Seule une étude concise des différents mouvements automates de la musique électronique et leurs constantes permet de les subsidier par des séquences pré enregistrées plus ou moins longues et des les varier dans leurs assemblages via dans un premier temps des outils informatiques simples avec des contrôleurs appropriés. Réunir l'esprit d'un studio d'une période, endroit, d'un style, d'un type de machines ou de marques, la multitude des genres et styles à travers sampling ou reproduction, les possibilités sont presque infinies dans un maigre espace après de longues heures de travail. Une sensibilité suffisamment entrainée peut les naviguer. Ainsi le glorieux "rétro boy" avec sa boite à rythme et son synthétiseur, manifeste de la préhistoire de la techno, tout comme plusieurs personnes manipulant ces machines ne sont qu'un simulacre de ces groupes musicaux des siècles précédents. L'artiste en sa matière assemblée, construite et mutante, lui seul touche à l'individu dans son plus proche appareil. Dans l'enfance de la musique électronique dansante, le musicien reproduit l'autrefois essentiellement acoustique dansant directement sur un petit ensemble d'appareils et ne pouvant qu'agir sur de faibles transformations sonores, restreint à des possibilités de son par les ingénieurs d'une firme parait bien triste dans l'échec de la libération de ses semblables. Aujourd'hui par le biais de la multitude des supports et leur consultation facilité par les nouveaux médias, naviguer entre pratiques d'autrefois et connaissances de ces anciennes cultures tout en les combinant au mode d'aujourd'hui permet le rassemblement de la culture d'une lignée dont le point vectoriel semble remonter vers la naissance d'un certain assemblage physique qui engage un peu près toujours un certain ensemble de mouvements déclenchés autour d'un axe sensible ici non seulement à l'interaction sonore dans un isolement provoqué mais aussi dans le rapport du corps dans l'environnement construit autour d'une énergie artificielle ayant pour but principal le déclenchement de couches successives de vents à modulation de fréquences variées et pulsées à de multiples échelles par la sensibilité humaine de plusieurs personnes à plusieurs époques et rassembler autour d'un même esprit festif harmonieux. Ainsi, c'est l'enregistrement de ces performances que nous vous proposons dans son grand esprit dérivé à l'architecture économique proposée par la société d'aujourd'hui.
Suche:sie
Dan Morrow, singer of Funkwerkstatt, going to a world of music with a high atmospheric density.
Funkwerkstat-Sänger Dan Morrow wandelt auf Solopfaden. Wohin In eine musikalische
Welt, deren hohe atmosphärische Dichte zwischen poppiger Leichtgkeit und tefsinniger Melancholie oszilliert. Es sind klassische Songs, die er hier unter dem Namen 'i Am Halo' vorlegt. Denn immer ist es die Textur seiner einzigartgen Stmme, um die herum sich Rhythmen und Melodien kristallisieren. Dies geschieht mal mit tanzbarer, mal mit eher bedächtger Dynamik, mal mit orchestralen Motven, mal mit elektronischem Gefrickel, aber immer mit ganz viel Gefühl und Stmmung. So ganz allein ist - i Am Halo' übrigens doch nicht unterwegs. The Micronaut steuert einen Remix zu Litle Planet bei, in dem die jazzige Vertracktheit seiner Beats immer wieder punktgenau auf der Eins landet. Gluid hebt unter die ießende Melancholie des Titels Not Invented gradlinige Rhythmen, die das symphonisch anmutende Original voll und ganz tanzächenkompatbel machen. Und Mollono.Bass arbeitet sorgfältg die sonnigsten Aspekte von Queen of Queens heraus um sie zu einem ungezwungen Groove zu verdichten.
Mazzy Star gründeten sich 1990 aus den noch rauchenden Trümmern der SST/Rough Trade-Helden Opal. Hope Sandoval trat in die Band ein und veröffentlichte in den folgenden sechs Jahren zusammen mit ihrem Partner David Roback drei phänomenale Alben. Seit 1996 wurde es still um sie. Doch Hope gilt nach wie vor als das US-Indie-Darling schlechthin, Mazzy Star ist - vielleicht auch wegen dieser langen Pause - eine echte Indiefolk-Kultband. Seit Hopes 2009'er US-Rolling-Stone-Interview gab es immer wieder Gerüchte um eine Reunion und ein neues Album. 2011 erschien dann mit "Common Burn/Lay Myself Down" eine grossartig und mysteriöse Single. Und nun ist es soweit: das Comeback-Album "Seasons Of Your Day" erscheint Ende September 2013. Eingespielt wurde es von der Urbesetzung von Mazzy Star, als Gäste dabei waren Colm O'Ciosoig (My Bloody Valentine) und Bert Jansch mit einer seiner letzten Aufnahmen.
After the last collaboration which saw them go out successfully on Desolat, the label Loco Dice, finally and after so much hard work they have completed their first album on Beatwax Records and have entitled it 'A Young Long Trip'. Aldo Cadiz & Ricky Erre Love have now been collaborating for two years sharing their ideas, dreams and experiences.
They are trying to get something positive across through a unique audio experience that evolves over time. Although their stories are different, they are interwoven in an artistic partnership, made homogeneous and uniform through the use of hypnotic grooves that are deep and overwhelming, and always enriched by delicate and loving melodies that have made this project become a reality. We are expecting an album that is intimate, engaging and full of surprises.
From Chile to Italy a long young trip continues!
Das Ergebnis der Kooperation zwischen dem Chilenen Aldo Cadiz und dem aus Italien stammenden Ricky Erre Love gleicht einer unaufhaltsamen Kettenreaktion. Beide bringen in ihrer Solo-Ursprungsform bereits ungeheures Potenzial mit, welches sie auf stets gefeierten Veröffentlichungen unter Beweis stellen. Das neue in enger Zusammenarbeit entstande Gesamtkunstwerk - A Long Young Trip' fasziniert nun mit einem Facettenreichtum und einer Soundintensität, dass man sich bereits werden der ersten Taktschläge anschnallen sollte.
Über 12.000 Km Luftlinie liegen zwischen den beiden Protagonisten und dennoch gelingt ihnen ein Zusammenspiel, das seines Gleichen sucht. Beats und Bässe ergänzen sich gekonnt wie italienische Pasta und chilenischer Rotwein. Auf der stetigen Suche nach dem perfekten Groove sind Ricky & Aldo im Geiste vereint. Ihre Liebe zur Musik durchströmt das auf Beatwax Records erschienene Album wie der erste Dopamin-Kick zur Peaktime. Zwei Jahre lang verbrachten die zwei jeweils im eigenen Studio, ständig im Austausch miteinander und schraubten an den Tracks der mehr als spannenden interkontinentalen Kollaboration.
Die jeweiligen kulturellen Einflüsse von Aldo Cadiz und Ricky Erre Love prägen die Ausrichtung des Albums fast genauso, wie ihr für Techno und Techhouse schlagender Puls. Dabei gehen die stets treibenden Grooveszenarien leichtfüßig mit den Lead-Synthies spazieren, tänzeln gekonnt aus der Reihe, um dann mit Anlauf und ausgebreiteten Armen wieder zurück in dieses vor Kreativität und Energie strotzende Meer aus elektronischer Liebe zu springen. Mal voller Euphorie pulsierend und dann wieder entspannt und sanfmütig.
Ihre Tracks wie z.B. - San Ketazo', - Move your Soul' und - Choco Banana' schaffen es einen hohen Anspruch an Sounddesign mit dem Vibe einer internationalen Partyszene zu vereinen. Vor allem die kleinen und verstreuten Überraschungen und kleinen Details avancieren - A Long Young Trip' zu einem Longplayer der in den Bann zieht, dass einem die Freudentränen kommen. Einmal um die Welt und zurück. Herausgekommen ist ein buntes und facettenreiches Album, das Körper und Seele gleichermaßen berührt und zu einer Reise einlädt, die man nicht mehr vergisst. - A Long Young Trip' - einsteigen, mitfliegen und genießen.
Den meisten dürfte FREILAND eher von den jüngeren Profan
Veröffentlichungen Klaviermusik und Geduld bekannt sein.
FREILAND war aber vor allem das 1998 gestartete, auf 6 Maxis
begrenzte Nachfolgeprojekt der legendären Studio 1 Reihe.
Keine Hihats, keine Snares, keine Samples. Weniger ist Mehr.
Mit seiner konsequenten Konzeption, mit jeweils nur einem
einzigen synthetischen Sound, der in stoisch-minimaler
Rhythmik lediglich um eine Bassdrum kreist, war und ist
FREILAND, neben Sog, Wolfgang Voigts wichtigstes Projekt
dieser Art. Im Sinne der ' Kunst des Weglassens " stellt das
Stück FREILAND - ROT 2, gewissermassen den Inbegriff
dieses Konzeptes dar. So bildet auch 'ROT 2' den Auftakt der
Remixreihe 'FREILAND - FREIE SICHT'. Wie eine rostige
Stahlskulptur à la Richard Serra steht auch heute noch das
Original auf freiem Feld und trotzt Wind und Wetter. Für seinen
Z.O.M. Mix hat Wolfgang Voigt das Ding rein ins Haus geholt
und in einen fast discohaft, warmen Groovemantel gehüllt. So
verpackt geht's dann durch silbern glitzernden
Lamettamaschinenregen aus dem Arpeggiator. Ein kleiner
Vorgeschmack auf das im September erscheinende Album
'Zukunft Ohne Menschen'.
'ROT 3' , die Mutter aller Schaffelbomben, kommt im Gaffelmix.
Heißt: Gabber trifft Schaffel. Kompakt Extra / Speicher, die
Heimat des Edelschweinerock lässt grüßen. Gewissermaßen
als Ehrengast gibt sich auf B1 der Maler Albert Oehlen unter
seinem Musik -Alter Ego Wendy Gondeln die Ehre. Ganz der
expressiven Radikalität seiner Malerei entsprechend,
bearbeitet er das bisher als Originalversion unveröffentlichte
'ROT 4'. Vermittels aggressiv, abstraktem Geigeneinsatz in
Echtzeit bringt er die stabile Statik des Beats an seine Grenzen.
Ein kurzes aber intensives Intermezzo und ein Annäherung an
Techno, wie man sie so nur sehr selten gehört hat. Für smart-
souveräne Abrundung in Richtung Dancefloor sorgt Michael
Mayer im besten kompakt'schen Sinne. Er verdichtet die
Zutaten des subtil groovenden Schaffeltracks 'GELB 3' zu
einem zischelnden Geäst aus verwischten Drumsounds.
Musikalisches Eigenblutdoping mit knappen Breaks und
sparsam gesetzten düster-housigen Akkorden.
Six years have passed since the last album by Andi Otto alias Springintgut, ("Park and Ride", City Centre Offices, 2007). In this period, Otto has done nothing less than inventing a new instru- ment: His "Fello" is a cello with movement sensors attached to the bow and a corresponding software. The development has been kicked off at STEIM in Amsterdam already in 2007. Since then, Otto has achieved vital refinements of the system, cooperated with artists of various fields as diverse as choreographers in Macedonia, theatre in Nigeria and Techno DJs in the Berghain Kantine in Berlin or the Fusion Festival. He even played solo with his instrument on different continents. For this third album, "Where We Need No Map" Otto takes the "Fello" to his studio in Hamburg for the first time. He records his instrument which has until today only been presented live on stage. In these Fello Sessions, the bow gestures immediate- ly modulate and process the amplified cello sound. In the subsequent editings he selects and cuts these sessions and merges them with other styles, such as Skweee, House and Jazz. Springintgut's trademark sound, this unique playfulness, is pre- sent throughout, while the live-processed cello adds an unrivaled deepness. The artist's expeditions even add more colour. Two tracks have been recorded in India. The lead voi- ce in "Bangalore Kids" is a field recording of a schoolboy in Cubbon Park, Bangalore. Andi Otto spends three months in Japan as artist- in-residence in the Villa Kamogawa in Kyoto. Du- ring this concentrated period he produces the more contemplative tracks of the album, like "Ka- mogawa Cycling" and "Western Kyoto". In Sri Lan- ka, finally, he meets Sasha Perera, the voice of Berlin's Dub Techno band Jahcoozi. They record two songs together. Especially in "Bullet" one can sense the lazy, muggy, peaceful heat of the after- noons in which this beautiful track has been com- posed. These stories may help to locate the music's orig- ins but still the sound of "Where We Need No Map" points us to unknown territories. The journey itself is the reward, let's listen!
Sechs Jahre sind seit dem letzten Album "Park and Ride" (City Centre Offices, 2007) von Andi Otto alias Springintgut bereits vergangen. Diese Zeit hat der Pingipung-Mitinhaber genutzt, nicht weni- ger als ein eigenes Instrument zu erfinden: das "Fello", ein Cello mit Bewegungssensoren auf dem Bogen und einer dazu gehörigen Soft- ware. Die Grundlagen dafür entstehen bereits 2007 am STEIM in Amsterdam. In der Folgezeit gelingt es Otto, das Instrument immer weiter zu verfeinern, mit unterschiedlichen Künstlern zu kooperieren und international aufzutreten. Für "Where We Need No Map" trägt Otto das Fello erstmals ins Hamburger Studio und nimmt unzählige Sessions auf, in denen die Gesten des Bogens direkt den verstärkten Sound des Cellos verändern und neu formen. Diese Fello-Sitzungen werden anschließend editiert und mit anderen Ein- flüssen vermengt, die von Skweee über House bis hin zum Jazz reichen. Der Markenzeichen-Sound von Springintgut, diese ureigene Verspieltheit, ist weiterhin vorhanden, gewinnt durch das live-pro- zessierte Cello aber eine bisher unerreichte Tiefe. Weitere Farbe erhält das Album durch Ottos zahl- reiche Tourneen in ferne Länder. Zwei Stücke ent- stehen in Indien. Die Stimme von "Bangalore Kids" ist eine Feldaufnahme eines Schuljungen im Cubbon Park in Bangalore. In Japan verbringt Andi Otto drei Monate als "Artist in Residence" in der Villa Kamogawa in Kyoto. Während dieser kon- zentrierten Zeit entstehen die ruhigeren Tracks des Albums wie "Kamogawa Cycling" und "Western Kyoto". In Sri Lanka lernt er dann Sasha Perera kennen, die Stimme von Jahcoozi. Sie nehmen zwei Songs zusammen auf. Vor allem in "Bullet" kann man der faulen Nachmittagshitze nachspü- ren, in der die Stücke entstanden sind. So lassen sich die vielfältigen Entstehungspunk- te von "Where We Need No Map" zwar karto- graphieren, aber der Sound des Albums schickt einen trotzdem in unbekanntes Terrain. "Der Weg ist das Ziel, frag nicht viel, hör mal..."
Part 2[14,24 €]
The EP starts with Mikael Jonasson's, 'Benefit of the Doubt' which uses dark, melodic bleeps to create tension before the epic chord stabs kick in that resonate over the throbbing bass line. Adam Beyer steps up with the second track 'Never Really Left Home' that uses a rhythmic synth-line to create a dark and moody piece of music. Ida Engberg then delivers her unique style of techno using old rave sounds and a huge hoover style synth to create a driving techno track that will keep any dancefloor moving. The Manic Brother's supply another big track named 'Different Directions' using reverberated stabs to create an atmospheric, but still functional track with lots of rhythmic percussion thrown in. Patrick Siech then steps up with the next track, 'Kill Room' that also uses atmospheric percussion and stabs to build into a funky drum groove. Joel Mull presents the sixth track on the compilation; 'Rimson' that uses hypnotic drums to captures the listener's attention to lead into a floaty synth and vocal line before the track introduces a pulsating bass line. 'Second Coming' is the next offering with Petter B using recurrent percussion to full effect to create a purposeful, heavy hitting techno track. The final track by Cari Lekebusch called 'Xylopeggiator', conveys a dark, pounding 5 AM rhythm that uses vocal samples and a melodic synth to create a hypnotic drum pattern.
grafologen monieren lautstark: die handschrift stirbt aus. dabei ist sie doch so sehr ausdruck von individualität. wie solle sich bei liebesbriefen in einer Tastatur-Typo der zarte Schmelz der Sinne mitteilen und was wird aus der gepfleg-ten Sauklaue auch in der musik ist eigenständigkeit ein hohes gut. Vor allem in edV erzeugten klanggebilden lauert oft der Tenor der gleichschaltung. doch Talent und Software können auch heute noch gut miteinander.
Vorausgesetzt die persönliche kunstgesinnung versteckt sich nicht hinter massenkonsens und baukastenprinzip. So wie bei diesem jungen herren, der vergangenes Jahr als polnische entdeckung in digitaler Form sein debüt auf Freude am Tanzen gab. nun ist es zeit
für den königsklasse-Tonträger. gerade erschien auf Thema seine erste Schallplatte, sogleich legt er in Vinylform nach.
und wie!
gathaspar versteht es, große gefühle in die Tiefen hinab gleiten zu lassen, ohne dabei die tanzenden gemüter aus den augen zu verlieren und mit etwas Schräglage zu überraschen. die lauten gröler sackt er dabei nicht ein - gut so! dafür eine Schar von Seelen, die sich wahlweise mit geschlossenen augen seiner musik hingeben wollen.
dies geschieht vor-nehmlich bei seinen auftritten als live-act. dass er diese klangwelt auch als Tonträger veröffentlicht, ist ein gewinn für
alle liebhaber emotionaler Tanzmusik mit wucht und Tiefgang. mit der Verknüpfung von akustischer und elektronischer musik hat gathaspar drei sinnliche Stücke erschaffen, die wie ein Soundtrack unter der regie von clubleben in herz und gliedern gedeihen.
Enter Shikari sind diesen Sommer auf zahlreichen Festivals unterwegs. Anfang Juni begeisterten sie zehntausende Besucher mit ihrer energiegeladenen Performance auf der Rock am Ring Centerstage. Nun melden sie sich mit neuer Single zurück!Mittlerweile
begrüsst einen neuen namen im artist-inventar von Freude am Tanzen!
die vierköpfige band Pentatones veröffentlichte im Februar 2012 ihr album The devil's hand auf lebensfreude records.
eine unbedingte empfehlung zu dessen erwerb und genuss sei hiermit vernehmlich ausgesprochen. die live-Quali-täten der Pentatones sind ebenso ein ganz spezieller leckerbissen bezüglich Verausgabung für geist und körper.
der besonders dancefloor-kompatible Song - determiner' bekommt nun, zusätzlich veredelt durch zwei formidable remixe von Taron-Trekka sowie mathias kaden & daniel Stefanik, besondere aufmerksamkeit in der clubwelt.
gänzlich unbekannt im FaT-umfeld sind die musiker allerdings nicht. denn Sängerin delhia und Tastenmann albrecht ziepert gaben mit ihrem akustischen können bereits einigen Veröffentlichungen auf FaT und musik krause das beson-dere extra. zudem stammt die leipziger combo ursprünglich aus Thüringen. Sie sind sozusagen Freunde des hauses.
Sie beschreiben sich selbst als - mosaique beat ensemble'. die Stärke ihrer einzigartigen klangwelt liegt insbesondere in der kombination beziehungsweise dem Spagat aus experiment, kunst, club und konzertsaal. im april 2012 gaben sie im centraltheater leipzig gemeinsam mit dem mdr-Sinfonieorchester ein konzert. nun stehen die Pentatones hier auf einer clubbühne und machen mit Teufelshand und instrumenten den labelname zum Programm. extra saturiert durch
zwei bearbeitungen voller explosiver rhythmen, die sich mit unterschiedlicher herangehensweise am urheberrecht zu
schaffen machen. die tanzenden Verwerter geistigen eigentums kommen in jedem Fall dreimal bestens auf ihre kosten.
Wir wissen wirklich nicht, was alles im dänischen Trinkwasser landet, doch irgendetwas muß verantwortlich sein für den reißenden Talentstrom, der diesem Land entspringt. Man denke an WhoMadeWho, Jatoma, When Saints Go Machine oder Kenton Slash Demon: sie alle teilen einen ähnlichen Sinn für strukturale Komplexität, erlebbar gemacht durch Emotion und puren Willen zum Floor. Diese Leute haben ihre Scheren im Kopf schließlich schon vor längerer Zeit im Altmetall entsorgt und lassen nun umso befreiter die Hookline kreisen. Tatsächlich gehören zwei der oben genannten Acts bereits zur Kompakt-Familie, die anderen beiden sind Klassiker der täglichen Bürobeschallungsmaßnahmen, da war es nur
eine Frage der Zeit, bis wir die nächste Trüffel im skandinavischen Unterholz aufspüren. Womit wir zu Taragana Pyjarama kommen, dessen Output als gleichermaßen raffiniert wie chaotisch wahrgenommen und von manchen schlicht als Märchen mit Bass beschrieben wird.
Im Frühling 2012 kehren WALLS zurück, mit eigener UK-Tour und - Coracle Remixed', einer Sammlung ausgewählter Remixe von einigen der besten Elektronik-Tüftler zur Zeit, u.a. John Tejada, Holy Other, Perc und Voigt & Voigt.
WALLS' - Coracle' traf auf eine bereits durch das selbstbetitelte Debüt-Album bestens eingestimmte Hörerschaft und erzielte wie jenes einen Platz auf der alljährlichen Album-Bestenliste von Mojo, begleitet von einer Flut begeisterter Print- und Online-Reviews (Highlights siehe unten). Das Duo hat seine gefeierten, nur mit Hardware gespielten Live-Shows bereits als Support-Act für Battles und zusammen mit Labelkollegen The Field durch Europa und Amerika getragen, doch jetzt wird es Zeit für eine eigene UK/EU-Tour (Daten untenstehend) um das neue Album angemessen zu präsentieren.
Nicht einmal der kühnste Optimist hätte Gossip vor drei Jahren einen solchen Karriereverlauf zugetraut: Im Sommer 2009 startete die Band einen beispiellosen Triumphzug. Ihr Album "Music For Men" erreichte die Top Ten der Media Control Charts und verkaufte sich alleine in Deutschland bis dato mehr als 400.000 (!) Mal. Neue Maßstäbe setzten die Drei außerdem mit der Single "Heavy Cross": fast 100 Wochen, also über zwei Jahre lang, wurde der Song in den deutschen Single-Charts gelistet, peakte auf Position zwei und fand in dieser Zeit weit mehr als eine 1/2 Million Käufer. Bei Award- und TV-Shows wie "Bambi", "Echo", "Schlag den Raab!" + "Wetten Dass..?" stahlen sie allen Anwesenden die Show. Beth Ditto und Co. vollzogen innerhalb kürzester Zeit den Sprung von gefeierten Indie-Darlings zu Multiplatin-Superstars. Im Mai 2012 ist es nun endlich soweit: mit "A Joyful Noise" erscheint fast 3 Jahre nach "Music For Men" das mit Hochspannung erwartete Follow-Up-Album. Produziert wurde es von Pop-Genie Brian Higgins, der in der Vergangenheit u.a. mit Kylie Minogue u.v.m. gearbeitet hat. Schon die 1. Single "Perfect World" überzeugt als fantastische Uptempo-Pop-Hymne mit allem Drum + Dran!
300 only. Seven tracks of British electronic music
Der Titel des siebten Studioalbums der kalifornischen Punkrocker bezieht sich auf Mike Ness" doppelte musikalische Heimat. Der Songwriter und Sänger von Social Distortion huldigt auf "Hard Times And Nursery Rhymes" sowohl dem düsteren Amerika eines Hank Williams wie auch dem bluesigen Herumstolzieren der Rolling Stones etwa während der "Exile-On-Mainstreet"-Ära. Altbekannte Einflüsse, die hier jedoch in den Vordergrund treten: "Hard Times And Nursery Rhymes" ist das rockigste und gleichzeitig beseelteste Album der Gruppe, die weltweit über vier Millionen Alben verkaufte. Dennoch finden Fans den typischen Punkrock-Roar in jedem Stück wieder: vom Opener "California (Hustle and Flow)" bis zum düster-rockenden Hank-Williams-Cover "Alone and Forsaken". Aber auch Springsteen- und Tom-Petty-Fans dürften diesen Sound mögen. "Hard Times And Nursery Rhymes" ist das erste Album der Band nach "Sex, Love And Rock "n" Roll" aus dem Jahr 2004. Für Fans von Gaslight Anthem, Rancid, Bad Religion, Tom Petty, Bruce Springsteen und Tiger Army. Die 2LP hat zwei Bonus-Tracks.
WALLS are a band from London made up of members Sam Willis (of ALLEZ-ALLEZ) and Alessio Natalizia (of BANJO OR FREAKOUT).




















