wieder lieferbar 1983 kam es zur dritten Zusammenarbeit von Dieter Moebius (Cluster) und der Produzentenlegende Conny Plank. Für "Zero Set" holten sie sich als rhythmische Verstärkung einen der besten deutschen Schlagzeuger: Mani Neumeier von Guru Guru. Ihn hatte Moebius bereits als Drummer bei Liveauftritten von Harmonia (Moebius, Roedelius, Rother) und bei deren Aufnahme ihres zweiten Albums ("De Luxe") kennen- und schätzengelernt. Der Produzent Conny Plank steht hier zu Recht gleichberechtigt neben den Musikern. Plank spielt nicht nur mit den Möglichkeiten der Klangbearbeitung, er sorgt für Brillanz und Plastizität. Neumeier spielt mit der Präzision und Ausdauer einer Rhythmusmaschine, nur eben viel lebendiger und erfindungsreicher. Und Moebius schließlich erzeugt auf seinen Apparaten bizarrste Klangereignisse. Auf "Zero Set" fließt die Musik ebenso leicht wie kraftvoll. Das Trio bedient sich völlig unsentimental der Technik, benutzt sie als leistungsfähiges Werkzeug zur Verwirklichung seiner musikalischen Vision. Der Begleittext stammt von Asmus Tietchens.
quête:spiel
- A1: Outro
- A2: Intro
- A3: Bestandsaufnahme
- A4: Crazy
- A5: Karma
- B1: Schirmherrschaft (Ich Und Meine Cap)
- B2: Ja Oder Nie
- B3: Du Kannst Es Schaffen
- B4: Höhenangst
- C1: #Neindanke
- C2: Sonderbus Nach Pankow
- C3: Alte Leute
- C4: Asozial
- C5: Ventil
- C6: Spiel's Noch Einmal, Simon!
- D1: Alles Außer Liebe
- D2: Lerchenzungen In Aspik
- D3: Ich Zähl Bis Rückwärts
James Hinton aka The Range veröffentlicht neues Album nach 6 Jahren. Mercury ist stimmungsvoll, mitreißend und unbestreitbar von Rave beeinflusst.
Auf Mercury baut Hinton auf den Techniken auf, die er auf seiner von der Kritik gefeierten LP Potential aus dem Jahr 2016 etabliert hat, und versucht, eine menschliche Verbindung im Internetzeitalter zu schaffen, indem er Vokalisten aus den Ecken von YouTube, Instagram und Periscope sampelt. "Ich habe das Gefühl, dass ich Wege finden kann, mich auf eine Art und Weise auszudrücken, für die ich in der realen Welt zu schüchtern oder unfähig bin", sagt Hinton über diesen Prozess. Mercury ist stimmungsvoll, mitreißend und unbestreitbar von Rave beeinflusst. Obwohl es IDM-Größen wie Aphex Twin und Grime-Pionieren wie Skepta verpflichtet ist, bewegt sich Hinton auf dem Album außerhalb der Grenzen eines bestimmten Genres. Das Ergebnis ist sowohl maximalistisch als auch zurückhaltend: riesige, weiche Synthies treffen auf treibende Beats, die die komprimierten Vocals seiner sorgfältig ausgewählten Clips ausgleichen. "Mercury ist mein bisher vielseitigstes Album", sagt Hinton. "Meine Erinnerungen an Rave-Musik, Grime und MPC-Musik spielen in fast jedem Song eine große Rolle." Mercury wurde von James Hinton mit zusätzlicher Produktion von Damian Taylor (Bicameral, Ricercar, Relegate) produziert, von Lexxx (Alex Dromgoole) gemischt, mit Ausnahme von "Relegate", das von Damian Taylor gemischt wurde, und von Dave Cooley bei Elysian Masters in Los Angeles, CA gemastert.
The Smile veröffentlichen ihr mit großer Spannung erwartetes Debütalbum "A Light For Attracting Attention" am 13. Mai 2022 digital auf XL Recordings. Die Vinyl- und CD-Veröffentlichung folgt am 17.06. Die 13 Tracks des Albums wurden von Nigel Godrich produziert sowie gemischt und von Bob Ludwig abschließend gemastert. Die Songs werden von Streichern des London Contemporary Orchestra und einer kompletten Bläsersektion zeitgenössischer britischer Jazzmusiker wie Byron Wallen, Theon und Nathaniel Cross, Chelsea Carmichael, Robert Stillman und Jason Yarde begleitet. Die Band, bestehend aus Thom Yorke und Jonny Greenwood von Radiohead und Tom Skinner von Sons of Kemet, hat bereits die Singles "You Will Never Work in Television Again", "The Smoke" und "Skrting On The Surface" veröffentlicht. "The Smoke" wurde außerdem als Dub-Remix des legendären Reggae-Produzenten Dennis Bovell veröffentlicht. Die letzte Single "Pana-vision" von The Smile wurde bereits am 3. April veröffentlicht und lief im Finale der BBC-Serie "Peaky Blinders". Das animierte Video zu Pana-vision zeigt Artworks des Radiohead-Künstlers Stanley Donwood sowie Thom Yorke. Die brandneue Single "Free In The Knowledge" erscheint heute parallel zur Albumankündigung. Das Video zum Song entstand unter Regie von Leo Leigh. Der Song wurde erstmals im Dezember 2021 von Thom Yorke im Rahmen der "Letters Live"-Veranstaltung in der Londoner Royal Albert Hall aufgeführt - dem ersten Auftritt von Thom Yorke seit Beginn der Pandemie. Bei der Vorstellung des Songs widmete er ihn allen britischen Musikerkollegen. Im Januar spielten The Smile drei aufeinanderfolgende ausverkaufte Liveshows innerhalb von 24 Stunden in London. Diese Shows wurden gleichzeitig per Livestream an ein weltweites Publikum übertragen. Die Band beginnt ihre Europatournee Mitte Mai 2022 und wird am 20.05 in Berlin im Tempodrom spielen.
Jan Delay hat im letzten Sommer zusammen mit der Disko No. 1 “Earth, Wind & Feiern” - die Platte für den Club in unserem Herzen - auf die Bühnen dieses Landes gebracht und die Show in Hamburg gleich mitaufgezeichnet. Daraus sind 18 dynamische Live-Tracks voller Bass und Bumms entstanden, die zusammen mit den zwei neuen Studio-Songs „Der Bass & die Gang“ und „Alles gut“ die positiven Vibes zurück in unsere Herzen tragen.
Wie immer bei Jan Delay schöpft “Earth, Wind & Feiern” aus fünf Jahrzehnten Popgeschichte. Vor allem aber spielt die Platte im Hier und Jetzt. In ihr stecken Burna Boy und Stefflon Don, Daft Punk und
Drake, Sly & Robbie und Meek Mill. Es gibt Afrobeats, Disco, Trap und Ska, sogar Stadiontechno und LatinX-Riddims.
“Earth, Wind & Feiern – Live aus dem Hamburger Hafen” ist voll Seele und Bounce und positiver Energie. Denn so bedrückend und komplex die Welt manchmal auch scheinen mag: Ein paar simple Wahrheiten werden nie von ihrer Gültigkeit verlieren. Wenn Hass herrscht, hilft Liebe ganz bestimmt. Und das Wichtigste ist, dass das Feuer nicht aufhört zu brennen. Jan Delay ist wieder zurück, um es am Lodern zu halten.
Das Album erscheint als 2CD im Digipack (Studioalbum inkl. 2 neuer Songs, Live-Album) sowie als schwarze 2LP inkl. magenta 7inch (Live-Album, 2 neue Stuidotracks auf 7inch).
- 1: Feat. Melanie Schotz - Letters To The Ancestors
- 2: Feat. Monique Hellenberg - Kunye
- 3: Feat. Ron Spielman - Cape Of Good Hope
- 4: Feat. Zamajobe - Masijabule (Let‘s Be Happy)
- 5: Feat. Melanie Scholtz & Ron Spielman - Every Little Spin You Do
- 6: Feat. Melanie Scholtz - Got To Be You
- 7: Feat. Ron Spielman - Frozen By Fire
- 8: Feat. Zamajobe - Ngeke Ngikwazi (I Cant/ I Won‘t)
- 9: Feat. Melanie Scholtz - Down South
- 10: Feat. Monique Hellenberg - Color Of Love
Small Kingdom ist eine außergewöhnliche Singer SongwriterErfahrung, die sich auf afrikanische Musik konzentriert, ohne Angst zu haben, auch andere Stile westlicher Musik einzubeziehen. Die Band wurde ursprünglich mit der
Absicht gegründet, Klassik mit populärer Musik aus aller
Welt zu verbinden. Schließlich konzentrierte sich die Band
auf südafrikanische Musik und komponierte mit anderen
Kollaborateuren aus Johannesburg und Kapstadt für das
neue Album. Die Band stellt in diesem Projekt verschiedene
Sängerinnen aus Südafrika wie z.B. Zamajobe Sithole,
Melanie Scholtz und Monique Hellenberg vor. Die
kommenden Tourdaten präsentieren diese Sängerinnen,
eine nach der anderen, zu unterschiedlichen Tour Terminen,
wobei der bekannte Sänger und Gitarrist Ron Spielman bei
jedem dieser Konzerte zu hören sein wird.Inspiriert durch den
hundertsten Geburtstag von Nelson Mandela benannte die
Band ihr neues Album „South African Edition”, welches im
April 2022 als CD bei ZYX Music erschienen ist und nun auch
als Vinyl die Herzen höher schlagen lassen wird.
Dawn of Demise entstand, als die Mitglieder Bjørn Jensen und Martin Sørensen beschlossen, dass sie einfachen und schweren Death Metal
spielen wollten. "Lasst uns etwas spielen, was wir auch wirklich können, etwas wie die schweren, groovigen Parts von Bands wie Suffocation, Pyrexia, Internal Bleeding, Dying Fetus, früheren Cannibal Corpse und so weiter". "Hate Takes Its Form" ist das Ergebnis dieser ersten Gedanken und Ideen. Die Band hat jahrelang hart an dem gearbeitet, was später ihr Debütalbum werden sollte.
Das Line-Up, das für das Album verantwortlich war, bestand neben Bjørn und Martin, die immer noch in der Band sind, aus Jakob Nyholm (der später bei Koldborn und Hatesphere einstieg), Kim Jensen (spielte auch bei Koldborn und Illdisposed) und nicht zuletzt Scott Jensen. Scott, der früher in der Death Metal-Band Infernal Torment aus Silkeborg spielte, hat sich aus dem Death Metal-Ruhestand zurückgezogen, um der Band beizutreten. Zuvor hatte er erklärt, dass er mit dem Spielen in Bands fertig sei und keine Lust mehr habe. Vielleicht konnte ihn sein jüngerer Bruder Bjørn überzeugen.
Das Album hat sich im Laufe der Jahre den Titel eines modernen dänischen Death-Metal- Klassikers verdient. Die Band ist immer noch stark, aber viele Fans schwören immer noch auf das Debüt und bezeichnen es als die beste Leistung der Band. Auf die Frage nach dem Erfolg des Albums sagte die Band: ... "Wir waren eine sehr neue Band, verwirrt und wussten nicht genau, wie wir klingen wollten. Vielleicht war diese "Verwirrung" und das "Experimentieren" eine gute Sache".
"Hate Takes Its Form" wurde von Marco Angioni in den Angioni Studios neu gemastert.
BLEEP was the hype par excellence at the beginning of the techno movement in 1990/91. BLEEP – inspired by the beeping sound of small toy robots – stood for a phase of good mood and sounds that had never existed before. LFO with their groundbreaking track of the same name and Tricky Disco were two protagonists of those happy days.
More than 30 years later, Jürgen Laarmann (editor of the legendary Frontpage Magazine 89-97, promoter of Love Parade and Mayday 91-97, Bash Rec. 91-94) had the thought that nothing is missing in current electronic dance music as much as bleep.
The idea came about when discussing how to create a soundtrack for the art and techno hype of the day and the crypto art moving currenting stirring up the art market. The comeback of bleeps in a new guise is surely a tried and true remedy: the Bleep Gigaverse makes the blockchain shake.
With his old friend and Bash Records buddy Mijk van Dijk, Laarmann developed the NFT anthem with the striking Fazer bullet intro and a fat 2022 bleep that has been extensively tested on post-Corona dancefloors. Club legend Justus Köhncke (Whirlpool Productions among others) himself a big Bleep fan and Laarmann’s neighbor, contributed a house mix. Most recently, they managed to bring the great Michael Wells – the Godfather of Bleep into the Bleep Gigaverse. He contributes as Tricky Disco with all new bleeps and also with a Hardstyle mix, so the EP offers a spectrum with really different mixes.
May it bleep forever now!
By Mijk van Dijk & Jürgen Laarmann
BLEEP war für wenige Monate zum Beginn des Technomovements in 1990/91 der Hype schlechthin. BLEEP – angelehnt an das fiependen Sound von kleinen Spielzeugrobotern – stand für eine Phase guter Laune und Klängen, die es nie zuvor gegeben hatte. LFO mit ihrem bahnbrechenden gleichnamigen Track und Tricky Disco waren zwei Protagonisten jener glücklichen Tage.
Mehr als 30 Jahre später hatte Jürgen Laarmann (Editor des legendären Frontpage Magazins 89-97, Veranstalter von Love Parade und Mayday 91-97, Bash Rec. 91-94) den Gedanken, dass nichts der aktuellen elektronischen Dance Musik so sehr fehlt wie der Bleep.
Die Idee entstand, als man darüber diskutierte, wie man einen Soundtrack für den Kunst- und Technohype dieser Tage erschaffen könnte, jene Kryptokunst, die den Kunstmarkt aufwirbelte. Das Comeback der Bleeps in neuem Gewand ist das probate Mittel: das Bleep Gigaverse lässt die Blockchain erbeben.
Mit seinem alten Freund und Bash Records Kumpel Mijk van Dijk entwickelte Laarmann die NFT Hymne mit dem markanten Fazer-Geschoss Intro und einem fetten 2022er Bleep, der auf den Post-Corona Dancefloors ausgiebig getestet wurde. Club Legende Justus Köhncke (u.a. Whirlpool Productions), selbst großer Bleep Fan und Laarmann‘s Nachbar, steuerte einen housigen Mix bei. Zuletzt gelang es ihnen, mit dem großen Michael Wells den Godfather of Bleep ins Bleep Gigaverse zu holen. Er steuert einen NFT Tricky Disco mit ganz neuen Bleeps und einen Hardstyle Mix bei, so dass die EP ein Spektrum mit wirklich unterschiedlichen Mixen bietet.
May it bleep forever now!
By Mijk van Dijk & Jürgen Laarmann
HEAVY TEMPLE donnern mit ihrem Debütalbum wie ein röhrendes Mastodon über die Prärie. "Lupi Amoris" hat das Zeug zum Meilenstein: So progressiv, aber unbefangener als BARONESS, und so heavy, aber draufgängerischer als FU MANCHU, setzt das Trio aus Philadelphia alle Hebel der metallischen Riff-Maschine in Bewegung. "Lupi Amoris" ist ein One-Way-Trip durch die amerikanische Weite und tiefe Wälder. HEAVY TEMPLE wurden zur Wintersonnenwende 2012 aus purem Spaß an der Heavy-Musik ins Leben gerufen, was sich in den Pseudonymen der Gründungsmitglieder widerspiegelt: High Priestess Nighthawk, Rattlesnake und Bearadactyl. Zunächst spielte die Band nur lokale Shows in Philadelphia, was dem Trio schnell einen exzellenten Ruf einbrachte und zu Einladungen auf Touren mit RUBY THE HATCHET, MOTHERSHIP, ROYAL THUNDER und CORROSION OF CONFORMITY führte. Auch namhafte Festivals klopften an die Tür, wie neben vielen anderen das Maryland Doom Fest, Psycho Las Vegas und Decibel Metal & Beer. Es spricht Bände über das Riesentalent von HEAVY TEMPLE und ihre packenden Live-Shows, dass die Angebote weiter eintrudelten, ohne dass bisher ein Album vorlag. Obwohl HEAVY TEMPLE alle Merkmale des traditionell männlich orientierten Heavy Metal anhaften (bis zu dem Punkt, dass ihr Sound einen stolzen Vollbart tragen könnte), bringt die kraftvolle Präsenz von Frontfrau und einzig verbliebenem Gründungsmitglied High Priestess Nighthawk weibliche Stärke ein. Ihre lyrischen Konzepte erreichen literarisches Niveau. "Lupi Amoris" bedeutet "Wölfe der Liebe" in Latein und handelt davon, dass sich die Band aus Philadelphia mit Rotkäppchen verbündet, das sich von den traditionellen Fesseln und der Erwartungshaltung an Frauen befreit hat. HEAVY TEMPLE demonstrieren mit "Lupi Amoris" eindrucksvoll, dass es durchaus möglich ist, titanischen Stoner-Doom mit den Realitäten des Lebens zu verbinden, statt im Eskapismus zu verharren. Bei dieser Lautstärke kann die Welt gar nicht anders als zuzuhören.
Peter Stanovsky stand schon einmal am Anfang einer Karriere. Mit seinem Projekt Kaind hatte er alles, was man braucht, um ganz nach oben zu kommen: Starke Songs, einen Major Deal im Rücken, aufwendig produzierte Videos und Fotos. Nachdem ihm klar wird, dass sein Projekt Kaind so aber keine Zukunft für ihn hat, taucht er ab, schreibt nur noch Songs für andere. Auf Dauer reicht das natürlich nicht: 2021 erscheint mit "Trockener Tabak" seine Debut EP. Er spielt Support für Clueso, auf dem Reeperbahn Festival und der C/O Pop. STANOVSKY's Songs verbinden musikalische Fragilität und eine textliche Raffinesse, die man auf Deutsch nicht oft zu hören bekommt. Referenzen sind schwierig zu benennen, der Umgang mit Sprache eigenartig einzigartig, die Bilder in den Songs momenthaft und illustrativ. "Komm lass uns versinken" singt Stanovsky im Titelsong seines Debütalbums Tiefenrausch. Und genau das erwartet den Hörer. Jeder Song eine Szene im Dunkeln des eigenen Kopfkinos. Ein Album wie ein Film, das melancholisch stimmt und uns doch mit einem warmem Gefühl wieder auftauchen lässt." Das Debütalbum erscheint am 10. Juni 2022 auf farbigem Vinyl (clear-transparent).
Das hat doch alles keinen Wert mehr! …oder doch!?
Genau diese Frage stellte sich der Berliner Sänger &
Songschreiber ALEX MORGEN im Frühjahr 2020, als er, kurz
vor Beginn der Corona Pandemie, sein Debütalbum „Vom
Siegen & Scheitern“ veröffentlichte.
Das Schallmagazin schrieb damals MORGENs „raue, kratzige
Stimme würden in Verbindung mit dem pur wirkenden
Gitarrenspiel genau die Emotionen vermitteln, die in
glattgebügelten Studioproduktionen häufig zu kurz kommen“
und betitelte sein Album deshalb als „Lebendige Musik“.
Genau diese Authentizität und dieser Charakter waren dem
Sänger & Songschreiber in seinen Songs immer sehr wichtig.
Die Frage, ob es sich in diesen schnelllebigen Zeiten, in denen
es vor allem darum geht, in welchen Playlisten man als
Künstler landet, noch lohnt ein ganzes Album aufzunehmen,
stellte sich dem Berliner nie. Für ihn zeigt sich die wahre
Klasse eines Künstlers in der Qualität seiner Alben und erst in
zweiter Linie in den einzelnen Songs.
Also schloss sich MORGEN während des ersten Lockdowns
wieder in seinem Homestudio ein und schrieb neue Songs.
Zusammen mit dem Produzenten Christian Kreutzer nahmen
die beiden schließlich im Laufe der nächsten beiden Jahre 13
Songs auf.
Stilistisch ließ man verschiedene Genres mit einfließen,
orientierte sich aber am Sound der 80er Jahre. Irgendwo
zwischen Bruce Springsteen, Herbert Grönemeyer und Eddie
Money, garniert mit einer modernen Note à la „the Weeknd“
entwickelte sich schließlich der eigene Charakter des Albums
Jeder spielt die Rolle seines Lebens“
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
"Big Time" entstand mit einem Peitschenhieb in den seltenen, fruchtbaren Momenten, in denen sowohl frische Trauer als auch frische Liebe gleichzeitig auftreten, in denen sich Kummer und Verliebtheit gegenseitig verstärken, verkomplizieren und erklären. Verlust ist schon immer ein Thema in Olsens Songs gewesen, aber nur wenige können Elegien mit einer derart rücksichtslosen Energie schreiben, wie sie. Wenn diese aus allen Nähten platzende, bergab rasende Energie für ihre Arbeit unüberwindbar schien, beweist "Big Time", dass Olsen jetzt von einem verwurzelteren Ort der Klarheit aus schreibt. Dabei arbeitet sie mit einer elastischen Beherrschung ihrer Stimme - sowohl klanglich als auch künstlerisch. In diesen Liedern geht es nicht nur um die Transformation von Trauer, sondern auch darum, Freiheit und Freude in den Entbehrungen zu finden, die diese mit sich bringen. "Big Time" ist ein Album über die expansive Kraft der neuen Liebe, geschrieben in der Zeit, als Angel Olsen sich als queer outete und ihre ersten Erfahrungen mit queerer Liebe und Herzschmerz machte. Aber dieser Glanz und Optimismus wird durch ein tiefes und vielschichtiges Gefühl von Verlust gemildert. Während Olsens Prozess der Auseinandersetzung mit ihrem Queer-Sein und der Konfrontation mit den Traumata, die sie davon abgehalten hatten, sich selbst voll und ganz zu akzeptieren, fühlte sie, dass es an der Zeit war, sich ihren Eltern gegenüber zu outen - eine Hürde, die sie eine Zeit lang vermieden hatte. "Some experiences just make you feel as though you're five years old, no matter how wise or adult you think you are", schreibt sie über diese Zeit. Nach diesem tränenreichen, aber erleichternden Gespräch feierte sie mit ihrem/ihrer Partner*in, ihren Freund*innen, mit Austern und Wein. "Finally, at the ripe age of 34, I was free to be me." Drei Tage später starb ihr Vater, dessen Beerdigung Olsen zum Anlass nahm, den/die Partner*in ihrer Familie vorzustellen. Nur zwei Wochen später erhielt Olsen den Anruf, dass ihre Mutter in der Notaufnahme lag. Eine Zeit im Hospiz kam bald darauf, und eine zweite Beerdigung folgte kurz nach der ersten. Eine weitere Reise zurück nach St. Louis, eine weitere Trauerbewältigung, eine weitere Vertiefung und Intensivierung dieser noch jungen Liebe. Drei Wochen nach der Beerdigung ihrer Mutter war Olsen im Studio, um dieses unglaublich weise und zärtliche neue Album "Big Time" aufzunehmen. Ausgelassene Anspielungen an Tammy Wynette und Kitty Wells tauchen auf "Big Time" ebenso auf wie die komplexen Orchestrationen ihres genreübergreifenden 2019er Albums "All Mirrors". Während jenes Album voller dramatischer Veränderungen und Wendungen war, liegen die Überraschungen hier in ihrer Einfachheit - ein langsames Anschwellen der Streicher, eine Instrumentierung, die wie ein Sturm zyklisch ist, oder funkelnde Hörner in einer lichtdurchfluteten Break-up-Ballade, während kaum ein Synthesizer in Sicht ist. "Big Time" wurde zusammen mit dem Co-Produzenten Jonathan Wilson in seinen Fivestar Studios in Topanga, Kalifornien, aufgenommen und gemischt. Drew Erickson spielte Klavier, Orgel und kümmerte sich um die Streicherarrangements. Olsens langjährige Bandkollegin Emily Elhaj spielte durchgehend den Bass.
- 1: Dubvisionist Meets Dubblestandart - Fly Me To The Moon
- 1: 2 Dubmatix Meets Future Dub Orchestra - Black Arc
- 1: 3 Dubjestic - Sleepless
- 1: 4 Seanie T Meets Aldubb - Punky Reggae Party (Rob Smith A
- 1: 5 Dubmones - Pinhead
- 1: 6 Dubby Stardust Ft. Jasmine Ash - Heroes
- 1: 7 Re 20 (Palmer In Dub) Ft. Mika Bajinsky - Every Kind O
- 1: 8 Dubxanne Aka Guido Craveiro Ft. Sara Lugo - Heart Of Gl
- 1: 9 Dubinator Ft. Dieter Meier - Magic (Anarchy Version)
- 1: 0 Seeed - Komm In Mein Haus (Umberto Echo - Dub)
Es gibt eine Dub-Serie die seit Jahren für Furore sorgt, und das seit der VÖ der "KING SIZE DUB 1" (damals in Zusammenarbeit mit dem Kult-Magazin SPEX) im Jahre 1994! In der Serie gab es immer wieder Ausflüge zu obskursen Zählweisen (Vol.69) und Specials über bestimmte Regionen (Dub In Germany), Labels (ON-U Sound Records aus London) oder Bands (Dubmatix aus Toronto)! Wunderbar, dass nun mit KSD 25 eine weitere Compilation der Reihe Dub als vielschichtige Kunst des Klangmischens darstellt. Im Rahmen dieser Ausgabe dubben sich alte und neue Freunde des Hauses Echo Beach gegenseitig oder präsentieren eigene Versionen von Pop- und Reggae-Hits von u.a. Ramones, Bob Marley, Blondie, Robert Palmer und David Bowie. Die Musik suggeriert Sonnenschein und Sound Systems, heissen Sand und coole Drinks, der Bass schlurft gelassen aber auch aufreizend rebellisch. Dub ist die Kunst des Disk Jockeys, den sie zunächst in Jamaika zum Star erhoben haben. In den Fünfzigern waren dort Musikmobile, die "Sound Systems", der Ersatz für fehlende Radiosender. Die auf Exklusivität bedachten DJs nahmen ihre Hitsingles bald selbst auf, mit instrumentalen Rückseiten für Ulk und Ansagen. Ende der Sechziger verselbständigte sich dieser Dub durch den technischen Fortschritt. King Tubby und Lee "Scratch" Perry spielten mit Hall, Echo und rückläufigen Bändern. Dub löste sich von Jamaika, ging nach New York oder London, wo er in seiner Militanz gut zum Punk passte.
Man muss sich nur kurz mit dem Indie-Rock-Trio unterhalten, um die innige Wärme ihrer starken Verbundenheit zu spüren, die drei jungen Musikerinnen sind beste Freunde. Diese persönliche Nähe schimmert auch auf ihrem Debütalbum "Versions of Modern Performance" durch. Penelope Lowenstein (Gitarre, Gesang), Nora Cheng (Gitarre, Gesang) und Gigi Reece (Schlagzeug) machen alles gemeinsam, vom Songwriting über den wechselnden Gesang und den Tausch von Instrumenten bis hin zum Sound- und Visual Art-Design. "Versions of Modern Performance" wurde mit John Agnello (Kurt Vile, The Breeders, Dinosaur Jr.) im Electrical Audio-Studio aufgenommen. "Es ist unser erstes Album. Wir hatten bei Agnello sofort das Gefühl, dass er wirklich respektiert, was wir zu tun versuchten", sagt die Band. Horsegirl spielen auf dem Album gekonnt mit Texturen, Formen und Schattierungen und zeigen ihre Vorliebe für Improvisationen und Experimente. Der Opener "Anti-glory" ist schillernder Post-Punk-Song. "Dirtbag Transformation (Still Dirty)" und "World of Pots and Pans" haben einen rauen Pop-Charme. "The Fall of Horsegirl" besticht wiederum durch seine scharfen Konturen und einem kantigen Sound. Man kann in ihrer Musik Elemente der Independent-Musik der 80er und 90er Jahre hören, die Sounds die Horsegirl so sehr lieben - die schraddelige Melodik dessen, was man früher "College-Rock" nannte, den kühlen und sprudelnden Space-Age-Glanz der 90er-Jahre, das laute Dröhnen von Shoegaze, die sparsamen Hooks und Rhythmen von Post-Punk. Sogar ein bisschen No-Wave ist mit dabei. Horsegirl vermischen die Einflüsse zu einem Sound einer neuen Generation, für die die 90er-Jahre Lichtjahre entfernt zurückliegen und gleichzeitig doch so nah sind.
Man muss sich nur kurz mit dem Indie-Rock-Trio unterhalten, um die innige Wärme ihrer starken Verbundenheit zu spüren, die drei jungen Musikerinnen sind beste Freunde. Diese persönliche Nähe schimmert auch auf ihrem Debütalbum "Versions of Modern Performance" durch. Penelope Lowenstein (Gitarre, Gesang), Nora Cheng (Gitarre, Gesang) und Gigi Reece (Schlagzeug) machen alles gemeinsam, vom Songwriting über den wechselnden Gesang und den Tausch von Instrumenten bis hin zum Sound- und Visual Art-Design. "Versions of Modern Performance" wurde mit John Agnello (Kurt Vile, The Breeders, Dinosaur Jr.) im Electrical Audio-Studio aufgenommen. "Es ist unser erstes Album. Wir hatten bei Agnello sofort das Gefühl, dass er wirklich respektiert, was wir zu tun versuchten", sagt die Band. Horsegirl spielen auf dem Album gekonnt mit Texturen, Formen und Schattierungen und zeigen ihre Vorliebe für Improvisationen und Experimente. Der Opener "Anti-glory" ist schillernder Post-Punk-Song. "Dirtbag Transformation (Still Dirty)" und "World of Pots and Pans" haben einen rauen Pop-Charme. "The Fall of Horsegirl" besticht wiederum durch seine scharfen Konturen und einem kantigen Sound. Man kann in ihrer Musik Elemente der Independent-Musik der 80er und 90er Jahre hören, die Sounds die Horsegirl so sehr lieben - die schraddelige Melodik dessen, was man früher "College-Rock" nannte, den kühlen und sprudelnden Space-Age-Glanz der 90er-Jahre, das laute Dröhnen von Shoegaze, die sparsamen Hooks und Rhythmen von Post-Punk. Sogar ein bisschen No-Wave ist mit dabei. Horsegirl vermischen die Einflüsse zu einem Sound einer neuen Generation, für die die 90er-Jahre Lichtjahre entfernt zurückliegen und gleichzeitig doch so nah sind.
Orange Goblin formierte sich 1995 und spielte auf den ersten Veröffentlichungen hauptsächlich Stoner Rock mit stark psychedelischem Einschlag. Seit dem vierten Album 'Coup de Grace' tendiert die Band mehr in Richtung schnörkellosen Hard Rocks.
Sie spielten Live-Auftritte u. a. mit Unida, Queens of the Stone Age, Nebula, Monster Magnet und Cathedral und sowie als Vorgruppe von Alice Cooper. Die ersten fünf Alben erschienen beim renommierten Indie-Label Rise Above Records.
Die erstmalig als im LP-Format erscheinende Live-Aufnahme enthält 13 Tracks, darunter der Bonustrack 'Blue Snow', der auf bei der Digital Only-Version 2020 nicht enthalten war. Limited 2LP in Orange Splatter-Vinyl!
Das wirklich großartige zweite Album von Paul Konopacka, Klaus Hoffmann, Kristian Kühl, König Wilhelmsburg und Jörkk Mechenbier aka Trixsi erscheint am 3. Juni auf Glitterhouse Records und hört auf den bescheidenen Namen:'And You Will Know Us By The Grateful Dead'. It's not a trick. It's just TRIXSI. Wie meinte unser erstes Bandinfo noch gleich? "Der Moment, wenn der Pantomime ein Bein gestellt bekommt und mit dem Gesicht in der Torte des Clowns landet, noch ehe dieser sie werfen kann, dann ist TRIXSI." Irgendwie so ähnlich jedenfalls. Stimmt auch eigentlich, bis auf die Sache mit dem Pantomimen. Dafür sind TRIXSI zu laut. Und die Sache mit dem Clown passt ehrlicherweise auch nur auf diesen Mechenbier, diesen Frontkasper, diese brüllende Bühnenbulette. TRIXSI sind schwer in Worte, aber ansonsten leicht zu fassen. Hier happened nicht mehr und nicht weniger, als der ganz normale Magic, den man mit einer handvoll Freunde in einem Topf namens "Band" eben so anrühren kann. Hier verdichtet sich ein wenig Erfindergeist und viel Auge für das, was bereits vollbracht wurde und Sinn ergab mit einem hohen Maß an Kreativität. Hier werden Reifen plattgestochen, statt den Versuch zu unternehmen, Räder neu zu erfinden. Angst oder Stress hat hier keiner mehr. Bock umso mehr. Freude trieft aus jeder Pore und tropft zu Boden, während die Bandmitglieder synchron den Kopf schütteln: Über den Zustand dieser Welt, das menschliche Miteinander im Allgemeinen und die Musikbranche im Speziellen. Die Band aus Hamburg spielt sowohl mit den funktionalen, antrainierten Momenten ihrer vorherigen, musikalischen Leben, als auch mit der Freiheit, die das Wegfallen von klanglichen und thematischen Konzepten wie HERRENMAGAZIN, FINDUS und LOVE A nun eben möglich macht. Da darf man beim Hören dann plötzlich an WEEZER und die EAGLES denken, während im Proberaum noch immer irgendwelche Punkrockplakate an der Wand hängen. Erlaubt ist, was gefällt. Und hier gefällt man sich untereinander gegenseitig. Einer ruft Prost, alle anderen nicken. Who the fuck is niezuvordagewesen? Wo bei deutschsprachiger Rockmusik der Spaß aufhört, fangen TRIXSI erst an. Und es steht zu befürchten, dass sie noch lange nicht fertig sind. - Jörkk Mechenbier (also ich selber) für die Band.
2022 wird ein Jahr voller Erwartungen und Hoffnungen. Immerhin auch ein Jahr mit neuem SDP-Album! „Ein Gutes Schlechtes Vorbild“ ist das 10. (!) Studioalbum der Kult-Band aus Westberlin. Voller Brüche, aber wie aus einem Guss. Vincent und Dag bleiben sich treu und liefern ein „großes“ Album ab: vollgepackt mit lauten und leiseren Tönen, zwischen Ballade und Punk-Attitüde, selbstironisch, abwechslungsreich und nach wie vor absolut Detailverliebt.
Dabei bleiben SDP gewohnt gesellschaftskritisch und gehen in mehreren Songs auf den aktuellen Zeitgeist ein. Dass sich die beiden in den etwas mehr als zwei Jahren deutlich weiterentwickelt haben, ist nicht zu überhören.
Kurz: Mit hyperaktivem Finger am Puls der Zeit, liefern SDP ein Album, das mehr ist als die berühmte Summe seiner Teile und sich durchhören lässt, wie die besten selbstgemachten Hit-Compilations. Zu ihrer letzten Tour pilgerten insgesamt mehr als 150.000 Fans, und die Jubiläums-Show in der Berliner Wuhlheide im August 2019 war nach nur 20 Tagen mit 17.000 Besuchern restlos ausverkauft. Ihre Musikvideos zählen über 600 Millionen Views auf YouTube, sie spielen unzählige Headliner-Slots auf allen großen Festivals und halten den Status, als eine der erfolgreichsten deutschen Bands im Streaming-Bereich. Die letzten Alben sind bereits vergoldet und mehrere Singles haben Gold- und Platin-Status erreicht.




















