalbum ,Fahrenheit Fair Enough" an, das bei Hefty Records erschien. Als Herzensprojekt war ,Fahrenheit" ein Versuch des Duos, ,etwas Sinnvolles beizutragen ", sagt Eustis heute, ,etwas eindeutig Amerikanisches und irgendwie auch Südstaatliches." Zum fünfzehnten Jahrestag der Veröffentlichung bringt Ghostly International ,Fahrenheit Fair Enough mit einer Vinyl-Ausgabe und zusätzlichem digitalem Bonusmaterial neu auf. Als sie Ende der 1990er Jahre in New Orleans lebten, standen Eustis und Cooper im Bann zweier musikalischer Strömungen: amerikanischer Klassiker - New Orleans' Bounce, Detroits Techno, Chicagos House - und britischer Electronica - Autechre, Aphex Twin, Jega. Aufgenommen im Laufe eines Jahres in Eustis' Kindheitszimmer im Stadtteil Riverbend in New Orleans, lotete ,Fahrenheit" das Potenzial amerikanischer elektronischer Musik in einer Zeit der Hoffnung aus. Die Tracks sollten ,sich ständig weiterentwickelnde Skulpturen" sein. Fasziniert von IDM, wollten die beiden ,etwas Schwung hineinbringen , es ein wenig lockerer gestalten, es aber auch hyperromantisch klingen lassen." Eustis und Cooper hatten sich ursprünglich eine ,harte Club-Platte" vorgestellt, doch stattdessen wurde ,Fahrenheit" von Fans und Kritikern, die seine stilistischen Wurzeln falsch interpretierten, als zartes Stück Electronica wahrgenommen. Die Musik klingt im Jahr 2016 umso relevanter, da der Weg, den Eustis und Cooper damals anstrebten, heute Realität ist. Und weil heute jeder darauf hört, was der Süden zu sagen hat." ,Wir wollten einfach nur sehen, ob wir es hinbekommen", erinnert sich Eustis. ,Wir wussten es nicht. Unser Ziel war es, etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein konnten." Zum 25-jährigen Jubiläum dieser bahnbrechenden Elektronik-LP, einem Meilenstein der amerikanischen Elektronikmusik, erscheint eine Deluxe-Obi- Edition als Doppel-Vinyl in einer neuen Watercolor- Variante. Joshua Eustis und der verstorbene Charlie Cooper schufen einen Klassiker, der an der Schnittstelle von IDM, Experimental- und Bass-Musik ansiedelt und eine neue Generation von Künstlern (Loraine James, Kelly Moran u. a.) beeinflusste. Das Album kehrt nun endlich für eine neue Generation zurück.
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Die Big Boys begannen ihre Karriere in der Punk-Szene von Austin Ende der 1970er Jahre. An der Spitze der Band stand der gelegentlich als Frau verkleidete Randy ,Biscuit" Turner, begleitet von Tim Kerr an der Gitarre, Chris Gates am Bass und einer Reihe von Schlagzeugern - der bekannteste unter ihnen ist Rey Washam (Scratch Acid). Im Gegensatz zum Rest der damaligen frühen Hardcore-Szene scheuten sie sich nicht, von superschnellen Tempi abzuweichen und stattdessen auf netten White-Boy-Skate-Funk zu setzen. Abgesehen von den Funk-Einflüssen spielte die Band zeitweise eine frühe Form des Post-Punk, nicht unähnlich ihren Zeitgenossen The Minutemen. Dank ihrer Teilnahme an einigen der ersten ,Skate-Compilations" des Thrasher-Magazins waren die Big Boys bei der neuen Skate-Punk-Szene der 80er Jahre enorm beliebt. Sie waren auch dafür bekannt, das Publikum zum Mitmachen zu animieren und so die Barrieren zwischen Künstlern und Zuschauern abzubauen. Sie coverten sogar Kool & the Gang und ließen sich nie beirren, wenn sie sich auf musikalisches Neuland wagten. Also, Leute, gründet jetzt eure eigene Band!
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HTRKs ,Work (work, work)", ein Kultklassiker, der zum 15-jährigen Jubiläum neu aufgelegt wurde, entstand aus der Trauer über den plötzlichen Verlust des Gründungsmitglieds Sean Stewart im Jahr 2010. Gekennzeichnet von quälend langsamen 808-Beats, unheimlichen Synth-Arpeggios und nebelhaftem Gitarrenrauschen, gepaart mit Jonnine Standishs einzigartigem Sinn für Distanz, wirkte ,Work (work, work)" düster, schroff und melancholisch. Doch wenn man tiefer in das düstere, minimalistische Werk eintaucht, offenbart sich ein romantischer Kern. Etwas, das sie in den folgenden Jahren noch weiter zur Geltung bringen sollten. Anlässlich des 21. Jubiläums des Projekts bringt Ghostly eine Deluxe-Obi-Edition in einer neuen, ,Clear Ash"-farbenen Vinylvariante heraus.
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Die Deluxe-Vinyl-Edition des letzten Albums von TBF. Enthält die zwei LPs (Horrorful Heights) plus eine weitere LP (Horrorful Offal) in einem schönen Schuber mit Stanzung sowie eine Download-Karte. Diese besondere Deluxe-Ausgabe vereint "Horrorful Heights" mit dem begleitenden Bonus-Album "Horrorful Offal" (11-Song-Extra-Album mit Outtakes und Sessiontracks). Horrorful Heights markiert ein beeindruckendes neues Kapitel im umfangreichen Werk von The Bevis Frond und zeigt die anhaltende Kreativität des Songwriters, Gitarristen und Frontmanns Nick Saloman, der nun in ein weiteres Jahrzehnt als Musiker startet. Seit langem als eine der markantesten Stimmen des britischen Underground-Rock etabliert, verfeinert Saloman weiterhin die Qualitäten der Band aus melodischer Psychedelia, drahtigen Gitarrenepen und Songwriter-Kunst. Einer der zugänglichsten Einstiege in die Bevis Frond Welt, welcher alle Stärken zu einem zusammenhängenden, lebendigen Ganzen vereint. Das Album bewegt sich fließend zwischen klirrendem Psych-Pop, schweren Gitarrenriffs und pastoralen Träumereien. Die Bandbreite des Albums ist groß, aber klar definiert. "Draining The Bad Blood" erinnert an den klassischen Bevis-Frond-Stil melodisch inspirierten Gitarrenpops der 60er Jahre, "Space Age Eyes", eine prägnante neunminütige Odyssee, verweist auf die transzendentalen Erkundungen des elektrischen Miles Davis der 70er Jahre. Der mit Sitar untermalte Titeltrack driftet durch rauchige Psychedelia mit mehrstimmigem Gesang und geschichteten Tablas - ein liebevolles Echo der Headshop-Mystik, mit der Saloman während der gesamten Bandgeschichte gespielt hat. An anderer Stelle verbindet "Mossback's Dream" lysergische Leads mit der treibenden Energie des amerikanischen Hardcore der 80er Jahre und schafft so einen Hybrid, der sowohl zeitlos als auch völlig eigenständig wirkt. Weitere Höhepunkte sind das von den Byrds beeinflusste "Buffaloed", das wirbelnde "Silver Insects" und "That's Your Lot", ein rasantes Feuerwerk melancholischer Euphorie und einer der unmittelbarsten Songs des Albums. Obwohl eklektisch anmutend, ist es ein fokussiertes Porträt von The Bevis Frond im Jahr 2025 - vital, melodisch und frei von Nostalgie. Saloman beschreibt die Sammlung ganz einfach: die besten Songs, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, entstanden ohne Zwang und ganz instinktiv. Das Ergebnis ist ein Höhepunkt aus der Spätphase einer der stillsten einflussreichen Underground-Bands Großbritanniens.
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Der Titel des siebten Studioalbums der kalifornischen Punkrocker bezieht sich auf Mike Ness" doppelte musikalische Heimat. Der Songwriter und Sänger von Social Distortion huldigt auf "Hard Times And Nursery Rhymes" sowohl dem düsteren Amerika eines Hank Williams wie auch dem bluesigen Herumstolzieren der Rolling Stones etwa während der "Exile-On-Mainstreet"-Ära. Altbekannte Einflüsse, die hier jedoch in den Vordergrund treten: "Hard Times And Nursery Rhymes" ist das rockigste und gleichzeitig beseelteste Album der Gruppe, die weltweit über vier Millionen Alben verkaufte. Dennoch finden Fans den typischen Punkrock-Roar in jedem Stück wieder: vom Opener "California (Hustle and Flow)" bis zum düster-rockenden Hank-Williams-Cover "Alone and Forsaken". Aber auch Springsteen- und Tom-Petty-Fans dürften diesen Sound mögen. "Hard Times And Nursery Rhymes" ist das erste Album der Band nach "Sex, Love And Rock "n" Roll" aus dem Jahr 2004. Für Fans von Gaslight Anthem, Rancid, Bad Religion, Tom Petty, Bruce Springsteen und Tiger Army. Die 2LP hat zwei Bonus-Tracks.
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Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.
Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.
Über die neun Songs des Albums hinweg erschafft Elanor Moss mit feinsinnigem Psych Folk ein eindringliches Wechselspiel aus Freude und Schmerz. Ihre düster-verträumten Momentaufnahmen bieten dabei weniger Katharsis als vielmehr ein Verständnis für die Komplexität des Wegs dorthin - Heilung nicht als Zustand, sondern als Prozess. Der Weg hin zu ihrem Debütalbum "The Knife, The Needle" war für Elanor Mos selbst eine komplexe Reise. Zeitweise fühlte sie sich von ihrer eigenen Musik entfremdet und suchte nach einem neuen Sound, anstatt den Raum zu besetzen, den sie sich bereits geschaffen hatte. "Nichts fühlte sich richtig an", erinnert sie sich, "also nahm ich den Druck heraus und versuchte, meine Beziehung zum Songwriting und zur Musik neu zu kalibrieren." Die drei Jahre, in denen die Songs für "The Knife, The Needle" entstanden, führten sie letztendlich zurück zu ihren Wurzeln und ihrer Liebe zu, wie sie es ausdrückt, "der Musik, die mich wirklich etwas fühlen ließ; der Musik, die ich schreiben wollte." "Das waren Folk- und zeitgenössische Folk-Songwriter", fährt sie fort. "Ich habe viel Zeit damit verbracht, Gitarre zu spielen", fährt sie fort. "Ich habe mir ein Vierspur Tape Gerät geliehen und darauf Demos aufgenommen. Ich habe mich intensiv mit Kurzgeschichten beschäftigt. Die schlichte, direkte Wahrhaftigkeit von Autor*innen wie Raymond Carver hat mich sehr angesprochen und inspiriert, während ich darauf wartete, dass meine Lust am Schreiben zurückkehrt. Ich habe außerdem wieder eine Therapie begonnen, in der ich anfing zu verstehen, woher ich komme, wie sich meine Familiengeschichte in meinem Handeln widerspiegelt und wie ich liebe und Liebe annehme. Aus der Langsamkeit und Stille dieser Rhythmen sind diese Songs entstanden." ,Sarah Waiting in the Car" gibt den Ton an, mit Moss' zartem, nachdenklichem Gitarrenspiel und den Pinselstrichen von Matthew Herds Ensemble - Marcus Hamblett (Horn), Jool Owen (Horn), Andrew Stuart-Buttle (Violine), Reid Jenkins (Violine), Linus Fenton (Kontrabass) und Herd (Saxophon) - die ihre Texte mit herzzerreißender Ernsthaftigkeit untermalen, während sich die Erzählung, die aus Moss herausfließt, von einem Treffen in der Bar zu den Nachwirkungen einer missbräuchlichen Beziehung wandelt, wobei Sanftheit in Gewalt umschlägt. In ,Fixer" ringt Moss mit der Tatsache, dass Liebe jemanden ebenso verletzen kann, wie sie ihn heilen kann. Ihr Album ,The Knife, The Needle" beschäftigt sich damit, wie Beziehungen durch die Liebe verändert, verkompliziert und erschüttert werden. Es ist ein erschütterndes Werk, zugleich geduldig und verletzlich, opulent umgesetzt und tief empfunden. Beide Objekte, die im Albumtitel genannt werden, können Blut vergießen, doch durch ihre Stimme und Gitarre erhellt, ist das, was aus den Wunden fließt, die sie hier teilt, nichts Geringeres als Poesie.
YHWH Nailgun waren schon immer von einer schonungslosen Direktheit geprägt. Was einst als rohes Duo begann, hat sich längst zu einer kompromisslosen Band entwickelt, deren Klang ebenso aggressiv wie eigenständig ist. Mit ihrem neuen Album Magazine schärfen sie dieses Profil weiter und entziehen sich bewusst jeder klaren Einordnung. Das kurze, nur etwa elf Minuten lange Werk wirkt wie ein konzentrierter Ausbruch von Energie. Schon der Opener "Ghost of Love" baut sich langsam auf, bevor Schlagzeug und grelle Gitarren plötzlich mit voller Wucht einsetzen. Diese Idee des "Ein- und Ausblendens" verstehen sie nicht nur als Stilmittel, sondern als Hinweis darauf, dass ihre Musik über das Hörbare hinaus weiterexistiert. Im Vergleich zum Debüt 45 Pounds zeigt sich Magazine reduzierter und präziser. Das Schlagzeug klingt roher, fast karg, während der Fokus stärker auf Klarheit liegt-vor allem bei Zack Borzones Stimme. Statt sich hinter Effekten zu verstecken, tritt sein Gesang nun unverhüllt hervor. Seine Texte, voller düsterer Bilder und religiöser Symbolik, gewinnen dadurch an Gewicht: Visionen von Asche, Blut und mythischen Kreaturen entfalten eine unmittelbare, beinahe bedrückende Intensität. Religiöse Motive waren schon immer zentral für die Band, doch auf Magazine werden sie klarer ausgesprochen. Der Name YHWH verweist selbst auf das unaussprechliche Gottesbild; nun stehen Themen wie Gott, Teufel und Moral offen im Raum. Im abschließenden Track "To the Devil" kulminiert dies in einer fast beschwörenden Atmosphäre, die zugleich beunruhigt und fasziniert. Trotz ihrer extremen Klangsprache verfolgen YHWH Nailgun keinen konfrontativen Ansatz gegenüber anderen Genres. Ihr Fokus liegt allein auf dem eigenen kreativen Raum-fern von Trends oder Erwartungen. Magazine wirkt dadurch wie ein Fragment eines endlosen musikalischen Flusses: kurz, intensiv und bewusst unvollständig, als würde die eigentliche Musik jenseits des Albums weiterlaufen.
Taylor Hollingsworth aus Birmingham, Alabama, hat sich schon immer einer einfachen Einstufung widersetzt. Als er gebeten wurde, seine Musik zu beschreiben, tat er sich schwer - ein bisschen Folk, ein Hauch von Blues, eine Prise Rock 'n' Roll, aber nicht wirklich in eine einzige Schublade zu stecken. Schließlich prägte er den Begriff ,Folk n' Roll", um seinen Sound zu beschreiben. Jetzt bekennt er sich stolz zu diesem Sound mit seinem neuesten Album, das treffend den Titel ,Folk n' Roll" trägt. Fans von JJ Cale, Mississippi John Hurt, Chuck Berry, Richard Thompson, Jonathan Richman und John Prine werden große Freude an Hollingsworths Mischung aus zeitlosen Einflüssen haben. In den frühen 2000er Jahren tourte Hollingsworth ausgiebig mit seiner punkigen Rockband (stell dir eine Mischung aus Ramones, Chuck Berry und ZZ Top vor) und arbeitete als Session-Musiker, der auf Tour mit verschiedenen Künstlern Gitarre spielte (vor allem mit Conor Oberst und der Mystic Valley Band). Doch nach der Geburt seiner Tochter legte er eine Tourpause ein, um sich ganz seiner Familie zu widmen und sein Handwerk als Vollzeit-Musiker vor Ort in Birmingham, Alabama, zu verfeinern. In dieser Zeit perfektionierte er seine fesselnde Ein-Mann-Show, die er nun ,Folk n' Roll" nennt. Seine Auftritte sind ein unvergessliches Erlebnis - fingergepickte E-Gitarre, ein mit Mikrofonen ausgestattetes Fußstampfer-Pedal, das den rhythmischen Rückgrat bildet, und gelegentlich ein Looper-Pedal, um Gitarrensoli einzuflechten, während er seine charakteristischen erzählerischen Texte vorträgt - Texte, die von zahlreichen Künstlern gecovert wurden, vor allem von Conor Oberst und Phoebe Bridgers bei Better Oblivion Community Center. ,Folk `N Roll" ist sein zweites Album für das beliebte Indie-Label Dial Back Sound, nach dem von Kritikern gefeierten und geliebten ,Yahola" aus dem Jahr 2025.
Berlin, 2026. Manchmal braucht es Zeit, bis eine Band findet, was sie wirklich sagen will. R.O.S.A. haben diese Zeit nicht gebraucht. Die Berliner Hardcore-Punk-Band - bestehend aus Hassan (Gesang), Til (Schlagzeug), Jörg (Gitarre) und Max (Bass), allesamt Veteranen von Patsy O'Hara, Empty Vision, Tackleberry und Ratfeast - meldeten sich 2025 mit drei Digitalsingles zurück und wussten von Anfang an, wohin die Reise geht. No Peace for You umfasst elf neue sowie neu eingespielte Songs, u.a. rerecordete Versionen der drei E:P: Songs - Cold Moon, Black Noise und Ugly Boys. Die Grundkoordinaten der Band? Dunkel, hallend, direkt, mit einer metallischen Kante, für Fans von GAG, Gulch oder anderen Chainpunk-Wahnsinnigen. Die Neuaufnahmen sind kein Nachschärfen des Alten, sondern eine Standortbestimmung: So klingt die Band jetzt, mit einem Album hinter sich statt einem Demo vor sich.
,been thinking bout confession", das dritte Studioalbum der Musikerin und Produzentin Frances Chang, ist eine synthlastige, experimentelle Pop-Erkundung des Selbst und der unermesslichen, unbekannten Tiefen, die es birgt. Das Album, das größtenteils auf einem hundert Jahre alten Stutzflügel komponiert wurde, bettet die unbändigen Emotionen von Changs DIY-Wurzeln in eine komplexe und poetische Klanglandschaft ein, die orchestrale Arrangements mit eigenwilligen, fast skulpturalen, elektronischen und analogen Elementen verwebt, bei der die durchscheinende Stimme der Sängerin die eigenwillige Instrumentierung leitet. Durch eine sich stetig steigernde Poesie führt uns Chang durch eine chaotische Architektur, ein Kerzenlicht fest umklammert, das zugleich selbsttäuschend und schonungslos transparent ist. Auch wenn ,Been Thinking About Confession" klanglich der außerirdischen Schönheit von Björk und der retrofuturistischen Verträumtheit von Broadcast verpflichtet ist, nennt Chang auch eher unerwartete Einflüsse wie Chet Baker, Dionne Warwick und Burt Bacharach, die das emotionale Rückgrat des Albums bilden. Chang hat ihre übliche Gitarre größtenteils beiseitegelassen und diese 11 Songs am Klavier geschrieben, einem Instrument, das sie als ,die weibliche Wurzel meiner Psyche" bezeichnet. Die unheimliche Verschmelzung von unkonventionell eingesetzten Federhall-Effekten, älteren Kompressoren und Röhrenvorverstärkern vor einem eindeutig zeitgenössischen digitalen Hintergrund sorgt für ein Hörerlebnis, das sich gleichzeitig über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszudehnen scheint. Für Fans von Cate Le Bon, June McDoom, Cindy Lee, ML Buch, Bill Callahan, Joanne Robertson
Die deutschsprachige Indie-Punkrock Band Hi! Spencer macht mit "immernie" ein Album, das nicht nach klaren Antworten sucht. Es ist ein Album über das Aushalten der eigenen Ambivalenz. Gefühle sind selten eindeutig. Hoffnung trifft auf Zweifel, Aufbruchsstimmung auf Heimweh - und manchmal fühlt sich alles gleichzeitig schwer und leicht an. Hi! Spencer sind gewachsen wie eine Kaugummiblase: langsam, stetig, aber mit Druck dahinter. Kein Hype, kein Abkürzen - sondern durchbeißen, weitermachen, langer Atem. Von kleinen Kellerklubs, in denen der Schweiß von der Decke tropft, bis auf die großen Bühnen des Landes. Alles selbst erspielt, alles Zug um Zug. Und genau deshalb hält das hier auch: weil es nicht aufgeblasen ist, sondern gewachsen. "immernie" ist der Moment, in dem sich nichts mehr kleinreden lässt - laut, schillernd und mit Wucht stellen Hi! Spencer klar: ihre Jahre sind noch lange nicht vorbei. Die Songs der Band haben mittlerweile millionenfache Aufrufe auf den Streamingportalen. Nach ausverkauften Clubtouren 2025 durch Deutschland und Österreich zählt die Band längst zu den gerngesehenen Gästen auf den großen Festivals, darunter Hurricane, Deichbrand und Highfield. "immernie" erscheint auf dem Label Merchcowboy Records, aufgenommen wurde das Album mit Tobi Schneider im DocMaKlang Studio Osnabrück.
Auf der Carnival EP versammeln Trauma Ray einige ihrer stärksten, intensivsten und experimentellsten Werke. Seit ihrem Durchbruch mit Chameleon, ihrem Debütalbum von 2024 bei Dais Records, hat die Band in der aktuellen Welle der Shoegaze-Revivalisten sich weiter etabliert, ist dabei aber immer agiler geworden und sind 2025 mit Kollegen wie Deafheaven, Loathe, und Toucheì Amoreì auf Tour gewesen. Mit einer Mischung aus blitzschnellen Riffs und karger Schönheit entwickelt sich ihr Sound weiter und knüpft an die Laut-Leise-Laut-Größen aus Metal, Grunge und Shoegaze von Slowdive bis Smashing Pumpkins an. Die Carnival EP taucht in stimmungsvolleres, intellektuelleres Material ein, als würde man ihre früheren Ausflüge vor einem Zerrspiegel betrachten. Diese Songs vermitteln ein deutliches Gefühl der Unruhe, entstanden in einer flüchtigen Zeitspanne, was beweist, dass die Band unter Druck und wenn sie aus den dunkelsten Ecken ihres Unterbewusstseins schöpft, am besten funktioniert. Das wortlose ,Carousel" leitet die beunruhigende Atmosphäre der EP mit Störgeräuschen und melancholischen Gitarrenklängen ein, die in ,Hannibal" übergehen, einem hymnischen Track voller kraftvoller Riffs und roher Emotionen. Die Band hat diese Art von purer Kraft schon mal gezeigt, von ,Solstice" aus dem Jahr 2018 bis zu "Chameleon", während ,Hannibal" mit einem Hauch von beispielloser Boshaftigkeit, Schlängeligkeit, ,Stone Temple-y, Alice in Chains-y", wie Avila witzelt, verzerrt ist. Textlich greift er die Angst der Teenager auf, das Gefühl, zerlegt und abgelehnt zu werden. ,Méliès", benannt nach dem französischen Illusionisten und Filmemacher, wechselt zwischen schweren, schlammigen Akkorden und einem himmlischen Refrain, ,von etwas Beängstigendem zu etwas wie einem Traumzustand", sagt Avila, der die surreale Abstraktion seines Namensvetters kanalisiert. ,Funhouse" taucht in den Doom Metal ein, mit spärlicher Gitarrenarbeit und dem wahrscheinlich langsamsten BPM der Band. Im Gegensatz dazu rüttelt, blitzt und hämmert der letzte Track ,Clown", als hätte der Hörer das andere Ende eines Horrorhauses erreicht und wäre nun vollständig in die grelle, verwirrende Beleuchtung des Jahrmarkts eingetaucht. Personifiziert durch eine knorrige, synthetische Leadgitarre erinnert ,Clown" an Robin Williams, einen Archetyp tragischer Fröhlichkeit, der zeigt, dass diejenigen, die am meisten versuchen, andere zum Lachen zu bringen, insgeheim vielleicht die Traurigsten sind. Klanglich verweist die Band schnell auf den Einfluss von ,Undone" und ,Stuck on You" von der Kultband Failure aus den 90ern, neben dem allgegenwärtigen Loveless, was die Größe von Trauma Ray ausmacht: fünf Musiker, die das, was sie lieben, aufnehmen, synthetisieren und erweitern. Die Carnival EP bietet einen kurzen und sehr loopbaren Abstecher in die Dunkelheit einer Band, die von Minute zu Minute beeindruckender wird.
Brandon Flowers, Frontmann der weltweit erfolgreichen Rockband The Killers, kehrt mit seinem ersten
Soloalbum seit über zehn Jahren zurück. Mit „THRASHER“ präsentiert er sein bislang persönlichstes
Album, das sich intensiv mit seinen Wurzeln, seiner Familie und den Geschichten seiner Heimat Utah
auseinandersetzt.
Den ersten Vorgeschmack liefert die Single „Plans“. Sie wurde zusammen mit dem restlichen Album
im historischen RCA Studio A in Nashville aufgenommen. Der Song vereint Flowers’ unverwechselbares
Storytelling mit einem warmen, organischen Sound zwischen Americana, Country und Rock.
Produziert wurde das Album von dem mehrfach Grammy-prämierten Shawn Everett sowie von Jonathan
Rado. Für die Aufnahmen versammelten sich einige der renommiertesten Studiomusiker Nashvilles, die die
Songs live im Studio einspielten und so eine besondere Authentizität und Unmittelbarkeit geschaffen haben.
Mit „THRASHER“ zeigt Brandon Flowers eine neue Seite seines künstlerischen Schaffens und unterstreicht
einmal mehr seinen Status als einer der bedeutendsten Songwriter seiner Generation. Das Album verbindet
intime Geschichten mit zeitlosen Melodien.
Erhältlich ist das Album als 1LP Black Vinyl im Gatefold Jacket sowie als Jewel Case CD mit 16-seitigem
Booklet
Der fünffache GRAMMY-Gewinner Keb’ Mo’ ist eine lebende Legende in der Blues-Szene. Seit 30 Jahren
bringt er verlässlich wunderschöne, hervorragend produzierte Platten heraus und steuert nun auf sein 17.
Solo-Studioalbum zu.
The Breakdown zeigt ihn in einem neuen, intimeren Rahmen, während er sich mit Themen wie Ehe,
Sterblichkeit und dem Menschsein auseinandersetzt. Dieses Album rückt das Scheinwerferlicht ganz nah
an Keb’ und seine Songwriting-Qualitäten heran. Abgesehen von zwei Tracks mit Gastgesang konzentriert
sich der Rest des Albums voll und ganz auf Keb’ und seine Gitarre – und zeigt ihn als wahren Troubadour.
Als Gitarrist Grant Green im September 1964 zum ersten Mal mit dem Hammond-Organisten Larry Young
und dem Schlagzeuger Elvin Jones ins Studio ging, um das mitreißende Trio-Album “Talkin’ About!”
einzuspielen, lag Hochspannung in der Luft. Zwischen den drei Musikern entwickelte sich auf Anhieb eine
besondere Chemie, die nach einer Fortsetzung der Zusammenarbeit verlangte. Bereits zwei Monate später
kehrten sie mit dem Vibrafonisten Bobby Hutcherson ins Studio zurück, um das Album “Street of Dreams”
aufzunehmen, auf dem sie sich von ihrer subtileren Seite zeigten. Bei der Zusammenstellung des Repertoires, das von atmosphärischer Eleganz geprägt ist, setzten die Musiker auf seltener gespielte Standards
und Songs, die normalerweise nicht von Jazzinstrumentalisten aufgenommen werden.
Jetzt auch als "Translucent Purple Vinyl" LP erhältlich. ,been thinking bout confession", das dritte Studioalbum der Musikerin und Produzentin Frances Chang, ist eine synthlastige, experimentelle Pop-Erkundung des Selbst und der unermesslichen, unbekannten Tiefen, die es birgt. Das Album, das größtenteils auf einem hundert Jahre alten Stutzflügel komponiert wurde, bettet die unbändigen Emotionen von Changs DIY-Wurzeln in eine komplexe und poetische Klanglandschaft ein, die orchestrale Arrangements mit eigenwilligen, fast skulpturalen, elektronischen und analogen Elementen verwebt, bei der die durchscheinende Stimme der Sängerin die eigenwillige Instrumentierung leitet. Durch eine sich stetig steigernde Poesie führt uns Chang durch eine chaotische Architektur, ein Kerzenlicht fest umklammert, das zugleich selbsttäuschend und schonungslos transparent ist. Auch wenn ,Been Thinking About Confession" klanglich der außerirdischen Schönheit von Björk und der retrofuturistischen Verträumtheit von Broadcast verpflichtet ist, nennt Chang auch eher unerwartete Einflüsse wie Chet Baker, Dionne Warwick und Burt Bacharach, die das emotionale Rückgrat des Albums bilden. Chang hat ihre übliche Gitarre größtenteils beiseitegelassen und diese 11 Songs am Klavier geschrieben, einem Instrument, das sie als ,die weibliche Wurzel meiner Psyche" bezeichnet. Die unheimliche Verschmelzung von unkonventionell eingesetzten Federhall-Effekten, älteren Kompressoren und Röhrenvorverstärkern vor einem eindeutig zeitgenössischen digitalen Hintergrund sorgt für ein Hörerlebnis, das sich gleichzeitig über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszudehnen scheint. Für Fans von Cate Le Bon, June McDoom, Cindy Lee, ML Buch, Bill Callahan, Joanne Robertson
Splayed Werks markiert einen deutlichen Wendepunkt im Werk von Tyondai Braxton. Das fünfte Soloalbum des US-Komponisten und Produzenten ist zugleich sein erstes Full-Length-Release seit dem symphonischen Telekinesis (2022) und der Auftakt einer neuen Zusammenarbeit mit dem renommierten britischen Label Erased Tapes. Auf über 70 Minuten entfaltet Braxton eine dichte, hochpräzise Welt aus Elektronik und Sounddesign - fragmentierter und unmittelbarer als seine bisherigen, oft großformatigen Arbeiten. Die 15 Tracks sind überwiegend kompakt gehalten und bewegen sich zwischen minimalistischer Komposition, experimenteller Clubmusik und installativer Klangkunst. Rhythmisch komplexe, rau strukturierte Stücke stehen neben beatlosen Passagen von fast ekstatischer Intensität. Splayed Werks ist gleichermaßen intellektuell anspruchsvoll und körperlich erfahrbar - handgemacht, intuitiv und klanglich kompromisslos. Braxton zählt seit über zwei Jahrzehnten zu den prägenden Figuren zwischen Neuer Musik, Elektronik und Avant-Pop: Mitbegründer von Battles, Kollaborateur von Philip Glass, Komponist für führende US-Ensembles und regelmäßiger Gast großer Festivals und Institutionen weltweit.
Barfuß in Scherben ist ein raues, direktes Zeitdokument der frühen deutschsprachigen Punkbewegung - begleitet vom gleichnamigen Songcomic des Ventil Verlags. Mit 14 Tracks aus den Jahren 1979 bis 1986 zeichnet die Compilation jene Phase nach, in der Punk in Deutschland seine eigene Sprache fand: zwischen No-Future-Attitüde, politischem Protest und DIY-Aufbruch. Bands wie Fehlfarben, Slime, Hans-A-Plast oder S.Y.P.H. zeigen, wie vielseitig und radikal diese Bewegung klang - von kantigem Post-Punk bis zu wütendem Hardcore. Entstanden in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen, steht diese Sammlung für eine Szene, die sich unabhängig organisierte und künstlerisch neue Räume schuf. Ein kompromissloser Blick zurück auf die Jahre, "als die Welt noch unterging".
Barfuß in Scherben ist ein raues, direktes Zeitdokument der frühen deutschsprachigen Punkbewegung - begleitet vom gleichnamigen Songcomic des Ventil Verlags. Mit 14 Tracks aus den Jahren 1979 bis 1986 zeichnet die Compilation jene Phase nach, in der Punk in Deutschland seine eigene Sprache fand: zwischen No-Future-Attitüde, politischem Protest und DIY-Aufbruch. Bands wie Fehlfarben, Slime, Hans-A-Plast oder S.Y.P.H. zeigen, wie vielseitig und radikal diese Bewegung klang - von kantigem Post-Punk bis zu wütendem Hardcore. Entstanden in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen, steht diese Sammlung für eine Szene, die sich unabhängig organisierte und künstlerisch neue Räume schuf. Ein kompromissloser Blick zurück auf die Jahre, "als die Welt noch unterging".
,Giraffe" ist das neue Gemeinschaftsprojekt von Dave Harrington (Darkside), Robert Walter (The Greyboy Allstars), Spencer Zahn und Kosta Galanopoulos (Rio Kosta). Ihr Debütalbum ,The Towering Inferno With Bongo Drums" vereint spacige Psychedelia, jazzinspiriertes Zusammenspiel und freie Improvisation zu einem fließenden, experimentellen Hörerlebnis. Das Album wurde an einem einzigen Tag bei 64 Sound in Los Angeles aufgenommen und fängt vier versierte Musiker ein, die sich in einem instinktiven Groove vereinen.
Die Instrumentalgruppe von Guiding Light hatte bereits ihre ersten Songs fertig, als sie Elise Cook als Sängerin ansprachen - und die hatte wie durch ein Wunder schon fertige Texte parat. Dieser Moment des Schicksals führte zu ihrer ersten EP, elf Minuten und fünfzig Sekunden voller Raserei, die ihren Post-Punk-Sound für kulturell Neugierige definierten. Heute entstehen Cooks Melodien im selben Raum wie das präzise Klimpern von John Morales' Gitarre, der bissige Bass von Rachel Kirk und die hämmernde Intensität von Charles Powell am Schlagzeug. Das Ergebnis ist ,Fear On My Own Time", ein neues Album einer Band, die weiß, was sie kann, und immer besser wird. Man merkt kaum, dass die Aufnahmen in zwei Sessions im Abstand von sechs Monaten entstanden sind, denn man spürt die Dringlichkeit in der Arbeit. So wie Wut zum Handeln antreibt, wird Energie zur Reaktion. Die Erzählung von ,Fear On My Own Time" gewinnt an Umfang, während Reflexionen über eine Trennung zu Erkenntnissen über zwischenmenschliche Verbindungen führen. Selbstkritik speist sich aus Ego, Verwirrung und unverblümter Ehrlichkeit, doch die Wurzel dieser Probleme liegt in einem viel größeren Thema. Die letzten beiden Songs gipfeln in einem Aufruf gegen den Faschismus und zeigen, wie uns - nachdem wir niedergeschlagen wurden - unsere Unfähigkeit, verletzlich zu sein, auseinander treibt. Man muss nicht die für Guiding Light übliche deutsche Sprache sprechen, um das zu verstehen - tatsächlich enthält das Album ihre ersten ins Englische übersetzten Songtexte: ,In the cage - only together we find the key." Wenn wir alle zu Guiding Light tanzen würden, wäre die Welt ein besserer Ort. - Sydney Salk
Trotz vielen modernen Strömungen in den letzten 30 Jahren, sind es doch die traditionellen Spielarten des Heavy Metal, die den Motor am Laufen halten und auf die junge und alte Fans immer wieder zurückgreifen.
Diese Box repräsentiert drei Alben aus den „goldenen Achtzigern“, während die LP von OBLIVION beweist, dass es im Underground auch in den Neunzigern Musik jenseits von Grunge und Crossover gab. Die US-Metal-Legende GRIFFIN ist die bekannteste Band in dieser Box. Ihre beiden Alben auf dem Steamhammer Label (in den USA auf Shrapnel) gelten heute als Klassiker und man tritt sogar noch sporadisch auf, unter andere, beim Keep It True Festival. Enthalten ist das zweite Album „Protectors Of The Lair“ als Doppel-LP mit einem neuen Remix, aber auch mit dem Original als Remaster. HAMMER´S RULE gehören zu den besten Underground US-Metal Bands. In Deutschland wurden deren EP und LP zusammengeschnitten und man konnte das Werk der Gruppe nicht vollständig erwerben. Golden Core haben das nun gelöst, in dem der LP eine zusätzliche 7“ Single beiliegt. Somit hat man „Show No Mercy“ zusammen mit „After The Bomb“ endlich komplett und das auch noch remastert. Hammer´s Rule fallen durch einen melodischen, aber harten und teils epischen Stil, sowie durch eine der besten Rhythmusgruppen im US-Metal auf. SQUADRON aus Deutschland wurden erst kürzlich „entdeckt“ und gelten seitdem als eine der besten unsigned Bands des German Metal der Achtziger.
Es ist zudem die erste Band von Drummer Klaus Sperling, der in Folge mit Primal Fear, Sinner oder Nitrogods bekannt wurde. Squadron habe zwei professionell klingende Demos aufgenommen, die hier nun erstmals restauriert und gemastert vorliegen.
Fans und Presse sind sich einig: Hätte diese Band ein Album bei den damals einschlägigen Labels veröffentlicht, wären sie heute bekannt wie Running Wild oder Helloween. OBLIVION haben in den Neunzigern eine CD in Eigenregie veröffentlicht – ganz schlechte Zeiten für einen kreativen, aber dennoch traditionellen Heavy Metal-Stil. „Reflections“ wurde nach und nach zur Rarität und zu einem Sammlerobjekt, aber die Rufe nach einer Vinylausgabe wurden lauter. Golden Core haben reagiert und dieses versteckte Kleinod auf LP veröffentlicht
Ursprünglich in kleinen, ausverkauften Auflagen selbst veröffentlicht, fangen La vida de alguien más (2021) und Obrigaggi (2023) Diles Que No Me Maten auf dem Höhepunkt ihrer unermüdlichen Kreativität ein - sie bewegen sich fließend zwischen krautrockigen Grooves, Free-Jazz-Chaos und spektralen, traumartigen Meditationen. La vida ist ein berauschender 34-minütiger Ausbruch von Post-Punk-Dringlichkeit und improvisierten Wendungen, während Obrigaggi, aufgenommen in einem Haus am Flussufer in Veracruz, mit intimer, jenseitiger Anmut dahinschwebt. Nun werden diese Alben zum ersten Mal gemeinsam neu aufgelegt und über Moonlight Activities vertrieben. Diese Alben markieren die Entwicklung der Band von Underground-Lieblingen in Mexiko-Stadt zu einer der experimentierfreudigsten Rockbands auf der internationalen Bühne.
Ursprünglich in kleinen, ausverkauften Auflagen selbst veröffentlicht, fangen La vida de alguien más (2021) und Obrigaggi (2023) Diles Que No Me Maten auf dem Höhepunkt ihrer unermüdlichen Kreativität ein - sie bewegen sich fließend zwischen krautrockigen Grooves, Free-Jazz-Chaos und spektralen, traumartigen Meditationen. La vida ist ein berauschender 34-minütiger Ausbruch von Post-Punk-Dringlichkeit und improvisierten Wendungen, während Obrigaggi, aufgenommen in einem Haus am Flussufer in Veracruz, mit intimer, jenseitiger Anmut dahinschwebt. Nun werden diese Alben zum ersten Mal gemeinsam neu aufgelegt und über Moonlight Activities vertrieben. Diese Alben markieren die Entwicklung der Band von Underground-Lieblingen in Mexiko-Stadt zu einer der experimentierfreudigsten Rockbands auf der internationalen Bühne.
Mit seinem 1965 erschienenen Album We’re Gonna Make It vereinte Little Milton die emotionale Tiefe des
Blues mit dem modernen Sound des Soul auf beeindruckende Weise. Nachdem der aus Mississippi stammende Sänger, Gitarrist und Songwriter Anfang der 1960er-Jahre über das Chess-Label Checker Records zur
Chess-Familie gestoßen war, verlieh er dem Traditionslabel mit seinem unverwechselbaren Stil neue Impulse.
Der Titelsong „We’re Gonna Make It“, eine eindrucksvolle Hymne, die eng mit der aufstrebenden amerikanischen Bürgerrechtsbewegung verbunden ist, hielt sich drei Wochen in Folge an der Spitze der US-amerikanischen
R&B-Charts. Das Album unterstreicht Little Miltons außergewöhnliche stimmliche Ausdruckskraft, seine
präzise Phrasierung und sein außergewöhnliches Gespür für die Verbindung von Blues und Soul – Qualitäten, die seinen Crossover-Erfolg maßgeblich begründeten. Zu den weiteren Höhepunkten zählen „Who’s
Cheating Who?“, „Blind Man“ und „Stand By Me“.
Erleben Sie den unverwechselbaren Klang eines der bedeutendsten Blues-Labels Amerikas in audiophiler
Qualität – mit der Chess Records Acoustic Sounds Series. Für diese hochwertigen Neuauflagen wurden
klassische Alben und Compilations aus dem Chess-Records-Katalog sorgfältig von den originalen analogen
Masterbändern neu gemastert und auf 180-Gramm-Vinyl bei Quality Record Pressings gefertigt. Jede Ausgabe erscheint in einem hochwertigen Tip-on-Gatefold-Cover aus erstklassigem Karton und erfüllt damit
höchste Ansprüche an Klangqualität und Verarbeitung.
• Jazz-Fusion auf höchstem Niveau: Electric-Violin- Pionier Jean-Luc Ponty zeigt seine kreative Höchstform und verbindet klassische Eleganz mit futuristischer Klangsprache
• Erstmalig auf Vinyl erhältlich, gemastert von Grammy-nominiertem Sound Engineer Christoph Stickel
»In Concert« von Jean Luc Ponty ist ein Meilenstein des Jazz-Fusion. Die Live-Aufnahme aus dem Jahr 1999 fängt die explosive Energie des Ensembles rund um Ponty ein. Mit seiner elektrischen Violine überschreitet er Grenzen zwischen Jazz, Rock und elektronischer Klangkunst auf eine einzigartige Weise und zeigt sich in kreativer Höchstform.
Die auf orangefarbenem Vinyl erhältliche LP von Marcus 5 dokumentiert erstmals offiziell remasterte Archivaufnahmen einer slowenischen Band, deren Ursprung in den frühen Achtzigern liegt. Die LP versammelt neun Stücke, die zwischen 1982 und 1985 aufgenommen wurden und nun in 24-bit/48kHz-Downloads sowie als physische Pressung vorliegen. Die Veröffentlichung bringt frühe Demos und seltene Studioaufnahmen in eine kohärente Edition und richtet sich an Sammler und Freunde der regionalen Alternativszene. Musikalisch verbindet Marcus 5 alternative Funkelemente mit einem ausgeprägten Rhythmusfundament, zugleich sind Anklänge an New-Romantic- und Coldwave-Ästhetik spürbar. Charakteristisch für die Gruppe waren prägnante Basslinien, synkopierte Gitarren und eine ausgeprägte Bühnenpräsenz, die der Band in Ljubljana schnell lokale Aufmerksamkeit brachte. Diese stilistische Mischung sowie die knappen, melodisch orientierten Arrangements zeichnen den Sound aus und geben dem Material eine eigenständige Spur in der damaligen Szene. Die Credits nennen Vinci Vogue AnPlovar als Sänger, Borut KrPisnik und Zvone Kukec an den Gitarren, Jani Hace am Bass sowie Friderik Vargazon an Schlagzeug und Xylophon; sämtliche Stücke entstanden unter dem Bandnamen Marcus 5. Für die Neuauflage zeichnet Mastering-Ingenieur Simon Pensek (Studio Siska, 2025) verantwortlich; das Artwork stammt von Zvone Kukec, Fotografie von JoPe Suhadolnik. Die Edition erschien auf Matrix Music Arhiv und präsentiert damit ein wichtiges Dokument der slowenischen Alternativmusik aus den frühen Achtzigern. Orangen farbige Vinyl LP
Mit beunruhigenden Rhythmen, melancholischen Keyboardklängen und ergreifenden Chören ist „Polaar“ ein mitreißendes Album, das ebenso verstört wie es fasziniert, ebenso beruhigt wie es beunruhigt.
The Womack Sisters – Kucha, Zeimani und BG Womack – sangen schon, bevor sie laufen konnten. Ihr gleichnamiges Debütalbum „The Womack Sisters“ aus dem Jahr 2026 ist der musikalische Höhepunkt der langen und kurvenreichen Reise der drei Schwestern auf der Suche nach sich selbst. In einer Sammlung von Stücken voller intensiver Soul-Power, die an eine Zeit erinnert, als Popmusik noch Substanz, Atmosphäre und Sinn hatte, kommt jede ihrer unverwechselbaren Stimmen im Rampenlicht zur Geltung.
Die Schwestern wuchsen auf der Straße auf. Ihre Schulen waren Bühnen und Studios auf der ganzen Welt, wo sie hinter ihren Eltern, Zekkariyas & Zeriiya (ehemals Womack & Womack), zusammen mit ihren vier Geschwistern sangen. Nirgendwo waren sie lange zu Hause. Egal, wo sie lebten – London, Thailand, Amsterdam, Kenia, Paris, Sydney, Zürich, Wien, Tansania, New York, Miami, West Virginia, die Bahamas – sie waren immer von Musik und Familie umgeben.
Als Enkelinnen des legendären Sam Cooke und Nichten von Bobby Womack stammen die Schwestern aus einer Soul-Dynastie, die tief in ihrem musikalischen Wesen verwurzelt ist. Das Album „The Womack Sisters“, das am 14. August bei Daptone Records erscheint, blickt nach vorne, indem es zurückblickt: Es ist eine Hommage an die Tradition ihrer Familie und schafft gleichzeitig einen Sound, der ganz und gar ihr eigener ist.
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"Black & 'Pearlescent Transcendent Future'"-farbiges Vinyl. Light in the Attic präsentiert die lang erwartete Neuauflage von ,Synthesizing: Ten Ragas to a Disco Beat", dem revolutionären Album von 1982 vom Komponisten und Musiker Charanjit Singh. Er hat klassische indische Ragas mit den damals modernsten Roland-Synthesizern und Drumcomputern kombiniert und so ein elektronisches Meisterwerk geschaffen, das seiner Zeit weit voraus war. Bei den Live-Aufnahmen in den HMV-Studios in Mumbai verband Singh die Vergangenheit mit der Zukunft - er mischte die alte indische Tradition der Ragas (ein melodisches Gerüst, ähnlich einer Tonleiter, aus dem Musiker improvisieren oder komponieren können) mit pulsierenden elektronischen Dance-Beats. Das Album wurde ohne großes Aufsehen veröffentlicht, geriet in Vergessenheit und Singh zog sich aus dem Musikgeschäft zurück, um sich auf private Konzerte zu konzentrieren, aber damit fängt die Geschichte erst richtig an...
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In ein paar Jahren kann viel passieren. Für Jarred Beeler von DJ Plead bedeutet das, ein ganz neues Album aufzunehmen, es dann wegzuwerfen und schließlich etwas völlig Anderes zu veröffentlichen. ,Please" wurde zusammengestellt aus einem Ordner mit 120 Demos und Skizzen, die zwischen 2023 und 2025 entstanden sind, und präsentiert die unverwechselbare musikalische Palette des libanesisch-australischen Produzenten, die Techno, House und Dub aus dem Club mit den Dabke-, Mijwiz- und Shaabi-Klängen eines levantinischen Tanzkreises verbindet. ,Please" folgt auf ,Relentless Trills" aus dem Jahr 2020. Veröffentlicht als Teil von Boomkats ,Documenting Sound"-Reihe war diese Veröffentlichung eine Offenbarung, die über die hochintensiven Hard-Drum-Kracher hinausging, die über Livity Sound, Nervous Horizon und sein eigenes Label Sumac erschienen waren, hin zu einem eher ambienten Ausbruch seiner markanten Percussion und gewundenen Maqam-Melodien. ,Please" ist ein noch intimeres Werk, dessen Cover eine Nahaufnahme von Beeler zeigt , der in der einen Hand eine Tasse Kaffee hält, in der anderen seine Habseligkeiten. Handy, Schlüssel, Tabletten, Tiger Balm. Es ist eine zutiefst persönliche Darstellung des Alltags, die die gemächliche emotionale Resonanz der Trackliste des Albums widerspiegelt. Ein melancholischer Ambient folgt auf das verzierte Dahintuckern von ,Seven Eight, Too Late", das von Downtempo-Atmosphären heimgesucht wird. Das sanft groovende Klavier, die Gitarre und der Bass des Abschlussstücks ,Traffic" verschmelzen mit dem organischen Nachhall und Verklingen von Raum und Zeit. ,Ich fühle mich nicht ganz wohl dabei, diese Tracks zu veröffentlichen. Ich fühle mich verletzlich", sagt Beeler, der Smalltown Supersound-Labelchef Joakim Haugland als entscheidend für die Verwirklichung von ,Please" würdigt. ,Ich bezweifle, dass diese Demos jemals von jemandem gehört worden wären, wenn er sie nicht aus dem Ordner geholt hätte." Aber haben wir nicht Glück, dass er es getan hat? Die schwülen Keyboard-Improvisationen des Albums bei Höhepunkten wie ,Right On Time", ,Pa700" und ,Open Era" sind eingebettet in eine Mischung aus schwankenden Found Sounds und mikrotonalen Läufen. ,Bei einigen Songs spiele ich auch einfach nur Keyboard über einem Loop, den ich erstellt habe. Da gibt es nicht viel Produktion oder Glanz, hinter dem man sich verstecken könnte", erklärt Beeler. ,Gerade diese Tracks wirken ziemlich roh." Diese behutsamen Schritte außerhalb von Beelers ästhetischer Komfortzone aus Kontrolle und Funktion hin zu ungefilterter Offenheit erzeugen eine spannende Spannung. ,Please" nähert sich gekonnt jenem schwer fassbaren Punkt zwischen Distanziertheit und Sentimentalität, wo das Alltägliche, das Spezifische und das leicht Absurde auf das Tief empfundene und aufrichtig Bewegende treffen.
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Light in the Attic präsentiert die lang erwartete Neuauflage von ,Synthesizing: Ten Ragas to a Disco Beat", dem revolutionären Album von 1982 vom Komponisten und Musiker Charanjit Singh. Er hat klassische indische Ragas mit den damals modernsten Roland-Synthesizern und Drumcomputern kombiniert und so ein elektronisches Meisterwerk geschaffen, das seiner Zeit weit voraus war. Bei den Live-Aufnahmen in den HMV-Studios in Mumbai verband Singh die Vergangenheit mit der Zukunft - er mischte die alte indische Tradition der Ragas (ein melodisches Gerüst, ähnlich einer Tonleiter, aus dem Musiker improvisieren oder komponieren können) mit pulsierenden elektronischen Dance-Beats. Das Album wurde ohne großes Aufsehen veröffentlicht, geriet in Vergessenheit und Singh zog sich aus dem Musikgeschäft zurück, um sich auf private Konzerte zu konzentrieren, aber damit fängt die Geschichte erst richtig an...
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"aethermead", das neue und 20. Studioalbum von Of Montreal, lässt die Sounds der frühen Jahre wieder aufleben, während es gleichzeitig die künstlerischen Grenzen ihres unverkennbaren Indie-Pop/Rock-Stils erweitert. Frontmann & Songwriter Kevin Barnes, bekannt für seinen einzigartig-produktiven Output und großartigen Kollaborationen mit Künstlern wie Solange, Janelle Monáe und Jon Brion, nahm die LP mit Toningenieur Drew Vandenberg (Faye Webster, Toro y Moi) in seinem neuen Heimatort Brooklyn auf. Die Grundspuren wurden live mit Barnes’ langjähriger Live-Band auf einer 16-Spur-Bandmaschine eingespielt. Das Ergebnis schimmert mit Indie-Pop-Elementen ihres 2004er Albums "Satanic Panic In The Attic" sowie der rohen, energiegeladenen Live-Atmosphäre von "Lousy With Sylvianbriar" (2013). Wunderschön-melodische Akkordfolgen wechseln sich mit Rock'n'Roll-Krachern ab, auf eingängige Hymnen folgen surreal-experimentelle Klangwelten. Mit einer neuen Tour am Horizont (erstmal durch Nordamerika) feiern Of Montreal weiterhin ihr Vermächtnis und gehen gleichzeitig mutig in die Zukunft.
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Melaina Kol, das Pseudonym des in Nashville lebenden Musikers Logan Hornyak, ist ein Projekt, das sich ständig wandelt. Es ist heute nicht mehr wiederzuerkennen im Vergleich zu dem, was es beispielsweise 2018 war, als er das Lo-Fi-Twee-Pop-Album ,Bird Kill Worm" veröffentlichte, und es hat sich auch von den Folktronica-Songs auf dem 2021 erschienenen Album ,AMOSAT" weiterentwickelt. Hornyak mag es nicht, sich auf eine Sache festzulegen; jedes Album soll anders sein als das vorherige. ,Ich greife gerne Motive oder Ideen auf, so wie ein Thema, und ich ändere gerne jedes Mal die Art und Weise, wie ich aufnehme", sagt er. Für sein neues Album ,Okay that's a great idea because if I do that then" hat Hornyak beschlossen, fast ganz auf Gitarre und Elektronik zu verzichten. Stattdessen brachte er sich selbst Cello und Harfe bei und kehrte zu seinem Klavierunterricht aus Kindertagen zurück. Er wollte seine langjährige Liebe zur klassischen Musik mit seinem Interesse an Ambient- und House-Musik verschmelzen, mit der Idee, ein Album zu schaffen, das den Ansatz der elektronischen Musik mit organischen Klängen verbindet. Klassische Instrumente werden zerhackt, geloopt und um einen rhythmischen Puls herum geschichtet. Der Effekt kann verwirrend und aus dem Gleichgewicht bringend sein, ist aber gleichzeitig entwaffnend schön. Hornyak nahm das Album zwischen seinem Zuhause in Tennessee und einem nahegelegenen Studio auf. Es war das erste Mal, dass er für Melaina-Kol-Songs ein richtiges Studio nutzen konnte, und er wollte, dass der Sound hochauflösend ist. Bei all seiner rastlosen kreativen Energie repräsentiert ,Okay that's a great idea because if I do that then " Hornyak in einer ruhigeren Lebensphase. ,Es ist viel ruhiger als die letzten beiden Alben. Ich habe all diese Alben in meinen frühen 20ern gemacht, als ich manische Phasen durchlebte und mit Drogen und so anfing", sagt er. ,Aber ich würde sagen, dieses Album ist sozusagen das andere Ende davon - das Herauskommen aus dieser Phase, würde ich sagen. In meinem Leben fühle ich mich viel friedlicher, und ich habe das Gefühl, dass das Album das widerspiegelt."
Bei HIGHSIGH - dem Trio aus Ro(b)//ert Lundberg (JOBS), John Dieterich (Deerhoof) und Matt Mehlan (Skeletons) - geht es genauso sehr um den Entstehungsprozess wie um das Endergebnis. Auch wenn der Bandname neu ist, wächst HIGHSIGH aus jahrelanger Freundschaft und Zusammenarbeit des Trios in anderen Konstellationen heraus - dem Zusammentreffen von Deerhoof und Skeletons in der Supergroup Congotronics International, Ro, der bei den Tour- und Aufnahmebands von Skeletons am Bass spielte, John und Matt, die beide auf verschiedenen JOBS-Alben mitwirkten und diese als Toningenieure begleiteten, sowie vielen gemeinsamen Kaffeepausen, Mahlzeiten und Wanderungen. Ihr Debütalbum ,Once Bend" präsentiert sich sowohl als entwaffnend vertraut als auch als seltsam undurchsichtiges Patchwork aus mutiertem Pop und abstrakten polyrhythmischen Klanglandschaften. In einer collageartigen Weise entstanden, brachte jedes Mitglied täuschend reichhaltige musikalische Fragmente ein, die aus anderen Projekten beiseitegelegt worden waren - fast wie kleine Fragezeichen, die die anderen Mitglieder entschlüsseln und interpretieren sollten. Diese Fragmente wurden frei und ohne konkretes Ziel unter den Mitgliedern ausgetauscht; jeder spielte damit herum und bastelte an dem, was er bekommen hatte, fügte Phrasen, Klänge und Texturen hinzu. Die musikalischen Schichten, die dabei entstanden, waren durchweg unerwartet und mitreißend. HIGHSIGH hatte nicht mit einem festen Schema begonnen, doch innerhalb jedes Songs entwickelte sich ein zusammenhängendes Patchwork - geschichtete Gitarren und gestrichener Bass stehen neben träge treibenden Synth-Klängen und knackigen, treibenden Akustik-Drums. Die Band erweiterte ihren Austauschkreis und schickte Tracks an Tim Barnes, Ben LaMar Gay, Max Jaffe, Lia Kohl, Booker Stardrum und Jon Starks, um Schlagzeug-, Cello- und Kornett-Parts einzufügen. Diese rohen Klangteppiche fanden ihre endgültige Struktur und Ordnung durch Texte, von denen einige von der Band selbst geschrieben wurden, andere von Macie Stewart (Finom) und Paige Alice Naylor. ,Textlich interessieren mich einfache Momente der Erkenntnis", sagt Matt Mehlan. ,Wie ist die Umgebung, wie ist das Gefühl?" Dieses Thema zieht sich durch das gesamte Album und verbindet die unterschiedlichen Stimmen, die mitgewirkt haben. Auf ,Once Bend" präsentiert HIGHSIGH ihre selbstgemachten musikalischen Patchwork-Decken - zusammengenäht aus Saiten, Schaltkreisen und Servern auf ganz Turtle Island.
Auf der sechsten LP von Radiator Hospital, ,Distorting Time", spielt Sam Cook-Parrott nicht mit Nostalgie - er geht ihr aktiv aus dem Weg. Im Laufe von fünfzehn Jahren hat er RH von einem Solo-Projekt, das er in seinem Schlafzimmer aufnahm, zu einem vollwertigen Rock-'n'-Roll-Quartett ausgebaut, wobei er am Rande des Mainstream-Erfolgs blieb und sich gleichzeitig einen Ruf als echter Außenseiter der DIY-Szene erarbeitete. Die Veröffentlichung von ,Can't Make Any Promises" im Jahr 2023 brachte Sam an eine Art Scheideweg - doch er war entschlossen, keine Zeit mit Rückblicken zu verschwenden, sondern stattdessen nur auf das zu blicken, was vor ihm lag. Aus heiterem Himmel wurde Radiator Hospital Ende 2025 eine Tour angeboten, was Sam dazu veranlasste, seinen Ansatz zu überdenken und das Gewebe seiner bisherigen Arbeit in eine völlig neue Form zu verwandeln. ,Ich beschloss, etwas Neues live zu probieren, was ich noch nie zuvor gemacht hatte: Ich nahm meine Begleitmusik auf einem 4-Spur-Kassettenrekorder auf und sang dann einfach dazu", erklärt Cook-Parrott. ,Distorting Time" - seine erste Veröffentlichung bei Lame-O Records - besteht aus 13 Songs, die bei Sam zu Hause auf einem 4-Spur-Kassettenrekorder aufgenommen wurden, mit zusätzlichen Elementen, die im Uniform Recording Studio von Jeff Zeigler in Philadelphia eingefangen wurden. Die Songs wirken gleichzeitig sanft vertraut und doch auffallend eigenständig; sie nutzen die Grenzen des 4-Spur-Setups aus und lassen sich gleichzeitig von Bands wie Young Marble Giants und Tall Dwarfs inspirieren. Thematisch beschäftigen sich die Songs mit dem seltsamen Gefühl des Vergehens der Zeit, insbesondere aus der Perspektive eines Künstlers und seines Schaffens.
Sweeping Promises wurden der weltweiten Punk-Underground-Szene durch ihr Debütalbum "Hunger for a Way Out" bekannt, das sich während des Pandemie-Lockdowns zu einem der größten Überraschungserfolge der Musikszene entwickelte. 2023 legten sie mit ,Good Living is Coming for You" nach, einer satirischen, hyperkritischen Abrechnung mit dem Kapitalismus, die es auf die ,Album des Jahres"-Listen von Pitchfork, NPR, Paste und der BBC schaffte, um nur einige zu nennen. Bassistin/Sängerin Lira Mondal und Gitarrist Caufield Schnug beschlossen, ihren Ansatz auf ihrer dritten LP ein paar Grad weiterzuschrauben. Das große Thema von "You Say I Romanticize" wird bereits im Titel angedeutet. Ausgehend von einer Textzeile aus dem Album-Closer ,Write Lightly" - einer Erzählung darüber, wie die Bedeutung des Selbstausdrucks beim Schreiben durch ,professionelle" Bedenken zunichte gemacht wird - sind viele der Charaktere, die Sängerin/Bassist Mondal hier ausarbeitet, Ausgestoßene, von der Gesellschaft an den Rand gedrängt und zu Fanatikern für eine Fülle spezifischer Anliegen geworden. Das viszerale Songwriting auf You Say I Romanticize wird von einem ebenso viszeralen musikalischen Ansatz begleitet. Sweeping Promises holten den Live-Schlagzeuger Spenser Gralla in die Aufnahmesessions, um den Songs eine ähnliche Dringlichkeit wie bei ihren Live-Auftritten zu verleihen. Die Raserei der Ausführung zeigt sich auch in Mondals Gesangsdarbietungen. Neben der Liebe von Sweeping Promises zu ihrer künstlerischen Gemeinschaft existiert auch eine Schattenseite - entstanden aus Sonderlingen, die ihren ,Ausgestoßenen"-Status in lebendige Kunst und Punkrock-Musik umwandeln. "You Say I Romanticize" greift das Ethos auf, das Mondal und Schnug entwickelt haben, und erforscht die obsessiven, fanatischen Aspekte des Ausgestoßenseins und der Isolation durch die Mainstream-Gesellschaft.
Es sind fünf hektische, chaotische, zermürbende, völlig durcheinander gewirbelte Jahre. Es sind all die mühsamen Missverständnisse einer fünfjährigen Beziehung, verzerrt und zu einer absurden schwarzen Comedy-Miniserie auf Vinyl gedehnt. Es ist der Klang all unserer Streitgespräche, die gleichzeitig erklingen. Es sind mehrere aufeinanderfolgende Sprachnachrichten, die nicht angehört, sondern stattdessen als Transkript gelesen wurden. Es sind fünfzehn Songs des ikonoklastischen Rappers Mike Eagle und des innovativen Produzenten Kenny Segal. Es ist das weltweit erste halb skurrile Trennungsalbum. Es ist "DOOMED!", es ist auch LA. Vielleicht nicht in erster Linie, aber Los Angeles ist tief in der Gegenwart und der Geschichte dieses Albums verwurzelt. Die Geschichte jeder Großstadt ist auch eine Geschichte von Zugezogenen. DJ Premier in New York, Tupac in Kalifornien. Wenn man es aufbaut, werden sie kommen. Mike und Kenny kamen beide als junge, aufstrebende Künstler nach LA, angezogen von der Szene rund um die bahnbrechende Rap-Crew Project Blowed. Sie sind seit fast zwanzig Jahren befreundet - und arbeiten gelegentlich zusammen. Trotzdem ist "DOOMED!" das erste Mal, dass die beiden ein komplettes Werk gemeinsam geschaffen haben. Aber alles geschieht zu seiner Zeit, und das Schicksal hat sie genau in dem Moment zusammengeführt, der es dem Duo ermöglichte, etwas Außergewöhnliches zu schaffen. Mike, der gerade eine Reihe von Alben mit mehreren Produzenten hinter sich hatte und das Ende einer turbulenten Beziehung verarbeitete, brauchte eine kreative Katharsis. Kenny hingegen hatte sich nach einer Reihe von hochgelobten Kollaborationen - nicht nur mit Rappern wie billy woods und K-the-I??? - sondern auch mit dem Jazz-Trio Human Error Club und dem bluesigen Indie-Rocker Benjamin Booker - auf seine nächste Herausforderung festgelegt. "In den letzten Jahren machte Kenny sehr deutlich, dass er nicht einfach weiterhin ein oder zwei Beats für meine Projekte beisteuern wollte; er wollte etwas aufbauen", erklärt Open Mike Eagle. "Ich konnte ihn davon überzeugen, mir ein paar Beats für Neighborhood Gods Unlimited zu überlassen, mit der Maßgabe, dass wir uns als Nächstes auf unser gemeinsames Projekt konzentrieren würden. Dann zerbrach meine Beziehung, gerade als wir mit der Arbeit begannen, und ich dachte mir: Perfekt, dazu habe ich eine Menge zu sagen."
Fiddlehead läuten mit ,Baby I'll Change", einer EP mit drei Songs, die diesen Sommer bei Run For Cover Records erscheinen soll, eine neue Ära ein. Nachdem eine Reihe von genreprägenden und emotional aufgeladenen Alben, die von den Fans verehrt wurden, mit dem 2023 erschienenen Meisterwerk ,Death is Nothing to Us" ihren Abschluss fanden, fragten sich viele, wie es für die Bostoner Band weitergehen würde - darunter auch Fiddlehead selbst. Sie machten sich auf den Weg nach North Carolina, um dort mit dem Produzenten Alex Farrar (MJ Lenderman, Snail Mail, Hotline TNT) aufzunehmen - mit einigen Ideen, aus denen schließlich ihre neueste Veröffentlichung entstand: eine ausgereifte und fesselnde Sammlung von Songs, die zu den bisher besten von Fiddlehead gehören.
Fiddlehead läuten mit ,Baby I'll Change", einer EP mit drei Songs, die diesen Sommer bei Run For Cover Records erscheinen soll, eine neue Ära ein. Nachdem eine Reihe von genreprägenden und emotional aufgeladenen Alben, die von den Fans verehrt wurden, mit dem 2023 erschienenen Meisterwerk ,Death is Nothing to Us" ihren Abschluss fanden, fragten sich viele, wie es für die Bostoner Band weitergehen würde - darunter auch Fiddlehead selbst. Sie machten sich auf den Weg nach North Carolina, um dort mit dem Produzenten Alex Farrar (MJ Lenderman, Snail Mail, Hotline TNT) aufzunehmen - mit einigen Ideen, aus denen schließlich ihre neueste Veröffentlichung entstand: eine ausgereifte und fesselnde Sammlung von Songs, die zu den bisher besten von Fiddlehead gehören.
Repeat klingt wie eine Konfrontation: treibende Rhythmen, kantige Gitarren, massive Basslinien und Songs, die sich bewusst gegen einfache Muster stellen. Dabei verlieren Headbutt nie die Kontrolle über ihre Intensität. Zwischen Chaos und Präzision entsteht eine Platte, die gleichzeitig aggressiv, intelligent und zwingend wirkt. Live hat sich die Band bereits als kompromisslose Maschine bewiesen - laut, dicht und ohne Leerlauf. Für Fans von progressivem Punkrock, Post-Hardcore und Bands, die lieber Druck erzeugen als Erwartungen erfüllen. 10 Track 12inch 180 gr.weisses Vinyl 300 Stück handnummeriert im Klappcover und bedrucktes Innersleeve Smith & Miller Records SMR LP054
"Der preisgekrönte Komponist, Produzent und Multi-Instrumentalist Danny Keane kehrt mit „Kinesis“ zurück – einem kühnen, genreübergreifenden zweiten Album, das die Energie von Bewegung, Zusammenarbeit und kreativer Freiheit einfängt. Aufbauend auf jahrelangen Tourerfahrungen mit weltbekannten Größen wie Mulatu Astatke und Anoushka Shankar hat Keane ein außergewöhnliches Ensemble zusammengestellt, um einen facettenreichen, Grenzen überschreitenden Sound zu verwirklichen.
„Kinesis“ verbindet Einflüsse aus Jazz, zeitgenössischer Klassik, Weltmusik und Elektronik und bewegt sich mühelos zwischen hypnotischen Rhythmen, komplexen Taktarten und zutiefst emotionalen Kompositionen. Vom treibenden Puls von „Running“ bis zum intimen, nachdenklichen Abschlussstück „Time To Go“ erkundet jeder Titel Themen wie Reisen, Zeit und persönliche Entwicklung, die alle durch Keanes unverwechselbaren musikalischen Stil miteinander verbunden sind.
Mit Beiträgen führender britischer und internationaler Musiker ist „Kinesis“ ein fesselndes Hörerlebnis – perfekt für Fans von zukunftsweisendem Jazz und globaler Fusion. Als fesselndes und filmisches Album markiert es Keanes Durchbruch als wahrhaft origineller Künstler, der sich nicht an Genres bindet."
Scowl haben sich schnell einen Namen als eine der ausdrucksstärksten und fleißigsten Bands der Rockwelt gemacht. Auf ,Psychic Dance Routine" erweitern Scowl weiterhin die Grenzen ihres Sounds und ihrer künstlerischen Präsenz und bewegen sich nun irgendwo zwischen Hardcore und Alternative. Die Höhepunkte und Herausforderungen des Auftritts - sei es im Studio, auf Tour oder im Leben selbst - wurden zu einem wiederkehrenden Thema auf dieser EP mit fünf Titeln.
Erscheint auf farbigen, limitiertem Vinyl (pink transparent)
**The Butcher Sisters** ist eine energiegeladene Rap-Metal-Band aus Deutschland, die seit ihrer Gründung die Grenzen von Genre und Konvention sprengt. Die Band kombiniert gekonnt harte Metal-Riffs mit aggressiven Rap-Vocals und eingängigen Hooks. Ihre Musik ist laut, provokativ und voller roher Energie, was sie zu einem einzigartigen Act in der deutschen Musikszene macht.
Gegründet wurde The Butcher Sisters von leidenschaftlichen Musikern, die ihre Liebe zu Heavy Metal und Hip-Hop vereinen wollten. Die Bandmitglieder stammen aus verschiedenen musikalischen Hintergründen, was ihrer Musik eine Vielfalt an Einflüssen verleiht, die sich in ihren kraftvollen und dynamischen Live-Auftritten widerspiegeln. MitTexten, die oft gesellschaftskritische Themen ansprechen, kombiniert mit ihrer unverkennbaren musikalischen Härte, haben sie sich eine treue Fangemeinde aufgebaut.
Die The Butcher Sisters sind für ihre kompromisslosen Bühnenauftritte und ihre unbändige Energie bekannt, die das Publikum mitreißt. Mit einer Mischung aus Humor, Kritik und Aggression schaffen sie es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die einzigartig und packend ist.
Mit mehreren Veröffentlichungen und einer stetig wachsenden Fangemeinde haben The Butcher Sisters ihren Platz in der deutschen Metal- und Rap-Szene gefestigt und setzen ihre musikalische Revolution mit jeder neuen Veröffentlichung fort.
Bei farbigem Vinyl kann es produktionsbedingt zu Abweichungen in Farbton, Musterung oder Tra
Es sind fünf hektische, chaotische, zermürbende, völlig durcheinander gewirbelte Jahre. Es sind all die mühsamen Missverständnisse einer fünfjährigen Beziehung, verzerrt und zu einer absurden schwarzen Comedy-Miniserie auf Vinyl gedehnt. Es ist der Klang all unserer Streitgespräche, die gleichzeitig erklingen. Es sind mehrere aufeinanderfolgende Sprachnachrichten, die nicht angehört, sondern stattdessen als Transkript gelesen wurden. Es sind fünfzehn Songs des ikonoklastischen Rappers Mike Eagle und des innovativen Produzenten Kenny Segal. Es ist das weltweit erste halb skurrile Trennungsalbum. Es ist "DOOMED!", es ist auch LA. Vielleicht nicht in erster Linie, aber Los Angeles ist tief in der Gegenwart und der Geschichte dieses Albums verwurzelt. Die Geschichte jeder Großstadt ist auch eine Geschichte von Zugezogenen. DJ Premier in New York, Tupac in Kalifornien. Wenn man es aufbaut, werden sie kommen. Mike und Kenny kamen beide als junge, aufstrebende Künstler nach LA, angezogen von der Szene rund um die bahnbrechende Rap-Crew Project Blowed. Sie sind seit fast zwanzig Jahren befreundet - und arbeiten gelegentlich zusammen. Trotzdem ist "DOOMED!" das erste Mal, dass die beiden ein komplettes Werk gemeinsam geschaffen haben. Aber alles geschieht zu seiner Zeit, und das Schicksal hat sie genau in dem Moment zusammengeführt, der es dem Duo ermöglichte, etwas Außergewöhnliches zu schaffen. Mike, der gerade eine Reihe von Alben mit mehreren Produzenten hinter sich hatte und das Ende einer turbulenten Beziehung verarbeitete, brauchte eine kreative Katharsis. Kenny hingegen hatte sich nach einer Reihe von hochgelobten Kollaborationen - nicht nur mit Rappern wie billy woods und K-the-I??? - sondern auch mit dem Jazz-Trio Human Error Club und dem bluesigen Indie-Rocker Benjamin Booker - auf seine nächste Herausforderung festgelegt. "In den letzten Jahren machte Kenny sehr deutlich, dass er nicht einfach weiterhin ein oder zwei Beats für meine Projekte beisteuern wollte; er wollte etwas aufbauen", erklärt Open Mike Eagle. "Ich konnte ihn davon überzeugen, mir ein paar Beats für Neighborhood Gods Unlimited zu überlassen, mit der Maßgabe, dass wir uns als Nächstes auf unser gemeinsames Projekt konzentrieren würden. Dann zerbrach meine Beziehung, gerade als wir mit der Arbeit begannen, und ich dachte mir: Perfekt, dazu habe ich eine Menge zu sagen."
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Last delivered 26 days ago available to reorder, subject to availability
The Womack Sisters – Kucha, Zeimani und BG Womack – sangen schon, bevor sie laufen konnten. Ihr gleichnamiges Debütalbum „The Womack Sisters“ aus dem Jahr 2026 ist der musikalische Höhepunkt der langen und kurvenreichen Reise der drei Schwestern auf der Suche nach sich selbst. In einer Sammlung von Stücken voller intensiver Soul-Power, die an eine Zeit erinnert, als Popmusik noch Substanz, Atmosphäre und Sinn hatte, kommt jede ihrer unverwechselbaren Stimmen im Rampenlicht zur Geltung.
Die Schwestern wuchsen auf der Straße auf. Ihre Schulen waren Bühnen und Studios auf der ganzen Welt, wo sie hinter ihren Eltern, Zekkariyas & Zeriiya (ehemals Womack & Womack), zusammen mit ihren vier Geschwistern sangen. Nirgendwo waren sie lange zu Hause. Egal, wo sie lebten – London, Thailand, Amsterdam, Kenia, Paris, Sydney, Zürich, Wien, Tansania, New York, Miami, West Virginia, die Bahamas – sie waren immer von Musik und Familie umgeben.
Als Enkelinnen des legendären Sam Cooke und Nichten von Bobby Womack stammen die Schwestern aus einer Soul-Dynastie, die tief in ihrem musikalischen Wesen verwurzelt ist. Das Album „The Womack Sisters“, das am 14. August bei Daptone Records erscheint, blickt nach vorne, indem es zurückblickt: Es ist eine Hommage an die Tradition ihrer Familie und schafft gleichzeitig einen Sound, der ganz und gar ihr eigener ist.
ALLTAGSDASEIN melden sich mit *SOFA GEHT DIE ZEIT* zurück - deutschsprachiger Punk zwischen Alltagswahnsinn, Couchromantik und leiser Wut. Ein Album für alle, die funktionieren sollen, aber lieber liegen bleiben würden. Lass uns von jetzt an alles anders machen! Du musst Dein Ändern leben _ von heute an! Aber, äh, die Watchlist ist voll und draußen ist feindlich. Und mein Sofa so bequem. Wenn die Faulheit den Aktivismus besiegt, dann müssen wir unser ,wir zwei gegen den Rest der Welt" auf morgen vertagen, okay? Hab grad so viel zu sehen: Netflix und so. Und dieses Jahr geht eh nix mehr. Irgendwann wird aber die Welt verändert, versprochen. Nur heute eben nicht. Release: CD 24.07.2026/ Vinyl 14.08.2026 12 Track 12inch 180 gr. rostrotes Vinyl 300 Stück mit Einleger Smith & Miller Records SMR LP053 oder als CD mit Bonustrack im Digipak mit Booklet SMR CD028
Das lange Warten hat ein Ende: Mit „PROLIFIC“ erscheint am Freitag, den 14. August, das legendäre, unveröffentlichte Kollaborationsalbum der West-Coast-Ikonen Nipsey Hussle und Bino Rideaux. Dieses 15-Track-Meisterwerk wurde auf dem kreativen Höhepunkt ihrer Partnerschaft aufgenommen und von einem Team aus GRAMMY®-prämierten Legenden vollendet. Es handelt sich hierbei nicht um ein nachträglich zusammengestelltes Projekt, sondern um ein geschlossenes Werk, das Nipsey Hussle genau so von Anfang bis Ende visionierte. Für alle treuen Fans und Unterstützer ist diese Veröffentlichung weit mehr als nur Musik – sie ist ein zeitloses Denkmal für Nipseys ungebrochenen Spirit, seine Vision und sein unvergessenes Vermächtnis.
"MARKETING HIGHLIGHTS
Die Essenz des modernen Gothic Rock auf einer LP! „Gothic Spirits – Best Of Vol. 1“ vereint eine handverlesene Auswahl der besten Songs des Genres und bietet atmosphärische Klangwelten, kraftvolle Gitarren, epische Melodien und unverwechselbare Stimmen.
Freuen Sie sich auf musikalische Highlights von Szenegrößen wie Beyond The Black, Xandria, Therion, Sirenia und Exit Eden sowie weiteren namhaften Künstlern der Gothic- und Symphonic-Metal-Szene. Diese Compilation ist der perfekte Begleiter für langjährige Fans und alle, die die faszinierende Welt des Gothic Rock und Metal neu entdecken möchten.
GRAMMY®-nominierter und mehrfach mit Platin ausgezeichneter Künstler Lukas Graham kehrt mit Good
Times zurück – einem folk-inspirierten Album voller großer Pop-Hooks und sehr persönlichem Songwriting.
Aufgenommen mit einer wechselnden Gruppe von Musiker:innen in Nashville und New York, zeigt das
Album Lukas, wie er sich stärker seinen irischen Wurzeln zuwendet und gleichzeitig dem lebendigen, farbenreichen, lyrischen, eingängigen und zutiefst leidenschaftlichen Sound treu bleibt, der seine Karriere
geprägt hat.
Mit dem Album “Giblet Gravy” feierte George Benson 1968 seinen glanzvollen Einstand bei Verve Records.
Der damals 24-jährige Gitarrist war zu dem Label geholt worden, um die Lücke zu füllen, die Wes Montgomery durch seinen Wechsel zu A&M Records hinterlassen hatte. Und Benson bewies gleich, dass er weit
mehr als nur ein “Lückenfüller” sein würde. Mal präsentierte er sich in einem agilen Quintett-Format (mit u.
a. Herbie Hancock, Ron Carter und Billy Cobham), dann mit einer Bigband und Background-Sängerinnen.
Im Mittelpunkt der Musik stehen jedoch stets Bensons flüssige Artikulation, seine bluesgeprägte Phrasierung
und seine rhythmische Gewandtheit. Das Repertoire vereint zeitgenössische Popstücke, Standards sowie
eigene Kompositionen und verdeutlicht die stilistische Bandbreite, die Bensons späteren Crossover-Erfolg
kennzeichnen sollte.
Mit „Beethoven Blues“ startete Jon Batiste 2024 seine ”Batiste Piano Series”. Am 14. August setzt der
mehrfache Grammy- und Oscar-Preisträger die Reihe mit den drei Piano-Alben „Black Mozart“, „Monk
Meditations“ und „Monk Movements“ fort. Neben seiner Auseinandersetzung mit Mozart widmet sich
Batiste auf zwei Alben der Jazzlegende Thelonious Monk, dessen Werk er als modernes Gegenstück zur
Klassik versteht. Während „Monk Meditations“ Monks Musik in meditative Klangwelten überführt, interpretiert „Monk Movements“ dessen Kompositionen als virtuose Klavierstücke neu. Gemeinsam schaffen
die drei Alben einen musikalischen Dialog zwischen Mozart, Monk und Batistes eigener Handschrift.
Mit „Beethoven Blues“ startete Jon Batiste 2024 seine ”Batiste Piano Series”. Am 14. August setzt der
mehrfache Grammy- und Oscar-Preisträger die Reihe mit den drei Piano-Alben „Black Mozart“, „Monk
Meditations“ und „Monk Movements“ fort. Neben seiner Auseinandersetzung mit Mozart widmet sich
Batiste auf zwei Alben der Jazzlegende Thelonious Monk, dessen Werk er als modernes Gegenstück zur
Klassik versteht. Während „Monk Meditations“ Monks Musik in meditative Klangwelten überführt, interpretiert „Monk Movements“ dessen Kompositionen als virtuose Klavierstücke neu. Gemeinsam schaffen
die drei Alben einen musikalischen Dialog zwischen Mozart, Monk und Batistes eigener Handschrift.
One of the early breed of US death metal acts, Autopsy formed in 1987 in San Francisco. Drummer/vocalist Chris Reifert had gained initial recognition with Floridian genre pioneers Death & his participation on the classic debut, ‘Scream Bloody Gore’ before this new morbid creation was birthed. Autopsy released 4 albums on Peaceville Records in the early part of their career - beginning with the legendary debut, ‘Severed Survival’, in 1989 - before disbanding in 1995, with members going on to become the stalwarts of sickodelia in Abscess.
Autopsy triumphantly & officially returned from the grave after a 15 year hiatus with the 2010 EP, ‘The Tomb Within’. This was followed by the release of the band’s fifth studio album, ‘Macabre Eternal’ in 2011, as the group celebrated a new era of popularity & creativity. This reverence continues to this day as Autopsy itself nears its 40th anniversary, & still features the longstanding core trio of Chris Reifert, Eric Cutler, & Danny Coralles.
‘Mental Funeral’ was Autopsy’s second studio album, originally released back in 1991, & is rightly hailed as one of the greatest death metal albums of all time with its unhinged & uncompromising collection of odes to brutality & depravity, wrapped up in its highly distinctive raw, organic production.
‘Mental Funeral’ was recorded at Different Fur Studios in late 1990, with engineering work conducted by Ron Rigler. The iconic artwork appeared courtesy of Kev Walker, who had already provided the (at the time) controversial cover for Autopsy’s debut, ‘Severed Survival’.
This special 35th anniversary pressing of ‘Mental Funeral’ is presented on a limited red/green ink spot vinyl, featuring newly remastered audio courtesy of current Autopsy bassist Greg Wilkinson at his Earhammer Studios.
Friday My Lady steht für energiegeladenen Rock'n'Roll im coolen Garage-Punk-Stil, den das Youngster Quartett aus der Vendée souverän rüberbringt. Im Laufe des Jahres 2022 beschlossen Mathis (Gesang/Gitarre), Vérone (Leadgitarre), Balthazar (Bass) und Lény (Schlagzeug), sich auf das Abenteuer Friday My Lady einzulassen. Kurz gesagt: Sie haben noch jede Menge Tolles für uns auf Lager, und das ist erst der Anfang... FRN Friday My Lady c'est du high energy rock'n'roll sauce garage punk bien cool que le quatuor vendéen de 20 ans sait porter sur ses épaules. Courant 2022, Mathis (chant/guitare), Vérone (guitare lead), Balthazar (basse) et Lény (batterie) ont décidé de se lancer dans l'aventure Friday My Lady. En bref, ils ont encore pleins de belles choses à nous réserver et ce n'est que le début ..
Mit Grumpy Pieces kehrt der Düsseldorfer Musiker Harmonious Thelonious alias Stefan Schwander mit einem Werk zurück, das seine langjährige Klangästhetik präzise destilliert und zugleich spürbar aufreibt. Wieder verbinden sich Pan-Afrikanische und Nahöstliche Rhythmuskonzepte, minimalistische Wiederholungsstrukturen und reduzierter Elektronik-Einsatz zu einem hypnotischen Sound - diesmal jedoch rauer, trockener und offener für Brüche als zuvor. Die acht Stücke wirken wie unter Spannung gesetzt: Melodien schaben über kantige Bassfundamente, scharfe Snare-Schläge durchschneiden das Gefüge, und trotz des klaren Groove-Fokus ist ständig ein nervöses Knistern präsent. Grumpy Pieces reflektiert eine Gegenwart voller politischer und gesellschaftlicher Reibung - ohne explizite Kommentare, aber mit einer Musik, die Reibung selbst zum Gestaltungsmittel macht. Während die A-Seite vergleichsweise direkt beginnt, öffnet sich die B-Seite zunehmend dem kontrollierten Zerfall, bis der finale Track "Dissolving" den Titel programmatisch umsetzt. Entstanden ist das Album in Schwanders Düsseldorfer Studio - intuitiv, unmittelbar, ohne große Bildschirm-Arrangements, eng verwoben mit seiner live-erprobten, tranceartigen Arbeitsweise. Grumpy Pieces ist kein Bruch, sondern eine Zuspitzung: ein kraftvoll verdichtetes, körperliches und zugleich unruhiges Album, das die charakteristische Handschrift von Harmonious Thelonious schärft. Tanzmusik mit Widerstand - und Biss.
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Pure Devotion, benannt nach der gleichnamigen Live-Reihe von 2024, markiert einen weiteren Entwicklungsschritt für Overmono. Hinter dem Projekt stehen die Brüder Tom und Ed Russell, die bereits seit Jahren in der britischen Elektronikszene aktiv sind - sowohl gemeinsam als auch über ihre Solo-Projekte Tessela und Truss. Diese Erfahrungen aus dem UK-Underground bilden die Grundlage ihres Sounds bis heute. Das Album vereint bewusst Unschärfen, technische Imperfektion und zufällige Momente mit einer klaren künstlerischen Haltung. Über elf Tracks hinweg erweitern Overmono ihren Produktionsansatz und greifen dabei auf ungewöhnliche Mittel zurück: analoge Synthesizer aus den 70er- und 80er-Jahren, alte Lautsprechersysteme oder experimentelle Klangbearbeitung. Das Ergebnis wirkt kontrolliert, organisch und immer treibend. Auch die Vocals tragen zur Atmosphäre bei - unter anderem von John Joseph Holt, Kindora und Ruthven. Insgesamt legt Pure Devotion den Fokus stärker auf Emotionalität und Klangtiefe als auf reine Funktionalität im Clubkontext. Das Projekt entwickelte sich aus einer Neujustierung ihrer Live-Show und gewann parallel zu ihren Touraktivitäten an Form. Nach dem Erfolg ihres Debütalbums Good Lies (2023), welches ihnen größere Aufmerksamkeit und internationale Auftritte einbrachte, spielten Overmono zahlreiche Festivals und eigene Shows, darunter Glastonbury und Alexandra Palace in London. Während dieser Phase entstand neue Musik, die später in Rückzugsorten wie Spanien und Island weiter ausgearbeitet wurde. Die Single "Lockup" steht exemplarisch für die Herangehensweise des Duos: direkte, rhythmisch präsente Strukturen treffen auf zurückhaltendere, emotionale Elemente. Pure Devotion wirkt damit weniger wie ein Bruch als vielmehr wie eine konsequente Weiterentwicklung - geprägt von Erfahrung, Neugier und dem Anspruch, den eigenen Ansatz weiter auszuloten. Overmono sind eine neue Größe in der internationalen Club-Kultur.
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Klaus Kotai, a Viennese who had made Berlin his home, found a receptive audience in Cologne as early as the mid-90s with his records on Elektro Music Department. This club and label conglomerate, run with co-producer and DJ Mo Loschelder and the artist Daniel Pflumm, was working towards a radical streamlining of techno. A certain kinship with the pre-Kompakt sound of Cologne could not be denied. They exchanged greetings from afar.
Then came the 2000s, an exciting era for club music, rich in innovation and characterised above all by the burgeoning genres of minimal and electro clash. In 2002, Kotai’s ‘Sucker DJ’ was released, featuring the brilliant remix by Marcin “Highfish” Kozlowski, on WMF Records – the label belonging to the eponymous cult Berlin club. A true hit that struck a perfect balance between both worlds and was played across genres by virtually every DJ.
Exactly 20 years after the last re-release on Elektro Music Department (also distributed by Kompakt at the time), it’s now time for ‘Sucker DJ’ to make a comeback. Judging by Marco Cariolaa’s ‘Cringe Vibes’, it’s needed more urgently than ever.
Remastered, with new artwork by Daniel Pflumm, and still “fucking up your place”.
Der Wiener Wahlberliner Klaus Kotai stiess in Köln schon Mitte der 90er Jahre mit seinen Platten auf Elektro Music Department auf offene Ohren. Dieses mit Co-Produzentin & DJ Mo Loschelder sowie dem Künstler Daniel Pflumm betriebene Club-/Label-Konglomerat arbeitete sich an einer radikalen Entschlackung des Techno ab. Eine gewisse Seelenverwandtschaft zum Kölner Prä-Kompakt-Sound war nicht von der Hand zu weisen. Man grüßte sich aus der Ferne.
Dann kamen die 2000er, eine aufregende, an Innovationen nicht arme Ära für Clubmusik, die vor allem von den aufblühenden Genres Minimal und Electro Clash geprägt war. Im Jahr 20 02 kam dann Kotais ‘Sucker DJ’ mit dem kongenialen Marcin “Highfish” Kozlowski Remix auf dem zum gleichnamigen Berliner Kult-Club gehörenden Label WMF Rec ords heraus. Ein echter Konsenshit, der äußerst komfortabel zwischen beiden Welten saß und genreübergreifend von nahezu allen DJs gespielt wurde.
Genau 20 Jahre nach der letzten Wiederveröffentlichung auf Elektro Music Department (damals ebenfalls im Kompakt Vertrieb) ist es nun an der Zeit, dass der ‘Sucker DJ’ zurückkommt. Wenn man sich Marco Cariolaa’s Cringe Vibes so anschaut, wird er dringender gebraucht denn je.
Neu gemastert, mit neuem Artwork von Daniel Pflumm und immer noch “fucking up your place”.
Joyce und Tutty Moreno, die legendäre Sängerin/Gitarristin und der Schlagzeuger, die maßgeblich den Klang der brasilianischen Popmusik geprägt haben, haben sich mit Adrian Younge zusammengetan, um JID027 zu erschaffen. Das Ergebnis ist ein Album, das die ätherische Schönheit kollektiver Improvisation, die Schwere der Saudade und die unzerstörbare Verbindung zwischen zwei der angesehensten Musiker Brasiliens einfängt.Das Album bewegt sich in einem feinen Gleichgewicht zwischen Vorausplanung und Improvisation. Joyce' Kompositionen - ,Mandala", ,Uaná Eté", ,Is This Love?", ,Fingers" und ,Janeiro" - stehen neben instrumentalen Stücken von Younge, in denen Joyce' Stimme selbst zum Instrument wird: mal wie ein Horn, mal wie eine Flöte, ein wortloser Strom aus Melodie. Den Abschluss bildet ,Círculo Vicioso", eine Vertonung eines ikonischen Gedichts von Machado de Assis, Brasiliens bedeutendstem Schriftsteller. Joyce' gesprochene Worte, vorgetragen in ihrer Muttersprache Portugiesisch, verwandeln das Stück in eine Meditation über Leben, Tod und die zyklische Natur der Kunst.
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