Saxophonist and composer Julian Siegel's fourth release on Whirlwind and his most ambitious musical feat to date, sees him assemble the Julian Siegel Jazz Orchestra. Following the acclaimed quartet release 'Vista' and the influential co-led Partisans album 'Nit de Nit', Siegel solidifies his reputation as one of Europe's most celebrated artists working across jazz and improvised music. Siegel has appeared as a member of some of the great large ensembles - he lists Hermeto Pascoal, Mike Gibbs, Kenny Wheeler, Django Bates and NDR Bigband amongst extensive performing credits. Now, the instrumentalist turns leader: 'Tales from the Jacquard 'is Siegel's first record at the helm of a large ensemble.
Next up on Slow Motion, Rodion and Fabrizio Mammarella are back with another precious collaboration EP since “Appennini” released in 2012 but never forgotten in the fame.
They have been like brothers for many years, and after many collaborations, these two producers are well attuned to each other in their musical soul. Rodion and Fabrizio are both very sophisticated producers and known for their dramatic melodies, mixed with synthesized funk and disco, which turns it into emotional freaky electronic music.
All tracks are recorded in Mexico City, bringing in Mexican artist Mijo as a featuring on the track ‘’Cerro Gordo’’. Moreover, italo-belgian duo Front De Cadeaux join with a remix that grabs elements from both the original tracks, reworked in one timeless piece of music.
We are proud and delighted to present to you: “Sierra Madre”.
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Mit "I May Never See You Again" veröffentlicht der iranische Komponist, Musiker und Virtuose der Kamanche-Geige, Saba Alizadeh am 08. Juli 2021 sein erstes Album auf dem neu gegründeten Hamburger Label 30M. Wie schon auf seinem Debütalbum "Scattered Memories" aus dem Jahr 2019 vermischt der 37-jährige Saba Alizadeh seine instrumentale Virtuosität mit sphärischer Elektronik, Samples persischer Musikinstrumente und Feldaufnahmen aus seiner Heimatstadt Teheran. Geboren 1983 in Teheran als Sohn des weltberühmten Tar- und Setar-Virtuosen Hossein Alizadeh, studierte Saba die iranische Kamanche-Geige mit Saeed Farajpoury und Keyhan Kalhor sowie Fotografie und später experimentelle Klangkunst mit Mark Trayle am California Institute of the Arts, Los Angeles. Geprägt von den konzeptuellen Herangehensweisen, wie sie dort gelehrt wurden, basiert Saba Alizadeh seine Musik auf iranischen Traditionen und Skalen, um sie im nächsten Schritt zu dekonstruieren und zu abstrahieren. Im Ergebnis begeistern die neun meist instrumentalen Tracks auf "I May Never See You Again" als klanglich ausdifferenzierte Meditationen über das Thema Erinnerung - einerseits wird die Glaubwürdigkeit und Belastbarkeit der eigenen Erinnerung musikalisch seziert, andererseits geht Saba Alizadeh z.B. in dem Track "Silences Inbetween" durchaus auch konzeptuell vor, wenn er die Atempausen der Stille in Reden von Diktatoren aus vergangenen Zeiten in akustischen Hallräumen so sehr verstärkt, dass diese Stille als Distortion hörbar wird. "Wie", fragt Saba Alizadeh, "hätte sich die Weltgeschichte verändert, wenn das Publikum in diesen Atempausen nicht andächtig geschwiegen, sondern aufbegehrt hätte?" Das Schweigen der Massen, davon berichtet "Silences Inbetween", ist also keineswegs bloß neutraler Klang oder Geräusch, sondern es besteht aus hochgradig aufgeladenen Schwingungen, die, an historischen Orten bis zur Unkenntlichkeit amplifiziert, von einer (nicht eingetretenen) Utopie berichten, einem anderen Verlauf der Weltgeschichte. Es ist in diesem Sinne vermutlich eine Fügung des Schicksals, dass sich Saba Alizadeh 2016 in Berlin mit Andreas Spechtl, dem Sänger der Band Ja, Panik anfreundete, kurz bevor Spechtl im Rahmen einer Artist Residency für ein einige Monate nach Teheran zog. Andreas Spechtl wurde im deutschsprachigen Raum vor allem dank seiner Songtexte berühmt, in denen er die Wörter ähnlich abstrakt dekonstruiert wie Saba Alizadeh die Musik. Auf "I May Never See You Again" kollaborieren Spechtl und Alizadeh auf den beiden Tracks "Phasing Shadows" und "Touch". Saba Alizadeh kollaborierte zudem noch mit der elektroakustischen Soundkünstlerin Rojin Sharafi, einer gebürtigen Iranerin, die mittlerweile in Wien lebt. Mit ihr komponierte Saba den Track "Hybrid". Nicht zuletzt wegen der anhaltenden Pandemie arbeiteten die beiden virtuell zusammen, indem sie sich Tonspuren über das Internet austauschten - auch daher der Titel "Hybrid". Mit seinen handverlesenen Kollaborationen und vor allem dank seines ausdifferenzierten Klangraums ist "If I Ever See You Again" bereits jetzt eines der herausragenden elektroakustischen Alben des Jahres. Beeinflusst von iranischer Harmonik, Musique concrète und ausgefeilter, zukunftsweisender Beat Science stehen die insgesamt neun Songs von Saba Alizadeh für einen unfassbar spannenden Akt gegenseitiger Inspiration - wenn sich iranische Skalen und westliches elektroakustisches Verständnis kraftvoll vereinigen.
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ... sind sie Troglodyten, welche mit heiligem Ernst über Hemden, Speiseeis und Ferien singen? Sind sie vollkommen aus der Zeit gefallen, mit ihrem aus zerkratzen alten Madness-, 60s-Pop-, A&M-, Northern-Soul-Platten destillierten DIY-Sound? Oder gerade deshalb modern? Schaffen sie nicht gerade aufgrund ihrer Sturheit stets etwas Eigenes, etwas Neues, ja etwas Modernes? Ja, Ja und nochmals Ja! möchte man nach Hören der "Gschichterln aus dem Park Café" ausrufen. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ist die größte kleine Popband der Welt! Zumindest aber die größte kleine Popband West-Hamburgs.
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Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
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In view of the immense Black Lives Matter mobilisation in reaction to the murder of George Floyd and the comparatively meagre societal reaction to the attack in Hanau, the question arises: How come our society does not show the same empathy and solidarity towards its own fellow citizens with Kurdish, Turkish, Bulgarian, Bosnian, Afghan migrant backgrounds or members of the Roma and Sinti?
How limited is our postcolonial discourse if we are unable to address the racist exploitation of those who repair our cars, deliver our parcels or harvest our asparagus?
It’s all a sham. Shake it off like a biometric photograph. Shake off that false consciousness. The Black Diaspora is a transatlantic lie invented by music curators and journalists. Embrace this nuanced return to structures and superstructures, to articulations and historical constellations as analytical tools.
Allow me to dampen your expectations. This is not the sound of decolonisation. This is no compilation of BLM protest songs. This is no celebration of Black emancipatory struggles. You will not be able to play this at your hip post-pandemic house party. This will not go down well with your woke friends. This is music for the square in the room. For that reluctant BAME/Person of Color repelled by your fetishisation of the African-American experience.
This is music for gated communities. This is Fehler Kuti singing of class relations, not of identities and positionalities. This is Fehler Kuti resisting.
Listen to these songs of infrastructure and appraisal of the welfare state. Join me in mourning the broken promises of prosperity for all. Send that “Ausländer“ of your mind to heaven. Colonialism fucked you up. Platform Capitalism is keeping you in chains. Are we to unionise all human and non-human workers at Amazon? Will modernity always have that "forever nigger“? What about those dispossessed field hands harvesting your asparagus?
All is lost. The system is rigged. Because all histories, gestures and identities have been absorbed into this late capitalist apparatus we call diversity. It can integrate anything and anyone. It made me. It is the price of the ticket. And it is unable to challenge its own premise of an atomised society. As if you and I had so little in common.
They will try and help you. They will build a museum for your history and a scholarship program for your future. I warn you. Don‘t let them give you a name. Resist appellation. Don’t get that German passport. Don‘t eat asparagus.
Fehler Kuti, Spring 2021
All songs by Julian Warner. Produced by Markus Acher and Tobias Siegert.
recorded and mixed by Tobias Siegert at Minga Records, july – december 2020 mastered by Moritz Illner at Duophonic
Cover art and photography by Andreas Neumeister. Layout by Sascha Schwegeler.
Fehler Kuti “Professional People” is part of the same multiverse as “The History of the Federal Republic of Germany as told by Fehler Kuti und die Polizei”. A production by Julian Warner. In cooperation with Münchner Kammerspiele. Funded by the Department of Arts and Culture of the City of Munich. Released by Alien Transistor.
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KAMA Kollektiv ist eine multinationale Gruppe um die junge finnische Sängerin und Trompeterin Kirsi-Marja "Kiki" Harju. Das Wort KAMA ist finnisch für "Dinge" oder "Zeug", und es beschreibt, worum es in der Musik der Band geht: die kleinen Dinge des Lebens, die oft so leicht übersehen werden. Kiki erzählt Geschichten - einige auf Finnisch, einige auf Englisch - über Liebe und Verwandlung, Wälder und Tiere, kleine alltägliche Freuden und eine mystische, romantische Sicht auf die Natur. Die Musik ist eine hypnotisierende Mischung aus Jazz, nordischem Folk und Indie-Pop. Sie nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in märchenhafte Länder und intensive Gefühle. Die Band ist in Amsterdam beheimatet, aber Kikis Songs sind voller Erinnerungen an die wunderschönen Landschaften, dunklen Wälder und den eisigen Frost ihrer Heimat Finnland. Der Titel des ersten Albums des KAMA Kollektiv ist KOTI, ein finnisches Wort für "Zuhause".
Wir haben gehört, dass Post-Punk es bis auf die Frühlingsseiten der Sunday Times geschafft hat. Oh, bleibt da dran - Desperate Journalist wüten schon seit gefühlten Äonen mit ihrer melodramatischen Mischung aus traumatisierten Gitarren und kunstvoll gebrochenem Gesang gegen den Konzern-Apparat. Sechs Jahre sind vergangen seit dem Erscheinen des teuflischen "Desperate Journalist"-Debuts in 2015. Das stürmische zweite Album "Grow Up" erschien 2017, während 2019 das stellare "The Search For The Miraculous" weit und breit zu hören war. "Maximum Sorrow!", das komplett in Crouch End inmitten der Covid-Pandemie aufgenommen wurde, strotzt nur so vor Alt-Rock-Muskeln, die in sieben Jahren unermüdlicher Auftritte und Veröffentlichungen aufgebaut wurden, wie ein wilder Panther auf der Pirsch. Angetrieben von Simon Drowners ohrwurmverdächtiger Bassline zeigt sich das Quartett schon beider Lead-Single "Fault" in makellos brutaler Form, mit Banshee-Heulen und selbstzerfleischenden Texten von Sängerin Jo Bevan: "And those teenage hangups are hard to beat / When your closet is piled up with defeat", schnauzt sie an einer besonders stacheligen Stelle, während ihr Gitarrist Rob Hardy und Schlagzeuger Caz Hellbent nur noch feuriges Öl in die akustischen Flammen gießen können. Wie ein Großteil des restlichen Albums ist "Fault" sowohl verspielt als auch voll mit Wut. Das sind Desperate Journalist in hyperdynamischer Form, superglatt, aber nie krankhaft glatt; ambitioniert und expansiv, aber immer noch selbstverliebt und durch und durch DIY. Es gibt traditionelle verzweifelte Reisen in das Herz der Dunkelheit - siehe die doomig-prägnanten Desintegrationen von "Armageddon". Und es gibt brillant beleuchtete Lichtblicke: die ohnmächtige Eleganz von "Utopia", die sardonische, melodieverliebte Frechheit von "Personality Girlfriend", die Ruhe von "Formaldehyde", ein tragisches Finale auf jedem anderen Album - hier als Opener. Ein Lob auch für die raumgreifenden, epischen Chorschübe von "Everything You Wanted" und die spektakulär bittersüßen Sehnsüchte von "What You're Scared Of", die mit verstreuten Zuckerwürfeln bestückt sind.
20 Jahre TURBOSTAAT galt es Anfang 2019 zu Feiern - die Band beschenkte sich selbst mit dem üppigen Livealbum NACHTBROT! Die Alben drei bis sieben der Band charteten allesamt, zweimal davonTop 20 und 2020 "Utlande" erstmals sogar Top 10. Die Live-CD sowie die neue Vinylversion 2021 ist via Cargo erhältlich: Doppel-LP, weißes Vinyl, 140 gr, Klappcover mit 16-seitigen Foro-Booklet in LP-Format! "Rückblickend ist es leider nicht mehr zu beantworten, ob überhaupt jemand von uns zur ersten Probe erschienen wäre, wenn wir damals gewusst hätten, dass das automatisch bedeutet, für die nächsten zwei Jahrzehnte Verpflichtungen zu haben. Unser erstes Konzert spielten wir am 08.05.1999 als eine von drei Bands im Husumer Speicher. Marten war im Besitz eines 8-Spur Tape Recorders, dem Yamaha MT8X, mit dem wir, so gut es eben ging, im Juli 1999 im eigenen Proberaum ein Demo mit fünf Liedern aufnahmen..." Der Rest ist Geschichte, dauert nun schon 20 ereignisreiche Jahre und ist nachzuvollziehen auf "Nachtbrot", dem ersten Turbostaat Live-Album. Aufgenommen bei drei aufeinanderfolgenden Konzerten im April 2018 im Conne Island in Leipzig. Ihr langjähriger Wegbegleiter und Freund Moses Schneider produzierte das Album. "Nachtbrot" liefert eine Zusammenfassung der Bandgeschichte, zusammen mit den stets wichtigsten Bandmitgliedern: ihren Fans. Denn Turbostaat stammen aus einer Szene, in der das Agieren auf Augenhöhe Teil der Definition von Punk ist. Wie immer, seit 20 Jahren, verabschiedet sich Jan nach jeder Show mit dem gleichen Satz: "Danke euch, dass wir das hier machen dürfen".
Fatoumata Diawara ist eine malische Singer/Songwriterin und Schauspielerin. Ihr Debüt "Fatou" (2011) und darauffolgende Aktivitäten machten die Künstlerin zu einer der wichtigsten Vertreterinnen moderner afrikanischer Musik. Sie sang auf Alben von Dee Dee Bridgewater ("Red Earth"), Oumou Sangaré ("Seya") und Herbie Hancock ("The Imagine Project"). Darüber hinaus kollaborierte sie mit Bobby Womack, Mulatu Astatke, Cheikh Lô, dem Orchestre Poly-Rythmo de Cotonou, Blick Bassy sowie Rocket Juice & the Moon. Diawara spielte bereits Glastonbury und andere große Festivals, trat in der Carnegie Hall auf und begab sich an Bord von Damon Albarns Africa Express, wo sie sich als Höhepunkt eine Bühne mit Paul McCartney teilte. Parallel setzte sie ihre Karriere als Schauspielerin fort, unter anderem in den Filmen "Timbuktu" (2014) und "Mali Blues" (2015). Ihr Album "Fenfo" (deutsch: "Etwas zu sagen") wurde in Mali, Burkina Faso, Paris und Barcelona aufgenommen und von Diawara selbst sowie dem französischen Superstar Matthieu Chedid alias -M- produziert. "Fenfo" geriet zu einem im besten Sinne grenzenlosen Album. Die elf Songs verbinden alte afrikanischen Saiteninstrumente wie die Kora und Ngoni mit elektrischen Gitarren sowie traditionelle Perkussion mit Kit-Drums. Diawara, die meist auf Bambara singt, wird unter anderem von -M- (Gitarre, Keyboards) dem brillanten Cellisten Vincent Ségal und dem Kora-Spieler Sidiki Diabaté begleitet.
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Milanese imprint Ansia returns with a new V/A of warped, unconventional techno. Following his critically acclaimed debut LP 'Perdu', label-head Piezo continues to carve out his club-ready and explorative sonic niche, this time calling on a team of kindred left-field sound manipulators to get the job done. Manchester's BFFT (Whities, Gobstopper, Cong Burn) leads the charge with a dexterous cut that marries mind-bending sound design with club-ready functionality. Next up is Timedance-affiliate Metrist, who is as playful as ever on 'LB Steaua': a deceptively simple 4/4 beat peppered with distorted glitches and psychedelic details reminiscent of Perlon's more left field releases. Moving to the B-side, Piezo delivers his trademark brand of ruffneck techno - buzzing with off-grid tribal drums, cartoon synths and nonsense vocal samples. To close, Mexican leading-light Siete Catorce ratchets up the tempo for a singular track in a world entirely of its own: rude, fast, no-frills, sitting somewhere between digital cumbia and hardcore tekno. Unsurprisingly this one ended up in Batu's relentlessly forward thinking BBC Essential Mix.
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Die Veröffentlichung ist als Schwesterstück zu der EP-Veröffentlichung "Asleep Versions"konzipiert, die 2014 veröffentlicht wurde und sie besteht aus Jon Hopkins Interpretationen von Thom Yorkes "Dawn Chorus", James Yorkstons "Heron", Roger Eno and Brian Enos "Wintergreen" und Luke Abbots "Modern Driveway“ die er am Klavier begleitet.
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Die Veröffentlichung ist als Schwesterstück zu der EP-Veröffentlichung "Asleep Versions"konzipiert, die 2014 veröffentlicht wurde und sie besteht aus Jon Hopkins Interpretationen von Thom Yorkes "Dawn Chorus", James Yorkstons "Heron", Roger Eno and Brian Enos "Wintergreen" und Luke Abbots "Modern Driveway“ die er am Klavier begleitet.
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Seit langem fragen Leute, ob sie diese Alben erstehen könnten und bisher lautete die Antwort: Nein. Bisher! Wir sind begeistert, die Re-Issues dieser vier unglaublichen Alben mit verbessertem Artwork bekannt zu geben. Alle Alben wurden remastered und ist zum ersten Mal überhaupt auf Englisch erhältlich (eine englische CD-Version wird später auch noch erscheinen). Als die ursprünglichen Versionen veröffentlicht wurden, wurden die meisten Exemplare in Frankreich verkauft. Aber Yann wurde, nicht zuletzt durch den Soundtrack von ,Die fabelhafte Welt der Amelie auf der ganzen Welt bekannt. Für sein internationales Publikum hat er nun höchstpersönlich seine Titel mit größter Sorgfalt ins Englische übersetzt, um sicher zu stellen, dass die Originalinhalte beibehalten bleiben. Im Januar folgen die nächsten beiden Alben. "Dies ist die Synthese aus klassischem Können, postmoderner Kreativität und zugkräftiger Vorstellungskraft. YANN TIERSEN hat ein Album geschaffen, das zwei Bewegungen vereint, denn die beiden Kompositionen wurden ursprünglich für zwei Theaterstücke - "Freaks" (nach dem Film von Tod Browning) und "Le Tambourin de Soie" (nach einem Stück von Yukio Mishima - komponiert. Das Werk ist voller neuer Gedanken; ein zukünftiger Klassiker den man unter gar keinen Umständen verpassen sollte." - La Griffe, 1995
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!
Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“
Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!
Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
Ohne Übertreibung kann man SKYEYE aus Slowenien als DAS Heavy-Metal-Wunderkind bezeichnen.
Gegründet im Jahr 2014 von Gitarrist Grega Stalowsky, Bassist Primož Lovšin und Sänger Jan Leščanec
überzeugt die Band durch einzigartiger und kraftvoller Gesang, kombiniert mit rauen und melodischen
Gitarrenriffs, die der Band ihren charakteristischen Heavy-Metal-Sound verleihen. Damit müssen sie sich
vor den großen Vertretern des Genres, wie Iron Maiden, Saxon oder Judas Priest, nicht verstecken. Die
Band hatte ihren ersten Auftritt im Juni 2017 und brachte nur vier Monate später ihre erste EP unter
dem Titel ”Run for Your Life” heraus. Die überwältigend positive Resonanz und der starke Support bei
ihren Auftritten trieb SkyEye zurück ins Studio, um ihr Debütalbum ”Digital God” aufzunehmen, das am
9. November 2018 veröffentlicht wurde.
Durch den Auftritt beim EMFA-Streaming-Festival im Sommer 2020 sorgte die Band erstmals auf internationaler Bühne für Aufsehen und galt für viele Besucher als DIE Entdeckung des Festivals. Daraus
resultierte der erste Plattenvertrag mit Reaper Entertainment und die nun weltweite Veröffentlichung ihres
zweiten Studioalbums ”Soldiers Of Light”. Das Album steckt voller wahrer Heavy Metal Hymnen, nach
denen man sich bereits jahrelang gesehnt hatte
Quietschbunte Indie-Pop-Tunes Nachdem das letzte Tune-Yards-Album "I can feel you creep into my private life" 2018 auf 12 Songs Themen wie Geschlechterteilung, Politik, Feminismus und die nach wie vor um sich greifende Umweltverschmutzung behandelte, hinterfragen sich Merrill Garbus und ihr langjähriger Mitstreiter Nate Brenner auf dem fünften Studioalbum "sketchy." selbst. "We had really been non-stop hustling," reflektiert Merrill, die zwischen 2009 und 2018 vier hoch gelobte Alben als Tune-Yards veröffentlicht hat, durchgängig auf Tour war und zusätzlich noch den Score zum surrealistischen Boots Riley-Film "Sorry To Bother You" kreierte. Ihre eigene Rolle in den von ihr so verhassten, eingefahrenen Systemen, lähmte Merrill, ohne Idee, wie sie nun weitermachen sollte. Inspiriert vom Buch der Beastie Boys und von Questloves "Creative Quest" machte sich das Duo daran täglich für mehrere Stunden in ihrem Proberaum zu jammen, um sich ähnlich wie Athleten vor einem Wettkampf zu trainieren. Dabei tauschten sie Computer-Samples gegen Live-Instrumente ein (Merrill an den Drums, Nate am Bass) und schon nach kurzer Zeit entstanden die ersten neuen Songs. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes und fröhliches Album mit Lyrics, die es in sich haben.
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Soul Jazz Records new ‘Cold Wave’ is a new collection of current electronic artists who have all been shaped by the early European cold wave artists of the late 70s and early 80s. This is the first release of Soul Jazz Records’ new Cold Wave overview and a second volume will be released just four weeks later. These first artists created new electronic musical landscapes as well as pursuing a stubborn D-I-Y aesthetic, often releasing material on cassette and pioneering use of lo-fi technology, primitive drum machines and home-recording
techniques. As part of this continued evolution today many of the artists featured here also self-release their own material, run labels, publish fanzines, or are part of wider musical collectives. Aside from the first electronic, no wave, and post-punk artists cited as influences – Suicide, Patrick Cowley, The Normal, Martin Hannett, Laurie Anderson, Public Image – this new generation of artists also show an exquisitely open source of electronic and disparate influences, everything from Underground Resistance to Purcell, from Scientist to New Beat and more besides. Most of the featured artists are based in Europe and include Krikor, Dissemblance and VQOA from France, De
Ambassade from the Netherlands, Moisture from Sweden, Kreidler from Germany, Celine Gillian and Carcass Identity from Belgium. One exception is FIT Siegel out of Detroit, connecting the electronic pathways of Europe to the Motor City.
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Wenn eine Band sich von ihrem langjährigen Klangbild löst und - wieder einmal - häutet, kann sie heute alles Mögliche sein. Großes Orchester oder Laptop-Projekt. Das Skizzenhafte kann neben dem Ausgefeilten stehen. Das Beeindruckende neben dem Unscheinbaren. Das Aufwändige neben dem Simplen. Die Frage ist nur: Will man das überhaupt? Und wenn ja: Zieht man das durch? Auf ihrem neunten Album "Talks Of Paradise" präsentieren Slut sich in einem ungewohnten und neuen Soundgewand. Die Gitarrenwände haben sie ersetzt, das Klanggewitter neu gedacht. Stattdessen gibt es analoge elektronische Töne, eine tiefe Transparenz und einige beinahe minimalistische Skizzen. Den hymnischen Indie-Sound ihrer früheren Alben gibt es immer noch. Das hört man unter anderem auf der Vorab-Single "For The Soul There Is No Hospital". Es geht aber nicht darum, zwanghaft etwas Neues zu versuchen. Oder um den Zweikampf Synthie vs. Gitarre. Vielmehr um das Abschalten von Automatismen. Um eine Suche nach dem Momentum. Auch wenn dabei anfangs ein Mosaik aus vermeintlich widersprüchlichen Eindrücken entsteht. Slut ist etwas bemerkenswertes gelungen: Eine etablierte Band aus Leuten und Freunden, die sich schon sehr lange kennen, hat sich entschieden etwas wirklich Neues zu wagen. Und das auf der gesamten Strecke. Tell your friends!
Chart-breaking German folk rock institution SUBWAY TO SALLY have carved a unique live experience in stone with their upcoming release, Eisheilige Nacht: Back To Lindenpark, out on BluRay/DVD/CD on June 18, 2021 via Napalm Records. Since their foundation in the early ‘90s, SUBWAY TO SALLY have established themselves at the top of the scene. Having released thirteen studio records so far, the seven-piece featuring the remarkable Eric Fish on vocal duties never fails in surprising their devotees with an ingenious symbiosis of folk, heavy metal and rock. In the course of time, it became a tradition to celebrate every year with numerous fans and a final live show on December 30. What started as Eisheilige Nacht - with sold out solo-gigs in the band's hometown of Potsdam at the venue Lindenpark - turned into a whole annual festival tour shortly after, where top-notch bands heeded the call to join SUBWAY TO SALLY for some magical evenings. Due to the pandemic, 2020’s edition couldn’t take place in its usual form. As a result, the German folk rock unit decided to offer an unforgettable lockdown live event which they hope will be a unique way to fill the gap until they return to the stage. SUBWAY TO SALLY returned to Lindenpark and - supported by many great artists like Chris Harms (Lord Of The Lost), Joachim Witt, Feuerschwanz, Schandmaul, Saltatio Mortis, Major Voice and Patty Gurdy - created an extraordinary live experience. In an intimate setting, the recording starts with “Messias” and “Königin der Käfer” from the band’s latest chart-breaking full-length, Hey! (DE #5). SUBWAY TO SALLY then continue to not only travel through their own discography with songs like eerie “Unsterblich”, animated “Tanz auf dem Vulkan” and live-sensation “Grausame Schwester”, but also present a bunch of enchanting features as well: Don’t miss when highly talented Birgit Muggenthaler-Schmack and Saskia Forkert (Schandmaul) join SUBWAY TO SALLY for Schandmaul’s “Dein Anblick” and a premier version of “Kleid aus Rosen”, or when the band sets the exceptional stage on fire for an explosive performance with Saltatio Mortis on their hit “Sie Tanzt allein” - just to name a selection.
”Saskadelphia” steht sinnbildlich für den kreativen und Live-Höhepunkt von The Tragically Hip und gilt
als das verlorene Album der Band. Es kommt nun als Teil der einjährigen Feier zum 30-jährigen Jubiläum
von ’Road Apples’.
Der Albumtitel entstand durch die Vielzahl an Live-Shows der Band zu der Zeit, da sie nie wussten,
ob sie in Saskatchewan oder Philadelphia aufwachen würden. Als der Titel abgelehnt wurde, antwortete
die Band mit ’Horseshit...Road Apples’ und Road Apples’ wurde dann ausgerechnet das erste #1 Album
der Band in Kanada erreichte schließlich Diamantstatus.
Das Album beinhaltet alle bisher unveröffentlichten Tracks, wurde von Don Smith (Tom Petty & The
Heartbreakers, Keith Richards, 10.000 Maniacs, Roy Orbison) produziert und in den Barris-Studios in New
Orleans 1990 aufgenommen. Mit dabei auch die Single und das Video - # 1 ’Ouch’.
Blue Lab Beats sind momentan eines der gefragtesten Produktionsduos der Welt und stehen für einen Sound, dem sie selbst den Namen Jazztronica gegeben haben und in dem Elemente von Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, R&B, Boom-Bap und Musik der afrikanischen Diaspora zusammenfließen.
Ihre erste EP bei Blue Note enthält fünf großartige Tracks, darunter den Kracher “Blow You Away (Delilah)”.
Die fröhliche Nummer ist unüberhörbar von westafrikanischem Highlife und Afrobeat inspiriert und featuret den aus Ghana stammenden, aber heute in London ansässigen Sänger Ghetto Boy, der als “Prinz” der dortigen Afrobeat-Szene bezeichnet wird. Ein weiteres Highlight ist der Track “Nights In Havana”, der
Hörer/innen mit souligen Jazzfusion-Klängen und einem Solo des jungen Gitarristen Alex Blake in karibische Gefilde lockt. In der slicken Titelnummer “We Will Rise” setzt sich der Bostoner Saxofonist Braxton
Cook in Szene, der schon mit Rihanna und Solange Knowles auf der Bühne stand. Das letzte Wort auf der
EP hat in “Tempting (Dance 2)” schließlich der momentan omnipräsente Rapper Kojey Radical, der auch
auf dem neuen Album von Sons Of Kemet glänzt
180g schwarzes Vinyl, Cover auf 300g GC1 INSIDE/OUT, gefütterte Innenhülle, 2seitiges Insert, Downloadcode. Tony Conrads Konzept von Minimal Music als Maximalismus des Ausdrucks ist eine der Inspirationen für TRIALOGOS. Die Musik entsteht aus der Spannung zwischen den Beiträgen der drei Akteure Conny Ochs, Sicker Man und Kiki Bohemia, die aus unterschiedlichen musikalischen Subszenen stammen. Im Zusammenspiel ergeben sich so musikalische 'Trialoge'. Das Ergebnis sind kinematografische Klangflächen, die sowohl helle Interferenzen schaffen, als auch düstere, verzerrte Wirklichkeiten verbergen. Dabei wirken die Stücke des Debüt-Albums "Stroh zu Gold" hoch emotional. Sie sind das Ergebnis einer kollektiven Improvisation und Instant Composition, und eben keine Konstruktion. TRIALOGOS sind: Conny Ochs, Sicker Man and Kiki Bohemia. Conny Ochs ist längst fester Bestandteil der Exile-On-Mainstream-Familie. Zeugen sind seine Solo-Alben und natürlich die Kollaborationen mit Doom-Legende Scott "Wino" Weinrich. Tobias Vethake ist Multiinstrumentalist und Komponist. Als Komponist von Schauspiel- und Filmmusiken arbeitete er u.a. am Volkstheater Wien und dem Imperial War Museum London und schrieb Soundtracks u.a. für Muxmäuschenstill (D), Bye Bye Berlusconi (I) und Seance (US). Er ist auch Produzent und Co-Autor diverser internationaler Vero?ffentlichungen (z.B. Serengeti (US / Anticon), SchneiderTM (D / Editions Mego), Gregor Schwellenbach (D / Kompakt). Die Berliner Musikerin und Sängerin Kiki Bohemia produziert und veröffentlicht eigenes Material und kollaboriert mit internationalen Künstlern unterschiedlichster musikalischer Genres (z.B. Yann Tiersen, The Brian Jonestown Massacre, Blainbieter, The Crack-Up Collective). Echtzeitkompositionen, Live- Filmvertonungen, Musik fu?r Kunstinstallationen, Performances und Live-Ho?rspiele sind Zeugnisse ihrer Affinität zu experimentellen und aleatorischen Auffu?hrungsansa?tzen und Improvisation (u.a. Documenta Kassel 2012, Schauspielhaus Hamburg, Sophiensaele Berlin, Kater Holzig, Deutschlandradio Kultur).
Clara Luciani veröffentlicht ihr neues Album Cœur. Das Album enthält neben der bereits im Vorfeld
veröffentlichten Single „Le Reste“ Kollaborationen mit hochkarätigen Künstlern wie Sage, Breakbot oder
Pierrick Devin.
Sie selbst beschreibt das Album als eine Ode an die Rückkehr zur Normalität, an die menschliche Wärme
und den Hedonismus, der über die Tristesse dieser schwierigen Zeit triumphiert.
Mit dancigen, funkigen Stücken läutet das Album einen neuen „Summer of Love“ ein, voller Freude, Freiheit
und Vergnügen.
Das Album wird sowohl digital als auch physisch als CD und LP erhältlich sein.
Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.
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Mit einer Karriere, die sich über drei Jahrzehnte und mehrere Generationen erstreckt, ist die fesselnde
Musik des Komponisten und Pianisten Ludovico Einaudi zu einer der bekanntesten der Welt geworden.
Um seine unglaublichen filmischen Leistungen zu feiern, veröffentlicht Decca Records, mit Cinema eine
neue handverlesene Sammlung von Einaudis unglaublichen musikalischen Werken aus Film und Fernsehen.
Cinema enthält 28 atemberaubende Tracks aus Film und Fernsehen, darunter Insidious, Sense8, This
is England und vier von Einaudis Tracks aus dem Oscar-gekrönten Film und Soundtrack Nomadland.
Die Regisseurin Chloe Zhao war kürzlich zu Gast im Podcast Experience: The Ludovico Einaudi Story
und sprach mit Moderator Joe Dempsie darüber, wie sie Einaudis Musik zum ersten Mal entdeckte:
”Ich ging online auf die Suche nach klassischer Musik, die von der Natur inspiriert ist... es führte mich
zu einem YouTube-Video von seiner Elegy for the Arctic. Dann fing ich an, Seven Days Walking zu hören
und war erstaunt, wie ich das Gefühl hatte, Ludovico würde in den Alpen wandern. Ich hatte das Gefühl,
als würden er und die Figur von Fern parallel wandern; ihre gemeinsame Liebe zur Natur verbindet sie, und
da wusste ich, dass seine Musik perfekt zu unserem Film passen würde.”
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Spoon Records kündigt, die erste Veröffentlichung in einer Reihe von lang erwarteten Live Alben an: Can Live in Stuttgart 1975 - erscheint auf Vinyl, CD und digital am 28. Mai 2021.
Selbst wenn man glaubt Can zu kennen, inklusive aller Alben und den legendären Lost Tapes, gibt es hier immer noch vieles entdecken das einen überrascht. Diese Musik ist nie zweimal derselbe Fluss.
Das neue Album in fünf Teilen, Can Live in Stuttgart 1975 dokumentiert einen wichtigen und beeindruckenden Teil der Can-Geschichte. Da in den 70gern technische Pannen immer wieder die geplannten Live-Aufnahmen sabotierten, fehlten diese im Spoon Katalog. Nun wurden die besten Bootleg-Aufnahmen genommen und unter der Leitung von Gründungsmitglied Irmin Schmidt und CAN Produzent/Toningenieur René Tinner durch die Mühlen der Technologie des 21. Jahrhunderts geschickt, um diese wichtigen historischen Dokumente in der bestmöglichen Qualität zu präsentieren. Gegründet 1967 und aufgelöst etwas über ein Jahrzehnt später, hat Can's beispiellose und kühne Verbindung von hypnotischen Grooves und avantgardistischen instrumentalen Texturen sie zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands aller Zeiten gemacht. Die neue LIVE Serie offenbart eine völlig neue Perspektive auf die Band. Man kann vertraute Themen, Riffs und Motive hören, die auftauchen und durch die Jams surfen, aber es sind oft nur flüchtig wiedererkannte Gesichter in einer wirbelnden Menge. Man kann aber auch viel Musik entdecken, die es nie in den offiziellen Albumkanon geschafft hat. Die Aufnahmen gehen in extremere Bereiche als Can’s Studioarbeit: von sanftem, ambientem Drift-Rock bis hin zu den berühmt berüchtigten "Godzilla"-Momenten. Und selbst wenn sich die Band Mitglieder von Minute zu Minute anpassen und dem Rhythmus hinterherjagen, kann man die außergewöhnliche musikalische Telepathie hören, die sie alle teilten.
- "Can’s Live-Auftritte klingen wie eine epische Geschichte – ein Roman, der uns erzählt wird. Mit unterschiedlichen Kapiteln, wechselnden Stimmungen, Jahreszeiten und exotischen Landschaften." - Alan Warner
Alle Mann an Bord! Die weltbekannte Pirate Metal Drinking Crew ALESTORM nimmt euch auf ihrem
neuen Live-Album Live in Tilburg mit auf einen wilden, nassen Ritt durch die sieben Weltmeere! Mit
den ersten Sekunden des energiegeladenen ”Keelhauled” wird klar, dass ALESTORM eine der kreativsten
und einzigartigsten Live-Bands sind - und nach Tilburgs unglaublichem Live-Publikum von 3000 Leuten zu
urteilen, lässt die unvergleichliche Energie der Band niemanden stillstehen. Erfreut euch an ALESTORM‘s
Live-Show - mit jedermanns riesiger Lieblings-Gummiente und massenhaft Alkohol - ganz bequem von der
Couch aus! Hervorragend produziert und abgemischt vom renommierten Lasse Lammert, der bereits an
ALESTORMs Studioalben Curse Of The Crystal Coconut, No Grave But The Sea, und vielen anderen
beteiligt war, bietet Live in Tilburg eine packende Mischung aus ALESTORMs beliebtesten Hits wie ”Mexico”, ”Alestorm”, ”Hangover”, ”The Sunk’n Norwegian” und natürlich ”Fucked with an Anchor”. Das
Live-Album wird als splatterfarbene Doppel-LP mitSlipmat und Patch, sowie auf mintfarbenem und goldfarbenem Vinyl erhältlich sein. Die Special Edition von Live in Tilburg kommt in einer Holzbox, zusammen
mit einer CD+DVD, einem Mediabook und einer 7-inch Vinyl mit zwei brandneuen ALESTORM AkustikCoversongs! Live in Tilburg ist die Definition dessen, worum es bei ALESTORM geht - eine endlose
Quelle des stampfenden, riff-geladenen und piratenhaften Singalong-Spaßes. Ein Muss für alle lumpigen
Landratten!
Wetzt die Äxte, Speere und Schwerter – monumentaler Black Metal ist mit STORMRULER auf dem
Vormasch! Schärft die Klingen und macht euch bereit für die Schlacht mit den US-Black-Metal- Senkrechstartern STORMRULER! Das Zwei-Mann-Projekt aus St. Louis, bestehend aus Gitarristen/Sänger Jason
Asberry und Schlagzeuger Jesse Schobel, erzeugt eine eiskalte Black-Metal-Atmosphäre, inspiriert aus
zeitgenössischem Metal und düsteren Erzählungen von Krieg, High-Fantasy und Geschichte. Auf STORMRULERs fulminantem Debütalbum Under The Burning Eclipse, welches 2021 über Napalm Records erscheint, gibt die Band genau das zum Besten: Auf 19 Tracks, erzählt das Album erschütternde Geschichten
von Krieg, Tod, Sieg und Niederlage und liefert ein unvergleichliches, höllisches Hörerlebnis, in welchem
sich bedrohliche Ambient-Parts und lodernde Black Metal-Riffs die Türklinke in die Hand geben. Under
The Burning Eclipse von STORMRULER ist ein musikalisch vollendetes Debütalbum voller fantasiehafter,
düsterer Fabeln, die Fans von extremem Metal nicht verpassen wollen!
Der amerikanische Pianist Vijay Iyer präsentiert auf UnEasy ein kraftvolles neues Trio, in dem er von zwei
Schlüsselfiguren der kreativen Musik, Tyshawn Sorey und Linda May Han Oh, begleitet wird. ”Wir haben
eine gemeinsame Energie, die sehr ausgeprägt ist. Sie hat eine andere Art von Antrieb, einen anderen
Impuls und ein anderes Spektrum an Farben”. Das Repertoire auf UnEasy, das im Dezember 2019 im
Oktaven Audio Studio in Mount Vernon, New York, aufgenommen wurde, umfasst Eigenkompositionen
Iyers, die über einen Zeitraum von 20 Jahren geschrieben wurden, sowie Gerri Allens ”Drummer’s Song”
und eine radikale Neufassung von Cole Porters ”Night and Day”.
Als Matthew E. White an dem Nachfolger seines zweiten Studioalbums arbeitete, wollte er seine Herangehensweise an das Songwriting neu erfinden, zumindest für eine Session. White versammelte eine vertrauenswürdige Truppe von sieben Musikern in Richmond, Virginia. Er dirigierte das Septett durch eine Reihe von lockeren, größtenteils gestischen Kompositionen. Die Klänge waren gewaltig, eine Reihe von Keyboards und Gitarren untermalten den Schwung einer ineinandergreifenden vierköpfigen Rhythmusgruppe. Aber die Ergebnisse passten nicht ganz zu der in Arbeit befindlichen Platte, so dass White die Jams auf Eis legte, bis die richtige Muse kam. Das war, wie sich herausstellte, Lonnie Holley, dessen wunderschön verwelkte Stimme bald eine Art kosmische Weisheit über Whites wartende Arbeit ergoss. Das Ergebnis - Broken Mirror: A Selfie Reflection - ist explosiver und eindringlicher als alles, was die beiden Künstler je gemacht haben. Aggressiv, aber ekstatisch, spielerisch, aber pointiert, ist Broken Mirror eine pointierte, aber einfühlsame Sozialkritik, unterlegt mit einem mächtigen Groove. Holley nahm seine Vocals über Whites Aufnahmen in nur vier Stunden auf. Als Visionär und intuitiver Texter hörte sich Holley 20 Sekunden an und proklamierte die Bilder, die die Klänge hervorriefen. Wenn ihm etwas gefiel, zog er ein Notizbuch zu Rate, das voller lyrischer Einfälle war, und sang dann komplette erste Takes zu Musik, die er noch nie gehört hatte. Abzüglich bescheidener Bearbeitungen und leichter Overdubs wurde Broken Mirror: A Selfie Reflection an Ort und Stelle fertiggestellt, ein Blitz, der einen Platz zum Einschlagen suchte. Holley und White mögen als unwahrscheinliche Kollaborateure erscheinen, da sie durch Jahrzehnte und Disziplinen getrennt sind, aber die beiden teilen tiefe Alabama-Wurzeln. Und was noch wichtiger ist: Holley und White betrachten Musik als ein unheimliches Gefäß für sonst undurchdringliche Vorstellungen von Trauer, Leid und Solidarität. Broken Mirror: A Selfie Reflection ist ein zeitgemäßer Appell an die Kraft der Zusammenarbeit, an verwandte Geister, die sich auch in überfüllten Räumen zusammenfinden.
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Dry Cleanings fiebriger Post-Punk klingt wie kein anderer Sound zurzeit. Bassist Lewis Maynard, Drummer Nick Buxton und Gitarrist Tom Dowse kennen sich schon eine kleine Ewigkeit und hatten schon diverse gemeinsame Bandprojekte zusammen. Die neue Band der Londoner entstand 2017 nach einem Karoke-Abend, bei dem sie Florence Shaw kennenlernten. Shaw, die vorher nie gesungen hatte, wurde zur Stimme der Band. Binnen weniger Monate entstanden die ersten Songs; die Texte handeln von Neurosen, seltsamen YouTube-Kommentaren und den normalen Dingen des Lebens. Shaw ist eine gute Beobachterin und eine Archäologin des Alltags. Der ungeschminkte Sound von Dry Cleaning bietet Shaws Geschichten dabei eine berauschende Klangkulisse. 2020 waren nach zwei EP-Veröffentlichungen und Touren durch englische Clubs Konzerte in den USA und Europa geplant, aber wegen der Pandemie saß die Band stattdessen im britischen Lockdown. Die Zeit nutzte man, um weitere Songs zu schreiben und das Debütalbum mit John Parish als Produzent in dessen Rockfield Studios aufzunehmen. "New Long Leg" wird die Musikwelt im Sturm erobern.
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Erstpressung auf "Red, White & Blue hi-melt on clear" Vinyl! Das japanische Quartett CHAI veröffentlicht mit "Wink" ihr drittes Album und ihr erstes für Sub Pop. Es enthält CHAIs sanfteste und minimalistischste Musik, aber auch ihr mit Abstand bewegendstes und aufregendstes Songwriting. "Wink" ist zudem ein extrem passender Titel: eine subtile, aber kühne Geste. Ein Zwinkern ist ein unbefangener Akt der Überzeugung. CHAI besteht aus den eineiigen Zwillingen Mana (Gesang und Keyboard) und Kana (Gitarre), Schlagzeugerin Yuna und Yuuki. Nach der Veröffentlichung von "Punk" im Jahr 2019 führten CHAIs Abenteuer sie rund um die Welt, sie spielten ihre hochenergetischen und beschwingten Shows auf Musikfestivals wie Primavera Sound und Pitchfork Music Festival und tourten mit Indie-Rock-Größen wie Whitney und Mac Demarco. Wie alle Musiker waren CHAI im Jahr 2020 gezwungen, die Struktur ihrer Arbeit und ihres Lebens zu überdenken. CHAI nahmen dies als Gelegenheit, ihren Arbeits-Prozess durchzuschütteln und ihre Musik an einen aufregend neuen Ort zu bringen. Hatten CHAI zuvor ihre maximalistischen Aufnahmen genutzt, um die Ausgelassenheit ihrer Liveshows einzufangen und die Reaktionen des Publikums im Auge zu behalten, konzentrierten sie sich nun darauf, die etwas subtileren und introspektiveren Arten von Songs zu entwickeln, die sie gerne zu Hause hören - wo sie zum ersten Mal die gesamte Musik aufgenommen haben. Inmitten des globalen Shutdowns arbeiteten CHAI quasi als Garage-Band und tauschten ihre Songideen - für die sie mehr Zeit als je zuvor hatten - über Zoom und Telefonanrufe aus, wobei sie ihre Einschränkungen in eine Stärke verwandelten. Während sich die Band an einen persönlicheren Sound anlehnte, ist "Wink" auch das erste CHAI-Album mit Beiträgen von externen Produzenten (Mndsgn, YMCK) sowie einem Feature des Chicagoer Rappers und Sängers Ric Wilson. CHAI ziehen R&B und HipHop in ihre Mischung aus Dance-Punk und Pop-Rock, während sie unbestreitbar CHAI bleiben. Ob in Bezug auf diesen neu entdeckten Sinn für Offenheit oder ihre Art, zu Hause zu komponieren, das Thema von "Wink" ist, sich selbst herauszufordern.
Aufgewachsen in den sanften Hügeln von North Yorkshire mit Künstlern wie Nick Drake, Joni Mitchell, Joan Armatrading und Kate Bush, wurde Martens von der Kritik hochgelobtes Debütalbum ”Writing of Blues and Yellows” im Jahr 2016 veröffentlicht, als sie gerade mal 17 Jahre alt war, und auch der Nachfolger ”Feeding Seahorses By Hand” (2019) wurde ähnlich gelobt. Nun ist Billie Marten mit ihrem dritten Studioalbum ”Flora Fauna” zurück, das gemeinsam mit Rich Cooper in London aufgenommen wurde. Martens
neues Material verbindet die für sie charakteristische, gedämpfte und resonante Stimme mit einem schnellen Puls und einer reichhaltigen Instrumentierung, wobei ihre Inspirationen nun von den Krautrockern Can bis hin zu Broadcast, Arthur Russell und Fiona Apple reichen.
Basierend auf dem minimalistischen akustischen Folk-Fundament, mit dem sie sich einen Namen gemacht hat, ist ”Flora Fauna” ein reiferes, gefühlvolleres Album, das um ein starkes Rückgrat aus Bass und Rhythmus herum aufgebaut ist. Die Songs markieren eine Periode persönlicher Unabhängigkeit für Marten, in der sie gelernt hat, sich selbst zu nähren und sich von giftigen Beziehungen zu lösen - und ein großer Teil davon war die Rückkehr zur Natur: “The name Flora Fauna is like a green bath for my eyes. If the album was a painting, it would look like flora and fauna -it encompasses every organism, every corner of Earth, and a feeling of total abundance.”
Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.
Am 21. Mai veröffentlicht Allison Russell ihr Solodebüt ”Outside Child” (produziert von Dan Knobler) auf Fantasy Records. Russell, Dichterin, Sängerin, Songwriterin, Multi-Instrumentalistin und Mitbegründerin der Bands Our Native Daughters und Birds of Chicago, offenbart auf dem Album ihre Jugend in allen Einzelheiten. Zur ersten Single Nightflyer gibt es ein unterstützendes Musikvideo, bei dem Silvia Grav Regie führte.
Die Platte enthält Beiträge von vielen der künstlerischen Familienmitglieder, die sie dort gefunden hat, darunter Yola, Erin Rae, The McCrary Sisters, Ruth Moody, Produzent Dan Knobler, Jamie Dick, Joe Pisapia und ihr Partner JT Nero. ”Es ging einfach darum, diese Songs auf die ehrlichste Art und Weise zum Leben und Atmen zu bringen”, sagt Russell. ”Wir haben gelacht, wir haben geweint. Und die Verbundenheit zwischen den Musikern, ich hoffe, die Leute können das auf der Platte hören. Es fühlte sich wie Magie an.”