HoYoverse und Laced Records präsentieren den offiziellen Soundtrack zu „Zenless Zone Zero“ auf Vinyl – eine fesselnde klangliche Momentaufnahme von New Eridu, der letzten Stadt in einer Welt, die von den „Hollows“ verwüstet wurde.
Diese Sammlung enthält eine kuratierte Auswahl an Musik aus Versionen vor 2.0. Während das Cover-Artwork Agenten wie Yixuan, Miyabi, Anby und Nicole in den Vordergrund rückt, geht die Musik über einzelne Charaktere hinaus und fängt die allgemeine Atmosphäre des Spiels ein.
Die vom San-Z STUDIO kuratierte Trackliste vereint Charakter-EPs (darunter „pinKing“ und „Burning Desires“), dynamische Kampfthemen und den entspannten Groove der „60%“-Reihe.
Mit Genres, die von Metal und 90er-Jahre-Anime bis hin zu Lofi und EDM reichen, spiegelt sie die kühne und vielseitige Identität des Spiels wider.
In Kombination mit einem maßgeschneiderten Cover-Design ist diese Veröffentlichung sowohl ein Sammlerstück als auch eine lebendige Erweiterung des Zenless Zone Zero-Universums.
MEKONS - OUT OF DESPERATION (LUXURY CHICKEN SONG): ,Ein Luxus-Huhn ist was ganz Besonderes und Einzigartiges und hat einen hohen Wert. Es gibt auch ein handbemaltes Mekons-T-Shirt mit einem Huhn drauf, das eine Zigarette raucht. Hagar the Womb sind auch ganz besonders und einzigartig und haben einen hohen Wert, und ich bin froh, dass sie sich an dem Abend im Hawley Arms nicht wirklich getrennt haben, obwohl sie unseren Rider geklaut haben." - JON LANGFORD (Gründungsmitglied von Mekons, Three Johns und Waco Brothers), 2025 // HAGAR THE WOMB - FARE DODGING WITH THE MEKON'S RIDER (3 BEERS & A LEMON): Geschrieben von Ruth Elias & Chris Knowles. Aufgenommen bei Church Road Recording Company, Hove, von Paul Pascoe 2025. Hags: Ruth, Karen, Paul, Lorna, Mitch, Chris. Coverdesign & Illustration von Lorna Tiefholz. Text von Ruth. Der Labelaufdruck zeigt Chris, wie er eines der drei Biere im Zug trinkt. Dieser Song entstand kurz nachdem das dritte Bier getrunken war. ,Fare Dodging with the Mekon's Rider" entstand, nachdem wir vor ein paar Jahren in Brighton unsere Lieblingsband The Mekons supportet hatten. Im Gegensatz zu den Hags hatten sie einen reichhaltigen Rider, darunter eine Obstschale mit einer prächtigen Zitrone. Als wir uns auf den Weg zum Zug zurück nach London machten, steckte Ruth heimlich drei Bier aus dem Rider der Mekons in ihre Tasche und konnte sich dann nicht von der Zitrone trennen! Von Gesetzlosigkeit erfüllt, sind wir aus dem Zug ausgestiegen, nachdem uns gesagt wurde, dass wir nicht einsteigen könnten, weil wir die falschen Fahrkarten hatten. Wir haben die Biere getrunken, bevor der Zug den Bahnhof verließ, aber, liebe Leser, die Zitrone wurde nie verzehrt. Ein trauriges Ende für die Zitrusfrucht, aber in diesem Song, der unsere Errungenschaften des Abends feiert, wird sie nie vergessen werden.
Error 404 ist das Debütalbum von Roubix. Glitch Pop auf dem Fundament von Italo Disco. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Es klingt, als würde Europa der 80er durch ein gestörtes Signal senden. Arpeggios, große analoge Hooks und der typische 80er-Drumsound – alles bricht auseinander, setzt wieder ein und baut sich neu auf. Der Glitch ist kein Fehler. Er ist der Kern des Albums. Nostalgie, die nicht vollständig lädt. Verbindungen, die immer wieder abbrechen. Und trotzdem hört man nicht auf zu tanzen. Vergangenheit und Gegenwart laufen hier nicht nebeneinander – sie kollidieren. Nach seinem Einzug ins Halbfinale des Eurovision Song Contest 2024 für San Marino und inzwischen über einer Million Streams ist Error 404 das erste vollständige Statement von Roubix.
Muyei Power or Orchestre Muyei (muyei means 'our country') was one of the top dance bands of the1970s in Sierra Leone. Soundway Records' first collection of music from this West African country ('Muyei Power: Sierra Leone in 1970s USA') is an album of rock-infused, 'afro' music from a group that traveled the world throughout the mid 1970s. Fusing elements of electric Congolese and Nigerian music with fast, syncopated, uptempo modernised arrangements of traditional music, Muyei Power produced a series of unique single-only releases that have been unavailable for 35 years. The rare recordings featured here are a glimpse of a dynamic and powerful band at the very height of its powers.
Even though lyrically Orchestre Muyei focused on traditional themes and songs, the arrangements and formulation of the instrumental side of things still very much reflected the mixed nature of urban Sierra Leone music, exemplified by a small collection of bands that also included Afro National, Sabanoh 75 and Super Combo.
For the early part of 1970s the band toured extensively throughout Sierra Leone, Liberia and Côte d'Ivoire before making a handful of 45s in local TV and radio studios. The recordings featured here however come from a period of touring the college circuit in California during late 1975 and early 1976. Later that year, as they played the colleges of the east coast, they gave the tracks to the owner of the African Record Centre in Brooklyn, New York. He initially released two of them on his in-house Makossa Records label as 7-inch 45rpm singles in 1976. The tracks from 1975/6 were then not heard of again until 1979/80 when the African Record Centre released many of them on a series of Makossa Records 12's that sounded far superior than the records that had been released a few years earlier.
Orchestre Muyei Power finally split up in 1979 leaving no proper album releases and only a handful of recordings for us to enjoy all these years later.
Das wandlungsfähige Trio Vanishing Twin präsentiert sein neues Album ,Archives" - eine Collage aus postmoderner Songkunst, die im gemeinsamen Schaffensprozess Transzendenz findet. Der Albumtitel spielt auf den unverwechselbaren Ansatz von Vanishing Twin an, tägliche Aufnahmesessions anzuhören, zusammenzufügen und neu zu bearbeiten. Gründungsmitglied Cathy Lucas beschreibt den Prozess so: ,Material sammeln, damit herumspielen, es auf den Kopf stellen, versuchen, die Teile zusammenzufügen und daraus eine Geschichte zu erschaffen". Da Lucas mittlerweile ins ländliche Frankreich gezogen ist und Valentina Magaletti sowie Susumu Mukai in London leben, verbinden sich die drei, indem sie Songs und Instrumentalfragmente in einem virtuellen Studio austauschen. Die geografische Distanz wird durch ihre kollektive Kreativität überbrückt, wobei jedes Mitglied als Multi-Instrumentalist seinen Beitrag leistet. Jeder Musiker bringt umfangreiche Erfahrung in Zusammenarbeit und Improvisation mit, wobei das Anhören und Bearbeiten von Studio-Sessions ein wesentlicher Bestandteil des kreativen Prozesses ist. Konzepte von Urheberschaft und Eigentumsrechten lösen sich in der Musik von Vanishing Twin auf, während die Mitglieder Instrumente tauschen und sich ganz dem Moment der Zusammenarbeit hingeben. Die ,Archive", die dem Albumtitel seinen Namen geben, werden zu Dokumenten der kollektiven Intelligenz des Trios. Die chaotische Energie von ,Archives" treibt Vanishing Twin in ungewohnte Formen und Richtungen. Außerhalb ihrer Komfortzonen findet das Trio neue Momente der Erleuchtung und Freude. Tief im Mix hörst du vielleicht, wie Magaletti zum Bass greift, Mukai unerwartet am Schlagzeug einspringt oder Lucas chamäleonartig durch die Lücken gleitet. ,Archives" verfeinert Vanishing Twins Modell des kollektiven Musizierens, bei dem Egos in spielerischen Mix-and-Match-Spielen in den Hintergrund treten und die Kreativität zwischen den drei Multi-Instrumentalisten fließt. Sie bewegen sich zwischen und außerhalb konventioneller Genrekategorien und reihen sich neben Weggefährten wie dem Tara Clerkin Trio und Still House Plants ein, wodurch sie die Vorstellung vom zeitgenössischen Musikensemble erweitern. Nach einem Jahrzehnt ihres Bestehens sind Vanishing Twin wandelbarer denn je.
Transparent grünes Vinyl! Wieder lieferbar! Zum ersten Mal überhaupt seit der digital-only Veröffentlichung 2011 erscheint nun der erste "Minecraft"-Soundtrack in physischer Form. Die Vinylversion enthält zwölf Tracks! "Minecraft - Volume Alpha" ist das Werk des deutschen Komponisten und Musikers Daniel Rosenfeld. Unter seinem Künstlernamen C418 erschuf Rosenfeld den weitreichenden Soundtrack und das lebendige Sounddesign, das das auf Voxel aufgebaute Universum von "Minecraft" zum Leben erweckte. Fans und Kritiker waren durch die Bank weg begeistert von seinen beatlosen, ausgewogenen Electro-Stücken. Die bekannte Gaming Seite "Kotaku" führte den Soundtrack unter der "Best Game Music" 2011 und nannte die Musik "beeindruckend beruhigend", während The Guardian die zerbrechlichen Stücke Rosenfelds aus Klavier und minimalistischem Ambient mit den legendären Künstlern ERIK SATIE und BRIAN ENO. In einem Interview destillierte Polygon "Volume Alpha" auf seine Essenz hinuntern: "Der Soundtrack ist nicht gebunden an die Retro-Ästhetik der Minecraft Graphik. Der Soundtrack setzt sich über sie hinweg. Das Album ist ein Versuch, die kombinierte Game/Music Erfahrung in etwas Himmlisches zu übersetzen."
KRK Rap Atak 2.0 is a limited-edition compilation that unites Kraków's old and new school hip-hop talent. Mastered by DJ Eprom and featuring artwork by Maciej Wroblewski, this album showcases the city's vibrant rap culture. Each vinyl copy is hand-numbered, making it a true collector's item. With exceptional production and a unique artistic identity, KRK Rap Atak 2.0 celebrates the evolution of Kraków’s hip-hop scene.
It’s not just since James Bond and the introduction of World Overshoot Day that we’ve known: The world isn’t enough. We need an Extrawelt! Arne Schaffhausen and Wayan Raabe have been tinkering with this celestial body for over two decades, and it seems to be slowly nearing completion. You certainly can’t accuse Extrawelt of lacking ideas. They are, so to speak, the legitimate descendants of the legendary planet designer Slartibartfast from Douglas Adams’ “The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy”. No doubt, the downright insanely creative bossa nova-techno bastard “Honey Hunter” will be mentioned in the same breath as Slartibartfast’s award-winning Norwegian coastlines by future civilizations. The other three tracks aren’t half bad either. Take our word for it.
Nicht erst seit James Bond und der Einführung des world overshoot days wissen wir: Die Welt ist nicht genug. Wir brauchen eine Extrawelt! Die Herren Arne Schaffhausen und Wayan Raabe werkeln seit über zwei Jahrzehnten an diesem Himmelskörper und er scheint so langsam bezugsfertig zu sein. Man kann Extrawelt nun wahrlich keine Ideenarmut vorwerfen. Sie sind quasi die legitimen Nachkommen des legendären Planetendesigners Slartibartfast aus Douglas Adam’s “Per Anhalter durch die Galaxis”. Der geradezu irrwitzig kreative Bossanovatechno-Bastard “Honey Hunter” wird von künftigen Zivilisationen in einem Atemzug mit Slartibartfast’s preisgekönten norwegischen Küstenlinien genannt werden. Auch die anderen drei Tracks sind nicht von schlechten Eltern. Glaubt’s und werdet selig.
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Muss sich alles ständig so schwer anfühlen? Claud Mintz ringt ständig mit dieser Frage. Und zwar nicht in Form von höflichen kleinen Wortgefechten, sondern in Form von großen, langwierigen, existenziellen Kämpfen - von der Art, die einen letztendlich dazu bringen könnte, den Kurs des gesamten Lebens zu ändern. Die 10 Songs auf seinem facettenreichen und glanzvollen dritten Album ,Me and the Music" zeigen den 27-jährigen Singer-Songwriter und Produzenten aus Brooklyn, wie er sich mit dieser Frage auseinandersetzt und schließlich triumphierend zu etwas gelangt, das einer Antwort nahekommt: Die Dinge können schwer sein, aber das bedeutet nicht, dass man keinen Spaß haben kann. Das Leben kann schwer sein, aber das Bier in Ihrer Hand ist es nicht - warum sollten Sie es nicht für einen Moment in die Höhe recken, mit den Freunden um Sie herum mitsingen und Ihre Sorgen für die Dauer eines perfekten Indie-Pop- Songs vergessen? ,Me and the Music" ist Clauds erstes Album seit drei Jahren, seit dem 2023 erschienenen, hochgelobten ,Supermodels". Sowohl ,Supermodels" als auch ,Super Monster" aus dem Jahr 2021 waren weitgehend inspiriert von ,dieser einen unklaren Beziehung", von der er irgendwann während des Schreibens von ,Me and the Music" erkannte, dass sie ,eigentlich nie wirklich etwas war". ,Supermodels" war ein so ernstes Album, und ,ich habe einfach so lange in meinen Gefühlen geschwelgt", sagt Claud. ,Es gibt einen Unterschied zwischen Aufrichtigkeit gegenüber dem Leben und dem Leben zu ernst zu nehmen." Diese Erkenntnis veränderte alles: Im Titelsong von ,Me and the Music" singen sie: ,Das ist der letzte Song, den ich von dir ruinieren lasse", und das meinten sie auch so. Nachdem Claud diesen Song geschrieben hatte - in den berühmten Electric Lady Studios zusammen mit ihren Freunden Hank Heaven und Annie DiRusso -, begannen sie, sich völlig befreit zu fühlen. ,Dadurch wurde viel Bedauern losgelassen, das ich mit mir herumgetragen hatte, und es ermöglichte mir, zu denken _ das macht so viel Spaß", sagen sie. ,Musik zu machen macht so viel Spaß." Das Markenzeichen von Me and the Music sind also Songs, die die Komplexität des Erwachsenwerdens und des Lebens in der Welt einfangen, ohne dabei den Sinn für Verspieltheit oder Spaß zu verlieren. Es ist ein typisches ,Slice-of-Life"-Album , das neue Romanzen, Insider-Witze, Gap-Werbespots, die Band ,America" und das Land Amerika thematisiert und all diese Dinge mit Sorgfalt und Rücksicht behandelt. Die Lead-Single ,She Doesn't Love Me" von ,Me and the Music" ist in vielerlei Hinsicht der Kern des Albums - ein leichtfühliges Lied darüber, wie es ist, in den 2020er Jahren in Amerika queer und trans zu sein. (Es ist eine kraftvolle, mitreißende Hymne, die vor Schmerz nicht zurückschreckt - und trotzdem Lust macht, wie Claud in dem Titel singt, die ,Biere in die Luft zu recken".) Als Claud den Song gemeinsam mit Heaven und DiRusso schrieb, waren sie fest davon überzeugt, dass es ein Yacht-Rock-Song werden sollte; das Demo klang letztendlich dennoch ,Lo-Fi und Indie". ,Me and the Music" wurde von Claud und John Congleton (Alvvays, St. Vincent) produziert und bedeutet für Claud, dass sich der Kreis schließt: Mit diesem Album hatte Claud endlich das Gefühl, als Produzent selbstbewusst genug zu sein, um die Rolle des Co-Produzenten zu übernehmen (und hat seitdem eine Reihe viraler Singles von Romy Mars produziert). Die Zusammenarbeit ist natürlich ein wesentlicher Bestandteil von Clauds Arbeit - wer wären wir ohne unsere Freunde? Neben Claud gehört er zu einem Viertel zu Shelly, einer Band, die er gemeinsam mit Clairo, Noa Getzug und Josh Mehling gegründet hat. Auf ,Me and the Music" arbeitet Claud bei dem Titel ,The Legend" erneut mit ihrem langjährigen Kollaborateur Dan Nigro (Olivia Rodrigo, Chappell Roan) zusammen. Der Song thematisiert das Gefühl, tief in jemanden verliebt zu sein, der nicht mit einem gesehen werden möchte, sagt Claud: ,Es geht gewissermaßen um eine beschissene Beziehung und den Wunsch, die Liebe zur Schau zu stellen, ohne jedoch dazu in der Lage zu sein ", erklären sie. Doch wenn es auf ,Me and the Music" ein echtes Liebeslied gibt, dann ist es ,I Owe You", ein Dream-Pop-Road-Song, der hingebungsvoll und facettenreich ist. Er fängt den Geist von ,Me and the Music" als Ganzes ein: die Dinge Tag für Tag zu nehmen, Bilanz über das zu ziehen, was einen umgibt, und die schönen Dinge anzunehmen, wenn sie sich bieten. Das fühlt sich gar nicht so schwer an.
Die EP ,PERFECT HOUSE" von MX Lonely ist der Nachfolger ihres hochgelobten Debütalbums ,ALL MONSTERS". Nach dem Erfolg ihres Albums (gelobt von Pitchfork, Stereogum, Alt Press, POST-TRASH und vielen anderen) kehrten sie zu den Songs zurück, die sie während der Arbeit an dem Album geschrieben hatten, und hauchten den Stücken Leben ein, die nicht auf die ursprüngliche Platte gepasst hatten. Sie haben einen schweren, düsteren Alternative-Rock-Sound entwickelt, der gleichermaßen von Schönheit durchzogen ist und von Stereogum als ,die Art von Indie-Rock, die wir in den 90ern als ,angular` bezeichnet haben und die in eine regelrechte Fuzz-Riff-Eruption ausartet" beschrieben wird. ,ALL MONSTERS" war ihre erste komplett selbst aufgenommene Veröffentlichung, auf der die Band - Synthesizer-Spieler und Sänger Rae Haas, Gitarrist Jake Harms, Bassist Gabriel Garman und Schlagzeuger Andy Rapp - einen lebendigen, unmittelbaren, analogen Sound eingefangen hat, der das Gefühl ihrer Live-Shows verkörpert und gleichzeitig ein länger andauerndes und nuancierteres Erlebnis schafft als je zuvor. Für die Zukunft wollen sie weiterhin auf Tour gehen und eine Community aufbauen, die auf gegenseitiger Katharsis basiert. Auch wenn sie sich der Selbstreflexion verschrieben haben, möchten MX LONELY letztendlich andere in ihre Welt einbeziehen.
Mit gerade einmal 19 Jahren hat sich die irische Gitarristin und Sängerin Muireann Bradley als außergewöhnliche Blues-Interpretin einen Namen gemacht. TV-Auftritte bei Jools Holland u.a., sowie ausverkaufte
Konzerte dies- und jenseits des Atlantiks sowie Festivalshows in einem Umfeld, zu dem auch Neil Young,
Lana Del Rey und Beck gehörten, machten sie bekannt.
Wer Muireann Bradley spielen hört, dürfte kaum vermuten, dass die Musikerin aus dem irischen County
Donegal erst 19 Jahre alt ist. Zu selbstverständlich klingt ihr Fingerpicking, zu tief scheint sie in jene
musikalische Welt eingetaucht zu sein, die von Blind Blake und Mississippi John Hurt über frühen Bob
Dylan bis zur irischen Folk-Tradition reicht.
Jetzt geht sie einen entscheidenden Schritt weiter und rückt eigene, unter die Haut gehende Songs ins
Zentrum. Ihr Album „Rose Dogs & Blackwood Pew“ verbindet die fünf Stücke der 2025 nur digital
erschienenen EP „Rose Dogs“ mit den sechs Titeln der neuen EP „Blackwood Pew“.
Als Adebowale Osunnibu mit dem, was später ,Kilofese" werden sollte, auf uns zukam, wussten wir, dass er etwas Besonderes hatte. Abgesehen von Fela Kutis eigener Band ,Egypt 80" (die mittlerweile von seinem Sohn Seun Kuti geleitet wird) ist es erstaunlich selten, dass Afrobeat-Musik in ihrer Heimatstadt Lagos, Nigeria, gemacht wird. Tatsächlich spielte Adebowale viele Jahre lang bei Egypt 80 am Baritonsaxophon und vertiefte so sein Verständnis für die Musik, mit der er aufgewachsen war. Als er uns erzählte, dass er seine eigene Musik schuf, seine Stimme in den Vordergrund stellte und mit der nächsten Generation von Studenten in Lagos zusammenarbeitete, konnten wir es daher kaum erwarten, sie zu hören. Angesichts seiner Ausbildung in der traditionsreichsten Afrobeat-Band aller Zeiten hätte uns das, was er uns schickte, nicht überraschen dürfen: ein Album voller kraftvoller Gesangspassagen, kaskadenartiger Bläserlinien und unerbittlich treibender Grooves. Vom langsam aufbauenden ,AJO" bis zum rasanten ,Kilofese" wird jeder Song von einem rhythmischen Kraftpaket getragen, um Botschaften von Freiheit, Kultur und Freude zu vermitteln. ,Kilofese", was auf Yoruba ,Tu, was du tun willst" bedeutet, steht in direktem Gegensatz zur staatlichen Kontrolle. Der Grundpfeiler des Afrobeat, der sich von seinen Vorgängern Highlife und Funk unterscheidet, ist die Verachtung der Kolonialherrschaft, der staatlichen Korruption und der Unterdrückung des einfachen Volkes. Mit einem Fundament aus James-Brown-inspiriertem Funk, yorubanischer Sensibilität und Tony Allens genialem Schlagzeugspiel hat Fela Kuti diese Gefühle in Nigeria und dem Rest der Welt verbreitet - und sie hallen über Jahrzehnte hinweg bis in den heutigen Tag nach. ,Kilofese" ist ein Album, das diesen Sound mit Originalität an zukünftige Generationen weitergibt und dabei die Kraft des klassischen Afrobeat bewahrt. Für Fans von Fela Kuti, Ebo Taylor, Budos Band, Quantic
Like Roses aus Berkeley, Kalifornien, sind eine echte Macht. Offenherzige Texte über Liebeskummer, Verlust und Selbstreflexion treffen auf energiegeladene Hooks und rauen, melodischen Gesang, der geradezu dazu einlädt, lauthals mitzuschreien - eine Kombination, die der Band eine treue Fangemeinde sowie Nordamerika-Tourneen an der Seite von Acts wie Pierce the Veil, Neck Deep und Mayday Parade eingebracht hat. Seit 2018 ist die Band am Start, hat ein paar Singles und EPs veröffentlicht und präsentiert nun ihr erstes richtiges Album. "Gänzlich unprätentiös beschreiben Like Roses ihren Sound wie folgt: "Leute mit Instrumenten, die davon schreien, wie traurig sie sind - und zwar über den Lärm, den sie mit besagten Instrumenten machen." So weit, so emo. Aber eben mit Pop-Punk-Drive und einem Fünkchen Mathrock." - Visions 2023 "Emo is alive and well in the Bay Area band Like Roses, whose song "Wrist" captures the nostalgic sound of early-2000s melodic pop-punk through the lens of queer yearning" - "Wrist" (Like Roses), New York Times - Song of the Week Für Fans von Joyce Manor, Modern Baseball, Tiny Moving Parts
Eine sorgfältig zusammengestellte Kollektion, die Desmond Dekkers Einfluss auf Ska, Rocksteady und
frühen Reggae unterstreicht. Mit herausragenden Titeln wie „Israelites“ und „007 (Shanty Town)“ fängt
sie jenen Sound ein, der dazu beitrug, jamaikanische Musik einem internationalen Publikum nahezubringen.
Dies ist eine kompaktere Version der „Essential Collection“ von 2023; sie erscheint anlässlich des National
Album Day 2026 (10. Oktober 2026) sowohl als Pressung auf schwarzem „Ecorecord“-Vinyl als auch
im Digisleeve-Format (1 CD) inklusive Booklet. Die Veröffentlichung bietet ein klares, warmes Klangbild
und dient als prägnanter Überblick über Dekkers wichtigste Aufnahmen – eine verlässliche Ergänzung für
Sammler und ein idealer Einstieg für alle, die den klassischen Reggae für sich entdecken möchten.
Philipp Poisel, der seit 2008 knapp eine Millionen Platten verkauft hat (u.a. zwei Platin-, zwei Gold-Alben), stellt sein neues Album vor. Das fünftes Studioalbum GUTE ZEITEN ist eine Hommage an die kleinen, warmen Momente, die uns auch in unruhigen Zeiten Hoffnung geben. Inspiriert von der Atmosphäre Siziliens - zwischen Meer, Stille und lebendigen Piazzas - vereint das Album seine typische Sprachkunst mit einer neuen Leichtigkeit und Aufbruchsstimmung. GUTE ZEITEN ist ein Sehnsuchtsort, ein Bewusstsein für das Glück im Hier und Jetzt. Ein Album, das Stärke gibt, verbindet und daran erinnert, dass gute Zeiten immer möglich sind - besonders, wenn wir sie gemeinsam erleben.
Philipp Poisel, der seit 2008 knapp eine Millionen Platten verkauft hat (u.a. zwei Platin-, zwei Gold-Alben), stellt sein neues Album vor. Das fünftes Studioalbum GUTE ZEITEN ist eine Hommage an die kleinen, warmen Momente, die uns auch in unruhigen Zeiten Hoffnung geben. Inspiriert von der Atmosphäre Siziliens - zwischen Meer, Stille und lebendigen Piazzas - vereint das Album seine typische Sprachkunst mit einer neuen Leichtigkeit und Aufbruchsstimmung. GUTE ZEITEN ist ein Sehnsuchtsort, ein Bewusstsein für das Glück im Hier und Jetzt. Ein Album, das Stärke gibt, verbindet und daran erinnert, dass gute Zeiten immer möglich sind - besonders, wenn wir sie gemeinsam erleben.
Early support from Cassegrain, Cio D'Or, Deepbass, Ness, Svreca, Patrick Siech, Antonio de Angelis, Arnaud le Texier, Exium, Iori, Kwartz, Nima Khak, Rasmus Hedlund, Retina.IT, Samuli Kemppi, Takaaki Itoh, Eric Cloutier, Wata Igarashi, Attemporal, Brando Lupi, Lewis Fautzi, Nobody Home, Sam KDC, Ovend and more.
,Altarpiece H. af K." ist das neue Album von Eric Wubbels bei Kou Records - Komponist, Pianist, Co-Direktor des New Yorker Wet Ink Ensembles und Preisträger des Ernst von Siemens-Komponistenpreises 2023, einer der renommiertesten Auszeichnungen in der zeitgenössischen Musik. ,Altarpiece H. af K." hat seinen Namen und seinen inspirierenden Geist den Gemälden ,For the Temple" von Hilma af Klint entlehnt - monumentale Werke, die für einen Raum konzipiert wurden, der noch gar nicht existierte, gerichtet an einen zukünftigen Zuhörer. Wubbels begegnete ihnen 2018 im Guggenheim und ließ diese Begegnung in ein Stück einfließen, dessen vollständige Umsetzung sieben Jahre in Anspruch nehmen sollte: von einer E-Mail aus der Pandemiezeit an die Fagottistin Dana Jessen, in der er etwas Einfaches vorschlug - Multiphonik, Überlagerungen, vielleicht einen Kanon -, über Live-Auftritte in der Fairchild Chapel, bei Elastic Arts und in einer existentialistischen Kirche in Atlanta bis hin zu einer Aufnahmesession im Dezember 2025 im Power Station Studios in Midtown Manhattan, dem Raum, in dem ,Like a Virgin" und ,Let's Dance" entstanden sind. Die Besetzung - drei Fagotte, gespielt von Dana Jessen, Ben Roidl-Ward und Katherine Young - ist rein akustisch: keine Live-Bearbeitung, keine Elektronik. Was du hörst , ist das Instrument selbst, bis an seine Grenzen getrieben. Wubbels' Komposition nutzt die Fähigkeit des Fagotts zu Multiphonik und mikrotonaler Modulation, um sich überlappende Spektren aufzubauen, die voll und ganz aus den grundlegenden akustischen Eigenschaften der Instrumente entstehen - Obertöne, Differenztöne und Schwebungsfrequenzen, die den drei Musikern im selben Raum entlockt werden und einen seltenen Raum zwischen den spektralen Welten von Scelsi und Dumitrescu und dem anhaltenden physischen Gewicht von Sunn O))) einnehmen. Über zwei lange Sätze (Reh. A und Reh. C) hinweg häufen sich diese dichten, vibrierenden Spektren zu etwas an, das sich zwischen Stillstand und Vorwärtsdrang bewegt und an der Schwelle zwischen Tonhöhe und Rauschen schwebt. Das Stück gipfelt nicht in einer Auflösung, sondern in einer Transformation durch anhaltende Aufmerksamkeit. Aufgenommen, abgemischt und produziert von Randall Dunn. Gemastert von Ben Greenberg. Dolby Atmos-Mischungen von Ben Greenberg. Lackpressung von Paul Gold bei Salt Mastering. Cover-Artwork von Thomas Hooper; Porträt auf der Rückseite von Julie Bell.
Willkommen zurück, The Charities eine süße, Soul-begeisterte 5-köpfige Band aus dem sonnigen Kalifornien. Sie sind mit ihrer zweiten 45er wieder bei Colemine vertreten, und es wird noch viel mehr folgen. Die A-Seite, Movin' on", ist ein Song, der von Anthony Masino, einem guten Freund der Band und Produzenten, geschrieben wurde. Der Song wurde bei Penrose Recorders in Riverside, Kalifornien, aufgenommen und abgemischt und ist ein echter Trennungs-Klassiker. Voller Soul ist er eine schonungslose Reflexion über die Entscheidungen im Leben. Ein kraftvoller Song, der direkt auf den Punkt kommt; klanglich sowohl traurig als auch triumphierend. Auf der B-Seite ist I'm Still Learning How". Stark inspiriert von vielen großartigen Songs der 60er Jahre mit zweistimmigen Harmonien, drückt der Song aus, dass Liebe ein Lernprozess ist. Nur weil es anfangs nicht klappt, heißt das nicht, dass man nicht wachsen und lernen kann.
Doppel-LP auf limitiertem ,Bullseye Splatter"-Vinyl. Seit 25 Jahren haben die Yeah Yeah Yeahs eines der beliebtesten Repertoires des modernen Rock aufgebaut. ,Hidden In Pieces Live at the Royal Albert Hall" versammelt Songs aus ihrer gesamten Laufbahn und interpretiert sie neu durch intime Arrangements mit Streichern, Klavier und Kontrabass. Aufgenommen an zwei Abenden in der Londoner Royal Albert Hall und angereichert mit Songs von Auftritten aus San Diego, Chicago, New York und Mexiko-Stadt präsentiert das Album Karen O, Nick Zinner und Brian Chase, die Songs aus jeder Ära der Bandkarriere in einem neuen Licht präsentieren. Entstanden im Rahmen der ,Hidden In Pieces"-Tour der Band und mit Arrangements des Musikdirektors, Arrangeurs und Dirigenten Jherek Bischoff, reicht die Sammlung von Klassikern wie ,Maps", ,Gold Lion" und ,Zero" bis hin zu neueren Highlights wie ,Blacktop" und ,Spitting Off the Edge of the World".
Limitierte Auflage von weltweit 666 Exemplaren. Dale Crover sieht Neil Young sehr ähnlich so sehr, dass Neil ihn selbst engagiert hat, um die, ähm, junge Version von sich selbst im legendären Harvest Moon"-Video zu spielen. Es ist schwer, sich jemanden vorzustellen, der besser geeignet wäre, den Song zu covern als Crover, dank seiner Präsenz im Video und seiner langen Karriere als Solokünstler sowie seiner 43-jährigen Zugehörigkeit als Schlagzeuger bei den Melvins, dieser Rock-Institution aus dem Pazifischen Nordwesten. Crovers Version von Harvest Moon" eröffnet seine neue EP Get Yer Ba-Ba's Out" und geht nahtlos über in eine Interpretation des Melvins-Klassikers The Bit" aus dem Album Stag", denn Crover hat den Gitarrenpart geschrieben er ist in der gleichen Tonart, und warum auch nicht? Die EP enthält außerdem Akustikversionen von drei Songs aus Crovers Soloalbum Glossolalia" (Doug Yuletide", Rings" und Jane"), einen aus dem 2021 erschienenen Rat-A-Tat-Tat!" (I Can't Help You There") und den brandneuen Titelsong. Diese intime Inszenierung von Crovers Songs steht hier im Kontrast zum elektrischen, mit Gastmusikern gespickten Glossolalia", aber man kann diese Musik kaum als ausgemustert" bezeichnen. Es fühlt sich eher wie eine Weiterentwicklung des glam-beeinflussten Power-Pop an, den Crover seit The Fickle Finger of Fate" aus dem Jahr 2017 produziert. Die Arrangements von Produzent Toshi Kasai füllen den verfügbaren Leerrum mit Slide-Gitarre, Maultrommel, verschiedenen Glocken und anderen Idiophonen. Der Geist von Crovers Musik war noch nie deutlicher ein rastloses Verlangen, Neuland zu erkunden, kombiniert mit einer tiefen Liebe zum Rock 'n' Roll, dieselbe, die die Melvins zu einer der interessantesten und einflussreichsten Bands ihrer Generation gemacht hat.
Zwölftes und finales Studioalbum der US-Rocklegenden erstmals wieder auf Vinyl. - Erstes Album seit 1984 mit Original-Sänger David Lee Roth. - Sieben unveröffentlichte Demos aus den 70er/80er-Jahren neu eingespielt. - Top-Chart-Erfolg: Platz 2 der Billboard 200 und Gold-Status. - Audiophiles Schwergewicht: Hochwertige 180g Doppel-Vinyl für Sammler.
Versteckt in der ruhigen, malerischen Stadt Ipswich an der Ostküste Großbritanniens schwanken die Jungs von Basement zwischen dem Trost des Schönen und Vertrauten und dem Reiz der Flucht. Diese Dualität durchzieht das gesamte Dasein der Band. Während sich der raue Gesang von Frontmann Andrew Fisher über treibende Rhythmen und ergreifende Gitarrenmelodien schlängelt und ausdehnt, wird deutlich, dass Basement gekonnt den Spagat zwischen den Gegensätzen von herzzerreißendem Pop und rauem Post-Hardcore meistern. Ob sie nun einen langsam aufbaubaren Midtempo-Song spielen oder treibenden Punk hämmern - bei Basement webt sich unter der glatten, melodischen Oberfläche eine stille Schicht zerklüfteter Verzweiflung durch die Songs. Ähnlich wie beim Erwachsenwerden sind die Songs mühsam, zerrissen und platzen aus allen Nähten.
Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums ihres siebten Albums aus dem Jahr 2001 (ihres letzten mit Brant Bjork) veröffentlichen Fu Manchu die California Crossing 25th Anniversary Edition. Das Album, das von der Band gemeinsam mit Matt Hyde (Deftones, Slayer, Monster Magnet) in den legendären Sound City Studios in Los Angeles aufgenommen wurde, ist die kommerziell erfolgreichste Veröffentlichung der Band. Die aus 11 Songs bestehende Sammlung enthält "Mongoose" (bekannt aus einem Toyota-Super-Bowl-Werbespot sowie aus Sons of Anarchy, The Hot Chick, Boondock Saints II u.a.), "Squash That Fly" (ihre erfolgreichste Radio-Single), "Bultaco" (mit Gesang von Keith Morris von den Circle Jerks) sowie die Fan-Favoriten "Separate Kingdom", "Hang On" und den Titelsong. Diese auf 1.000 Exemplare limitierte Ausgabe erscheint als El Camino Sand Splatter-farbiges Vinyl im Gatefold-Jacket. Für die optimalste Klangqualität wurde das Audiomaterial des Albums nun neu gemastert. "a strangely nihilistic celebration of all things Cali." - The Guardian "Fu Manchu are the stoned Ramones, a matey Motorhead: a band who can rewrite that album into the infinite future and rule perpetually." - NME
Für die Deluxe-Edition ihres zweiten Albums hat dodie neue Songs und Neuinterpretationen einiger ihrer
Songs aufgenommen. Die britische Singer-Songwriterin hat sich vom YouTube-Phänomen zur international
erfolgreichen Indie-Pop-Künstlerin entwickelt. Mit knapp zwei Millionen Abonnenten und rund 460 Millionen YouTube-Views verfügt sie über eine große, loyale Fangemeinde.
Ihr zweites Album „Not For Lack Of Trying“ erschien 2025 und wurde von ihr gemeinsam mit dem
Grammy-nominierten Produzenten Joe Rubel (Maisie Peters, Griff, Sigrid) produziert. Für die DeluxeEdition kommen mit „Fruit In The Sun“ und „As Far As We Know“ zwei neue Stücke hinzu, außerdem
erscheint „Maybe, Finally“ erstmals auf einem physischen Tonträger. Vier Songs aus „Not For Lack Of
Trying“ wurden zudem in den Middle Farm Studios mit Freunden und musikalischen Weggefährten komplett neu interpretiert.
Die Deluxe Edition mit sieben zusätzlichen Songs erscheint als transparente/graue 140g Eco-Doppel-LP
sowie als CD.
Live ist sie unschlagbar! Sechs GRAMMYs, eine der herausragenden Jazzstimmen ihrer Generation – und
eine Künstlerin, deren ganze Klasse sich besonders live entfaltet: Mit “Live at the Blue Note L.A.” veröffentlicht Samara Joy eine neue EP, aufgenommen während ihrer ausverkauften Konzertserie im April 2026
im Blue Note Los Angeles. Im intimen Clubsetting treffen Joys außergewöhnliche stimmliche Souveränität,
Wärme und Spontaneität auf die eingespielte Chemie ihres Septetts.
Klassiker wie “’Round Midnight”, “Yesterdays” und “Lush Life” werden dabei nicht nur interpretiert,
sondern neu zum Leben erweckt. Mit dem Bossa “No More Blues” schließt sich der Bogen zu ihrem
GRAMMY-prämierten Album “Portrait”. “Live at the Blue Note L.A.” bringt einem Samara Joy so nah wie
selten zuvor: unmittelbar, dynamisch und ganz im Moment
Zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Mount A“ greift Hildur Guðnadóttir auf „This
Will Be Us“ die Musik wieder auf, die ihren frühen künstlerischen Werdegang geprägt hat. Zusammen mit
dem Dirigenten Robert Ames und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin interpretiert sie Titel aus
„Mount A“, „Without Sinking“ und „Saman“ neu und präsentiert zudem zwei neu komponierte Werke. Auf
„This Will Be Us“ ist Hildur als Solocellistin und Produzentin zu hören. Das Album vereint Musik aus ihrem
frühen Schaffen und präsentiert diese zutiefst persönlichen Kompositionen in neuen Orchesterarrangements.
Mit der „TECHNO CLUB CLASSIX VOL. 1 - VINYL EDITION“ erscheint erstmals eine Vinyl-Ausgabe der beliebten Technoclub Classix-Reihe. Welche Tracks auf die farbige Doppel-LP kommen, haben die Technoclub-Fans selbst
entschieden: In einer Umfrage konnten sie für ihre Favoriten abstimmen. Das Ergebnis sind 13 Trance-Klassiker aus einer Zeit, die den Sound des Technoclubs bis heute prägt.
Mit dabei sind Chicane mit „Saltwater“, Nikolai mit „Ready To Flow“, The Thrillseekers mit „Synaesthesia“ und Veracocha mit „Carte Blanche“. Dazu kommen weitere bekannte TranceTracks in ausgewählten Maxi-Versionen und Remixen, unter anderem von Talla 2XLC, DJ Quicksilver und Rank 1. „TECHNO CLUB CLASSIX VOL. 1 - VINYL EDITION“ bringt die von den Fans gewählten Technoclub-Favoriten gemeinsam auf Doppel-Vinyl - für alle, die diese Trance-Klassiker damals gefeiert haben und heute noch feiern
Tauchen Sie ein in eine faszinierende Welt voller mystischer Klänge, sphärischer Melodien und geheimnisvoller Atmosphären. „Mystic Spirits“ entführt den Hörer auf eine musikalische Reise zwischen Meditation, Mystik und entrückten Klanglandschaften.
Sanfte elektronische Sounds, eindrucksvolle Arrangements und geheimnisvolle Stimmen verbinden sich zu einer außergewöhnlichen Klangwelt, die zum Träumen, Entspannen und Abschalten einlädt. Die Compilation vereint
stimmungsvolle Titel, die eine ganz besondere Atmosphäre zwischen Spiritualität, Fantasy und New Age schaffen.
Mit dabei sind hochkarätige Künstler wie Mike Oldfield, Lesiem und Angelzoom, deren charakteristische Sounds perfekt in das mystische Konzept dieser Zusammenstellung passen. „Mystic Spirits“ – eine musikalische Reise in geheimnisvolle Klangwelten für alle, die außergewöhnliche Musik mit Tiefe und Atmosphäre lieben.
This compilation containing both super limited and sold out EPs "Naehe & Flackern" and "Es laesst nicht los, mich jedoch laengst" on one 12" Vinyl. The band Nidare presents their EP "Naehe und Flackern", a collection of three powerful songs that thematically deal with the feeling of hate. The singer's lyrics paint a vivid picture of hate in different facets: the hate towards society, the hate the singer faces in his life and the hate the singer himself carries outward. "Naehe und Flackern" is an EP that takes listeners on an emotional journey while also being a profound emotional exploration. Nidare manages to channel the darkness in her lyrics and music. The EP is an expression of pain, anger and despair, but also a call for self-reflection and understanding of the complex nature of human emotions. "Es laesst nicht los, ich jedoch laengst" is a visceral, unapologetic journey through the emotional landscape of a fractured world. Built around themes of political disillusionment, mental health struggles, and the crushing weight of existential dread, this EP serves as both a cry for help and a reflection of the suffocating atmosphere of modern life.
At the foot of the mountain. Our gaze is inclined toward the summit.
Toward the ascent. The destination that awaits us.
From the valley, we look up at the summit: our destination. But also the path: the true destination.
We can already trace our route, and we are already imagining ourselves walking up there. Along the small ridge, just above the tree line. There, we take a short break and look for the exact spot in the valley where we were standing earlier. It is strange to grasp that we have actually climbed this mountain. To look down from up here at the place where we were just moments ago – the same place we looked up from, toward the place where we are standing now.
And now, knowing what it is like to be up here, we remember what we imagined it would be like back then. What we believed it would mean to stand here.
Along the way, our gaze wanders back and forth. Up toward the mountain, down into the valley, sometimes only at our shoes. We keep walking, one step after another. Our thoughts detached. Our body functioning purely mechanically.
Step left. Step right. Step left. Step right.
Our mind has completely detached itself, and our thoughts race at an immense speed. They summon the most different moments. Moments from our lives. Moments that shaped us, that made us who we are. Or are we perhaps simply trying to understand who we are and how we got here?
It is strange that reaching the summit and looking down could make us believe that we have finally reached, or are striving toward, some superior, triumphant position. When in fact, it is really only about looking at the path we inevitably have to take. Processing impressions from a certain distance. Reconsidering what we have experienced, without losing sight of what lies ahead.
Our gaze turns back toward the summit.
Is there a destination?
An ascent? A summit? A descent? The return?
Or is it only about the insights we encounter along the way?
Am Fuß des Berges. Unser Blick ist zum Gipfel geneigt.
Auf den Aufstieg. Das Ziel, das uns erwartet.
Vom Tal aus blicken wir auf den Gipfel: unser Ziel. Aber auch den Weg: das wahre Ziel. Unsere Route kann man jetzt schon abstecken, und wir stellen uns bereits vor, wie wir dort oben laufen. Über den kleinen Grat, leicht oberhalb der Baumgrenze. Dort machen wir eine kleine Pause und suchen genau die Stelle im Tal, an der wir vorhin noch standen. Es ist verrückt, zu begreifen, dass wir diesen Berg tatsächlich hinaufgestiegen sind. Von hier oben auf den Ort hinunterzusehen, an dem wir eben noch waren – an denselben Ort, zu dem wir hinaufgeblickt haben, als wir noch dort unten standen. Und jetzt, da wir wissen, wie es ist, hier oben zu sein, erinnern wir uns daran, was wir uns damals darunter vorgestellt haben. Was wir geglaubt haben, es würde bedeuten, hier zu stehen.
Unterwegs wandert unser Blick hin und her. Hinauf zum Berg, hinunter ins Tal, manchmal nur auf unsere Schuhe. Wir gehen weiter, einen Schritt nach dem anderen. Unsere Gedanken losgelöst. Unser Körper funktioniert rein mechanisch. Schritt links. Schritt rechts. Schritt links. Schritt rechts.
Unser Geist hat sich völlig losgelöst, und unsere Gedanken rasen mit einer ungeheuren Geschwindigkeit. Sie rufen die verschiedensten Momente herauf. Momente aus unserem Leben. Momente, die uns geprägt haben, aus denen wir geworden sind, wer wir sind. Oder versuchen wir vielleicht einfach nur zu verstehen, wer wir sind und wie wir hierhergekommen sind?
Es ist schon seltsam, dass das Erreichen des Gipfels und der Blick nach unten uns glauben lassen könnten, dass wir endlich eine überragende, triumphale Position erreicht haben oder anstreben würden. Dabei geht es doch eigentlich nur um den Blick auf den Weg, den wir zwangsläufig beschreiten müssen. Eindrücke mit etwas Abstand zu verarbeiten. Erlebtes noch einmal Revue passieren zu lassen, ohne den Blick nach vorne zu verlieren.
Unser Blick wendet sich wieder dem Gipfel zu. Gibt es ein Ziel? Einen Aufstieg? Einen Gipfel? Einen Abstieg? Die Rückkehr? Oder geht es nur um die Erkenntnisse, die uns unterwegs begegnen?
“Neither from here nor from there” is often used to describe migrant identities in territorial terms. In the case of Siete Catorce, it works better temporally: his music has always been so far ahead of its moment that it ultimately carved out a space of its own within both Latin American and global electronic music.
Born in Mexicali and shaped between the Bay Area and northern Mexico, his musical identity emerged through hip hop, dubstep, and the independent borderland scenes. After several years in Mexico City — without a clear place inside the local circuit — he created his own space through his music, developing a distinctive DJ/live set and a singular vision of contemporary Mexican electronic music, becoming a key figure within the city’s most forward-thinking underground.
In 2026, he releases El Valle, his first album in nearly three years. The record moves through different currents of electronic music — ambient, techno, cumbia, and tribal — filtered through a unique rhythmic language marked by syncopation, unpredictable breaks, and a constant tension between restraint and energy.
The album opens with “Mexicali,” alongside Andre Pereda, a tribal track stripped down to its percussive essence, evoking the genre through an ambient and synthetic approach. From there, “Aragón” and “El Rancho” progressively increase the tempo and intensity, combining cadenced phrases with minimalist tribal beats and unexpected turns.
In the second half of the album, now moving through territories of 140 BPM and beyond, tracks like “Montecarlo 1” and “Tierra Roja” drift between futuristic bass music and large-scale techno structures. This is followed by the 8-minute epic “East LA,” where Siete Catorce expands the energy of syncopated techno before releasing it into a pre-Hispanic tribal journey with flute and all the drums required for the occasion.
The closing section arrives with “Tlatelolco,” accelerating into an epic cumbia infused with trance references, and “Los Pinos,” a direct and forceful finale sustained by some of the album’s most precise sound design.
More than genres, Siete Catorce’s work is defined by meticulous sound design and an exceptional rhythmic sensibility — qualities that have established him as one of the most respected drum programmers of his generation.
XKatedral ist stolz darauf, ein neues Album in voller Länge von Label-Mitbegründerin Maria W. Horn zu präsentieren. ,Melting Pillars of Snow" ist eine Sammlung neuer Kompositionen der renommierten schwedischen Komponistin, geschrieben für Kontrabassblockflöte, Sho, Percussion, E-Gitarre, Gesang und Elektronik, gespielt von Horn zusammen mit einem Kammerensemble bestehend aus Anna Petrini, Mattias Hallsten, Magdalena Meitzner und Mats Erlandsson. Das Album enthält außerdem eine Erzählung von Horn sowie einen Gastauftritt von Michael Gira auf der ersten Single ,Scythe of Saturn". Für ,Melting Pillars of Snow" ließ sich Maria von W. G. Sebalds Roman ,Die Ringe des Saturn" inspirieren, einer poetischen Reflexion, die einem namenlosen Erzähler folgt, der an der Küste von Suffolk in England umherwandert. Während sich die Landschaft allmählich verändert, thematisiert der Text auf vielfältige Weise den Lauf der Zeit und die Distanz zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und spiegelt dabei sowohl weitreichende zeitliche Maßstäbe wie die Zyklen der Jahreszeiten und die tiefe historische Zeit als auch mikroskopisch kleine Momente und Fragmente wider. Mit den Kompositionen auf dieser Veröffentlichung beschwört Maria ein ähnliches Gefühl der Stille herauf - eine Umgebung, in der die Bewegung der Zeit selbst beleuchtet und beobachtet werden kann. Das Instrumentarium auf diesem Album ist Horns bislang ambitioniertestes: Sie ergänzt ihre gewohnte Palette aus maßgeschneiderter algorithmischer Synthese und elektronischer Bearbeitung um eine komplexe Auswahl an Perkussionsinstrumenten, Blasinstrumente, die an beiden Enden des musikalischen Spektrums spielen, sowie E-Gitarre, um so einen spiralförmigen, spektralen Klangteppich durch den gesamten Frequenzbereich zu weben. Die Perkussionistin Magdalena Meizner spielt spezielle Techniken auf dem Obertondreieck, dem Dubachi, den Pauken und dem Tam-Tam sowie auf gestimmten Weingläsern und gestrichenen Crotales. Die von Anna Petrini gespielte tieftönige Kontrabassblockflöte und das von Mattias Hallsten gespielte hochfrequente Sho fügen kontrastierende Akkordarrangements hinzu, die in strengen metrischen Strukturen eingebettet sind. Das Ensemble wird durch Mats Erlandsson vervollständigt, der auf E- und Akustikgitarren spielt und dabei von sanften Arpeggio-Figuren zu düsteren Drones und Feedback-Heulern wechselt.
A.M.Q.N debuts on Italo Moderni with Barna Beat, a masterful new‑beat/trance EP that channels the raw spirit of the Raval streets of Barcelona, through its distinctive vocals and razor‑sharp synth work. Ahora Más Que Nunca stands as a synonym for his strongest record to date, marking a creative peak in his trajectory. The release also brings back to vinyl his cult hit “Es Martes y Te Vas a Liar”, a true anthem across dancefloors.
Mit „Best Of Argentina“ erscheint eine unverzichtbare Sammlung der beliebtesten Songs einer der markantesten Stimmen der Italo-Disco-Ära. Die farbige Vinyl vereint die größten Erfolge der Kultkünstlerin und bringt das einzigartige Lebensgefühl der 80er Jahre zurück.
Freuen Sie sich auf zeitlose Dancefloor-Klassiker und unvergessliche Melodien, darunter die legendären Hits:
Baby Don‘t You Break My Heart
Let‘s Play Sexy Games
Mit ihrer unverwechselbaren Stimme, eingängigen Melodien und den typischen Synthesizer-Sounds der goldenen ItaloDisco-Zeit begeisterte Argentina Fans auf der ganzen Welt.
Diese Best-Of-Zusammenstellung bietet die schönsten Momente ihrer Karriere auf einer LP
You are Spring!" beginnt mit einer gewundenen Klangwand, A-cappella-Stimmen, die sich in üppiger Harmonie überlagern und den halb-titelsgebenden Frühling besingen. Sofort entführt uns Tasha aus dem tristen, grauen Winter in eine Welt voller Bilder und Empfindungen von neuem Leben. Stell dir vor: ein Feuerwerk aus glockenförmigen Blüten; Rosa, Citrin und Buttergelb; der Himmel klar, eine Lunge voll Blau; Wärme, überall, die die über den Winter geheilte Haut küsst und sich nach Berührung sehnt; Leichtigkeit nach dem Leiden; ein tiefer Atemzug nach dem Ersticken. "Don't die now / There's life to be found now,", beginnt sie. In Texten, die von Gwendolyn Brooks' Gedicht "To The Young Who Want To Die" inspiriert sind, formuliert Tasha die These dieses Albums mit exquisiter Präzision. Es gibt Jahreszeiten der Härte, Jahreszeiten der Schwierigkeit, ja. Aber hier, in diesem Album, meditieren wir über den Frühling über eine Zeit des Feierns, die umso süßer ist, weil wir wissen, was man ertragen muss, um dorthin zu gelangen. "Alive now / It's spring now / Alive now / You're spring now" schließt sie, getragen von den samtigen Stimmen von Jamila Woods und Taja Cheek von L'Rain, die auf diesem Track zu hören sind, und lädt uns in die paradiesische Schatzkiste ein, die sie hier geschaffen hat. Für Tasha ist der Frühling ein Ort, an dem wir ankommen, aber auch ein Zustand, in dem wir uns befinden, eine Art, wie wir geworden sind. Wenn sie darüber spricht, was das Album ihrer Hoffnung nach vermitteln soll, erläutert sie die Bedeutung von "You Are Spring!" weiter und sagt: Es ist eine Art zu sagen, dass du das bist, worauf sich andere Menschen freuen; du bist das, worauf wir warten; du bist das Schöne." Wenn es im vorherigen Album um Sehnsucht ging, darum, sich nach einer Fülle zu strecken, von der du weißt, dass sie kommt, dann ist "You are Spring!" eine Gelegenheit, innezuhalten und alles in dich aufzunehmen, sobald du in deine Fülle eingetreten bist. Das heißt, You Are Spring!" ist in seiner Aufmerksamkeit für die Glückseligkeit so eindringlich wie sein Ausrufezeichen, aber es hat auch einen klaren Blick auf die Welt um sich herum. Die zweite Hälfte des Albums bewegt sich auf diesem schmalen Grat zwischen Wonne und Untergang. Sieh dir zum Beispiel "Actor" an und seine Auseinandersetzung mit den Gesten, die wir in einer Liebe machen, die hohl geworden ist, gefolgt von Special" und seinem aufwendig arrangierten Klangteppich, komplett mit Tashas Klarinetten-Debüt. Im letzten Titel, Quick!", steigt Tashas Stimme in einer fast Stephen-Sondheim-artigen Tonfolge empor und drängt uns singend: "Quick! See how this beauty rushes by?" Es gibt Dissonanzen im Klimpern der Akkorde, das Keuchen ihrer Finger, die über den Gitarrenhals gleiten, eine raue, fast wie von einer Kassette klingende Qualität der Produktion, wieder von Gregory Uhlmann. Aber wir werden noch nicht aus dem Garten vertrieben; der Song klingt langsam aus, zurück in den Glockenblumenhain von Tashas sanftester Stimmlage. "You Are Spring!" fordert uns heraus, uns an unserer Gegenwart zu erfreuen, uns selbst als die lang ersehnte Jahreszeit des neuen Lebens und Wachstums zu sehen. Und wenn der Winter wiederkommt, wie er es immer tun muss, die Trauer sich einschleicht, Herzschmerz vor der Tür steht, gibt Tasha uns etwas, an dem wir uns festhalten können. Die Gewissheit, dass der Frühling wiederkommen wird, selbst dann. Dass die Schönheit und Fülle, die uns jetzt umgibt, uns wieder umgeben wird, noch einmal.
Punk Rock in Großbritannien: In John Robbs ultimativer Oral History erzählen die prägenden Protagonisten der ersten Stunde, wie es wirklich war. Robb, Autor mehrerer Bestseller und selbst von Beginn an mit seiner Band The Membranes Teil der Szene, hat sie alle vors Mikrofon geholt: John Lydon, Lemmy, Ari Up, Mark E. Smith, Poly Styrene, Malcolm McLaren, Siouxsie Sioux ... you name it. Sie erzählen, was sie zum Punk brachte und welche Musik sie inspirierte, lassen legendäre Gigs Revue passieren, sprechen über bahnbrechende Platten und die obskursten Ereignisse hinter den Kulissen.
Das Buch ergründet die viel diskutierten Wurzeln des Punk, vermittelt die ganze Intensität der Anfangstage und widmet sich der Post-Punk-Periode ebenso wie dem anhaltenden Einfluss auf heutige Bands. 'Punk Rock - Die ganze Geschichte' ist ein pulsierendes Stück Zeitgeschichte, das die Bewegung in ihrer ganzen Breite beleuchtet: von Mode über Politik bis zur Musik!
Zum 50. Punk-Jubiläum erscheint Robbs lange vergriffener Klassiker der Punk-Geschichtsschreibung, übersetzt von Martin Büsser und Chris Wilpert, endlich in einer überarbeiteten Neuauflage mit einem Vorwort von Glen Matlock (Sex Pistols).
Nach „EBM“ aus dem Jahr 2022, einer Zusammenarbeit mit dem Elektronik-Produzenten Benjamin John Power alias Blanck Mass, haben Editors auf „Surface, Echo & Sound“ völlig neue Wege eingeschlagen. Als sich die Band im Sommer 2025 wieder zusammenfand, um an einem Nachfolger zu arbeiten – nachdem die drei vorangegangenen Alben weitgehend als Studio-Projekte geschrieben und aufgenommen worden waren –, hatten die Editors das Bedürfnis, zu einem natürlicheren Ansatz zurückzukehren, der an ihre Anfänge erinnerte: als sie in einem Proberaum in Stafford saßen und sich gegenseitig gegenüberstanden, während sie gemeinsam an den Songs arbeiteten.
Ähnlich wie bei seinem letztjährigen Soloalbum „There is Nothing In The Dark That Isn’t There In The Light“ verfolgte Frontmann Tom Smith auch bei dem neuen Material der Editors einen ähnlich reduzierten, akustikbasierten Ansatz: Er brachte eine Auswahl an Songs zur Band, damit sie diese gemeinsam spielen konnten, probierte verschiedene Dinge aus und schaute, wohin die Reise ging. Was die Entstehung des Albums angeht, „war es ein sehr produktiver Sommer“, sagt Smith. „Die Sonne schien die meiste Zeit, wir waren im grünen Gloucestershire, nicht weit von meinem Wohnort entfernt, in diesem unscheinbaren kleinen Gewerbegebiet – es war so ziemlich das Gegenteil von Berghain!“
„Surface, Echo & Sound“ ist als LP, Ltd. Col.LP CD und digital über Play It Again Sam erhältlich.
Info Englisch:
Following on from 2022’s EBM, a collaboration with electronic producer Benjamin John Power, aka Blanck Mass, on Surface, Echo & Sound, Editors have found themselves somewhere new entirely. When the band regrouped in summer 2025 to work on a follow-up, after three albums written and recorded very much as in-the-studio projects, Editors felt they wanted to go back to a more natural approach, something that harked back to their earliest days, sat in a practice room in Stafford, facing each other as they worked through songs together.
Like on last year’s solo record There is Nothing In The Dark That Isn’t There In The Light, frontman Tom Smith took a similar stripped back, acoustic-based approach to the new Editors material, bringing a selection of songs to the band for them to play together, trying different things out, and seeing where they went. In terms of creating the record, “It was a very productive summer,” says Smith. “The sun was out for the most part, we were in greenest Gloucestershire, not far from where I live, on this innocuous little industrial estate – it was pretty much the opposite of being in Berghain!”
Surface, Echo & Sound is available on LP, Ltd. Col. LP and CD & Digital via Play It Again Sam.
Nach „EBM“ aus dem Jahr 2022, einer Zusammenarbeit mit dem Elektronik-Produzenten Benjamin John Power alias Blanck Mass, haben Editors auf „Surface, Echo & Sound“ völlig neue Wege eingeschlagen. Als sich die Band im Sommer 2025 wieder zusammenfand, um an einem Nachfolger zu arbeiten – nachdem die drei vorangegangenen Alben weitgehend als Studio-Projekte geschrieben und aufgenommen worden waren –, hatten die Editors das Bedürfnis, zu einem natürlicheren Ansatz zurückzukehren, der an ihre Anfänge erinnerte: als sie in einem Proberaum in Stafford saßen und sich gegenseitig gegenüberstanden, während sie gemeinsam an den Songs arbeiteten.
Ähnlich wie bei seinem letztjährigen Soloalbum „There is Nothing In The Dark That Isn’t There In The Light“ verfolgte Frontmann Tom Smith auch bei dem neuen Material der Editors einen ähnlich reduzierten, akustikbasierten Ansatz: Er brachte eine Auswahl an Songs zur Band, damit sie diese gemeinsam spielen konnten, probierte verschiedene Dinge aus und schaute, wohin die Reise ging. Was die Entstehung des Albums angeht, „war es ein sehr produktiver Sommer“, sagt Smith. „Die Sonne schien die meiste Zeit, wir waren im grünen Gloucestershire, nicht weit von meinem Wohnort entfernt, in diesem unscheinbaren kleinen Gewerbegebiet – es war so ziemlich das Gegenteil von Berghain!“
„Surface, Echo & Sound“ ist als LP, Ltd. Col.LP CD und digital über Play It Again Sam erhältlich.
Info Englisch:
Following on from 2022’s EBM, a collaboration with electronic producer Benjamin John Power, aka Blanck Mass, on Surface, Echo & Sound, Editors have found themselves somewhere new entirely. When the band regrouped in summer 2025 to work on a follow-up, after three albums written and recorded very much as in-the-studio projects, Editors felt they wanted to go back to a more natural approach, something that harked back to their earliest days, sat in a practice room in Stafford, facing each other as they worked through songs together.
Like on last year’s solo record There is Nothing In The Dark That Isn’t There In The Light, frontman Tom Smith took a similar stripped back, acoustic-based approach to the new Editors material, bringing a selection of songs to the band for them to play together, trying different things out, and seeing where they went. In terms of creating the record, “It was a very productive summer,” says Smith. “The sun was out for the most part, we were in greenest Gloucestershire, not far from where I live, on this innocuous little industrial estate – it was pretty much the opposite of being in Berghain!”
Surface, Echo & Sound is available on LP, Ltd. Col. LP and CD & Digital via Play It Again Sam.
Aaron Dilloway kehrt mit ,No Skill Comedy Mind Reading" zu Dais Records zurück - seinem ersten echten Album in voller Länge seit 2017, einer Sammlung von typisch verstörendem, absurdem Material. Geprägt von seinen typischen Verzerrungen und Verformungen - von Feedback umhüllte Fundstücke, Feldaufnahmen und Gesangsimprovisationen - versammelt ,No Skill" fast ein Jahrzehnt ausgewählter Soloarbeiten und wirkt dennoch ganz und gar zeitgemäß: ein sprunghaftes Produkt der Unbeständigkeit, zugleich hart und humorvoll. Nur wenige zeitgenössische Experimental-Künstler des letzten Vierteljahrhunderts sind so produktiv und verehrt wie Dilloway, ein Pionier der amerikanischen Noise-Szene im Mittleren Westen, ehemaliges Mitglied von Wolf Eyes und Gründer des in Oberlin ansässigen Labels und Plattenladens Hanson Records. Doch trotz seines immensen Gesamtwerks hat er nur zwei richtige Solo-LPs veröffentlicht, neben einer regelmäßigeren Produktion von Kassettenveröffentlichungen und Kollaborationsprojekten. Mit ,No Skill" vollendet er nun eine vieldeutige Albumtrilogie, die mit seinem wegweisenden Werk ,Modern Jester" aus dem Jahr 2012 begann. ,Ich habe fast das Gefühl, dass sie irgendwie Teil eines Ganzen sind. Alle drei Alben versuchen, in den schlimmstmöglichen Situationen Humor zu finden. Je nachdem, wer zuhört und wie die jeweilige Einstellung ist, könnten sie als lustig oder einfach nur als grauenhafte, schreckliche Alben empfunden werden." Halb im Ernst fährt Dilloway fort: ,Für mich ist dieses hier das Ergebnis von, na ja, verkorksten Sachen: psychische Erkrankungen, Medikamente, Scheidung, komischer Scheiß. Das Eintauchen in seltsame Dinge fasziniert mich immer auf die eine oder andere Weise." Neben den bereits erwähnten Einflüssen aus der menschlichen Erfahrung greift ,No Skill" auf verschiedene technische und ästhetische Kuriositäten zurück: das methodische Sounddesign von Alvin Lucier, Andy Milligans Low-Budget-Kult-Horrorfilm ,The Weirdo" aus dem Jahr 1989 und die pop-exzentrische Art des Filmkomponisten Hugo Montenegro. Dilloway stieß bei einer Lagerraumversteigerung auf dessen skurrile Habseligkeiten, darunter Notizen zu den frühen elektronischen Experimenten des Komponisten. Einige der beunruhigendsten Momente des Albums, wie das Lachen, das ,Bring Me The Head Of The Unknown Comic" heimsucht - klanglich eine Anspielung auf die Avantgarde-Größen Nurse with Wound und thematisch auf den Komiker aus den 1970er Jahren mit der Papiertüte über dem Kopf -, lassen sich auf den Einfluss dieses wahrhaft ungewöhnlichen Fundes zurückführen. ,No Skill" knüpft zudem an Dilloways jüngste künstlerische Ausflüge an: seine Umsetzung von John Cages 88-Band-Loop ,Rozart Mix"; die Originalmusik für ,The Absence of Milk In The Mouths of the Lost"; Gemeinschaftsalben mit Lucrecia Dalt (Lucy & Aaron) sowie Kim Gordon & Bill Nace (Body/Dilloway/Head). Während er an diesen und anderen Projekten arbeitete, legte er in Gedanken einen Ordner für sein nächstes Dais-Album an und sammelte Aufnahmen, die zu einer ziemlich vagen Vision passten. ,Dieses Album hat mich irgendwie völlig in Beschlag genommen, seit ich ,The Gag File` 2017 fertiggestellt habe. Zuerst dachte ich, es würde eher ein Pop-Album werden, aber dann hat mir das Lucrecia-Projekt diese Idee irgendwie aus dem Kopf getrieben. Es begann, eher wie meine Live-Sets zu fließen." Er entschied sich für eine Abfolge, die den Hörer ein wenig im Ungewissen lässt - ob erschrocken, amüsiert oder verwirrt; der Effekt soll absichtlich den Eindruck erwecken, dass etwas kaputt ist. Das Album beginnt mit schrillen Kreischen, bevor es in Drone-Passagen eintaucht, die durch zwei aneinander geriebene nepalesische Sarangi-Bögen entstehen, begleitet vom ersten Auftauchen seiner ogerartigen stimmlichen Präsenz. Anschließend werden mehrere Minuten von weißem Rauschen verschluckt (,Forced Auctioneer"). Dilloway verweist auf The Weirdos seltsamen Einsatz ausgedehnter Übergänge mit schwarzem Raum und seine lebenslange Liebe zum Bandrauschen. Er bekam Kassetten von älteren Kindern und hörte diese Geräusche als Teil der Songs, nur um später zu erfahren, dass es sich um klangliche Artefakte handelte, die von Generationen des Kopierens auf Kassette übrig geblieben waren. ,Ich stehe total auf die Idee, all diese Schichten aufzubauen und sie in etwas anderes zu verwandeln. Wenn ich zum Beispiel live spiele, kann es rauer zugehen als bei meiner aufgenommenen Musik, und dafür wollte ich genau dieses Gefühl einfangen - dass diese Ausbrüche laut sind, aber ein bisschen gedämpfter. Dieser totale Rauschklang, fast so, als wärst du unter Wasser." Dilloway sammelt Tonpoesie-Platten, und obwohl er seine eigene Arbeit nicht gerne in dieses Genre einordnet, spricht die Absurdität dieses Handwerks - die Verwendung von phonetischen Lauten und nonverbalen Geräuschen als Ersatz für traditionelle semantische Bedeutung - durch sein Werk. Auf ,Possession Audition Tape" liest er verschiedene Passagen aus einem Buch vor, das von einer französischen religiösen Gruppe aus dem 18. Jahrhundert handelt, die zu öffentlichen Unruhen neigte, und schneidet diese digital auseinander, wodurch er im Mix seine eigenen, echoartigen Stotterausbrüche erzeugt. ,No Skill Comedy Mind Reading" endet mit einem Stück aus Synthesizer und Orgel-Rhythmusmaschine, das auf Musik basiert, die er für den Film ,Supporting Actor" von Pieter Schoolwerth und Phil Vanderhyden komponiert hat - in dem ein Avatar von Dilloway in ein Portal gezogen wird. Dort trifft er in einem fantastischen Club auf posthumane Wesen. Die Szene, die sich irgendwie auf Audio übertragen lässt, versetzt das Set in einen passend verwirrenden Traumzustand. Ein Star der Noise-Musik, ein moderner Hofnarr, der aus dem Unbekannten berichtet.